Aktuelle Ausschreibungen

(Die Ausschreibungen sind nach dem Datum des Fristablaufs geordnet.)

 

Ausschreibungen 2022

BMBF: Innovative Arbeitswelten im Mittelstand, zweistufig, Frist: 01.07.2022

Die Transformation von Wertschöpfungssystemen berücksichtigt gleichermaßen ökonomische, ökologische und soziale Aspekte. An vielen Stellen gehen solche Veränderungen einher mit der Etablierung und Weiterentwicklung von digitalen Ökosystemen, beispielsweise für die Gestaltung von Konzepten zur Kreislaufwirtschaft.

Gefördert werden Projekte, in denen eine neuartige Zusammenarbeit und Arbeit von Menschen mittels digitaler Werkzeuge im Vordergrund steht. Die Vorhaben sollen einen der drei prioritären Forschungs- und Entwicklungsbedarfe adressieren:

  1. Intelligente Bereitstellung von Wissen bei der Arbeit
  2. Flexible Formen der Zusammenarbeit von Menschen in oder zwischen Unternehmen
  3. Lebenslanger Erwerb von Kenntnissen und Fähigkeiten im Unternehmen

Die zu erarbeitenden Lösungen sollen primär und gestalterisch auf einen Wandel der Arbeitsorganisation und -gestaltung abzielen und nicht nur einen indirekten Einfluss hierauf haben

In der ersten Verfahrensstufe ist dem Projektträger bis spätestens zum 1. Juli 2022 eine Projektskizze in elektronischer Form vorzulegen.

 

BMBF: Förderung von Nachwuchsgruppen aus den Natur-, Informationstechnologie- und Ingenieurwissenschaften: „Kreativer Nachwuchs forscht für die Bioökonomie, zweistufig, Frist: 15.07.2022

Gefördert werden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben (FuEuI-Vorhaben) von Nachwuchsgruppen aus den Natur-, Informationstechnologie- und Ingenieurwissenschaften an Hochschulen, außerhochschulischen Forschungseinrichtungen sowie an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.

WPK: Innovationsfonds Wissenschaftsjournalismus, Frist 15.07.2022

Der Branchenverband Wissenschaftspressekonferenz (WPK) vergibt jährlich 300.000 Euro für neue Ideen im Wissenschafts- und Datenjournalismus. Bis zum 15. Juli 2022 können sich auch Interessierte aus der Scientific Community bewerben. Finanziert wird der Fonds von der VolkswagenStiftung und fünf weiteren Stiftungen.

Der Innovationsfonds Wissenschaftsjournalismus der Wissenschaftspressekonferenz (WPK) möchte risikobereite Gründer:innen fördern, die die Medienkrise als Chance verstehen, den Wissenschafts- und Datenjournalismus mit neuen Ideen in das digitale Zeitalter zu führen. Solche kreativen Impulse sind aufgrund der ökonomischen Krise von den kommerziellen Medien nicht zu erwarten, aber aus Sicht der VolkswagenStiftung für die künftige Vermittlung wissenschaftlicher und wissenschaftsbezogener Inhalte an ein breites Publikum umso essenzieller.

Projektanträge können in zwei Förderlinien eingereicht werden.

Wir bieten eine experimentelle Förderlinie (bis 10.000 Euro) und eine langfristige Förderlinie (bis 75.000 Euro).

Abgabefrist für die erste Ausschreibungsrunde ist der 15. Juli 2022. Zur Teilnahme eingeladen ist ein breites Spektrum: Einzelpersonen, gemischte Teams, Universitäten, Journalistenschulen, gemeinnützige Akteur:innen, privatwirtschaftliche Medienunternehmen – Detailinformationen gibt es auf der Website des Innovationsfonds Wissenschaftsjournalismus.

Ergänzend zur Projektförderung bietet der Fonds Zugang zu einem Pool von unabhängigen Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Startup-Szene, um juristische, ökonomische, steuerliche und technische Fragen zu diskutieren. Das Ziel ist es, vielversprechende Projekte so lange und so umfassend zu begleiten, bis sie am Markt ein sichtbares Profil ausgebildet haben bzw. anschlussfähig geworden sind für Kooperationen mit anderen Akteur:innen im Medienbereich.

BMBF: Förderung von Interventionsstudien für gesunde und nachhaltige Lebensbedingungen und Lebensweisen, zweistufig, Frist: 18.07.2022

Ziel der Fördermaßnahme ist es, eine bis dato in Deutschland noch nicht vorhandene Evidenz für wirksame Maßnahmen zu einer grundlegenden gesellschaftlichen Transformation in Richtung gesundheitsförderlicher sowie ökologisch nachhaltiger und sozial gerechter Lebensbedingungen und Lebensweisen zu generieren. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, gesellschaftlichen und umweltbedingten Gesundheitsschäden vorzubeugen und faire Lebensumwelten für ausreichende Bewegung und gesundheitsförderliche Ernährung zu schaffen.

Gefördert werden inter- und transdisziplinäre Verbundprojekte zur Konzeption, Entwicklung, wissenschaftlichen ­Begleitung und Evaluation von lebensweltbezogenen, methodisch hochwertigen, prospektiven Interventionsstudien.

Gefördert wird der forschungsbezogene Mehraufwand, der dadurch entsteht, dass die Intervention im Rahmen einer Studie durchgeführt wird. Die praktische Durchführung und Finanzierung der Intervention ist nicht Gegenstand der Förderung.

Die Verbünde sollen Expertise aus Gesundheitswissenschaften und Psychologie mit verschiedenen Disziplinen aus den Lebens-, Natur-, Ingenieurs- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammenführen. Relevant sind hier u. a. Expertisen zu folgenden Themenbereichen: Public Health, Klima, Umwelt, Ernährung, Bewegung, Verhalten, Mobilität sowie Städte- und Raumplanung. Zivilgesellschaftliche Organisationen und Praxisakteure, z. B. aus Städten und Landkreisen sowie aus der Gesundheits- und Sozialwirtschaft sollen von Beginn an in die Verbünde integriert werden.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 18. Juli 2022 zunächst Projektskizzen in deutscher Sprache in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

BMBF: Förderung von Verbundprojekten „Kompetenzzentrum für digitales und digital gestütztes Unterrichten in Schule und Weiterbildung im MINT-Bereich", zweistufig, Frist 29.07.2022

  • Förderziel: Stärkung der Kompetenzen von aktiven und zukünftigen Lehrkräften in Bezug auf digitales und digital gestütztes Unterrichten auf Basis des internationalen Forschungsstands, erfolgreicher Entwicklungen (etwa im Rahmen der gemeinsamen „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ von Bund und Ländern) und etablierter Strukturen der Länder sowie Auf- und Ausbau der entsprechenden Expertise.
  • Förderung von Verbundprojekten mit länderübergreifenden Kooperationspartner*innen,die digitalisierungsbezogene Fort- und Weiterbildungsangebote für Lehrkräfte für die gesamte Breite des allgemeinbildenden und berufsbildenden Unterrichtsangebots der MINT-Fächer (Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik, Physik und Sachunterricht) und der dafür notwendigen fachdidaktischen Fortbildung erforschen und entwickeln.
  • Laufzeit: Als verbindlicher Laufzeitbeginn aller Verbundvorhaben für diese Förderrichtlinie ist der 1. April 2023 avisiert; die Laufzeit endet spätestens am 30. September 2025.
  • Antragsverfahren: zweistufig; Frist Skizze 29.07.2022

Bundesministerium für Bildung und Forschung: Förderung von Forschungsprojekten zum Thema "Nicht-staatliche Hochschulen", zweistufig, Frist: 02.08.2022

Diese Fördermaßnahme ist dem BMBF1-Förderschwerpunkt „Wissenschafts- und Hochschulforschung (WiHo)“ zugeordnet.


Förderziel:
Unmittelbares Förderziel ist es, die bestehenden Defizite an wissenschaftlich belastbarem Wissen über nicht-staatliche Hochschulen, das über deskriptive Darlegungen hinausreicht und üblicherweise in anwendungsnahen Forschungsarbeiten generiert wird, zu verringern. Es sollen u. a. das nicht-staatliche Segment des Hochschulsystems prägende Kenngrößen und Trends, den einzelnen Handlungsfeldern/Aufgabenbereichen zugrunde liegende Konzepte und Handlungslogiken identifiziert, etwaige Rückwirkungen auf die nationale Wissenschaft insgesamt und auch ihre gesamtgesellschaftliche Bedeutung thematisiert werden.

BMBF: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Aufbau von Datenkompetenzzentren in der Wissenschaft, Frist: 17.08.2022

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stärkt mit der Förderung von Projekten zum Aufbau von Datenkompetenzzentren in der Wissenschaft die Kompetenzen der deutschen Wissenschafts- und Forschungslandschaft in Bezug auf die Arbeit mit Forschungsdaten.

Das BMBF fördert Projekte zum Aufbau von Datenkompetenzzentren in zwei Förderphasen, zunächst zur Konzeption (fünfmonatige Konzeptionsphase) und anschließend zur Umsetzung (bis zu dreijährige Umsetzungsphase).

Die Zentren sollen Lernangebote entwickeln und bereitstellen, Forschungsaktivitäten durchführen und Angebote zur Vernetzung schaffen.

Dabei sollen bevorzugt Verbundprojekte aus mehreren Hochschulen bzw. wissenschaftlichen Einrichtungen gebildet werden, die durch ihre Aktivitäten und Maßnahmen regionale Strahlkraft entwickeln. Auch Datenkompetenzzentren mit mehreren Standorten, gegebenenfalls in verschiedenen Regionen, können gefördert werden – beispielweise wegen eines gemeinsamen fachlichen Ansatzes. Die Datenkompetenzzentren können beispielsweise thematisch, methodisch oder geographisch/generisch ausgerichtet sein.

Datenkompetenzzentren sollen dabei fungieren als:

  1. Lernorte, an denen Forschende aller Karrierestufen Datenkompetenzen erwerben bzw. erweitern.
  2. Forschungsorte, an denen an und mit Daten mittels innovativer Bearbeitungs- und Analysemethoden gearbeitet wird.
  3. Vernetzungsorte, an denen ein Austausch zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen mit Datenwissenschaftlerinnen und Datenwissenschaftlern ermöglicht und deren Vernetzung bzw. Zusammenarbeit gefördert wird.

Die Fördermaßnahme ist mit einer Konzeptionsphase von fünf und einer Umsetzungsphase von 36 Monaten in zwei Förderphasen angelegt.

Das Auswahlverfahren für die Konzeptionsphase ist einstufig angelegt.

Dem Projektträger ist bis spätestens 17. August 2022 ein rechtsverbindlich unterschriebener förmlicher Förderantrag sowie eine Vorhabenbeschreibung vorzulegen.

Fritz-Thyssen-Stiftung: ThyssenLesezeit, Frist: 31.08.2022

Die ThyssenLesezeit ist ein auf besonders stark im Wissenschaftssystem eingebundene Funktionsträgerinnen und -träger zugeschnittenes Förderformat.

Die ThyssenLesezeit unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die z. B. nach einem Rektorat, Dekanat oder der Leitung eines großen Forschungsprojektes oder Forschungsverbundes wieder in Lehre und Forschung zurückkehren wollen, und fördert zugleich den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Die ThyssenLesezeit ermöglicht nach der Beendigung administrativer Verpflichtungen eine sechsmonatige Freistellung, um die eigene Forschungstätigkeit zügig vertieft wieder aufnehmen und die für das jeweilige Fachgebiet relevante Literatur intensiv rezipieren zu können. Die Fritz Thyssen Stiftung finanziert in dieser Zeit eine Lehrstuhlvertretung.

Die ThyssenLesezeit wird einmal jährlich an Professorinnen und Professoren aus den Geistes- und Sozialwissenschaften an deutschen Universitäten vergeben. Die Förderung wird durch eine Jury vergeben, der Professor Christoph Markschies vorsteht und der des Weiteren die Professorin Julika Griem und die Professoren Jens Beckert, Christoph Möllers und Peter Strohschneider angehören.

Anträge bis zum 31.08.2022

 

VW-Stiftung: Pioniervorhaben: Impulse für das Wissenschaftssystem, Frist 31.10.2022

Pioniervorhaben: Impulse für das Wissenschaftssystem

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: zielgerichtete Impulse für das (deutsche) Wissenschaftssystem
  • bis zu 500.000 EUR
  • max. 3 Jahre
  • Promovierte Wissenschaftler:innen und Wissenschaftsmanager:innen an deutschen Universitäten oder Forschungseinrichtungen; Kooperationsvorhaben

Die Stiftung möchte mit diesem Förderangebot Experimentierräume für grundsätzliche Neuerungen und wesentliche Verbesserungen in Bereichen des deutschen Wissenschaftssystems schaffen. Dazu sollen vielversprechende Ideen für Pioniervorhaben aus der wissenschaftlichen Community aufgegriffen und gefördert werden. Die Stiftung verfolgt mit diesem Förderangebot das Ziel, Strukturen des deutschen Wissenschaftssystems in einer Weise zu beeinflussen, dass

  • das System innovationsfähiger wird;
  • im System Wettbewerb und Kooperation ausbalanciert werden;
  • das System resilienter und anpassungsfähiger an aktuelle Entwicklungen wird.

Es sollen daher Wissenschaftler:innen und Wissenschaftsmanager:innen angesprochen werden, die dieses Ziel teilen und mit einem fokussierten Pioniervorhaben in einem Teilbereich des deutschen Wissenschaftssystem zu einem oder mehreren dieser Aspekte neuartige Impulse geben und Strukturen gestalten wollen. Ein Vorhaben kann sich dabei auf jeden Aspekt des Wissenschaftssystems, wie z.B. Forschung, Lehre, Transfer, Governance und Administration beziehen.

Einreichungstermine sind:

  • 31. März 2022
  • 31. Oktober 2022
  • 31. März 2023

https://www.volkswagenstiftung.de/unsere-foerderung/unser-foerderangebot-im-ueberblick/pioniervorhaben-impulse-f%C3%BCr-das-wissenschaftssystem

 

BMBF: „Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation: Leistungen und Potenziale sichtbar machen, Sichtbarkeit strukturell verankern“ („Innovative Frauen im Fokus“), Frist: 30.11.2022

Gefördert werden Forschungsprojekte und Umsetzungsmaßnahmen, die Frauen in Wissenschaft, Forschung und ­Innovation durch mehr Sichtbarkeit als Leistungsträgerinnen stärken und/oder als Rollenvorbilder bekannt machen, die die Repräsentanz von Frauen erhöhen, die zugrundeliegenden Mechanismen untersuchen bzw. die Umsetzung von entsprechenden Forschungsergebnissen unterstützen und somit den in Nummer 1.1 dieser Förderrichtlinie genannten Zielen dienen. Insbesondere sollen auch Wissenschafts-Praxis-Dialoge und innovative informationstechnische Präsentationsmethoden und -formate genutzt werden, um die Leistungen und Erfolge von Frauen zu würdigen und Maßnahmen zur Erhöhung ihrer Sichtbarkeit und Repräsentanz strukturell zu verankern.

Förderfähig sind z. B.:

  • Maßnahmen mit Modellcharakter zur Erhöhung der Sichtbarkeit von Frauen in Wissenschaft, Forschung/Entwicklung und Innovation;
  • Projekte, die Strukturbedingungen und Mechanismen untersuchen, die die Sichtbarkeit von Frauen und ihren Leistungen in verschiedenen Disziplinen und Forschungsbereichen verhindern bzw. gewährleisten (inklusive der Entwicklung von geeigneten Organisations- und Managementmodellen sowie Prozessen des Innovationsmanagements);
  • Forschungs- und Umsetzungsprojekte zur wissenschaftlichen Zitations- und Publikationspraxis, z. B. zum sogenannten „Gender Citation Gap“, zum Publikationsverhalten von Frauen im Hinblick auf Open Access- und High-Level-Publikationen oder zu Kanonisierungspraktiken in Forschung und Lehre;
  • Maßnahmen, die z. B. durch Sichtbarmachung von Rollenvorbildern gendersensible Identifizierungs- und Orientierungsangebote zur Berufs- und Karrieregestaltung zur Verfügung stellen, diese in geeigneter Weise strukturell verankern und so zur Erhöhung der Repräsentanz von Frauen in der Wissenschafts- und Innovationskultur beitragen;
  • Projekte zur Anbahnung oder Stärkung der Zusammenarbeit von wissenschaftlichen und medienschaffenden Einrichtungen, z. B. im Hinblick auf (gender-)wissenschaftliche Beratungsangebote zur gendergerechten Darstellung von Frauen, auch als Leistungsträgerinnen und Führungspersönlichkeiten, in Film und Fernsehen oder im Hinblick auf die Nutzung von Fachexpertise zu Zukunftsfragen oder globalen Krisen in der Berichterstattung;
  • Forschungs- und Umsetzungsprojekte, die die innovativen Leistungen und Erfolge bisher nicht oder wenig bekannter Frauen untersuchen und/oder medial aufbereiten;
  • Forschungs- und Umsetzungsprojekte, die die (Unter-)Repräsentanz von Frauen als Leistungsträgerinnen in Wissenschaft, Forschung und Innovation, in den Akademien und Fachgesellschaften sowie in den (sozialen) Medien untersuchen oder einen Beitrag dazu leisten, ihre Repräsentanz in digitalen Kommunikationsformaten zu erhöhen (inklusive der Darstellung von Frauen in digital frei verfügbaren Wissensportalen/Online-Enzyklopädien sowie der Steigerung der aktiven Mitwirkung von Frauen in diesem Bereich, z. B. im Rahmen von Citizen Science);
  • Forschungsprojekte zu den geschlechtsspezifischen Wirkungen der durch erhöhte Sichtbarkeit verstärkten Exponiertheit, z. B. wenn Frauen in der Öffentlichkeit stehen oder Führungs-, Gestaltungs- und Entscheidungspositionen innehaben;
  • öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zum Themenfeld „Sichtbarkeit von Frauen“ in allen Fachgebieten der Wissenschaft, Forschung und Innovation, die eine erhebliche, idealerweise überregionale und bundesweite, Breitenwirkung entfalten;
  • weitere Forschungsprojekte und innovative Maßnahmen, die die Zielstellungen dieser Förderrichtlinie aufgreifen.

https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3223.html

Förderanträge für die Forschungs- und Umsetzungsvorhaben bis spätestens 31. Dezember 2020, 30. November 2021 und 30. November 2022 in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

 

Ausschreibungen 2023

VW-Stiftung: Pioniervorhaben: Impulse für das Wissenschaftssystem, Frist 31.03.2023

Pioniervorhaben: Impulse für das Wissenschaftssystem

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: zielgerichtete Impulse für das (deutsche) Wissenschaftssystem
  • bis zu 500.000 EUR
  • max. 3 Jahre
  • Promovierte Wissenschaftler:innen und Wissenschaftsmanager:innen an deutschen Universitäten oder Forschungseinrichtungen; Kooperationsvorhaben

Die Stiftung möchte mit diesem Förderangebot Experimentierräume für grundsätzliche Neuerungen und wesentliche Verbesserungen in Bereichen des deutschen Wissenschaftssystems schaffen. Dazu sollen vielversprechende Ideen für Pioniervorhaben aus der wissenschaftlichen Community aufgegriffen und gefördert werden. Die Stiftung verfolgt mit diesem Förderangebot das Ziel, Strukturen des deutschen Wissenschaftssystems in einer Weise zu beeinflussen, dass

  • das System innovationsfähiger wird;
  • im System Wettbewerb und Kooperation ausbalanciert werden;
  • das System resilienter und anpassungsfähiger an aktuelle Entwicklungen wird.

Es sollen daher Wissenschaftler:innen und Wissenschaftsmanager:innen angesprochen werden, die dieses Ziel teilen und mit einem fokussierten Pioniervorhaben in einem Teilbereich des deutschen Wissenschaftssystem zu einem oder mehreren dieser Aspekte neuartige Impulse geben und Strukturen gestalten wollen. Ein Vorhaben kann sich dabei auf jeden Aspekt des Wissenschaftssystems, wie z.B. Forschung, Lehre, Transfer, Governance und Administration beziehen.

Einreichungstermin:

  • 31. März 2023

https://www.volkswagenstiftung.de/unsere-foerderung/unser-foerderangebot-im-ueberblick/pioniervorhaben-impulse-f%C3%BCr-das-wissenschaftssystem

 

Ausschreibungen jährlich, wiederkehrend, jederzeit

VW-Stiftung: Data Reuse – zusätzliche Mittel für die Aufbereitung von Forschungsdaten (Open Science), Antragstellung jederzeit

Data Reuse – zusätzliche Mittel für die Aufbereitung von Forschungsdaten (Open Science)

Forschungsdaten sind sozusagen das A und O: die Grundlage und das Ergebnis von Wissenschaft. Ihre langfristige Sicherung und Bereitstellung ermöglichen den Fortschritt in der Wissenschaft ebenso wie die Qualitätsprüfung durch Replikation. Deshalb unterstützt die VolkswagenStiftung Open Data im Kontext ihrer Open Science Policy (pdf). Um die erforderlichen Transformationsprozesse voranzubringen, stellt die Stiftung ihren Geförderten Zusatzmittel zur Verfügung, damit sie Forschungsdaten für den Data Reuse aufbereiten und als Open Data in einem öffentlichen, nicht-kommerziellen Repositorium verfügbar machen können.

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: Aufbereitung von offenen Forschungsdaten für den Data Reuse
  • bis zu 100.000 Euro
  • Voraussetzung: Vorherige Förderung durch die VolkswagenStiftung. Antragstellung ist grundsätzlich bis 6 Monate nach Projektende möglich

Elitenetzwerk Bayern: Promotionsförderprogramm des Freistaats Bayern - Marianne-Plehn-Programm, Bewerbung jederzeit

Marianne-Plehn-Programm: Fördermodell für Promovierende in Bayern

Programmziel

Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten der Studienstiftung, die an einer bayerischen Hochschule promovieren oder dieses vorhaben, können eine eigene Viertelstelle selbst einwerben und sich mit dieser an einer frei wählbaren staatlichen, kirchlichen oder staatlich anerkannten bayerischen Hochschule ansiedeln. Mit diesem Modell eröffnen sich die Vorteile einer Kombination von Stipendium und Stelle, unabhängig von eventuell verfügbaren Mitteln für eine solche Stelle seitens der einzelnen Hochschule bzw. des betreffenden Fachbereichs oder Lehrstuhls.

Programmbeschreibung

Die Promotionsstipendien der Studienstiftung bieten ein hohes Maß an Flexibilität bei der Ausgestaltung individueller Wege hin zur Promotion. Sie ermöglichen wertvolle Freiräume bei der Wahl von Thema und Betreuung sowie ein hohes Zeitbudget für die wissenschaftliche Arbeit am Dissertationsprojekt. Gleichzeitig steht allen Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten der Studienstiftung die Möglichkeit offen, ihr Stipendium mit einer Viertelstelle im Bereich von Forschung und Lehre zu kombinieren. Eine solche institutionelle Einbindung bietet die Gelegenheit, in einem klar umgrenzten Umfang wichtige akademische Lehr- und Verwaltungserfahrung zu sammeln, und eröffnet darüber hinaus den Zugang zu den staatlichen Sozialversicherungssystemen.

Das Marianne-Plehn-Programm bietet die Finanzierung einer zusätzlichen Viertelstelle nach TVL E13 sowie ein begleitendes Exzellenzprogramm. Es gehört als neue Förderlinie zum Elitenetzwerk Bayern, das Auswahlverfahren und die Durchführung des Programms obliegen der Studienstiftung. Namensgeberin ist die Biologin Marianne Plehn, die als erste Frau an einer bayerischen Universität den Professorinnentitel erhielt.

Im Rahmen des Programms können Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten der Studienstiftung, die an einer bayerischen Hochschule promovieren oder dieses vorhaben, eine eigene Viertelstelle selbst einwerben und sich mit dieser an einer frei wählbaren staatlichen, kirchlichen oder staatlich anerkannten bayerischen Hochschule ansiedeln. Mit diesem Modell eröffnen sich die Vorteile einer Kombination von Stipendium und Stelle, unabhängig von eventuell verfügbaren Mitteln für eine solche Stelle seitens der einzelnen Hochschule bzw. des betreffenden Fachbereichs oder Lehrstuhls. Der Freistaat Bayern plant den Vollausbau des neuen Programms mit rund 100 Viertelstellen für die Kombination mit Stipendien der Studienstiftung.

Bewerbungsvoraussetzungen und Zeitpunkt der Bewerbung

Eine Bewerbung für das Marianne-Plehn-Programm kann gleichzeitig mit oder nach einer Bewerbung um die Promotionsförderung der Studienstiftung erfolgen, spätestens innerhalb von zwölf Monaten nach Antritt der Promotionsförderung der Studienstiftung. Eine Aufnahme in die Promotionsförderung der Studienstiftung ist Voraussetzung für die Aufnahme in das Marianne-Plehn-Programm. Die Promotion der Bewerberinnen und Bewerber muss an einer bayerischen Hochschule erfolgen. Die beantragte Stelle ist innerhalb Bayerns frei portabel. Sie kann, muss aber nicht am Lehrstuhl bzw. Department/Fachbereich der Betreuerin oder des Betreuers der Promotion angesiedelt sein. Angetreten werden muss sie innerhalb von sechs Monaten nach Förderzusage für das Marianne-Plehn-Programm, frühestens einsetzen kann sie mit dem Start des Promotionsstipendiums.

Die Laufzeit der aus Mitteln des Freistaats Bayern finanzierten Viertelstelle orientiert sich an der voraussichtlichen Laufzeit des Promotionsstipendiums.

Für eine erfolgreiche Bewerbung erwarten wir:

  • Die dokumentierte Bereitschaft eines Fachbereichs/eines Lehrstuhls an einer bayerischen Hochschule, die von der Bewerberin oder dem Bewerber beantragte Viertelstelle bei sich anzusiedeln
  • Positive Synergieeffekte für das Dissertationsprojekt und/oder für die Qualifikation der oder des Promovierenden über die Ausgestaltung der beantragten Viertelstelle
  • Einen gegenüber den bislang bestehenden Rahmenbedingungen / Möglichkeiten klar erkennbaren Mehrwert der beantragten Viertelstelle mit Blick auf das Dissertationsprojekt und / oder die Qualifikation der oder des Promovierenden
  • Die Einbindung der Viertelstelle in ein wissenschaftlich anregendes Umfeld

Eine Förderung durch das Marianne-Plehn-Programm schließt neben dem Promotionsstipendium der Studienstiftung andere Finanzierungsformen aus; dies betrifft insbesondere Promotionsstipendien anderer Institutionen, zusätzliche Stellen innerhalb oder außerhalb von Forschung und Lehre sowie eine Aufstockung der Viertelstelle des Marianne-Plehn-Programms.

Bewerbungszeitraum

Jederzeit werden Bewerbungen für die Promotionsförderung entgegengenommen. Die erste Auswahlstufe (Vorauswahl) dauert etwa vier Wochen. Wenn Sie diese erfolgreich durchlaufen haben, müssen Sie für die zweite Stufe (Hauptauswahl) mit etwa drei bis fünf Monaten rechnen. Im Einzelfall können Bewerbungsverfahren auch kürzer oder länger dauern.

Eine Bewerbung für das Marianne-Plehn-Programm kann gleichzeitig mit oder nach einer Bewerbung um die Promotionsförderung der Studienstiftung erfolgen, spätestens innerhalb von zwölf Monaten nach Antritt der Promotionsförderung der Studienstiftung.

BMBF: Förderung von Projekten zum Thema „START-interaktiv: Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität", Fristen: jährlich 15.01. und 15.07.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will das Ideen-/Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zu interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität stärken und für Wirtschaft und Gesellschaft besser nutzbar machen.

  • Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und -Forschungseinrichtungen verbessert werden (Modul 1).
  • Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei risikoreicher vorwettbewerblicher Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden (Modul 2).

Gefördert werden FuE-Vorhaben aus dem Bereich der interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität, deren Forschungsthemen in den folgenden zwei Forschungsfeldern des Forschungsprogramms „Miteinander durch Innovation“ liegen:

  • Digital unterstützte Gesundheit und Pflege
  • Lebenswerte Räume: smart, nachhaltig und innovativ

Einreichungs-/Vorlagefrist für Projektskizzen der Module 1 und 2 sind jährlich jeweils der 15. Januar und der 15. Juli.

 

BMBF: Bekanntmachung - Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II, Einreichung fortlaufend, Bewertungsstichtage: 31. Juli 2018 bis 31. Juli 2022

Gegenstand der Förderung sind direkt durch den Anwender initiierte und koordinierte Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Anwender-Position in Forschungsprojekten. Um dies zu erreichen, ist im Rahmen dieser Förderrichtlinien ein weites Spektrum von Aktivitäten förderfähig – von der anwendungsbezogenen Erforschung neuer Technologien und Konzepte bis hin zur Weiterentwicklung und Qualifizierung vorhandener Lösungen für spezifische, bisher nicht abgedeckte Anwendungsbereiche.

Die praxisnahe Verifizierung, Validierung und Demonstration der Forschungsergebnisse, etwa durch wissenschaftlich begleitete Feldversuche oder vorkommerzielle Praxistests, sind dabei wichtige Aspekte. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit sowie das Unterstützungspotenzial der Projektergebnisse unter realistischen Einsatzbedingungen zu erproben, ohne dass es zu einer Verzerrung des Marktes kommt. Eine sich an die Erprobung anschließende Produktentwicklung ist daher ausdrücklich nicht Gegenstand der Förderung.

Es können zum Beispiel folgende Themen aufgegriffen werden:

  • Schutz und Rettung von Menschen, nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr, Katastrophenschutz,
  • Kriminalitätsprävention, polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Schutz kritischer Infrastrukturen, Versorgungssicherheit,
  • Schutz vor Terrorismus,
  • Detektion von Gefahrstoffen,
  • übergreifende Themen, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen, Organisationskonzepte, Modelle zur Aus-, Fort- und Weiterbildung und Migration.

Förderungswürdig sind Verbundprojekte, die von einem Anwender gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung oder einem Unternehmen durchgeführt werden. "Anwender – Innovativ" stellt den Anwender ins Zentrum eines Projektvorschlags. Das heißt, die entsprechende Idee stammt vom Anwender und wird gemeinsam mit einem oder maximal zwei Projektpartnern aus der Forschung und/oder Industrie erforscht. Der Nutzen des Vorhabens muss in erster Linie den Anwendern zugutekommen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Die Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden. Bewertungsstichtage sind:

  • 31. Juli 2018,
  • 31. Januar 2019,
  • 31. Juli 2019,
  • 31. Januar 2020,
  • 31. Juli 2020,
  • 31. Januar 2021,
  • 31. Juli 2021,
  • 31. Januar 2022,
  • 31. Juli 2022.

Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Frist: jährlich

Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird von der DFG ausgeschrieben. Dieser mit 50.000 € dotierte, persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.

Die Vorschläge aus unterschiedlichen Fachgebieten werden nach den Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalität und Nachhaltigkeit von einer Jury, bestehend aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten, beurteilt. Die DFG nennt dem Stifterverband den von der Jury gewählten Preisträger.

Der Communicator-Preis ist in Form eines Hologramms vom Kölner Maler und Medienkünstler Michael Bleyenberg gestaltet worden. Ein "Sandwich" aus Spiegel und Glas schließt eine holographisch belichtete Folie ein und ruht in einem Sockel aus massivem Acrylglas, mit dem Namen des Preisträgers.

 

Informationen und Bewerbung:

https://www.stifterverband.org/pressemitteilungen/2019_10_02_communicator-preis

https://www.dfg.de/foerderung/programme/preise/communicator_preis/formulare_merkblaetter/index.jsp

VW-Stiftung: Termine für Symposienwochen

Ziel der Initiative

Mit der Förderinitiative "Symposien" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Hierzu können innovative Veranstaltungs- und Austauschformate sowie neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmenden genutzt und erprobt werden.

Förderangebot 

Unterstützt werden themenoffene Symposien und Workshops (in der Regel bis zu 50 Personen). Grundvoraussetzungen sind

  • eine aussagekräftige wissenschaftliche Fragestellung,
  • ein interdisziplinärer und internationaler Kontext,
  • eine aktive Beteiligung von Promovierenden und Post-Docs,
  • eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.

Die durch die VolkswagenStiftung geförderten Symposien und Workshops finden im Tagungszentrum Xplanatorium Schloss Herrenhausen in Hannover im Rahmen der "Symposienwochen" statt, hier finden Sie die Termine der Symposienwochen.

Die VolkswagenStiftung bietet für die Förderung von Symposien und Workshops feste Termine im Rahmen ihrer "Symposienwochen" an.

Falls sich Ihre Planungen unter keinen Umständen mit den angebotenen Terminen in Übereinstimmung bringen lassen, kann in Ausnahmefällen geprüft werden, ob Ihr Wunschtermin im Schloss Herrenhausen noch verfügbar ist. Hierfür kann jedoch keine Garantie übernommen werden. Wir bitten Sie deshalb, Ihre Veranstaltung möglichst im Rahmen der angebotenen Termine zu planen.

Termine für 2021

  • 22. bis 24. September 2021
  • 06. bis 08. Oktober 2021
  • 20. bis 22. Oktober 2021

Termine für 2022

  • 06. bis 08. Juli 2022
  • 20. bis 22. Juli 2022
  • 28. bis 30. September 2022
  • 05. bis 07. Oktober 2022
  • 02. bis 04. November 2022

Themenwoche "Wissenschaftsethik. Aktuelle Herausforderungen, Möglichkeiten und Grenzen"

Im Rahmen der Förderinitiative "Symposien" findet 2021 erstmalig eine Ausschreibung zu einer Themenwoche statt, bei der drei bis vier Symposien aus demselben Themenbereich gefördert und in einer gemeinsamen Symposienwoche zusammengeführt werden.

Die Themenwoche findet vom 01. bis 03. Juni 2022 statt, zum Thema "Wissenschaftsethik. Aktuelle Herausforderungen, Möglichkeiten und Grenzen". Weitere Informationen sowie Details zur Ausschreibung finden sich auf der Seite der Themenwoche "Wissenschaftsethik".
 

BMAS: Förderrichtlinie zur „Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik“

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen.
Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und
  • Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Gefördert werden:

a) Projekte

  • die dazu dienen, verschiedene Institutionen im Bereich der Sozialpolitikforschung bundesweit zu vernetzen mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zu unterstützen und Synergien nutzbar zu machen;
  • in deren Rahmen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft neue Fragestellungen zu gesellschaftlich relevanten Themen auf innovative Weise bearbeitet werden;
  • die in den in Nummer 1.1 genannten Themenbereich fallen und darüber hinaus dazu beitragen können, der Sozialpolitikforschung in Deutschland neue inhaltliche und methodische Impulse zu geben.

b) Promotion

  • für Doktoranden mit Prädikatsexamen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaften, die eine Promotion zu einem sozialpolitischen Thema im Rahmen des genannten Themenbereichs anstreben.

c) Stiftungsprofessuren

  • in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Zunächst erfolgt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens die Einreichung von kurzen Projektskizzen, die auf Plausibilität und grundsätzliche Geeignetheit geprüft werden. Die Antragsteller, deren Skizzen für grundsätzlich förderfähig erachtet werden, können dann in einem zweiten Verfahrensschritt förmliche Förderanträge (ausführliche Vorhabenbeschreibung und Formantrag) einreichen. Die Förderentscheidung wird vom BMAS unter Berücksichtigung des Votums des wissenschaftlichen Beirats getroffen.

Es ist keine Deadline in der Bekanntmachung genannt.

Förderrichtlinie

DFG: Wissenschaftler als Flüchtlinge - Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft möchte geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern.

Kern des Maßnahmenbündels ist das Angebot, dass alle Leiterinnen und Leiter DFG-geförderter Projekte sowie die Hochschulen selbst Zusatzanträge stellen können, um qualifizierte Flüchtlinge - angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Die Zusatzanträge können auf alle Mittel gerichtet sein, die eine Einbindung der Flüchtlinge in das Projekt ermöglichen. Hierzu zählen insbesondere Gastmittel oder auch Personalstellen. Für die Einbindung von wissenschaftlich ausgewiesenen Personen eignet sich darüber hinaus vor allem das Mercator Modul.

Die Anträge können jederzeit formlos gestellt werden und sollten den Umfang von fünf Seiten (ohne CV und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten.

Weitere Informationen können Sie dem beigefügten Dokument entnehmen oder den Seiten der DFG:

www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2015/info_wissenschaft_15_82/index.html

BayFrance: Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung, Frist: jährlich 15. April und 15. November

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung

BayFrance wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird BayFrance durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsverfahren

Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite der BayFrance befindet. Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand der BayFrance bzw. extern begutachtet.

Förderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren Förderumfang 5.000,--€ übersteigen, durchlaufen zusätzlich eine externe Evaluierung.

Haushaltsvorbehalt

Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite BayFrance („Download").

Einreichung

Die Antragstellung erfolgt online vor dem jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres).

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft - Frist: jährlich zum 31. Dezember

Ideen entwickeln – Initiative ergreifen – Zukunft gestalten

Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft Nachwuchswissenschaftler aus, die sich in ihren Dissertationen oder Habilitationen mit der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft und damit mit den zentralen ordnungspolitischen Fragestellungen des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen.

Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 35.000 Euro dotiert.

Zielsetzung des Forschungspreises

Es ist das Anliegen des RHI den ethischen Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wieder zu mehr Geltung zu verhelfen, die nicht allein auf Wettbewerb und Gewinnmaximierung basieren, sondern auch auf Solidarität und gemeinwohlverpflichteter Verantwortlichkeit. Der Preis soll dazu beitragen Forscher und Vordenker, die diesen Themenkomplex wissenschaftlich bearbeiten und exzellent allgemeinverständlich aufbereiten, in ihrer Arbeit zu unterstützen.
 

Teilnahme Forschungspreis

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann beteiligen Sie sich und reichen Sie Ihre Dissertation oder Habilitation bei uns ein. Einsendeschluss ist der 31. Dezember eines jeden Jahres.

Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich auf den folgenden Internetseiten:

http://www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis/forschungspreis/

BMBF: Förderung der Kooperation mit Zentralasien, Anträge laufend

Fördermöglichkeiten im Rahmen der EU-Zentralasienstrategie und der Zielsetzung der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung:

Ziel der Fördermaßnahme sind die Exploration und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung und die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit mit Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus, sowie mit Moldau und Belarus.


Was wird gefördert?

  • Maßnahmen zur Exploration und Anbahnung projektbezogener oder institutioneller Kooperationen
  • Thematische Schwerpunkte:
    • Umwelt, Nachhaltigkeit
    • Geotechnologie
    • Gesundheitswissenschaften
  • Projektanbahnung: Maßnahmen zur Konzeption und Planung von Projekten und Kooperationen, deren Förderung unter einem BMBF-Fachprogramm oder einem Programm der EU beantragt werden soll

Wer wird gefördert?

  • im Verbund mit Einrichtungen aus Zentralasien, dem Südkaukasus, Moldau und Belarus deutsche Hochschulen, forschungsaktive Kliniken, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland
  • Anträge mit Beteiligung von KMUs werden bei gleicher Qualität bevorzugt

Wie wird gefördert?

  • Ausgaben für Anbahnungsreisen, den projektbezogenen wissenschaftlichen Austausch, Expertentreffen und thematische Projektplanungsworkshops
  • in begründeten Einzelfällen:
    • Veranstaltungskosten
    • Sachmittel
    • Personalkosten
  • Gewährung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von bis zu 25 000 Euro / Projekt

Antragstellung:

  • einstufiges Förderverfahren
  • Erstellung von förmlichen Förderanträgen mit elektronischem webbasiertem Antragssystem "ewa"
  • zusätzliche im elektronischen Antragssystem fertig gestellte endgültige Version mit Unterschriften der deutschen und ausländische Partner per Post an das Internationale Büro des BMBF (IB)

Anträge werden laufend entgegengenommen und bearbeitet.

Fachliche Information und Beratung:

Internationales Büro des BMBF
beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Internet: http://www.internationales-buero.de

VW-Stiftung: Förderangebot für geflohene Wissenschaftler(innen) - Antragstellung nach persönlicher Rücksprache

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: eigene Stelle oder Stipendium
  • bis zu 2 bzw. 3 Jahre (je nach Förderangebot)
  • Forschende, die von der Stiftung gefördert werden/wurden und die geflohene Wissenschaftler(innen) in ihren Forschungskontext einbinden möchten
  • Voraussetzungen: Antragsteller(in) wird aktuell oder wurde in den vergangenen 10 Jahren im Rahmen einer Projekt- oder Personenförderung von der Stiftung gefördert; Anbindung an eine Forschungsinstitution in Deutschland
  • Zusatzleistungen: besondere familienbezogene Leistungen
  • Antragstellung nach persönlicher Rücksprache

 

Alle aktuellen Ausschreibungen können im externer Link folgtFunding & Tenders Portal der EU eingesehen werden.

Weitere Informationen finden Sie auf unseren Seiten zur europäischen Forschungsförderung.