Fortbildungen/Zusatzqualifikationen für Lehrkräfte bzw. Studierende

Anmeldung für Lehrkräfte, sofern nicht anders angegeben, über FIBS
Informationen und Anmeldungen für Studierende mit kurzer E-Mail an lela.wege(at)uni-bamberg.de
An den meisten Veranstaltungen ist eine Teilnahme auch ohne vorherige Anmeldung möglich.

Fortbildungen im Sommersemester 2019

Der Fortbildungskatalog für das Sommersemester 2019(2.0 MB) steht hier zum Download zur Verfügung.


Initiative 'Türen auf' zur Fachvorlesung

Über den Tellerrand zu schauen, neugierig auf Ungewohntes zu sein, ist wesentlich für lebenslanges Lernen. Die Otto-Friedrich-Universität bietet ein facettenreiches Spektrum an fachlicher Expertise.
In der 'Türen auf'-Woche vom 20.05. - 24.05.19(146.8 KB) bieten wir Ihnen vielfältige Möglichkeiten, in spannende Fachvorlesungen hinein zu schnuppern.
Aus 16 Angeboten können Sie individuell eine oder mehrere Veranstaltungen wählen.

Detaillierte Informationen zu den Vorlesungen der 'Türen auf' - Woche erhalten Sie hier(2.1 MB).



Tagungen


Herausforderung 'Kulturelle Lehrerinnen- und Lehrerbildung': Perspektiven für das Studium der Geisteswissenschaften

KulturPLUS/WegE
Die Tagung bietet ein Forum zur Diskussion über unterschiedliche Konzepte und Begriffe von kultureller Bildung sowie über Kompetenzen der Kulturerschließung und ihre Vermittlung in der universitären Lehrerinnen- und Lehrerbildung. Dabei steht der Austausch zwischen Fachwissenschaften, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften über (vermeintliche) Disziplingrenzen hinweg im Vordergrund.

Für die Teilnahme an der Tagung ist die Anmeldung erforderlich: https://www.uni-bamberg.de/kllb/anmeldung/tagungsanmeldung-als-gast/

Es bestehen hier die Optionen, sich entweder für einen der beiden Tage oder für beide Tage anzumelden.

14./15.03.2019, 10.00-18:30 Uhr / 09:00-16:20 Uhr
Otto-Friedrich-Universität, Seminargebäude M3N
FIBS: E214-ZLB/19/1
Kostenbeitrag: keiner
Link:  www.uni-bamberg.de/kllb/
Veranstaltet durch: KulturPLUS/WegE
Kontakt: Dr. Adrianna Hlukhovych, Adrianna.Hlukhovych(at)uni-bamberg.de


KulturPLUS-Thementag "Migration als kulturelle Herausforderung und Potenzial für die Lehrerinnen- und Lehrerbildung"
KulturPLUS/WegE
Wie können Geistes- und Kulturwissenschaften zu einem ausgewogenen und reflektierten Umgang mit Migration beitragen? Was kann kulturelle Lehrerinnen- und Lehrerbildung tun, um bei Migrationsprozessen eine produktive Wende zu bewirken und deren positive Auswirkungen zu erzielen? Welche Kenntnisse und Fähigkeiten sollten im Rahmen kulturbezogener universitärer Lehrerinnen- und Lehrerbildung zukünftigen Lehrkräften vermittelt werden, damit sie eine geglückte Migrationsgesellschaft mitgestalten können? Diesen Fragen und Herausforderungen stellt sich im Sommersemester 2019 der KulturPLUS-Thementag "Migration als kulturelle Herausforderung und Potenzial für die Lehrerinnen- und Lehrerbildung".
Der KulturPLUS-Thementag besteht aus drei Blöcken und zwei dazwischenliegenden Pausen.
05.07.2019, 9:00 Uhr bis ca. 13:30 Uhr
Otto-Friedrich-Universität, Markusstraße 8 a, Raum MG2/02.04
FIBS: E214-ZLB/19/7
Kostenbeitrag: keiner
Link:  https://www.uni-bamberg.de/wege/kulturplus/aktuelles/artikel/kulturplus-thementag-zu-migration-im-sommersemester-2019/
Veranstaltet durch: KulturPLUS/WegE
Kontakt: Dr. Adrianna Hlukhovych, Adrianna.Hlukhovych(at)uni-bamberg.de



Religion


„Gott oder Urknall – und was stimmt denn jetzt ...?“ Zugänge zum Schöpfungsglauben im Religionsunterricht

Dr. Andrea Kabus, Prof. Dr. Konstantin Lindner, Prof. Dr. Henrik Simojoki (alle Universität Bamberg)
Der Schöpfungsglaube ist ein Grundelement des Christentums, das herausfordert. Angesichts beständiger Fortschritte auf naturwissenschaftlichem Gebiet wird die Idee „Schöpfung“ immer wieder befragt. Bereits Kinder und Jugendliche machen sich darüber Gedanken. Für den Religionsunterricht wiederum bedeutet dies, nach Wegen zu suchen, wie der Schöpfungsglaube abseits von Oppositionsbildungen zu naturwissenschaftlichen Erkenntnissen thematisiert werden kann. Religionslehrer*innen bedürfen dazu entsprechender Kompetenzen, weshalb bei der Fortbildung unter anderem folgende religionsdidaktischen Fragen im Fokus stehen: Was denken Schüler*innen gegenwärtig hinsichtlich des Schöpfungsglaubens, wo tun sich in dieser Hinsicht lebensweltliche Anknüpfungspunkte auf? Welche religionsunterrichtlichen Möglichkeiten gibt es, den Glauben an die Schöpfung Gottes im Horizont bibelwissenschaftlicher und naturwissenschaftlicher Erkenntnisse in Lehr-Lern-Arrangements stimmig zu thematisieren?
01./02.10.2019, 9.00 Uhr BIS Mi, 02.10.2019, 18.00 Uhr
Haus Frankenthal, Vierzehnheiligen 7, 96231 Bad Staffelstein
FIBS: A212-0/19/97-703 A
Kostenbeitrag: keiner
Link: https://www.uni-bamberg.de/relpaed/veranstaltungen/praktikumsl/fortbildung-2019/ sowie
http://ilf-gars.de/

Veranstaltet durch: Institut für Lehrerfortbildung (Kath. Religionslehre) Gars, Tassilostraße 2, 83536 Gars
Leitung: Dr. Andrea Kabus / Prof. Dr. Konstantin Lindner / Prof. Dr. Henrik Simojoki
Kontakt: Dr. Anton Dimpflmaier, maria.schillmaier(at)ilf-gars.de



Sprachen


Mit Erasmus+ Europa erfahren

Kerstin Auer, Christian Winkler (beide Erasmus+-Moderatoren und Fremdsprachenlehrer am Gymnasium) 
Sie erhalten einen Überblick über die einzigartigen Möglichkeiten, die Erasmus+ bietet und die finanziell gefördert werden.
Diese Veranstaltung richtet sich an Lehramtsstudierende, Lehrerinnen und Lehrer, die bislang keine Erfahrungen mit dem europäischen Förderprogramm "Erasmus+" für Lehrerfortbildungen und schulische Projektarbeit gemacht haben.

Wir möchten den Teilnehmern einen Überblick über die einzigartigen Möglichkeiten geben, die Erasmus+ bietet:

  • mehrere Personen Ihrer Schule können an Lehrerfortbildungen im europäischen Ausland teilnehmen (Leitaktion 1).
  • Ihre Schule geht eine Schulpartnerschaft mit anderen Schulen in Europa ein und arbeitet gemeinsam an einem Projekt (Leitaktion 2).
  • Sie holen Europa ins Klassenzimmer (ohne irgendwohin zu reisen) und erarbeiten mit einer anderen Klasse in Europa ein Projekt mit Hilfe der eTwinning-Plattform.

Abgesehen von den besonderen Erfahrungen für Lehrer und Schüler lässt sich das eigene Schulprofil exzellent stärken und weiterentwickeln.
Lassen Sie sich von unserer Begeisterung für Erasmus+ anstecken, nehmen Sie an der Informationsveranstaltung teil und erkunden Sie selbst, welche (Förder-)Möglichkeiten Sie nutzen können!
Bitte bringen Sie Ihr eigenes Tablet / Laptop mit, um sich bei eTwinning auf der Übungsplattform anzumelden.

03.07.2019, 14.00-17.00 Uhr
Otto-Friedrich-Universität, An der Universität 5, Raum U5/02.23
FIBS: E214-ZLB/19/2
Kostenbeitrag: keiner
Link: https://www.uni-bamberg.de/lehrerbildung/  
Veranstaltet durch: Didaktik der romanischen Sprachen
Leitung: Dr. Benno H. Berschin
Kontakt: Christian Winkler, winkler(at)erasmusplus-schulbildung.de



Mathematik und Naturwissenschaften


Praxisrelevanter Chemie-Unterricht: Austausch-Treffen der bayerischen Chemielehrerinnen und -lehrer
Didaktik der Chemie
Im Rahmen der jährlichen Fachtagung der bayerischen Chemiedidaktik findet an diesem Tag ein Austausch-Treffen zwischen Schulpraxis und Lehrerbildung statt. Hierzu sind Chemielehrerinnen und -lehrer aller Schultypen herzlich eingeladen.
Auf der Tagesordnung stehen vier Vorträge mit anschließenden Diskussionen, viele Möglichkeiten für einen Erfahrungsaustausch sowie ein "Experimentelles Schaufenster" mit verschiedenen Einzel-Beiträgen. Themen der Vorträge werden sein:
1) Das neue G9
2) Medien und Gestaltung von Lernumgebungen
3) Lehrergesundheit
4) Nanomaterialien für solare Energieumwandlung - Physikalische Chemie für die Schule?
Referenten:
Wolfram Janke (bpv), Lars-Jochen Thoms (LMU München), Prof. Dr. Jörg Wolstein (Universität Bamberg), Prof. Dr. Roland Marschall (Universität Bayreuth)
11.04.2019, 09.45-17.00 Uhr
Universität Bayreuth, Didaktik der Chemie, Gebäude NW2, Eingang Ost (violett), Raum S82, Universitätsstraße 30, 95440 Bayreuth
FIBS: E214-ZLB/19/5
Kostenbeitrag: keiner
Link: https://www.uni-bamberg.de/lehrerbildung/ 
Veranstaltet durch: Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Chemiedidaktiker, vertreten durch die Didaktik der Naturwissenschaften, Universität Bamberg
in Kooperation mit: Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth
Kontakt: Paul Jürgen, juergen.paul(at)uni-bamberg.de 

 

ForMaD
Das Toulmin'sche Argumentationsmodell bei der expliziten Argumentationsförderung im Geometrieunterricht der 7. Jahrgangsstufe

Dr. Andreas Bauer (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)
Das mathematische Argumentieren spielt nicht erst seit den Beschlüssen der Kultusministerkonferenz von 2003 eine tragende Rolle im Mathematikunterricht, was in der "beweisenden Disziplin" Mathematik auch nicht verwunderlich ist. Um Anforderungen, die an Schülerinnen und Schüler in Bezug auf das Argumentieren gestellt werden, besser beschreiben sowie deren erbrachten Leistungen besser einschätzen zu können, bedarf es zweckmäßiger Kategorien und Schemata. Dieser Vortrag stellt zunächst das in der Mathematikdidaktik zur Beschreibung von Argumentationen häufig verwendete Modell Stephen Toulmins vor und skizziert anschließend eine in einer gymnasialen 7. Jahrgangsstufe erprobte Sequenz, der das Toulmin'sche Argumentationsmodell in der expliziten Vermittlung von Argumentationskompetenzen zugrunde liegt.
06.06.19, 18.00-20.00 Uhr
Otto-Friedrich-Universität, Markusstraße 8a, Raum MG2/02.10
FIBS: E214-MATH/19/1
Kostenbeitrag: keiner
Link: www.uni-bamberg.de/matheinfdidaktik/wissenstransfer/formad/
Veranstaltet durch: Didaktik der Mathematik und Informatik
Kontakt: Anna S. Steinweg, anna.steinweg(at)uni-bamberg.de 



ForMaD
Längenkonzepte von Kindern im Elementarbereich

Dr. Johanna Zöllner (PH Karlsruhe)
Längen spielen im Alltag von Kindern eine bedeutende Rolle. Schon im Elementarbereich beziehen Kinder Längen häufig in ihr Spiel ein, z. B. wenn sie vergleichen, wer den größten Schritt machen kann, oder ausprobieren, ob ein bestimmter Baustein in eine Lücke passt. So entwickeln sie bereits erste Kompetenzen für einen erfolgreichen Umgang mit Längen, hier das direkte Vergleichen. Der Alltagsbezug und die frühe Beschäftigung mit Längen allein garantieren aber noch keinen reibungslosen Aufbau entsprechender Konzepte. Studien zeigen, dass viele Kinder am Ende der Grundschulzeit (und selbst Erwachsene) noch nicht über adäquate Größenvorstellungen verfügen. Um Kinder bei dem Aufbau eines Längenkonzepts unterstützen zu können, ist es erforderlich, einzelne Komponenten des Längenkonzepts zu identifizieren, um darauf aufbauend Förderangebote weiterzuentwickeln.

Im Vortrag wird ein differenziertes Modell des Längenkonzepts vorgestellt, welches die einzelnen Komponenten integriert. Es basiert auf der eingehenden theoretischen Analyse und greift den aktuellen Forschungsstand auf. Ausgewählte Ergebnisse einer darauf aufbauenden qualitativen Untersuchung illustrieren Vorgehensweisen von Kindern im Elementarbereich im Umgang mit Längen. Es zeigt sich, dass dem Längenkonzept eine Netzstruktur zugrunde liegt, in welcher vielfältige Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen einzelnen Teilkonzepten bestehen. Die Erkenntnisse der Studie bieten Anknüpfungspunkte für die Förderung.
04.07.2019, 18.00-20.00 Uhr

Otto-Friedrich-Universität, Markusstraße 8a,  Raum MG2/02.10
FIBS: E214-MATH/19/2
Kostenbeitrag: keiner
Link: www.uni-bamberg.de/matheinfdidaktik/wissenstransfer/formad/
Veranstaltet durch: Didaktik der Mathematik und Informatik
Kontakt: Anna S. Steinweg,  anna.steinweg(at)uni-bamberg.de



Erziehungswissenschaften und Soft Skills


Die kindorientierte Grundschule - ein Auslaufmodell?

Prof. Dr. Margarete Götz (Universität Würzburg)
Die Grundschule gilt seit ihrer Gründung als eine kindorientierte Schule. Der Vortrag zeigt auf, wie in der Vergangenheit Kindorientierung verstanden sowie berufsethisch und pädagogisch-didaktisch konkretisiert wurde. Konkrastierend dazu wird gefragt, ob der Anspruch der Kindorientierung für die Grundschule zukünftig noch berechtigt ist, wenn Kinder nicht mehr als Entwicklungswesen, sondern als kompetente soziale Akteure porträtiert werden.
14.05.2019, 14.00-16.00 Uhr
Otto-Friedrich-Universität, Steinertstraße 1, Raum M3N/02.32
FIBS: E214-ZLB/19/6
Kostenbeitrag: keiner
Link: https://www.uni-bamberg.de/lehrerbildung/
Veranstaltet durch: Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik
Kontakt: Bettina König, bettina.koenig(at)uni-bamberg.de 

 

 

Externe Veranstaltungshinweise

Informatische Grundbildung in der Vor- und Grundschule (Prof. Dr. Ute Schmid, Otto-Friedrich-Universität Bamberg)

Keynote zum Thema "Der Computer als Partner -- Cognitive Enhancement statt Digitale Verdummung", Interdisziplinäre Tagung "Kultur der Digitalität", 28. und 29.6.2019, Ludwig-Maximilians-Universität München