KI und Gesundheit

SAVE THE DATE

📅 Datum: 13.11.2026
⏰ Uhrzeit: 10:00-14:00 Uhr
📍 Ort:        U7/01.05

Welche Rolle spielen Geschlecht, soziale Faktoren und individuelle Lebensrealitäten für Gesundheit, Prävention und Versorgung? Und wie kann Künstliche Intelligenz dazu beitragen, medizinische Forschung und Gesundheitsversorgung weiterzuentwickeln?

In zwei spannenden Gesprächsrunden widmet sich unser Podcast-Live-Event zentralen Fragen der Gesundheitsforschung:

Im Panel „Geschlechtersensible Medizin“ geht es darum, warum Unterschiede zwischen Frauen und Männern sowie vielfältige Lebensrealitäten in Forschung und Versorgung stärker berücksichtigt werden müssen. Expert*innen diskutieren über Gender Gaps in der Medizin, soziale Determinanten von Gesundheit, Unterschiede im Gesundheitsverhalten sowie Chancen einer geschlechtersensiblen Prävention, Diagnostik und Therapie.

Das Panel „KI und Gesundheit“ beleuchtet die zunehmende Bedeutung Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen. Im Mittelpunkt stehen Einsatzmöglichkeiten in Forschung, Prävention und medizinischer Versorgung, die Zusammenarbeit von Mensch und KI sowie Fragen nach Transparenz, Vertrauen und möglichen Verzerrungen durch algorithmische Systeme.

Gemeinsam werfen wir einen Blick auf aktuelle Herausforderungen, innovative Ansätze und die Frage, wie eine gerechtere, individuellere und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung gestaltet werden kann.

Über geschlechtersensible Medizin diskutieren wir im Panel gemeinsam mit: 

  • PD Dr. Maximilian Huhn | Stellv. Chefarzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (Bezirkskrankenhaus Bayreuth)
  • Prof. Dr. Marie von Lilienfeld-Toal | Direktorin des Instituts für Diveristätsmedizin (Universität Bochum)
  • Prof. Dr. Susanne Tittlbach | Lehrstuhl für Sozial- und Gesundheitswissenschaften des Sports und Vizepräsidentin für Digitalisierung, Innovation und Nachhaltigkeit (Universität Bayreuth)
  • Jun-Prof. Dr. Barbara Wittmann | Juniorprofessur für Europäische Ethnologie (Schwerpunkt Immaterielles Kulturerbe; Universität Bamberg)

    Das Thema KI und Gesundheit wird in einem spannenden Panel beleuchtet:
  • Prof. Dr. Marie von Lilienfeld-Toal | Direktorin des Instituts für Diveristätsmedizin (Universität Bochum)
  • PD Dr. Sabine Ohlmeyer | Oberärztin der Radiologie (Universitätsklinikum Erlangen) und Projektleitung DENSE-BAVARIA
  • Prof. Dr. Ute Schmid | Lehrstuhl für Kognitive Systeme (Universität Bamberg) und Projektleitung TAO-Projekt KI und Gesundheit

Ihre Stimme zählt! Bringen Sie sich ein über: 

  • das Einreichen von Fragen über unser Formular
  • Fragenstellen vor Ort
  • Beantwortung unserer Impulsfragen
  • Teilnahme an einer kurzen Vorabumfrage über Einstellungen zu geschlechtersensibler Medizin sowie KI und Gesundheit

Programm

9:30 Uhr  Ankommen

10:00 Uhr  Begrüßung

10:15 Uhr  Impulsvortrag Geschlechtersensible Medizin

10:35 Uhr  Plenum Geschlechtersensible Medizin  (Moderation AMP)

11:15 Uhr  Kaffeepause

11:35 Uhr  Impulsvortrag KI und Gesundheit

11:55 Uhr  Plenum KI und Gesundheit (Moderation AMP)

12:35 Uhr  Mittagspause und Austausch

14:00 Uhr  Ende

Gender (Data) Gap: Podcast-Live-Event 2025

Was passiert, wenn bestimmte Gruppen in der Forschung nicht vorkommen – sei es in der Literatur, der Geschichte, der Medizin oder in Datensätzen? Dann entstehen Lücken: im Wissen, in der Repräsentation, in der Wirkung. Der sogenannte Gender (Data) Gap beschreibt diese systematische Unsichtbarkeit – und ihre Folgen. 

Beim ersten Podcast-Live-Event des Projekts GENIAL-forschen+ an der Universität Bamberg stand genau das im Fokus: Welche Forschungslücken gibt es, wie entstehen sie – und wie lassen sie sich schließen?

Etwa 80 Teilnehmende vor Ort und im digitalen Raum verfolgten ein vielfältiges Programm mit Diskussionen, Impulsen und Austausch zur Bedeutung geschlechtersensibler Forschung.

Wer jetzt neugierig geworden ist, muss nicht mehr lange warten: bald finden Sie die Aufzeichnung der beiden Diskussionsrunden sowie des Impulsvortrags online. Stay tuned!

Grußwort und Begrüßung: Forschung ist nicht neutral

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Grußwort der Vizepräsidentin für Diversität und Internationales, Prof. Dr. Sabine Vogt. Im Anschluss begrüßte Prof. Dr. Astrid Schütz, Leiterin des Zentrums für Geschlechtersensible Forschung und Projektleitung des BMFTR-geförderten Projekts GENIAL-forschen+ die Anwesenden und machte in ihrer Rede deutlich: Forschung ist nie neutral – sie spiegelt Perspektiven wider und erzeugt Lücken dort, wo bestimmte Gruppen nicht mitgedacht werden. Genau hier setzt das neu gegründete Zentrum für Geschlechtersensible Forschung (ZGF) an: Geschlechtersensibilität in der Wissenschaft sei kein Randthema, sondern eine Frage von wissenschaftlicher Qualität und gesellschaftlicher Verantwortung.

🎤🏺 Diskussion 1: Historischer Gender Gap

In der ersten Diskussionsrunde zum historischen Gender Gap diskutierten PD Dr. habil. Elena Köstner, Cornelia Thielmann und Lana Vizjak über die Frage, wie Geschlechterrollen historisch gedeutet, tradiert und verzerrt wurden – von antiken Testamenten über Denkmalpflege bis hin zu modernen Annahmen wie dem think-manager-think-male Phänomen. 

🎤📚 Diskussion 2: Gender Gap in der Literatur

Nach der Pause widmete sich die zweite Diskussionsrunde dem Gender Gap in der Literatur. Fünf Wissenschaftler*innen – Alicia Fuchs, Prof. Dr. Susanne Gruß, Dr. Kerstin-Anja Münderlein, Dr. Mareike Spychala und Dr. Elisabeth Weiß-Sinn – diskutierten, wie ein literarischer Kanon entsteht, welche Rolle Geschlechterbilder dabei spielen und wie Diversität in Vergangenheit und Gegenwart (nicht) repräsentiert wird.

🧠🩺 Mind-Snack: Medizin und KI

Als Impuls zum Abschluss sprach Prof. Dr. Marie-Christine Dabauvalle über geschlechtersensible Medizin und die Rolle von Künstlicher Intelligenz: Wie medizinische Forschung lange den männlichen Körper als Norm behandelte – und welche Chancen und Risiken KI dabei bietet, bestehende Lücken zu schließen oder zu reproduzieren. 

 

💥 Ein Tag mit Wirkung – und Fortsetzung

Das Live-Event war nicht nur Auftakt einer Veranstaltungsreihe rund um geschlechtersensible Forschung, sondern auch eine Einladung zur Mitgestaltung. 

Die nächste Gelegenheit dazu findet sich bereits jetzt: Im Rahmen der Gründungsfeier des Zentrums für Geschlechtersensible Forschung am 18.07. werden noch Posterbeiträge für die Posterausstellung gesucht. 

Haben Sie Interesse, Ihre geschlechtersensible Forschung in Form eines Posters zu präsentieren? Ob laufendes Projekt, Dissertationsvorhaben, Pilotstudie oder Abschlussarbeit: Wir möchten auch mit diesem Format die Vielfalt geschlechtersensibler Forschung sichtbar machen. Kontaktieren Sie uns gerne für mehr Informationen.

Das Team von GENIAL-forschen+ dankt allen Speaker*innen, Mitwirkenden und Gäst*innen – und freut sich auf ein Wiedersehen bei der offiziellen Gründungsfeier des Zentrums für Geschlechtersensible Forschung am 18.07. sowie der nächsten Podcast-Ausgabe im kommenden Jahr.

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