Lehrbeauftragte im Wintersemester 2021/22

Dr. Heidi Christ

Heidi Christ ist Leiterin der Forschungsstelle für fränkische Volksmusik in Uffenheim.

Forschungsinteressen: Musikethnologische und volkskundliche Forschungen zur Volksmusik in Franken, Schwerpunkte Lied- und Tanzforschung, Brauchforschung

Im WS 2021/22 bietet sie ein Seminar mit dem Titel Musikgeschichte in Városlöd / Waschludt als Forschungsfeld der Europäischen Ethnologie an.

Stephanie Eißing M.A.

Stephanie Eißing hat Bau- und Kunstgeschichte in Tübingen sowie in Bamberg Denkmalpflege studiert. Nach mehrjähriger Arbeit am Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege ist sie in Bamberg als zertifizierte Gästeführerin tätig und engagiert sich als Stadtheimatpflegerin im Bereich Denkmalpflege, Stadtgeschichte sowie immaterielles Erbe.

Im WS 2021/22 bietet sie ein Seminar mit dem Titel Straßen- und Hausnamen in Bamberg Lesbarkeit der Stadt, Adressbildung und Kulturgeschichte an.

PD Dr. Gerhard Handschuh

Gerhard Handschuh hat an den Universitäten Erlangen-Nürnberg und Bamberg studiert.
Sein Promotionsstudium schloss er in den Fächern Volkskunde, Pädagogik und Mittelalterliche Geschichte mit einer Dissertation über kulturelle Dokumentations- und pädagogische Vermittlungsformen von Museen am Beispiel der Region Oberfranken (1985) ab.

Forschungsinteressen: Brauchforschung, Kindheitsforschung und Schulkultur, Museale Vermittlungsformen

Lehrveranstaltungen zu Themen wie Brauch- und Festkultur, Kulturtheorien, Europäische Ethnologie und Schule, Jugendkulturen, Märchen, kulturwissenschaftliche Betrachtungen zu Recht, Baukultur, Museum, Tourismus, Kultur – Natur – Technik, Erzählforschung, Kinderkultur, Kulturtheorien, Weihnachten.

Im WS 2021/22 bietet er ein Seminar mit dem Titel Heimat - Konturen und Konjunkturen des Heimatdiskurses an.

>>> Weitere Informationen zu Profil, Bibliographie, Lehre. (617.4 KB)

 

Nicolas Jagla M.A.

Nicolas Jagla studierte Geschichte, Geographie und Europäische Ethnologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. In seiner Masterstudium setzte er sich kritisch mit Steckbriefen und Diebeslisten als Quellen der historischen Kleidungsforschung auseinander. Seine Masterarbeit mit dem Titel Steckbriefe und Diebeslisten als Quellen der historischen Kleidungsforschung. Ein kritischer Vergleich ist als Band 108 der Reihe Veröffentlichungen zur Volkskunde und Kulturgeschichte  erschienen.

Seit September 2020 ist Nicolas Jagla wissenschaftlicher Mitarbeiter im Geburtshaus Levi-Strauss Museum in Buttenheim sowie seit Dezember 2020 Bearbeiter des Projektes zur Erschließung und Digitalisierung oberfränkischer Pfarrbeschreibungen am Institut für Fränkische Landesgeschichte der Universitäten Bamberg und Bayreuth mit Sitz in Thurnau.

Im WS 2021/22 bietet er ein Leküreseminar mit dem Titel Texte effizient lesen und verstehen zu den Vorlesungen des Lehrstuhls an.

Dr. Anne Schmitt

Anne Schmitt ist Geschäftsführerin des Flussparadies Franken.

Sie ist studierte Diplom-Geoökologin; in ihrer 2006 abgeschlossenen Dissertation hat sie den historischen Landnutzungswandel in Südost-Polen und den Zusammenhang zwischen Starkregenereignissen, landwirtschaftlicher Nutzung und Bodenerosion untersucht.

Das Hauptanliegen des Flussparadieses Franken ist es, die Menschen in der Region für die heimischen Flusslandschaften durch Umweltbildung und konkrete Projekte zu begeistern und dadurch sowohl für die Natur als auch für die Lebensqualität und den Tourismus eine positive Entwicklung zu erreichen. Im Zentrum steht der achtsame Umgang mit dem Lebensraum Fluss im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Anne Schmitt hat das Konzept des Flussparadieses Franken 2002 im Auftrag des Wasserwirtschaftsamtes, der Landkreise und der Regierung entwickelt und seitdem zusammen mit Partnern aus verschiedensten Bereichen erfolgreich unterschiedliche Projekte umgesetzt.

Im WS 2021/22 bietet sie eine Übung mit dem Titel Kulturmanagement am Beispiel des Flussparadies Franken an.