Sozial- und Bevölkerungsgeographie (M.A.)

Kurzprofil des Studiengangs
Studiengang:Sozial- und Bevölkerungsgeographie
Abschluss:Master of Arts (M.A.)
ECTS-Punkte:120 ECTS
Regelstudienzeit:4 Semester
Studienbeginn:Wintersemester/Sommersemester
Zulassungsbeschränkung:3,0 (befriedigend) & 30 ECTS-Punkte im Fach Geographie
Studienform:

Vollzeit oder Teilzeit

Sie haben zuvor keine Geographie studiert? Kein Grund, den Masterstudiengang nicht zu studieren!

Wenn Sie in ihrem bisherigen Studium weniger als 30 ETCS-Punkte erfolgreich im Fach Geographie studiert haben, können Sie den Studiengang „Sozial- und Bevölkerungsgeographie“ trotzdem absolvieren. Dies ist jedoch mit der Auflage verbunden, bis zum Ende des zweiten Semesters sogenannte Nachholmodule erfolgreich abgeschlossen zu haben. Weitere Informationen dazu finden Sie unter „Zulassung und Einschreibung".

Kurzbeschreibung

Im viersemestrigen Masterstudiengang Sozial- und Bevölkerungsgeographie studieren Sie gemeinsam mit Kommilitoninnen und Kommilitonen aus unterschiedlichsten Fachkulturen (bspw. Geographie, Soziale Arbeit, Soziologie, Sozial- und Regionalplanung, Wirtschaftswissenschaften, Kulturwissenschaften) die räumlichen Konsequenzen sich verändernder sozialer und demographischer Prozesse. Dazu gehören u.a. die verschiedenen Facetten und Auswirkungen des demographischen Wandels, Fragen von Migration und Integration, von Lebensqualität und Wohlbefinden. Diese Themen werden immer komparativ bearbeitet, so dass Sie entsprechende Prozesse auf lokaler, nationaler und globaler Ebene kennen und diese entsprechend analysieren und bewerten können. Ein räumlicher Fokus liegt dabei in ländlichen Räumen, allerdings werden ebenso Stadtquartiere (als Dörfer in Städten) und Städte im Studienprogramm erörtert. Dazu gehört es natürlich auch, sich die Prozesse vor Ort anzuschauen: Hier profitieren Sie u.a. von der internationalen Vernetzung der Dozierenden nach bspw. Großbritannien und Südosteuropa, ohne dabei die Wichtigkeit des Verständnisses lokaler und regionaler Verhältnisse aus dem Blick zu verlieren.

Der Studiengang diskutiert diese praxisorientierten Themen vor dem Hintergrund aktueller Theorien und innovativer Methoden (incl. Projektplanung, Moderationstechniken, Visualisierung und gezielten Einsatz planungsrelevanter Indizes, Erstellung von räumlich differenzierten Sozialmonitorings) im internationalen Forschungszusammenhang. Studierende werden in die Lage versetzt, kontextbezogene und multiperspektivisch orientierte Lösungen für gegenwartsbezogene Problemfelder (z.B. demographischer Wandel, Migration und Integration, Partizipation und Zivilgesellschaft) zu formulieren. Ein besonderes Merkmal ist die Herausarbeitung politischer Handlungsempfehlungen (vor dem Hintergrund rechtlicher Grundlagen) im Bereich der jeweiligen sozial- und bevölkerungsgeographischen Inhalte. Der Studiengang bietet durch diese Kombination eine hervorragende Qualifikation für den akademischen und nichtakademischen Arbeitsmarkt.

Folgende Kernthemen werden schwerpunktmäßig bearbeitet:

Kernthema: Soziale Herausforderungen und demographischer Wandel in ländlichen Regionen und Stadtquartieren

Kernthema: Raum- und ortsbezogene Kulturen und Identitäten als ‚neues‘ endogenes Entwicklungspotential

Kernthema: Migration und Transformation

Kernthema: Soziale Diversität, räumliche Gerechtigkeit und zivilgesellschaftliche Partizipation

Kernthema: Innovative quantitative und qualitative humangeographische Methoden

  • Soziale Herausforderungen und demographischer Wandel in ländlichen Regionen und Stadtquartieren
  • Raum- und ortsbezogene Kulturen und Identitäten als ‚neues‘ endogenes Entwicklungspotential
  • Migration und Transformation
  • Soziale Diversität, räumliche Gerechtigkeit und zivilgesellschaftliche Partizipation
  • Innovative quantitative und qualitative humangeographische Methode