Fakultäten

Geistes- und Kulturwissenschaften

Forschung

Forschungsgegenstand der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften sind textuelle und materielle Zeugnisse der Kultur sowie die Wechselwirkung von Natur und Kultur. Dem Fächerspektrum gemäß steht dabei die Beschäftigung mit Texten und Sprachen Europas, des Vorderen Orients sowie Nord- und Lateinamerikas ebenso im wissenschaftlichen Fokus wie Objekte der (Kultur-)Geschichte und Geographie. In dieser Hinsicht tragen die wissenschaftlichen Analysen, die derzeit an der Fakultät GuK entstehen, maßgeblich zum Forschungsprofil der Otto-Friedrich-Universität Bamberg (insbesondere zu den Bereichen Sprachen und Kulturen sowie Individuum und Gesellschaft, aber auch Bildung und Lebensentwürfe bzw. Wirtschaft und Märkte) bei.

Die Projekte der Fakultätsmitglieder berühren sich in mannigfaltiger Weise und bündeln sich zu Erkenntnisinteressen, die kontinuierlich und in fächerübergreifenden Kooperationen verfolgt werden:

  • Archäologische, historische, denkmalpflegerische und kunstgeschichtliche Studien zu Erschließung und Erhalt von Kulturgut.
  • Eine sprach- und kunstwissenschaftliche, aber auch geographische Beschäftigung mit Migration und anderen gesellschaftlichen Transformationsprozessen.
  • Von Einzelsprachen ausgehende, aber mit ähnlichem Erkenntnisinteresse durchgeführte diachrone und synchrone Untersuchungen zum Sprachwandel.
  • Das Verhältnis von Literatur und Medien (aus text-, medien- und kommunikationswissenschaftlicher Perspektive).
  • Überhaupt eine historisch verankerte, zugleich interdisziplinär-kulturwissenschaftlich operierende Sprach-, Literatur- und Kunstwissenschaft bzw. Exegese.
  • Eine auf Geschichte und Gegenwart ausgerichtete Beschäftigung mit ethischen Fragen.

Diese inhaltlichen wie methodischen Berührungspunkte führen regelmäßig zu interdisziplinären Publikationen und Forschungsprojekten. Eine mögliche Kontaktzone dafür sind aktive Forschungszentren wie die fakultätsübergreifenden, aber maßgeblich von der Fakultät GuK mitgetragenen Zentren, wie das Zentrum für Mittelalterstudien (ZEMAS) und das Zentrum für Interreligiöse Studien (ZIS). Der Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses verpflichtet sind die Graduiertenschulen für historische Studien, Literatur und Medien, Mittelalterstudien, Linguistik sowie Sprachen, Religionen und Kulturen des Vorderen Orients. Andere, inzwischen erfolgreich abgeschlossene Graduiertenkollegs ("Generationenbewusstsein und Generationenkonflikte in Antike und Mittelalter", "Anthropologische Grundlagen und Entwicklungen im Christentum und Islam", "Kunstwissenschaft – Bauforschung – Denkmalpflege" sowie "Gegenwartsbezogene Orientforschung") prägten in den vergangenen Jahren das Forschungsprofil der Fakultät.