Aktuelle Ausschreibungen

(Die Ausschreibungen sind nach dem Datum des Fristablaufs geordnet.)

 

Ausschreibungen 2022

Akademienunion: Ausschreibung Akademienprogramm 2024, Frist 31.01.2022

Das Akademienprogramm, das gemeinsame Forschungsprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften, dient der langfristigen Grundlagenforschung in den Geisteswissenschaften, den historischen Rechtswissenschaften sowie Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften. Auch Forschungsfragen und Materialien im Überschneidungsfeld dieser wissenschaftlichen Bereiche mit naturwissenschaftlichen Disziplinen können im Rahmen des Akademienprogramms bearbeitet werden. Die zentrale Aufgabe des Akademienprogramms besteht in der Erschließung, Sicherung und Vergegenwärtigung kultureller Überlieferungen von übergeordneter fachwissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz. Die Einbeziehung der Digital Humanities in methodischer Hinsicht wird ausdrücklich erwartet. Es müssen fundierte Konzepte und Strategien für die Bereitstellung digitaler Ressourcen und Informationsangebote sowie für digitale Bearbeitungs- und Publikationskonzepte eingereicht werden.

Daher werden Forschungsprojekte mit einer Laufzeit von 12 - 25 Jahren (!) gefördert. Das jährliche Fördervolumen beträgt mindestens 120.000 Euro.

Die detaillierte Ausschreibung finden Sie hier: https://www.akademienunion.de/forschung/akademienprogramm/

Fristende für die Einreichung eines Vorantrags für 2024 ist der 31.01.2022.

Die Antragstellerinnen und Antragsteller werden aufgefordert, vor Einreichung des Vorantrags ein beratendes Gespräch mit der von ihnen ausgewählten Akademie zu führen.

BMVI: Förderung von datenbasierten Forschungs- und Entwicklungsprojekten der Kategorie „kleine Forschungsprojekte/Vorstudien/Machbarkeitsstudien/Konzeptstudien", Frist bis 31.01.2022 laufend

Ziel:

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) einschließlich seiner nach-geordneten Behörden verfügt über umfangreiche Datenbestände in den Bereichen Verkehr, Infrastruktur, Umwelt, Klima und Wetter sowie Fachdaten für die jeweiligen Verkehrsträger. Um diesen „Datenschatz“ zu heben, hat das BMVI Förderrichtlinie mFUND aufgelegt.

Im Rahmen des ersten Förderaufrufs können Projektskizzen für kleine Forschungsprojekte, Machbarkeitsstudien und Felduntersuchungen mit einem ausgeprägten Bezug zu Daten eingereicht werden, die thematisch in den Geschäftsbereich des BMVI passen.

Inhaltliche Schwerpunkte:

Die Datenorientierung materialisiert sich in den drei Förderschwerpunkten „Datenzugang“, „Datenbasierte Anwendungen“ und „Daten-Governance“.

Förderumfang:

Der Fördergeber unterstützt die ausgewählten Projekte durch die Gewährung einer finanziellen Zuwendung, die Bereitstellung von Daten sowie die Vernetzung der Programmakteure.

Die Bewilligungsbehörde entscheidet in jedem Einzelfall nach pflichtgemäßem Ermessen über die Fördersumme und -intensität. Abweichend von der Förderrichtlinie können Skizzen für Einzel- oder Verbundvorhaben mit einer maximalen Laufzeit von 12 Monaten sowie einer Verbundförderung von bis zu 100.000 € eingereicht werden.

Einreichungsfrist:

Projektskizzen können bis zum 31.01.2022 laufend eingereicht werden und werden in Gutachtersitzungen, die in der Regel im Abstand von zwei Wochen stattfinden, geprüft und ggf. zur Antragstellung ausgewählt.

https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/DG/mFUND/mfund-erster-aufruf-foerderlinie-1.pdf?__blob=publicationFile

https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/DG/Digitales/faq-foerdernehmer-mfund.pdf?__blob=publicationFile

 

BMBF: Förderung zum Aufbau von KI-Servicezentren, zweistufig, Frist: 15.02.2022

Förderziel:

Das strategische Ziel der Richtlinie ist es, KI zugänglich zu machen, die Anwendungsbreite zu erhöhen und den Innovationsstandort sowie die technologische Souveränität zu sichern. Dazu sollen KI-Servicezentren eingerichtet werden, um die Forschung im Bereich KI in Deutschland in Wirtschaft und Wissenschaft unter Nutzung von herausragender Recheninfrastruktur weiter voranzubringen. Die KI-Servicezentren betreiben Spitzenforschung im Bereich der KI unter Verwendung von überdurchschnittlich leistungsstarker IT-Infrastruktur, leisten durch niederschwellige und agile Angebote den Transfer von KI in die Praxis (insbesondere durch eine zugängliche Recheninfrastruktur mit KI-Expertise) und stärken die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zum Vorteil beider Seiten.

Fördergegenstand:

KI-Servicezentren als Einzel- oder Verbundprojekte aus der Wissenschaft oder als Verbundprojekte im Zusammenschluss von Akteuren aus Wissenschaft und Wirtschaft, die den Anwendungskontext neuer und innovativer Methoden erforschen, Know-how transferieren und mit einem starken Servicekonzept Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Umsetzung von KI-Projekten unterstützen.

Mögliche Forschungsherausforderungen für die KI-Servicezentren

  • Skalierbarkeit von KI-Methoden
  • KI für große Datenmengen und große KI-Modelle
  • KI auf unterschiedlicher und neuartiger Hardware

Ein weiterer Aspekt der Förderung der vorliegenden Richtlinie ist die Bereitstellung von KI-Serviceleistungen für Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen durch die KI-Servicezentren.

Voraussetzung:

Voraussetzung für die Förderung ist einschlägige Kompetenz im Bereich der KI-Forschung, nachgewiesen durch eine bereits bestehende KI-Forschungsgruppe (bestehend aus mindestens 15 wissenschaftlichen Mitarbeitenden (Vollzeit­äquivalent)) und einer bereits vorhandenen, für KI nutzbaren IT-Infrastruktur, die im Rahmen des Vorhabens ausgebaut werden kann.

Förderhöhe:

Die Fördersumme sollte einen Betrag von 10 Millionen Euro (inklusive Projektpauschale) je Einzelvorhaben oder Verbund nicht unterschreiten. Die zur Verfügung gestellten Finanzmittel beinhalten Ausgaben für vorhabenspezifische leistungsstarke KI-IT-Infrastruktur, Personal, Reisen und sonstige projektspezifische Ansätze.

Einreichungstermin:

In der ersten Verfahrensstufe ist bis spätestens 15. Februar 2022 zunächst eine Projektskizze vorzulegen.

 

BMBF: "Nähe über Distanz – Mit interaktiven Technologien zwischenmenschliche Verbundenheit ermöglichen", zweistufig, Frist 15.02.2022

Ziel der Förderung ist die Bereitstellung neuer Konzepte für innovative interaktive Technologien und darauf auf­bauende Produkte und Dienstleistungen, die die Teilhabe am Leben nahestehender Personen über räumliche Distanzen hinweg ermöglichen und die Verbundenheit mit diesen Personen stärken.

Mit dieser Fördermaßnahme werden anwendungsorientierte Verbundprojekte und ein Begleitprojekt gefördert. Die Verbundprojekte sollen eine technologische oder soziale Innovation unter Einbezug von Interaktionstechnologien entwickeln, welche es ermöglicht, über räumliche Distanzen hinweg am Leben nahestehender Personen teilzuhaben, und deren Nutzung die Verbundenheit mit diesen Personen stärkt. Das Begleitprojekt führt die Ergebnisse der Verbundvorhaben zusammen, vernetzt die Projekte miteinander und unterstützt den Wissenstransfer von der Forschung in die Gesellschaft.

Ein Gefühl der Verbundenheit kann auf sehr unterschiedliche Weise entstehen. Strategien, die in den Projekten genutzt werden könnten, um zwischenmenschliche Verbundenheit zu befördern, sind beispielsweise:

  • gemeinsame Aktivitäten (sowohl Routinetätigkeiten als auch jegliche Form sozialer Aktivität) und/oder Bewahren der Erinnerungen an gemeinsam Erlebtes
  • haptische/physische Interaktion über Distanz wie beispielsweise die Übertragung von Berührungen, Übermittlung von Gesten oder von bestimmten physischen Parametern
  • Kommunikation auf indirekte bzw. niedrigschwellige Art (zum Beispiel Übermittlung des Aufenthaltsorts, der Stimmung oder der gerade durchgeführten Tätigkeit), unauffällige „Anwesenheitssignale“ oder auch eine umfassendere Telepräsenz sowie direkte Kommunikation (zum Beispiel von Gefühlen und Gedanken) über das derzeit technisch Mögliche hinaus.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH bis spätestens 15. Februar 2022 Projektskizzen vorzulegen.

bidt: Graduate Center für Promovierende, Frist: 28.02.2022

Das Förderprogramm ermöglicht Promovierenden die Vernetzung und Weiterbildung im Bereich Digitalisierung sowie eine finanzielle Unterstützung der Forschungsaktivitäten im Rahmen ihres Promotionsvorhabens. Dadurch sollen Promotionsvorhaben von besonders qualifizierten Doktorandinnen und Doktoranden, die einen für die Digitalisierung bedeutenden technisch, wirtschaftlich oder gesellschaftlich relevanten Fokus haben, gefördert werden. Die Aufnahme im Graduate Center ermöglicht die Teilnahme an Veranstaltungen und Kursen zu aktuellen und relevanten Themen der Digitalisierung.

Teilnehmende des bidt Graduate Center haben außerdem Zugang zu allen Veranstaltungen des bidt, können im Rahmen von Netzwerkveranstaltungen und Arbeitskreisen von einem interdisziplinären Austausch mit anderen Promovierenden sowie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft profitieren und ihre Sichtbarkeit innerhalb der Fachgemeinschaft und darüber hinaus erhöhen.

Im Jahr 2022 sollen bis zu 25 Promovierende in das bidt Graduate Center aufgenommen werden. Die Teilnahme am bidt Graduate Center umfasst neben dem Zugang zu Veranstaltungen und Weiterbildungen ein Stipendium von 3.000 € pro Jahr bis zum Ende des Promotionsvorhabens, maximal für die Dauer von vier Jahren (vorbehaltlich der Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel durch den Haushaltsgesetzgeber).

Bewerbungsschluss ist der 28.02.2022.

BMBF: Förderung von Projekten zum Thema „Wege zur Innovation – Unterstützung zukünftiger Antragsteller in der europäischen Sicherheitsforschung", zweistufiges Verfahren, Frist: 15.03.2022

Auf nationaler Ebene unterstützt das BMBF unter anderem durch das Förderprogramm zur europäischen Innovationsunion gezielt den Aufbau von Kompetenzen von Forschenden und die Strategiefähigkeit von Forschungseinrichtungen, um den Ausbau strategischer Partnerschaften und die Koordinierung von Forschungsagenden in Europa zu erleichtern.

Gefördert werden Aktivitäten, die zur Vorbereitung sowie zur konkreten Ausarbeitung eines EU-Antrags zu Cluster 3 erforderlich sind.

Die im Rahmen dieser Förderrichtlinie förderfähigen Aktivitäten umfassen die Befassung mit dem vorgesehenen Förderinstrument, Arbeiten zur frühzeitigen Aufstellung eines Kernkonsortiums und zur themenspezifischen Netzwerkbildung, bis hin zu der Ausarbeitung und finalen Einreichung des EU-Antrags. Diese Förderrichtlinie zielt primär auf eine deutsche Koordination des EU-Antrags ab.

Die Zuwendung wird im Wege der Projektförderung in der Regel mit insgesamt höchstens 120 000 Euro sowie für eine Laufzeit von in der Regel bis zu zwölf Monaten als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger VDI Technologiezentrum GmbH bis spätestens

  • 30. April 2021 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2022)
  • 15. März 2022 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2023)
  • 15. März 2023 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2024)
  • 15. März 2024 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2025)

zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen

BMBF: „Forschungsnetzwerk Anonymisierung für eine sichere Datennutzung", zweistufig, 04.03.2022

Im Mittelpunkt der Förderung stehen:

  • Kompetenzcluster Anonymisierung
  • Forschungsprojekte Anonymisierung

Einreichungstermin für eine Skizze ist der 4. März 2022

bidt: Digitalisierungskollegs, Frist: 15.03.2022

Zielgruppe der bidt-Digitalisierungskollegs sind Studierende an Hochschulen in Trägerschaft des Freistaats Bayern sowie an staatlich anerkannten Hochschulen, die vom Freistaat Bayern maßgeblich refinanziert werden. Gefördert werden durch die Digitalisierungskollegs interdisziplinäres Arbeiten sowie ein grundlegendes Verständnis für zentrale Fragen der Digitalisierung und deren Wechselwirkungen mit der Gesellschaft. Das Digitalisierungskolleg wird idealerweise für Studierende in Masterstudiengängen oder in den letzten ein bis zwei Semestern eines grundständigen Studiengangs angeboten.

  • Für das Programm sind insgesamt bis zu 2,1 Mio. € pro Jahr zur Förderung der ausgewählten Vorhaben vorgesehen.
  • Die Förderdauer ist auf vier Jahre angelegt.
  • Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst strebt die Förderung von bis zu 15 Digitalisierungskollegs (Einzel- oder Verbundanträge) an.
  • Termin 15.03.2022
  • Bitte stimmen Sie sich bei Interesse an einer Antragstellung vorab mit Z/FFT ab: E-Mail: forschungsfoerderung.fft(at)uni-bamberg.de

 

 

BMBF: Förderung zum Themenfeld „Zivile Sicherheit – Bedrohungen aus dem digitalen Raum“ im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit 2018 bis 2023" der Bundesregierung, Frist 25.03.2022

Gefördert werden interdisziplinäre Forschungsverbünde, bestehend aus mehreren Projektpartnern, die mit ihren innovativen Projektideen zur Bekämpfung der Bedrohungen aus dem digitalen Raum beitragen.

Die Bedrohungen aus dem digitalen Raum haben insbesondere in zwei Kernbereichen der zivilen Sicherheitsforschung „Schutz kritischer Infrastrukturen“ und „Schutz vor Kriminalität und Terrorismus“ eine hohe Relevanz.

Präventive Maßnahmen zur Verhinderung von Angriffen oder Manipulationen aus dem digitalen Raum sind beispielsweise:

  • Sensibilisierung und Schulung von Betreibern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kritischer Infrastrukturen sowie Ermittlungs- und Strafverfolgungsbehörden
  • Analyse und Monitoring von Systemkomponenten kritischer Infrastrukturen
  • Schaffung von (analogen) Redundanzen
  • Segmentierung/Schaffung größerer Autarkie

Mögliche Maßnahmen zur Detektion von Angriffen und Reaktion auf Angriffe aus dem digitalen Raum:

  • Beobachtung und Plausibilisierung des Netzverkehrs und von Interaktionen
  • Erlangung von Kenntnissen zu den Abläufen von Cyberangriffen (Kill-Chains) sowie Supply-Chain-Attacks
  • Aufbau eines spezialisierten Notfall- und Kommunikationsmanagements
  • Umgang mit dem Ausfall kritischer Infrastrukturen (z. B. Blackout, Internet, Kommunikation, (grenzüberschreitende) Versorgung etc.)
  • Strategien zur Wiederaufnahme der Systeme nach einem Angriff.

Um Ermittlungsbehörden gezielt zu unterstützen, könnte beispielsweise die Anwendung von Werkzeugen oder Maßnahmen zur Aufklärung oder Strafverfolgung der folgenden Kriminalitätsphänomene erforscht werden:

  • Organisierte Verbreitung von Desinformation (z. B. Deep Fakes, Morphing, Chatbots zur Manipulation der öffentlichen Wahrnehmung)
  • Identitätsdiebstahl (z. B. Urkunden- und Bestellbetrug, Datendiebstahl und -manipulation)
  • Cyber-Missbrauch (z. B. Mobbing, Hate Speech, Kindesmissbrauch, Verbreitung von Kinderpornografie, Grooming)
  • Massenphänomene wie Phishing-Kampagnen, Internet-Betrug und digitale Erpressung
  • Radikalisierung via Gaming-Plattformen bzw. Messenger-Diensten
  • Social Engineering als Einfallstor für digitale Erpressung und Identitätsdiebstahl

In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten PT bis spätestens 25. März 2022 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

 

bidt: Graduate Center für Postdocs, Frist: 31.03.2022

Das bidt Graduate Center richtet sich an herausragende Postdocs mit einem Themenschwerpunkt im Bereich Digitalisierung und ihrer Wechselwirkung mit der Gesellschaft. Ziel ist es, besonders qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler bei der Entwicklung ihres Forschungsprofils zu unterstützen und damit für den Verbleib in der Wissenschaft zu qualifizieren, insbesondere für die Übernahme einer Tenure Track Stelle, einer Nachwuchsforschungsgruppenleitung oder einer vergleichbaren Position. Vorrangig werden exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler ab dem ersten oder zweiten Jahr nach der Promotion gefördert. Ihr Forschungsvorhaben soll einen für die Digitalisierung bedeutenden technischen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Fokus aufweisen.

Die Förderung umfasst die Finanzierung einer Stelle an einer Hochschule und damit die Möglichkeit, ein eigenständiges Forschungsprofil aufzubauen. Außerdem werden die Vernetzung und Weiterqualifikation im Bereich Digitalisierung gefördert.

Bewerbungsschluss ist der 31.03.2022.

Stifterverband und Daimler-Fonds: dritte Ausschreibung "Smart Qualifiziert", zweistufig, Frist 08.04.2022

 

Mit dem dreijährigen Förderprogramm MINT für die digitale Welt möchten Stifterverband und Daimler-Fonds die Hochschulen dabei unterstützen und begleiten, die digitale Transformation und ihre Bedeutung für die künftige Ausrichtung der MINT-Disziplinen strategisch und ganzheitlich in den Blick zu nehmen und durch konkrete Projekte und Maßnahmen zu gestalten.

Im Kern der Projekte soll auch eine Digital Literacy stehen, die beispielsweise Kompetenzen für die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle fördert, den Umgang mit digitaler Kommunikation und Kollaboration oder Grundlagen einer digitalen Ethik vermittelt. Konkret kann dies beispielsweise dadurch passieren, dass Hochschulen

  • Curricula auf eine Verzahnung von digitalen und technisch-naturwissenschaftlichen Themen ausrichten,
  • neue Studienmodule entwickeln, die fächerübergreifend digitale und technisch-naturwissenschaftliche Disziplinen verstärkt zusammenführen beziehungsweise das Thema der digitalen Transformation in den Fokus rücken,
  • gezielt mit (inter)nationalen Partnern zusammenarbeiten, die eine Verzahnung von digitalen mit technisch-naturwissenschaftlichen Disziplinen bereits etabliert haben oder künftig weiter vorantreiben möchten,
  • Formate mit neuen, nicht-akademischen Kooperationspartnern entwickeln. 

In einem zweistufigen Antrags- und Auswahlverfahren werden zunächst zehn Projekte ausgewählt, die zur Weiterentwicklung ihrer Konzepte eingeladen werden. Dafür erhalten sie jeweils 10.000 Euro Fördermittel. In der zweiten Förderrunde ist dann eine zusätzliche Förderung von jeweils 100.000 Euro möglich.

Einreichungstermin ist 8. April 2022

BMBF: zweite Phase „Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler, einstufig, Frist: 14.04.2022

Die Initiative gliedert sich in zwei Phasen mit einer Dauer von zusammen zehn Jahren. In beiden Phasen arbeiten Wissenschaft und Praxis eng zusammen.

In der ersten Phase (2018 bis 2023) werden in Zusammenarbeit von Schulen, Wissenschaft und Ländern verschiedene Produkte, d. h. Strategien, Konzepte und Maßnahmen für eine leistungs- und begabungsförderliche Schul- und Unterrichtskultur entwickelt und erprobt. Dies geschieht in insgesamt vier Modulen. In den Kernmodulen 1 und 2 arbeiten bundesweit 300 Schulen verschiedener Schulformen mit einem vom BMBF geförderten interdisziplinären Forschungsverbund mit 18 beteiligten Hochschulen zusammen. Gemeinsam erarbeiten sie zum einen schulische Leitbilder und kooperative Netzwerkstrukturen, die auf eine leistungs- und begabungsförderliche Schulentwicklung ausgerichtet sind (Kernmodul 1: https://www.leistung-macht-schule.de/de/Kernmodul-1-1686.html). Zum anderen ent­wickeln und erproben sie Produkte, mit denen Lehrkräfte ihren Unterricht so ausrichten können, dass sie die Potenziale ihrer Schülerinnen und Schüler früher entdecken und gezielter im Regelunterricht fördern können (Kernmodul 2: https://www.leistung-macht-schule.de/de/Kernmodul-2-1688.html). In den fakultativen Modulen 3 und 4 arbeiten die Schulen entsprechend ihrer Ziele und Entwicklungsschwerpunkte mit den Ländern dazu, wie individuelle Potenziale, Lernausgangslagen und Interessensprofile von Schülerinnen und Schülern besser diagnostiziert werden können (Modul 3: https://www.leistung-macht-schule.de/de/Modul-3-1689.html) und welche Voraussetzungen Schülerinnen und Schüler auch außerhalb des Unterrichts für eine bestmögliche Förderung benötigen (Modul 4: https://www.leistung-macht-schule.de/de/Modul-4-1690.html). In allen Modulen werden Produkte erarbeitet, die für den Transfer in der zweiten Phase zur Verfügung gestellt werden.

Kern der zweiten Phase (2023 bis 2027) ist der wissenschaftlich unterstützte Transfer der Ergebnisse an möglichst viele weitere Schulen, um bundesweit eine leistungs- und begabungsförderliche Schul- und Unterrichtskultur zu etablieren. Am Ende der zweiten Phase soll die Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler an allen beteiligten Schulen zu einer Selbstverständlichkeit werden. Dazu werden die wissenschaftlich fundierten und in der Schulpraxis mit den 300 teilnehmenden Schulen erprobten Produkte, d. h. Strategien, Konzepte und Maßnahmen der ersten Phase bundesweit an bis zu 1 000 weitere, bislang nicht an der Initiative beteiligte Schulen transferiert. Die Produkte der Kernmodule 1 und 2 stehen zum Ende der ersten Phase aufbereitet in einer digitalen Produktdatenbank zur Verfügung. Die Produkte der fakultativen Module 3 und 4 werden durch die Länder zur Verfügung gestellt und bis Mitte 2024 ausgewählt. Die Transferprozesse werden durch den in dieser Richtlinie ausgeschriebenen Forschungsverbund kontinuierlich untersucht (Transferforschung) sowie wissenschaftlich unterstützt (Transferbegleitung). Transfer wird dabei im Sinne eines adaptiven Prozesses verstanden: Die jeweiligen Prozessschritte zur Erreichung des Transfers können je nach Ausgangslage und Bedarfen der beteiligten Akteure angepasst und gegebenenfalls verändert werden. Ein erfolgreicher Transfer von Innovationen kann zudem nur dann gelingen, wenn Transfer und Implementation zusammen gedacht werden. Die im Folgenden als Transfer­prozesse beschriebenen Entwicklungen sollen daher auch die nachhaltige Implementation der entwickelten Produkte umfassen, etwa durch die Schaffung geeigneter Strukturen und die Veränderung von Haltungen in den Schulen.

Das Verfahren ist einstufig mit Frist am 14. April 2022.

VW: Momentum - Förderung für Erstberufene, Frist: 01.06.2022

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: Konzepte zur Perspektiverweiterung
  • bis zu 800.000 EUR (erste Phase); bis zu 200.000 EUR (zweite Phase)
  • 4 Jahre (erste Phase); 2 Jahre (zweite Phase)
  • Universitätsprofessor:innen drei bis fünf (zum Stichtag 2022 einmalig bis sechs) Jahre nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur
  • keine Projektförderung, Kurzantrag
  • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und –kommunikation
  • Stichtag: 01. Juni 2022

BMBF: Innovative Arbeitswelten im Mittelstand, zweistufig, Frist: 01.07.2022

Die Transformation von Wertschöpfungssystemen berücksichtigt gleichermaßen ökonomische, ökologische und soziale Aspekte. An vielen Stellen gehen solche Veränderungen einher mit der Etablierung und Weiterentwicklung von digitalen Ökosystemen, beispielsweise für die Gestaltung von Konzepten zur Kreislaufwirtschaft.

Gefördert werden Projekte, in denen eine neuartige Zusammenarbeit und Arbeit von Menschen mittels digitaler Werkzeuge im Vordergrund steht. Die Vorhaben sollen einen der drei prioritären Forschungs- und Entwicklungsbedarfe adressieren:

  1. Intelligente Bereitstellung von Wissen bei der Arbeit
  2. Flexible Formen der Zusammenarbeit von Menschen in oder zwischen Unternehmen
  3. Lebenslanger Erwerb von Kenntnissen und Fähigkeiten im Unternehmen

Die zu erarbeitenden Lösungen sollen primär und gestalterisch auf einen Wandel der Arbeitsorganisation und -gestaltung abzielen und nicht nur einen indirekten Einfluss hierauf haben

In der ersten Verfahrensstufe ist dem Projektträger bis spätestens zum 1. Juli 2022 eine Projektskizze in elektronischer Form vorzulegen.

 

BMBF: „Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation: Leistungen und Potenziale sichtbar machen, Sichtbarkeit strukturell verankern“ („Innovative Frauen im Fokus“), Frist: 30.11.2022

Gefördert werden Forschungsprojekte und Umsetzungsmaßnahmen, die Frauen in Wissenschaft, Forschung und ­Innovation durch mehr Sichtbarkeit als Leistungsträgerinnen stärken und/oder als Rollenvorbilder bekannt machen, die die Repräsentanz von Frauen erhöhen, die zugrundeliegenden Mechanismen untersuchen bzw. die Umsetzung von entsprechenden Forschungsergebnissen unterstützen und somit den in Nummer 1.1 dieser Förderrichtlinie genannten Zielen dienen. Insbesondere sollen auch Wissenschafts-Praxis-Dialoge und innovative informationstechnische Präsentationsmethoden und -formate genutzt werden, um die Leistungen und Erfolge von Frauen zu würdigen und Maßnahmen zur Erhöhung ihrer Sichtbarkeit und Repräsentanz strukturell zu verankern.

Förderfähig sind z. B.:

  • Maßnahmen mit Modellcharakter zur Erhöhung der Sichtbarkeit von Frauen in Wissenschaft, Forschung/Entwicklung und Innovation;
  • Projekte, die Strukturbedingungen und Mechanismen untersuchen, die die Sichtbarkeit von Frauen und ihren Leistungen in verschiedenen Disziplinen und Forschungsbereichen verhindern bzw. gewährleisten (inklusive der Entwicklung von geeigneten Organisations- und Managementmodellen sowie Prozessen des Innovationsmanagements);
  • Forschungs- und Umsetzungsprojekte zur wissenschaftlichen Zitations- und Publikationspraxis, z. B. zum sogenannten „Gender Citation Gap“, zum Publikationsverhalten von Frauen im Hinblick auf Open Access- und High-Level-Publikationen oder zu Kanonisierungspraktiken in Forschung und Lehre;
  • Maßnahmen, die z. B. durch Sichtbarmachung von Rollenvorbildern gendersensible Identifizierungs- und Orientierungsangebote zur Berufs- und Karrieregestaltung zur Verfügung stellen, diese in geeigneter Weise strukturell verankern und so zur Erhöhung der Repräsentanz von Frauen in der Wissenschafts- und Innovationskultur beitragen;
  • Projekte zur Anbahnung oder Stärkung der Zusammenarbeit von wissenschaftlichen und medienschaffenden Einrichtungen, z. B. im Hinblick auf (gender-)wissenschaftliche Beratungsangebote zur gendergerechten Darstellung von Frauen, auch als Leistungsträgerinnen und Führungspersönlichkeiten, in Film und Fernsehen oder im Hinblick auf die Nutzung von Fachexpertise zu Zukunftsfragen oder globalen Krisen in der Berichterstattung;
  • Forschungs- und Umsetzungsprojekte, die die innovativen Leistungen und Erfolge bisher nicht oder wenig bekannter Frauen untersuchen und/oder medial aufbereiten;
  • Forschungs- und Umsetzungsprojekte, die die (Unter-)Repräsentanz von Frauen als Leistungsträgerinnen in Wissenschaft, Forschung und Innovation, in den Akademien und Fachgesellschaften sowie in den (sozialen) Medien untersuchen oder einen Beitrag dazu leisten, ihre Repräsentanz in digitalen Kommunikationsformaten zu erhöhen (inklusive der Darstellung von Frauen in digital frei verfügbaren Wissensportalen/Online-Enzyklopädien sowie der Steigerung der aktiven Mitwirkung von Frauen in diesem Bereich, z. B. im Rahmen von Citizen Science);
  • Forschungsprojekte zu den geschlechtsspezifischen Wirkungen der durch erhöhte Sichtbarkeit verstärkten Exponiertheit, z. B. wenn Frauen in der Öffentlichkeit stehen oder Führungs-, Gestaltungs- und Entscheidungspositionen innehaben;
  • öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zum Themenfeld „Sichtbarkeit von Frauen“ in allen Fachgebieten der Wissenschaft, Forschung und Innovation, die eine erhebliche, idealerweise überregionale und bundesweite, Breitenwirkung entfalten;
  • weitere Forschungsprojekte und innovative Maßnahmen, die die Zielstellungen dieser Förderrichtlinie aufgreifen.

https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3223.html

Förderanträge für die Forschungs- und Umsetzungsvorhaben bis spätestens 31. Dezember 2020, 30. November 2021 und 30. November 2022 in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

 

Ausschreibungen jährlich, wiederkehrend, jederzeit

Elitenetzwerk Bayern: Promotionsförderprogramm des Freistaats Bayern - Marianne-Plehn-Programm, Bewerbung jederzeit

Marianne-Plehn-Programm: Fördermodell für Promovierende in Bayern

Programmziel

Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten der Studienstiftung, die an einer bayerischen Hochschule promovieren oder dieses vorhaben, können eine eigene Viertelstelle selbst einwerben und sich mit dieser an einer frei wählbaren staatlichen, kirchlichen oder staatlich anerkannten bayerischen Hochschule ansiedeln. Mit diesem Modell eröffnen sich die Vorteile einer Kombination von Stipendium und Stelle, unabhängig von eventuell verfügbaren Mitteln für eine solche Stelle seitens der einzelnen Hochschule bzw. des betreffenden Fachbereichs oder Lehrstuhls.

Programmbeschreibung

Die Promotionsstipendien der Studienstiftung bieten ein hohes Maß an Flexibilität bei der Ausgestaltung individueller Wege hin zur Promotion. Sie ermöglichen wertvolle Freiräume bei der Wahl von Thema und Betreuung sowie ein hohes Zeitbudget für die wissenschaftliche Arbeit am Dissertationsprojekt. Gleichzeitig steht allen Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten der Studienstiftung die Möglichkeit offen, ihr Stipendium mit einer Viertelstelle im Bereich von Forschung und Lehre zu kombinieren. Eine solche institutionelle Einbindung bietet die Gelegenheit, in einem klar umgrenzten Umfang wichtige akademische Lehr- und Verwaltungserfahrung zu sammeln, und eröffnet darüber hinaus den Zugang zu den staatlichen Sozialversicherungssystemen.

Das Marianne-Plehn-Programm bietet die Finanzierung einer zusätzlichen Viertelstelle nach TVL E13 sowie ein begleitendes Exzellenzprogramm. Es gehört als neue Förderlinie zum Elitenetzwerk Bayern, das Auswahlverfahren und die Durchführung des Programms obliegen der Studienstiftung. Namensgeberin ist die Biologin Marianne Plehn, die als erste Frau an einer bayerischen Universität den Professorinnentitel erhielt.

Im Rahmen des Programms können Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten der Studienstiftung, die an einer bayerischen Hochschule promovieren oder dieses vorhaben, eine eigene Viertelstelle selbst einwerben und sich mit dieser an einer frei wählbaren staatlichen, kirchlichen oder staatlich anerkannten bayerischen Hochschule ansiedeln. Mit diesem Modell eröffnen sich die Vorteile einer Kombination von Stipendium und Stelle, unabhängig von eventuell verfügbaren Mitteln für eine solche Stelle seitens der einzelnen Hochschule bzw. des betreffenden Fachbereichs oder Lehrstuhls. Der Freistaat Bayern plant den Vollausbau des neuen Programms mit rund 100 Viertelstellen für die Kombination mit Stipendien der Studienstiftung.

Bewerbungsvoraussetzungen und Zeitpunkt der Bewerbung

Eine Bewerbung für das Marianne-Plehn-Programm kann gleichzeitig mit oder nach einer Bewerbung um die Promotionsförderung der Studienstiftung erfolgen, spätestens innerhalb von zwölf Monaten nach Antritt der Promotionsförderung der Studienstiftung. Eine Aufnahme in die Promotionsförderung der Studienstiftung ist Voraussetzung für die Aufnahme in das Marianne-Plehn-Programm. Die Promotion der Bewerberinnen und Bewerber muss an einer bayerischen Hochschule erfolgen. Die beantragte Stelle ist innerhalb Bayerns frei portabel. Sie kann, muss aber nicht am Lehrstuhl bzw. Department/Fachbereich der Betreuerin oder des Betreuers der Promotion angesiedelt sein. Angetreten werden muss sie innerhalb von sechs Monaten nach Förderzusage für das Marianne-Plehn-Programm, frühestens einsetzen kann sie mit dem Start des Promotionsstipendiums.

Die Laufzeit der aus Mitteln des Freistaats Bayern finanzierten Viertelstelle orientiert sich an der voraussichtlichen Laufzeit des Promotionsstipendiums.

Für eine erfolgreiche Bewerbung erwarten wir:

  • Die dokumentierte Bereitschaft eines Fachbereichs/eines Lehrstuhls an einer bayerischen Hochschule, die von der Bewerberin oder dem Bewerber beantragte Viertelstelle bei sich anzusiedeln
  • Positive Synergieeffekte für das Dissertationsprojekt und/oder für die Qualifikation der oder des Promovierenden über die Ausgestaltung der beantragten Viertelstelle
  • Einen gegenüber den bislang bestehenden Rahmenbedingungen / Möglichkeiten klar erkennbaren Mehrwert der beantragten Viertelstelle mit Blick auf das Dissertationsprojekt und / oder die Qualifikation der oder des Promovierenden
  • Die Einbindung der Viertelstelle in ein wissenschaftlich anregendes Umfeld

Eine Förderung durch das Marianne-Plehn-Programm schließt neben dem Promotionsstipendium der Studienstiftung andere Finanzierungsformen aus; dies betrifft insbesondere Promotionsstipendien anderer Institutionen, zusätzliche Stellen innerhalb oder außerhalb von Forschung und Lehre sowie eine Aufstockung der Viertelstelle des Marianne-Plehn-Programms.

Bewerbungszeitraum

Jederzeit werden Bewerbungen für die Promotionsförderung entgegengenommen. Die erste Auswahlstufe (Vorauswahl) dauert etwa vier Wochen. Wenn Sie diese erfolgreich durchlaufen haben, müssen Sie für die zweite Stufe (Hauptauswahl) mit etwa drei bis fünf Monaten rechnen. Im Einzelfall können Bewerbungsverfahren auch kürzer oder länger dauern.

Eine Bewerbung für das Marianne-Plehn-Programm kann gleichzeitig mit oder nach einer Bewerbung um die Promotionsförderung der Studienstiftung erfolgen, spätestens innerhalb von zwölf Monaten nach Antritt der Promotionsförderung der Studienstiftung.

BMBF: Förderung von Projekten zum Thema „START-interaktiv: Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität", Fristen: jährlich 15.01. und 15.07.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will das Ideen-/Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zu interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität stärken und für Wirtschaft und Gesellschaft besser nutzbar machen.

  • Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und -Forschungseinrichtungen verbessert werden (Modul 1).
  • Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei risikoreicher vorwettbewerblicher Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden (Modul 2).

Gefördert werden FuE-Vorhaben aus dem Bereich der interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität, deren Forschungsthemen in den folgenden zwei Forschungsfeldern des Forschungsprogramms „Miteinander durch Innovation“ liegen:

  • Digital unterstützte Gesundheit und Pflege
  • Lebenswerte Räume: smart, nachhaltig und innovativ

Einreichungs-/Vorlagefrist für Projektskizzen der Module 1 und 2 sind jährlich jeweils der 15. Januar und der 15. Juli.

 

BMBF: Bekanntmachung - Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II, Einreichung fortlaufend, Bewertungsstichtage: 31. Juli 2018 bis 31. Juli 2022

Gegenstand der Förderung sind direkt durch den Anwender initiierte und koordinierte Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Anwender-Position in Forschungsprojekten. Um dies zu erreichen, ist im Rahmen dieser Förderrichtlinien ein weites Spektrum von Aktivitäten förderfähig – von der anwendungsbezogenen Erforschung neuer Technologien und Konzepte bis hin zur Weiterentwicklung und Qualifizierung vorhandener Lösungen für spezifische, bisher nicht abgedeckte Anwendungsbereiche.

Die praxisnahe Verifizierung, Validierung und Demonstration der Forschungsergebnisse, etwa durch wissenschaftlich begleitete Feldversuche oder vorkommerzielle Praxistests, sind dabei wichtige Aspekte. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit sowie das Unterstützungspotenzial der Projektergebnisse unter realistischen Einsatzbedingungen zu erproben, ohne dass es zu einer Verzerrung des Marktes kommt. Eine sich an die Erprobung anschließende Produktentwicklung ist daher ausdrücklich nicht Gegenstand der Förderung.

Es können zum Beispiel folgende Themen aufgegriffen werden:

  • Schutz und Rettung von Menschen, nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr, Katastrophenschutz,
  • Kriminalitätsprävention, polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Schutz kritischer Infrastrukturen, Versorgungssicherheit,
  • Schutz vor Terrorismus,
  • Detektion von Gefahrstoffen,
  • übergreifende Themen, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen, Organisationskonzepte, Modelle zur Aus-, Fort- und Weiterbildung und Migration.

Förderungswürdig sind Verbundprojekte, die von einem Anwender gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung oder einem Unternehmen durchgeführt werden. "Anwender – Innovativ" stellt den Anwender ins Zentrum eines Projektvorschlags. Das heißt, die entsprechende Idee stammt vom Anwender und wird gemeinsam mit einem oder maximal zwei Projektpartnern aus der Forschung und/oder Industrie erforscht. Der Nutzen des Vorhabens muss in erster Linie den Anwendern zugutekommen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Die Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden. Bewertungsstichtage sind:

  • 31. Juli 2018,
  • 31. Januar 2019,
  • 31. Juli 2019,
  • 31. Januar 2020,
  • 31. Juli 2020,
  • 31. Januar 2021,
  • 31. Juli 2021,
  • 31. Januar 2022,
  • 31. Juli 2022.

Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Frist: jährlich

Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird von der DFG ausgeschrieben. Dieser mit 50.000 € dotierte, persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.

Die Vorschläge aus unterschiedlichen Fachgebieten werden nach den Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalität und Nachhaltigkeit von einer Jury, bestehend aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten, beurteilt. Die DFG nennt dem Stifterverband den von der Jury gewählten Preisträger.

Der Communicator-Preis ist in Form eines Hologramms vom Kölner Maler und Medienkünstler Michael Bleyenberg gestaltet worden. Ein "Sandwich" aus Spiegel und Glas schließt eine holographisch belichtete Folie ein und ruht in einem Sockel aus massivem Acrylglas, mit dem Namen des Preisträgers.

 

Informationen und Bewerbung:

https://www.stifterverband.org/pressemitteilungen/2019_10_02_communicator-preis

https://www.dfg.de/foerderung/programme/preise/communicator_preis/formulare_merkblaetter/index.jsp

VW-Stiftung: Termine für Symposienwochen

Ziel der Initiative

Mit der Förderinitiative "Symposien" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Hierzu können innovative Veranstaltungs- und Austauschformate sowie neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmenden genutzt und erprobt werden.

Förderangebot 

Unterstützt werden themenoffene Symposien und Workshops (in der Regel bis zu 50 Personen). Grundvoraussetzungen sind

  • eine aussagekräftige wissenschaftliche Fragestellung,
  • ein interdisziplinärer und internationaler Kontext,
  • eine aktive Beteiligung von Promovierenden und Post-Docs,
  • eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.

Die durch die VolkswagenStiftung geförderten Symposien und Workshops finden im Tagungszentrum Xplanatorium Schloss Herrenhausen in Hannover im Rahmen der "Symposienwochen" statt, hier finden Sie die Termine der Symposienwochen.

Die VolkswagenStiftung bietet für die Förderung von Symposien und Workshops feste Termine im Rahmen ihrer "Symposienwochen" an.

Falls sich Ihre Planungen unter keinen Umständen mit den angebotenen Terminen in Übereinstimmung bringen lassen, kann in Ausnahmefällen geprüft werden, ob Ihr Wunschtermin im Schloss Herrenhausen noch verfügbar ist. Hierfür kann jedoch keine Garantie übernommen werden. Wir bitten Sie deshalb, Ihre Veranstaltung möglichst im Rahmen der angebotenen Termine zu planen.

Termine für 2021

  • 22. bis 24. September 2021
  • 06. bis 08. Oktober 2021
  • 20. bis 22. Oktober 2021

Termine für 2022

  • 06. bis 08. Juli 2022
  • 20. bis 22. Juli 2022
  • 28. bis 30. September 2022
  • 05. bis 07. Oktober 2022
  • 02. bis 04. November 2022

Themenwoche "Wissenschaftsethik. Aktuelle Herausforderungen, Möglichkeiten und Grenzen"

Im Rahmen der Förderinitiative "Symposien" findet 2021 erstmalig eine Ausschreibung zu einer Themenwoche statt, bei der drei bis vier Symposien aus demselben Themenbereich gefördert und in einer gemeinsamen Symposienwoche zusammengeführt werden.

Die Themenwoche findet vom 01. bis 03. Juni 2022 statt, zum Thema "Wissenschaftsethik. Aktuelle Herausforderungen, Möglichkeiten und Grenzen". Weitere Informationen sowie Details zur Ausschreibung finden sich auf der Seite der Themenwoche "Wissenschaftsethik".
 

BMAS: Förderrichtlinie zur „Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik“

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen.
Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und
  • Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Gefördert werden:

a) Projekte

  • die dazu dienen, verschiedene Institutionen im Bereich der Sozialpolitikforschung bundesweit zu vernetzen mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zu unterstützen und Synergien nutzbar zu machen;
  • in deren Rahmen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft neue Fragestellungen zu gesellschaftlich relevanten Themen auf innovative Weise bearbeitet werden;
  • die in den in Nummer 1.1 genannten Themenbereich fallen und darüber hinaus dazu beitragen können, der Sozialpolitikforschung in Deutschland neue inhaltliche und methodische Impulse zu geben.

b) Promotion

  • für Doktoranden mit Prädikatsexamen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaften, die eine Promotion zu einem sozialpolitischen Thema im Rahmen des genannten Themenbereichs anstreben.

c) Stiftungsprofessuren

  • in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Zunächst erfolgt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens die Einreichung von kurzen Projektskizzen, die auf Plausibilität und grundsätzliche Geeignetheit geprüft werden. Die Antragsteller, deren Skizzen für grundsätzlich förderfähig erachtet werden, können dann in einem zweiten Verfahrensschritt förmliche Förderanträge (ausführliche Vorhabenbeschreibung und Formantrag) einreichen. Die Förderentscheidung wird vom BMAS unter Berücksichtigung des Votums des wissenschaftlichen Beirats getroffen.

Es ist keine Deadline in der Bekanntmachung genannt.

Förderrichtlinie

DFG: Wissenschaftler als Flüchtlinge - Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft möchte geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern.

Kern des Maßnahmenbündels ist das Angebot, dass alle Leiterinnen und Leiter DFG-geförderter Projekte sowie die Hochschulen selbst Zusatzanträge stellen können, um qualifizierte Flüchtlinge - angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Die Zusatzanträge können auf alle Mittel gerichtet sein, die eine Einbindung der Flüchtlinge in das Projekt ermöglichen. Hierzu zählen insbesondere Gastmittel oder auch Personalstellen. Für die Einbindung von wissenschaftlich ausgewiesenen Personen eignet sich darüber hinaus vor allem das Mercator Modul.

Die Anträge können jederzeit formlos gestellt werden und sollten den Umfang von fünf Seiten (ohne CV und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten.

Weitere Informationen können Sie dem beigefügten Dokument entnehmen oder den Seiten der DFG:

www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2015/info_wissenschaft_15_82/index.html

BayFrance: Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung, Frist: jährlich 15. April und 15. November

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung

BayFrance wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird BayFrance durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsverfahren

Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite der BayFrance befindet. Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand der BayFrance bzw. extern begutachtet.

Förderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren Förderumfang 5.000,--€ übersteigen, durchlaufen zusätzlich eine externe Evaluierung.

Haushaltsvorbehalt

Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite BayFrance („Download").

Einreichung

Die Antragstellung erfolgt online vor dem jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres).

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft - Frist: jährlich zum 31. Dezember

Ideen entwickeln – Initiative ergreifen – Zukunft gestalten

Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft Nachwuchswissenschaftler aus, die sich in ihren Dissertationen oder Habilitationen mit der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft und damit mit den zentralen ordnungspolitischen Fragestellungen des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen.

Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 35.000 Euro dotiert.

Zielsetzung des Forschungspreises

Es ist das Anliegen des RHI den ethischen Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wieder zu mehr Geltung zu verhelfen, die nicht allein auf Wettbewerb und Gewinnmaximierung basieren, sondern auch auf Solidarität und gemeinwohlverpflichteter Verantwortlichkeit. Der Preis soll dazu beitragen Forscher und Vordenker, die diesen Themenkomplex wissenschaftlich bearbeiten und exzellent allgemeinverständlich aufbereiten, in ihrer Arbeit zu unterstützen.
 

Teilnahme Forschungspreis

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann beteiligen Sie sich und reichen Sie Ihre Dissertation oder Habilitation bei uns ein. Einsendeschluss ist der 31. Dezember eines jeden Jahres.

Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich auf den folgenden Internetseiten:

http://www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis/forschungspreis/

BMBF: Förderung der Kooperation mit Zentralasien, Anträge laufend

Fördermöglichkeiten im Rahmen der EU-Zentralasienstrategie und der Zielsetzung der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung:

Ziel der Fördermaßnahme sind die Exploration und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung und die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit mit Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus, sowie mit Moldau und Belarus.


Was wird gefördert?

  • Maßnahmen zur Exploration und Anbahnung projektbezogener oder institutioneller Kooperationen
  • Thematische Schwerpunkte:
    • Umwelt, Nachhaltigkeit
    • Geotechnologie
    • Gesundheitswissenschaften
  • Projektanbahnung: Maßnahmen zur Konzeption und Planung von Projekten und Kooperationen, deren Förderung unter einem BMBF-Fachprogramm oder einem Programm der EU beantragt werden soll

Wer wird gefördert?

  • im Verbund mit Einrichtungen aus Zentralasien, dem Südkaukasus, Moldau und Belarus deutsche Hochschulen, forschungsaktive Kliniken, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland
  • Anträge mit Beteiligung von KMUs werden bei gleicher Qualität bevorzugt

Wie wird gefördert?

  • Ausgaben für Anbahnungsreisen, den projektbezogenen wissenschaftlichen Austausch, Expertentreffen und thematische Projektplanungsworkshops
  • in begründeten Einzelfällen:
    • Veranstaltungskosten
    • Sachmittel
    • Personalkosten
  • Gewährung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von bis zu 25 000 Euro / Projekt

Antragstellung:

  • einstufiges Förderverfahren
  • Erstellung von förmlichen Förderanträgen mit elektronischem webbasiertem Antragssystem "ewa"
  • zusätzliche im elektronischen Antragssystem fertig gestellte endgültige Version mit Unterschriften der deutschen und ausländische Partner per Post an das Internationale Büro des BMBF (IB)

Anträge werden laufend entgegengenommen und bearbeitet.

Fachliche Information und Beratung:

Internationales Büro des BMBF
beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Internet: http://www.internationales-buero.de

VW-Stiftung: Förderangebot für geflohene Wissenschaftler(innen) - Antragstellung nach persönlicher Rücksprache

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: eigene Stelle oder Stipendium
  • bis zu 2 bzw. 3 Jahre (je nach Förderangebot)
  • Forschende, die von der Stiftung gefördert werden/wurden und die geflohene Wissenschaftler(innen) in ihren Forschungskontext einbinden möchten
  • Voraussetzungen: Antragsteller(in) wird aktuell oder wurde in den vergangenen 10 Jahren im Rahmen einer Projekt- oder Personenförderung von der Stiftung gefördert; Anbindung an eine Forschungsinstitution in Deutschland
  • Zusatzleistungen: besondere familienbezogene Leistungen
  • Antragstellung nach persönlicher Rücksprache

 

Alle aktuellen Ausschreibungen können im externer Link folgtFunding & Tenders Portal der EU eingesehen werden.

Weitere Informationen finden Sie auf unseren Seiten zur europäischen Forschungsförderung.