Forschung

Forschungsförderung

Aktuelle Ausschreibungen

(Die Ausschreibungen sind nach dem Datum des Fristablaufs geordnet.)

 

2016

DAAD: Programm des Projektbezogenen Personenaustauschs (PPP), Fristen: verschiedene Stichtage 2016

Ziel: Im Mittelpunkt steht die Initiierung oder Intensivierung partnerschaftlicher Forschungsaktivi-täten zwischen einer deutschen und einer ausländischen Hochschule und/oder For-schungseinrichtung zur Stärkung der Wissenschaftsbeziehungen. Der Qualifizierung des akademischen Nachwuchses wird dabei ein besonderes Gewicht beigemessen.

Förderung: Das Programm fördert die Mobilität und kurzzeitige Aufenthalte zum Austausch von Hoch-schulangehörigen der beteiligten Partnerinstitutionen, insbesondere des wissenschaftlichen Nachwuchses, zu Forschungsaufenthalten. Aus DAAD-Mitteln können Reisekostenpauschalen und Aufenthaltsmittel für die Mitglieder der deutschen Forschergruppe für kurzzeitige Forschungsaufenthalte am ausländischen Partnerinstitut beantragt werden, wenn nicht mit dem ausländischen Partner etwas anderes vereinbart wurde.

Wer wird gefördert?: Gefördert werden Graduierte (Master), Doktoranden, Promovierte, Habilitierte, Hochschullehrer, wenn nicht mit dem ausländischen Partner anders vereinbart.

Wer kann einen Antrag stellen?: Anträge können deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen einreichen, die ihren Förderantrag parallel zu einem ausländischen Kooperationspartner stellen. Das Programm steht grundsätzlich allen Fachgebieten offen.

Länderspezifische Antragsfristen:

  • PPP Argentinien - PROALAR 30.06.2016
  • PPP Australien 17.06.2016
  • PPP Hongkong 30.06.2016
  • PPP Indien (DST) 15.06.2016
  • PPP Indien (UGC) 15.06.2016
  • PPP Kolumbien - PROCOL 22.07.2016
  • PPP Kroatien 30.06.2016
  • PPP Polen 30.06.2016
  • PPP Serbien 30.06.2016
  • PPP Slowakei 30.06.2016
  • PPP Taiwan 30.06.2016
  • PPP Tschechien 30.06.2016
  • PPP Ungarn 30.06.2016
  • PPP Portugal 01.08.2016
  • PPP Norwegen 07.09.2016
  • PPP Japan 08.09.2016
  • PPP Finnland 28.09.2016
  • PPP Thailand 28.11.2016

Alle Informationen finden Sie hier.

Bekanntmachung

Richtlinie zur Förderung von Projekten und Fachveranstaltungen im Förderbereich "Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung" ("Erfolg mit MINT – Neue Chancen für Frauen"). Bundesanzeiger vom 13.10.2015.

Gegenstand der Förderung

Im Einklang mit der Digitalen Agenda der Bundesregierung und zur inhaltlichen Unterstützung der Pakt-MINT-Ziel­setzungen im Förderbereich "Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung" fördert das BMBF Projekte, die der Umsetzung der oben genannten Ziele entsprechen bzw. der Umsetzung von Forschungsergebnissen dienen. Dazu gehört u. a. auch die Etablierung und Stärkung von adressatinnengerechten und -orientierten Projektangeboten – insbesondere in Zusammenarbeit mit Projektpartnern und -partnerinnen aus der Wirtschaft. Regionale Verbünde von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Institutionen, Stiftungen, Vereinen und Verbänden (z. B. auch Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände), MINT-Initiativen, Medienpartnern und/oder Bildungs- und Praxispartnern, die ihre Maßnahmen bundesländerübergreifend konzipieren, werden ausdrücklich zur Beteiligung aufgefordert.

Förderfähig sind

  • ein- oder mehrtägige innovative Angebote zur (akademischen) Berufs- und Studienwahlorientierung für junge Frauen (z. B. "Hightech-Schnuppertage", Tech-Caching-Parcours, MINT-Parcours, MINT-Sommerakademien, MINT-Camps) im Rahmen regionaler Zusammenschlüsse oder anderer adäquater Formate mit entsprechender Strahlkraft;
  • Umsetzung von Coaching- und Vernetzungsangeboten für Studentinnen, Berufseinsteigerinnen und Young ­Professionals in regionalen oder überregionalen MINT-Zusammenschlüssen;
  • Projekte, die die höhere Teilhabe von Frauen an IT-Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen zum Ziel haben bzw. zielgerichtet Frauen gewinnen, sich in Berufsfeldern der neuen Hightech-Strategie zu engagieren (z. B. Industrie 4.0, IT-Sicherheit, Smart Services/Data, Digitale Vernetzung, Digitale Wissenschaft/Bildung, Digitales Lernen);
  • Veranstaltungen, die dem Transfer von Ergebnissen der Genderforschung im MINT-Kontext sowie der Netzwerktätigkeit von Frauen in diesem Bereich dienen;
  • Tagungen und Kongresse zur wissenschaftlichen gender- und inklusionsspezifischen Aufarbeitung von MINT-Forschungsfragen;
  • Projekte zur Etablierung von regionalen Zusammenschlüssen zur Stärkung von Frauen in MINT-Berufen oder zur Unterstützung beim Auf- und Ausbau derselben;
  • Vorhaben im Bereich Beratung und Information zur Förderung eines erfolgreichen Übergangs von in MINT-Fächern akademisch qualifizierten Frauen in den ersten Arbeitsmarkt – insbesondere im Bereich der Informationstechno­logien;
  • interaktive Beteiligungsformate für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren (z. B. Lehrkräfte, Unternehmensvertreterinnen und -vertreter, Medienvertreterinnen und -vertreter, Verbandsverantwortliche, Sozialpartner, Vertreterinnen und Vertreter von wissenschaftlichen Akademien, Eltern);
  • Forschungsprojekte zur Gewinnung neuer Erkenntnisse zu den oben beschriebenen Themenkomplexen.

Es wird erwartet, dass die beantragte Fördermaßnahme:

  • möglichst regionale oder bundesländerübergreifende Kooperationen vertieft oder begründet;
  • die Chancengerechtigkeit für junge Frauen in MINT-Fächern, insbesondere in den Berufsfeldern der Hightech-Strategie, verbessert;
  • hochqualifizierte Frauen aus den MINT-Fächern auf ihrem Karriereweg an die Spitze von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen unterstützt;
  • die Auseinandersetzung mit oder die Entwicklung von innovativen Fragestellungen bzw. die Erprobung neuer ­Methoden in den Bereichen akademischer Berufs- und Studienwahlorientierungsprozesse gender- bzw. diversity­gerecht vorantreibt oder
  • Prozesse des interdisziplinären Austauschs entwickelt und initiiert und zur Etablierung bzw. Stärkung von Vernetzungszusammenhängen beiträgt;
  • Mädchen und Frauen in besonderen Lebenssituationen (z. B. Frauen aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte, Mädchen und Frauen mit Behinderungen, jugendliche Alleinerziehende) bei ihrer Ausbildungs-, Studien- und Berufswahl verstärkt in den Blick nimmt und so Hemmnisse auf dem Weg in Berufsfelder der neuen Hightech-Strategie abbaut.

Die möglichst regionalen oder bundesländerübergreifenden Vorhaben können unter anderem:

  • sowohl qualitativ als auch quantitativ ausgerichtet sein,
  • der gender-/diversitygerechten Umsetzung der Digitalen Agenda dienen,
  • neue Formen der Nutzung digitaler Medien in die gendergerechte Berufsorientierung auf MINT-Bereiche erproben oder deren Wirkung untersuchen,
  • auf den Transfer von Ergebnissen aus der fachorientierten Genderforschung abstellen,
  • Beiträge zur Aktivierung der Potenziale von jungen Frauen entwickeln und erproben,
  • zur adressatinnengerechten Ausgestaltung von MINT-Fachdidaktiken beitragen,
  • Maßnahmen zum geschlechtergerechten Kulturwandel in MINT-Fächern und -Unternehmen konzipieren und umsetzen,
  • zur Stärkung der Genderkompetenz von Akteurinnen und Akteuren im MINT-Bereich beitragen,
  • Möglichkeiten zur Überwindung androzentrischer Fachkulturen und tradierter Geschlechtersegregation in Natur­wissenschaften und Technik erforschen

oder

  • zur Berücksichtigung von Genderaspekten in naturwissenschaftlich-technischen Forschungsfeldern beitragen.

Nicht gefördert werden:

  • Maßnahmen ohne Modellcharakter,
  • Maßnahmen, die originäre Aufgabe der Bundesagentur für Arbeit oder der Schulen/Hochschulen sind,
  • Stipendienprogramme und ähnliche Maßnahmen der personenbezogenen Individualförderung,
  • bereits durch das BMBF geförderte Maßnahmen (z. B. im Rahmen des Berufsorientierungsprogramms BOP oder des Förderprogramms Digitale Medien in der beruflichen Bildung).

[ausführliche Informationen]

DFG-RSF Cooperation: Possibility for Joint German-Russian Project Proposals in Life Sciences, Social Sciences and Humanities; Frist: 12.12.2016

To facilitate the support of collaborative work between German and Russian research groups, the Life Sciences and Social and Humanities Divisions of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Russian Science Foundation (RSF) have opened the possibility for joint German-Russian project proposals in the fields covered by these divisions. Collaborations of research teams from both countries are invited to submit joint proposals.

At the DFG these proposals are submitted in the funding scheme „Sachbeihilfe/Research Grants“ and will be reviewed in competition with all other proposals in this scheme. It is important to note that there are no separate funds available for these efforts, proposals must succeed on the strengths of their intellectual merit and teams in competition with all other proposals in the funding scheme “Sachbeihilfe/Research Grants”. At the RSF the proposals will be part of an open public competition for the activity “Basic Scientific Research and Exploratory Scientific Research, Conducted by International Research Teams”.

All proposals will be reviewed by both organisations separately. The results of the review process will be shared between the agencies. Support will be granted for those proposals where both DFG and RSF recommend funding.

In accordance with the full proposal target date of the RSF proposals to the DFG should be submitted not later than 12 December 2016.


Detailed information: http://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2016/info_wissenschaft_16_56/

DFG: Initiative „Beethoven 2“ für deutsch-polnische Forschungsverbünde, Frist: 15.12.2016

Am 15.09.2016 wird die DFG die Initiative „Beethoven 2“ für deutsch-polnische Forschungsverbünde starten, in der bis 15.12.2016 deutsch-polnische Teams Projekte in den folgenden Disziplinen beantragen können:

  • Geistes- und Sozialwissenschaften
  • Chemie
  • Physik
  • Mathematik

Die Anträge müssen auf Englisch eingereicht werden. Die Projektlaufzeit kann entweder 24 oder 36 Monate betragen. (Informationen)

BMBF-Ausschreibung: "Transfernetzwerken Digitales Lernen in der Beruflichen Bildung" (DigiNet) - zweistuftiges Verfahren; Frist: 15. Dezember 2016

Auszug aus der Ausschreibung:

Gegenstand der Förderung

2.1  Adressaten der Förderung

Gefördert werden Netzwerke mit gemeinsamem thematischem (Branche) beziehungsweise regionalem Bezug, von denen relevante Beiträge zur Erreichung der in Nummer 1.1 genannten Ziele zu erwarten sind. Folgende Netzwerkstrukturen sind grundsätzlich denkbar:

  • Netzwerke von Unternehmen, die sich mit dem Ziel des gegenseitigen Wissens- und Technologietransfers untereinander oder gegebenenfalls mit weiteren Partnern der Beruflichen Bildung (z. B. Bildungsakteur als Servicestelle oder als Koordinator für die Unternehmen im Netzwerk, u. a.) zusammengeschlossen haben.
  • Netzwerke von Institutionen bzw. Partnern der Beruflichen Bildung, die insbesondere für KMU und deren Beschäftigte Bildungsangebote sowie organisatorische, technologische und soziale Service- und Beratungsleistungen erbringen und eng mit den von ihnen adressierten Unternehmen zusammenarbeiten. Adressiert werden in erster Linie bereits etablierte Netzwerke oder Kooperationsstrukturen, in denen sich die Möglichkeiten des Wissens- und Technologietransfers bereits bewährt haben.

Darüber hinaus ist – insbesondere in Branchen oder Regionen, in denen es noch keine etablierten (Netzwerk-)Strukturen gibt – auch die Förderung neuer Netzwerke möglich.
Die Einbindung weiterer Partner in bestehende Kooperationsstrukturen ist möglich, falls dies im Sinne der in Nummer 1.1 genannten Ziele der Förderung sinnvoll erscheint. Hochschulen können bei Bedarf mit Beratungsleistungen und zur Sicherung der Innovationsfähigkeit des Netzwerks eingebunden werden.
2.2  Inhalte der Förderung
Die Netzwerke sollen Maßnahmen zur Förderung des Wissens- und Technologietransfers umsetzen (Nummer 2.2.1). Zur Unterstützung der hierzu notwendigen Kooperationsarbeit zwischen den Partnern soll in den Netzwerken eine Vernetzungs- und Transferstelle eingerichtet werden (Nummer 2.2.2). Die Arbeiten der Netzwerke sind – gegebenenfalls auch unter Berücksichtigung der Lernortkooperation – klar auf die Bedarfe der Unternehmen und ihrer Beschäftigten auszurichten.

2.2.1  Förderung des Wissens- und Technologietransfers

Basierend auf dem bei den Netzwerkpartnern vorhandenen Wissen und unter Heranziehung von Beispielen guter Praxis soll das Thema Digitales Lernen im Netzwerk in einem übergreifenden strategischen Ansatz und unter Nutzung von Synergien angegangen werden. Hierfür sollen im Einzelnen
a.    der Wissens- und Erfahrungsaustausch zum Thema „Digitales Lernen“ und „Qualifizierung für die digitale Arbeitswelt“ befördert werden, um das gegenseitige Voneinander-Lernen zu unterstützen und bestehende Erkenntnisse zu bündeln und zu erweitern. Ziel soll auch sein, insgesamt mehr Transparenz über im Netzwerk bestehende Lösungen und Ansätze zum Thema Digitales Lernen zu erreichen. Die Erkenntnisse sollen sowohl innerhalb des Netzwerks als auch außerhalb des Netzwerks durch geeignete Maßnahmen sichtbar gemacht werden;
b.    ineinandergreifende Lerninfrastrukturen und Lehr/Lernlösungen bereitgestellt werden, die die Bildungsarbeit der Unternehmen insgesamt verbessern (Softwarelösungen, gemeinsam nutzbare Lerninhalte oder Ähnliches). Hierfür sollen bestehende digitale Lerninfrastrukturen und Bildungslösungen innerhalb des Netzwerks verbreitet und besser vernetzt werden; soweit erforderlich können auch gemeinsame, digitalgestützte Lösungen entwickelt werden, die die vorhandene Lerninfrastruktur ergänzen.
c.    Unternehmen dabei unterstützt werden, digitale Medien in ihre eigenen Qualifizierungs- und Personalentwicklungsstrategien einzubetten indem z. B. bestehende inhaltliche und organisatorische Unterstützungsansätze – etwa -Beratungs- oder Qualifizierungsmaßnahmen – im Netzwerk verbreitet und – wo notwendig – angepasst, ausgebaut und/oder ergänzt werden;
d.    Rahmenbedingungen zur Implementierung Digitalen Lernens (weiter)entwickelt werden, dazu gehören z. B.
i.    die Entwicklung von Qualitätsstandards und Qualitätssicherungsverfahren
ii.    Schaffen von Voraussetzungen für die Vernetzung technischer Infrastrukturen (Gewährleistung von Interoperabilität; Setzen von offenen technischen Standards)
iii.    im Einzelfall der Ausbau technischer Infrastrukturen
iv.    Klärung rechtlicher Fragen (z. B. Datenschutz, Datensicherheit).

2.2.2  Vernetzungsarbeit

Zur Beförderung des Wissens- und Technologietransfers zwischen den Netzwerkpartnern sollen in bestehenden Netzwerken die vorhandenen und funktionierenden Austausch- und Kooperationsstrukturen genutzt und entsprechend der Zielstellung dieser Richtlinie ausgebaut werden. In neu zu etablierenden Netzwerken sind entsprechende Strukturen aufzubauen.
Als festen Bestandteil der Vernetzungsarbeit sollen die geförderten Netzwerke eine Vernetzungs- und Transferstelle einrichten. Im Falle bestehender Netzwerke ist diese an vorhandene Management- und Vernetzungsstrukturen zu koppeln. Die Vernetzungs- und Transferstelle soll die Zusammenarbeit der Netzwerkmitglieder moderieren und insgesamt den Wissens- und Technologietransfer befördern. Sie soll im Einzelnen (gegebenenfalls zusätzlich zu bestehenden Aufgaben) mindestens folgende Aufgaben übernehmen:
a.    Kristallisationspunkt für die Zusammenarbeit der Partner im Netzwerk sein;
b.    Sichtbarkeit des Themas „Digitales Lernen“ innerhalb und außerhalb des Netzwerks erhöhen (Öffentlichkeitsarbeit und Transfer),
c.    bei der Formulierung gemeinsamer Zielstellungen und bei der Identifizierung gemeinsam anzugehender Themenstellungen unterstützen (dies auf der Grundlage bestehender Ansätze und Erkenntnisse)
d.    als Schnittstelle zu anderen Netzwerken fungieren, um den Erfahrungsaustausch zwischen verschiedenen Netzwerken zu intensivieren,
e.    neue Partner für das eigene Netzwerk gewinnen (sofern sinnvoll).

 

2.3  Austausch zwischen den geförderten Netzwerken und Sichtbarmachung der Maßnahme

Der Zuwendungsgeber behält sich vor, Maßnahmen des Monitorings (über die Maßnahmen im Rahmen der ESF-Förderung hinaus) und zur Erhöhung der Sichtbarkeit der Fördermaßnahme und ihrer Ergebnisse vorzusehen. In diesem Fall sind alle im Rahmen dieser Förderinitiative geförderten Akteure verpflichtet, an der Durchführung der hier vorgesehenen Maßnahmen mitzuwirken.
Darüber hinaus soll der Erfahrungsaustausch zwischen den geförderten Netzwerken unterstützt werden. Notwendige Beiträge hierzu sind im Arbeits- und Ausgabenplan vorzusehen. Anhaltspunkte zum Umfang dieser Aktivitäten erhalten die zur Antragstellung aufgeforderten Skizzeneinreichenden im Rahmen der Antragsberatung.

[Hier geht es zur gesamten Ausschreibung]

BMBF: Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Korea unter der Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft (2 + 2-Projekte); Frist: 15.12.2016

Konkret soll die Zusammenarbeit von deutschen und koreanischen Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft in Form von "2 + 2-Projekten" gefördert werden. Unter "2 + 2-Projekten" werden Forschungs- und Entwicklungs-(FuE-)Projekte mit Beteiligung mindestens einer deutschen und einer koreanischen Forschungseinrichtung und mindestens einem deutschen kleinen oder mittleren Unternehmen (KMU1) und einem koreanischen forschenden Industriepartner ver­standen. Die bewilligten Fördermittel sollen die Grundlagen für eine dauerhafte Forschungs-, Entwicklungs- und Innovations-Partnerschaft schaffen.

Es werden Forschungsprojekte (Verbundprojekte) gefördert, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Korea einen oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten.

  • Gesundheitsforschung einschließlich Medizintechnik
  • Umwelttechnologie, insbesondere Forschung zur Bereitstellung wirtschaftsstrategischer Rohstoffe
  • Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Nano-Risikoforschung

Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen und Erkenntnisse und verwertbare Forschungsergebnisse erwarten lassen, die zu neuen Technologien, Produkten und/oder Dienstleistungen führen. Der Nutzen für Deutschland und Südkorea sollte klar ersichtlich sein und Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aufgezeigt werden.

Darüber hinaus sollen die Vorhaben einen Beitrag zu folgenden kooperationspolitischen Zielen leisten:

  • Internationale Vernetzung in den genannten thematischen Schwerpunktbereichen
  • Vorbereitung von Folgeaktivitäten (z. B. Antragstellung in BMBF-Fachprogrammen, bei der DFG oder Horizont 2020)
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Universitäten werden 100% der zuwendungsfähigen und 20% Projektpauschale gewährt. Die Förderung sieht grundsätzlich folgende zuwendungsfähige Ausgaben/Kosten vor:

  • Personal
  • vorhabenbezogene Sachmittel und Geräte
  • Reisen und Aufenthalte von deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Expertinnen und Experten
  • Workshops

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Zur Erstellung von Projektskizzen ist das elektronische Skizzentool PT-Outline und bei förmlichen Förderanträgen das elektronische Antragssystem "easy-online" zu nutzen.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger

bis spätestens 15. Dezember 2016

zunächst aussagefähige Projektskizzen in englischer Sprache mit einer deutschen Zusammenfassung oder deutscher Sprache mit einer englischen Zusammenfassung in elektronischer und schriftlicher Form (einschließlich rechtsverbindlicher Unterschrift) über das Skizzentool PT- Outline (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/2U2WTZKOREA) vorzulegen.

Kontakt:

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:

DLR Projektträger
Europäische und internationale Zusammenarbeit
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Internet: www.internationales-buero.de

Ansprechpartner/innen sind:

Fachliche Ansprechpartnerin:

Dr. Sabine Puch
Telefon: +49 2 28/38 21-14 23
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: Sabine.Puch@dlr.de

Administrative Ansprechpartnerin:

Birgit Ehrenberg
Telefon: +49 2 28/38 21-14 71
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: Birgit.Ehrenberg@dlr.de

 

Detaillierte Informationen: www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1256.html

 

 

BMBF: Förderung von Konzeptions- und Vorbereitungsmaßnahmen zur Etablierung gemeinsamer Forschungspräsenzen mit Partnern in Australien, China, Indien, Indonesien, Japan, Republik Korea, Malaysia, Neuseeland, Singapur, Thailand, Vietnam. Frist: 20.12.2016

Richtlinie zur Förderung von Konzeptions- und Vorbereitungsmaßnahmen zur Etablierung gemeinsamer Forschungspräsenzen mit Partnern in Australien, China, Indien, Indonesien, Japan, Republik Korea, Malaysia, Neuseeland, Singapur, Thailand, Vietnam. Bundesanzeiger vom 10.10.2016

Vom 4. Oktober 2016

1  Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

1.1  Zuwendungszweck

Der asiatisch-pazifische Raum entwickelt sich sowohl in wirtschaftlicher als auch in wissenschaftlicher Hinsicht zu einer bestimmenden Region der Welt. Er wird geprägt von einem raschen Ausbau der Forschungssysteme, dem Bedeutungszuwachs einzelner Länder als Forschungs- und Bildungsnationen sowie einer stetig steigenden innerasiatisch-pazifischen Kooperation und ist heute neben Europa und Nordamerika der drittgrößte Forschungs- und Bildungsraum weltweit.

Die beiden Kernentwicklungen – rasch wachsende Bedeutung und stärkere regionale Kooperation – bergen viele Chancen für eine engere Zusammenarbeit. Die wissensbasierte und technologiegetriebene Ökonomie der Bundesrepublik Deutschland sollte bestmöglich mit den Produktionsstätten neuen Wissens und den aktuellen und zukünftigen Innovationsstandorten der Welt verknüpft zu sein. Die Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung sowie des Aktionsplans des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) "Internationale Kooperation" und soll dazu dienen, eine verstärkte Kooperation von gegenseitigem Interesse mit den besten Institutionen Asiens zu fördern.

Übergreifendes Ziel der Fördermaßnahme ist die Stärkung der Internationalisierung deutscher Einrichtungen in Bildung und Forschung, die Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit in Asien/Ozeanien und die Erleichterung des Zugangs zu asiatischen Forschungseinrichtungen und -netzwerken für deutsche Wissenschaftler.

Die geförderten Vorhaben sollen auch der Vorbereitung von weiterführenden Antragstellungen beim BMBF oder Förderorganisationen wie z. B. Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG) oder Europäischen Union (EU) dienen.

Mit der Fördermaßnahme werden deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen unterstützt, die den Aufbau einer Forschungspräsenz in einem Zielland beabsichtigen. Bei den gemeinsamen Projekten wird besonderer Wert auf die wissenschaftliche Exzellenz der Partner gelegt.

1.2  Rechtsgrundlagen

Der Bund gewährt die Zuwendungen nach Maßgabe dieser Richtlinie, der §§ 23 und 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) und den dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften (VV) sowie der "Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA)" und/oder – der "Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Kostenbasis (AZK)" des BMBF. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Die Bewilligungsbehörde entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

2  Gegenstand der Förderung

Das BMBF stellt deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen Fördermittel für den Aufbau von Forschungspräsenzen mit führenden Forschungsinstitutionen in Australien, China, Indien, Indonesien, Japan, Republik Korea, Malaysia, Neuseeland, Singapur, Thailand, Vietnam in den folgenden Schwerpunktthemen zur Verfügung:

  • Gesundheitsforschung und Medizintechnik,
  • nachhaltige Städte,
  • erneuerbare Energien und Energieeffizienz,
  • Umwelt- und Wassertechnologien.

Vorhaben in anderen Forschungsbereichen können nur in besonderen Fällen berücksichtigt werden.

Die aufzubauenden Forschungspräsenzen in einem Partnerland können z. B. gemeinsame Forschungsgruppen, Laboratorien, Test- und Prüfeinrichtungen, Kommunikationsplattformen, Forschungsstationen, Versuchsanlagen oder Kooperationsnetzwerke sein. Es ist ausdrücklich erwünscht, dass diese neuen Strukturen auf bestehenden Kontakten und Projekten aufbauen. Es werden jedoch keine begonnenen Vorhaben gefördert.

Die Förderung bezieht sich auf Personalkosten für die Koordination des Vorhabens, den Personenaustausch und auf veranstaltungsbezogene Ausgaben/Kosten im Zusammenhang mit Vernetzungs- und Sondierungsmaßnahmen. Die geplanten Maßnahmen sollen folgende Ziele verfolgen:

  • Aufbau und/oder Vertiefung langfristig angelegter Forschungspräsenzen mit Spitzenforschungseinrichtungen in den Zielländern,
  • Etablierung einer nachhaltigen und sichtbaren deutschen Forschungspräsenz im Partnerland,
  • Verbesserte Sichtbarkeit deutscher Wissenschaftsexzellenz im Partnerland,
  • gemeinsamer Beitrag zur Stärkung der Innovationssysteme in Deutschland und dem Partnerland zum beiderseitigen Vorteil,
  • Wissenszuwachs über den Stand der Forschung im jeweiligen Partnerland und die diesbezüglichen Rahmenbedingungen,
  • Internationalisierung der Forschung in Deutschland.

Die Antragsteller müssen bereits in ihrem Förderantrag ein Konzept darlegen, wie die Forschungspräsenz nach Ende des Förderzeitraums dauerhaft weiterfinanziert werden sollen.

3  Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern sowie Zuwendungszweck und Zuwendungsvoraussetzungen erfüllen. Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann nur unter bestimmten Voraussetzungen ergänzend zu ihrer Grundfinanzierung eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben bzw. Kosten bewilligt werden.

4  Zuwendungsvoraussetzungen

Die Projektskizze muss von dem deutschen Antragsteller eingereicht werden. Einer Förderung der Vorbereitung von gemeinsamen Forschungsstrukturen setzt eine grundsätzliche Übereinkunft der Kooperationspartner hinsichtlich ihrer geplanten Zusammenarbeit voraus und muss eine komplementäre Förderung des asiatischen/pazifischen Partners durch eine Förderinstitution des Partnerlandes in Aussicht haben. Es ist nicht vorgesehen, dass mit Mitteln aus dieser Fördermaßnahme ausländische Partner finanziert werden. Dem Antrag ist eine Kooperationsvereinbarung/Letter of Intent beizufügen.

Die Teilnahme weiterer Partner an dem Forschungsvorhaben ist möglich, sofern dies von Vorteil für das Vorhaben ist und weitere Partner eigene Mittel einbringen.

Vorhaben, die im Rahmen dieser Bekanntmachung beantragt werden, sollten das Potential für eine langfristige und nachhaltige Kooperation dokumentieren.

Die Zuwendungsempfänger sind verpflichtet, sich an möglichen evaluierenden Maßnahmen zu beteiligen und Informationen für die Bewertung des Erfolgs der Fördermaßnahme bereitzustellen.

5  Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Die Projekte sollen in zwei Phasen gegliedert sein. Für eine zweijährige Aufbauphase werden Fördermittel in Höhe von 100 000 Euro pro Projekt und Jahr, für die sich anschließende dreijährige Konsolidierungsphase 150 000 Euro pro Projekt und Jahr zur Verfügung gestellt. Die Förderung beträgt in der Regel 5 Jahre.

Die Projekte werden während der Aufbauphase evaluiert, um die Tragfähigkeit der Maßnahme zu bewerten. Vom Ergebnis der Evaluation hängt die Förderung der Konsolidierungsphase ab. Kriterien hierfür sind u. a.:

  • Stand der Implementierung der Forschungsstruktur,
  • Anzahl gemeinsamer, neu initiierter oder geplanter Forschungsprojekte,
  • Anzahl gemeinsamer Publikationen,
  • Konzept für die Drittmitteleinwerbung,
  • Kofinanzierung bzw. Eigenbeteiligung der ausländischen Partner.

Bemessungsgrundlage für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren – HZ – und der Fraunhofer-Gesellschaft – FhG – die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die individuell bis zu 100 % gefördert werden können.

Die Förderung sieht grundsätzlich folgende zuwendungsfähige Ausgaben/Kosten vor:

a.    Reisen und Aufenthalte von deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Expertinnen und Experten
Für die Förderung von Reisen und Aufenthalten deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Expertinnen und Experten gilt:
Die An- und Abreisekosten/-ausgaben inklusive notwendiger Visa (bei Flugtickets: Economy-Class) bis zum und vom Zielort im Partnerland sowie das länderspezifische Tagegeld http://internationales-buero.de/media/content/Tagespauschalen_neu.xls werden übernommen. Beiträge zur Krankenversicherung und gegebenenfalls anderen Versicherungen sind durch diese Pauschale bereits abgedeckt und vom Zuwendungsempfänger selbst zu entrichten.
Die Förderung von Reisekosten/-ausgaben und Aufenthalten ausländischer Projektwissenschaftlerinnen/Projekt­wissenschaftler und Expertinnen/Experten erfolgt durch das entsendende Land.

b.    Workshops
Workshops mit bereits bekannten Partnern oder zur Erschließung neuer Kooperationspotentiale können in Deutschland sowie im Partnerland wie folgt unterstützt werden:
Für die Durchführung von Workshops können diverse Ausgaben bzw. Kosten übernommen werden. Bezuschusst werden z. B. die Unterbringung der Gäste, der Transfer, die Bereitstellung von Workshopunterlagen, die angemessene Bewirtung und die Anmietung von Räumlichkeiten. Die Höhe des Zuschusses ist abhängig vom Umfang der Veranstaltung und der Anzahl der ausländischen Gäste. In diesen Fällen wird kein Tagegeld (vgl. Buchstabe a) gezahlt.

c.    vorhabenbezogene Sachmittel und Geräte
Die Gewährung von vorhabenbezogenen Sachmittelzuschüssen (z. B. Verbrauchsmaterial, Geschäftsbedarf, Literatur, Unteraufträge) ist in begrenztem Umfang (bis maximal 10 % der Gesamtfördersumme) möglich. Grundsätzlich nicht übernommen oder bezuschusst wird die übliche Grundausstattung der teilnehmenden Einrichtungen.

d.    Personal zur Koordinierung der internationalen Vernetzung
Vorhabenbezogene Ausgaben/Kosten für wissenschaftliches Personal werden primär zur Koordinierung des Aufbaus bzw. Entwicklung der Forschungsstruktur bezuschusst.

Da es sich um eine Vernetzungs- und Sondierungsmaßnahme und somit nicht um ein originäres Forschungsvorhaben im Sinne der Richtlinien für Zuwendungen auf Ausgabenbasis handelt, kann keine Projektpauschale an Universitäten und Universitätskliniken gewährt werden.

6  Sonstige Zuwendungsbestimmungen

Bestandteil eines Zuwendungsbescheids auf Ausgabenbasis werden die "Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P)".

Bestandteil eines Zuwendungsbescheids an die FhG oder die Helmholtz-Gemeinschaft werden grundsätzlich die "Nebenbestimmungen für Zuwendungen auf Kostenbasis des BMBF an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (NKBF 98)".

7  Verfahren

7.1  Einschaltung eines Projektträgers, Antragsunterlagen, sonstige Unterlagen und Nutzung des elektronischen Antragssystems

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:

DLR Projektträger
Europäische und internationale Zusammenarbeit
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Internet: http://www.internationales-buero.de

Ansprechpartner/innen sind:

Fachliche Ansprechpartnerin:
Dr. Sabine Puch
Telefon: +49 2 28/38 21-14 23
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: sabine.puch(at)dlr.de

Administrative Ansprechpartnerin:

Claudia Gruner
Telefon: +49 2 28/38 21-14 06
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: claudia.gruner(at)dlr.de

Soweit sich hierzu Änderungen ergeben, wird dies im Bundesanzeiger oder in anderer, geeigneter Weise bekannt gegeben.

Zur Erstellung von Projektskizzen ist das elektronische Skizzentool PT-Outline und bei förmlichen Förderanträgen das elektronische Antragssystem „easy-online“ zu nutzen.

Es wird empfohlen, zur Antragsberatung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich.

7.2  Zweistufiges Verfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

7.2.1  Vorlage und Auswahl von Projektskizzen

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 20. Dezember 2016

zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form über das Skizzentool PT-outline (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/users/login/APRA2016) vorzulegen. Der Skizze ist ein Anschreiben/Vorblatt zur Einreichung beizulegen, auf dem der Antragsteller mittels rechtsverbindlicher Unterschrift die Kenntnisnahme sowie die Richtigkeit der in der Skizze gemachten Angaben bestätigen.

Projektskizzen, die nach dem oben angegebenen Zeitpunkt eingehen, können möglicherweise nicht mehr berück­sichtigt werden.

Der Umfang der Projektskizze sollte zehn Seiten nicht überschreiten. In der Skizze sollen folgende Aspekte des Projekts dargestellt werden:

  • Informationen zum Projektkoordinator sowie zu den deutschen und ausländischen Projektpartnern,
  • kurze Darstellung des wissenschaftlichen Vorhabenziels,
  • Angaben zum Stand der Wissenschaft und Technik beim Förderinteressenten (wie Vorarbeiten, vorhandene Erkenntnisse, bisherige Erfahrungen) bezüglich der genannten Forschungsthemen,
  • aussagekräftige Darstellung der angestrebten Forschungsstruktur,
  • Beschreibung der geplanten Arbeitsschritte des Kooperationsprojekts (Konzeption, Ziele, Aufbau und Art der Strukturmaßnahme),
  • Einschätzung der Verwertungs- und Anwendungsmöglichkeiten,
  • Mehrwert der internationalen Zusammenarbeit,
  • geschätzte Ausgaben/Kosten (voraussichtlicher Zuwendungsbedarf).

Die eingegangenen Projektskizzen werden nach folgenden Kriterien bewertet:

  • Erfüllung der formalen Zuwendungsvoraussetzungen,
  • Übereinstimmung mit den Förderzielen der Bekanntmachung und dem in Nummer 2 genannten Gegenstand der Förderung,
  • fachliche Qualität und Originalität des Vorhabens,
  • Qualifikation des Antragstellers und der beteiligten deutschen und internationalen Partner,
  • Konzeption der Forschungsstruktur,
  • Qualität der Zusammenarbeit und Mehrwert für die Partnereinrichtungen.

Entsprechend der oben angegebenen Kriterien und Bewertung werden die für eine Förderung geeigneten Projekt­skizzen ausgewählt. Das Auswahlergebnis wird den Interessenten schriftlich mitgeteilt.

Es besteht kein Rechtsanspruch auf Rückgabe einer eingereichten Projektskizze und evtl. weiterer vorgelegter Unterlagen, die im Rahmen dieser Verfahrensstufe eingereicht wurden.

7.2.2  Vorlage förmlicher Förderanträge und Entscheidungsverfahren

In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert einen förm­lichen Förderantrag vorzulegen, über den nach abschließender Prüfung entschieden wird.

Die förmlichen Förderanträge sind mit Hilfe des elektronischen Antragssystems "easy-online" zu erstellen.

Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können unter der Internetadresse https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare&formularschrank=bmbf abgerufen werden.

Dem förmlichen Antrag ist zwingend eine Vorhabenbeschreibung in deutscher Sprache beizufügen. Diese sollte den Umfang von zehn Seiten nicht überschreiten und folgende Inhalte darstellen:

  • Kooperationsziele,
  • Kooperationserfahrung, bisherige Zusammenarbeit,
  • detaillierte Vorhabenbeschreibung und Arbeitsschritte des Kooperationsprojekts mit einer inhaltlichen und zeitlichen Meilensteinplanung,
  • detaillierte Arbeits- und Zeitplanung,
  • vorhabenbezogene Ressourcenplanung,
  • Mehrwert der internationalen Zusammenarbeit,
  • Erfahrungen der internationalen Partner in der Zusammenarbeit und deren Beiträge zum Vorhaben,
  • Plan zur Verstetigung der Forschungsstruktur mit den Partnern über den Förderzeitraum hinaus,
  • geplante Ausweitung der Zusammenarbeit auf andere Einrichtungen und Netzwerke,
  • Begründung zur Notwendigkeit der Zuwendung.

Die eingegangenen Anträge werden nach folgenden Kriterien bewertet und geprüft:

  • Erfüllung der formalen Bedingungen,
  • Beitrag der Maßnahme zur Intensivierung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit,
  • Beitrag zur Verstetigung bilateraler/internationaler Partnerschaften bzw. Anbahnung/Aufbau neuer internationaler Partnerschaften,
  • Erfahrung des Antragsstellers in internationaler Zusammenarbeit,
  • Qualität der Zusammenarbeit und Mehrwert für die Partnereinrichtungen,
  • Angemessenheit und Notwendigkeit der beantragten Fördermittel,
  • Sicherung der Gesamtfinanzierung des Vorhabens über die volle Laufzeit.

Entsprechend der oben angegebenen Kriterien und Bewertung wird nach abschließender Antragsprüfung über eine Förderung entschieden.

7.3  Zu beachtende Vorschriften

Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für den Nachweis und die Prüfung der Verwendung und die gegebenenfalls erforderliche Aufhebung des Zuwendungsbescheids und die Rückforderung der gewährten Zuwendung gelten die VV zu § 44 BHO sowie die §§ 48 bis 49a des Verwaltungsverfahrensgesetzes, soweit nicht in dieser Förderrichtlinie Abweichungen zugelassen wurden.

8  Inkrafttreten

Diese Richtlinie tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft.

Bonn, den 4. Oktober 2016

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Im Auftrag Dr. L. Mennicken

2017

BMBF-Ausschreibung: Deutsch-Afrikanischer Innovationsförderpreis; 10.01.2017

Der Förderpreis dient der Unterstützung innovationsrelevanter Eigeninitiative in afrikanischen Ländern. Er adressiert die Verwertung von Forschungsergebnissen im Sinne einer anwendungsorientierten, nachhaltigen und gesellschaftliche Bedarfe ansprechenden Ausrichtung von Forschungsaktivitäten. Deutschen Forscherinnen und Forschern ermöglicht er die Zusammenarbeit mit afrikanischen Partnern. Zudem verleiht er den umfangreichen Kooperations­initiativen des BMBF mit afrikanischen Partnern in besonderem Maße Sichtbarkeit.

Der Preis erweitert Konzepte der Individualförderung um einen strukturellen Ansatz: Indem nicht nur bereits erbrachte Forschungsleistungen honoriert werden, sondern der Förderpreis zugleich auf die Durchführung eines Folgeprojekts mit ausdrücklicher Anwendungsorientierung ausgerichtet ist, sollen lokale oder regionale Innovationskapazitäten in einem afrikanischen Partnerland gestärkt werden. Nach Möglichkeit soll ein gefördertes Projekt über die reinen Projektergebnisse hinaus Grundlagen für den Aufbau einer nachhaltigen Innovationsstruktur (z. B. Start-up, Inkubator, forschungsbasiertes Kleinunternehmen) schaffen bzw. eine plan- und darstellbare Perspektive für diesen Strukturaufbau eröffnen.

Der Innovationsförderpreis wird an Forscherinnen und Forscher in afrikanischen Ländern und ihre deutschen Partner für nachgewiesene, herausragende Forschungsleistungen mit Anwendungspotenzial in Verbindung mit einem Nutzungs- oder Verwertungskonzept vergeben. Dieses sollte bereits Perspektiven für die Verstetigung der Kooperation zwischen den Partnern und möglichst für mittel- und langfristigen Strukturaufbau am afrikanischen Standort eröffnen. Der Preis wird in Form einer Projektförderung vergeben, um den Transfer bereits vorhandener, überzeugender Forschungsergebnisse in nutzungsorientierte Problemlösungen, produktorientierte Verwertung und strukturbildende Initiative zu unterstützen.

Die Preisausschreibung orientiert sich an den strategischen Kooperationsschwerpunkten der BMBF-Afrikastrategie. Es werden Verbundprojekte gefördert, die entsprechend dem oben beschriebenen Zuwendungszweck in internationaler Zusammenarbeit vorzugsweise eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten:

  • Umweltwissenschaften,
  • Gesundheitsforschung,
  • Bioökonomie,
  • gesellschaftliche Entwicklung (insbesondere sozial verantwortungsvolle Unternehmenspraktiken, soziale Innovationen, Nachhaltigkeitskonzepte),
  • Ressourcenmanagement (insbesondere In-Wert-Setzung vorhandener Ressourcen vor Ort, Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit),
  • Informations- und Kommunikationstechnologien.

Gemeinsame Arbeitsphasen im afrikanischen Partnerland werden als Bestandteil des Projektkonzepts erwartet. Ebenso ist in der Regel mindestens eine gemeinsame Arbeitsphase der Partner in Deutschland vorzusehen.

Anwärter auf den Preis können auf zwei Wegen am Auswahlverfahren teilnehmen:

a.    Nominierung
Eine Vertreterin/ein Vertreter einer deutschen Hochschule/Forschungseinrichtung bzw. eines Unternehmens schlägt eine Forscherin/einen Forscher an einer afrikanischen Einrichtung für den Preis vor. Die deutsche Einrichtung ­bekundet mit der Nominierung zugleich ihre Bereitschaft, mit den afrikanischen Partnern in einem gemeinsamen Projekt zusammenzuarbeiten. Ein von beiden Seiten entwickeltes und gezeichnetes Projektkonzept wird vorgelegt.

b.    Bewerbung
Afrikanische Anwärter bewerben sich selbst um den Förderpreis und beziehen zugleich einen gemäß Nummer 3 zuwendungsberechtigten deutschen Kooperationspartner in das folgende gemeinsame Projekt ein. Ein von beiden Seiten entwickeltes und gezeichnetes Projektkonzept wird vorgelegt.

In der ersten Verfahrensstufe ist dem Projektträger

bis spätestens 10. Januar 2017

zunächst eine Dokumentation mit folgenden Bestandteilen einzureichen:

  • ein formloses Anschreiben mit der Nominierung/Bewerbung für den Förderpreis,
  • ein kurzer Forschungsbericht zur vorangegangenen, den Preis begründenden Forschungsleistung,
  • eine Projektskizze für das geplante Folgeprojekt.

BMBF-Ausschreibung: Förderung selbstständiger Forschungsgruppen auf dem Gebiet der ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekte der modernen Lebenswissenschaften zweistufiges Verfahren; Frist 17. Januar 2017, 12.00 Uhr

Auszug aus der Ausschreibung – Gegenstand der Förderung:

Diese Förderung soll es mehreren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit abgeschlossener Promotion ermöglichen, eine selbständige Forschungsgruppe aufzubauen, ein längerfristig konzeptioniertes Forschungsprojekt umzusetzen und sich national wie international zu profilieren. Ihnen soll hierdurch die Möglichkeit eröffnet werden, sich auf diese Weise dauerhaft im Wissenschaftssystem zu etablieren und für die Übernahme einer Professur zu qualifizieren. Dabei soll die Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Weiterqualifizierung besonders berücksichtigt werden.

2.1  Thematik/Interdisziplinarität:

Die Forschungsthematik soll aus dem Spektrum der aktuellen Fragestellungen der ELSA der modernen Lebenswissenschaften gewählt werden. Die Fragestellung soll unter Einbeziehung aller hierfür erforderlichen Fachdisziplinen bearbeitet werden. Dabei sollen relevante, international oder auch interkulturell unterschiedliche Sicht- und Herangehensweisen, sowie geschlechtsspezifische Aspekte bei den Vorhaben angemessen berücksichtigt werden.

 2.2  Internationale Vernetzung:

Um die internationale Vernetzung der Geförderten zu unterstützen, können für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungsgruppe Forschungs- und Weiterbildungsaufenthalte an einschlägig ausgewiesenen Forschungs­einrichtungen im Ausland beantragt werden. Auch Aufenthalte ausländischer Gastforscherinnen und -forscher (Fellows) in den deutschen Forschungsgruppen können finanziert werden. Voraussetzung ist jeweils die fachliche Notwendigkeit für die Aufenthalte.

2.3  Strukturelle Voraussetzungen:

Die selbständigen Forschungsgruppen sollen an Forschungseinrichtungen etabliert werden, die aufgrund ihrer fach­lichen Ausrichtung und ihrer strukturellen Gegebenheiten eine optimale Einbettung der interdisziplinären Gruppen ­sicherstellen können. Diese Einrichtungen übernehmen die Arbeitgeberfunktion und stellen die notwendige Infrastruktur zur Verfügung. Die fachliche Leitung übernimmt eigenverantwortlich die Antragstellerin bzw. der Antragsteller, nicht die aufnehmende Institution oder ihre Vertreter. Dies gilt für die Ausarbeitung des Forschungsplans, die Aufstellung des Finanzierungsplans, die Durchführung des Forschungsvorhabens und die Ergebnisverwertung.

Hier kommen Sie zum gesamten Ausschreibungstext:

https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1242.html

 

DFG SPP 1764: The German Labor Market in a Globalized World; Frist: 31.01.2017

The Priority Programme “The German Labor Market in a Globalized World: Challenges through Trade, Technology, and Demographics” (SPP 1764) was established by the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation). The present call invites proposals for the second three-year funding period starting in October 2017.

The central purpose of the Priority Programme is to develop a deeper understanding of the challenges facing labor markets in Germany in particular and throughout Europe in a global context. The programme addresses pertinent research issues on the link between trade, technology, and demographic changes as they affect wages and employment. In an international perspective, the programme will analyze empirically the way the German labor market works with particular emphasis on the role of institutions and policies, on the explanation for the increase in inequality, on demographic changes, and on the links to education and important non-economic motives and outcomes. An understanding of these issues based on microeconomic, microeconometric, and sociological analysis is key for policies relating to skills development of the population at all ages, family issues and gender in the labor market, demography, child development, health, social policies, crime, immigration, as well as the macroeconomic performance of the labor market and the reduction of unemployment. The challenges posed by competition and immigration (including refugee migration) combined with demographic developments do not only affect various labor market groups in different ways (with important consequences for inequality), but also force human resource management practices to adapt.

While being based in the field of labor economics, the Priority Programme takes an interdisciplinary approach linking economic research with labor market research in sociology and research in human resource management as part of business administration. Through its interdisciplinary approach, the programme broadens the scope of traditional labor economics by analyzing the labor market effects of pre-labor market skill development and a broad set of motives driving individual decision-making, by investigating hypotheses from different disciplines, by analyzing the link between labor market and non-labor market outcomes, and by integrating the firm’s management perspective. Building on theoretical contributions, the programme mainly involves empirical research making use of large micro data sets with an emphasis on a comprehensive descriptive analysis or on estimating causal effects in the treatment-control group paradigm. The research may also involve lab or field experiments. The access to individual-level and firm-level labor market data of exceptional quality, the infrastructure to run state-of-the-art experiments, and the close link to the policy debate provide a fertile ground for this Priority Programme.

  • The programme aims to make progress in areas of labor market research. The research areas where the programme invites proposals are:
  • technology, globalization, tasks, wages
  • education, vocational training, demographic changes, cognitive and non-cognitive skills, early childhood development
  • group differences in labor market outcomes
  • imperfect competition, institutions, government policy, unemployment
  • human resource management and organizational change
  • interaction between the labor market and non-labor market outcomes

While the programme has its focus in labor economics, its goals are best met by a broad collaboration involving researchers from different disciplines. The programme invites researchers in the fields of labor economics, sociology, and human resource management as well as related areas to submit proposals.

Proposals for the second three-year funding period, written in English, have to be submitted no later than 31 January 2017 via the DFG’s electronic elan system, selecting “SPP 1764”. General information on proposals in the framework of a Priority Programme (in particular concerning eligibility and admissible funding requests) can be found in guideline 50.05en (part B). See also guideline 54.01en for instructions how to prepare a proposal.

If you are using the elan system for the first time, please note that you need to register yourself and your institutional addresses before being able to submit a proposal. If you are planning to move to a different institution (e.g. with a temporary position for principal investigators) you need to register with the address of the new institution. Please make sure that all (co-)applicants are registered two weeks before the submission deadline, as registration requests must be handled manually by DFG staff.

If you intend to submit a proposal within the Priority Programme, please send a short message to the programme’s coordinator soon. Later on, in addition to the DFG submission via the elan portal, please send a copy of the full project proposal to the programme’s coordinator.

Further information: http://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2016/info_wissenschaft_16_61/

VW-Stiftung: OPUS MAGNUM - Frist: 01. Februar 2017

Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier.

BMBF - Zukunft der Arbeit: Mittelstand - innovativ und sozial; Frist: 01.02.2017

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das technische und soziale Innovationspotenzial mittelständischer Unternehmen zu stärken, um neue Konzepte und Werkzeuge der Arbeitsgestaltung umzusetzen. Die Fördermaßnahme ist Teil der neuen Hightech-Strategie "Innovationen für Deutschland" der Bundesregierung. Sie beruht insbesondere auf dem Programm "Zukunft der Arbeit – Innovationen für die Arbeit von morgen".

 

Zuwendungszweck

Die Art, wie Produktions- und Dienstleistungen erbracht werden, verändert sich rasant durch drei große Trends: Die Globalisierung, die demografische Entwicklung und vor allem die Digitalisierung. Schon heute erreicht die Digitalisierung zwei Drittel der Arbeitswelt in Deutschland; virtuelle und reale Arbeitswelt gehen zunehmend ineinander über. Der Erfolg des Wirtschaftsstandorts Deutschland wird davon abhängen, dass es Wirtschaft und Gesellschaft gelingt, die Digitalisierung konstruktiv für die Produktivität und die Qualität der Arbeitswelt zu nutzen.

Dieser grundlegende Wandel betrifft Produkte und Dienstleistungen gleichermaßen. Er schlägt sich nieder in Produktions- und Arbeitsprozessen sowie in den zugrunde liegenden Betriebsstrukturen. Ihm Form zu geben ist die Herausforderung an die Arbeitsforschung, Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung der Gegenwart. Dies muss im Kontext einer sich ändernden Gesellschaft geschehen, die wiederum durch den demografischen Wandel geprägt wird und neue Wertvorstellungen besitzt, beispielsweise hinsichtlich der Balance zwischen Privatleben und Beruf.

Vor diesem Hintergrund gilt: Wirtschaftlich erfolgreich wird Deutschland bleiben, wenn der Mittelstand, d. h. wenn kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ihre Stärken im Zeitalter der Digitalisierung erhalten und ausbauen. Der Mittelstand ist eine tragende Säule der deutschen Beschäftigung. Rund 16 Millionen Menschen sind hier tätig; ca. 83 % der Ausbildungsplätze werden von mittelständischen Unternehmen bereitgestellt. Über eine Million innovative Mittelständler einschließlich Kleinstunternehmen zählt die KfW. Deshalb ist eine zukunftsfähige Arbeitswelt in Deutschland auf einen zukunftsfähigen Mittelstand angewiesen.

Mit der Fördermaßnahme verfolgt das BMBF das Ziel, das Innovationspotenzial von KMU im Bereich der Arbeitsgestaltung und -organisation durch FuE-Vorhaben zum digitalen Wandel der Arbeitswelt zu stärken. Die Vorhaben sollen von konkreten betrieblichen Anwendungsfällen ausgehen und durch geeignete anwendungsorientierte wissenschaftliche Arbeit unterstützt werden und in "gute Beispiele" übertragen und verallgemeinert werden.

Das BMBF fördert auf der Basis der Förderrichtlinien "Zukunft der Arbeit: Mittelstand – innovativ und sozial" FuE1-Vorhaben mit dem Ziel, neue Werkzeuge und Modelle der Arbeitsgestaltung und -organisation in und mit den KMU zu entwickeln, deren Ergebnisse auch eine Verwertbarkeit in anderen Unternehmen der gleichen Branche oder anderen Teilen der Unternehmenslandschaft erwarten lassen. Die Vorhaben sollen konkrete Gestaltungsmöglichkeiten exemplarisch darstellen und erproben, die für die Arbeitswelt von morgen zum Standard werden können. Sie sollen dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen im betrieblichen Alltag zu verbessern, Arbeitsplätze in Deutschland langfristig zu sichern bzw. neue Arbeitsplätze zu generieren und einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu leisten.

Gegenstand der Förderung

Verbundprojekte

Die Förderrichtlinien sind eingebettet in das BMBF-Programm "Zukunft der Arbeit" (im Internet unter: www.bmbf.de/pub/Zukunft_der_Arbeit.pdf). Das Programm hat das übergeordnete Ziel, gleichermaßen technologische und soziale Innovationen voranzubringen. Es fördert Innovationen in Betrieben, um technischen Fortschritt auch für soziale Innovationen zu nutzen und durch neue Arbeitsprozesse und ein Miteinander der Sozialpartner voranzubringen. Die direkte Verwertbarkeit in Unternehmen und Organisationen und damit die Entfaltung einer gesellschaftlich relevanten Wirkung ist ein wesentliches Ziel.

Gefördert werden risikoreiche, unternehmensgetriebene und anwendungsorientierte Verbundprojekte, die ein arbeitsteiliges und interdisziplinäres Zusammenwirken von Unternehmen mit Forschungseinrichtungen erfordern, zum Thema "Zukunft der Arbeit: Mittelstand – innovativ und sozial". Die FuE-Themen müssen in einer vorwettbewerblichen Zusammenarbeit aufgegriffen werden, die auch entsprechende mittelständische Unternehmen einschließen soll. Zur Verwirklichung einer zukunftsweisenden, innovativen und sozialen Arbeitswelt sollen in diesem Rahmen insbesondere die folgenden Inhalte entlang der neun Handlungsfelder des Programms "Zukunft der Arbeit" gemeinsam zwischen Unternehmen, Forschungspartnern und gegebenenfalls weiteren relevanten Akteursgruppen bearbeitet werden:

  1. soziale Innovationen durch neue Arbeitsprozesse ermöglichen,
  2. neue Arbeitsformen im Kontext von Globalisierung und Regionalisierung erforschen,
  3. Arbeiten im Datennetz – digitale Arbeitswelt gestalten,
  4. Kompetenzen im Arbeitsprozess entwickeln,
  5. neue Werte zwischen Produktion und Dienstleistung kreieren,
  6. Mensch-Maschine-Interaktion für das neue digitale Miteinander,
  7. Potenziale der Flexibilisierung für Beschäftigte und Unternehmen erschließen,
  8. Gesundheit durch Prävention fördern,
  9. Zukunft der Arbeit durch Nachhaltigkeit sichern – ökonomisch, ökologisch, sozial.

Diese Handlungsfelder sind im BMBF-Programm "Zukunft der Arbeit" inhaltlich beschrieben (S. 19 bis 43). Sie enthalten zudem konkrete Erläuterungen zu den jeweiligen Zielen der Förderung und den zu adressierenden Themen.

Wissenschaftliches Projekt

Über die einzelnen zu fördernden Verbundvorhaben hinaus ist beabsichtigt, zum ersten Stichtag ein übergeordnetes wissenschaftliches Projekt zu fördern, das die Ergebnisse der geförderten Vorhaben in einen gesellschaftlich übergreifenden Rahmen stellen soll. Es soll in enger Zusammenarbeit mit den vorhergehend genannten Projekten wissenschaftliche Fragestellungen des Bekanntmachungsgegenstands übergreifend bearbeiten und mit bestehenden wissenschaftlichen Konzepten der Arbeitsforschung und Arbeitsgestaltung verbinden. Es dient dazu, Anschlussfähigkeit in wissenschaftlichen, praktischen und gesellschaftlichen Kontexten des Themas "Mittelstand – innovativ und sozial" zu ermöglichen – entsprechend müssen seine Ergebnisse in diesem System genutzt werden können.

Das wissenschaftliche Projekt umfasst folgende drei Aufgabenbereiche:

•           Forschung

Verknüpfung der Handlungsbereiche der Förderrichtlinien und Zusammenführung zu einem integrierten Gesamtbild auf der Grundlage eigener konzeptionell, empirisch und international angelegter Expertise(n). Synthese der Ergebnisse aus den laufenden Vorhaben.

•           Monitoring, Analyse und Auswirkung

Die aus der kontinuierlichen Beobachtung der Ergebnisse in den Verbünden und den Entwicklungen im Förderschwerpunkt gewonnenen Erkenntnisse sollen in wissenschaftliche und ökonomische Fachdiskussionen eingebracht werden. Die dazu notwendige Aufbereitung in Fachartikeln, Tagungsbeiträgen etc. der projektübergreifenden Schlussfolgerungen dient dem Anschluss an wissenschaftliche und ökonomische Diskussionen zu Innovationspotenzialen und der möglichen Entscheidungs- und Handlungsbedarfe im Forschungsfeld.

•           Transfer

Hierdurch ermöglicht das Projekt den Transfer der Einzelergebnisse in einen breiten wissenschaftlichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Diskurs und stärkt gruppenübergreifende Zusammenarbeit der relevanten Akteure beispielsweise durch regelmäßige Treffen, Workshops und Tagungen; Verbreitung der innerhalb des Projekts erarbeiteten Erkenntnisse und Schlussfolgerungen durch regelmäßige Veröffentlichung der Ergebnisse, Teilnahme an einschlägigen Fachmessen sowie Durchführung einer Abschlussveranstaltung zur Präsentation der Ergebnisse des Förderschwerpunkts.

Auswahlkriterien für das wissenschaftliche Projekt sind:

  • Innovationsgrad und Schlüssigkeit des vorgestellten Lösungsansatzes, insbesondere der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Verbundvorhaben und dem Begleitprojekt
  •  Verknüpfung zum Stand des Wissens und neuartigen Konzepten (national/international)
  • Darstellung und Qualität des Synthesekonzepts sowie Orientierung an den zuvor genannten Handlungsfeldern
  • Qualität des Transferansatzes für unterschiedliche Zielgruppen (z. B. Sozialpartner, Branchen, Verbände, Wissenschaftscommunity sowie Wirtschaftsvertreter und Betriebsleiter mittelständischer Unternehmen) sowie Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit im Kontext des Programms "Zukunft der Arbeit" insgesamt.

Förderhinweis: Das Einreichen einer Skizze für ein wissenschaftliches Projekt schließt die Förderung eines Vorhabens nach Nummer 2.1 aus.

 

Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (mittelständische Unternehmen) sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50 % anteilfinanziert werden können. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung – grundsätzlich mindestens 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten – vorausgesetzt.

Die Bemessung der jeweiligen Förderquote muss die AGVO berücksichtigen. Die AGVO lässt für KMU differenzierte Aufschläge zu, die gegebenenfalls zu einer höheren Förderquote führen können.

Die maximal zulässige Förderungshöhe richtet sich dabei projektspezifisch nach den Bestimmungen des EU-Beihilferechts und insbesondere der AGVO. Gefördert werden in diesem Zusammenhang ausschließlich Beihilfetypen gemäß den Artikeln 25 und 31 AGVO. Die jeweiligen in der AGVO vorgegebenen Förderquoten und Schwellenwerte dürfen dabei nicht überschritten werden.

Bemessungsgrundlage für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer-Gesellschaft die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die individuell bis zu 100 % gefördert werden können.

Bei Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt. (Diese Pauschale ist von der ESF-Kofinanzierung ausgenommen.)

Eine institutionelle Förderung ist ausgeschlossen.

Die maximale Zuschusshöhe für Förderungen nach diesen Richtlinien beträgt 100 % (ESF- und Bundesmittel). Der nationale Eigenanteil der Antragstellenden kann grundsätzlich auch durch andere öffentliche Mittel (z. B. kommunale oder Landesmittel) und nicht-öffentliche Mittel Dritter erbracht werden, sofern Mittel nicht dem ESF oder anderen EU-Fonds entstammen.

Eine Weiterleitung der Zuwendung an Dritte gemäß Nummer 12 der VV zu § 44 BHO ist nicht möglich.

Die Förderdauer beträgt in der Regel drei Jahre. Die einschlägigen Schwellenwerte und Beihilfehöchstintensitäten der AGVO werden bei den jeweiligen Zuwendungen nicht überschritten.

 

Zweistufiges Verfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Vorlage von Projektskizzen

Die Förderrichtlinien sehen in einer ersten Verfahrensstufe zunächst zwei Einreichungsstichtage für Skizzen vor. Dies sind der 1. Februar 2017 und der 1. September 2017 (Datum des Eingangs beim Projektträger).

Die Skizzen sind dem Projektträger in schriftlicher und elektronischer Form in deutscher Sprache vorzulegen. Bei Verbundprojekten ist vom Einreicher der Projektskizze eine zwischen den Partnern abgestimmte Projektskizze vorzulegen.

Die Projektskizzen sind in schriftlicher Form an den

Projektträger Karlsruhe (PTKA)

Karlsruher Institut für Technologie

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1

76344 Eggenstein-Leopoldshafen

mit dem Stichwort "Zukunft der Arbeit – Mittelstand" einzureichen.

Die Einreichung der Projektskizze in elektronischer Form erfolgt über das Internetportal easy-Online unter foerderportal.bund.de/easyonline/.

Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Verspätet eingehende Projektskizzen können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.

Es wird empfohlen, vor der Einreichung der Projektskizzen direkt mit dem Projektträger PTKA Kontakt aufzunehmen.

Die Projektpartner, vertreten durch den Einreicher/Projektkoordinator, reichen eine gemeinsame, begutachtungsfähige Projektskizze im Umfang von maximal 10 DIN-A4-Seiten (1,5-Zeilenabstand, Schriftform Arial, Größe mindestens 11 pt) beim Projektträger sowie über das easy-Online-Portal ein. Projektskizzen müssen einen konkreten Bezug zu den Kriterien dieser Bekanntmachung aufweisen und alle wesentlichen Aussagen zur Beurteilung und Bewertung enthalten.

Für die geplanten FuE-Arbeiten müssen eine überzeugende wissenschaftliche Begründung sowie ein Verwertungskonzept vorgelegt werden.

Die Projektskizze sollte mit folgender Gliederung vorgelegt werden:

  • Ausgangssituation (einschließlich Stand der Technik und Forschung) und themenspezifischer FuE-Bedarf, sowie Motivation und Bedarf bei den Unternehmen bzw. beteiligten Partnern.
  • Zielsetzung, ausgehend vom Stand der Technik und Forschung und den betrieblichen Anwendungen unter besonderer Berücksichtigung bereits vorliegender Ergebnisse und Erkenntnisse aus nationalen oder europäischen Forschungsprogrammen; Neuheit der Projektidee und erwarteter Erkenntniszugewinn.
  •  Konzept zur modellhaften Realisierung des Lösungsansatzes im Unternehmen in der Projektlaufzeit und nach Projektende. Beschreibung der geplanten Forschungsarbeiten und der eigenen Vorarbeiten, auf denen aufgebaut wird, sowie des Lösungsweges.
  • Kosten- bzw. Ausgabenabschätzung, belastbare Planung von Arbeits-, Zeit- und Personalaufwand in Personenmonaten. Um kritische Situationen beim Wechsel von Personal während der Projektlaufzeit zu vermeiden, soll der jährliche Personalaufwand pro Projektpartner möglichst nicht unter 12 Personenmonaten liegen.
  • Möglichkeiten zur breiten Nutzung – insbesondere für mittelständische Unternehmen – sowie Verwertung der Ergebnisse in Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft, in der Fach-/Hochschulausbildung sowie durch Fachverbände und Intermediäre. Die volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung und der vorwettbewerbliche Charakter des Projekts müssen klar daraus zu erkennen sein, z. B. dadurch, dass es von potenziellen Anwendern aktiv unterstützt wird.
  • Kooperationspartner und Arbeitsteilung (für alle Wirtschaftspartner, Organisationen oder Verbände bitte kurze [etwa tabellarische] Firmen-/Organisationsdarstellung, gegebenenfalls Konzernzugehörigkeit sowie Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufführen).

Es steht den Interessenten frei, weitere Punkte anzufügen, die nach ihrer Auffassung für eine Beurteilung ihres Vorschlags von Bedeutung sind.

Gemeinsam mit der Projektskizze ist ein Deckblatt zu erstellen. Das Deckblatt enthält unter anderem Informationen zum Thema des beabsichtigten Verbundprojekts, grob abgeschätzte Gesamtkosten und Projektdauer, Art der Partner sowie die Postanschrift des Einreichers der Projektskizze und der beteiligten Partner sowie die Zuordnung der Skizze zu einem Projekttyp (siehe Nummer 2, Verbundprojekt oder wissenschaftliches Projekt).

Vorlagen für das Deckblatt (pdf-Datei mit Formularfunktion) und die Projektskizze (word-Datei) sind auf der Internetseite www.produktionsforschung.de/national/bekanntmachungen/ verfügbar.

Vollständige Unterlagen für den Postversand an den beauftragen Projektträger:

  • Anschreiben an den Projektträger Karlsruhe mit dem Stichwort "Zukunft der Arbeit – Mittelstand",
  • ein Original der vollständigen Projektskizze und des Deckblatts (hier Zustimmung zur Speicherung der Daten beachten) mit Unterschrift und Stempel,
  • fünf Kopien der Projektskizze (gelocht, lose geklammert).

Die Einreichung der Projektskizze in elektronischer Form erfolgt über das Internetportal easy-Online unter foerderportal.bund.de/easyonline/. Wählen Sie zur Erstellung im Formularassistenten den zur Fördermaßnahme bereitgestellten Formularsatz aus. Folgen Sie dazu der Menüauswahl:

Ministerium: BMBF bzw. Bundesministerium für Bildung und Forschung

(gegebenenfalls Nutzungsbedingungen akzeptieren)

Fördermaßnahme: Zukunft der Arbeit – Mittelstand

Dort laden Sie das Deckblatt als ausgefülltes pdf-Formular (nicht als Scan-Datei!) sowie die Projektskizze als MS-Word- oder pdf-Datei hoch.

Die eingereichten Projektvorschläge stehen untereinander im Wettbewerb. Aus der Vorlage einer Projektskizze kann kein Rechtsanspruch auf Förderung abgeleitet werden.

 

 

 

 

Am 02.02.2017 endet eine Vielzahl von Ausschreibungen in der 6. Gesellschaftlichen Herausforderung "Europe in a changing world - inclusive, innovative and reflective societies":

CO-CREATION FOR GROWTH AND INCLUSION

Innovation Actions

Research and Innovation Actions

Coordination and Support Actions

 

REVERSING INEQUALITIES AND PROMOTING FAIRNESS

Research and Innovation Actions

Coordination and Support Actions

 

ENGAGING TOGETHER GLOBALLY

Research and Innovation Actions

Coordination and Support Actions

 

UNDERSTANDING EUROPE - PROMOTING THE EUROPEAN PUBLIC AND CULTURAL SPACE

Research and Innovation Actions

Coordination and Support Actions

ERA-NETs

BMWi: Smart Service Welt II – neue Anwendungsbereiche für digitale Dienste und Plattformen; zweistufige Ausschreibung, Frist: 02. Februar 2017

Fördergegenstand sind Forschungs- und Entwicklungsprojekte (Pilotvorhaben), die die Entwicklung und Erprobung von Smart-Service-Lösungen in konkreten Anwendungsbereichen voranbringen. Relevant sind insbesondere Anwendungsszenarien aus den Bereichen Beschäftigung, Mobilität, Wohnen und Grundversorgung. Im Mittelpunkt stehen Pilotvorhaben, die hinsichtlich der Förderziele einen hohen Reifegrad sowie eine hohe Breitenwirkung erreichen können. Gesucht sind auch Pilotvorhaben, die ihren Anwendungsschwerpunkt auf der Digitalisierung in ländlichen und kleinstädtischen Kommunen haben.
Es sind integrative Lösungen zu entwickeln, die das Zusammenspiel verschiedener Datenquellen oder Plattformen adressieren, die Daten leistungsfähig und flexibel analysieren, daraus werthaltige Informationen generieren und diese als Dienste bereitstellen. Dies bedeutet im Einzelnen:

  • Innovationen für Anwender und Anbieter zu entwickeln, die gleichzeitig wirtschaftlich attraktiv sind. Dabei entsteht Mehrwert aus hochqualitativen, serviceunterstützten Produkten und Dienstleistungen bzw. in optimierten bzw. automatisierten Entscheidungs-, Unternehmens- und Kooperationsprozessen;
  • plattformgestützte Kooperationsmodelle zwischen Systembetreibern, Plattformbetreibern und Technologiespezialisten in spezifischen Anwendungsbereichen aufzubauen oder weiterzuentwickeln; unterstützt durch Forschungseinrichtungen und weitere Interessengruppen. Ziel sollen neue Dienste und Serviceanwendungen für die Anwender sein;
  • die wirtschaftlichen Potenziale von Service-Technologien zu erschließen, unter Berücksichtigung des Rechtsrahmens;
  • das Vertrauen der Anwender durch eine hohe Verfügbarkeit und Sicherheit der Dienste sicherzustellen sowie
  • einen hohen Akzeptanzgrad durch Nutzerfreundlichkeit, Datenschutz, einfache Zugangs- und Nutzungsmöglichkeiten, offene Schnittstellen und die Unterstützung von Standards zu erreichen.

Für das Zustandekommen von Fördermaßnahmen sind sechs Phasen vorgesehen, wobei die Phasen 1 und 2 einem vorgeschalteten Ideenwettbewerb entsprechen:

  • Phase 1 (04.11.2016 – 09.02.2017): Erarbeitung und Einreichung von Projektskizzen
  • Phase 2 (10.02. – 31.03.2017): Bewertung und Auswahl der besten Skizzen zur Förderung unter Einbeziehung unabhängiger Gutachter. Bitte merken Sie sich den Termin der Jurysitzung in Berlin am 27. und 28. März 2017 vor.
  • Phase 3 (03.04.2017 – 05.05.2017): Synergiefindung zwischen den Gewinnern des Wettbewerbs (Workshop-Termin voraussichtlich 06./07. April), Antragstellerberatung
  • Phase 4 (24.04.2017 – 31.07.2017): Antragstellung
  • Phase 5 (01.08.2017 – 29.03.2018): Antragsprüfung und Bewilligung
  • Phase 6 (01.10.2017 – 01.04.2018): Beginn der Projektdurchführung nach Bewilligung

Einreichungsschluss für Projektskizzen ist der 09. Februar 2017, 12:00 Uhr.

Alle Informationen gibt es hier.

EMEurope ERA-NET: Electric Mobility Europe Call 2016, Frist für Voranträge: 06.02.2017

In collaboration with the European Commission and the European Green Vehicles Initiative Association, European countries and regions set up the Electric Mobility Europe Call 2016 (EMEurope Call 2016) to further promote and advance electric mobility in Europe. Funded projects in the EMEurope Call 2016 shall focus on the application and implementation of e-mobility in urban and suburban areas and their expected outcomes are likely to include an:

  • Intensified uptake of e-mobility in urban and suburban areas
  • Improved connectivity between electric vehicles and the existing infrastructure
  • Increased choice for customers or consumers seeking to reduce the environmental impact of their travel.

The EMEurope Call 2016 will support Research & Innovation projects addressing the following 5 key areas of electric mobility:

  1. System integration (transport, urban and sub-urban areas);
  2. Integration of urban freight and city logistics in e-mobility;
  3. Smart Mobility concepts and ICT applications;
  4. Public Transport;
  5. Consumer behaviour and societal trends.

In the EMEurope Call 2016 14 countries and regions and the European Commission are providing research funds totalling some 23,000,000 EUR for coordinated funding of Research & Innovation projects. The EMEurope call follows a two-step submission and evaluation procedure, starting now with the submission of light proposals. In a next step a full proposal submission will follow for those proposals selected from the light proposal evaluation.

Detailed information and guidance about the formal conditions of the EMEurope Call 2016 and the preparation and submission of light proposals can be found in the EMEurope Call 2016 Guide for Applicants. Submission shall be done through the Call Management Tool. Deadline for the submission of light proposals is 6 February 2017, 17:00 CET.

 

Important Dates

  • 02 November 2016: Launch of the call for light proposals
  • 25 November 2016: Information and Brokerage Event
  • 06 February 2017: Closure of call for light proposals

BMBF: Förderung der Maßnahme "Migration und gesellschaftlicher Wandel" im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms "Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften"; Zweistufiges Verfahren, Frist: 01.03.2017

Das BMBF beabsichtigt die Förderung von Forschungsvorhaben zu den unten beschriebenen Themenfeldern über eine Dauer von bis zu vier Jahren. Gefördert werden Einzel- und Verbundvorhaben:

Themenfeld I: "Diversität und kultureller Wandel durch Zuwanderung"

Die zunehmende Diversität in Deutschland auch aufgrund von Einwanderung verändert kulturelle Erscheinungsformen wie Normen und Werte, Geschlechterrollen, Sprache, Religion, Identität und soziale Beziehungen. Diese beschleunigte kulturelle Pluralisierung setzt Potenziale und Modernisierungsimpulse frei (z. B. in Hinblick auf transnationale Beziehungen, Kompetenzen und weltoffene Einstellungen). Im Falle eines kulturellen Auseinanderdriftens birgt sie aber auch Risiken sozialer Spaltung. Die Aufgabe dieses Themenfelds ist es, die verschiedenen kulturellen Integrationsaspekte und -prozesse, insbesondere wie sie sich in Alltagssituationen darstellen, zu erfassen, zu erklären und sie in Zusammenhang mit einem gesamtgesellschaftlichen kulturellen Wandel zu bringen.

Bisherige Forschungsergebnisse haben z. B. auf die entscheidende Bedeutung des Spracherwerbs in Integrations­prozessen hingewiesen. Sprachkompetenz und sprachliche Variation stehen in engem Zusammenhang mit weiteren kulturellen Erscheinungsformen wie Identität und Norm- und Wertesystemen. Sprachkompetenz ist dabei nicht nur eine entscheidende Voraussetzung für Teilhabe. Aufgrund der basalen Rolle von Sprachkontakt bewirken sprachliche Veränderungen (z. B. hin zu Mehrsprachigkeit oder "hybriden" Sprachen) einen Kulturwandel und sprachliche Variationen schlagen sich im Alltagshandeln wie in sozialen Strukturen nieder.

Auch die Folgen religiöser Pluralisierung durch Migration sind in diesem Zusammenhang von Interesse. Das betrifft sowohl den Einfluss von Migration auf Einstellungen zu Religion in der Gesamtgesellschaft als auch die Bedeutung der Religion der Einwanderinnen und Einwanderer in ihrem Alltagsleben. In welchen Formen wird religiöse Verschiedenheit sozial akzeptiert und wie schlägt sich dies auf Identitäten, Einstellungen und Verhaltensweisen von Zugewanderten und anderen sozialen Gruppen nieder?

Veränderungen in der kulturellen Zusammensetzung der Gesellschaft sind auch ein wesentlicher Grund für einen Norm- und Wertewandel. Allgemein geht es um die Frage, in welchen Alltagssituationen unterschiedliche Werte aktiviert und relevant werden. Denn Werte- und Normsysteme einzelner Einwanderergruppen unterscheiden sich zum Zeitpunkt der Ankunft in der Aufnahmegesellschaft untereinander ebenso, wie sie von denen vorhandener Gruppen differieren. "Mitgebrachte" Werte und Normen ändern sich zum einen im Laufe des individuellen Eingliederungsprozesses, zum anderen über Generationen hinweg. Gleichzeitig wandeln sich die vorherrschenden Werte und Normen der Aufnahmegesellschaft. Eine besondere soziale Bedeutung hat in diesem Zusammenhang z. B. die Frage nach dem Wandel der vorherrschenden Geschlechternormen einzelner Einwanderergruppen und der Aufnahmegesellschaft.

Den hier mit wenigen Beispielen ansatzweise umrissenen kulturellen Wandel zu untersuchen, Problemstellungen zu identifizieren und Lösungsansätze zu entwickeln und zu erproben, ist ein Ziel der zu fördernden Projekte.

Themenfeld II: "Diversität und institutioneller Wandel durch Zuwanderung"

Durch Forschung zum Themenfeld "Diversität und institutioneller Wandel" sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie sich gesellschaftliche Institutionen in Deutschland z. B. in den Bereichen Bildung, Arbeit, Gesundheit, Verwaltung und Politik, wie auch zivilgesellschaftliche Organisationen in Reaktion auf Einwanderung verändert haben und unter Berücksichtigung des demografischen Wandels weiterhin verändern werden. Dieser institutionelle Wandel soll an Fallbeispielen empirisch erforscht werden.

Dabei soll untersucht werden, ob und wie sich unterschiedliche Organisationen durch die Einwanderungssituation verändert haben. Viele Institutionen und Organisationen haben mit verschiedenen Aktivitäten, die zum Teil auf bestimmte Einwanderergruppen zielen, versucht, kulturelle Vielfalt bzw. Diversität zu berücksichtigen und bereits kultursensible Programme eingeführt. Teils verfolgen sie damit das Ziel, eine gleichberechtigte Teilhabe oder zumindest eine Gleichbehandlung von Einwanderinnen und Einwanderern zu ermöglichen.

Zudem soll untersucht werden, inwiefern Migrantinnen und Migranten Organisationen verändern. Eine offene Frage ist in diesem Zusammenhang, in welchem Maße und wie durch die Partizipation von Zugewanderten in einer Organisation ein institutioneller Wandel initiiert wird. Hierbei ist auch der Einfluss zivilgesellschaftlicher Organisationen von Zugewanderten auf den institutionellen Wandel von Interesse. Darüber hinaus interessiert schließlich der Zusammenhang zwischen zivilgesellschaftlichem Handeln im Allgemeinen und dem Wandel von Institutionen in den oben genannten Bereichen.

Die Migrationsforschung hat diesen institutionellen Wandel durch Migration bisher noch nicht über ein breites Spektrum von Sektoren und Organisationstypen hinweg untersucht. Im Rahmen der Fördermaßnahme kann deshalb das gesamte Spektrum von Institutionen und Organisationen in öffentlicher und privater Hand – von den Bereichen Bildung und Arbeit, Gesundheit und Wohlfahrt, Verwaltung und Politik bis hin zur (Pionier-)Rolle der Kulturpolitik – in den Blick genommen werden. Aufschlussreich kann in diesem Zusammenhang der Vergleich von Organisationen unterschied­lichen Typs sein. Zum besseren Verständnis kann auch die Betrachtung von Organisationen in ihren räumlichen Kontexten beitragen. Hier kann wiederum der Vergleich unterschiedlicher räumlicher Kontexte einen Erkenntniswert haben.

In empirischen Studien soll untersucht werden, welche integrativen Effekte institutionelle Veränderungen haben, die auf Einwanderungsprozesse reagieren oder diese erleichtern wollen (z. B. interkulturelle Öffnung oder Diversity-Management). Diese Veränderungen sollen daraufhin untersucht werden, inwieweit sie die gesellschaftliche Teilhabe von Zugewanderten (auch der zweiten und dritten Generation) fördern. In diesem Kontext sind auch neue methodische Zugänge zu Diskriminierungsvorgängen und Gleichstellungspraxis von Interesse.

Forschungsprojekte auf dem hier mit Beispielen ansatzweise umrissenen Themengebiet sollen aus anwendungsorientierter Perspektive neue Forschungsfragen stellen und auf der Grundlage empirischer, praxisbezogener Forschung Lösungsansätze mit dem Ziel der Ermöglichung von Chancengleichheit und gesellschaftlicher Teilhabe entwickeln und erproben.

Alle Informationen unter: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1272.html

BMBF-Bekanntmachung: Förderung von Forschungsverbünden zu Verhaltensstörungen im Zusammenhang mit Gewalt, Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch in Kindheit und Jugend; zweistufiges Verfahren, Frist: 20.03.2017

Gefördert werden sollen Forschungsverbünde, die folgende Bereiche thematisieren:

  • Erforschung von biologischen, psychischen und psychosozialen Ursachen von Gewalt, Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch in Kindheit und Jugend;
  • Erforschung von biologischen, psychischen und psychosozialen Folgen von Gewalt, Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch in Kindheit und Jugend;
  • Erforschung, Erprobung und Praxistransfer von Interventions- und Therapiemöglichkeiten bei Betroffenen und Gefährdeten;
  • Forschung zu Ursachen, Prävention, Diagnostik, Therapie und Verlauf sexueller Präferenz- und/oder Verhaltensstörungen sowie von Persönlichkeitsentwicklungen, die zur Gewaltausübung gegenüber Kindern und Jugendlichen prädisponieren (Täterforschung).

Da sich die Folgen von in der Kindheit und Jugend erlebter (sexualisierter) Gewalt oft über die gesamte Lebensspanne hinweg zeigen, schließen Forschungsfragen auch die Untersuchungen von Erwachsenen mit entsprechenden Lebenserfahrungen mit ein (Verlaufsforschung). Sind alters- oder geschlechtsspezifische Aspekte für das Forschungsgebiet relevant, müssen sie in der Forschungsstrategie und dem Forschungsvorhaben berücksichtigt werden. Sollen geschlechtsspezifische Aspekte nicht einbezogen werden, ist dies zu begründen.

Als nachrangig erachtet werden ausschließlich deskriptive und epidemiologisch orientierte Forschungsansätze ohne begleitende Forschung zum Verständnis der (Patho-)Genese der Verhaltensstörung und/oder der Wirksamkeit von Interventionen.

Die Bekanntmachung richtet sich an medizinische und lebenswissenschaftliche Forschungsdisziplinen (z. B. Psychologie, Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Pädiatrie, Neurowissenschaften), aber auch an sozialwissenschaftliche, juristische und andere Fächer, sofern entsprechende Expertise für die Beantwortung von spezifischen Fragen der Gesundheitsforschung innerhalb eines Verbundes benötigt wird.

Forschungsverbünde können Maßnahmen zur gezielten interdisziplinären Nachwuchsförderung beinhalten (z. B. Rotationsstellen oder Stellen für Nachwuchsgruppenleiterinnen bzw. Nachwuchsgruppenleiter).

Bereits bestehende Forschungsinfrastrukturen sollen nach Möglichkeit und wo sinnvoll einbezogen werden. Wo immer möglich, ist die gezielte Nutzung von bereits existierenden Datensätzen, Materialsammlungen und Kohorten bzw. Stichproben von betroffenen und/oder gefährdeten Personen für Forschungsfragestellungen vorzusehen.

Von der Förderung ausgenommen sind Ansätze, die bereits in anderen Förderprogrammen unterstützt werden oder bereits in der Vergangenheit Gegenstand einer Bundesförderung waren.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 20. März 2017 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

Bei Verbundprojekten sind die Projektskizzen in Abstimmung mit der vorgesehenen Verbundkoordinatorin bzw. dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen. Mit Blick auf das internationale Begutachtungsverfahren wird die Einreichung der Projektskizzen in englischer Sprache empfohlen.

Die Einreichung erfolgt elektronisch über das Internet-Portal https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/GEWALT

 

Alle Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1278.html

 

 

DFG: Priority Programme “Education as a Lifelong Process” (SPP 1646); Frist: 29.03.2017

Since 2009 the National Educational Panel Study (NEPS) – as one of the biggest longitudinal data collection endeavors in social science in Europa and even beyond − provides high-quality, nationally representative longitudinal data on educational careers and developing competencies as well as the conditions and outcomes of educational histories in Germany in scientific use files. Since 2014, NEPS is hosted by the Leibniz Institute for Educational Trajectories (LIfBi) at the University of Bamberg in cooperation with a German-wide network of excellence.

The Priority Programme aims to foster widespread scientific use of the data and the research opportunities offered by the NEPS. This call is open to all interested researchers working on educational issues in Germany from all related disciplines in social sciences. Equal access to the data is granted for prospective applicants. Further information is available at the NEPS homepage (see below).

The overall purpose of this final funding period is a first stocktaking of the full new NEPS research opportunities. A special focus refers to longitudinal analyses on basic and applied research questions. Running projects are encouraged to add a longitudinal extension by including more measurement points or more than one cohort to their research. Furthermore, new projects are invited especially for innovative longitudinal analyses and/or with an emphasis on comparative, methodological and/or interdisciplinary research questions. The great advantage of NEPS data is the possibility to enrich the NEPS datasets with various other data sources to explore advanced research potentials. Initiatives to merge or link additional information to NEPS-data as well as to extend already existing enriched datasets in cooperation with other projects are encouraged and supported. For more information about the options and possibilities, please contact the coordinators of the Priority Programme (see below). Focussed proposals on issues like substantive or methodological research on competence development across the lifespan or in different age ranges, educational trajectories, international as well as cohort comparative analyses are especially welcome.

Submitted research projects should focus on one of the following themes:

  • Substantive analyses utilising the NEPS database. This includes descriptions and analyses of educational transitions, careers, and competence developments over shorter and longer spans in the life course as well as all kinds of theory-driven studies on educational processes. The design and the data collection of the NEPS are based on a broad range of theories and hypotheses from sociology, psychology, education sciences, pedagogy, and economics regarding the conditions and consequences of education as a lifelong process.
  • Linking and analysing NEPS data together with other national and/or international data-sets in order to validate instruments and to conduct theory-driven (comparative) analyses. In particular, projects are welcome on cross-national or national comparisons of educational transitions or pathways and competence developments using data from various NEPS cohorts and other longitudinal studies. Projects are also invited which match data from other data sources in Germany (e.g. data from the statistical offices of the federal states in Germany or other data) to the NEPS database.
  • Addressing methodological issues relevant to the NEPS. Analyses of education as a lifelong process require advanced quantitative longitudinal methodology and suitable measurement instruments. The Priority Programme therefore invites projects which apply and further develop new methodology and techniques of longitudinal data analysis. Particularly useful are projects with a focus on mode effects and/or validity (e.g. by comparing NEPS measurements and assessments to other large-scale studies), primarily in competence measurements over the life course and projects with a focus on the development of new methods of item and unit imputation in the case of longitudinal studies in a multilevel design. However, the Priority Programme also invites projects which further develop statistical and data management tools for longitudinal data analysis.

Proposals for the third two-year funding period should be submitted via DFG’s electronic submission system elan by 29 March 2017. Please select the appropriate call “SPP 1646 – Education as a Lifelong Process” when submitting your proposal. All proposals must be written in English.

Further information: https://spp1646.neps-data.de/Home.aspx

 

BMBF-Ausschreibung: Förderung von Forschungsverbünden zur psychischen Gesundheit geflüchteter Menschen; zweistufiges Verfahren, Frist: 30.03.2017

Gegenstand der Förderung

Gefördert werden interdisziplinäre Forschungsverbünde, die Kompetenzen in den Bereichen der klinischen Forschung und der Versorgungsforschung bündeln. Die Verbünde sollen Fragestellungen bearbeiten, die einen hohen Wert für die Diagnose, Therapie oder Prävention von psychischen Störungen und Belastungen bei geflüchteten Menschen haben und die sinnvoll nur in Kooperation mehrerer Arbeitsgruppen bearbeitet werden können.

Gefördert werden translationale, an der Versorgungsrelevanz ausgerichtete Forschungsansätze, die darauf abzielen, mit ihren Ergebnissen zu einer möglichst schnellen und wissenschaftlich abgesicherten Verbesserung der Versorgungssituation von geflüchteten Menschen mit psychischen Störungen und Belastungen beizutragen. Bestehende Versorgungsangebote sollen an den realen Bedarf angepasst werden. Forschungsergebnisse aus dem Kontext weltweiter Fluchtbewegungen sollen auf ihre Übertragbarkeit hinsichtlich der spezifischen Situation in Deutschland überprüft werden. Wo nötig sollen neue, niederschwellige, zielgruppen- und kultursensible Ansätze zur Prävention von psychischen Erkrankungen und Versorgung der Betroffenen erforscht werden.

Es können Forschungsansätze beispielsweise zu folgenden Themen bearbeitet werden:

  • Analyse der vorhandenen regionalen und überregionalen Angebote zur Diagnostik, Therapie und Prävention und ihrer Nutzung;
  • Entwicklung neuer oder Optimierung bestehender evidenzbasierter, zielgruppenspezifischer, effizienter, kultur­sensibler Konzepte zur Diagnostik, Therapie und Prävention; wo sinnvoll, standortübergreifende Harmonisierung vorhandener Ansätze;
  • Entwicklung oder Anpassung von Versorgungsmodellen unter Alltagsbedingungen;
  • Forschung zur Dissemination und Implementierung zielgruppenspezifischer Versorgungsansätze;
  • Verbesserung der Adhärenz gegenüber Versorgungs- und Präventionsangeboten;
  • Forschung zu möglichen Resilienz-, Schutz- und Risikofaktoren;
  • Untersuchungen zu den Strukturen des Versorgungssystems, ihrer Zugangswege und zur Gestaltung niederschwelliger Versorgungsstrukturen sowie zum Abbau von Barrieren beim Zugang und innerhalb des Versorgungssystems;
  • Abschätzung der Kosten für das Gesundheitssystem, sozioökonomische Studien.

Der Schwerpunkt der Verbundaktivitäten sollte auf der klinischen und der Versorgungsforschung liegen. Biomedizinische Fragestellungen, etwa zu Resilienz- und Schutzfaktoren, können im Rahmen der Verbünde ebenfalls gefördert werden, wenn sie einen substanziellen Beitrag zu den Arbeiten des Verbunds liefern.

Zur Bearbeitung der jeweiligen Fragestellungen sollen interdisziplinäre Forschungsverbünde gefördert werden, die alle für die jeweilige Fragestellung relevanten Disziplinen umfassen, beispielsweise die Medizin, die Psychologie, die Naturwissenschaften sowie die Sozial-, Kultur- und Geisteswissenschaften, die Gesundheitswissenschaften und die Gesundheitsökonomie. Weitere Expertisen aus Disziplinen mit intensivem Praxisbezug zu geflüchteten Menschen in Deutschland, etwa aus den Bereichen der Pädagogik, der Sozialarbeit oder der Allgemein- und Notfallmedizin können, wo dies zur Beantwortung spezifischer Forschungsfragen innerhalb eines Verbunds notwendig ist, mit eingeschlossen werden.

Forschungsverbünde und -ansätze können regional oder überregional angelegt sein. Bei ausschließlich regional ausgerichteten Verbünden und Forschungsprogrammen sollte die Übertragbarkeit der zu erwartenden Ergebnisse auf andere Standorte überprüft werden.

In den Verbünden ist eine enge Vernetzung zwischen Forschung und Praxis und den beteiligten Teildisziplinen vorzusehen. Die Forschungsprojekte eines Verbunds müssen durch ihren kooperativen, interdisziplinären Charakter überzeugen (d. h. durch ihren Nutzen von der Vernetzung und ihren Mehrwert für den Verbund). Partizipatorische Ansätze, d. h. die Einbindung geeigneter geflüchteter Menschen in die Ausarbeitung und in die Durchführung des Forschungsprogramms, sind dort, wo sie angemessen sind, erwünscht.

Es wird erwartet, dass die zur Förderung ausgewählten Forschungsverbünde über die eigenen Verbundgrenzen hinweg miteinander kooperieren. Fragestellungen mit übergreifender Bedeutung für mehrere Verbünde, beispielsweise zur Nutzung von Versorgungsangeboten, zur Entwicklung gemeinsamer Screening-Methoden oder zum Aufbau von forschungsbezogenen Routinedaten-Systemen, können im Rahmen verbundübergreifender Querschnittsaktivitäten gefördert werden. Sie sind in den Skizzen kurz darzulegen. Das BMBF behält sich vor, über die Einrichtung entsprechender Fördermodule zu einem späteren Zeitpunkt zu entscheiden.

Geschlechtsspezifische Aspekte sollen bei den Vorhaben nach Möglichkeit in angemessener Weise berücksichtigt werden.

Nicht gefördert werden:

  • Einzelvorhaben ohne Zugehörigkeit zu einem Verbund;
  • Verbünde, die gänzlich dem Bereich der grundlagennahen biomedizinischen Forschung zuzuordnen sind;
  • tierexperimentelle Studien;
  • klinische Studien, an deren Ergebnissen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft ein unmittelbares Interesse haben.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens zum 30. März 2017 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

Die Skizze wird durch die vorgesehene Verbundkoordinatorin bzw. den vorgesehenen Verbundkoordinator eingereicht.

Die Einreichung erfolgt elektronisch über das Internet-Portal https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/flucht

 

 

DFG: Deutsch-Israelische Projektkooperation (DIP) – German-Israeli Project Cooperation; Frist: 31.03.2017

Project Funding

Participant institutions in Israel are invited to submit proposals which may come from all fields of science and research. Proposals shall be so designed as to be carried out in close cooperation between the Israeli and the German project partners. They must contain a description of the joint work plan for both, the Israeli and the German side. The quality of the research work and the strength of the scientific cooperation including the exchange of scientists, in particular young researchers (PhDs/Postdocs), are the main criteria for the review and selection. Principal investigators on both sides need to have adequate working conditions over the full period of the project.

Eligibility and Deadline

Eligible for the submission of proposals are:

  • Bar-Ilan University
  • Ben-Gurion University of the Negev
  • The University of Haifa
  • The Hebrew University of Jerusalem
  • Tel Aviv University
  • Technion – The Israel Institute of Technology
  • Weizmann Institute of Science

Each of these institutions is entitled to submit two proposals which makes altogether 14.

Please note: No direct submission by researchers from either Israel or Germany can be accepted.

The procedure is carried out in two stages:

The first stage takes place in Israel.

The Research Authorities of the seven institutions are responsible

  • for the selection among pre-proposals which they solicit and receive through an internal procedure
  • and for the formal correctness of the 14 proposals which are selected for submission to the DFG.

Key date: The deadline for the submission of these full proposals is 31 March 2017.

The second stage takes place in Germany.

DFG organises a review of the 14 full proposals and submits the result to a committee of experts which formulates a recommendation to the main financial committee for decision.

Key dates:

  • Submission of full proposals to DFG: 31 March 2017
  • Review of proposals: by October 2017
  • Decision by DFG and notification: December 2017
  • Beginning of granted projects: 1 January 2018

Duration of Projects

In all submissions the research shall be planned for a period of five years.

Budget

The financial plan must state the institutional resources available to the project on both sides and identify the additional needs. The total budget requested for the Israeli and the German partners may amount to a total of €1,655,000 for a maximum duration of five years.

Funding may include running costs (staff, materials, travel) and instrumentation. The equipment must be advanced and highly specialised and specifically needed for the conduct of the project and not of a general kind for basic needs of the institute.

If a project comprises several groups on both or either sides a financial plan has to be drawn up for each group individually. In each project the share between the Israeli and the German partners can be freely negotiated. Normally it should be around 50:50 percent. The German partner’s contribution, however, should not be below 30 percent for the five-year period. Industrial partners participate at their own expense.

Further Information

For additional information on the DFG please see:

BMBF-Bekanntmachung: Forschung zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten; einstufiges Verfahren, Frist: 31.03.2017

Gegenstand der Förderung

Schwerpunkte der Forschungsförderung sind folgende Fragestellungen:

  • strukturelle Bedingungen sexualisierter Gewalt in pädagogischen Kontexten,
  • personale und interaktionale Bedingungsfaktoren sexualisierter Gewalt im Spannungsverhältnis von Nähe und Distanz in pädagogischen Kontexten,
  • Resilienz und Salutogenese stärkende Faktoren für eine verbesserte sexuelle Selbstbestimmung, zur Abwehr und Verarbeitung sexualisierter Grenzverletzungen und zur Entwicklung förderlicher Rahmenbedingungen,
  • Evaluation und (Weiter-)Entwicklung präventiver pädagogischer Konzepte, Strategien und Materialien einschließlich Fort- und Weiterbildungskonzepte für Fachkräfte und sonstige im pädagogischen Bereich Beschäftigte.

Forschungsvorhaben können mehrere der genannten Schwerpunkte gleichzeitig adressieren.

Die zu fördernden Forschungsvorhaben sollen auf Fragen der sexualisierten Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und auf pädagogische Kontexte fokussiert sein. Andere Gewaltformen, die Kinder und Jugendliche in Verbindung mit sexualisierter Gewalt betreffen, und Schnittstellen zu anderen Kontexten wie Familie oder Freizeit, die in unmittelbarer Verbindung zu institutionellen pädagogischen Kontexten stehen, können in den Forschungsvorhaben mit berücksichtigt werden. Dies ist im Einzelfall zu begründen.

Diese Richtlinien richten sich dementsprechend insbesondere an Forscherinnen und Forscher sozialwissenschaftlicher, erziehungswissenschaftlicher und psychologischer Forschungsdisziplinen. Forscherinnen und Forscher anderer Disziplinen wie beispielsweise Medizin oder Lebenswissenschaften können als Verbundforschungspartner einbezogen werden.

Inter- und multidisziplinäre Forschungsansätze auch in Verbünden und Netzwerkstrukturen mit Praxispartnern sowie partizipative Forschungsansätze, bei denen von der Forschungsfrage betroffene Personen und Gruppen partnerschaftlich in den Erkenntnisprozess einbezogen werden, sind ausdrücklich erwünscht.

Die Forschung soll insbesondere die Wissensbasis und Handlungskompetenz in der pädagogischen Praxis stärken. Forschungsergebnisse sollen über Einzellösungen hinausweisen und grundsätzlich breit anwendbar sein. Eine fundierte Disseminations- bzw. Transferstrategie, die perspektivisch über das Vorhabenende hinausreicht, wird erwartet.

 

Verfahren

Das Förderverfahren ist einstufig angelegt.

Anträge auf Förderung können bis zum 31. März 2017 gestellt werden. Anträge, die nach diesem Zeitpunkt eingehen, können möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.

Der Umfang der Vorhabenbeschreibung darf bei Einzelvorhaben 25 Seiten und bei Verbundvorhaben 30 Seiten (Schriftgrad 12, Arial, 1½-facher Zeilenabstand, 2,5 cm Rand, exklusive Literaturangaben) nicht überschreiten.

Die Anträge müssen enthalten:

  • AZA-, AZAP- bzw. AZK-Formulare mit rechtsverbindlicher Unterschrift,
  • Vorhabenbeschreibung.

Angaben, die nur bei gegebenem Antragsinhalt notwendig sind:

  • Stellungnahme zum Ergebnis der Prüfung, ob eine Nutzung von Daten aus dem Nationalen Bildungspanel (NEPS) oder anderer Datenbestände beispielsweise aus der empirischen Sozial- oder Bildungsforschung für die Unter­suchung der Fragestellung möglich ist.
  • Stellungnahme zur Umsetzung des Managements der selbst generierten Daten.

 

Alle Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1277.html

BFHZ - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung; Frist: 15.04.2017

Das BFHZ wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird das BFHZ-CCUFB durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsverfahren

Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite des BFHZ befindet. Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ, bzw. extern  begutachtet.

Förderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren Förderumfang 5.000,--€ übersteigen, durchlaufen zusätzlich eine externe Evaluierung.

Haushaltsvorbehalt

Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite des BFHZ („Download").

Antragstellung

Die Antragstellung erfolgt vor dem jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres) über das Online-Antragsverfahren >>.

BMBF: Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen; zweistufig, Frist: 01. Juni 2017

Das BMBF fördert auf der Basis der Förderrichtlinie "Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen" FuE1-Vorhaben mit dem Ziel, übertragbare Werkzeuge und Modelle für eine humane Arbeitsgestaltung und -organisation in und mit den Unternehmen zu entwickeln. Die Verwertbarkeit und die Übertragbarkeit muss dargestellt werden.

Gegenstand der Förderung sind FuE-Aufwendungen im Rahmen unternehmensgetriebener, vorwettbewerblicher Verbundvorhaben zum Thema "Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen". In den Verbundprojekten sind mindestens die folgenden Inhalte systematisch und in ihrer Gesamtheit gemeinsam zwischen Unternehmen, ­Forschungspartnern und gegebenenfalls weiteren relevanten Akteursgruppen zu bearbeiten. Die hierfür grundlegenden Erfolgsfaktoren sind im Programm "Zukunft der Arbeit" beschrieben (siehe S. 14 bis 18).

Die Vorhaben sollen konkrete, innovative Gestaltungsmöglichkeiten exemplarisch darstellen, die für die Arbeitswelt von morgen zum Standard werden können und sich dabei an den folgenden, inhaltlich in sich zusammenhängenden, Punkten orientieren. Der Handlungsbedarf zielt vor allem auf folgende, ineinandergreifende Bereiche:

  • Muster von Geschäftsmodellen hybrider Wertschöpfung sollen entwickelt bzw. prototypisch umgesetzt und optimiert werden. Es ist darzulegen, welche Veränderungen und Anforderungen durch hybride Wertschöpfung dabei zu erwarten sind.
  • Ausgehend von den Geschäftsmodellen soll deren Wirkung auf zentrale Fragen der Arbeit, so z. B. der Arbeitsorganisation und der Arbeitsabläufe, dargestellt werden. Hierfür sind integrative Modelle zur Neugestaltung von Organisation und Prozessen zu entwickeln, die hybride Wertschöpfung und gleichzeitig eine innovative Gestaltung humaner Arbeitsbedingungen ermöglichen.
  • Neue Formen der Zusammenarbeit in Teams, neue Führungsmodelle und neue betriebliche Kooperations- und Beteiligungsformen in neuen Netzwerken von Unternehmen und mit dem Kunden sollen entwickelt werden. Es ist zu zeigen, wie hybride Wertschöpfung sozialverträglich organisiert und wie die Veränderungsprozesse in Unternehmen im sozialpartnerschaftlichen Zusammenwirken erfolgreich gestaltet werden können.
  • Neue Ansätze der betrieblichen Kompetenzentwicklung sollen abgeleitet und ausgearbeitet werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der neuen Qualität der funktions- und organisationsübergreifenden sowie kundenbezogenen Arbeit bei hybrider Wertschöpfung.

Wissenschaftliches Projekt

Über die einzelnen zu fördernden Verbundvorhaben hinaus ist beabsichtigt, ein übergeordnetes wissenschaftliches Projekt zu fördern, das die Ergebnisse der geförderten Vorhaben in einen gesellschaftlich übergreifenden Rahmen stellen soll. Es soll das gesamte Feld der Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen wissenschaftlich umfassen. Es dient dazu, Anschlussfähigkeit im wissenschaftlichen, praktischen und gesellschaftlichen Kontexten des Themas "Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen" zu ermöglichen – entsprechend müssen seine Ergebnisse in diesen Systemen genutzt werden können.

Das wissenschaftliche Projekt umfasst folgende drei Aufgabenbereiche:

  • Forschung
    Verknüpfung der Handlungsbereiche der Förderrichtlinien und Zusammenführung zu einem integrierten Gesamtbild auf der Grundlage eigener konzeptionell, empirisch und international angelegter Expertise(n). Synthese der Ergebnisse aus den laufenden Vorhaben.
  • Monitoring, Analyse und Auswirkung
    Aus der kontinuierlichen Beobachtung der Ergebnisse in den Verbünden und den Entwicklungen im Förderschwerpunkt gewonnene Erkenntnisse, sollen in wissenschaftliche und ökonomische Fachdiskussionen eingebracht werden. Die dazu notwendige Aufbereitung in Fachartikeln, Tagungsbeiträgen etc. der projektübergreifenden Schlussfolgerungen dient dem Anschluss an wissenschaftliche und ökonomische Diskussionen zu Innovationspotenzialen und der möglichen Entscheidungs- und Handlungsbedarfe im Forschungsfeld.
  • Transfer
    Hierdurch ermöglicht das Projekt den Transfer der Einzelergebnisse in einen breiten wissenschaftlichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Diskurs und stärkt gruppenübergreifende Zusammenarbeit der relevanten Akteure beispielsweise durch regelmäßige Treffen, Workshops und Tagungen; Verbreitung der innerhalb des Projekts erarbeiteten Erkenntnisse und Schlussfolgerungen durch regelmäßige Veröffentlichung der Ergebnisse, Teilnahme an einschlägigen Fachmessen sowie Durchführung einer Abschlussveranstaltung zur Präsentation der Ergebnisse des Förderschwerpunkts.

In dem wissenschaftlichen Projekt sollen insbesondere die folgenden Fragestellungen bearbeitet werden:

  • rechtliche Aspekte, insbesondere des Arbeitsrechts, des Handels- und Zivilrechts, z. B. Fragen der Haftung über Unternehmensgrenzen hinweg,
  • mögliche Modifikationen bzw. Neugestaltung von Berufsbildern, Erwerbsbiografien und Lebensarbeitszeitmodellen,
  • volkswirtschaftliche Aspekte des Wandels zu hybriden Wertschöpfungssystemen.

Die Einbindung der Sozialpartner z. B. durch Workshops, Dialogforen, Konferenzen etc. ist für die Fragestellungen unverzichtbar. Auch die Arbeit der für diese Themen neuen und einschlägigen Innovationslabore (z. B. des "Future Work Lab" in Stuttgart) und Kompetenzzentren etc. in Deutschland ist dabei zu berücksichtigen bzw. einzubinden.

Förderhinweis: Das Einreichen einer Skizze für das wissenschaftliche Projekt schließt die Förderung eines Vorhabens als Partner in einem Verbundprojekt nach Nummer 2.1 aus.

Zuwendungsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Förderung ist grundsätzlich das Zusammenwirken von mehreren unabhängigen Partnern zur Lösung von gemeinsamen Forschungsaufgaben (Verbundprojekte), die den Stand der Technik deutlich übertreffen. In den Vorhaben sollen die in Nummer 2 genannten FuE-Aspekte als Schwerpunkte erkennbar sein.

Die Vorhaben sollen dauerhafte Innovationsprozesse in den Unternehmen anstoßen und eine Laufzeit von drei Jahren möglichst nicht überschreiten.

 

Die Projektvorschläge sollen sich durch Leitbildfunktion und Referenzcharakter insbesondere zur Stärkung mittelständischer Unternehmen auszeichnen. Es sollen interdisziplinäre Forschungsansätze und ganzheitliche Lösungen unter Einbeziehung der entsprechenden Fachdisziplinen umgesetzt werden. Die Beteiligungen von mittelständischen Unternehmen sind dabei für die Erfüllung der Zuwendungsvoraussetzungen von wesentlicher Bedeutung.

 

Berücksichtigt werden ausschließlich Vorschläge, die eine modellhafte Realisierung der Lösungsansätze in den beteiligten Unternehmen in der Projektlaufzeit und nach Projektende vorsehen, die Ergebnisse ohne weitere Förderung rasch zu einer breiten Anwendung bringen, sowie eine Übertragbarkeit und Verwertung in weite Teile der Unternehmenslandschaft in Deutschland oder dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) erwarten lassen. Der Kooperation mit kompetenten Umsetzungsträgern wird dabei große Bedeutung beigemessen.

 

Eine signifikante Breitenwirkung wird insbesondere im Hinblick auf KMU erwartet. Antragsteller müssen die Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen, geförderten Verbünden, der Begleitforschung und Initiativen in diesem Bereich haben. Es wird erwartet, dass sie im vorwettbewerblichen Bereich und unter Wahrung ihrer ­Geschäftsgeheimnisse einen unternehmensübergreifenden, intensiven Erfahrungsaustausch aktiv mitgestalten und an öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen des BMBF (z. B. Tagungen des BMBF, Messeauftritte, Innovationsplatt­formen) mitarbeiten.

 

Antragsteller sollen sich – auch im eigenen Interesse – im Umfeld des national beabsichtigten Vorhabens mit dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation vertraut machen. Sie sollen prüfen, ob das beabsichtigte Vorhaben spezifische europäische Komponenten aufweist und damit eine ausschließliche EU-Förderung möglich ist. Weiterhin ist zu prüfen, inwieweit im Umfeld des national beabsichtigten Vorhabens ergänzend ein Förderantrag bei der EU gestellt werden kann. Dies soll im nationalen Förderantrag kurz dargestellt werden.

 

Die Partner eines Verbundprojekts regeln ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung. Vor der Förderentscheidung über ein Verbundprojekt muss eine grundsätzliche Übereinkunft über bestimmte vom BMBF ­vorgegebene Kriterien nachgewiesen werden. Einzelheiten sind dem "Merkblatt für Antragsteller/Zuwendungsempfänger zur Zusammenarbeit der Partner von Verbundprojekten", das von Antragstellern und Zuwendungsempfängern zu beachten ist, zu entnehmen (BMBF-Vordruck Nr. 0110, Fundstelle: https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare&formularschrank=bmbf; – Allgemeine Vordrucke und Vorlagen für Berichte).

 

Vorhaben von Großunternehmen können unter diesen Förderrichtlinien nur dann gefördert werden, wenn die Vorhaben ohne die öffentliche Förderung nicht oder nicht in diesem Umfang durchgeführt würden oder wenn die öffentliche Förderung zu einer signifikanten Beschleunigung der Entwicklung führt, wenn also ein Anreizeffekt im Sinne von Artikel 6 AGVO vorliegt.

Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50 % anteilfinanziert werden können. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung – grundsätzlich mindestens 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten – vorausgesetzt.

Die Bemessung der jeweiligen Förderquote muss die AGVO berücksichtigen. Die AGVO lässt für KMU differenzierte Aufschläge zu, die gegebenenfalls zu einer höheren Förderquote führen können.

Die maximal zulässige Förderungshöhe richtet sich dabei projektspezifisch nach den Bestimmungen des EU-Beihilferechts und insbesondere der AGVO. Gefördert werden in diesem Zusammenhang ausschließlich Beihilfetypen gemäß den Artikeln 25 und 31 AGVO. Die jeweiligen in der AGVO vorgegebenen Förderquoten und Schwellenwerte dürfen dabei nicht überschritten werden.

Bemessungsgrundlage für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer-Gesellschaft die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die individuell bis zu 100 % gefördert werden können.

Bei Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt (Diese Pauschale ist von der ESF-Kofinanzierung ausgenommen).

Eine institutionelle Förderung ist ausgeschlossen.

Die maximale Zuschusshöhe für Förderungen nach diesen Richtlinien beträgt 100 % (ESF- und Bundesmittel). Der nationale Eigenanteil der Antragstellenden kann grundsätzlich auch durch andere öffentliche Mittel (z. B. kommunale oder Landesmittel) und nicht-öffentliche Mittel Dritter erbracht werden, sofern Mittel nicht dem ESF oder anderen EU-Fonds entstammen.

Die Förderdauer beträgt in der Regel 3 Jahre.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger bis spätestens 1. Juni 2017 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form in deutscher Sprache vorzulegen. Bei Verbundprojekten ist vom Einreicher der Projektskizze eine zwischen den Partnern abgestimmte Projektskizze vorzulegen.

Alle Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1268.html

Volkswagenstiftung: Lichtenberg-Professuren; Frist: 01.06.2017

Lichtenberg-Professuren

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: Professur
  • bis zu 1,5 Mio. Euro
  • max. 5 Jahre
  • herausragende (Nachwuchs-)Wissenschaftler(innen), die eigenständig in innovativen und interdisziplinären Bereichen forschen wollen
  • Voraussetzungen: Tenure-Track-Zusage der Universität; Promotion vor max. 4 bzw. 7 Jahren; Wechsel des akademischen Umfelds in den letzten fünf Jahren; längerer Auslandsaufenthalt
  • Zusatzleistungen: Weiterbildungsmaßnahmen; besondere familienbezogene Leistungen; Zusatzförderung für geflohene Wissenschaftler(innen); Förderung von Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation
  • Stichtag: 01.06.2017

VW-Stiftung: Freigeist-Fellowships - Frist: 12. Oktober 2017

Freigeist-Fellowships

Die fachoffenen Freigeist-Fellowships richten sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten nach der Promotion, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten.

Ziel der Initiative

Ein Freigeist-Fellow – das ist für die VolkswagenStiftung eine junge Forscherpersönlichkeit, die neue Wege geht, Freiräume zu nutzen und Widerstände zu überwinden weiß. Sie schwimmt – wenn nötig – gegen den Strom und hat Spaß am kreativen Umgang mit Unerwartetem, auch mit unvorhergesehenen Schwierigkeiten. Ein Freigeist-Fellow erschließt neue Horizonte und verbindet kritisches Analysevermögen mit außergewöhnlichen Perspektiven und Lösungsansätzen. Durch vorausschauendes Agieren wird der Freigeist-Fellow zum Katalysator für die Überwindung fachlicher, institutioneller und nationaler Grenzen.

Förderangebot

Das Angebot richtet sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. Nachwuchswissenschaftler(innen) mit bis zu fünfjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem modulartig aufgebauten flexiblen Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten. Dies bedeutet auch, dass während der Förderung bei Bedarf zusätzliche Komponenten (z.B. Mitarbeiterstellen, Reisemittel etc.) beantragt werden können.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

[ausführliche Informationen]

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung von Richtlinien zum Förderprogramm „Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung, Region Mittelost- und Südosteuropa“ (MOEL-SOEL-Bekanntmachung).

Zielländer dieser Bekanntmachung

  • die EU-Mitgliedstaaten Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, die Slowakische Republik, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn
  • die offiziellen EU-Beitrittskandidaten Albanien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro und Serbien und
  • die potenziellen EU-Beitrittskandidaten Bosnien und Herzegowina sowie die Republik Kosovo


Gegenstand der Förderung
Gegenstand der Förderung ist die Antragsvorbereitung von FuE-Projekten, die auf die Themenbereiche des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 (http://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/en/) sowie auf andere relevante EU-Förderprogramme ausgerichtet sind.

Die Antragsvorbereitung der FuE-Projekte erfolgt in zwei Phasen:

Ziel der ersten Förderphase ist der Auf- oder Ausbau bi- oder multilateraler Projektpartnerschaften. Des Weiteren soll das Konsortium EU-Förderbekanntmachungen identifizieren, zu denen eine Antragstellung beabsichtigt wird.

Das Ziel der zweiten Förderphase ist die konkrete Ausarbeitung und Einreichung eines Projektantrages.


2.1 Horizont 2020
Zu den adressierten Themenbereichen in Horizont 2020 gehören unter anderem jene des Programmbereiches „Gesellschaftliche Herausforderungen“ (http://www.horizont2020.de/einstieg-gesellschaftliche-herausforderungen.htm):

  •     Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen
  •     Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, marine, maritime und limnologische Forschung
  •     Sichere, saubere und effiziente Energie
  •     Intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr
  •     Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Rohstoffe
  •     Integrative, innovative und reflektierende Gesellschaften
  •     Sichere Gesellschaften.


Förderfähig sind ebenfalls die Vorbereitung von Antragstellungen für grenzüberschreitend und projektförmig angelegte „Innovative Training Networks“ und „Research and Innovation Staff Exchanges“ im Rahmen von Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen.

Darüber hinaus können vorbereitende Maßnahmen mit Blick auf Antragstellungen zu einzelnen Förderlinien im Programmbereich „Führende Rolle der Industrie“ gestellt werden. Hierzu gehören in der Förderlinie „Führende Rolle bei grundlegenden und industriellen Technologien (Schlüsseltechnologien)“ die Themen Informations- und Kommunikationstechnologien, Nanotechnologie, Fortgeschrittene Werkstoffe, Biotechnologie und Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung.

Bei vorbereitenden Maßnahmen, die auf Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung ausgerichtet sind, sind die unter Nummer 1.1 genannten Zielländer eingeschränkt auf Polen, die Tschechische Republik, Litauen und Estland. Diese Maßnahmen sollten darüber hinaus fokussieren auf den Bereich der Public Private Partnership „Technologies for Factories of the Future“. Des Weiteren kann die Vorbereitung der geplanten Maßnahmen in Horizont 2020 zum Schließen der Innovationslücke in Europa gefördert werden. Konkret adressiert sind dabei Maßnahmen im Sinne des „widening-participation“-Ansatzes, um Kapazitäten für exzellente Forschung in weniger forschungs- und innovationsstarken Regionen zu entwickeln. Dies betrifft sowohl die infrastrukturelle und personelle Ausstattung, die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft als auch ein professionelles Forschungs- und Innovationsmanagement.


2.2 Europäische Territoriale Zusammenarbeit
Darüber hinaus werden vorbereitende Maßnahmen für die Antragstellung in forschungs- und innovationsrelevanten Programmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (INTERREG) gefördert. Dabei sind insbesondere die Schnittstellen zwischen den Prioritäten nationaler und regionaler Strategien der intelligenten Spezialisierung, den Bedarfsfeldern der Hightech-Strategie der Bundesregierung und, sofern relevant, den Prioritäten der EU-Strategien für den Ostsee- (http://www.balticsea-region-strategy.eu/) und den Donauraum (http://www.danube-region.eu/) zu adressieren.


2.3 Instrumente der Heranführungshilfe
Maßnahmen zur Vorbereitung der Antragstellung in relevanten Prioritäten der Instrumente der Heranführungshilfe (IPA) (http://ec.europa.eu/enlargement/instruments/overview/index_en.htm) sind förderfähig, sofern sie dem Zuwendungszweck und den Zielländern der Bekanntmachung (vgl. Nummer 1.1) entsprechen und die Zusammenarbeit mit deutschen Antragstellern durch komplementäre Maßnahmen (z. B. in der IPA-Komponente „grenzüberschreitende Zusammenarbeit“) ermöglichen.


Link zur Bekanntmachung: internationales-buero.de/de/851.php

Jährliche Ausschreibungen / Anträge jederzeit

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft

Ideen entwickeln – Initiative ergreifen – Zukunft gestalten

Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft Nachwuchswissenschaftler aus, die sich in ihren Dissertationen oder Habilitationen mit der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft und damit mit den zentralen ordnungspolitischen Fragestellungen des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen.

Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 35.000 Euro dotiert.

Zielsetzung des Forschungspreises

Es ist das Anliegen des RHI den ethischen Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wieder zu mehr Geltung zu verhelfen, die nicht allein auf Wettbewerb und Gewinnmaximierung basieren, sondern auch auf Solidarität und gemeinwohlverpflichteter Verantwortlichkeit. Der Preis soll dazu beitragen Forscher und Vordenker, die diesen Themenkomplex wissenschaftlich bearbeiten und exzellent allgemeinverständlich aufbereiten, in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Teilnahme Forschungspreis

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann beteiligen Sie sich und reichen Sie Ihre Dissertation oder Habilitation bei uns ein. Einsendeschluss ist der 31. Dezember eines jeden Jahres.

Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich auf den folgenden Internetseiten sowie in der Informationsbroschüre.

http://www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis/forschungspreis/

Communicator-Preis

Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird von der DFG ausgeschrieben. Dieser mit 50.000 € dotierte, persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.

Die Vorschläge aus unterschiedlichen Fachgebieten werden nach den Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalität und Nachhaltigkeit von einer Jury, bestehend aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten, beurteilt. Die DFG nennt dem Stifterverband den von der Jury gewählten Preisträger.

Der Communicator-Preis ist in Form eines Hologramms vom Kölner Maler und Medienkünstler Michael Bleyenberg gestaltet worden. Ein "Sandwich" aus Spiegel und Glas schließt eine holographisch belichtete Folie ein und ruht in einem Sockel aus massivem Acrylglas, mit dem Namen des Preisträgers.

[ausführlich]

BMAS: Förderrichtlinie zur „Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik“

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen.
Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und
  • Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Gefördert werden:

a) Projekte

  • die dazu dienen, verschiedene Institutionen im Bereich der Sozialpolitikforschung bundesweit zu vernetzen mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zu unterstützen und Synergien nutzbar zu machen;
  • in deren Rahmen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft neue Fragestellungen zu gesellschaftlich relevanten Themen auf innovative Weise bearbeitet werden;
  • die in den in Nummer 1.1 genannten Themenbereich fallen und darüber hinaus dazu beitragen können, der Sozialpolitikforschung in Deutschland neue inhaltliche und methodische Impulse zu geben.

b) Promotion

  • für Doktoranden mit Prädikatsexamen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaften, die eine Promotion zu einem sozialpolitischen Thema im Rahmen des genannten Themenbereichs anstreben.

c) Stiftungsprofessuren

  • in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Zunächst erfolgt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens die Einreichung von kurzen Projektskizzen, die auf Plausibilität und grundsätzliche Geeignetheit geprüft werden. Die Antragsteller, deren Skizzen für grundsätzlich förderfähig erachtet werden, können dann in einem zweiten Verfahrensschritt förmliche Förderanträge (ausführliche Vorhabenbeschreibung und Formantrag) einreichen. Die Förderentscheidung wird vom BMAS unter Berücksichtigung des Votums des wissenschaftlichen Beirats getroffen.

Es ist keine Deadline in der Bekanntmachung genannt.


Alle Informationen gibt es hier und hier.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft möchte geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern.

Kern des Maßnahmenbündels ist das Angebot, dass alle Leiterinnen und Leiter DFG-geförderter Projekte sowie die Hochschulen selbst Zusatzanträge stellen können, um qualifizierte Flüchtlinge - angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Die Zusatzanträge können auf alle Mittel gerichtet sein, die eine Einbindung der Flüchtlinge in das Projekt ermöglichen. Hierzu zählen insbesondere Gastmittel oder auch Personalstellen. Für die Einbindung von wissenschaftlich ausgewiesenen Personen eignet sich darüber hinaus vor allem das Mercator Modul.

Die Anträge können jederzeit formlos gestellt werden und sollten den Umfang von fünf Seiten (ohne CV und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten.

Weitere Informationen können Sie dem beigefügten Dokument entnehmen oder den Seiten der DFG:

www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2015/info_wissenschaft_15_82/index.html

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung

Das BFHZ wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird das BFHZ-CCUFB durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsverfahren

Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite des BFHZ befindet. Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ, bzw. extern  begutachtet.

Förderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren Förderumfang 5.000,--€ übersteigen, durchlaufen zusätzlich eine externe Evaluierung.

Haushaltsvorbehalt

Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite des BFHZ („Download").

Einreichung

Die Projekte müssen bis zum jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres) an folgende Adresse gerichtet werden:

An das Bayerisch-Französische Hochschulzentrum (BFHZ)
Arcisstr. 21
D-80333 München

Eine elektronische Fassung der endgültigen Projektanträge müssen ebenfalls vor Abgabefrist an honsdorf@lrz.tum.de gesendet werden.

Fördermöglichkeiten im Rahmen der EU-Zentralasienstrategie und der Zielsetzung der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung:

Ziel der Fördermaßnahme sind die Exploration und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung und die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit mit Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus, sowie mit Moldau und Belarus.


Was wird gefördert?

  • Maßnahmen zur Exploration und Anbahnung projektbezogener oder institutioneller Kooperationen
  • Thematische Schwerpunkte:
    • Umwelt, Nachhaltigkeit
    • Geotechnologie
    • Gesundheitswissenschaften
  • Projektanbahnung: Maßnahmen zur Konzeption und Planung von Projekten und Kooperationen, deren Förderung unter einem BMBF-Fachprogramm oder einem Programm der EU beantragt werden soll

Wer wird gefördert?

  • im Verbund mit Einrichtungen aus Zentralasien, dem Südkaukasus, Moldau und Belarus deutsche Hochschulen, forschungsaktive Kliniken, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland
  • Anträge mit Beteiligung von KMUs werden bei gleicher Qualität bevorzugt

Wie wird gefördert?

  • Ausgaben für Anbahnungsreisen, den projektbezogenen wissenschaftlichen Austausch, Expertentreffen und thematische Projektplanungsworkshops
  • in begründeten Einzelfällen:
    • Veranstaltungskosten
    • Sachmittel
    • Personalkosten
  • Gewährung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von bis zu 25 000 Euro / Projekt

Antragstellung:

  • einstufiges Förderverfahren
  • Erstellung der förmlichen Förderanträge mit elektronischem webbasiertem Antragssystem (ewa) des Internationalen Büros des BMBF (IB)
  • zusätzliche im elektronischen Antragssystem fertig gestellte endgültige Version mit Unterschriften der deutschen und ausländische Partner per Post an das Internationale Büro des BMBF (IB)

Anträge werden laufend entgegengenommen und bearbeitet.
 

Weitere Informationen finden Sie externer Link folgt hier.

Ansprechpartner im Internationalen Büro des BMBF (IB):

Internationales Büro des BMBF
beim Deutschen Zentrum fpr Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Fachliche Ansprechpartnerin: Dr. Anja Köhler

Telefon: +49 (0) 228-3821 458
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  anja.koehler(at)dlr.de

Administrativer Ansprechpartner: Holger Brehm

Telefon: +49 (0) 228-3821 472
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  holger.brehm(at)dlr.de

Der DAAD hat in diesem Jahr ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Programm für deutsche Wissenschaftler aufgelegt, die nach einer Mobilitätsphase im Ausland Interesse daran haben, dauerhaft wieder nach Deutschland zurückzukehren.

Das Programm "Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland" besteht aus zwei separaten Komponenten:

  • Einem Fahrtkostenzuschuss, der dazu dienen soll, Fachvortragsreisen oder Vorstellungsgespräche in Deutschland zu unterstützen oder zu ermöglichen
  • Einem Rückkehrstipendium mit der Förderungshöchstdauer von sechs Monaten, um die berufliche Wiedereingliederung in wissenschaftlichen Einrichtungen  in Deutschland zu unterstützen

Details können Sie doc hier entnehmen.

Ansprechpartner beim DAAD:

Frau Barbara Kirsch
Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
German Academic Exchange Service
Referat 521 - Internationalisierung von Forschung und wissenschaftlichem Nachwuchs
Kennedyallee 50
53175 Bonn
E-Mail: kirsch@daad.de
Tel.: 0228/8828615
Fax: 0228/88298615

Die VW-Stiftung fördert interdisziplinäre Symposien, Workshops und Konferenzen sowie Sommerschulen aller Fachgebiete.

Ziel der Initiative

Mit der Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben.

Förderangebot

Unterstützt werden können Symposien, Workshops und Konferenzen (bis zu 250 Teilnehmer) sowie Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmer). Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind

  • ein interdisziplinärer und internationaler Kontext,
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie
  • eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.


Die durch die VolkswagenStiftung geförderten Symposien, Workshops und Konferenzen finden im neu errichteten Tagungszentrum "Schloss Herrenhausen" in Hannover statt. Im Rahmen der "Symposienwochen der VolkswagenStiftung" stehen verschiedene Termine für die Durchführung Ihrer Veranstaltung zur Verfügung. Unter dem folgenden Link finden Sie die Termine der Symposienwochen.

Sommerschulen werden weiterhin in ganz Deutschland gefördert.

Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung für Symposien, Workshops und Konferenzen zudem die entsprechenden Stichtage. Um im Vorfeld zu klären, ob die von Ihnen geplante Veranstaltung den Kriterien des Programms entspricht, stehen Ihnen die fachlich zuständigen Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich rechts im Bereich "Was Antragsteller wissen müssen" unter "Information zur Antragstellung". Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Wichtiger Hinweis: Symposien und Sommerschulen, die thematisch zu anderen Förderinitiativen der VolkswagenStiftung gehören, können häufig innerhalb der jeweiligen Initiative gefördert werden.

Die Teilnahme an Tagungen oder Exkursionen wird nicht gefördert.

[ausführlich]

Mixed Methods in den Geisteswissenschaften?

In der Ausschreibung "'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften?" werden Vorhaben in den Geistes- und Kulturwissenschaften gefördert, die die Verknüpfung und das Zusammenwirken von qualitativ-hermeneutischen und digitalen Verfahren anhand einer gemeinsamen wissenschaftlichen Fragestellung ausloten. Es handelt sich um eine zunächst einmalige Ausschreibung.

Förderlinie 2: Workshops und kleinere Sommerschulen [Stichtag Anträge jederzeit]

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.volkswagenstiftung.de/de/mixedmethodsgeisteswissenschaften.html

Internationale Forschung in den Computational Social Sciences

Im Rahmen dieser Ausschreibung vergibt die VolkswagenStiftung Fördermittel für internationale Workshops und Sommerschulen sowie kooperative Forschungsvorhaben von Postdoktorand(inn)en.

Ziel der Initiative

In den vergangenen Jahren hat die Digitalisierung der Gesellschaft zu weitreichenden Veränderungen auf sozialer, politischer und wirtschaftlicher Ebene geführt. Daneben hat die "digitale Revolution" auch erhebliche Auswirkungen auf den Bereich der sozialwissenschaftlichen Forschung: Die Entwicklung und Nutzung neuer Medien hat eine zuvor nicht vorhandene Menge an Daten über menschliches Verhalten erzeugt, die nun für die Forschung zur Verfügung stehen. Diese Entwicklungen führen nicht nur zu neuen Möglichkeiten für die Sozialwissenschaften, sondern stellen sie zugleich vor methodische Herausforderungen. So ergibt sich eine erhebliche Bandbreite an Forschungsfragen im Bereich der "Computational Social Sciences", zu deren Bearbeitung die Stiftung mit diesem Förderkonzept beitragen möchte. Neben der Erforschung sozial relevanter Forschungsfragen möchte die Stiftung insbesondere die Vernetzung deutscher und internationaler Wissenschaftler(innen) unterstützen und zur Kompetenzentwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der "Computational Social Sciences" beitragen.

[ausführlich]

Ausschreibungen in Horizon 2020 werden laufend veröffentlicht. In den Bereichen für die Jahre 2016 und 2017 findet sich nur eine Auswahl der Ausschreibungen.

Alle aktuellen Ausschreibungen können im externer Link folgt Teilnehmerportal von Horizon 2020 eingesehen werden.

Einige der externer Link folgt Nationalen Kontaktstellen veröffentlichen die Calls auch thematisch sortiert, z.B.:

NKS Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften:

NKS Informations- und Kommunikationstechnologien:

NKS Lebenswissenschaften:

NKS zu den Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen:

NKS ERC: