Maria Dobler, DDT-Alumna, berichtet über Ihren Job nach der Masterarbeit in Uni.Kat
Das Magazin der Uni Bamberg uni.kat lässt in der neuesten Ausgabe Studierende zu Wort kommen(7.1 MB, 17 Seiten) (Direktlink zum Magazin, siehe S.), die eine Masterarbeit in einem Unternehmen geschrieben haben.
Wenn Wissenschaft und Praxis ineinandergreifen. Wie Abschlussarbeiten Studierende, Unternehmen und Universität zusammenbringen. (Hannah Fischer):
"Wie entstehen Abschlussarbeiten in Kooperation mit Unternehmen – und was macht sie besonders? Beispiele aus der Universität Bamberg zeigen, wie Studierende an realen Fragestellungen arbeiten, welche Chancen sich daraus ergeben und wo die Herausforderungen liegen. Sie geben zugleich Einblick in eine bislang weniger sichtbare Form des Transfers zwischen Universität und Praxis."
Hier berichtet die Alumna der DDT, Maria Dobler (Link zum Blog der Uni Bamberg, die jetzt einen Job bei Verus.Digital als Entwicklerin innehat.
"Anderes Unternehmen, ähnliche Erfahrungen. Nicht nur große Industrieunternehmen wie Brose bieten Anknüpfungspunkte für Abschlussarbeiten. Auch in kleineren, spezialisierten Unternehmen entstehen Fragestellungen, die wissenschaftlich bearbeitet werden können – wie bei Maria Dobler und ihrer Zusammenarbeit mit Verus Digital. Sie studierte Digitale Denkmaltechnologien und beschäftigte sich in ihrer Masterarbeit mit der Frage, wie sich Reflexionseigenschaften realer Objekte möglichst präzise in 3D-Rekonstruktionen erfassen lassen – ein Thema, das etwa für die Forensik relevant ist.
Der Kontakt zum Unternehmen bestand bereits vorher:
„Ich habe als Werkstudentin dort gearbeitet und für mich stand eigentlich von Anfang an fest, dass ich auch meine Masterarbeit in Kooperation mit diesem Unternehmen schreiben möchte. So konnte ich Fragestellungen, die sich im Arbeitsalltag ergeben haben, deutlich tiefer bearbeiten, als es im normalen Tagesgeschäft möglich gewesen wäre.“
Die Zusammenarbeit bot große Freiräume, war aber auch anspruchsvoll:
„Werkstudentenjob, Masterarbeit und Privates unter einen Hut zu bekommen, war für mich die größte Herausforderung“,
stellt Dobler fest. Wie auch in den anderen Beispielen zeigte sich: Die Praxis bringt eigene Bedingungen mit sich – und verlangt oft andere Lösungen als die Theorie.
„Im Studium sind Fragestellungen oft geradliniger, in Unternehmen können sie jedoch offener und komplexer sein“,
erläutert Maria Dobler. Und nicht jede theoretisch optimale Lösung lässt sich im Alltag umsetzen:
„Die beste Lösung in der Praxis ist oft die, die unter den gegebenen Rahmenbedingungen zuverlässig funktioniert und auch wirtschaftlich sinnvoll ist.“
Für Dobler war die Zusammenarbeit auch beruflich richtungsweisend:
„Ich arbeite weiterhin im 3D-Bereich bei Verus Digital und bin inzwischen fest angestellt. Für mich hat sich die Zusammenarbeit also sehr gelohnt.“
