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Aktuelle Ausschreibungen

(Die Ausschreibungen sind nach dem Datum des Fristablaufs geordnet.)

 

2016

Gerda Henkel Stiftung: Förderschwerpunkt Patrimonies

Die Gerda Henkel Stiftung fördert seit ihrer Gründung internationale Kooperationsprojekte und setzt sich für grenzüberschreitende Forschung in den Geisteswissenschaften ein. Im Rahmen des Förderschwerpunkts "Patrimonies" Projekte sollen Berücksichtigung finden, die sich auf die Bewahrung historischen Kulturerbes konzentrieren und wissenschaftliches Arbeiten im Bereich von Geschichte, Archäologie und Kunstgeschichte in vielen Fällen überhaupt erst ermöglichen.

Im Rahmen des Schwerpunkts werden Maßnahmen gefördert, die einen Beitrag zur Erhaltung von Kulturgütern, zur Verbesserung der wissenschaftlichen Infrastruktur, zur Ausbildung von Nachwuchskräften sowie zum Aufbau von Netzwerken in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft in den Zielländern leisten.

Das Programm wird nicht ausgeschrieben, sondern in Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnern Schritt für Schritt entwickelt.

https://www.gerda-henkel-stiftung.de/patrimonies

BMBF: Wissenschaftlich-Technologische Zusammenarbeit (WTZ) mit der Republik Armenien, Frist: 14.07.2016

Die Förderung bezieht sich auf den Personalaustausch, die Koordinierung der bilateralen Kooperation und auf die Organisation von Veranstaltungen. Die Vorhaben sollen laufende FuE-Aktivitäten der Projektpartner verknüpfen. Im Einklang mit den spezifischen Forschungsschwerpunkten des BMBF und des Staatskomitees für Wissenschaft der Republik Armenien können Anträge für die folgenden Forschungsbereiche eingereicht werden:

  • Biotechnologie/Lebenswissenschaften,
  • Materialwissenschaften,
  • optische Technologien,
  • Informations- und Kommunikationstechnologien,
  • Umwelttechnologien und Nachhaltigkeitsforschung.

Besonders soll der Auf- und Ausbau von wissenschaftlichen Kooperationen und die Vorbereitung und Durchführung gemeinsamer Kooperationsprojekte zwischen deutschen Organisationen und Einrichtungen aus Armenien gefördert werden. Diese Kooperationsprojekte sollen zur Weiterentwicklung von Wissenschafts- und Innovationsaktivitäten in den oben genannten Forschungsbereichen beitragen.

Die Förderung gemeinsamer Maßnahmen beläuft sich in der Regel auf bis zu 32 000 Euro pro Projekt für eine Dauer von 24 Monaten, davon von deutscher Seite bis zu 20 000 Euro und von armenischer Seite bis zu 12 000 Euro. Der Beginn der Förderung wird für die erste Jahreshälfte 2017 angestrebt.

Die Förderung sieht grundsätzlich folgende zuwendungsfähige Ausgaben/Kosten vor:

  • Reisen und Aufenthalte von deutschen und armenischen Wissenschaftlern und Experten
  • Workshops
  • Vorhabensbezogene Sachmittel und Geräte
  • Personal zur Koordinierung oder für unterstützende Tätigkeiten bezüglich der internationalen Vernetzung

Link zur Bekanntmachung:http://www.internationales-buero.de/de/laufende_bekanntmachungen.php

Ansprechpartner sind:
Fachlicher Ansprechpartner:
Dr. Jörn Grünewald
Telefon: +49 2 28/38 21-14 57
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: Joern.Gruenewald(at)dlr.de

Administrative Ansprechpartner:
Holger Brehm
Telefon: +49 2 28/38 21-14 72
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: Holger.Brehm(at)dlr.de

Martina Lauterbach
Telefon: +49 2 28/38 21-17 34
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: Martina.Lauterbach(at)dlr.de

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger zunächst Projektskizzen in deutscher oder englischer Sprache bis spätestens 14. Juli 2016 in elektronischer Form über das elektronische Skizzentool "PT-Outline" unter secure.pt-dlr.de/ptoutline/ WTZ_ARM_2016 einzureichen. Im Falle der englischen Antragstellung ist eine deutsche Zusammenfassung erforderlich.

BAYHOST: Fördermittel für den studentischen und wissenschaftlichen Austausch zwischen Bayern und Tschechien, Frist: 15.07.2016

BAYHOST  fördert 2016 den studentischen und wissenschaftlichen Austausch zwischen Bayern und Tschechien. Für folgende Vorhaben können Anträge gestellt werden:

1.    Forschungsaufenthalte von Studierenden und Nachwuchsforscherinnen und -forschern

Studierende und Nachwuchsforscherinnen und –forscher aus Tschechien bzw. Studierende und Nachwuchsforscherinnen und –forscher bayerischer Hochschulen erhalten die Möglichkeit, in Kooperation mit ihren wissenschaftlichen Betreuerinnen und Betreuern an bayerischen Hochschulen Mobilitätsbeihilfen in Form von Stipendien für Forschungsaufenthalte in Tschechien bzw. in Bayern zu beantragen.

Maximale Fördersumme: 1.000 €

2.    Internationale akademische Projekte (Wissenschaftliche Workshops, Sommer- und Winterschulen, Blockseminare, Exkursionen)

Das Programm fördert internationale akademische Projekte bayerischer Hochschulen in Kooperation mit Partnern in Tschechien. Ziel dieses Programms ist es, den Weg für fortführende Kooperationen in Forschung und Lehre zu ebnen, sowohl inhaltlich als auch im Hinblick auf spätere Drittmitteleinwerbung, etwa für Anträge auf Forschungsförderungsprogramme der EU. 

Für die Förderung internationaler akademischer Projekte zwischen Bayern und Tschechien stehen im Jahr 2016 insgesamt 80.000 Euro zur Verfügung.


Termin für die Antragstellung ist jeweils der 15. Juli 2016

Nähere Informationen finden Sie hier.

CONICET/BAYLAT-Anschubfinanzierung (Bayern/Argentinien), Frist: 25.07.2016

Das spezifische Ziel von CONICET ist es, dass die mit bayerischen WissenschaftlerInnen geschlossenen bilateralen Kooperationen einen Beitrag für die nationale Forschung in Argentinien leisten und eine größtmögliche Wirkung auf die Wissenschaftsgemeinschaft und die argentinische Gesellschaft im Allgemeinen haben. Die Ausschreibung ist themenoffen und für alle Disziplinen zugänglich.

Allgemeine Förderbedingungen:

  • In jedem Projektjahr muss jeweils eine andere Person reisen und es muss vorab darüber Auskunft geben werden, ob er/sie eine sonstige (finanzielle) Förderung für internationale Mobilität von anderen Institutionen erhält (z.B. Stipendien für Auslandsaufenthalte)
  • Die neuen wissenschaftlichen Projekte müssen von beiden Projektpartnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die bereitgestellten Annexe und Formulare müssen verwendet werden.
  • Die Projektverantwortlichen sind verpflichtet nach Projektabschluss des zweijährigen Projektes einen Schlussbericht in der jeweiligen Landessprache zu erstellen. Dafür sind ebenfalls der bereit gestellte Annex
  • bzw. das Formular zu nutzen.

Art und Umfang der Förderung

a) CONICET: Es werden bis zu sechs Forschungsprojekte finanziert. Die maximale Fördersumme pro Projekt beträgt jährlich 70.000 Argentinische Pesos. Diese Mittel müssen für ein Flugticket nach Bayern sowie Tagegelder verwendet werden. Die Mittelplanung bzw. -verwendung muss im Annex II detailliert dargelegt werden.
b) BAYLAT: Die maximale Fördersumme beträgt jährlich 5.000€ pro Antrag für eine maximale Projektlaufzeit von zwei Jahren. Diese Mittel müssen für Flugtickets nach Argentinien ausschließlich in der Economy-Klasse (Hin-und Rückflug) sowie Übernachtungskosten und Tagegelder verwendet werden. Die Mittelplanung muss im Antragsformular für die CONICET/BAYLATAnschubfinanzierung detailliert dargelegt werden. Die Mittelverwendung muss im Projektbericht dargestellt und nachgewiesen werden.

Ausschreibungsbeginn: 18/05/2016
Einreichungsfrist für Anträge: 25/07/2016
Evaluierung der Anträge: August-November 2016
Bekanntgabe der Ergebnisse: Dezember 2016

Link zur Homepage: http://www.baylat.org/foerderprogramme/conicetbaylat-anschubfinanzierung.html

Kontaktdaten:

BAYLAT

baylat-conicet@fau.de
Inhaltliche Fragen:
Dipl.-Pol. Luise Freitag:
+49 (0) 9131/8525422
Haushaltsrechtliche Fragen:
Janka Eilers:
+49 (0) 9131/8520945

CONICET
convocatoriascoopint@conicet.gov.ar
(+54 11) 4899 5400

 

Horizon 2020: ICT Digital Security Focus Area Ausschreibungen, Frist: 25.08.2016

Bis zum 25.08.2016 sind noch 3 Topics im Bereich der Digital Security Focus Area von Horizon 2020 geöffnet, die verschiedene Aspekte im Bereich Cybersecurity abdecken. Neben Antragsstellern aus dem IKT-Bereich können hier auch andere Bereiche involviert werden, da die Ausschreibungen interdisziplinäre Ansätze verfolgen (z.B. Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaften, Soziologie). Alle Infos gibt es im Participant Portal von Horizon 2020 unter den angegebenen Links:

Horizon 2020: "Science with and for Society" Frist: 30.08.2016

Am 13. April 2016 hat die diesjährige Ausschreibung für den Bereich Science with and for Society geöffnet. Zwölf Themen mit einem Gesamtbudget von 44,02 Millionen Euro sind ausgeschrieben. Bis zum 30. August 2016 haben Antragstellende Zeit, ihren Projektvorschlag einzureichen.

Es werden zwölf Topics mit einem Budget von ca. 44 Mio. Euro ausgeschrieben:

  • SwafS-01-2016: Participatory research and innovation via Science Shops
  • SwafS-02-2016: ERA-NET Cofund – Promoting Gender equality in H2020 and the ERA
  • SwafS-03-2016-2017: Support to research organisations to implement gender equality plans
  • SwafS-04-2016: Opening Research Organisations in the European Research Area
  • SwafS-07-2016: Training on Open Science in the European Research Area
  • SwafS-09-2016: Moving from constraints to openings, from red lines to new frames in Horizon 2020
  • SwafS-15-2016: Open Schooling and collaboration on science education
  • SwafS-16-2016: Mapping the Ethics and Research Integrity Normative Framework
  • SwafS-17-2016: The Ethics of informed consent in novel treatment including a gender perspective
  • SwafS-18-2016: The Ethics of technologies with high socio-economic impact and Human Rights relevance
  • SwafS-19-2016: Networking of National representatives and resources centres on Gender in R&I
  • SwafS-20-2016: ERA Mobility and Career Day

BMBF: "Zusammenhalt stärken in Zeiten von Krisen und Umbrüchen" im Rahmen des Forschungsprogramms "Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften", Frist: 01.09.2016

Mit dem Rahmenprogramm Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften richtet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Blick auf den Umgang mit dem gesellschaftlichen Wandel und der Bewältigung daraus re­sultierender gesellschaftlicher Herausforderungen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie angesichts dynamischer Wandlungsprozesse der Zusammenhalt moderner Gesellschaften gesichert werden kann. Die vorliegende Bekanntmachung rückt die Wirkungen von Krisen und Umbrüchen auf das Zusammenleben innerhalb Deutschlands und Europas ins Zentrum der Betrachtung.

Zentrale Anliegen der Fördermaßnahme sind daher insbesondere folgende Themenfelder:

  • Wirkungen auf gesellschaftlichen Zusammenhalt: Wie wirken Krisen und Umbrüche – insbesondere in ihrer Vielzahl, Gleichzeitigkeit, Komplexität und Interdependenz auf das gesellschaftliche Zusammenleben und die Stabilität sozialer und politischer Ordnungen in Deutschland und Europa? Welche Rolle spielen sie für die Entstehung bzw. Verschärfung bestehender gesellschaftlicher Konflikte, für die Radikalisierung von Personen oder Gruppen, das Er-starken extremistischer Parteien oder das Verhältnis von gesellschaftlichen Gruppen bzw. Gesellschaften zu- und untereinander? Wie entwickeln sich in Umbruchsituationen Werte und Normen in pluralisierten Gesellschaften und welche Konsequenzen ergeben sich für den "sozialen Kitt" von Gesellschaften?
  • Prävention: Wie können Maßnahmen zur Vermeidung unterschiedlich gearteter Krisen aussehen? Wie kann die -Widerstandskraft/Resilienz von Gesellschaften gegenüber Krisen und Umbrüchen gestärkt werden?
  • Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Wie kann angesichts der Zunahme von Vielfalt der gesellschaft¬liche Zusammenhalt innerhalb und zwischen den Ländern Europas bewahrt, gestärkt und/oder wiederhergestellt werden? Welche Bedeutung haben dabei in Krisensituationen u. a. Fragen von Identität und Zusammengehörigkeitsgefühl?
  • Krisen als Problemlöser: Welche Bedeutung haben Krisen und Umbrüche bei der Transformation von zuvor sozial instabilen, konfliktträchtigen Zuständen hin zu einer friedlichen gesellschaftlichen Entwicklung?

Alle Details zur Bekanntmachung finden Sie unter: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1190.html

Das Antragsverfahren ist offen und kompetitiv. Es ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem DLR Projektträger bis spätestens zum 1. September 2016 zunächst Projektskizzen in deutscher Sprache über das Internetportal https://foerderportal.bund.de/easyonline/reflink.jsf?reflink=neuesFormular&massnahme=GSW&bereich=KRISEN&typ=SKI vorzulegen. Die Vorlage per Post, Telefax oder E-Mail ist nicht möglich.

An das Fristende zum 1. September 2016 schließt sich ein unabhängiges Begutachtungsverfahren an. Im weiteren Verfahrensverlauf werden die Interessenten bei positiv bewerteten Skizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen.
Es wird empfohlen, vor der Einreichung der Projektskizzen direkt mit dem DLR Projektträger Kontakt aufzunehmen.

Kontakt:
Ansprechpartner sind:
Dr. Stephanie Becker
Telefon: 02 28/38 21-15 57
Dr. Cedric Janowicz
Telefon: 02 28/38 21-17 69
E-Mail: bek-krisen(at)dlr.de
Internet: http://www.dlr-pt.de

Volkswagenstiftung: "Europe and Global Challenges", Frist: 01.09.2016

Wie Europa in Zukunft mit globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Migration, demografischem Wandel oder wirtschaftlichen Instabilitäten umgehen kann, ist Gegenstand dieser Förderinitiative. Ziel ist es, der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit derartigen Herausforderungen, die über die Zusammenarbeit in Europa hinaus kollektives, supranationales Handeln auf globaler Ebene erfordern, Impulse zu geben.

Das Förderangebot richtet sich vornehmlich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Gesellschafts- und Geisteswissenschaften, wobei eine Projektbeteiligung anderer Disziplinen möglich ist. Unterstützt wird der Aufbau interdisziplinärer und internationaler Forschergruppen, in denen Wissenschaftler aus europäischen und nicht-europäischen Ländern zusammenarbeiten. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass neben Forschern aus Europa Wissenschaftler aus mindestens einer weiteren Weltregion am Projekt beteiligt sind.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich hier und hier. Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Stichtag ist der 01.09.2016!

DAAD: Ost-West-Dialog, Frist: 01.09.2016

Ziel des Programms
Bestehende und neue Konflikte in den Regionen Osteuropas stellen eine Gefahr für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa dar. Akademischer Austausch und wissenschaftliche Kooperation können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Dialog und zivilgesellschaftliche Entwicklung in und mit Regionen gefördert werden. Das Ziel des Programmes ist daher die Förderung von Dialog und Verständigung, der Konfliktforschung und Entwicklung von Konzepten und Instrumenten zur Konfliktbewältigung
und Konfliktprävention in den Zielländern. Des Weiteren stehen die Förderung von Demokratisierungsprozessen, Rechtsstaatlichkeit, gute Regierungsführung, Minderheitenschutz
und zivilgesellschaftliche Entwicklung im Fokus des Programms.

Was wird gefördert?
Konferenzen, Tagungen, Workshops, Fachkurse, Seminare, Studienreisen oder Sommerschulen in den genannten Regionen und/oder Deutschland. Ferner können im Sinne der Nachhaltigkeit Kurzstipendien zur Durchführung von Forschungsprojekten in den Regionen oder in Deutschland vergeben werden.

Wer wird gefördert?
Gefördert werden ausländische und deutsche Studierende, Graduierte und Hochschullehrer.

Wer kann einen Antrag stellen?
Deutsche Hochschulen bzw. deren Fachbereiche und Institute sowie Forschungseinrichtungen, die partnerschaftliche Beziehungen mit den genannten Regionen unterhalten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Förderrichtlinie „eTicketing und digitale Vernetzung im Öffentlichen Personenverkehr“, zweistufiges Verfahren - erste Frist: 14.09.2016

Am 16.06.16 wurde die neue Förderrichtlinie des BMVI im Bundesanzeiger veröffentlicht. Insgesamt 16 Mio. Euro stehen in den Jahren 2016 bis 2018 für die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten zur Verfügung. Die Förderung zielt u. a. auf die die lückenlose und durchgängige Vernetzung von EFM-Systemen mit anderen
Funktionalitäten und vorgelagerten Diensten (z. B. Information oder Buchung) entlang der Service- und Reisekette. Eine erste Einreichungsfrist für Projektskizzen ist der 14.September 2016.“

Förderrichtlinie „eTicketing und digitale Vernetzung im Öffentlichen Personenverkehr“

Horizon 2020: "Marie-Skłodowska-Curie Individual Fellowships" Frist: 14.09.2016

Ab sofort ist der Bewerbungsaufruf für die Individual Fellowships 2016 geöffnet. Individual Fellowships (IF) fördern individuelle Forschungsprojekte von erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Forschungseinrichtungen innerhalb und außerhalb Europas. Sie unterteilen sich in European Fellowships (EF) und Global Fellowships (GF) und haben zum Ziel, wissenschaftliche Karrieren durch internationale und intersektorale Mobilität zu unterstützen. Dies soll den Forschenden beim Erreichen oder Stärken einer unabhängigen Forschungsposition helfen. Der diesjährige Bewerbungsaufruf schließt am 14. September 2016.

 

Alle wichtigen Informationen zum diesjährigen Call sowie die notwendigen Dokumente wie beispielsweise den Antragstellerleitfaden (Guide for Applicants) finden Sie hier.

 

Informationen auf deutsch gibt es außerdem hier.

BMBF: Bekanntmachung zur Wissenschaftlich-Technologischen Zusammenarbeit (WTZ) mit der Republik Korea; Frist: 15.09.2016

Zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Korea in der wissenschaftlich-technologischen Entwicklung unterstützt das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) den Austausch von Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftlern in gemeinsamen Projekten. Durch die Maßnahme der „Projektbezogenen Mobilität“ sollen neue Gemeinschaftsprojekte initiiert, aber auch bereits bestehende Kooperationen weiter ausgebaut werden. Ziel für die deutschen Antragsteller soll eine sich zukünftig selbsttragende Zusammenarbeit oder die Vorbereitung von Projekten im Rahmen der Förderprogramme des BMBF, der thematischen Prioritäten des Forschungsrahmenprogramms der EU oder anderer forschungsrelevanter EU-Programme sein.

Die Förderung bezieht sich auf den Personalaustausch, die Koordinierung der bilateralen Kooperation und auf die Organisation von Veranstaltungen. Die geplanten Maßnahmen sollen Forschungsvorhaben begleiten, die aus anderen Quellen finanziert sind. Sie sollen folgende Ziele verfolgen:

  • wissenschaftlicher Austausch mit dem Partnerland Korea
  • internationale Vernetzung in den thematischen Schwerpunktbereichen
    • Gesundheitsforschung einschließlich Medizintechnik
    • Umwelttechnologie, insbesondere Forschung zur Bereitstellung wirtschaftsstrategischer Rohstoffe: Effizienz­steigerung, Recycling, Substitution von knappen Metallen und Mineralien
    • Informations- und Kommunikationstechnologien
    • Nano-Risikoforschung (Chancen und Risiken von Nanomaterialien)
  • Vorbereitung von Folgeaktivitäten (z. B. Antragstellung in BMBF-Fachprogrammen, Horizont 2020).

Kontakte zum koreanischen Partner sollten zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits bestehen; die Fördermaßnahme dient nicht der Kontaktanbahnung.

Zuwendungsfähige Ausgaben/Kosten:

  • Reisen und Aufenthalte von deutschen Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftlern und Expertinnen/Experten
  • Workshops
  • Vorhabenbezogene Sachmittel und Kleingeräte
  • Personal zur Koordinierung mit den Partnern

Förderung:

  • maximal 20 000 Euro für die maximale Dauer von 24 Monaten

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 15. September 2016 zunächst Projektskizzen in elektronischer und schriftlicher Form über das Skizzentool PT-Outline https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/users/login/MOBKOR2016 vorzulegen. In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förm­lichen Förderantrag vorzulegen, über den nach abschließender Prüfung entschieden wird.

Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1203.html

 

Ansprechpartnerinnen:

Fachliche Ansprechpartnerin:

Administrative Ansprechpartnerin:

 

 

BMBF-Ausschreibung: „Kleine Fächer – Große Potenziale“ Richtlinie zur Förderung von wissenschaftlichem Nachwuchs in den geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächern, zweistufiges Verfahren: Frist 15.09.2016

Auszug: Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind Forschungsvorhaben (Einzelvorhaben) an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die relevante Fragestellungen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächer gegebenenfalls in einem interdisziplinären Rahmen adressieren, zur weiteren Qualifizierung sowie Förderung der wissenschaftlichen Selbständigkeit der Nachwuchswissenschaftlerinnen/Nachwuchswissenschaftler geeignet sind, Kooperationen und Vernetzungen fördern und das jeweilige Fach stärken.

Die Projekte sollen Forschungsthemen der sogenannten kleinen und mittleren geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächer adressieren, somit sind ausschließlich Nachwuchswissenschaftlerinnen/Nachwuchswissenschaftler der folgenden Kleinen Fächer antragsberechtigt:

  • Alte Kulturen und Sprachen: Ägyptologie – Altamerikanistik – Altorientalistik – Byzantinistik – Indogermanistik – Keltologie – Koptologie – Mittellatein – Papyrologie – Semitistik
  • Angewandte Kunstwissenschaften/Denkmalpflege: Bauforschung/Baugeschichte – Denkmalpflege – Restaurierungswissenschaft – Textilgestaltung
  • Archäologien: Christliche Archäologie – Mittelalterarchäologie – Provinzialrömische Archäologie – Vorderasiatische Archäologie
  • Geschichtswissenschaften: Außereuropäische Geschichte – Historische Hilfswissenschaften – Technikgeschichte – Wissenschaftsgeschichte
  • Medienwissenschaften: Bibliothekswissenschaft – Buchwissenschaft – Filmwissenschaft – Informationswissenschaft – Journalistik
  • Philosophie: Logik und Wissenschaftstheorie
  • Regionale Kunstgeschichte: Indische Kunstgeschichte – Islamische Kunstgeschichte – Ostasiatische Kunstgeschichte
  • Regionalwissenschaften: Kanadistik – Kaukasiologie – Niederlande-Studien – Ostasienwissenschaft – Osteuropa­studien – Südasienstudien – Südostasienwissenschaften – Südosteuropastudien
  • Religionswissenschaften: Christlicher Orient – Islamwissenschaft – Judaistik – Religionswissenschaft
  • Sozial- und Kulturwissenschaften: Europäische Ethnologie/Volkskunde – Gerontologie – Sexualwissenschaft
  • Sprach- und Literaturwissenschaften (außereuropäisch): Afrikanistik – Arabistik – Austronesistik – Indologie – Iranistik – Japanologie – Koreanistik – Lateinamerikanistik – Mongolistik – Sinologie – Thaiistik – Tibetologie – Turkologie – Vietnamistik
  • Sprach- und Literaturwissenschaften (europäisch): Albanologie – Baltistik – Dänisch – Finnougristik-Uralistik – Frisistik – Jiddistik – Lusitanistik – Neogräzistik – Niederlandistik – Rumänistik – Skandinavistik/Nordistik – Sorabistik
  • Sprachwissenschaften (auch angewandte): Allgemeine Sprachwissenschaft – Gebärdensprache – Klinische Linguistik – Neurolinguistik – Phonetik – Sprachlehrforschung – Sprechwissenschaft – Translatologie
  • Theater- und Tanzwissenschaft: Tanzwissenschaft – Theaterwissenschaft

Die Förderung ermöglicht die Durchführung eines selbst gewählten Forschungsvorhabens an einer deutschen Universität oder außeruniversitären Forschungseinrichtung. Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler entscheiden frei, wo ihnen in Deutschland die besten Rahmenbedingungen für ihre Arbeit geboten werden. In den Jahren 2016, 2017 und 2018 werden jeweils bis zu zehn Forschungsvorhaben von Nachwuchswissenschaftlern und Nachwuchswissenschaftlerinnen zur Förderung ausgewählt. Die Förderung beträgt pro Vorhaben bis zu 100 000 € jährlich (somit maximal 300 000 € für drei Jahre).

Erwartet wird eine nachhaltige Nutzung der wissenschaftlichen Ergebnisse, die für die Wissenschaftscommunity und die breite Öffentlichkeit sichtbar und zugänglich gemacht werden sollten. Neben Publikationen umfasst dies auch geeignete Maßnahmen zum Wissenstransfer wie Seminare, Konferenzen und Kolloquien. Zur Sicherstellung einer späteren wissenschaftlichen Nutzung der Forschungsergebnisse ist ein frühzeitiger nationaler und internationaler Austausch auch transdisziplinär explizit gewünscht.

Nicht gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die keine innovativen Ansätze erkennen lassen, reine Machbarkeitsstudien oder Literaturüberblicke sowie Ansätze, die nicht über den aktuellen Forschungsstand hinausgehen.

[ausführliche Ausschreibung]

BMBF: Förderinitiative "Gesund - ein Leben lang", Frist: 22.09.2016

Förderinitiative "Gesund - ein Leben lang": Richtlinie zur Förderung von Forschungsverbünden zur Gesundheit in der Arbeitswelt.

Aufbauend auf den Besonderheiten und Entwicklungen bei Kindern und Jugendlichen, im Alter, bei arbeitenden Menschen und bei Männern und Frauen sollen neue und wirkungsvolle Konzepte zur Gesundheitsförderung, Prävention und Versorgung entwickelt werden.

Ziel dieser Förderrichtlinie ist, einen wichtigen Beitrag für eine gesundheitsförderliche Arbeitswelt zu leisten. Hierzu sollen Konzepte entwickelt und erprobt werden, die psychische Belastungen im Arbeitsleben reduzieren und individuelle Bewältigungsressourcen steigern. Die Konzepte sollen insbesondere die Herausforderungen der Digitalisierung der Arbeitswelt berücksichtigen. Darüber hinaus sollen kultursensible Konzepte der betrieblichen Gesundheitsförderung und Konzepte für betriebliches Gesundheitsmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) entwickelt und erprobt werden. Diese Fördermaßnahme wird aus Mitteln des Rahmenprogramms "Gesundheitsforschung" der Bundesregierung und des Programms "Zukunft der Arbeit" finanziert.

Gefördert werden transdisziplinäre Forschungsverbünde, die bestehende Kompetenzen in den Bereichen der betrieblichen Gesundheitsförderung und der Arbeitsmedizin und/oder Arbeitsepidemiologie bündeln. Maßgebliches Ziel der Verbünde ist es, Fragestellungen zu bearbeiten, die einen hohen Wert für die praktische Gesundheitsförderung in Betrieben haben und die sinnvoll nur in Kooperation zwischen Hochschulen und Betrieben bearbeitet werden können. Die Forschungsverbünde sind anwendungsnah auszurichten und zeichnen sich durch wissenschaftliche und methodische Exzellenz und einen hohen Innovationscharakter aus. Darüber hinaus sind neue Konzepte und Modelle zu entwickeln, die über die integrierten Praxispartner übertragen werden. Die Beteiligung von einem oder mehreren ¬Betrieben zur Pilotisierung der Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung muss gegeben sein. Das Vorhandensein fundierter arbeitsmedizinischer und/oder arbeitsepidemiologischer Expertisen muss durch die Bet! eiligung ¬entsprechender Abteilungen oder Institute gewährleistet werden.

Es können Verbünde zu folgenden vier Themengebieten gefördert werden:
•    Präventionsforschung zur Vermeidung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz
•    Entwicklung kultursensibler Konzepte der betrieblichen Gesundheitsförderung
•    Betriebliche Gesundheitsförderung in einer vernetzten Arbeitswelt
•    Implementationsforschung zum betrieblichen Gesundheitsmanagement von KMU


Zuwendungsfähig für Antragstellende außerhalb der gewerblichen Wirtschaft ist der vorhabenbedingte Mehraufwand, wie Personal-, Sach- und Reisemittel sowie in begründeten Ausnahmefällen projektbezogene Investitionen, die nicht der Grundausstattung des oder der Antragstellenden zuzurechnen sind.
Ausgaben für Publikationsgebühren, die für Open-Access-Publikationen der Vorhabenergebnisse während der Laufzeit des Vorhabens entstehen, können grundsätzlich erstattet werden.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Es findet in der ersten Stufe ein fachlicher  Begutachtungsschritt unter Beteiligung externer Expertinnen und Experten statt.


In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger durch die vorgesehene Verbundkoordinatorin oder den vorgesehenen Verbundkoordinator bis spätestens 22. September 2016 zunächst formlose Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

Die Einreichung erfolgt elektronisch über das Internetportal https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/GIL_ARBEIT. Dort ist erstens ein Datenblatt für Projektskizzen auszufüllen und zweitens die Skizze elektronisch zu übermitteln. Eine genauere Anleitung findet sich im Portal. Eine Vorlage per E-Mail oder Telefax ist nicht möglich.

Alle Informationen finden Sie unter: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/6499.php


Ansprechpersonen sind:
Dr. Michael Ebert
Telefon: 02 28/38 21-17 39
E-Mail: Michael.Ebert(at)dlr.de
Dr. Andreas Theilmeier
Telefon: 02 28/38 21-11 36
E-Mail: Andreas.Theilmeier(at)dlr.de
Dr. Anja Hillekamp
Telefon: 02 28/38 21-11 05
E-Mail: Anja.Hillekamp(at)dlr.de

Es wird empfohlen, zur Beratung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich.

eHeritage: Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes - Frist: 30.09.2016

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt mit der Bekanntmachung "eHeritage", das Potenzial digitaler Objekte für die Forschung zu stärken und sichtbar zu machen.

Ziel ist es, für die Forschung relevante Objekte des kulturellen Erbes ("cultural heritage") in größerem Umfang zu digitalisieren, zu erschließen und der Wissenschaft zugänglich zu machen.

Die Förderung erfolgt im Kontext des Rahmenprogramms für die Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften im Themenschwerpunkt "Das kulturelle Erbe – von der Forschung bis zur Bildung".

Mit dieser Bekanntmachung sollen die Erschließung und Digitalisierung von geistes- und kulturwissenschaftlichen Quellen für die Forschung gefördert werden, die über den geschriebenen Text hinausgehen.

Die Digitalisierung von zweidimensionalen textbasierten Objekten wird ausgeschlossen. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die geplante Digitalisierung die Grundlage fachspezifischer Forschung bildet.

Gegenstand dieser Bekanntmachung sind Vorhaben sowohl zur Erstellung von Digitalisierungskonzepten als auch zur umfangreichen Digitalisierung von großen Mengen wissenschaftlich relevanter Objekte.

Ziel ist, auf Basis eines nachgewiesenen wissenschaftlichen Forschungsinteresses eine Digitalisierung, fachwissenschaftliche Erschließung, Metadatenanreicherung, Speicherung und Publikation von Objekten des kulturellen Erbes zu erreichen.

 

Förderlinie I: Konzepte

Ziel ist die Erstellung von Digitalisierungskonzepten für Objekte des kulturellen Erbes. Antragstellende sollen auf Basis ausgewiesenen fachlichen Forschungsinteresses aussagekräftige und umfassende Konzepte zur späteren Digitalisierung der betreffenden Objekte erarbeiten. Dabei sollen die in Nummer 4.1 dargelegten Punkte geklärt und dargelegt werden. Es ist geplant, dass die resultierenden Digitalisierungskonzepte in den Folgejahren im Rahmen weiterer Bekanntmachungen des BMBF zur Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben in einem wettbewerblichen Verfahren eingereicht werden können.

Förderlinie II: Digitalisierung

Ziel dieser Förderung ist die Umsetzung von Digitalisierungskonzepten. Damit soll eine umfangreiche Erweiterung des digital vorliegenden kulturellen Erbes zum Zwecke der stärkeren Ausschöpfung des intellektuellen Potenzials dieser Objekte und ihre Bereitstellung für die Wissenschaft erreicht werden.

 

Förderfähig sind Einzel- und Verbundvorhaben.

Insbesondere erwünscht sind Fragestellungen sowie Objekte/Objektmengen aus den Kleinen Fächern.

Zum Antragsverfahren:

Förderlinie I: Konzepte (einstufig)

Dem Projektträger sind begutachtungsfähige Anträge, bestehend aus einer Vorhabenbeschreibung, einem fach-wissenschaftlichen Letter of Intent und einem vollständig ausgefüllten AZA/AZK-Formular in schriftlicher und in elektronischer Form bis spätestens 31. Juli 2016 vorzulegen.

Förderlinie II: Digitalisierung (zweistufig)

Für die Förderlinie II Digitalisierung reichen Interessenten/-innen bis zum 30. September 2016 eine Projektskizze ein. Es kann nur ein Vorhaben pro Einrichtung eingereicht werden.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1197.html

BMBF-Ausschreibung: Förderung klinischer Studien mit hoher Relevanz für die Versorgung älterer und hochaltriger Patientinnen und Patienten Förderinitiative "Gesund – ein Leben lang"; zweistufiges Verfahren; Frist: 30.09.2016

30.06.2016 - 30.09.2016

Auszug: Gegenstand der Förderung

Mit Hilfe klinischer Studien oder systematischer Übersichtsarbeiten sollen Forschungsfragen bearbeitet werden, die von hohem Wert für ältere und hochaltrige Patientinnen und Patienten sowie für die medizinische Versorgung dieser Menschen in Deutschland sind. Daher sollen sich die geförderten Projekte insbesondere mit mehrfach erkrankten Patientinnen und Patienten oder mit der Wechselwirkung zwischen verschiedenen Medikamenten befassen. Weitere wichtige Forschungsfragen sind Strategien zur Verringerung der Mehrfacheinnahme bzw. zum Absetzen von Medikamenten oder zur Erhöhung des Medikamenten-Einsatzes. Darüber hinaus können auch andere Themengebiete betrachtet werden, wenn sie von hoher Bedeutung für die Versorgung Älterer und Hochaltriger sind.

Klinische Studien zu Fragenstellungen in dieser Patientengruppe untersuchen oftmals komplexe Interventionen. Gerade dann müssen die Projekte so entworfen sein, dass eindeutige Schlussfolgerungen zu Ursache und Wirkung mög­lich sind. Planung, Durchführung und Auswertung solcher Projekte erfordern daher ein spezifisches Repertoire an Methoden, das jedoch noch nicht für alle Fragestellungen vollständig vorhanden ist. Dafür sind möglicherweise vorbereitende explorative Studien notwendig. Daneben sollen auch methodische Forschungsfragen bearbeitet werden, die sich z. B. mit der Entwicklung neuartiger Designs und Auswertungsmethoden für Studien mit komplexen Interventionen befassen. Auch sind Weiterentwicklung und Erprobung der vorhandenen Messinstrumente für altersgerechte Studien-Endpunkte notwendig (z. B. Funktionalität, Selbstbestimmung, soziale Teilhabe, gesundheitsbezogene Lebensqualität). Außerdem werden methodische Konzepte benötigt, wie insbesondere ältere Patientinnen und Patienten adäquat in die Planung klinischer Forschungsprojekte einbezogen werden können, wie ihre Therapietreue verbessert und wie mit eingeschränkter Einwilligungsfähigkeit umgegangen werden kann.

Die gewonnenen Erkenntnisse aller geförderten Projekte sollen dazu beitragen, im Alter ein selbstbestimmtes Leben bei gutem Gesundheitszustand zu ermöglichen. Dazu sollen solche Endpunkte als primäre Zielgrößen verwendet werden, die besonders für die Gruppe der älteren bzw. hochaltrigen Patientinnen und Patienten relevant sind (z. B. Funktionalität, Selbstständigkeit, soziale Teilhabe, gesundheitsbezogene Lebensqualität). Bei den Ein- und Ausschlusskriterien und bei der Auswertung sollen ebenfalls altersspezifische Merkmale berücksichtigt werden. Auch eine altersbezogene Nutzen-Risiko-Bewertung soll stattfinden.

Gefördert werden sollen:

  • wissenschaftsinitiierte, multizentrische, prospektive, kontrollierte klinische Studien mit älteren oder hochaltrigen Patientinnen und Patienten zum Wirksamkeitsnachweis von Therapiekonzepten. Jede Studie muss eine Intervention an Patientinnen und Patienten beinhalten und eine konfirmatorische Zielsetzung aufweisen. Monozentrisch aufgebaute konfirmatorische Studien können nur in begründeten Ausnahmefällen gefördert werden;
  • explorative Studien zur Vorbereitung von komplexen Interventionsstudien;
  • systematische Übersichtsarbeiten von klinischen Studien nach internationalen Standards;
  • Forschungsprojekte zu methodischen Fragestellungen.

Die Forschung soll auf Wissensdefizite zu genderspezifischen Unterschieden eingehen. Genderaspekte sind daher in allen Vorhaben in angemessener Weise zu berücksichtigen.

Damit gewährleistet wird, dass die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten angemessen berücksichtigt werden, sind sie oder ihre Vertretungen bei allen Projekten in geeigneter Weise zu beteiligen.

Ältere und hochaltrige Menschen, die aufgrund ihrer sozialen Situation besonderen Belastungen ausgesetzt sind, sind dort, wo es angemessen ist, durch entsprechende Forschungsfragestellungen zu berücksichtigen. Das können z. B. Menschen mit Migrationshintergrund sein.

Im Sinne eines Dialogprozesses sollen auch Forschungsthemen erörtert werden, die zwei oder mehrere der in der Förderinitiative „Gesund – ein Leben lang“ adressierten Bevölkerungsgruppen (Kinder und Jugendliche, arbeitende Menschen, Männer und Frauen, betagte Menschen) betreffen. Hierzu werden Workshops und Netzwerkprojekte gefördert. Es wird erwartet, dass Lebensphasen übergreifende Projekte bearbeitet werden. Expertinnen und Experten der entsprechenden Disziplinen sind einzubeziehen. Dazu wird zu einem späteren Zeitpunkt aufgefordert.

[ausführliche Ausschreibung]

Ein innovationsstarkes Deutschland braucht gut ausgebildeten Nachwuchs in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Körber-Stiftung und Stifterverband unterstützen deshalb den Aufbau regionaler Netzwerke zur Stärkung der MINT-Bildung in Städten und Gemeinden.
In den vergangenen Jahren sind zahlreiche Initiativen für die naturwissenschaftlich-technische Bildung entstanden. Viele davon bestehen vor Ort und setzen sich für ganz unterschiedliche Ziele ein, zum Beispiel: den kindlichen Entdeckergeist zu fördern, MINT als Unterrichtsfach in der Schule zu stärken, wissenschaftlichen und beruflichen Nachwuchs zu sichern oder Mädchen und Frauen für MINT zu begeistern. Eine wesentliche Herausforderung besteht aktuell häufig darin, die zahlreichen Angebote in den Regionen gut aufeinander abzustimmen. Das gelingt nur, wenn die Verantwortlichen vor Ort miteinander ins Gespräch kommen, gemeinsame Ziele formulieren und ihre Maßnahmen entsprechend koordinieren. Diesen Prozess wollen Körber-Stiftung und Stifterverband mit einem Förderwettbewerb für die Regionen unterstützen. Bis zu sieben Regionen erhalten eine Anschubfinanzierung und profitieren von Netzwerk- und Beratungsangeboten.

Die Informationen zur Ausschreibung finden Sie unter www.stifterverband.de/mintregionen.

DFG-MINCYT/CONICET 2016: Deutsch-Argentinische Kooperationen (2nd Call); Frist: 05.10.2016

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation), the Argentinean Ministry for Science, Technology and Productive Innovation (MINCYT) and the National Council for Scientific and Technological Research (CONICET) are pleased to announce the second call for proposals to fund joint German-Argentinean research projects in the following areas:

  • Physical Chemistry
  • Materials Sciences
  • Geosciences
  • Oceanography
  • Immunology
  • Neurosciences
  • Social Sciences and Humanities

Proposals will be accepted for joint collaborative research projects of up to three years. Researchers must comply with the funding and eligibility requirements as stipulated by their respective funding organisation, (please follow the links below). Argentinean and German researchers must submit their proposals to MINCYT/CONICET and DFG, respectively, by 5 October 2016. German partners must submit their proposals within the DFG’s Research Grants Programme in compliance with the guidelines outlined in DFG form 50.01. This includes the eligibility criteria for applicants to be funded by DFG. Eligibility will be checked by both DFG and MINCYT/CONICET for the German and Argentinean sides.

Allowable Costs for German applicants:

  • salaries of postdoctoral fellows and doctoral students
  • consumables and instrumentation
  • travel expenses for internal consortia and scientific conferences

Submission

In addition to the submission of the proposal by the Argentinean project cooperation partner following the instructions of MINCYT/CONICET, the joint proposal shall be submitted by the German partner via the electronic submission portal “elan” at DFG. After the log-in, please use the respective link “Proposal for a Research Grant” in the Proposal Forms column. Please, select as the relevant call: DFG-MINCYT/CONICET 2016.

Timeline and notification of results

  • Call opening: 4 July 2016
  • Call closure: 5 October 2016
  • Assessment of applications: November 2016 to May 2017
  • Approximate communication of results: June 2017
  • Approximate beginning of funding: July 2017

Contact:

For general questions with regard to the German-Argentinean cooperation (German side):

  • Marina Hesse,
    DFG,
    International Cooperation with Latin America,
    phone: +49 228 885-2585,
    marina.hesse(at)dfg.de

For general questions with regard to the German-Argentinean cooperation (Argentinean side):

  • Dr. Kathrin Winkler,
    DFG,
    Office Latin America,
    São Paulo – SP,
    Brazil,
    phone: +55 11 5189 8308 or +49 228 885-4550,
    kathrin.winkler(at)dfg.de

 

Link for detailed information: http://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2016/info_wissenschaft_16_29/

Europäischer Sozialfonds: 2. vhb-ESF-Förderrunde; Frist: 07.10.2016

Ziel der Förderung ist es, den Wissenstransfer von Hochschulen in Unternehmen durch gezielte Fortbildungen zu fördern; dabei sollen langfristige Netzwerke zwischen den beteiligten Partnern entstehen.

Das Innovationspotenzial der Hochschulen soll für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugänglich gemacht werden. Durch den Wissenstransfer erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neuartige Fachkenntnisse, dies soll sich positiv auf die Innovationsfähigkeit der Unternehmen auswirken.

Die Teilnehmenden aus den Unternehmen sollen E-Learning-Kompetenzen erwerben bzw. erweitern. Es werden ausschließlich Maßnahmen gefördert, die der Erstellung von E-Learning-Formaten (vorwiegend Online-Kurse) oder Blended-Learning-Angeboten dienen.

Grundsätzlich können Projektanträge aus allen Fachbereichen gefördert werden. Besonders förderwürdig sind Projekte, die einen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit leisten und sich z. B. auf Aspekte der Energieeffizienz, erneuerbare Energien und umweltfreundliche Werkstoffe beziehen.

An einem Projekt müssen mindestens zehn Unternehmen teilnehmen. Diese bilden gemeinsam mit der beteiligten Hochschule bzw. den beteiligten Hochschulen ein Netzwerk. Als Nachweis soll bereits im Rahmen des Projektantrags eine entsprechende Anzahl an Kooperationsvereinbarungen eingereicht werden.

Die Netzwerke müssen folgende Voraussetzungen zwingend erfüllen:

  • Mindestens 75 % der angegebenen Unternehmen sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU). KMU beschäftigen weniger als 250 Mitarbeitende und weisen einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. € oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. € auf.
  • Mindestens 80 % der Unternehmen haben ihren Sitz in Regionen Bayerns, für die eine stark abnehmende bzw. abnehmende Bevölkerungszahl prognostiziert wurde (s. Merkblatt „Fördergebietskulisse“ auf der Webseite).

Während der Projektlaufzeit sind Sie verpflichtet, die Netzwerktätigkeit durch mindestens fünf Veranstaltungen (Netzwerktreffen, Seminare, Workshops, Webinare etc.) pro vollem Projektjahr zu fördern.

Finanzierung:

  • Bis zu 180.000 € können pro Projekt als zuschussfähige Gesamtausgaben beantragt wer-den. Die Projektlaufzeit beträgt maximal 26 Monate.
  • Im Falle einer Bewilligung werden 50 % der erstattungsfähigen Projektkosten aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) erstattet.
  • In welcher Höhe ggf. das StMBW Mittel zur Kofinanzierung der zur Förderung angenommenen Projekte bereitstellen wird, wird je För-derrunde bekanntgegeben. In der Förderrunde 2/2014 – 2020 beträgt der Eigenanteil der Hochschulen mindestens 30 % der förderfähigen Gesamtausgaben.

Alle Informationen und Dokumente finden Sie auf der Ausschreibungsseite der vhb: http://esf.vhb.org/ausschreibung/

Horizon 2020: Innovative solutions for the conservation of 20th century cultural heritage, Frist: 13.10.2016

Am 11.05.2016 wird die Ausschreibung

geöffnet. Sie ist zweistufig angelegt und die Einreichfrist für den Kurzantrag der ersten Stufe ist der 27.10.2016. Wird der Antrag zur zweiten Stufe zugelassen, ist ein Vollantrag bis zum 04.05.2016 einzureichen.

Aus dem Ausschreibungstext:

  • Projects should develop one or more innovative solutions (functional materials or techniques) for the conservation of tangible 20th century cultural heritage. To maximise the impact, the most relevant issues and objects should be identified and addressed. For this purpose, convergent contributions from relevant Social Sciences and Humanities (SSH) disciplines should be considered;
  • Developments should be based on multi-scale modelling (in the sense of linking different types of models such as electronic, atomistic, mesoscopic and continuum etc.) approaches. Key issues such as compatibility, durability, ageing, and reversibility of interventions should be addressed by the modelling approaches. Modelling modules should be further developed if necessary.

VW-Stiftung: Freigeist-Fellowships - Frist: 13. Oktober 2016

Freigeist-Fellowships

Die fachoffenen Freigeist-Fellowships richten sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten nach der Promotion, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten.

Ziel der Initiative

Ein Freigeist-Fellow – das ist für die VolkswagenStiftung eine junge Forscherpersönlichkeit, die neue Wege geht, Freiräume zu nutzen und Widerstände zu überwinden weiß. Sie schwimmt – wenn nötig – gegen den Strom und hat Spaß am kreativen Umgang mit Unerwartetem, auch mit unvorhergesehenen Schwierigkeiten. Ein Freigeist-Fellow erschließt neue Horizonte und verbindet kritisches Analysevermögen mit außergewöhnlichen Perspektiven und Lösungsansätzen. Durch vorausschauendes Agieren wird der Freigeist-Fellow zum Katalysator für die Überwindung fachlicher, institutioneller und nationaler Grenzen.

Förderangebot

Das Angebot richtet sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. Nachwuchswissenschaftler(innen) mit bis zu fünfjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem modulartig aufgebauten flexiblen Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten. Dies bedeutet auch, dass während der Förderung bei Bedarf zusätzliche Komponenten (z.B. Mitarbeiterstellen, Reisemittel etc.) beantragt werden können.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

[ausführliche Informationen]

Die Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes

Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Deutschland können ab sofort Fördermittel zur Aufnahme gefährdeter Forschender bei der Alexander von Humboldt-Stiftung beantragen – im Rahmen der 2. Runde der Philipp Schwartz-Initiative.

Gasteinrichtungen werden in die Lage versetzt, gefährdeten Forschenden Stipendien für bis zu 24-monatige Forschungsaufenthalte zu verleihen. Außerdem stehen Mittel zur Verfügung, um entsprechende Strukturen an den aufnehmenden Institutionen zu schaffen. Ein Begleitprogramm fördert den Erfahrungsaustausch zwischen interessierten Einrichtungen unter Einbindung von Experten des Scholars at Risk Network,des Scholar Rescue Fund und des Council for At-Risk Academics.

In der aktuellen Antragsrunde stehen bis zu 24 Stipendien zur Verfügung (voraussichtlich bis zu 16 an bislang noch nicht geförderte Institutionen und bis zu 8 an Geförderte aus der 1. Runde). Die Antragsunterlagen finden Sie hier.

Antragsschluss ist der 14. Oktober 2016.

Optional für Geförderte der 1. Runde:

Institutionen, die bereits in der 1. Runde gefördert wurden, steht die zusätzliche Beantragung einer Best Practice-Förderung offen. Eine Antragstellung ist auch zulässig, wenn in der 2. Runde keine Stipendienmittel beantragt werden.

Antragsschluss ist auch hier der 14. Oktober 2016.

Die Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung wird vom Auswärtigen Amt, der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, der Fritz Thyssen Stiftung, der Gerda Henkel Stiftung, der Klaus Tschira Stiftung, der Robert Bosch Stiftung sowie der Stiftung Mercator finanziert.

Weitere Informationen zur Philipp Schwartz-Initiative finden Sie unter www.humboldt-foundation.de/web/philipp-schwartz-initiative.html.

Für Fragen steht Ihnen als primärer Ansprechpartner innerhalb der Humboldt-Stiftung Herr Frank Albrecht, Referent für die Philipp Schwartz-Initiative, telefonisch (0228-833-122) und per E-Mail (schwartz-initiative@avh.de)zur Verfügung.

Für Fragen zum Hintergrund des Programms können Sie sich an die verantwortliche Referatsleiterin, Frau Dr. Barbara Sheldon, Leiterin des Referats Strategische Planung (0228-833-109), wenden.

Elitenetzwerks Bayern: Weiterentwicklung von bis zu sechs weiteren Internationalen Nachwuchsforschergruppen - Frist 14. Oktober 2016

Das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst richtet im Rahmen der Weiterentwicklung des Elitenetzwerks Bayern ab dem Jahr 2017 bis zu sechs weitere Internationale Nachwuchsforschergruppen ein.

Die Ausschreibungsrunde 2016/2017 erstreckt sich ausschließlich auf die Bereiche mit Schwerpunkt in den Lebenswissenschaften und der Medizin sowie in den Natur-, Ingenieurwissenschaften, der Mathematik und Informatik.

Hier werden bis zu sechs weitere Internationale Nachwuchsforschergruppen mit den genannten Schwerpunkten eingerichtet.

Die Nachwuchsforschergruppen sollen in die Thematik der einschlägigen laufenden Elitestudiengänge oder Internationalen Doktorandenkollegs im Elitnetzwerk Bayern eingebunden sein und diese ergänzen.

Eine Bewerbungfür die Leitung der Nachwuchsforschergruppe ist nach vorheriger Absprache mit einem/ einer beteiligten Wissenschaftler/ Wissenschaftlerin eines laufehden Elitestudiengangs/ Internationalen Doktorandenkollegs oder auf dessen/ deren Initiative hin möglich.

Einzelheiten hierzu können Sie dem beigefügten Ausschreibungstext sowie den Ausschreibungsrichtlinien entnehmen.

Beides ist auch auf der Homepage des Elitenetzwerks Bayern (www.elitenetzwerk.bayern.de) abrufbar.

Antragsskizzen können gemäß den Ausschreibungsrichtlinien bis 14. Oktober 2016 eingereicht werden.

Die Geschäftsstelle des Elitenetzwerks Bayern steht auch für Rückfragen im Zusammenhang mit der Einreichung der Antragsskizzen zur Verfügung:

·       Frau Dr. Katharina Baumeister, Tel.: 089/2186-2659; E-Mail: Katharina.Baumeister(at)stmbw.bayern.de sowie

·       Herr Thorsten Lenz, Tel.: 089/2186-2269; E-Mail: Thorsten.Lenz(at)stmbw.bayern.de.

VW-Stiftung: "Originalitätsverdacht?" Neue Optionen für die Geistes- und Kulturwissenschaften; Frist: 27. Oktober 2016

Ziel der Initiative

"Originalität" ist in den Geistes- und Kulturwissenschaften eines der zentralen Qualitätskriterien. Doch gerade in diesen Disziplinen mit ihren spezifischen Forschungsgegenständen ist die Frage, was "originell", "neu" oder "innovativ" bedeutet, schwierig zu bestimmen. Was gesichertem Fachwissen und gemeinhin akzeptierten Intuitionen widerspricht, mag genauso dazu gehören wie die Entwicklung eines neuen Ansatzes, einer neuen These, einer neuen Theorie, die Beobachtung eines neuen Phänomens oder auch die Identifizierung von bisherigem Nicht-Wissen.

Die Stiftung möchte mit diesem Angebot Geistes- und Kulturwissenschaftler(innen) ermutigen, Vorhaben mit erkenntnisgewinnender Originalität zu entwickeln. Gefördert wird eine erste Exploration der Forschungsidee.

Im Antrags- und Auswahlverfahren geht die Stiftung in dreierlei Hinsicht neue Wege: Das Verfahren ist schlank, für die Antragsteller(innen) mit wenig Aufwand verbunden und mit einer Entscheidung innerhalb von 4 bis 5 Monaten schnell. Im Begutachtungsverfahren ist es innovativ in der Kombination von stiftungsinterner Vorauswahl und Endauswahl durch eine Expertenjury. Die anonymisierte Begutachtung soll sicherstellen, dass allein die originelle Forschungsidee zählt.

Förderangebot

Die Initiative besteht aus zwei Förderlinien:

Förderlinie 1 "Komm! ins Offene..."
Die Förderlinie bietet der einzelnen Forscherpersönlichkeit die Möglichkeit, ein Thema explorierend zu bearbeiten und in einem Essay darzulegen (bis zu 80.000 EUR, max. 1 Jahr).

Förderlinie 2 "Konstellationen"
Das Angebot wendet sich an Projektteams mit bis zu 4 Antragsteller(innen), die sich gemeinsam einer neuen Forschungsidee widmen, deren Tragfähigkeit in einer Explorationsphase erkunden und in einem gemeinsamen Text veröffentlichen wollen (bis zu 150.000 EUR, max. 1½ Jahre).

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unterInformation zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

[ausführliche Informationen]

BMBF: Förderung von Forschungsstrukturen mit Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien und Mexiko; Frist: 31.10.2016

Mit der Fördermaßnahme "Forschungsstrukturen mit Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien und Mexiko" unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Aufbau nachhaltiger, gemeinsamer Forschungsstrukturen. Über langfristig angelegte Kooperationen soll Deutschland stärker mit wichtigen Akteuren der Wissensproduktion in der Region vernetzt werden. Durch die Förderung soll die Internationalisierung deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen gestärkt, ihre Exzellenz und Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden. Deutschen Wissenschaftlern soll der Zugang zu themenspezifischen Netzwerken im Zielland erleichtert werden.

Das BMBF stellt deutschen Hochschulen und deutschen außeruniversitären Forschungseinrichtungen Fördermittel für den Aufbau von Forschungsstrukturen mit führenden Forschungsinstitutionen in Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien und Mexiko im Bereich gemeinsamer Schwerpunktthemen zur Verfügung.

Ziele:

  • den Aufbau und Ausbau langfristig angelegter Forschungsstrukturen mit Spitzenforschungseinrichtungen in den Zielländern,
  • feste (auch virtuelle) Kooperationsstrukturen im Partnerland bzw. in den Partnerländern,
  • die Vernetzung deutscher Hochschulen und deutscher außeruniversitärer Forschungseinrichtungen,
  • die Erschließung von Drittmittelpotenzialen (z. B. nationale Programme in Deutschland und dem Partnerland, EU-Programme, multilaterale Programme oder Auftragsforschung),
  • die bessere Sichtbarkeit deutscher Wissenschaftsexzellenz im Partnerland,
  • die Stärkung der Innovation in Deutschland und die Werbung für den Innovationsstandort Deutschland,
  • Rekrutierung von Spitzenforscherinnen und -forschern für die Zusammenarbeit,
  • Wissenszuwachs über den Stand der Forschung im jeweiligen Partnerland und die diesbezüglichen Rahmenbedingungen,
  • Internationalisierung der Forschung in Deutschland

Themen

Mit Argentinien:

  • Bioökonomie
  • Biomedizin
  • Umweltforschung
  • Geowissenschaften, Meeres- und Polarforschung

Mit Brasilien:

  • Bioökonomie
  • Wirtschaftsstrategische Rohstoffe
  • Meeresforschung
  • Klimaforschung

Mit Chile:

  • Nachhaltige Energiesysteme
  • Wirtschaftsstrategische Rohstoffe
  • Schutz vor Naturrisiken
  • Gesundheitsforschung

Mit Mexiko:

  • Nachhaltige Energiesysteme
  • Gesundheitsforschung

Mit Kolumbien:

  • Biotechnologie
  • Biodiversität
  • Meeresforschung
  • Gesundheitsforschung

Die Projekte sollen in zwei Phasen gegliedert sein: eine maximal zweijährige Aufbauphase sowie eine sich daran anschließende Konsolidierungsphase von maximal drei Jahren. Eine Förderung in der Konsolidierungsphase hängt vom Erfolg des Projekts in der Aufbauphase und von der Tragfähigkeit der Maßnahme ab.

Zuwendungsfähigen Ausgaben/Kosten:

  1. Personal zur Koordinierung der internationalen Vernetzung und zum Aufbau der Forschungsstrukturen.
  2. Reisen und Aufenthalte von deutschen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen sowie von weiteren Expertinnen und Experten.
  3. Workshops
  4. Vorhabenbezogene Sachmittel

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 31. Oktober 2016 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form über das Skizzentool pt-outline (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/lat16struc) vorzulegen. Der Skizze ist ein Anschreiben/Vorblatt zur Einreichung beizulegen, auf dem Vertreter aller Projektpartner mittels rechtsverbindlicher Unterschrift die Kenntnisnahme sowie die Richtigkeit der in der Skizze gemachten Angaben bestätigen.

Projektskizzen, die nach dem genannten Zeitpunkt eingehen, können nicht mehr berücksichtigt werden.

Der Umfang der Skizze sollte sieben Seiten nicht überschreiten.


Fachliche Ansprechpartnerin:

Dr. Barbara Hellebrandt

Administrative Anprechpartnerin:

Petra Altmann

Link zur Ausschreibung mit allen Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1216.html

INTERREG-Programm Nord-West Europa, Frist: 18.11.2016

Das INTERREG-Programm Nord-West Europa fördert Projekte in folgenden Themenbereichen:

INTERREG NWE fördert transnationale Kooperationsinitiativen, die konkrete Resultate für die Region Nord-West-Europa und seine Bürger bringen können. Projekte müssen mindestens drei Partner aus drei unterschiedlichen Ländern des Programmraums vereinen. 

Der vierte Projektaufruf wird vom 17. Oktober bis zum 18. November geöffnet. Die notwendigen Dokumente (aktualisiertes Programmhandbuch, Bewerbungsformular etc.) sind auf der Webseite www.nweurope.eu zum Download für Sie bereit gestellt.

In der Förderperiode 2014-2020 stehen insgesamt 270 Mio. Euro für kofinanzierte Projekte zur Verfügung. Genehmigte Projekte erhalten bis zu 60% ihres Budgets.

Um Sie über das Programm zu informieren und im Bewerbungsprozess zu unterstützen, werden verschiedene Veranstaltungen organisiert, zu denen die deutsche Kontaktstelle einlädt:

  • Voraussichtlich in der Kalenderwoche 38 findet für deutsche Projektpartner eine Informationsveranstaltung zum 4. Projektaufruf statt. Hier werden Sie über das Programm, das Antragsverfahren und Möglichkeiten der Anschubförderung informiert.
  • Am 6. Oktober 2016 sind Projektinteressierte aus allen teilnehmenden NWE-Staaten (Belgien, Frankreich, Niederlande, Luxemburg, UK, Irland, Schweiz und Deutschland) nach Dublin (Irland) zum Project Idea Lab eingeladen. Diese Veranstaltung soll Ihnen die Möglichkeit geben, sich zu vernetzen, neue Partner zu finden und Ihre Projektidee weiter zu entwickeln. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung aber erforderlich. Gerne können Sie sich unter www.nweurope.eu für die „alerts“ eintragen, dann erhalten Sie Nachricht über Neuigkeiten und sobald die Registrierung geöffnet wird.


Deutsche Kontaktstelle
Interreg North-West Europe
www.nweurope.eu
MINISTERIUM DES INNERN
UND FÜR SPORT
RHEINLAND-PFALZ

Stiftsstraße 9
55116 Mainz
Telefon 06131/16-2120
Angela.Tietz(at)mdi.rlp.de

DAAD: Programm des Projektbezogenen Personenaustauschs (PPP), Fristen: verschiedene Stichtage 2016

Ziel: Im Mittelpunkt steht die Initiierung oder Intensivierung partnerschaftlicher Forschungsaktivi-täten zwischen einer deutschen und einer ausländischen Hochschule und/oder For-schungseinrichtung zur Stärkung der Wissenschaftsbeziehungen. Der Qualifizierung des akademischen Nachwuchses wird dabei ein besonderes Gewicht beigemessen.

Förderung: Das Programm fördert die Mobilität und kurzzeitige Aufenthalte zum Austausch von Hoch-schulangehörigen der beteiligten Partnerinstitutionen, insbesondere des wissenschaftlichen Nachwuchses, zu Forschungsaufenthalten. Aus DAAD-Mitteln können Reisekostenpauschalen und Aufenthaltsmittel für die Mitglieder der deutschen Forschergruppe für kurzzeitige Forschungsaufenthalte am ausländischen Partnerinstitut beantragt werden, wenn nicht mit dem ausländischen Partner etwas anderes vereinbart wurde.

Wer wird gefördert?: Gefördert werden Graduierte (Master), Doktoranden, Promovierte, Habilitierte, Hochschullehrer, wenn nicht mit dem ausländischen Partner anders vereinbart.

Wer kann einen Antrag stellen?: Anträge können deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen einreichen, die ihren Förderantrag parallel zu einem ausländischen Kooperationspartner stellen. Das Programm steht grundsätzlich allen Fachgebieten offen.

Länderspezifische Antragsfristen:

  • PPP Argentinien - PROALAR 30.06.2016
  • PPP Australien 17.06.2016
  • PPP Hongkong 30.06.2016
  • PPP Indien (DST) 15.06.2016
  • PPP Indien (UGC) 15.06.2016
  • PPP Kolumbien - PROCOL 22.07.2016
  • PPP Kroatien 30.06.2016
  • PPP Polen 30.06.2016
  • PPP Serbien 30.06.2016
  • PPP Slowakei 30.06.2016
  • PPP Taiwan 30.06.2016
  • PPP Tschechien 30.06.2016
  • PPP Ungarn 30.06.2016
  • PPP Portugal 01.08.2016
  • PPP Norwegen 07.09.2016
  • PPP Japan 08.09.2016
  • PPP Finnland 28.09.2016
  • PPP Thailand 28.11.2016

Alle Informationen finden Sie hier.

Bekanntmachung

Richtlinie zur Förderung von Projekten und Fachveranstaltungen im Förderbereich "Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung" ("Erfolg mit MINT – Neue Chancen für Frauen"). Bundesanzeiger vom 13.10.2015.

Gegenstand der Förderung

Im Einklang mit der Digitalen Agenda der Bundesregierung und zur inhaltlichen Unterstützung der Pakt-MINT-Ziel­setzungen im Förderbereich "Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung" fördert das BMBF Projekte, die der Umsetzung der oben genannten Ziele entsprechen bzw. der Umsetzung von Forschungsergebnissen dienen. Dazu gehört u. a. auch die Etablierung und Stärkung von adressatinnengerechten und -orientierten Projektangeboten – insbesondere in Zusammenarbeit mit Projektpartnern und -partnerinnen aus der Wirtschaft. Regionale Verbünde von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Institutionen, Stiftungen, Vereinen und Verbänden (z. B. auch Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände), MINT-Initiativen, Medienpartnern und/oder Bildungs- und Praxispartnern, die ihre Maßnahmen bundesländerübergreifend konzipieren, werden ausdrücklich zur Beteiligung aufgefordert.

Förderfähig sind

  • ein- oder mehrtägige innovative Angebote zur (akademischen) Berufs- und Studienwahlorientierung für junge Frauen (z. B. "Hightech-Schnuppertage", Tech-Caching-Parcours, MINT-Parcours, MINT-Sommerakademien, MINT-Camps) im Rahmen regionaler Zusammenschlüsse oder anderer adäquater Formate mit entsprechender Strahlkraft;
  • Umsetzung von Coaching- und Vernetzungsangeboten für Studentinnen, Berufseinsteigerinnen und Young ­Professionals in regionalen oder überregionalen MINT-Zusammenschlüssen;
  • Projekte, die die höhere Teilhabe von Frauen an IT-Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen zum Ziel haben bzw. zielgerichtet Frauen gewinnen, sich in Berufsfeldern der neuen Hightech-Strategie zu engagieren (z. B. Industrie 4.0, IT-Sicherheit, Smart Services/Data, Digitale Vernetzung, Digitale Wissenschaft/Bildung, Digitales Lernen);
  • Veranstaltungen, die dem Transfer von Ergebnissen der Genderforschung im MINT-Kontext sowie der Netzwerktätigkeit von Frauen in diesem Bereich dienen;
  • Tagungen und Kongresse zur wissenschaftlichen gender- und inklusionsspezifischen Aufarbeitung von MINT-Forschungsfragen;
  • Projekte zur Etablierung von regionalen Zusammenschlüssen zur Stärkung von Frauen in MINT-Berufen oder zur Unterstützung beim Auf- und Ausbau derselben;
  • Vorhaben im Bereich Beratung und Information zur Förderung eines erfolgreichen Übergangs von in MINT-Fächern akademisch qualifizierten Frauen in den ersten Arbeitsmarkt – insbesondere im Bereich der Informationstechno­logien;
  • interaktive Beteiligungsformate für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren (z. B. Lehrkräfte, Unternehmensvertreterinnen und -vertreter, Medienvertreterinnen und -vertreter, Verbandsverantwortliche, Sozialpartner, Vertreterinnen und Vertreter von wissenschaftlichen Akademien, Eltern);
  • Forschungsprojekte zur Gewinnung neuer Erkenntnisse zu den oben beschriebenen Themenkomplexen.

Es wird erwartet, dass die beantragte Fördermaßnahme:

  • möglichst regionale oder bundesländerübergreifende Kooperationen vertieft oder begründet;
  • die Chancengerechtigkeit für junge Frauen in MINT-Fächern, insbesondere in den Berufsfeldern der Hightech-Strategie, verbessert;
  • hochqualifizierte Frauen aus den MINT-Fächern auf ihrem Karriereweg an die Spitze von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen unterstützt;
  • die Auseinandersetzung mit oder die Entwicklung von innovativen Fragestellungen bzw. die Erprobung neuer ­Methoden in den Bereichen akademischer Berufs- und Studienwahlorientierungsprozesse gender- bzw. diversity­gerecht vorantreibt oder
  • Prozesse des interdisziplinären Austauschs entwickelt und initiiert und zur Etablierung bzw. Stärkung von Vernetzungszusammenhängen beiträgt;
  • Mädchen und Frauen in besonderen Lebenssituationen (z. B. Frauen aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte, Mädchen und Frauen mit Behinderungen, jugendliche Alleinerziehende) bei ihrer Ausbildungs-, Studien- und Berufswahl verstärkt in den Blick nimmt und so Hemmnisse auf dem Weg in Berufsfelder der neuen Hightech-Strategie abbaut.

Die möglichst regionalen oder bundesländerübergreifenden Vorhaben können unter anderem:

  • sowohl qualitativ als auch quantitativ ausgerichtet sein,
  • der gender-/diversitygerechten Umsetzung der Digitalen Agenda dienen,
  • neue Formen der Nutzung digitaler Medien in die gendergerechte Berufsorientierung auf MINT-Bereiche erproben oder deren Wirkung untersuchen,
  • auf den Transfer von Ergebnissen aus der fachorientierten Genderforschung abstellen,
  • Beiträge zur Aktivierung der Potenziale von jungen Frauen entwickeln und erproben,
  • zur adressatinnengerechten Ausgestaltung von MINT-Fachdidaktiken beitragen,
  • Maßnahmen zum geschlechtergerechten Kulturwandel in MINT-Fächern und -Unternehmen konzipieren und umsetzen,
  • zur Stärkung der Genderkompetenz von Akteurinnen und Akteuren im MINT-Bereich beitragen,
  • Möglichkeiten zur Überwindung androzentrischer Fachkulturen und tradierter Geschlechtersegregation in Natur­wissenschaften und Technik erforschen

oder

  • zur Berücksichtigung von Genderaspekten in naturwissenschaftlich-technischen Forschungsfeldern beitragen.

Nicht gefördert werden:

  • Maßnahmen ohne Modellcharakter,
  • Maßnahmen, die originäre Aufgabe der Bundesagentur für Arbeit oder der Schulen/Hochschulen sind,
  • Stipendienprogramme und ähnliche Maßnahmen der personenbezogenen Individualförderung,
  • bereits durch das BMBF geförderte Maßnahmen (z. B. im Rahmen des Berufsorientierungsprogramms BOP oder des Förderprogramms Digitale Medien in der beruflichen Bildung).

[ausführliche Informationen]

2017

Am 02.02.2017 endet eine Vielzahl von Ausschreibungen in der 6. Gesellschaftlichen Herausforderung "Europe in a changing world - inclusive, innovative and reflective societies":

CO-CREATION FOR GROWTH AND INCLUSION

Innovation Actions

Research and Innovation Actions

Coordination and Support Actions

 

REVERSING INEQUALITIES AND PROMOTING FAIRNESS

Coordination and Support Actions

 

ENGAGING TOGETHER GLOBALLY

Research and Innovation Actions

Coordination and Support Actions

 

UNDERSTANDING EUROPE - PROMOTING THE EUROPEAN PUBLIC AND CULTURAL SPACE

Research and Innovation Actions

Coordination and Support Actions

ERA-NETs

VW-Stiftung: Freigeist-Fellowships - Frist: 12. Oktober 2017

Freigeist-Fellowships

Die fachoffenen Freigeist-Fellowships richten sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten nach der Promotion, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten.

Ziel der Initiative

Ein Freigeist-Fellow – das ist für die VolkswagenStiftung eine junge Forscherpersönlichkeit, die neue Wege geht, Freiräume zu nutzen und Widerstände zu überwinden weiß. Sie schwimmt – wenn nötig – gegen den Strom und hat Spaß am kreativen Umgang mit Unerwartetem, auch mit unvorhergesehenen Schwierigkeiten. Ein Freigeist-Fellow erschließt neue Horizonte und verbindet kritisches Analysevermögen mit außergewöhnlichen Perspektiven und Lösungsansätzen. Durch vorausschauendes Agieren wird der Freigeist-Fellow zum Katalysator für die Überwindung fachlicher, institutioneller und nationaler Grenzen.

Förderangebot

Das Angebot richtet sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. Nachwuchswissenschaftler(innen) mit bis zu fünfjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem modulartig aufgebauten flexiblen Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten. Dies bedeutet auch, dass während der Förderung bei Bedarf zusätzliche Komponenten (z.B. Mitarbeiterstellen, Reisemittel etc.) beantragt werden können.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

[ausführliche Informationen]

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung von Richtlinien zum Förderprogramm „Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung, Region Mittelost- und Südosteuropa“ (MOEL-SOEL-Bekanntmachung).

Zielländer dieser Bekanntmachung

  • die EU-Mitgliedstaaten Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, die Slowakische Republik, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn
  • die offiziellen EU-Beitrittskandidaten Albanien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro und Serbien und
  • die potenziellen EU-Beitrittskandidaten Bosnien und Herzegowina sowie die Republik Kosovo


Gegenstand der Förderung
Gegenstand der Förderung ist die Antragsvorbereitung von FuE-Projekten, die auf die Themenbereiche des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 (http://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/en/) sowie auf andere relevante EU-Förderprogramme ausgerichtet sind.

Die Antragsvorbereitung der FuE-Projekte erfolgt in zwei Phasen:

Ziel der ersten Förderphase ist der Auf- oder Ausbau bi- oder multilateraler Projektpartnerschaften. Des Weiteren soll das Konsortium EU-Förderbekanntmachungen identifizieren, zu denen eine Antragstellung beabsichtigt wird.

Das Ziel der zweiten Förderphase ist die konkrete Ausarbeitung und Einreichung eines Projektantrages.


2.1 Horizont 2020
Zu den adressierten Themenbereichen in Horizont 2020 gehören unter anderem jene des Programmbereiches „Gesellschaftliche Herausforderungen“ (http://www.horizont2020.de/einstieg-gesellschaftliche-herausforderungen.htm):

  •     Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen
  •     Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, marine, maritime und limnologische Forschung
  •     Sichere, saubere und effiziente Energie
  •     Intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr
  •     Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Rohstoffe
  •     Integrative, innovative und reflektierende Gesellschaften
  •     Sichere Gesellschaften.


Förderfähig sind ebenfalls die Vorbereitung von Antragstellungen für grenzüberschreitend und projektförmig angelegte „Innovative Training Networks“ und „Research and Innovation Staff Exchanges“ im Rahmen von Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen.

Darüber hinaus können vorbereitende Maßnahmen mit Blick auf Antragstellungen zu einzelnen Förderlinien im Programmbereich „Führende Rolle der Industrie“ gestellt werden. Hierzu gehören in der Förderlinie „Führende Rolle bei grundlegenden und industriellen Technologien (Schlüsseltechnologien)“ die Themen Informations- und Kommunikationstechnologien, Nanotechnologie, Fortgeschrittene Werkstoffe, Biotechnologie und Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung.

Bei vorbereitenden Maßnahmen, die auf Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung ausgerichtet sind, sind die unter Nummer 1.1 genannten Zielländer eingeschränkt auf Polen, die Tschechische Republik, Litauen und Estland. Diese Maßnahmen sollten darüber hinaus fokussieren auf den Bereich der Public Private Partnership „Technologies for Factories of the Future“. Des Weiteren kann die Vorbereitung der geplanten Maßnahmen in Horizont 2020 zum Schließen der Innovationslücke in Europa gefördert werden. Konkret adressiert sind dabei Maßnahmen im Sinne des „widening-participation“-Ansatzes, um Kapazitäten für exzellente Forschung in weniger forschungs- und innovationsstarken Regionen zu entwickeln. Dies betrifft sowohl die infrastrukturelle und personelle Ausstattung, die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft als auch ein professionelles Forschungs- und Innovationsmanagement.


2.2 Europäische Territoriale Zusammenarbeit
Darüber hinaus werden vorbereitende Maßnahmen für die Antragstellung in forschungs- und innovationsrelevanten Programmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (INTERREG) gefördert. Dabei sind insbesondere die Schnittstellen zwischen den Prioritäten nationaler und regionaler Strategien der intelligenten Spezialisierung, den Bedarfsfeldern der Hightech-Strategie der Bundesregierung und, sofern relevant, den Prioritäten der EU-Strategien für den Ostsee- (http://www.balticsea-region-strategy.eu/) und den Donauraum (http://www.danube-region.eu/) zu adressieren.


2.3 Instrumente der Heranführungshilfe
Maßnahmen zur Vorbereitung der Antragstellung in relevanten Prioritäten der Instrumente der Heranführungshilfe (IPA) (http://ec.europa.eu/enlargement/instruments/overview/index_en.htm) sind förderfähig, sofern sie dem Zuwendungszweck und den Zielländern der Bekanntmachung (vgl. Nummer 1.1) entsprechen und die Zusammenarbeit mit deutschen Antragstellern durch komplementäre Maßnahmen (z. B. in der IPA-Komponente „grenzüberschreitende Zusammenarbeit“) ermöglichen.

[ausführlich]

Jährliche Ausschreibungen / Anträge jederzeit

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft

Ideen entwickeln – Initiative ergreifen – Zukunft gestalten

Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft Nachwuchswissenschaftler aus, die sich in ihren Dissertationen oder Habilitationen mit der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft und damit mit den zentralen ordnungspolitischen Fragestellungen des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen.

Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 35.000 Euro dotiert.

Zielsetzung des Forschungspreises

Es ist das Anliegen des RHI den ethischen Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wieder zu mehr Geltung zu verhelfen, die nicht allein auf Wettbewerb und Gewinnmaximierung basieren, sondern auch auf Solidarität und gemeinwohlverpflichteter Verantwortlichkeit. Der Preis soll dazu beitragen Forscher und Vordenker, die diesen Themenkomplex wissenschaftlich bearbeiten und exzellent allgemeinverständlich aufbereiten, in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Teilnahme Forschungspreis

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann beteiligen Sie sich und reichen Sie Ihre Dissertation oder Habilitation bei uns ein. Einsendeschluss ist der 31. Dezember eines jeden Jahres.

Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich auf den folgenden Internetseiten sowie in der Informationsbroschüre.

http://www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis/forschungspreis/

Communicator-Preis

Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird von der DFG ausgeschrieben. Dieser mit 50.000 € dotierte, persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.

Die Vorschläge aus unterschiedlichen Fachgebieten werden nach den Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalität und Nachhaltigkeit von einer Jury, bestehend aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten, beurteilt. Die DFG nennt dem Stifterverband den von der Jury gewählten Preisträger.

Der Communicator-Preis ist in Form eines Hologramms vom Kölner Maler und Medienkünstler Michael Bleyenberg gestaltet worden. Ein "Sandwich" aus Spiegel und Glas schließt eine holographisch belichtete Folie ein und ruht in einem Sockel aus massivem Acrylglas, mit dem Namen des Preisträgers.

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BMAS: Förderrichtlinie zur „Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik“

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen.
Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und
  • Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Gefördert werden:

a) Projekte

  • die dazu dienen, verschiedene Institutionen im Bereich der Sozialpolitikforschung bundesweit zu vernetzen mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zu unterstützen und Synergien nutzbar zu machen;
  • in deren Rahmen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft neue Fragestellungen zu gesellschaftlich relevanten Themen auf innovative Weise bearbeitet werden;
  • die in den in Nummer 1.1 genannten Themenbereich fallen und darüber hinaus dazu beitragen können, der Sozialpolitikforschung in Deutschland neue inhaltliche und methodische Impulse zu geben.

b) Promotion

  • für Doktoranden mit Prädikatsexamen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaften, die eine Promotion zu einem sozialpolitischen Thema im Rahmen des genannten Themenbereichs anstreben.

c) Stiftungsprofessuren

  • in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Zunächst erfolgt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens die Einreichung von kurzen Projektskizzen, die auf Plausibilität und grundsätzliche Geeignetheit geprüft werden. Die Antragsteller, deren Skizzen für grundsätzlich förderfähig erachtet werden, können dann in einem zweiten Verfahrensschritt förmliche Förderanträge (ausführliche Vorhabenbeschreibung und Formantrag) einreichen. Die Förderentscheidung wird vom BMAS unter Berücksichtigung des Votums des wissenschaftlichen Beirats getroffen.

Es ist keine Deadline in der Bekanntmachung genannt.


Alle Informationen gibt es hier und hier.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft möchte geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern.

Kern des Maßnahmenbündels ist das Angebot, dass alle Leiterinnen und Leiter DFG-geförderter Projekte sowie die Hochschulen selbst Zusatzanträge stellen können, um qualifizierte Flüchtlinge - angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Die Zusatzanträge können auf alle Mittel gerichtet sein, die eine Einbindung der Flüchtlinge in das Projekt ermöglichen. Hierzu zählen insbesondere Gastmittel oder auch Personalstellen. Für die Einbindung von wissenschaftlich ausgewiesenen Personen eignet sich darüber hinaus vor allem das Mercator Modul.

Die Anträge können jederzeit formlos gestellt werden und sollten den Umfang von fünf Seiten (ohne CV und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten.

Weitere Informationen können Sie dem beigefügten Dokument entnehmen oder den Seiten der DFG:

www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2015/info_wissenschaft_15_82/index.html

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung

Das BFHZ wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird das BFHZ-CCUFB durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsverfahren

Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite des BFHZ befindet. Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ, bzw. extern  begutachtet.

Förderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren Förderumfang 5.000,--€ übersteigen, durchlaufen zusätzlich eine externe Evaluierung.

Haushaltsvorbehalt

Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite des BFHZ („Download").

Einreichung

Die Projekte müssen bis zum jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres) an folgende Adresse gerichtet werden:

An das Bayerisch-Französische Hochschulzentrum (BFHZ)
Arcisstr. 21
D-80333 München

Eine elektronische Fassung der endgültigen Projektanträge müssen ebenfalls vor Abgabefrist an honsdorf@lrz.tum.de gesendet werden.

Fördermöglichkeiten im Rahmen der EU-Zentralasienstrategie und der Zielsetzung der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung:

Ziel der Fördermaßnahme sind die Exploration und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung und die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit mit Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus, sowie mit Moldau und Belarus.


Was wird gefördert?

  • Maßnahmen zur Exploration und Anbahnung projektbezogener oder institutioneller Kooperationen
  • Thematische Schwerpunkte:
    • Umwelt, Nachhaltigkeit
    • Geotechnologie
    • Gesundheitswissenschaften
  • Projektanbahnung: Maßnahmen zur Konzeption und Planung von Projekten und Kooperationen, deren Förderung unter einem BMBF-Fachprogramm oder einem Programm der EU beantragt werden soll

Wer wird gefördert?

  • im Verbund mit Einrichtungen aus Zentralasien, dem Südkaukasus, Moldau und Belarus deutsche Hochschulen, forschungsaktive Kliniken, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland
  • Anträge mit Beteiligung von KMUs werden bei gleicher Qualität bevorzugt

Wie wird gefördert?

  • Ausgaben für Anbahnungsreisen, den projektbezogenen wissenschaftlichen Austausch, Expertentreffen und thematische Projektplanungsworkshops
  • in begründeten Einzelfällen:
    • Veranstaltungskosten
    • Sachmittel
    • Personalkosten
  • Gewährung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von bis zu 25 000 Euro / Projekt

Antragstellung:

  • einstufiges Förderverfahren
  • Erstellung der förmlichen Förderanträge mit elektronischem webbasiertem Antragssystem (ewa) des Internationalen Büros des BMBF (IB)
  • zusätzliche im elektronischen Antragssystem fertig gestellte endgültige Version mit Unterschriften der deutschen und ausländische Partner per Post an das Internationale Büro des BMBF (IB)

Anträge werden laufend entgegengenommen und bearbeitet.
 

Weitere Informationen finden Sie externer Link folgt hier.

Ansprechpartner im Internationalen Büro des BMBF (IB):

Internationales Büro des BMBF
beim Deutschen Zentrum fpr Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Fachliche Ansprechpartnerin: Dr. Anja Köhler

Telefon: +49 (0) 228-3821 458
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  anja.koehler(at)dlr.de

Administrativer Ansprechpartner: Holger Brehm

Telefon: +49 (0) 228-3821 472
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  holger.brehm(at)dlr.de

Der DAAD hat in diesem Jahr ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Programm für deutsche Wissenschaftler aufgelegt, die nach einer Mobilitätsphase im Ausland Interesse daran haben, dauerhaft wieder nach Deutschland zurückzukehren.

Das Programm "Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland" besteht aus zwei separaten Komponenten:

  • Einem Fahrtkostenzuschuss, der dazu dienen soll, Fachvortragsreisen oder Vorstellungsgespräche in Deutschland zu unterstützen oder zu ermöglichen
  • Einem Rückkehrstipendium mit der Förderungshöchstdauer von sechs Monaten, um die berufliche Wiedereingliederung in wissenschaftlichen Einrichtungen  in Deutschland zu unterstützen

Details können Sie doc hier entnehmen.

Ansprechpartner beim DAAD:

Frau Barbara Kirsch
Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
German Academic Exchange Service
Referat 521 - Internationalisierung von Forschung und wissenschaftlichem Nachwuchs
Kennedyallee 50
53175 Bonn
E-Mail: kirsch@daad.de
Tel.: 0228/8828615
Fax: 0228/88298615

Die VW-Stiftung fördert interdisziplinäre Symposien, Workshops und Konferenzen sowie Sommerschulen aller Fachgebiete.

Ziel der Initiative

Mit der Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben.

Förderangebot

Unterstützt werden können Symposien, Workshops und Konferenzen (bis zu 250 Teilnehmer) sowie Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmer). Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind

  • ein interdisziplinärer und internationaler Kontext,
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie
  • eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.


Die durch die VolkswagenStiftung geförderten Symposien, Workshops und Konferenzen finden im neu errichteten Tagungszentrum "Schloss Herrenhausen" in Hannover statt. Im Rahmen der "Symposienwochen der VolkswagenStiftung" stehen verschiedene Termine für die Durchführung Ihrer Veranstaltung zur Verfügung. Unter dem folgenden Link finden Sie die Termine der Symposienwochen.

Sommerschulen werden weiterhin in ganz Deutschland gefördert.

Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung für Symposien, Workshops und Konferenzen zudem die entsprechenden Stichtage. Um im Vorfeld zu klären, ob die von Ihnen geplante Veranstaltung den Kriterien des Programms entspricht, stehen Ihnen die fachlich zuständigen Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich rechts im Bereich "Was Antragsteller wissen müssen" unter "Information zur Antragstellung". Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Wichtiger Hinweis: Symposien und Sommerschulen, die thematisch zu anderen Förderinitiativen der VolkswagenStiftung gehören, können häufig innerhalb der jeweiligen Initiative gefördert werden.

Die Teilnahme an Tagungen oder Exkursionen wird nicht gefördert.

[ausführlich]

Mixed Methods in den Geisteswissenschaften?

In der Ausschreibung "'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften?" werden Vorhaben in den Geistes- und Kulturwissenschaften gefördert, die die Verknüpfung und das Zusammenwirken von qualitativ-hermeneutischen und digitalen Verfahren anhand einer gemeinsamen wissenschaftlichen Fragestellung ausloten. Es handelt sich um eine zunächst einmalige Ausschreibung.

Förderlinie 2: Workshops und kleinere Sommerschulen [Stichtag Anträge jederzeit]

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.volkswagenstiftung.de/de/foerderung/herausforderung/ausschreibung-mixed-methods-in-den-geisteswissenschaften.html

Internationale Forschung in den Computational Social Sciences

Im Rahmen dieser Ausschreibung vergibt die VolkswagenStiftung Fördermittel für internationale Workshops und Sommerschulen sowie kooperative Forschungsvorhaben von Postdoktorand(inn)en.

Ziel der Initiative

In den vergangenen Jahren hat die Digitalisierung der Gesellschaft zu weitreichenden Veränderungen auf sozialer, politischer und wirtschaftlicher Ebene geführt. Daneben hat die "digitale Revolution" auch erhebliche Auswirkungen auf den Bereich der sozialwissenschaftlichen Forschung: Die Entwicklung und Nutzung neuer Medien hat eine zuvor nicht vorhandene Menge an Daten über menschliches Verhalten erzeugt, die nun für die Forschung zur Verfügung stehen. Diese Entwicklungen führen nicht nur zu neuen Möglichkeiten für die Sozialwissenschaften, sondern stellen sie zugleich vor methodische Herausforderungen. So ergibt sich eine erhebliche Bandbreite an Forschungsfragen im Bereich der "Computational Social Sciences", zu deren Bearbeitung die Stiftung mit diesem Förderkonzept beitragen möchte. Neben der Erforschung sozial relevanter Forschungsfragen möchte die Stiftung insbesondere die Vernetzung deutscher und internationaler Wissenschaftler(innen) unterstützen und zur Kompetenzentwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der "Computational Social Sciences" beitragen.

[ausführlich]

Ausschreibungen in Horizon 2020 werden laufend veröffentlicht. In den Bereichen für die Jahre 2016 und 2017 findet sich nur eine Auswahl der Ausschreibungen.

Alle aktuellen Ausschreibungen können im externer Link folgt Teilnehmerportal von Horizon 2020 eingesehen werden.

Einige der externer Link folgt Nationalen Kontaktstellen veröffentlichen die Calls auch thematisch sortiert, z.B.:

NKS Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften:

NKS Informations- und Kommunikationstechnologien:

NKS Lebenswissenschaften:

NKS zu den Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen:

NKS ERC: