Herzlich willkommen beim Lehrstuhl für slavische Literaturwissenschaft!

Die slavische Literaturwissenschaft ist ein Teilbereich des Faches Slavistik.

Literaturwissenschaft beschäftigt sich mit der Frage, was Literatur zu Literatur macht. Dementsprechend untersucht Literaturwissenschaft die besondere Beschaffenheit literarischer Texte. Auch die dem Schaffensprozess zugrundeliegenden Poetiken verschiedener literarischer Strömungen und Autoren sowie der kulturgeschichtliche und soziale Kontext dieser Poetiken sind Gegenstand der Literaturwissenschaft.

Der Lehrstuhl für Slavische Literaturwissenschaft bietet Ihnen vielfältige Lehrveranstaltungen zu den Literaturen der in Bamberg unterrichteten slavischen Sprachen (im Hauptfach: Kroatisch/Bosnisch/Serbisch, Polnisch, Russisch, Tschechisch; im Nebenfach: Bulgarisch, Ukrainisch).

Durch die Beschäftigung mit der Literatur in einer oder mehreren der wählbaren Sprachen erhalten Sie vertiefte Einblicke in die Kultur des jeweiligen slavischen Landes.

Literatur ist ein gewaltiges Archiv an menschlichen Ideen und menschlichem Wissen. Nebenbei erwerben Sie durch das Studium der Literatur also auch eine breite kulturgeschichtliche Allgemeinbildung.

Ein attraktives Exkursionsprogramm sowie viele Sonderveranstaltungen und Vorträge zu interessanten Themen ergänzen die regulären Kurse des Lehrstuhls. Durch internationale Kooperationen und Forschungskontakte wird Verbindung zu Universitäten in slavischen Ländern gehalten.

Allgemeine Informationen zum Studium der Slavistik finden Sie auf der Portalseite der Bamberger Slavistik unter dem Abschnitt Studium.

 

Und weil ich kein Papier mehr habe, schreibe
Ich dies auf deinem Manuskript, und sieh:
Ein fremdes Wort erscheint, das längst verblich
Und taut, wie damals jene Flocke Schnee
Auf deiner Hand, ganz still und zutraulich.
Die dunklen Wimpern des Antinoos –
Sie haben sich gehoben, grüner Rauch,
Und da: ein Wehen, heimatlich vertraut…
Das Meer vielleicht?
                      Nein, Friedhofsgrün und Moos…
Und wie im Schaum aufbrodelnd, näher, näher…
                           Der Marche funèbre…


                                 Frederyk Chopin