Nachhaltigkeitswoche 2021

Vom Denken zum Handeln

vom 21 – 27. Juni 2021


Während der letzten Nachhaltigkeitswoche haben wir uns mit der Leistungsgesellschaft und Konsequenzen auf ökologischer, ökonomischer und sozialer Ebene auseinandergesetzt.  2021 wollen wir nach der Diagnose mögliche Therapieansätze thematisieren.

Das Thema Nachhaltigkeit erhält seit 2019 eine nie da gewesene Aufmerksamkeit, ein „weiter so“ ist nicht mehr tragbar, Veränderung wird eingefordert. Was also fehlt? Obwohl eine Sensibilisierung für notwendige Veränderungen eine wichtige Voraussetzung für gesellschaftlichen Wandel hin zu einer nachhaltigen Lebensweise darstellt, zeigen Forschungsergebnisse, dass sich Wissen allein nicht automatisch auch auf das eigene Handeln auswirkt. Ziel der Nachhaltigkeitswoche 2021 ist deshalb, eine erweiterte Perspektive auf den Umgang mit diesen Herausforderungen zu ermöglichen.

Ein Ansatz beruht hierbei auf Resonanz: Physikalisch beschreibt der Begriff das Mitschwingen eines Körpers in der Schwingung eines Anderen - mit dem Ergebnis der gegenseitigen Verstärkung. Das klingt abstrakt, dabei ist ein „im richtigen Takt“ schwingen, d.h. „in Resonanz zu sein“ etwas, das man von klein auf lernt, z.B. wenn man auf der Schaukel sitzt. Übertragen auf die Beziehungsebene setzt Resonanz voraus, seine Umwelt nicht als Mittel zum Zweck, sondern um seiner „selbst willen“ wahrzunehmen.

Im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche 2021 werden Denkanstöße geboten, was eine „Kultur der Nachhaltigkeit“ mit Bezug auf die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit bedeuten kann. Der Fokus liegt dabei auf dem Verhältnis des Menschen zu sich selbst, seinen Mitmenschen und der Natur.

Das Programm folgt.