Lehrbeauftragte und Dozierende anderer Fächer im Sommersemester 2022

Johanna Duchnik M.A.

Johanna Duchnik studierte Museumswissenschaften und europäische Ethnologie im Bachelor- und Masterstudiengang an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Nach ihrem Abschluss übernahm sie 2021 die Leitung des Klöppelmuseums Nordhalben. Ihre Hauptaufgabe sind die Modernisierung des Museums und dieses nachhaltig in die Zukunft zu führen.

Als ersten Schritt initiierte sie dafür ein Zeitzeugenprojekt, das in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Europäische Ethnologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg durchgeführt wird. Das Projekt wird gefördert durch den Bezirk Oberfranken.

Im Sommersemester 2022 bietet Frau Duchnik die eine Veranstaltung mit dem Titel "Das Zeitzeugeninterview – Zeitzeug*innen zwischen Tradition und Moderne im musealen Kontext am Beispiel des Klöppelmuseums Nordhalben", die als Seminar (durch Bachelorstudierende) und Übung (durch Masterstudierende) belegt werden kann.
Ein Termin vor Ort in Nordhalben kann außerdem von Studierenden, die weder das Seminar noch die Übung belegen, als Exkursion genutzt werden.

PD Dr. Gerhard Handschuh

Gerhard Handschuh hat an den Universitäten Erlangen-Nürnberg und Bamberg studiert.
Sein Promotionsstudium schloss er in den Fächern Volkskunde, Pädagogik und Mittelalterliche Geschichte mit einer Dissertation über kulturelle Dokumentations- und pädagogische Vermittlungsformen von Museen am Beispiel der Region Oberfranken (1985) ab.

Forschungsinteressen: Brauchforschung, Kindheitsforschung und Schulkultur, Museale Vermittlungsformen

Lehrveranstaltungen zu Themen wie Brauch- und Festkultur, Kulturtheorien, Europäische Ethnologie und Schule, Jugendkulturen, Märchen, kulturwissenschaftliche Betrachtungen zu Recht, Baukultur, Museum, Tourismus, Kultur – Natur – Technik, Erzählforschung, Kinderkultur, Kulturtheorien, Weihnachten.

Im Sommersemester 2022 bietet er ein Seminar mit dem Titel Halbstark, All you need is love und das Leben mit dem Ich 2.0 - Jugendkulturen der Nachkriegszeit bis heute an.

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Raffaela Kerscher M.A.

Raffaela Kerscher studierte Vergleichende Kulturwissenschaft und Politikwissenschaft an der Universität Regensburg. Ihre besonderen Interessen liegen im Bereich der Bildkulturen, den Erinnerungskulturen mit Schwerpunkt auf die NS-Zeit, sowie Fragen nach kulturellen Werteordnungen und Denkmustern. Seit 2021 arbeitet sie am Lehrstuhl der Vergleichenden Kulturwissenschaft der Universität Regensburg als Wissenschaftliche Mitarbeiterin.

Forschungsschwerpunkte: Bildkulturen, Fachgeschichte und Wissen(schaft)sgeschichte, Kulturelle Wertesysteme und Bewusstseinsforschung und Erinnerungskulturen

Im Sommersemester 2022 bietet sie die Veranstaltung Arbeitsweisen der Europäischen Ethnologie. Übung mit Arbeitsmappe an.

PD Dr. Luitgard Löw

Luitgard Löw studierte an den Universitäten Erlangen und Bamberg, ihre Magisterarbeit schrieb sie im Fach Volkskunde/Europäische Ethnologie über „Bunzlauer Keramik aus Erlanger Bodenfunden“, ihre Dissertation im Fach Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit über „Spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Keramik aus Oberfranken“. Von 2003 bis 2006 war sie post-doc-Stipendiatin an der Universität Bamberg mit einem deutsch-schwedischen Forschungsprojekt über die Interpretation bronzezeitlicher Felsbilder Skandinaviens in der Laienforschung der 1920er und 1930er Jahre: „Prähistorische Sinnbilder in der völkischen Laienforschung am Beispiel von Herman Wirth“.

Seit 2007 ist sie Privatdozentin an der Universität Bamberg, seit 2017 Direktorin des Västergötlands Museum in Skara/Schweden, seit 2018 Vorstandsmitglied von Cultural Heritage Without Borders.

Im Sommersemester bietet sie zusammen mit Prof. Dr. Heidrun Alzheimer und Prof. Dr. Sabine Freitag die 6-Tages-Exkursion Schweden – Land und Leute, Geschichte und Gegenwart an.

Alexandra Regiert M.A.

Alexandra Regiert studierte Vergleichende Kulturwissenschaft, Deutsche Philologie und Kunstgeschichte an der Universität Regensburg. Derzeit bereitet sie ihr Promotionsprojekt vor, eine kulturwissenschaftliche Oral-History-Studie zum Wandel von Ehen und Paarbeziehungen in der BRD (1945–1999). Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der zeitgeschichtlichen Frauen- und Geschlechterforschung sowie im Bereich der Sexual-, Körper- und Badekultur.

Im Sommersemester 2022 bietet sie ein Lektüreseminar mit dem Titel Texte effizient lesen und verstehen an.

Jonas Reh M.A.

Jonas Reh studierte an der Universität Bamberg Geschichte mit einem Schwerpunkt in Wirtschaftsgeschichte. Nach seinem Abschluss als Master 2015 startetet er im Archiv des Erzbistums Bamberg in den Beruf. 2017 belegte er den berufsbegleitenden Weiterbildungsmasterstudiengang „Archivwissenschaft“ an der FH Potsdam, den er 2021 mit Erfolg abschloss. Er ist stellvertretender Leiter des Archivs des Erzbistums Bamberg. 

Im Sommersemester 2022 bietet er an der Professur für Historische Grundwissenschaften die Übung Der Weg zum Original. Einführung in die Archivkunde an, die auch von Studierenden der EuroEthno belegt werden kann.

Sophie Stackmann M.A.

Sophie Stackmann studierte im Bachelor Kunstgeschichte, Kulturgutsicherung und Archäologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Anschließend erwarb sie an der Universität Bamberg zwei Mastabschlüsse in Denkmalpflege und Kunstgeschichte. Sie begann nach ihrem Studium eine Promotion im Fach Denkmalpflege, die von 2017–2019 durch die Johannes-Rau-Gesellschaft mit einem Promotionsstipendium gefördert wurde. Thema der Promotion ist das Konzept Integrität und seine Bedeutungen für Diskurse in der Denkmal- und Erbetheorie sowie im Bereich Welterbe. Seit 2021 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum für Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien (KDWT).

Im Sommersemester 2022 bietet sie am Lehrstuhl für Denkmalpflege - Heritage Sciences das Seminar Gender, Race and Class: Diversität und kulturelles Erbe. M-FW-DK-120, M-EB-120 an, das auch von Studierenden der EuroEthno belegt werden kann.

Dr. Johannes Staudenmaier

Johannes Staudenmaier promovierte nach seinem Studium an der Universität Bamberg zur frühneuzeitlichen Gesetzgebung und Verwaltung im Hochstift und der Stadt Bamberg. Nach anschließendem Archivreferendariat in München und Station im Staatsarchiv Nürnberg ist er nun im Staatsarchiv Bamberg tätig.

Im Sommersemester 2022 bietet er an der Professur für Historische Grundwissenschaften eine archivkundliche Übung an, die auch von Studierenden der EuroEthno belegt werden kann.

Prof. Dr. Bettina Wagner

Bettina Wagner hat an den Universitäten Würzburg und Oxford studiert und an der Bodleian Library der Universität Oxford, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Bayerischen Staatsbibliothek München gearbeitet. Seit 2016 ist sie Direktorin der Staatbibliothek Bamberg. 2019 wurde sie zur Honorarprofessorin für das Fachgebiet "Buchgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit" an der Universität Bamberg bestellt. 

Im Sommersemester 2022 bietet sie an der Professur für Historische Grundwissenschaften die Übung Frühdruck in Franken an, die auch von Studierenden der EuroEthno belegt werden kann.