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Von der Idee bis zum gedruckten Magazin: Die Studierenden begleiteten den gesamten Entstehungprozess der Zeitschrift.

In einer kleinen Redaktion aus Studierenden entstand "Anno".

Auch für das Layout waren die Studierenden verantwortlich.

Lehre & Studium

Eine Zeitschrift feiert ihren Geburtstag

„Anno – Das Magazin der Medienjubiläen“ ist zum fünften Mal erschienen

Sie haben Ideen für Artikel gesammelt, Texte recherchiert, geschrieben und überarbeitet sowie alle Texte im Layout in Szene gesetzt: Studierende der Bamberger Kommunikationswissenschaft veröffentlichen jedes Jahr eigene Texte in „Anno – Das Magazin der Medienjubiläen“. Die Zeitschrift entsteht im Rahmen des Master-Seminars „Medienjubiläen“, das der „Anno“-Herausgeber Dr. Markus Behmer, Inhaber der Professur für empirische Kommunikatorforschung, leitet. Mit der aktuellen Ausgabe feiert Anno sein fünfjähriges Jubiläum.

„Für die Studierenden ist das Magazin eine Chance, die Entstehung eines journalistischen Printprodukts in der Praxis zu erleben“, sagt Herausgeber Markus Behmer. Und so sind die angehenden Kommunikationswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler von Anfang an in die Entwicklung von Anno eingebunden. Die Studierenden müssen sich als Redaktionsteam beweisen und übernehmen alle Aufgaben, die in einer Redaktion anfallen – von Anfang bis Ende. „Dazu gehört es, eigene Ideen einzubringen, welche Medienjubiläen im Heft behandelt werden sollen“, erklärt Behmer. „Die Studierenden müssen für ihre Texte recherchieren und sie selbst schreiben. Außerdem sind sie für das Layout und die Schlussredaktion mitverantwortlich. Und natürlich müssen die Studierenden auch selbst Anzeigen zur Finanzierung des Drucks akquirieren und in sozialen Netzwerken die Werbetrommel rühren.“

Als Schreibende tragen alle Studierenden zum inhaltlichen Gelingen des Projekts bei. Bei den Nachwuchsredakteurinnen und -redakteuren kommt das gut an, so zum Beispiel bei Monika Dünninger. Für Anno hat sie unter anderem einen Artikel über den Comic-Zeichner Jack Kirby geschrieben, der vor genau 100 Jahren geboren wurde. Ansonsten hat die Studentin vor allem Aufgaben in der Anzeigenakquise übernommen. „Im Studium steht sonst die Theorie im Vordergrund. Für das Magazin konnten wir in einer kleinen Redaktion selbst praktisch arbeiten, haben ausführliches Feedback bekommen und viele Erfahrungen gesammelt“, sagt Dünninger. Auch Anno-Herausgeber Behmer betont, wie wichtig solche berufspraktischen Übungen an der Universität sind: „Studierende erhalten durch das Magazin Einblicke in den Journalismus und können Fertigkeiten erlernen, die sie später im Beruf brauchen.“

Nicht zu kurz kommt dabei die Theorie. Durch die journalistische Aufarbeitung von Medienjubiläen gehe es auch um die Vermittlung von Mediengeschichte, so Behmer. In der diesjährigen, mittlerweile fünften Ausgabe von Anno stehen unter anderem die Geburt des Farbfernsehens 1967 oder der gesamtdeutsche Rundfunkstaatsvertrag von 1992 im Mittelpunkt. Auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind mit Gastbeiträgen in Anno vertreten, so zum Beispiel der Bamberger Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Rudolf Stöber, die Germanistin Prof. Dr. Andrea Bartl oder der Theologe Prof. Dr. Jürgen Bründl. Die Hefte liegen in allen Teilbibliotheken sowie Unistandorten kostenlos aus.

Bei Fragen und Interesse an Anno wenden Sie sich bitte an Markus Behmer unter der E-Mail-Adresse markus.behmer(at)uni-bamberg.de.