Forschung

Forschungsförderung

Aktuelle Ausschreibungen

(Die Ausschreibungen sind nach dem Datum des Fristablaufs geordnet.)

 

2017

BMBF-Ausschreibung: von "Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung" - Fristen: 31. März 2017 oder zum 15. Juli 2017.

Das Verfahren ist zweistufig angelegt. Es sind zwei Abgabetermine vorgesehen: 31. März 2017 oder zum 15. Juli 2017.

Auszug: Gegenstand der Förderung:

Die im Rahmen der Richtlinie geförderten Maßnahmen sollen dazu beitragen, digitale Medien zum Zweck der Integration behinderter Menschen verstärkt in die berufliche Aus- und Weiterbildung zu implementieren. Hierfür sollen innovative Umsetzungsszenarien für die Praxis entwickelt und erprobt werden. Diese Szenarien können sich zum einen auf diejenigen Berufs- und Tätigkeitsfelder beziehen, die der Zielgruppe bereits heute Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt bieten. Außerdem sollen durch den Einsatz digitaler Medien in Bildungsprozessen neue Beschäftigungsfelder für die Zielgruppe erschlossen werden. Hier gilt es, Tätigkeitsbereiche mit realen Beschäftigungsmöglichkeiten zu identifizieren und passende Modelle der Ausbildung, der Qualifizierung sowie der nachhaltigen ­Implementierung zu entwickeln. Mit diesen Angeboten sollen barrierefreie Lern- und Bildungsprozesse im Unterricht und in den Unternehmen bereitgestellt werden, die auch die Weiterentwicklung des entsprechenden schulischen und betrieblichen Umfelds berücksichtigen.

Die Projekte sollen Impulse für eine stärkere, nachhaltigere und gleichberechtigte Integration von Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt geben und hierfür Konzepte unter Einbindung digitaler Medien liefern und erproben. Das Digitale Lernen geht dabei über das reine E-Learning hinaus: Es umfasst Lehr- und Lernszenarien, in denen digitale Medien im Hinblick auf die jeweiligen Bedürfnisse der beruflichen Qualifizierung von Menschen mit Behinderungen unterstützend zum Einsatz kommen. Digitales Lernen setzt mehrdimensionale Umsetzungskonzepte voraus, in denen Pädagogik und Didaktik, Technik und Organisationsentwicklung für die Umsetzung von Inklusion zusammenspielen. Die Konzepte sollen ganzheitlich gedacht werden und im Sinne eines „Universal Designs“ vor allem dem Ziel dienen, barrierefreie Lernprozesse zu ermöglichen.

Konzepte können zu den folgenden Handlungsfeldern eingereicht werden:

Handlungsfeld 1: Digitale Informations- und Unterstützungssysteme (z. B. als App)

Eine gleichberechtigte und nachhaltige Integration von Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt kann nur gelingen, wenn alle Akteure gemeinsam Hand in Hand arbeiten. Ein zielgerichtetes Informationsangebot für ­Unternehmen zu Fragen der Aus- und Weiterbildung behinderter Menschen, zu lokalen oder branchenbezogenen ­Unterstützungsstrukturen sowie zu passenden Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern gewährleistet hierbei ­einen schnellen und fundierten Überblick über bestehende Ansätze und Lösungen. Die zu entwickelnden digitalen Unterstützungssysteme sollen die Potenziale digitaler Medien zur Gestaltung inklusiver Bildungsübergänge herausstellen, bereits vorhandene und entstehende digitale Ansätze verbreiten und insgesamt zur Erhöhung einer allgemeinen inklusiven Grundhaltung beitragen. Diese Unterstützungssysteme sollten einfach verfügbar sein (z. B. als App) und

a.    regionale Anforderungen und/oder die Belange bestimmter Branchen berücksichtigen und digital verfügbar machen;

b.    bei der Vermittlung von Menschen mit Behinderungen in Bildungsangebote für den ersten Arbeitsmarkt die notwendigen Informationen und Kontakte bereitstellen und

c.    für die Unternehmen von hohem Nutzen sein. Akteure auf dem Arbeitsmarkt und in den Unternehmen werden über existierende Unterstützungssysteme informiert. Weiterhin enthalten sie konkrete Hinweise im Umgang mit vorhandenen Handikaps. Sie unterstützen die Passung vorhandener Qualifikationsprofile zu bestimmten Anforderungen in der Arbeitswelt.

Projekte in diesem Handlungsfeld sollten bereits bestehende Strukturen (wie Gremien und Portale in bestimmten ­Regionen bzw. Branchen) berücksichtigen. Aus- und Weiterbildner bzw. andere relevante Akteure sind bei der Entwicklung auch zu berücksichtigen. Unternehmen müssen in die Entwicklung einbezogen werden.

Neben der Verbreitung von digitalen Lern- und Unterstützungsangeboten für Menschen mit Behinderungen soll auch die Erhöhung der Akzeptanz von Menschen mit Behinderungen Teil der Maßnahme sein. In diesem Sinne sind Schulungen von Multiplikator/innen möglich, müssen jedoch in die Maßnahmen, Aktivitäten und Entwicklungen des Handlungsfelds eingebunden sein.

Handlungsfeld 2: Neue berufliche Perspektiven durch digital gestütztes Lernen

In diesem Handlungsfeld werden arbeitsmarktrelevante Maßnahmen gefördert, die durch den Einsatz digitaler Medien neue berufliche Perspektiven für Menschen mit Behinderungen eröffnen sollen. Der Ausgangspunkt dieser Maßnahmen ist ein realistischer Bedarf in der Praxis, der Perspektiven auf dem ersten Arbeitsmarkt eröffnet. Es sollen Konzepte vorgelegt werden, bei denen der praktische Einsatz und die Anwendbarkeit digitaler Medien zum genannten Förderzweck im Mittelpunkt stehen. Neben einem Konzept zur Qualifizierung mittels digitaler Medien bzw. Ausbildung von Menschen mit Behinderungen sind auch Überlegungen für konkrete Einmündungswege zur Arbeitsmarktintegration aufzuzeigen. Die Maßnahmen können hierbei in den Einrichtungen der beruflichen Bildung oder in den Unternehmen selbst durchgeführt werden. Ein gemeinsames Lernen von Menschen mit und ohne Behinderungen ist auch in diesem Handlungsfeld ein wichtiges Anliegen.

In technischer Hinsicht sollen die Maßnahmen in diesem Handlungsfeld im Regelfall auf vorhandene Technologien zurückgreifen, die bereits jetzt als Soft- oder Hardwarelösungen in den Bildungsinstitutionen und Unternehmen zur Verfügung stehen. Ebenfalls greifen sie auf die barrierekompensierenden Unterstützungstools für Menschen mit Behinderungen zurück wie zum Beispiel Screenreader oder spezielle Eingabegeräte. Innovative Hardware-Entwicklungen, wie sie beispielsweise mit Virtual Reality-Brillen oder anderen Hardware-Ansätzen vorliegen, bieten weitaus mehr ­Potenzial für ein inklusionsförderndes Lernen als bisher ausgeschöpft wird. Bei allen Konzepten und Ansätzen ist die Beachtung der BITV 2.0 eine Voraussetzung für eine Förderung.

Die aktive Einbindung von Unternehmen in den Zielbranchen bereits zur Antragstellung ist eine wesentliche Bedingung für alle Maßnahmen in diesem Handlungsfeld.

Handlungsfeld 3: Gemeinsame Lernkonzepte für Menschen mit und ohne Behinderungen

Kollaborative und vernetzte Lernsettings ermöglichen es, dass Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam Fachinhalte erwerben. Der Einsatz digitaler Medien kann dazu beitragen, das gemeinsame Lernen entsprechend eines inklusiven Bildungsverständnisses in die Lernorte der beruflichen Bildung zu tragen. Inhaltlich können die hier zu entwickelnden digitalen Ansätze auf den Fachinhalten der Ausbildung aufbauen. Sie können aber auch an einen konkreten Qualifizierungsbedarf in Unternehmen anknüpfen. Neben der Vermittlung von Wissen sollen die Maßnahmen auch dazu beitragen, ausgrenzendes Verhalten am Lern- und Arbeitsplatz zu verhindern.

Gefördert werden inklusive Konzepte für ein gemeinsames Lernen von Menschen mit und ohne Behinderungen. Diese Konzepte sollen sich auf beruflich bzw. fachlich relevante Inhalte beziehen und einem Praxisbedarf entsprechen. Ein Mentorenansatz stellt hierbei ein spezifisches Konzept des gemeinsamen Lernens dar. Durch den Einsatz digitaler Medien wird die Möglichkeit eröffnet, dass auch Menschen mit Behinderungen eine Mentorenfunktion für alle Lernenden in der Ausbildung und Qualifizierung übernehmen.

Die einzureichenden Konzepte in diesem Handlungsfeld müssen neben der Entwicklung auch die Implementierung digitaler inklusiver Maßnahmen in der beruflichen Bildung beinhalten. Sie sollen für eine nachhaltige Nutzung ausgelegt sein. Unternehmen sind bereits bei der Antragstellung einzubinden.

Hier kommen Sie zur Bekanntmachung.

VW-Stiftung: Wissenschaft und berufliche Praxis in der Graduiertenausbildung – Forschungskollegs und Praxismodule; Frist: 11. April 2017


    • Fachgebiet: Geistes-, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften (je nach Förderlinie)
    • Förderart: Forschungskollegs mit Praxismodulen (Förderlinie 1); Praxismodule für Promovierende in Graduiertenschulen (Förderlinie 2)
    • Professor(inn)en an deutschen Universitäten (Förderlinie 1) bzw. Sprecher(innen) universitärer Graduiertenschulen (Förderlinie 2)
    • Voraussetzungen: Inhaltliche Verknüpfung der Promotionsthemen mit den Praxiselementen
    • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation; ausgewählte Weiterbildungsmaßnahmen

    Weitere Informationen finden Sie hier.

BMBF-Ausschreibung: "Nachhaltige Entwicklung urbaner Regionen" - Frist: 25. April 2018

 

Diese Bekanntmachung ist zunächst auf die Zielregionen Südostasien und China beschränkt. Weitere Bekanntmachungen mit anderem regionalen Fokus (Afrika, Latein- und Südamerika) werden folgen.

Gegenstand der Förderung

Initiativen zur nachhaltigen Stadtentwicklung und einer entsprechenden öffentlichen Infrastruktur werden sowohl in Industrie- als auch in Entwicklungsländern nur dauerhaft vorsorgend und nachhaltig wirksam, wenn die Entschei­dungsträger über solides Handlungswissen verfügen. Dabei kann die Forschung helfen, die Umstände und Voraussetzungen zu klären, unter denen sich Erfolgsmodelle verallgemeinern und auf eine spezifische Problemstellung übertragen lassen. Hierbei müssen sowohl technologische Lösungen zu einer verbesserten Energie- und Ressourceneffizienz, zur Minderung des CO2-Ausstoßes und Konzepte für nachhaltige neue Infrastruktursysteme (Energieversorgung, ­Verkehrssysteme etc.) als auch gesellschaftliche Innovationen zum Umgang mit resultierenden veränderten Lebensbedingungen entwickelt werden.

In umsetzungsorientierten Forschungsprojekten in schnell wachsenden Städten und städtischen Regionen sollen daher in enger Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis entsprechende Lösungsstrategien entwickelt, erprobt und durch die lokalen Entscheidungsträger umgesetzt werden.

2.1 Internationale Kooperation

2.2 Forschungsthemen

2.3 Struktur und Ausrichtung der Vorhaben

2.4 Wissenschaftliche Begleitung, Vernetzung, Transfer

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 25. April 2017

Hier kommen Sie zum gesamten Ausschreibungstext

BTHA: Förderung für Projekte bayerischer Hochschulen mit Partnern in Tschechien zur Anbahnung weiterer Kooperationen, Fristen: 15.05.2017, 15.07.2017 und 15.09.2017

Das Programm fördert akademische Projekte bayerischer Hochschulen in Kooperation mit Partnern in Tschechien. Ziel dieses Programms ist es, den Weg für fortführende Kooperationen in Forschung und Lehre zu ebnen, sowohl inhaltlich als auch im Hinblick auf spätere Drittmitteleinwerbung, etwa für Anträge auf Forschungsförderungsprogramme der EU.

Unterstützt werden z.B. bayerisch-tschechische Konferenzen, wissenschaftliche Workshops, Sommer- und Winterschulen, Seminare, Exkursionen, Projektbesprechungen usw. Projekte, die den wissen-schaftlichen Nachwuchs einbeziehen (Masterstudierende, Promovierende), werden besonders begrüßt.
Für die Förderung akademischer Projekte zwischen Bayern und Tschechien stehen im Jahr 2017 insgesamt etwa 120.000 Euro zur Verfügung.

Ausschreibung: http://www.uni-regensburg.de/bayhost/medien/btha/btha_ap_2017_ausschreibung.pdf

BMBF: Roboter für Assistenzfunktionen: Interaktionsstrategien; Zweistufiges Verfahren, Frist: 22.05.2017

Zweck der Bekanntmachung ist es, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der Mensch-Technik-Interaktion zu fördern, die flexible und leistungsfähige Lösungen für eine optimale Interaktion von Menschen mit Robotern entwickeln. Dabei wird das gesamte Spektrum von Mensch-Roboter-Interaktionen (MRI), also geeignete Interaktionslösungen für jede Alltags­situation, adressiert.

Das BMBF fördert mit der Bekanntmachungsreihe "Roboter für Assistenzfunktionen" (bisher: Autonome Roboter für Assistenzfunktionen) die sukzessive Entwicklung von interaktionsfähigen Robotern. Interaktionsfähigkeit ist die Grundvoraussetzung für einen breiten Einsatz von Robotersystemen im Alltag des Menschen. Dies bedeutet, dass zu den klassischen Eigenschaften von Robotern wie Präzision, Schnelligkeit und Kraft im Sinne einer gelingenden Interaktion künftig wesentliche Erfolgsfaktoren wie Intelligenz, Anpassungsfähigkeit und "Feinfühligkeit" hinzukommen. Praxistaugliche interaktionsfähige Roboter bieten auch in den Bereichen Wohnen, Haushalt, Gesundheit, Pflege, Kommunikation und Dienstleistung erhebliche Innovationspotenziale.

Existierende Robotersysteme verfügen mittlerweile über die Voraussetzungen, interaktionsspezifische Forschungsfragen der Mensch-Technik-Interaktion zu adressieren und diese auch empirisch zu untersuchen. Ein erheblicher Bedarf besteht jedoch noch in der Erforschung und Entwicklung von Robotern als umsichtige, dialogfähige Interaktionspartner, die menschliche Kommunikation sowie das menschliche Verhalten interpretieren und sich in alltäglichen Situationen angemessen verhalten können. In dieser Bekanntmachungsreihe sollen aufbauend auf interaktiven Grundfertigkeiten im Rahmen von weiteren Fördermaßnahmen komplexe Interaktionsstrategien realisiert werden. Diese sollen schließlich in die realweltliche Interaktion zwischen Mensch und Roboter eingebettet werden, bei der der Mensch und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen.

Der erste Förderschwerpunkt dieser Reihe war dem Thema „Interaktive Grundfertigkeiten“ gewidmet. Hier werden Roboter und robotische Systeme entwickelt, die in der Lage sind, einfache Tätigkeiten wie Handreichungen, Übergeben von Gegenständen oder auch das Führen von Menschen möglichst fehlerfrei auszuführen. Der hier vorliegende zweite Förderschwerpunkt adressiert das Thema "Interaktionsstrategien".

Die Verbundprojekte mit industrieller Beteiligung müssen in einem oder mehreren der folgenden Aspekte deutliche Fortschritte gegenüber dem aktuellen Stand der Forschung und Technik aufweisen:

a.    Erwerb und Anpassung neuer Fertigkeiten und Kenntnisse (Absichten und  Handlungsanweisungen):
In komplexen Handlungsszenarien sind Roboter auf Instruktionen von Nutzerinnen und Nutzern angewiesen, um vorhandene Fertigkeiten zu erweitern oder neue zu entwickeln. Dadurch sollen schwierige oder bislang unlösbare Situationen über eine direkte Interaktion gemeistert werden. Entsprechend sollen verschiedene Interaktionsformen (z. B. Sprache, Gestik, Demonstration) so entwickelt werden, dass ein kooperatives Lernen ermöglicht wird. Dafür sind Ansätze zu erschließen, wie Nutzer Robotern neue Fertigkeiten beibringen können, ohne spezielle Programmier- oder andere Vorkenntnisse zu besitzen. Es ist eine begründete Auswahl zu treffen, wann solche nutzergenerierten Fertigkeiten durch eine intuitive Programmierung unterstützt werden und wann andere Lernformen vorzuziehen sind.

b.    Adaption an sich verändernde Situationen:
Roboter treten den Menschen nicht mehr nur als passive beziehungslose Objekte gegenüber, sondern fügen sich in soziale Kontexte ein. Bei der Interaktion zwischen Menschen und Robotern spielen folglich das physische Umfeld sowie das Sozialgefüge und damit verknüpfte personenbezogene Faktoren eine entscheidende Rolle. Der Roboter muss fähig sein, kontext- und personenbezogen zu interagieren. Der Vielzahl von Variablen in den dynamischen Interaktionsgefügen soll unter Berücksichtigung von Aufgaben- und Einsatzgebieten Rechnung getragen werden.

c.    Robuste Interaktion in Gruppen von Nutzern und Robotern:
Interaktionsszenarien, in denen Menschen und Roboter beteiligt sind, können Gruppen-Konstellationen einschließen, die das Interaktionsgefüge (Anzahl von Menschen und anderen Artefakten) beeinflussen. Aktuell fokussieren Interaktionsszenarien überwiegend MRI in 1-zu-1-Szenarien. Ein zukünftiger realweltlicher Robotereinsatz (z. B. in Mehrpersonenhaushalten oder öffentlichen Räumen) erfordert einen Umgang mit Situationen, in denen zwei oder mehr Personen beteiligt sind. Roboter sollen in der Lage sein, sicher und angemessen in solchen Umgebungen zu interagieren.

d.    Erwartungshaltungen des Menschen und Intentionserkennung:
Die menschliche Interaktion und Handlungsregulation beruhen auf hochtrainierten Zusammenhängen. Geteilte ­Erfahrungen und Normen sowie verbale und non-verbale Hinweise unterstützen die Verständigung zwischen Menschen und ermöglichen ein angemessenes Verhalten. Für die MRI ist die wechselseitige Antizipation von Handlungen der Interaktionspartner (Intentionserkennung) wesentlich. Es bedarf innovativer Ansätze, die den Aufbau adäquater Ideen und Vorstellungen von Roboterfunktionalitäten und -handlungen unterstützen (mentale Modelle), beispielsweise durch eine klare und deutliche Repräsentation von Intentionen und gezogenen Schlussfolgerungen des Roboters (Transparenz). Auch die graduelle Veränderung von Wissensstrukturen des Menschen über die Zeit sowie deren Bedeutung für die Interaktion (z. B. bei zunehmender Exposition gegenüber einem Roboter) ist zu betrachten.

e.    Erhöhung der Akzeptanz:
Die Akzeptanz der Interaktion des Menschen mit dem Roboter, hängt u. a. davon ab, wie sicher und einfach, aber auch wie freudvoll diese gestaltet ist. Bei der Gestaltung der Interaktionsstrategien sind beispielsweise die Vorerfahrungen des Menschen, die äußerliche Erscheinung sowie der Autonomiegrad der Roboter zu betrachten. Unter Berücksichtigung der Anwendungsfelder bedarf es der Beschreibung von Gütekriterien, die die Akzeptanz robotischer Systeme beeinflussen. Hierbei ist auch die Frage zu klären, wie Schutzmechanismen im Verhalten des Roboters im Hinblick auf die Personensicherheit verankert werden können.

Die Lösungen müssen Integrierbarkeit und Alltagstauglichkeit durch eine geeignete Kombination von Hardware und Software demonstrieren. Dies sollte sich in einer entsprechend interdisziplinären Zusammensetzung der Konsortien ausdrücken.

Nicht-technische Forschungsfragen ethischer, rechtlicher und sozialer Art (ELSI), die sich aus der avisierten Anwendung bzw. Technologie ergeben, müssen gemäß dem Ansatz einer integrierten Forschung gebührend im Projekt adressiert werden. Insbesondere sind hier gesellschaftliche Fragen der Akzeptanz oder rechtliche Fragen in Verbindung mit den zu entwickelnden Lösungen fundiert zu untersuchen. Um die Nutzerakzeptanz der Interaktionsstrategien zu bewerten, müssen Metriken zur quantitativen (benötigte Zeit, gemachte Fehler, erfolgreiche Interaktionsversuche) und qualitativen (wie erleben die Nutzer die Interaktion) Bewertung von Interaktion herangezogen bzw. entwickelt werden. Dies soll sich im Arbeitsplan und der Konsortialstruktur erkennbar widerspiegeln; denkbar ist die Einbindung von sozial- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen in die Projektkonsortien. Hierbei soll auch die Zusammenarbeit mit dem Begleitprojekt, siehe unten, berücksichtigt werden.

In der ersten Stufe sind zunächst beim Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH bis spätestens zum 22. Mai 2017.

Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1319.html

 

 

BMBF-Ausschreibung: Qualitätsentwicklung für gute Bildung in der frühen Kindheit - zweistufiges Verfahren, Frist: 24. Mai 2017

Es werden Einzel- und Verbundprojekte zu den folgenden Themen gefördert:

  • Funktionswandel und -erweiterung des Elementarbereichs – Transformationsprozesse in der frühkindlichen Bildung
  • Die Rolle von Trägerorganisationen in der Frühen Bildung
  • Methoden der Personalentwicklung in Kindertagesstätten angesichts heterogener Teamzusammensetzungen – die Rolle der Leitung
  • Akteure im Bildungs- und Betreuungsarrangement für Kinder
  • Weiterentwicklung der Interaktionsqualität des pädagogischen Personals – Umgang mit heterogenen Voraussetzungen der Kinder

Des Weiteren wird im Rahmen dieser Förderrichtlinie wird ein Metavorhaben gefördert, das für die Wissenschafts-Community der Bildungsforschung die Ergebnisse der Vorhaben des Förderschwerpunkts "Qualitätsentwicklung für gute Bildung in der frühen Kindheit" in einen übergreifenden wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmen stellen soll.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem DLR Projektträger bis spätestens 24. Mai 2017 Projektskizzenvorzulegen.

Hier kommen Sie zur gesamten Ausschreibung

Interreg Nord-West Europa: 5. Ausschreibungsrunde, Frist: 24.05.2017

Der 5. Call des Interreg Nord-West Europa Programms wird am 18. April geöffnet und läuft bis 24. Mai 2017. Alle Informationen dazu gibt es unter http://www.nweurope.eu/apply/call-calendar/.

Es werden internationale Projekte in einem Raum gefördert, Irland, Großbritannien, Belgien, Luxemburg, Schwiez und Teile von Frankreich, Deutschland und den Niederlanden umfasst. Es handelt sich hierbei weniger um Forschungsprojekte als vielmehr um anwendungsnahe Projekte, die dazu dienen sollen, Disparitäten in Europa zu vermindern.

Übergeordnete Themen im Programmzeitraum 2014-2020 addressieren vor allem die Bereiche Smart & Sustainable Growth:

  • Innovation - Helping enterprises innovate
  • Low Carbon - Supporting the shift towards a low carbon economy in all sectors and promoting sustainable transport
  • Resource & materials efficiency - New ways to produce more value with fewer materials

BMBF: Förderung der Wissenschaftlich-Technologischen Zusammenarbeit (WTZ) mit Argentinien, Frist: 24.05.2017

Die Förderung der Zusammenarbeit erfolgt im Bereich der wissenschaftlichen Forschung und technologischen Entwicklung zwischen Deutschland und Argentinien und bezieht sich auf den Personalaustausch, die Koordinierung der bilateralen Kooperation und auf die Organisation von Veranstaltungen. Die geplanten Maßnahmen sollen Forschungsvorhaben begleiten, die aus anderen Quellen finanziert sind. Sie sollen u.a. folgende Ziele verfolgen:

  • wissenschaftlicher Austausch mit Argentinien,

  • internationale Vernetzung in den thematischen Schwerpunktbereichen,

  • Bioökonomie und Biomedizin,

  • Umweltforschung, Geowissenschaften und Meeres- und Polarforschung,

  • Ingenieurwissenschaften (inkl. IKT),

  • Geistes- und Sozialwissenschaften (als Querschnittsthema, wenn in thematischem Zusammenhang mit den vorgenannten Themen).

In der ersten Antragsstufe sind dem DLR Projektträger ausführliche Projektskizzen in deutscher Sprache bis zum 24.05.2017 vorzulegen.

Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1334.html

Gerda Henkel Stiftung: Sonderprogramm Islam, Frist: 24.05.2017

Das Sonderprogramm „Islam, moderner Nationalstaat und transnationale Bewegungen“ richtet sich an Forscher/innen, die mit Blick auf gegenwärtige Entwicklungen die Entstehung politischer Bewegungen in der islamischen Welt auf nationaler und/oder transnationaler Ebene untersuchen. Gefördert werden Vorhaben, die sich den Besonderheiten und Kontexten kultureller und geschichtlicher Rahmenbedingungen und Beziehungen widmen. Die Ergebnisse der Projekte sollen einen Beitrag zu differenzierenden und qualifizierten Diskussionen in Öffentlichkeit und Politik leisten.

Thematische Schwerpunkte sind: 1. Islamische Gesellschafts- und Staatsordnungen in Geschichte und Gegenwart, 2. Nationsidee, nationale Bewegungen und Nationalismus in der islamischen Zivilisation, 3. Islamischer Fundamentalismus oder islamische Emanzipation?, 4. Transnationale zivilgesellschaftliche Bewegungen in der islamischen Welt sowie 5. Islamische Staaten im internationalen Weltsystem. Beantragt werden können Mittel für Forschungsstipendien und zur Durchführung von Forschungsprojekten. Die nächste Antragsfrist endet am 24.05.2017.

BayFOR: BayIntAn - Bayerisches Förderprogramm zur Anbahnung internationaler Forschungskooperationen, Frist: 29.05.2017

Die Bayerische Forschungsallianz vergibt Fördermittel in Form von Reise- und Aufenthaltskostenzuschüssen zur Anbahnung von internationalen Forschungskooperationen. Der Projektpartner kann hierbei in sämtlichen Staaten beheimatet sein, es sei denn, für diesen Staat oder die Region bietet ein Bayerisches Hochschulzentrum eine spezifische Anbahnungshilfe an.

Die Bayerische Forschungsallianz wählt aus den beabsichtigten Kooperationsvorhaben - für welche eine Fördersumme von maximal 10.000 Euro beantragt werden kann - die aus ihrer Sicht geeignetsten Vorhaben aus und gewährt in Abhängigkeit von den verfügbaren Haushaltsmittel eine entsprechende Förderung auf der Basis einer Anteilsfinanzierung. Die Mittel für die Kooperationsförderung BayIntAn stellt das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zur Verfügung.

BayIntAn richtet sich an alle antragsberechtigten Wissenschaftler, vom Lehrstuhlinhaber bis zum  Nachwuchswissenschaftler.  Gerade im Nachwuchsbereich (Juniorprofessuren, Postdocs, Forschungsgruppenleiter etc. ) sind die zur Anbahnung von internationalen Forschungskooperationen notwendigen Finanzmittel nicht immer vorhanden, da stehen wir mit BayIntAn gerne bereit.  Die Förderchancen sind nach wie vor als überdurchschnittlich gut anzusehen.

Die Details zur Ausschreibung lassen sich unter http://www.bayfor.org/de/bayintan nachlesen.

BMBF: Förderung von deutsch-tschechischen Forschungsvorhaben auf dem Gebiet Industrie 4.0; zweistufiges Verfahren, Frist erste Stufe: 31.05.2017

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben in bilateraler Zusammenarbeit mit Partnern aus der Tschechischen Republik, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE2-Vorhaben müssen dem Bereich Industrie 4.0 zuzuordnen und für die Positionierung des Unternehmens am Markt von Bedeutung sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der KMU-Position bei dem beschleunigten Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung.

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben für Industrie 4.0 vorrangig in den Bereichen:

  • Software Engineering
  • Digitalisierung und softwareintensive eingebettete Systeme (Cyber Physical Systems)
  • IT-Anwendungen in der Produktion (einschließlich Servicerobotik)
  • Virtuelle Technologien
  • Prozess- und Systemsimulation
  • Wissensmanagement
  • Usability
  • Softwareverlässlichkeit, -qualität und -sicherheit
  • Datentechnik und datengetriebene Systeme
  • Parallelisierung und verteilte Systeme
  • Mensch-Roboter-Kollaboration
  • Systemintegration

Antragsberechtigt sind Verbünde aus

a.    KMU im Sinne der Definition der Europäischen Kommission (mit einem Sitz, einer Betriebsstätte oder einer Niederlassung in Deutschland). Es kommt die KMU-Definition gemäß Empfehlung 2003/361/EG der EU-Kommission vom 6. Mai 2003 zur Anwendung (https://foerderportal.bund.de/easy/module/easy_formulare/download.php?datei=220). KMU können sich zur Klärung ihres Status bei der Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes (siehe Nummer 7.1) persönlich beraten lassen,

b.    Mittelständischen Unternehmen (KMU im weiteren Sinne) mit einem Sitz, einer Betriebsstätte oder einer Niederlassung in Deutschland, wenn sie einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen (Auslegung gemäß Empfehlung 2003/361/EG der EU-Kommission vom 6. Mai 2003 Anhang I Artikel 3) zum Zeitpunkt der Antragstellung eine Größe von 1 000 Mitarbeitern und einen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro nicht überschreiten sowie

c.    Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen, welche die zuvor genannten Bemessungsgrößen überschreiten.

Es werden nur Verbünde gefördert, an denen jeweils mindestens ein KMU (zur Definition siehe Nummer 3 Buchstabe a und b) aus beiden Ländern sowie mindestens eine Hochschule oder außeruniversitäre Forschungseinrichtung im Gesamtverbund beteiligt sind.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger des BMBF bis spätestens 31. Mai 2017 zunächst Projektvorschläge in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

Alle Informationen: bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1323.html

BMBF: Förderung von Hochschulen zur Unterstützung von Antragstellungen im EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizont 2020" mit Partnern aus dem Asiatisch-Pazifischen Forschungsraum; Frist: 31.05.2017 und 15.12.2017

Die Förderung dient der Stärkung der strategischen Internationalisierung von deutschen Hochschulen und der Vertiefung der regionalen Kooperation der europäischen Wissenschaft mit Partnern in den Ländern und Gebieten des APRA, insbesondere Australien, China, Indien, Japan, Neuseeland, Singapur, Südkorea und Taiwan. Ziel ist eine stärkere Beteiligung unter deutscher Koordination im Rahmen von H2020. Forschergruppen aus weiteren Ländern des asiatisch-pazifischen Forschungsraums können einbezogen werden. Forschergruppen aus weiteren europäischen Ländern werden gemäß den H2020-Regeln beteiligt.

Es werden Finanzmittel für Sondierungs- und Vernetzungsmaßnahmen bereitgestellt, um Hochschulen bei der Vor­bereitung und Antragstellung von Projekten im Rahmen von H2020 unter Einbeziehung von Akteuren aus dem APRA zu unterstützen. Dazu gehören Anbahnungsreisen, Expertentreffen, thematische Workshops sowie Personal zur Koordination, Beratung und Antragsformulierung. Diese Unterstützung kann sowohl zentral, z. B. bei der Hochschulleitung oder zentralen Diensten oder dezentral z. B. von Instituten der Hochschule genutzt werden.

Die Vorbereitung von Forschungsanträgen für die Programmlinien des H2020-Schwerpunkts "Gesellschaftliche ­Herausforderungen" (http://www.horizont2020.de/einstieg-gesellschaftliche-herausforderungen.htm), die eine thema­tische Relevanz für die Zusammenarbeit mit den Zielländern in beiden Regionen haben, stehen im Fokus. Dies umfasst folgende Programmlinien:

  • Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen
  • Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, marine, maritime und limnologische Forschung und Biowirtschaft
  • sichere, saubere und effiziente Energie
  • intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr
  • Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe.

Förderfähig ist ebenfalls die Vorbereitung von Antragstellungen im Schwerpunkt "Wissenschaftsexzellenz" für folgende Programmlinien:

  • Künftige und neu entstehende Technologien – Future and Emerging Technologies (FET)
  • Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (MSCA), hier: institutionelle Maßnahmen "Innovative Training Networks" (ITN) und "Research and Innovation Staff Exchanges" (RISE) mit Einbeziehung von Partnerinstitutionen aus dem APRA
  • Forschungsinfrastrukturen, hier: Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit von Forschungsinfrastrukturen und e-Infrastrukturen mit Partnern aus dem APRA.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis 31. Mai 2017 oder spätestens bis 15. Dezember 2017

zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form über das Skizzentool PT-Outline (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/hochschulenh2020) vorzulegen. Der Skizze ist ein Anschreiben/Vorblatt zur Einreichung beizulegen.

Ansprechpartnerinnen sind:

Fachliche Ansprechpartnerin:

Frau Dr. Xiaomeng Shen
Telefon: +49 2 28/38 21-14 19
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: xiaomeng.shen(at)dlr.de

Administrative Ansprechpartnerin:

Frau Alexandra Stinner
Telefon: +49 2 28/38 21-18 94
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: alexandra.stinner(at)dlr.de

Alle Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1335.html

BMBF: Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen; zweistufig, Frist: 01. Juni 2017

Das BMBF fördert auf der Basis der Förderrichtlinie "Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen" FuE1-Vorhaben mit dem Ziel, übertragbare Werkzeuge und Modelle für eine humane Arbeitsgestaltung und -organisation in und mit den Unternehmen zu entwickeln. Die Verwertbarkeit und die Übertragbarkeit muss dargestellt werden.

Gegenstand der Förderung sind FuE-Aufwendungen im Rahmen unternehmensgetriebener, vorwettbewerblicher Verbundvorhaben zum Thema "Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen". In den Verbundprojekten sind mindestens die folgenden Inhalte systematisch und in ihrer Gesamtheit gemeinsam zwischen Unternehmen, ­Forschungspartnern und gegebenenfalls weiteren relevanten Akteursgruppen zu bearbeiten. Die hierfür grundlegenden Erfolgsfaktoren sind im Programm "Zukunft der Arbeit" beschrieben (siehe S. 14 bis 18).

Die Vorhaben sollen konkrete, innovative Gestaltungsmöglichkeiten exemplarisch darstellen, die für die Arbeitswelt von morgen zum Standard werden können und sich dabei an den folgenden, inhaltlich in sich zusammenhängenden, Punkten orientieren. Der Handlungsbedarf zielt vor allem auf folgende, ineinandergreifende Bereiche:

  • Muster von Geschäftsmodellen hybrider Wertschöpfung sollen entwickelt bzw. prototypisch umgesetzt und optimiert werden. Es ist darzulegen, welche Veränderungen und Anforderungen durch hybride Wertschöpfung dabei zu erwarten sind.
  • Ausgehend von den Geschäftsmodellen soll deren Wirkung auf zentrale Fragen der Arbeit, so z. B. der Arbeitsorganisation und der Arbeitsabläufe, dargestellt werden. Hierfür sind integrative Modelle zur Neugestaltung von Organisation und Prozessen zu entwickeln, die hybride Wertschöpfung und gleichzeitig eine innovative Gestaltung humaner Arbeitsbedingungen ermöglichen.
  • Neue Formen der Zusammenarbeit in Teams, neue Führungsmodelle und neue betriebliche Kooperations- und Beteiligungsformen in neuen Netzwerken von Unternehmen und mit dem Kunden sollen entwickelt werden. Es ist zu zeigen, wie hybride Wertschöpfung sozialverträglich organisiert und wie die Veränderungsprozesse in Unternehmen im sozialpartnerschaftlichen Zusammenwirken erfolgreich gestaltet werden können.
  • Neue Ansätze der betrieblichen Kompetenzentwicklung sollen abgeleitet und ausgearbeitet werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der neuen Qualität der funktions- und organisationsübergreifenden sowie kundenbezogenen Arbeit bei hybrider Wertschöpfung.

Wissenschaftliches Projekt

Über die einzelnen zu fördernden Verbundvorhaben hinaus ist beabsichtigt, ein übergeordnetes wissenschaftliches Projekt zu fördern, das die Ergebnisse der geförderten Vorhaben in einen gesellschaftlich übergreifenden Rahmen stellen soll. Es soll das gesamte Feld der Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen wissenschaftlich umfassen. Es dient dazu, Anschlussfähigkeit im wissenschaftlichen, praktischen und gesellschaftlichen Kontexten des Themas "Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen" zu ermöglichen – entsprechend müssen seine Ergebnisse in diesen Systemen genutzt werden können.

Das wissenschaftliche Projekt umfasst folgende drei Aufgabenbereiche:

  • Forschung
    Verknüpfung der Handlungsbereiche der Förderrichtlinien und Zusammenführung zu einem integrierten Gesamtbild auf der Grundlage eigener konzeptionell, empirisch und international angelegter Expertise(n). Synthese der Ergebnisse aus den laufenden Vorhaben.
  • Monitoring, Analyse und Auswirkung
    Aus der kontinuierlichen Beobachtung der Ergebnisse in den Verbünden und den Entwicklungen im Förderschwerpunkt gewonnene Erkenntnisse, sollen in wissenschaftliche und ökonomische Fachdiskussionen eingebracht werden. Die dazu notwendige Aufbereitung in Fachartikeln, Tagungsbeiträgen etc. der projektübergreifenden Schlussfolgerungen dient dem Anschluss an wissenschaftliche und ökonomische Diskussionen zu Innovationspotenzialen und der möglichen Entscheidungs- und Handlungsbedarfe im Forschungsfeld.
  • Transfer
    Hierdurch ermöglicht das Projekt den Transfer der Einzelergebnisse in einen breiten wissenschaftlichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Diskurs und stärkt gruppenübergreifende Zusammenarbeit der relevanten Akteure beispielsweise durch regelmäßige Treffen, Workshops und Tagungen; Verbreitung der innerhalb des Projekts erarbeiteten Erkenntnisse und Schlussfolgerungen durch regelmäßige Veröffentlichung der Ergebnisse, Teilnahme an einschlägigen Fachmessen sowie Durchführung einer Abschlussveranstaltung zur Präsentation der Ergebnisse des Förderschwerpunkts.

In dem wissenschaftlichen Projekt sollen insbesondere die folgenden Fragestellungen bearbeitet werden:

  • rechtliche Aspekte, insbesondere des Arbeitsrechts, des Handels- und Zivilrechts, z. B. Fragen der Haftung über Unternehmensgrenzen hinweg,
  • mögliche Modifikationen bzw. Neugestaltung von Berufsbildern, Erwerbsbiografien und Lebensarbeitszeitmodellen,
  • volkswirtschaftliche Aspekte des Wandels zu hybriden Wertschöpfungssystemen.

Die Einbindung der Sozialpartner z. B. durch Workshops, Dialogforen, Konferenzen etc. ist für die Fragestellungen unverzichtbar. Auch die Arbeit der für diese Themen neuen und einschlägigen Innovationslabore (z. B. des "Future Work Lab" in Stuttgart) und Kompetenzzentren etc. in Deutschland ist dabei zu berücksichtigen bzw. einzubinden.

Förderhinweis: Das Einreichen einer Skizze für das wissenschaftliche Projekt schließt die Förderung eines Vorhabens als Partner in einem Verbundprojekt nach Nummer 2.1 aus.

Zuwendungsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Förderung ist grundsätzlich das Zusammenwirken von mehreren unabhängigen Partnern zur Lösung von gemeinsamen Forschungsaufgaben (Verbundprojekte), die den Stand der Technik deutlich übertreffen. In den Vorhaben sollen die in Nummer 2 genannten FuE-Aspekte als Schwerpunkte erkennbar sein.

Die Vorhaben sollen dauerhafte Innovationsprozesse in den Unternehmen anstoßen und eine Laufzeit von drei Jahren möglichst nicht überschreiten.

 

Die Projektvorschläge sollen sich durch Leitbildfunktion und Referenzcharakter insbesondere zur Stärkung mittelständischer Unternehmen auszeichnen. Es sollen interdisziplinäre Forschungsansätze und ganzheitliche Lösungen unter Einbeziehung der entsprechenden Fachdisziplinen umgesetzt werden. Die Beteiligungen von mittelständischen Unternehmen sind dabei für die Erfüllung der Zuwendungsvoraussetzungen von wesentlicher Bedeutung.

 

Berücksichtigt werden ausschließlich Vorschläge, die eine modellhafte Realisierung der Lösungsansätze in den beteiligten Unternehmen in der Projektlaufzeit und nach Projektende vorsehen, die Ergebnisse ohne weitere Förderung rasch zu einer breiten Anwendung bringen, sowie eine Übertragbarkeit und Verwertung in weite Teile der Unternehmenslandschaft in Deutschland oder dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) erwarten lassen. Der Kooperation mit kompetenten Umsetzungsträgern wird dabei große Bedeutung beigemessen.

 

Eine signifikante Breitenwirkung wird insbesondere im Hinblick auf KMU erwartet. Antragsteller müssen die Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen, geförderten Verbünden, der Begleitforschung und Initiativen in diesem Bereich haben. Es wird erwartet, dass sie im vorwettbewerblichen Bereich und unter Wahrung ihrer ­Geschäftsgeheimnisse einen unternehmensübergreifenden, intensiven Erfahrungsaustausch aktiv mitgestalten und an öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen des BMBF (z. B. Tagungen des BMBF, Messeauftritte, Innovationsplatt­formen) mitarbeiten.

 

Antragsteller sollen sich – auch im eigenen Interesse – im Umfeld des national beabsichtigten Vorhabens mit dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation vertraut machen. Sie sollen prüfen, ob das beabsichtigte Vorhaben spezifische europäische Komponenten aufweist und damit eine ausschließliche EU-Förderung möglich ist. Weiterhin ist zu prüfen, inwieweit im Umfeld des national beabsichtigten Vorhabens ergänzend ein Förderantrag bei der EU gestellt werden kann. Dies soll im nationalen Förderantrag kurz dargestellt werden.

 

Die Partner eines Verbundprojekts regeln ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung. Vor der Förderentscheidung über ein Verbundprojekt muss eine grundsätzliche Übereinkunft über bestimmte vom BMBF ­vorgegebene Kriterien nachgewiesen werden. Einzelheiten sind dem "Merkblatt für Antragsteller/Zuwendungsempfänger zur Zusammenarbeit der Partner von Verbundprojekten", das von Antragstellern und Zuwendungsempfängern zu beachten ist, zu entnehmen (BMBF-Vordruck Nr. 0110, Fundstelle: https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare&formularschrank=bmbf; – Allgemeine Vordrucke und Vorlagen für Berichte).

 

Vorhaben von Großunternehmen können unter diesen Förderrichtlinien nur dann gefördert werden, wenn die Vorhaben ohne die öffentliche Förderung nicht oder nicht in diesem Umfang durchgeführt würden oder wenn die öffentliche Förderung zu einer signifikanten Beschleunigung der Entwicklung führt, wenn also ein Anreizeffekt im Sinne von Artikel 6 AGVO vorliegt.

Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50 % anteilfinanziert werden können. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung – grundsätzlich mindestens 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten – vorausgesetzt.

Die Bemessung der jeweiligen Förderquote muss die AGVO berücksichtigen. Die AGVO lässt für KMU differenzierte Aufschläge zu, die gegebenenfalls zu einer höheren Förderquote führen können.

Die maximal zulässige Förderungshöhe richtet sich dabei projektspezifisch nach den Bestimmungen des EU-Beihilferechts und insbesondere der AGVO. Gefördert werden in diesem Zusammenhang ausschließlich Beihilfetypen gemäß den Artikeln 25 und 31 AGVO. Die jeweiligen in der AGVO vorgegebenen Förderquoten und Schwellenwerte dürfen dabei nicht überschritten werden.

Bemessungsgrundlage für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer-Gesellschaft die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die individuell bis zu 100 % gefördert werden können.

Bei Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt (Diese Pauschale ist von der ESF-Kofinanzierung ausgenommen).

Eine institutionelle Förderung ist ausgeschlossen.

Die maximale Zuschusshöhe für Förderungen nach diesen Richtlinien beträgt 100 % (ESF- und Bundesmittel). Der nationale Eigenanteil der Antragstellenden kann grundsätzlich auch durch andere öffentliche Mittel (z. B. kommunale oder Landesmittel) und nicht-öffentliche Mittel Dritter erbracht werden, sofern Mittel nicht dem ESF oder anderen EU-Fonds entstammen.

Die Förderdauer beträgt in der Regel 3 Jahre.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger bis spätestens 1. Juni 2017 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form in deutscher Sprache vorzulegen. Bei Verbundprojekten ist vom Einreicher der Projektskizze eine zwischen den Partnern abgestimmte Projektskizze vorzulegen.

Alle Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1268.html

Volkswagenstiftung: Lichtenberg-Professuren; Frist: 01.06.2017

Lichtenberg-Professuren

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: Professur
  • bis zu 1,5 Mio. Euro
  • max. 5 Jahre
  • herausragende (Nachwuchs-)Wissenschaftler(innen), die eigenständig in innovativen und interdisziplinären Bereichen forschen wollen
  • Voraussetzungen: Tenure-Track-Zusage der Universität; Promotion vor max. 4 bzw. 7 Jahren; Wechsel des akademischen Umfelds in den letzten fünf Jahren; längerer Auslandsaufenthalt
  • Zusatzleistungen: Weiterbildungsmaßnahmen; besondere familienbezogene Leistungen; Zusatzförderung für geflohene Wissenschaftler(innen); Förderung von Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation
  • Stichtag: 01.06.2017

BayCHINA: Projektbezogener Wissenschaftleraustausch, 2. Ausschreibungsrunde, Frist: 15.06.2017

BayCHINA fördert den Austausch zwischen Dozenten aus Bayern und China sowie die Zusammenarbeit in Forschung & Lehre. Bei Bedarf vermittelt das BayCHINA Kontakte zu chinesischen Institutionen und Wissenschaftlern.

Das BayCHINA fördert Forschungsprojekte über einen projektbezogenen Wissenschaftleraustausch, der dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen bayerischen und chinesischen Institutionen dient. Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Das Förderprogramm richtet sich an alle Disziplinen und ist grundsätzlich themenoffen. An den Projekten sollen Nachwuchswissenschaftler beteiligt werden.

Die Anträge  können mit allen Anlagen per E-Mail an info(at)baychina.de gesendet werden.  Der Antrag muss  jedoch innerhalb von 14 Tagen mit Unterschrift im Original auf dem Postweg nachgereicht werden

Antragsfristen: 15. Juni 2017

BKM: Objekt – Material – Kultur: Dokumentation und Erforschung des materiellen Kulturerbes der Deutschen im östlichen Europa; Frist: 15.06.2017

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert Projekte zur Erforschung und Präsentation von Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Wechselwirkungen mit den Nachbarkulturen.

Ausgeschrieben wird ein wissenschaftliches Förderprogramm für Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen:

Objekt – Material – Kultur: Dokumentation und Erforschung des materiellen Kulturerbes der Deutschen im östlichen Europa

1. Gegenstand und Ziel der Förderung:
Die Ausschreibung möchte Projekte anregen, die sich unter Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Diskurse mit der materiellen Überlieferung der Deutschen im östlichen Europa beschäftigen. Dazu zählen Archiv- und Buchbestände, Ego-Dokumente und Nachlässe ebenso wie Baudenkmäler, Objekte der Kunst und des Kunsthandwerks oder Gegenstände der Alltagskultur.

Erwünscht sind Dokumentationen als wissenschaftliche Grundlagenwerke, Forschungsvorhaben sowie Projekte, die sich mit Fragen der Erhaltung und Sicherung materiellen Kulturguts befassen.

Mögliche Fragestellungen zielen u. a. auf die mit den Objekten verbundenen Akteure und sozialen Praktiken, ihren Charakter als Zeichen, ihre Überlieferungsgeschichte und deren jeweilige gesellschaftliche, politische und rechtliche Kontexte (Marginalisierung, Wiederentdeckung).

Innerhalb dieses Rahmens ist das Förderprogramm inhaltlich und chronologisch offen.
Die Ausschreibung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den geschichts-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen.

Gefördert werden insbesondere Vorhaben,

  • die sich an den Fragestellungen und Methoden aktueller Wissenschaftsdiskurse orientieren,
  • die in internationaler Kooperation (vornehmlich mit Partnern im östlichen Europa) durchgeführt werden,
  • die als Online-Projekte und/oder als Digitalisierungsvorhaben konzipiert sind,
  • die einen Beitrag zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung enthalten (universitäre Qualifikationsarbeiten, einschließlich Dissertationen, werden allerdings nicht berücksichtigt),
  • die in die allgemeine Öffentlichkeit hineinwirken.

Ausgeschlossen sind Projekte der praktischen Denkmalpflege.

2. Förderumfang:
Zuwendungsfähig sind die zur Durchführung des Projektes notwendigen Personal- und Sachkosten sowie die sonstigen Kosten der Vor- und Nachbereitung in angemessenem Umfang. Projekte können bis zu einem Höchstbetrag von 80.000,- EUR gefördert werden.

3. Antragstellung:
Anträge können von deutschen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gestellt werden.

Es wird davon ausgegangen, dass

  • die formalen und rechtlichen Voraussetzungen für die Durchführung des geplanten Vorhabens mit der jeweiligen Institution abgeklärt wurden;
  • die Institution Geschäftsräume und eine angemessene Sachmittelgrundausstattung für die Durchführung des Projektes zur Verfügung stellt;
  • die Bewirtschaftung der Projektmittel über die Drittmittelstelle der Institution erfolgt;
  • am Projektende überprüfbare Ergebnisse vorgelegt werden.

4. Fristen:
Die Bewerbungsfrist für das Akademische Förderprogramm endet am 15. Juni 2017. Eine Förderentscheidung erfolgt bis Mitte September 2017. Eine positive Entscheidung vorausgesetzt, kann die Förderung frühestens zum 1. November 2017 beginnen und endet spätestens am 30. April 2020.

Die Anträge sind einzureichen bei:
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa

Johann-Justus-Weg 147a

26127 Oldenburg

Tel.: (0441) 96195-0

E-Mail: bkge@bkge.uni-oldenburg.de

www.bkge.de

Die Antragsformulare und eine Übersicht über die notwendigen Unterlagen finden Sie auf der Homepage des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa:
URL: www.bkge.de/Foerderungen-Stipendien-BKM/Universitaeres-Foerderprogramm.php
Förderentscheidung:
Die Entscheidung trifft die BKM auf der Grundlage einer wissenschaftlichen Begutachtung. Bewilligungsbescheide werden durch das Bundesverwaltungsamt erstellt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

BKM: Deutsch - jüdische Lebenswelten im östlichen Europa; Frist: 15.06.2017

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert Projekte zur Erforschung und Präsentation von Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Wechselwirkungen mit den Nachbarkulturen.

Ausgeschrieben wird ein wissenschaftliches Förderprogramm für Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen:

Deutsch-jüdische Lebenswelten im östlichen Europa

1. Gegenstand und Ziel der Förderung:
Deutsche und Juden lebten im östlichen Europa jahrhundertelang in komplexen Wechselbeziehungen, die geprägt waren von Austausch, Akzeptanz und Akkulturation, aber auch von religiösen Vorbehalten, Restriktionen und Verfolgungen.

Ziel des Förderprogramms ist es, sowohl die Beziehungsgeschichte von Deutschen und Juden sowie auch deutsch-jüdische Lebenswelten im östlichen Europa von ihren Anfängen im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart zu erforschen. Dies umfasst auch das Weiterleben deutsch-jüdischer Kultur in Emigration und Exil sowie die Erinnerungskultur.

Die Ausschreibung soll geschichts-, kultur- und sozialwissenschaftliche Projekte, unter anderem zu Aspekten der Religiosität, des gesellschaftlichen Lebens, der materiellen Kultur und der bildenen Künste, der Literatur und Publizistik, der Politik und der Wirtschaft, anregen.

Gefördert werden insbesondere Vorhaben,

  • die sich an den Fragestellungen und Methoden aktueller Wissenschaftsdiskurse orientieren,
  • die in internationaler Kooperation (vornehmlich mit Partnern im östlichen Europa) durchgeführt werden,
  • die als Online-Projekte und/oder als Digitalisierungsvorhaben konzipiert sind,
  • die einen Beitrag zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung enthalten (universitäre Qualifikationsarbeiten, einschließlich Dissertationen, werden allerdings nicht berücksichtigt),
  • die in die allgemeine Öffentlichkeit hineinwirken.

2. Förderumfang:
Zuwendungsfähig sind die zur Durchführung des Projektes notwendigen Personal- und Sachkosten sowie die sonstigen Kosten der Vor- und Nachbereitung in angemessenem Umfang. Projekte können bis zu einem Höchstbetrag von 80.000,- EUR gefördert werden.

3. Antragstellung:
Anträge können von deutschen Hochschulen und außeruniversitären
Forschungseinrichtungen gestellt werden.
Es wird davon ausgegangen, dass

  • die formalen und rechtlichen Voraussetzungen für die Durchführung des geplanten Vorhabens mit der jeweiligen Institution abgeklärt wurden;
  • die Institution Geschäftsräume und eine angemessene Sachmittelgrundausstattung für die Durchführung des Projektes zur Verfügung stellt;
  • die Bewirtschaftung der Projektmittel über die Drittmittelstelle der Institution erfolgt;
  • am Projektende überprüfbare Ergebnisse vorgelegt werden.

4. Fristen:
Die Bewerbungsfrist für das Akademische Förderprogramm endet am 15. Juni 2017.
Eine Förderentscheidung erfolgt bis Mitte September 2017. Eine positive Entscheidung
vorausgesetzt, kann die Förderung frühestens zum 1. November 2017 beginnen und
endet spätestens am 30. April 2020.

Die Anträge sind einzureichen bei:
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte
der Deutschen im östlichen Europa
Johann-Justus-Weg 147a
26127 Oldenburg
Tel.: (0441) 96195-0
E-Mail: bkge@bkge.uni-oldenburg.de
http://www.bkge.de


Die Antragsformulare und eine Übersicht über die notwendigen Unterlagen finden Sie
auf der Homepage des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im
östlichen Europa:
URL www.bkge.de/Foerderungen-Stipendien-BKM/Universitaeres-Foerderprogramm.php

ERA.NET Plus mit Russland: Joint Call 2017 im Bereich Science & Technology; Frist: 04.07.2017

Die Ausschreibung "ERA.Net RUS Plus Call 2017 – Science & Technology" richtet sich u.a. an Forschende in den Geistes- und Sozialwissenschaften aus Russland und Europa, die gemeinsam ein Forschungsvorhaben durchführen möchten. Die Themenschwerpunkte in den Geistes- und Sozialwissenschaften lauten:

  • Demography, conflicts and security issues
  • Traditional and non-traditional cultural values
  • Opportunities for and challenges to regional development and social cohesion

Gefördert werden multilaterale, russisch-europäische Verbundvorhaben mit dem Ziel der Etablierung einer langfristigen Forschungszusammenarbeit der jeweiligen beteiligten Projektpartner. In Deutschland richtet sich die durch das BMBF finanzierte und den DLR Projektträger koordinierte Ausschreibung an Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie an kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Die Einreichung ist bis zum 04.07.2017 möglich.

Weitere Informationen: www.eranet-rus.eu

DFG: Open Research Area (ORA) for the Social Sciences 2017, Frist: 05.07.2017

The partners for the Open Research Area in Europe (ORA) are pleased to announce their fifth joint call for proposals due to open spring 2017.

Similar to the previous call, four European funding organisations participate in the fifth ORA call: ANR, France; DFG, Germany; NWO, Netherlands; and ESRC, United Kingdom. Proposals will be accepted for research projects in any area of the social sciences involving researchers from any combination of two or more of the participating countries (excluding bilateral applications from French-German teams).

In this call, JSPS, the Japanese core national funding organisation, will again collaborate with ORA as an associate partner. Applicants to the ORA call are encouraged to seek partnerships with Japanese researchers. JSPS will open a specific call for Japanese researchers. Japanese projects associated with the ORA proposals will be encouraged to submit proposals to this call for funding. Further information will be provided with the upcoming call for proposals.

In 2016, the ORA scheme underwent a programme evaluation. According to the results, ORA remains a very popular scheme, and the partners will implement measures to manage demand. The upcoming call, therefore, will introduce a procedural change and follow a two-stage procedure consisting of an outline proposal and a full proposal. Only after positive review of the outline proposal are applicants allowed to submit a full proposal.

The call for proposals will be published by the end of April on the websites of the participating funding organisations. The closing date for outline proposals is 5 July 2017. For the fifth ORA call, the DFG will be the lead agency.

Further Information

If you have any further questions, please contact:

Germany, DFG:

Horizon 2020: Science with and for Society Ausschreibungen; Frist: 30.08.2017

Die Ausschreibungen im Bereich "Wissenschaft mit der und für die Gesellschaft" (Science with and for Society - SwafS) 2017 sind geöffnet:

 

  • SwafS-03-2016-2017: Support to research organisations to implement gender equality plans
  • SwafS-05-2017: New constellations of Changing Institutions and Actors
  • SwafS-06-2017: Engaging industry – Champions for RRI in Industrial Sectors
  • SwafS-08-2017: European Community of Practice to support institutional change
  • SwafS-10-2017: Putting Open Science into action
  • SwafS-11-2017: Science education outside the classroom
  • SwafS-12-2017: Webs of Innovation Value Chains and Openings for RRI
  • SwafS-13-2017: Integrating Society in Science and Innovation – An approach to co-creation 
  • SwafS-14-2017: A Linked-up Global World of RRI
  • SwafS-21-2017: Promoting integrity in the use of research results in evidence based policy: a focus on non-medical research
  • SwafS-22-2017: The ethical dimensions of IT technologies: a European perspective focusing on security and human rights aspects
  • SwafS-23-2017: Responsible Research and Innovation (RRI) in support of sustainability and governance, taking account of the international context
  • SwafS-24-2017: Trans-national operation of the EURAXESS Service network
  • SwafS-26-2017: Science4Refugees - Support to highly skilled refugee scientists
  • SwafS-27-2017: Implementing a European Train-the-trainers initiative with regard to Ethics and Research Integrity

 

http://eubuero.de/wg.htm

Horizon 2020: ERC Advanced Grant; Frist: 31.08.2017

Der ERC hat die Ausschreibung für die Advanced Grants 2017 geöffnet. Bewerben können sich erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen, die in den vergangenen 10 Jahren wissenschaftliche Spitzenleistung hervorgebracht haben. Das Budget pro Projekt beträgt in der Regel maximal 2,5 Millionen Euro, in Ausnahmenfällen bis zu 3,5 Millionen Euro. Die Projekte haben eine maximale Laufzeit von 5 Jahren.

Der Call hat ein Budget von 567 Millionen Euro. Das bedeutet, dass europaweit etwa 245 Advanced Grants vergeben werden können.

Einreichungsfrist ist der 31. August 2017, 17 Uhr Brüssel-Zeit.

Die Ausschreibung finden Sie auf dem Teilnehmerportal.

Horizon 2020: Marie-Sklodowska-Curie Individual Fellowships; Frist: 14.09.2017

Am 11.04.2017 wird die Ausschriebung zu den Individual Fellowship geöffnet. Informationen dazu gibt es u.a. bei der KoWi:

Auf ein Individual Fellowship (IF) können sich Wissenschaftler/innen bewerben, wenn sie über einen Doktortitel oder min. 4-jährige Vollzeit-Forschungserfahrung nach dem Universitätsabschluss verfügen.

Das Forschungsthema, was an einer Gastinstitution durchgeführt werden muss, kann frei gewählt werden.

Wissenschaftler/innen, die ein Individual Fellowship einwerben, haben die Möglichkeit, während des IF Entsendungen in den nicht-akademischen und den akademischen Sektor zu machen. Es ist möglich, Entsendungen in ein anderes europäisches Land (EU-Mitgliedstaat oder an das Rahmenprogramm assoziiertes Land) oder innerhalb desselben Landes zu machen. Die Entsendungen sollten entscheidend zur Karriereförderung des Fellows und zum (wissenschaftlichen) Impact des Fellowships beitragen. Daher kann es in einigen Forschungsfeldern sinnvoll sein, eine Entsendung in den nicht-akademischen Sektor vorzunehmen. Für eine Vertragslaufzeit von 18 Monaten oder weniger kann diese Entsendung bis zu drei Monate dauern, für eine Laufzeit über 18 Monaten bis zu einem halben Jahr. Die Entsendung kann am Stück oder aufgeteilt in mehrere kleine Perioden durchgeführt werden.

Die Einreichung muss zusammen mit einer Gastinstitution (und einem/r wissenschaftlichen Betreuer/in) erfolgen und hat festgelegte Ausschreibungsfristen. Die Gastinstitution kann frei gewählt werden (z.B. Universitäten/Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen, internationale Organisationen, Unternehmen usw.). Sie darf ihren Sitz allerdings nicht im langjährigen Aufenthaltsland des/r Antragsteller/in haben (sog. Mobilitätsregel).

Forscher/innen sollen sich aktiv an der Gestaltung ihres Trainingsprogramms und dem Ausbau ihrer professionellen Entwicklung beteiligen. Zusammen mit ihrem Supervisor sollen sie deshalb einen Career Development Plan erstellen, der Trainingsbedarf und Forschungsinhalte aufzeigt.

Quelle: http://www.kowi.de/kowi/marie-s-curie/individualfoerderung/individual-fellowships.aspx

BMBF-Ausschreibung: „Kleine Fächer – Große Potenziale“ wiss. Nachwuchs in den geistes- und sozialwissenschaftl. Kleinen Fächern - zweistufiges Verfahren, Frist: 15. September 2017

Auszug: Gegenstand der Förderung
Gegenstand der Förderung sind Forschungsvorhaben (Einzelvorhaben) an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die relevante Fragestellungen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächer gegebenenfalls in einem interdisziplinären Rahmen adressieren, zur weiteren Qualifizierung sowie Förderung der wissenschaftlichen Selbständigkeit der Nachwuchswissenschaftlerinnen/Nachwuchswissenschaftler geeignet sind, Kooperationen und Vernetzungen fördern und das jeweilige Fach stärken.
Die Projekte sollen Forschungsthemen der sogenannten kleinen und mittleren geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächer adressieren.
Somit sind ausschließlich Nachwuchswissenschaftlerinnen/Nachwuchswissenschaftler der folgenden Kleinen Fächer antragsberechtigt:

 

  • Alte Kulturen und Sprachen: Ägyptologie - Altamerikanistik - Altorientalistik - Byzantinistik - Indogermanistik - Keltologie - Koptologie - Mittellatein - Papyrologie - Semitistik
  • Angewandte Kunstwissenschaften/Denkmalpflege: Bauforschung/Baugeschichte - Denkmalpflege - Restaurierungswissenschaft - Textilgestaltung
  • Archäologien: Christliche Archäologie - Mittelalterarchäologie - Provinzialrömische Archäologie - Vorderasiatische Archäologie
  • Geschichtswissenschaften: Außereuropäische Geschichte - Historische Hilfswissenschaften - Technikgeschichte - Wissenschaftsgeschichte
  • Medienwissenschaften: Bibliothekswissenschaft - Buchwissenschaft - Filmwissenschaft - Informationswissenschaft - Journalistik
  • "    Philosophie: Logik und Wissenschaftstheorie
  • Regionale Kunstgeschichte: Indische Kunstgeschichte - Islamische Kunstgeschichte - Ostasiatische Kunstgeschichte
  • Regionalwissenschaften: Kanadistik - Kaukasiologie - Niederlande-Studien - Ostasienwissenschaft - Osteuropastudien - Südasienstudien - Südostasienwissenschaften - Südosteuropastudien
  • Religionswissenschaften: Christlicher Orient - Islamwissenschaft - Judaistik - Religionswissenschaft
  • Sozial- und Kulturwissenschaften: Europäische Ethnologie/Volkskunde - Gerontologie - Sexualwissenschaft
  • Sprach- und Literaturwissenschaften (außereuropäisch): Afrikanistik - Arabistik - Austronesistik - Indologie - Iranistik - Japanologie - Koreanistik - Lateinamerikanistik - Mongolistik - Sinologie - Thaiistik - Tibetologie - Turkologie - Vietnamistik
  • Sprach- und Literaturwissenschaften (europäisch): Albanologie - Baltistik - Dänisch - Finnougristik-Uralistik - Frisistik - Jiddistik - Lusitanistik - Neogräzistik - Niederlandistik - Rumänistik - Skandinavistik/Nordistik - Sorabistik
  • Sprachwissenschaften (auch angewandte): Allgemeine Sprachwissenschaft - Gebärdensprache - Klinische Linguistik - Neurolinguistik - Phonetik - Sprachlehrforschung - Sprechwissenschaft - Translatologie
  • Theater- und Tanzwissenschaft: Tanzwissenschaft - Theaterwissenschaft

Die Förderung ermöglicht die Durchführung eines selbst gewählten Forschungsvorhabens an einer deutschen Universität oder außeruniversitären Forschungseinrichtung.
Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler entscheiden frei, wo ihnen in Deutschland die besten Rahmenbedingungen für ihre Arbeit geboten werden.
In den Jahren 2016, 2017 und 2018 werden jeweils bis zu zehn Forschungsvorhaben von Nachwuchswissenschaftlern und Nachwuchswissenschaftlerinnen zur Förderung ausgewählt.
Die Förderung beträgt pro Vorhaben bis zu 100?000 € jährlich (somit maximal 300?000 € für drei Jahre).


Erwartet wird eine nachhaltige Nutzung der wissenschaftlichen Ergebnisse, die für die Wissenschaftscommunity und die breite Öffentlichkeit sichtbar und zugänglich gemacht werden sollten.
Neben Publikationen umfasst dies auch geeignete Maßnahmen zum Wissenstransfer wie Seminare, Konferenzen und Kolloquien.


Zur Sicherstellung einer späteren wissenschaftlichen Nutzung der Forschungsergebnisse ist ein frühzeitiger nationaler und internationaler Austausch auch transdisziplinär explizit gewünscht.
Nicht gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die keine innovativen Ansätze erkennen lassen, reine Machbarkeitsstudien oder Literaturüberblicke sowie Ansätze, die nicht über den aktuellen Forschungsstand hinausgehen.

Hier kommen Sie zur Ausschreibung: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1200.html

VW-Stiftung: Freigeist-Fellowships - Frist: 12. Oktober 2017

Freigeist-Fellowships

Die fachoffenen Freigeist-Fellowships richten sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten nach der Promotion, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten.

Ziel der Initiative

Ein Freigeist-Fellow – das ist für die VolkswagenStiftung eine junge Forscherpersönlichkeit, die neue Wege geht, Freiräume zu nutzen und Widerstände zu überwinden weiß. Sie schwimmt – wenn nötig – gegen den Strom und hat Spaß am kreativen Umgang mit Unerwartetem, auch mit unvorhergesehenen Schwierigkeiten. Ein Freigeist-Fellow erschließt neue Horizonte und verbindet kritisches Analysevermögen mit außergewöhnlichen Perspektiven und Lösungsansätzen. Durch vorausschauendes Agieren wird der Freigeist-Fellow zum Katalysator für die Überwindung fachlicher, institutioneller und nationaler Grenzen.

Förderangebot

Das Angebot richtet sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. Nachwuchswissenschaftler(innen) mit bis zu fünfjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem modulartig aufgebauten flexiblen Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten. Dies bedeutet auch, dass während der Förderung bei Bedarf zusätzliche Komponenten (z.B. Mitarbeiterstellen, Reisemittel etc.) beantragt werden können.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

[ausführliche Informationen]

BMBF: Förderung von Antragstellungen im Rahmen des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 mit Partnern aus Nord- und Südamerika, offen bis: 20.12.2017

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die WTZ mit beiden Regionen aktiv durch verschiedene bildungs- und forschungspolitische Maßnahmen. WTZ-Schwerpunktländer sind Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien und Mexiko sowie Kanada und die USA. Daneben soll schrittweise auch die Zusammenarbeit mit Kuba entwickelt werden.

Ziel der vorliegenden Maßnahme ist es, die Beteiligung deutscher Antragsteller gemeinsam mit Partnern aus den genannten Ländern am EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 (H2020) zu fördern und damit zu erhöhen.

Bisherige bilaterale Kooperationsschemata sollen mithilfe von H2020 zu multilateralen Kooperationsverbünden ausgeweitet werden. Dabei soll die Position Deutschlands als wichtiger Kooperationspartner für Partner aus Nord- und Südamerika innerhalb der EU unterstrichen werden und insgesamt die Anzahl von in Deutschland koordinierten Projekten in H2020 erhöht werden.

Die Förderung dient speziell der Vorbereitung von Forschungsprojekten zu den thematischen Prioritäten des H2020-Programmbereichs „Gesellschaftliche Herausforderungen“ (http://www.horizont2020.de/einstieg-gesellschaftliche-herausforderungen.htm), die eine thematische Relevanz für die WTZ mit den Partnerländern in beiden Regionen haben.

Dieses sind folgende Themenbereic

  • Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen.
  • Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, marine, maritime und limnologische Forschung und Biowirtschaft.
  • Sichere, saubere und effiziente Energie.
  • Intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr.
  • Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe.

Darüber hinaus kann eine Förderung für vorbereitende Maßnahmen zur Antragstellung im Programmbereich „Führende Rolle der Industrie“ (http://www.horizont2020.de/einstieg-rolle-industrie.htm), Programmlinie „Führende Rolle bei grundlegenden und industriellen Technologien“ beantragt werden. Hier sind die Themen Informations- und Kommunikationstechnologien, Nanotechnologie, Fortgeschrittene Werkstoffe, Biotechnologie und Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung für eine Förderung relevant.

Förderfähig ist ebenfalls die Vorbereitung von Antragstellungen im Programmbereich „Wissenschaftsexzellenz“ für nachfolgend aufgeführte Förderinstrumente, Anträge müssen den oben genannten Themenbereichen/Themen zuzuordnen sein:

  • Künftige und neu entstehende Technologien – Future and Emerging Technologies (FET).
  • Marie-Sklodowska-Curie-Maßnahmen (MSCA), hier: institutionelle Maßnahmen „Innovative Training Networks“ (ITN) und „Research and Innovation Staff Exchanges“ (RISE) mit Einbeziehung von Partnerinstitutionen aus Nord- und Südamerika.
  • Forschungsinfrastrukturen, hier: Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit von Forschungsinfrastrukturen und e-Infrastrukturen mit Partnerinstitutionen aus Nord- und Südamerika.

Gefördert werden Vernetzungs- und Sondierungsmaßnahmen, die der Konzeption, Vorbereitung und Einreichung von Anträgen in H2020 unter Einbeziehung von Partnerinstitutionen in Nord- und/oder Südamerika dienen. Hierzu werden Anbahnungsreisen, Expertentreffen, thematische Workshops sowie Personal finanziert.

Die Förderung sieht grundsätzlich folgende zuwendungsfähige Ausgaben/Kosten vor:

a.    Reisen und Aufenthalte von deutschen und ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und ­Expertinnen und Experten

b.    Workshops

c.    vorhabenbezogene Sachmittel und Geräte

d.    Personal zur Koordinierung oder für unterstützende Tätigkeiten bezüglich der Antragsvorbereitung für das EU-Projekt

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger in der bis zum 20. Dezember 2017 permanent geöffneten Bekanntmachung zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form über das Skizzentool PT-Outline (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/NSA16H2020) vorzulegen. Anträge können fortlaufend beantragt werden und werden kontinuierlich bearbeitet.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:

DLR-Projektträger
Europäische und internationale Zusammenarbeit
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Internet: http://www.internationales-buero.de

Ansprechpartnerinnen sind:

Fachliche Ansprechpartnerin:

Dr. Stephanie Splett-Rudolph
Telefon: +49 2 28/38 21-14 30
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: stephanie.splett(at)dlr.de

Administrative Ansprechpartnerin:

Petra Altmann
Telefon: +49 2 28/38 21-14 32
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: petra.altmann(at)dlr.de

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung von Richtlinien zum Förderprogramm „Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung, Region Mittelost- und Südosteuropa“ (MOEL-SOEL-Bekanntmachung).

Zielländer dieser Bekanntmachung

  • die EU-Mitgliedstaaten Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, die Slowakische Republik, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn
  • die offiziellen EU-Beitrittskandidaten Albanien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro und Serbien und
  • die potenziellen EU-Beitrittskandidaten Bosnien und Herzegowina sowie die Republik Kosovo


Gegenstand der Förderung
Gegenstand der Förderung ist die Antragsvorbereitung von FuE-Projekten, die auf die Themenbereiche des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 (http://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/en/) sowie auf andere relevante EU-Förderprogramme ausgerichtet sind.

Die Antragsvorbereitung der FuE-Projekte erfolgt in zwei Phasen:

Ziel der ersten Förderphase ist der Auf- oder Ausbau bi- oder multilateraler Projektpartnerschaften. Des Weiteren soll das Konsortium EU-Förderbekanntmachungen identifizieren, zu denen eine Antragstellung beabsichtigt wird.

Das Ziel der zweiten Förderphase ist die konkrete Ausarbeitung und Einreichung eines Projektantrages.


2.1 Horizont 2020
Zu den adressierten Themenbereichen in Horizont 2020 gehören unter anderem jene des Programmbereiches „Gesellschaftliche Herausforderungen“ (http://www.horizont2020.de/einstieg-gesellschaftliche-herausforderungen.htm):

  •     Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen
  •     Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, marine, maritime und limnologische Forschung
  •     Sichere, saubere und effiziente Energie
  •     Intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr
  •     Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Rohstoffe
  •     Integrative, innovative und reflektierende Gesellschaften
  •     Sichere Gesellschaften.


Förderfähig sind ebenfalls die Vorbereitung von Antragstellungen für grenzüberschreitend und projektförmig angelegte „Innovative Training Networks“ und „Research and Innovation Staff Exchanges“ im Rahmen von Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen.

Darüber hinaus können vorbereitende Maßnahmen mit Blick auf Antragstellungen zu einzelnen Förderlinien im Programmbereich „Führende Rolle der Industrie“ gestellt werden. Hierzu gehören in der Förderlinie „Führende Rolle bei grundlegenden und industriellen Technologien (Schlüsseltechnologien)“ die Themen Informations- und Kommunikationstechnologien, Nanotechnologie, Fortgeschrittene Werkstoffe, Biotechnologie und Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung.

Bei vorbereitenden Maßnahmen, die auf Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung ausgerichtet sind, sind die unter Nummer 1.1 genannten Zielländer eingeschränkt auf Polen, die Tschechische Republik, Litauen und Estland. Diese Maßnahmen sollten darüber hinaus fokussieren auf den Bereich der Public Private Partnership „Technologies for Factories of the Future“. Des Weiteren kann die Vorbereitung der geplanten Maßnahmen in Horizont 2020 zum Schließen der Innovationslücke in Europa gefördert werden. Konkret adressiert sind dabei Maßnahmen im Sinne des „widening-participation“-Ansatzes, um Kapazitäten für exzellente Forschung in weniger forschungs- und innovationsstarken Regionen zu entwickeln. Dies betrifft sowohl die infrastrukturelle und personelle Ausstattung, die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft als auch ein professionelles Forschungs- und Innovationsmanagement.


2.2 Europäische Territoriale Zusammenarbeit
Darüber hinaus werden vorbereitende Maßnahmen für die Antragstellung in forschungs- und innovationsrelevanten Programmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (INTERREG) gefördert. Dabei sind insbesondere die Schnittstellen zwischen den Prioritäten nationaler und regionaler Strategien der intelligenten Spezialisierung, den Bedarfsfeldern der Hightech-Strategie der Bundesregierung und, sofern relevant, den Prioritäten der EU-Strategien für den Ostsee- (http://www.balticsea-region-strategy.eu/) und den Donauraum (http://www.danube-region.eu/) zu adressieren.


2.3 Instrumente der Heranführungshilfe
Maßnahmen zur Vorbereitung der Antragstellung in relevanten Prioritäten der Instrumente der Heranführungshilfe (IPA) (http://ec.europa.eu/enlargement/instruments/overview/index_en.htm) sind förderfähig, sofern sie dem Zuwendungszweck und den Zielländern der Bekanntmachung (vgl. Nummer 1.1) entsprechen und die Zusammenarbeit mit deutschen Antragstellern durch komplementäre Maßnahmen (z. B. in der IPA-Komponente „grenzüberschreitende Zusammenarbeit“) ermöglichen.


Link zur Bekanntmachung: internationales-buero.de/de/851.php

2018

Jährliche Ausschreibungen / Anträge jederzeit

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft

Ideen entwickeln – Initiative ergreifen – Zukunft gestalten

Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft Nachwuchswissenschaftler aus, die sich in ihren Dissertationen oder Habilitationen mit der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft und damit mit den zentralen ordnungspolitischen Fragestellungen des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen.

Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 35.000 Euro dotiert.

Zielsetzung des Forschungspreises

Es ist das Anliegen des RHI den ethischen Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wieder zu mehr Geltung zu verhelfen, die nicht allein auf Wettbewerb und Gewinnmaximierung basieren, sondern auch auf Solidarität und gemeinwohlverpflichteter Verantwortlichkeit. Der Preis soll dazu beitragen Forscher und Vordenker, die diesen Themenkomplex wissenschaftlich bearbeiten und exzellent allgemeinverständlich aufbereiten, in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Teilnahme Forschungspreis

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann beteiligen Sie sich und reichen Sie Ihre Dissertation oder Habilitation bei uns ein. Einsendeschluss ist der 31. Dezember eines jeden Jahres.

Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich auf den folgenden Internetseiten sowie in der Informationsbroschüre.

http://www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis/forschungspreis/

Communicator-Preis

Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird von der DFG ausgeschrieben. Dieser mit 50.000 € dotierte, persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.

Die Vorschläge aus unterschiedlichen Fachgebieten werden nach den Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalität und Nachhaltigkeit von einer Jury, bestehend aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten, beurteilt. Die DFG nennt dem Stifterverband den von der Jury gewählten Preisträger.

Der Communicator-Preis ist in Form eines Hologramms vom Kölner Maler und Medienkünstler Michael Bleyenberg gestaltet worden. Ein "Sandwich" aus Spiegel und Glas schließt eine holographisch belichtete Folie ein und ruht in einem Sockel aus massivem Acrylglas, mit dem Namen des Preisträgers.

[ausführlich]

BMAS: Förderrichtlinie zur „Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik“

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen.
Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und
  • Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Gefördert werden:

a) Projekte

  • die dazu dienen, verschiedene Institutionen im Bereich der Sozialpolitikforschung bundesweit zu vernetzen mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zu unterstützen und Synergien nutzbar zu machen;
  • in deren Rahmen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft neue Fragestellungen zu gesellschaftlich relevanten Themen auf innovative Weise bearbeitet werden;
  • die in den in Nummer 1.1 genannten Themenbereich fallen und darüber hinaus dazu beitragen können, der Sozialpolitikforschung in Deutschland neue inhaltliche und methodische Impulse zu geben.

b) Promotion

  • für Doktoranden mit Prädikatsexamen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaften, die eine Promotion zu einem sozialpolitischen Thema im Rahmen des genannten Themenbereichs anstreben.

c) Stiftungsprofessuren

  • in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Zunächst erfolgt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens die Einreichung von kurzen Projektskizzen, die auf Plausibilität und grundsätzliche Geeignetheit geprüft werden. Die Antragsteller, deren Skizzen für grundsätzlich förderfähig erachtet werden, können dann in einem zweiten Verfahrensschritt förmliche Förderanträge (ausführliche Vorhabenbeschreibung und Formantrag) einreichen. Die Förderentscheidung wird vom BMAS unter Berücksichtigung des Votums des wissenschaftlichen Beirats getroffen.

Es ist keine Deadline in der Bekanntmachung genannt.


Alle Informationen gibt es hier und hier.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft möchte geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern.

Kern des Maßnahmenbündels ist das Angebot, dass alle Leiterinnen und Leiter DFG-geförderter Projekte sowie die Hochschulen selbst Zusatzanträge stellen können, um qualifizierte Flüchtlinge - angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Die Zusatzanträge können auf alle Mittel gerichtet sein, die eine Einbindung der Flüchtlinge in das Projekt ermöglichen. Hierzu zählen insbesondere Gastmittel oder auch Personalstellen. Für die Einbindung von wissenschaftlich ausgewiesenen Personen eignet sich darüber hinaus vor allem das Mercator Modul.

Die Anträge können jederzeit formlos gestellt werden und sollten den Umfang von fünf Seiten (ohne CV und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten.

Weitere Informationen können Sie dem beigefügten Dokument entnehmen oder den Seiten der DFG:

www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2015/info_wissenschaft_15_82/index.html

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung

Das BFHZ wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird das BFHZ-CCUFB durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsverfahren

Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite des BFHZ befindet. Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ, bzw. extern  begutachtet.

Förderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren Förderumfang 5.000,--€ übersteigen, durchlaufen zusätzlich eine externe Evaluierung.

Haushaltsvorbehalt

Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite des BFHZ („Download").

Einreichung

Die Projekte müssen bis zum jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres) an folgende Adresse gerichtet werden:

An das Bayerisch-Französische Hochschulzentrum (BFHZ)
Arcisstr. 21
D-80333 München

Eine elektronische Fassung der endgültigen Projektanträge müssen ebenfalls vor Abgabefrist an honsdorf@lrz.tum.de gesendet werden.

Fördermöglichkeiten im Rahmen der EU-Zentralasienstrategie und der Zielsetzung der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung:

Ziel der Fördermaßnahme sind die Exploration und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung und die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit mit Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus, sowie mit Moldau und Belarus.


Was wird gefördert?

  • Maßnahmen zur Exploration und Anbahnung projektbezogener oder institutioneller Kooperationen
  • Thematische Schwerpunkte:
    • Umwelt, Nachhaltigkeit
    • Geotechnologie
    • Gesundheitswissenschaften
  • Projektanbahnung: Maßnahmen zur Konzeption und Planung von Projekten und Kooperationen, deren Förderung unter einem BMBF-Fachprogramm oder einem Programm der EU beantragt werden soll

Wer wird gefördert?

  • im Verbund mit Einrichtungen aus Zentralasien, dem Südkaukasus, Moldau und Belarus deutsche Hochschulen, forschungsaktive Kliniken, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland
  • Anträge mit Beteiligung von KMUs werden bei gleicher Qualität bevorzugt

Wie wird gefördert?

  • Ausgaben für Anbahnungsreisen, den projektbezogenen wissenschaftlichen Austausch, Expertentreffen und thematische Projektplanungsworkshops
  • in begründeten Einzelfällen:
    • Veranstaltungskosten
    • Sachmittel
    • Personalkosten
  • Gewährung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von bis zu 25 000 Euro / Projekt

Antragstellung:

  • einstufiges Förderverfahren
  • Erstellung der förmlichen Förderanträge mit elektronischem webbasiertem Antragssystem (ewa) des Internationalen Büros des BMBF (IB)
  • zusätzliche im elektronischen Antragssystem fertig gestellte endgültige Version mit Unterschriften der deutschen und ausländische Partner per Post an das Internationale Büro des BMBF (IB)

Anträge werden laufend entgegengenommen und bearbeitet.
 

Weitere Informationen finden Sie externer Link folgt hier.

Ansprechpartner im Internationalen Büro des BMBF (IB):

Internationales Büro des BMBF
beim Deutschen Zentrum fpr Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Fachliche Ansprechpartnerin: Dr. Anja Köhler

Telefon: +49 (0) 228-3821 458
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  anja.koehler(at)dlr.de

Administrativer Ansprechpartner: Holger Brehm

Telefon: +49 (0) 228-3821 472
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  holger.brehm(at)dlr.de

Der DAAD hat in diesem Jahr ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Programm für deutsche Wissenschaftler aufgelegt, die nach einer Mobilitätsphase im Ausland Interesse daran haben, dauerhaft wieder nach Deutschland zurückzukehren.

Das Programm "Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland" besteht aus zwei separaten Komponenten:

  • Einem Fahrtkostenzuschuss, der dazu dienen soll, Fachvortragsreisen oder Vorstellungsgespräche in Deutschland zu unterstützen oder zu ermöglichen
  • Einem Rückkehrstipendium mit der Förderungshöchstdauer von sechs Monaten, um die berufliche Wiedereingliederung in wissenschaftlichen Einrichtungen  in Deutschland zu unterstützen

Details können Sie doc hier entnehmen.

Ansprechpartner beim DAAD:

Frau Barbara Kirsch
Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
German Academic Exchange Service
Referat 521 - Internationalisierung von Forschung und wissenschaftlichem Nachwuchs
Kennedyallee 50
53175 Bonn
E-Mail: kirsch@daad.de
Tel.: 0228/8828615
Fax: 0228/88298615

Die VW-Stiftung fördert interdisziplinäre Symposien, Workshops und Konferenzen sowie Sommerschulen aller Fachgebiete.

Ziel der Initiative

Mit der Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben.

Förderangebot

Unterstützt werden können Symposien, Workshops und Konferenzen (bis zu 250 Teilnehmer) sowie Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmer). Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind

  • ein interdisziplinärer und internationaler Kontext,
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie
  • eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.


Die durch die VolkswagenStiftung geförderten Symposien, Workshops und Konferenzen finden im neu errichteten Tagungszentrum "Schloss Herrenhausen" in Hannover statt. Im Rahmen der "Symposienwochen der VolkswagenStiftung" stehen verschiedene Termine für die Durchführung Ihrer Veranstaltung zur Verfügung. Unter dem folgenden Link finden Sie die Termine der Symposienwochen.

Sommerschulen werden weiterhin in ganz Deutschland gefördert.

Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung für Symposien, Workshops und Konferenzen zudem die entsprechenden Stichtage. Um im Vorfeld zu klären, ob die von Ihnen geplante Veranstaltung den Kriterien des Programms entspricht, stehen Ihnen die fachlich zuständigen Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich rechts im Bereich "Was Antragsteller wissen müssen" unter "Information zur Antragstellung". Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Wichtiger Hinweis: Symposien und Sommerschulen, die thematisch zu anderen Förderinitiativen der VolkswagenStiftung gehören, können häufig innerhalb der jeweiligen Initiative gefördert werden.

Die Teilnahme an Tagungen oder Exkursionen wird nicht gefördert.

[ausführlich]

Mixed Methods in den Geisteswissenschaften?

In der Ausschreibung "'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften?" werden Vorhaben in den Geistes- und Kulturwissenschaften gefördert, die die Verknüpfung und das Zusammenwirken von qualitativ-hermeneutischen und digitalen Verfahren anhand einer gemeinsamen wissenschaftlichen Fragestellung ausloten. Es handelt sich um eine zunächst einmalige Ausschreibung.

Förderlinie 2: Workshops und kleinere Sommerschulen [Stichtag Anträge jederzeit]

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.volkswagenstiftung.de/de/mixedmethodsgeisteswissenschaften.html

Internationale Forschung in den Computational Social Sciences

Im Rahmen dieser Ausschreibung vergibt die VolkswagenStiftung Fördermittel für internationale Workshops und Sommerschulen sowie kooperative Forschungsvorhaben von Postdoktorand(inn)en.

Ziel der Initiative

In den vergangenen Jahren hat die Digitalisierung der Gesellschaft zu weitreichenden Veränderungen auf sozialer, politischer und wirtschaftlicher Ebene geführt. Daneben hat die "digitale Revolution" auch erhebliche Auswirkungen auf den Bereich der sozialwissenschaftlichen Forschung: Die Entwicklung und Nutzung neuer Medien hat eine zuvor nicht vorhandene Menge an Daten über menschliches Verhalten erzeugt, die nun für die Forschung zur Verfügung stehen. Diese Entwicklungen führen nicht nur zu neuen Möglichkeiten für die Sozialwissenschaften, sondern stellen sie zugleich vor methodische Herausforderungen. So ergibt sich eine erhebliche Bandbreite an Forschungsfragen im Bereich der "Computational Social Sciences", zu deren Bearbeitung die Stiftung mit diesem Förderkonzept beitragen möchte. Neben der Erforschung sozial relevanter Forschungsfragen möchte die Stiftung insbesondere die Vernetzung deutscher und internationaler Wissenschaftler(innen) unterstützen und zur Kompetenzentwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der "Computational Social Sciences" beitragen.

[ausführlich]

Ausschreibungen in Horizon 2020 werden laufend veröffentlicht. In den Bereichen für die Jahre 2016 und 2017 findet sich nur eine Auswahl der Ausschreibungen.

Alle aktuellen Ausschreibungen können im externer Link folgt Teilnehmerportal von Horizon 2020 eingesehen werden.

Einige der externer Link folgt Nationalen Kontaktstellen veröffentlichen die Calls auch thematisch sortiert, z.B.:

NKS Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften:

NKS Informations- und Kommunikationstechnologien:

NKS Lebenswissenschaften:

NKS zu den Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen:

NKS ERC: