Relationalitätstheorie (Chresiologie)

Der Lehrstuhl für Romanische Literaturwissenschaft entwickelt durch Vernetzung philologischer und historischer, sozial- und humanwissenschaftlicher Reflexionsformen einen neuen Dachansatz, die Relationalitätstheorie, oder Chresiologie.

Entsprechend dieser Ausrichtung werden bei uns in Forschung und Lehre nicht, wie in der Literaturwissenschaft üblich, die Künste (Literatur, Film) priorisiert. Kunstwerke spielen eine wichtige Rolle in den Lehrveranstaltungen, und eine solide philologische Ausbildung zu bieten, ist unsere Grundaufgabe.

An diesem Lehrstuhl wird jedoch vor allem das Verständnis geschichtlicher, gesellschaftlicher und politischer Zusammenhänge und Prozesse geschult, auch bei der Betrachtung ästhetischer Phänomene.

Der Lehrstuhl teilt Forschungsarbeiten in den Netzwerken academia.edu und researchgate.

Kernansprüche des Lehrstuhls

In der Lehre legt der Lehrstuhl besonderen Wert auf den Brückenschlag zwischen dem Grundständigen und dem noch nicht Gedachten.

Unsere Kernansprüche im Unterricht sind:

  • Grundlagen vermitteln
  • Studierende zum selbstständigen Umgang mit traditionellen Instrumenten, Theorien und Denkweisen der Philologie befähigen
  • Studierende auf allen Niveaus abholen und sie auf ihrem Bildungsweg unterstützend begleiten.

Arbeitsgebiete und Interdisziplinarität

Das romanistisch-philologische Arbeitsgebiet des Lehrstuhls umfasst neben der theoretischen und methodologischen Grundlagenforschung die französischsprachigen Literaturen mit Schwerpunkt Frankreich und afrikanischer Frankophonie, die italienische Literatur und die spanischsprachigen Literaturen Spaniens und Lateinamerikas.

Interdisziplinäre Beziehungen unterhält der Lehrstuhl insbesondere mit der Klassischen Philologie, den Neuphilologien, der Geschichtswissenschaft, der Soziologie, der Psychologie und nicht zuletzt mit den computer sciences.