Lehrbeauftragte im Sommersemester 2021

Dr. David Johannes Berchem

Europäischer Ethnologe und Lecturer an der Ruhr-Universität Bochum

David Johannes Berchem studierte Kulturanthropologie/Volkskunde, Ethnologie und Germanistik an der Universität Bonn. Während seiner Promotion von 2007 bis 2010 beschäftigte er sich mit der Ethnizität deutscher Migrant/-innen in Australien.

Seit 2013 ist er Lecturer und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Ethnologie der Ruhr-Universität Bochum. Seine Lehrexpertise schärfte er im Rahmen von Lehraufträgen an verschiedenen anderen Universitäten. Ab Mai 2020 ist er außerdem wissenschaftlicher Mitarbeiter im kollaborativen Forschungsprojekt „QUERgesund“, bei dem die Hochschule für Gesundheit in Bochum und der Verein für multikulturelle Kinder- und  Jugendhilfe – Migrationsarbeit (IFAK e.  V.) die qualitative Gesundheitsverbesserung der Stadtteilbewohner*innen in der Bochumer Hustadt mittels diversitätssensibler Konzepte und partizipativer Angebote verfolgt.

Im SS 2021 bietet er das Seminar Mehrfachdiskriminierung, Rassismus und Critical Medical Anthropology. Alltagswelten in multidiversen und benachteiligten Stadtquartieren an.

PD Dr. Gerhard Handschuh

Gerhard Handschuh hat an den Universitäten Erlangen-Nürnberg und Bamberg studiert.
Sein Promotionsstudium schloss er in den Fächern Volkskunde, Pädagogik und Mittelalterliche Geschichte mit einer Dissertation über kulturelle Dokumentations- und pädagogische Vermittlungsformen von Museen am Beispiel der Region Oberfranken (1985) ab.

Forschungsinteressen: Brauchforschung, Kindheitsforschung und Schulkultur, Museale Vermittlungsformen

Lehrveranstaltungen zu Themen wie Brauch- und Festkultur, Kulturtheorien, Europäische Ethnologie und Schule, Jugendkulturen, Märchen, kulturwissenschaftliche Betrachtungen zu Recht, Baukultur, Museum, Tourismus, Kultur – Natur – Technik, Erzählforschung, Kinderkultur, Kulturtheorien, Weihnachten

>>> Weitere Informationen zu Profil, Bibliographie, Lehre. (617.4 KB)

Im SS 2021 bietet er ein Seminar mit dem Titel Landlust – Ein Lebensgefühl im Wandel an.

Dr. Daniela Sandner

Referentin für Heimatpflege und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e.V., München

Daniela Sandner leitete sieben Jahre lang das Deutsche Fastnachtmuseum in Kitzingen, welches sie zuvor als freie Mitarbeiterin einer Ausstellungsagentur grundlegend neu mit konzipiert hatte.

In ihrer Dissertation (2019 abgeschlossen) hat sie sich mit den Konstruktionen von Männlichkeit(en) im Kontext der Hygienebewegung befasst und dabei diskursanalytisch populärmedizinische Texte untersucht.

Seit März 2020 hat sie die Stelle der Referentin beim Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e.V. in München inne. Hier beschäftigt sie sich auch mit dem immateriellen Kulturerbe, insbesondere mit Bräuchen, Festen und Traditionen.

Im SS 2021 bietet sie deshalb ein Seminar mit dem Titel Corona und das Brauchgeschehen an.