Aktuelle Ausschreibungen

(Die Ausschreibungen sind nach dem Datum des Fristablaufs geordnet.)

 

Ausschreibungen 2023

BMBF: Förderung von Verbundprojekten als „Kompetenzzentrum für digitales und digital gestütztes Unterrichten in Schule und Weiterbildung in musisch-kreativen Fächern und Sport", zweistufig, Frist 17.01.2023

Ziel ist eine forschungsbasierte Qualitätsentwicklung der Lehrkräftefortbildung mit Blick auf die musisch-kreativen Fächer sowie Sport. Die Bekanntmachung zielt insbesondere darauf, im Rahmen der geforderten Transferaktivitäten des Kompetenzzentrums alle in den Ländern für die Organisation des Lehrens und Lernens in einer digitalen Welt verantwortlichen Einrichtungen zu stärken:

  • hinsichtlich der Umsetzung und Nutzung digitaler Lehr- und Lernkonzepte an Schulen beraten und unterstützen zu können,
  • den Einsatz digital gestützter Formate des Lehrens und Lernens in der Lehrkräftefortbildung zu betreiben,
  • Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für digitales und digital gestütztes Unterrichten zu konzipieren und umzusetzen,
  • einen phasenübergreifenden Wissenstransfer im Sinne einer gemeinsamen Weiterentwicklung bezüglich digitaler Kompetenzen von Lehrkräften herzustellen,
  • auch im Sinne einer Anlaufstelle für Schulen, alle Aspekte der digitalen Schul- und Unterrichtsentwicklung zu bündeln,
  • den Transfer von internationalen Best-Practice-Lösungen zu gewährleisten.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem DLR Projektträger bis spätestens 17. Januar 2023 zunächst Projektskizzen in deutscher Sprache in elektronischer Form vorzulegen.

 

BMBF: Förderung von Verbundprojekten als „Kompetenzzentrum digitale Schulentwicklung", zweistufig, Frist 31.01.2023

Im Rahmen der hier vorliegenden Bekanntmachung sollen diese Ziele im Hinblick auf die genannten Herausforderungen und Chancen digitaler Schulentwicklung verfolgt werden und dazu forschungsbasiert die Qualität digitaler Schulentwicklungsprozesse und dazu nötiger Fortbildungsangebote für Schulleitungen und die mit digitaler Schulentwicklung befassten Lehrkräfte adressiert werden. Die Bekanntmachung zielt insbesondere darauf, im Rahmen der geforderten Transferaktivitäten des Kompetenzzentrums alle in den Ländern für die Organisation des Lehrens und Lernens in einer digitalen Welt verantwortlichen Einrichtungen zu stärken:

  • bezüglich ihrer Aufgaben bei der Konzeption und Umsetzung von Fortbildungsmaßnahmen für digitale Schulentwicklung und digital gestütztes Schulmanagement,
  • hinsichtlich der Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung und Nutzung digitaler Lehr- und Lernkonzepte an allgemein- und berufsbildenden Schulen,
  • bezüglich digitaler Kompetenzen von Lehrkräften und Schulleitungen einen phasenübergreifenden Wissenstransfer im Sinne einer gemeinsamen Weiterentwicklung herzustellen,
  • hinsichtlich der Bündelung aller Aspekte der digitalen Schul- und Unterrichtsentwicklung zur Unterstützung der Schulen,
  • hinsichtlich der Begleitung des Transfers von – auch international – erfolgreichen Maßnahmen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem DLR Projektträger bis spätestens 31. Januar 2023 zunächst Projektskizzen in deutscher Sprache in elektronischer Form vorzulegen.

StMWK: NewNormal - Ausbau der Verschränkung digitaler und analoger Lehrformate, Frist: 01.02.2023

Das StMWK stellt in den Haushaltsjahren 2022 bis 2025 Mittel in Höhe von insgesamt 1,2 Mio. Euro zum konzeptionellen und strategischen Ausbau der Verschränkung digitaler und analoger Lehrformate zur Verfügung.

Die Projektlaufzeit beträgt pro Förderphase zwölf Monate. Insgesamt werden drei Projektrunden aufgelegt.

In jeder Förderphase können insgesamt vier Hochschulen in einem Umfang von jeweils bis zu 100.000,- Euro gefördert werden. Zusätzlich wird ein nennenswerter finanzieller Eigenanteil der Hochschule erwartet, der im Antrag darzustellen ist.

Anträge für die zweite Förderrunde können per E-Mail bis zum 1. Februar 2023, 17.00 Uhr eingereicht werden.

Netzwerktreffen am 23.01.2023:
Am Montag, den 23.01.23 findet von 10:00 Uhr bis ca. 10:45 ein öffentliches Netzwerktreffen statt mit wichtigen Punkten für die Antragstellung. Link zum Zoom-Meeting: https://us02web.zoom.us/j/85966754129?pwd=WTdDWHk1dmVBYWlLK2tpSXdpTkJodz09

Stiftung Innovation in der Hochschullehre: "Freiraum 2023", Frist 1. - 15.02.2023

Sie wollen ein neues Lehrkonzept ausprobieren? Wir schaffen Freiraum für die Lehrentwicklung. Es gibt keinen thematischen oder fachlichen Schwerpunkt. Neu bei „Freiraum 2023”: Dem inhaltlichen Auswahlprozess ist ein Verfahren zur Interessenbekundung mit anschließendem Losverfahren vorgeschaltet.

Interessenbekundungen für „Freiraum 2023“ können vom 1. bis 15. Februar über die Webseite der Stiftung eingereicht werden. Weitere Informationen finden Sie im Ausschreibungstext und in den FAQs.

BMBF: Geoforschung für Nachhaltigkeit (GEO:N), zweistufig, Frist: 15.02.2023

Förderung von Projekten zum Thema „Digitale Geosysteme: Virtuelle Methoden und digitale Werkzeuge für geowissenschaftliche Anwendungen“

Die Nutzung des geologischen Untergrundes gewinnt unter anderem im Hinblick auf die voranschreitende Energiewende weiter massiv an Bedeutung. Insbesondere für wissens- und datenbasierte Bewertungs- und Genehmigungsverfahren müssen künftig effiziente digitale Werkzeuge für Planungen und Umweltverträglichkeitsuntersuchungen zur Verfügung stehen. Ziel der Förderrichtlinie ist es, die Entwicklung digitaler Werkzeuge zu fördern, mit denen belastbare Prognosen zu den Auswirkungen geotechnologischer Eingriffe in den Untergrund möglich sind. Hierbei gilt es, komplexe physikalische, chemische sowie biologische Prozesse und Wechselwirkungen auf räumlich und zeitlich sehr unterschiedlichen Skalen abbilden zu können. Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, welche in mindestens einem der drei Themenfelder verortet sind: Methodische (I) und softwaretechnische (II) Entwicklungen sowie Demonstration in verschiedenen geowissenschaftlichen Anwendungen (III). Eine Verknüpfung von Themenfeldern in einem Vorhaben ist erwünscht.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen und Länder sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen (wie zum Beispiel Stiftungen und Vereine).

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen, die nicht in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer-Gesellschaft die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Vorgaben individuell bis zu 100 % gefördert werden können.

Bei nichtwirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den durch das BMBF finanzierten zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 15. Februar 2023 Projektskizzen über das elektronische Antragssystem „easy-Online“ vorzulegen. Bei Verbundprojekten ist die gemeinsame Projektskizze von der koordinierenden Stelle vorzulegen. Die Projektskizzen sind formlos und in deutscher Sprache einzureichen. Dabei darf ein Umfang von maximal 30 DIN-A4-Seiten (Arial, Schriftgrad 11, 1,5-zeilig, 2 cm Seitenrand) inklusive Deckblatt und Anlagen nicht überschritten werden. In der zweiten Verfahrensstufe haben Verfasser positiv bewerteter Projektskizzen die Möglichkeit, einen förmlichen Förderantrag (Antragsformular über „easy-Online“) vorzulegen.

 

StMWi/Bayern Innovativ: Förderungsprogramm Validierung von Forschungsergebnissen und Erfindungen, zweistufig, Frist: 30.03.2023

Das bayerische Programm zur Förderung der Validierung von Forschungsergebnissen und Erfindungen (Validierungsprogramm) startet am 9. Januar 2023 mit dem aktuellen Förderaufruf.

Die Teams der Hochschulen können Projektskizzen vom 09.01.2023 bis zum 30.03.2023 einreichen. Die Einreichung erfolgt über die Technologietransferstellen oder -transferbeauftragten: Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Dr. Henriette Neef, Telefon 0951/863-1227, E-Mail: transfer.fft(at)uni-bamberg.de

 

Was kann gefördert werden?

  • Die Qualifizierung erfolgversprechender Forschungsergebnisse und Erfindungen.
  • Unterstützt werden können Vorhaben zur Erforschung und Entwicklung technologisch neuer oder deutlich verbesserter Produkte, Produktionsverfahren und wissensbasierter Dienstleistungen mit dem Ziel der technologischen Absicherung einer künftigen Verwertung. Unter Verwertung ist hier insbesondere die technologische und wirtschaftliche Anschlussfähigkeit, insbesondere der Transfer in die industrielle Forschung, zu verstehen.

 

Wie wird gefördert?

  • Übernahme von bis zu 100 % der Personal- und Sachausgaben, Reisekosten sowie in begründeten Ausnahmefällen Fremdleistungen
  • max. 300.000 € je Vorhaben

Projektdauer bis zu 18 Monate

 

Ansprechpartner bei Fragen:

Dr. Regina Bühl, Projektmanager Technologie, Projektträger Bayern, Bayern Innovativ GmbH, Tel.: 0911 20671-642, E-Mail: regina.buehl(at)bayern-innovativ.de

Martin Wohlfart, Projektmanager Technologie, Projektträger Bayern, Bayern Innovativ GmbH , Tel.: 0911 20671-622, E-Mail: wohlfart@bayerninnovativ.de                                                                                                 

                                                                      

StMWK/Elitenetzwerk Bayern: Ausschreibung der Förderung von Internationalen Nachwuchsforschungsgruppen, Frist 30.03.2023

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst richtet im Rahmen der Weiterentwicklung des Elitenetzwerks Bayern ab dem Jahr 2024 neue Internationale Nachwuchsforschungsgruppen ein.

Die Ausschreibungsrunde im Jahr 2023 erstreckt sich ausschließlich auf die Bereiche mit Schwerpunkt in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, der Mathematik und Informatik sowie den Lebenswissenschaften/der Medizin.

Die Nachwuchsforschungsgruppen sollen in die Thematik der einschlägigen laufenden Elitestudiengänge oder Internationalen Doktorandenkollegs im Elitenetzwerk Bayern eingebunden sein und diese ergänzen. Einen Überblick über die laufenden Elitestudiengänge oder Doktorandenkollegs finden Sie hier:

https://www.elitenetzwerk.bayern.de/start/foerderangebote/elitestudiengaenge/uebersicht-elitestudiengaenge

https://www.elitenetzwerk.bayern.de/start/foerderangebote/internationale-doktorandenkollegs/uebersicht-internationale-doktorandenkollegs

Auf Grund der geforderten Einbindung in die Thematik eines laufenden Elitestudiengangs oder eines Internationalen Doktorandenkollegs im Elitenetzwerk Bayern ist eine Bewerbung erst nach vorheriger Absprache mit einem laufenden Elitestudiengang oder Internationalen Doktorandenkolleg beteiligt ist, möglich.

Antragsberechtigt sind entsprechend qualifizierte Personen aus dem In- und Ausland zwischen zwei und fünf Jahren nach der Promotion (bestandene mündliche Prüfung), die bisher bzw. in den letzten beiden Jahren vor Förderbeginn nicht am Ort der aufnehmenden Universität gearbeitet haben.

Die Internationalen Nachwuchsforschungsgruppen werden über eine Laufzeit von 6 Jahren mit einer Stelle für die Leitung (m/w/d TV-L E 15), bis zu zwei weiteren Promotionsstellen (m/w/d TV-L E 13) und einer attraktiven Sachmittelausstattung gefördert.

Einreichungstermin für eine Antragsskizze ist 30. März 2023.

https://www.elitenetzwerk.bayern.de/start/foerderangebote/internationale-nachwuchsforschungsgruppen

Bei Interesse an einer Antragsstellung bitten wir im vorherige Abstimmung mit dem Dezernat Forschungsförderung und Transfer.

 

VW-Stiftung: Pioniervorhaben: Impulse für das Wissenschaftssystem, Frist 31.03.2023

Pioniervorhaben: Impulse für das Wissenschaftssystem

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • gefördert werden Vorhaben zur zielgerichteten Weiterentwicklung des (deutschen) Wissenschaftssystems
  • bis zu 500.000 EUR
  • max. 3 Jahre
  • Promovierte Wissenschaftler:innen und Wissenschaftsmanager:innen an deutschen Universitäten oder Forschungseinrichtungen; Kooperationsvorhaben

Die Stiftung möchte mit diesem Förderangebot Experimentierräume für grundsätzliche Neuerungen und wesentliche Verbesserungen in Bereichen des deutschen Wissenschaftssystems schaffen. Dazu sollen vielversprechende Ideen für Pioniervorhaben aus der wissenschaftlichen Community aufgegriffen und gefördert werden. Die Stiftung verfolgt mit diesem Förderangebot das Ziel, Strukturen des deutschen Wissenschaftssystems in einer Weise zu beeinflussen, dass

  • das System innovationsfähiger wird;
  • im System Wettbewerb und Kooperation ausbalanciert werden;
  • das System resilienter und anpassungsfähiger an aktuelle Entwicklungen wird.

Es sollen daher Wissenschaftler:innen und Wissenschaftsmanager:innen angesprochen werden, die dieses Ziel teilen und mit einem fokussierten Pioniervorhaben in einem Teilbereich des deutschen Wissenschaftssystem zu einem oder mehreren dieser Aspekte neuartige Impulse geben und Strukturen gestalten wollen. Ein Vorhaben kann sich dabei auf jeden Aspekt des Wissenschaftssystems, wie z. B. Forschung, Lehre, Transfer, Governance und Administration beziehen.

Einreichungstermin:

  • 31. März 2023, 22:00 Uhr

VW-Stiftung: Momentum - Förderung für Erstberufene, Frist: 27.04.2023

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: Konzepte zur Perspektiverweiterung
  • bis zu 800.000 EUR (erste Phase); bis zu 200.000 EUR (zweite Phase)
  • 4 Jahre (erste Phase); 2 Jahre (zweite Phase)
  • Universitätsprofessor:innen drei bis fünf Jahre nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur
  • keine Projektförderung, Kurzantrag
  • Zusatzleistungen: Zusätzliche Mittel für die Aufbereitung von Forschungsdaten (Data Reuse); Förderung von Wissenschaftsvermittlung und –kommunikation
  • Stichtag: 27.04.2023, 22:00 Uhr (Kurzanträge)
     
  • Online-Sprechstunden zum Förderangebot:
    08.02. und 15.02.2023

Ausschreibungen jährlich, wiederkehrend, jederzeit

VW-Stiftung: Data Reuse – zusätzliche Mittel für die Aufbereitung von Forschungsdaten (Open Science), Antragstellung jederzeit

Forschungsdaten sind sozusagen das A und O: die Grundlage und das Ergebnis von Wissenschaft. Ihre langfristige Sicherung und Bereitstellung ermöglichen den Fortschritt in der Wissenschaft ebenso wie die Qualitätsprüfung durch Replikation. Deshalb unterstützen wir Open Data im Kontext unserer Open Science Policy.

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • gefördert wird: Aufbereitung von offenen Forschungsdaten für den Data Reuse
  • bis zu 100.000 Euro
  • Voraussetzung: Vorherige Förderung durch die VolkswagenStiftung. Antragstellung ist grundsätzlich bis 6 Monate nach Projektende möglich

Was wird gefördert?

Um die erforderlichen Transformationsprozesse voranzubringen, werden den Geförderten Zusatzmittel zur Verfügung gestellt, damit sie Forschungsdaten für den Data Reuse aufbereiten und als Open Data in einem öffentlichen, nicht-kommerziellen Repositorium verfügbar machen können.

Der Corpus der für den Data Reuse aufzubereitenden Daten sollte sich grundsätzlich auf die von der Stiftung geförderten Forschungsdaten beziehen. Voraussetzung für eine Antragstellung ist, dass das Zielrepositorium für den Corpus feststeht und der Antrag zusammen mit dem Repositorium als Mitantragsteller:in eingereicht wird.

Elitenetzwerk Bayern: Promotionsförderprogramm des Freistaats Bayern - Marianne-Plehn-Programm, Bewerbung jederzeit

Programmziel und Bewerbung

Im Rahmen des neuen Programms können Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten der Studienstiftung, die an einer bayerischen Hochschule promovieren oder dieses vorhaben, eine eigene Viertelstelle selbst einwerben und sich mit dieser an einer frei wählbaren staatlichen, kirchlichen oder staatlich anerkannten bayerischen Hochschule ansiedeln.

Ideelle Förderung

Das in Kooperation mit bayerischen Wissenschaftseinrichtungen durchgeführte, begleitende Exzellenzprogramm fördert die Vernetzung der Stipendiatinnen und Stipendiaten innerhalb Bayerns und unterbreitet weitere Qualifizierungsangebote für ihre aktuellen sowie künftigen Aufgaben und Herausforderungen. Weiterhin stehen ihnen das ideelle Programm der Studienstiftung sowie die netzwerkübergreifenden Angebote des Elitenetzwerks Bayern offen.

Finanzielle Förderung

Doktorandinnen und Doktoranden erhalten zusätzlich zu ihrem monatlichen Promotionsstipendium der Studienstiftung die Mittel für eine Viertelstelle an einer bayerischen Hochschule.

BMBF: Förderung von Projekten zum Thema „START-interaktiv: Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität", Fristen: jährlich 15.01. und 15.07.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will das Ideen-/Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zu interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität stärken und für Wirtschaft und Gesellschaft besser nutzbar machen.

  • Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und -Forschungseinrichtungen verbessert werden (Modul 1).
  • Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei risikoreicher vorwettbewerblicher Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden (Modul 2).

Gefördert werden FuE-Vorhaben aus dem Bereich der interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität, deren Forschungsthemen in den folgenden zwei Forschungsfeldern des Forschungsprogramms „Miteinander durch Innovation“ liegen:

  • Digital unterstützte Gesundheit und Pflege
  • Lebenswerte Räume: smart, nachhaltig und innovativ

Einreichungs-/Vorlagefrist für Projektskizzen der Module 1 und 2 sind jährlich jeweils der 15. Januar und der 15. Juli.

 

BMDV: Förderung von nicht investiven Maßnahmen zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans, zweistufig, jährlich zum 01.08. (bis 2025)

Das Fahrrad steht für eine individuelle, nachhaltige, resiliente, gesundheitsförderliche, zeitlich flexible und kostengünstige Mobilität im Alltag und in der Freizeit. Dafür werden mit einer neuen Strategie für den Radverkehr in Deutschland, dem „Nationalen Radverkehrsplan 3.0 – Fahrradland Deutschland 2030“ (NRVP 3.0), die Handlungsfelder und Ziele bis zum Jahr 2030 festgelegt. Gefördert werden nicht investive Vorhaben im Bereich des Radverkehrs, die die Leitziele des NRVP 3.0 aufgreifen und der Umsetzung der Radverkehrsstrategie des Bundes dienen

Der NRVP 3.0 fokussiert auf vier Handlungsstränge:

  • Fahrrad und Politik,
  • Fahrrad und Infrastruktur,
  • Fahrrad und Mensch,
  • Fahrrad und Wirtschaft.

Zu den förderfähigen Vorhaben zählen insbesondere Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, Informations- und Kommunikationskampagnen, Wettbewerbe sowie sonstige geeignete Vorhaben, die der Koordinierung und Förderung des Radverkehrs dienen. Mögliche weitere Anwendungsfälle sollen sich aus den Vorhabenzielen plausibel ergeben. Aus der Entwicklung, Erprobung und Umsetzung der Vorhaben soll ein Erkenntnisgewinn zu erwarten sein, der einen repräsentativen Aufschluss über die zu untersuchenden Fragestellungen gibt und der auch für andere Akteure der Radverkehrsförderung relevant sein kann. Entscheidend ist somit eine zu erwartende Übertragbarkeit der Ergebnisse. Die Vorhaben sollen Ergebnisse bringen, die auf vergleichbare Anwendungsfälle übertragbar sind, das heißt, sie müssen modellhaft anwendbar sein (keine nur einmalige oder nur an einem Ort umsetzbare Aktivität) oder neue Erkenntnisse über das bearbeitete Thema liefern.

Das Antragsverfahren für die Förderung von Modellprojekten ist grundsätzlich zweistufig.

Stichtag für das Einreichen von Vorhabenskizzen soll spätestens der 1. August des laufenden Jahres sein.

Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Frist: jährlich

Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird von der DFG ausgeschrieben. Dieser mit 50.000 € dotierte, persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.

Die Vorschläge aus unterschiedlichen Fachgebieten werden nach den Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalität und Nachhaltigkeit von einer Jury, bestehend aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten, beurteilt. Die DFG nennt dem Stifterverband den von der Jury gewählten Preisträger.

Der Communicator-Preis ist in Form eines Hologramms vom Kölner Maler und Medienkünstler Michael Bleyenberg gestaltet worden. Ein "Sandwich" aus Spiegel und Glas schließt eine holographisch belichtete Folie ein und ruht in einem Sockel aus massivem Acrylglas, mit dem Namen des Preisträgers.

Informationen und Bewerbung:

https://www.stifterverband.org/pressemitteilungen/2022_10_04_communicator-preis

 

BMAS: Förderrichtlinie zur „Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik“

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen.
Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und
  • Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Gefördert werden:

a) Projekte

  • die dazu dienen, verschiedene Institutionen im Bereich der Sozialpolitikforschung bundesweit zu vernetzen mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zu unterstützen und Synergien nutzbar zu machen;
  • in deren Rahmen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft neue Fragestellungen zu gesellschaftlich relevanten Themen auf innovative Weise bearbeitet werden;
  • die in den in Nummer 1.1 genannten Themenbereich fallen und darüber hinaus dazu beitragen können, der Sozialpolitikforschung in Deutschland neue inhaltliche und methodische Impulse zu geben.

b) Promotion

  • für Doktoranden mit Prädikatsexamen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaften, die eine Promotion zu einem sozialpolitischen Thema im Rahmen des genannten Themenbereichs anstreben.

c) Stiftungsprofessuren

  • in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Zunächst erfolgt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens die Einreichung von kurzen Projektskizzen, die auf Plausibilität und grundsätzliche Geeignetheit geprüft werden. Die Antragsteller, deren Skizzen für grundsätzlich förderfähig erachtet werden, können dann in einem zweiten Verfahrensschritt förmliche Förderanträge (ausführliche Vorhabenbeschreibung und Formantrag) einreichen. Die Förderentscheidung wird vom BMAS unter Berücksichtigung des Votums des wissenschaftlichen Beirats getroffen.

Es ist keine Deadline in der Bekanntmachung genannt.

Förderrichtlinie

DFG: Wissenschaftler als Flüchtlinge - Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft möchte geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern.

Kern des Maßnahmenbündels ist das Angebot, dass alle Leiterinnen und Leiter DFG-geförderter Projekte sowie die Hochschulen selbst Zusatzanträge stellen können, um qualifizierte Flüchtlinge - angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Die Zusatzanträge können auf alle Mittel gerichtet sein, die eine Einbindung der Flüchtlinge in das Projekt ermöglichen. Hierzu zählen insbesondere Gastmittel oder auch Personalstellen. Für die Einbindung von wissenschaftlich ausgewiesenen Personen eignet sich darüber hinaus vor allem das Mercator Modul.

Die Anträge können jederzeit formlos gestellt werden und sollten den Umfang von fünf Seiten (ohne CV und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten.

BayFrance: Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung, Frist: jährlich 15. April und 15. November

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung

BayFrance wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird BayFrance durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsverfahren

Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite der BayFrance befindet. Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand der BayFrance bzw. extern begutachtet.

Förderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren Förderumfang 5.000 € übersteigen, durchlaufen zusätzlich eine externe Evaluierung.

Haushaltsvorbehalt

Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite BayFrance („Download").

Einreichung

Die Antragstellung erfolgt online vor dem jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres).

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft - Frist: jährlich zum 31. Dezember

Ideen entwickeln – Initiative ergreifen – Zukunft gestalten

Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft Nachwuchswissenschaftler aus, die sich in ihren Dissertationen oder Habilitationen mit der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft und damit mit den zentralen ordnungspolitischen Fragestellungen des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen.

Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 35.000 Euro dotiert.

Zielsetzung des Forschungspreises

Es ist das Anliegen des RHI den ethischen Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wieder zu mehr Geltung zu verhelfen, die nicht allein auf Wettbewerb und Gewinnmaximierung basieren, sondern auch auf Solidarität und gemeinwohlverpflichteter Verantwortlichkeit. Der Preis soll dazu beitragen Forscher und Vordenker, die diesen Themenkomplex wissenschaftlich bearbeiten und exzellent allgemeinverständlich aufbereiten, in ihrer Arbeit zu unterstützen.
 

Teilnahme Forschungspreis

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann beteiligen Sie sich und reichen Sie Ihre Dissertation oder Habilitation bei uns ein. Einsendeschluss ist der 31. Dezember eines jeden Jahres.

Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich auf den folgenden Internetseiten:

http://www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis/forschungspreis/

Alle aktuellen Ausschreibungen können im Funding & Tenders Portal der EU eingesehen werden.

Weitere Informationen finden Sie auf unseren Seiten zur europäischen Forschungsförderung.