Margaretendamm

Neues Universitätssportzentrum im alten Hallenbad

 

 

++++++++++++++++Update vom 27. November 2018 +++++++++++++++++

Mittlerweile ist das Vergabeverfahren abgeschlossen. Das Architekturbüro beginnt derzeit mit den Feinplanungen. Dazu gehören zum Beispiel die konkreten Raumplanungen oder die Festlegung der Kosten für einzelne Gewerke. Die Vorlage der Haushaltsunterlage Bau ist nach derzeitigem Stand für den Frühsommer 2019, der Baubeginn für die zweite Jahreshälfte 2020 geplant. Das Verfahren geht bislang schneller als geplant vonstatten, so dass es bereits zum Sommersemester 2022 eine Inbetriebnahme geben könnte (Pressemitteilung vom 6.3.2018: Wintersemester 2022/23).

Die Beschleunigung des Verfahrens wurde Ende 2017 vom Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, dem Staatlichem Bauamt Bamberg sowie der Universität gemeinsam vereinbart, um vandalistische Übergriffe auf das ehemalige Hallenbad-Gelände zu verhindern. Ministeriumssprecherin Mira Barthelmann sagte gegenüber dem Fränkischen Tag am 14. November 2018: „Da eine Bewachung nicht nur kostenintensiv ist, sondern auch zu verlorenen Kosten führt, wurde beschlossen, so rasch wie möglich die Erteilung des Planungsauftrags zur Generalsanierung des Areals anzustreben. Mit Baubeginn wird das Areal von der Bauverwaltung entsprechend gesichert. Damit ist für jedermann auch offensichtlich, dass es sich nicht um ein „aufgegebenes und dem Verfall preisgegebenes Gelände“ handelt. Unabhängig davon benötigt die Universität Bamberg so rasch wie möglich funktionsfähige Sportstätten, sodass hier im Sinne einer sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung das absolut Notwendige mit dem Nützlichen verbunden worden ist.“

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Beschreibung der Maßnahme

Das ehemalige Hallenbad in Bamberg ist ein sogenannter Rothenburger-Bau. Rothenburger war in den 1950er und 1960er Jahren Stadtbaumeister der Stadt Bamberg und während seiner Amtszeit entstanden eine Reihe von zeitprägenden städtischen Gebäuden. Das ehemalige Hallenbad ist als Sportstättenbau aus dieser Epoche einzigartig, weshalb es wegen der prägnanten Glasfassade als Einzeldenkmal in die Denkmalliste aufgenommen wurde.

Auf der Basis einer positiven Stellungnahme mit Beleuchtung der Alternativen seitens des Staatlichen Bauamts Bamberg soll innerhalb der bestehenden Kubatur des Komplexes eine zweifach Sporthalle und ein großer Gymnastikraum entstehen.

Nach zahlreichen Gesprächen und mehrfacher Gutachtenerstellung wurde die Liegenschaft durch den Freistaat erworben.

Steckbrief

  • Hauptnutzfläche: ca. 2.850 Quadratmeter
  • Kostenumfang: Schätzkosten 13,77 Mio. Euro
  • Zeitplan: Planungsauftrag wurde 02/2018 erteilt, das Vergabe-Verfahren ist durchgeführt, die Vorlage der Haushaltsunterlage Bau ist für Frühsommer 2019 vorgesehen, der Baubeginn für die zweite Jahreshälfte 2020 geplant, eine Fertigstellung wird zum SS 2022 angestrebt
  • Bauherr: Staatliches Bauamt für Freistaat Bayern

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