Institut für Archäologische Wissenschaften, Denkmalwissenschaften und Kunstgeschichte

Digitale Denkmaltechnologien

Mona Hess

Professorin für Digitale Denkmaltechnologien

Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Kompetenzzentrum Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien
Lehrstuhl für Digitale Denkmaltechnologien
Büro: ZW4/01.26

Am Zwinger 4 (Villa)
96047 Bamberg
Telefon: +49 951 863-1634
mona.hess(at)uni-bamberg.de

2016

Fellow of the Higher Education Academy (FHEA), United Kingdom Professional Standards Framework (UKPSF) for supporting and learning in higher education, Descriptor 2. Zertifikat der pädagogischen Eignung

2015

Doctor of Philosophy in 3D imaging metrology for cultural heritage, UCL Department of Civil, Environmental and Geomatic Engineering, Faculty of Engineering Sciences, University College London, UK

2014

Associate Fellow of the Higher Education Academy (AFHEA UKPSF)

2005

Master of Arts der Denkmalpflege, Otto-Friedrich-Universität Bamberg/ Fachhochschule Coburg

2002

Diplom Ingenieurin Univ. Architektur, Technische Universität München (TUM)

EU COSCH - Colour and Space in Cultural Heritage, Working Group II: Spatial Object Documentation. Case study: Multi-modal imaging of Roman coins

(übers. "Farbe und Raum in kulturellem Erbe, Arbeitsgruppe II: Dokumentation räumlicher Objekte. Fallbeispiel: Multimodale Bilderfassung römischer Münzen")

Hauptziel dieser COST-Aktion war die Förderung von Forschung, Entwicklung und Anwendung optischer Messtechniken - angepasst an die Bedürfnisse der Kulturerbedokumentation - auf der Grundlage einer interdisziplinären Zusammenarbeit auf europäischer Ebene, und die Bereitstellung einer neuartigen und zuverlässigen, unabhängigen und globalen Wissensbasis, die den Einsatz der heutigen und künftigen optischen Messtechniken zur Unterstützung der Dokumentation des europäischen Kulturerbes erleichtert. COST (European Cooperation in Science and Technology) ist eines der ältesten europäischen Rahmenwerke zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Forschern in ganz Europa.

Wel(l)come@3D - knowledge exchange in 3D imaging technology, 3D printing and dissemination of archival and collection objects , Knowledge Exchange Champion, UCL Enterprise

(übers. "Wissensaustausch in der 3D-Bildgebungstechnologie, 3D-Druck und Verbreitung von Archiv- und Sammlerobjekten")

Principal Investigator, UCL Enterprise Knowledge Exchange Grant plus Match-Funding durch den britischen Partner Wellcome Trust für ein gemeinsames Projekt zum Aufbau von Kapazitäten für das hausinterne 3D Aufnahmen der Objekte in Kunstsammlungen "Wel(l)come@3D". Zusammenarbeit von UCL CEGE mit UCL Digital Humanities, Partnerschaft mit dem Wellcome Trust.

Stamp printing plates, dies and rollers–from vault to view

(übers. "Stempeldruckplatten, -matrizen und -walzen --- Vom Gewölbe ins Licht")

Das British Postal Museum & Archive [BPMA] verfügt über eine umfassende Aufzeichnung der Briefmarkenproduktion in Großbritannien, beginnend mit der Einführung der ersten Briefmarke der Welt, der Penny Black. Das BPMA hält ca. 1300 Formwerkzeuge und Walzen zum Briefmarkendruck sowie 280 Druckplatten. Diese Objekte aus Metall stellen einen Kontext für die Herstellung von Briefmarken dar. Ziel dieses Projektes ist es, den Zugang zu diesen sehr wertvollen Objekten zu ermöglichen. Es wird angestrebt, diese fein gravierten Druckplatten, Walzen und Matrizen als digitale 3D-Objekte zu erfassen. Diese Objekte stellen eine Herausforderung für die 3D-Digitalisierung dar, da sie hauptsächlich aus Stahl mit hohem Reflexionsgrad hergestellt werden, was die Messung mit optischen Verfahren erschwert.

Dieses Projekt wurde im Rahmen der "Share Academy bearbeitet". Die 15 Projekte der Share Academy 2013-2014 zielen darauf ab, nachhaltige und für beide Seiten vorteilhafte Beziehungen zwischen dem Hochschulsektor und Fachmuseen in London aufzubauen.

Zusätzliche Informationen zur Share Academy
Zusätzliche Informationen zum British Postal Museum and Archive
Mitarbeiter und zusätzliche Information zum Projekt

3DPetrie: 3D imaging research, digital applications and use of new technologies in the museum

(übers. "3D-Bildgebungsforschung, digitale Anwendungen und der Einsatz neuer Technologien im Museum")

3DPetrie erforscht den Nutzen des Einsatzes hochwertiger 3D-Bilder von Museumssammlungen, um ein breites Publikum durch die Produktion von 3D-Modellen von Petrie-Museum-Artefakten und die Entwicklung von digitalen 3D-Anwendungen für Endbenutzer zu erreichen.

Publikation

Re-engineering Watt: 3D laser scan and 3D printing in museum artefact documentation

(übers. "3D-Laserscans und 3D-Drucke in der Dokumentation von Museumsartefakten")

Eine Fallstudie und Praxisempfehlungen für 3D-Farblaserscans und 3D-Druck zur Museumsdokumentation. Das Projekt schloss den gesamten Produktionszyklus von ursprünglichen Gipsnegativen bis zur Ausstellung des Endprodukts in Form einer physischen Nachbildung einer neu entdeckten Büste von James Watt. Die Replik wurde vom Science Museum, London, in "James Watt and our World" aufgenommen und ausgestellt.

Zusätzliche Information zum Projekt
Das Projekt in den Medien
Publikation

British Museum War Canoe - 3D virtual reconstruction and digital repatriation

(übers. "Virtuelle 3D Rekonstruktion und digitale Rückführung")

Digitale 3D-Dokumentation eines bedeutenden Kulturerbeobjekts aus dem Melanesischen Südwestpazifik, das sich in den ethnographischen Sammlungen des British Museum befindet. Das Objekt, das um 1910 entstand, ist ein großes Kanu von der Insel Vella Lavella in New Georgia auf den Salomonen. 3D-Laserscanning, verbunden mit anthropologischer Forschung, zielt auf eine ganzheitliche virtuelle 3D-Rekonstruktion und digitale Rückführung des Bootes in die Gemeinschaft seiner Entstehung ab. Zusammenarbeit mit der Universität Bergen in Norwegen und dem British Museum in London.

Publikation

Play it again SAM. Design with Heritage.

(übers. "Spiel es noch mal, SAM. Design im Zeichen von kulturellem Erbe")

Das Projekt befasste sich mit Fragen der Authentizität historischer Objekte und der Beziehung zwischen Original und Reproduktion(en)---insbesondere der digitalen Reproduktion---, indem eine kinetische interaktive Arbeit reproduziert wird. Das Projekt wird SAM (Sound Activated Mobile) von Edward Ihnatowicz (1968) als Beispiel verwenden, indem das vorhandene Artefakt in 3D gescannt, ein virtuelles 3D-Modell konstruiert und das Modell durch 3D-Drucken der Bestandteile validiert wird. "Design with Heritage" ist ein zwölfmonatiges Projekt zum Wissensaustausch, das vom Arts and Humanities Research Council (AHRC) unterstützt wird. Ziel des Projekts ist es, Verbindungen zwischen Designern, Wissenschaftlern und Kunst- und Kulturerbeinstitutionen herzustellen, indem gemeinsame Interessen identifiziert und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit geschaffen werden.

E-Curator: 3D colour scans for remote object identification and assessment

(übers. "3D-Farbscans zur Fernerkennung und -bewertung von Objekten")

Das Projekt E-Curator war ein einjähriges Projekt von 2007 bis 2008 bei UCL Museums and Collections. Dieses Projekt stützt sich auf die Expertise von UCL sowohl im Bereich der Kuratierung als auch im Bereich e-Science. Es nutzt die Verfügbarkeit von Weltklasse-Kollektionen in verschiedenen Disziplinen an der UCL und einen hochmodernen Farbscanner, dessen Qualität in Großbritannien unerreicht ist. Das Projekt untersucht den Einsatz von 3D-Farbscannen und e-Science-Technologien, um sehr große 3D-Farbscans und detaillierte Datensätze über Museumsartefakte in einer sicheren Computerumgebung erfassen und austauschen zu können. Die Kombination dieser Technologien könnte Kuratoren und Restauratoren bei der Objektidentifikation und -bewertung vor Ort und aus der Ferne helfen. Das E-Curator-Projekt wurde gemeinsam vom Arts and Humanities Research Council (AHRC), dem Arts and Humanities e-Science Support Centre (AHESSC), dem Engineering and Physical Sciences Research Council (EPSRC) und dem Joint Information Systems Committee (JISC) finanziert. Ziel dieses Projekts ist es, in Workshops, praktischen Sitzungen und Konferenzen sowie in einer herausgegebenen Publikation Museumsrestauratoren, Pädagogen, Wissenschaftler, Kuratoren und andere Fachleute aus dem Hochschul- und Museumsbereich zusammenzubringen, die sich für diese Technologie und ihre Auswirkungen auf den gesamten Kulturerbe-Sektor interessieren.

Publikation

Januar 2014 bis September 2017

Research Associate, Research Manager, Module coordinator, UCL Department of Civil, Environmental and Geomatic Engineering, UCL Faculty of Engineering Sciences, University College London, UK

September 2016 bis Januar 2017

Research Fellow, British Museum, London, UK

August 2015 bis Juni 2016

UCL Robotics Coordinator, Engineering and Physical Sciences Research Council – Impact Acceleration Award, UCL Robotics and Autonomous Systems, UCL Faculty of Engineering Sciences, University College London, UK

2008 bis 2013

Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Research Associate, The Petrie Museum of Egyptian Archaeology, UCL Public and Cultural Engagement, University College London, UK

September 2006 bis August 2007

Graduate Research Intern, Getty Conservation Institute, Fields Projects department, The J. Paul Getty Trust, Los Angeles, USA, Project: Middle Eastern Geodatabase for Antiquities – Jordan(MEGA-J)

Februar 2005 bis August 2006

Freiberufliche Mitarbeiterin: Digitales Dombauarchiv, Bamberger Dom, Dombauhütte, Staatliches Hochbauamt Bamberg

Juni 2004 bis August 2006

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Professur für Restaurierungswissenschaften in der Baudenkmalpflege, Institut für Archäologie, Geschichte und Kunstgeschichte, Zusammenarbeit mit Prof.Dr. Rainer Drewello

August 2002 bis September 2003

Architekt im Praktikum, L’étude de Louis Brillant, Montreal, Canada, Architekturbüro mit dem Schwerpunkt Baudenkmalpflege und Konservierung

August bis September 2000

Architekt im Praktikum, Luca Gazzaniga & Carlo Ceccolini Architetti, Lugano, Schweiz

August bis Oktober 1999

Architekt im Praktikum, Braunfels Architekten, München

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

2010

2009

2008

2007

Für weitere Publikationen, siehe ORCID und UCL IRIS.