Forschung

Forschungsförderung

Aktuelle Ausschreibungen

(Die Ausschreibungen sind nach dem Datum des Fristablaufs geordnet.)

 

2017

BayFOR: BayIntAn - Bayerisches Förderprogramm zur Anbahnung internationaler Forschungskooperationen, Frist: 27.02.2017

Die Bayerische Forschungsallianz vergibt Fördermittel in Form von Reise- und Aufenthaltskostenzuschüssen zur Anbahnung von internationalen Forschungskooperationen. Der Projektpartner kann hierbei in sämtlichen Staaten beheimatet sein, es sei denn, für diesen Staat oder die Region bietet ein Bayerisches Hochschulzentrum eine spezifische Anbahnungshilfe an.

Die Bayerische Forschungsallianz wählt aus den beabsichtigten Kooperationsvorhaben - für welche eine Fördersumme von maximal 10.000 Euro beantragt werden kann - die aus ihrer Sicht geeignetsten Vorhaben aus und gewährt in Abhängigkeit von den verfügbaren Haushaltsmittel eine entsprechende Förderung auf der Basis einer Anteilsfinanzierung. Die Mittel für die Kooperationsförderung BayIntAn stellt das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zur Verfügung.

BayIntAn richtet sich an alle antragsberechtigten Wissenschaftler, vom Lehrstuhlinhaber bis zum  Nachwuchswissenschaftler.  Gerade im Nachwuchsbereich (Juniorprofessuren, Postdocs, Forschungsgruppenleiter etc. ) sind die zur Anbahnung von internationalen Forschungskooperationen notwendigen Finanzmittel nicht immer vorhanden, da stehen wir mit BayIntAn gerne bereit.  Die Förderchancen sind nach wie vor als überdurchschnittlich gut anzusehen.

Die Details zur Ausschreibung lassen sich unter http://www.bayfor.org/de/bayintan nachlesen.

BMBF-Ausschreibung: Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der Bildungsforschung - Frist: 01.03.2017

Die ursprüngliche Bekanntmachung aus 2015 finden Sie hier: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1060.html

In der aktuellen Änderung wurde der Stichtag zur Einreichung von Förderanträgen auf den 1. März 2017 festgelegt: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1288.html

BMBF: Förderung der Maßnahme "Migration und gesellschaftlicher Wandel" im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms "Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften"; Zweistufiges Verfahren, Frist: 01.03.2017

Das BMBF beabsichtigt die Förderung von Forschungsvorhaben zu den unten beschriebenen Themenfeldern über eine Dauer von bis zu vier Jahren. Gefördert werden Einzel- und Verbundvorhaben:

Themenfeld I: "Diversität und kultureller Wandel durch Zuwanderung"

Die zunehmende Diversität in Deutschland auch aufgrund von Einwanderung verändert kulturelle Erscheinungsformen wie Normen und Werte, Geschlechterrollen, Sprache, Religion, Identität und soziale Beziehungen. Diese beschleunigte kulturelle Pluralisierung setzt Potenziale und Modernisierungsimpulse frei (z. B. in Hinblick auf transnationale Beziehungen, Kompetenzen und weltoffene Einstellungen). Im Falle eines kulturellen Auseinanderdriftens birgt sie aber auch Risiken sozialer Spaltung. Die Aufgabe dieses Themenfelds ist es, die verschiedenen kulturellen Integrationsaspekte und -prozesse, insbesondere wie sie sich in Alltagssituationen darstellen, zu erfassen, zu erklären und sie in Zusammenhang mit einem gesamtgesellschaftlichen kulturellen Wandel zu bringen.

Bisherige Forschungsergebnisse haben z. B. auf die entscheidende Bedeutung des Spracherwerbs in Integrations­prozessen hingewiesen. Sprachkompetenz und sprachliche Variation stehen in engem Zusammenhang mit weiteren kulturellen Erscheinungsformen wie Identität und Norm- und Wertesystemen. Sprachkompetenz ist dabei nicht nur eine entscheidende Voraussetzung für Teilhabe. Aufgrund der basalen Rolle von Sprachkontakt bewirken sprachliche Veränderungen (z. B. hin zu Mehrsprachigkeit oder "hybriden" Sprachen) einen Kulturwandel und sprachliche Variationen schlagen sich im Alltagshandeln wie in sozialen Strukturen nieder.

Auch die Folgen religiöser Pluralisierung durch Migration sind in diesem Zusammenhang von Interesse. Das betrifft sowohl den Einfluss von Migration auf Einstellungen zu Religion in der Gesamtgesellschaft als auch die Bedeutung der Religion der Einwanderinnen und Einwanderer in ihrem Alltagsleben. In welchen Formen wird religiöse Verschiedenheit sozial akzeptiert und wie schlägt sich dies auf Identitäten, Einstellungen und Verhaltensweisen von Zugewanderten und anderen sozialen Gruppen nieder?

Veränderungen in der kulturellen Zusammensetzung der Gesellschaft sind auch ein wesentlicher Grund für einen Norm- und Wertewandel. Allgemein geht es um die Frage, in welchen Alltagssituationen unterschiedliche Werte aktiviert und relevant werden. Denn Werte- und Normsysteme einzelner Einwanderergruppen unterscheiden sich zum Zeitpunkt der Ankunft in der Aufnahmegesellschaft untereinander ebenso, wie sie von denen vorhandener Gruppen differieren. "Mitgebrachte" Werte und Normen ändern sich zum einen im Laufe des individuellen Eingliederungsprozesses, zum anderen über Generationen hinweg. Gleichzeitig wandeln sich die vorherrschenden Werte und Normen der Aufnahmegesellschaft. Eine besondere soziale Bedeutung hat in diesem Zusammenhang z. B. die Frage nach dem Wandel der vorherrschenden Geschlechternormen einzelner Einwanderergruppen und der Aufnahmegesellschaft.

Den hier mit wenigen Beispielen ansatzweise umrissenen kulturellen Wandel zu untersuchen, Problemstellungen zu identifizieren und Lösungsansätze zu entwickeln und zu erproben, ist ein Ziel der zu fördernden Projekte.

Themenfeld II: "Diversität und institutioneller Wandel durch Zuwanderung"

Durch Forschung zum Themenfeld "Diversität und institutioneller Wandel" sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie sich gesellschaftliche Institutionen in Deutschland z. B. in den Bereichen Bildung, Arbeit, Gesundheit, Verwaltung und Politik, wie auch zivilgesellschaftliche Organisationen in Reaktion auf Einwanderung verändert haben und unter Berücksichtigung des demografischen Wandels weiterhin verändern werden. Dieser institutionelle Wandel soll an Fallbeispielen empirisch erforscht werden.

Dabei soll untersucht werden, ob und wie sich unterschiedliche Organisationen durch die Einwanderungssituation verändert haben. Viele Institutionen und Organisationen haben mit verschiedenen Aktivitäten, die zum Teil auf bestimmte Einwanderergruppen zielen, versucht, kulturelle Vielfalt bzw. Diversität zu berücksichtigen und bereits kultursensible Programme eingeführt. Teils verfolgen sie damit das Ziel, eine gleichberechtigte Teilhabe oder zumindest eine Gleichbehandlung von Einwanderinnen und Einwanderern zu ermöglichen.

Zudem soll untersucht werden, inwiefern Migrantinnen und Migranten Organisationen verändern. Eine offene Frage ist in diesem Zusammenhang, in welchem Maße und wie durch die Partizipation von Zugewanderten in einer Organisation ein institutioneller Wandel initiiert wird. Hierbei ist auch der Einfluss zivilgesellschaftlicher Organisationen von Zugewanderten auf den institutionellen Wandel von Interesse. Darüber hinaus interessiert schließlich der Zusammenhang zwischen zivilgesellschaftlichem Handeln im Allgemeinen und dem Wandel von Institutionen in den oben genannten Bereichen.

Die Migrationsforschung hat diesen institutionellen Wandel durch Migration bisher noch nicht über ein breites Spektrum von Sektoren und Organisationstypen hinweg untersucht. Im Rahmen der Fördermaßnahme kann deshalb das gesamte Spektrum von Institutionen und Organisationen in öffentlicher und privater Hand – von den Bereichen Bildung und Arbeit, Gesundheit und Wohlfahrt, Verwaltung und Politik bis hin zur (Pionier-)Rolle der Kulturpolitik – in den Blick genommen werden. Aufschlussreich kann in diesem Zusammenhang der Vergleich von Organisationen unterschied­lichen Typs sein. Zum besseren Verständnis kann auch die Betrachtung von Organisationen in ihren räumlichen Kontexten beitragen. Hier kann wiederum der Vergleich unterschiedlicher räumlicher Kontexte einen Erkenntniswert haben.

In empirischen Studien soll untersucht werden, welche integrativen Effekte institutionelle Veränderungen haben, die auf Einwanderungsprozesse reagieren oder diese erleichtern wollen (z. B. interkulturelle Öffnung oder Diversity-Management). Diese Veränderungen sollen daraufhin untersucht werden, inwieweit sie die gesellschaftliche Teilhabe von Zugewanderten (auch der zweiten und dritten Generation) fördern. In diesem Kontext sind auch neue methodische Zugänge zu Diskriminierungsvorgängen und Gleichstellungspraxis von Interesse.

Forschungsprojekte auf dem hier mit Beispielen ansatzweise umrissenen Themengebiet sollen aus anwendungsorientierter Perspektive neue Forschungsfragen stellen und auf der Grundlage empirischer, praxisbezogener Forschung Lösungsansätze mit dem Ziel der Ermöglichung von Chancengleichheit und gesellschaftlicher Teilhabe entwickeln und erproben.

Alle Informationen unter: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1272.html

DFG-RFBR Cooperation: Possibility for Joint German-Russian Research Projects; Frist: 01.03.2017

On the basis of a fruitful cooperation for more than twenty years within the framework of a standing open call and to harmonise the working procedures the DFG and the Russian Foundation for Basic Research (RFBR) have opened the possibility for funding of joint German-Russian projects in all areas of basic research for the period of 2018–2020. Due to the reintegration of the Russian Foundation for Humanities (RFH) into RFBR the new call includes research fields in the humanities and social sciences. Collaborations of research teams from both countries are invited to submit joint proposals by 1 March 2017.

Further information:
http://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2016/info_wissenschaft_16_79/

ANR-DFG: Förderprogramm für deutsch-französische Forschungsprojekte in den Geistes- und Sozialwissenschaften; Frist: 15.03.2017

Das Förderprogramm, das die deutsch-französische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften ausbauen und intensivieren möchte, stieß in den vergangenen Jahren auf breite Resonanz in der Wissenschaft. Für Postdoktorand/innen besteht das Angebot, in Kooperation mit Wissenschaftler/innen des Partnerlands ein eigenes Forschungsprojekt zu realisieren – ohne thematische Vorgaben.

Die Geistes- und Sozialwissenschaften in beiden Ländern sollen damit ermuntert werden, durch die Zusammenführung national geprägter Wissenschaftstraditionen in bestimmten Forschungsfeldern Ergebnisse zu erarbeiten, die auch für wichtige und längst nicht mehr nationalstaatlich begrenzte gesellschaftliche oder politische Probleme von Belang sind. Sie sollen ferner in den Bereichen, in denen Deutsch und Französisch als Wissenschaftssprachen nach wie vor eine Rolle spielen, die Vorzüge der Mehrsprachigkeit auch im Wissenschaftsbetrieb nutzen und demonstrieren. Förderanträge können bis 15.03.2017 bei der DFG beziehungsweise der ANR eingereicht werden.

 

Weitere Informationen:
http://www.dfg.de/download/pdf/foerderung/grundlagen_dfg_foerderung/
informationen_fachwissenschaften/geisteswissenschaften/dfg_anr_ausschreibung_2017.pdf


BTHA: Bayerisch-tschechische akademische Projekte 2017 - Förderung für Projekte bayerischer Hochschulen mit Partnern in Tschechien zur Anbahnung weiterer Kooperationen, Frist: 15.03.2017

Das Programm fördert akademische Projekte bayerischer Hochschulen in Kooperation mit Partnern in Tschechien. Ziel dieses Programms ist es, den Weg für fortführende Kooperationen in Forschung und Lehre zu ebnen, sowohl inhaltlich als auch im Hinblick auf spätere Drittmitteleinwerbung, etwa für Anträge auf Forschungsförderungsprogramme der EU.

Unterstützt werden z.B. bayerisch-tschechische Konferenzen, wissenschaftliche Workshops, Sommer- und Winterschulen, Seminare, Exkursionen, Projektbesprechungen usw. Projekte, die den wissen-schaftlichen Nachwuchs einbeziehen (Masterstudierende, Promovierende), werden besonders begrüßt.
Für die Förderung akademischer Projekte zwischen Bayern und Tschechien stehen im Jahr 2017 insgesamt etwa 120.000 Euro zur Verfügung.

Ausschreibung: www.uni-regensburg.de/bayhost/medien/btha/btha_ap_2017_ausschreibung.pdf

Kontaktadresse für die Antragstellung
Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur c/o BAYHOST

Universität Regensburg Universitätsstr. 31

93053 Regensburg

E-Mail: sekretariat(at)btha.de

Tel.: 0941 / 943-5315

BMBF-Bekanntmachung: Förderung von Forschungsverbünden zu Verhaltensstörungen im Zusammenhang mit Gewalt, Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch in Kindheit und Jugend; zweistufiges Verfahren, Frist: 20.03.2017

Gefördert werden sollen Forschungsverbünde, die folgende Bereiche thematisieren:

  • Erforschung von biologischen, psychischen und psychosozialen Ursachen von Gewalt, Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch in Kindheit und Jugend;
  • Erforschung von biologischen, psychischen und psychosozialen Folgen von Gewalt, Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch in Kindheit und Jugend;
  • Erforschung, Erprobung und Praxistransfer von Interventions- und Therapiemöglichkeiten bei Betroffenen und Gefährdeten;
  • Forschung zu Ursachen, Prävention, Diagnostik, Therapie und Verlauf sexueller Präferenz- und/oder Verhaltensstörungen sowie von Persönlichkeitsentwicklungen, die zur Gewaltausübung gegenüber Kindern und Jugendlichen prädisponieren (Täterforschung).

Da sich die Folgen von in der Kindheit und Jugend erlebter (sexualisierter) Gewalt oft über die gesamte Lebensspanne hinweg zeigen, schließen Forschungsfragen auch die Untersuchungen von Erwachsenen mit entsprechenden Lebenserfahrungen mit ein (Verlaufsforschung). Sind alters- oder geschlechtsspezifische Aspekte für das Forschungsgebiet relevant, müssen sie in der Forschungsstrategie und dem Forschungsvorhaben berücksichtigt werden. Sollen geschlechtsspezifische Aspekte nicht einbezogen werden, ist dies zu begründen.

Als nachrangig erachtet werden ausschließlich deskriptive und epidemiologisch orientierte Forschungsansätze ohne begleitende Forschung zum Verständnis der (Patho-)Genese der Verhaltensstörung und/oder der Wirksamkeit von Interventionen.

Die Bekanntmachung richtet sich an medizinische und lebenswissenschaftliche Forschungsdisziplinen (z. B. Psychologie, Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Pädiatrie, Neurowissenschaften), aber auch an sozialwissenschaftliche, juristische und andere Fächer, sofern entsprechende Expertise für die Beantwortung von spezifischen Fragen der Gesundheitsforschung innerhalb eines Verbundes benötigt wird.

Forschungsverbünde können Maßnahmen zur gezielten interdisziplinären Nachwuchsförderung beinhalten (z. B. Rotationsstellen oder Stellen für Nachwuchsgruppenleiterinnen bzw. Nachwuchsgruppenleiter).

Bereits bestehende Forschungsinfrastrukturen sollen nach Möglichkeit und wo sinnvoll einbezogen werden. Wo immer möglich, ist die gezielte Nutzung von bereits existierenden Datensätzen, Materialsammlungen und Kohorten bzw. Stichproben von betroffenen und/oder gefährdeten Personen für Forschungsfragestellungen vorzusehen.

Von der Förderung ausgenommen sind Ansätze, die bereits in anderen Förderprogrammen unterstützt werden oder bereits in der Vergangenheit Gegenstand einer Bundesförderung waren.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 20. März 2017 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

Bei Verbundprojekten sind die Projektskizzen in Abstimmung mit der vorgesehenen Verbundkoordinatorin bzw. dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen. Mit Blick auf das internationale Begutachtungsverfahren wird die Einreichung der Projektskizzen in englischer Sprache empfohlen.

Die Einreichung erfolgt elektronisch über das Internet-Portal https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/GEWALT

 

Alle Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1278.html

 

 

DFG: Priority Programme “Education as a Lifelong Process” (SPP 1646); Frist: 29.03.2017

Since 2009 the National Educational Panel Study (NEPS) – as one of the biggest longitudinal data collection endeavors in social science in Europa and even beyond − provides high-quality, nationally representative longitudinal data on educational careers and developing competencies as well as the conditions and outcomes of educational histories in Germany in scientific use files. Since 2014, NEPS is hosted by the Leibniz Institute for Educational Trajectories (LIfBi) at the University of Bamberg in cooperation with a German-wide network of excellence.

The Priority Programme aims to foster widespread scientific use of the data and the research opportunities offered by the NEPS. This call is open to all interested researchers working on educational issues in Germany from all related disciplines in social sciences. Equal access to the data is granted for prospective applicants. Further information is available at the NEPS homepage (see below).

The overall purpose of this final funding period is a first stocktaking of the full new NEPS research opportunities. A special focus refers to longitudinal analyses on basic and applied research questions. Running projects are encouraged to add a longitudinal extension by including more measurement points or more than one cohort to their research. Furthermore, new projects are invited especially for innovative longitudinal analyses and/or with an emphasis on comparative, methodological and/or interdisciplinary research questions. The great advantage of NEPS data is the possibility to enrich the NEPS datasets with various other data sources to explore advanced research potentials. Initiatives to merge or link additional information to NEPS-data as well as to extend already existing enriched datasets in cooperation with other projects are encouraged and supported. For more information about the options and possibilities, please contact the coordinators of the Priority Programme (see below). Focussed proposals on issues like substantive or methodological research on competence development across the lifespan or in different age ranges, educational trajectories, international as well as cohort comparative analyses are especially welcome.

Submitted research projects should focus on one of the following themes:

  • Substantive analyses utilising the NEPS database. This includes descriptions and analyses of educational transitions, careers, and competence developments over shorter and longer spans in the life course as well as all kinds of theory-driven studies on educational processes. The design and the data collection of the NEPS are based on a broad range of theories and hypotheses from sociology, psychology, education sciences, pedagogy, and economics regarding the conditions and consequences of education as a lifelong process.
  • Linking and analysing NEPS data together with other national and/or international data-sets in order to validate instruments and to conduct theory-driven (comparative) analyses. In particular, projects are welcome on cross-national or national comparisons of educational transitions or pathways and competence developments using data from various NEPS cohorts and other longitudinal studies. Projects are also invited which match data from other data sources in Germany (e.g. data from the statistical offices of the federal states in Germany or other data) to the NEPS database.
  • Addressing methodological issues relevant to the NEPS. Analyses of education as a lifelong process require advanced quantitative longitudinal methodology and suitable measurement instruments. The Priority Programme therefore invites projects which apply and further develop new methodology and techniques of longitudinal data analysis. Particularly useful are projects with a focus on mode effects and/or validity (e.g. by comparing NEPS measurements and assessments to other large-scale studies), primarily in competence measurements over the life course and projects with a focus on the development of new methods of item and unit imputation in the case of longitudinal studies in a multilevel design. However, the Priority Programme also invites projects which further develop statistical and data management tools for longitudinal data analysis.

Proposals for the third two-year funding period should be submitted via DFG’s electronic submission system elan by 29 March 2017. Please select the appropriate call “SPP 1646 – Education as a Lifelong Process” when submitting your proposal. All proposals must be written in English.

Further information: https://spp1646.neps-data.de/Home.aspx

 

BMBF-Ausschreibung: Förderung von Forschungsverbünden zur psychischen Gesundheit geflüchteter Menschen; zweistufiges Verfahren, Frist: 30.03.2017

Gegenstand der Förderung

Gefördert werden interdisziplinäre Forschungsverbünde, die Kompetenzen in den Bereichen der klinischen Forschung und der Versorgungsforschung bündeln. Die Verbünde sollen Fragestellungen bearbeiten, die einen hohen Wert für die Diagnose, Therapie oder Prävention von psychischen Störungen und Belastungen bei geflüchteten Menschen haben und die sinnvoll nur in Kooperation mehrerer Arbeitsgruppen bearbeitet werden können.

Gefördert werden translationale, an der Versorgungsrelevanz ausgerichtete Forschungsansätze, die darauf abzielen, mit ihren Ergebnissen zu einer möglichst schnellen und wissenschaftlich abgesicherten Verbesserung der Versorgungssituation von geflüchteten Menschen mit psychischen Störungen und Belastungen beizutragen. Bestehende Versorgungsangebote sollen an den realen Bedarf angepasst werden. Forschungsergebnisse aus dem Kontext weltweiter Fluchtbewegungen sollen auf ihre Übertragbarkeit hinsichtlich der spezifischen Situation in Deutschland überprüft werden. Wo nötig sollen neue, niederschwellige, zielgruppen- und kultursensible Ansätze zur Prävention von psychischen Erkrankungen und Versorgung der Betroffenen erforscht werden.

Es können Forschungsansätze beispielsweise zu folgenden Themen bearbeitet werden:

  • Analyse der vorhandenen regionalen und überregionalen Angebote zur Diagnostik, Therapie und Prävention und ihrer Nutzung;
  • Entwicklung neuer oder Optimierung bestehender evidenzbasierter, zielgruppenspezifischer, effizienter, kultur­sensibler Konzepte zur Diagnostik, Therapie und Prävention; wo sinnvoll, standortübergreifende Harmonisierung vorhandener Ansätze;
  • Entwicklung oder Anpassung von Versorgungsmodellen unter Alltagsbedingungen;
  • Forschung zur Dissemination und Implementierung zielgruppenspezifischer Versorgungsansätze;
  • Verbesserung der Adhärenz gegenüber Versorgungs- und Präventionsangeboten;
  • Forschung zu möglichen Resilienz-, Schutz- und Risikofaktoren;
  • Untersuchungen zu den Strukturen des Versorgungssystems, ihrer Zugangswege und zur Gestaltung niederschwelliger Versorgungsstrukturen sowie zum Abbau von Barrieren beim Zugang und innerhalb des Versorgungssystems;
  • Abschätzung der Kosten für das Gesundheitssystem, sozioökonomische Studien.

Der Schwerpunkt der Verbundaktivitäten sollte auf der klinischen und der Versorgungsforschung liegen. Biomedizinische Fragestellungen, etwa zu Resilienz- und Schutzfaktoren, können im Rahmen der Verbünde ebenfalls gefördert werden, wenn sie einen substanziellen Beitrag zu den Arbeiten des Verbunds liefern.

Zur Bearbeitung der jeweiligen Fragestellungen sollen interdisziplinäre Forschungsverbünde gefördert werden, die alle für die jeweilige Fragestellung relevanten Disziplinen umfassen, beispielsweise die Medizin, die Psychologie, die Naturwissenschaften sowie die Sozial-, Kultur- und Geisteswissenschaften, die Gesundheitswissenschaften und die Gesundheitsökonomie. Weitere Expertisen aus Disziplinen mit intensivem Praxisbezug zu geflüchteten Menschen in Deutschland, etwa aus den Bereichen der Pädagogik, der Sozialarbeit oder der Allgemein- und Notfallmedizin können, wo dies zur Beantwortung spezifischer Forschungsfragen innerhalb eines Verbunds notwendig ist, mit eingeschlossen werden.

Forschungsverbünde und -ansätze können regional oder überregional angelegt sein. Bei ausschließlich regional ausgerichteten Verbünden und Forschungsprogrammen sollte die Übertragbarkeit der zu erwartenden Ergebnisse auf andere Standorte überprüft werden.

In den Verbünden ist eine enge Vernetzung zwischen Forschung und Praxis und den beteiligten Teildisziplinen vorzusehen. Die Forschungsprojekte eines Verbunds müssen durch ihren kooperativen, interdisziplinären Charakter überzeugen (d. h. durch ihren Nutzen von der Vernetzung und ihren Mehrwert für den Verbund). Partizipatorische Ansätze, d. h. die Einbindung geeigneter geflüchteter Menschen in die Ausarbeitung und in die Durchführung des Forschungsprogramms, sind dort, wo sie angemessen sind, erwünscht.

Es wird erwartet, dass die zur Förderung ausgewählten Forschungsverbünde über die eigenen Verbundgrenzen hinweg miteinander kooperieren. Fragestellungen mit übergreifender Bedeutung für mehrere Verbünde, beispielsweise zur Nutzung von Versorgungsangeboten, zur Entwicklung gemeinsamer Screening-Methoden oder zum Aufbau von forschungsbezogenen Routinedaten-Systemen, können im Rahmen verbundübergreifender Querschnittsaktivitäten gefördert werden. Sie sind in den Skizzen kurz darzulegen. Das BMBF behält sich vor, über die Einrichtung entsprechender Fördermodule zu einem späteren Zeitpunkt zu entscheiden.

Geschlechtsspezifische Aspekte sollen bei den Vorhaben nach Möglichkeit in angemessener Weise berücksichtigt werden.

Nicht gefördert werden:

  • Einzelvorhaben ohne Zugehörigkeit zu einem Verbund;
  • Verbünde, die gänzlich dem Bereich der grundlagennahen biomedizinischen Forschung zuzuordnen sind;
  • tierexperimentelle Studien;
  • klinische Studien, an deren Ergebnissen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft ein unmittelbares Interesse haben.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens zum 30. März 2017 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

Die Skizze wird durch die vorgesehene Verbundkoordinatorin bzw. den vorgesehenen Verbundkoordinator eingereicht.

Die Einreichung erfolgt elektronisch über das Internet-Portal https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/flucht

 

 

DFG-GACR Cooperation: Possibility for Joint German-Czech Research Projects; 30.03.2017

On the basis of their long standing cooperation and the respective memorandum of understanding the DFG and the Czech Science Foundation (GACR) have opened the possibility for funding of joint German-Czech projects in all areas of basic research for the period of 2018–2020. Collaborations of research teams from Germany are invited to submit joint proposals by 30 March 2017.

Further information:
http://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2016/info_wissenschaft_16_80/ 

BMBF-Ausschreibung: Zur Förderung von Vorhaben mit der Volksrepublik China [Elektromobilität, Intelligente Fertigung (Industrie 4.0) und Energiesystemforschung] - Frist: 31.03.2017

Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Volksrepublik China unter der Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft ("2 + 2"-Projekte) zu den Schwerpunktthemen Elektromobilität, Intelligente Fertigung (Industrie 4.0) und Energiesystemforschung

Auszug: Gegenstand der Förderung

Es werden Forschungsprojekte (Verbundprojekte) gefördert, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus China eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten:

  • Elektromobilität: Ladetechnologie sowie zugeordnete Test- und Prüfverfahren; Testmethoden für Elektromobilität und ihre Komponenten. In diesem Themenbereich werden Fragestellungen bevorzugt, die möglichst unmittelbar zu Normung und Standardisierung in China beitragen oder in nachfolgenden Normungs- und Standardisierungs­prozessen nutzbar sein können.
  • Intelligente Fertigung (Industrie 4.0): Energie- und Ressourceneffizienz in der intelligenten Fertigung.
  • Energiesystemforschung: Analyse des Gesamtenergiesystems aus Strom, Wärme und Mobilität; Saubere Energien.

Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen und Erkenntnisse und verwertbare Forschungsergebnisse erwarten lassen, die zu neuen Technologien, Produkten und/oder Dienstleistungen führen. Der Nutzen für Deutschland und China sollte klar ersichtlich sein und Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aufgezeigt werden.

Darüber hinaus sollen die Vorhaben einen Beitrag zu folgenden kooperationspolitischen Zielen leisten:

  • Internationale Vernetzung in den genannten thematischen Schwerpunktbereichen
  • Flankierung der Maßnahmen zur Umsetzung der Gemeinsamen Absichtserklärung zu "Entwicklung und Verbreitung von innovativen Lösungen aus der bilateralen Wissenschaftlich-Technologischen Zusammenarbeit in der intelligenten Fertigung (Industrie 4.0) und Smart Services" vom Januar 2016
  • Vorbereitung von Folgeaktivitäten (z. B. Antragstellung in BMBF-Fachprogrammen, bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft oder im Rahmen von Horizont 2020)
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Antragsteller, die mit Bezug auf das Forschungsprojekt zusätzlich Berufsbildungsmaßnahmen zur Ausbildung benötigter Facharbeiter nach deutschem dualen Vorbild vorsehen möchten, können sich für diese Projektkomponente über die folgende BMBF-Förderbekanntmachung bewerben: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1253.html.

Auf die Richtlinie zur Förderung von Initiativen auf dem Gebiet der "Technologieforschung für die Elektromobilität im Verbund mit China (EV-China)" vom 6. Oktober 2016 wird hingewiesen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1266.html.

Eine weitere Richtlinie zur Förderung der Deutsch-Chinesischen Zusammenarbeit zum Thema Biomaterialien ist ­geplant.

Die Ausschreibung finden Sie unter: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1308.html

BMBF-Bekanntmachung: Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Volksrepublik China - Frist: 31. März 2017

Ziel dieser Richtlinie ist die Förderung von innovativen deutsch-chinesischen Verbundvorhaben in der angewandten Forschung zu den ausgewählten Schwerpunktthemen Elektromobilität, Intelligente Fertigung (Industrie 4.0) und Energiesystemforschung.
In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 31. März 2017 vorzulegen.

Hier kommen Sie zur Ausschreibung: www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1308.html

BMBF-Ausschreibung: von "Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung" - Fristen: 31. März 2017 oder zum 15. Juli 2017.

Das Verfahren ist zweistufig angelegt. Es sind zwei Abgabetermine vorgesehen: 31. März 2017 oder zum 15. Juli 2017.

Auszug: Gegenstand der Förderung:

Die im Rahmen der Richtlinie geförderten Maßnahmen sollen dazu beitragen, digitale Medien zum Zweck der Integration behinderter Menschen verstärkt in die berufliche Aus- und Weiterbildung zu implementieren. Hierfür sollen innovative Umsetzungsszenarien für die Praxis entwickelt und erprobt werden. Diese Szenarien können sich zum einen auf diejenigen Berufs- und Tätigkeitsfelder beziehen, die der Zielgruppe bereits heute Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt bieten. Außerdem sollen durch den Einsatz digitaler Medien in Bildungsprozessen neue Beschäftigungsfelder für die Zielgruppe erschlossen werden. Hier gilt es, Tätigkeitsbereiche mit realen Beschäftigungsmöglichkeiten zu identifizieren und passende Modelle der Ausbildung, der Qualifizierung sowie der nachhaltigen ­Implementierung zu entwickeln. Mit diesen Angeboten sollen barrierefreie Lern- und Bildungsprozesse im Unterricht und in den Unternehmen bereitgestellt werden, die auch die Weiterentwicklung des entsprechenden schulischen und betrieblichen Umfelds berücksichtigen.

Die Projekte sollen Impulse für eine stärkere, nachhaltigere und gleichberechtigte Integration von Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt geben und hierfür Konzepte unter Einbindung digitaler Medien liefern und erproben. Das Digitale Lernen geht dabei über das reine E-Learning hinaus: Es umfasst Lehr- und Lernszenarien, in denen digitale Medien im Hinblick auf die jeweiligen Bedürfnisse der beruflichen Qualifizierung von Menschen mit Behinderungen unterstützend zum Einsatz kommen. Digitales Lernen setzt mehrdimensionale Umsetzungskonzepte voraus, in denen Pädagogik und Didaktik, Technik und Organisationsentwicklung für die Umsetzung von Inklusion zusammenspielen. Die Konzepte sollen ganzheitlich gedacht werden und im Sinne eines „Universal Designs“ vor allem dem Ziel dienen, barrierefreie Lernprozesse zu ermöglichen.

Konzepte können zu den folgenden Handlungsfeldern eingereicht werden:

Handlungsfeld 1: Digitale Informations- und Unterstützungssysteme (z. B. als App)

Eine gleichberechtigte und nachhaltige Integration von Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt kann nur gelingen, wenn alle Akteure gemeinsam Hand in Hand arbeiten. Ein zielgerichtetes Informationsangebot für ­Unternehmen zu Fragen der Aus- und Weiterbildung behinderter Menschen, zu lokalen oder branchenbezogenen ­Unterstützungsstrukturen sowie zu passenden Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern gewährleistet hierbei ­einen schnellen und fundierten Überblick über bestehende Ansätze und Lösungen. Die zu entwickelnden digitalen Unterstützungssysteme sollen die Potenziale digitaler Medien zur Gestaltung inklusiver Bildungsübergänge herausstellen, bereits vorhandene und entstehende digitale Ansätze verbreiten und insgesamt zur Erhöhung einer allgemeinen inklusiven Grundhaltung beitragen. Diese Unterstützungssysteme sollten einfach verfügbar sein (z. B. als App) und

a.    regionale Anforderungen und/oder die Belange bestimmter Branchen berücksichtigen und digital verfügbar machen;

b.    bei der Vermittlung von Menschen mit Behinderungen in Bildungsangebote für den ersten Arbeitsmarkt die notwendigen Informationen und Kontakte bereitstellen und

c.    für die Unternehmen von hohem Nutzen sein. Akteure auf dem Arbeitsmarkt und in den Unternehmen werden über existierende Unterstützungssysteme informiert. Weiterhin enthalten sie konkrete Hinweise im Umgang mit vorhandenen Handikaps. Sie unterstützen die Passung vorhandener Qualifikationsprofile zu bestimmten Anforderungen in der Arbeitswelt.

Projekte in diesem Handlungsfeld sollten bereits bestehende Strukturen (wie Gremien und Portale in bestimmten ­Regionen bzw. Branchen) berücksichtigen. Aus- und Weiterbildner bzw. andere relevante Akteure sind bei der Entwicklung auch zu berücksichtigen. Unternehmen müssen in die Entwicklung einbezogen werden.

Neben der Verbreitung von digitalen Lern- und Unterstützungsangeboten für Menschen mit Behinderungen soll auch die Erhöhung der Akzeptanz von Menschen mit Behinderungen Teil der Maßnahme sein. In diesem Sinne sind Schulungen von Multiplikator/innen möglich, müssen jedoch in die Maßnahmen, Aktivitäten und Entwicklungen des Handlungsfelds eingebunden sein.

Handlungsfeld 2: Neue berufliche Perspektiven durch digital gestütztes Lernen

In diesem Handlungsfeld werden arbeitsmarktrelevante Maßnahmen gefördert, die durch den Einsatz digitaler Medien neue berufliche Perspektiven für Menschen mit Behinderungen eröffnen sollen. Der Ausgangspunkt dieser Maßnahmen ist ein realistischer Bedarf in der Praxis, der Perspektiven auf dem ersten Arbeitsmarkt eröffnet. Es sollen Konzepte vorgelegt werden, bei denen der praktische Einsatz und die Anwendbarkeit digitaler Medien zum genannten Förderzweck im Mittelpunkt stehen. Neben einem Konzept zur Qualifizierung mittels digitaler Medien bzw. Ausbildung von Menschen mit Behinderungen sind auch Überlegungen für konkrete Einmündungswege zur Arbeitsmarktintegration aufzuzeigen. Die Maßnahmen können hierbei in den Einrichtungen der beruflichen Bildung oder in den Unternehmen selbst durchgeführt werden. Ein gemeinsames Lernen von Menschen mit und ohne Behinderungen ist auch in diesem Handlungsfeld ein wichtiges Anliegen.

In technischer Hinsicht sollen die Maßnahmen in diesem Handlungsfeld im Regelfall auf vorhandene Technologien zurückgreifen, die bereits jetzt als Soft- oder Hardwarelösungen in den Bildungsinstitutionen und Unternehmen zur Verfügung stehen. Ebenfalls greifen sie auf die barrierekompensierenden Unterstützungstools für Menschen mit Behinderungen zurück wie zum Beispiel Screenreader oder spezielle Eingabegeräte. Innovative Hardware-Entwicklungen, wie sie beispielsweise mit Virtual Reality-Brillen oder anderen Hardware-Ansätzen vorliegen, bieten weitaus mehr ­Potenzial für ein inklusionsförderndes Lernen als bisher ausgeschöpft wird. Bei allen Konzepten und Ansätzen ist die Beachtung der BITV 2.0 eine Voraussetzung für eine Förderung.

Die aktive Einbindung von Unternehmen in den Zielbranchen bereits zur Antragstellung ist eine wesentliche Bedingung für alle Maßnahmen in diesem Handlungsfeld.

Handlungsfeld 3: Gemeinsame Lernkonzepte für Menschen mit und ohne Behinderungen

Kollaborative und vernetzte Lernsettings ermöglichen es, dass Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam Fachinhalte erwerben. Der Einsatz digitaler Medien kann dazu beitragen, das gemeinsame Lernen entsprechend eines inklusiven Bildungsverständnisses in die Lernorte der beruflichen Bildung zu tragen. Inhaltlich können die hier zu entwickelnden digitalen Ansätze auf den Fachinhalten der Ausbildung aufbauen. Sie können aber auch an einen konkreten Qualifizierungsbedarf in Unternehmen anknüpfen. Neben der Vermittlung von Wissen sollen die Maßnahmen auch dazu beitragen, ausgrenzendes Verhalten am Lern- und Arbeitsplatz zu verhindern.

Gefördert werden inklusive Konzepte für ein gemeinsames Lernen von Menschen mit und ohne Behinderungen. Diese Konzepte sollen sich auf beruflich bzw. fachlich relevante Inhalte beziehen und einem Praxisbedarf entsprechen. Ein Mentorenansatz stellt hierbei ein spezifisches Konzept des gemeinsamen Lernens dar. Durch den Einsatz digitaler Medien wird die Möglichkeit eröffnet, dass auch Menschen mit Behinderungen eine Mentorenfunktion für alle Lernenden in der Ausbildung und Qualifizierung übernehmen.

Die einzureichenden Konzepte in diesem Handlungsfeld müssen neben der Entwicklung auch die Implementierung digitaler inklusiver Maßnahmen in der beruflichen Bildung beinhalten. Sie sollen für eine nachhaltige Nutzung ausgelegt sein. Unternehmen sind bereits bei der Antragstellung einzubinden.

Hier kommen Sie zur Bekanntmachung.

DFG: Deutsch-Israelische Projektkooperation (DIP) – German-Israeli Project Cooperation; Frist: 31.03.2017

Project Funding

Participant institutions in Israel are invited to submit proposals which may come from all fields of science and research. Proposals shall be so designed as to be carried out in close cooperation between the Israeli and the German project partners. They must contain a description of the joint work plan for both, the Israeli and the German side. The quality of the research work and the strength of the scientific cooperation including the exchange of scientists, in particular young researchers (PhDs/Postdocs), are the main criteria for the review and selection. Principal investigators on both sides need to have adequate working conditions over the full period of the project.

Eligibility and Deadline

Eligible for the submission of proposals are:

  • Bar-Ilan University
  • Ben-Gurion University of the Negev
  • The University of Haifa
  • The Hebrew University of Jerusalem
  • Tel Aviv University
  • Technion – The Israel Institute of Technology
  • Weizmann Institute of Science

Each of these institutions is entitled to submit two proposals which makes altogether 14.

Please note: No direct submission by researchers from either Israel or Germany can be accepted.

The procedure is carried out in two stages:

The first stage takes place in Israel.

The Research Authorities of the seven institutions are responsible

  • for the selection among pre-proposals which they solicit and receive through an internal procedure
  • and for the formal correctness of the 14 proposals which are selected for submission to the DFG.

Key date: The deadline for the submission of these full proposals is 31 March 2017.

The second stage takes place in Germany.

DFG organises a review of the 14 full proposals and submits the result to a committee of experts which formulates a recommendation to the main financial committee for decision.

Key dates:

  • Submission of full proposals to DFG: 31 March 2017
  • Review of proposals: by October 2017
  • Decision by DFG and notification: December 2017
  • Beginning of granted projects: 1 January 2018

Duration of Projects

In all submissions the research shall be planned for a period of five years.

Budget

The financial plan must state the institutional resources available to the project on both sides and identify the additional needs. The total budget requested for the Israeli and the German partners may amount to a total of €1,655,000 for a maximum duration of five years.

Funding may include running costs (staff, materials, travel) and instrumentation. The equipment must be advanced and highly specialised and specifically needed for the conduct of the project and not of a general kind for basic needs of the institute.

If a project comprises several groups on both or either sides a financial plan has to be drawn up for each group individually. In each project the share between the Israeli and the German partners can be freely negotiated. Normally it should be around 50:50 percent. The German partner’s contribution, however, should not be below 30 percent for the five-year period. Industrial partners participate at their own expense.

Further Information

For additional information on the DFG please see:

BMBF-Bekanntmachung: Forschung zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten; einstufiges Verfahren, Frist: 31.03.2017

Gegenstand der Förderung

Schwerpunkte der Forschungsförderung sind folgende Fragestellungen:

  • strukturelle Bedingungen sexualisierter Gewalt in pädagogischen Kontexten,
  • personale und interaktionale Bedingungsfaktoren sexualisierter Gewalt im Spannungsverhältnis von Nähe und Distanz in pädagogischen Kontexten,
  • Resilienz und Salutogenese stärkende Faktoren für eine verbesserte sexuelle Selbstbestimmung, zur Abwehr und Verarbeitung sexualisierter Grenzverletzungen und zur Entwicklung förderlicher Rahmenbedingungen,
  • Evaluation und (Weiter-)Entwicklung präventiver pädagogischer Konzepte, Strategien und Materialien einschließlich Fort- und Weiterbildungskonzepte für Fachkräfte und sonstige im pädagogischen Bereich Beschäftigte.

Forschungsvorhaben können mehrere der genannten Schwerpunkte gleichzeitig adressieren.

Die zu fördernden Forschungsvorhaben sollen auf Fragen der sexualisierten Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und auf pädagogische Kontexte fokussiert sein. Andere Gewaltformen, die Kinder und Jugendliche in Verbindung mit sexualisierter Gewalt betreffen, und Schnittstellen zu anderen Kontexten wie Familie oder Freizeit, die in unmittelbarer Verbindung zu institutionellen pädagogischen Kontexten stehen, können in den Forschungsvorhaben mit berücksichtigt werden. Dies ist im Einzelfall zu begründen.

Diese Richtlinien richten sich dementsprechend insbesondere an Forscherinnen und Forscher sozialwissenschaftlicher, erziehungswissenschaftlicher und psychologischer Forschungsdisziplinen. Forscherinnen und Forscher anderer Disziplinen wie beispielsweise Medizin oder Lebenswissenschaften können als Verbundforschungspartner einbezogen werden.

Inter- und multidisziplinäre Forschungsansätze auch in Verbünden und Netzwerkstrukturen mit Praxispartnern sowie partizipative Forschungsansätze, bei denen von der Forschungsfrage betroffene Personen und Gruppen partnerschaftlich in den Erkenntnisprozess einbezogen werden, sind ausdrücklich erwünscht.

Die Forschung soll insbesondere die Wissensbasis und Handlungskompetenz in der pädagogischen Praxis stärken. Forschungsergebnisse sollen über Einzellösungen hinausweisen und grundsätzlich breit anwendbar sein. Eine fundierte Disseminations- bzw. Transferstrategie, die perspektivisch über das Vorhabenende hinausreicht, wird erwartet.

 

Verfahren

Das Förderverfahren ist einstufig angelegt.

Anträge auf Förderung können bis zum 31. März 2017 gestellt werden. Anträge, die nach diesem Zeitpunkt eingehen, können möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.

Der Umfang der Vorhabenbeschreibung darf bei Einzelvorhaben 25 Seiten und bei Verbundvorhaben 30 Seiten (Schriftgrad 12, Arial, 1½-facher Zeilenabstand, 2,5 cm Rand, exklusive Literaturangaben) nicht überschreiten.

Die Anträge müssen enthalten:

  • AZA-, AZAP- bzw. AZK-Formulare mit rechtsverbindlicher Unterschrift,
  • Vorhabenbeschreibung.

Angaben, die nur bei gegebenem Antragsinhalt notwendig sind:

  • Stellungnahme zum Ergebnis der Prüfung, ob eine Nutzung von Daten aus dem Nationalen Bildungspanel (NEPS) oder anderer Datenbestände beispielsweise aus der empirischen Sozial- oder Bildungsforschung für die Unter­suchung der Fragestellung möglich ist.
  • Stellungnahme zur Umsetzung des Managements der selbst generierten Daten.

 

Alle Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1277.html

BMBF-Ausschreibung: zur Förderung von außerschulischen Maßnahmen, insbesondere der kulturellen Bildung, für Kinder und Jugendliche im Rahmen von Bündnissen für Bildung - Frist 31.03.2017

Bekanntmachung

Richtlinie zur Förderung von außerschulischen Maßnahmen, insbesondere der kulturellen Bildung, für Kinder und Jugendliche im Rahmen von Bündnissen für Bildung. Bundesanzeiger vom 03.01.2017

Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind außerschulische Bildungsmaßnahmen, insbesondere der kulturellen Bildung, die sich an bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche von drei bis 18 Jahren richten und die als Bündnisse für Bildung, d.h. als lokale Kooperation von wenigstens drei Akteuren, erbracht werden.

Dabei wird ein weit gefasster Kulturbegriff zugrunde gelegt, nach dem kulturelle Bildung alle künstlerischen Sparten bis hin zu Bewegung, Medienbildung und Alltagskultur umfasst. Hierzu zählen auch Maßnahmen der Lese- und Sprachförderung. Kulturelle Bildung verbindet kognitive, emotionale und gestalterische Handlungsprozesse. Kulturelle Bildung umfasst sowohl die eigene produktive und kreative Auseinandersetzung mit den Künsten als auch die aktive Rezeption von Kunst und Kultur.

Durch die Teilnahme an den Maßnahmen in außerschulischen Lernumfeldern sollen bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen vielfältige Entwicklungschancen ermöglicht werden. Diese Entwicklungschancen beinhalten beispielsweise

  • die Ausbildung ästhetischer Wahrnehmungsfähigkeiten und Produktionsfertigkeiten,
  • die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und die Stärkung der Selbstwirksamkeitserwartung,
  • die Verbesserung des Sozialverhaltens.

Zu förderungswürdigen Maßnahmen auf lokaler Ebene können u.a.

  • Kurse, Seminare und Veranstaltungen (einmalig oder regelmäßig),
  • Kinder- und Jugendfreizeiten, Ferienakademien (mehrtägig) oder
  • Patenschafts- und Mentorenprogramme

gehören.

Auch die Qualifizierung von ehrenamtlich tätigen Betreuerinnen und Betreuern sowie Aktivitäten zur Einbeziehung der Eltern können gefördert werden, sofern die Qualifizierung und die Elternarbeit im Zusammenhang mit geförderten Maßnahmen stehen.

Von einer Förderung ausgenommen sind solche Maßnahmen, für die anderweitig bereits öffentliche Fördermittel zur Verfügung stehen, zum Beispiel auf Grundlage des Achten Buches Sozialgesetzbuch.

Die lokalen Maßnahmen müssen neu und zusätzlich sein, um förderfähig zu sein, d.h., sie dürfen nicht in gleicher Form vorher stattgefunden haben. Alle Bildungsmaßnahmen im Programm müssen zusätzlich zu bestehenden Angeboten sein.

Die lokalen Maßnahmen der außerschulischen kulturellen Bildung werden auf der Grundlage von Konzepten gefördert bzw. umgesetzt. Die Erstellung der Konzepte ist Aufgabe der Zuwendungsempfänger gemäß Nummer 3.

Ausführliche Informationen finden Sie hier.

BMBF: Deutsch-Chinesische Kooperation zur intelligenten Fertigung (Industrie 4.0) und Smart Services (DEU-CHN_InFe)

Das BMBF fördert mit dem Dachprogramm „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ kooperative vorwettbewerbliche Forschungsvorhaben zur Stärkung der Produktion in Deutschland. Dadurch sollen produzierende Unternehmen besser in die Lage versetzt werden, auf Veränderungen im globalen Wettbewerb rasch zu reagieren und den erforderlichen Wandel aktiv mitzugestalten. Forschung in und mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) wird besonders gefördert.

 

Gegenstand der Förderung sind FuE-Aufwendungen im Rahmen unternehmensgetriebener, vorwettbewerblicher Verbundvorhaben. In jedem Verbundprojekt ist mindestens einer der im Folgenden genannten drei Schwerpunkte gemeinsam zwischen Unternehmen, Forschungspartnern und gegebenenfalls weiteren relevanten Akteuren zu bearbeiten. Die hierfür grundlegenden Erfolgsfaktoren sind im BMBF-Programm "Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen" beschrieben.

 

Gefördert werden Arbeiten zu folgenden Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkten, die durch die gemeinsame deutsch-chinesische Arbeitsgruppe "Intelligente Fertigung (Industrie 4.0) und Smart Services" als vordringlich eingestuft wurd

  • Smarte Produkte und Dienstleistungen (Services) für intelligente Anwendungen in der Intralogistik und Logistik
    • Entwicklung neuer smarter Produkte für die länderspezifische Integration in logistische Wertschöpfungsketten innerhalb eines globalen Wertschöpfungsnetzwerkes in der Produktion
    • Herstellung intelligenter Transporteinheiten, bestehend aus neuen Hard- und Softwarekomponenten, die einen autonomen und/oder energie- und ressourceneffizienten Transport ermöglichen
    • Entwicklung neuer smarter Dienstleistungen (Smart Services) für logistische Anwendungen innerhalb eines Unternehmens, in der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen bzw. in einem globalen Wertschöpfungsnetzwerk
  • Neue wandlungsfähige Produktionssysteme für eine intelligente Fertigung (Industrie 4.0)
    • Aufbau von Referenzlösungen und -demonstratoren für eine kundenspezifische Produktion durch den Einsatz modularer selbstadaptierender Produktionsmodule (z. B. "Secure Plug and Work") innerhalb der Produktionssysteme
    • Aufbereitung verlässlicher Daten für eine präventive Instandhaltung von komplexen Produktionsanlagen (z. B. "Smart Data")
    • Entwicklung sicherer, geschützter, verlässlicher und drahtloser Sensornetze für den Einsatz in der intelligenten Fabrik (z. B. "Smart Factory")
  • Aufbau von gemeinsamen Forschungs-, Lern- und Demonstrationsfabriken für eine intelligente Fertigung (Industrie 4.0) und Smart Services
    • Entwicklung neuer Methoden, Richtlinien, Checklisten etc. für die Ausgestaltung einer vertrauensvollen, standortübergreifenden Zusammenarbeit
    • Entwicklung und Einsatz neuer Werkzeuge und Methoden zur Demonstration einer skalierbaren Produktion für kleine und große Losgrößen sowie für die Fertigung von individualisierten Produkten
    • Aufbau von Referenzlösungen und -demonstratoren für verteilte Produktionsabläufe an unterschiedlichen Standorten, die durch Entwicklung und Einsatz geeigneter Methoden des Product Lifecycle Management (PLM) geprägt sind (beispielsweise länderspezifische Ausgestaltung dynamischer Interaktionen innerhalb eines globalen Wertschöpfungsnetzwerkes – Stichwort "Cloud Services")

     

Gefördert werden risikoreiche und anwendungsorientierte industrielle Verbundprojekte, die ein arbeitsteiliges und interdisziplinäres Zusammenwirken von Unternehmen mit Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen erfordern. Die Koordination und Steuerung der Verbünde soll möglichst durch Anwenderunternehmen erfolgen. Explizit soll unterschiedliches Domänenwissen aus Informationstechnik, Ingenieurtechnik, Arbeitswissenschaft und Betriebswirtschaft zum Aufbau eines sozio-technischen Systems im Sinne von Industrie 4.0 miteinander verbunden werden. Reine Institutsverbünde und Einzelvorhaben werden grundsätzlich nicht gefördert.

 

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Als Richtwert plant das BMBF eine Fördersumme von bis zu 1 Million Euro pro Verbundprojekt. Für diese Fördermaßnahme stellen BMBF bzw. MoST jeweils bis zu drei Millionen Euro bzw. 30 Millionen Renminbi (RMB) zur Verfügung.

 

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe ist dem beauftragten Projektträger bis spätestens 31. März 2017 vom Einreicher eine zwischen den deutschen und chinesischen Partnern abgestimmte Projektskizze in englischer Sprache mit einer deutschen und englischen Zusammenfassung in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen. Die chinesischen Partner verfahren gemäß den Bestimmungen in der entsprechenden Förderbekanntmachung des MoST (http://www.most.gov.cn/mostinfo/xinxifenlei/fgzc/gfxwj/gfxwj2017/201701/t20170119_130602.htm).

 

Ausführliche Informationen: bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1322.html

 

 

 

 

Joint Programming Initiative "More Years, Better Lives" Ausschreibung: "Ageing and place in a digitising world", Frist: 03.04.2017

Die Joint Programming Initiative "More Years, Better Lives" (JPI MYBL) hat einen Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen zum Thema "Ageing and place in a digitising world" veröffentlicht. Gefragt sind Möglichkeiten zur Unterstützung und Förderung der Gesundheit und des Wohlergehens älterer Menschen (ab 50 Jahren) durch die Gestaltung der sozialen und physischen Umwelt, den Zugang zu Lernmöglichkeiten und die Anwendung von Technologien aller Art.

Gefördert werden können Verbundprojekte mit drei bis sieben Projektpartnern aus mindestens drei der beteiligten Länder.

Die Einreichfrist endet am 03. April 2017 (17:00 Uhr MEZ).

Für die Projektpartner gelten unterschiedliche nationale Förderrichtlinien. Es wird empfohlen, sich vor Antragstellung mit den entsprechenden Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartnern in Verbindung zu setzen. Ansprechpartnerin für Deutschland ist Annette Angermann (E-Mail: annette.angermann(at)vdivde-it.de) vom VDI/VDE Innovation + Technik GmbH.

Weitere Informationen zum Aufruf finden Sie hier: Aufruf auf der JPI MYBL-Website

Belmont Forum, NORFACE, BMBF: Multilaterale Ausschreibung "Transformations to Sustainablity" (T2S), Frist: 05.04.2017

Die Förderrichtlinie "Transformations to Sustainablity" (T2S) wird als Belmont Forum Collaborative Research Action (CRA) in Kooperation mit dem NORFACE-Netzwerk (New Opportunities for Research Funding Agency Cooperation in Europe) und dem International Social Science Council (ISSC) umgesetzt. Sie ergänzt die nationale Förderung des Rahmenprogramms "Forschung für nachhaltige Entwicklung – FONA3" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Förderschwerpunkt "Sozial-ökologische Forschung" (SÖF) sowie die Förderung im Rahmen­programm für Innovation und Forschung "Horizont 2020". Dadurch werden neue länderübergreifende Kooperationen initiiert bzw. bestehende gestärkt.

Die Themen dieser transnationalen Bekanntmachung wurden von den beteiligten Förderorganisationen gemeinsam erarbeitet. Förderorganisationen der folgenden Länder haben ihre Teilnahme an der gemeinsamen Bekanntmachung erklärt:

  • In Europa: Belgien, Finnland, Frankreich, Deutschland, Irland, Lettland, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Slowenien, Schweden, Schweiz, Vereinigtes Königreich.
  • Außerhalb von Europa: Brasilien, Taiwan, Japan, USA.

Für die vorliegende Förderrichtlinie wurde von den beteiligten Förderorganisationen ein gemeinsamer Bekannt­machungstext verfasst, der die inhaltliche Grundlage dieser Förderrichtlinie ist. Er kann von der Internetseite des ­Belmont Forums (www.belmontforum.org) heruntergeladen werden. Für die Förderung der Teilprojekte in den beteiligten Ländern gelten die jeweiligen nationalen Richtlinien.

Das Forschungsprogramm verfolgt hauptsächlich folgende Ziele:

  • Transformationsprozesse in Richtung Nachhaltigkeit zu verstehen und solche Forschung zu diesen Transformationen zu unterstützen, die weltweit von großem sozialem, ökonomischem und politischem Interesse und von großer Relevanz sowohl für die Wissenschaft als auch für Stakeholder ist.
  • Die Fragmentierung des Wissens und der Aktivitäten zum Thema in der Gesellschaft wie auch in der Forschungslandschaft zu überwinden und dauerhaft Kapazitäten, Kooperationen und Netzwerke zu stärken bzw. neu aufzubauen – über nationale und disziplinäre Grenzen hinweg, in der Wissenschaft wie auch zwischen Wissenschaftlern, Praktikern und gesellschaftlichen Akteuren.

Das Programm setzt drei thematische Schwerpunkte. Jedes Projekt sollte sich auf mindestens eines dieser Themen beziehen (siehe Nummer 2 "Gegenstand der Förderung").

Die Projekte dieser Fördermaßnahme sollen von Sozial-/Geisteswissenschaftlern geleitet werden und sich vorrangig nicht mit der Entwicklung und Umsetzung technologischer Innovationen, sondern mit der Verbreiterung der Erkenntnisse über gesellschaftliche Aspekte der Transformation mit Bezug auf Nachhaltigkeit befassen. So können auch innovative Ansätze entstehen, die wiederum sozialwissenschaftliche Analysen wiederbeleben können. Die Projektkonsortien sollen multi- oder interdisziplinär zusammengesetzt sein, soweit dies für die jeweilige Forschungsfrage relevant ist.

Die genannten Herausforderungen sollen aus sozial- und geisteswissenschaftlicher Perspektive in drei spezifischen Themen angegangen werden, die sich aus den internationalen Forschungsbedarfen ergeben haben. Vorschläge können sich sowohl auf eines als auch auf mehrere dieser Themen beziehen:

  1. Governance der gesellschaftlichen Transformationsprozesse in Richtung nachhaltige Entwicklung,
  2. ökonomische und finanzwirtschaftliche Aspekte gesellschaftlicher Transformationsprozesse in Richtung nachhaltige Entwicklung,
  3. Wohlstand, Lebensqualität, Identität und (soziale und kulturelle) Werte mit Bezug auf gesellschaftliche Transformationsprozesse in Richtung nachhaltige Entwicklung.

Es wird erwartet, dass sich Vorschläge auf mindestens eines dieser Themen beziehen. Sie können darüber hinaus auch noch eine oder beide der folgenden Querschnittsthemen behandeln:

  • konzeptionelle Aspekte des Transformationsprozesses,
  • methodologische Innovationen.

Die Forschungsthemen sind ausführlich im „Programme Text“ der Bekanntmachung beschrieben. Die detaillierte Themenbeschreibung der englischsprachigen Veröffentlichung ("Call for Proposals" und "Programme Text"), vgl. Veröffentlichung der gemeinsamen Bekanntmachung auf den Internetseiten des Belmont Forums (www.belmontforum.org), ist maßgeblich für die Antragseinreichung.

Die Zuwendungen werden länderspezifisch gewährt, d. h. jedes Partnerland finanziert die an den Vorhaben beteiligten Einrichtungen des jeweils eigenen Landes. Die formalen Voraussetzungen für die transnationalen Projektanträge sind dem "Call for Proposals" und dieser nationalen Bekanntmachung zu entnehmen.

Jeder Projektvorschlag muss von einem Projektkonsortium eingereicht werden, das aus mindestens drei Partnern aus mindesten drei der am Call beteiligten Länder besteht (Details siehe "National Annex Germany" im "Call Text"). Der zusätzliche Nutzen durch die transnationale Zusammenarbeit ist in der Projektbeschreibung darzustellen.

Teilnehmer von Nicht-Partner-Ländern können sich an Projekten beteiligen, wenn sie ihre Finanzierung selbst sicherstellen und wenn ihre Expertise für das Erreichen der Projektziele notwendig ist. Teilnehmer aus Nicht-Partner-Ländern müssen die vorgegebenen Regeln beachten.

Die Förderung der ausgewählten Forschungsprojekte ist auf 36 Monate befristet. Die Vorhaben können frühestens im Juni 2018 und spätestens im Dezember 2018 starten.

Für die deutschen Antragsteller gilt Folgendes:

Sowohl die Skizzen als auch im Erfolgsfall auf der zweiten Stufe die Anträge werden vom Verbundkoordinator zentral über das Online Portal des Belmont-Forums www.bfgo.org eingereicht. Die Förderung und Betreuung der geförderten Projekte wird von der jeweiligen nationalen Förderorganisation − für Deutschland das BMBF − übernommen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Das Begutachtungsverfahren kann dem englischen Bekanntmachungstext auf der Internetseite des Belmont-Forums (www.belmontforum.org) entnommen werden.

Informationen: http://www.belmontforum.org/transformations-sustainability-t2s oder https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1307.html

VW-Stiftung: Wissenschaft und berufliche Praxis in der Graduiertenausbildung – Forschungskollegs und Praxismodule; Frist: 11. April 2017


    • Fachgebiet: Geistes-, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften (je nach Förderlinie)
    • Förderart: Forschungskollegs mit Praxismodulen (Förderlinie 1); Praxismodule für Promovierende in Graduiertenschulen (Förderlinie 2)
    • Professor(inn)en an deutschen Universitäten (Förderlinie 1) bzw. Sprecher(innen) universitärer Graduiertenschulen (Förderlinie 2)
    • Voraussetzungen: Inhaltliche Verknüpfung der Promotionsthemen mit den Praxiselementen
    • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation; ausgewählte Weiterbildungsmaßnahmen

    Weitere Informationen finden Sie hier.

BFHZ - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung; Frist: 15.04.2017

Das BFHZ wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird das BFHZ-CCUFB durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsverfahren

Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite des BFHZ befindet. Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ, bzw. extern  begutachtet.

Förderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren Förderumfang 5.000,--€ übersteigen, durchlaufen zusätzlich eine externe Evaluierung.

Haushaltsvorbehalt

Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite des BFHZ („Download").

Antragstellung

Die Antragstellung erfolgt vor dem jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres) über das Online-Antragsverfahren >>.

BMBF: Bekanntmachung - Wissenschaftlich-Technologischen Zusammenarbeit (WTZ) mit Neuseeland; zweistufig, Frist 20.04.2017

Gegenstand der Förderung ist die Zusammenarbeit im Bereich der wissenschaftlichen Forschung und technologischen Entwicklung zwischen Deutschland und Neuseeland durch die Unterstützung des Wissenschaftleraustausches bei gemeinsamen Forschungsprojekten. Kontakte zum neuseeländischen Partner sollten zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits bestehen; die Fördermaßnahme dient nicht der Kontaktanbahnung.

Thematische Schwerpunktbereiche dieser Bekanntmachung sind:

  • Umweltwissenschaften mit besonderem Schwerpunkt auf dem Klimawandel
  • Geo-, Meeres- und Polarforschung
  • nachhaltige Städte inklusive erneuerbare Energien
  • Gesundheitsforschung
  • fortschrittliche Produktionstechnologien und Dienstleistungen
  • zusätzliche Gebiete von herausragender Bedeutung für beide Länder1

Für diese Themenfelder sollen durch projektbezogene Mobilität sowohl bestehende Kooperationen ausgebaut als auch neue initiiert werden. Ziel ist die Anbahnung intensiver und langfristiger Kooperationen.

Die Zuwendungen an die deutschen Projektpartner können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare ­Zuschüsse gewährt werden.

Die Förderung sieht grundsätzlich folgende zuwendungsfähige Ausgaben/Kosten vor:

a.    Reisen und Aufenthalte von deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Expertinnen und Experten
Für die Förderung von Reisen und Aufenthalte deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Expertinnen und Experten gilt:
Die An- und Abreisekosten/-ausgaben inklusive notwendiger Visa (bei Flugtickets: Economy-Class) bis zum und vom Zielort im Partnerland sowie das länderspezifische Tagegeld http://internationales-buero.de/media/content/Tagespauschalen_neu.xls werden übernommen. Beiträge zur Krankenversicherung und gegebenenfalls anderen Versicherungen sind durch diese Pauschale bereits abgedeckt und vom Zuwendungsempfänger selbst zu ent­richten.
Die Förderung von Reisekosten/-ausgaben und Aufenthalten ausländischer Projektwissenschaftlerinnen/Projekt­wissenschaftler sowie Expertinnen/Experten erfolgt durch das entsendende Land.

b.    Workshops
Workshops mit bereits bekannten Partnern oder zur Erschließung neuer Kooperationspotenziale können in Deutschland wie folgt unterstützt werden: Bezuschusst werden z. B. die Unterbringung der Gäste, der Transfer, die Bereitstellung von Workshopunterlagen, die angemessene Bewirtung und die Anmietung von Räumlichkeiten. Die Höhe des Zuschusses ist abhängig vom Umfang der Veranstaltung.

c.    Sachmittel; Vergabe von Aufträgen
Die Gewährung von vorhabenbezogenen Sachmittelzuschüssen (Verbrauchsmaterial, Geschäftsbedarf und Literatur) sowie die Vergabe von Aufträgen sollten in begründeten Ausnahmefällen die Höhe von maximal 10 % der Gesamtprojektfördersumme nicht überschreiten.

d.    Personal zur Koordinierung oder für unterstützende Tätigkeiten bezüglich der internationalen Vernetzung (z. B. Workshoporganisation).
Vorhabenbezogene Ausgaben/Kosten für studentisches und/oder wissenschaftliches Personal können in geringem Umfang bezuschusst werden.

Grundsätzlich nicht übernommen oder bezuschusst werden Personalausgaben bzw. -kosten zur Durchführung der eigentlichen Projektdurchführung (z. B. Forschungsarbeiten) und die übliche Grundausstattung der teilnehmenden ­Einrichtungen.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt:

DLR Projektträger
Europäische und internationale Zusammenarbeit
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Internet: http://www.internationales-buero.de

Fachlicher Ansprechpartner:

Dr. Hans-Jörg Stähle
Telefon: +49 2 28/38 21-14 03
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: hans.staehle(at)dlr.de

Administrative Ansprechpartnerin:

Nicole Schmitz
Telefon: +49 2 28/38 21-15 02
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: n.schmitz(at)dlr.de

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 20. April 2017 zunächst Projektskizzen in elektronischer und schriftlicher Form über das Skizzentool PT-Outline (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/users/login/NZL2017) vorzulegen. Der Skizze ist ein Anschreiben/Vorblatt zur Einreichung beizulegen, auf dem Vertreter aller ­Projektpartner mittels rechtsverbindlicher Unterschrift die Kenntnisnahmne sowie die Richtigkeit der in der Skizze gemachten Angaben bestätigen.

Philipp Schwartz-Initiative: 3. Ausschreibungsrunde - Frist: 21. April 2017

Im Rahmen der 3. Ausschreibungsrunde der Philipp Schwartz-Initiative können Forschungseinrichtungen in Deutschland ab sofort Fördermittel zur Aufnahme gefährdeter Forschender bei der Alexander von Humboldt-Stiftung beantragen. Erfolgreiche Einrichtungen werden in die Lage versetzt, gefährdeten Forschenden Stipendien für bis zu 24-monatige Forschungsaufenthalte zu verleihen. Außerdem stehen Mittel zur Verfügung, um an den aufnehmenden Einrichtungen entsprechende Strukturen zu schaffen. Ein Begleitprogramm fördert den Erfahrungsaustausch zwischen interessierten Einrichtungen unter Einbindung von Experten des Scholars at Risk Network, des Scholar Rescue Fund und des Council for At-Risk Academics.

In der aktuellen Antragsrunde stehen etwa 30 Förderungen zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass Forscherinnen und Forscher sich nicht selbst bewerben können, sondern von einer passenden Institution nominiert werden müssen. Antragsschluss ist der 21. April 2017.

Die überarbeiteten Programmunterlagen und weitere Informationen finden Sie auf der Website der Philipp Schwartz-Initiative.

 Die Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung wird vom Auswärtigen Amt, der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, der Fritz Thyssen Stiftung, der Gerda Henkel Stiftung, der Klaus Tschira Stiftung, der Robert Bosch Stiftung sowie der Stiftung Mercator finanziert.

Ansprechpartner für Fragen zum Programm sind Herr Frank Albrecht als Referent (Tel. 0228 833-122) und Frau Svetlana Strobel als Programmberaterin für die Philipp Schwartz-Initiative (Tel. 0228 833-409 bzw. schwartz-initiative(at)avh.de).

BMBF-Ausschreibung: "Nachhaltige Entwicklung urbaner Regionen" - Frist: 25. April 2018

 

Diese Bekanntmachung ist zunächst auf die Zielregionen Südostasien und China beschränkt. Weitere Bekanntmachungen mit anderem regionalen Fokus (Afrika, Latein- und Südamerika) werden folgen.

Gegenstand der Förderung

Initiativen zur nachhaltigen Stadtentwicklung und einer entsprechenden öffentlichen Infrastruktur werden sowohl in Industrie- als auch in Entwicklungsländern nur dauerhaft vorsorgend und nachhaltig wirksam, wenn die Entschei­dungsträger über solides Handlungswissen verfügen. Dabei kann die Forschung helfen, die Umstände und Voraussetzungen zu klären, unter denen sich Erfolgsmodelle verallgemeinern und auf eine spezifische Problemstellung übertragen lassen. Hierbei müssen sowohl technologische Lösungen zu einer verbesserten Energie- und Ressourceneffizienz, zur Minderung des CO2-Ausstoßes und Konzepte für nachhaltige neue Infrastruktursysteme (Energieversorgung, ­Verkehrssysteme etc.) als auch gesellschaftliche Innovationen zum Umgang mit resultierenden veränderten Lebensbedingungen entwickelt werden.

In umsetzungsorientierten Forschungsprojekten in schnell wachsenden Städten und städtischen Regionen sollen daher in enger Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis entsprechende Lösungsstrategien entwickelt, erprobt und durch die lokalen Entscheidungsträger umgesetzt werden.

2.1 Internationale Kooperation

2.2 Forschungsthemen

2.3 Struktur und Ausrichtung der Vorhaben

2.4 Wissenschaftliche Begleitung, Vernetzung, Transfer

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 25. April 2017

Hier kommen Sie zum gesamten Ausschreibungstext

BTHA: Förderung für Projekte bayerischer Hochschulen mit Partnern in Tschechien zur Anbahnung weiterer Kooperationen, Fristen: 15.05.2017, 15.07.2017 und 15.09.2017

Das Programm fördert akademische Projekte bayerischer Hochschulen in Kooperation mit Partnern in Tschechien. Ziel dieses Programms ist es, den Weg für fortführende Kooperationen in Forschung und Lehre zu ebnen, sowohl inhaltlich als auch im Hinblick auf spätere Drittmitteleinwerbung, etwa für Anträge auf Forschungsförderungsprogramme der EU.

Unterstützt werden z.B. bayerisch-tschechische Konferenzen, wissenschaftliche Workshops, Sommer- und Winterschulen, Seminare, Exkursionen, Projektbesprechungen usw. Projekte, die den wissen-schaftlichen Nachwuchs einbeziehen (Masterstudierende, Promovierende), werden besonders begrüßt.
Für die Förderung akademischer Projekte zwischen Bayern und Tschechien stehen im Jahr 2017 insgesamt etwa 120.000 Euro zur Verfügung.

Ausschreibung: http://www.uni-regensburg.de/bayhost/medien/btha/btha_ap_2017_ausschreibung.pdf

BMBF: Roboter für Assistenzfunktionen: Interaktionsstrategien; Zweistufiges Verfahren, Frist: 22.05.2017

Zweck der Bekanntmachung ist es, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der Mensch-Technik-Interaktion zu fördern, die flexible und leistungsfähige Lösungen für eine optimale Interaktion von Menschen mit Robotern entwickeln. Dabei wird das gesamte Spektrum von Mensch-Roboter-Interaktionen (MRI), also geeignete Interaktionslösungen für jede Alltags­situation, adressiert.

Das BMBF fördert mit der Bekanntmachungsreihe "Roboter für Assistenzfunktionen" (bisher: Autonome Roboter für Assistenzfunktionen) die sukzessive Entwicklung von interaktionsfähigen Robotern. Interaktionsfähigkeit ist die Grundvoraussetzung für einen breiten Einsatz von Robotersystemen im Alltag des Menschen. Dies bedeutet, dass zu den klassischen Eigenschaften von Robotern wie Präzision, Schnelligkeit und Kraft im Sinne einer gelingenden Interaktion künftig wesentliche Erfolgsfaktoren wie Intelligenz, Anpassungsfähigkeit und "Feinfühligkeit" hinzukommen. Praxistaugliche interaktionsfähige Roboter bieten auch in den Bereichen Wohnen, Haushalt, Gesundheit, Pflege, Kommunikation und Dienstleistung erhebliche Innovationspotenziale.

Existierende Robotersysteme verfügen mittlerweile über die Voraussetzungen, interaktionsspezifische Forschungsfragen der Mensch-Technik-Interaktion zu adressieren und diese auch empirisch zu untersuchen. Ein erheblicher Bedarf besteht jedoch noch in der Erforschung und Entwicklung von Robotern als umsichtige, dialogfähige Interaktionspartner, die menschliche Kommunikation sowie das menschliche Verhalten interpretieren und sich in alltäglichen Situationen angemessen verhalten können. In dieser Bekanntmachungsreihe sollen aufbauend auf interaktiven Grundfertigkeiten im Rahmen von weiteren Fördermaßnahmen komplexe Interaktionsstrategien realisiert werden. Diese sollen schließlich in die realweltliche Interaktion zwischen Mensch und Roboter eingebettet werden, bei der der Mensch und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen.

Der erste Förderschwerpunkt dieser Reihe war dem Thema „Interaktive Grundfertigkeiten“ gewidmet. Hier werden Roboter und robotische Systeme entwickelt, die in der Lage sind, einfache Tätigkeiten wie Handreichungen, Übergeben von Gegenständen oder auch das Führen von Menschen möglichst fehlerfrei auszuführen. Der hier vorliegende zweite Förderschwerpunkt adressiert das Thema "Interaktionsstrategien".

Die Verbundprojekte mit industrieller Beteiligung müssen in einem oder mehreren der folgenden Aspekte deutliche Fortschritte gegenüber dem aktuellen Stand der Forschung und Technik aufweisen:

a.    Erwerb und Anpassung neuer Fertigkeiten und Kenntnisse (Absichten und  Handlungsanweisungen):
In komplexen Handlungsszenarien sind Roboter auf Instruktionen von Nutzerinnen und Nutzern angewiesen, um vorhandene Fertigkeiten zu erweitern oder neue zu entwickeln. Dadurch sollen schwierige oder bislang unlösbare Situationen über eine direkte Interaktion gemeistert werden. Entsprechend sollen verschiedene Interaktionsformen (z. B. Sprache, Gestik, Demonstration) so entwickelt werden, dass ein kooperatives Lernen ermöglicht wird. Dafür sind Ansätze zu erschließen, wie Nutzer Robotern neue Fertigkeiten beibringen können, ohne spezielle Programmier- oder andere Vorkenntnisse zu besitzen. Es ist eine begründete Auswahl zu treffen, wann solche nutzergenerierten Fertigkeiten durch eine intuitive Programmierung unterstützt werden und wann andere Lernformen vorzuziehen sind.

b.    Adaption an sich verändernde Situationen:
Roboter treten den Menschen nicht mehr nur als passive beziehungslose Objekte gegenüber, sondern fügen sich in soziale Kontexte ein. Bei der Interaktion zwischen Menschen und Robotern spielen folglich das physische Umfeld sowie das Sozialgefüge und damit verknüpfte personenbezogene Faktoren eine entscheidende Rolle. Der Roboter muss fähig sein, kontext- und personenbezogen zu interagieren. Der Vielzahl von Variablen in den dynamischen Interaktionsgefügen soll unter Berücksichtigung von Aufgaben- und Einsatzgebieten Rechnung getragen werden.

c.    Robuste Interaktion in Gruppen von Nutzern und Robotern:
Interaktionsszenarien, in denen Menschen und Roboter beteiligt sind, können Gruppen-Konstellationen einschließen, die das Interaktionsgefüge (Anzahl von Menschen und anderen Artefakten) beeinflussen. Aktuell fokussieren Interaktionsszenarien überwiegend MRI in 1-zu-1-Szenarien. Ein zukünftiger realweltlicher Robotereinsatz (z. B. in Mehrpersonenhaushalten oder öffentlichen Räumen) erfordert einen Umgang mit Situationen, in denen zwei oder mehr Personen beteiligt sind. Roboter sollen in der Lage sein, sicher und angemessen in solchen Umgebungen zu interagieren.

d.    Erwartungshaltungen des Menschen und Intentionserkennung:
Die menschliche Interaktion und Handlungsregulation beruhen auf hochtrainierten Zusammenhängen. Geteilte ­Erfahrungen und Normen sowie verbale und non-verbale Hinweise unterstützen die Verständigung zwischen Menschen und ermöglichen ein angemessenes Verhalten. Für die MRI ist die wechselseitige Antizipation von Handlungen der Interaktionspartner (Intentionserkennung) wesentlich. Es bedarf innovativer Ansätze, die den Aufbau adäquater Ideen und Vorstellungen von Roboterfunktionalitäten und -handlungen unterstützen (mentale Modelle), beispielsweise durch eine klare und deutliche Repräsentation von Intentionen und gezogenen Schlussfolgerungen des Roboters (Transparenz). Auch die graduelle Veränderung von Wissensstrukturen des Menschen über die Zeit sowie deren Bedeutung für die Interaktion (z. B. bei zunehmender Exposition gegenüber einem Roboter) ist zu betrachten.

e.    Erhöhung der Akzeptanz:
Die Akzeptanz der Interaktion des Menschen mit dem Roboter, hängt u. a. davon ab, wie sicher und einfach, aber auch wie freudvoll diese gestaltet ist. Bei der Gestaltung der Interaktionsstrategien sind beispielsweise die Vorerfahrungen des Menschen, die äußerliche Erscheinung sowie der Autonomiegrad der Roboter zu betrachten. Unter Berücksichtigung der Anwendungsfelder bedarf es der Beschreibung von Gütekriterien, die die Akzeptanz robotischer Systeme beeinflussen. Hierbei ist auch die Frage zu klären, wie Schutzmechanismen im Verhalten des Roboters im Hinblick auf die Personensicherheit verankert werden können.

Die Lösungen müssen Integrierbarkeit und Alltagstauglichkeit durch eine geeignete Kombination von Hardware und Software demonstrieren. Dies sollte sich in einer entsprechend interdisziplinären Zusammensetzung der Konsortien ausdrücken.

Nicht-technische Forschungsfragen ethischer, rechtlicher und sozialer Art (ELSI), die sich aus der avisierten Anwendung bzw. Technologie ergeben, müssen gemäß dem Ansatz einer integrierten Forschung gebührend im Projekt adressiert werden. Insbesondere sind hier gesellschaftliche Fragen der Akzeptanz oder rechtliche Fragen in Verbindung mit den zu entwickelnden Lösungen fundiert zu untersuchen. Um die Nutzerakzeptanz der Interaktionsstrategien zu bewerten, müssen Metriken zur quantitativen (benötigte Zeit, gemachte Fehler, erfolgreiche Interaktionsversuche) und qualitativen (wie erleben die Nutzer die Interaktion) Bewertung von Interaktion herangezogen bzw. entwickelt werden. Dies soll sich im Arbeitsplan und der Konsortialstruktur erkennbar widerspiegeln; denkbar ist die Einbindung von sozial- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen in die Projektkonsortien. Hierbei soll auch die Zusammenarbeit mit dem Begleitprojekt, siehe unten, berücksichtigt werden.

In der ersten Stufe sind zunächst beim Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH bis spätestens zum 22. Mai 2017.

Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1319.html

 

 

BMBF-Ausschreibung: Qualitätsentwicklung für gute Bildung in der frühen Kindheit - zweistufiges Verfahren, Frist: 24. Mai 2017

Es werden Einzel- und Verbundprojekte zu den folgenden Themen gefördert:

  • Funktionswandel und -erweiterung des Elementarbereichs – Transformationsprozesse in der frühkindlichen Bildung
  • Die Rolle von Trägerorganisationen in der Frühen Bildung
  • Methoden der Personalentwicklung in Kindertagesstätten angesichts heterogener Teamzusammensetzungen – die Rolle der Leitung
  • Akteure im Bildungs- und Betreuungsarrangement für Kinder
  • Weiterentwicklung der Interaktionsqualität des pädagogischen Personals – Umgang mit heterogenen Voraussetzungen der Kinder

Des Weiteren wird im Rahmen dieser Förderrichtlinie wird ein Metavorhaben gefördert, das für die Wissenschafts-Community der Bildungsforschung die Ergebnisse der Vorhaben des Förderschwerpunkts "Qualitätsentwicklung für gute Bildung in der frühen Kindheit" in einen übergreifenden wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmen stellen soll.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem DLR Projektträger bis spätestens 24. Mai 2017 Projektskizzenvorzulegen.

Hier kommen Sie zur gesamten Ausschreibung

Interreg Nord-West Europa: 5. Ausschreibungsrunde, Frist: 24.05.2017

Der 5. Call des Interreg Nord-West Europa Programms wird am 18. April geöffnet und läuft bis 24. Mai 2017. Alle Informationen dazu gibt es unter http://www.nweurope.eu/apply/call-calendar/.

Es werden internationale Projekte in einem Raum gefördert, Irland, Großbritannien, Belgien, Luxemburg, Schwiez und Teile von Frankreich, Deutschland und den Niederlanden umfasst. Es handelt sich hierbei weniger um Forschungsprojekte als vielmehr um anwendungsnahe Projekte, die dazu dienen sollen, Disparitäten in Europa zu vermindern.

Übergeordnete Themen im Programmzeitraum 2014-2020 addressieren vor allem die Bereiche Smart & Sustainable Growth:

  • Innovation - Helping enterprises innovate
  • Low Carbon - Supporting the shift towards a low carbon economy in all sectors and promoting sustainable transport
  • Resource & materials efficiency - New ways to produce more value with fewer materials

BayFOR: BayIntAn - Bayerisches Förderprogramm zur Anbahnung internationaler Forschungskooperationen, Frist: 29.05.2017

Die Bayerische Forschungsallianz vergibt Fördermittel in Form von Reise- und Aufenthaltskostenzuschüssen zur Anbahnung von internationalen Forschungskooperationen. Der Projektpartner kann hierbei in sämtlichen Staaten beheimatet sein, es sei denn, für diesen Staat oder die Region bietet ein Bayerisches Hochschulzentrum eine spezifische Anbahnungshilfe an.

Die Bayerische Forschungsallianz wählt aus den beabsichtigten Kooperationsvorhaben - für welche eine Fördersumme von maximal 10.000 Euro beantragt werden kann - die aus ihrer Sicht geeignetsten Vorhaben aus und gewährt in Abhängigkeit von den verfügbaren Haushaltsmittel eine entsprechende Förderung auf der Basis einer Anteilsfinanzierung. Die Mittel für die Kooperationsförderung BayIntAn stellt das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zur Verfügung.

BayIntAn richtet sich an alle antragsberechtigten Wissenschaftler, vom Lehrstuhlinhaber bis zum  Nachwuchswissenschaftler.  Gerade im Nachwuchsbereich (Juniorprofessuren, Postdocs, Forschungsgruppenleiter etc. ) sind die zur Anbahnung von internationalen Forschungskooperationen notwendigen Finanzmittel nicht immer vorhanden, da stehen wir mit BayIntAn gerne bereit.  Die Förderchancen sind nach wie vor als überdurchschnittlich gut anzusehen.

Die Details zur Ausschreibung lassen sich unter http://www.bayfor.org/de/bayintan nachlesen.

BMBF: Förderung von deutsch-tschechischen Forschungsvorhaben auf dem Gebiet Industrie 4.0; zweistufiges Verfahren, Frist erste Stufe: 31.05.2017

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben in bilateraler Zusammenarbeit mit Partnern aus der Tschechischen Republik, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE2-Vorhaben müssen dem Bereich Industrie 4.0 zuzuordnen und für die Positionierung des Unternehmens am Markt von Bedeutung sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der KMU-Position bei dem beschleunigten Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung.

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben für Industrie 4.0 vorrangig in den Bereichen:

  • Software Engineering
  • Digitalisierung und softwareintensive eingebettete Systeme (Cyber Physical Systems)
  • IT-Anwendungen in der Produktion (einschließlich Servicerobotik)
  • Virtuelle Technologien
  • Prozess- und Systemsimulation
  • Wissensmanagement
  • Usability
  • Softwareverlässlichkeit, -qualität und -sicherheit
  • Datentechnik und datengetriebene Systeme
  • Parallelisierung und verteilte Systeme
  • Mensch-Roboter-Kollaboration
  • Systemintegration

Antragsberechtigt sind Verbünde aus

a.    KMU im Sinne der Definition der Europäischen Kommission (mit einem Sitz, einer Betriebsstätte oder einer Niederlassung in Deutschland). Es kommt die KMU-Definition gemäß Empfehlung 2003/361/EG der EU-Kommission vom 6. Mai 2003 zur Anwendung (https://foerderportal.bund.de/easy/module/easy_formulare/download.php?datei=220). KMU können sich zur Klärung ihres Status bei der Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes (siehe Nummer 7.1) persönlich beraten lassen,

b.    Mittelständischen Unternehmen (KMU im weiteren Sinne) mit einem Sitz, einer Betriebsstätte oder einer Niederlassung in Deutschland, wenn sie einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen (Auslegung gemäß Empfehlung 2003/361/EG der EU-Kommission vom 6. Mai 2003 Anhang I Artikel 3) zum Zeitpunkt der Antragstellung eine Größe von 1 000 Mitarbeitern und einen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro nicht überschreiten sowie

c.    Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen, welche die zuvor genannten Bemessungsgrößen überschreiten.

Es werden nur Verbünde gefördert, an denen jeweils mindestens ein KMU (zur Definition siehe Nummer 3 Buchstabe a und b) aus beiden Ländern sowie mindestens eine Hochschule oder außeruniversitäre Forschungseinrichtung im Gesamtverbund beteiligt sind.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger des BMBF bis spätestens 31. Mai 2017 zunächst Projektvorschläge in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

Alle Informationen: bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1323.html

BMBF: Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen; zweistufig, Frist: 01. Juni 2017

Das BMBF fördert auf der Basis der Förderrichtlinie "Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen" FuE1-Vorhaben mit dem Ziel, übertragbare Werkzeuge und Modelle für eine humane Arbeitsgestaltung und -organisation in und mit den Unternehmen zu entwickeln. Die Verwertbarkeit und die Übertragbarkeit muss dargestellt werden.

Gegenstand der Förderung sind FuE-Aufwendungen im Rahmen unternehmensgetriebener, vorwettbewerblicher Verbundvorhaben zum Thema "Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen". In den Verbundprojekten sind mindestens die folgenden Inhalte systematisch und in ihrer Gesamtheit gemeinsam zwischen Unternehmen, ­Forschungspartnern und gegebenenfalls weiteren relevanten Akteursgruppen zu bearbeiten. Die hierfür grundlegenden Erfolgsfaktoren sind im Programm "Zukunft der Arbeit" beschrieben (siehe S. 14 bis 18).

Die Vorhaben sollen konkrete, innovative Gestaltungsmöglichkeiten exemplarisch darstellen, die für die Arbeitswelt von morgen zum Standard werden können und sich dabei an den folgenden, inhaltlich in sich zusammenhängenden, Punkten orientieren. Der Handlungsbedarf zielt vor allem auf folgende, ineinandergreifende Bereiche:

  • Muster von Geschäftsmodellen hybrider Wertschöpfung sollen entwickelt bzw. prototypisch umgesetzt und optimiert werden. Es ist darzulegen, welche Veränderungen und Anforderungen durch hybride Wertschöpfung dabei zu erwarten sind.
  • Ausgehend von den Geschäftsmodellen soll deren Wirkung auf zentrale Fragen der Arbeit, so z. B. der Arbeitsorganisation und der Arbeitsabläufe, dargestellt werden. Hierfür sind integrative Modelle zur Neugestaltung von Organisation und Prozessen zu entwickeln, die hybride Wertschöpfung und gleichzeitig eine innovative Gestaltung humaner Arbeitsbedingungen ermöglichen.
  • Neue Formen der Zusammenarbeit in Teams, neue Führungsmodelle und neue betriebliche Kooperations- und Beteiligungsformen in neuen Netzwerken von Unternehmen und mit dem Kunden sollen entwickelt werden. Es ist zu zeigen, wie hybride Wertschöpfung sozialverträglich organisiert und wie die Veränderungsprozesse in Unternehmen im sozialpartnerschaftlichen Zusammenwirken erfolgreich gestaltet werden können.
  • Neue Ansätze der betrieblichen Kompetenzentwicklung sollen abgeleitet und ausgearbeitet werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der neuen Qualität der funktions- und organisationsübergreifenden sowie kundenbezogenen Arbeit bei hybrider Wertschöpfung.

Wissenschaftliches Projekt

Über die einzelnen zu fördernden Verbundvorhaben hinaus ist beabsichtigt, ein übergeordnetes wissenschaftliches Projekt zu fördern, das die Ergebnisse der geförderten Vorhaben in einen gesellschaftlich übergreifenden Rahmen stellen soll. Es soll das gesamte Feld der Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen wissenschaftlich umfassen. Es dient dazu, Anschlussfähigkeit im wissenschaftlichen, praktischen und gesellschaftlichen Kontexten des Themas "Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen" zu ermöglichen – entsprechend müssen seine Ergebnisse in diesen Systemen genutzt werden können.

Das wissenschaftliche Projekt umfasst folgende drei Aufgabenbereiche:

  • Forschung
    Verknüpfung der Handlungsbereiche der Förderrichtlinien und Zusammenführung zu einem integrierten Gesamtbild auf der Grundlage eigener konzeptionell, empirisch und international angelegter Expertise(n). Synthese der Ergebnisse aus den laufenden Vorhaben.
  • Monitoring, Analyse und Auswirkung
    Aus der kontinuierlichen Beobachtung der Ergebnisse in den Verbünden und den Entwicklungen im Förderschwerpunkt gewonnene Erkenntnisse, sollen in wissenschaftliche und ökonomische Fachdiskussionen eingebracht werden. Die dazu notwendige Aufbereitung in Fachartikeln, Tagungsbeiträgen etc. der projektübergreifenden Schlussfolgerungen dient dem Anschluss an wissenschaftliche und ökonomische Diskussionen zu Innovationspotenzialen und der möglichen Entscheidungs- und Handlungsbedarfe im Forschungsfeld.
  • Transfer
    Hierdurch ermöglicht das Projekt den Transfer der Einzelergebnisse in einen breiten wissenschaftlichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Diskurs und stärkt gruppenübergreifende Zusammenarbeit der relevanten Akteure beispielsweise durch regelmäßige Treffen, Workshops und Tagungen; Verbreitung der innerhalb des Projekts erarbeiteten Erkenntnisse und Schlussfolgerungen durch regelmäßige Veröffentlichung der Ergebnisse, Teilnahme an einschlägigen Fachmessen sowie Durchführung einer Abschlussveranstaltung zur Präsentation der Ergebnisse des Förderschwerpunkts.

In dem wissenschaftlichen Projekt sollen insbesondere die folgenden Fragestellungen bearbeitet werden:

  • rechtliche Aspekte, insbesondere des Arbeitsrechts, des Handels- und Zivilrechts, z. B. Fragen der Haftung über Unternehmensgrenzen hinweg,
  • mögliche Modifikationen bzw. Neugestaltung von Berufsbildern, Erwerbsbiografien und Lebensarbeitszeitmodellen,
  • volkswirtschaftliche Aspekte des Wandels zu hybriden Wertschöpfungssystemen.

Die Einbindung der Sozialpartner z. B. durch Workshops, Dialogforen, Konferenzen etc. ist für die Fragestellungen unverzichtbar. Auch die Arbeit der für diese Themen neuen und einschlägigen Innovationslabore (z. B. des "Future Work Lab" in Stuttgart) und Kompetenzzentren etc. in Deutschland ist dabei zu berücksichtigen bzw. einzubinden.

Förderhinweis: Das Einreichen einer Skizze für das wissenschaftliche Projekt schließt die Förderung eines Vorhabens als Partner in einem Verbundprojekt nach Nummer 2.1 aus.

Zuwendungsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Förderung ist grundsätzlich das Zusammenwirken von mehreren unabhängigen Partnern zur Lösung von gemeinsamen Forschungsaufgaben (Verbundprojekte), die den Stand der Technik deutlich übertreffen. In den Vorhaben sollen die in Nummer 2 genannten FuE-Aspekte als Schwerpunkte erkennbar sein.

Die Vorhaben sollen dauerhafte Innovationsprozesse in den Unternehmen anstoßen und eine Laufzeit von drei Jahren möglichst nicht überschreiten.

 

Die Projektvorschläge sollen sich durch Leitbildfunktion und Referenzcharakter insbesondere zur Stärkung mittelständischer Unternehmen auszeichnen. Es sollen interdisziplinäre Forschungsansätze und ganzheitliche Lösungen unter Einbeziehung der entsprechenden Fachdisziplinen umgesetzt werden. Die Beteiligungen von mittelständischen Unternehmen sind dabei für die Erfüllung der Zuwendungsvoraussetzungen von wesentlicher Bedeutung.

 

Berücksichtigt werden ausschließlich Vorschläge, die eine modellhafte Realisierung der Lösungsansätze in den beteiligten Unternehmen in der Projektlaufzeit und nach Projektende vorsehen, die Ergebnisse ohne weitere Förderung rasch zu einer breiten Anwendung bringen, sowie eine Übertragbarkeit und Verwertung in weite Teile der Unternehmenslandschaft in Deutschland oder dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) erwarten lassen. Der Kooperation mit kompetenten Umsetzungsträgern wird dabei große Bedeutung beigemessen.

 

Eine signifikante Breitenwirkung wird insbesondere im Hinblick auf KMU erwartet. Antragsteller müssen die Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen, geförderten Verbünden, der Begleitforschung und Initiativen in diesem Bereich haben. Es wird erwartet, dass sie im vorwettbewerblichen Bereich und unter Wahrung ihrer ­Geschäftsgeheimnisse einen unternehmensübergreifenden, intensiven Erfahrungsaustausch aktiv mitgestalten und an öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen des BMBF (z. B. Tagungen des BMBF, Messeauftritte, Innovationsplatt­formen) mitarbeiten.

 

Antragsteller sollen sich – auch im eigenen Interesse – im Umfeld des national beabsichtigten Vorhabens mit dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation vertraut machen. Sie sollen prüfen, ob das beabsichtigte Vorhaben spezifische europäische Komponenten aufweist und damit eine ausschließliche EU-Förderung möglich ist. Weiterhin ist zu prüfen, inwieweit im Umfeld des national beabsichtigten Vorhabens ergänzend ein Förderantrag bei der EU gestellt werden kann. Dies soll im nationalen Förderantrag kurz dargestellt werden.

 

Die Partner eines Verbundprojekts regeln ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung. Vor der Förderentscheidung über ein Verbundprojekt muss eine grundsätzliche Übereinkunft über bestimmte vom BMBF ­vorgegebene Kriterien nachgewiesen werden. Einzelheiten sind dem "Merkblatt für Antragsteller/Zuwendungsempfänger zur Zusammenarbeit der Partner von Verbundprojekten", das von Antragstellern und Zuwendungsempfängern zu beachten ist, zu entnehmen (BMBF-Vordruck Nr. 0110, Fundstelle: https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare&formularschrank=bmbf; – Allgemeine Vordrucke und Vorlagen für Berichte).

 

Vorhaben von Großunternehmen können unter diesen Förderrichtlinien nur dann gefördert werden, wenn die Vorhaben ohne die öffentliche Förderung nicht oder nicht in diesem Umfang durchgeführt würden oder wenn die öffentliche Förderung zu einer signifikanten Beschleunigung der Entwicklung führt, wenn also ein Anreizeffekt im Sinne von Artikel 6 AGVO vorliegt.

Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50 % anteilfinanziert werden können. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung – grundsätzlich mindestens 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten – vorausgesetzt.

Die Bemessung der jeweiligen Förderquote muss die AGVO berücksichtigen. Die AGVO lässt für KMU differenzierte Aufschläge zu, die gegebenenfalls zu einer höheren Förderquote führen können.

Die maximal zulässige Förderungshöhe richtet sich dabei projektspezifisch nach den Bestimmungen des EU-Beihilferechts und insbesondere der AGVO. Gefördert werden in diesem Zusammenhang ausschließlich Beihilfetypen gemäß den Artikeln 25 und 31 AGVO. Die jeweiligen in der AGVO vorgegebenen Förderquoten und Schwellenwerte dürfen dabei nicht überschritten werden.

Bemessungsgrundlage für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer-Gesellschaft die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die individuell bis zu 100 % gefördert werden können.

Bei Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt (Diese Pauschale ist von der ESF-Kofinanzierung ausgenommen).

Eine institutionelle Förderung ist ausgeschlossen.

Die maximale Zuschusshöhe für Förderungen nach diesen Richtlinien beträgt 100 % (ESF- und Bundesmittel). Der nationale Eigenanteil der Antragstellenden kann grundsätzlich auch durch andere öffentliche Mittel (z. B. kommunale oder Landesmittel) und nicht-öffentliche Mittel Dritter erbracht werden, sofern Mittel nicht dem ESF oder anderen EU-Fonds entstammen.

Die Förderdauer beträgt in der Regel 3 Jahre.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger bis spätestens 1. Juni 2017 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form in deutscher Sprache vorzulegen. Bei Verbundprojekten ist vom Einreicher der Projektskizze eine zwischen den Partnern abgestimmte Projektskizze vorzulegen.

Alle Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1268.html

Volkswagenstiftung: Lichtenberg-Professuren; Frist: 01.06.2017

Lichtenberg-Professuren

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: Professur
  • bis zu 1,5 Mio. Euro
  • max. 5 Jahre
  • herausragende (Nachwuchs-)Wissenschaftler(innen), die eigenständig in innovativen und interdisziplinären Bereichen forschen wollen
  • Voraussetzungen: Tenure-Track-Zusage der Universität; Promotion vor max. 4 bzw. 7 Jahren; Wechsel des akademischen Umfelds in den letzten fünf Jahren; längerer Auslandsaufenthalt
  • Zusatzleistungen: Weiterbildungsmaßnahmen; besondere familienbezogene Leistungen; Zusatzförderung für geflohene Wissenschaftler(innen); Förderung von Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation
  • Stichtag: 01.06.2017

BayCHINA: Projektbezogener Wissenschaftleraustausch, 2. Ausschreibungsrunde, Frist: 15.06.2017

BayCHINA fördert den Austausch zwischen Dozenten aus Bayern und China sowie die Zusammenarbeit in Forschung & Lehre. Bei Bedarf vermittelt das BayCHINA Kontakte zu chinesischen Institutionen und Wissenschaftlern.

Das BayCHINA fördert Forschungsprojekte über einen projektbezogenen Wissenschaftleraustausch, der dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen bayerischen und chinesischen Institutionen dient. Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Das Förderprogramm richtet sich an alle Disziplinen und ist grundsätzlich themenoffen. An den Projekten sollen Nachwuchswissenschaftler beteiligt werden.

Die Anträge  können mit allen Anlagen per E-Mail an info(at)baychina.de gesendet werden.  Der Antrag muss  jedoch innerhalb von 14 Tagen mit Unterschrift im Original auf dem Postweg nachgereicht werden

Antragsfristen: 15. Juni 2017

BMBF-Ausschreibung: „Kleine Fächer – Große Potenziale“ wiss. Nachwuchs in den geistes- und sozialwissenschaftl. Kleinen Fächern - zweistufiges Verfahren, Frist: 15. September 2017

Auszug: Gegenstand der Förderung
Gegenstand der Förderung sind Forschungsvorhaben (Einzelvorhaben) an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die relevante Fragestellungen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächer gegebenenfalls in einem interdisziplinären Rahmen adressieren, zur weiteren Qualifizierung sowie Förderung der wissenschaftlichen Selbständigkeit der Nachwuchswissenschaftlerinnen/Nachwuchswissenschaftler geeignet sind, Kooperationen und Vernetzungen fördern und das jeweilige Fach stärken.
Die Projekte sollen Forschungsthemen der sogenannten kleinen und mittleren geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächer adressieren.
Somit sind ausschließlich Nachwuchswissenschaftlerinnen/Nachwuchswissenschaftler der folgenden Kleinen Fächer antragsberechtigt:

 

  • Alte Kulturen und Sprachen: Ägyptologie - Altamerikanistik - Altorientalistik - Byzantinistik - Indogermanistik - Keltologie - Koptologie - Mittellatein - Papyrologie - Semitistik
  • Angewandte Kunstwissenschaften/Denkmalpflege: Bauforschung/Baugeschichte - Denkmalpflege - Restaurierungswissenschaft - Textilgestaltung
  • Archäologien: Christliche Archäologie - Mittelalterarchäologie - Provinzialrömische Archäologie - Vorderasiatische Archäologie
  • Geschichtswissenschaften: Außereuropäische Geschichte - Historische Hilfswissenschaften - Technikgeschichte - Wissenschaftsgeschichte
  • Medienwissenschaften: Bibliothekswissenschaft - Buchwissenschaft - Filmwissenschaft - Informationswissenschaft - Journalistik
  • "    Philosophie: Logik und Wissenschaftstheorie
  • Regionale Kunstgeschichte: Indische Kunstgeschichte - Islamische Kunstgeschichte - Ostasiatische Kunstgeschichte
  • Regionalwissenschaften: Kanadistik - Kaukasiologie - Niederlande-Studien - Ostasienwissenschaft - Osteuropastudien - Südasienstudien - Südostasienwissenschaften - Südosteuropastudien
  • Religionswissenschaften: Christlicher Orient - Islamwissenschaft - Judaistik - Religionswissenschaft
  • Sozial- und Kulturwissenschaften: Europäische Ethnologie/Volkskunde - Gerontologie - Sexualwissenschaft
  • Sprach- und Literaturwissenschaften (außereuropäisch): Afrikanistik - Arabistik - Austronesistik - Indologie - Iranistik - Japanologie - Koreanistik - Lateinamerikanistik - Mongolistik - Sinologie - Thaiistik - Tibetologie - Turkologie - Vietnamistik
  • Sprach- und Literaturwissenschaften (europäisch): Albanologie - Baltistik - Dänisch - Finnougristik-Uralistik - Frisistik - Jiddistik - Lusitanistik - Neogräzistik - Niederlandistik - Rumänistik - Skandinavistik/Nordistik - Sorabistik
  • Sprachwissenschaften (auch angewandte): Allgemeine Sprachwissenschaft - Gebärdensprache - Klinische Linguistik - Neurolinguistik - Phonetik - Sprachlehrforschung - Sprechwissenschaft - Translatologie
  • Theater- und Tanzwissenschaft: Tanzwissenschaft - Theaterwissenschaft

Die Förderung ermöglicht die Durchführung eines selbst gewählten Forschungsvorhabens an einer deutschen Universität oder außeruniversitären Forschungseinrichtung.
Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler entscheiden frei, wo ihnen in Deutschland die besten Rahmenbedingungen für ihre Arbeit geboten werden.
In den Jahren 2016, 2017 und 2018 werden jeweils bis zu zehn Forschungsvorhaben von Nachwuchswissenschaftlern und Nachwuchswissenschaftlerinnen zur Förderung ausgewählt.
Die Förderung beträgt pro Vorhaben bis zu 100?000 € jährlich (somit maximal 300?000 € für drei Jahre).


Erwartet wird eine nachhaltige Nutzung der wissenschaftlichen Ergebnisse, die für die Wissenschaftscommunity und die breite Öffentlichkeit sichtbar und zugänglich gemacht werden sollten.
Neben Publikationen umfasst dies auch geeignete Maßnahmen zum Wissenstransfer wie Seminare, Konferenzen und Kolloquien.


Zur Sicherstellung einer späteren wissenschaftlichen Nutzung der Forschungsergebnisse ist ein frühzeitiger nationaler und internationaler Austausch auch transdisziplinär explizit gewünscht.
Nicht gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die keine innovativen Ansätze erkennen lassen, reine Machbarkeitsstudien oder Literaturüberblicke sowie Ansätze, die nicht über den aktuellen Forschungsstand hinausgehen.

Hier kommen Sie zur Ausschreibung: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1200.html

VW-Stiftung: Freigeist-Fellowships - Frist: 12. Oktober 2017

Freigeist-Fellowships

Die fachoffenen Freigeist-Fellowships richten sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten nach der Promotion, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten.

Ziel der Initiative

Ein Freigeist-Fellow – das ist für die VolkswagenStiftung eine junge Forscherpersönlichkeit, die neue Wege geht, Freiräume zu nutzen und Widerstände zu überwinden weiß. Sie schwimmt – wenn nötig – gegen den Strom und hat Spaß am kreativen Umgang mit Unerwartetem, auch mit unvorhergesehenen Schwierigkeiten. Ein Freigeist-Fellow erschließt neue Horizonte und verbindet kritisches Analysevermögen mit außergewöhnlichen Perspektiven und Lösungsansätzen. Durch vorausschauendes Agieren wird der Freigeist-Fellow zum Katalysator für die Überwindung fachlicher, institutioneller und nationaler Grenzen.

Förderangebot

Das Angebot richtet sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. Nachwuchswissenschaftler(innen) mit bis zu fünfjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem modulartig aufgebauten flexiblen Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten. Dies bedeutet auch, dass während der Förderung bei Bedarf zusätzliche Komponenten (z.B. Mitarbeiterstellen, Reisemittel etc.) beantragt werden können.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

[ausführliche Informationen]

BMBF: Förderung von Antragstellungen im Rahmen des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 mit Partnern aus Nord- und Südamerika, offen bis: 20.12.2017

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die WTZ mit beiden Regionen aktiv durch verschiedene bildungs- und forschungspolitische Maßnahmen. WTZ-Schwerpunktländer sind Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien und Mexiko sowie Kanada und die USA. Daneben soll schrittweise auch die Zusammenarbeit mit Kuba entwickelt werden.

Ziel der vorliegenden Maßnahme ist es, die Beteiligung deutscher Antragsteller gemeinsam mit Partnern aus den genannten Ländern am EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 (H2020) zu fördern und damit zu erhöhen.

Bisherige bilaterale Kooperationsschemata sollen mithilfe von H2020 zu multilateralen Kooperationsverbünden ausgeweitet werden. Dabei soll die Position Deutschlands als wichtiger Kooperationspartner für Partner aus Nord- und Südamerika innerhalb der EU unterstrichen werden und insgesamt die Anzahl von in Deutschland koordinierten Projekten in H2020 erhöht werden.

Die Förderung dient speziell der Vorbereitung von Forschungsprojekten zu den thematischen Prioritäten des H2020-Programmbereichs „Gesellschaftliche Herausforderungen“ (http://www.horizont2020.de/einstieg-gesellschaftliche-herausforderungen.htm), die eine thematische Relevanz für die WTZ mit den Partnerländern in beiden Regionen haben.

Dieses sind folgende Themenbereic

  • Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen.
  • Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, marine, maritime und limnologische Forschung und Biowirtschaft.
  • Sichere, saubere und effiziente Energie.
  • Intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr.
  • Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe.

Darüber hinaus kann eine Förderung für vorbereitende Maßnahmen zur Antragstellung im Programmbereich „Führende Rolle der Industrie“ (http://www.horizont2020.de/einstieg-rolle-industrie.htm), Programmlinie „Führende Rolle bei grundlegenden und industriellen Technologien“ beantragt werden. Hier sind die Themen Informations- und Kommunikationstechnologien, Nanotechnologie, Fortgeschrittene Werkstoffe, Biotechnologie und Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung für eine Förderung relevant.

Förderfähig ist ebenfalls die Vorbereitung von Antragstellungen im Programmbereich „Wissenschaftsexzellenz“ für nachfolgend aufgeführte Förderinstrumente, Anträge müssen den oben genannten Themenbereichen/Themen zuzuordnen sein:

  • Künftige und neu entstehende Technologien – Future and Emerging Technologies (FET).
  • Marie-Sklodowska-Curie-Maßnahmen (MSCA), hier: institutionelle Maßnahmen „Innovative Training Networks“ (ITN) und „Research and Innovation Staff Exchanges“ (RISE) mit Einbeziehung von Partnerinstitutionen aus Nord- und Südamerika.
  • Forschungsinfrastrukturen, hier: Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit von Forschungsinfrastrukturen und e-Infrastrukturen mit Partnerinstitutionen aus Nord- und Südamerika.

Gefördert werden Vernetzungs- und Sondierungsmaßnahmen, die der Konzeption, Vorbereitung und Einreichung von Anträgen in H2020 unter Einbeziehung von Partnerinstitutionen in Nord- und/oder Südamerika dienen. Hierzu werden Anbahnungsreisen, Expertentreffen, thematische Workshops sowie Personal finanziert.

Die Förderung sieht grundsätzlich folgende zuwendungsfähige Ausgaben/Kosten vor:

a.    Reisen und Aufenthalte von deutschen und ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und ­Expertinnen und Experten

b.    Workshops

c.    vorhabenbezogene Sachmittel und Geräte

d.    Personal zur Koordinierung oder für unterstützende Tätigkeiten bezüglich der Antragsvorbereitung für das EU-Projekt

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger in der bis zum 20. Dezember 2017 permanent geöffneten Bekanntmachung zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form über das Skizzentool PT-Outline (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/NSA16H2020) vorzulegen. Anträge können fortlaufend beantragt werden und werden kontinuierlich bearbeitet.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:

DLR-Projektträger
Europäische und internationale Zusammenarbeit
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Internet: http://www.internationales-buero.de

Ansprechpartnerinnen sind:

Fachliche Ansprechpartnerin:

Dr. Stephanie Splett-Rudolph
Telefon: +49 2 28/38 21-14 30
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: stephanie.splett(at)dlr.de

Administrative Ansprechpartnerin:

Petra Altmann
Telefon: +49 2 28/38 21-14 32
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: petra.altmann(at)dlr.de

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung von Richtlinien zum Förderprogramm „Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung, Region Mittelost- und Südosteuropa“ (MOEL-SOEL-Bekanntmachung).

Zielländer dieser Bekanntmachung

  • die EU-Mitgliedstaaten Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, die Slowakische Republik, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn
  • die offiziellen EU-Beitrittskandidaten Albanien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro und Serbien und
  • die potenziellen EU-Beitrittskandidaten Bosnien und Herzegowina sowie die Republik Kosovo


Gegenstand der Förderung
Gegenstand der Förderung ist die Antragsvorbereitung von FuE-Projekten, die auf die Themenbereiche des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 (http://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/en/) sowie auf andere relevante EU-Förderprogramme ausgerichtet sind.

Die Antragsvorbereitung der FuE-Projekte erfolgt in zwei Phasen:

Ziel der ersten Förderphase ist der Auf- oder Ausbau bi- oder multilateraler Projektpartnerschaften. Des Weiteren soll das Konsortium EU-Förderbekanntmachungen identifizieren, zu denen eine Antragstellung beabsichtigt wird.

Das Ziel der zweiten Förderphase ist die konkrete Ausarbeitung und Einreichung eines Projektantrages.


2.1 Horizont 2020
Zu den adressierten Themenbereichen in Horizont 2020 gehören unter anderem jene des Programmbereiches „Gesellschaftliche Herausforderungen“ (http://www.horizont2020.de/einstieg-gesellschaftliche-herausforderungen.htm):

  •     Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen
  •     Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, marine, maritime und limnologische Forschung
  •     Sichere, saubere und effiziente Energie
  •     Intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr
  •     Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Rohstoffe
  •     Integrative, innovative und reflektierende Gesellschaften
  •     Sichere Gesellschaften.


Förderfähig sind ebenfalls die Vorbereitung von Antragstellungen für grenzüberschreitend und projektförmig angelegte „Innovative Training Networks“ und „Research and Innovation Staff Exchanges“ im Rahmen von Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen.

Darüber hinaus können vorbereitende Maßnahmen mit Blick auf Antragstellungen zu einzelnen Förderlinien im Programmbereich „Führende Rolle der Industrie“ gestellt werden. Hierzu gehören in der Förderlinie „Führende Rolle bei grundlegenden und industriellen Technologien (Schlüsseltechnologien)“ die Themen Informations- und Kommunikationstechnologien, Nanotechnologie, Fortgeschrittene Werkstoffe, Biotechnologie und Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung.

Bei vorbereitenden Maßnahmen, die auf Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung ausgerichtet sind, sind die unter Nummer 1.1 genannten Zielländer eingeschränkt auf Polen, die Tschechische Republik, Litauen und Estland. Diese Maßnahmen sollten darüber hinaus fokussieren auf den Bereich der Public Private Partnership „Technologies for Factories of the Future“. Des Weiteren kann die Vorbereitung der geplanten Maßnahmen in Horizont 2020 zum Schließen der Innovationslücke in Europa gefördert werden. Konkret adressiert sind dabei Maßnahmen im Sinne des „widening-participation“-Ansatzes, um Kapazitäten für exzellente Forschung in weniger forschungs- und innovationsstarken Regionen zu entwickeln. Dies betrifft sowohl die infrastrukturelle und personelle Ausstattung, die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft als auch ein professionelles Forschungs- und Innovationsmanagement.


2.2 Europäische Territoriale Zusammenarbeit
Darüber hinaus werden vorbereitende Maßnahmen für die Antragstellung in forschungs- und innovationsrelevanten Programmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (INTERREG) gefördert. Dabei sind insbesondere die Schnittstellen zwischen den Prioritäten nationaler und regionaler Strategien der intelligenten Spezialisierung, den Bedarfsfeldern der Hightech-Strategie der Bundesregierung und, sofern relevant, den Prioritäten der EU-Strategien für den Ostsee- (http://www.balticsea-region-strategy.eu/) und den Donauraum (http://www.danube-region.eu/) zu adressieren.


2.3 Instrumente der Heranführungshilfe
Maßnahmen zur Vorbereitung der Antragstellung in relevanten Prioritäten der Instrumente der Heranführungshilfe (IPA) (http://ec.europa.eu/enlargement/instruments/overview/index_en.htm) sind förderfähig, sofern sie dem Zuwendungszweck und den Zielländern der Bekanntmachung (vgl. Nummer 1.1) entsprechen und die Zusammenarbeit mit deutschen Antragstellern durch komplementäre Maßnahmen (z. B. in der IPA-Komponente „grenzüberschreitende Zusammenarbeit“) ermöglichen.


Link zur Bekanntmachung: internationales-buero.de/de/851.php

2018

BMBF-Ausschreibung: „Kleine Fächer – Große Potenziale“ wiss. Nachwuchs in den geistes- und sozialwissenschaftl. Kleinen Fächern - zweistufiges Verfahren, Frist: 15. September 2018

Auszug: Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind Forschungsvorhaben (Einzelvorhaben) an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die relevante Fragestellungen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächer gegebenenfalls in einem interdisziplinären Rahmen adressieren, zur weiteren Qualifizierung sowie Förderung der wissenschaftlichen Selbständigkeit der Nachwuchswissenschaftlerinnen/Nachwuchswissenschaftler geeignet sind, Kooperationen und Vernetzungen fördern und das jeweilige Fach stärken.
Die Projekte sollen Forschungsthemen der sogenannten kleinen und mittleren geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächer adressieren.
Somit sind ausschließlich Nachwuchswissenschaftlerinnen/Nachwuchswissenschaftler der folgenden Kleinen Fächer antragsberechtigt:

  • Alte Kulturen und Sprachen: Ägyptologie - Altamerikanistik - Altorientalistik - Byzantinistik - Indogermanistik - Keltologie - Koptologie - Mittellatein - Papyrologie - Semitistik
  • Angewandte Kunstwissenschaften/Denkmalpflege: Bauforschung/Baugeschichte - Denkmalpflege - Restaurierungswissenschaft - Textilgestaltung
  • Archäologien: Christliche Archäologie - Mittelalterarchäologie - Provinzialrömische Archäologie - Vorderasiatische Archäologie
  • Geschichtswissenschaften: Außereuropäische Geschichte - Historische Hilfswissenschaften - Technikgeschichte - Wissenschaftsgeschichte
  • Medienwissenschaften: Bibliothekswissenschaft - Buchwissenschaft - Filmwissenschaft - Informationswissenschaft - Journalistik
  • "    Philosophie: Logik und Wissenschaftstheorie
  • Regionale Kunstgeschichte: Indische Kunstgeschichte - Islamische Kunstgeschichte - Ostasiatische Kunstgeschichte
  • Regionalwissenschaften: Kanadistik - Kaukasiologie - Niederlande-Studien - Ostasienwissenschaft - Osteuropastudien - Südasienstudien - Südostasienwissenschaften - Südosteuropastudien
  • Religionswissenschaften: Christlicher Orient - Islamwissenschaft - Judaistik - Religionswissenschaft
  • Sozial- und Kulturwissenschaften: Europäische Ethnologie/Volkskunde - Gerontologie - Sexualwissenschaft
  • Sprach- und Literaturwissenschaften (außereuropäisch): Afrikanistik - Arabistik - Austronesistik - Indologie - Iranistik - Japanologie - Koreanistik - Lateinamerikanistik - Mongolistik - Sinologie - Thaiistik - Tibetologie - Turkologie - Vietnamistik
  • Sprach- und Literaturwissenschaften (europäisch): Albanologie - Baltistik - Dänisch - Finnougristik-Uralistik - Frisistik - Jiddistik - Lusitanistik - Neogräzistik - Niederlandistik - Rumänistik - Skandinavistik/Nordistik - Sorabistik
  • Sprachwissenschaften (auch angewandte): Allgemeine Sprachwissenschaft - Gebärdensprache - Klinische Linguistik - Neurolinguistik - Phonetik - Sprachlehrforschung - Sprechwissenschaft - Translatologie
  • Theater- und Tanzwissenschaft: Tanzwissenschaft - Theaterwissenschaft

Die Förderung ermöglicht die Durchführung eines selbst gewählten Forschungsvorhabens an einer deutschen Universität oder außeruniversitären Forschungseinrichtung.
Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler entscheiden frei, wo ihnen in Deutschland die besten Rahmenbedingungen für ihre Arbeit geboten werden.
In den Jahren 2016, 2017 und 2018 werden jeweils bis zu zehn Forschungsvorhaben von Nachwuchswissenschaftlern und Nachwuchswissenschaftlerinnen zur Förderung ausgewählt.
Die Förderung beträgt pro Vorhaben bis zu 100?000 € jährlich (somit maximal 300?000 € für drei Jahre).


Erwartet wird eine nachhaltige Nutzung der wissenschaftlichen Ergebnisse, die für die Wissenschaftscommunity und die breite Öffentlichkeit sichtbar und zugänglich gemacht werden sollten.
Neben Publikationen umfasst dies auch geeignete Maßnahmen zum Wissenstransfer wie Seminare, Konferenzen und Kolloquien.


Zur Sicherstellung einer späteren wissenschaftlichen Nutzung der Forschungsergebnisse ist ein frühzeitiger nationaler und internationaler Austausch auch transdisziplinär explizit gewünscht.
Nicht gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die keine innovativen Ansätze erkennen lassen, reine Machbarkeitsstudien oder Literaturüberblicke sowie Ansätze, die nicht über den aktuellen Forschungsstand hinausgehen.

Hier kommen Sie zur Ausschreibung: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1200.html

Jährliche Ausschreibungen / Anträge jederzeit

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft

Ideen entwickeln – Initiative ergreifen – Zukunft gestalten

Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft Nachwuchswissenschaftler aus, die sich in ihren Dissertationen oder Habilitationen mit der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft und damit mit den zentralen ordnungspolitischen Fragestellungen des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen.

Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 35.000 Euro dotiert.

Zielsetzung des Forschungspreises

Es ist das Anliegen des RHI den ethischen Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wieder zu mehr Geltung zu verhelfen, die nicht allein auf Wettbewerb und Gewinnmaximierung basieren, sondern auch auf Solidarität und gemeinwohlverpflichteter Verantwortlichkeit. Der Preis soll dazu beitragen Forscher und Vordenker, die diesen Themenkomplex wissenschaftlich bearbeiten und exzellent allgemeinverständlich aufbereiten, in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Teilnahme Forschungspreis

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann beteiligen Sie sich und reichen Sie Ihre Dissertation oder Habilitation bei uns ein. Einsendeschluss ist der 31. Dezember eines jeden Jahres.

Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich auf den folgenden Internetseiten sowie in der Informationsbroschüre.

http://www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis/forschungspreis/

Communicator-Preis

Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird von der DFG ausgeschrieben. Dieser mit 50.000 € dotierte, persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.

Die Vorschläge aus unterschiedlichen Fachgebieten werden nach den Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalität und Nachhaltigkeit von einer Jury, bestehend aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten, beurteilt. Die DFG nennt dem Stifterverband den von der Jury gewählten Preisträger.

Der Communicator-Preis ist in Form eines Hologramms vom Kölner Maler und Medienkünstler Michael Bleyenberg gestaltet worden. Ein "Sandwich" aus Spiegel und Glas schließt eine holographisch belichtete Folie ein und ruht in einem Sockel aus massivem Acrylglas, mit dem Namen des Preisträgers.

[ausführlich]

BMAS: Förderrichtlinie zur „Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik“

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen.
Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und
  • Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Gefördert werden:

a) Projekte

  • die dazu dienen, verschiedene Institutionen im Bereich der Sozialpolitikforschung bundesweit zu vernetzen mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zu unterstützen und Synergien nutzbar zu machen;
  • in deren Rahmen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft neue Fragestellungen zu gesellschaftlich relevanten Themen auf innovative Weise bearbeitet werden;
  • die in den in Nummer 1.1 genannten Themenbereich fallen und darüber hinaus dazu beitragen können, der Sozialpolitikforschung in Deutschland neue inhaltliche und methodische Impulse zu geben.

b) Promotion

  • für Doktoranden mit Prädikatsexamen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaften, die eine Promotion zu einem sozialpolitischen Thema im Rahmen des genannten Themenbereichs anstreben.

c) Stiftungsprofessuren

  • in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Zunächst erfolgt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens die Einreichung von kurzen Projektskizzen, die auf Plausibilität und grundsätzliche Geeignetheit geprüft werden. Die Antragsteller, deren Skizzen für grundsätzlich förderfähig erachtet werden, können dann in einem zweiten Verfahrensschritt förmliche Förderanträge (ausführliche Vorhabenbeschreibung und Formantrag) einreichen. Die Förderentscheidung wird vom BMAS unter Berücksichtigung des Votums des wissenschaftlichen Beirats getroffen.

Es ist keine Deadline in der Bekanntmachung genannt.


Alle Informationen gibt es hier und hier.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft möchte geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern.

Kern des Maßnahmenbündels ist das Angebot, dass alle Leiterinnen und Leiter DFG-geförderter Projekte sowie die Hochschulen selbst Zusatzanträge stellen können, um qualifizierte Flüchtlinge - angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Die Zusatzanträge können auf alle Mittel gerichtet sein, die eine Einbindung der Flüchtlinge in das Projekt ermöglichen. Hierzu zählen insbesondere Gastmittel oder auch Personalstellen. Für die Einbindung von wissenschaftlich ausgewiesenen Personen eignet sich darüber hinaus vor allem das Mercator Modul.

Die Anträge können jederzeit formlos gestellt werden und sollten den Umfang von fünf Seiten (ohne CV und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten.

Weitere Informationen können Sie dem beigefügten Dokument entnehmen oder den Seiten der DFG:

www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2015/info_wissenschaft_15_82/index.html

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung

Das BFHZ wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird das BFHZ-CCUFB durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsverfahren

Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite des BFHZ befindet. Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ, bzw. extern  begutachtet.

Förderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren Förderumfang 5.000,--€ übersteigen, durchlaufen zusätzlich eine externe Evaluierung.

Haushaltsvorbehalt

Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite des BFHZ („Download").

Einreichung

Die Projekte müssen bis zum jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres) an folgende Adresse gerichtet werden:

An das Bayerisch-Französische Hochschulzentrum (BFHZ)
Arcisstr. 21
D-80333 München

Eine elektronische Fassung der endgültigen Projektanträge müssen ebenfalls vor Abgabefrist an honsdorf@lrz.tum.de gesendet werden.

Fördermöglichkeiten im Rahmen der EU-Zentralasienstrategie und der Zielsetzung der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung:

Ziel der Fördermaßnahme sind die Exploration und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung und die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit mit Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus, sowie mit Moldau und Belarus.


Was wird gefördert?

  • Maßnahmen zur Exploration und Anbahnung projektbezogener oder institutioneller Kooperationen
  • Thematische Schwerpunkte:
    • Umwelt, Nachhaltigkeit
    • Geotechnologie
    • Gesundheitswissenschaften
  • Projektanbahnung: Maßnahmen zur Konzeption und Planung von Projekten und Kooperationen, deren Förderung unter einem BMBF-Fachprogramm oder einem Programm der EU beantragt werden soll

Wer wird gefördert?

  • im Verbund mit Einrichtungen aus Zentralasien, dem Südkaukasus, Moldau und Belarus deutsche Hochschulen, forschungsaktive Kliniken, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland
  • Anträge mit Beteiligung von KMUs werden bei gleicher Qualität bevorzugt

Wie wird gefördert?

  • Ausgaben für Anbahnungsreisen, den projektbezogenen wissenschaftlichen Austausch, Expertentreffen und thematische Projektplanungsworkshops
  • in begründeten Einzelfällen:
    • Veranstaltungskosten
    • Sachmittel
    • Personalkosten
  • Gewährung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von bis zu 25 000 Euro / Projekt

Antragstellung:

  • einstufiges Förderverfahren
  • Erstellung der förmlichen Förderanträge mit elektronischem webbasiertem Antragssystem (ewa) des Internationalen Büros des BMBF (IB)
  • zusätzliche im elektronischen Antragssystem fertig gestellte endgültige Version mit Unterschriften der deutschen und ausländische Partner per Post an das Internationale Büro des BMBF (IB)

Anträge werden laufend entgegengenommen und bearbeitet.
 

Weitere Informationen finden Sie externer Link folgt hier.

Ansprechpartner im Internationalen Büro des BMBF (IB):

Internationales Büro des BMBF
beim Deutschen Zentrum fpr Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Fachliche Ansprechpartnerin: Dr. Anja Köhler

Telefon: +49 (0) 228-3821 458
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  anja.koehler(at)dlr.de

Administrativer Ansprechpartner: Holger Brehm

Telefon: +49 (0) 228-3821 472
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  holger.brehm(at)dlr.de

Der DAAD hat in diesem Jahr ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Programm für deutsche Wissenschaftler aufgelegt, die nach einer Mobilitätsphase im Ausland Interesse daran haben, dauerhaft wieder nach Deutschland zurückzukehren.

Das Programm "Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland" besteht aus zwei separaten Komponenten:

  • Einem Fahrtkostenzuschuss, der dazu dienen soll, Fachvortragsreisen oder Vorstellungsgespräche in Deutschland zu unterstützen oder zu ermöglichen
  • Einem Rückkehrstipendium mit der Förderungshöchstdauer von sechs Monaten, um die berufliche Wiedereingliederung in wissenschaftlichen Einrichtungen  in Deutschland zu unterstützen

Details können Sie doc hier entnehmen.

Ansprechpartner beim DAAD:

Frau Barbara Kirsch
Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
German Academic Exchange Service
Referat 521 - Internationalisierung von Forschung und wissenschaftlichem Nachwuchs
Kennedyallee 50
53175 Bonn
E-Mail: kirsch@daad.de
Tel.: 0228/8828615
Fax: 0228/88298615

Die VW-Stiftung fördert interdisziplinäre Symposien, Workshops und Konferenzen sowie Sommerschulen aller Fachgebiete.

Ziel der Initiative

Mit der Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben.

Förderangebot

Unterstützt werden können Symposien, Workshops und Konferenzen (bis zu 250 Teilnehmer) sowie Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmer). Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind

  • ein interdisziplinärer und internationaler Kontext,
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie
  • eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.


Die durch die VolkswagenStiftung geförderten Symposien, Workshops und Konferenzen finden im neu errichteten Tagungszentrum "Schloss Herrenhausen" in Hannover statt. Im Rahmen der "Symposienwochen der VolkswagenStiftung" stehen verschiedene Termine für die Durchführung Ihrer Veranstaltung zur Verfügung. Unter dem folgenden Link finden Sie die Termine der Symposienwochen.

Sommerschulen werden weiterhin in ganz Deutschland gefördert.

Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung für Symposien, Workshops und Konferenzen zudem die entsprechenden Stichtage. Um im Vorfeld zu klären, ob die von Ihnen geplante Veranstaltung den Kriterien des Programms entspricht, stehen Ihnen die fachlich zuständigen Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich rechts im Bereich "Was Antragsteller wissen müssen" unter "Information zur Antragstellung". Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Wichtiger Hinweis: Symposien und Sommerschulen, die thematisch zu anderen Förderinitiativen der VolkswagenStiftung gehören, können häufig innerhalb der jeweiligen Initiative gefördert werden.

Die Teilnahme an Tagungen oder Exkursionen wird nicht gefördert.

[ausführlich]

Mixed Methods in den Geisteswissenschaften?

In der Ausschreibung "'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften?" werden Vorhaben in den Geistes- und Kulturwissenschaften gefördert, die die Verknüpfung und das Zusammenwirken von qualitativ-hermeneutischen und digitalen Verfahren anhand einer gemeinsamen wissenschaftlichen Fragestellung ausloten. Es handelt sich um eine zunächst einmalige Ausschreibung.

Förderlinie 2: Workshops und kleinere Sommerschulen [Stichtag Anträge jederzeit]

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.volkswagenstiftung.de/de/mixedmethodsgeisteswissenschaften.html

Internationale Forschung in den Computational Social Sciences

Im Rahmen dieser Ausschreibung vergibt die VolkswagenStiftung Fördermittel für internationale Workshops und Sommerschulen sowie kooperative Forschungsvorhaben von Postdoktorand(inn)en.

Ziel der Initiative

In den vergangenen Jahren hat die Digitalisierung der Gesellschaft zu weitreichenden Veränderungen auf sozialer, politischer und wirtschaftlicher Ebene geführt. Daneben hat die "digitale Revolution" auch erhebliche Auswirkungen auf den Bereich der sozialwissenschaftlichen Forschung: Die Entwicklung und Nutzung neuer Medien hat eine zuvor nicht vorhandene Menge an Daten über menschliches Verhalten erzeugt, die nun für die Forschung zur Verfügung stehen. Diese Entwicklungen führen nicht nur zu neuen Möglichkeiten für die Sozialwissenschaften, sondern stellen sie zugleich vor methodische Herausforderungen. So ergibt sich eine erhebliche Bandbreite an Forschungsfragen im Bereich der "Computational Social Sciences", zu deren Bearbeitung die Stiftung mit diesem Förderkonzept beitragen möchte. Neben der Erforschung sozial relevanter Forschungsfragen möchte die Stiftung insbesondere die Vernetzung deutscher und internationaler Wissenschaftler(innen) unterstützen und zur Kompetenzentwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der "Computational Social Sciences" beitragen.

[ausführlich]

Ausschreibungen in Horizon 2020 werden laufend veröffentlicht. In den Bereichen für die Jahre 2016 und 2017 findet sich nur eine Auswahl der Ausschreibungen.

Alle aktuellen Ausschreibungen können im externer Link folgt Teilnehmerportal von Horizon 2020 eingesehen werden.

Einige der externer Link folgt Nationalen Kontaktstellen veröffentlichen die Calls auch thematisch sortiert, z.B.:

NKS Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften:

NKS Informations- und Kommunikationstechnologien:

NKS Lebenswissenschaften:

NKS zu den Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen:

NKS ERC: