Aktuelle Ausschreibungen

(Die Ausschreibungen sind nach dem Datum des Fristablaufs geordnet.)

 

2018

BMBF: Deutsch-israelische Kooperation in den Forschungsbereichen Zivile Sicherheit und IT-Sicherheit, Frist: 30. November 2018

Gefördert werden bilaterale Projekte, die innovative Lösungen für die Verbesserung des Schutzes der Bevölkerung und Wirtschaft, unter anderem gegen Bedrohungen durch Terrorismus, Cyber-Angriffe, organisierte Kriminalität, Natur­katastrophen und technisches Versagen, anstreben. Die Forschungsprojekte müssen Beiträge zu mindestens einem der folgenden Themenfelder leisten:

  • Methoden und Techniken für die frühzeitige und effiziente Identifikation und Abwehr von Cyber-Angriffen
  • Netzwerk und Internetsicherheit
  • Sicherheit des Internets der Dinge (IoT)
  • Katastrophenvorsorge und –management
  • Management von besonderen Lagen, wie zum Beispiel Lösungen für die Prävention und Bewältigung von Gefahrenlagen bei Großveranstaltungen oder die schnelle Hilfe bei Erdbeben.
  • Schutz von Infrastrukturen und Transportsystemen

In den Kooperationsprojekten von deutschen und israelischen Partnern sollen Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Anwender zusammenarbeiten. Dabei ist es nicht erforderlich, dass in beiden Ländern jeweils alle Arten von Partnern einbezogen sind. Bevorzugt werden Projektvorschläge, die Industrie- und Wissenschaftspartner sowie Anwender einbinden.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem PT bis spätestens zum 30. November 2018 in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

BMBF: Zivile Sicherheit - Sozioökonomische und soziokulturelle Infrastrukturen, zweistufiges Verfahren, Frist "Sozioökonomisch" 11. Dezember 2018

Gegenstand der Förderung sind anwendungsnahe Forschungsvorhaben, die neue Strategien, technologische Ansätze und organisatorische Konzepte zum Schutz der im Folgenden benannten sozioökonomischen und soziokulturellen Infrastrukturen vor den Auswirkungen von Naturkatastrophen, Terrorismus, organisierter Kriminalität und Großschadenslagen entwickeln.

  • Sozioökonomische Infrastrukturen: Zu den sozioökonomischen Infrastrukturen im Sinne dieser Förderrichtlinie zählen das Gesundheits- und Pflegewesen sowie das Finanz- und Versicherungswesen.
  • Soziokulturelle Infrastrukturen: Zu den soziokulturellen Infrastrukturen im Sinne dieser Förderrichtlinie zählen Medien und Kulturgüter, also Rundfunk (Fernsehen und Radio), Internet, gedruckte und elektronische Presse, bewegliches und unbewegliches Kulturgut, Bibliotheken, Museen, Archive und symbolträchtige Bauwerke.

Die Laufzeit der Vorhaben ist in der Regel auf einen Zeitraum von drei Jahren angelegt. Die bereits geförderten Projekte sind zu berücksichtigen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Projektskizzen zum Themenbereich (I) Sozioökonomische Infrastrukturen sind einzureichen bis zum 11. Dezember 2018.

Projektskizzen zum Themenbereich (II) Soziokulturelle Infrastrukturen sind im Zeitraum vom 12. Dezember 2018 bis 30. Juni 2019 einzureichen.

VW-Stiftung: Herausforderungen für Europa, Frist: 13. Dezember 2018

  • Fachgebiet: Geistes-, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften
  • Förderart: Internationale Forschungsprojekte
  • Volumen: bis zu 1 Mio. Euro
  • Förderdauer: max. 4 Jahre
  • Forschergruppen, die sich mit europäischen Herausforderungen befassen
  • Konsortien bestehend aus 3 - 5 Antragsteller(inne)n aus mindestens 3 unterschiedlichen europäischen Ländern
  • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation
  • Stichtag: 13. Dezember 2018

BMBF: Integration der Region Mittelost- und Südosteuropa in den Europäischen Forschungsraum (Bridge2ERA), zweistufiges Verfahren, Frist: 17. Dezember 2018

Gegenstand der Förderung ist die Antragsvorbereitung von FuE-Projekten, die auf die Themenbereiche des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020  sowie auf andere relevante europäische Förderprogramme ausgerichtet sind.

Die Antragsvorbereitung der FuE-Projekte erfolgt in zwei Phasen:

  • Ziel der ersten Förderphase ist der Auf- oder Ausbau multilateraler Projektkonsortien. Diese sollen EU-Förderbekanntmachungen identifizieren, zu denen eine Antragstellung beabsichtigt wird.
  • Das Ziel der zweiten Förderphase ist die konkrete Ausarbeitung und Einreichung eines Projektantrags.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens zu folgenden Terminen

·        31. März

·        30. Juni

·        30. September

·        17. Dezember

zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

BMBF: Förderung von Antragstellungen im Rahmen des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 mit Partnern aus Nord- und Südamerika. Zweistufiges Verfahren, Frist 1. Stufe: 21. Dezember 2018

Ziel der vorliegenden Maßnahme ist es, die Beteiligung deutscher Antragsteller gemeinsam mit Partnern aus den genannten Ländern am EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 (H2020) zu fördern und damit zu erhöhen.

Zu diesem Zweck werden Finanzmittel für Sondierungs- und Vernetzungsmaßnahmen bereitgestellt, um die Vorbe­reitung und Antragstellung von Projekten zu thematisch relevanten Programmlinien im Rahmen von H2020 zu fördern – unter Einbeziehung von Partnerländern aus Nord- und Südamerika, darunter mindestens eines der oben genannten Länder.

Die Förderung dient der Stärkung der WTZ mit den genannten Partnerländern in Nord- und Südamerika und der ­Vertiefung der regionalen Kooperation der EU mit dem amerikanischen Forschungsraum.

Bisherige bilaterale Kooperationsschemata sollen mithilfe von H2020 zu multilateralen Kooperationsverbünden ausgeweitet werden. Dabei soll die Position Deutschlands als wichtiger Kooperationspartner für Partner aus Nord- und Südamerika innerhalb der EU unterstrichen werden und insgesamt die Anzahl von in Deutschland koordinierten Projekten in H2020 erhöht werden.

Die Förderung dient speziell der Vorbereitung von Forschungsprojekten zu den thematischen Prioritäten des H2020-Programmbereichs "Gesellschaftliche Herausforderungen" (http://www.horizont2020.de/einstieg-gesellschaftliche-herausforderungen.htm), die eine thematische Relevanz für die WTZ mit den Partnerländern in beiden Regionen haben.

Dieses sind folgende Themenbereiche:

  • Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen.
  • Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, marine, maritime und limnologische Forschung und Biowirtschaft.
  • Sichere, saubere und effiziente Energie.
  • Intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr.
  • Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe.

Darüber hinaus kann eine Förderung für vorbereitende Maßnahmen zur Antragstellung im Programmbereich „Führende Rolle der Industrie“ (http://www.horizont2020.de/einstieg-rolle-industrie.htm), Programmlinie "Führende Rolle bei grundlegenden und industriellen Technologien" beantragt werden. Hier sind die Themen Informations- und Kommunikationstechnologien, Nanotechnologie, Fortgeschrittene Werkstoffe, Biotechnologie und Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung für eine Förderung relevant.

Förderfähig ist ebenfalls die Vorbereitung von Antragstellungen im Programmbereich „Wissenschaftsexzellenz“ für nachfolgend aufgeführte Förderinstrumente, Anträge müssen den oben genannten Themenbereichen/Themen zuzuordnen sein:

  • Künftige und neu entstehende Technologien – Future and Emerging Technologies (FET).
  • Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (MSCA), hier: institutionelle Maßnahmen "Innovative Training Networks" (ITN) und "Research and Innovation Staff Exchanges" (RISE) mit Einbeziehung von Partnerinstitutionen aus Nord- und Südamerika.
  • Forschungsinfrastrukturen, hier: Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit von Forschungsinfrastrukturen und e-Infrastrukturen mit Partnerinstitutionen aus Nord- und Südamerika.

Gefördert werden Vernetzungs- und Sondierungsmaßnahmen, die der Konzeption, Vorbereitung und Einreichung von Anträgen in H2020 unter Einbeziehung von Partnerinstitutionen in Nord- und/oder Südamerika dienen. Hierzu werden Anbahnungsreisen, Expertentreffen, thematische Workshops sowie Personal finanziert.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger in der bis zum 21. Dezember 2018 permanent geöffneten Bekanntmachung zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form über das Skizzentool PT-Outline (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/NSA16H2020) vorzulegen.

Alle Informationen hier: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1324.html

Änderung zur Deadline 2018: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1442.html

Roman-Herzog-Institut: Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft, Frist: 31. Dezember 2018

Zielsetzung des Forschungspreises

Es ist das Anliegen des RHI den ethischen Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wieder zu mehr Geltung zu verhelfen, die nicht allein auf Wettbewerb und Gewinnmaximierung basieren, sondern auch auf Solidarität und gemeinwohlverpflichteter Verantwortlichkeit. Der Preis soll dazu beitragen Forscher und Vordenker, die diesen Themenkomplex wissenschaftlich bearbeiten und exzellent allgemeinverständlich aufbereiten, in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Teilnahme Forschungspreis

Das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft steht auf dem Prüfstand. Um die komplexen Aufgaben zu lösen, die vor uns liegen, braucht es den Mut zum Umdenken. Haben Sie Ideen? Dann beteiligen Sie sich und reichen Sie Ihre Dissertation oder Habilitation bei uns ein. Umsetzbarkeit und Praxisnähe der Forschungsergebnisse sind für das RHI von großer Bedeutung, fachübergreifende Beiträge sind hochwillkommen. 

Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2018.

2019

Horizon 2020: Marie-Sklodowska-Curie Innovative Training Networks, Frist: 15.01.2019

Zum 15. Januar 2019 sind die Innovative Training Networks ausgeschrieben

Innovative Training Networks sind europäische Netzwerke von Einrichtungen zur strukturierten Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern. Ziel ist die Erweiterung ihrer wissenschaftlichen und allgemeinen Kompetenzen innerhalb eines internationalen, interdisziplinären und intersektoralen Forschungs- und Ausbildungsprogramms. Besonders wichtig ist die Beteiligung von Einrichtungen sowohl aus dem akademischen als auch aus dem nicht-akademischen Sektor. (NKS MSC)

Es gibt drei Arten von ITNs:

 

European Industrial Doctorates [MSCA-ITN-EID] (Einbindung des nicht-akademischen Sektors in die Doktorandenausbildung, besonders die Einbindungen von Unternehmen)

European Joint Doctorates [MSCA-ITN-EJD] (Doktorandennetzwerke mit Verleihung
eines gemeinsamen oder doppelten / multiplen Doktorgrads)

Training Networks [MSCA-ITN-ETN] (herausragende Doktorandinnen und Doktoranden in strukturierter Weise im Rahmen von exzellenten Forschungsvorhaben auszubilden)

 

 

 

BMBF: Zuwendungen für die Forschung zur digitalen Hochschullehre – Disziplin- und fachbezogene digitale Hochschulbildung – zweistufiges Verfahren, Frist 10.01.2019

 

Ziel dieser Förderrichtlinie ist

  • die anwendungsnahe Erforschung, Entwicklung und Erprobung von disziplin- und fachbezogenen digitalen Lehr-/Lernkonzepten – sogenannte digitale Fachkonzepte – auf Studiengangs- oder Modulebene im Hinblick auf bildungs- und hochschulpolitische Herausforderungen und Ziele;
  • die Etablierung von standortübergreifenden Transferkooperationen zur Digitalisierung disziplin- und fachbezogener digitaler Lehr-/Lernkonzepte an mehreren Standorten.


Beispielhafte Fragen sind:

  • Wie müssen digitale Fachkonzepte aussehen, um fachbezogene Medien- und Datenkompetenzen der Studierenden zu adressieren und zu fördern (Implementierung von Media Literacy und Data Literacy)?
  • Wie müssen digitale Fachkonzepte aussehen, die mit einem jeweils fachspezifischen Fokus grundsätzlich so konzipiert sind, dass eine Transferierbarkeit auf andere Standorte und/oder andere Fachkulturen möglich ist?
  • Wie müssen digitale Fachkonzepte aussehen, die einen ethischen und reflektiert-kritischen Umgang mit Digitalisierung befördern?
  • Wie müssen digitale Fachkonzepte aussehen, die der Diversität von Studierenden gerecht werden und sie unter Umständen gar positiv nutzen, um erfolgreiches Lernen in heterogenen Zielgruppen im jeweiligen Fach oder der jeweiligen Disziplin zu ermöglichen?
  • Wie müssen digitale Fachkonzepte aussehen, um fachspezifische Studienabbruchquoten zu reduzieren?
  • Wie müssen digitale Fachkonzepte aussehen, um dem Anspruch lebenslangen Lernens unter Einbezug auch non-formalen und informellen Lernens gerecht zu werden?
  • Wie müssen digitale Fachkonzepte aussehen, um individuelle (z. B. bessere Chancen auf Erwerbsbeteiligung), organisationale (z. B. höhere Innovationsfähigkeit) sowie gesellschaftliche (z. B. soziale Mobilität) Bildungserträge bzw. -renditen aus tertiärer Bildung zu realisieren?
  • Wie müssen digitale Fachkonzepte aussehen, um den rechtlichen, insbesondere hochschul-, urheber-, datenschutz- und prüfungsrechtlichen Rahmenbedingungen zu entsprechen?
  • Wie müssen digitale Fachkonzepte aussehen, um die internationale Mobilität der Studierenden und der Lehrenden innerhalb der Fachbereiche zu erhöhen sowie internationale Kooperationen in der tertiären Bildung zu stärken?


Forschungsprojekte haben dabei die Möglichkeit, Hochschul-Governance-Aspekte in die Konzepte einzuplanen. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 10. Januar 2019 Projektskizzen zu den intendierten Projekten vorzulegen.
www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2082.html

BMEL: Ländliche Räume in Zeiten der Digitalisierung, Frist: 15.01.2019

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt mit dieser Bekanntmachung wissenschaftliche Untersuchungen von aktuellen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und räumlichen Veränderungen, die sich im Zusammenhang mit der Digitalisierung in ländlichen Regionen abzeichnen. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE).

Gesucht werden Forschungsarbeiten, die sich mit den spezifischen Chancen, Herausforderungen und Folgen der Digitalisierung explizit in ländlichen Räumen Deutschlands befassen. Dabei können beispielsweise folgende Themen und Fragestellungen im Fokus stehen:

  • Wirtschaft und Erwerbstätigkeit
  • Veränderung des sozialen Zusammenlebens und ländlicher Lebenswelten
  • Teilhabe verschiedener Bevölkerungsgruppen am digitalen Wandel
  • Ländliche Regionalentwicklung
  • Beiträge der Digitalisierung zur Daseinsvorsorge und Sicherung der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse

Darüber hinaus können auch Querschnittsansätze und -themen untersucht werden, wie z. B.:

  • Räumliche Wirkungen
  • Neue Synergien zwischen Daseinsgrundfunktionen
  • Lernen von anderen Ländern Europas
  • Vergleich verschiedener Raumkategorien

Skizzen können bis zum 15. Januar 2019 im Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung in der BLE eingereicht werden.

https://www.ble.de/DE/Projektfoerderung/Foerderungen-Auftraege/Kompetenzzentrum-Laendliche-Entwicklung/BULEForschung/BULEForschung_node.html

 

 

BMBF: Sichere Industrie 4.0 in der Praxis, zweistufiges Verfahren, Frist: 18.01.2019

Gegenstand der Fördermaßnahme ist der Transfer und die Weiterentwicklung von Werkzeugen, Methoden, Modellen und Konzepten als Grundlage für konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit in der Industrie 4.0. Die Fördermaßnahme knüpft inhaltlich an das Nationale Referenzprojekt zur IT-Sicherheit in der Industrie 4.0 (IUNO) an.

Das BMBF wird außerhalb dieser Richtlinie zudem ein begleitendes Basisprojekt fördern, in dem die umfangreichen Ergebnisse von IUNO weiterentwickelt und anwendungsorientiert ausgestaltet werden. Das Basisprojekt berät die im Rahmen dieser Richtlinie geförderten Projekte zu den Referenzergebnissen aus IUNO und stellt angepasste Lösungsbausteine zur Verfügung. Darüber hinaus leistet es die projektübergreifende Zusammenführung von Ergebnissen, die aus den geförderten Projekten für eine Referenzkonsolidierung zur Verfügung gestellt werden. Die Projekte sollen sich eng mit dem Basisprojekt über notwendige Anpassungen der Referenzarchitektur und der Lösungsbausteine abstimmen. Zusätzlich sollen dabei Erfahrungen aus der Nutzung der Werkzeuge an das Basisprojekt zurückgespielt werden, um die Lösungsbausteine kontinuierlich zu verbessern. Die Zusammenarbeit der einzelnen Projekte mit dem Basisprojekt ist verpflichtend; in den Arbeitsplänen aller Projekte sind entsprechende Ressourcen vorzusehen. Für das Basisprojekt können im Zuge der Bekanntmachung dieser Förderrichtlinie keine Skizzen eingereicht werden.

a.    Management von IT-Sicherheitsrisiken

Die IT-Sicherheit im Unternehmen hängt vom Zusammenspiel aller Komponenten ab. In jedem Industriebetrieb sind große Teile der Produktionsinfrastruktur individuell aufgebaut. Die Ergebnisse einer Bedrohungsanalyse hängen daher von der konkreten Situation im Unternehmen ab. Aus diesem Grund müssen generische Modelle auf deren Passfähigkeit untersucht und für den jeweiligen Fall angepasst und konkretisiert werden.
Gegenstand der Förderung ist deshalb die Erprobung, Entwicklung und Anpassung von neuen Konzepten, Methoden und Management-Werkzeugen

o   zur kontinuierlichen Evaluation des Sicherheitslevels der Anwenderunternehmen,

o   zur Identifikation von Integrations- und Migrationspfade mit dem Ziel der systematischen Verbesserung des ­Sicherheitslevels der Anwenderunternehmen

o   sowie deren Demonstration im konkreten Unternehmenskontext.

b.    Technologietransfer zur Erhöhung des Schutzniveaus in Industrieunternehmen

Wichtig für die Industrie 4.0 sind Cyber-physische Systeme. Diese bilden die Schnittstelle zwischen der vernetzen, digitalen Welt und der physischen Welt. Maschinen in der Produktion sind durch sie mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden. Da die Lebenszyklen von Maschinen typischerweise sehr lang sind, unterscheiden sie sich drastisch von denen der auf ihnen eingesetzten Software, die viel kürzeren Patchzyklen unterliegt. Die Absicherung von vernetzten Bestandsmaschinen stellt daher eine große Herausforderung dar. Es müssen Maßnahmen entwickelt werden, um Maschinenbetreiber und Integratoren bei der Umsetzung von IT-Sicherheitslösungen im Bestand zu unterstützen. Darüber hinaus sind bestehende IT-Sicherheitskonzepte und -werkzeuge anzupassen und in die industrielle Praxis zu transferieren, um so das IT-Sicherheitsfachwissen in das Produktionsumfeld zu bringen. Gegenstand der Förderung ist deshalb unter anderem:

o   Transfer und Anpassung von Lösungsbausteinen aus dem Referenzprojekt IUNO mit Unterstützung des Basisprojekts,

o   Konzepte, Methoden und Werkzeuge zur systematischen Erhöhung des Schutzniveaus zur Schaffung widerstandsfähiger Infrastrukturen,

o   die Verbesserung der Benutzbarkeit von IT-Sicherheitslösungen.

c.     Wirtschaftlichkeit und Datenschutz von Schutzmaßnahmen

Die Wirtschaftlichkeit ist ein entscheidender Faktor bei der praktischen Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen. Höhere Schutzniveaus sind in der Regel mit höheren Kosten verbunden. Schutzmechanismen müssen daher in Balance stehen mit dem identifizierten notwendigen Schutzniveau. In einer zunehmend individualisierten Produktion fallen zudem immer mehr personenbeziehbare Daten an und es bedarf neuer Methoden und Konzepte, um die Speicherung und Verarbeitung dieser Daten mit den Regelungen des Datenschutzes in Einklang zu bringen. Es ist somit erforderlich, mögliche Sicherheitsmaßnahmen sowohl unter wirtschaftlichen als auch unter datenschutzrechtlichen Aspekten zu betrachten. Gegenstand der Förderung sind beispielsweise:

o   Konzepte, Methoden und Werkzeuge zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit neuer IT-Sicherheitsmaßnahmen,

o   Konzepte, Methoden und Werkzeuge zum Management personenbeziehbarer Daten in individualisierter und verteilter Produktion.

Querschnittsthemen wie Normung, Standardisierung und vorbereitende Arbeiten zur Zertifizierung sollten, soweit erforderlich, in den Vorhaben berücksichtigt werden.

Im Rahmen dieser Richtlinie werden kleine Verbundvorhaben gefördert. Diese bestehen vorzugsweise aus einem oder mehreren KMU, die IT-Sicherheitsmaßnahmen im Unternehmen umsetzen wollen und einem Software- oder IT-Sicherheitsdienstleister, vorzugsweise ebenfalls KMU, das diese Umsetzung begleitet bzw. vornimmt. Dabei greift das Konsortium auf die wissenschaftlichen Arbeiten des Basisvorhabens zurück. Die skizzierten Ergebnisse der Vorhaben müssen über den aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik hinausgehen. Die Dauer der Vorhaben ist in der Regel auf zwei Jahre anzulegen.

BMBF: Gesellschaftliche Ursachen und Wirkungen des radikalen Islam in Deutschland und Europa, zweistufiges Verfahren, Frist: 22.01.2018

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) möchte mit der Förderung sozial-, geistes- und kulturwissenschaftlicher Forschung dazu beitragen, Wissen zu schaffen, das Politik und Gesellschaft darin unterstützt, grundlagenbasierte und praxisrelevante Antworten zum Umgang mit dem radikalen Islam in Deutschland und Europa zu finden.

Es werden Forschungsvorhaben zu den nachstehenden Themenfeldern sowie eine wissenschaftliche Begleitmaßnahme gefördert:

  • Themenfeld I: Gesellschaftliche Ursachen des Erstarkens von Islamismus in Deutschland und Europa
  • Themenfeld II: Gesellschaftliche Wirkungen von Islamismus in Deutschland und Europa

Gefördert werden in beiden Themenfeldern sowohl disziplinäre als auch interdisziplinäre Einzelvorhaben oder Verbünde, die eines oder mehrere der oben stehenden Themen spezifizieren und empirisch analysieren, einen relevanten Beitrag zur Forschung erbringen und Potenzial für den praxisnahen Ergebnistransfer bieten. Auch von Vorhaben, die stärker an der Grundlagenforschung ausgerichtet sind, werden Konzepte zur Ergebnisverbreitung ausdrücklich erbeten. Zielgruppen können unter anderem handelnde Akteure und Entscheidungsträger aus Politik, Sicherheitsbehörden, Verwaltung, Zivilgesellschaft und der politischen Bildung sein. Die Einbindung von Praxispartnern in die Forschung wird unterstützt.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem DLR Projektträger bis spätestens 22. Januar 2019 zunächst formlose, begutachtungsfähige vorzulegen.

https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2049.html

BMBF: Künstliche Intelligenz in Kommunikationsnetzen, zweistufiges Verfahren, Frist: 25.01.2019

Gegenstand der Förderung sind innovative Lösungen, die künstliche Intelligenz und Methoden des maschinellen ­Lernens in Kommunikationssystemen und -netzen einsetzen, damit diese den wachsenden Anforderungen der Zukunft gerecht werden.

a.    Künstliche Intelligenz zum Management von Kommunikationsnetzen

Die im Zuge der Digitalisierung weiter voranschreitende Vernetzung führt zu immer komplexeren Kommunikationsnetzen. Um zukünftig die gestiegenen Anforderungen an Kommunikationsnetze zu jeder Zeit bedienen zu können, ist ein intelligentes und effizientes Management notwendig. Künstliche Intelligenz kann helfen, diese Komplexität zu handhaben und die verfügbaren Netz- und Energieressourcen effizient einzusetzen. Ziel ist es, Lösungen zum ­Management von Kommunikationssystemen unter Einsatz von Methoden des maschinellen Lernens und der Künstlichen Intelligenz zu entwickeln. Gefördert werden unter anderem Vorhaben mit folgenden Forschungsschwer­punkten:

o   Optimales Management von hochkomplexen und heterogenen Netzen.

o   Gewährleistung einer möglichst uneingeschränkten Servicequalität auch im Störfall.

o   Gewährleistung von Kommunikationssicherheit.

o   Kombination der Vorteile softwareisierter und virtualisierter Kommunikationsnetze mit Ressourcen- und Energieeffizienz.

o   Optimale Planung energieeffizienter und resilienter Netze.

b.    Künstliche Intelligenz zur Optimierung von Kommunikationssystemen

Alle Komponenten von Kommunikationssystemen müssen weiterentwickelt werden, damit diese den anwendungsspezifischen Anforderungen an Reaktionsschnelligkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Effizienz gerecht werden. Künstliche Intelligenz kann dazu beitragen, die meist gegensätzlichen Anforderungen wie hohe Übertragungsraten und Energieeffizienz bedarfsgerecht zu erfüllen. Ziel ist es, Lösungen zu entwickeln, die maschinelles Lernen zur Optimierung von Kommunikationssystemen einsetzen. Gefördert werden unter anderem Vorhaben mit folgenden Forschungsschwerpunkten:

o   Untersuchung von Hybridansätzen, die maschinelle Lernverfahren und Systemmodelle für Kommunikationssysteme vereinen.

o   Optimierung von Kommumnikationssystemen mit beschränkten Ressourcen im Internet der Dinge unter Anwendung effizienter Algorithmen zum maschinellen Lernen.

o   Verbesserung von Verfahren zur Bewegungsprädiktion und Kanalschätzung bei mobilen Teilnehmern in kom­plexen Szenarien, beispielsweise für massive Multiple Input Multiple Output (MIMO) Antennensysteme.

o   Entwicklung von Modellen und Verfahren zur Bereitstellung von Trainingsdaten zur Entwicklung und Evaluierung von lernenden Kommunikationssystemen.

Vorbereitende Maßnahmen zur Normung, Standardisierung und Zertifizierung können in den Vorhaben berücksichtigt werden.

Im Rahmen der Förderbekanntmachung werden vorzugsweise interdisziplinäre Verbünde, in begründeten Ausnahmefällen auch Einzelvorhaben gefördert. Die Anwendungsrelevanz der Vorhaben soll durch eine angemessene Beteiligung von Unternehmen in der Verbundstruktur sichergestellt werden. Die skizzierten Lösungen müssen deutlich über den aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik hinausgehen. Die Machbarkeit der Lösungen ist vorzugsweise in einem Demonstrator nachzuweisen.

VW-Stiftung: Opus Magnum, Frist: 01.02.2019

  • Fachgebiet: Geistes-/Kultur- und Gesellschaftswissenschaften
  • Förderart: Finanzierung einer Vertretungsprofessur
  • bis zu 180.000 Euro
  • max. 18 Monate
  • Professor(inn)en, die ein größeres wissenschaftliches Werk verfassen wollen
  • Voraussetzung: Lebenszeitanstellung als Professor(in) an einer Hochschule in Deutschland
  • Zusatzleistungen: Weiterbildungsmaßnahmen für die Vertretungsprofessur
  • Stichtag: 1. Februar 2019

Horizon 2020: Smart Cities and Communities, Frist: 05.02.2019

Specific Challenge:

The COP21 Paris Agreement recognises the role of cities and calls on them to rapidly reduce greenhouse gas emissions and adapting to climate change. The EU is committed to implementing the 2030 Agenda for Sustainable Development, including Sustainable Development Goal 11 ("Make cities inclusive, safe, resilient and sustainable"). Many forward-looking cities have set themselves climate goals whose achievement rests on wide scale roll out of highly integrated and highly efficient energy systems.

To achieve the necessary energy transition in cities, it is essential to increase energy systems integration and to push energy performance levels significantly beyond the levels of current EU building codes and to realize Europe wide deployment of Positive Energy Districts by 2050[1].

This call will also contribute to the specific objectives of the SET Plan action 3.2 - Smart cities and communities - focussing on positive-energy blocks/districts[2].

Scope:

Integrated innovative solutions for Positive Energy Blocks/Districts will be developed and tested and performance-monitored in the Lighthouse Cities. Projects will consider the interaction and integration between the buildings, the users and the larger energy system as well as implications of increased electro-mobility, its impact on the energy system and its integration in planning.

Lighthouse Cities will closely collaborate with the Follower Cities and should act as exemplars helping to plan and initiate the replication of the deployed solutions in the Follower cities, adapted to different local conditions.

As a sustainable energy transition will see increased electro-mobility, its impact on the energy system needs to be understood and well integrated in planning.

Definition: Positive Energy Blocks/Districts consist of several buildings (new, retro-fitted or a combination of both) that actively manage their energy consumption and the energy flow between them and the wider energy system. Positive Energy Blocks/Districts have an annual positive energy balance[3]. They make optimal use of elements such as advanced materials, local RES, local storage, smart energy grids, demand-response, cutting edge energy management (electricity, heating and cooling), user interaction/involvement and ICT.

Positive Energy Blocks/Districts are designed to be integral part of the district/city energy system and have a positive impact on it. Their design is intrinsically scalable and they are well embedded in the spatial, economic, technical, environmental and social context of the project site.

To increase impact beyond the demonstration part of the project, each Lighthouse City and Follower City will develop, together with industry, its own bold city-vision for 2050[4]. The vision should cover urban, technical, financial and social aspects. Each vision should come with its guide for the city on how to move from planning, to implementation, to replication and scaling up of successful solutions.

Proposals should also:

  • Focus on mixed use urban districts and positively contribute to the overall city goals;
  • Develop solutions that can be replicated/gradually scaled up to city level. The technical, financial, social, and legal feasibility of the proposed solutions should be demonstrated in the actual proposal.
  • Make local communities and local governments (particularly city planning departments) an active and integral part of the solution, increase their energy awareness and ensure their sense of ownership of the smart solutions. This should ensure sustainability of Positive Energy Blocks/Districts;
  • Promote decarbonisation, while improving air quality.
  • Incorporate performance monitoring (ideally for more than 2 years) of deployed solutions from the earliest feasible moment. All relevant performance data must be incorporated into the Smart Cities Information System database (SCIS)[5].

Projects should also deliver:

  • Effective business models for sustainable solutions;
  • Practical recommendations arising from project experience on:
    • regulatory, legal aspects and data security/protection;
    • gender and socio-economics (Social Sciences and Humanities);
    • storage solutions (from short-term to seasonal);
    • big data, data management and digitalisation;
    • electro-mobility: i) its impact on energy system and ii) appropriate city planning measures to support large scale roll-out;

Eligible costs are primarily those that concern the innovative elements of the project needed to:

  • connect and integrate buildings;
  • enable Positive Energy Blocks/Districts;
  • foster innovative systems integration;
  • complement the wider energy system.

Costs of commercial technologies are not eligible, for example:

  • Buildings: purchase, construction, retrofitting and maintenance;
  • Electric vehicles and charging stations: purchase, installation and maintenance;
  • City-level ICT platforms: purchase, development and maintenance;
  • Standard, commercially-available RES: purchase, development and maintenance.

Projects are expected to cooperate with other Smart Cities and Communities projects funded under Horizon 2020[6][7] as well as the European Innovation Partnership on Smart Cities and Communities (EIP-SCC)[8].

Therefore, proposals should foresee a work package for cooperation with other selected projects and earmark appropriate resources (5% of the requested EU contribution) for coordination and communication efforts and research work associated with cross-cutting issues.

The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU of between EUR 15 to 20 million[9] would allow this specific challenge to be addressed appropriately. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Typically, projects should have a duration of 48 to 60 months.

Expected Impact:

Projects should contribute to:

  • Meeting EU climate mitigation and adaptation goals and national and/or local energy, air quality and climate targets, as relevant;
  • Significantly increased share of i) renewable energies, ii) waste heat recovery and iii) appropriate storage solutions (including batteries) and their integration into the energy system and iv) reduce greenhouse gas emissions;
  • Lead the way towards wide scale roll out of Positive Energy Districts;
  • Significantly improved energy efficiency, district level optimized self-consumption, reduced curtailment;
  • Increased uptake of e-mobility solutions;
  • Improved air quality.

The higher the replicability of the solutions across Europe, the better.

DFG: Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften; Frist 15.02.2019

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) erbittet Anträge zur Digitalisierung abendländisch-mittelalterlicher Handschriften. Flankierend unterstützt die DFG den Aufbau eines neuen Handschriftenportals, um Text- und Bildinformationen zu abendländischen Buchhandschriften des Mittelalters und der Neuzeit den Ansprüchen der Forschung entsprechend bereitzustellen.

Ziel der Ausschreibung ist es, die Digitalisierung abendländisch-mittelalterlicher Handschriften maßgeblich zu befördern. In Fällen, bei denen noch keine Erschließungsdaten vorliegen, kann die Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften auch in Kombination mit einer Erschließung dieser Handschriften gefördert werden. Projekte, die sich ausschließlich auf die Erschließung mittelalterlicher Handschriften beziehen, sind nicht Teil der Ausschreibung, können aber weiterhin im laufenden Programm „Erschließung und Digitalisierung“ beantragt werden.

Die Digitalisate sowie deren zentraler Nachweis zusammen mit den Handschriftenbeschreibungen sollen im neu aufzubauenden Handschriftenportal dazu beitragen, die Zugänglichkeit mittelalterlicher Handschriften für die Forschung deutlich zu verbessern und der bereits vorhandenen wissenschaftlichen Nachfrage zu begegnen.

Die Erschließung von Handschriften sollte in der Regel mit einem Handschriftenzentrum gemeinsam geplant werden.

Die Auswahl der zu digitalisierenden Bestände sollte sowohl unter Berücksichtigung forschungsinduzierter als auch bibliotheksfachlicher Kriterien getroffen werden.

Interessentinnen und Interessenten werden gebeten, bis zum 15. November 2018 eine unverbindliche, kurze Interessensbekundung einzureichen.

Vollanträge können bis zum 15. Februar 2019 eingereicht werden.

BMBF: Zivile Sicherheit - Schutz vor organisierter Kriminalität II, zweistufiges Verfahren, Frist: 15.02.2019

 

Gegenstand der Förderung

 

Gefördert werden interdisziplinäre Verbundprojekte, bestehend aus mehreren Projektpartnern, die mit ihren innovativen Lösungen dazu beitragen, die planmäßige Begehung von Straftaten im Bereich der organisierten Kriminalität zu verhindern oder Ermittlungsbehörden die Aufklärung von Taten und die Verfolgung von Straftätern zu erleichtern. Isolierte Insellösungen sollen zugunsten ganzheitlicher Ansätze vermieden werden.

Forschungsfelder sind:

a. grenzüberschreitende Kriminalität (zum Beispiel illegaler Handel mit Gütern, Menschenhandel, bandenmäßiger Diebstahl etc.);

b. Produktion illegaler Güter und Fälschungen (zum Beispiel Kulturgüter, Medizinprodukte, Betäubungsmittel etc.);

c. Finanzkriminalität (zum Beispiel Geldwäsche, Finanzierung der organisierten Kriminalität/Terrorismus etc.);

d. Betrug (zum Beispiel Identitätsbetrug, Schwarzarbeit, CEO Fraud etc.);

e. Strukturen der organisierten Kriminalität (zum Beispiel Clans, Rockergruppierungen und rockerähnliche Gruppierungen, mafiose Strukturen);

f. Internet/Darknet als weiteres Medium der organisierten Kriminalität mit immer größerer Bedeutung (zum Beispiel virtuelle Marktplätze, Handel mit Zugangsdaten);

g. neue oder sich wandelnde Phänomene, Strukturen und Märkte der organisierten Kriminalität;

h. systematische, umfassende Analyse der organisierten Kriminalität in Deutschland.

Die Forschungsfelder der Buchstaben a bis g sollen mit Blick auf die folgenden Strategien und Maßnahmen bearbeitet werden:

  • Erarbeitung präventiver Maßnahmen (zum Beispiel fälschungssicheres Design, etc. Explizit ausgeschlossen sind hier Maßnahmen der klassischen Kriminalprävention auf individueller Ebene);
  • Untersuchung zu Entwicklungsdynamiken und Wirkungsmechanismen (zum Beispiel Auswirkungen von Kryptowährungen, Veränderungen in Organisationsstrukturen etc.);
  • Erarbeitung von Maßnahmen und Strategien zur Bekämpfung von Kriminalitätsphänomenen;
  • Entwicklung technologischer Unterstützungssysteme (zum Beispiel zur Analyse und Visualisierung großer Datenmengen);
  • neue technologische Ansätze zur Verbesserung forensischer Verfahren und Methoden und zur gerichtsfesten Sicherung von Beweismitteln (zum Beispiel Digitalisierung, Augmented Reality, Cloudlösungen etc.);
  • Weiterentwicklung und Optimierung von bestehenden Einsatztaktiken und -technologien für die Strafverfolgungsbehörden.

Bei den Forschungsarbeiten mit Bezug zu IT-Systemen soll grundsätzlich ein ganzheitlicher Ansatz unter Berücksichtigung von Technologie, Organisation und Personal verfolgt werden. Die Entwicklung von reinen IT-Sicherheits­systemen/Software sowie die Betrachtung reiner Angriffe auf IKT-Systeme ist explizit von der Förderung ausgenommen. Derartige Themen werden durch das Forschungsrahmenprogramm der Bundesregierung zur IT-Sicherheit abgedeckt.

Sofern dies für die spätere Umsetzung in die Anwendungspraxis zielführend ist, sollen die Forschungsverbünde auch zukunftsorientierte Ansätze zur Aus-, Fort- und Weiterbildung, rechtliche Fragestellungen (zum Beispiel Datenschutz, Haftungsfragen) sowie ethische und gesellschaftliche Aspekte einbeziehen. Bei entsprechender Eignung des Vor­habens werden auch projektbezogene Standardisierungs- und Normungsaktivitäten (beispielsweise DIN-SPEC) gefördert.

Die angestrebten Ergebnisse müssen deutlich über den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik hinausgehen. Sie müssen klare Leistungsvorteile gegenüber verfügbaren Lösungen und ein hohes wirtschaftliches Anwendungspotenzial aufweisen, das durch überzeugende Verbreitungs- und Verwertungspläne erkennbar ist.

 

Vorlage und Auswahl der Projektskizzen

 

In der ersten Verfahrensstufe können beim beauftragten Projektträger des BMBF Projektskizzen in deutscher Sprache eingereicht werden. Es wird empfohlen, bereits bei der Erstellung der Projektskizze Kontakt mit dem oben genannten Ansprechpartner beim Projektträger aufzunehmen (siehe Nummer 7.1). Erst in der zweiten Stufe werden förmliche Förderanträge von jedem einzelnen Projektpartner gestellt.

Die Projektpartner reichen, vertreten durch die Koordinatorin oder den Koordinator, eine begutachtungsfähige, gut verständliche und ohne weitere Hilfsmittel nachvollziehbare Projektskizze im Umfang von maximal 20 DIN-A4-Seiten (inklusive Anlagen, Schriftgrad 12) über das Internetportal https://www.projekt-portal-vditz.de/bekanntmachung/ZivileSicherheitSchutzvororganisierterKriminalitatII

bis spätestens 15. Februar 2019

ein. Sollen assoziierte Partner eingebunden werden, sind formlose Teilnahmebestätigungen der Skizze als Sonderanhang (zusätzlich zu den 20 DIN-A4-Seiten) beizufügen.

Die für eine Beteiligung an der Förderrichtlinie benötigten Informationen sind dort verfügbar, ebenso wie eine verbindliche Vorlage für die Skizzenerstellung. Zusätzlich zu der fristgerechten elektronischen Einreichung muss eine durch die Koordinatorin oder den Koordinator unterschriebene Druckfassung beim Projektträger eingehen. Diese ist unmittelbar nach der elektronischen Einreichung über den Postweg dem zuständigen Projektträger (siehe Nummer 7.1) vorzulegen.

Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Verspätet eingehende Projektskizzen können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.

Für die Projektskizze ist folgende Gliederung zu verwenden:

  1. Gesamtziel des Vorhabens, Zusammenfassung des Projektvorschlags,
  2. Beschreibung des Sicherheitsszenarios, der Fragestellung, der wissenschaftlichen bzw. technischen Arbeitsziele und angestrebten Innovationen,
  3. Kurzdarstellung des Forschungsverbunds, der Kompetenzen der Projektpartner sowie deren Zuständigkeiten im Projekt,
  4. Stand von Wissenschaft und Technik, bisherige eigene Arbeiten, Patentlage,
  5. Arbeitsplanung und Balkenplan,
  6. Verwertungsplanung (wissenschaftliche, technische und wirtschaftliche Ergebnisverwertung) und kurzes Normungskonzept (Darstellung der einschlägigen geltenden Normen und Richtlinien sowie gegebenenfalls Strategien zur Anpassung oder Erstellung von Standards, Normen und Richtlinien),
  7. Finanzierungsplanung (aufgeschlüsselt nach Projektpartnern), Darstellung des aufzubringenden Eigenanteils; Projektpartner, deren Vorhaben von Industriepartnern oder von anderen Stellen mitfinanziert werden, müssen die Höhe der vorgesehenen Drittmittel angeben.

Aus der Vorlage einer Projektskizze kann kein Rechtsanspruch auf eine Förderung abgeleitet werden.

Die eingegangenen Projektskizzen werden nach folgenden Kriterien bewertet:

  • Bedeutung des Forschungsziels: Fachlicher Bezug zum Rahmenprogramm, Bedarf und Relevanz für die praktische Anwendung,
  • wissenschaftliche und technische Qualität des Lösungsansatzes, Innovationshöhe,
  • Komplementarität des Konsortiums, Einbeziehung von Industrie und Anwendern, Kompetenz der Projektpartner,
  • Qualität, Effektivität und Effizienz des Projektaufbaus,
  • Qualität und Umsetzbarkeit des Verwertungsplans, Markt- und Umsetzungspotenzial,
  • nachvollziehbare, realistische Darstellung der Gesamtfinanzierung.

Das BMBF wählt die für eine Förderung geeigneten Projektideen aus und behält sich vor, sich bei der Bewertung der vorgelegten Projektskizzen durch unabhängige Expertinnen und Experten beraten zu lassen.

Das Auswahlergebnis wird der Verbundkoordinatorin/dem Verbundkoordinator schriftlich mitgeteilt.

Die eingereichte Projektskizze und eventuell weitere vorgelegte Unterlagen werden nicht zurückgesendet.

 

 

Horizon 2020: Visionary and integrated solutions to improve well-being and health in cities, zweistufige Ausschreibung, Frist erste Stufe: 19.02.2019

Specific Challenge:

It is estimated that by 2050 up to 70% of the world’s population will be living in urban areas. Urbanisation affects human health and well-being through factors such as exposure to pollutants, including noise, disasters, stressors and diseases, urban density, lack of physical activity, degraded ecosystems and erosion of natural capital, which can be exacerbated by climate change. As acknowledge by the Habitat III New Urban Agenda, public spaces play a crucial role in urban interaction and systemic urban innovation and they need to be designed and managed sustainably and equitably to ensure that the way citizens produce, consume, commute and interact within the urban fabric has a positive impact on their health and quality of life, enhances resilience to disasters and climate change and reduces the environmental footprint of the cities. The systemic integration of social, cultural, digital and nature-based innovation in the design, development and governance of public space has a tremendous potential to transform these spaces into diverse, accessible, safe, inclusive and high quality green areas that increase well-being and health and deliver a fair and equitable distribution of the associated benefits.

Scope:

Actions should deliver visionary and integrated solutions (e.g. therapy gardens, urban living rooms, creative streets, city farms) at the intersection of social, cultural, digital and nature-based innovation to increase citizens' health and well-being in cities[1]. These solutions should address social, cultural, economic and environmental determinants of health and well-being and support urban communities in reducing their exposure to climate-related risks, pollution (including noise), environmental stress and social tensions, including the negative effects of gentrification.

Actions should also demonstrate how the integration of these solutions into innovative land-use management, urban design and planning could reduce health-related environmental burdens in socially deprived neighbourhoods, foster equitable access for all to public spaces, enhance their quality and use and promote sustainable urban mobility patterns.

Actions should test new transition management approaches, governance models, legal frameworks and financing mechanisms to re-design public spaces and urban commons and assess their contribution to improving health and well-being. They should promote multi-stakeholder initiatives, citizens' engagement, co-creation and co-ownership of public spaces. Optimal and cost-effective use of behavioural games, networks of sensors, GIS-mapping, big data, observational programmes such as Copernicus and GEOSS, and citizens' observatories should be made as appropriate to enable the integration and visualisation of data for more effective monitoring of the transition towards healthier and happier cities.

The involvement of social sciences and humanities disciplines such as psychology, behavioural science, economics, law, anthropology, sociology, architecture, or design studies, is considered essential to enhance social learning and promote the role of social and cultural innovation in transforming public spaces, with particular attention devoted to gender dynamics and diversity.

To enhance the impact and promote upscaling and replication of these solutions, projects should engage in substantial networking and training actions to disseminate their experience, knowledge and deployment practices to other cities beyond the consortium. To enhance impact cooperation and synergies with the activities undertaken within the Global Covenant of Mayors for Climate and Energy initiative and its regional components[2] (supported by the EC) should be sought where appropriate.

Furthermore, actions should envisage resources for clustering with other ongoing and future projects on sustainable cities through nature-based solutions funded under the 'Smart and Sustainable Cities' call in part 17 of the 2016-2017 Work Programme as well as relevant projects to be funded under topics SC5-20-2019 and CE-SC5-03-2018 of this Work Programme. Cooperation with relevant actions funded under the Horizon 2020 Societal challenge 6 topic 'TRANSFORMATIONS-03-2018-2019:Innovative solutions for inclusive and sustainable urban environments' should also be sought as appropriate.

Funded projects are expected to establish long-term sustainable data platforms securing open, consistent data about the impacts of the deployed approaches and ensure interoperability with other relevant data infrastructures for effective communication, public consultation, exchange of practices, and sharing of experiences.

Proposals should pay attention to the special call conditions for this topic.

The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU in the range of EUR 10 million would allow this specific challenge to be addressed appropriately. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Expected Impact:

The project results are expected to contribute to:

  • high quality, multifunctional, public spaces able to integrate digital, social, cultural and nature-based innovation to enhance health and well-being, while ensuring 'the right to the city' as specified in the Habitat III New Urban Agenda;
  • European cities being world ambassadors of sustainable lifestyles, providing universal access to greener, safe, inclusive and accessible public spaces, also accounting for the gender dimension;
  • participatory approaches in re-designing and transforming public spaces to increase health and well-being in cities through innovative public-private-people partnerships (PPPPs);
  • more comprehensive assessment of the sustainability and resilience of cities through the development of health and well-being indicators;
  • establishing innovative monitoring systems to measure benefits and capture the multiple co-benefits created by nature-based solutions in terms of health and well-being.

Horizon 2020: Building a water-smart economy and society, zweistufige Ausschreibung, Frist erste Stufe: 19.02.2019

Specific Challenge:

There is a growing demand for water from various economic activities and increasing stress on natural water sources. To secure water for our society, there is therefore a need to make available alternative water resources of various qualities and which are appropriate for different functions and multiple users, and to better exploit water resources and all the valuable substances that could be obtained through the wastewater treatment and reuse process. However, innovations in this domain remain fragmented and/or only experimented at small scales; testing and deployment in operational environments and at scales suitable for encouraging wider uptake is still missing.

Scope:

Actions should demonstrate the feasibility of a 'water smart' economy and society in which all available water resources, including surface, groundwater, waste water, and process water, are managed in such a way as to avoid water scarcity and pollution, increase resilience to climate change, appropriately manage water-related risks, and ensure that all valuable substances that could be obtained from waste water treatment processes, or are embedded in used water streams, are recovered.

Actions should address only one of the following sub-topics:

a) Symbiosis between industry and water utilities: Actions should demonstrate resource-efficient solutions derived from the systemic exploitation of symbiotic inter-linkages between wastewater treatment in industry and by water utilities. These might address, for instance, the reuse of treated wastewater, the use of substances or energy derived from wastewater treatment, or might demonstrate the concept of dynamic allocation of the right quality of water for the right purpose, while ensuring health and safety. Innovative solutions do not need to be only technological, but may also encompass other types of innovation such as innovative governance and stakeholder engagement or business models in industrial environments.

b) Large scale applications with multiple water users at various relevant scales: Actions should test and demonstrate systemic innovation in real life, large scale operational environments. Actions should address multiple water users (urban, industrial, rural and agricultural) and various relevant scales (regional/national/international) for:

  • stimulating efficient and multiple use, recycling and reuse of water; recovery of energy and materials (such as nutrients, minerals, chemicals and metals) from water;
  • managing water demand and efficient allocation;
  • exploiting alternative water sources;
  • prevention of water pollution and degradation of the aquatic environment and soil; and
  • cost-effective and smart management of the water system and infrastructure.

As far as possible, the innovative solutions should include all of the above-mentioned activities. Actions should also consider: new marketing and financing concepts and strategies to maximise the multiple values of water and increase the attractiveness of the water sector for investors; new governance approaches and decision-making instruments for water managers; water systems vulnerability approaches and other sustainability assessments (e.g. footprint, Life Cycle Assessment).

The participation of social sciences and humanities, also addressing the gender dimension, is considered crucial to properly address the complex challenges of this topic, especially those related to human behaviour and attitudes towards water, the inter-linkages between policy and implementation, and acceptance of the solutions developed by both the public and other water users.

For both sub-topics, deployment of enabling digital solutions for the monitoring, control and optimisation of data and processes is also encouraged. Where appropriate, related regulatory and institutional barriers which prevent the wide application of developed innovative solutions should be addressed. Where technological innovation is concerned, TRL 5-7 should be achieved. To assure applicability and wide deployment of the innovative water technologies in different conditions (including different water resources, economic, social and regulatory settings) involvement of market take-up partners and/or end users from a wide range of different European regions is strongly encouraged, as well as SME participation.

The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU of between EUR 10 million and EUR 15 million would allow this specific challenge to be addressed appropriately. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Expected Impact:

The project results are expected to contribute to:

  • significantly reduced use of water from freshwater sources;
  • improved recovery and use of resources (materials and water itself), including energy;
  • mobilisation of water-related investments and synergies with other funding instruments.
  • the creation of new business opportunities and increased competiveness of EU industries;
  • supporting, as appropriate, the implementation of EU water policies, the transition to a more circular economy at different scales and economic and social conditions[1], water security, water use efficiency, enhanced resilience to climate change and achievement of the relevant Sustainable Development Goals;
  • the implementation of the objectives of the EIP Water and, where appropriate, supporting the implementation and evaluation of technology verification schemes, including the EU Environmental Technology Verification Pilot (ETV) programme.

Horizon 2020: Strengthening international cooperation on sustainable urbanisation: nature-based solutions for restoration and rehabilitation of urban ecosystems, zweistufige Ausschreibung, Frist erste Stufe: 19.02.2019

Specific Challenge:

Unsustainable, non-resilient urbanisation patterns, the expansion or neglect of urban areas have caused the fragmentation, depletion and destruction of habitats, biodiversity loss and the degradation of ecosystems and their services. Increasing connectivity between existing, modified and new ecosystems and restoring and rehabilitating them within cities and at the urban-rural interface through nature-based solutions[1], is necessary to enhance ecosystem resilience and adaptive capacity to cope with the effects of climate and global changes and to enable ecosystems to deliver their services for more liveable, healthier and resilient cities.

Scope:

Actions should develop models, tools, decision support systems, methodologies, strategies, guidelines, standards and approaches for the design, construction, deployment and monitoring of nature-based solutions and restoration, prevention of further degradation, rehabilitation and maintenance measures for urban and peri-urban ecosystems and the ecological coherence and integrity of cities. Actions should review and capitalise upon existing experiences and good practices in Europe and (for option a) China or (for option b) CELAC. The strategies and tools should be part of an integrated and ecologically coherent urban planning and city-making process that would secure a fair and equitable distribution of benefits from the restored urban ecology and limit its exposure to environmental stresses. Methodologies, schemes and indicators should be developed to allow for the assessment of the cost-effectiveness of the restoration measures, also accounting for their possible negative effects. They should account for the totality of the benefits delivered by the restored ecosystems in terms of, for example, enhancing cities’ climate-proofing and resilience, enhancing mitigation options, improving human health and well-being, reducing inequalities and reducing cities’ environmental footprint. Actions should also dedicate efforts to awareness raising, outreach activities and education of citizens, including school children about the benefits of nature for their social, economic and cultural well-being.

Actions should bring together European and – depending on the option chosen – Chinese or CELAC research partners, government agencies and urban authorities, private sector and civil society with relevant expertise and competence and foster participatory engagement in urban ecological restoration actions. Further to the eligibility and admissibility conditions applicable to this topic, proposals are encouraged to ensure, to the extent possible, an appropriate balance in terms of effort and/or number of partners between the EU and the international partners, which would correspond to their respective ambition, objectives and envisaged work. This would enhance the impact of the actions and the mutual benefits for both the EU and the international partners.

In line with the strategy for EU international cooperation in research and innovation (COM(2012)497), international cooperation is encouraged. Proposals should pay attention to the special call conditions for this topic.

The participation of social sciences and humanities disciplines, addressing also the gender dimension, is crucial to properly address this topic. Cooperation and synergies with the activities undertaken within the Covenant of Mayors initiative for Climate and Energy[2] initiative (supported by the EC) should be sought where appropriate.

Strengthening EU-CELAC collaboration (2019)

The possibility for participants from some CELAC countries to apply for funding under national co-funding mechanism should be explored[3].

The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU in the range of EUR 5 million would allow this specific challenge to be addressed appropriately. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Expected Impact:

The project results are expected to contribute to:

  • restored and functioning urban ecosystems with an enhanced capacity to deliver their services;
  • making a business and investment case for nature-based solutions on the basis of increased evidence about the benefits from restored urban ecosystems with regards to urban liveability, climate change resilience, social inclusion, urban regeneration, public health and well-being;
  • guidelines for cost effective urban ecosystem restoration and ecological rehabilitation measures and new planning approaches and methods.

Horizon 2020: Transforming historic urban areas and/or cultural landscapes into hubs of entrepreneurship and social and cultural integration , zweistufige Ausschreibung, Frist erste Stufe: 19.02.2019

Specific Challenge:

Over the past decades, abandonment and decay of urban, industrial and rural heritage has occurred in many historic urban areas[1] and cultural landscapes[2] due to reduction of economic activities and closing down of industries. This has led to unemployment, disengagement and economic stagnation. Other areas, in contrast, have implemented regeneration processes, yet these have not always been successful as they were based on top-down decision making and implementation without engaging the local population. This has led to breaking up of traditional social structures, gentrification and over-reliance on volatile sectors, such as tourism.

Thanks to their symbolic and cultural value, and to their specific urban fabric, historic areas have the potential to be transformed into hubs of entrepreneurship, creativity[3], innovation, new lifestyles, and social and cultural integration reaping the opportunities offered by, for instance, emerging creative sectors, digital technologies, the sharing and 'maker' economy, and social innovation. Evidence-based intelligent leveraging of the value of historic and cultural assets can transform challenges into economic, social and cultural opportunities, while fully respecting the identity of the historic urban areas and cultural landscapes.

Scope:

Actions should develop, demonstrate and document strategies, approaches and solutions to re-activate and re-generate historic urban areas[4] and/or cultural landscapes[5]. They should foster innovation by relevant start-ups, cultural and creative industries, including from the digital technologies sector, small scale advanced manufacturing producers and local 'makers', craft workshops, etc. for adaptive re-use and leverage of heritage assets and social integration. Solutions should be co-created, co-managed and co-implemented at the appropriate scale (e.g. for districts, buildings, public spaces etc.) within the broader context of urban and regional development, and involving local populations, research centres, appropriate authorities, innovators, universities, city-makers movements and, where relevant, new population groups. Systemic approaches and methodologies to identify the latent capacities of historic urban areas and to activate them may be developed. They should assess cultural and heritage values, respect the identity of the places and promote social innovation, also accounting for the gender dimension, economic sustainability, inclusiveness, social cohesion and integration in the long term. Innovation in its various forms (e.g. regulatory, governance, business, finance) should be considered. Synergies with other ongoing relevant projects, such as the European Creative Hubs Network[6], should be sought where appropriate.

Proposals should pay attention to the special call conditions for this topic.

Actions should envisage resources for clustering with other ongoing and future projects relevant to cultural heritage funded under previous, current and future Horizon 2020 calls within Societal Challenge 5 as well as with relevant projects to be funded under topics CE-SC5-03-2018 and SC5-14-2019.

The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU of between EUR 7 million and EUR 8 million would allow this specific challenge to be addressed appropriately. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Expected Impact:

The project results are expected to contribute to:

  • reversing trends of abandonment and neglect of historic heritage in urban areas and landscapes;
  • new and tested blueprints for the socially and economically viable regeneration of European historic urban areas and cultural landscapes, with enhanced well-being and quality of life, social cohesion and integration;
  • boosting heritage and culture-relevant innovation, creativity, entrepreneurship and light 'reindustrialisation' of historic urban areas and cultural landscapes;
  • cross-sector collaboration, creation of job opportunities and skills in cultural and creative sectors and innovative manufacturing linked to historic heritage.

DFG: New NORFACE Programme: Democratic Governance in a Turbulent Age, zweistufiges Verfahren, Frist: 19.02.2019

Die Ausschreibung wird die folgenden Herausforderungen adressieren:

  • inequality and redistribution
  • evolving politics of threat
  • democratisation of information
  • shifting identities and representation
  • changing authority of institutions

Deadline für Proposals in der ersten Antragsstufe ist der 19. Februar 2019.

Weitere Hinweise finden Sie hier:

http://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2018/info_wissenschaft_18_82/

https://www.norface.net/new-norface-programme-on-democratic-governance-democratic-governance-in-a-turbulent-age/

Horizon 2020: Europe in a changing world – inclusive, innovative and reflective societies, Frist: 14.03.2019

CALL - MIGRATION

Einreichungsfrist: 14.03.2019

CALL - SOCIOECONOMIC AND CULTURAL TRANSFORMATIONS IN THE CONTEXT OF THE FOURTH INDUSTRIAL REVOLUTION

Einreichungsfrist: 14.03.2019

CALL - GOVERNANCE FOR THE FUTURE

Einreichungsfrist: 14.03.2019

Horizon 2020: Supporting the emergence of data markets and the data economy, Frist: 28.03.2019

Specific Challenge:

The lack of trusted and secure platforms and privacy-aware analytics methods for secure sharing of personal data and proprietary/commercial/industrial data hampers the creation of a data market and data economy by limiting data sharing mostly to open data. This need strongly emerges from recent evidence from stakeholders, both for personal data platforms[1] and for industrial data platforms.[2],[3],[4] The lack of ICT and Data skills seriously limits the capacity of Europe to respond to the digitisation challenge of industry. Specific attention needs to be put in involving SMEs and give them access to data and technology. IT standardisation faces new challenges as technologies converge and federated systems arise, creating new gaps in interoperability.

All grants under this topic will be subject to Article 30.3 of the grant agreement (Commission right to object to transfers or licensing).

Scope:

a) Innovation Actions for setting up and operating platforms for secure and controlled sharing of "closed data" (proprietary and/or personal data). The actions should address the necessary technical, organisational, legal and commercial aspects of data sharing/brokerage/trading, and build on existing computing platforms. Proposals shall address one or both of the following sub-topics:

  • Personal data platforms shall ensure respect of prevailing legislation and allow data subjects and data owners to remain in control of their data and its subsequent use. Solutions should preserve utility for data analysis and allow for the management of privacy / utility trade-offs, metadata privacy, including query privacy. Solutions should also develop privacy metrics that are easy to understand for data subjects and contribute to the economic value of data by allowing privacy-preserving integration of independently developed data sources.
  • Industrial data platforms shall enable and facilitate trusted and secure sharing and trading of proprietary/commercial data assets with automated and robust controls on compliance (including automated contracting) of legal rights and fair remuneration of data owners.

The actions are required to link to and bring in industrial data providers (not necessarily as consortium members) that will populate the platforms. Conditions of use and practical arrangements of data sharing should be regulated.

The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU of between EUR 4 and 6 million would allow this area to be addressed appropriately. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

b) Research and Innovation Actions to advance the state of the art in the scalability and computational efficiency of methods for securing desired levels of privacy of personal data and/or confidentiality of commercial data, particularly when they are combined from multiple owners. Proposals shall also analyse and address, as appropriate, privacy/confidentiality threat models and/or incentive models for the sharing of data assets.

c) CSA proposals are invited to cover both of the following tasks:

  • Support the emergence of a data economy by ensuring SME inclusion, entrepreneurial support and trust-building, address the data skills gap. The CSA action shall liaise with and complement related initiatives[5], and shall support and work in collaboration with the platforms under ICT-13 a).

  • In line with the Communication on ICT Standardisation Priorities for the Digital Single Market[6], promote standardization, interoperability and policy support in the field of data and federated/networked computing systems.

One CSA will be funded. The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU of EUR 3 million would allow this area to be addressed appropriately. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Expected Impact:

a) and b)

  • Personal data protection is improved, and compliance with the General Data Protection Regulation (and other relevant legislation) is made easier for economic operators
  • Citizens' trust is improved as privacy-aware transparency and control features are increasingly streamlined across data platforms and Big Data applications.
  • Better value-creation from personal and proprietary/industrial data.
  • 20% annual increase in the number of data provider organisations in the personal and industrial data platforms
  • 30% annual increase in the number of data user/buyer organisations using industrial data platforms
  • 50% annual increase in number of users (data subjects) in the personal data platforms
  • 20% annual increase in volume of business (turnover) channelled through the platforms

c)

  • Demonstrated success stories among clients as a result of the services offered by the CSA and at least 50 clients (e.g. start-ups, SMEs) served annually in partner finding, matchmaking, venture capital raising, training, coaching etc.
  • Improved standardisation and interoperability especially in the context of cross-sector applications and technology convergence (data, Cloud, IoT, connectivity a.o.)

Horizon 2020: An inclusive digitally interconnected transport system meeting citizens' needs, Frist: 24.04.2019

Specific Challenge:

Merging physical transport assets like infrastructure or vehicles with the digital layer, through the Internet of Things (IoT) and big data applications opens vast possibilities in terms of the development of new transport services, business/operating models and social innovations. This has been exemplified in the rapid development of services such as multimodal travel planners, transportation network companies, Mobility as a Service, public transport on demand, new airline ancillary products, various forms of tracking and tracing and many others.

Digitally based services and applications provide citizens with an increasing level of tailored real-time information and greater choice thus allowing for a travel process that is faster, more comfortable and which gives travellers greater control. These services and applications can also serve as basis for social innovations in mobility. In the longer time frame, digitisation of transport promises to lead towards fully personalised services and commercial offers. Despite this, important and often overlooked aspects are user impact and user's ability and readiness to take advantage of the new opportunities. Benefiting from digital technology requires specific skills, willingness and ability to assume a new role as an active participant of the digital travel ecosystem. The main challenge is therefore to ensure that all members of society can benefit from digitisation. In order to achieve this, it is necessary to better understand the needs and attitudes of various users, in particular vulnerable-to-exclusion citizens such as, for example, elderly, low-income, disabled or migrants, in relation to the requirements brought about by the digitised transport system as well as the skills and strategies necessary for all citizens in order to fully benefit from it.

Scope:

Proposals should address several or all of the following:

  • Identify the main characteristics of demands that digitally based mobility solutions place on the users;
  • Identify the needs and attitudes of all societal strata of transport users - in particular vulnerable to exclusion citizens - in the digitised travel ecosystem, taking into account interpersonal and intrapersonal (over time for the same person) variations(age, culture, etc);
  • Identify the obstacles to the appropriation of digital mobility by different user groups and possible nudges to facilitate it, including the potential for social innovations;
  • Investigate user requirements when transport is interrupted, e.g.: due to extreme weather, man-made or technical hazards.
  • Investigate gender related differences in the adoption of digitally based transportation products and services;
  • Identify skills and strategies needed in order to fully benefit from digitalisation in transport and thus to avoid digital exclusion or digital divide in terms of social and spatial aspects;
  • Analyse differences and particularities in relation to the adoption of new mobility solutions and social innovations across a representative sample of member states, both in terms of user uptake and service provision;
  • Provide recommendations for policy making and practical applications for designing an inclusive digital transport system and its related products and services with due regard to data protection and cybersecurity issues;

Research should be validated in a selected number of case studies through pilot demonstration, trials and testing involving service providers and end-users. Furthermore, actions should be undertaken in view of ensuring take up of research results by key stakeholders.

The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU of between EUR 1 and 3 million each would allow this specific challenge to be addressed appropriately. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Expected Impact:

Research will help policy-makers design appropriate regulatory frameworks and social and educational strategies in order to create the best possible conditions for an inclusive, user friendly digital transport system, taking into account the needs and characteristics of all parts of society, with particular attention to vulnerable to exclusion citizens. Moreover, research will also help regional authorities and businesses in designing digital transport solutions that are better tailored to citizens' individual needs.

VW-Stiftung: Momentum - Förderung für Erstberufene, Frist: 04.06.2019 und 02.06.2020

Gefördert werden Konzepte zur strategischen und inhaltlichen Weiterentwicklung der Professur, die sich aus unterschiedlichen Fördermaßnahmen zusammensetzen.

Das Angebot ist flexibel und kann den Erfordernissen der jeweiligen Disziplin bzw. dem Standort angepasst werden. Ausgeschlossen von einer Förderung sind Forschungsprojekte.

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: Konzepte zur Perspektiverweiterung
  • Volumen: bis zu 1 Mio. Euro
  • Dauer: max. 7 Jahre
  • Zielgruppe: Professor(inn)en drei bis fünf Jahre nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur
  • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und –kommunikation; Zusatzförderung für geflohene Wissenschaftler(innen)
  • Einreichungstermine sind: 04. Juni 2019, 02. Juni 2020

BMBF: Zivile Sicherheit - Sozioökonomische und soziokulturelle Infrastrukturen, zweistufiges Verfahren, Frist "soziokulturell" 12.12. bis 30.06.2019

Gegenstand der Förderung sind anwendungsnahe Forschungsvorhaben, die neue Strategien, technologische Ansätze und organisatorische Konzepte zum Schutz der im Folgenden benannten sozioökonomischen und soziokulturellen Infrastrukturen vor den Auswirkungen von Naturkatastrophen, Terrorismus, organisierter Kriminalität und Großschadenslagen entwickeln.

  • Sozioökonomische Infrastrukturen: Zu den sozioökonomischen Infrastrukturen im Sinne dieser Förderrichtlinie zählen das Gesundheits- und Pflegewesen sowie das Finanz- und Versicherungswesen.
  • Soziokulturelle Infrastrukturen: Zu den soziokulturellen Infrastrukturen im Sinne dieser Förderrichtlinie zählen Medien und Kulturgüter, also Rundfunk (Fernsehen und Radio), Internet, gedruckte und elektronische Presse, bewegliches und unbewegliches Kulturgut, Bibliotheken, Museen, Archive und symbolträchtige Bauwerke.

Die Laufzeit der Vorhaben ist in der Regel auf einen Zeitraum von drei Jahren angelegt. Die bereits geförderten Projekte sind zu berücksichtigen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Projektskizzen zum Themenbereich (I) Sozioökonomische Infrastrukturen sind einzureichen bis zum 11. Dezember 2018.

Projektskizzen zum Themenbereich (II) Soziokulturelle Infrastrukturen sind im Zeitraum vom 12. Dezember 2018 bis 30. Juni 2019 einzureichen.

VW-Stiftung: Künstliche Intelligenz - Frist: 04.07.2019

Künstliche Intelligenz - Ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft von morgen

  • Fachgebiet: Technikwissenschaften in Verbindung mit Gesellschafts- und/oder Geisteswissenschaften
  • Förderart: Forschungsprojekte
  • bis zu 1,5 Mio. Euro
  • max. 4 Jahre
  • Wissenschaftler(innen) aller Karrierestufen nach Promotion; internationale Kooperationspartner(innen) möglich
  • Interdisziplinäres Konsortium, integrative Forschungsansätze der Gesellschafts- und Technikwissenschaften
  • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation, Zusatzförderung für geflohene Wissenschaftler(innen)

Ziel der Initiative

Die Initiative zielt im Kern auf gemeinsame, integrative Forschungsansätze der Gesellschafts- und Technikwissenschaften. Vor dem Hintergrund der unter dem Begriff "Künstliche Intelligenz" stattfindenden aktuellen und sich abzeichnenden Entwicklungen sollen ausgehend von Gegenwartsdiagnosen neue Sichtweisen und Erkenntnisse mit Blick auf die Zukunftsgestaltung der Gesellschaft wie auch der Technologie ermöglicht werden. Hierbei sollen neuartige Projektkonstellationen und interdisziplinäre Zusammenarbeit für ein wissenschaftliches wie gesellschaftlich hoch relevantes und aktuelles Themenfeld ermöglicht und durch die entsprechenden Perspektivenwechsel zu neuen Sichtweisen und Lösungsansätzen erreicht werden.

Stichtage sind der 05. Juli 2018 sowie 04. Juli 2019.

VW-Stiftung: Experiment! - Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen - Frist: 01.08.2019

Ziel

Die Exploration ausgesprochen gewagter Forschungsideen, die etabliertes Wissen grundlegend herausfordern, unkonventionelle Hypothesen, Methodik oder Technologien etablieren wollen oder ganz neue Forschungsrichtungen in den Blick nehmen, wird derzeit kaum über das in Deutschland etablierte Förderangebot berücksichtigt. Hier setzt die Förderinitiative "Experiment!" an, mit der die VolkswagenStiftung grundlegend neue Forschungsvorhaben mit ungewissem Ausgang in der Startphase unterstützt. Ein Scheitern des Konzeptes und unerwartete Befunde werden als Ergebnis akzeptiert.


Förderangebot

Das Angebot richtet sich an Forscher(innen) aus den Natur-, Ingenieur-, und Lebenswissenschaften (einschließlich unmittelbar benachbarter Disziplinen aus den Verhaltenswissenschaften), die eine radikal neue und  riskante Forschungsidee austesten möchten. Sie erhalten die Möglichkeit, während einer auf 120.000 Euro und 18 Monate begrenzten explorativen Phase erste Anhaltspunkte für die Tragfähigkeit ihres Konzeptes zu gewinnen. Gegen Ende der Förderung  wird die Entwicklung der Projekte bei einem von der Stiftung veranstalteten "Forum Experiment!" betrachtet.

Als Antrag genügt eine kurze Skizze. In der Begutachtung geht die Stiftung einen völlig neuen Weg. Zuerst werden die rund 120-140 passendsten Anträge hausintern vorausgewählt. Eine interdisziplinäre Wissenschaftsjury bewertet nur diese anonymisierten Ideen (doppel-blind) und schließt qualitativ ungenügende Anträge aus. Aus dem Pool von Anträgen, die den Programm- und Qualitätskriterien genügen, wählt die Jury die überzeugendsten Anträge aus (ca. 15-20 Bewilligungen). Anschließend werden per Los ebenso viele Anträge gezogen (weitere 15-20 Bewilligungen). Auf diese Weise erhalten auch Ideen, die ansonsten leicht übersehen werden, eine Chance. Das Losverfahren als neues Auswahlelement und das gesamte Vorgehen werden begleitend evaluiert.

Hintergrund

Die Förderinitiative "Experiment!" wurde im November 2012 eingerichtet. Die Initiative erfreut sich mit durchschnittlich mehr als 500 Anträgen pro Stichtag einer außerordentlichen Resonanz. Bewilligt wurden 67 Vorhaben vor Einführung des Losverfahrens: 13 aus 704 (2013), 19 aus 630 (2014), 17 aus 425 (2015) und 18 aus 544 Anträgen (2016).

Horizon 2020: Digital Security Topics, Frist: 22.08.2019

  • SU-DS03-2019-2020: Digital Security and privacy for citizens and Small and Medium Enterprises and Micro Enterprises
  • Specific Challenge:

    Some members of the digital society in the EU are more vulnerable as they are less prepared to confront with cyber-attacks. The scale, value and sensitivity of personal data in the cyberspace are significantly increasing and citizens are typically uncertain about who monitors, accesses and modifies their personal data. Personal data breach may facilitate abuse by third parties, including cyber-threats such as coercion, extortion and corruption.

    In order to protect the freedom, security and privacy, and ensure personal data protection of the citizens in Europe, citizens should be enabled to assess the risk involved in their digital activities and configure their own security, privacy and personal data protection settings and controls across these services. Citizens need to be fully aware that their informed consent is necessary in many situations and become capable in providing their permission/consent for allowing accessing their personal data/devices/terminals with an increased level of granularity. Additionally there is a need for increased citizens' capacity to modulate the level and accuracy of the monitoring tools used by services (e.g. via cookies, positioning, tokens).

    Most Small and Medium-sized Enterprises and Micro Enterprises (SMEs&MEs) lack sufficient awareness and can only allocate limited resources - both technical and human - to counter cyber risks, hence they are an easier target (e.g. of ransomware attacks) compared to large organizations. Security professionals and experts working for SMEs&MEs need to be in a constant learning process since cybersecurity is a significantly complex and fast-evolving field. Taking into account the significant economic role of SMEs&MEs in the EU, tailored research to innovation should support cybersecurity for SMEs&MEs.

  • SU-DS05-2018-2019: Digital security, privacy, data protection and accountability in critical sectors
  • Specific Challenge:

    In critical vertical sectors/domains, cybersecurity technologies deployed in several application domains should be aligned to the specific domain needs, linking the demand and supply sides for such cyber technologies. In the context of an increased digitization and also of growing complexity of cyber-attacks, there are certain sectors/subsectors identified as critical from the point of view of cybersecurity needs in the NIS Directive: energy (electricity, oil, gas), transport (air transport, rail transport, water transport, road transport), banking, financial market infrastructures, health sector (health care settings, including hospitals and private clinics), drinking water supply and distribution, and digital infrastructure. These sectors are important customers of cybersecurity solutions; hence it is of outmost importance to facilitate the engagement of end-users towards defining and providing sector-specific common requirements about digital security, privacy and personal data protection. Building security, privacy and personal data protection by design and by default, principles and standards should be clearly defined to protect the critical infrastructures in these sectors and ensure personal data integrity and confidentiality.

    For transport domain, security must be managed pro-actively over the system as a whole. This must also extend to include interfaces to critical supporting infrastructures such as communication networks and satellite systems. The complexity of the transport sector finds its roots in the diversity of components that build the solutions in use and the very long lifecycle of these components. The challenge is to migrate these solutions, systems, and infrastructures to a higher level of cybersecurity.

    ICT enables the healthcare sector to provide efficient, effective, cross-border top-quality healthcare services improving the public healthcare. Healthcare operations, services and applications are provided via various interconnected infrastructures, systems, entities and people. Personalized medicine is on the brink of becoming a successful approach in treating diseases. This increases the complexity of the pharmaceutical supply chain and raises the importance of achieving a zero error rate in the supply of personalized medications. Cybersecurity in this respect is safety critical and novel approaches are needed to ensure traceability and zero error deliveries. Moreover, requirements related to data protection legislation should also be taken into account, as health is a very sensitive sector from this point of view[1].

    This interconnectivity reveals various threats, making the healthcare ecosystem vulnerable to catastrophic attacks with high impact to healthcare institutions and people's lives. The healthcare industry has seen a major rise in cyber-attacks over the past two years, and data breaches increasingly damage the healthcare industry as well as the privacy and personal data protection of the people. Vulnerable patients’ records management systems can be attacked leading to unauthorised disclosure of and access to personal data concerning health. Connected medical devices are increasingly used, in particular wearables and home health monitoring devices which often transmit sensitive data over unsecure wireless networks from the patients’ home to the hospitals exposing the privacy and personal data of the patients and the resilience of the healthcare infrastructures.

    Digital technologies are also profoundly changing the financial sector. Cybersecurity solutions are essential to make possible digital technologies for finance and for the stability of the financial sector which must respond to increasingly sophisticated cyber-attacks.

Horizon 2020: Upgrading smartness of existing buildings through innovations for legacy equipment, Frist: 03.09.2019

Specific Challenge:

An essential part of Europe's clean energy transition is the changing role of buildings from energy consumers to actively controlling and optimising indoor environment while contributing to energy system flexibility by ensuring distributed energy generation from renewable energy sources, energy storage, facilitate smart charging of EVs, load reduction through energy efficiency and load shifting through demand response. Innovative technologies will enable smart buildings to interact with their occupants and the grid in real time and to manage themselves efficiently, so as to become an active element of the energy system. Intelligent and connected devices, sensors and controllers, supported by the development of new business models for new energy services, will create new opportunities for energy consumers.

Today in the EU, the existing building stock represents the main challenge for a more efficient energy use, in buildings as well as across the whole energy system. The smart readiness of buildings may evolve faster for devices and systems easily replaced and installed, than for other parts of the building's equipment such as HVAC and DHW systems etc. due to higher costs of replacement, longer lifecycles and difficulties related to the integration in buildings. This installed equipment remains highly relevant for buildings interactions with the energy system, making its upgrade to higher levels of smartness an essential step.

Scope:

Proposals should develop and demonstrate cost-effective technological solutions to manage energy within existing buildings and interact with the grid providing energy efficiency, flexibility, generation and storage, based on user preferences and requests. These solutions should be aimed to upgrade existing buildings, either residential or tertiary, using automation and IT to offer new services and control to the building users, thereby improving their comfort and increasing their satisfaction.

Proposals should demonstrate how the smart systems, smart controls and smart appliances can be integrated seamlessly in existing buildings to interface and/or to control the major energy consuming domestic appliances that are already installed. These pilots should involve several types of domestic appliances and technical building systems with longer lifecycles (boilers, radiators, DHW preparation, motors for ventilation, windows opening and shading; lighting etc.) and with shorter lifecycles (dryers, washing machines, fridges, etc.), testing several types of control modes (ON/OFF, power modulation, etc.) possible for a given type of appliance. Recharging points for electric vehicles and other forms of energy storage should also be incorporated in the pilots. The proposed solutions should not adversely affect the original functionalities, product quality, lifetime, as well as warranties of the appliances.

Proposals are expected to include clear business model development and a clear path to finance and deployment. Key partners should have the capability and interest in making the developed solution a core part of their business/service model to their clients.

Besides the pilot demonstrations, proposals should outline business models and strategies for the broad uptake of the proposed smart systems into specific building typologies in Europe and their integration with evolving electricity markets, e.g. dynamic pricing or other services and information offered by energy suppliers and/or aggregators. Integrations with other energy networks (e.g. DHC) can also be considered.

The solutions should focus on cost-effectiveness, interoperability and user-friendliness: easy installation and maintenance, maximising consumer comfort (e.g. self-learning) and information on own consumption (e.g. recommendations to the user in order to maximise savings) as well as on gains from its contribution to grid operation.

A realistic estimate should be provided on the total energy savings/year and on the impact of the innovations demonstrated in the project on the total power available for cost effective demand response actions. The projects should involve technology providers (e.g. manufacturers of appliances, movable envelope components, smart control/ home systems providers), energy services providers (aggregators and/or suppliers and/or ESCO's), user representatives, electricity system operators and other actors as relevant.

The activities are expected to be implemented at TRL 6-8 (please see part G of the General Annexes).

The Commission considers the proposals requesting a contribution from the EU of between 3 to 4 million would allow this specific challenge to be addressed appropriately. Nonetheless this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

This topic contributes to the roadmap of the Energy-efficient Buildings (EeB) cPPP.

Expected Impact:

Proposals are expected to demonstrate the impacts listed below using quantified indicators and targets wherever possible:

  • Primary Energy savings triggered by the project (in GWh/year);
  • Investments in sustainable energy triggered by the project (in million Euro);
  • Upgrade of existing buildings to higher smartness levels, including a significantly enlarged base of existing building equipment and appliances monitored by energy management systems and activated through demand response actions;
  • Reduction in energy consumption and costs, exceeding the additional consumption from IT and its cost.

Additional positive effects can be quantified and reported when relevant and wherever possible:

  • Reduction of the greenhouse gases emissions (in tCO2-eq/year) and/or air pollutants (in kg/year) triggered by the project.

Horizon 2020: Socio-economic research conceptualising and modelling energy efficiency and energy demand, Frist: 03.09.2019

Specific Challenge:

In the Energy Union Strategy, Energy Efficiency was recognised as a resource in its own right which should be enabled to compete on equal terms with generation capacity and to have primary consideration across all policies[1]. However, the structure of energy demand as well as the real value beyond the fuel's cost and the (energy and non-energy) impacts of energy efficiency are still not well understood with the effect that benefits of energy efficiency are not sufficiently taken into account in financial and political decision making, and planning, while prices of fossil fuels remain relatively low.

The topic addresses three different dimensions of this challenge with the aim to trigger actions which

  1. make the energy efficiency first principle more operational (2018);
  2. substantiate the demand side aspects in energy modelling (2019).

Scope:

2019:

The aim of the action is to deepen the demand side-related parameters in existing models and to include new aspects and data sources (e.g. by tapping DSOs modelling for forecasting of distributed loads). In general, it is to be expected that the introduction of smart meters and smart equipment will lead to more accurate consumption data providing for a more holistic mapping of the demand side and thus for better projections inside energy policy development and a more effective regulatory framework.

The action should complement the existing demand side energy models by developing multiple-agent energy models and/or modelling segments and/or developing methodologies on how to improve and enhance the demand side aspects in modelling.

These models and/or methodologies should:

  • be compatible with the energy models most commonly used at European level;
  • model more accurately those aspects not yet sufficiently considered in the existing models;
  • make use of new data sources, including big data as for example generated by smart meters, smart buildings and smart equipment;
  • identify and refine the structure and patterns of demand and how it will develop;
  • contribute to an enhanced demand-side model to be consistently used at European level.

The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU of between EUR 1 million and 2 million would allow this specific challenge to be addressed. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Expected Impact:

2019:

Proposals are expected to demonstrate the impacts listed below, using quantified indicators and targets wherever possible

  • More accurate and holistic mapping and modelling of the demand side and to a better assessment of energy consumption trends for different categories of economic agents.
  • More accurate follow-up of energy efficiency measures implemented at the demand side;
  • Better assessment of demand-side policy needs at European level.

Horizon 2020: Social Sciences and Humanities (SSH) aspects of the Clean-Energy Transition, Frist: 06.09.2019

Specific Challenge:

The clean-energy transition doesn't just pose technological and scientific challenges; it also requires a better understanding of cross-cutting issues related to socioeconomic, gender, sociocultural, and socio-political issues. Addressing these issues will help to devise more effective ways of involving citizens and to better understand energy-related views and attitudes, ultimately leading to greater social acceptability as well as more durable governance arrangements and socioeconomic benefits.

Scope:

In 2018, proposals should be submitted under the theme "Social innovation in the energy sector" and in 2019 under the theme "Challenges facing carbon-intensive regions". They should address one or several of the questions listed under the respective sub-topics below. All proposals should adopt a comparative perspective, with case studies or data from at least three European Union Member States or Associated Countries.

2019:

Challenges facing carbon-intensive regions: The transition to a low-carbon energy system and economy poses particular challenges for regions that are still heavily dependent on fossil-fuel-based industries or the extraction of fossil fuels themselves ("coal and carbon-intensive regions"). At the same time, this transition offers major opportunities for developing new lines of business and for increasing the competitiveness of structurally weak regions. Focusing on the past 5-10 years up to the present, particular attention should be focused on the following issues:

  • What are the principal socio-economic challenges facing coal and carbon-intensive regions today and what effect have these had on livelihoods and the sustainability of local and regional economies?
  • What coping strategies have emerged in recent years? What are the principal differences between regions that are coping well and those that are not?
  • To what extent have coal and carbon-intensive regions experienced outward migration in recent years and in what way has this affected their social and demographic composition?
  • What effect, if any, have these changes had on the rise of populism and of anti-democratic attitudes in the regions concerned?


The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU of between EUR 1 and 3 million would allow this specific challenge to be addressed appropriately. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Expected Impact:

The proposed research will:

  • provide a better understanding of socioeconomic, gender, sociocultural, and socio-political factors and their interrelations with technological, regulatory, and investment-related aspects, in support of the goals of the Energy Union and particularly its research and innovation pillar;[2]
  • yield practical recommendations for using the potential of social innovation to further the goals of the Energy Union, namely, to make Europe's energy system more secure, sustainable, competitive, and affordable for Europe's citizens;
  • yield practical recommendations for addressing the challenges of the clean-energy transition for Europe's coal and carbon-intensive regions, including socioeconomic and political ones.

VW-Stiftung: Freigeist-Fellowships, Frist: 10.10.2019

Freigeist-Fellowships

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: eigene Stelle (Nachwuchsgruppenleitung)
  • projektbezogen bis zu 2,2 Mio. Euro für beide Förderphasen
  • max. 5 (+3) Jahre oder 6 (+2) Jahre
  • exzellente Nachwuchswissenschaftler(innen), die außergewöhnliche, risikobehaftete Wissenschaft zwischen etablierten Forschungsfeldern betreiben möchten
  • Voraussetzungen: Promotion vor max. vier Jahren; Anbindung an eine Forschungsinstitution in Deutschland; erfolgter Wechsel des akademischen Umfelds; Auslandsaufenthalt
  • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation; besondere familienbezogene Leistungen; Zusatzförderung für geflohene Wissenschaftler(innen); Weiterbildungsmaßnahmen
  • Stichtag: 10. Oktober 2019

2020

VW-Stiftung: Momentum - Förderung für Erstberufene, Frist 02.06.2020

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: Konzepte zur Perspektiverweiterung
  • bis zu 1 Mio. Euro
  • max. 7 Jahre
  • Professor(inn)en drei bis fünf Jahre nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur
  • keine Projektförderung, Kurzantrag
  • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und –kommunikation; Zusatzförderung für geflohene Wissenschaftler(innen)

Jährliche Ausschreibungen/Anträge jederzeit

BMBF: Bekanntmachung - Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II, Einreichung fortlaufend, Bewertungsstichtage: 31. Juli 2018 bis 31. Juli 2022

Gegenstand der Förderung sind direkt durch den Anwender initiierte und koordinierte Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Anwender-Position in Forschungsprojekten. Um dies zu erreichen, ist im Rahmen dieser Förderrichtlinien ein weites Spektrum von Aktivitäten förderfähig – von der anwendungsbezogenen Erforschung neuer Technologien und Konzepte bis hin zur Weiterentwicklung und Qualifizierung vorhandener Lösungen für spezifische, bisher nicht abgedeckte Anwendungsbereiche.

Die praxisnahe Verifizierung, Validierung und Demonstration der Forschungsergebnisse, etwa durch wissenschaftlich begleitete Feldversuche oder vorkommerzielle Praxistests, sind dabei wichtige Aspekte. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit sowie das Unterstützungspotenzial der Projektergebnisse unter realistischen Einsatzbedingungen zu erproben, ohne dass es zu einer Verzerrung des Marktes kommt. Eine sich an die Erprobung anschließende Produktentwicklung ist daher ausdrücklich nicht Gegenstand der Förderung.

Es können zum Beispiel folgende Themen aufgegriffen werden:

  • Schutz und Rettung von Menschen, nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr, Katastrophenschutz,
  • Kriminalitätsprävention, polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Schutz kritischer Infrastrukturen, Versorgungssicherheit,
  • Schutz vor Terrorismus,
  • Detektion von Gefahrstoffen,
  • übergreifende Themen, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen, Organisationskonzepte, Modelle zur Aus-, Fort- und Weiterbildung und Migration.

Förderungswürdig sind Verbundprojekte, die von einem Anwender gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung oder einem Unternehmen durchgeführt werden. "Anwender – Innovativ" stellt den Anwender ins Zentrum eines Projektvorschlags. Das heißt, die entsprechende Idee stammt vom Anwender und wird gemeinsam mit einem oder maximal zwei Projektpartnern aus der Forschung und/oder Industrie erforscht. Der Nutzen des Vorhabens muss in erster Linie den Anwendern zugutekommen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Die Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden. Bewertungsstichtage sind:

  • 31. Juli 2018,
  • 31. Januar 2019,
  • 31. Juli 2019,
  • 31. Januar 2020,
  • 31. Juli 2020,
  • 31. Januar 2021,
  • 31. Juli 2021,
  • 31. Januar 2022,
  • 31. Juli 2022.

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft - Frist: jährlich zum 31. Dezember

Ideen entwickeln – Initiative ergreifen – Zukunft gestalten

Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft Nachwuchswissenschaftler aus, die sich in ihren Dissertationen oder Habilitationen mit der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft und damit mit den zentralen ordnungspolitischen Fragestellungen des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen.

Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 35.000 Euro dotiert.

Zielsetzung des Forschungspreises

Es ist das Anliegen des RHI den ethischen Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wieder zu mehr Geltung zu verhelfen, die nicht allein auf Wettbewerb und Gewinnmaximierung basieren, sondern auch auf Solidarität und gemeinwohlverpflichteter Verantwortlichkeit. Der Preis soll dazu beitragen Forscher und Vordenker, die diesen Themenkomplex wissenschaftlich bearbeiten und exzellent allgemeinverständlich aufbereiten, in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Teilnahme Forschungspreis

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann beteiligen Sie sich und reichen Sie Ihre Dissertation oder Habilitation bei uns ein. Einsendeschluss ist der 31. Dezember eines jeden Jahres.

Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich auf den folgenden Internetseiten sowie in der Informationsbroschüre.

http://www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis/forschungspreis/

Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Frist: jährlich im Januar

Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird von der DFG ausgeschrieben. Dieser mit 50.000 € dotierte, persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.

Die Vorschläge aus unterschiedlichen Fachgebieten werden nach den Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalität und Nachhaltigkeit von einer Jury, bestehend aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten, beurteilt. Die DFG nennt dem Stifterverband den von der Jury gewählten Preisträger.

Der Communicator-Preis ist in Form eines Hologramms vom Kölner Maler und Medienkünstler Michael Bleyenberg gestaltet worden. Ein "Sandwich" aus Spiegel und Glas schließt eine holographisch belichtete Folie ein und ruht in einem Sockel aus massivem Acrylglas, mit dem Namen des Preisträgers.

VW-Stiftung: Symposien und Sommerschulen - Fristen: Symposien Stichtage, Sommerschulen jederzeit

Anträge für Sommerschulen jederzeit
Stichtage für Symposien

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: Symposien im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover; Sommerschulen deutschlandweit
  • Wissenschaftler an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen, ggf. mit internationalen Mitantragsteller(innen)
  • Voraussetzungen: interdisziplinärer und internationaler Kontext; aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses, signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen (Teilnehmende & Vortragende)
  • Zusatzleistungen: Kinderbetreuungskosten, Unterstützung der Veranstaltungsvorbereitung, Mittel für Sachaufwendungen

 

 

Ziel der Initiative

Mit der Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben.

Förderangebot

Unterstützt werden können Symposien, Workshops und Konferenzen (in der Regel bis zu 50 Personen) sowie Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmer). Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind

  • ein interdisziplinärer und internationaler Kontext,
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie
  • eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.


Die durch die VolkswagenStiftung geförderten Symposien, Workshops und Konferenzen finden im neu errichteten Tagungszentrum "Schloss Herrenhausen" in Hannover statt. Im Rahmen der "Symposienwochen der VolkswagenStiftung" stehen verschiedene Termine für die Durchführung Ihrer Veranstaltung zur Verfügung. Unter dem folgenden Link finden Sie die Termine der Symposienwochen.

Termine für 2018

  • 28.05. - 30.05.2018
  • 04.07. - 06.07.2018
  • 25.07. - 27.07.2018
  • 05.09. - 07.09.2018
  • 10.10. - 12.10.2018
  • 05.11. - 07.11.2018
  • 28.11. - 30.11.2018

Termine für 2019

  • 12.06. - 14.06.2019
  • 01.07. - 03.07.2019
  • 10.07. - 12.07.2019
  • 25.09. - 27.09.2019
  • 16.10. - 18.10.2019
  • 06.11. - 08.11.2019
  • 27.11. - 29.11.2019

Sommerschulen werden weiterhin in ganz Deutschland gefördert.

Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung für Symposien, Workshops und Konferenzen zudem die entsprechenden Stichtage. Um im Vorfeld zu klären, ob die von Ihnen geplante Veranstaltung den Kriterien des Programms entspricht, stehen Ihnen die fachlich zuständigen Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich rechts im Bereich "Was Antragsteller wissen müssen" unter "Information zur Antragstellung". Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Wichtiger Hinweis: Symposien und Sommerschulen, die thematisch zu anderen Förderinitiativen der VolkswagenStiftung gehören, können häufig innerhalb der jeweiligen Initiative gefördert werden.

Die Teilnahme an Tagungen oder Exkursionen wird nicht gefördert.

Hintergrund

Die Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" wurde bereits im Jahr 1966 eingerichtet.

BMAS: Förderrichtlinie zur „Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik“

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen.
Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und
  • Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Gefördert werden:

a) Projekte

  • die dazu dienen, verschiedene Institutionen im Bereich der Sozialpolitikforschung bundesweit zu vernetzen mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zu unterstützen und Synergien nutzbar zu machen;
  • in deren Rahmen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft neue Fragestellungen zu gesellschaftlich relevanten Themen auf innovative Weise bearbeitet werden;
  • die in den in Nummer 1.1 genannten Themenbereich fallen und darüber hinaus dazu beitragen können, der Sozialpolitikforschung in Deutschland neue inhaltliche und methodische Impulse zu geben.

b) Promotion

  • für Doktoranden mit Prädikatsexamen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaften, die eine Promotion zu einem sozialpolitischen Thema im Rahmen des genannten Themenbereichs anstreben.

c) Stiftungsprofessuren

  • in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Zunächst erfolgt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens die Einreichung von kurzen Projektskizzen, die auf Plausibilität und grundsätzliche Geeignetheit geprüft werden. Die Antragsteller, deren Skizzen für grundsätzlich förderfähig erachtet werden, können dann in einem zweiten Verfahrensschritt förmliche Förderanträge (ausführliche Vorhabenbeschreibung und Formantrag) einreichen. Die Förderentscheidung wird vom BMAS unter Berücksichtigung des Votums des wissenschaftlichen Beirats getroffen.

Es ist keine Deadline in der Bekanntmachung genannt.


Alle Informationen gibt es hier und hier.

DFG: Wissenschaftler als Flüchtlinge - Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft möchte geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern.

Kern des Maßnahmenbündels ist das Angebot, dass alle Leiterinnen und Leiter DFG-geförderter Projekte sowie die Hochschulen selbst Zusatzanträge stellen können, um qualifizierte Flüchtlinge - angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Die Zusatzanträge können auf alle Mittel gerichtet sein, die eine Einbindung der Flüchtlinge in das Projekt ermöglichen. Hierzu zählen insbesondere Gastmittel oder auch Personalstellen. Für die Einbindung von wissenschaftlich ausgewiesenen Personen eignet sich darüber hinaus vor allem das Mercator Modul.

Die Anträge können jederzeit formlos gestellt werden und sollten den Umfang von fünf Seiten (ohne CV und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten.

Weitere Informationen können Sie dem beigefügten Dokument entnehmen oder den Seiten der DFG:

www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2015/info_wissenschaft_15_82/index.html

Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung, Frist: jährlich 15. April und 15. November

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung

Das BFHZ wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird das BFHZ-CCUFB durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsverfahren

Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite des BFHZ befindet. Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ, bzw. extern  begutachtet.

Förderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren Förderumfang 5.000,--€ übersteigen, durchlaufen zusätzlich eine externe Evaluierung.

Haushaltsvorbehalt

Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite des BFHZ („Download").

Einreichung

Die Antragstellung erfolgt online vor dem jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres).

BMBF: Förderung der Kooperation mit Zentralasien, Anträge laufend

Fördermöglichkeiten im Rahmen der EU-Zentralasienstrategie und der Zielsetzung der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung:

Ziel der Fördermaßnahme sind die Exploration und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung und die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit mit Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus, sowie mit Moldau und Belarus.


Was wird gefördert?

  • Maßnahmen zur Exploration und Anbahnung projektbezogener oder institutioneller Kooperationen
  • Thematische Schwerpunkte:
    • Umwelt, Nachhaltigkeit
    • Geotechnologie
    • Gesundheitswissenschaften
  • Projektanbahnung: Maßnahmen zur Konzeption und Planung von Projekten und Kooperationen, deren Förderung unter einem BMBF-Fachprogramm oder einem Programm der EU beantragt werden soll

Wer wird gefördert?

  • im Verbund mit Einrichtungen aus Zentralasien, dem Südkaukasus, Moldau und Belarus deutsche Hochschulen, forschungsaktive Kliniken, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland
  • Anträge mit Beteiligung von KMUs werden bei gleicher Qualität bevorzugt

Wie wird gefördert?

  • Ausgaben für Anbahnungsreisen, den projektbezogenen wissenschaftlichen Austausch, Expertentreffen und thematische Projektplanungsworkshops
  • in begründeten Einzelfällen:
    • Veranstaltungskosten
    • Sachmittel
    • Personalkosten
  • Gewährung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von bis zu 25 000 Euro / Projekt

Antragstellung:

  • einstufiges Förderverfahren
  • Erstellung von förmlichen Förderanträgen mit elektronischem webbasiertem Antragssystem "ewa"
  • zusätzliche im elektronischen Antragssystem fertig gestellte endgültige Version mit Unterschriften der deutschen und ausländische Partner per Post an das Internationale Büro des BMBF (IB)

Anträge werden laufend entgegengenommen und bearbeitet.

Fachliche Information und Beratung:

Internationales Büro des BMBF
beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Internet: www.internationales-buero.de

DAAD: Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland

Programm: “Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland“

Seit Mitte 2009 kann der DAAD aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Ausland bei der beruflichen Wiedereingliederung in Deutschland unterstützen.

Wer kann sich bewerben?
Bewerbungsberechtigt sind deutsche Doktoranden einer ausländischen Hochschule in der Endphase ihrer Promotion (voraussichtlicher Abschluss der Promotion innerhalb der nächsten 12 Monate), Postdoktoranden und erfahrene Wissenschaftler im Ausland, die nach einer Mobilitätsphase ihre wissenschaftliche Karriere in Deutschland fortsetzen möchten. Darüber hinaus sollen deutsche Wissenschaftler die im Ausland promoviert haben, in ihrem Bemühen unterstützt werden, Kontakte und wissenschaftliche Kooperationen mit deutschen Hochschulen einzugehen. Hierbei werden zwei voneinander unabhängige Fördermaßnahmen angeboten:

  • Fahrtkostenzuschüsse für Vorstellungsgespräche oder
  • Fachvorträge in Deutschland sowie bis zu sechsmonatige Stipendien.

Anträge auf Rückkehrstipendien können bis spätestens drei Monate vor dem gewünschten Stipendienantritt gestellt werden. Anträge für Fahrtkostenzuschüsse müssen spätestens 14 Tage vor Reiseantrittvollständig vorliegen. Eine rückwirkende Antragsstellung ist in beiden Fällen nicht möglich.

Die komplette Ausschreibung finden Sie hier.

VW-Stiftung: Förderangebot für geflohene Wissenschaftler(innen) - Antragstellung nach persönlicher Rücksprache

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: eigene Stelle oder Stipendium
  • bis zu 2 bzw. 3 Jahre (je nach Förderangebot)
  • Wissenschaftler(innen), die von der Stiftung gefördert werden/wurden und die geflohene Wissenschaftler(innen) in ihren Forschungskontext einbinden möchten
  • Voraussetzungen: Antragsteller(in) wird aktuell oder wurde in den vergangenen 10 Jahren im Rahmen einer Projekt- oder Personenförderung von der Stiftung gefördert; Anbindung an eine Forschungsinstitution in Deutschland
  • Zusatzleistungen: besondere familienbezogene Leistungen
  • Antragstellung nach persönlicher Rücksprache

 

 

VW-Stiftung: 'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften? Workshops und Sommerschulen, Anträge jederzeit

Interaktion qualitativ-hermeneutischer Verfahren und Digital Humanities: 'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften?

  • Fachgebiet: Geistes- und Kulturwissenschaften
  • Förderart: Workshops & kleinere Sommerschulen (Förderlinie 2)
  • Reisekosten (inkl. Übernachtung, Verpflegung)
  • Wissenschaftler(innen) aller historisch-hermeneutischen Disziplinen
  • Voraussetzung: Kombination qualitativ-hermeneutischer und digitaler Ansätze "auf Augenhöhe"
  • Anträge für Workshops/Sommerschulen: jederzeit

Alle aktuellen Ausschreibungen können im externer Link folgt Teilnehmerportal von Horizon 2020 eingesehen werden.

Einige der externer Link folgt Nationalen Kontaktstellen veröffentlichen die Calls auch thematisch sortiert, z.B.:

NKS Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften:

NKS Informations- und Kommunikationstechnologien:

NKS Lebenswissenschaften:

NKS zu den Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen:

NKS ERC:

BMBF: "Zivile Sicherheit - Spitzenforschungscluster zur Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von islamistischem Extremismus", Fristen: ab 1. Oktober 2018 bis 1. November 2021

Die Einreichung von Projektskizzen sind im Zeitraum 1. Oktober 2018 bis 1. November 2021 jederzeit möglich. Die Bewertung der eingegangenen Skizzen erfolgt zu den folgenden Bewertungsstichtagen: 2019: 1. März, 1. Juli, 1. November; 2020 und 2021: 1. März, 1. November.

Gegenstand der Förderung sind zwei Module, in denen sich Forschungsverbünde unabhängig voneinander auf eine Förderung bewerben können.

 

Modul 1: Aufbau und Koordination des Spitzenforschungsclusters zur Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von islamistischem Extremismus und Terrorismus

Dies umfasst sowohl eigene Forschungsaktivitäten als auch die Schaffung einer Plattform, die verfügbare Erkenntnisse aus vorhandenen anderen Projekten bündelt und synergetisch zusammenführt. Der Cluster soll Bedarfe aus der Praxis aufgreifen und sich als Anlauf- und Informationsstelle für Entscheidungsträger und Praktiker aus Behörden, Wissenschaft und Gesellschaft zu Fragen der Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von islamistischem Extremismus und Terrorismus etablieren.

Die Auswahl des Spitzenforschungsclusters erfolgt in einem Wettbewerb. Die Teilnahme am Wettbewerb setzt die Bewerbung in Form einer qualifizierten Skizze voraus. Aus den Unterlagen muss das Zusammenwirken der Beteiligten des Spitzenforschungsclusters deutlich werden. Der Spitzenforschungscluster ist zunächst auf eine Laufzeit von fünf Jahren auszurichten. Bei Eignung und einem passenden Konzept ist eine Verlängerung um weitere fünf Jahre denkbar.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem PT bis spätestens zum 10. Oktober 2018 in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

 

Modul 2: Anwendungsnahe Forschungsprojekte zur Bekämpfung von islamistischem Extremismus und Terrorismus

Im Rahmen des Spitzenforschungsclusters werden fortlaufend kleine, anwendungsbezogene Forschungsverbünde ¬gefördert. Ziel ist es, auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen zeitnah reagieren zu können. Die Forschungsverbünde müssen technologische, organisatorische oder konzeptionelle Ansätze zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus verfolgen und ein hohes Maß an Aktualität sowie einen klaren Anwendungsfokus haben. Die Forschungsvorhaben sollen vorhandene sowie perspektivische Problemlagen und Fähigkeitslücken adressieren und sich auf schnell umsetzbare Ergebnisse konzentrieren, die zeitnah in die Praxis überführt werden können.

Die Auswahl der förderungswürdigen Projektideen erfolgt im Wettbewerbsverfahren. Die Teilnahme setzt die Bewerbung in Form einer qualifizierten Skizze voraus.