Forschung

Forschungsförderung

Aktuelle Ausschreibungen

(Die Ausschreibungen sind nach dem Datum des Fristablaufs geordnet.)

 

2018

Förderung der Wissenschaftlich-Technologischen Zusammenarbeit (WTZ) mit Indien, zweistufiges Verfahren, Frist der ersten Stufe: 15.01.2018

Auf der Basis des Abkommens über die Wissenschaftlich-Technologische Zusammenarbeit (WTZ) zwischen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem indischen "Ministry of Science and Technology" (MST) aus dem Jahr 1974 hat sich die Kooperation in Wissenschaft und Technologie zwischen beiden Ländern erfolgreich entwickelt.

Die vorliegende Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung sowie des Aktionsplans des BMBF "Internationale Kooperation" und dem Zehn-Punkte-Programm des BMBF für mehr Innovation in kleinen und mittleren Unternehmen "Vorfahrt für den Mittelstand" unter dem Dach von "KMU-international" und soll dazu dienen, gemeinsame Forschungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der WTZ mit Indien beizutragen. Durch die Zusammenführung von Wissen, Erfahrungen, Forschungsinfrastrukturen und sonstigen Ressourcen von beiden Seiten soll ein Mehrwert für die beteiligten Partner generiert werden. Durch Austausch von Wissen und durch gemeinsame Entwicklungen soll langfristig die Grundlage für gegenseitigen Marktzugang und eine nachhaltige wirtschaftliche Kooperation geschaffen werden. Die Förderbekanntmachung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem indischen "Department of Biotechnology" (DBT).

Der technologische Fortschritt gerade im Bereich der modernen Lebenswissenschaften bringt es mit sich, dass z. B. bei bildgebenden Verfahren oder der Proteomik in immer kürzeren Zeiträumen immer größere Datenmengen (Big Data) generiert werden. Die Analyse dieser Datenmengen ist anspruchsvoll, verspricht jedoch großen Nutzen für Prävention oder Diagnostik und eröffnet zudem neue wissenschaftliche und wirtschaftliche Potenziale. Um diese Potenziale für die Verbesserung der Lebensqualität in Deutschland und Indien nutzbar zu machen, soll diese Förderrichtlinie dazu beitragen, bilaterale Forschungsvorhaben, die Innovationen innerhalb des Schwerpunktthemas "Bioinformatik in der Gesundheitsforschung" ermöglichen, zu fördern.

Eine weitere Bekanntmachung mit dem voraussichtlichen thematischen Schwerpunkt "Phytotherapien" ist für das Jahr 2018 vorgesehen.

Es werden Forschungsprojekte gefördert, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Indien das nachfolgende Schwerpunktthema bearbeiten:

 

  • Bioinformatik in der Gesundheit.

Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen und Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aufzeigen.

 

Die Zuwendungen für die deutschen Antragsteller können im Wege der Projektförderung und in der Regel mit maximal 150 000 Euro für die maximale Dauer von 36 Monate gewährt werden.

 

 

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

 

 

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 15. Januar 2018

zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form über das Skizzentool PT-Outline (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/dbt2017) vorzulegen.

 

Alle Informationen unter: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1435.html

BMBF: Förderung von Deutsch-Indischen Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft (2+2 Projekte), zweistufiges Verfahren, Frist der ersten Stufe: 15.01.2018

Indien zählt zu den strategischen Partnerländern Deutschlands, insbesondere im Bereich der wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Um diese Kooperation weiter zu intensivieren, haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das indische "Department of Science and Technology" (DST) 2010 das IGSTC gegründet. Primäres Ziel des IGSTC ist es, die Zusammenarbeit zwischen akademischen und industriellen Partnern beider Länder zu fördern.

Die vorliegende Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung sowie des Aktionsplans des BMBF "Internationale Kooperation" und dem Zehn-Punkte-Programm des BMBF für mehr Innovation in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) "Vorfahrt für den Mittelstand" unter dem Dach von "KMU-international" und soll dazu dienen, gemeinsame Forschungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit (WTZ) mit Indien beizutragen. Durch die Zusammenführung von Wissen, Erfahrungen, Forschungsinfrastrukturen und sonstigen Ressourcen von beiden Seiten soll ein Mehrwert für die beteiligten Partner generiert werden. Durch Austausch von Wissen und durch gemeinsame Entwicklungen soll langfristig die Grundlage für gegenseitigen Marktzugang und eine nachhaltige wirtschaftliche Kooperation geschaffen werden.

 

Mit der Hightech-Strategie setzt das BMBF thematische Prioritäten bei Forschung und Innovation. Zu den prioritären Zukunftsaufgaben zählen u. a. die digitale Wirtschaft und Gesellschaft, nachhaltiges Wirtschaften sowie Innovationen in der Arbeitswelt. Das DST spricht in seiner "Technology Vision 2035" sowie mit der Kampagne "Make in India" ähnliche Ziele an. Die Erreichung der genannten Ziele ist eng mit Fragestellungen der Produktionsforschung und der Materialwissenschaften verbunden, daher soll die Zusammenarbeit in diesen Feldern mit dieser Förderbekanntmachung adressiert werden.

Im Ergebnis dieser Bekanntmachung sollen technische Innovationen bzw. Adaptionen liegen, die idealerweise in eine Produktentwicklung münden.

 

 

Themenschwerpunkte der Bekanntmachung sind "Produktionstechnologien und neue Materialien" mit den folgenden Unterthemen:

  • Industrie 4.0 (Neue Mensch-Maschine-Interaktionen/Digitale und Cloud-basierte Produktion),
  • Maschinenbau (Kostengünstige Sub-Systeme/Komponenten zur Steigerung der Präzision, Zuverlässigkeit und Produktivität),
  • Produktionstechnologie für neue Materialien inklusive Nanomaterialien,
  • Leichtbau (Design und Prozesse).

Im Rahmen dieser Bekanntmachung können gemeinsame FuE1-Projekte gefördert werden, aus denen Erkenntnisse und verwertbare Forschungsergebnisse hervorgehen, die zu neuen Technologien, Produkten und/oder Dienstleistungen führen. Es wird erwartet, dass die Vorarbeiten so weit gediehen sind, dass sie sich im Stadium des "Technology Readiness Level" der Stufe 4 (Technologie im Labor validiert) bei der Antragstellung befinden.

 

 

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung und in der Regel mit maximal 450 000 Euro für die deutschen Partner (230 lakh INR für die indischen Partner) sowie für die maximale Dauer von 36 Monaten gewährt werden. Die Beantragung einer Anschlusszuwendung für eine zweite Förderphase von in der Regel bis zu 24 Monate ist in begründeten Fällen möglich. Hierzu muss abzusehen sein, dass die Projektergebnisse nach Ablauf der zweiten Förderphase in eine Produktentwicklung übergehen. Voraussetzung hierfür ist die Beteiligung eines Unternehmens der gewerblichen Wirtschaft.

 

 

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

 

 

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 15. Januar 2018

zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form über das Skizzentool "PT-Outline" (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/igstc2017) vorzulegen.

 

Alle Informationen unter: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1434.html

BMBF-Ausschreibung: "Elektronik- und Sensorsysteme für neuartige Robotikanwendungen (SensoRob)" , Frist: 15. Januar 2018

Auszugs aus der Ausschreibung:

Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen industriegetriebener, vorwettbewerblicher Verbundvorhaben zum Thema „Elektronik- und Sensorsysteme für neuartige Robotikanwendungen“. Es werden ausschließlich Vorhaben gefördert, die wesentliche Innovationen auf dem Gebiet der Elektroniksysteme beinhalten und damit zur Realisierung neuartiger oder in ihrer Funktionalität erheblich verbesserter Robotik-Technologie beitragen. Die Vorhaben sollen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, Anforderungen von Servicerobotik-Anwendungen an Elektroniksysteme in den vier Wertschöpfungsebenen (i) Komponenten, (ii) Datenfusion und -interpretation, (iii) Systemintegration und/oder (iv) Validierung, Test, Absicherung zu erfüllen.

Zur Verwirklichung zukunftsweisender, elektronikbasierter Robotik können in diesem Rahmen insbesondere die unter den nachfolgenden Punkten angeführten Inhalte bearbeitet werden.

     i.         Komponenten

Die Servicerobotik ist ein weitgehend domänengelöstes Themenfeld, welches sich von der klassischen industriellen Robotik vor allem durch das unstrukturierte Einsatzgebiet, wechselnde Umgebungsbedingungen und große Entscheidungskorridore abhebt. Die Anforderungen an entsprechende Robotersysteme sind enorm: Sie müssen autonom und kontextsensitiv operieren können, flexibel, anpassungsfähig und möglichst domänenübergreifend einsetzbar sein. Entscheidende Faktoren für die erfolgreiche Erfüllung dieser Anforderungen sind robuste, hochintegrierte und kostengünstige Sensoreinheiten für eine zuverlässige Umfelderfassung sowie leicht integrierbare, universelle Aktorikkomponenten für eine effektive und sichere Interaktion des Roboters mit seinem Umfeld. Neben guter Integrierbarkeit wird eine möglichst geringe, dem jeweiligen Anwendungsfeld angemessene Systemkomplexität als weiterer Erfolgsfaktor für die breitflächige Etablierung neuer Robotikkomponenten gesehen. Forschungsbedarf wird insbesondere in folgenden Bereichen gesehen:

  • hochauflösende Sensorik für eine vollständige 3D-Umgebungswahrnehmung auch unter erschwerten Bedingungen,
  • verbesserte feinfühlige, haptische Sensorik und Aktorik,
  • hochintegriertes Sensordesign (z. B. System-on-chip- oder System-in-package-Konzepte, Multisensorsysteme, flexible und biegbare Elektronik),
  • multifunktionale Komponenten (z. B. Aktorik mit integrierter Sensorik),
  • preiswerte, massentaugliche elektronische Manipulatoren/Aktuatoren und -module,
  • eigen- und funktionssichere, energieeffiziente, skalierbare Elektronikkomponenten.

    ii.        Sensordatenfusion und -interpretation

Für die meisten Servicerobotik-Anwendungen gilt, dass die „lebenswichtigen“ Systemfunktionen durch eine interne Rechenhardware kontrolliert und ausgeführt werden sollen. Diese muss zum einen eine schnelle und effiziente Datenvorverarbeitung, d. h. eine größtmögliche Reduktion der erfassten Daten ohne Informationsverlust ermöglichen, als auch die entsprechenden komplexen Algorithmen für die Dateninterpretation (gegebenenfalls unter Berücksichtigung von Echtzeitanforderungen) ausführen und gegebenenfalls in Steuerimpulse übersetzen. Eine wesentliche Aufgabe besteht hierbei in der fehlersicheren Erstellung eines umfassenden, realistischen Umgebungsmodells auf Basis heterogener, zeitlich und räumlich verteilt vorliegender Sensordaten. Systembedingte Restriktionen bzgl. Energie­verbrauch, Gewicht und Baugröße stellen in diesem Zusammenhang weitere Herausforderungen dar. Die Förderschwerpunkte der Bekanntmachung im Bereich Sensordatenfusion und -interpretation liegen in folgenden Gebieten:

  • effiziente Vorverarbeitung von Sensordatenströmen bzw. hardwarenahe Signalverarbeitung auf eingebetteten Systemen,
  • rekonfigurierbare, trainierbare, selbstlernende Elektronikhardware (z. B. Field Programmable Gate Arrays [FPGA] und adaptive analoge Frontends),
  • sicheres, situationsgerechtes Erkennen und Interpretieren des Umfelds (auch semantisch), auch unter schwierigen Umgebungsbedingungen,
  • energieeffiziente Sensordatenfusion und -verarbeitung in Echtzeit.

   iii.        Systemintegration:

Modulare Systemkonzepte auf Basis standardisierter Hard- und Softwarekomponenten sind ein wichtiger Schlüssel für die kosteneffiziente Herstellung von Servicerobotern. Die vielschichtigen, zu großen Teilen anwendungsspezifischen Anforderungen machen neue Funktionenaufteilungen für Hard- und Softwaremodule sowie innovative Vernetzungs- und Integrationskonzepte notwendig. Speziell für Systemintegratoren und Endanwender kann zudem eine Klassifizierung von Komponenten und (Sub-)Systemen nach Kriterien wie Fehlertoleranz, Robustheit und funktionaler Sicherheit hilfreich sein, da die Relevanz dieser Faktoren stark von der jeweiligen Anwendung bestimmt wird. Durch neue, leicht integrierbare Systemkomponenten mit abgeschlossenen Eigenschaften kann die Erschließung neuer Anwendungs­felder zudem maßgeblich erleichtert werden, da diese eine hohe Funktionalität bieten, ohne tiefgreifendes Know-how über bestimmte Systemspezifika wie Hardware-Architektur oder Datenverarbeitungs- und Datenauswertungsalgorithmen vorauszusetzen.

Basis für die Umsetzung neuer Integrationsstrategien mit hoher Funktionsintegration und gestiegenen Anforderungen hinsichtlich Betriebs-, Ausfall- und Angriffssicherheit sind leistungsstarke Entwurfs- und Entwicklungswerkzeuge. Forschungsbedarf besteht demnach in folgenden Bereichen:

  • Bereitstellung modularer Gesamtkonzepte mit möglichst selbsterklärenden Komponenten und in sich geschlossenen Subsystemen,
  • neue Konzepte auf Basis von Elektronik- und Sensorinnovationen zur Realisierung multimodaler Ansätze bezüglich Wahrnehmung, Kommunikation und Interaktion, d. h. Befähigung für vielfältige situations- und anwendungsbezogene Lösungsmöglichkeiten; Sensordatenfusion,
  • neuartige Integrationskonzepte, bspw. Ansatz der funktionalen Abstraktion (vereinfachte Kombination von Funktionen),
  • dynamische Sensorik, situativ aktive Prozessierung, z. B. situationsabhängige Strategien für Sensornutzung (Sensordatenaufnahme und -interpretation in Rückkopplung),
  • leistungsstarke Entwurfs- und Entwicklungswerkzeuge mit breitem Anwendungsspektrum,
  • realistische und effiziente Modellierung von Prozessen und Umgebungsdaten.

  iv.         Validierung, Test und Absicherung

Entscheidende Grundvoraussetzungen für die nachhaltige Etablierung von Servicerobotern sind die Robustheit in Alltagssituationen, die Sicherheit im menschlichen Umfeld sowie der Nachweis dauerhafter Verfügbarkeit und Funktionsfähigkeit. Hierzu sind leistungsfähige Test- und Validierungsmethoden erforderlich, mit denen die Funktionsfähigkeit der elektronischen Komponenten und Systeme unter Realbedingungen untersucht und belegt werden kann. Zu diesem Zweck sollen im Rahmen der vorliegenden Bekanntmachung folgende Förderschwerpunkte bearbeitet werden:

  • leistungsfähige Simulations- und Testverfahren unter virtuellen und realen Bedingungen,
  • Entwicklungs- und Validierungsmethoden für eine beschleunigte Qualifizierung von Robotikkomponenten und -gesamtsystemen (z. B. unter Beteiligung von Simulationsmethoden),
  • verbesserte funktionale Sicherheit durch fehlertolerante und -korrigierende Systeme.

INTERREG Central Europe, Frist: 25.01.2018

Das INTERREG V B Programm CENTRAL EUROPE ist ein Strukturfondsprogramm der Europäischen Union zur Förderung  der Zusammenarbeit zwischen den mitteleuropäischen Ländern.

Im Rahmen von INTERREG V B Mitteleuropa werden finanzielle Mittel in Höhe von 246,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) aufgewendet, um Projekte für die transnationale Zusammenarbeit zu unterstützen. Der finanzielle Rahmen der Projekte liegt in der Regel zwischen 1-5 Mio. Euro. Die Förderung für deutsche Projektpartner beträgt 80% ihrer Gesamtkosten.

An diesem Programm können sich sowohl öffentliche als auch private Institutionen aus Deutschland, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, der Slowakischen Republik, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn beteiligen.

Priorität 1 -  Kooperation im Bereich Innovation – für ein wettbewerbsfähigeres Mitteleuropa

In dieser Priorität geht es um die Vernetzung zwischen den Akteuren zur Stärkung regionaler Innovationspotenziale sowie um die Verbesserung von Wissen und Fertigkeiten.

Priorität 2- Kooperation zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes in Mitteleuropa

Diese Priorität behandelt das Thema Energieeffizienz und Energiestrategien. Ebenfalls sind Verkehrs-und Mobilitätsfragen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes Gegenstand der Priorität.

Priorität 3 - Kooperation im Bereich natürlicher und kultureller Ressourcen für ein nachhaltiges Wachstum in Mitteleuropa

Diese Priorität behandelt die Aspekte Umweltschutz, Nutzung natürlicher Ressourcen und das Management in funktionalen Stadtregionen. Ein weiterer Themenbereich unter dieser Priorität ist die Nutzung kultureller Ressourcen.

Priorität 4- Kooperation im Bereich Verkehr - für eine bessere Vernetzung Mitteleuropas

Link: http://www.interreg-central.de/index.php?id=178

 

Anschubfinanzierung für INTERREG B-Vorhaben über bayer. Program Start Transnational!:https://www.efre-bayern.de/europaeische-territoriale-zusammenarbeit/transnationale-zusammenarbeit/starttransnational

 


 

 

 

BMBF: Forschungsschwerpunkt "Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen", Frist für erste Stufe: 31.01.2018

 

Der Forschungsschwerpunkt "Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen" ist Teil der neuen Hightech-Strategie "Innovationen für Deutschland" der Bundesregierung und beruht auf dem BMBF-Programm "Zukunft der Arbeit" (im Internet unter: https://www.bmbf.de/pub/Zukunft_der_Arbeit.pdf).

Gegenstand der Förderung

Verbundprojekte

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert auf der Basis der Förderrichtlinie "Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen" FuE1-Vorhaben mit dem Ziel, übertragbare Konzepte und Modelle zu entwickeln, die die spezifischen Anforderungen der Arbeit an und mit Menschen vor dem Hintergrund des technologischen und gesellschaftlichen Wandels abbilden. Die Verwertbarkeit und die Übertragbarkeit von Ergebnissen in die Praxis muss zudem dargestellt werden. Gegenstand der Förderung sind FuE-Aufwendungen im Rahmen unternehmens- und organisationsgetriebener, vorwettbewerblicher Verbundvorhaben zum Thema "Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen".

In den Verbundprojekten sind mindestens die folgenden Inhalte systematisch und in ihrer Gesamtheit gemeinsam zwischen Unternehmen, Forschungspartnern und gegebenenfalls weiteren relevanten Akteursgruppen zu bearbeiten. Die hierfür grundlegenden Erfolgsfaktoren sind im Programm "Zukunft der Arbeit" beschrieben (ebd. S. 14 bis 18).

Die Vorhaben sollen konkrete, innovative Gestaltungsmöglichkeiten exemplarisch darstellen, die in betrieblichen Anwendungsszenarien erprobt und evaluiert werden sowie Optionen für ihre künftige Übertragbarkeit darlegen. In den Lösungsansätzen sind unter anderem der Aufbau notwendiger Kompetenzen für die Arbeit an und mit Menschen zu erarbeiten und die im Arbeitsumfeld potenziell aufkommenden Formen psychischer Belastungen zu berücksichtigen. Die Vorhaben sollen dabei Konzepte entwickeln und umsetzen, die die Ganzheitlichkeit, Anforderungsvielfalt, Autonomie und Lern- sowie Entwicklungsmöglichkeiten der Arbeit an und mit Menschen einbeziehen.

Die Vorhaben sollen sich an den folgenden, inhaltlich in sich zusammenhängenden Punkten orientieren, für die sich für das Arbeiten an und mit Menschen Handlungsbedarfe und Forschungsfragen ergeben:

Methoden und Instrumente für die Arbeit an und mit Menschen im digitalen Wandel:

Im Zusammenhang mit dem digitalen Wandel sind Ansätze zur Neugestaltung von Abläufen und Prozessen, die eine innovative und gute Arbeit an und mit Menschen fördern und ermöglichen, zu entwickeln und in Anwendungsszenarien zu erproben. Sie sollen einerseits die Charakteristika der Interaktion mit Kunden, Klienten und Patienten berücksich­tigen, wie z. B. den Umgang mit Unbestimmtheiten, den Einfluss von Emotionen und Gefühlen, Steuerung durch Kunden sowie situatives Handeln. Andererseits sollen sie Methoden und Instrumente entwickeln und zur Verfügung stellen, die die Arbeitenden bei dieser Aufgabe unterstützen. Dazu zählen beispielsweise Assistenzsysteme, Konzepte für Schutzräume oder neuartige Arbeitszeitmodelle. Die Ansätze zur Neugestaltung von Abläufen und Prozessen sollen entwicklungs- und lernförderliche Arbeitsbedingungen favorisieren sowie auch biografischen und genderspezifischen Anforderungen Rechnung tragen.

Gestaltung und prozessbegleitende Analyse von Geschäftsmodellen der interaktiven Arbeit:

Geschäftsmodelle der Arbeit in Interaktion mit Menschen, die die Besonderheiten und Marktpotenziale im Umgang mit Kunden, Klienten oder Patienten hervorheben, sollen entwickelt und prototypisch umgesetzt werden. Es ist darzulegen, welche Veränderungen und Anforderungen für die Arbeit an und mit Menschen sich vor dem Hintergrund der Digi­talisierung und des gesellschaftlichen Wandels ergeben und welche Maßnahmen notwendig sind, um Angebote in diesem Bereich zu sichern. Überdies sind Strategien, die eine Balance zwischen den Interessen von Leistungs­empfängern und Leistungsanbietern ermöglichen sowie innovative Konzepte für eine nachhaltige Bindung von Kunden, Klienten und Patienten zu erarbeiten. Ganzheitlich prozessbegleitende Wirkungsanalysen für die zu erarbeitenden Geschäftsmodelle sowie Ansätze zur Bewertung des generierten Mehrwerts, der infolge der interaktiven Arbeit entsteht, sollen dabei die Modellentwicklung flankieren.

Neue Formen der Organisation innerbetrieblicher Zusammenarbeit und Führung:

Ausgangspunkt hierbei ist die Änderung der Arbeitsorganisation durch technologische und gesellschaftliche Um­brüche. In Anwendungsszenarien ist zu erproben, wie die Arbeit an und mit Menschen als gute Arbeit organisiert und wie Transformationsprozesse im gemeinschaftlichen und sozialpartnerschaftlichen Zusammenwirken innerhalb einer Organisation erfolgreich gestaltet werden können. Es gilt insbesondere zu untersuchen, wie sich organisatorische und koordinierende Aufgaben verändern, wenn beispielsweise vernetzte und/oder automatisierte Prozesse Teile der Koordination und Organisation autonom übernehmen. Dabei sind Aspekte der Organisation von Führungsverantwortung, der Gestaltung von Führungsprozessen sowie die Rolle der Führungskultur und Autonomie herauszuarbeiten. Die Übertragbarkeit der zu erarbeitenden Lösungsansätze auf andere Unternehmen ist im Vorhaben zu belegen.

Wissenschaftliches Projekt

Über die einzelnen zu fördernden Verbundvorhaben hinaus ist beabsichtigt, ein übergeordnetes wissenschaftliches Projekt zu fördern, das die Ergebnisse der geförderten Vorhaben in einen gesellschaftlich übergreifenden Rahmen stellen soll. Es soll das gesamte Feld des Arbeitens an und mit Menschen wissenschaftlich umfassen. Es dient dazu, Anschlussfähigkeit in wissenschaftlichen, praktischen und gesellschaftlichen Kontexten des Themas "Arbeiten an und mit Menschen" zu ermöglichen – entsprechend müssen die Ergebnisse in diesen Systemen genutzt werden können.

Das wissenschaftliche Projekt umfasst folgende drei Aufgabenbereiche:

  • Forschung:
    Verknüpfung der Handlungsbereiche der Förderrichtlinie und Zusammenführung zu einem integrierten Gesamtbild auf der Grundlage eigener konzeptionell, empirisch und international angelegter Expertise(n). Synthese der Ergebnisse aus den laufenden Vorhaben.
  • Monitoring, Analyse und Auswirkung:
    Die aus der kontinuierlichen Beobachtung der Ergebnisse in den Verbünden und die aus den Entwicklungen im Förderschwerpunkt gewonnenen Erkenntnisse sollen in wissenschaftliche und ökonomische Fachdiskussionen eingebracht werden. Die dazu notwendige Aufbereitung der projektübergreifenden Schlussfolgerungen in Fachartikeln, Tagungsbeiträgen etc. dient dem Anschluss an wissenschaftliche und ökonomische Diskussionen zu Innovationspotenzialen und der möglichen Entscheidungs- und Handlungsbedarfe im Forschungsfeld.
  • Transfer:
    Das Projekt soll den Transfer der Einzelergebnisse in einen breiten wissenschaftlichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Diskurs leisten und eine gruppenübergreifende Zusammenarbeit der relevanten Akteure stärken, beispielsweise durch regelmäßige Treffen, Workshops und Tagungen. Die Verbreitung der innerhalb des Projekts erarbeiteten Erkenntnisse und Schlussfolgerungen soll durch regelmäßige Veröffentlichungen, Teilnahmen an ein­schlägigen Fachmessen sowie der Durchführung von Jahrestagungen und einer Abschlussveranstaltung zur Präsentation der Ergebnisse des Förderschwerpunkts erreicht werden.

In dem wissenschaftlichen Projekt sollen insbesondere die folgenden Fragestellungen bearbeitet werden:

  • Vorschläge und Einschätzungen zu konkreten Anerkennungs- und Wertschätzungsinstrumenten für das Arbeiten an und mit Menschen,
  • systematische Ausarbeitung, Einschätzung und Bewertung von Anknüpfungspunkten der Aufwertung und Gestaltung von interaktiver Arbeit mithilfe technologischer Unterstützung,
  • mögliche Modifikationen bzw. Neugestaltung von Berufsbildern, Erwerbsbiografien und Lebensarbeitszeitmodellen im Bereich des Arbeitens an und mit Menschen.

Die Einbindung der Sozialpartner z. B. durch Workshops, Dialogforen, Konferenzen etc. ist für die Fragestellungen zudem unverzichtbar.

Förderhinweis: Das Einreichen einer Skizze für das wissenschaftliche Projekt schließt die Förderung eines Vorhabens als Partner in einem Verbundprojekt nach Nummer 2.1 aus.

Alle Informationen: www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1399.html

BMBF-Ausschreibung: Zivile Sicherheit – Kritische Strukturen und Prozesse in Produktion und Logistik“ im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ - Frist: 02. Februar 2018; zweistufiges Verfahren

Auszug:

Gegenstand der Förderung

Produktion und Logistik spielen nicht nur bei der Versorgung der Bevölkerung eine zentrale Rolle. Sie sind auch für die Wirtschaftsstandorte Deutschland und Österreich von elementarer Bedeutung. Die Globalisierung und die zunehmende Digitalisierung haben bereits in den vergangenen Jahren zu dynamischen Entwicklungen geführt, die sich im Zusammenhang mit dem Wandel hin zur Wirtschaft 4.0 noch beschleunigen werden.

Die Realisierung von dezentralen, sich selbst organisierenden und steuernden Produktions- und Logistikprozessen bietet vielfältige Möglichkeiten – von weiteren Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen bis hin zu neuen Produkten und Geschäftsmodellen. Die interdependenten, miteinander vernetzten Prozesse bei den Akteuren sowie entlang der Wertschöpfungsketten führen aber auch zu einer stark steigenden Komplexität. Dabei ist es essentiell, dass auch die bestehenden Lösungen zur Sicherstellung der Verfügbarkeit und Integrität von Waren und Dienstleistungen kontinuierlich weiter entwickelt werden.

Gegenstand der Förderung sind anwendungsorientierte Forschungsarbeiten zur Erhöhung der Resilienz von besonders schützenswerten Prozessen und Strukturen in Produktion und Logistik, unter anderem im Zusammenhang mit dem Wandel hin zur Wirtschaft 4.0. Im Fokus der vorliegenden Richtlinie stehen dabei insbesondere folgende Aspekte:

  1. Produktion und Logistik als schützenswerte Infrastruktur: Grundlegende Untersuchungen zur Bedeutung kritischer Produktions- und Logistikbereiche für die Industriestandorte Deutschland und Österreich sowie zur Versorgung der Bevölkerungen mit kritischen Warengruppen (wie zum Beispiel Nahrungsmittel und Medikamente),
  2. innovative Ansätze zur Modellierung und Analyse komplexer, interdependenter Produktions- und Lieferketten im Hinblick auf kritische Strukturen und Prozesse, Risiken und Vulnerabilitäten sowie zur Gefahrenvorhersage unter Berücksichtigung möglicher Kaskadeneffekte als Grundlage für ein modernes Risikomanagement,
  3. Methoden zur Analyse des Sicherheitsniveaus und der Zuverlässigkeit von besonders schützenswerten Elementen in Produktions- und Lieferketten sowie zur Bewertung von möglichen Maßnahmen zur Verbesserung des Sicherheitsniveaus und der Zuverlässigkeit unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen im Zusammenhang mit Industrie/Wirtschaft 4.0 (Vernetzungen, Manipulationen, Angriffe),
  4. Lösungen zur Prävention, zur Erkennung und zur Behebung von Störungen und Schadensfällen - von Sicherheitsstrategien im Zusammenhang mit dem Einsatz von „Internet-of-Things“-Technologien für Industrie 4.0 Produktionsprozesse über die Anwendung von Blockchain-Technologien zur Erhöhung der Zuverlässigkeit und Sicherheit kompletter Produktions- oder Lieferketten bis hin zu Lösungsansätzen zur Sicherung der Informationsverteilung in Produktions- und Logistikprozessen nach Schadensereignissen,
  5. Anpassungsstrategien für ein robustes Business Continuity Management im Zuge von Wirtschaft 4.0 sowie Ansätze für neue zukunftsfähige Sicherheitsservices, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und Systemlösungen im Bereich Produktion und Logistik.

Bei den Forschungsarbeiten soll grundsätzlich ein ganzheitlicher Ansatz unter Berücksichtigung von Technologie, Organisation und Personal verfolgt werden. In diesem Zusammenhang spielen auch zukunftsorientierte Ansätze zur Aus-, Fort- und Weiterbildung eine wichtige Rolle. Lösungsansätze können den Schwerpunkt auf einzelne Akteure und/oder die komplexe Wertschöpfungskette legen.

Sofern dies für die spätere Umsetzung in die Anwendungspraxis zielführend ist, sollen auch rechtliche Fragestellungen (zum Beispiel Datenschutz, Haftungsfragen) sowie ethische und gesellschaftliche Aspekte einbezogen werden.

Bei entsprechender Eignung des Vorhabens werden auch projektbezogene Standardisierungs- und Normungsaktivitäten (beispielsweise DIN-spec) gefördert.

Es werden Verbundprojekte mit mehreren Projektpartnern gefördert,

  • denen ein eindeutig ziviles Sicherheitsszenario zugrunde liegt
  • die am tatsächlichen Bedarf anwendungsorientiert ausgerichtet sind und dazu die jeweiligen Endnutzer und Industriepartner einbinden,
  • die interdisziplinär und interinstitutionell aufgestellt sind.

Die Projektvorschläge müssen deutlich über den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik hinausgehen, um für die Zukunft eine entscheidende Verbesserung zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Sie müssen klare Vorteile gegenüber bereits vorhandenen Lösungen aufweisen. Wesentliche Merkmale der Verbundprojektvorschläge müssen sein:

  • Beschreibung des Sicherheitsszenarios, insbesondere zur Erläuterung des konkreten Bedarfs und der Relevanz,
  • Nachweis eines deutlichen Fortschritts der im Projekt angestrebten Lösung gegenüber dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft und Technik,
  • klar und plausibel formuliertes, praxisorientiertes Projektziel,
  • wissenschaftliche Exzellenz,
  • eine strukturierte und realistische Verwertungsplanung.

Um die Verbundstruktur möglichst schlank zu gestalten, kann es sich bei einer großen Anzahl zu berücksichtigender Akteure anbieten, auf das Instrument der assoziierten Partnerschaften zurückzugreifen.

BMBF: Förderung von internationalen Verbundvorhaben im Bereich wissenschaftlicher Forschung im Rahmen der europäisch-lateinamerikanischen/karibischen Initiative ERANet-LAC/EU-CELAC, Frist für Projektskizze: 08.03.2018, zweistufiges Verfahren

Zweck der vorliegenden Förderbekanntmachung ist es, Forschungsprojekte der EU-CELAC Interessengruppe zu fördern (strategische Projektförderung), an der sich 23 Förderorganisationen aus beiden Regionen beteiligen. Damit sollen Forschungseinrichtungen und forschungsaktive Unternehmen dabei unterstützt werden, multilaterale Forschungsvorhaben zu ausgewählten Schwerpunktthemen durchzuführen.

Gefördert werden multilaterale Verbundvorhaben im Bereich der wissenschaftlichen Forschung mit dem Ziel, eine langfristige Zusammenarbeit der jeweiligen beteiligten Projektpartner zu etablieren.

Gefördert werden thematische Schwerpunkte aus den Bereichen Biodiversität und Klimawandel, Bioökonomie, Energie, Gesundheit und Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT). Nicht alle beteiligten Förderorganisationen fördern alle Themenbereiche. Daher sind nachfolgend unter den thematischen Schwerpunkten die jeweils beteiligten Förderorganisationen aufgefüh

  • Observatories’ Network on Biodiversity and Climate Change: Coordinating Data Acquisition and Fostering Data Access and Transfer.
    Teilnehmende Förderorganisationen aus: Bolivien (MINEDU), Brasilien (FAPESP), Costa Rica (MICIT), Cuba (FONCI), Deutschland (BMBF), Dominikanische Republik (MESCYT), Ecuador (SENESCYT), Guatemala (CONCYT), Panama (SENACYT), Peru (CONCYTEC), Polen (NCBR), Spanien (MINECO).
  • Intermediate and/or High-Added Value Bioproducts.
    Teilnehmende Förderorganisationen aus: Bolivien (MINEDU), Brasilien (CNPq), Brasilien (FAPESP), Cuba (FONCI), Deutschland (BMBF), Dominikanische Republik (MESCYT), Ecuador (SENESCYT), Guatemala (CONCYT), Panama (SENACYT), Peru (CONCYTEC), Polen (NCBR), Türkei (TUBITAK), Uruguay (ANII).
  • Infectious Diseases: Early Detection Research including both, Screening and Diagnosis.
    Teilnehmende Förderorganisationen aus: Belgien (F.R.S. – FNRS), Bolivien (MINEDU), Brasilien (CNPq), Brasilien (FAPESP), Chile (CONICYT), Cuba (FONCI), Deutschland (BMBF), Dominikanische Republik (MESCYT), Ecuador (SENESCYT), Guatemala (CONCYT), Israel (CSO-MOH), Panama (SENACYT), Peru (CONCYTEC), Spanien (ISCIII), Türkei (TUBITAK), Uruguay (ANII).
  • ICT Platform for Learning and Inclusion.
    Teilnehmende Förderorganisationen aus: Barbados (CSF), Bolivien (MINEDU), Brasilien (FAPESP), Chile (CONICYT), Cuba (FONCI), Dominikanische Republik (MESCYT), Ecuador (SENESCYT), Finnland (AKA), Guatemala (CONCYT), Panama (SENACYT), Polen (NCBR), Türkei (TUBITAK), Uruguay (ANII).
  • ICT for Urban Sustainability: Nature-Based Solutions, Citizen Science and Systemic Urban Planning.
    Teilnehmende Förderorganisationen aus: Argentinien (MINCyT), Belgien (F.R.S. – FNRS), Bolivien (MINEDU), Brasilien (CNPq), Brasilien (FAPESP), Chile (CONICYT), Cuba (FONCI), Deutschland (BMBF), Dominikanische Republik (MESCYT), Ecuador (SENESCYT), Guatemala (CONCYT), Panama (SENACYT), Polen (NCBR), Peru (CONCYTEC), Türkei (TUBITAK), Uruguay (ANII).
  • Ocean Energy: Development of Technologies for the Ecological Energy Valorization of Marine Resources within existing Large Research Infrastructures.
    Teilnehmende Förderorganisationen aus: Argentinien (MINCyT), Brasilien (FAPESP), Costa Rica (MICIT), Cuba (FONCI), Deutschland (BMBF), Dominikanische Republik (MESCYT), Ecuador (SENESCYT), Guatemala (CONCYT), Mexiko (CONACYT), Panama (SENACYT), Peru (CONCYTEC), Spanien (MINECO), Uruguay (ANII).

Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen und Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aufzeigen.

Gefördert werden ausschließlich transnationale Forschungsvorhaben. Jeder Projektantrag muss mindestens von vier förderfähigen Institutionen aus vier verschiedenen an der Ausschreibung beteiligten Ländern gestellt werden. Dabei müssen mindestens zwei Länder aus jeder der beiden Regionen (EU bzw. Lateinamerika/Karibik) vertreten sein.

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung mit maximal 120 000 Euro sowie für die maximale Dauer von 36 Monaten gewährt werden. Der Projektbeginn ist für den Zeitraum November 2018 bis Januar 2019 vorgesehen.

Die Förderung des BMBF sieht grundsätzlich folgende zuwendungsfähige Ausgaben/Kosten vor:

  • Personal zur Durchführung wissenschaftlicher Tätigkeiten bzw. Forschungsarbeite
  • vorhabenbezogene Sachmittel und Geräte
  • Reisen und Aufenthalte von deutschen und ausländischen Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftlern und Exper­tinnen/Experten
  • Workshops mit bereits bekannten Partnern oder zur Erschließung neuer Kooperationspotenziale

Das Förderverfahren ist für deutsche Antragsteller zweistufig und findet unter Einbeziehung externer Gutachter statt.

Die Projektskizzen der internationalen Konsortien sind in englischer Sprache bis spätestens 8. März 2018 über das elektronische Antragstool von FECYT-CYTED unter dem Link http://calleranet-lac.cyted.org einzureichen.

Horizon 2020: Europe in a changing world: inclusive, innovative and reflective societies, Frist: 13.03.2018

Im Folgenden finden Sie die Ausschreibungen des Arbeitsprogramms „Europe in a changing world: inclusive, innovative and reflective societies“ (Societal Challenge 6 – SC6)  für 2018. Die Deadline ist der 13.03.2018 17 Uhr MEZ.

Call - MIGRATION

·         MIGRATION-02-2018: Towards forward-looking migration governance: addressing the challenges, assessing capacities and designing future strategies (RIA) http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/migration-02-2018.html

·         MIGRATION-05-2018-2020: Mapping and overcoming integration challenges for migrant children (RIA) http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/migration-05-2018-2020.html

·         DT-MIGRATION-06-2018-2019: Addressing the challenge of migrant integration through ICT-enabled solutions (IA) http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/dt-migration-06-2018-2019.html

·         MIGRATION-08-2018: Addressing the challenge of forced displacement (RIA) http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/migration-08-2018.html

 

Call - SOCIOECONOMIC AND CULTURAL TRANSFORMATIONS IN THE CONTEXT OF THE FOURTH INDUSTRIAL REVOLUTION

·         TRANSFORMATIONS-01-2018: Research for inclusive growth: addressing the socioeconomic effects of technological transformations (RIA) http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/transformations-01-2018.html

·         DT-TRANSFORMATIONS-02-2018-2019-2020: Transformative impact of disruptive technologies in public services (RIA) http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/dt-transformations-02-2018-2019-2020.html

·         TRANSFORMATIONS-03-2018-2019: Innovative solutions for inclusive and sustainable urban environments (CSA) http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/transformations-03-2018-2019.html

·         TRANSFORMATIONS-05-2018: Cities as a platform for citizen-driven innovation (CSA) http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/transformations-05-2018.html

·         TRANSFORMATIONS-06-2018: Inclusive and sustainable growth through cultural and creative industries and the arts (RIA) http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/transformations-06-2018.html

·         SU-TRANSFORMATIONS-09-2018: Social platform on endangered cultural heritage and on illicit trafficking of cultural goods (CSA) http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/su-transformations-09-2018.html

·         DT-TRANSFORMATIONS-12-2018-2020: Curation of digital assets and advanced digitisation (IA) http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/dt-transformations-12-2018-2020.html

·         TRANSFORMATIONS-14-2018: Supply and demand-oriented economic policies to boost robust growth in Europe – Addressing the social and economic challenges in Europe (RIA) http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/transformations-14-2018.html

 

Call - GOVERNANCE FOR THE FUTURE

·         GOVERNANCE-02-2018-2019: Past, present and future of differentiation in European governance (RIA) http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/governance-02-2018-2019.html

·         GOVERNANCE-03-2018: Addressing populism and boosting civic and democratic engagement (RIA) http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/governance-03-2018.html

·         DT-GOVERNANCE-05-2018-2019-2020: New forms of delivering public goods and inclusive public services (CSA) http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/dt-governance-05-2018-2019-2020.html

·         GOVERNANCE-06-2018: Trends and forward-looking scenarios in global governance (RIA) http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/governance-06-2018.html

·         GOVERNANCE-08-2018: Partnering for viability assessments of innovative solutions for markets outside Europe (CSA) http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/governance-08-2018.html

·         SU-GOVERNANCE-11-2018: Extreme ideologies and polarisation (CSA) http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/su-governance-11-2018.html

·         GOVERNANCE-14-2018: ERA-Net CO-FUND - Renegotiating democratic governance in a time of disruptions (ERA-NET-Cofund) http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/governance-14-2018.html

·         GOVERNANCE-15-2018: Taking lessons from the practices of interdisciplinarity in Europe (CSA) http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/governance-15-2018.html

 

ANR-DFG-Förderprogramm: Ausschreibung 2018 für deutsch-französische Forschungsprojekte in den Geistes- und Sozialwissenschaften; Frist: 15.03.2018

Seit 2007 ermöglicht das gemeinsame Abkommen zwischen der französischen Agence Nationale de la Recherche (ANR) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften die Förderung integrierter deutsch-französischer Forschungsprojekte. Das Förderprogramm möchte die deutsch-französische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften ausbauen und intensivieren. 2018 wird dieses Förderprogramm zum zwölften Male ausgeschrieben. Das Programm macht keine thematischen Vorgaben. Es können nur Anträge für gemeinsame Projekte von in Deutschland und Frankreich tätigen Partnern eingereicht werden. Mit der Ausschreibung 2018 sind auch wieder Postdoktorandinnen und Postdoktoranden auf französischer wie auf deutscher Seite antragsberechtigt und werden zur Antragstellung ausdrücklich ermuntert. Stichtag für Einreichungen ist der 15.03.2018.

BMBF: Förderung von Vorhaben mit der Republik Singapur unter der Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft ("2 + 2"-Projekte) zum Schwerpunktthema "Fortschrittliche Produktionstechnologien", Frist für Projektskizze: 29.03.2018

Ziel dieser Richtlinie ist die Förderung von innovativen deutsch-singapurischen Verbundvorhaben in der angewandten Forschung zu ausgewählten Schwerpunktthemen. Konkret soll die Zusammenarbeit von deutschen und singa­purischen Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft in Form von "2 + 2-Projekten" gefördert werden. Unter "2 + 2-Projekten" werden Forschungs- und Entwicklungs-(FuE)Projekte mit Beteiligung mindestens einer deutschen und einer singapurischen Forschungseinrichtung und mindestens einem deutschen kleinen oder mittleren Unternehmen (KMU) und einem singapurischen forschenden Industriepartner verstanden. Die bewilligten Fördermittel sollen die Grundlagen für eine dauerhafte Forschungs-, Entwicklungs- und Innovations-Partnerschaft schaffen. Durch die ­Zusammenführung von Wissen, Erfahrungen, Forschungsinfrastrukturen und sonstigen Ressourcen von beiden Seiten soll ein Mehrwert für die beteiligten Partner generiert werden. Durch Austausch von Wissen und durch gemeinsame Entwicklungen soll langfristig die Grundlage für gegenseitigen Marktzugang und eine nachhaltige wirtschaftliche ­Kooperation geschaffen werden.

Auf singapurischer Seite wird eine entsprechende Bekanntmachung zur Förderung der singapurischen Partner durch A*STAR (https://www.a-star.edu.sg/ Research, Funding-Opportunities) veröffentlicht.

Es werden Forschungsprojekte (Verbundprojekte) gefördert, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Singapur die nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeit

  • Fortschrittliche Produktionstechnologien und Cyber-Physische Systeme in der Produktion (Industrie 4.0),
  • Neue Materialien und Methoden für die additive Fertigung,
  • Robuste Sicherheitssysteme für das industrielle Internet der Dinge,
  • Smarte Sensoren und Aktuatoren für Produktion und Produktionsanlagen.

Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen und Erkenntnisse und verwertbare Forschungsergebnisse erwarten lassen, die zu neuen Technologien, Produkten und/oder Dienstleistungen führen. Die Projekte sollten am Ende des Vorhabens einen Technologiereifegrad (TRL) (http://ec.europa.eu/research/participants/data/ref/h2020/other/wp/2016_2017/annexes/h2020-wp1617-annex-g-trl_en.pdf) zwischen 5 und 7 erreichen.

Der Nutzen für Deutschland und Singapur sollte klar ersichtlich sein und Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aufgezeigt werden.

Darüber hinaus sollen die Vorhaben einen Beitrag zu folgenden kooperationspolitischen Zielen leisten:

  • Internationale Vernetzung in den genannten thematischen Schwerpunktbereichen;
  • Vorbereitung von Folgeaktivitäten (z. B. Antragstellung in BMBF-Fachprogrammen, bei der DFG oder Horizont 2020);
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Die Zuwendungen können mit maximal 300 000 Euro je Verbundprojekt für die deutsche Seite für die Dauer von in der Regel 36 Monaten gewährt werden.

Die Förderung sieht grundsätzlich folgende zuwendungsfähigen Ausgaben/Kosten vor:

  • Personal zur Durchführung wissenschaftlicher Tätigkeiten bzw. Forschungsarbeiten
  • Vorhabenbezogene Sachmittel und Geräte
  • Reisen und Aufenthalte von deutschen und ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Expertinnen und Experten
  • Workshops

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Zur Erstellung von Projektskizzen ist das elektronische Skizzentool PT-Outline und bei förmlichen Förderanträgen das elektronische Antragssystem "easy-Online" zu nutzen.

In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 29. März 2018 zunächst aussagefähige Projektskizzen in deutscher oder englischer Sprache mit einer deutschen und englischen Zusammenfassung in schriftlicher und/oder elektronischer Form (einschließlich rechtsverbindlicher Unterschrift) über das Skizzentool PT-Outline (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/SGP_2P2_2018) vorzulegen. Die Einreichung der Skizze beim Projektträger erfolgt durch die deutschen Antragsteller, die einen deutschen Projektkoordinator bestimmten. Die singapurischen Partner stellen ihrerseits im Rahmen der entsprechenden Förderbekanntmachung von A*STAR einen Antrag.

DAAD: Partnerschaften mit Hochschulen in Ostmittel-, Südost- und Osteuropa sowie dem Kaukasus und Zentralasien ("Ostpartnerschaften") ab 2019; Frist: 02.04.2018

Ziel des Programms

Ziel des Ostpartnerschaftsprogramms ist es, partnerschaftliche Beziehungen deutscher Hochschulen zu Hochschulen in Ostmittel-, Südost- und Osteuropa sowie dem Kaukasus und Zentralasien zu fördern.

Was wird gefördert?

Gefördert werden können kurzfristige multilaterale Austauschmaßnahmen wie Sommer-kurse oder Symposien sowie Aufenthalte zu Studien- und Forschungszwecken an der Part-nerhochschule oder in Deutschland.

Wer wird gefördert?
Deutsche und ausländische Hochschullehrende, Dozenten, leitende Hochschulangehörige, Assistenten, Wissenschaftler, Doktoranden, Studierende und Graduierte.

Wer kann einen Antrag stellen?
Antragsberechtigt sind deutsche Hochschulen, vertreten durch ihre Akademischen Aus-landsämter, die für neue Vorhaben Neuanträge als auch für bereits geförderte Projekte Weiterförderungsanträge einreichen können.

Interreg Nord-West Europa, Frist: 26.04.2018

Der 7. Call wird vom 26. März bis 26. April 2018 geöffnet. Projektideen können für alle drei Prioritäten eingereicht werden. Hier finden Sie detaillierte Informationen und alle relevanten Dokumente.

Alle Informationen zu den geförderten Themen Innovation, Low Carbon und Resource & materials efficiency finden Sie hier.

BMBF-Ausschreibung: Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen, zweistufiges Verfahren - Frist: 1. März 2018 und 1. September 2018

Auszug aus der Ausschreibung:

2. Gegenstand der Förderung

2.1  Verbundprojekte

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert auf der Basis der Förderrichtlinie "Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen" FuE1-Vorhaben mit dem Ziel, übertragbare Konzepte und Modelle zu entwickeln, die die spezifischen Anforderungen der Arbeit an und mit Menschen vor dem Hintergrund des technologischen und gesellschaftlichen Wandels abbilden. Die Verwertbarkeit und die Übertragbarkeit von Ergebnissen in die Praxis muss zudem dargestellt werden. Gegenstand der Förderung sind FuE-Aufwendungen im Rahmen unternehmens- und organisationsgetriebener, vorwettbewerblicher Verbundvorhaben zum Thema "Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen".

In den Verbundprojekten sind mindestens die folgenden Inhalte systematisch und in ihrer Gesamtheit gemeinsam zwischen Unternehmen, Forschungspartnern und gegebenenfalls weiteren relevanten Akteursgruppen zu bearbeiten. Die hierfür grundlegenden Erfolgsfaktoren sind im Programm "Zukunft der Arbeit" beschrieben (ebd. S. 14 bis 18).

Die Vorhaben sollen konkrete, innovative Gestaltungsmöglichkeiten exemplarisch darstellen, die in betrieblichen Anwendungsszenarien erprobt und evaluiert werden sowie Optionen für ihre künftige Übertragbarkeit darlegen. In den Lösungsansätzen sind unter anderem der Aufbau notwendiger Kompetenzen für die Arbeit an und mit Menschen zu erarbeiten und die im Arbeitsumfeld potenziell aufkommenden Formen psychischer Belastungen zu berücksichtigen. Die Vorhaben sollen dabei Konzepte entwickeln und umsetzen, die die Ganzheitlichkeit, Anforderungsvielfalt, Autonomie und Lern- sowie Entwicklungsmöglichkeiten der Arbeit an und mit Menschen einbeziehen.

Die Vorhaben sollen sich an den folgenden, inhaltlich in sich zusammenhängenden Punkten orientieren, für die sich für das Arbeiten an und mit Menschen Handlungsbedarfe und Forschungsfragen ergeben:

Methoden und Instrumente für die Arbeit an und mit Menschen im digitalen Wandel:

Im Zusammenhang mit dem digitalen Wandel sind Ansätze zur Neugestaltung von Abläufen und Prozessen, die eine innovative und gute Arbeit an und mit Menschen fördern und ermöglichen, zu entwickeln und in Anwendungsszenarien zu erproben. Sie sollen einerseits die Charakteristika der Interaktion mit Kunden, Klienten und Patienten berücksich­tigen, wie z. B. den Umgang mit Unbestimmtheiten, den Einfluss von Emotionen und Gefühlen, Steuerung durch Kunden sowie situatives Handeln. Andererseits sollen sie Methoden und Instrumente entwickeln und zur Verfügung stellen, die die Arbeitenden bei dieser Aufgabe unterstützen. Dazu zählen beispielsweise Assistenzsysteme, Konzepte für Schutzräume oder neuartige Arbeitszeitmodelle. Die Ansätze zur Neugestaltung von Abläufen und Prozessen sollen entwicklungs- und lernförderliche Arbeitsbedingungen favorisieren sowie auch biografischen und genderspezifischen Anforderungen Rechnung tragen.

Gestaltung und prozessbegleitende Analyse von Geschäftsmodellen der interaktiven Arbeit:

Geschäftsmodelle der Arbeit in Interaktion mit Menschen, die die Besonderheiten und Marktpotenziale im Umgang mit Kunden, Klienten oder Patienten hervorheben, sollen entwickelt und prototypisch umgesetzt werden. Es ist darzulegen, welche Veränderungen und Anforderungen für die Arbeit an und mit Menschen sich vor dem Hintergrund der Digi­talisierung und des gesellschaftlichen Wandels ergeben und welche Maßnahmen notwendig sind, um Angebote in diesem Bereich zu sichern. Überdies sind Strategien, die eine Balance zwischen den Interessen von Leistungs­empfängern und Leistungsanbietern ermöglichen sowie innovative Konzepte für eine nachhaltige Bindung von Kunden, Klienten und Patienten zu erarbeiten. Ganzheitlich prozessbegleitende Wirkungsanalysen für die zu erarbeitenden Geschäftsmodelle sowie Ansätze zur Bewertung des generierten Mehrwerts, der infolge der interaktiven Arbeit entsteht, sollen dabei die Modellentwicklung flankieren.

Neue Formen der Organisation innerbetrieblicher Zusammenarbeit und Führung:

Ausgangspunkt hierbei ist die Änderung der Arbeitsorganisation durch technologische und gesellschaftliche Um­brüche. In Anwendungsszenarien ist zu erproben, wie die Arbeit an und mit Menschen als gute Arbeit organisiert und wie Transformationsprozesse im gemeinschaftlichen und sozialpartnerschaftlichen Zusammenwirken innerhalb einer Organisation erfolgreich gestaltet werden können. Es gilt insbesondere zu untersuchen, wie sich organisatorische und koordinierende Aufgaben verändern, wenn beispielsweise vernetzte und/oder automatisierte Prozesse Teile der Koordination und Organisation autonom übernehmen. Dabei sind Aspekte der Organisation von Führungsverantwortung, der Gestaltung von Führungsprozessen sowie die Rolle der Führungskultur und Autonomie herauszuarbeiten. Die Übertragbarkeit der zu erarbeitenden Lösungsansätze auf andere Unternehmen ist im Vorhaben zu belegen.

2.2  Wissenschaftliches Projekt

Über die einzelnen zu fördernden Verbundvorhaben hinaus ist beabsichtigt, ein übergeordnetes wissenschaftliches Projekt zu fördern, das die Ergebnisse der geförderten Vorhaben in einen gesellschaftlich übergreifenden Rahmen stellen soll. Es soll das gesamte Feld des Arbeitens an und mit Menschen wissenschaftlich umfassen. Es dient dazu, Anschlussfähigkeit in wissenschaftlichen, praktischen und gesellschaftlichen Kontexten des Themas "Arbeiten an und mit Menschen" zu ermöglichen – entsprechend müssen die Ergebnisse in diesen Systemen genutzt werden können.

Das wissenschaftliche Projekt umfasst folgende drei Aufgabenbereiche:

  • Forschung:
    Verknüpfung der Handlungsbereiche der Förderrichtlinie und Zusammenführung zu einem integrierten Gesamtbild auf der Grundlage eigener konzeptionell, empirisch und international angelegter Expertise(n). Synthese der Ergebnisse aus den laufenden Vorhaben.
  • Monitoring, Analyse und Auswirkung:
    Die aus der kontinuierlichen Beobachtung der Ergebnisse in den Verbünden und die aus den Entwicklungen im Förderschwerpunkt gewonnenen Erkenntnisse sollen in wissenschaftliche und ökonomische Fachdiskussionen eingebracht werden. Die dazu notwendige Aufbereitung der projektübergreifenden Schlussfolgerungen in Fachartikeln, Tagungsbeiträgen etc. dient dem Anschluss an wissenschaftliche und ökonomische Diskussionen zu Innovationspotenzialen und der möglichen Entscheidungs- und Handlungsbedarfe im Forschungsfeld.
  • Transfer:
    Das Projekt soll den Transfer der Einzelergebnisse in einen breiten wissenschaftlichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Diskurs leisten und eine gruppenübergreifende Zusammenarbeit der relevanten Akteure stärken, beispielsweise durch regelmäßige Treffen, Workshops und Tagungen. Die Verbreitung der innerhalb des Projekts erarbeiteten Erkenntnisse und Schlussfolgerungen soll durch regelmäßige Veröffentlichungen, Teilnahmen an ein­schlägigen Fachmessen sowie der Durchführung von Jahrestagungen und einer Abschlussveranstaltung zur Präsentation der Ergebnisse des Förderschwerpunkts erreicht werden.

In dem wissenschaftlichen Projekt sollen insbesondere die folgenden Fragestellungen bearbeitet werden:

  • Vorschläge und Einschätzungen zu konkreten Anerkennungs- und Wertschätzungsinstrumenten für das Arbeiten an und mit Menschen,
  • systematische Ausarbeitung, Einschätzung und Bewertung von Anknüpfungspunkten der Aufwertung und Gestaltung von interaktiver Arbeit mithilfe technologischer Unterstützung,
  • mögliche Modifikationen bzw. Neugestaltung von Berufsbildern, Erwerbsbiografien und Lebensarbeitszeitmodellen im Bereich des Arbeitens an und mit Menschen.

Die Einbindung der Sozialpartner z. B. durch Workshops, Dialogforen, Konferenzen etc. ist für die Fragestellungen zudem unverzichtbar.

Förderhinweis: Das Einreichen einer Skizze für das wissenschaftliche Projekt schließt die Förderung eines Vorhabens als Partner in einem Verbundprojekt nach Nummer 2.1 aus.

Horizon 2020: Wissenschaft mit der und für die Gesellschaft (Science with and for Society), Frist: 10.04.2018

Seit dem 5. Dezember 2017 ist die Ausschreibung für den Bereich Wissenschaft mit der und für die Gesellschaft (Science with and for Society) geöffnet. Eine Übersicht der Ausschreibungsthemen ist auf dem Participant Portal eingestellt. Das Einreichungssystem ist freigeschaltet. Die Ausschreibungsthemen sind ebenfalls im Arbeitsprogramm 2018 - 2020 für Science with and for Society aufgeführt. Für 16 Topics können bis zum 10. April 2018 Anträge eingereicht werden.

Das Einzelziel Wissenschaft mit der und für die Gesellschaft verfolgt das Ziel, eine effektive Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Gesellschaft aufzubauen. Neue Talente sollen für die Wissenschaft als mögliches Berufsfeld angesprochen werden und wissenschaftliche Exzellenz soll stärker mit sozialer Verantwortung verknüpft werden (Informationen: http://www.horizont2020.de/einstieg-wg.htm). Übergreifende Themen sind u.a. Research Integrity, RRI, Gender Equality, Citizen Science.

Calls:

Ausschreibungsthemen 2018:

SwafS-01-2018-2019: Open schooling and collaboration on science education

SwafS-02-2018: Innovative methods for teaching ethics and research integrity

SwafS-03-2018: Developing research integrity standard operating procedures

SwafS-04-2018: Encouraging the re-use of research data generated by publically funded research projects

SwafS-05-2018-2019: Grounding RRI practices in research and innovation funding and performing organisations

SwafS-06-2018: Science4Refugees

SwafS-09-2018-2019: Supporting research organisations to implement gender equality plans

SwafS-10-2018: Analysing gender gaps and biases in the allocation of grants

SwafS-13-2018: Gender Equality Academy and dissemination of gender knowledge across Europe

SwafS-14-2018-2019: Supporting the development of territorial Responsible Research and Innovation

SwafS-15-2018-2019: Exploring and supporting citizen science

SwafS-18-2018: Taking stock of the application of the precautionary principle in R&I

SwafS-19-2018-2019: Taking stock and re-examining the role of science communication

SwafS-20-2018-2019: Building the SwafS knowledge base

SwafS-21-2018: Advancing the Monitoring of the Evolution and Benefits of RRI

SwafS-22-2018: Mobilising Research Excellence in EU Outermost Regions (OR)

VW-Stiftung: Experiment! - Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen - Frist: 01. August 2018

nächster Termine: 01. August 2019

Ziel

Die Exploration ausgesprochen gewagter Forschungsideen, die etabliertes Wissen grundlegend herausfordern, unkonventionelle Hypothesen, Methodik oder Technologien etablieren wollen oder ganz neue Forschungsrichtungen in den Blick nehmen, wird derzeit kaum über das in Deutschland etablierte Förderangebot berücksichtigt. Hier setzt die Förderinitiative "Experiment!" an, mit der die VolkswagenStiftung grundlegend neue Forschungsvorhaben mit ungewissem Ausgang in der Startphase unterstützt. Ein Scheitern des Konzeptes und unerwartete Befunde werden als Ergebnis akzeptiert.

Förderangebot

Das Angebot richtet sich an Forscher(innen) aus den Natur-, Ingenieur-, und Lebenswissenschaften (einschließlich unmittelbar benachbarter Disziplinen aus den Verhaltenswissenschaften), die eine radikal neue und  riskante Forschungsidee austesten möchten. Sie erhalten die Möglichkeit, während einer auf 120.000 Euro und 18 Monate begrenzten explorativen Phase erste Anhaltspunkte für die Tragfähigkeit ihres Konzeptes zu gewinnen. Gegen Ende der Förderung  wird die Entwicklung der Projekte bei einem von der Stiftung veranstalteten "Forum Experiment!" betrachtet.

Als Antrag genügt eine kurze Skizze. In der Begutachtung geht die Stiftung einen völlig neuen Weg. Zuerst werden die rund 120-140 passendsten Anträge hausintern vorausgewählt. Eine interdisziplinäre Wissenschaftsjury bewertet nur diese anonymisierten Ideen (doppel-blind) und schließt qualitativ ungenügende Anträge aus. Aus dem Pool von Anträgen, die den Programm- und Qualitätskriterien genügen, wählt die Jury die überzeugendsten Anträge aus (ca. 15-20 Bewilligungen). Anschließend werden per Los ebenso viele Anträge gezogen (weitere 15-20 Bewilligungen). Auf diese Weise erhalten auch Ideen, die ansonsten leicht übersehen werden, eine Chance. Das Losverfahren als neues Auswahlelement und das gesamte Vorgehen werden begleitend evaluiert. 

Weitere Informationen zur Förderinitiative sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Bitte beachten Sie unbedingt auch unsere Hinweise zu häufig gestellten Fragen in den FAQs. Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Hintergrund

Die Förderinitiative "Experiment!" wurde im November 2012 eingerichtet. Die Initiative erfreut sich mit durchschnittlich mehr als 500 Anträgen pro Stichtag einer außerordentlichen Resonanz. Bewilligt wurden 67 Vorhaben vor Einführung des Losverfahrens: 13 aus 704 (2013), 19 aus 630 (2014), 17 aus 425 (2015) und 18 aus 544 Anträgen (2016).

Jährliche Ausschreibungen / Anträge jederzeit

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft

Ideen entwickeln – Initiative ergreifen – Zukunft gestalten

Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft Nachwuchswissenschaftler aus, die sich in ihren Dissertationen oder Habilitationen mit der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft und damit mit den zentralen ordnungspolitischen Fragestellungen des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen.

Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 35.000 Euro dotiert.

Zielsetzung des Forschungspreises

Es ist das Anliegen des RHI den ethischen Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wieder zu mehr Geltung zu verhelfen, die nicht allein auf Wettbewerb und Gewinnmaximierung basieren, sondern auch auf Solidarität und gemeinwohlverpflichteter Verantwortlichkeit. Der Preis soll dazu beitragen Forscher und Vordenker, die diesen Themenkomplex wissenschaftlich bearbeiten und exzellent allgemeinverständlich aufbereiten, in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Teilnahme Forschungspreis

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann beteiligen Sie sich und reichen Sie Ihre Dissertation oder Habilitation bei uns ein. Einsendeschluss ist der 31. Dezember eines jeden Jahres.

Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich auf den folgenden Internetseiten sowie in der Informationsbroschüre.

http://www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis/forschungspreis/

Communicator-Preis

Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird von der DFG ausgeschrieben. Dieser mit 50.000 € dotierte, persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.

Die Vorschläge aus unterschiedlichen Fachgebieten werden nach den Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalität und Nachhaltigkeit von einer Jury, bestehend aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten, beurteilt. Die DFG nennt dem Stifterverband den von der Jury gewählten Preisträger.

Der Communicator-Preis ist in Form eines Hologramms vom Kölner Maler und Medienkünstler Michael Bleyenberg gestaltet worden. Ein "Sandwich" aus Spiegel und Glas schließt eine holographisch belichtete Folie ein und ruht in einem Sockel aus massivem Acrylglas, mit dem Namen des Preisträgers.

[ausführlich]

BMAS: Förderrichtlinie zur „Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik“

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen.
Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und
  • Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Gefördert werden:

a) Projekte

  • die dazu dienen, verschiedene Institutionen im Bereich der Sozialpolitikforschung bundesweit zu vernetzen mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zu unterstützen und Synergien nutzbar zu machen;
  • in deren Rahmen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft neue Fragestellungen zu gesellschaftlich relevanten Themen auf innovative Weise bearbeitet werden;
  • die in den in Nummer 1.1 genannten Themenbereich fallen und darüber hinaus dazu beitragen können, der Sozialpolitikforschung in Deutschland neue inhaltliche und methodische Impulse zu geben.

b) Promotion

  • für Doktoranden mit Prädikatsexamen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaften, die eine Promotion zu einem sozialpolitischen Thema im Rahmen des genannten Themenbereichs anstreben.

c) Stiftungsprofessuren

  • in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Zunächst erfolgt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens die Einreichung von kurzen Projektskizzen, die auf Plausibilität und grundsätzliche Geeignetheit geprüft werden. Die Antragsteller, deren Skizzen für grundsätzlich förderfähig erachtet werden, können dann in einem zweiten Verfahrensschritt förmliche Förderanträge (ausführliche Vorhabenbeschreibung und Formantrag) einreichen. Die Förderentscheidung wird vom BMAS unter Berücksichtigung des Votums des wissenschaftlichen Beirats getroffen.

Es ist keine Deadline in der Bekanntmachung genannt.


Alle Informationen gibt es hier und hier.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft möchte geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern.

Kern des Maßnahmenbündels ist das Angebot, dass alle Leiterinnen und Leiter DFG-geförderter Projekte sowie die Hochschulen selbst Zusatzanträge stellen können, um qualifizierte Flüchtlinge - angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Die Zusatzanträge können auf alle Mittel gerichtet sein, die eine Einbindung der Flüchtlinge in das Projekt ermöglichen. Hierzu zählen insbesondere Gastmittel oder auch Personalstellen. Für die Einbindung von wissenschaftlich ausgewiesenen Personen eignet sich darüber hinaus vor allem das Mercator Modul.

Die Anträge können jederzeit formlos gestellt werden und sollten den Umfang von fünf Seiten (ohne CV und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten.

Weitere Informationen können Sie dem beigefügten Dokument entnehmen oder den Seiten der DFG:

www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2015/info_wissenschaft_15_82/index.html

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung

Das BFHZ wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird das BFHZ-CCUFB durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsverfahren

Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite des BFHZ befindet. Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ, bzw. extern  begutachtet.

Förderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren Förderumfang 5.000,--€ übersteigen, durchlaufen zusätzlich eine externe Evaluierung.

Haushaltsvorbehalt

Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite des BFHZ („Download").

Einreichung

Die Projekte müssen bis zum jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres) an folgende Adresse gerichtet werden:

An das Bayerisch-Französische Hochschulzentrum (BFHZ)
Arcisstr. 21
D-80333 München

Eine elektronische Fassung der endgültigen Projektanträge müssen ebenfalls vor Abgabefrist an honsdorf@lrz.tum.de gesendet werden.

Fördermöglichkeiten im Rahmen der EU-Zentralasienstrategie und der Zielsetzung der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung:

Ziel der Fördermaßnahme sind die Exploration und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung und die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit mit Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus, sowie mit Moldau und Belarus.


Was wird gefördert?

  • Maßnahmen zur Exploration und Anbahnung projektbezogener oder institutioneller Kooperationen
  • Thematische Schwerpunkte:
    • Umwelt, Nachhaltigkeit
    • Geotechnologie
    • Gesundheitswissenschaften
  • Projektanbahnung: Maßnahmen zur Konzeption und Planung von Projekten und Kooperationen, deren Förderung unter einem BMBF-Fachprogramm oder einem Programm der EU beantragt werden soll

Wer wird gefördert?

  • im Verbund mit Einrichtungen aus Zentralasien, dem Südkaukasus, Moldau und Belarus deutsche Hochschulen, forschungsaktive Kliniken, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland
  • Anträge mit Beteiligung von KMUs werden bei gleicher Qualität bevorzugt

Wie wird gefördert?

  • Ausgaben für Anbahnungsreisen, den projektbezogenen wissenschaftlichen Austausch, Expertentreffen und thematische Projektplanungsworkshops
  • in begründeten Einzelfällen:
    • Veranstaltungskosten
    • Sachmittel
    • Personalkosten
  • Gewährung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von bis zu 25 000 Euro / Projekt

Antragstellung:

  • einstufiges Förderverfahren
  • Erstellung der förmlichen Förderanträge mit elektronischem webbasiertem Antragssystem (ewa) des Internationalen Büros des BMBF (IB)
  • zusätzliche im elektronischen Antragssystem fertig gestellte endgültige Version mit Unterschriften der deutschen und ausländische Partner per Post an das Internationale Büro des BMBF (IB)

Anträge werden laufend entgegengenommen und bearbeitet.
 

Weitere Informationen finden Sie externer Link folgt hier.

Ansprechpartner im Internationalen Büro des BMBF (IB):

Internationales Büro des BMBF
beim Deutschen Zentrum fpr Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Fachliche Ansprechpartnerin: Dr. Anja Köhler

Telefon: +49 (0) 228-3821 458
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  anja.koehler(at)dlr.de

Administrativer Ansprechpartner: Holger Brehm

Telefon: +49 (0) 228-3821 472
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  holger.brehm(at)dlr.de

Der DAAD hat in diesem Jahr ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Programm für deutsche Wissenschaftler aufgelegt, die nach einer Mobilitätsphase im Ausland Interesse daran haben, dauerhaft wieder nach Deutschland zurückzukehren.

Das Programm "Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland" besteht aus zwei separaten Komponenten:

  • Einem Fahrtkostenzuschuss, der dazu dienen soll, Fachvortragsreisen oder Vorstellungsgespräche in Deutschland zu unterstützen oder zu ermöglichen
  • Einem Rückkehrstipendium mit der Förderungshöchstdauer von sechs Monaten, um die berufliche Wiedereingliederung in wissenschaftlichen Einrichtungen  in Deutschland zu unterstützen

Details können Sie doc hier entnehmen.

Ansprechpartner beim DAAD:

Frau Barbara Kirsch
Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
German Academic Exchange Service
Referat 521 - Internationalisierung von Forschung und wissenschaftlichem Nachwuchs
Kennedyallee 50
53175 Bonn
E-Mail: kirsch@daad.de
Tel.: 0228/8828615
Fax: 0228/88298615

Die VW-Stiftung fördert interdisziplinäre Symposien, Workshops und Konferenzen sowie Sommerschulen aller Fachgebiete.

Ziel der Initiative

Mit der Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben.

Förderangebot

Unterstützt werden können Symposien, Workshops und Konferenzen (bis zu 250 Teilnehmer) sowie Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmer). Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind

  • ein interdisziplinärer und internationaler Kontext,
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie
  • eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.


Die durch die VolkswagenStiftung geförderten Symposien, Workshops und Konferenzen finden im neu errichteten Tagungszentrum "Schloss Herrenhausen" in Hannover statt. Im Rahmen der "Symposienwochen der VolkswagenStiftung" stehen verschiedene Termine für die Durchführung Ihrer Veranstaltung zur Verfügung. Unter dem folgenden Link finden Sie die Termine der Symposienwochen.

Sommerschulen werden weiterhin in ganz Deutschland gefördert.

Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung für Symposien, Workshops und Konferenzen zudem die entsprechenden Stichtage. Um im Vorfeld zu klären, ob die von Ihnen geplante Veranstaltung den Kriterien des Programms entspricht, stehen Ihnen die fachlich zuständigen Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich rechts im Bereich "Was Antragsteller wissen müssen" unter "Information zur Antragstellung". Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Wichtiger Hinweis: Symposien und Sommerschulen, die thematisch zu anderen Förderinitiativen der VolkswagenStiftung gehören, können häufig innerhalb der jeweiligen Initiative gefördert werden.

Die Teilnahme an Tagungen oder Exkursionen wird nicht gefördert.

[ausführlich]

Mixed Methods in den Geisteswissenschaften?

In der Ausschreibung "'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften?" werden Vorhaben in den Geistes- und Kulturwissenschaften gefördert, die die Verknüpfung und das Zusammenwirken von qualitativ-hermeneutischen und digitalen Verfahren anhand einer gemeinsamen wissenschaftlichen Fragestellung ausloten. Es handelt sich um eine zunächst einmalige Ausschreibung.

Förderlinie 2: Workshops und kleinere Sommerschulen [Stichtag Anträge jederzeit]

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.volkswagenstiftung.de/de/mixedmethodsgeisteswissenschaften.html

Internationale Forschung in den Computational Social Sciences

Im Rahmen dieser Ausschreibung vergibt die VolkswagenStiftung Fördermittel für internationale Workshops und Sommerschulen sowie kooperative Forschungsvorhaben von Postdoktorand(inn)en.

Ziel der Initiative

In den vergangenen Jahren hat die Digitalisierung der Gesellschaft zu weitreichenden Veränderungen auf sozialer, politischer und wirtschaftlicher Ebene geführt. Daneben hat die "digitale Revolution" auch erhebliche Auswirkungen auf den Bereich der sozialwissenschaftlichen Forschung: Die Entwicklung und Nutzung neuer Medien hat eine zuvor nicht vorhandene Menge an Daten über menschliches Verhalten erzeugt, die nun für die Forschung zur Verfügung stehen. Diese Entwicklungen führen nicht nur zu neuen Möglichkeiten für die Sozialwissenschaften, sondern stellen sie zugleich vor methodische Herausforderungen. So ergibt sich eine erhebliche Bandbreite an Forschungsfragen im Bereich der "Computational Social Sciences", zu deren Bearbeitung die Stiftung mit diesem Förderkonzept beitragen möchte. Neben der Erforschung sozial relevanter Forschungsfragen möchte die Stiftung insbesondere die Vernetzung deutscher und internationaler Wissenschaftler(innen) unterstützen und zur Kompetenzentwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der "Computational Social Sciences" beitragen.

[ausführlich]

Alle aktuellen Ausschreibungen können im externer Link folgt Teilnehmerportal von Horizon 2020 eingesehen werden.

Einige der externer Link folgt Nationalen Kontaktstellen veröffentlichen die Calls auch thematisch sortiert, z.B.:

NKS Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften:

NKS Informations- und Kommunikationstechnologien:

NKS Lebenswissenschaften:

NKS zu den Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen:

NKS ERC: