Julia Schöll und Thomas Goppel bei der Preisverleihung in München (Bild: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst)

- Pressestelle

Eine herausragende Dozentin

Preis für gute Lehre an Julia Schöll

Für ihre hervorragenden Leistungen in der Hochschullehre wurden am 11. Dezember 17 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Bayern mit dem Preis für gute Lehre ausgezeichnet. Julia Schöll von der Universität Bamberg gehört zu den Preisträgern.

Dr. Julia Schöll ist seit 1998 Lehrbeauftragte an der Otto-Friedrich-Universität. Sie hielt im Fachbereich Neuere deutsche Literaturwissenschaft Einführungs- und Proseminare zu den unterschiedlichsten Themen und – sie macht ihre Sache zweifelsohne hervorragend. Am 11. Dezember wurde die Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Friedhelm Marx für ihre Lehrtätigkeit ausgezeichnet. Aus den Händen von Wissenschaftsminister Thomas Goppel erhielt sie in München am 11. Dezember den Preis für gute Lehre an Bayerns Universitäten.

Goppel lobt Qualität

Für ihre hervorragenden Leistungen in der Hochschullehre hat Thomas Goppel insgesamt 17 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet. Anlässlich der Preisverleihung in München hob er die Bedeutung von Spitzenqualität in der Lehre für die Sicherung der wirtschaftlichen Zukunft Bayerns und Deutschlands hervor. „Eine der Grundvoraussetzungen für die Realisierung eines gemeinsamen europäischen Hochschulraumes und die Akzeptanz der durch den Bologna-Prozess ausgelösten Strukturreform ist die hohe Qualität der Studienprogramme. Jedes Studienprogramm aber steht und fällt mit der Qualität der Lehrveranstaltungen und damit mit der Kompetenz jedes einzelnen Lehrenden“, erklärte Goppel. Deshalb zeichne die Staatsregierung mit den Preisen für gute Lehre Personen aus, die sich besonders nachhaltig für gute Lehre einsetzten, so der Minister.

Zur Person

Dieser Preis ist beileibe nicht die erste Auszeichnung für Julia Schöll. Ihre Dissertation „Joseph im Exil“ wurde 2003 mit dem Görres-Preis ausgezeichnet, für ihre Arbeit erhielt sie auch ein Promotionsstipendium der Hans-Böckler-Stiftung. Schöll war Sprecherin des Kreises junger Thomas-Mann-Forscher in der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft, aktuell ist sie Vorsitzende der Bamberger Goethe-Gesellschaft. Die junge Wissenschaftlerin forscht über das Verhältnis von Ethik und Ästhetik, sie organisiert verschiedene kulturelle Veranstaltungen und Tagungen, im letzten Semester etwa das Symposium zum Abschied von Prof. Dr. Heinz Gockel.

Das Pensum von Julia Schöll und die Bandbreite ihrer Tätigkeiten sind mehr als beachtlich. Dieser Preis ist eine Anerkennung für ihr Engagement und, sieht man von dieser persönlichen Dimension einmal ab, ein Indiz für die Qualität der Lehre in Bamberg.