Präsident Godehard Ruppert geht gestärkt aus der HRK-Wahl hervor (Foto: David Ebener).

Neuer Präsident der HRK: Horst Hippler, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) (Foto: Pressestelle HRK).

Die Hochschulrektorenkonferenz ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Universitäten und Hochschulen in Deutschland.

Service & Verwaltung

Präsident Ruppert bleibt!

Hochschulrektorenkonferenz wählt neuen Präsidenten

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat gewählt - und der neue Präsident heißt zur Erleichterung vieler an der Universität Bamberg nicht Godehard Ruppert. Dieser freut sich nun darauf, seine für die nächsten sechs Jahre gesteckten Ziele weiterzuverfolgen.

Am Nachmittag haben die Mitglieder der Hochschulrektorenkonferenz einen neuen Präsidenten aus ihrer Mitte gewählt: Prof. Dr. Horst Hippler wurde Nachfolger von Prof. Dr. Margret Wintermantel. Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert, Präsident der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, war ebenfalls als einer von drei Kandidaten ins Rennen um das Amt des HRK-Präsidenten gegangen. „Ich bin gebeten worden zu kandidieren, und nicht gewählt worden. Das ist Demokratie – es war eine Ehre und Anerkennung für mich, als Kandidat zur Wahl zu stehen“, erklärt Ruppert.

Ruppert will an Zielsetzungen weiterarbeiten

Er freue sich nun aber darauf, seine bisherigen Aufgaben an der Universität Bamberg fortzuführen. „Ich gehe trotz der vermeintlichen Niederlage gestärkt aus dieser Wahl hervor“, erläutert Ruppert. Seine Aufstellung als Kandidat sei ein Kompliment für die Universität und wäre ohne die Entwicklung der vergangenen Jahre sicher undenkbar gewesen, daher fühle er sich in seinem eingeschlagenen Weg bestätigt. Immerhin hätten sich einige im deutschen Hochschulsystem vorstellen können, dass er sie national und international als höchster Repräsentant vertritt. „Ich habe bereits von vielen Seiten äußerst positive Signale bekommen, dass ich bleibe.“ Dies sei für ihn besonders wichtig, um an den Zielen weiterzuarbeiten, die er sich für die nächsten sechs Jahre gesetzt habe.

Der Präsident der HRK wird alle 3 Jahre von 266 Mitgliedern der deutschen Universitäten und Hochschulen durch einen demokratischen Wahlvorgang ins Amt bestellt. Einer Universität oder Hochschule stehen maximal neun Stimmen zur Verfügung, bei mehr als 40.000 Studierenden – pro 5000 jungen Frauen und Männern gibt es eine Stimme.