Aktuelle Ausschreibungen

(Die Ausschreibungen sind nach dem Datum des Fristablaufs geordnet.)

 

2020

BKM: Akademisches Förderprogramm der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Frist: 30.11.2020

Wirtschaftsgeschichte transnational. Die Deutschen im östlichen Europa und ihre ökonomischen Netzwerke

Wirtschaftsbeziehungen sind ein grenzüberschreitendes Phänomen par excellence. Kaum ein Bereich hat die Interaktionen zwischen den Deutschen im östlichen Europa und ihren Nachbarn konstanter bestimmt als der wirtschaftliche Austausch. Dies gilt sowohl für Landesausbau und Handel im Mittelalter als auch für Industrialisierung und Landwirtschaft in der Moderne. Ökonomische Netzwerke wurden innerhalb der Imperien und Nationalstaaten geknüpft und wirkten zugleich über deren Grenzen hinaus. Die Aussicht auf wirtschaftlichen Erfolg oder eine effektivere Interessensvertretung öffnete auch in Zeiten nationaler Abgrenzung die Tür für Kooperationen und förderte dadurch unterschiedliche Austauschprozesse. Diese Aspekte sind durch die vom cultural turn erfasste Wirtschaftsgeschichte bereits vielfach aufgegriffen worden, etwa im Bereich der Konsumforschung. Bezogen auf das durch Multiethnizität geprägte östliche Europa bestehen aber noch zahlreiche Desiderata, zum Beispiel hinsichtlich der Wechselwirkungen zwischen dem technologischen und ökonomischen Wandel einerseits sowie sozialen und kulturellen Praktiken andererseits.

Ziel des Förderprogramms ist es, transnationale ökonomische Netzwerke der Deutschen im östlichen Europa zu untersuchen. Dies kann auch durch Vergleiche oder durch die Analyse von Verflechtungen erfolgen, etwa im Kontext deutsch-jüdischer Lebenswelten oder der Beziehungen zu anderen Gruppen (z. B. der Armenier) im östlichen Europa. Dabei können Entwicklungen in den Blick genommen werden, die in vornationale Epochen zurückreichen. Begrüßt wird auch die Berücksichtigung von Quellenbeständen, die nach 1989 zugänglich gemacht wurden, sowohl im östlichen Europa als auch in Deutschland, zum Beispiel durch das Lastenausgleichsarchiv des Bundesarchivs in Bayreuth.

 

Deutsche aus dem östlichen Europa in globalen Zusammenhängen und Verflechtungen

Zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa gehören seit der Frühen Neuzeit zahlreiche (Folge-)Migrationen, u.a. in die asiatischen Gebiete Russlands und nach Nord- und Südamerika. Nach den beiden Weltkriegen stellten Deutsche aus dem östlichen Europa einen großen Anteil der deutschen Auswanderinnen und Auswanderer nach Übersee. Diese Migrationsprozesse führten zu neuen Verflechtungen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene. Die grenzüberschreitende und globale Dimension des Forschungsfeldes „Deutsche Kultur und Geschichte im östlichen Europa“ ist in den letzten Jahren verstärkt in den Blick genommen worden. Dies führte auch dazu, dass in der Forschung seit einiger Zeit Zugehörigkeiten als Anspruch, Konstrukt, Projekt, Idee und Praxis in verschiedenen Perioden und an verschiedenen Orten differenziert untersucht werden.

Das Förderprogramm möchte dazu anregen, globale Zusammenhänge und Verflechtungen Deutscher aus dem östlichen Europa zu analysieren, etwa die Konstruktion transnationaler „deutscher“ Identitätsentwürfe außerhalb des deutschen Nationalstaats bzw. außerhalb Europas. Die Verortung über den Nationalstaat hinaus kann beispielsweise durch die Untersuchung weltweiter Netzwerke von Deutschen aus dem östlichen Europa erfolgen, die familiär, ökonomisch, politisch, kulturell oder religiös bedingt waren oder sind.

Projekte können bis zu einem Höchstbetrag von 80.000,- EUR gefördert werden.

Die Bewerbungsfrist für das Akademische Förderprogramm endet am 30. November 2020.

https://www.bkge.de/

Ausschreibungen:

https://www.bkge.de/Downloads/Foerderungen-Stipendien-BKM/Akad.-Foerderprogr._2021_Wirtschaftsgeschichte.pdf?m=1589469123&

https://www.bkge.de/Downloads/Foerderungen-Stipendien-BKM/Akad.-Foerderprogr._2021_Global.pdf

BMBF: Förderung von Forschungsverbünden auf dem Gebiet der Friedens- und Konfliktforschung „Stärkung und Weiterentwicklung der Friedens- und Konfliktforschung", zweistufiges Verfahren, Frist: 30.11.2020

Grundsätzlich besteht dabei eine thematische Offenheit, exemplarisch seien einige mögliche Themenfelder aus dem Bereich der Friedens- und Konfliktforschung benannt:

  • globale Herausforderungen für Frieden und Sicherheit (z. B. Infektionen und globale Gesundheit, transnationale Gewaltakteure und Gewaltordnungen, fragile/gescheiterte Staaten, Ressourcenreichtum/Ressourcenknappheit und Konflikte, Klimawandel und Umweltveränderungen);
  • die Rolle von neuen Technologien, Kommunikationsmitteln und Digitalisierung in Zusammenhang mit Konflikten und Friedensprozessen;
  • internationale Friedens- und Sicherheitsordnungen (z. B. internationale Interventionen, Post-conflict Peacebuilding und Statebuilding, Transitional Justice, Völkerrecht, inter- und transnationale Organisationen und Frieden, Security Governance);
  • internationale Friedens- und Sicherheitsstrategien (z. B. heterogene europäische Sicherheitskulturen und unterschiedlicher Umgang mit Konflikten, maritime Sicherheit, Konflikt- und Sicherheitsökonomie);
  • Demokratie und gesellschaftlicher Frieden (z. B. Erosion demokratischer Institutionen und die Folgen für Sicherheit und gesellschaftlichen Frieden, Populismus).

 

Die strukturelle Stärkung der Friedens- und Konfliktforschung wird dabei in zwei Förderlinien verfolgt:

  • hochschul- bzw. einrichtungsübergreifend durch die Vernetzung regional verstreuter Kompetenzen für spezifische Themen oder Fragestellungen in sogenannten Kompetenznetzen sowie
  • standortbezogen durch die Bildung regionaler Zentren als Zusammenschlüsse von Hochschulen und außeruni­versitären Forschungseinrichtungen, die nachhaltige Strukturen zur interdisziplinären Zusammenarbeit entwickeln, mit klaren Profilmerkmalen internationale Sichtbarkeit erlangen und über entsprechende Kooperationen die Internationalisierung der Friedens- und Konfliktforschung vorantreiben.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem DLR Projektträger bis spätestens 30. November 2020 zunächst formlose, begutachtungsfähige Projektskizzen in schriftlicher und in elektronischer Form vorzulegen.

BMBF: „Geistes- und Sozialwissenschaften: Forschung, Vernetzung, Perspektiven", Frist: 30.11.2020

Mit der Förderrichtlinie „Geistes- und Sozialwissenschaften: Forschung, Vernetzung, Perspektiven“ beabsichtigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung ein Einzelvorhaben oder ein Verbundvorhaben mit maximal drei Teilprojekten im Forschungsfeld der Geistes- und Sozialwissenschaften, vorzugsweise in der Wissenschaftsforschung, zu fördern.

 

Ziel der Bekanntmachung ist es, „globales Wissen“ in unterschiedlichen politischen, sozialen und ökonomischen Gesellschaften im Kontext der Geistes- und Sozialwissenschaften zu erzeugen.

Das Vorhaben soll dazu:

  1. in der Hauptsache Grundlagenforschung in der Wissenschaftsforschung im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften durchführen,
  2. darüber hinaus Wissen zu wissenschaftlichen und strukturellen Bedingungen der Geistes- und Sozialwissenschaften – national wie international – erfassen, in einen übergreifenden wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmen stellen und in die Beratung zu Prozessen und Vorschlägen im Kontext der BMBF-Förderung in den Geistes- und Sozialwissenschaften einspeisen sowie
  3. die Vernetzung ausgewählter Förderlinien des BMBF befördern.

 

Fördergegenstand ist Grundlagenforschung zu historischen und gegenwärtigen Bedingungen der Geistes- und Sozialwissenschaften (im globalen Vergleich)

  1. Im Vorhaben werden grundlegende Bedingungen geistes- und sozialwissenschaftlicher Wissensproduktion in unterschiedlichen sozialen, ökonomischen und politischen Systemen sowie unter verschiedenen kulturellen Voraussetzungen erforscht. Der Fokus soll hierbei auf aktuellen Forschungsthemen und -paradigmen liegen.
  2. Das Vorhaben erforscht die Bedingungen der Sichtbarkeit und Wirksamkeit der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Kooperationsformate und internationalen Zusammenarbeit im globalen Vergleich. Es analysiert Forschungen in diesem Themenbereich, führt diese zusammen und baut mit eigener Forschung auf diesen auf.
  3. Das Vorhaben erarbeitet Wissen/Expertise über Instrumente und Kooperationsformate internationaler Forschungszusammenarbeit und identifiziert Formate, die unterstützen können, bestehende (Wissens-)Asymmetrien zu beheben.
  4. Das Vorhaben bringt seine Ergebnisse in den wissenschaftlichen Diskurs ein, insbesondere über Publikationen. Darüber hinaus sollen relevante Ergebnisse im Rahmen von zwei jeweils jährlich stattfindenden Veranstaltungen im BMBF-Förderbereich Geistes- und Sozialwissenschaften (Wissenschaftsfestival und Netzwerktreffen der Projekte im Bereich Maria-Sibylla-Merian-Centres, Käte Hamburger Kollegs, Regionalstudien) präsentiert und diskutiert werden.

 

Dem DLR-Projektträger sind bis spätestens 30. November 2020 Förderanträge vorzulegen.

BMBF: Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern bei der privaten IT-Sicherheit, zweistufiges Verfahren, Frist: 04.12.2020

Gegenstand der Förderung ist die Erforschung und Entwicklung von Methoden und Werkzeugen, um Bürgerinnen und Bürger bei der Umsetzung ihrer privaten IT-Sicherheit und dem Schutz ihrer privaten Daten zu unterstützen. Dies umfasst sowohl Fragen zu konkreten, wirksamen und nachvollziehbaren Sicherheitsmechanismen als auch Hilfestellungen bei der Bewertung von Produkten und Dienstleistungen unter Sicherheits- und Datenschutzgesichtspunkten. Forschungsvorhaben sollen eine technologische Ausrichtung haben und die Fragestellung ganzheitlich betrachten. Neben der technologischen Entwicklung sollen die Vorhaben daher:

  • den Einfluss sozialwissenschaftlicher Effekte berücksichtigen,
  • eine passgenaue, aussagekräftige Evaluation beinhalten sowie
  • eine klare Verwertungsperspektive, über die Wissenschaft hinaus, aufzeigen.

In der ersten Verfahrensstufe ist bis spätestens zum 4. Dezember 2020 eine Projektskizze vorzulegen.

DFG: Polish-German Funding Initiative in the Humanities and Social Sciences, Frist: 15.12.2020

Ausschreibung der DFG zu Fördermöglichkeiten für deutsch-polnische Kooperationsprojekte

Polish-German Funding Initiative in the Humanities and Social Sciences: NCN-DFG Beethoven CLASSIC 4

In order to strengthen international academic cooperation, wishing to fund high quality scientific re-search within their own countries, and conscious that some of the best research can be delivered by working with the best researchers internationally, the Narodowe Centrum Nauki (NCN, National Science Centre) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) are announcing the fourth call for proposals within the joint funding scheme “Beethoven”. The initiative’s aim is to provide funding for integrated Polish-German research projects of outstanding scientific quality.

Deadline for this call for proposals: 15 December 2020

Weitere Informationen können Sie hier recherchieren:

https://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/info_wissenschaft_20_61/

 

Roman Herzog Institut: Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft 2021, Frist: 31.12.2020

Das Roman Herzog Institut vergibt jährlich den mit insgesamt 35.000 € dotierten Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft. Mit dem Preis werden drei Nachwuchswissenschaftler*innen aller Fachrichtungen ausgezeichnet, die sich in ihren Dissertationen oder Habilitationen mit der Weiterentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft und ordnungspolitischen Zukunftsfragen auseinandersetzen. Die eingereichten Forschungsarbeiten sollen eine fundierte Analyse der aktuell relevanten ordnungspolitischen Fragestellungen aufweisen. Umsetzbarkeit und Praxisnähe der Forschungsergebnisse sind von großer Bedeutung. Möglich sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge von Fakultäten und Instituten. Beiträge aller Fachrichtungen sind erwünscht.

Einreichungsfrist: 31. Dezember 2020.

Detaillierte Informationen finden sich auf der Internetpräsenz des Roman Herzog Instituts:

http://www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis/

Auf der Internetseite finden Sie außerdem eine Checkliste für Bewerber*innen.

Nehmen Sie teil und werden Sie Preisträger!

2021

BMBF: Richtlinie zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächern, Frist: 31.01.2021

  • Förderziel: Stärkung der Kleinen Fächer durch die Bildung von Netzwerken und Verbünden. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Das jeweilige Kleine Fach soll strukturell in seinem eigenen Profil und seinem Beitrag zum Standort gestärkt werden.
  • Laufzeit: Hauptphase (max. 4 Jahre), Transferphase (1 Jahr)
  • Fördersumme: max. 2,4 Mio. Euro (Hauptphase)
  • Projektstruktur: Verbundvorhaben aus 3-6 Einrichtungen
  • Projektpersonal: Projektleitung (erfahrene/r Forschende/r) + 5 Nachwuchsforschende
  • Antragseinreichung durch Nachwuchsforschende über Universität koordiniert mit Projektleitung
  • Antragsverfahren Hauptphase: zweistufig
  • Einreichungsfrist:  31.01.2021

Union der deutschen Akademien der Wissenschaften: Akademienprogramm 2023, Frist 31.01.2021

Das Akademienprogramm, das gemeinsame Forschungsprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften, dient der langfristigen Grundlagenforschung in den Geisteswissenschaften, den historischen Rechtswissenschaften sowie Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften. Auch Forschungsfragen und Materialien im Überschneidungsfeld dieser wissenschaftlichen Bereiche mit naturwissenschaftlichen Disziplinen können im Rahmen des Akademienprogramms bearbeitet werden. Die zentrale Aufgabe des Akademienprogramms besteht in der Erschließung, Sicherung und Vergegenwärtigung kultureller Überlieferungen von übergeordneter fachwissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz.

Daher werden Forschungsprojekte mit einer Laufzeit von 12 - 25 Jahren (!) gefördert (beispielsweise die wissenschaftliche Bearbeitung von Wörterbüchern, Editionen, Nachlässen).

Die detaillierte Ausschreibung finden Sie hier: https://www.akademienunion.de/forschung/akademienprogramm/

Eine erste Projektskizze sollte bis 31.01.2021 eingereicht werden.

 

VW-Stiftung: Opus Magnum, Stichtag: 01.02.2021

  • Fachgebiet: Geistes-/Kultur- und Gesellschaftswissenschaften
  • Förderart: Finanzierung einer Vertretungsprofessur
  • bis zu 180.000 Euro
  • max. 18 Monate
  • Professorinnen/Professoren, die ein größeres wissenschaftliches Werk verfassen wollen
  • Voraussetzung: Lebenszeitanstellung als Professorin oder Professor an einer Hochschule in Deutschland
  • Zusatzleistungen: Weiterbildungsmaßnahmen für die Vertretungsprofessur
  • Stichtag: 1. Februar 2021

VW-Stiftung: Künstliche Intelligenz – Ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft von morgen, zweistufig, Frist: 07.07.2020, verlängert 17.03.2021

  • Fachgebiet: Technikwissenschaften in Verbindung mit Gesellschafts- und/oder Geisteswissenschaften
  • Förderart: Forschungsprojekte
  • bis zu 1,5 Mio. Euro
  • max. 4 Jahre
  • Wissenschaftler(innen) aller Karrierestufen nach Promotion; internationale Kooperationspartner(innen) möglich
  • Interdisziplinäres Konsortium, integrative Forschungsansätze der Gesellschafts- und Technikwissenschaften
  • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation, Zusatzförderung für geflohene Wissenschaftler(innen)
  • Stichtag: 17.03.2021 Planning Grants

VW-Stiftung: Freigeist-Fellowships, Frist: 01.04.2021

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: eigene Stelle (Nachwuchsgruppenleitung)
  • projektbezogen bis zu 2,2 Mio. Euro für beide Förderphasen
  • max. 5 (+3) Jahre oder 6 (+2) Jahre
  • exzellente Nachwuchswissenschaftler(innen), die außergewöhnliche, risikobehaftete Wissenschaft zwischen etablierten Forschungsfeldern betreiben möchten
  • Voraussetzungen: Promotion vor max. vier Jahren; Anbindung an eine Forschungsinstitution in Deutschland; erfolgter Wechsel des akademischen Umfelds; Auslandsaufenthalt
  • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation; besondere familienbezogene Leistungen; Zusatzförderung für geflohene Wissenschaftler(innen); Weiterbildungsmaßnahmen
  • Stichtag: 01. April 2021 (Stichtage 2020/2021 wurden zusammengelegt)

VW-Stiftung: Weltwissen – Strukturelle Stärkung 'kleiner Fächer', Frist: 16.09.2020, verlängert 12.04.2021

  • Fachgebiet: alle 'kleinen Fächer'
  • Förderart: Strategiekonzepte
  • bis zu 1 Mio. Euro
  • max. 7 Jahre
  • Zielgruppe: Wissenschaftler(innen) aus 'kleinen Fächern' mit hohem Innovationspotenzial, interdisziplinärer und internat. Vernetzung
  • Antragsberechtigt: festangestellte Professorinnen oder Professoren an Universitäten
  • Stichtag: 12. April 2021

BMBF: Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU, zweistufig, Fristen 15.04.2021 und 15.10.2021

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche, industrielle und KMU-getriebene FuE-Vorhaben im Bereich der KI, die von einem oder mehreren KMU mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft ausgeführt werden.

Gefördert werden innovative FuE-Vorhaben, die einen signifikanten Neuheitsgrad gegenüber dem für die Lösungskonzepte relevanten aktuellen internationalen Stand der Wissenschaft und Technik im Bereich von KI-Methoden ansetzen. Das Themenspektrum umfasst:

  • automatisierte Informationsaufbereitung;
  • digitale Assistenten: z. B. für Personen in gefährlichen bzw. belastenden Umgebungen, für den sozialen Bereich (u. a. eingeschränkte bzw. ältere Menschen, selbstbestimmtes Leben, Menschen in Belastungssituationen);
  • Computer Vision/Bildverstehen;
  • Sprach- und Textverstehen: domänenspezifische Inhalte, zielgruppenspezifische Inhalte (z. B. Alter, Dialekt, Nicht-Muttersprachler), privacy-by-design-Ansätze bei solchen Systemen;
  • datengetriebene Systeme und Datenengineering;
  • Grundfragen zu intelligenten Systemen: z. B. Nachvollziehbarkeit und Erklärbarkeit von Prozessen und Systemen zur automatisierten Entscheidungsunterstützung und -findung;
  • neue Ansätze zur Herstellung von Transparenz in KI-Systemen.

Außerdem können Vorhaben mit weiteren aktuellen KI-bezogenen FuE-Ansätzen gefördert werden.

Universitäten können im Rahmen von Verbundvorhaben gefördert werden.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

In der ersten Verfahrensstufe sind Projektskizzen vorzulegen. Diese können beim beauftragten Projektträger des BMBF jederzeit eingereicht werden.

Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind der 15. Mai 2020, der 15. Oktober 2020, der 15. April 2021 und der 15. Oktober 2021.

VW-Stiftung: Momentum - Förderung für Erstberufene, Frist: Stichtag noch offen

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: Konzepte zur Perspektiverweiterung
  • bis zu 1 Mio. Euro
  • max. 7 Jahre
  • Universitätsprofessorinnen und -professoren drei bis fünf Jahre nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur
  • keine Projektförderung, Kurzantrag
  • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und –kommunikation; Zusatzförderung für geflohene Wissenschaftler(innen)
  • Frist: Stichtag noch offen

VW-Stiftung: Herausforderungen für Europa, Frist: 07.07.2021

  • Fachgebiet: Gesellschafts-, Kultur- und Geisteswissenschaften
  • Förderart: Internationale Forschungsprojekte
  • bis zu 1 Mio. Euro bei 3 Partner, bis zu 1.5 Mio. Euro bei 5 Partnern
  • max. 4 Jahre
  • Forschergruppen, die sich mit europäischen Herausforderungen befassen
  • Konsortien bestehend aus 3-5 Antragstellenden aus mindestens 3 unterschiedlichen europäischen Ländern mit Hauptantragstellerin bzw. Hauptantragsteller von einer deutschen Universität/Forschungsinstitution
  • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation
  • Einreichungstermine: 25. Juni 2020 und 7. Juli 2021

Jährliche Ausschreibungen/Anträge jederzeit

Elitenetzwerk Bayern: Promotionsförderprogramm des Freistaats Bayern - Marianne-Plehn-Programm, Bewerbung jederzeit

Marianne-Plehn-Programm: Fördermodell für Promovierende in Bayern

Programmziel

Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten der Studienstiftung, die an einer bayerischen Hochschule promovieren oder dieses vorhaben, können eine eigene Viertelstelle selbst einwerben und sich mit dieser an einer frei wählbaren staatlichen, kirchlichen oder staatlich anerkannten bayerischen Hochschule ansiedeln. Mit diesem Modell eröffnen sich die Vorteile einer Kombination von Stipendium und Stelle, unabhängig von eventuell verfügbaren Mitteln für eine solche Stelle seitens der einzelnen Hochschule bzw. des betreffenden Fachbereichs oder Lehrstuhls.

Bewerbungsvoraussetzungen und Zeitpunkt der Bewerbung

Eine Bewerbung für das Marianne-Plehn-Programm kann gleichzeitig mit oder nach einer Bewerbung um die Promotionsförderung der Studienstiftung erfolgen, spätestens innerhalb von zwölf Monaten nach Antritt der Promotionsförderung der Studienstiftung. Die Promotion der Bewerberinnen und Bewerber muss an einer bayerischen Hochschule erfolgen. Die beantragte Stelle ist innerhalb Bayerns frei portabel. Sie kann, muss aber nicht am Lehrstuhl bzw. Department/Fachbereich der Betreuerin oder des Betreuers der Promotion angesiedelt sein. Angetreten werden muss sie innerhalb von sechs Monaten nach Förderzusage für das Marianne-Plehn-Programm, frühestens einsetzen kann sie mit dem Start des Promotionsstipendiums.

Die Laufzeit der aus Mitteln des Freistaats Bayern finanzierten Viertelstelle orientiert sich an der voraussichtlichen Laufzeit des Promotionsstipendiums.

Für eine erfolgreiche Bewerbung wird erwartet:

  • Die dokumentierte Bereitschaft eines Fachbereichs/eines Lehrstuhls an einer bayerischen Hochschule, die von der Bewerberin oder dem Bewerber beantragte Viertelstelle bei sich anzusiedeln
  • Positive Synergieeffekte für das Dissertationsprojekt und/oder für die Qualifikation der oder des Promovierenden über die Ausgestaltung der beantragten Viertelstelle
  • Die Einbindung der Viertelstelle in ein wissenschaftlich anregendes Umfeld

Eine Förderung durch das Marianne-Plehn-Programm schließt neben dem Promotionsstipendium der Studienstiftung andere Finanzierungsformen zur Arbeit an der Promotion aus; dies betrifft insbesondere Promotionsstipendien anderer Institutionen, zusätzliche Stellen innerhalb oder außerhalb von Forschung und Lehre sowie eine Aufstockung der Viertelstelle des Marianne-Plehn-Programms.

Bewerbungszeitraum

Jederzeit werden Bewerbungen für die Promotionsförderung entgegengenommen. Die erste Auswahlstufe (Vorauswahl) dauert etwa vier Wochen. Wenn diese erfolgreich durchlaufen wurde, muss man für die zweite Stufe (Hauptauswahl) mit etwa drei bis fünf Monaten rechnen. Im Einzelfall können Bewerbungsverfahren auch kürzer oder länger dauern.

Eine Bewerbung für das Marianne-Plehn-Programm kann gleichzeitig mit oder nach einer Bewerbung um die Promotionsförderung der Studienstiftung erfolgen, spätestens innerhalb von zwölf Monaten nach Antritt der Promotionsförderung der Studienstiftung.

BMBF: Bekanntmachung - Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II, Einreichung fortlaufend, Bewertungsstichtage: 31. Juli 2018 bis 31. Juli 2022

Gegenstand der Förderung sind direkt durch den Anwender initiierte und koordinierte Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Anwender-Position in Forschungsprojekten. Um dies zu erreichen, ist im Rahmen dieser Förderrichtlinien ein weites Spektrum von Aktivitäten förderfähig – von der anwendungsbezogenen Erforschung neuer Technologien und Konzepte bis hin zur Weiterentwicklung und Qualifizierung vorhandener Lösungen für spezifische, bisher nicht abgedeckte Anwendungsbereiche.

Die praxisnahe Verifizierung, Validierung und Demonstration der Forschungsergebnisse, etwa durch wissenschaftlich begleitete Feldversuche oder vorkommerzielle Praxistests, sind dabei wichtige Aspekte. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit sowie das Unterstützungspotenzial der Projektergebnisse unter realistischen Einsatzbedingungen zu erproben, ohne dass es zu einer Verzerrung des Marktes kommt. Eine sich an die Erprobung anschließende Produktentwicklung ist daher ausdrücklich nicht Gegenstand der Förderung.

Es können zum Beispiel folgende Themen aufgegriffen werden:

  • Schutz und Rettung von Menschen, nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr, Katastrophenschutz,
  • Kriminalitätsprävention, polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Schutz kritischer Infrastrukturen, Versorgungssicherheit,
  • Schutz vor Terrorismus,
  • Detektion von Gefahrstoffen,
  • übergreifende Themen, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen, Organisationskonzepte, Modelle zur Aus-, Fort- und Weiterbildung und Migration.

Förderungswürdig sind Verbundprojekte, die von einem Anwender gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung oder einem Unternehmen durchgeführt werden. "Anwender – Innovativ" stellt den Anwender ins Zentrum eines Projektvorschlags. Das heißt, die entsprechende Idee stammt vom Anwender und wird gemeinsam mit einem oder maximal zwei Projektpartnern aus der Forschung und/oder Industrie erforscht. Der Nutzen des Vorhabens muss in erster Linie den Anwendern zugutekommen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Die Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden. Bewertungsstichtage sind:

  • 31. Juli 2018,
  • 31. Januar 2019,
  • 31. Juli 2019,
  • 31. Januar 2020,
  • 31. Juli 2020,
  • 31. Januar 2021,
  • 31. Juli 2021,
  • 31. Januar 2022,
  • 31. Juli 2022.

Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Frist: jährlich

Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird von der DFG ausgeschrieben. Dieser mit 50.000 € dotierte, persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.

Die Vorschläge aus unterschiedlichen Fachgebieten werden nach den Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalität und Nachhaltigkeit von einer Jury, bestehend aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten, beurteilt. Die DFG nennt dem Stifterverband den von der Jury gewählten Preisträger.

Der Communicator-Preis ist in Form eines Hologramms vom Kölner Maler und Medienkünstler Michael Bleyenberg gestaltet worden. Ein "Sandwich" aus Spiegel und Glas schließt eine holographisch belichtete Folie ein und ruht in einem Sockel aus massivem Acrylglas, mit dem Namen des Preisträgers.

 

Informationen und Bewerbung:

https://www.stifterverband.org/pressemitteilungen/2019_10_02_communicator-preis

https://www.dfg.de/download/pdf/foerderung/programme/communicator/191002_communicator_bewerbungsinfos.pdf

VW-Stiftung: Symposien und Sommerschulen - Fristen: Symposien Stichtage, Sommerschulen jederzeit

Antragstellung für Sommerschulen jederzeit
Stichtage für Symposien

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: Symposien in der Regel im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover; Sommerschulen deutschlandweit
  • Forschende an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen, ggf. internationale Mitantragstellende
  • Voraussetzungen: interdisziplinär, international, aktive Rolle für junge und erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, fachbezogen angemessene Frauenbeteiligung
  • Zusatzleistungen: Kinderbetreuungskosten, Unterstützung der Veranstaltungsvorbereitung, Mittel für Sachaufwendungen

Ziel der Initiative

Mit der Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben.

Förderangebot

Unterstützt werden können Symposien, Workshops und Konferenzen (in der Regel bis zu 50 Personen) sowie Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmer). Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind

  • ein interdisziplinärer und internationaler Kontext,
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie
  • eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.

Die durch die VolkswagenStiftung geförderten Symposien, Workshops und Konferenzen finden im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen in Hannover statt. Im Rahmen der "Symposienwochen der VolkswagenStiftung" stehen verschiedene Termine für die Durchführung Ihrer Veranstaltung zur Verfügung. Unter dem folgenden Link finden Sie die Termine der Symposienwochen. In gut begründeten Ausnahmefällen können die Symposien auch an den jeweiligen Institutionen der Antragstellenden stattfinden.

Termine Symposienwochen für 2020

  • 27. - 29.05.2020 - Abgesagt, die geplanten Veranstaltungen finden zu einem späteren Zeitpunkt statt
  • 10. - 12.06.2020 - Abgesagt, die geplanten Veranstaltungen finden zu einem späteren Zeitpunkt statt
  • 29.06. - 01.07.2020 - Abgesagt, die geplanten Veranstaltungen finden zu einem späteren Zeitpunkt statt
  • 15. - 17.07.2020 - Abgesagt, die geplanten Veranstaltungen finden zu einem späteren Zeitpunkt statt
  • 16. - 18.09.2020
  • 14. - 16.10.2020

Termine Symposienwochen für 2021

  • 02. bis 04. Juni 2021
  • 07. bis 09. Juli 2021
  • 21. bis 23. Juli 2021
  • 22. bis 24. September 2021
  • 06. bis 08. Oktober 2021
  • 20. bis 22. Oktober 2021

Sommerschulen werden weiterhin in ganz Deutschland gefördert.

Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung für Symposien, Workshops und Konferenzen zudem die entsprechenden Stichtage. Um im Vorfeld zu klären, ob die von Ihnen geplante Veranstaltung den Kriterien des Programms entspricht, stehen Ihnen die fachlich zuständigen Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich rechts im Bereich "Was Antragsteller wissen müssen" unter "Information zur Antragstellung". Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Wichtiger Hinweis: Symposien und Sommerschulen, die thematisch zu anderen Förderinitiativen der VolkswagenStiftung gehören, können häufig innerhalb der jeweiligen Initiative gefördert werden.

Die Teilnahme an Tagungen oder Exkursionen wird nicht gefördert.

Hintergrund

Die Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" wurde bereits im Jahr 1966 eingerichtet. 

BMAS: Förderrichtlinie zur „Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik“

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen.
Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und
  • Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Gefördert werden:

a) Projekte

  • die dazu dienen, verschiedene Institutionen im Bereich der Sozialpolitikforschung bundesweit zu vernetzen mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zu unterstützen und Synergien nutzbar zu machen;
  • in deren Rahmen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft neue Fragestellungen zu gesellschaftlich relevanten Themen auf innovative Weise bearbeitet werden;
  • die in den in Nummer 1.1 genannten Themenbereich fallen und darüber hinaus dazu beitragen können, der Sozialpolitikforschung in Deutschland neue inhaltliche und methodische Impulse zu geben.

b) Promotion

  • für Doktoranden mit Prädikatsexamen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaften, die eine Promotion zu einem sozialpolitischen Thema im Rahmen des genannten Themenbereichs anstreben.

c) Stiftungsprofessuren

  • in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Zunächst erfolgt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens die Einreichung von kurzen Projektskizzen, die auf Plausibilität und grundsätzliche Geeignetheit geprüft werden. Die Antragsteller, deren Skizzen für grundsätzlich förderfähig erachtet werden, können dann in einem zweiten Verfahrensschritt förmliche Förderanträge (ausführliche Vorhabenbeschreibung und Formantrag) einreichen. Die Förderentscheidung wird vom BMAS unter Berücksichtigung des Votums des wissenschaftlichen Beirats getroffen.

Es ist keine Deadline in der Bekanntmachung genannt.

Förderrichtlinie

DFG: Wissenschaftler als Flüchtlinge - Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft möchte geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern.

Kern des Maßnahmenbündels ist das Angebot, dass alle Leiterinnen und Leiter DFG-geförderter Projekte sowie die Hochschulen selbst Zusatzanträge stellen können, um qualifizierte Flüchtlinge - angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Die Zusatzanträge können auf alle Mittel gerichtet sein, die eine Einbindung der Flüchtlinge in das Projekt ermöglichen. Hierzu zählen insbesondere Gastmittel oder auch Personalstellen. Für die Einbindung von wissenschaftlich ausgewiesenen Personen eignet sich darüber hinaus vor allem das Mercator Modul.

Die Anträge können jederzeit formlos gestellt werden und sollten den Umfang von fünf Seiten (ohne CV und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten.

Weitere Informationen können Sie dem beigefügten Dokument entnehmen oder den Seiten der DFG:

www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2015/info_wissenschaft_15_82/index.html

BayFrance: Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung, Frist: jährlich 15. April und 15. November

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung

BayFrance wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird BayFrance durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsverfahren

Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite der BayFrance befindet. Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand der BayFrance bzw. extern begutachtet.

Förderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren Förderumfang 5.000,--€ übersteigen, durchlaufen zusätzlich eine externe Evaluierung.

Haushaltsvorbehalt

Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite BayFrance („Download").

Einreichung

Die Antragstellung erfolgt online vor dem jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres).

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft - Frist: jährlich zum 31. Dezember

Ideen entwickeln – Initiative ergreifen – Zukunft gestalten

Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft Nachwuchswissenschaftler aus, die sich in ihren Dissertationen oder Habilitationen mit der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft und damit mit den zentralen ordnungspolitischen Fragestellungen des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen.

Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 35.000 Euro dotiert.

Zielsetzung des Forschungspreises

Es ist das Anliegen des RHI den ethischen Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wieder zu mehr Geltung zu verhelfen, die nicht allein auf Wettbewerb und Gewinnmaximierung basieren, sondern auch auf Solidarität und gemeinwohlverpflichteter Verantwortlichkeit. Der Preis soll dazu beitragen Forscher und Vordenker, die diesen Themenkomplex wissenschaftlich bearbeiten und exzellent allgemeinverständlich aufbereiten, in ihrer Arbeit zu unterstützen.
 

Teilnahme Forschungspreis

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann beteiligen Sie sich und reichen Sie Ihre Dissertation oder Habilitation bei uns ein. Einsendeschluss ist der 31. Dezember eines jeden Jahres.

Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich auf den folgenden Internetseiten:

http://www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis/forschungspreis/

BMBF: Förderung der Kooperation mit Zentralasien, Anträge laufend

Fördermöglichkeiten im Rahmen der EU-Zentralasienstrategie und der Zielsetzung der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung:

Ziel der Fördermaßnahme sind die Exploration und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung und die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit mit Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus, sowie mit Moldau und Belarus.


Was wird gefördert?

  • Maßnahmen zur Exploration und Anbahnung projektbezogener oder institutioneller Kooperationen
  • Thematische Schwerpunkte:
    • Umwelt, Nachhaltigkeit
    • Geotechnologie
    • Gesundheitswissenschaften
  • Projektanbahnung: Maßnahmen zur Konzeption und Planung von Projekten und Kooperationen, deren Förderung unter einem BMBF-Fachprogramm oder einem Programm der EU beantragt werden soll

Wer wird gefördert?

  • im Verbund mit Einrichtungen aus Zentralasien, dem Südkaukasus, Moldau und Belarus deutsche Hochschulen, forschungsaktive Kliniken, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland
  • Anträge mit Beteiligung von KMUs werden bei gleicher Qualität bevorzugt

Wie wird gefördert?

  • Ausgaben für Anbahnungsreisen, den projektbezogenen wissenschaftlichen Austausch, Expertentreffen und thematische Projektplanungsworkshops
  • in begründeten Einzelfällen:
    • Veranstaltungskosten
    • Sachmittel
    • Personalkosten
  • Gewährung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von bis zu 25 000 Euro / Projekt

Antragstellung:

  • einstufiges Förderverfahren
  • Erstellung von förmlichen Förderanträgen mit elektronischem webbasiertem Antragssystem "ewa"
  • zusätzliche im elektronischen Antragssystem fertig gestellte endgültige Version mit Unterschriften der deutschen und ausländische Partner per Post an das Internationale Büro des BMBF (IB)

Anträge werden laufend entgegengenommen und bearbeitet.

Fachliche Information und Beratung:

Internationales Büro des BMBF
beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Internet: http://www.internationales-buero.de

VW-Stiftung: Förderangebot für geflohene Wissenschaftler(innen) - Antragstellung nach persönlicher Rücksprache

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: eigene Stelle oder Stipendium
  • bis zu 2 bzw. 3 Jahre (je nach Förderangebot)
  • Forschende, die von der Stiftung gefördert werden/wurden und die geflohene Wissenschaftler(innen) in ihren Forschungskontext einbinden möchten
  • Voraussetzungen: Antragsteller(in) wird aktuell oder wurde in den vergangenen 10 Jahren im Rahmen einer Projekt- oder Personenförderung von der Stiftung gefördert; Anbindung an eine Forschungsinstitution in Deutschland
  • Zusatzleistungen: besondere familienbezogene Leistungen
  • Antragstellung nach persönlicher Rücksprache

 

VW-Stiftung: Interaktion qualitativ-hermeneutischer Verfahren und Digital Humanities: 'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften? Workshops und Sommerschulen, Anträge jederzeit (letztmalig 31.12.2020)

Interaktion qualitativ-hermeneutischer Verfahren und Digital Humanities: 'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften?

  • Fachgebiet: Geistes- und Kulturwissenschaften
  • Förderart: Workshops & kleinere Sommerschulen (Förderlinie 2)
  • Reisekosten (inkl. Übernachtung, Verpflegung)
  • Wissenschaftler(innen) aller historisch-hermeneutischen Disziplinen
  • Voraussetzung: Kombination qualitativ-hermeneutischer und digitaler Ansätze "auf Augenhöhe"
  • Anträge für Workshops/Sommerschulen: jederzeit
  • letzte Antragsmöglichkeit 31.12.2020

Alle aktuellen Ausschreibungen können im externer Link folgtFunding & Tenders Portal der EU eingesehen werden.

Einige der externer Link folgt Nationalen Kontaktstellen veröffentlichen die Calls auch thematisch sortiert, z.B.:

NKS Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften:

NKS Informations- und Kommunikationstechnologien:

NKS Lebenswissenschaften:

NKS zu den Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen:

NKS ERC:

BMBF: "Zivile Sicherheit - Spitzenforschungscluster zur Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von islamistischem Extremismus", Fristen: ab 1. Oktober 2018 bis 1. November 2021

Die Einreichung von Projektskizzen sind im Zeitraum 1. Oktober 2018 bis 1. November 2021 jederzeit möglich. Die Bewertung der eingegangenen Skizzen erfolgt zu den folgenden Bewertungsstichtagen: 

2020 und 2021: 1. März, 1. November.

Gegenstand der Förderung sind zwei Module, in denen sich Forschungsverbünde unabhängig voneinander auf eine Förderung bewerben können.

Modul 2: Anwendungsnahe Forschungsprojekte zur Bekämpfung von islamistischem Extremismus und Terrorismus

Im Rahmen des Spitzenforschungsclusters werden fortlaufend kleine, anwendungsbezogene Forschungsverbünde ­gefördert. Ziel ist es, auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen zeitnah reagieren zu können. Die Forschungsverbünde müssen technologische, organisatorische oder konzeptionelle Ansätze zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus verfolgen und ein hohes Maß an Aktualität sowie einen klaren Anwendungsfokus haben. Die Forschungsvorhaben sollen vorhandene sowie perspektivische Problemlagen und Fähigkeitslücken adressieren und sich auf schnell umsetzbare Ergebnisse konzentrieren, die zeitnah in die Praxis überführt werden können.

Die Laufzeit beträgt maximal zwei Jahre. Es werden Verbundprojekte mit maximal drei Projektpartnern gefördert,

  • denen ein eindeutig ziviles Sicherheitsszenario im Bereich der Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus zugrunde liegt und die durch innovative Lösungen dazu beitragen, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen,
  • die am tatsächlichen Bedarf anwendungsorientiert ausgerichtet sind und dazu die jeweiligen Anwender, gegebenenfalls assoziiert, einbinden.

Mögliche Forschungsthemen:

  • Methoden zur verbesserten Risikoanalyse und Identifizierung von Handlungsmustern islamistischer Gruppierungen und Einzeltäter,
  • Abwehrmöglichkeiten von Anschlägen mit neuen Wirkmitteln und Technologien,
  • Entwicklung verbesserter Beweissicherungsinstrumente (Forensik),
  • Analyse von (internationalen) Finanzströmen zur Terrorismusfinanzierung und der Vernetzung mit dem Bereich der Organisierten Kriminalität,
  • neue Ansätze zur Handhabung der Rückkehrerproblematik,
  • Methoden zur Identifikation und Verhinderung von Identitätsfälschungen,
  • Konzepte und technologische Lösungen zur Verhinderung von spontanen Anschlägen von Einzeltätern oder Kleinstgruppen mit Alltagswaffen und zur Verhinderung von Selbstmordanschlägen,
  • Analyse und Bekämpfung sich neu herausbildender Strukturen terroristischer Gruppierungen sowie Schutz von Zielgruppen islamistischer Rekrutierungsversuche,
  • innovative praxisnahe Ansätze zum Schutz von Großveranstaltungen, Verkehrsinfrastrukturen sowie für potenzielle Anschlagsziele mit hoher Symbolkraft,
  • Analyse der Herausforderungen und Sicherheitslösungen für die Justiz und den Strafvollzug,
  • Analyse internationaler Wirkzusammenhänge und transnational agierender Gruppierungen.

Diese Liste ist nicht abschließend, weitere Forschungsthemen können aufgegriffen werden.