Auch Regenschauer taten der guten Stimmung keinen Abbruch (Bilder: Eva-Maria Spreitzer).

Die zahlreichen Besucher feierten bis tief in die Nacht hinein.

Hochschulgruppen, hier AEGEE, bereicherten das Fest mit eigenen Ständen.

- Eva-Maria Spreitzer

Regenschirme hoch und adieu!

Das letzte Altstadtfest auf dem Gelände hinter dem Marcus-Haus

Am 3. Juli feierte die Otto-Friedrich-Universität ihr Altstadtfest – zum letzen Mal auf dem Gelände hinter dem Marcus-Haus. Wegen Baumaßnahmen kann das Sommerfest dort zukünftig nicht mehr stattfinden. Die Universität sucht nach Alternativen, um das mittlerweile zur Institution gewordene sommerliche Beisammensein von Studierenden, Ehemaligen, Uni-Mitarbeitern und Bamberger Bürgern für die Zukunft erhalten zu können.

Sommerliche Kleider, gute Gespräche mit alten Freunden, einen kühlen Cocktail in der Hand: Was dieses Jahr leider nur mit Regenschirm trocken zu erleben war, ist seit mehr als 20 Jahren eine beliebte und gut besuchte Tradition: Das Altstadtfest der Universität. So fanden sich am Abend des 3. Juli unter den Besuchern auch wieder viele Ehemalige, die sich auf den neusten Stand bezüglich ihrer Universität und den Weg ihrer ehemaligen Kommilitonen brachten. Eine Neuigkeit ist, dass es das Sommerfest in seiner alten Form nicht mehr geben wird. Auf dem Gelände hinter dem Marcus-Haus wird ein Institutsgebäude entstehen, mit Geldern, die der Universität aus dem zweiten Konjunkturpaket der Bundesregierung zugewiesen worden sind. Allerdings möchte die Universität das Altstadtfest fortsetzen und ist bemüht, eine Alternative für das nächste Jahr zu finden. 

Erfrischendes aus aller Welt, Neuigkeiten aus der alten Heimat

Dass die Alumni, Dozenten, Angestellten, Studierenden und Freunde der Universität ausgelassen feiern konnten, war wie jedes Jahr dem Einsatz von Präsidium, Personalrat sowie Hausverwaltung und -technik zu verdanken. Die Referentin des Präsidenten Kerstin Seidenath und Personalratsvorsitzender Otto J. Band haben mit ihren Helfern das Altstadtfest organisiert. Zusätzlich sorgte die Projektgruppe Familienfreundliche Universität für eine kostenlose Kinderbetreuung. 

Zahlreiche Hochschulgruppen halfen bei der Abendgestaltung mit eigenen Ständen. So konnten beispielsweise unter den Flaggen von der AEGEE, der Gruppe zur Betreuung der ausländischen Studierenden, „internationale“ Cocktails genossen werden oder bei NMUN, der Delegation der Universität bei dem internationalen Planspiel der Vereinten Nationen, „Flüssiges“ aus dem Golfstaat Bahrain – um nur zwei Beispiele zu geben. Unter den Regenschirmen wurden auch wieder zahlreich alte Freundschaften aufgefrischt oder das eine oder andere Gespräch über gemeinsam Erlebtes mit dem ehemaligen Professor geführt.

Dem Kater wird entgegengewirkt

Wer von den „Ehemaligen“ zu ausgiebig zu den Bamberg All Stars tanzte oder erschöpft durch heiße Schritte und Hüftschwung zu der Musik der Salsa-Band Frenesi war, konnte am nächsten Morgen beim Frühschoppen dem entstandenen Kater entgegenwirken. Für diejenigen, die sich dagegen ein bisschen bewegen wollten, gab der „Alumni-Cup“ die Möglichkeit, die Fußballschuhe zu schnüren und am Sportgelände alte „Wettkämpfe“ auszutragen.