Bücher, Bits und Bytes: Einen spannenden Einblick in die Welt der Wissenschaft verschafften sich Kollegiaten aus Ebern.

Fabian Franke erläutert den Tagesablauf.

Noch sind sie alle zusammen, später teilten sich die 75 Kollegiaten in Gruppen auf.

- Anna Kammerer und Martin Beyer

Ein spannender Rundgang

Kollegiaten aus Ebern erkunden Teilbibliotheken

Bücher, Bits und Bytes: Rund 75 Kollegiatinnen und Kollegiaten aus Ebern erkundeten am 25. September die Teilbibliotheken der Universität Bamberg. Ein nützlicher Einblick in die Welt der Wissenschaft.

Wenn die Stille in den Teilbibliotheken durch Gemurmel und Stimmengewirr durchbrochen wird, sind nicht immer Störenfriede am Werk. Im Gegenteil. Am 25. September durchstreiften 75 Kollegiatinnen und Kollegiaten der Jahrgangsstufe 12, aufgeteilt in Gruppen, die heiligen Bücherhallen der Universität. Die Schüler waren aus Ebern angereist, um Einblicke in die Welt der Wissenschaft zu bekommen. Einige hatten vielleicht auch schon ihre Facharbeit im Kopf, für die sie baldmöglichst Informationsmaterial benötigen.

Guter Überblick

Dr. Fabian Franke, Direktor der Universitätsbibliothek, begrüßte die jungen Gäste vom Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern und erläuterte das Programm. Die Schüler erhielten Bibliotheksausweise und wurden zunächst in den CIP-Pools in das Arbeiten mit den Bibliothekswerkzeugen, vor allem den Bamberger Katalog, eingeführt. Danach ging es in die Bibliotheken. Besonders beeindruckt zeigten sich die Schüler von der prunkvollen Teilbibliothek 1 der Katholischen Theologie und der modernen Teilbibliothek 4 der Sprach- und Literaturwissenschaften. Die Mitarbeiter erläuterten, wie die Bücher in Bamberg sortiert werden, wie sie gesucht und gefunden werden können. „Dass es eine Einführung in das Ausleih- und Büchersuchsystem gab, fand ich sehr gut und man hat einen guten Überblick über die Bibliotheken bekommen“, sagte ein Schüler zufrieden. „Das Wissen kann ich jetzt auch gut einsetzen für die Literaturrecherche für zum Beispiel Referate.“

Nach einer Mittagspause – in der man ganz wie die Studierenden in der Mensa essen konnte – wurde der spannende Rundgang fortgesetzt, bei dem es auch Informationen zu den wichtigsten Universitätsgebäuden gab. Am Ende durften die Schüler den Bibliotheksvormittag anhand eines Fragebogens bewerten. „Ich denke, die Schüler haben einiges für ihre Facharbeit und vielleicht auch schon für ein späteres Studium mitnehmen können, und wir haben die Bibliothek und die Universität so gut präsentiert, dass vielleicht der ein oder andere Schüler später als Student wiederkommt“, sagte Franke am Ende. Das Ergebnis der Evaluation bestätigte diese Einschätzung, die Kollegiaten zeigten sich mit dem Informationsgehalt und den praktischen Übungen äußerst zufrieden. Nur ein Manko wurde festgestellt: Es fehle in einigen Teilbibliotheken ein Kaffeeautomat.