Auslandsstudium im Rahmen von ERASMUS+

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. Es bietet Fördermöglichkeiten für Auslandsaufenthalte in den folgenden ERASMUS+ Programmländern:
Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Ungarn und Zypern.

Serbien gehört seit kurzem zu den ERASMUS+ Partnerländern der Uni Bamberg, so dass sich Studierende, die dort studieren möchten, über höhere Stipendiensätze als im Rest Europas freuen können.

Unter der Voraussetzung des gegenseitigen Studiengebührenerlasses, können die Hochschulen bei der EU-Kommission finanzielle Zuschüsse für ihre Austauschstudierenden beantragen, die sogenannten ERASMUS+-SMS-Stipendien. Sie sind dazu gedacht, die erhöhten Kosten, die ein Auslandsstudium mit sich bringt (wie z. B. Reisekosten), auszugleichen, während die Austauschteilnehmer ihren Lebensunterhalt grundsätzlich aus der gleichen Quelle bestreiten, wie an ihrer Heimatuniversität.

Für das Studienjahr 2018/2019 wurde bereits für alle europäischen Austauschprogramme, für die dies möglich war, ein Antrag bei der EU-Kommission auf ERASMUS+-Förderung gestellt. Die Entscheidung über die Mittelvergabe ist schon gefallen und die Beträge stehen mittlerweile schon fest (also für 2018/19 im Juni 2018; für 2019/20 voraussichtlich im Juni 2019).

Jeder Studierende kann für jeweils bis zu 12 Monate im Rahmen von Bachelor-, Master- und Promotionsstudiengängen bzw. für maximal 24 Monate im Rahmen von Lehramtsstudiengängen mit ERASMUS+-Stipendien gefördert werden (z.B. für ein 9-monatiges Auslandsstudium und Auslandspraktikum im Bachelor und dann nochmals für ein Auslandsstudium und/oder -Praktikum von bis zu 12 Monaten im Master). Dabei werden allerdings Stipendien für Auslandsstudienaufenthalte (ERASMUS+-SMS) und Auslandspraktika (ERASMUS+-SMP, Näheres dazu finden Sie in der Sektion „Auslandspraktika“) zusammengerechnet, und auch Förderzeiten aus dem alten ERASMUS/LLP-Programm (galt bis 2013/14) müssen unter bestimmten Voraussetzung angerechnet werden.

Der monatliche Zuschuss im Rahmen von ERASMUS+-SMS ändert sich für ERASMUS+ Programmländer von Jahr zu Jahr; im akademischen Jahr 2016/17 betrug er je nach Gastland zwischen 180 und 300 Euro, in den Jahren 2017/18 und 2018/19 zwischen 300 und 420 Euro. Die Förderdauer ist abhängig von der individuellen Aufenthaltsdauer an der Gasthochschule und von der Gesamtsumme an Stipendienmitteln, die uns im Juni von der EU für das kommende Austauschjahr bewilligten werden. Der ERASMUS-SMS Stipendiensatz für die ERASMUS+ Partnerländer Serbien und Ukraine fällt mit 650 Euro pro Monat weitaus höher aus als in den o.g. Programmländern. 

Falls Sie zusätzlich zum studiengebührenbefreiten Austauschplatz auch ein monatliches ERASMUS+-SMS-Stipendium beantragen möchten, so geben Sie dies bitte bereits im Rahmen der Bewerbung für die Austauschprogramme mit an. Im Falle einer Zusage erhalten Sie dann spätestens im Juli genaue Information über die Höhe und Konditionen des Stipendiums.

Sollten Sie die ERASMUS+-Höchstförderdauer in Ihrer aktuellen Studienphase schon überschritten haben, können Sie sich dennoch gerne für die Teilnahme an einem europäischen Austauschprogramm bewerben. Ein weiteres ERASMUS+-Stipendium ist dann allerdings nicht mehr möglich. Bei Fragen zu alternativen Fördermöglichkeiten erkundigen Sie sich bitte in diesem Fall frühzeitig beim Akademischen Auslandsamt.