Fortbildungen/Zusatzqualifikationen für Lehrkräfte bzw. Studierende

Anmeldung für Lehrkräfte, sofern nicht anders angegeben, über FIBS
Informationen und Anmeldungen für Studierende mit kurzer E-Mail an lela.wege(at)uni-bamberg.de
An den meisten Veranstaltungen ist eine Teilnahme auch ohne vorherige Anmeldung möglich.

Fortbildungen im Wintersemester 2018/2019

Der Fortbildungskatalog für das Wintersemester 2018/2019(2.1 MB) steht hier zum Download zur Verfügung.

 

 

Termine

Ringvorlesungen & geöffnete Lehrveranstaltungen

je dienstags,18.15 – 19.45 Uhr

KulturPLUS Ringvorlesung – Kultur materialisieren

je donnerstags,14.00 – 16.00 Uhr

Ringvorlesung - Wirtschaftspädagogische Forschung im Dialog

Religion

 

Kirchenraumpädagogik – gestalteter Glaube und religiöses Lernen
Prof. Dr. Henrik Simojoki, Prof. Dr. Konstantin Lindner (beide Universität Bamberg)
Der Lehrgang richtet sich an Praktikumslehrkräfte für die studienbegleitenden fachdidaktischen Praktika in Katholischer und Evangelischer Religionslehre der Universität Bamberg.
Kirchenräume sind nicht nur beeindruckende Zeugnisse des Glaubens- und Weltverständnisses einer bestimmten Zeit. Sie sind vor allem Orte gelebter und gestalteter Frömmigkeit - und daher genuine Orte religiösen Lernens. Wie aber können entsprechende Lerngelegenheiten im Religionsunterricht eröffnet werden, wenn heutige Schülerinnen und Schüler kaum mehr (religiöse) Erfahrungen mit der Auratik und der liturgischen Inszenierung heiliger Räume haben? In dieser ökumenischen Fortbildungsveranstaltung für Praktikumslehrkräfte der Universität Bamberg werden aktuelle Ansätze der Kirchenpädagogik erschlossen, diskutiert und exemplarisch erprobt - etwas wofür das Heilsbronner Münster reichhaltig Gelegenheit gibt.
01.10.2018, 9.00-13.00 Uhr
Religionspädagogisches Zentrum, Neue Abtei, 91556 Heilsbronn
FIBS:  A123-0/18/95-803
Kostenbeitrag: keiner
Link:  http://www.rpz-heilsbronn.de
Veranstaltet durch: Religionspädagogisches Zentrum
Kontakt: Konstantin Lindner, konstantin.lindner(at)uni-bamberg.de
Henrik Simojoki, henrik.simojoki(at)uni-bamberg.de  

 

 

Sprachen

 

"Heißt es 'on accident' oder 'by accident'?" - Computerkorpora als Garant authentischer Sprache und ihr Mehrwert bei Vermittlung und Bewertung im Englischunterricht
Rick Amberg, Andreas Müller (beide Universität Bamberg)
Korpora, d.h. elektronisch durchsuchbare Textdatenbanken wie das Corpus of Contemporary American English, können Englischlehrkräften als wertvolle Stütze im Unterricht dienen. Sozusagen als "virtuelle native speakers" liefern sie belastbare Daten über den realen Gebrauch des Englischen in verschiedenen Regionen, Zeiträumen und Genres und erlauben somit die Erweiterung des Sprachbewusstseins und das Hinterfragen der eigenen Sprachnorm und der Schulgrammatik.
Ziele:
Diese Fortbildung zeigt auf, welchen Beitrag Computerkorpora und korpuslinguistische Methoden im Englischunterricht leisten können. Die Lehrkräfte erhalten einen Überblick über die ihnen zur Verfügung stehenden Datenbanken, erlernen praxisorientiert die Bedienung ausgewählter Korpora und erfahren anhand konkreter schulischer Beispiele, wie Korpora zielführend im Englischunterricht eingesetzt werden können.
Inhalt:
Die Fortbildung gibt einerseits einen kurzen theoretischen Überblick über Korpuslinguistik im Englischunterricht und bietet andererseits anhand zahlreicher praktischer Aufgaben die Gelegenheit, das neu erworbene Wissen anzuwenden und zu reflektieren. Dabei liegt der Fokus auf der schulischen Anwendung von Korpora für die Bereiche der Wortschatzvermittlung, Grammatikvermittlung und vor allem der Fehlerkorrektur.

22.10.2018, 14.00-18.00 Uhr
Otto-Friedrich-Universität, Markusplatz 3,  Raum M3/00.16
FIBS:E214-ZLB/18/1024
Kostenbeitrag: keiner
Link: https://www.uni-bamberg.de/lehrerbildung/  
Veranstaltet durch: Didaktik der englischen Sprache und Literatur
Kontakt: Andreas Müller, andreas.mueller(at)uni-bamberg.de

 

 


Aktuelle Jugendliteratur zu Künstlicher Intelligenz und Menschenschöpfung im Deutschunterricht
Prof. Dr. Ulf Abraham, Dr. Monika Raml (beide Universität Bamberg)
Künstliche Intelligenz und Menschenschöpfung sind brisante Themen in der aktuellen Literatur für Jugendliche und junge Erwachsene. Dabei werden anthropologische Grenzerfahrungen und existenzielle Fragen reflektiert: Was ist das Menschliche am Menschen? Was zeichnet Ich-Identität aus? Können Computersysteme Gefühle entwickeln? Haben sie eine Seele?
Die Literatur entwirft Zukunftsszenarien, die im Unterschied zum Genre der Dystopie nicht unbedingt negativ sind. Im Unterschied zu (klassischer) Science Fiction sind sie weniger auf den technologischen ‚Fortschritt‘ selbst fokussiert als auf die Frage, wie der Mensch damit mental und emotional Schritt halten kann.
Die Fortbildung liefert Hintergrundinformation zum Genre, stellt ausgewählte Texte für die Klassenstufen 5-10 vor und gibt Gelegenheit, in Arbeitsgruppen naheliegende pädagogische und (lese-/literatur-)didaktische Fragen zu diskutieren sowie in Ansätzen Unterrichtskonzepte zu entwerfen.
Zu den Referenten:
Ulf Abraham hat u.a. eine Einführung in die Fantastik in Literatur und Film für Schule und Hochschule (Berlin: ESV 2012) vorgelegt und ist Mitherausgeber der Zeitschrift Praxis Deutsch.
Monika Raml wurde promoviert mit der Arbeit Der ,homo artificialis' als künstlerischer Schöpfer und künstliches Geschöpf. Gentechnologie in Literatur und Leben (Würzburg 2010).
Bibliografie zur Fortbildung
Beckett, Bernard: Das neue Buch Genesis. Dt. v. Christine Gallus. Bindlach: Loewe 2011.
Olsberg, Karl: Boy in a White Room. Bindlach: Loewe 2017.
Peers, Bobbie: William Wenton und die Jagd nach dem Luridium. Dt. von Gabriele Haefs. Hamburg: Carlsen 2018.
Ruile, Margit: God‘s Kitchen. Bindlach: Loewe 2018.
Schätzing, Frank: Die Tyrannei des Schmetterlings. Köln: Kiepenheuer & Witsch 2018.
Shusterman, Neal: Scythe. Die Hüter des Todes. Dt. v. Kristine Lutze und Pauline Kurbasik. Frankfurt a. M.: Fischer/Sauerländer.
- Scythe. Der Zorn der Gerechten. Dt. v. Kristine Lutze und Pauline Kurbasi. Frankfurt a. M.: Fischer/Sauerländer 2018.
Wasserman, Robin: Skinned. Bindlach: Loewe 2010.
Zafón, Carlos Ruiz: Marina. Dt. von Peter Schwaar. Frankfurt a. M.: Fischer-Tb. 2012.

Fachliteratur
Brockman, John: Was sollen wir von Künstlicher Intelligenz halten? Die führenden Wissenschaftler unserer Zeit über intelligente Maschinen. Frankfurt a. M.: Fischer 2017.
Hofstetter, Yvonne: Das Ende der Demokratie: Wie die künstliche Intelligenz die Politik übernimmt und uns entmündigt. München: Random House/Penguin 2018.
Planka, Sabine: Critical Perspectives on Artificial Humans in Childrens's Literature. Würzburg: Königshausen & Neumann 2016.
Ramge, Thomas: Mensch und Maschine. Wie Künstliche Intelligenz und Roboter unser Leben verändern. Ditzingen: Reclam 2018.
Raml, Monika: Der ,homo artificialis' als künstlerischer Schöpfer und künstliches Geschöpf. Gentechnologie in Literatur und Leben. Würzburg: Köngshausen + Neumann 2010.
Volland, Holger: Die kreative Macht der Maschinen. Warum Künstliche Intelligenzen bestimmen, was wir morgen fühlen und denken. Weinheim: Beltz 2018
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24.10.2018, 09.30-16.00 Uhr
Loewe Verlag GmbH, Bühlstraße 4, 95463 Bindlach
FIBS: E214-ZLB/18/1025
Kostenbeitrag: keiner
Link: https://www.uni-bamberg.de/germ-didaktik/  
Veranstaltet durch: Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur
in Kooperation mit: Loewe Verlag Bindlach
Kontakt: Prof. Dr. Ulf Abraham, ulf.abraham(at)uni-bamberg.de

 

 


Die arabische Sprache und ih kulturelles Umfeld - eine Einführung
Prof. Dr. Lale Behzadi; Peter Konerding, M.A.; Savaneh Al-Hassani, Dipl.-Kolm.; Dr. Abd el-Halim Ragab (alle Universität Bamberg)
Im Rahmen des Programms Kulturbezogene Bildung wird für Lehrerinnen und Lehrer bzw. Referendarinnen und Referendare sowie Lehramtsstudierende eine Weiterbildung im Fach Arabistik  angeboten.
Geeignet ist die Lehrveranstaltung auf für das Studium Generale.
Die Veranstaltungen geben einen Einblick in die Geschichte, Funktionsweise und Vielfalt der arabischen Sprache sowie in die damit verbundenen kulturellen Spannungsfelder.
Der Überblick wird in acht Veranstaltungsblöcken (ca. 90 Min. pro Block) vermittelt.
11.01.2019 und 12.01.2019, 09.00-16.00 Uhr
Otto-Friedrich-Universität, Schillerplatz 17, Raum SP17/00.13
FIBS: E214-ZLB/19/1027
Kostenbeitrag: keiner
Link: https://www.uni-bamberg.de/lehrerbildung
Veranstaltet durch: Professur für Arabistik
Kontakt: Peter Konerding, peter.konerding(at)uni-bamberg.de

 

 

Mathematik und Naturwissenschaften

 

Bienen im Grundschulunterricht
Ilona Munique (Initiative „Bamberger Schulbiene“)
14.00 – 16.00 Uhr:
Besichtigung der Bienen-InfoWabe. Sie ist ein Informations- und Bildungszentrum im Erba-Park Bamberg mit Informationen rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur.
16.00 – 17.00 Uhr: 
Vortrag mit Praxistipps und Handreichungen für Pädagog(inn)en.
Der Bayerische Lehrplan sieht Bienen im Unterricht der Grundschulen vor. Wie lässt sich das Thema – auch ohne Biene Maja! – altersgerecht und interessant bei unterschiedlichem Zeitrahmen aufbereiten? Woher erhalten Lehrkräfte geeignetes Unterrichtsmaterial, print- wie online? Was sind die 10 häufigsten Kinderfragen zu Bienen und die 10 größten Irrtümer? Gegen eine Spende ist ein „Bienen-Kit“ mit Arbeits- und Rätselblätter sowie weiteren Materialien erhältlich.
02.09.2018, 14.00-17.00 Uhr
Bienen-InfoWabe (Erba-Park), Bienenweg 1, 96047 Bamberg
FIBS:  E214-ZLB/18/1018
Kostenbeitrag: keiner
Link: https://bienen-leben-in-bamberg.de/bienen-infowabe 
Veranstaltet durch: Initiative „Bamberger Schulbiene“ unter der Leitung von Ilona Munique
In Kooperation mit:  Didaktik der Naturwissenschaften, Dr. Yelva Larsen
Kontakt: Ilona Munique, hallo(at)bienen-leben-in-bamberg.de  

 

 

Citizen Science – zusammen kartieren, gemeinsam schützen
Neue Biotope aus Menschenhand – Bekassine und Co.
Dr. André Maslo (Ökologische Bildungsstätten Oberfranken)
Am „Goldbergsee“ nordwestlich von Coburg ist ein ganz besonderer Biotop entstanden. Um Überschwemmungen vorzubeugen wurde ein Hochwasserrückhaltebecken angelegt, das von Anfang an so konzipiert war, auch seltenen Arten eine Heimstatt zu bieten. Diese sogenannte „Vogelfreistätte Glender Wiesen“ ist mittlerweile überregional bekannter Rückzugsort für eine Vielzahl bedrohter Spezies. Wir beobachten, identifizieren und kartieren dort zu fast allen Jahreszeiten, um verschiedene Stadien zu erleben: vom Vogelzug im Vorfrühling über die Brutzeit im Hochsommer bis zum Wegzug im Herbst, wenn sich Scharen von Wat- und Singvögeln vor dem Weiterzug stärken. Daneben erarbeiten wir uns den Werdegang dieser Flächen und damit auch die Grundlagen naturschutzfachlicher Kriterien für die nutzbringende Umsetzung solcher Anlagen.
15.10.2018, 8.00-16.00 Uhr
Naturschutzzentrum Wasserschloß Mitwitz e.V., Unteres Schloss, 96268 Mitwitz
FIBS: siehe Tabelle
Kostenbeitrag: keiner
Link: https://oekologische-bildungsstaette.de/pdf/cs2018-web.pdf
Veranstaltet durch: Ökologische Bildungsstätte Oberfranken
in Kooperation mit: Didaktik der Naturwissenschaften, Dr. Yelva Larsen, yelva.larsen(at)uni-bamberg.de
Kontakt: Dr. André Maslo, andre.maslo(at)oekologische-bildungsstaette.de

 

ForMaD
Nutzungsweisen von Grundschulkindern bei der Verwendung von Tablet-Apps
Dr. Daniel Walter (TU Dortmund)
Der Einsatz von Tablet-Apps im Grundschulunterricht stellt ein äußerst kontrovers diskutiertes und von der Mathematikdidaktik zugleich vernachlässigtes Forschungsfeld dar. Weitgehend unergründet ist insbesondere die Frage, ob und wie Lernende mathematikdidaktische Potentiale digitaler Medien nutzen, die über die Chancen rein unterrichtsorganisatorischer Potentiale hinausgehen. Um einen Beitrag zur Schließung dieser Forschungslücke zu leisten, werden im Vortrag Nutzungsweisen von zählend rechnenden Grundschulkindern bei der Verwendung der Tablet-App "virtuelles Zwanzigerfeld" vorgestellt. Aus den empirischen Untersuchungsergebnissen werden Vorschläge zum Einsatz der App im arithmetischen Anfangsunterricht abgeleitet.
08.11.2018, 18.00 – 20.00 Uhr
Otto-Friedrich-Universität, Markusstraße 8a,  Raum MG2/02.10
FIBS: E214-MATH/18/3
Kostenbeitrag: keiner
Link: https://www.uni-bamberg.de/matheinfdidaktik/wissenstransfer/formad/
Veranstaltet durch: Didaktik der Mathematik und Informatik
Kontakt: Anna S. Steinweg, anna.steinweg(at)uni-bamberg.de 

 

ForMaD
Wahl eines bestimmten Beweistyps: Präferenz der Lehrperson oder Ausdruck einer adaptiven Unterrichtsgestaltung?
Prof. Dr. Esther Brunner (PH Thurgau, Schweiz)
Beweisen und argumentieren gewinnt im Zusammenhang mit Bildungsstandards eine neue Bedeutung, nachdem insbesondere die Kritik am formalen Beweis und seiner Strenge für den Unterricht in der Volksschule entschärft und durch weitere Konzepte wie beispielsweise präformales (oder operatives) Beweisen ergänzt werden konnte. Dennoch liegt die Frage nahe, ob Lehrpersonen für das Gestalten von mathematischen Beweisphasen genügend vorbereitet und ausgebildet sind. Es interessiert insbesondere, inwiefern der Einsatz eines bestimmten Beweistyps als Ausdruck adaptiver Unterrichtsgestaltung interpretiert werden kann.
Im Vortrag werden der theoretische Hintergrund und die gewählten Methoden vorgestellt, bevor Ergebnisse aus der Studie präsentiert werden. Im Rahmen der vorgestellten Studie wurde in 32 Klassen des 8./9. Schuljahrs analysiert, welche Beweistypen bei der Bearbeitung der gleichen innermathematischen Aufgabenstellung realisiert wurden. Untersucht wurde u.a., ob es Zusammenhänge zwischen dem in den Klassen bearbeiteten Beweistyp und Merkmalen der Lehrpersonen und der Klassenleistung gibt. Dazu wurde die videografierte Bearbeitung der Beweisaufgabe mit den Leistungsdaten der Schülerinnen und Schüler in Beziehung gebracht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich je nach durchgeführtem Beweistyp die Eingangsvoraussetzungen der Klassen und auch die Leistungsentwicklung der Lernenden unterscheiden.

29.11.18, 18.00-20.00 Uhr
Otto-Friedrich-Universität, Markusstraße 8a, Raum MG2/02.10
FIBS: E214-MATH/18/4
Kostenbeitrag: keiner
Link: https://www.uni-bamberg.de/matheinfdidaktik/wissenstransfer/formad/
Veranstaltet durch: Didaktik der Mathematik und Informatik
Kontakt: Anna S. Steinweg, anna.steinweg(at)uni-bamberg.de 

 

 

Erziehungswissenschaften und Soft Skills

 

Fachspezifisches Unterrichtscoaching zur Unterstützung von Studierenden im Praktikum
Prof. Dr. Sibylle Rahm, Miriam Grüning (beide Universität Bamberg)
Zielsetzung des „Fachspezifischen Unterrichtscoaching“ nach Prof. Dr. Fritz Staub ist die Unterstützung von Lehrkräften in der Aus- und Weiterbildung. Mit dieser Form des Coachings können sowohl angehende als auch erfahrende Lehrkräfte „on the job“ bei Planung, Durchführung und Reflexion unterstützt werden.
Die Unterstützung durch den Coach erfolgt auf der Grundlage gemeinsamer Verantwortung für den Unterricht und das Lernen der Schülerinnen und Schüler und zielt auf ko-konstruktive Zusammenarbeit. Unterricht wird dabei nicht nur retrospektiv reflektiert. Ein Hauptteil der gemeinsam verantworteten Gestaltungsarbeit besteht darin, dass der Coach sein Wissen bereits in die Unterrichtsplanung konstruktiv einbringt. Inhaltlich orientiert sich die Unterstützung an lehr-lerntheoretisch fundierten Leitfragen zur Planung und Reflexion von Unterricht. Deren situationsspezifische Bearbeitung erfolgt auf der Grundlage von fachdidaktischem Wissen und fachspezifisch-pädagogischen Überzeugungen.
Die Fortbildung richtet sich an Praktikumslehrkräfte, die Studierende im Fach Deutsch betreuen. Um die notwendige Präsenzzeit möglichst gering zu halten, wird die Fortbildung durch das Angebot einer Online-Plattform vor- und nachbereitet. Der Weiterbildungstermin dient vor allem dazu, Coachinggespräche einzuüben. Die Teilnehmenden nehmen hierbei sowohl die Rolle von Coach als auch von Coachee ein.

21.09.18, 14.00-18.00 Uhr
Otto-Friedrich-Universität, An der Weberei 5,  Raum WE5/01.067
FIBS: E214-ZLB/18/1023 
Kostenbeitrag: keiner
Link: https://www.uni-bamberg.de/lehrerbildung/
Veranstaltet durch: Lehrstuhl für Schulpädagogik
Kontakt: Miriam Grüning, Miriam.gruening(at)uni-bamberg.de

 

 

Informationskompetenz - Fit für das W-Seminar
Universitätsbibliothek Bamberg
In den W-Seminaren des G8 sollen Lehrkräfte ihre Schüler verstärkt an das wissenschaftliche Arbeiten heranführen. Dabei spielt die Schlüsselqualifikation Informationskompetenz eine wichtige Rolle. Unter Informationskompetenz versteht man die Fähigkeit, bei einer wissenschaftlichen Fragestellung den Informationsbedarf zunächst zu erkennen und dann in geeigneten Quellen nach Informationen zu suchen.
Professionelle Navigations- und Recherchestrategien gestalten den Suchprozess effizienter und tragen dazu bei, dass letztlich bessere Arbeiten entstehen, da relevante und aktuelle Quellen berücksichtigt werden können.
Auch die zielgerichtete Beschaffung von Dokumenten und Materialien sowie die angemessene Be-wertung von Informationen (beispielsweise aus dem Internet) gehören zu informationskompetentem Verhalten.
Die Universitätsbibliothek Bamberg bietet ein Grundlagenseminar für Lehrkräfte zum Thema Infor-mationskompetenz an, das folgende Bereiche umfasst:
- Angebote der UB Bamberg im Überblick
- Literaturrecherche im Bamberger Katalog (mit Fernleihe)
- Überblick über Zeitschriften (Print- und E-Medien)
- Recherche in Datenbanken (FIS Bildung, allgemeine Nachschlagewerke, Zeitungsdatenbanken)
Die Veranstaltung beinhaltet zahlreiche praktische Übungen.
Eine zweite Fortbildung wird im Frühjahr zum Thema Internetrecherche
angeboten (wissenschaftliche Suchmaschinen, Webverzeichnisse, Fachportale)

27.09.18, 09.00-15.15 Uhr
Otto-Friedrich-Universität, Am Kranen 3,  Teilbibliothek 5
FIBS: M044-0/18/57
Kostenbeitrag: keiner
Link: https://www.uni-bamberg.de/ub/einfuehrungen-kurse/lehrerfortbildungen/
Veranstaltet durch: Universitätsbibliothek Bamberg
Kontakt: Dr. Inga Gerike, inga.gerike(at)uni-bamberg.de

 

 

Ringvorlesungen und geöffnete Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2018/2019

Geistes- und Kulturwissenschaften

 

KulturPLUS Ringvorlesung im Wintersemester 2018/2019 "Kultur materialisieren"
Seit dem material turn in den 1970er Jahren sind Dinge und symbolisch geladene Artefakte wie Bauwerke, Alltags-, Kunst- und Ausstellungsgegenstände, Körper, Kleidung, Schmuck, Werkzeuge, Design-, Technik- oder Medienobjekte in den Mittelpunkt der kulturwissenschaftlichen Forschung geraten. Denn materielle Objekte verraten wichtige Konstanten wie Umbrüche kultureller Praktiken, gesellschaftlicher Wahrnehmungs- und Denkmuster. Die Ringvorlesung Kultur materialisieren greift die Bezüge zwischen dem material turn und kultureller Lehrerbildung auf und beschäftigt sich mit den Fragen: Warum und wie soll die Sprache der Dinge im schulischen Kontext decodiert werden? Welche Rolle spielen Objekte bei der Speicherung und Vermittlung von Wissen? Wie und welche Artefakte werden im Unterricht eingesetzt?
Das Fortbildungsprogramms Kulturbezogene Bildung bietet die Möglichkeit, sich fächerübergreifend mit kulturbezogenen Themengebieten und Handlungsfeldern sowie mit aktuellen Fragestellungen und Methoden geistes- und kulturwissenschaftlicher Fächer auseinanderzusetzen. Es befähigt dazu, zukunftsweisende Antworten auf Fragen zum Umgang mit kultureller Vielfalt zu finden sowie kultursensible Lernarrangements zu gestalten.

Je dienstags, 18.15 – 19.45 Uhr

23.10.18

Adrianna Hlukhovych

Materialität – Körper – Tanz. Oder: How You Can Change Your Life in a (Dance) Class

E214-WegE/18/100

Montag
29.10.18

Anne Bamford

Teachers as predictors of the Future (WegE Lecture)
Anderer Raum: U5/00.24

E214-WegE/18/101

13.11.18

Jana Costa, Barbara Drechsel

Wie viele Bücher gibt es bei Dir zu Hause? Wie sich Kultur in der empirischen (Lehrer-)Bildungsforschung materialisiert

E214-WegE/18/102

20.11.18

Holger Kempkens,
Sabine Hölscher

Das Diözesanmuseum Bamberg und seine museumspädagogische Vermittlung christlicher Kultur
Anderer Ort: Diözesanmuseum Bamberg, Domplatz 5

E214-WegE/18/103

11.12.18

Hubertus Habel

Detektive im Gemüse: Kindern das immaterielle grüne Erbe der Bamberger Gärtner erschließen

E214-WegE/18/104

08.01.19

Heidrun Alzheimer

Auch in einem Kaffeelöffel spiegelt sich die Sonne... Kulturanthropologische Perspektiven auf alltägliche Dinge

 -

22.01.19

Stephanie Reiterer

Sharing Heritage! Bayerische Bildungsprojekte aus dem vorangegangenen Europäischen Kulturerbejahr

E214-WegE/18/106

29.01.18

Bert Freyberger,
Andreas Ullmann

Bamberg erinnert an den Nationalsozialismus. Was Geschichtsunterricht vor Ort daran lernen kann

E214-WegE/18/107

Otto-Friedrich-Universität, An der Universität 5, Raum: U5/01.22
FIBS: FIBS-Nummern in der rechten Spalte
Kostenbeitrag: keiner
Link: www.uni-bamberg.de/wege/kulturplus
Veranstaltet durch: Prof. Dr. Sabine Vogt (Professur für Klassische Philologie/Schwerpunkt Gräzistik);
Prof. Dr. Konstantin Lindner (Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts)
Kontakt: Adrianna Hlukhovych, kulturplus.wege(at)uni-bamberg.de 

Der Besuch der KulturPLUS-Ringvorlesung berechtigt im Rahmen des Fortbildungsprogramms Kulturbezogene Bildung zum Erwerb des Basiszertifikats Kulturelle Bildung der Otto-Friedrich-Universität. Das universitäre Zertifikat können Lehrkräfte (ohne Eingrenzung auf Schularten oder Fächer) und (Lehramts-)Studierende erwerben, die den Besuch von mindestens 6 Veranstaltungen von je 90 Minuten (insgesamt: 9 Zeitstunden) nachweisen. Vom Erwerb des Basiszertifikats Kulturelle Bildung der Otto-Friedrich-Universität leiten sich keine direkten dienst- und besoldungsrechtlichen Ansprüche ab.
Kontakt 'Zertifikat': Adrianna Hlukhovych, kulturplus.wege(at)uni-bamberg.de 

 

 

Wirtschaftswissenschaften

Ringvorlesung
Wirtschaftspädagogische Forschung im Dialog
Die Veranstaltungen konzentrieren sich auf Themen der beruflichen Bildung, insbesondere in kaufmännischen Kontexten und sozioökonomischen Lebenssituationen. Auch werden allgemein-pädagogische Themen aufgegriffen.
Die Bamberger Wirtschaftspädagogik möchte einen Raum für einen fruchtbaren und kritisch-reflektieren den Dialog zwischen Forschung und Praxis sowie über Disziplin- und Fakultätsgrenzen hinweg eröffnen.
Die Veranstaltungen wenden sich an interessierte Zuhörer und Diskussionsteilnehmer, an Studierende und Mitarbeiter der Universität Bamberg und Vertreter der Schul- und Unternehmenspraxis.

Je donnerstags, 14.00 - 16.00 Uhr

08.11.18

Dr. Wolfgang Vogel (AkA Nürnberg)

Einblicke in eine Black Box: Die zentrale Aufgabenerstellung für bundeseinheitliche schriftliche IHK-Ausbildungsprüfungen am Beispiel der AkA - Grundlagen - Organisation - Qualitätssicherung

15.11.18

Prof. Dr. Christian Harteis (Paderborn)

Intuition als Merkmal beruflichen Könnens

29.11.18

Prof. Dr. Dietmar Heisler (Paderborn)

Zwischen Reformen, demografischem Wandel und Inklusion: Transformation der arbeitsmarktgeförderten, beruflichen Integrationsförderung

13.12.18

Prof. Dr. Nicole Naeve-Stoß (Köln)

Warum, worauf und wie - Einige (streitbare) Überlegungen zum Stellenwert von Reflexion für den Lehrerberuf

10.01.19

Nicole Ackermann (Zürich)

Wirtschaftsbürgerliche Kompetenzen: Aspekte der Testentwicklung und Konstruktvalidierung

17.01.19

Prof. Dr. Georg Tafner (Steiermark)

Vernünftig Wirtschaften. Grundlagen einer reflektierten Wirtschaftspädagogik

24.01.2019Prof. Dr. Stephan Abele (Dresden)Sind gute Schüler auch gute Auszubildende?

Otto-Friedrich-Universität, Kärntenstraße 7, Raum: KÄ7/00.10
Kostenbeitrag: keiner
Link: www.uni-bamberg.de/wipaed 
Veranstaltet durch: Wirtschaftspädagogik, Universität Bamberg
Kontakt: Prof. Dr. Manuel Förster, manuel.foerster(at)uni-bamberg.de, Prof. Dr. Michael Goller, michael.goller(at)uni-bamberg.de; Prof. Dr. Karl-Heinz Gerholz, Karl-Heinz.Gerholz(at)uni-bamberg.de  

 

 

Externe Veranstaltungshinweise

Informatische Grundbildung in der Vor- und Grundschule (Prof. Dr. Ute Schmid, Otto-Friedrich-Universität Bamberg)

Vortrag beim Lehrermedientag 2018 "Digitale Mündigkeit", 21.11.2018, Verlag der Mediengruppe Oberfranken, Gutenbergstraße 1, Bamberg

Vortrag zum Thema "Informatische Grundbildung in der Vor- und Grundschule" beim Dialogforum "Digitalisierung und Bildung" der Wirtschaftsförderung des Landkreises Ansbach, 9.11.2018, Realschule Herrieden

Keynote zum Thema "Der Computer als Partner -- Cognitive Enhancement statt Digitale Verdummung", Interdisziplinäre Tagung "Kultur der Digitalität", 28. und 29.6.2019, Ludwig-Maximilians-Universität München

Session zum Thema "Wie funktioniert das: Informatikkonzepte für Kinder im Grundschulalter?", Digital Education Day „Digitale Bildung - spielend einfach lernen", 24.11.2018, Köln