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News Forschungsförderung

Nutzerschulung ELFI-Datenbank 21./22. Januar 2016


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18.08.15

BayFOR: Anbahnungsförderung BayIntAn

Nächster Stichtag: 07.03.2016
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15.01.16

BAYHOST: Sonderausschreibung 2015

Frist bis zum 04. April 2016
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12.01.16

Interreg: Erste Ausschreibung der „Urban Innovative Actions Initiative“

Einreichung von Projektvorschlägen bis 31.03.2016
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DFG verabschiedet Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten


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Alle News

Aktuelle Ausschreibungen

(Die Ausschreibungen sind nach dem Datum des Fristablaufs geordnet.)

 

2016

Horizon 2020:Marie Skłodowska Curie Innovative Training Networks; Frist: 12. Januar 2016

Marie Skłodowska Curie Innovative Training Networks

Gerda Henkel Stiftung: Förderschwerpunkt Patrimonies

Gerda Henkel Stiftung: Förderschwerpunkt Patrimonies

Die Gerda Henkel Stiftung fördert seit ihrer Gründung internationale Kooperationsprojekte und setzt sich für grenzüberschreitende Forschung in den Geisteswissenschaften ein. Im Rahmen des Förderschwerpunkts "Patrimonies" Projekte sollen Berücksichtigung finden, die sich auf die Bewahrung historischen Kulturerbes konzentrieren und wissenschaftliches Arbeiten im Bereich von Geschichte, Archäologie und Kunstgeschichte in vielen Fällen überhaupt erst ermöglichen.

Im Rahmen des Schwerpunkts werden Maßnahmen gefördert, die einen Beitrag zur Erhaltung von Kulturgütern, zur Verbesserung der wissenschaftlichen Infrastruktur, zur Ausbildung von Nachwuchskräften sowie zum Aufbau von Netzwerken in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft in den Zielländern leisten.

Das Programm wird nicht ausgeschrieben, sondern in Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnern Schritt für Schritt entwickelt.

https://www.gerda-henkel-stiftung.de/patrimonies

VolkswagenStiftung: Herrenhäuser Konferenzen – Ideen und Konzepte aller Fachrichtungen: Stichtag: 13. Januar 2016

Herrenhäuser Konferenzen – Ideen und Konzepte aller Fachrichtungen: Stichtag: 13. Januar 2016

Ihre "Herrenhäuser Konferenzen" widmet die VolkswagenStiftung wissenschaftlichen Themen, die sich durch hohe Aktualität, gesellschaftliche Relevanz sowie großes Innovationspotenzial auszeichnen. Tagungsort ist Schloss Herrenhausen in Hannover.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.volkswagenstiftung.de/foerderung/wissenschaftsvermittlung-und-kommunikation/ausschreibung-herrenhaeuser-konferenzen.html

 

 

BMBF Ausschreibung: Thema Kipppunkte, Dynamik und Wechselwirkungen von sozialen und ökologischen Systemen (BioTip) - zweistufiges Verfahren: Frist 15. Januar 2016

25.09.2015 - 15.01.2016

Bekanntmachung

des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema Kipppunkte, Dynamik und Wechselwirkungen von sozialen und ökologischen Systemen (BioTip).

 

 

 

Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Bekanntmachung ist die Förderung von FuE-Projekten, die ökologische und soziale Systeme sowie die in ihnen ablaufenden Prozesse, und deren Dynamik, Kipppunkte und Zustandswechsel integrativ untersuchen. Öko-systeme und soziale Systeme können auf verschiedenen Ebenen der biologischen und sozialen Organisation sowie auf verschiedenen räumlichen (z. B. lokale Gemeinschaften, Meta-Gemeinschaften, Landschaftsebene) und zeitlichen Skalen, die für Biodiversitätsdynamik und Entscheidungsstrukturen relevant sind, betrachtet werden. Zum Verständnis der Mechanismen können bereits erreichte Kipppunkte/Zustandswechsel analysiert werden.

Im Zentrum steht die Bearbeitung lokaler und regionaler Systeme, gegebenenfalls auch die integrative Betrachtung bestimmter Sektoren wie z. B. Land-, Wasser-, Waldwirtschaft etc. Der globale Kontext und die Interaktionen mit globalen Veränderungen sind zu berücksichtigen.

[alle Informationen finden Sie unter: externer Link folgt http://www.bmbf.de/foerderungen/29581.php]

VW-Stiftung: Opus magnum - Frist: 01.02.2016

Das Förderangebot richtet sich an herausragende Professorinnen und Professoren aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften. Entlastet durch eine Lehrvertretung sollen sie die Möglichkeit bekommen, ein größeres wissenschaftliches Werk "Opus magnum" zu einem anspruchsvollen Thema zu verfassen.

Ziel der Initiative

Ziel der Initiative ist es, Professorinnen und Professoren aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die sich durch (erste) herausragende Arbeiten ausgewiesen haben, einen Freiraum für die intensive Arbeit an einem wissenschaftlichen Werk zu eröffnen. Die Förderung besteht im Wesentlichen in der Finanzierung einer Lehrvertretung, womit die Initiative zugleich auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine zusätzliche Perspektive eröffnen möchte.

Förderangebot

Das Förderangebot besteht in der Finanzierung einer Lehrvertretung für eine Dauer von sechs Monaten bis zu 18 Monaten sowie einer jährlichen Sachmittelpauschale von bis zu 10.000 EUR für den Antragsteller.

Weitere Informationen zu Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter pdf Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

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Horizon 2020: ERC Consolidator Grant; Frist: 02. Februar 2016

ERC Consolidator Grant

BMBF-Ausschreibung: "Kommunen innovativ" - zweistufiges Verfahren; Frist: 17. Februar 2015 und 02. Februar 2016

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Rahmen der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ.

Auszug: Gegenstand der Förderung

Im Rahmen der vorliegenden Förderrichtlinie werden anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gefördert, die zu einer nachhaltigen Entwicklung von Regionen in Deutschland beitragen und dabei auf die räumlichen Auswirkungen des demografischen Wandels sowie eine nachhaltige Bewirtschaftung und Nutzung der Land- und Flächenressourcen fokussieren.

Die anwendungsorientierten FuE-Vorhaben dienen zum einen der Erforschung und Entwicklung neuer Lösungen und Konzepte für Kommunen. Zum anderen können FuE-Vorhaben beantragt werden, die auf eine testweise Umsetzung, Erprobung sowie Anpassung und Weiterentwicklung vorhandener Lösungen und Konzepte gerichtet sind. Hierbei kann auf Ergebnisse von Förderinitiativen der EU, des Bundes (z. B. BMBF-Fördermaßnahmen REFINA, Nachhaltiges Landmanagement) oder der Länder zurückgegriffen werden.

Neue, zu erprobende Konzeptionen müssen das Potenzial zur Anwendung auch in anderen Kommunen in Deutschland besitzen.

Die Einreichung von Projektvorschlägen erfolgt zu festgelegten Stichtagen (vgl. Nummer 7.2.1). Pro Stichtag steht ein Fördervolumen von bis zu zehn Millionen Euro zur Verfügung. Für die Förderung eines Verbundvorhabens können maximal eine Million Euro beantragt werden.

FuE-Vorhaben können in den folgenden zwei Schwerpunktbereichen (Nummer 2.1 und 2.2) gefördert werden.

2.1 Instrumente

Wesentliche Grundlage für das kommunale Handeln und für eine nachhaltige und demografiefeste Zukunftsgestaltung in den Regionen Deutschlands ist die Bereitstellung und Erprobung von zuverlässigen und praxistauglichen Instrumenten. Wichtige Hilfsmittel für die kommunalen Akteure sind z. B.

  • verlässliche Prognosen und Szenarien und der Umgang mit Unsicherheiten,
  • regionale Entwicklungskonzepte für Siedlung, Infrastrukturen, Wirtschaft oder Mobilität,
  • eine wissensbasierte Abbildung (Modellierung) der Auswirkungen der demografischen, wirtschaftlichen oder globalen Veränderungen auf verschiedene Lebens- und Wirtschaftsbereiche,
  • praxisnahe Entscheidungshilfesysteme und/oder
  • neue Finanzierungsinstrumente.

In den vergangenen Jahren wurden bereits verschiedene Instrumente (z. B. Demografie- und Nachhaltigkeitschecks, Regionalbudgets, Fondsmodelle) entwickelt, die ein vielversprechendes Potenzial besitzen, jedoch noch weitergehend entwickelt oder auf spezifische Bedingungen angepasst werden müssen. Darüber hinaus stellen Schrumpfungsprozesse die Gesellschaft vor besondere Herausforderungen, denn bislang sind die meisten Instrumente unter Wachstumsbedingungen entstanden und optimiert worden. Unter Schrumpfungsbedingungen benötigen die Kommunen zum Teil völlig neue Instrumente und Konzepte, z. B. für den teilweisen Leerzug und Rückbau von Siedlungsgebieten.

Vorschläge für FuE-Vorhaben sollen auf die nachfolgend genannten Themen konzentriert werden:

  • Entwicklung von übertragbaren Methoden für
    • kleinräumige Prognosen für die Bevölkerungsentwicklung und deren Folgen, z. B. Auswirkungen auf verschiedene Wirtschaftsbereiche, Arbeits- bzw. Fachkräftemarkt, Infrastrukturauslastung, Verkehr, kommunale Finanzen u. a.
    • eine regelmäßige Demografieberichterstattung; Optimierung der Datennutzung, -aufbereitung und -vernetzung.
    • Szenarienentwicklung, Modellierung und Entscheidungshilfesysteme
  • Erprobung und Anpassung neuer Finanzierungs- und Organisationsmodelle (z. B. Regionalbudgets, Fondsmodelle, Kosten-Nutzen-Rechnungen, Crowd-Funding etc.) zur Gestaltung und Finanzierung von Maßnahmen in schrumpfenden Regionen
  • Erprobung und Anpassung von Demografie- oder Nachhaltigkeits-Checks für Vorhaben der Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung; Untersuchungen in Bezug auf geeignete Anwendungsbereiche (Auswahlkriterien), Beteiligungsverfahren, Aufwand-Nutzenverhältnis, methodische Grundlagen u. a.
  • Entwicklung, Erprobung oder Anpassung kommunenübergreifender regionaler Entwicklungskonzepte für Siedlung, technische oder soziale Infrastrukturen und Mobilität
  • Entwicklung neuer Konzepte für den teilweisen Leerzug und Rückbau von Siedlungsgebieten und Infrastruktur, z. B. Kriterien für Gebietsauswahl, Anreize für Leerzug und Umsiedlung, Finanzierung, Ausgleichsmaßnahmen, Renaturierung u. a.
  • Entwicklung innovativer und beispielgebender Konzepte für Umnutzung bzw. Nachnutzung brachliegender Immo­bilien und Flächen.

2.2 Kommunikation, Motivation, Beteiligung und Flexibilisierung

Wichtigste Voraussetzung für Veränderung und Anpassung in den Kommunen und Regionen Deutschlands ist Offenheit, Akzeptanz sowie eine aktive und möglichst breite Beteiligung von Entscheidungsträgern, Bürgern und gesellschaftlichen Gruppen. Einschneidende Veränderungen durch den demografischen Wandel und ihre Konsequenzen müssen kommuniziert und verstanden werden, Antworten und Lösungen sollen auf möglichst breiter Basis gefunden werden. Dabei gilt es, auch neue Perspektiven zu gewinnen und Chancen, z. B. durch neue Formen regionaler Wertschöpfung oder Landnutzung, zu vermitteln. Nur in einem Klima der Offenheit kann es gelingen, neue Wege zu gehen, Bürger zu aktivieren und im Bedarfsfall auch unpopuläre Maßnahmen zu vermitteln und umzusetzen.

Kommunikation, Motivation und Beteiligung sind damit Schlüsselfaktoren für die Bewältigung zukünftiger Veränderungen in den Regionen. Ein Ziel der Förderung ist daher die Entwicklung und testweise Erprobung von Konzepten für Kommunikation, Motivation und Beteiligung in Kommunen und Regionen. Die Konzepte sollen von den Kommunen in Zusammenarbeit mit entsprechenden Experten bzw. ausgewiesenen Einrichtungen entwickelt und/oder erprobt werden.

Eine weitere Voraussetzung für Veränderung und Anpassung ist der Abbau regulativer Hürden bzw. die Flexibilisierung von Regelungen. Standards und Regelungen sind überwiegend unter den Bedingungen von Wachstum und zunehmendem Wohlstand entstanden. Diese stehen vor allem in schrumpfenden Regionen Anpassungsmaßnahmen im Wege oder sind mit unnötigen finanziellen Belastungen und Arbeitsaufwand verbunden. In den Kommunen besteht oft große Unsicherheit, inwieweit von Regelungen und Standards abgewichen werden kann und welche Risiken damit verbunden sind. Eine Flexibilisierung von Regelungen und Standards wird also nur dann gelingen, wenn mögliche Folgen und Risiken fundiert, d. h. wissensbasiert eingeschätzt werden können.

Vorschläge für FuE-Vorhaben sollen auf die nachfolgend genannten Themen konzentriert werden:

  • Entwicklung und Erprobung neuer Kommunikationsformen über die demografischen Veränderungen, ihre Folgen und daraus resultierenden Handlungsnotwendigkeiten. Ein Ziel ist u. a. die Unterstützung eines offenen Dialogs zwischen kommunalen Entscheidungsträgern und Bürgern zur Stärkung der kommunalen Handlungsfähigkeit.
  • Untersuchung der Bedingungen sowie Entwicklung und Erprobung von Konzepten zur Motivation für bürgerschaftliches Engagement; Ansprache und Motivation von Jugendlichen; Identifikation geeigneter Organisationsformen und Unterstützungsmöglichkeiten; Entwicklung einer Anerkennungskultur für bürgerschaftliches Engagement.
  • Analyse von Standards und Regelungen, die einer Anpassung an demografische Veränderungen im Wege stehen. Entwicklung von Möglichkeiten zum Abbau regulativer Hindernisse mit einer Risiko- und Folgenabschätzung.

2.3 Wissenschaftliche Begleitung, Vernetzung, Transfer

Die Fördermaßnahme soll durch ein eigenständiges wissenschaftliches Vorhaben begleitet werden, das organisato­rische und inhaltliche Aufgaben wahrnimmt. Wesentliches Ziel dabei ist die Synthese und Aufbereitung der Ergebnisse sowie die übergreifende Vernetzung der geförderten Vorhaben. Die Durchführung erfolgt in enger Abstimmung mit dem BMBF und dem Projektträger und umfasst im Einzelnen folgende Aufgaben:

  • Analyse und Synthese der Erkenntnisse aus den geförderten Vorhaben auf übergeordneter Ebene.
  • Aufbereitung und Transfer der Projektergebnisse für unterschiedliche Zielgruppen (Öffentlichkeit, Politik und kommunale Entscheidungsträger).
  • Die Vorbereitung und Durchführung von Arbeitstreffen, Diskussionsforen und Statusseminaren.
  • Die Erarbeitung und Bereitstellung von Informationsmaterialien zur Fördermaßnahme (PR Materialien, Internetseite, etc.).
  • Vernetzung mit relevanten nationalen und europäischen Forschungsaktivitäten, ggf. auch im internationalen Raum.
  • Vorlage und Auswahl von Projektskizzen

    In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger PtJ zunächst für jeden Projektvorschlag (vgl. Nummer 2.1 und 2.2) aussagefähige Projektskizzen vorzulegen. Stichtage für die Einreichung sind der

    17. Februar 2015 (13.00 Uhr) und der 16. Februar 2016 (13.00 Uhr).

Horizon 2020: Europe in a changing world - Inclusive, innovative and reflective societies, Frist: 04. Februar 2016

CO-CREATION FOR GROWTH AND INCLUSION

Innovation Actions

Research and Innovation Actions

Coordination and Support Actions

 

REVERSING INEQUALITIES AND PROMOTING FAIRNESS

Research and Innovation Actions

 
Coordination and Support Actions

ERA-NETs

 

UNDERSTANDING EUROPE - PROMOTING THE EUROPEAN PUBLIC AND CULTURAL SPACE

Research and Innovation Actions

Coordination and Support Actions

 

 

Förderung von Elitestudiengängen mit Schwerpunkt in den Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften: Frist 5. Februar 2016

Das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst richtet im Rahmen der Weiterentwicklung des Elitenetzwerks Bayern neue Elitestudiengänge ein. Trägerhochschulen können die staatlichen Universitäten und die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt sein. Die Ausschreibungsrunde 2015/16 für neue Elitestudiengänge erstreckt sich ausschließlich auf die Bereiche mit Schwerpunkt in den Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Bernd Rendel-Preis für Nachwuchsgeowissenschaftlerinnen und -geowissenschaftler - Bewerbungen bis 15. Februar 2016

Bernd Rendel-Preis für Nachwuchsgeowissenschaftlerinnen und -geowissenschaftler

Im Jahr 2016 vergibt der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zusammen mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zwei Bernd Rendel-Preise an (noch) nicht promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus den Geowissenschaften.

Kriterien bei der Preisvergabe sind ein hohes wissenschaftliches Potenzial sowie eine außergewöhnlich hohe Qualität und Originalität der Forschungsarbeiten (z. B. Diplom- oder laufende Dissertationsarbeit). Zudem werden bei der Bewertung der Bewerbung die weiteren Karrierepläne und die beabsichtigte Verwendung des Preisgeldes berücksichtigt. Das Preisgeld sollte für wissenschaftliche Zwecke verwendet werden.

Es sind sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge von fachnahen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern möglich.

Bitte reichen Sie folgende elektronische Bewerbungsunterlagen auf einer CD ein (Benennungen der Dateien stehen in Klammern):

  • Anschreiben mit max. 1-seitiger Begründung („Anschreiben_NameVorname“, z. B. „Anschreiben_LiseMüller“)
  • Lebenslauf („Lebenslauf_NameVorname“, z. B. Lebenslauf_LiseMüller)
  • Diplomarbeit und Publikationen („Publikation_NameVorname_DiplArb oder Journal_Jahr“, z. B. „Publikation_LiseMüller_EPSL_2014“)
  • kurze Beschreibung laufender und eventuell geplanter Arbeiten („LaufendeArbeiten_NameVorname“, z. B. „LaufendeArbeiten_LiseMüller“)
  • Befürwortungsschreiben („Befuerwortung_Befuerworter_NameVorname“, z. B. „Befuerwortung_HansSchmidt_LiseMueller“)

Bewerbungen bitte bis zum 15. Februar 2016 (Poststempel) einsenden an:

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
    Frau Dr. Ismene Seeberg-Elverfeldt
    Bernd Rendel-Preis 2016
    Kennedyallee 40
    53175 Bonn

Die Bernd Rendel-Preise werden seit 2002 jährlich aus den Erträgen der Bernd Rendel-Stiftung finanziert, die vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verwaltet werden. Die Stiftung wurde in Erinnerung an den jung verstorbenen Geologie-Studenten Bernd Rendel durch seine Familie begründet.

Weiterführende Informationen

VW-Stiftung: 'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften? Förderlinie I kooperative "Hybrid-Projekte" Frist: 18. Februar 2016

In der Ausschreibung werden Vorhaben in den Geistes- und Kulturwissenschaften gefördert, die die Verknüpfung und das Zusammenwirken von qualitativ-hermeneutischen und digitalen Verfahren anhand einer gemeinsamen wissenschaftlichen Fragestellung ausloten.

Ziel der Ausschreibung

Den Geistes- und Kulturwissenschaften stehen heute bislang unvorstellbar große Datenmengen aus sehr oft heterogenen Datenquellen in der Forschung zur Verfügung, die den Einsatz neuer computergestützter Methoden des Erkenntniserwerbs ermöglichen bzw. geradezu erfordern. Wie diese neuen Verfahren der Digital Humanities mit den bisherigen, im weitesten Sinne "qualitativ-hermeneutischen" Ansätzen kombiniert werden können und welcher "Mehrwert" sich daraus ergeben kann, ist Gegenstand dieses Förderangebots. Jenseits der gemeinsamen Forschung zu einer konkreten inhaltlichen Fragestellung soll auf theoretisch-methodischer Ebene die Schnittstelle beider Verfahren exploriert werden.

Förderangebot

Es werden 2 Förderlinien angeboten: In der ersten Förderlinie können Mittel für kooperativ durchgeführte "Hybrid-Projekte", in der zweiten Förderlinie Workshops und kleinere Sommerschulen beantragt werden. Angesprochen sind Wissenschaftler(innen) aller historisch-hermeneutischen Disziplinen (z. B. Philologien, Geschichte, Philosophie, Rechtsgeschichte und -vergleich, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft) in Kooperation "auf Augenhöhe" mit ihren Partner(inne)n in den Digital Humanities bzw. der Informatik.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter pdf Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

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BAYLAT/FAPESP: Förderung für wissenschaftliche Workshops im Freistaat Bayern und dem Bundestaat São Paulo, Frist: 26. Februar 2016

Das Bayerische Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT) schreibt zusammen mit der Stiftung zur Forschungsförderung im Bundesstaat São Paulo (Fundação de Amparo à Pesquisa do Estado de São Paulo - FAPESP) nach drei sehr erfolgreichen Runden der FAPESP/BAYLAT-Anschubfinanzierung dieses Jahr erstmalig eine Förderung für wissenschaftliche Workshops im Freistaat Bayern und dem Bundestaat São Paulo aus.

Die Workshops dienen der Intensivierung und dem Ausbau der Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft und Forschung der Partnerregionen Bayern und São Paulo und fördern insbesondere NachwuchswissenschaftlerInnen.

Das Programm für die FAPESP/BAYLAT-Workshops richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen. Bis zu 40 WissenschaftlerInnen bzw. NachwuchswissenschaftlerInnen, jeweils bis zu 20 aus den entsprechenden Regionen, können an den Workshops teilnehmen.

Der erste Workshop muss zwischen dem 1. Mai und dem 30. November 2016, der zweite zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober 2017 stattfinden. Je ein Workshop muss im Bundestaat São Paulo bzw. in Bayern stattfinden.

Folgende Kosten können für die WorkshopteilnehmerInnen aus den Fördergeldern beglichen werden:

  • Reisekosten (Flugtickets in der Economy Klasse);
  • Reisekosten innerhalb des Bundestaates São Paulo bzw. Bayerns;
  • Hotelkosten sowie
  • Tagegeldpauschalen

Alle weiteren Informationen finden Sie externer Link folgt hier.

BMBF-Ausschreibung: "Pilotmaßnahmen für Partnerschaften in Wissenschaft, Forschung und Bildung mit Ländern Zentralasiens und des Südkaukasus"; Frist 29.02.2016

Im Rahmen der Strategie zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung schreibt das BMBF Pilotmaßnahmen für Partnerschaften in Wissenschaft, Forschung und Bildung mit Ländern Zentralasiens und des Südkaukasus aus. Dies geschieht im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von „Partnerschaften für nachhaltige Problemlösungen in Schwellen- und Entwicklungsländern – Forschung für Entwicklung“.

Mit der Bekanntmachung sollen Forschungsarbeiten zum Themenkomplex der Versorgungssicherheit unter Berücksichtigung der lokalen oder regionalen Implementierung der Forschungsergebnisse im ländlichen und im urbanen Bereich gefördert werden. Hierbei stehen Untersuchungen von komplexen Wirkungszusammenhängen innerhalb dreier verschiedener, aber zugleich miteinander verwobener Forschungsbereiche im Vordergrund:

  • Gesundheitsvorsorge
  • Ernährungssicherheit
  • Wasserversorgung

Sozioökonomische Forschungsaspekte solleb integraler Bestandteil der Themen sein. Interdisziplinäre Forschungsansätze werden besonders berücksichtigt. Da Grundlagenforschung Voraussetzungen für wissensbasierte Problemlösungen schafft, können auch Vorhaben gefördert werden, die durch die geeignete Verzahnung mit den oben genannten anwendungsorientierten Forschungsfeldern auch dem Kapazitätsausbau in der Grundlagenforschung in den Zielländern dienen.

Es werden Pilotmaßnahmen für Forschungspartnerschaften gefördert, die

  • neue oder erweiterte Möglichkeiten gemeinsamer Forschung sondieren oder als Pilotprojekte umsetzen,
  • relevante und gemeinsame Themen durch Forschungskooperation vorantreiben wollen,
  • Innovationskerne im Partnerland ausbauen, um die gesamte Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu verbessern,
  • bestehende Kooperationen nutzen oder neue konzipieren,
  • lokales und regionales Know-how einbinden und verfügbar machen,
  • Antragstellungen für Folgeprojekte vorbereiten.

Die Projektskizze muss vom deutschen Antragsteller bzw. Verbund gemeinsam mit mindestens einer, möglichst aber mehreren weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen aus Zentralasien und/oder dem Südkaukasus eingereicht werden. Die Einbindung weiterer europäischer Partner (ohne Förderung durch das BMBF) wird ausdrücklich begrüßt. Internationale Forschungseinrichtungen mit Standort in den betreffenden Ländern können als ein zusätzlicher Partner (ohne Förderung) in das Vorhaben eingebunden werden.

Bemessungsgrundlage für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben, die individuell bis zu 100 % gefördert werden können.

Pilotmaßnahmen von Forschungsverbünden, bestehend aus deutschen und zentralasiatischen und/oder südkaukasischen Wissenschaftlern, werden i. d. R. für die Dauer von bis zu 24 Monaten mit einer Maximalsumme von bis zu 150.000 Euro pro Vorhaben bezuschusst.

Die Förderung sieht grundsätzlich folgende zuwendungsfähige Ausgaben/Kosten vor:

  • Reisekosten (bis zu 4 Wochen)
  • Planungs- und Qualifizierungsworkshops in Deutschland und Zentralasien und/oder dem Südkaukasus
  • Personalkosten
  • Vorhabenbezogene Sachmittel und Geräte
  • Projektpauschale (pauschal 20 % der Zuwendung)

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens

29. Februar 2016

zunächst Projektskizzen in deutscher Sprache und elektronischer Form über das Skizzentool „PT-Outline“ (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/ffe) vorzulegen.

Alle Details zur Bekanntmachung: externer Link folgt http://www.internationales-buero.de/de/8283.php

BMBF-Ausschreibung: Grundlagenorientierte Forschung für HPC-Software im Hoch- und Höchstleistungsrechnen" im Rahmen des Förderprogramms "IKT 2020 - Forschung für Innovationen" - Frist: 29. Februar 2016

Bekanntmachung:

Richtlinie zur Förderung von Forschungsvorhaben auf dem Gebiet "Grundlagenorientierte Forschung für HPC-Software im Hoch- und Höchstleistungsrechnen" im Rahmen des Förderprogramms "IKT 2020 - Forschung für Innovationen". Bundesanzeiger vom 25.11.2015

Auszug: Gegenstand der Förderung
Das BMBF wird gemeinsame Verbundprojekte von Partnern aus der Wissenschaft in interdisziplinärer Zusammensetzung fördern, die gezielt die in der Vorbemerkung beschriebenen Herausforderungen der Methoden und Software-Werkzeuge für heterogene HPC-Systeme idealerweise anhand einer oder mehrerer beispielhaften Anwendungen adressieren. Das Verbundprojekt soll durch seine Innovation im Bereich der Grundlagenforschung den Kompetenzaufbau bei HPC-Experten voranbringen und zum Nutzen der HPC-Anwender weit über die Projektgrenzen hinaus wirken. Die Projekte sollen grundsätzlich Forschergruppen aus Universitäten und/oder Forschungseinrichtungen zusammenbringen und idealerweise Anwender als assoziierte Partner einbinden.
Ein Verbundprojekt soll zu den im Zuwendungszweck dargestellten Zielen beitragen, wobei die Innovation für grundlegende, breitenwirksame HPC-Methoden und -Werkzeuge im Vordergrund steht.
Es werden ausgewählte Projekte in den drei Themenfeldern, die auf Systemunabhängigkeit, Komplexitätsreduktion, Fehlertoleranz und/oder Robustheit abzielen, gefördert:

  1. Taskbasierte Programmiermodelle (einschließlich Datenmodell) und Multiversionsansätze im Bereich der Implementierungsalternativen und Virtualisierung mit klarem Nachweis der Systemunabhängigkeit;
  2. Metaprogrammiermodelle (auch Codegeneratoren) und Laufzeitumgebungen (auch mit dynamischen Schnittstellen) zur einheitlichen, hardware-unabhängigen Beschreibung von Compiler und Betriebssystem mit dem Nachweis, dass die Komplexität für den Nutzer signifikant reduziert wird und das neue Programmiermodell wesentlich effizienter wird;
  3. Neue, systemunabhängige Organisationsformen wie Selbstadaption und Selbstorganisation für heterogene HPC-Systeme und -Programme (z. B. dynamische Anpassung von Software während der Laufzeit) zur Erhöhung der Fehlertoleranz und Robustheit von Anwendungen.

Die Projekte sollen prototypische Lösungen mit hinreichend stabilem Charakter für den produktiven Einsatz realisieren. Grundsätzlich wird eine Produktionsreife erwartet, die den notwendigen Qualitätsmaßstäben zum effizienten Einsatz auf unterschiedlichen HPC-Systemen gerecht wird. Es wird erwartet, dass Zugang zu den für das Projekt notwendigen Rechenressourcen zum erforderlichen Zeitpunkt für den notwendigen Zeitraum besteht.

In eingeschränktem Maße können auch Projekte außerhalb der drei Themenfelder berücksichtigt werden. Voraussetzungen hierfür sind ein außergewöhnlicher Innovationsgehalt und ein eindeutiger Beitrag zum Gesamtzweck der Fördermaßnahme. Für solche hochinnovativen Ansätze außerhalb der drei Themenfelder werden maximal 10 % der Gesamtfördermittel dieser Fördermaßnahme bereitgestellt.

[ausführlich]

BMBF-Ausschreibung: "Globale Ressource Wasser" (GROW) - Frist: 15. März 2016

BMBF Bekanntmachung:

Richtlinien zur Förderung von Forschungsvorhaben auf dem Gebiet "Globale Ressource Wasser" (GROW) im Rahmen des Förderprogramms "Forschung für nachhaltige Entwicklung" (FONA³). Bundesanzeiger vom 25.11.2015

Auszug: Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung ist die Entwicklung und pilothafte Umsetzung innovativer Ansätze, um Beiträge zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zu liefern. Hierzu soll Handlungswissen zum Ausbau der Steuerungskompetenz im Wassersektor entstehen (good governance). Dies schließt die Entwicklung neuer Methoden zur Zustandserfassung der globalen Wasserressourcen und zur Prognose des globalen Wasserbedarfs ein.
Gefördert werden ausgewählte Forschungsvorhaben in den folgenden drei Themenfeldern:
•    Steuerungskompetenz im Wassersektor
•    Globale Wasserressourcen
•    Globaler Wasserbedarf
Die Projekte können auf ein Themenfeld fokussiert werden, aber auch eine Kombination der Themenfelder ist möglich.
Im Rahmen der Fördermaßnahme ist auch ein eigenständiges Vernetzungs- und Transfervorhaben vorgesehen, das in enger Abstimmung mit dem BMBF und dem Projektträger durchgeführt wird und organisatorische, fachlich inhaltliche und öffentlichkeitswirksame Aufgaben wahrnimmt.

[ausführlich]

ANR-DFG-Förderprogramm für die Geistes- und Sozialwissenschaften: Förderanträge bis 15. März 2016

ANR-DFG-Förderprogramm für die Geistes- und Sozialwissenschaften    

Seit 2007 dient das Abkommen zwischen der französischen Agence Nationale de la Recherche (ANR) und der DFG der allgemeinen Intensivierung der deutsch-französischen wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Die zehnte Ausschreibung des Förderprogramms soll erneut die Geistes- und Sozialwissenschaften in beiden Ländern ermuntern, national geprägte Wissenschaftstraditionen in bestimmten Forschungsfeldern zusammenzuführen und so Ergebnisse zu erzielen, die auch für wichtige und längst nicht mehr nationalstaatlich begrenzte gesellschaftliche oder politische Probleme von Belang sind. Förderanträge können vom 15. Dezember 2015 bis 15. März 2016 bei der DFG beziehungsweise der ANR eingereicht werden.

Weitere Informationen:

externer Link folgt www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2015/info_wissenschaft_15_79/

externer Link folgt www.dfg.de/dfg_profil/im_internationalen_kontext/internationale_partner/Frankreich/anr_dfg/

DFG Kolleg-Forschergruppen in den Geisteswissenschaften: Antragsskizzen bis 15. März 2016

Kolleg-Forschergruppen in den Geisteswissenschaften  

Die DFG eröffnet zum zehnten Mal die Gelegenheit zur Einreichung von Antragsskizzen für Kolleg-Forschergruppen in den Geisteswissenschaften. Eine Kolleg-Forschergruppe ist ein besonderer Ort geisteswissenschaftlicher Forschung, sie bearbeitet ein weit gefasstes Thema und bildet den Rahmen für sehr individuelle Forschungsideen. Voraussetzung ist, dass die Hauptantragstellerinnen und -antragsteller eine hohe nationale und internationale Sichtbarkeit und Prägewirkung haben. Antragsskizzen in zehnfacher Ausführung werden bis zum 15. März 2016 entgegengenommen.

Weitere Informationen:

externer Link folgt www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2015/info_wissenschaft_15_78/

externer Link folgt www.dfg.de/foerderung/programme/koordinierte_programme/kolleg_forschergruppen/

VolkswagenStiftung: Mixed Methods in den Geisteswissenschaften?

1.      Mixed Methods in den Geisteswissenschaften?


In der Ausschreibung "'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften?" werden Vorhaben in den Geistes- und Kulturwissenschaften gefördert, die die Verknüpfung und das Zusammenwirken von qualitativ-hermeneutischen und digitalen Verfahren anhand einer gemeinsamen wissenschaftlichen Fragestellung ausloten.

Es handelt sich um eine zunächst einmalige Ausschreibung.
Förderlinie 1: kooperative "Hybrid-Projekte" [Stichtag 18. Februar 2016]
Förderlinie 2: Workshops und kleinere Sommerschulen [Stichtag Anträge jederzeit]

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.volkswagenstiftung.de/de/foerderung/herausforderung/ausschreibung-mixed-methods-in-den-geisteswissenschaften.html

BMBF-Ausschreibung: "Maria Sibylla Merian International Centre for Advanced Studies in the Humanities and Social Sciences" in der Region Lateinamerika und Karibik - Frist: 31. März 2016

02.10.2015 - 31.03.2016

Bekanntmachung

Richtlinie zur Förderung eines "Maria Sibylla Merian International Centre for Advanced Studies in the Humanities and Social Sciences" in der Region Lateinamerika und Karibik. Bundesanzeiger vom 02.10.2015

Auszug zum Gegenstand der Förderung:

Das BMBF beabsichtigt die Förderung eines Maria Sibylla Merian Centre, das an einer Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung in einem Land der Region Lateinamerika angesiedelt ist. Gefördert werden Verbundvorhaben (siehe Nummer 3).

Gegenstand der Förderung sind

  1. eine Vorphase zur Vorbereitung und Planung eines Maria Sibylla Merian Centre: Die Vorphase kann für eine Dauer von in der Regel bis zu zwei, maximal drei Jahren gefördert werden.

    Sie dient
  • der Vertiefung bestehender und Etablierung neuer Kontakte mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Partnerland;
  • den Verhandlungen mit einer geeigneten Hochschule oder außeruniversitären Forschungseinrichtung bzw. einem Verbund von Einrichtungen im Partnerland über eine Beteiligung als Kooperationspartner und dem Abschluss von Vereinbarungen mit diesem/n Kooperationspartner/n;
  • den Verhandlungen und Vereinbarungen mit politischen Institutionen und Forschungsfördereinrichtungen im Partnerland im Hinblick auf die erforderliche Mitfinanzierung des Maria Sibylla Merian Centre durch das Partnerland oder Institutionen im Partnerland und hinsichtlich rechtlich-administrativer Rahmenbedingungen des Maria Sibylla Merian Centre;
  • der Erarbeitung eines konkretisierten Forschungsprogramms und Organisationskonzepts für die Haupt- und Abschlussphase des Maria Sibylla Merian Centre gemeinsam mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der kooperierenden Hochschule, des außeruniversitären Instituts oder mehrerer Institutionen im Partnerland;
  • der Durchführung erster Forschungsprojekte zur Vorbereitung der Hauptphase;
  • gegebenenfalls der Erprobung von Instrumenten der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern im Partnerland.
  1. die Hauptphase der Arbeit im Maria Sibylla Merian Centre: Die Vorphase wird durch ein externes international besetztes Gremium evaluiert. Im Falle einer positiven Evaluation wird eine Hauptphase der Arbeit im Maria Sibylla Merian Centre befristet auf bis zu sechs Jahre gefördert.
  2. eine Abschlussphase der Arbeit im Maria Sibylla Merian Centre: Auch die Hauptphase unterliegt einer externen Evaluation durch ein international besetztes Gremium. Im Falle einer positiven Evaluation der Hauptphase besteht die Option, dass die Arbeit des Maria Sibylla Merian Centre in einer Abschlussphase je nach Länge der Vorphase bis zu vier weitere Jahre lang gefördert wird (siehe Nummer 5.2).

[ausführlich]

Umweltpreis 2016 der Bayerischen Landesstiftung: Frist 31. März 2016

Die Bayerische Landesstiftung wird 2016 erneut einen Umweltpreis vergeben und hat das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) mit der Ausschreibung betraut.
Das Recht, Personen oder Gruppen für den Preis vorzuschlagen, steht bayerischen Institutionen und jedem Bewohner Bayerns zu. Der Bayerische Umweltpreis ist mit 30.000.- Euro dotiert. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2016.

Hintergrund
Der Bayerische Umweltpreis wird seit 1985 für praktische oder wissenschaftliche Leistungen vergeben, die in besonderem Maße zur Erhaltung und Verbesserung der Umwelt beitragen und einen engen Bezug zu Bayern haben. Dies umfasst insbesondere:

  • Innovative Projekte im technischen Umweltschutz z. B. der Abfallwirtschaft, der Wasserreinhaltung oder des Lärmschutzes
  • Neue, zukunftsorientierte Wege und Vorgehensweisen im Naturschutz oder in der Umweltbildung
  • Leistungen mit Bezug zum Klimaschutz, zur Umsetzung der Energiewende wie auch im Bereich des ökologisch nachhaltigen Wirtschaftens oder im Umweltmanagement

Ablauf
Nach einer fachlichen Sichtung am LfU werden die Bewerbungsvorschläge an die Bayerische Landesstiftung zur endgültigen Auswahl weitergeleitet. Über die endgültige Entscheidung des Stiftungsrates der Bayerischen Landesstiftung werden die Vorschlagenden voraussichtlich im August von der Bayerischen Landesstiftung benachrichtigt.

Teilnehmerkreis
Der Bayerische Umweltpreis kann an Einzelpersonen oder an Gruppen, unabhängig von der Rechtsform, vergeben werden.

externer Link folgt Weitere Informationen unter anderen Bewerbungsbogen, Richtlinien etc.

BMBF Bekanntmachung: Richtlinie zur Förderung der Konzeptphase sowie der Aufbau- und Vernetzungsphase im Förderkonzept Medizininformatik - Frist: 31. März 2016

16.11.2015 - 31.03.2016

Bekanntmachung

Richtlinie zur Förderung der Konzeptphase sowie der Aufbau- und Vernetzungsphase im Förderkonzept Medizininformatik. Bundesanzeiger vom 16.11.2016.

Auszug: Gegenstand der Förderung

Das Förderkonzept Medizininformatik sieht eine neunmonatige Konzeptphase sowie eine gegebenenfalls anschließende vierjährige Aufbau- und Vernetzungsphase vor. Gefördert werden Konsortien, denen mindestens zwei Universitätskliniken sowie gegebenenfalls weitere Partner (z. B. Forschungseinrichtungen, Hochschulen, private Kliniken, Unternehmen aus den Branchen IT, Pharma, Biotechnologie, Medizintechnik) angehören. Die Beteiligung einer Universitätsklinik an mehreren Konsortien ist nicht möglich. Die Konsortien sollen technische und organisatorische Lösungen entwickeln und implementieren, die den Austausch und die Nutzung von Daten aus Krankenversorgung, klinischer und biomedizinischer Forschung über die Grenzen von Institutionen und Standorten hinweg ermöglichen sowie vorhandenes Fachwissen und aktuelle Forschungsergebnisse im Forschungs- und Versorgungsalltag verfügbar machen.

Ein Kernelement des Förderkonzepts sind sogenannte "Datenintegrationszentren", die an Universitätskliniken sowie gegebenenfalls weiteren Einrichtungen, die Forschungs- oder Versorgungsdaten in größerem Umfang verfügbar machen wollen, aufgebaut und miteinander vernetzt werden sollen. Zu den Aufgaben eines Datenintegrationszentrums gehören:

    Herstellung des Zugriffs auf dezentral in der Organisation vorhandene Daten
    Qualitätsmanagement für die eingespeisten Daten
    Einhaltung der Datenschutzbestimmungen
    Gewährleistung der Datensicherheit
    Nutzer- und Rechteverwaltung
    Nutzerbetreuung und -schulung
    Schnittstelle für Datenaustausch mit externen Partnern und Datensammlungen.

Die Forschungs- und Versorgungsdaten sollen in der Regel nicht im Datenintegrationszentrum selbst gespeichert und vorgehalten werden, sondern dezentral an den jeweiligen Orten, wo die Daten generiert werden. Das Datenintegrationszentrum sollte eine Organisationseinheit sein, die mit klar definierten Kompetenzen ausgestattet wird, von möglichst hochrangig in der Organisationsstruktur verankerten Personen geleitet und mit den notwendigen personellen und ­infrastrukturellen Ressourcen ausgestattet ist. Das Datenintegrationszentrum sollte eng mit wissenschaftlichem und ärztlichem Personal zusammenarbeiten, das an der Nutzung und Auswertung der zugänglich gemachten Daten interessiert ist.

Zweites Kernelement des Förderkonzepts sind IT-Lösungen für spezifische Anwendungen, für die der standort-übergreifende Austausch von Forschungs- und Versorgungsdaten genutzt werden soll. Eine solche Anwendung ("Use Case") könnte beispielsweise die IT-basierte Unterstützung von Diagnose und Therapiewahl bei seltenen Erkrankungen, die Rekrutierung von Patienten für klinische Studien, die personalisierte Krebstherapie oder eine andere Aufgabenstellung aus dem Forschungs- und Versorgungsalltag sein. Anhand solcher konkreter Anwendungsfälle soll der Mehrwert des Datenaustauschs und der entwickelten IT-Lösungen für Forscherinnen und Forscher, Ärztinnen und Ärzte bzw. Patientinnen und Patienten demonstriert werden.

2.1 Konzeptphase

2.2 Aufbau- und Vernetzungsphase

2.3 Begleitprojekt

 

Um Interessierte über die Ziele und Ausgestaltung des Förderkonzepts Medizininformatik eingehend zu informieren, wird zudem eine Informationsveranstaltung am 27. November 2015 in Berlin stattfinden.

Weitere Informationen sind im Internet unter externer Link folgt www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/medizininformatik.php zu finden.               

Weitere Informationen finden Sie hier.

Alexander von Humboldt-Stiftung: Philipp Schwartz-Initiative Fördermittel zur Aufnahme politisch verfolgter Forschender beantragen - Frist: 31. März 2016

Die Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung, die vom Auswärtigen Amt sowie privaten Stiftungen finanziert wird, versetzt Gasteinrichtungen in die Lage, gefährdeten Forschenden Stipendien für 24-monatige Forschungsaufenthalte zu verleihen. Außerdem stehen Mittel zur Verfügung, um entsprechende Strukturen an den aufnehmenden Institutionen zu schaffen. Ein Begleitprogramm fördert den Erfahrungsaustausch zwischen interessierten Einrichtungen unter Einbindung von Experten des Scholars at Risk Network und des Scholar Rescue Fund des Institute of International Education.

Aktuell ist eine Antragsrunde vorgesehen, in der 20 Stipendien zur Verfügung stehen. Antragsschluss ist der 31. März 2016.

Save the date: Workshop zur Philipp Schwartz-Initiative vom 19. und 20. April 2016 in Berlin: Die Humboldt-Stiftung und das Scholars at Risk Network, in Kooperation mit dem Scholar Rescue Fund, laden zu einem Erfahrungsaustausch ein. Diskutiert wird dabei auch die Gründung einer deutschen Sektion des Scholars at Risk Network für einen regelmäßigen Austausch in Deutschland zum Umgang mit gefährdeten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Falls Sie in die Einladungsliste aufgenommen werden möchten, informieren Sie uns bitte unter: schwartz-initiative(at)avh.de.

Mehr Informationen zur Philipp Schwartz-Initiative finden Sie unter https://www.humboldt-foundation.de/web/philipp-schwartz-initiative.html.

Für Fragen stehen Ihnen innerhalb der Humboldt-Stiftung Frau Dr. Barbara Sheldon, Leiterin des Referats Strategische Planung (0228-833-109), und Herr Frank Albrecht, Koordinator Strategische Planung (0228-833-122), unter schwartz-initiative(at)avh.de zur Verfügung.

 

Interreg: Erste Ausschreibung der „Urban Innovative Actions Initiative“ - Frist: 31.03.2016

"Urban Innovative Actions Initiative (UIA)" ist eine Initiative der Europäischen Kommission im Bereich der Struktur- und Investitionspolitik (Interreg), welche Pilotprojekte im Bereich der nachhaltigen Stadtentwicklung fördert. Der erste Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen ist bis 31.03.2016 geöffnet. Mögliche Projekte des ersten Calls sollten sich auf folgende Themen beziehen: Energiewende, Migranten und Flüchtlinge, lokale Arbeitsplätze, Armut in Städten und benachteiligte Stadtteile.

Weitere Informationen:
externer Link folgt www.interreg.de/INTERREG2014/DE/Aktuelles/Meldungen/News/1Call_UrbanInnovativ%20ActionsInitiative%20_Allg.html

VW-Stiftung: Wissen für morgen - Kooperative Forschungsvorhaben im sub-saharischen Afrika - Frist: 06. April 2016

Die Initiative fördert den Aufbau und die Stärkung von Wissenschaft im sub-saharischen Afrika.

Ziel der Initiative

Mit dieser Initiative möchte die VolkswagenStiftung einen Beitrag zum Aufbau und zur nachhaltigen Stärkung von Wissenschaft aller Disziplinen im sub-saharischen Afrika leisten. Um dem wissenschaftlichen Nachwuchs in Afrika an seinen Heimatinstitutionen die Möglichkeit zur Höherqualifizierung zu geben, sollen kooperative Forschungsvorhaben von afrikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Zusammenarbeit mit deutschen Partnerinnen und Partnern entwickelt und durchgeführt werden. Ein weiteres Anliegen ist die Entwicklung, Stärkung und Erweiterung innerafrikanischer Netzwerke auch über vorhandene Sprachgrenzen hinaus.

Förderangebot

Aktuelle Ausschreibungen

Ausschreibung für Skizzen für Postdoc-Fellowships zum Thema "Livelihood Management, Reforms and Processes of Structural Change". Stichtag ist der 6. April 2016. Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unterpdf Information zur Antragstellung 81k (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Workshops, Symposien und Sommerschulen in Afrika

Anträge werden nur nach vorherigem Kontakt mit den Ansprechpartnern entgegengenommen.

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Horizon 2020: Europe in a changing world - Inclusive, innovative and reflective societies, Frist: 14. April 2016

ENGAGING TOGETHER GLOBALLY

 

Coordination and Support Actions

 

BMBF-Ausschreibung: Technikbasierte Dienstleistungssysteme; Frist: 17. April 2016

Bekanntmachung

Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen für "Technikbasierte Dienstleistungssysteme" im Rahmen des Forschungsprogramms "Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen". Bundesanzeiger vom 09.11.2015

Gegenstand der Forschung und Entwicklung

Gegenstand der Förderung sind FuE-Aufwendungen im Rahmen unternehmensgetriebener, vorwettbewerblicher Verbundvorhaben zu "technikbasierten Dienstleistungssystemen". Für die Förderung sind drei thematische Forschungs- und Entwicklungsbereiche (siehe die Nummern 2.1, 2.2 und 2.3) vorgesehen.

Vorhaben die in diesen Bereichen gefördert werden, müssen mit Bezug auf den jeweiligen Anwendungsfall Herausforderungen, Chancen und Folgewirkungen technikbasierter Dienstleistungssysteme analysieren und in die weitere Ausarbeitung einbeziehen. Die entwickelten Lösungen müssen auf bereits bestehender Technik basieren.

Eine zentrale Voraussetzung für funktionierende Lösungen ist die methodische und systematische Entwicklung technikbasierter Dienstleistung unter Einbezug der sich veränderten Kundenanforderungen an Produkt-Dienstleistungs-Lösungen. Diesem Querschnittsthema kommt eine hohe Bedeutung zu. Lösungen, die auf technischer Dienstleistung in Wertschöpfungsprozessen aufbauen, müssen ein durchgängiges Service System Engineering aufweisen und sind um Vorgehensweisen wie Modularisierung, Standardisierung oder Individualisierung von Dienstleistung zu ergänzen. Zu berücksichtigen sind ferner Forschungsergebnisse in den Bereichen Design2Service-Konzepte, Security by Design-Methoden, CAD/CAM-Systemen und 3D-Modellierungstools für Systemdienstleistungen und Roundtrip­Engineering für sozio-technische Dienstleistungssysteme.

Um eine möglichst breite Akzeptanz in Wirtschaft und Gesellschaft für die angestrebten Lösungen zu erzeugen, ist ein expliziter, rechtskonformer und verantwortlicher Umgang mit Prozess-, Kunden- und Beschäftigtendaten unabdingbar. Datensicherheit und Datenschutz, Persönlichkeits- und Eigentumsrechte müssen gewahrt bleiben. Gegebenenfalls sind auch weitere ethische Aspekte in auszuarbeitende Konzepte angemessen einzubeziehen. Fragen des Datenschutzes und der Datensicherheit sollten in jeder Entwicklung und Konzeption von Beginn an beachtet und integriert werden.

2.1 Produktionsbezogene Dienstleistungssysteme

2.2 Logistikbezogene Dienstleistungssysteme

2.3 Datenbezogene Dienstleistungssysteme


[gesamte Ausschreibung]

Horizon 2020: Future and Emerging Technologies - FET Open; nächste Frist: 01. Mai 2016

FET-Open

VW-Stiftung: Lichtenberg-Professuren - Frist: 01. Juni 2016

Ziel der Initiative

Neue, unkonventionelle Forschungsschwerpunkte setzen sich oft nur schwer in der traditionellen Wissenschaftslandschaft durch. Ebenso fehlt es Nachwuchswissenschaftler(inne)n häufig an längerfristigen Perspektiven, um an deutschen Hochschulen Fuß zu fassen.

Damit herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus innovativen Lehr- und Forschungsfeldern für die Arbeit an deutschen Hochschulen gewonnen werden können, wurden die "Lichtenberg-Professuren" ins Leben gerufen. Die Initiative ermöglicht ihnen eine größere Planungssicherheit und die Chance, neue Forschungsfelder eigenständig voranzubringen.

Das Förderangebot

Fünf bis acht Jahre lang unterstützt die Stiftung herausragende Wissenschaftler(innen) dabei, frühzeitig ein eigenständiges neues und interdisziplinäres Forschungsfeld an einer Universität ihrer Wahl fest zu verankern. Bewerben können sich hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Disziplinen, deren Promotion in der Regel nicht länger als vier bzw. sieben Jahre zurückliegt und die in der Regel über Auslandserfahrung verfügen. Nach angelsächsischem Vorbild der Tenure-Track-Option verpflichten sich die Universitäten nach positiver Evaluation, die Inhaber einer Lichtenberg-Professur auf eine etatisierte Professur zu übernehmen.

Weitere Informationen zu Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter pdf Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

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VW-Stiftung: Experiment! - Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen; Frist: 05. Juli 2016

Die Förderinitiative "Experiment!" unterstützt schnell und unaufwändig radikal neue Forschungsvorhaben aus den Natur-, Ingenieur-, und Lebenswissenschaften.

Ziel

Die Exploration ausgesprochen gewagter Forschungsideen, die etabliertes Wissen grundlegend herausfordern, unkonventionelle Hypothesen, Methodik oder Technologien etablieren wollen oder ganz neue Forschungsrichtungen in den Blick nehmen, wird derzeit kaum über das in Deutschland etablierte Förderangebot berücksichtigt. Hier setzt die Förderinitiative "Experiment!" an, mit der die VolkswagenStiftung grundlegend neue Forschungsvorhaben mit ungewissem Ausgang in der Startphase unterstützt. Ein Scheitern des Konzeptes und unerwartete Befunde werden als Ergebnis akzeptiert.

Förderangebot

Das Angebot richtet sich an Forscher(innen) aus den Natur-, Ingenieur-, und Lebenswissenschaften einschließlich der Verhaltensbiologie und der experimentellen Psychologie, die eine radikal neue Forschungsidee verfolgen möchten. Sie erhalten die Möglichkeit, während einer auf 100.000 Euro und 18 Monate begrenzten explorativen Phase erste Anhaltspunkte für die Tragfähigkeit ihres Konzeptes zu gewinnen.

Nach einem Jahr Förderung  wird die Entwicklung der Projekte bei einem von der Stiftung veranstalteten "Forum Experiment!" betrachtet.

Das Antragsverfahren ist unaufwändig und schnell: Nach der Antragstellung mittels einer kurzen Projektskizze fällt die Entscheidung bereits innerhalb von vier Monaten ab dem Stichtag. Die anonymisierte Begutachtung stellt sicher, dass allein die Forschungsidee zählt.

Weitere Informationen zur Förderinitiative sowie zur Antragstellung finden sich unter pdf Information zur Antragstellung (pdf). Bitte beachten Sie unbedingt auch unsere Hinweise zu häufig gestellten Fragen in den pdf FAQs. Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

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BMBF-Ausschreibung: "Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung" ("Erfolg mit MINT – Neue Chancen für Frauen") -zweistufiges Verfahren: Frist 1. Dezember 2016

Bekanntmachung


Richtlinie zur Förderung von Projekten und Fachveranstaltungen im Förderbereich "Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung" ("Erfolg mit MINT – Neue Chancen für Frauen"). Bundesanzeiger vom 13.10.2015.

Gegenstand der Förderung

Im Einklang mit der Digitalen Agenda der Bundesregierung und zur inhaltlichen Unterstützung der Pakt-MINT-Ziel­setzungen im Förderbereich "Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung" fördert das BMBF Projekte, die der Umsetzung der oben genannten Ziele entsprechen bzw. der Umsetzung von Forschungsergebnissen dienen. Dazu gehört u. a. auch die Etablierung und Stärkung von adressatinnengerechten und -orientierten Projektangeboten – insbesondere in Zusammenarbeit mit Projektpartnern und -partnerinnen aus der Wirtschaft. Regionale Verbünde von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Institutionen, Stiftungen, Vereinen und Verbänden (z. B. auch Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände), MINT-Initiativen, Medienpartnern und/oder Bildungs- und Praxispartnern, die ihre Maßnahmen bundesländerübergreifend konzipieren, werden ausdrücklich zur Beteiligung aufgefordert.

Förderfähig sind

    ein- oder mehrtägige innovative Angebote zur (akademischen) Berufs- und Studienwahlorientierung für junge Frauen (z. B. "Hightech-Schnuppertage", Tech-Caching-Parcours, MINT-Parcours, MINT-Sommerakademien, MINT-Camps) im Rahmen regionaler Zusammenschlüsse oder anderer adäquater Formate mit entsprechender Strahlkraft;
    Umsetzung von Coaching- und Vernetzungsangeboten für Studentinnen, Berufseinsteigerinnen und Young ­Professionals in regionalen oder überregionalen MINT-Zusammenschlüssen;
    Projekte, die die höhere Teilhabe von Frauen an IT-Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen zum Ziel haben bzw. zielgerichtet Frauen gewinnen, sich in Berufsfeldern der neuen Hightech-Strategie zu engagieren (z. B. Industrie 4.0, IT-Sicherheit, Smart Services/Data, Digitale Vernetzung, Digitale Wissenschaft/Bildung, Digitales Lernen);
    Veranstaltungen, die dem Transfer von Ergebnissen der Genderforschung im MINT-Kontext sowie der Netzwerktätigkeit von Frauen in diesem Bereich dienen;
    Tagungen und Kongresse zur wissenschaftlichen gender- und inklusionsspezifischen Aufarbeitung von MINT-Forschungsfragen;
    Projekte zur Etablierung von regionalen Zusammenschlüssen zur Stärkung von Frauen in MINT-Berufen oder zur Unterstützung beim Auf- und Ausbau derselben;
    Vorhaben im Bereich Beratung und Information zur Förderung eines erfolgreichen Übergangs von in MINT-Fächern akademisch qualifizierten Frauen in den ersten Arbeitsmarkt – insbesondere im Bereich der Informationstechno­logien;
    interaktive Beteiligungsformate für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren (z. B. Lehrkräfte, Unternehmensvertreterinnen und -vertreter, Medienvertreterinnen und -vertreter, Verbandsverantwortliche, Sozialpartner, Vertreterinnen und Vertreter von wissenschaftlichen Akademien, Eltern);
    Forschungsprojekte zur Gewinnung neuer Erkenntnisse zu den oben beschriebenen Themenkomplexen.

Es wird erwartet, dass die beantragte Fördermaßnahme

    möglichst regionale oder bundesländerübergreifende Kooperationen vertieft oder begründet;
    die Chancengerechtigkeit für junge Frauen in MINT-Fächern, insbesondere in den Berufsfeldern der Hightech-Strategie, verbessert;
    hochqualifizierte Frauen aus den MINT-Fächern auf ihrem Karriereweg an die Spitze von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen unterstützt;
    die Auseinandersetzung mit oder die Entwicklung von innovativen Fragestellungen bzw. die Erprobung neuer ­Methoden in den Bereichen akademischer Berufs- und Studienwahlorientierungsprozesse gender- bzw. diversity­gerecht vorantreibt oder
    Prozesse des interdisziplinären Austauschs entwickelt und initiiert und zur Etablierung bzw. Stärkung von Vernetzungszusammenhängen beiträgt;
    Mädchen und Frauen in besonderen Lebenssituationen (z. B. Frauen aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte, Mädchen und Frauen mit Behinderungen, jugendliche Alleinerziehende) bei ihrer Ausbildungs-, Studien- und Berufswahl verstärkt in den Blick nimmt und so Hemmnisse auf dem Weg in Berufsfelder der neuen Hightech-Strategie abbaut.

Die möglichst regionalen oder bundesländerübergreifenden Vorhaben können unter anderem

  • sowohl qualitativ als auch quantitativ ausgerichtet sein,
  • der gender-/diversitygerechten Umsetzung der Digitalen Agenda dienen,
  • neue Formen der Nutzung digitaler Medien in die gendergerechte Berufsorientierung auf MINT-Bereiche erproben oder deren Wirkung untersuchen,
  • auf den Transfer von Ergebnissen aus der fachorientierten Genderforschung abstellen,
  • Beiträge zur Aktivierung der Potenziale von jungen Frauen entwickeln und erproben,
  • zur adressatinnengerechten Ausgestaltung von MINT-Fachdidaktiken beitragen,
  • Maßnahmen zum geschlechtergerechten Kulturwandel in MINT-Fächern und -Unternehmen konzipieren und umsetzen,
  • zur Stärkung der Genderkompetenz von Akteurinnen und Akteuren im MINT-Bereich beitragen,
  • Möglichkeiten zur Überwindung androzentrischer Fachkulturen und tradierter Geschlechtersegregation in Natur­wissenschaften und Technik erforschen

oder

  • zur Berücksichtigung von Genderaspekten in naturwissenschaftlich-technischen Forschungsfeldern beitragen.


Nicht gefördert werden:

  •     Maßnahmen ohne Modellcharakter,
  •     Maßnahmen, die originäre Aufgabe der Bundesagentur für Arbeit oder der Schulen/Hochschulen sind,
  •     Stipendienprogramme und ähnliche Maßnahmen der personenbezogenen Individualförderung,
  •     bereits durch das BMBF geförderte Maßnahmen (z. B. im Rahmen des Berufsorientierungsprogramms BOP oder des Förderprogramms Digitale Medien in der beruflichen Bildung).

 

 

 

2017

Horizon 2020: Europe in a changing world - Inclusive, innovative and reflective societies, Frist: 02. Februar 2017

CO-CREATION FOR GROWTH AND INCLUSION

Innovation Actions

Research and Innovation Actions

Coordination and Support Actions

 

REVERSING INEQUALITIES AND PROMOTING FAIRNESS

Coordination and Support Actions

 

ENGAGING TOGETHER GLOBALLY

Research and Innovation Actions

Coordination and Support Actions

 

UNDERSTANDING EUROPE - PROMOTING THE EUROPEAN PUBLIC AND CULTURAL SPACE

Research and Innovation Actions

Coordination and Support Actions

ERA-NETs

BMBF-Ausschreibung: „Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung, Region Mittelost- und Südosteuropa“ (MOEL-SOEL-Bekanntmachung); Frist: 29.11.2017

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung von Richtlinien zum Förderprogramm „Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung, Region Mittelost- und Südosteuropa“ (MOEL-SOEL-Bekanntmachung).

Zielländer dieser Bekanntmachung

  • die EU-Mitgliedstaaten Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, die Slowakische Republik, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn
  • die offiziellen EU-Beitrittskandidaten Albanien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro und Serbien und
  • die potenziellen EU-Beitrittskandidaten Bosnien und Herzegowina sowie die Republik Kosovo


Gegenstand der Förderung
Gegenstand der Förderung ist die Antragsvorbereitung von FuE-Projekten, die auf die Themenbereiche des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 (http://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/en/) sowie auf andere relevante EU-Förderprogramme ausgerichtet sind.

Die Antragsvorbereitung der FuE-Projekte erfolgt in zwei Phasen:

Ziel der ersten Förderphase ist der Auf- oder Ausbau bi- oder multilateraler Projektpartnerschaften. Des Weiteren soll das Konsortium EU-Förderbekanntmachungen identifizieren, zu denen eine Antragstellung beabsichtigt wird.

Das Ziel der zweiten Förderphase ist die konkrete Ausarbeitung und Einreichung eines Projektantrages.


2.1 Horizont 2020
Zu den adressierten Themenbereichen in Horizont 2020 gehören unter anderem jene des Programmbereiches „Gesellschaftliche Herausforderungen“ (http://www.horizont2020.de/einstieg-gesellschaftliche-herausforderungen.htm):

  •     Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen
  •     Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, marine, maritime und limnologische Forschung
  •     Sichere, saubere und effiziente Energie
  •     Intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr
  •     Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Rohstoffe
  •     Integrative, innovative und reflektierende Gesellschaften
  •     Sichere Gesellschaften.


Förderfähig sind ebenfalls die Vorbereitung von Antragstellungen für grenzüberschreitend und projektförmig angelegte „Innovative Training Networks“ und „Research and Innovation Staff Exchanges“ im Rahmen von Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen.

Darüber hinaus können vorbereitende Maßnahmen mit Blick auf Antragstellungen zu einzelnen Förderlinien im Programmbereich „Führende Rolle der Industrie“ gestellt werden. Hierzu gehören in der Förderlinie „Führende Rolle bei grundlegenden und industriellen Technologien (Schlüsseltechnologien)“ die Themen Informations- und Kommunikationstechnologien, Nanotechnologie, Fortgeschrittene Werkstoffe, Biotechnologie und Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung.

Bei vorbereitenden Maßnahmen, die auf Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung ausgerichtet sind, sind die unter Nummer 1.1 genannten Zielländer eingeschränkt auf Polen, die Tschechische Republik, Litauen und Estland. Diese Maßnahmen sollten darüber hinaus fokussieren auf den Bereich der Public Private Partnership „Technologies for Factories of the Future“. Des Weiteren kann die Vorbereitung der geplanten Maßnahmen in Horizont 2020 zum Schließen der Innovationslücke in Europa gefördert werden. Konkret adressiert sind dabei Maßnahmen im Sinne des „widening-participation“-Ansatzes, um Kapazitäten für exzellente Forschung in weniger forschungs- und innovationsstarken Regionen zu entwickeln. Dies betrifft sowohl die infrastrukturelle und personelle Ausstattung, die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft als auch ein professionelles Forschungs- und Innovationsmanagement.


2.2 Europäische Territoriale Zusammenarbeit
Darüber hinaus werden vorbereitende Maßnahmen für die Antragstellung in forschungs- und innovationsrelevanten Programmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (INTERREG) gefördert. Dabei sind insbesondere die Schnittstellen zwischen den Prioritäten nationaler und regionaler Strategien der intelligenten Spezialisierung, den Bedarfsfeldern der Hightech-Strategie der Bundesregierung und, sofern relevant, den Prioritäten der EU-Strategien für den Ostsee- (http://www.balticsea-region-strategy.eu/) und den Donauraum (http://www.danube-region.eu/) zu adressieren.


2.3 Instrumente der Heranführungshilfe
Maßnahmen zur Vorbereitung der Antragstellung in relevanten Prioritäten der Instrumente der Heranführungshilfe (IPA) (http://ec.europa.eu/enlargement/instruments/overview/index_en.htm) sind förderfähig, sofern sie dem Zuwendungszweck und den Zielländern der Bekanntmachung (vgl. Nummer 1.1) entsprechen und die Zusammenarbeit mit deutschen Antragstellern durch komplementäre Maßnahmen (z. B. in der IPA-Komponente „grenzüberschreitende Zusammenarbeit“) ermöglichen.

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Jährliche Ausschreibungen / Anträge jederzeit

Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft_ Frist: jährlich zum 08. Januar

Communicator-Preis

Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird von der DFG ausgeschrieben. Dieser mit 50.000 € dotierte, persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.

Die Vorschläge aus unterschiedlichen Fachgebieten werden nach den Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalität und Nachhaltigkeit von einer Jury, bestehend aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten, beurteilt. Die DFG nennt dem Stifterverband den von der Jury gewählten Preisträger.

Der Communicator-Preis ist in Form eines Hologramms vom Kölner Maler und Medienkünstler Michael Bleyenberg gestaltet worden. Ein "Sandwich" aus Spiegel und Glas schließt eine holographisch belichtete Folie ein und ruht in einem Sockel aus massivem Acrylglas, mit dem Namen des Preisträgers.

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Wissenschaftler als Flüchtlinge: DFG will Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft möchte geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern.

Kern des Maßnahmenbündels ist das Angebot, dass alle Leiterinnen und Leiter DFG-geförderter Projekte sowie die Hochschulen selbst Zusatzanträge stellen können, um qualifizierte Flüchtlinge - angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Die Zusatzanträge können auf alle Mittel gerichtet sein, die eine Einbindung der Flüchtlinge in das Projekt ermöglichen. Hierzu zählen insbesondere Gastmittel oder auch Personalstellen. Für die Einbindung von wissenschaftlich ausgewiesenen Personen eignet sich darüber hinaus vor allem das Mercator Modul.

Die Anträge können jederzeit formlos gestellt werden und sollten den Umfang von fünf Seiten (ohne CV und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten.

Weitere Informationen können Sie dem beigefügten Dokument entnehmen oder den Seiten der DFG:

externer Link folgt www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2015/info_wissenschaft_15_82/index.html

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung; Frist: 15. April und 15. November eines jeden Jahres

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung

Das BFHZ wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird das BFHZ-CCUFB durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsverfahren

Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite des BFHZ befindet. Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ, bzw. extern  begutachtet.

Förderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren Förderumfang 5.000,--€ übersteigen, durchlaufen zusätzlich eine externe Evaluierung.

Haushaltsvorbehalt

Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. externer Link folgt Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite des BFHZ („Download").

Einreichung

Die Projekte müssen bis zum jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres) an folgende Adresse gerichtet werden:

An das Bayerisch-Französische Hochschulzentrum (BFHZ)
Arcisstr. 21
D-80333 München

Eine elektronische Fassung der endgültigen Projektanträge müssen ebenfalls vor Abgabefrist an honsdorf@lrz.tum.de gesendet werden.

BMBF-Förderung der Kooperation mit Zentralasien

Fördermöglichkeiten im Rahmen der EU-Zentralasienstrategie und der Zielsetzung der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung:

Ziel der Fördermaßnahme sind die Exploration und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung und die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit mit Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus, sowie mit Moldau und Belarus.


Was wird gefördert?

  • Maßnahmen zur Exploration und Anbahnung projektbezogener oder institutioneller Kooperationen
  • Thematische Schwerpunkte:
    • Umwelt, Nachhaltigkeit
    • Geotechnologie
    • Gesundheitswissenschaften
  • Projektanbahnung: Maßnahmen zur Konzeption und Planung von Projekten und Kooperationen, deren Förderung unter einem BMBF-Fachprogramm oder einem Programm der EU beantragt werden soll

Wer wird gefördert?

  • im Verbund mit Einrichtungen aus Zentralasien, dem Südkaukasus, Moldau und Belarus deutsche Hochschulen, forschungsaktive Kliniken, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland
  • Anträge mit Beteiligung von KMUs werden bei gleicher Qualität bevorzugt

Wie wird gefördert?

  • Ausgaben für Anbahnungsreisen, den projektbezogenen wissenschaftlichen Austausch, Expertentreffen und thematische Projektplanungsworkshops
  • in begründeten Einzelfällen:
    • Veranstaltungskosten
    • Sachmittel
    • Personalkosten
  • Gewährung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von bis zu 25 000 Euro / Projekt

Antragstellung:

  • einstufiges Förderverfahren
  • Erstellung der förmlichen Förderanträge mit externer Link folgt elektronischem webbasiertem Antragssystem (ewa) des Internationalen Büros des BMBF (IB)
  • zusätzliche im elektronischen Antragssystem fertig gestellte endgültige Version mit Unterschriften der deutschen und ausländische Partner per Post an das Internationale Büro des BMBF (IB)

Anträge werden laufend entgegengenommen und bearbeitet.
 

Weitere Informationen finden Sie externer Link folgt hier.

Ansprechpartner im Internationalen Büro des BMBF (IB):

Internationales Büro des BMBF
beim Deutschen Zentrum fpr Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Fachliche Ansprechpartnerin: Dr. Anja Köhler

Telefon: +49 (0) 228-3821 458
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  anja.koehler(at)dlr.de

Administrativer Ansprechpartner: Holger Brehm

Telefon: +49 (0) 228-3821 472
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  holger.brehm(at)dlr.de

DAAD-Ausschreibung: "Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland"

Der DAAD hat in diesem Jahr ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Programm für deutsche Wissenschaftler aufgelegt, die nach einer Mobilitätsphase im Ausland Interesse daran haben, dauerhaft wieder nach Deutschland zurückzukehren.

Das Programm "Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland" besteht aus zwei separaten Komponenten:

  • Einem Fahrtkostenzuschuss, der dazu dienen soll, Fachvortragsreisen oder Vorstellungsgespräche in Deutschland zu unterstützen oder zu ermöglichen
  • Einem Rückkehrstipendium mit der Förderungshöchstdauer von sechs Monaten, um die berufliche Wiedereingliederung in wissenschaftlichen Einrichtungen  in Deutschland zu unterstützen

Details können Sie doc hier entnehmen.

Ansprechpartner beim DAAD:

Frau Barbara Kirsch
Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
German Academic Exchange Service
Referat 521 - Internationalisierung von Forschung und wissenschaftlichem Nachwuchs
Kennedyallee 50
53175 Bonn
E-Mail: kirsch@daad.de
Tel.: 0228/8828615
Fax: 0228/88298615

VolkswagenStiftung: Symposien, Workshops und Konferenzen sowie Sommerschulen aller Fachgebiete

Die VW-Stiftung fördert interdisziplinäre Symposien, Workshops und Konferenzen sowie Sommerschulen aller Fachgebiete.

Ziel der Initiative

Mit der Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben.

Förderangebot

Unterstützt werden können Symposien, Workshops und Konferenzen (bis zu 250 Teilnehmer) sowie Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmer). Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind

  • ein interdisziplinärer und internationaler Kontext,
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie
  • eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.


Die durch die VolkswagenStiftung geförderten Symposien, Workshops und Konferenzen finden im neu errichteten Tagungszentrum "Schloss Herrenhausen" in Hannover statt. Im Rahmen der "Symposienwochen der VolkswagenStiftung" stehen verschiedene Termine für die Durchführung Ihrer Veranstaltung zur Verfügung. Unter dem folgenden Link finden Sie die Termine der Symposienwochen.

Sommerschulen werden weiterhin in ganz Deutschland gefördert.

Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung für Symposien, Workshops und Konferenzen zudem die entsprechenden Stichtage. Um im Vorfeld zu klären, ob die von Ihnen geplante Veranstaltung den Kriterien des Programms entspricht, stehen Ihnen die fachlich zuständigen Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich rechts im Bereich "Was Antragsteller wissen müssen" unter "Information zur Antragstellung". Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Wichtiger Hinweis: Symposien und Sommerschulen, die thematisch zu anderen Förderinitiativen der VolkswagenStiftung gehören, können häufig innerhalb der jeweiligen Initiative gefördert werden.

Die Teilnahme an Tagungen oder Exkursionen wird nicht gefördert.

externer Link folgt [ausführlich]

VolkswagenStiftung: Mixed Methods in den Geisteswissenschaften? Workshops und Sommerschulen

Mixed Methods in den Geisteswissenschaften?

In der Ausschreibung "'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften?" werden Vorhaben in den Geistes- und Kulturwissenschaften gefördert, die die Verknüpfung und das Zusammenwirken von qualitativ-hermeneutischen und digitalen Verfahren anhand einer gemeinsamen wissenschaftlichen Fragestellung ausloten. Es handelt sich um eine zunächst einmalige Ausschreibung.

Förderlinie 2: Workshops und kleinere Sommerschulen [Stichtag Anträge jederzeit]

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.volkswagenstiftung.de/de/foerderung/herausforderung/ausschreibung-mixed-methods-in-den-geisteswissenschaften.html

VolkswagenSiftung: Internationale Forschung in den Computational Social Sciences - Fördermittel für internationale Workshops und Sommerschulen sowie kooperative Forschungsvorhaben von Postdoktorand(inn)en

Internationale Forschung in den Computational Social Sciences

Im Rahmen dieser Ausschreibung vergibt die VolkswagenStiftung Fördermittel für internationale Workshops und Sommerschulen sowie kooperative Forschungsvorhaben von Postdoktorand(inn)en.

Ziel der Initiative

In den vergangenen Jahren hat die Digitalisierung der Gesellschaft zu weitreichenden Veränderungen auf sozialer, politischer und wirtschaftlicher Ebene geführt. Daneben hat die "digitale Revolution" auch erhebliche Auswirkungen auf den Bereich der sozialwissenschaftlichen Forschung: Die Entwicklung und Nutzung neuer Medien hat eine zuvor nicht vorhandene Menge an Daten über menschliches Verhalten erzeugt, die nun für die Forschung zur Verfügung stehen. Diese Entwicklungen führen nicht nur zu neuen Möglichkeiten für die Sozialwissenschaften, sondern stellen sie zugleich vor methodische Herausforderungen. So ergibt sich eine erhebliche Bandbreite an Forschungsfragen im Bereich der "Computational Social Sciences", zu deren Bearbeitung die Stiftung mit diesem Förderkonzept beitragen möchte. Neben der Erforschung sozial relevanter Forschungsfragen möchte die Stiftung insbesondere die Vernetzung deutscher und internationaler Wissenschaftler(innen) unterstützen und zur Kompetenzentwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der "Computational Social Sciences" beitragen.

[ausführlich]

Europäische Kommission: Horizon 2020 - verschiedene Stichtage

Ausschreibungen in Horizon 2020 werden laufend veröffentlicht. Alle aktuellen Ausschreibungen können im externer Link folgt Teilnehmerportal von Horizon 2020 eingesehen werden.

Einige der externer Link folgt Nationalen Kontaktstellen veröffentlichen die Calls auch thematisch sortiert, z.B.:

NKS Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften:

NKS Informations- und Kommunikationstechnologien:

NKS Lebenswissenschaften:

NKS zu den Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen:

NKS ERC: