Margaretendamm

Neues Universitätssportzentrum im alten Hallenbad

 

++++++++++++++++Update vom 9. Oktober 2020 +++++++++++++++++

Das staatliche Bauamt hat die Projektunterlage Bau (PU-Bau) fertiggestellt, sie wird nun der Regierung von Oberfranken zugeleitet. Von dort geht diese PU-Bau an das StM für Wohnen, Bauen und Verkehr und anschließend an das zuständige Ressortministerium. Dem Bayerischen Landtag wird sie voraussichtlich im Frühjahr 2021 zur Entscheidung vorgelegt. Wenn er beschließt, die Baumaßnahme fortzuführen, beginnt der Bau nach gegenwärtigem Zeitplan im Frühjahr 2022.

++++++++++++++++Update vom 27. November 2018 +++++++++++++++++

Mittlerweile ist das Vergabeverfahren abgeschlossen. Das Architekturbüro beginnt derzeit mit den Feinplanungen. Dazu gehören zum Beispiel die konkreten Raumplanungen oder die Festlegung der Kosten für einzelne Gewerke.

Die Beschleunigung des Verfahrens wurde Ende 2017 vom Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, dem Staatlichem Bauamt Bamberg sowie der Universität gemeinsam vereinbart, um vandalistische Übergriffe auf das ehemalige Hallenbad-Gelände zu verhindern. Ministeriumssprecherin Mira Barthelmann sagte gegenüber dem Fränkischen Tag am 14. November 2018: „Da eine Bewachung nicht nur kostenintensiv ist, sondern auch zu verlorenen Kosten führt, wurde beschlossen, so rasch wie möglich die Erteilung des Planungsauftrags zur Generalsanierung des Areals anzustreben. Mit Baubeginn wird das Areal von der Bauverwaltung entsprechend gesichert. Damit ist für jedermann auch offensichtlich, dass es sich nicht um ein „aufgegebenes und dem Verfall preisgegebenes Gelände“ handelt. Unabhängig davon benötigt die Universität Bamberg so rasch wie möglich funktionsfähige Sportstätten, sodass hier im Sinne einer sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung das absolut Notwendige mit dem Nützlichen verbunden worden ist.“

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Beschreibung der Maßnahme

Das ehemalige Hallenbad in Bamberg ist ein sogenannter Rothenburger-Bau. Rothenburger war in den 1950er und 1960er Jahren Stadtbaumeister der Stadt Bamberg und während seiner Amtszeit entstanden eine Reihe von zeitprägenden städtischen Gebäuden. Das ehemalige Hallenbad ist als Sportstättenbau aus dieser Epoche einzigartig, weshalb es wegen der prägnanten Glasfassade als Einzeldenkmal in die Denkmalliste aufgenommen wurde.

Auf der Basis einer positiven Stellungnahme mit Beleuchtung der Alternativen seitens des Staatlichen Bauamts Bamberg soll innerhalb der bestehenden Kubatur des Komplexes eine zweifach Sporthalle und ein großer Gymnastikraum entstehen.

Nach zahlreichen Gesprächen und mehrfacher Gutachtenerstellung wurde die Liegenschaft durch den Freistaat erworben.

Steckbrief

  • Hauptnutzfläche: ca. 2.850 Quadratmeter
  • Kostenumfang: Schätzkosten 19,2 Mio. Euro (inklusive Altlastensanierung und -entsorgung)
  • Zeitplan: Planungsauftrag wurde 02/2018 erteilt, das Vergabe-Verfahren ist durchgeführt, die Vorlage der Projektunterlage ist für Herbst 2020 vorgesehen, der Baubeginn für die zweite Jahreshälfte 2021 geplant, eine Fertigstellung wird zum WS 2023/24 angestrebt
  • Bauherr: Staatliches Bauamt für Freistaat Bayern

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