FELI bei WIAI25

Ein Rückblick von Dr. Eva Weiss, Alisa Münsterberg, Franziska Paukner und Sanne Grabisch

Am 26. Juni 2026 feierte die Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik (WIAI) ihr 25 jähriges Jubiläum auf dem ERBA-Campus. Mehrere hundert Gäste kamen zusammen, um zu feiern: mit Mitmachstationen, Vorträgen, Workshops, Exponaten, Gesprächen, …
Studierende, Alumni, Beschäftigte, Unternehmen, Familien sowie Gäste aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft konnten hautnah erleben, was sich alles tut in der Fakultät wie den einzelnen Lehrstühlen – ganz nach dem Motto „Nicht nur anschauen, sondern selbst mitmachen“ .

FELI, die Forschungsstelle Elementarinformatik, hat eine von 30 Mitmachstationen angeboten: In unserer Kids-Corner luden wir Kinder wie Erwachsene – kurz: alle, die Interesse hatten – dazu ein, analoge Spiele auszuprobieren, die grundlegende Konzepte des Maschinellen Lernens und neuronaler Netze auf spielerische Weise vermitteln.

Es hat uns besonders viel Spaß gemacht, gemeinsam mit Kindern wie auch mit Erwachsenen zu spielen. Viele von ihnen wollten die Spiele sogar immer wieder von Neuen spielen!
Dabei hatten wir es sowohl mit Fachleuten zu tun, die interessiert neue Herangehensweisen kennenlernten und mit uns diskutierten, als auch mit Laienpublikum: für viele ermöglichten unsere KI-Spiele die erste Auseinandersetzung mit der Frage: Wie funktioniert eigentlich KI?

Neben den analogen Spielen konnten die Gäste an unserer Station auch am Computer praktisch ausprobieren, wie KI mithilfe Intelligenter Tutorsysteme in der Bildung genutzt werden kann: Solche ITS ermöglichen durch gezielte Fehlerdiagnose und daran angepasstes Feedback das individuelle Üben von Inhalten bspw. für Grundschulmathematik und Programmierung.

All das zeigt, worum es uns bei FELI geht: KI-Kompetenzen im Sinne von „Ein Blick unter der Haube“ lassen sich didaktisch reduziert, aber fachlich korrekt vermitteln.

MINTmobil

Was vor bald 20 Jahren mit den ersten Workshops für Kindergartenkinder angefangen hat, wird inzwischen in vielen Drittmittelprojekten am Lehrstuhl für Kognitive Systeme von Ute Schmid unter der Überschrift „KI und Bildung“ für unterschiedlichste Zielgruppen weiterentwickelt. Das Grundverständnis für informatische Konzepte und „Wie funktioniert das?“-Fragen bildet dabei immer die Grundlage.

So haben wir auch über das Verbundprojekt MINTmobil eine Spielstation für die Jüngsten angeboten: Betreut von unseren studentischen Hilfskräften zusammen mit der iSo-Verbundpartnerin Stephanie Neumann konnten Kinder die Fähigkeiten unserer Thymio-Roboter explorativ erforschen und dabei sowohl den Zusammenhang zwischen Sensoren und Programmierung reflektieren als auch ganz praktisch die Roboter durch einen Hindernis-Parcours manövrieren. 

Wegen der großen Hitze am Veranstaltungstag hatten wir uns zusammen mit dem Stand zu den WIAI-Nachwuchsangeboten von Anna Keiderling (Gleichstellungsbüro WIAI) im Inneren des Turmgebäudes Schutz vor der Sonne gesucht.