Das von der Hans-Böckler-Stiftung und der Universität Bamberg finanzierte Promotionskolleg (2027–2031) untersucht die Ursachen ungleicher Arbeitsqualität sowie die Machtressourcen von Beschäftigten. Es ist in die Bamberg Graduate School integriert.

Im Kontext aktueller Transformationen werden qualitative Veränderungen von Erwerbsarbeit erfasst – darunter etwa Beschäftigungssicherheit, Lohn, Qualifizierung oder Gesundheit. Diese Qualitätsmerkmale von Arbeit werden im Zusammenspiel mit gewerkschaftlichen und betrieblichen Machtressourcen als Potenziale für Mitbestimmung und Teilhabe in ihren Wechselverhältnissen analysiert. Zur Anwendung gelangen hierfür moderne qualitative und quantitative Verfahren der Mehrebenen- und Längsschnittanalyse auf individueller, organisationaler und gesellschaftlicher Ebene.

Das Kolleg kooperiert unter anderem sehr eng mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), dem Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi). Zudem ist eine Kooperation mit dem DGB-Index „Gute Arbeit“ vereinbart.

Nähere Informationen zu den Forschungsbereichen, der wissenschaftlichen Leitung, der Studienstruktur und den Stipendien und dem Bewerbungsprozess finden Sie auf den entsprechenden Unterseiten. Das ausführlichere Forschungsprogramm als PDF(1.1 MB, 28 Seiten).