Nachhaltigkeitsmonat 2022

Wege zur Transformation - Werkstätten für den Wandel

Weshalb? Wozu?

In diesem Jahrhundert werden wir Zeugen eines massiven Wandels in der Menschheitsgeschichte. Oft scheint uns die Zukunft dabei „zu ereilen" – mit technologischen, ökonomischen, politischen, gesellschaftlichen und ökologischen Dynamiken. Dieser Prozess ist keine gesichtslose systemische Dynamik, sondern von Menschen initiiert und geprägt und damit grundsätzlich auch gestaltbar. Als kulturelles Zivilisationsprojekt ist es das langfristige Ziel der Weltgemeinschaft, in dieser Umbruchsphase allen Menschen hinreichende Entfaltungschancen zu bieten, ohne dabei die planetaren Grenzen zu überschreiten. Gesellschaftliche Veränderung geht dabei am Ende von einzelnen Menschen und Gruppen „als Pionieren des Wandels“ aus.

Im Monat der Nachhaltigkeit 2022 wollen wir angelehnt an das „Wuppertaler Transformationsmodell“ eine andere Wirklichkeit denken und diese in Veränderungen übersetzen. Wir werden uns dabei mit wissenschaftlich-basierten, visionären Ansätzen auseinandersetzen. Diese geben Orientierung für die Gestaltung eines menschengerechten 21. Jahrhunderts. Hierauf aufbauend wollen wir als „Change Makers“ aktiv Veränderungsprozesse denken und anstoßen: Von der Energie- und Ressourcenwende, der Mobilitäts-, Ernährungs- und Konsumwende bis hin zur urbanen und industriellen Wende mit dem Ziel „den Stein der großen Transformation ins Rollen“ zu bringen.

Was?

Alles ist im Wandel. Aus der Nachhaltigkeitswoche der Universität wird der Nachhaltigkeitsmonat in Kooperation mit Stadt & Landkreis Bamberg. Im Juni wollen wir gemeinsam über globale Ziele diskutieren und lokale Initiativen kennenlernen, die heute schon als Pionier*innen des Wandels versuchen Antworten zu geben. Wir möchten den „Elfenbeinturm“ öffnen und einen Blick auf die Veränderungsprozesse in Stadt und Landkreis Bamberg werfen.

Unser Ziel ist es, aus verschiedenen Perspektiven die Herausforderungen unserer Zeit zu betrachten, zu diskutieren und zu gestalten. Es wird Platz für Visionen und Mitmachprojekte, für Kritik und für Vernetzung geben. Menschen aus Theorie und Praxis geben uns Impulse und wir machen in der Werkstatt des Wandels ein Stück Wirklichkeit daraus. Die aufgeworfenen Fragen und Formate reichen dabei von „Wie können wir Mobilität und Ernährung in der Region verbessern?“, über Workshops zur Pilzzucht, bis hin zu einer Kleidertauschbörse und einem Aktionstag für die „offene Gesellschaft“. Kurzum: die Vielfalt ist groß und viele Organisationen gestalten das Programm mit. Wir wollen mit euch vom Denken ins Handeln kommen und wieder zurück.

Wie?

In den nächsten Tagen folgen auf diesen Seiten sukzessive weitere Informationen zu den geplanten Aktionen. Wenn auch ihr gerne Teil des Programms werden möchtet, schreibt uns bitte, sodass wir euren Beitrag noch in das Programm aufnehmen können:

Yelva Larsen: 0951/863-1915, yelva.larsen(at)uni-bamberg.de & Nachhaltigkeitsbüro: nachhaltigkeitsbuero(at)uni-bamberg.de.

Wir laden alle Interessierten herzlich zur Teilnahme am NaMo ein!