Universität Bamberg

Präsident Godehard Ruppert (l.), Knut Barth, Andreas Henrich, Florian Köhn, Claus Huttner und Matthias Graßmann...

Universität Bamberg

...sowie IHK-Präsident Heribert Trunk nahmen an der ersten Veranstaltung der Tandemreihe teil.

Universität Bamberg

Tipps zur Internetsuche und zur Gestaltung von Webseiten erhielten die Besucher von dem Bamberger Medieninformatiker Andreas Henrich.

Suchen und Finden

Neue Tandemreihe „Wissenschaft und Praxis“

Mit dem Themenabend „Suchstrategien gegen die digitale Informationsflut. FINDEN und GEFUNDEN WERDEN“ eröffneten Universität, IHK und HWK eine neue öffentliche Gesprächsreihe. Ziel ist, Interessierten langfristig ein themenspezifisches Forum zum Ideenaustausch zu bieten, von dem sowohl Wissenschaft als auch Praxispartner profitieren.

Was nützt die schönste Webseite – wenn sie nicht gefunden wird? Eine rhetorische Frage, wenn man bedenkt, dass Google täglich circa 3,5 Milliarden Suchanfragen beantwortet. Eine derart beeindruckende Zahlen kann kein Unternehmen, keine Institution ignorieren. Aber: Welche Suchstrategien muss man kennen und umsetzen, um im weltweiten Netz gefunden zu werden? Diese durch und durch praktische Frage beantwortete Andreas Henrich, Medieninformatiker der Universität Bamberg, im Rahmen der neu gegründeten Tandem-Reihe „Wissenschaft und Praxis“ vor 115 interessierten Unternehmerinnen und Unternehmern der Region Oberfranken.

Forum zum Ideenaustausch

Die Idee ist ebenso einfach wie gewinnbringend: Gemeinsam laden die Otto-Friedrich-Universität Bamberg, die Industrie- und Handelskammer (IHK) für Oberfranken Bayreuth und die Handwerkskammer (HWK) für Oberfranken Experten aus Wissenschaft und Praxis zur Diskussion eines Themas ein. Interessierte Gäste erhalten einen Einblick in das Know-how der Universität Bamberg und erfahren, wie sie es für ihr Unternehmen nutzen können. Gleichzeitig profitieren sie von den Erfahrungen der Tandempartner, die aus ihrer Praxisperspektive berichten, wie sie das Wissen erfolgreich umsetzen.

Die Präsidenten der drei beteiligten Institutionen zeigten sich einig, dass die neue Reihe einen Nerv der Zeit trifft: Universitätspräsident Godehard Ruppert bezeichnete Wissenstransfer als die dritte Säule der Hochschulen neben Forschung und Lehre.

IHK-Präsident Heribert Trunk zitierte dazu die Studie „Betriebliches Innovationsmanagement in der Region Oberfranken“, wonach 68 Prozent der regionalen Betriebe auf Forschung und Entwicklung setzen. Immerhin 44 Prozent der oberfränkischen Betriebe betreiben bereits Kooperationen mit Hochschulen und Forschungsinstituten. HWK-Vizepräsident Matthias Graßmann verwies auf mehrere bereits bestehende Ansätze der Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft, so etwa die TechnologieAllianzOberfranken (TAO) und das Veranstaltungsformat Campus-Tour Bayreuth. Die Zusammenarbeit von Hochschulen und Universitäten müsse Katalysator bei der Weiterentwicklung sein.

Das Interesse an der Auftaktveranstaltung im Musiksaal der Universität auf dem ERBA-Gelände bestätigte das neue Konzept. Der Bamberger Medieninformatiker  erhellte mit seinem Vortrag „Suchstrategien gegen die digitale Datenflut: FINDEN und GEFUNDEN WERDEN“ Hintergründe von Suchprozessen, zeigte Suchtaktiken und gab Tipps zur Gestaltung von Webseiten. Doch auch die Einblicke in das Wissensmanagement eines Unternehmens waren für die Zuhörerinnen und Zuhörer aus der Praxis von Interesse: Im Vergleich zum Internet ist die Situation hier vollkommen anders, vor allem durch die Vielzahl der Datenformate und die Herausforderung eindeutiger Zugriffsrechte.

Die beiden Referenten aus der Praxis veranschaulichten das skizzierte Wissen: Knut Barth von der octobo GmbH in Weismain beschrieb die fünf häufigsten Fehler bei der Suchmaschinenoptimierung und gab anhand von Negativ- und Positivbeispielen Tipps zu deren Vermeidung. Florian Köhn sprach vor dem Hintergrund seiner Erfahrungen aus der Metzgerei Max über Suchmaschinenoptimierung im Handwerk.

Die nächste Veranstaltung der Tandemreihe ist für den 18. Januar 2016 vorgesehen. Näheres zur Tandemreihe finden Sie auf dieser Seite.

Hinweis

Diesen Text verfasste Dr. Monica Fröhlich für die Pressestelle der Universität Bamberg. Er steht Journalistinnen und Journalisten zur freien Verfügung.

Bei Fragen oder Bilderwünschen kontaktieren Sie die Pressestelle bitte unter der Mailadresse medien(at)uni-bamberg.de oder Tel: 0951-863 1023.