Die Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit (AMANZ) erforscht auf der Basis materieller Hinterlassenschaften Kultur, Alltag und Umwelt der jüngeren Vergangenheit, zu der auch schriftliche und bildliche Quellen vorliegen. Das Spannende und Wichtige einer solchermaßen historischen Archäologie ist, dass sie nicht nur Lücken in der schriftlichen Überlieferung füllt, sondern oft Aspekte zu Tage bringt, die sich allein aus den traditionellen Geschichtsquellen nicht ergeben.

Bis heute ist die AMANZ an den deutschen Universitäten in Vergleich zu ihrer Bedeutung in der praktischen (Boden-)Denkmalpflege kaum vertreten. Bamberg ist eine der wenigen Universitäten, die einen speziellen Masterstudiengang anbieten. Der Bamberger Lehrstuhl war forschungsgeschichtlich der erste, der in Deutschland eingerichtet wurde. Von Anbeginn orientierte er sich an dem Berufsfeld der Absolventen, so dass heute in Bamberg mit weiteren archäologischen Fächern wie auch den Denkmalwissenschaften ein praxisorientiertes Studienangebot besteht.

Die Studiengänge zeichnen sich durch ein optimales Betreuungsverhältnis aus und sind in einer Fakultät angesiedelt, in der engagierte Geistes- und Kulturwissenschaftler gemeinsam forschen und lehren. Unsere Studierenden profitieren von guten Kontakten zu archäologischen Fachämtern, renommierten Museen, Stiftungen und Kultureinrichtungen im In- und Ausland.

Akkreditierung

Der Masterstudiengang Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit wurde 2020 akkreditiert. Dies bedeutet für die Studierenden, dass der Studiengang mit seinen Strukturen und Inhalten die geforderten Qualitätskriterien des Akkreditierungsrates erfüllt.