Info-Portal Lehrerbildung

Von Dipl.-Hdl., Dipl.-Soz. Markus Dormann und Klaudia Golyszny, M. Sc.

Wege ins Berufsschullehramt - und darüber hinaus

Wir haben für Sie Wege angelegt, Wege in die freie Wirtschaft oder in die Schule: Der Abschluss des wirtschaftspädagogischen Masterstudiums ist als Erstes Staatsexamen anerkannt und berechtigt somit zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an beruflichen Schulen – also Berufsschulen,  Wirtschaftsschulen, Fach- und Berufsoberschulen. Zum anderen erlangen Sie umfangreiche Kenntnisse und Fertigkeiten, damit Sie gut vorbereitet sind für einen Job in Wirtschaft und Verwaltung; auch eine wissenschaftliche Karriere im Hochschulbereich ist für Sie möglich. Die Wege von Wissenschaft und Praxis kreuzen sich dabei immer wieder. Ein didaktisches Forschungs- und Transferzentrum fungiert als moderne Schnittstelle zwischen der universitären Forschung und der praktischen Umsetzung in den Schulen und Betrieben – das hat für Sie viele Vorteile.

Wirtschaftspädagogik: Wipäd I und II

Das Masterstudium der Wirtschaftspädagogik baut auf dem Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre mit dem Studienschwerpunkt Wirtschaftspädagogik auf. Die Regelstudienzeit umfasst dabei vier Fachsemester und führt zum Abschluss Master of Science (M. Sc.). Bereits im Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre treffen die Studierenden eine Entscheidung zwischen den Studienschwerpunkten WiPäd I und WiPäd II. Der gewählte Schwerpunkt wird im Masterstudium fortgesetzt – ein Quereinstieg ist möglich.

Bei der Variante WiPäd I studieren Sie – neben allgemeinen wirtschaftspädagogischen Inhalten – vertieft betriebswirtschaftliche Fragestellungen. Dabei wählen Sie einen Schwerpunkt aus dem Angebot der  Betriebswirtschaftslehre, zum Beispiel Marketing oder Internationales Management. In der Studienvariante WiPäd II hingegen wählen Sie ein weiteres Unterrichtsfach aus den Fächern Englisch, Deutsch, Französisch, Evangelische Theologie, Katholische Theologie, Geographie mit Wirtschaftsgeographie, Sozialkunde oder Wirtschaftsinformatik. Die Studierenden sind in Bamberg stark in die empirische Forschung und in Praxisprojekte
eingebunden; die Arbeit in studentischen Kleingruppen sowie übersichtliche Seminargrößen schaffen eine ideale Arbeitsatmosphäre. Die enge Kooperation mit Universitätsschulen und dem Studienseminar ermöglicht die sofortige praktische Umsetzung von Erkenntnissen aus Studium, Forschung und Lehrerbildung.


Bildquelle (sofern nicht anders gekennzeichnet): Universität Bamberg