Institut für Slavistik an der Universität Bamberg

Prof. Dr. Elisabeth von Erdmann ist ab dem 01.10.2022 im Ruhestand.

Im Wintersemester 2022/23 ist Frau Dr. Erna Malygin die Ansprechpartnerin für Studium und alle Angelegenheiten der Literaturwissenschaft.

Stellungnahme zum Angriff auf die Ukraine seit dem 24. 2. 2022

Wir stehen hinter allen Menschen in der Ukraine, in Russland, in der Welt, die den Krieg gegen die Ukraine nicht wollen und ihn verurteilen.

Unsere Solidarität und unser Mitgefühl sind mit allen Menschen, die durch diesen Krieg und wegen dieses Krieges großes Leid erfahren.

Wir lehnen jeden Krieg als Mittel zur Konfliktlösung entschieden ab und verurteilen den Angriff russländischer Streitkräfte auf die Ukraine auf das Schärfste. Er ist völkerrechtswidrig und durch nichts zu rechtfertigen.

Wir stellen uns an die Seite aller, die sich für eine sofortige Beendigung von Putins Krieg gegen die Ukraine und für eine Rückkehr zu politischen Verhandlungen einsetzen.

Insbesondere unterstützen wir auch den mutigen Protest russischer Wissenschaftler gegen den Angriff auf die Ukraine.

Souveränität und Selbstbestimmung sind grundlegende Rechte des ukrainischen Volkes und der Ukraine. Wir fordern, sie nicht in Frage zu stellen und sie nicht weiter zu bedrohen.

Wir schließen uns ausdrücklich der Stellungnahme der Universität Bamberg (https://www.uni-bamberg.de/presse/pm/artikel/solidaritaet-mit-der-ukraine/) an, in der Solidarität und Unterstützung für  betroffene Studierende und Wissenschaftler besonders zum Ausdruck gebracht werden.

Institut für Slavistik in Bamberg & Studierende der Slavistik in Bamberg

PS: Wir verweisen auf den offenen Brief der russischen Studierenden aus ganz Deutschland gegen den Krieg in der Ukraine: https://chng.it/S2gMmjsStv

Prof. Dr. Johannes Grotzky, Honorarprofessor an der Universität Bamberg und Hörfunkdirektor des Bayerischen Rundfunks von 2002-2014, erläutert und diskutiert in zahlreichen Medienbeiträgen die Kontexte und Hintergründe des Krieges gegen die Ukraine. Für weitere Informationen lesen Sie bitte hier weiter.

Hilfsangebote für die Ukraine von Seiten der Universität Bamberg und BAYHOST

Auf der Startseite der Uni Bamberg finden Sie eine Sammlung konkreter Hilfsangebote in deutscher, englischer und ukrainischer Sprache:

https://www.uni-bamberg.de/hilfe-fuer-die-ukraine/

Weitere Hilfsangebote und Informationen finden Sie auf der Startseite von BAYHOST:

https://www.uni-regensburg.de/bayhost/ukraine/koordinationsstelle-ukraine/index.html

Informationen für Linguistinnen und Linguisten aus der Ukraine (Stellenangebote, aber auch Lernmaterialien, Internetkurse u.a.) finden Sie auf der gemeinsamen erstellten Homepage der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft, der Gesellschaft für Angewandte Linguistik und andere linguistische Organisationen:

https://linguistics-for-ukraine.de

Ukrainische Lehrbücher für Deutsch (1.-11. Klasse, samt Audiounterstützung (und dazu viele weitere Links)) finden Sie hier:

https://ukrainischlernen.blogspot.com

 

Die Slavistik (auch Slawistik; älter: Slavische Philologie) ist die wissenschaftliche Beschäftigung mit den Sprachen, Literaturen und Kulturen der slavischen Länder und Völker in Vergangenheit und Gegenwart.

Die Slavistik in Bamberg besteht aus einem Lehrstuhl für Slavische Literaturwissenschaft, einem Lehrstuhl für Slavische Sprachwissenschaft sowie einer Professur für Slavische Kunst- und Kulturwissenschaft.

Das Sprachenangebot der Bamberger Slavistik umfasst regelmäßig

Diese Sprachen sind durch eigene Lektorate vertreten. Über Lehraufträge werden außerdem angeboten

Kenntnisse in einer slavischen Sprache werden für das Studium nicht vorausgesetzt!

Empfohlen werden aber Kenntnisse in einer modernen wissenschaftsrelevanten Fremdsprache (Englisch) oder alternativ in einer klassischen Sprache (Latein, Griechisch).

Studienabschlüsse führen zum Bachelor (BA) und zum – konsekutiv darauf aufbauenden – Master (MA).

Russisch ist auch als vertieft studiertes Fach (neben Englisch) und Erweiterungsfach (neben zwei anderen Fächern) im Staatsexamensstudiengang (Lehramt) studierbar. Tschechisch kann als Erweiterungsfach gewählt werden.

Die Slavistik ist auch als Nebenfach zu vielen anderen BA-Studiengängen studierbar.

Einzelne Veranstaltungen der Slavistik können auch im Studium Generale oder Master-Erweiterungsbereich eingebracht werden. 

Das Slavistik-Studium in Bamberg: kein Massenfach!

Bei uns gibt es Arbeit in kleinen Gruppen, intensive Betreuung durch die Dozenten/Dozentinnen und ein prima Klima! Nachdem sie uns einmal im Nebenfach kennengelernt haben, machen  Studierende uns regelmäßig zu ihrem Hauptfach, wegen der besonderen Atmosphäre in der Slavistik.

Bamberg ist für Bayern das nordbayerische Zentrum der Slavistik. Entsprechend wurde das Fach in den vergangenen Semestern gezielt ausgebaut.

Die Slavistik in Bamberg besteht aus einem Lehrstuhl für Slavische Literaturwissenschaft, einem Lehrstuhl für Slavische Sprachwissenschaft sowie einer Professur für Slavische Kunst- und Kulturgeschichte.

In Bamberg liegen die Akzente in Forschung und/oder Lehre insbesondere auf der Ostslavistik (Russisch und Ukrainisch) und auf der Südslavistik (Raum des ehemaligen Jugoslawien, Bulgarien, Balkanraum; die Slavistik verfügt über eine Zweigstelle der Südosteuropagesellschaft). Auch der westslavische Raum (mit einem polonistischen Schwerpunkt neben dem Tschechischen) ist in Forschung und Lehre ansehnlich vertreten.

Für das Bachelor-Studium der Slavistik in Bamberg gibt es keine Zulassungsbeschränkungen oder spezielle Auswahlverfahren. Sie können sich jederzeit ohne weiteres immatrikulieren. Es gelten die allgemeinen Einschreibformalitäten und -verfahren der Universität.

Ein Master-Studium kann aufnehmen, wer in seinem Bachelor-Studium mindestens 45 ECTS in Slavistik nachweisen kann.