Eine demokratische Kulturlandschaft sichern:
Ein Angebot für die Weiterbildung von ZNLer:innen und Multiplikator:innen
Inhalt und Ziele
„Eine demokratische Kulturlandschaft sichern“ bedeutet für uns, wichtige Akteure der Wissensvermittlung über Kulturlandschaften zu stärken. In den letzten fünf Jahren wurde durch Rückmeldungen aus der Kultur- und Umweltbildung deutlich, dass extremistische und populistische Akteure auch das Sprechen um Landschaftsräume beherrschen möchten – durch das Eindringen in Organisationen, durch Aktionen und durch Zersetzungsstrategien. Selbst ausgebildete Begleiter durch die Kulturlandschaft fühlen sich oft verunsichert.
Für sie gibt es derzeit kein bestehendes Angebot, sich demokratische Gegenstrategien anzueignen.
Das Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig möchte deshalb zusammen mit dem Kompetenzzentrum für Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien (KDwt) der Universität Bamberg auf diese Herausforderungen reagieren und ein innovatives praxisnahes Online-Angebot entwickeln.
Assoziierte Partner sind z. B. der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) oder der Bundesweite Arbeitskreis der staatlich getragenen Bildungsstätten im Natur- und Umweltschutz (BANU).
Drei Zielgruppen werden durch das Projekt „Eine demokratische Kulturlandschaft sichern“ besonders angesprochen:
- Die zertifizierten Natur- und Landschaftsführer (ZNLer);
- die Vielzahl angestellter, freiberuflicher und ehrenamtlicher Akteursgruppen im Kulturgüterschutz wie z. B. Mitarbeitende von Gedenkstätten, Stiftungen, kirchlichen oder kommunalen Trägern, Museums-, Gästeführer und Heimatpfleger;
- und die nächste Generation der Wissenschaftler im Bereich der Kulturwissenschaft und Denkmalpflege.
Das Online-Angebot wird am Projektende auf einer Projekthomepage barrierefrei bundesweit zur Verfügung stehen und für alle drei Zielgruppen jederzeit einfachen Zugang zu den Projektinhalten ermöglichen.
Projektteam
Antragsteller und Bewilligungsempfänger:
- Universität Leipzig
Kooperationspartner:
Assoziierte Partner:
Fördermittelgeber
Das Vorhaben wird von der Deutsche Bundestiftung Umwelt (DBU) gefördert, es wird unter dem Aktenzeichen 41046 geführt.

