Carsten Wünsch schildert in einem Gastbeitrag für Facebook, wie er den Herbst 1989 erlebt hat.

Ein Zeitzeugenbericht: 30 Jahre nach dem Mauerfall

Wie die Ereignisse im Herbst 1989 das Leben des Kommunikationswissenschaftlers Carsten Wünsch verändert haben.

Der Mauerfall jährt sich am 9. November zum 30. Mal. Wegen des historischen Ereignisses lässt die Facebook-Redaktion der Universität Bamberg einen Zeitzeugen zu Wort kommen. Prof. Dr. Carsten Wünsch schildert seine persönlichen Erlebnisse im Herbst 1989 in einem Gastbeitrag. Der gebürtige Dresdner war zu diesem Zeitpunkt 15 Jahre alt und der Mauerfall hat sein Leben verändert: „1992 entschied ich mich für ein Studium der Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft und Geschichte. Ich wollte nicht nur diese großen gesellschaftlichen Umwälzungen miterlebt haben, sondern auch verstehen“, schreibt Wünsch. „Und auch, dass ich heute als ‚Ex-Ossi‘ an einer bayerischen Universität das Privileg der Freiheit von Forschung Lehre Tag für Tag genießen kann und ich diese Zeilen hier zwar mit Bedacht, aber ohne Angst vor Zensur oder Repressionen schreiben darf, wie mir der Schnabel gewachsen ist – auch das ist ein Teil dieser Geschichte.“

Nach Stationen an den Universitäten Leipzig, Augsburg und Düsseldorf wurde Wünsch im April 2013 an die Universität Bamberg berufen. Hier lehrt und forscht er als Professor für Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt Empirische und Theoretische Rezeptions- und Wirkungsforschung.

Den vollständigen Gastbeitrag finden Sie auf der Facebook-Seite der Universität Bamberg.

In einer Pressemitteilung erfahren Sie außerdem, welche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bamberg sich in ihrer Forschung mit den Folgen von Mauerfall und Wiedervereinigung beschäftigen.