Restaurierungswissenschaft

Bild des Monats Juli 2020

Ein Dozent bei der Erklärung des T-Scans im Rahmen der Anwendungswoche "Restaurierungswissenschaftliche 3D-Objekterfassung".

Trotz Coronapandemie können die Anwendungswochen im Masterstudiengang Denkmalpflege stattfinden. Dabei gilt es aber die Regeln des Infektionsschutzes einzuhalten. Das heißt: Abstand halten, persönlichen Nase-Mundschutz tragen und Einzel- statt Gruppenarbeiten. 

Profil der Restaurierungswissenschaften

Unsere Schwerpunkte liegen in der Kunsttechnologie, den Materialwissenschaften sowie in den Konservierungswissenschaften. Hierbei stehen Techniken zur Substanzerhaltung, zur präventiven Konservierung, zur Pflege und zum Monitoring im Fokus. Weitere Themenfelder sind die Analyse des Ist-Zustandes mit kulturwissenschaftlichen und zerstörungsarmen naturwissenschaftlichen Methoden. Die Anamnese und Diagnose der substanziellen Veränderungen historischer Substanz und die Schilderung des Spektrums an Therapiekonzepten spielen eine bedeutende Rolle, insbesondere in den Lehrveranstaltungen.

Den Restaurierungswissenschaften steht ein sehr gut ausgestattetes Labor mit den erforderlichen Gerätschaften Am Zwinger 6, 96047 Bamberg zur Verfügung.

Um ein möglichst zerstörungsfreies Monitoring durchzuführen und für die digitale Bauwerksdokumentation stehen verschiedene 3D-Laserscanner zur Verfügung, die gezielt, je nach Objekt und Fragestellung, eingesetzt werden.

Die Restaurierungswissenschaft in der Baudenkmalpflege sieht sich vorrangig als Hilfswissenschaft, die in der für die Denkmalpflege typischen und absolut notwendigen interdisziplinären Zusammenarbeit und Kooperation zwischen den einzelnen, beteiligten Fachdisziplinen einen entscheidenen und wichtigen Beitrag zur Klärung verschiedenster Fragestellungen leistet.