Die Universität Bamberg in Radiobeiträgen und Podcasts: eine Auswahl

20. Oktober: WDR - Psychologe Claus-Christian Carbon über soziale Ungleichheit durch Corona-Masken

Im Restaurant, Supermarkt, Theater, öffentlichen Verkehr: Während der Pandemie haben wir uns dran gewöhnt, Masken zu tragen – und die Unannehmlichkeiten gut kompensiert, sagt der Psychologe Prof. Dr. Claus-Christian Carbon von der Universität Bamberg. Nun müssen wir lernen, bei teilweisen Lockerungen mit den entstehenden sozialen Ungleichheiten umzugehen, erklärt Carbon im Gespräch zum Thema "Was die Maske mit uns macht" auf WDR5.

17. September: Bayern 2 - Psychologe Claus-Christian Carbon über Impfgegner im Freundeskreis

"Wie hältst du's mit dem Impfen?" Diese Frage kann zu Streit führen, spaltet Freundschaften und Familien. Was passiert emotional und psychologisch in solchen Konflikten? Wahrnehmungspsychologe Prof. Dr. Claus-Christian Carbon erzählt in der BR-Gesprächsrunde "Echt und ehrlich! Reden übers Leben", wie Beziehungen trotz Uneinigkeit erhalten bleiben können.

27. August: Bayern 2 - Kann man lernen, glücklich zu sein?

Glücklichsein ist nicht nur genetisch bedingt, sondern wir können unser eigenes Glück tatsächlich schmieden: Die Psychologin Prof. Dr. Astrid Schütz gibt in einem radioWissen-Beitrag praktische Tipps, wie wir uns selbst dabei helfen können, Glück und Zufriedenheit zu finden und zu halten. Übrigens: Wer glücklich ist, ist motiviert! Und zwar auch motiviert, etwas für die Gemeinschaft zu tun, sich für andere zu engagieren. Glück kommt also nicht nur dem Einzelnen zu Gute, sondern hat eine soziale Komponente.

23. Juli: SRF - Astrid Schütz über den Psychotherapeuten und Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick

"Man kann nicht nicht kommunizieren" - diesen Satz darf man getrost als geflügeltes Wort beschreiben. Er stammt vom Psychotherapeuten und Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Prof. Dr. Astrid Schütz hat mit dem Schweizer Rundfunk und Fernsehen (SRF) über seine nachhaltige Wirkung für die Psychologie und Kommunikation gesprochen. Den Beitrag kann man hier nachhören.

2. Juli: Deutschlandfunk - Ute Schmid über Frauenförderung in der Informatik

Über Frauenförderung in der Bamberger Informatik spricht Prof. Dr. Ute Schmid im Beitrag des Deutschlandsfunks "IT, aber nicht für Männer. Was bringen reine Frauenstudiengänge" (ab Minute 03:09). In den Mentoring- und Coachingprogrammen ginge es ihr vor allem darum, junge Frauen und Mädchen früh und nachhaltig darin zu bestärken, sich selbstbewusst in Informatikfächern einzubringen.

10. Juni: rbb - Finanzwissenschaftler über Robo-Advisor in der Vermögensverwaltung

Wer sich von seinen Aktien Rendite erwarten möchte, der benötigt einiges an Grundwissen. Unterstützung bei der Beratung und Vermögensverwaltung kommt längst nicht mehr nur von Menschen, sondern vom sogenannten Robo-Advisor. Finanzwissenschaftler Dr. Matthias Horn erklärt, Grenzen und Vorteile der digitalen Helfer in einem Beitrag des rbb.

23. April: Deutschlandfunk - Psychologe Johannes Leder diskutiert über eingeschränkte Freiheitsrechte während der Corona-Pandemie

Ein Drittel der Bevölkerung lehnt die Beschränkungen von Freiheitsrechten während der Corona-Pandemie mittlerweile ab, so zitiert der Deutschlandfunk eine aktuelle Umfrage der Bertelsmann-Stiftung. Dr. Johannes Leder, Lehrstuhl für Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik, diskutiert in der Sendung Lebenszeit über die Frage mit, wie es zu dieser Spaltung in der Gesellschaft kommt und stellt Studienergebnisse zur Akzeptanz der Corona-Maßnahmen vor.

21. April: SWR2 - Amerikanistin Georgiana Banita im Gespräch über ,,racial profiling" nach dem Urteil im Fall George Floyd

Die Amerikanistin und Kulturwissenschaftlerin Georgiana Banita beschäftigt sich mit Vorurteilen über den "kriminellen Fremden". Anlässlich des Schuldspruchs gegenüber dem Ex-Polizisten Derek Chauvin, der vor gut einem Jahr George Floyd bei der Festnahme getötet hatte, spricht sie mit dem SWR2 in einem Interview über "racial profiling" und Rassismus innerhalb der Polizei.

9. April: Bayern 2 - Corina Erk über Erinnerungskultur und Eskapismus in TV-Serien in Zeiten der Pandemie

Kann sich schon heute, inmitten einer unabwägbaren Krise, eine sinnvolle Auseinandersetzung mit der Coronapandemie in fiktionalen Erzählungen von Film und Serie niederschlagen? Wie finden überhaupt Erinnerungskulturen und Verarbeitungsstrategien einschneidender Ereignisse Eingang in Dramaturgien? Und warum setzen Autorinnen und Autoren häufig lieber auf ganz andere Themen, auf puren Eskapismus? Dr. Corina Erk vom Lehrstuhl für Literatur und Medien gibt Aufschluss in einem Beitrag des Bayerischen Rundfunks (ab Minute 33:04).

12. März: Deutschlandfunk - Aktueller denn je: Literaturwissenschaftlerin Andrea Bartl spricht über Heinrich Manns "Der Untertan"

Zum 150. Mal jährt sich sein Geburtstag, sein Werk bleibt aktueller denn je: Heinrich Manns "Der Untertan" aus dem Jahr 1918 gilt Literaturwissenschaftlerin Andrea Bartl aus vielerlei Gründen als zeitlose Gesellschaftsdiagnose: Heute würde der Protagonist des satirischen Beststellers vielleicht Profit aus FFP2-Masken schlagen oder sich seine Meinung von Influencern zurechtstutzen lassen, so Andrea Bartl in einem Interview mit dem Deutschlandfunk.

1. März: Bayern 2 - Heidrun Alzheimer über die Geschichte des arbeitsfreien Sonntags

Der erste arbeitsfreie Sonntag ist lange her: Am 3. März 321 n.u.Z. machte Konstantin der Große Nägel mit Köpfen, heute ist der christliche Ruhetag längst in unserem Grundgesetz verankert. Dr. Heidrun Alzheimer, Professorin für Europäische Ethnologie, erzählt die Geschichte des Sonntags in einem Beitrag der Sendung TheoLogik im Bayerischen Rundfunk. Der Themenabschnitt beginnt bei Minute 33.

17. Februar: Bayern 2 - Professor für Historische Geografie spricht über Grenzschließungen zu Tschechien

"Der Weg zu einer gut funktionierenden bayerisch-tschechischen Zusammenarbeit war durchaus lang und zeitweise auch sehr steinig", so Dr. Patrick Reitinger, Professor für Historische Geografie in einem Gespräch mit der regionalZeit in Bayern 2. Warum die Grenzschließungen im Zuge der Pandemiepolitik diese wirtschaftliche, aber auch europäische Gemeinschaft gefährden, erfahren Sie im kompletten Interview, mehr über die Forschung von Patrick Reitinger gibt es in unserem Presseportal.

1. Februar: Deutschlandfunk Nova - Historikerin und Turkologin Ellinor Morack über den griechisch-türkischen Konflikt

Zuletzt ging es um das Erdgas in der Ägäis: Wem gehört es? Wer darf es fördern? Doch der türkisch-griechische Konflikt ist weit älter und vertrackt. Seine Wurzeln liegen in der Zeit des Osmanischen Reichs. Historikerin und Turkologin Dr. Ellinor Morack blickt in der Sendung „Grünstreifen“ auf Deutschlandfunk Nova zurück und erklärt die Ursprünge des Konflikts und seine Entwicklung bis in die heutige Zeit.

21. Januar 2021: Deutschlandfunk/Kultur heute - Amerikanistin Georgiana Banita kommentiert den Auftritt der Lyrikerin Amanda Gorman bei der Amtseinführung von Joe Biden

Performance, Slam und die eigene Biografie: Die Lyrikerin Amanda Gorman habe bei der Amtseinführung von US-Präsident Joe Biden die Herzen der Zuschauer getroffen, sagte die Amerikanistin Georgiana Banita im Deutschlandfunk und erklärt, warum „The Hill We Climb“ das Gedicht der Stunde ist. Sie betont dabei die mehrfachen Rollen, die Amanda Gorman einzunehmen vermag: als Dichterin, als Aktivistin und als Soziologin. Polizeirassismus und Polizeigewalt gegen Schwarze seien schon länger Inhalte in ihrem Werk.

19. Januar: SWR2 Wissen - Psychologe Claus-Christian Carbon erklärt, warum viele Menschen Geräusche entspannend finden

Rascheln, schlucken, knacken – es gibt Menschen, die können ohne diese Geräusche nicht mehr einschlafen, weil sie sie so entspannend finden (ASMR). Andere werden von ihnen ernsthaft krank (Misophonie). Wie Geräusche auf uns wirken und was mit Menschen während einer ASMR-Sitzung passiert, berichtet der Psychologe Claus-Christian Carbon im Interview mit SWR2 (ab ca. Minute 11:10)