Aktuelle Ausschreibungen

(Die Ausschreibungen sind nach dem Datum des Fristablaufs geordnet.)

 

Ausschreibungen 2024

Digital Europe: Arbeitsprogramm mit u. a. Ausschreibungen zum Aufbau digitaler Kompetenzen und Cybersicherheit 2023 - 2024

Das veröffentlichte Digital Europe Arbeitsprogramm 2023 - 24 unterstützt weiterhin den Aufbau digitaler Kompetenzen, digitaler Infrastrukturen sowie die Digitalisierung von Unternehmen und öffentlichen Diensten für ein grünes digitalisiertes Europa. Das Gesamtbudget des Arbeitsprogramms beläuft sich auf 909,5 Mio. EUR und umfasst allein im Jahr 2023 drei Ausschreibungen zur Einreichung von Vorschlägen bezüglich 13 Themenbereichen. Darüber hinaus wird das Arbeitsprogramm durch ein Zusatzprogramm ergänzt, für das insgesamt 375 Mio. EUR bereitgestellt werden, um die kollektive Widerstandsfähigkeit der EU gegenüber Cybersicherheitsbedrohungen zu erhöhen.

"Ars-Legendi-Preis für exzellente Hochschullehre 2024", Frist: 31.07.2024

Der Stifterverband lobt 2024 zum 17. Mal den Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre aus. Dieses Jahr ist der mit 30.000 Euro dotierte Preis dem Thema „Fachwissenschaften für die Lehrkräftebildung“ gewidmet. Verliehen wird der Preis an eine Lehrperson mit fachwissenschaftlichem Profil und organisationaler Ansiedlung im fachwissenschaftlichen Bereich einer deutschen Hochschule, die in oder durch ihre Lehre und ihr Engagement im besonderen Maße die Lehramtsausbildung stärkt und weiterentwickelt.

Ein wesentliches Qualitätskriterium des Ars legendi-Preises ist die Berücksichtigung der Perspektiven verschiedener Hochschulakteure. Ein Antrag ist daher nur vollständig, wenn jeweils die folgenden drei Stellungnahmen vorliegen:

  • die der Fakultät/des Fachbereichs,
  • die der Fachschaft oder andere Studierendenvertretungen,
  • die der Kandidatinnen und Kandidaten.

Informationen zu den Inhalten der Stellungnahmen sowie zu den weiteren erforderlichen Unterlagen sind dem Dokument „Hinweise zur Antragstellung“ unter https://www.stifterverband.org/ars-legendi-preis zu entnehmen.

 

Die Antragsunterlagen sind bis zum 31. Juli 2024 per E-Mail an ars.legendi(at)stifterverband.de zu übermitteln.

vhb: „KI meets vhb", Frist: 31.07.2024

Im Rahmen des Förderprogramms „KI meets vhb: Experimentelle Ansätze in der Online-Lehre ermöglichen“ können Fördermittel bis zu 30.000 Euro beantragt werden, um KI-Einsatzszenarien in bestehenden vhb-Kursen (CLASSIC vhb & OPEN vhb) ergebnisoffen zu erproben. Der Fokus liegt auf praktischen Ansätzen zur Integration bestehender KI-Systeme sowie dem Erweitern der Datenbasis für KI-Systeme bzw. dem Trainieren von KI-Systemen im Bereich der Hochschullehre. Auf diese Weise sollen neue Lehr-/Lerninhalte, neue Wege des Lernens und/oder neue Lehransätze erschlossen werden. Die Erfahrungen sollen darüber hinaus hochschulübergreifend ausgetauscht und die „Lessons Learned“ veröffentlicht werden.

Projektanträge können bis zum 31. Juli 2024 eingereicht werden. Der frühestmögliche Projektstart ist der 1. Oktober 2024.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.vhb.org/lehrende/kurse/ki-meets-vhb/.

 

Elitenetzwerk Bayern: Förderung neuer Elitestudiengänge, zweistufig, Frist 31.07.2024

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst richtet im Rahmen der Weiterentwicklung des Elitenetzwerks Bayern ab dem Jahr 2026 neue Elitestudiengänge ein. Die Ausschreibungsrunde 2024/25 richtet sich ausschließlich an die Fachbereiche mit Schwerpunkt in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Hier sollen bis zu sechs neue Elitestudiengänge eingerichtet werden.

Die neuen Elitestudiengänge werden in einem zweistufigen wettbewerblichen Verfahren ausgewählt. Es wird erwartet, dass die beteiligten Hochschulen die Grundausstattung und die Infrastruktur zur Verfügung stellen und sich an den Sachkosten mit 25 % Eigenanteil beteiligen.

Die Ausschreibungsrichtlinien, eine Excel-Vorlage für den Finanzierungsplan sowie ein Übersichts-Formular zu den Personal- und Sachmitteln können Sie unter https://www.elitenetzwerk.bayern.de/fileadmin/Ausschreibungsunterlagen_Elitestudiengaenge_2024.zip herunterladen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.elitenetzwerk.bayern.de/start/foerderangebote/elitestudiengaenge.

Antragsskizzen sind bis zum 31. Juli 2024 über elitenetzwerk-bayern(at)stmwk.bayern.de einzureichen.

 

BMBF: "Moderne Chinaforschung II", zweistufig, Frist 26.08.2024

Die Kooperation mit der Volksrepublik China bietet Chancen und Risiken für Deutschland. Will Deutschland künftig mit der Volksrepublik China globale Herausforderungen bearbeiten oder wissenschaftliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Chancen der Zusammenarbeit nutzen, ist ein vertieftes Wissen um aktuelle Entwicklungen in China unerlässlich. Die vorliegende Förderrichtlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) dient dazu, neue Erkenntnisse über für Deutschland relevante Strategien, Politiken und deren Umsetzung sowie aktuelle gesellschaftliche Themen in der Volksrepublik China zu erarbeiten.

Die Zuwendungen werden in der Regel mit bis zu 500 000 Euro pro Vorhaben sowie in der Regel für eine Laufzeit von bis zu 48 Monaten gewährt.

Zuwendungsfähige Ausgaben an Hochschulen im nichtwirtschaftlichen Bereich können mit bis zu 100 % gefördert werden, darüber hinaus wird eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind dem DLR Projektträger bis zum 26. August 2024 über das Antragsportal „easy-Online“ vorzulegen.

Die vollständige Ausschreibung können Sie unter https://www.bmbf.de/bmbf/shareddocs/bekanntmachungen/de/2024/05/2024-05-16-Bekanntmachung-Chinaforschung.html nachlesen.

Volkswagen Stiftung: Zusätzliche Mittel für Wissenschaftskommunikation, Frist: 27.08.2024

Fritz Thyssen Stiftung: ThyssenLesezeit, Frist: 30.08.2024

Die ThyssenLesezeit ist ein auf besonders stark im Wissenschaftssystem eingebundene Funktionsträgerinnen und -träger zugeschnittenes Förderformat. Es unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die z. B. nach einem Rektorat, Dekanat oder der Leitung eines großen Forschungsprojektes oder Forschungsverbundes wieder in Lehre und Forschung zurückkehren wollen, und fördert zugleich den wissenschaftlichen Nachwuchs. Nach der Beendigung administrativer Verpflichtungen ermöglicht die Thyssenlesezeit eine sechsmonatige Freistellung, um die eigene Forschungstätigkeit zügig vertieft wieder aufnehmen und die für das jeweilige Fachgebiet relevante Literatur intensiv rezipieren zu können. Die Fritz Thyssen Stiftung finanziert in dieser Zeit eine Lehrstuhlvertretung.

Die ThyssenLesezeit wird einmal jährlich an Professorinnen und Professoren aus den Geistes- und Sozialwissenschaften an deutschen Universitäten vergeben. Anträge können bis zum 30. August 2024 eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.fritz-thyssen-stiftung.de/%20foerderung/foerderarten/thyssenlesezeit/.

BMBF: Professorinnenprogramm 2030 des Bundes und der Länder zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen, zweistufig, Frist 31.08.2024

Mit dem Professorinnenprogramm 2030 wollen Bund und Länder:

  1. den Anteil von Frauen an Professuren, in wissenschaftlichen Spitzenfunktionen und auf Leitungsebenen an deutschen Hochschulen sowohl auf zentraler als auch auf dezentraler Ebene weiter in Richtung Parität steigern,
  2. die Karriere- und Personalentwicklung für (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen auf dem Weg zur Professur fördern sowie die Planbarkeit der wissenschaftlichen und künstlerischen Karrierewege erhöhen,
  3. die Repräsentanz von Frauen auf allen Qualifikationsstufen, insbesondere in Fächern, in denen sie noch unter­repräsentiert sind, nachhaltig verbessern und
  4. den Kulturwandel hin zu einer gleichstellungsfördernden und geschlechtergerechten Hochschulkultur auf zentraler und dezentraler Ebene weiter dynamisieren.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem DLR Projektträger bis spätestens

  • zum 31. August 2023 (für die erste Einreichungsrunde) oder
  • zum 31. August 2024 (für die zweite Einreichungsrunde) oder
  • zum 31. August 2025 (für die dritte Einreichungsrunde)

zunächst Gleichstellungskonzepte für Parität sowie Informationen der Hochschulen über die bisherige Beteiligung am Professorinnenprogramm I, II und III (Benennung aller Konzepteinreichungen und deren Bewertung, Auflistung aller geförderten Professuren mit Förderkennzeichen, gegebenenfalls Sonderzuweisungen des jeweiligen Sitzlandes zur Förderung der Professur und/oder der zusätzlichen gleichstellungsfördernden Maßnahmen) in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

 

Hector Felllow Academy/Hector Stiftung II: Hector Wissenschaftspreis 2024, Frist: 31.08.2024

Mit dem Preis werden Professorinnen und Professoren deutscher Universitäten und Forschungseinrichtungen aus den MINT-Bereichen für ihre herausragenden Forschungsleistungen, ihrem Engagement in der Lehre und in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie ihrem übergreifenden Beitrag zur Weiterentwicklung von Lehre und Wissenschaft ausgezeichnet. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden zum Hector Fellow ernannt, als Mitglied in die Hector Fellow Academy aufgenommen und erhalten ein persönliches Preisgeld in Höhe von 150.000 €. Den Mitgliedern der Academy steht die Finanzierung von Promotionsstellen und interdisziplinären Projekten zur Verfügung.

Frist: Nominierungsvorschlag bis zum 31. August 2024.

Vergaberichtlinien zum Hector Wissenschaftspreis

1) Voraussetzungen
• Es können berufene Professor*innen in Mathematik, Informatik, Ingenieurwissenschaf-ten, Naturwissenschaften oder Medizin nominiert werden, die Außerordentliches in der Forschung und Lehre geleistet haben.
• Vorschlagsberechtigt sind die Rektorate und Präsidien aller deutschen Universitäten sowie die Leiter*innen namhafter außeruniversitärer Forschungseinrichtungen.
• Die Hector Fellows haben ein eigenständiges Vorschlagsrecht.
• Als preiswürdig eingestufte Kandidat*innen („Shortlist“) bleiben für ein weiteres Jahr nominiert. Voraussetzung hierfür ist die Einreichung der aktualisierten Unterlagen bis zum 31. August 2024.


2) Verfahren
Die Erfüllung der Auswahlkriterien, insbesondere das herausragende Engagement sowie die hohe Qualität und die Pioniererfolge der wissenschaftlichen Arbeiten und/oder ein übergrei-fender Beitrag zur Weiterentwicklung der Lehre und Wissenschaft, sind durch die Rektorate bzw. Präsidien zu bescheinigen und im Empfehlungsschreiben zu begründen.
Dem Vorschlag sind beizufügen (auf Deutsch oder auf Englisch):
• Empfehlungsschreiben (max. 4 Seiten)
• Lebenslauf der vorgeschlagenen Persönlichkeit
• Übersicht der Lehraktivitäten und der besonderen Verdienste in der Betreuung des wis-senschaftlichen Nachwuchses
• Bisherige Auszeichnungen, besondere Leistungen und Verdienste
• Übersicht der Veröffentlichungen seit 2019
• Researcher-ID, Angabe des h-Indexes (nach google scholar) gesamt und seit 2019
• Schreiben, in dem die Nominierten ihre Motivation zur Einbindung in und Teilnahme an der Hector Fellow Academy darlegen

Bitte beachten Sie, dass maximal ein Vorschlag pro Institution eingereicht werden kann, der bis spätestens 31. August 2024 vorliegen muss. Spätere Einreichungen werden nicht be-rücksichtigt. Bitte senden Sie Ihren Vorschlag in einem Gesamtdokument digital an die:

Hector Fellow Academy gGmbH
Frau Dr.-Ing. Judith Elsner
Schlossplatz 19
76131 Karlsruhe
Telefon: 0721/608 47880
Email: judith.elsner@hector-fellow-academy.de

3) Vergabe
Die Preisträger*innen werden vom Auswahlkuratorium der Hector Stiftung II am 04. Dezember 2024 bestimmt.
Das Kuratorium setzt sich zusammen aus:
• Prof. Dr. Klaus van Ackern, langjähriger Dekan der med. Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg
• Dr. John Feldmann, ehem. Vorstandsmitglied der BASF
• Prof. Dr. Stefan Hell, Nobelpreisträger für Chemie 2014
• Prof. Dr. Otmar Wiestler, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher For-schungszentren
• Präsidium der Hector Fellows
• Vorstand der Hector Stiftung II
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über eingereichte Vorschläge sowie den Verlauf des Aus-wahlverfahrens wird die Hector Stiftung II Stillschweigen wahren. Die Preisträger*innen, die Universitäten und die außeruniversitären Forschungsinstitute werden zeitnah informiert.


4) Verleihung
Die Verleihung der Ernennungsurkunde und die Übergabe des Förderpreises erfolgen am 24. Januar 2025 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Beisein aller Hector Fellows.


5) Preisgeld
Der Hector Wissenschaftspreis ist mit 150.000 € dotiert und steht der Preisträgerin bzw. dem Preisträger zur freien Verfügung. Er wird einmalig gewährt. Die Preisträger*innen werden zum Hector Fellow ernannt und als Mitglieder in die Hector Fellow Academy aufgenommen.

Volkswagen Stiftung: Pioniervorhaben – Explorationen des Unbekannten, zweistufig, Frist: 03.09.2024

  • Pioniervorhaben – Explorationen des unbekannten Unbekannten
    • alle Fachgebiete
    • Förderart: visionäre Vorhaben aus dem Bereich der Grundlagenforschung
    • bis zu 1,3 Mio. EUR
    • 3 bis 5 Jahre
    • Zielgruppe: promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen, (internationale) Kooperationen sind möglich
    • hoch kompetitives zweistufiges Auswahlverfahren

weitere Informationen: https://www.volkswagenstiftung.de/de/foerderung/foerderangebot/pioniervorhaben-explorationen-des-unbekannten-unbekannten

DFG: Ideenwettbewerb zur Unterstützung von KI in der Forschung durch Informationsinfrastrukturen, Frist: 13.09.2024

Die DFG möchte das große Potenzial der Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) in der Forschung aufgreifen und im Schulterschluss mit der Wissenschaft hierfür geeignete Förderangebote entwickeln. Ziel dieses Ideenwettbewerbs ist das Einholen von Ideen für Fördermaßnahmen zur Unterstützung von KI in der Forschung. Diese Ideen können sehr verschiedene Aspekte betreffen (technisch, organisatorisch, rechtlich etc.), müssen sich aber von Einrichtungen der wissenschaftlichen Informationsinfrastruktur realisieren lassen. Förderideen können über das elan-Portal spätestens bis zum 13. September 2024 eingereicht werden.

Weitere Informationen
Zur Stellungnahme des Präsidiums zum Einfluss von KI
Mehr zum Förderbereich „Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme (LIS)“

DFG: Prozessübergreifende Modellierung in der Produktionstechnik, Frist: 15.09.2024

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Prozessübergreifende Modellierung in der Produktionstechnik“ (SPP 2476) beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Der Kerngedanke des Schwerpunktprogramms ist die Reformulierung der Prozesskettenauslegung als rückwärtsgerichtete Problemstellung ausgehend von der herzustellenden Komponente unter Berücksichtigung stochastischer Unsicherheiten. Ziel ist es, bisher ungenutzte Synergien zwischen Fertigungsschritten zu identifizieren, zu modellieren und schließlich explizit nutzbar zu machen. Dies geschieht einerseits für die Prozessketten der individuellen Teilprojekte und andererseits durch die Zusammenarbeit im Schwerpunktprogramm im Rahmen von Arbeitskreisen für verallgemeinerte Problemstellungen, indem Herangehensweisen und Methoden erarbeitet und abstrahiert werden.

Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die erste dreijährige Förderperiode. Reichen Sie Ihren Antrag bitte bis spätestens 15. September 2024 bei der DFG ein. Die Antragstellung erfolgt ausschließlich über das elan-Portal zur Erfassung der antragsbezogenen Daten und zur sicheren Übermittlung von Dokumenten.

Weitere Informationen zum SPP finden Sie unter https://www.dfg.de/de/aktuelles/neuigkeiten-themen/info-wissenschaft/2024/ifw-24-46.

BMBF: Interdisziplinären Veranstaltungsreihen für Studierende und Promovierende „Zukunft eHealth“ Frist: 16.09.2024

Im Gesundheitswesen werden medizinische Informationen aus der Patientenversorgung zunehmend digital erhoben. Ebenso generiert die biomedizinische Forschung immer größere Datenmengen. Um die Potenziale dieser bereits vorhandenen Daten aus der Forschung und der Gesundheitsversorgung noch besser auszuschöpfen, ist die Weiterentwicklung rechnergestützter Analysen und datengetriebener Forschungsansätze (eHealth) vonnöten. Von großer Bedeutung sind dabei die strukturierte Digitalisierung medizinischer Daten, die Ermöglichung einer institutionen­übergreifenden Datennutzung sowie insbesondere auch die Nutzung und Entwicklung neuartiger Modellierungs- und Analyseansätze mit innovativen Methoden wie der künstlichen Intelligenz (KI). Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, Studierende und Promovierende insbesondere aus den nicht-medizinischen MINT-Fächern für datengetriebene Gesundheitsforschung und computergestützte biomedizinische Forschung (eHealth) zu begeistern, ihnen eine zusätzliche Qualifizierung für das wissenschaftliche Arbeiten in diesem Bereich zu ermöglichen und sie untereinander und mit einschlägigen Arbeitsgruppen zu vernetzen.

Gefördert werden Einzel- oder Verbundprojekte zur Ausrichtung von mehrjährigen Veranstaltungsreihen, die sich an wissenschaftsinteressierte Masterstudierende und Promovierende beziehungsweise Teilnehmende in einer vergleichbaren Ausbildungsphase insbesondere aus dem MINT-Bereich richten. Projekte beziehungsweise Verbünde können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gefördert werden. Zuwendungsfähige Ausgaben an Hochschulen, die nicht in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen, können individuell bis zu 100 % gefördert werden können.

Das Antragsverfahren ist einstufig. Förderanträge sind dem DLR Projektträger bis zum 16. September 2024 über das Online-Portal „easy-Online“ vorzulegen.

Die vollständige Bekanntmachung können Sie unter https://www.bmbf.de/bmbf/shareddocs/bekanntmachungen/de/2024/06/2024-06-03-Bekanntmachung-Zukunft-eHealth.html nachlesen.

Volkswagen Stiftung: Scoping Workshops, Frist: 29.10.2024

  • Scoping Workshops
    • alle Fachgebiete
    • Förderart: Workshops im Tagungszentrum Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Hannover
    • Zielgruppe: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen, ggf. internationale Mitantragstellende
    • Zusatzleistungen: Kinderbetreuungskosten, Unterstützung der Veranstaltungsvorbereitung
    • weitere Informationen: https://www.volkswagenstiftung.de/de/foerderung/foerderangebot/scoping-workshops

Volkswagen Stiftung: Transformationswissen über Demokratien im Wandel – transdisziplinäre Perspektiven, Frist: 29.10.2024

  • Transformationswissen über Demokratien im Wandel – transdisziplinäre Perspektiven
    • Fachgebiete: Geistes-, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften (Federführung), Kooperation mit Natur-, Lebens-, Daten- und Technikwissenschaften möglich
    • Förderart: Taskforces, Kooperationsprojekte
    • Taskforces bis zu 180.000 EUR, Kooperationsprojekte bis zu 1,3 Mio. EUR
    • Taskforces: bis zu 1 Jahr, Kooperationsprojekte: 5 Jahre
    • Zielgruppe: inter- und transdisziplinäre Forschungsgruppen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Partnerinnen und Partnern aus der (Zivil)Gesellschaft, internationale Beteiligung möglich
    • Online-Sprechstunden: 6. August und 23. September 2024

weitere Informationen: https://www.volkswagenstiftung.de/de/foerderung/foerderangebot/transformationswissen-ueber-demokratien-im-wandel-transdisziplinaere-perspektiven

Volkswagen Stiftung: Forschung über Wissenschaft: Kooperationsprojekte, Frist: 30.10.2024

  • Forschung über Wissenschaft: Kooperationsprojekte
    • Fachgebiete: Disziplinen, die über Wissenschaft forschen
    • Förderart: Forschungsprojekte | Ausschreibungsthema: „Politische Prägungen epistemischer Praxis“
    • bis zu 1 Mio. EUR
    • bis zu 4 Jahre
    • Zielgruppe: Forschende ab Promotion an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, ggf. internationale Mitantragstellende
    • Online-Sprechstunden: 19. Juni 2024

weitere Informationen: https://www.volkswagenstiftung.de/de/foerderung/foerderangebot/forschung-ueber-wissenschaft-kooperationsprojekte

Stiftung Innovation in der Hochschullehre: Lehrarchitektur - Hochschule der Zukunft gestalten, Frist: 31.10.2024

Mit der alle drei Jahre wiederkehrenden Ausschreibung „Lehrarchitektur. Hochschule der Zukunft gestalten“ lädt die Stiftung Innovation in der Hochschullehre die staatlichen Hochschulen ein, modellhafte Konzeptionen für den Bereich Studium und Lehre zu entwickeln. Diese können fachspezifisch wie fächerübergreifend sein, sich auf einen Studiengang beschränken oder das gesamte Studienangebot umfassen. Auch hochschulübergreifend angelegte Projekte sind möglich. Dabei können vorhandene Schwerpunkte ebenso ausgebaut wie neuartige Konzepte mit angepasstem Lehraufwand erprobt und implementiert werden. Die Ausschreibung zielt auf die Etablierung einer wissenschaftlichen Praxis des Lehrens und Lernens in der Breite. Dafür sollen die Hochschulen Ziele, Strukturen und Effekte ihrer Lehre kritisch reflektieren, bestehende Möglichkeiten in der regulativen und administrativen Rahmung ehrgeizig nutzen und innovative Strukturen mutig implementieren.

Die Laufzeit der Projekte beträgt maximal sechs Jahre. Das bereitgestellte Fördervolumen umfasst etwa 480 Millionen Euro. Die Projektförderung erfolgt durch Vollfinanzierung. Die Höhe der Fördermittel ist nicht begrenzt, ist aber insbesondere durch das Innovationspotenzial, die strukturelle Reichweite des Vorhabens und das Verankerungskonzept zu begründen. Eingereicht werden die Anträge über die Hochschulleitungen. Jede Hochschule kann einen Einzelantrag stellen und sich darüber hinaus zusätzlich bei einem Verbundantrag beteiligen.

Die Antragstellung ist zwischen Ende Juli 2024 und Ende Oktober 2024 möglich. Die Projekte starten Anfang Oktober 2025.

Weitere Informationen finden Sie unter https://stiftung-hochschullehre.de/foerderung/lehrarchitektur/. Sollten Sie eine Antragstellung ins Auge fassen, ersuchen wir Sie um eine Rückmeldung bei Z/FFT unter forschungsfoerderung.fft(at)uni-bamberg.de.

Daimler-und-Benz-Stiftung: Forschungsprojekt mit afrikanischen Forschungseinrichtungen, Frist: 01.11.2024

Die Daimler und Benz Stiftung stellt für ein Forschungsprojekt mit Partnern in afrikanischen Forschungseinrichtungen einen Gesamtbetrag in Höhe von bis zu 300.000 Euro (Laufzeit: maximal 3 Jahre) zur Verfügung. Dadurch soll die Zusammenarbeit zwischen deutschen und afrikanischen Forschungseinrichtungen gefördert werden.

Antragsberechtigt sind unabhängige Forschungsgruppenleiter (Professoren, Juniorprofessoren, Habilitanden) an Hochschulen und gemeinnützigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland, die bereits über Kontakte zu afrikanischen Forschungseinrichtungen verfügen oder diese aufbauen möchten.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Homepage der Stiftung.

Ausschreibungen 2025

Volkswagen Stiftung: Opus Magnum, Frist: 01.02.2025

 

Volkswagen Stiftung: Momentum – Förderung für Erstberufene, Frist: 28.04.2025

  • Momentum – Förderung für Erstberufene

BMBF: Professorinnenprogramm 2030 des Bundes und der Länder zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen, zweistufig, Frist 31.08.2025

Mit dem Professorinnenprogramm 2030 wollen Bund und Länder:

  1. den Anteil von Frauen an Professuren, in wissenschaftlichen Spitzenfunktionen und auf Leitungsebenen an deutschen Hochschulen sowohl auf zentraler als auch auf dezentraler Ebene weiter in Richtung Parität steigern,
  2. die Karriere- und Personalentwicklung für (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen auf dem Weg zur Professur fördern sowie die Planbarkeit der wissenschaftlichen und künstlerischen Karrierewege erhöhen,
  3. die Repräsentanz von Frauen auf allen Qualifikationsstufen, insbesondere in Fächern, in denen sie noch unter­repräsentiert sind, nachhaltig verbessern und
  4. den Kulturwandel hin zu einer gleichstellungsfördernden und geschlechtergerechten Hochschulkultur auf zentraler und dezentraler Ebene weiter dynamisieren.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem DLR Projektträger bis spätestens

  • zum 31. August 2023 (für die erste Einreichungsrunde) oder
  • zum 31. August 2024 (für die zweite Einreichungsrunde) oder
  • zum 31. August 2025 (für die dritte Einreichungsrunde)

zunächst Gleichstellungskonzepte für Parität sowie Informationen der Hochschulen über die bisherige Beteiligung am Professorinnenprogramm I, II und III (Benennung aller Konzepteinreichungen und deren Bewertung, Auflistung aller geförderten Professuren mit Förderkennzeichen, gegebenenfalls Sonderzuweisungen des jeweiligen Sitzlandes zur Förderung der Professur und/oder der zusätzlichen gleichstellungsfördernden Maßnahmen) in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

 

Ausschreibungen jährlich, wiederkehrend, jederzeit

Volkswagen Stiftung: Data Reuse–zusätzliche Mittel für die Aufbereitung von Forschungsdaten, Einreichung jederzeit

BMBF: "KMU-innovativ: Ressourcen und Kreislaufwirtschaft", zweistufig, Fristen: jährlich zum 15.04. und 15.10.

Antragsberechtigt sind insb. KMU. Im Rahmen von Verbundprojekten sind u.a. auch Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen antragsberechtigt.

Es ist Ziel dieser Fördermaßnahme, die Innovationsbasis unter den KMU für Lösungen im Bereich Ressourcen-effizienz, nachhaltiges Wassermanagement und Kreislaufwirtschaft zu verbreitern

Gefördert werden FuE-Vorhaben für Technologien, Verfahren oder Dienstleistungen, die einen Beitrag zu folgenden Themenschwerpunkten mit jeweils beispielhaften Fragestellungen leisten:

  • Rohstoffeffizienz und Kreislaufwirtschaft
  • Nachhaltiges Wassermanagement

Es werden Einzelprojekte oder Verbundprojekte mit einer Gesamtfördersumme von bis zu 500 000 Euro gefördert. Die Laufzeit der Projekte beträgt in der Regel zwei Jahre. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober eines Jahres, beginnend mit dem 15. Oktober 2024.

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Virtuelle Hochschule Bayern (vhb): SMART vhb, Frist: jährlich zum 15.05.

Die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) fördert die Zusammenarbeit der bayerischen Hochschulen in der Online-Lehre. Dazu stellt sie den Hochschulen Fördermittel für die bedarfsorientierte Entwicklung und den hochschulübergreifenden Einsatz von Online-Lehrangeboten in allen Fachdisziplinen bereit.

Mit der Förderlinie SMART vhb soll das Blended Learning vorangebracht werden. An den Trägerhochschulen wird die Entwicklung von 45-minütigen Online-Lerneinheiten, die sich bedarfsgerecht und flexibel in die Lehre integrieren lassen, gefördert. Lerneinheiten, die im Rahmen von SMART vhb entwickelt werden, stehen anschließend für die hochschulübergreifende Nutzung zur Verfügung und werden dafür in einem gemeinsamen Repositorium gesammelt. Die Einreichfrist ist jeweils der 15. Mai eines Jahres. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.vhb.org/lehrende/smart-vhb-blended-learning/foerderrunden/.

Daimler und Benz Stiftung: „Ladenburger Diskurs", Einreichung fortlaufend

Mit dem Tagungsformat „Ladenburger Diskurs“ bietet die Daimler und Benz Stiftung einen Freiraum für die interdisziplinäre Reflexion eines wissenschaftlich und gesellschaftlich relevanten Forschungsthemas. Die Stiftung stellt in ihren Räumlichkeiten einen Ort zur Verfügung, an dem Wissenschaftler und Experten aus der Praxis ein frei gewähltes, interdisziplinäres Forschungsthema ergebnisoffen erörtern können. In Absprache mit dem Antragsteller können diese Treffen ein bis zwei Tage dauern. Sowohl die Organisation der Tagung als auch die Reise- und Aufenthaltskosten der Teilnehmer werden von der Stiftung getragen.

Die Diskurse stehen sämtlichen Disziplinen offen und gehen nicht mit einer feststehenden Erwartungshaltung seitens der Stiftung hinsichtlich des Ergebnisses einher. Ein Ladenburger Diskurs kann beispielsweise zu einer Publikation oder zur Konzeption eines größeren Forschungsprojekts mit einem Antrag bei anderen forschungsfördernden Organisationen führen.

Antragsberechtigt für das Format „Ladenburger Diskurs“ sind an deutschen Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen tätige Wissenschaftler in Leitungsfunktionen. Sie können sich jederzeit mit Themenvorschlägen an die Stiftung wenden. Im Fall einer Bewilligung haben die Antragsteller die Möglichkeit, bis zu 20 Teilnehmer auszuwählen und selbst als wissenschaftliche Leiter zu fungieren.

Ansprechpartner:
Geschäftsführer der Stiftung Dr. Jörg Klein
Tel.: 06203-10920
E-Mail: info(at)daimler-benz-stiftung.de .

VW-Stiftung: Data Reuse – zusätzliche Mittel für die Aufbereitung von Forschungsdaten (Open Science), Antragstellung jederzeit

Forschungsdaten sind sozusagen das A und O: die Grundlage und das Ergebnis von Wissenschaft. Ihre langfristige Sicherung und Bereitstellung ermöglichen den Fortschritt in der Wissenschaft ebenso wie die Qualitätsprüfung durch Replikation. Deshalb unterstützen wir Open Data im Kontext unserer Open Science Policy.

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • gefördert wird: Aufbereitung von offenen Forschungsdaten für den Data Reuse
  • bis zu 100.000 Euro
  • Voraussetzung: Vorherige Förderung durch die VolkswagenStiftung. Antragstellung ist grundsätzlich bis 6 Monate nach Projektende möglich

Was wird gefördert?

Um die erforderlichen Transformationsprozesse voranzubringen, werden den Geförderten Zusatzmittel zur Verfügung gestellt, damit sie Forschungsdaten für den Data Reuse aufbereiten und als Open Data in einem öffentlichen, nicht-kommerziellen Repositorium verfügbar machen können.

Der Corpus der für den Data Reuse aufzubereitenden Daten sollte sich grundsätzlich auf die von der Stiftung geförderten Forschungsdaten beziehen. Voraussetzung für eine Antragstellung ist, dass das Zielrepositorium für den Corpus feststeht und der Antrag zusammen mit dem Repositorium als Mitantragsteller:in eingereicht wird.

Elitenetzwerk Bayern: Promotionsförderprogramm des Freistaats Bayern - Marianne-Plehn-Programm, Bewerbung jederzeit

 

Programmziel

Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten der Studienstiftung, die an einer bayerischen Hochschule promovieren oder dieses vorhaben, können eine eigene Viertelstelle selbst einwerben und sich mit dieser an einer frei wählbaren staatlichen, kirchlichen oder staatlich anerkannten bayerischen Hochschule ansiedeln. Mit diesem Modell eröffnen sich die Vorteile einer Kombination von Stipendium und Stelle, unabhängig von eventuell verfügbaren Mitteln für eine solche Stelle seitens der einzelnen Hochschule bzw. des betreffenden Fachbereichs oder Lehrstuhls.

Programmbeschreibung

Die Promotionsstipendien der Studienstiftung bieten ein hohes Maß an Flexibilität bei der Ausgestaltung individueller Wege hin zur Promotion. Sie ermöglichen wertvolle Freiräume bei der Wahl von Thema und Betreuung sowie ein hohes Zeitbudget für die wissenschaftliche Arbeit am Dissertationsprojekt. Gleichzeitig steht allen Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten der Studienstiftung die Möglichkeit offen, ihr Stipendium mit einer Viertelstelle im Bereich von Forschung und Lehre zu kombinieren. Eine solche institutionelle Einbindung bietet die Gelegenheit, in einem klar umgrenzten Umfang wichtige akademische Lehr- und Verwaltungserfahrung zu sammeln, und eröffnet darüber hinaus den Zugang zu den staatlichen Sozialversicherungssystemen.

Das Marianne-Plehn-Programm bietet die Finanzierung einer zusätzlichen Viertelstelle nach TVL E13 sowie ein begleitendes Exzellenzprogramm. Es gehört als neue Förderlinie zum Elitenetzwerk Bayern, das Auswahlverfahren und die Durchführung des Programms obliegen der Studienstiftung. Namensgeberin ist die Biologin Marianne Plehn, die als erste Frau an einer bayerischen Universität den Professorinnentitel erhielt.

Im Rahmen des Programms können Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten der Studienstiftung, die an einer bayerischen Hochschule promovieren oder dieses vorhaben, eine eigene Viertelstelle selbst einwerben und sich mit dieser an einer frei wählbaren staatlichen, kirchlichen oder staatlich anerkannten bayerischen Hochschule ansiedeln. Mit diesem Modell eröffnen sich die Vorteile einer Kombination von Stipendium und Stelle, unabhängig von eventuell verfügbaren Mitteln für eine solche Stelle seitens der einzelnen Hochschule bzw. des betreffenden Fachbereichs oder Lehrstuhls. Der Freistaat Bayern plant den Vollausbau des neuen Programms mit rund 100 Viertelstellen für die Kombination mit Stipendien der Studienstiftung.

BMBF: Förderung von Projekten zum Thema „START-interaktiv: Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität", zweistufig, Fristen: jährlich 15.01. und 15.07.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will das Ideen-/Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zu interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität stärken und für Wirtschaft und Gesellschaft besser nutzbar machen.

  • Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und -Forschungseinrichtungen verbessert werden (Modul 1).
  • Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei risikoreicher vorwettbewerblicher Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden (Modul 2).

Gefördert werden FuE-Vorhaben aus dem Bereich der interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität, deren Forschungsthemen in den folgenden zwei Forschungsfeldern des Forschungsprogramms „Miteinander durch Innovation“ liegen:

  • Digital unterstützte Gesundheit und Pflege
  • Lebenswerte Räume: smart, nachhaltig und innovativ

Einreichungs-/Vorlagefrist für Projektskizzen der Module 1 und 2 sind jährlich jeweils der 15. Januar und der 15. Juli.

 

BMDV: Förderung von nicht investiven Maßnahmen zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans, zweistufig, jährlich zum 01.08. (bis 2025)

Das Fahrrad steht für eine individuelle, nachhaltige, resiliente, gesundheitsförderliche, zeitlich flexible und kostengünstige Mobilität im Alltag und in der Freizeit. Dafür werden mit einer neuen Strategie für den Radverkehr in Deutschland, dem „Nationalen Radverkehrsplan 3.0 – Fahrradland Deutschland 2030“ (NRVP 3.0), die Handlungsfelder und Ziele bis zum Jahr 2030 festgelegt. Gefördert werden nicht investive Vorhaben im Bereich des Radverkehrs, die die Leitziele des NRVP 3.0 aufgreifen und der Umsetzung der Radverkehrsstrategie des Bundes dienen

Der NRVP 3.0 fokussiert auf vier Handlungsstränge:

  • Fahrrad und Politik,
  • Fahrrad und Infrastruktur,
  • Fahrrad und Mensch,
  • Fahrrad und Wirtschaft.

Zu den förderfähigen Vorhaben zählen insbesondere Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, Informations- und Kommunikationskampagnen, Wettbewerbe sowie sonstige geeignete Vorhaben, die der Koordinierung und Förderung des Radverkehrs dienen. Mögliche weitere Anwendungsfälle sollen sich aus den Vorhabenzielen plausibel ergeben. Aus der Entwicklung, Erprobung und Umsetzung der Vorhaben soll ein Erkenntnisgewinn zu erwarten sein, der einen repräsentativen Aufschluss über die zu untersuchenden Fragestellungen gibt und der auch für andere Akteure der Radverkehrsförderung relevant sein kann. Entscheidend ist somit eine zu erwartende Übertragbarkeit der Ergebnisse. Die Vorhaben sollen Ergebnisse bringen, die auf vergleichbare Anwendungsfälle übertragbar sind, das heißt, sie müssen modellhaft anwendbar sein (keine nur einmalige oder nur an einem Ort umsetzbare Aktivität) oder neue Erkenntnisse über das bearbeitete Thema liefern.

Das Antragsverfahren für die Förderung von Modellprojekten ist grundsätzlich zweistufig.

Stichtag für das Einreichen von Vorhabenskizzen soll spätestens der 1. August des laufenden Jahres sein.

Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes und der DFG, Frist: jährlich, siehe Website

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Stifterverband schreiben den Communicator-Preis aus. Er wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oder an Teams für herausragende Leistungen in der Wissenschaftskommunikation vergeben und ist mit 50.000 Euro dotiert.

Mit dem Preis zeichnen DFG und Stifterverband Forscherinnen und Forscher aller Fachgebiete dafür aus, dass sie ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr Fachgebiet einem breiten Publikum auf besonders kreative, vielfältige und nachhaltige Weise zugänglich machen und sich so für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft engagieren.

Der Preis kann an einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oder an Forschungsteams verliehen werden. Dabei sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge möglich. Die Ausschreibung richtet sich an Personen, die an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland tätig sind. Mit der Auszeichnung und dem Preisgeld wollen DFG und Stifterverband die Preisträgerinnen und Preisträger dabei unterstützen, ihre Aktivitäten in der Wissenschaftskommunikation weiterzuentwickeln.

Informationen und Bewerbung:

https://www.stifterverband.org/auszeichnungen

https://www.dfg.de/gefoerderte_projekte/wissenschaftliche_preise/communicator-preis/index.jsp

 

 

BMAS: Förderrichtlinie zur „Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik“, zweistufig, Einreichung jederzeit

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen.
Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und
  • Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Gefördert werden:

a) Projekte

  • die dazu dienen, verschiedene Institutionen im Bereich der Sozialpolitikforschung bundesweit zu vernetzen mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zu unterstützen und Synergien nutzbar zu machen;
  • in deren Rahmen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft neue Fragestellungen zu gesellschaftlich relevanten Themen auf innovative Weise bearbeitet werden;
  • die in den in Nummer 1.1 genannten Themenbereich fallen und darüber hinaus dazu beitragen können, der Sozialpolitikforschung in Deutschland neue inhaltliche und methodische Impulse zu geben.

b) Promotion

  • für Doktoranden mit Prädikatsexamen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaften, die eine Promotion zu einem sozialpolitischen Thema im Rahmen des genannten Themenbereichs anstreben.

c) Stiftungsprofessuren

  • in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Zunächst erfolgt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens die Einreichung von kurzen Projektskizzen, die auf Plausibilität und grundsätzliche Geeignetheit geprüft werden. Die Antragsteller, deren Skizzen für grundsätzlich förderfähig erachtet werden, können dann in einem zweiten Verfahrensschritt förmliche Förderanträge (ausführliche Vorhabenbeschreibung und Formantrag) einreichen. Die Förderentscheidung wird vom BMAS unter Berücksichtigung des Votums des wissenschaftlichen Beirats getroffen.

Es ist keine Deadline in der Bekanntmachung genannt.

Förderrichtlinie

DFG: Wissenschaftler als Flüchtlinge - Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern, Anträge jederzeit

Hochschulen und Projektleitungen können Anträge für zusätzliches Personal stellen / Beitrag zur Integration in Wissenschaft und Gesellschaft

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft möchte geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern.

Kern des Maßnahmenbündels ist das Angebot, dass alle Leiterinnen und Leiter DFG-geförderter Projekte sowie die Hochschulen selbst Zusatzanträge stellen können, um qualifizierte Flüchtlinge - angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Die Zusatzanträge können auf alle Mittel gerichtet sein, die eine Einbindung der Flüchtlinge in das Projekt ermöglichen. Hierzu zählen insbesondere Gastmittel oder auch Personalstellen. Für die Einbindung von wissenschaftlich ausgewiesenen Personen eignet sich darüber hinaus vor allem das Mercator Modul.

Die Anträge können jederzeit formlos gestellt werden und sollten den Umfang von fünf Seiten (ohne CV und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten.

BayFrance: Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung, Frist: jährlich 15.04. und 15.11.

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung

BayFrance wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird BayFrance durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Förderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand von BayFrance begutachtet. Der Vorstand kann Projekte zudem auch extern evaluieren lassen. In der Regel beträgt der Förderumfang pro Projektantrag bis zu 5.000,--€.

Haushaltsvorbehalt

Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass BayFrance ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite BayFrance („Download").

Antragstellung

Die Antragstellung erfolgt vor dem jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres) über das Online-Antragsverfahren >>

 

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft - Frist: jährlich zum 31.12.

Ausschreibung

Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft Nachwuchswissenschaftler*innen aus, die sich in ihren Dissertationen oder Habilitationen mit der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft und damit mit den zentralen ordnungspolitischen Fragestellungen des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen. Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 35.000 Euro dotiert.

Zielsetzung des Forschungspreises

Es ist das Anliegen des RHI den ethischen Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wieder zu mehr Geltung zu verhelfen, die nicht allein auf Wettbewerb und Gewinnmaximierung basieren, sondern auch auf Solidarität und gemeinwohlverpflichteter Verantwortlichkeit. Der Preis soll dazu beitragen Forscher und Vordenker, die diesen Themenkomplex wissenschaftlich bearbeiten und exzellent allgemeinverständlich aufbereiten, in ihrer Arbeit zu unterstützen.
 

Preisträger*innen gesucht!

Digitalisierung, Globalisierung, Klimawandel – diese Megatrends stellen derzeit Wirtschaft, Staat und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Die Soziale Marktwirtschaft hat sich seit Jahrzehnten als erfolgreiche Wirtschaftsordnung in Deutschland bewährt. Sie trägt dazu bei, dass die Menschen hierzulande mit großer Zufriedenheit in Freiheit, Sicherheit und Wohlstand leben können.

Doch ist die Soziale Marktwirtschaft zukunftsfähig? Was muss getan werden, damit sie im Wettbewerb der Systeme in Europa und global bestehen kann? Welche wirtschaftspolitischen Maßnahmen lassen sich evidenzbasiert begründen, welche Hindernisse bei der Umsetzung sind zu überwinden? Und was sind überhaupt die institutionellen Voraussetzungen dafür, dass die Soziale Marktwirtschaft funktioniert?

Sie haben sich in Ihrer Doktorarbeit oder Ihrer Habilitation mit solchen Fragen zum besseren Verständnis unserer Wirtschaftsordnung beschäftigt und Ihre Forschungsarbeiten erfolgreich abgeschlossen? Dann bewerben Sie sich für den Roman Herzog Forschungspreis!

Das Roman Herzog Institut zeichnet Nachwuchswissenschaftler*innen aus, die in ihren Dissertationen oder Habilitationen zentrale ordnungspolitische Fragestellungen des 21. Jahrhunderts behandeln. Jährlich werden bis zu drei Preise in Höhe von 20.000, 10.000 und 5.000 Euro vergeben. Möglich sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge von Professor*innen, Fakultäten und Instituten.

Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich auf den folgenden Internetseiten:

http://www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis/forschungspreis/

Alle aktuellen Ausschreibungen können im Funding & Tenders Portal der EU eingesehen werden.

Weitere Informationen finden Sie auf unseren Seiten zur europäischen Forschungsförderung.