Kulturpreis Bayern 2018 (v.l.n.r.): Bayernwerk-Vorstandsvorsitzender Reimund Gotzel, Preisträgerin Noemi Schmitt und ehemalige bayerische Wissenschaftsministerin Marion Kiechle.

- Patricia Achter

Kulturpreis Bayern für Noemi Schmitt

Beste Absolventin der Universität Bamberg

Die Bambergerin Dr. Noemi Schmitt ist am 8. November 2018 im Münchner Kesselhaus mit dem Kulturpreis Bayern ausgezeichnet worden. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftspolitik, erhält die Auszeichnung als beste Absolventin der Otto-Friedrich-Universität Bamberg für ihre Dissertation „Heterogene Erwartungen und komplexe ökonomische Dynamiken“. Der Preis ist mit 2.000 Euro und einer Bronzestatue, dem „Gedankenblitz“, dotiert.

Die Bayernwerk AG und das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst haben die traditionsreiche Auszeichnung in diesem Jahr an 38 Künstlerinnen und Künstler sowie Forschende aus allen Teilen Bayerns verliehen. Noemi Schmitt hatte in ihrer Dissertation den Einfluss von Erwartungen auf die Stabilität und Effizienz marktwirtschaftlicher Systeme untersucht. Hierbei analysierte sie die komplexe Funktionsweise von Märkten und erörterte, wie die Wirtschaftspolitik den Preisbildungsprozess über regulative Eingriffe beruhigen kann.

Kulturpreis Bayern ehrt herausragende Leistungen in Wissenschaft und Kunst

Neben Noemi Schmitt und 31 weiteren Absolventinnen und Absolventen der bayerischen Hochschulen haben fünf Künstlerinnen und Künstler den diesjährigen Kulturpreis Bayern erhalten: der Musiker und „Spider-Murphy-Gang“-Mitbegründer Günther Sigl, der Architekt Peter Haimerl, der unter anderem das Konzerthaus in Blaibach gestaltet hat, der international gefeierte Klarinettist Klaus Hampl, der Bildhauer Christian Schnurer, der für seine internationalen Projekte im öffentlichen Raum geehrt wurde, und Nina Sonnenberg, besser bekannt als Rapperin „Fiva“. Zudem wurde Kabarettistin Martina Schwarzmann von Bayerns Wissenschafts- und Kunstministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle mit einem Sonderpreis geehrt.

Der Kulturpreis Bayern ist in der Sparte Kunst mit jeweils 5.000 Euro und in der Sparte Wissenschaft mit jeweils 2.000 Euro dotiert. Die Auszeichnung geht auf den Kulturpreis Ostbayern zurück, der erstmals 1959 verliehen wurde. Seither ist rund um den Kulturpreis ein Netzwerk herausragender Kunst- und Kulturschaffender sowie Forschender und Lehrender entstanden. Gemeinsam mit dem bayerischen Kunstministerium verleiht das Bayernwerk seit 2005 den Preis für herausragende Leistungen in Kunst und Wissenschaft.

Weitere Informationen zum Kulturpreis Bayern unter:
www.bayernwerk.de/kulturpreis
www.facebook.com/bayernwerkAG