Magazin, Bildungsforschung, Universität

Das druckfrische Forschungsmagazin uni.vers wird ausgepackt.

- Hannah Fischer

Bamberger Bildungsforschung: Lernen, ein Leben lang

Die neue Ausgabe des Forschungsmagazin uni.vers ist da – online und in gedruckter Form!

Lernen kann man immer und überall – nicht nur in jungen Jahren und auch nicht nur in Bildungseinrichtungen, sondern egal in welchem Alter und vor allem auch im täglichen Leben. Lernen, ein Leben lang: Unter diesem Titel geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bamberg in der neuen Ausgabe des Magazins uni.vers Forschung 2020  Einblick in Fragestellungen und Forschungsprojekte zum Thema Bildung. So vielfältig wie die Disziplinen und Forschungsschwerpunkte der beteiligten Personen sind, so divers sind auch die Themen, die im neuen Magazin vorgestellt werden.

Lernen im Kindes- und Jugendalter

In drei Artikeln geht es zunächst um kindliches Lernen. Welche Bedeutung hat frühe Bildung auf die Entwicklung? Wie gehen Kinder mit der Welt der Zahlen um? Und auf welche Weise können Kinder an informatische Grundlagen herangeführt werden? Schon früh erwerben Kinder mathematische und auch informatische Kompetenzen. Und noch vor der Schulzeit wird der Grundstein für die weitere Entwicklung, für Bildungschancen, aber auch -risiken gelegt.

Die Schule ist ein ganz besonderer Lernort. Die Lehrkräfte sind dabei maßgeblich für den Kompetenz- und Wissenserwerb der Schülerinnen und Schüler verantwortlich. Deshalb ist die Lehrerbildung ein zentraler Baustein, um bestmögliche Voraussetzungen für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen zu schaffen. Dass Schülerinnen und Schüler sehr unterschiedlich sind, ist dabei sowohl Herausforderung als auch Chance für den schulischen Alltag. In einem Artikel über das Projekt Bildungswissenschaft im Verbund (BilVer)  stellen Dr. Nora Heyne, Dr. Martin Nugel und Prof. Dr. Annette Scheunpflug unter anderem vor, wie Lehrkräfte mit der Vielfalt im Klassenzimmer umgehen können.  

Das Lernen geht auch nach der Kindheit weiter

Nach der Schulzeit hört der Mensch jedoch nicht auf zu lernen. Im Studium geht es für viele weiter. Nur fehlen hier die Anleitung und Kontrolle durch eine Lehrkraft, was junge Studierende noch aus der Schulzeit gewöhnt sind. Einerseits bedeutet das mehr individuelle Freiheit, andererseits zunehmende Eigenverantwortung. PsyCoach ist ein von Bamberger Bildungsforschern entwickeltes Online Tool, das den Studierenden beim selbstregulierten Lernen unter die Arme greift.

Sind Studium oder Berufsausbildung abgeschlossen, folgt der Einstieg in die Arbeitswelt und der Nutzen der erworbenen Bildung rückt in den Fokus. Angesichts einer stetig wachsenden Globalisierung stellt sich beispielsweise die Frage, welche Bildung Migrantinnen und Migranten mitbringen. Häufig wird diese am Bildungsabschluss gemessen. Doch ist dieser tatsächlich ein aussagekräftiges Maß, um Bildung zu messen und zu vergleichen? Soziologin Prof. Dr. Cornelia Kristen setzt sich in einem Artikel mit der Wertigkeit verschiedener Qualifikationen auseinander.

Diese und viele weitere Artikel finden Sie im aktuellen Forschungsmagazin uni.vers der Universität Bamberg unter www.uni-bamberg.de/univers-forschung/ausgabe-2020/. Wer ein gedrucktes Exemplar möchte, kann es sich gerne in der Kapuzinerstraße 18 abholen. Es gelten dabei die gängigen Schutz- und Hygienevorschriften.