Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik

M.Sc. Virtueller Studiengang Wirtschaftsinformatik (VAWi)

Stimmen der Absolventen

Viele unserer mittlerweile über 120 Absolventinnen und Absolventen „danken“ uns mit einem kurzen Resümee.

Natalie Kaminski (26) - Abschluss im Juni 2013

Nach meinem Bachelorstudium der Wirtschaftsinformatik habe ich einen sehr guten Einstiegs-Job angeboten bekommen, den ich unbedingt annehmen wollte. Andererseits haben mich insbesondere die Vorlesungen der letzten Semester sehr interessiert. Deshalb hatte ich den Wunsch, parallel zur Vollzeit-Arbeitsstelle mein theoretisches Wissen in einem Master-Studium zu vertiefen.

Nach intensiver Recherche entschied ich mich für VAWi, da dadurch alle meine Wünsch erfüllt wurden. Durch die sehr geringe Präsenzzeit (nur zu Klausuren) konnte ich das Studium problemlos mit meiner Arbeitsstelle in der Schweiz vereinbaren.

Das Fächerangebot ist sehr interessant und vor allem aktuell. Die Schwerpunkte konnte ich genau nach meinen Interessengebieten setzen und ich habe dadurch viele interessante Denkanstöße erhalten, die mich direkt beruflich bereicherten. Während des gesamten Studiums (Module, Projektarbeiten, Masterarbeit, Administratives) ließ die Betreuung keine Wünsche offen.

Neben dem fachlichen Input, sehe ich in VAWi den Vorteil, dass sehr viel in virtuellen (und oftmals vorher unbekannten) Teams zusammengearbeitet wird, was sich auch beruflich immer mehr durchsetzt. Dieser Softskill ist ein weiterer „Nebeneffekt“, den ich aus VAWi mitnehmen kann.

Oder kurz zusammengefasst: Ich würde mich jederzeit wieder für VAWi entscheiden.

Benjamin Herkommer (31) - Abschluss im März 2013

Das VAWi-Studium überzeugt sowohl aus inhaltlicher als auch aus organisatorischer Sicht.

Die Studieninhalte und dabei insbesondere die umfassendere methodische Ausbildung im Vergleich zum Erststudium sind in der beruflichen Praxis von großem Nutzen. Durch die Möglichkeit, den Studienablauf flexibel zu steuern, lässt sich das Studium sehr gut mit der aktuellen beruflichen Auslastung und Lebenssituation vereinbaren. Die organisatorische Betreuung sowie die Betreuung in den verschiedenen Modulen, den Projektarbeiten und der Masterarbeit war stets vorbildlich.

Als Fazit kann ich daher nur sagen: Jederzeit wieder.

Claudia Wachter (31) - Abschluss im Juli 2012

Mein Fazit zu VAWI kurz ausgedrückt: Würde ich gleich wieder machen.

Schon am Ende meines Erststudiums an einer Berufsakademie (heute Duale Hochschule) stand für mich fest, dass ich später definitiv ein Masterstudium noch anhängen würde. Die Frage war nur wann. Nach mehrjähriger Berufstätigkeit entschied ich mich dann 2007 dieses Studium in Angriff zu nehmen. Jeder Studiengang, den ich allerdings im Internet fand, verlangte entweder Präsenzvorlesungen am Wochenende oder als mehrtägigen Block während der Arbeitswoche, was für mich nicht in Frage kam, da ich ein berufsbegleitendes Studium suchte, das ich in meiner Freizeit absolvieren konnte. Die einzige Variante, die am Ende alle (und damit meine ich wirklich alle) meine Anforderungen erfüllte, war VAWi.

Ich war zu Beginn meines Studiums zunächst noch etwas skeptisch, ob und wie die Betreuung und der Austausch von Informationen bei einem rein Internet-basierten Studiengang funktioniert. Ich hatte bis dahin nur eher negative Erfahrungen mit der Betreuung durch die Fachleitung bei meinem Erststudium gesammelt. Aber ich wurde sehr schnell sehr angenehm überrascht:

Wann immer ich in einem Kursforum eine Frage stellte, hatte ich spätestens ein paar Stunden später eine Antwort. Das gleiche galt für das VAWi-Team, wobei hier die Antwortzeiten für E-Mails manchmal nur ein paar Minuten betrugen. Im Großen und Ganzen waren aber alle Informationen auf der Lernplattform verfügbar, weshalb ein direkter Kontakt mit dem VAWI-Team nur bei eher speziellen Fragen und Problemen wirklich nötig war. Die Präsenzveranstaltungen zu jedem Semesterbeginn waren auch immer eine gute Möglichkeit für den Informationsaustausch, was sowohl Fragen an die Betreuer der Kurse des aktuellen Semesters angeht als auch die Bekanntgabe von allgemeinen Informationen durch das VAWi-Team. Darüber hinaus boten im besonderen die Freitagabende dieser Veranstaltungen die Möglichkeit, Kommilitonen zu treffen, die ich bis dahin nur per Kursforum, E-Mail oder Skype kannte. Und sehr unterhaltsam waren sie auch immer.

Was die Fächerwahl angeht, so konnte ich genau die Kurse belegen, die mich interessierten und Lücken meines Erststudiums auffüllten sowie mich beruflich am besten unterstützen. Zudem konnte ich die Arbeitsbelastung, sprich die Anzahl der Kurse pro Semester, je nach beruflicher Auslastung individuell festlegen, was sich besonders gegen Ende meines Studiums als sehr gute Eigenschaft von VAWi erwies. Auch die Themenwahl für meine Projektarbeiten und Masterarbeit konnte ich immer mit meinen aktuellen beruflichen Aufgaben verbinden, was die Themenbearbeitung eindeutig vereinfachte. Unter anderem konnte ich so Feedback meiner Kollegen für Teile meiner Masterarbeit einholen und einarbeiten.

Die Betreuung in den Kursen durch die Professoren und Tutoren war beinahe ausnahmslos immer sehr gut und die zur Verfügung gestellten Skripte, Vorlesungsmitschnitte und Zusatzliteratur waren für mich immer mehr als ausreichend um meine Fächer erfolgreich abzuschließen. Falls einmal ein Problem auftrat, z. B. zum Semesterbeginn, wenn es darum ging, eine spezielle Software zu installieren oder ein paar letzte Verständnisfragen am Ende des Semesters kurz vor den Klausuren zu klären, so gab es immer Unterstützung durch Kommilitonen oder die Kursbetreuung.

Was mich zu meinem letzten Punkt bringt: Die Studentengemeinschaft von VAWi. Wenn ich bedenke, dass VAWi "nur" über das Internet verbunden ist, so bin ich wirklich begeistert, wie eng und gut die Studenten zusammenarbeiten. Obwohl mein Erststudium ein Präsenzstudium war, war damals die Zusammenarbeit bei weitem nicht so gut. Meine Erfahrungen mit den VAWi-Studenten ist, dass sie allen Mitstudenten gegebenüber immer hilfsbereit sind und am Ende das Problem, sei es technischer oder fachlicher Natur, immer gelöst ist.

All diese Punkte führen dazu, dass ich mich sofort wieder für VAWi entscheiden würde. Ich kann diesen Studiengang jedem wirklich nur weiterempfehlen.

Andreas Brunnert (29) - Abschluss im Dezember 2011

Mich haben zwei Gründe zur Aufnahme eines Aufbaustudiums mit technischer und wirtschaftlicher Ausrichtung motiviert: Als ich das Studium aufgenommen habe, war ich als technischer Unternehmensberater tätig und wollte meinen wirtschaftlichen Background stärken, um so besser auf die betrieblichen Bedürfnisse der Unternehmen eingehen zu können. Weiterhin hat mich die Aussicht, nach dem Aufbaustudium in der Forschung tätig zu sein sehr gereizt. VAWi bot mir die Möglichkeit, beide Ziele miteinander zu vereinen und trotzdem meiner Vollzeittätigkeit weiter nachzugehen. Mittlerweile bin ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Forschungstransferinstituts tätig und kann daher sagen, dass das VAWi-Studium genau die richtige Entscheidung war, um beide Ziele zu erreichen.
Für VAWi spricht in meinen Augen im Vergleich zu anderen Fernstudiengängen:

  • Der direkte und persönliche Kontakt zu den Studiengangskoordinatoren, der bei größeren Institutionen oft in der Form nicht gegeben ist.
  • Die Zuordnung zu einer Universität, die nicht nur Fernstudiengänge anbietet.
  • Die Möglichkeit, Lehrveranstaltungen von verschiedenen Universitäten wahrzunehmen.
  • Die flexible Abstimmung der Studieninhalte mit den Arbeitsinhalten. Speziell die Inhalte der der Teilleistungen, der Projektarbeiten sowie der Masterarbeit konnte ich direkt an aktuelle Problemstellungen im beruflichen Alltag orientieren.
  • Die Kommilitonen: VAWi bietet die Möglichkeit, viele neue Kontakte in unterschiedlichen Branchen zu knüpfen und verschiedene Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu bearbeiten.

Aus Erfahrung kann ich allen Studieninteressenten nur raten, sich nicht mehr als drei bis vier Kurse im Semester neben einer Vollzeittätigkeit vorzunehmen. Selbst mit viel Vorwissen sind vier Kurse pro Semester sehr aufwändig neben der täglichen Arbeit. Sobald man sich mit völlig neuen Bereichen bei VAWi befasst, sollte man maximal drei Kurse belegen, um sich auch wirklich mit einem Thema auseinanderzusetzen. Trotzdem ich mich jetzt über die zurückgewonnene Freizeit freue, würde ich es auf jeden Fall wieder tun!

Daniel Bialas (31), Software-Ingenieur aus München

 "Mit dem nebenberuflichen Master-Studiengang VAWi konnte ich den eingeschlagenen Weg im Gebiet der Wirtschaftsinformatik weiter fortschreiten und das "i-Tüpfelchen" auf meine akademische Ausbildung setzen. Während mein Erststudium an der dualen Hochschule Baden-Württemberg (Ravensburg) mir einen idealen Berufseinstieg ermöglichte, wollte ich mit VAWi meine Kenntnisse erweitern bzw. auf universitärem Niveau vertiefen.

Das vielfältige modulare Kursangebot der zahlreichen an VAWi beteiligten Lehrstühle bzw. Hochschulen sowie die flexible Integration dieser in die wechselnden beruflichen und privaten Situationen kamen mir dabei sehr entgegen. Auch die Flexibilität hinsichtlich der Themenwahl für Projekt- und Masterarbeiten sollte hervorgehoben werden: So ist es z.B. durchaus möglich, Themen für externe Forschungseinrichtungen (wie die Fraunhofer-Gesellschaft) zu bearbeiten.

Ohne Frage sind mit einem berufsbegleitenden Studium natürlich auch diverse Entbehrungen über einige Jahre verbunden. Es werden hohe Anforderungen an die Eigen-Motivation und Selbstdisziplin gestellt. Klausurtermine, Teilleistungen, Absprachen mit Projekt- und Masterarbeitsbetreuern, Präsenzveranstaltungen etc. sorgen dafür, dass die Fähigkeit der Selbstorganisation weiter ausgebaut wird.

Trotz seines virtuellen Charakters muss man das Fernstudium bei VAWi jedoch nicht zwingend als "Einzelkämpfer" absolvieren. Durch zahlreiche Gruppenarbeiten haben sich interessante Kontakte und Freundschaften zu anderen VAWi-Studenten ergeben, welche durch die Präsenzveranstaltungen und vor allem durch die studentisch-organisierten regionalen Stammtische weiter vertieft werden konnten.

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal beim VAWi-Team und den Beteiligten der Otto-Friedrich-Universität Bamberg für ihre Arbeit und Unterstützung in den letzten Jahren bedanken."

Alfred Pfeifer (50) - Abschluss im Februar 2011

Alfred Pfeifer aus Düsseldorf hat sein Studium zeitlich und inhaltlich in seinen Alltag integriert und profitiert nun von seinen fachlichen und methodischen Kompetenzen.

"Ich bin selbständiger Projekt­controller für Projekte im An­la­gen­­bau und in der TK/IT-Branche. Während meiner Tätigkeit habe ich viel mit Daten zu tun und nutze sehr häufig Datenbanken für die Analyse. Als Chemieingenieur ist es außerdem nicht immer einfach, TK/IT-Projekte inhaltlich zu durchdringen.

Mit dem Gedanken für ein Weiterbildungsstudium im IT-Bereich hatte ich daher immer mal wieder “gespielt”, bevor ich mich während einer beschäftigungslosen Phase im Jahr 2004 zur Bewerbung bei VAWi entschloss. Ich habe das Studium dann mit 2 Modulen begonnen. Am Ende des 1. Semesters war Schluss mit der beschäftigungslosen Zeit und ich war wieder gut mit meiner freiberuflichen Tätigkeit ausgelastet. Trotzdem habe ich das Studium weiter verfolgt, denn schließlich hat mich die Wirtschaftsinformatik ja besonders interessiert. Ich habe danach 1-2 Module pro Semester absolviert, wahrscheinlich hätte ich auch 2-3 Module pro Semester schaffen können, aber mir war es wichtig, das weder Job noch Familie allzu stark unter meinem “Hobby” zu leiden hatten. Die Module sind durchweg anspruchsvoll und die Modulinhalte gut aufbereitet, so dass ich mich im Wesentlichen ohne zusätzliche Literatur­arbeit mit dem Stoff beschäftigen konnte. Die während des Semesters zu erstellenden Studienleistungen waren eine gute Möglichkeit, die Modulinhalte anzuwenden und zu repetieren. Ich habe überwiegend alleine gelernt, mit Ausnahme des “Java”-Moduls. Die Gruppenarbeit war sehr interessant und lehrreich, denn die Diskussionen in einer (von der Vorbildung her gesehen) heterogenen Gruppe haben mich auf viele Gedanken und Ideen gebracht, die ich alleine niemals hätte entwickeln können. Allerdings ist die Gruppenarbeit mit realen Treffen aufgrund der regionalen Verteilung der Studenten wegen der Anreise sehr zeitaufwändig. Während des Studiums konnte ich die Modulinhalte gut neben der Arbeit ohne Inan­spruch­nahme von Urlaub bewältigen. Für die Bearbeitung der Masterarbeit habe ich dann auch zwischendurch mal einen Tag frei genommen, um in der Unibibliothek die Literatur zu sichten; in den letzten Wochen vor Abgabe der Masterarbeit war ich auch an den Wochenenden in der Unibibliothek. Sowohl für die beiden Projektarbeiten (PA) als auch für die Masterarbeit (MA) habe ich Themen aus meinem beruflichen Umfeld gewählt. Die erste PA beschäftigte sich mit der Monte-Carlo-Simulation, die zweite PA mit Workflows für das Änderungsmanagement und die MA mit einem Data-Warehouse-basierten Ansatz für das Projektcontrolling. Die intensive Literaturrecherche während der Erstellung der Masterarbeit hat dazu geführt, dass ich mir jetzt auch andere beruflich relevante Texte schneller erschließen kann. Die Kenntnis der Fachterminologie ermöglicht ein besseres Verständnis von IT-Projekten und ist auch bei der Durchführung des Projektcontrollings hilfreich.

Insgesamt war das VAWi-Studium gut zu bewältigen und ich bereue es nicht, diesen Weg gegangen zu sein, auch wenn es in meinem Fall etwas länger gedauert hat. Ich denke, dass in Zukunft an deutschen Hochschulen mehr virtuelle Studiengänge an­ge­boten werden sollten, damit noch mehr Studenten den Master erwerben können. Wer weiß, vielleicht könnte ich dann noch einmal schwach werden ...".

Stimmen weiterer Absolventen finden Sie unter www.vawi.de/live/referenzen/absolventenstimmen.aspx