Forschung

Startseite Universität Bamberg

Aktuelle Ausschreibungen

(Die Ausschreibungen sind nach dem Datum des Fristablaufs geordnet.)

 

2016

Gerda Henkel Stiftung: Förderschwerpunkt Patrimonies

Die Gerda Henkel Stiftung fördert seit ihrer Gründung internationale Kooperationsprojekte und setzt sich für grenzüberschreitende Forschung in den Geisteswissenschaften ein. Im Rahmen des Förderschwerpunkts "Patrimonies" Projekte sollen Berücksichtigung finden, die sich auf die Bewahrung historischen Kulturerbes konzentrieren und wissenschaftliches Arbeiten im Bereich von Geschichte, Archäologie und Kunstgeschichte in vielen Fällen überhaupt erst ermöglichen.

Im Rahmen des Schwerpunkts werden Maßnahmen gefördert, die einen Beitrag zur Erhaltung von Kulturgütern, zur Verbesserung der wissenschaftlichen Infrastruktur, zur Ausbildung von Nachwuchskräften sowie zum Aufbau von Netzwerken in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft in den Zielländern leisten.

Das Programm wird nicht ausgeschrieben, sondern in Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnern Schritt für Schritt entwickelt.

https://www.gerda-henkel-stiftung.de/patrimonies

Förderrichtlinie „eTicketing und digitale Vernetzung im Öffentlichen Personenverkehr“, zweistufiges Verfahren - erste Frist: 14.09.2016

Am 16.06.16 wurde die neue Förderrichtlinie des BMVI im Bundesanzeiger veröffentlicht. Insgesamt 16 Mio. Euro stehen in den Jahren 2016 bis 2018 für die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten zur Verfügung. Die Förderung zielt u. a. auf die die lückenlose und durchgängige Vernetzung von EFM-Systemen mit anderen
Funktionalitäten und vorgelagerten Diensten (z. B. Information oder Buchung) entlang der Service- und Reisekette. Eine erste Einreichungsfrist für Projektskizzen ist der 14.September 2016.“

Förderrichtlinie „eTicketing und digitale Vernetzung im Öffentlichen Personenverkehr“

Horizon 2020: "Marie-Skłodowska-Curie Individual Fellowships" Frist: 14.09.2016

Ab sofort ist der Bewerbungsaufruf für die Individual Fellowships 2016 geöffnet. Individual Fellowships (IF) fördern individuelle Forschungsprojekte von erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Forschungseinrichtungen innerhalb und außerhalb Europas. Sie unterteilen sich in European Fellowships (EF) und Global Fellowships (GF) und haben zum Ziel, wissenschaftliche Karrieren durch internationale und intersektorale Mobilität zu unterstützen. Dies soll den Forschenden beim Erreichen oder Stärken einer unabhängigen Forschungsposition helfen. Der diesjährige Bewerbungsaufruf schließt am 14. September 2016.

 

Alle wichtigen Informationen zum diesjährigen Call sowie die notwendigen Dokumente wie beispielsweise den Antragstellerleitfaden (Guide for Applicants) finden Sie hier.

 

Informationen auf deutsch gibt es außerdem hier.

Postdoctoral Fellowships in den Geisteswissenschaften (Fellowships in die USA/Kanada) UND Postdoctoral Fellowships in den Geisteswissenschaften (Fellowships nach Deutschland): Fristen 08. September bzw. 15. September 2016

Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier.

BMBF: Bekanntmachung zur Wissenschaftlich-Technologischen Zusammenarbeit (WTZ) mit der Republik Korea; Frist: 15.09.2016

Zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Korea in der wissenschaftlich-technologischen Entwicklung unterstützt das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) den Austausch von Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftlern in gemeinsamen Projekten. Durch die Maßnahme der „Projektbezogenen Mobilität“ sollen neue Gemeinschaftsprojekte initiiert, aber auch bereits bestehende Kooperationen weiter ausgebaut werden. Ziel für die deutschen Antragsteller soll eine sich zukünftig selbsttragende Zusammenarbeit oder die Vorbereitung von Projekten im Rahmen der Förderprogramme des BMBF, der thematischen Prioritäten des Forschungsrahmenprogramms der EU oder anderer forschungsrelevanter EU-Programme sein.

Die Förderung bezieht sich auf den Personalaustausch, die Koordinierung der bilateralen Kooperation und auf die Organisation von Veranstaltungen. Die geplanten Maßnahmen sollen Forschungsvorhaben begleiten, die aus anderen Quellen finanziert sind. Sie sollen folgende Ziele verfolgen:

  • wissenschaftlicher Austausch mit dem Partnerland Korea
  • internationale Vernetzung in den thematischen Schwerpunktbereichen
    • Gesundheitsforschung einschließlich Medizintechnik
    • Umwelttechnologie, insbesondere Forschung zur Bereitstellung wirtschaftsstrategischer Rohstoffe: Effizienz­steigerung, Recycling, Substitution von knappen Metallen und Mineralien
    • Informations- und Kommunikationstechnologien
    • Nano-Risikoforschung (Chancen und Risiken von Nanomaterialien)
  • Vorbereitung von Folgeaktivitäten (z. B. Antragstellung in BMBF-Fachprogrammen, Horizont 2020).

Kontakte zum koreanischen Partner sollten zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits bestehen; die Fördermaßnahme dient nicht der Kontaktanbahnung.

Zuwendungsfähige Ausgaben/Kosten:

  • Reisen und Aufenthalte von deutschen Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftlern und Expertinnen/Experten
  • Workshops
  • Vorhabenbezogene Sachmittel und Kleingeräte
  • Personal zur Koordinierung mit den Partnern

Förderung:

  • maximal 20 000 Euro für die maximale Dauer von 24 Monaten

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 15. September 2016 zunächst Projektskizzen in elektronischer und schriftlicher Form über das Skizzentool PT-Outline https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/users/login/MOBKOR2016 vorzulegen. In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förm­lichen Förderantrag vorzulegen, über den nach abschließender Prüfung entschieden wird.

Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1203.html

 

Ansprechpartnerinnen:

Fachliche Ansprechpartnerin:

Administrative Ansprechpartnerin:

 

 

BMBF-Ausschreibung: „Kleine Fächer – Große Potenziale“ Richtlinie zur Förderung von wissenschaftlichem Nachwuchs in den geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächern, zweistufiges Verfahren: Frist 15.09.2016

Auszug: Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind Forschungsvorhaben (Einzelvorhaben) an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die relevante Fragestellungen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächer gegebenenfalls in einem interdisziplinären Rahmen adressieren, zur weiteren Qualifizierung sowie Förderung der wissenschaftlichen Selbständigkeit der Nachwuchswissenschaftlerinnen/Nachwuchswissenschaftler geeignet sind, Kooperationen und Vernetzungen fördern und das jeweilige Fach stärken.

Die Projekte sollen Forschungsthemen der sogenannten kleinen und mittleren geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächer adressieren, somit sind ausschließlich Nachwuchswissenschaftlerinnen/Nachwuchswissenschaftler der folgenden Kleinen Fächer antragsberechtigt:

  • Alte Kulturen und Sprachen: Ägyptologie – Altamerikanistik – Altorientalistik – Byzantinistik – Indogermanistik – Keltologie – Koptologie – Mittellatein – Papyrologie – Semitistik
  • Angewandte Kunstwissenschaften/Denkmalpflege: Bauforschung/Baugeschichte – Denkmalpflege – Restaurierungswissenschaft – Textilgestaltung
  • Archäologien: Christliche Archäologie – Mittelalterarchäologie – Provinzialrömische Archäologie – Vorderasiatische Archäologie
  • Geschichtswissenschaften: Außereuropäische Geschichte – Historische Hilfswissenschaften – Technikgeschichte – Wissenschaftsgeschichte
  • Medienwissenschaften: Bibliothekswissenschaft – Buchwissenschaft – Filmwissenschaft – Informationswissenschaft – Journalistik
  • Philosophie: Logik und Wissenschaftstheorie
  • Regionale Kunstgeschichte: Indische Kunstgeschichte – Islamische Kunstgeschichte – Ostasiatische Kunstgeschichte
  • Regionalwissenschaften: Kanadistik – Kaukasiologie – Niederlande-Studien – Ostasienwissenschaft – Osteuropa­studien – Südasienstudien – Südostasienwissenschaften – Südosteuropastudien
  • Religionswissenschaften: Christlicher Orient – Islamwissenschaft – Judaistik – Religionswissenschaft
  • Sozial- und Kulturwissenschaften: Europäische Ethnologie/Volkskunde – Gerontologie – Sexualwissenschaft
  • Sprach- und Literaturwissenschaften (außereuropäisch): Afrikanistik – Arabistik – Austronesistik – Indologie – Iranistik – Japanologie – Koreanistik – Lateinamerikanistik – Mongolistik – Sinologie – Thaiistik – Tibetologie – Turkologie – Vietnamistik
  • Sprach- und Literaturwissenschaften (europäisch): Albanologie – Baltistik – Dänisch – Finnougristik-Uralistik – Frisistik – Jiddistik – Lusitanistik – Neogräzistik – Niederlandistik – Rumänistik – Skandinavistik/Nordistik – Sorabistik
  • Sprachwissenschaften (auch angewandte): Allgemeine Sprachwissenschaft – Gebärdensprache – Klinische Linguistik – Neurolinguistik – Phonetik – Sprachlehrforschung – Sprechwissenschaft – Translatologie
  • Theater- und Tanzwissenschaft: Tanzwissenschaft – Theaterwissenschaft

Die Förderung ermöglicht die Durchführung eines selbst gewählten Forschungsvorhabens an einer deutschen Universität oder außeruniversitären Forschungseinrichtung. Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler entscheiden frei, wo ihnen in Deutschland die besten Rahmenbedingungen für ihre Arbeit geboten werden. In den Jahren 2016, 2017 und 2018 werden jeweils bis zu zehn Forschungsvorhaben von Nachwuchswissenschaftlern und Nachwuchswissenschaftlerinnen zur Förderung ausgewählt. Die Förderung beträgt pro Vorhaben bis zu 100 000 € jährlich (somit maximal 300 000 € für drei Jahre).

Erwartet wird eine nachhaltige Nutzung der wissenschaftlichen Ergebnisse, die für die Wissenschaftscommunity und die breite Öffentlichkeit sichtbar und zugänglich gemacht werden sollten. Neben Publikationen umfasst dies auch geeignete Maßnahmen zum Wissenstransfer wie Seminare, Konferenzen und Kolloquien. Zur Sicherstellung einer späteren wissenschaftlichen Nutzung der Forschungsergebnisse ist ein frühzeitiger nationaler und internationaler Austausch auch transdisziplinär explizit gewünscht.

Nicht gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die keine innovativen Ansätze erkennen lassen, reine Machbarkeitsstudien oder Literaturüberblicke sowie Ansätze, die nicht über den aktuellen Forschungsstand hinausgehen.

[ausführliche Ausschreibung]

DFG: DFG-CONACYT 2016 German-Mexican Collaboration, Frist: 15.09.2016

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Mexican National Council for Science and Technology (CONACYT) announce a call for proposals to fund joint German-Mexican research projects in the following areas:

  • Geosciences
  • Social Sciences and Humanities[1]
  • Chemistry
  • Biology
  • Physics

Proposals will be accepted for joint collaborative research projects of up to three years. Researchers must comply with the funding and eligibility requirements as stipulated by their respective funding organisation (please follow the links below). German and Mexican researchers must submit their proposals to CONACYT and DFG, respectively, by 15 September 2016. German partners must submit their proposals within the DFG’s funding scheme “Sachbeihilfe/Research Grants”, and Mexican partners must submit their proposals at CONACYT “Convocatorias del Fondo de Cooperación Internacional en Ciencia y Tecnología”.

Allowable costs
For German and Mexican applicants, funds may be used to cover salaries of postdoctoral fellows and doctoral students, for consumables and instrumentation as well as travel expenses for internal consortia and scientific conferences. Within a collaborative project, researcher mobility between Mexico and Germany is strongly encouraged and can be supported by funding travel expenses and per diem expenses. All requested cost items must be in accordance with the national administrative regulations, respectively.

At DFG, only costs for the German share of projects are eligible. At CONACYT, only costs of the Mexican share of the projects are eligible according to the regulations of CONACYT.

Timeline and notification of results
Call opening: 21 July 2016
Call closure: 15 September 2016
Approximate duration of the assessment of applications: October 2016 to May 2017
Approximate communication of results: June 2017
Approximate beginning of funding: July 2017

Contact information at DFG:

For call administration:

  • Bettina Schilling,
    DFG, Department Scientific Affairs,
    Coordination of International Research Funding Activities,
    phone +49 228 885-2715,
    bettina.schilling(at)dfg.de

For general questions with regard to the German-Mexican cooperation (German side):

  • Marina Hesse,
    DFG, International Cooperation with Latin America,
    phone +49 228 885-2585,
    marina.hesse(at)dfg.de

For general questions with regard to the German-Mexican cooperation (Mexican side):

Contact information for Mexican applicants at CONACYT:

  • Lorena Archundia Navarro,
    Directora de Planeación de Ciencia,
    Dirección Adjunta de Desarrollo Científico,
    DADC – CONACYT,
    Insurgentes Sur 1582,
    4° piso (ala sur),
    Col. Crédito Constructor,
    Deleg. Benito Juárez C.P. 03940,
    phone +52 55 53227700, ext. 4060,
    larchundia(at)conacyt.mx
  • Rodrigo Bueno Romo,
    Deputy Director of International Scientific Cooperation,
    Dirección Adjunta de Desarrollo Científico,
    DADC – CONACYT,
    Insurgentes Sur 1582,
    4° piso (ala sur),
    Col. Crédito Constructor,
    Deleg. Benito Juárez C.P. 03940,
    phone +52 55 53227700, ex

 

 

 

 

BMBF: Förderinitiative "Gesund - ein Leben lang", Frist: 22.09.2016

Förderinitiative "Gesund - ein Leben lang": Richtlinie zur Förderung von Forschungsverbünden zur Gesundheit in der Arbeitswelt.

Aufbauend auf den Besonderheiten und Entwicklungen bei Kindern und Jugendlichen, im Alter, bei arbeitenden Menschen und bei Männern und Frauen sollen neue und wirkungsvolle Konzepte zur Gesundheitsförderung, Prävention und Versorgung entwickelt werden.

Ziel dieser Förderrichtlinie ist, einen wichtigen Beitrag für eine gesundheitsförderliche Arbeitswelt zu leisten. Hierzu sollen Konzepte entwickelt und erprobt werden, die psychische Belastungen im Arbeitsleben reduzieren und individuelle Bewältigungsressourcen steigern. Die Konzepte sollen insbesondere die Herausforderungen der Digitalisierung der Arbeitswelt berücksichtigen. Darüber hinaus sollen kultursensible Konzepte der betrieblichen Gesundheitsförderung und Konzepte für betriebliches Gesundheitsmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) entwickelt und erprobt werden. Diese Fördermaßnahme wird aus Mitteln des Rahmenprogramms "Gesundheitsforschung" der Bundesregierung und des Programms "Zukunft der Arbeit" finanziert.

Gefördert werden transdisziplinäre Forschungsverbünde, die bestehende Kompetenzen in den Bereichen der betrieblichen Gesundheitsförderung und der Arbeitsmedizin und/oder Arbeitsepidemiologie bündeln. Maßgebliches Ziel der Verbünde ist es, Fragestellungen zu bearbeiten, die einen hohen Wert für die praktische Gesundheitsförderung in Betrieben haben und die sinnvoll nur in Kooperation zwischen Hochschulen und Betrieben bearbeitet werden können. Die Forschungsverbünde sind anwendungsnah auszurichten und zeichnen sich durch wissenschaftliche und methodische Exzellenz und einen hohen Innovationscharakter aus. Darüber hinaus sind neue Konzepte und Modelle zu entwickeln, die über die integrierten Praxispartner übertragen werden. Die Beteiligung von einem oder mehreren ¬Betrieben zur Pilotisierung der Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung muss gegeben sein. Das Vorhandensein fundierter arbeitsmedizinischer und/oder arbeitsepidemiologischer Expertisen muss durch die Bet! eiligung ¬entsprechender Abteilungen oder Institute gewährleistet werden.

Es können Verbünde zu folgenden vier Themengebieten gefördert werden:
•    Präventionsforschung zur Vermeidung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz
•    Entwicklung kultursensibler Konzepte der betrieblichen Gesundheitsförderung
•    Betriebliche Gesundheitsförderung in einer vernetzten Arbeitswelt
•    Implementationsforschung zum betrieblichen Gesundheitsmanagement von KMU


Zuwendungsfähig für Antragstellende außerhalb der gewerblichen Wirtschaft ist der vorhabenbedingte Mehraufwand, wie Personal-, Sach- und Reisemittel sowie in begründeten Ausnahmefällen projektbezogene Investitionen, die nicht der Grundausstattung des oder der Antragstellenden zuzurechnen sind.
Ausgaben für Publikationsgebühren, die für Open-Access-Publikationen der Vorhabenergebnisse während der Laufzeit des Vorhabens entstehen, können grundsätzlich erstattet werden.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Es findet in der ersten Stufe ein fachlicher  Begutachtungsschritt unter Beteiligung externer Expertinnen und Experten statt.


In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger durch die vorgesehene Verbundkoordinatorin oder den vorgesehenen Verbundkoordinator bis spätestens 22. September 2016 zunächst formlose Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

Die Einreichung erfolgt elektronisch über das Internetportal https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/GIL_ARBEIT. Dort ist erstens ein Datenblatt für Projektskizzen auszufüllen und zweitens die Skizze elektronisch zu übermitteln. Eine genauere Anleitung findet sich im Portal. Eine Vorlage per E-Mail oder Telefax ist nicht möglich.

Alle Informationen finden Sie unter: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/6499.php


Ansprechpersonen sind:
Dr. Michael Ebert
Telefon: 02 28/38 21-17 39
E-Mail: Michael.Ebert(at)dlr.de
Dr. Andreas Theilmeier
Telefon: 02 28/38 21-11 36
E-Mail: Andreas.Theilmeier(at)dlr.de
Dr. Anja Hillekamp
Telefon: 02 28/38 21-11 05
E-Mail: Anja.Hillekamp(at)dlr.de

Es wird empfohlen, zur Beratung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich.

eHeritage: Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes - Frist: 30.09.2016

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt mit der Bekanntmachung "eHeritage", das Potenzial digitaler Objekte für die Forschung zu stärken und sichtbar zu machen.

Ziel ist es, für die Forschung relevante Objekte des kulturellen Erbes ("cultural heritage") in größerem Umfang zu digitalisieren, zu erschließen und der Wissenschaft zugänglich zu machen.

Die Förderung erfolgt im Kontext des Rahmenprogramms für die Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften im Themenschwerpunkt "Das kulturelle Erbe – von der Forschung bis zur Bildung".

Mit dieser Bekanntmachung sollen die Erschließung und Digitalisierung von geistes- und kulturwissenschaftlichen Quellen für die Forschung gefördert werden, die über den geschriebenen Text hinausgehen.

Die Digitalisierung von zweidimensionalen textbasierten Objekten wird ausgeschlossen. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die geplante Digitalisierung die Grundlage fachspezifischer Forschung bildet.

Gegenstand dieser Bekanntmachung sind Vorhaben sowohl zur Erstellung von Digitalisierungskonzepten als auch zur umfangreichen Digitalisierung von großen Mengen wissenschaftlich relevanter Objekte.

Ziel ist, auf Basis eines nachgewiesenen wissenschaftlichen Forschungsinteresses eine Digitalisierung, fachwissenschaftliche Erschließung, Metadatenanreicherung, Speicherung und Publikation von Objekten des kulturellen Erbes zu erreichen.

 

Förderlinie I: Konzepte

Ziel ist die Erstellung von Digitalisierungskonzepten für Objekte des kulturellen Erbes. Antragstellende sollen auf Basis ausgewiesenen fachlichen Forschungsinteresses aussagekräftige und umfassende Konzepte zur späteren Digitalisierung der betreffenden Objekte erarbeiten. Dabei sollen die in Nummer 4.1 dargelegten Punkte geklärt und dargelegt werden. Es ist geplant, dass die resultierenden Digitalisierungskonzepte in den Folgejahren im Rahmen weiterer Bekanntmachungen des BMBF zur Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben in einem wettbewerblichen Verfahren eingereicht werden können.

Förderlinie II: Digitalisierung

Ziel dieser Förderung ist die Umsetzung von Digitalisierungskonzepten. Damit soll eine umfangreiche Erweiterung des digital vorliegenden kulturellen Erbes zum Zwecke der stärkeren Ausschöpfung des intellektuellen Potenzials dieser Objekte und ihre Bereitstellung für die Wissenschaft erreicht werden.

 

Förderfähig sind Einzel- und Verbundvorhaben.

Insbesondere erwünscht sind Fragestellungen sowie Objekte/Objektmengen aus den Kleinen Fächern.

Zum Antragsverfahren:

Förderlinie I: Konzepte (einstufig)

Dem Projektträger sind begutachtungsfähige Anträge, bestehend aus einer Vorhabenbeschreibung, einem fach-wissenschaftlichen Letter of Intent und einem vollständig ausgefüllten AZA/AZK-Formular in schriftlicher und in elektronischer Form bis spätestens 31. Juli 2016 vorzulegen.

Förderlinie II: Digitalisierung (zweistufig)

Für die Förderlinie II Digitalisierung reichen Interessenten/-innen bis zum 30. September 2016 eine Projektskizze ein. Es kann nur ein Vorhaben pro Einrichtung eingereicht werden.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1197.html

BMBF-Ausschreibung: Förderung klinischer Studien mit hoher Relevanz für die Versorgung älterer und hochaltriger Patientinnen und Patienten Förderinitiative "Gesund – ein Leben lang"; zweistufiges Verfahren; Frist: 30.09.2016

30.06.2016 - 30.09.2016

Auszug: Gegenstand der Förderung

Mit Hilfe klinischer Studien oder systematischer Übersichtsarbeiten sollen Forschungsfragen bearbeitet werden, die von hohem Wert für ältere und hochaltrige Patientinnen und Patienten sowie für die medizinische Versorgung dieser Menschen in Deutschland sind. Daher sollen sich die geförderten Projekte insbesondere mit mehrfach erkrankten Patientinnen und Patienten oder mit der Wechselwirkung zwischen verschiedenen Medikamenten befassen. Weitere wichtige Forschungsfragen sind Strategien zur Verringerung der Mehrfacheinnahme bzw. zum Absetzen von Medikamenten oder zur Erhöhung des Medikamenten-Einsatzes. Darüber hinaus können auch andere Themengebiete betrachtet werden, wenn sie von hoher Bedeutung für die Versorgung Älterer und Hochaltriger sind.

Klinische Studien zu Fragenstellungen in dieser Patientengruppe untersuchen oftmals komplexe Interventionen. Gerade dann müssen die Projekte so entworfen sein, dass eindeutige Schlussfolgerungen zu Ursache und Wirkung mög­lich sind. Planung, Durchführung und Auswertung solcher Projekte erfordern daher ein spezifisches Repertoire an Methoden, das jedoch noch nicht für alle Fragestellungen vollständig vorhanden ist. Dafür sind möglicherweise vorbereitende explorative Studien notwendig. Daneben sollen auch methodische Forschungsfragen bearbeitet werden, die sich z. B. mit der Entwicklung neuartiger Designs und Auswertungsmethoden für Studien mit komplexen Interventionen befassen. Auch sind Weiterentwicklung und Erprobung der vorhandenen Messinstrumente für altersgerechte Studien-Endpunkte notwendig (z. B. Funktionalität, Selbstbestimmung, soziale Teilhabe, gesundheitsbezogene Lebensqualität). Außerdem werden methodische Konzepte benötigt, wie insbesondere ältere Patientinnen und Patienten adäquat in die Planung klinischer Forschungsprojekte einbezogen werden können, wie ihre Therapietreue verbessert und wie mit eingeschränkter Einwilligungsfähigkeit umgegangen werden kann.

Die gewonnenen Erkenntnisse aller geförderten Projekte sollen dazu beitragen, im Alter ein selbstbestimmtes Leben bei gutem Gesundheitszustand zu ermöglichen. Dazu sollen solche Endpunkte als primäre Zielgrößen verwendet werden, die besonders für die Gruppe der älteren bzw. hochaltrigen Patientinnen und Patienten relevant sind (z. B. Funktionalität, Selbstständigkeit, soziale Teilhabe, gesundheitsbezogene Lebensqualität). Bei den Ein- und Ausschlusskriterien und bei der Auswertung sollen ebenfalls altersspezifische Merkmale berücksichtigt werden. Auch eine altersbezogene Nutzen-Risiko-Bewertung soll stattfinden.

Gefördert werden sollen:

  • wissenschaftsinitiierte, multizentrische, prospektive, kontrollierte klinische Studien mit älteren oder hochaltrigen Patientinnen und Patienten zum Wirksamkeitsnachweis von Therapiekonzepten. Jede Studie muss eine Intervention an Patientinnen und Patienten beinhalten und eine konfirmatorische Zielsetzung aufweisen. Monozentrisch aufgebaute konfirmatorische Studien können nur in begründeten Ausnahmefällen gefördert werden;
  • explorative Studien zur Vorbereitung von komplexen Interventionsstudien;
  • systematische Übersichtsarbeiten von klinischen Studien nach internationalen Standards;
  • Forschungsprojekte zu methodischen Fragestellungen.

Die Forschung soll auf Wissensdefizite zu genderspezifischen Unterschieden eingehen. Genderaspekte sind daher in allen Vorhaben in angemessener Weise zu berücksichtigen.

Damit gewährleistet wird, dass die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten angemessen berücksichtigt werden, sind sie oder ihre Vertretungen bei allen Projekten in geeigneter Weise zu beteiligen.

Ältere und hochaltrige Menschen, die aufgrund ihrer sozialen Situation besonderen Belastungen ausgesetzt sind, sind dort, wo es angemessen ist, durch entsprechende Forschungsfragestellungen zu berücksichtigen. Das können z. B. Menschen mit Migrationshintergrund sein.

Im Sinne eines Dialogprozesses sollen auch Forschungsthemen erörtert werden, die zwei oder mehrere der in der Förderinitiative „Gesund – ein Leben lang“ adressierten Bevölkerungsgruppen (Kinder und Jugendliche, arbeitende Menschen, Männer und Frauen, betagte Menschen) betreffen. Hierzu werden Workshops und Netzwerkprojekte gefördert. Es wird erwartet, dass Lebensphasen übergreifende Projekte bearbeitet werden. Expertinnen und Experten der entsprechenden Disziplinen sind einzubeziehen. Dazu wird zu einem späteren Zeitpunkt aufgefordert.

[ausführliche Ausschreibung]

Ein innovationsstarkes Deutschland braucht gut ausgebildeten Nachwuchs in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Körber-Stiftung und Stifterverband unterstützen deshalb den Aufbau regionaler Netzwerke zur Stärkung der MINT-Bildung in Städten und Gemeinden.
In den vergangenen Jahren sind zahlreiche Initiativen für die naturwissenschaftlich-technische Bildung entstanden. Viele davon bestehen vor Ort und setzen sich für ganz unterschiedliche Ziele ein, zum Beispiel: den kindlichen Entdeckergeist zu fördern, MINT als Unterrichtsfach in der Schule zu stärken, wissenschaftlichen und beruflichen Nachwuchs zu sichern oder Mädchen und Frauen für MINT zu begeistern. Eine wesentliche Herausforderung besteht aktuell häufig darin, die zahlreichen Angebote in den Regionen gut aufeinander abzustimmen. Das gelingt nur, wenn die Verantwortlichen vor Ort miteinander ins Gespräch kommen, gemeinsame Ziele formulieren und ihre Maßnahmen entsprechend koordinieren. Diesen Prozess wollen Körber-Stiftung und Stifterverband mit einem Förderwettbewerb für die Regionen unterstützen. Bis zu sieben Regionen erhalten eine Anschubfinanzierung und profitieren von Netzwerk- und Beratungsangeboten.

Die Informationen zur Ausschreibung finden Sie unter www.stifterverband.de/mintregionen.

DFG-MINCYT/CONICET 2016: Deutsch-Argentinische Kooperationen (2nd Call); Frist: 05.10.2016

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation), the Argentinean Ministry for Science, Technology and Productive Innovation (MINCYT) and the National Council for Scientific and Technological Research (CONICET) are pleased to announce the second call for proposals to fund joint German-Argentinean research projects in the following areas:

  • Physical Chemistry
  • Materials Sciences
  • Geosciences
  • Oceanography
  • Immunology
  • Neurosciences
  • Social Sciences and Humanities

Proposals will be accepted for joint collaborative research projects of up to three years. Researchers must comply with the funding and eligibility requirements as stipulated by their respective funding organisation, (please follow the links below). Argentinean and German researchers must submit their proposals to MINCYT/CONICET and DFG, respectively, by 5 October 2016. German partners must submit their proposals within the DFG’s Research Grants Programme in compliance with the guidelines outlined in DFG form 50.01. This includes the eligibility criteria for applicants to be funded by DFG. Eligibility will be checked by both DFG and MINCYT/CONICET for the German and Argentinean sides.

Allowable Costs for German applicants:

  • salaries of postdoctoral fellows and doctoral students
  • consumables and instrumentation
  • travel expenses for internal consortia and scientific conferences

Submission

In addition to the submission of the proposal by the Argentinean project cooperation partner following the instructions of MINCYT/CONICET, the joint proposal shall be submitted by the German partner via the electronic submission portal “elan” at DFG. After the log-in, please use the respective link “Proposal for a Research Grant” in the Proposal Forms column. Please, select as the relevant call: DFG-MINCYT/CONICET 2016.

Timeline and notification of results

  • Call opening: 4 July 2016
  • Call closure: 5 October 2016
  • Assessment of applications: November 2016 to May 2017
  • Approximate communication of results: June 2017
  • Approximate beginning of funding: July 2017

Contact:

For general questions with regard to the German-Argentinean cooperation (German side):

  • Marina Hesse,
    DFG,
    International Cooperation with Latin America,
    phone: +49 228 885-2585,
    marina.hesse(at)dfg.de

For general questions with regard to the German-Argentinean cooperation (Argentinean side):

  • Dr. Kathrin Winkler,
    DFG,
    Office Latin America,
    São Paulo – SP,
    Brazil,
    phone: +55 11 5189 8308 or +49 228 885-4550,
    kathrin.winkler(at)dfg.de

 

Link for detailed information: http://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2016/info_wissenschaft_16_29/

Europäischer Sozialfonds: 2. vhb-ESF-Förderrunde; Frist: 07.10.2016

Ziel der Förderung ist es, den Wissenstransfer von Hochschulen in Unternehmen durch gezielte Fortbildungen zu fördern; dabei sollen langfristige Netzwerke zwischen den beteiligten Partnern entstehen.

Das Innovationspotenzial der Hochschulen soll für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugänglich gemacht werden. Durch den Wissenstransfer erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neuartige Fachkenntnisse, dies soll sich positiv auf die Innovationsfähigkeit der Unternehmen auswirken.

Die Teilnehmenden aus den Unternehmen sollen E-Learning-Kompetenzen erwerben bzw. erweitern. Es werden ausschließlich Maßnahmen gefördert, die der Erstellung von E-Learning-Formaten (vorwiegend Online-Kurse) oder Blended-Learning-Angeboten dienen.

Grundsätzlich können Projektanträge aus allen Fachbereichen gefördert werden. Besonders förderwürdig sind Projekte, die einen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit leisten und sich z. B. auf Aspekte der Energieeffizienz, erneuerbare Energien und umweltfreundliche Werkstoffe beziehen.

An einem Projekt müssen mindestens zehn Unternehmen teilnehmen. Diese bilden gemeinsam mit der beteiligten Hochschule bzw. den beteiligten Hochschulen ein Netzwerk. Als Nachweis soll bereits im Rahmen des Projektantrags eine entsprechende Anzahl an Kooperationsvereinbarungen eingereicht werden.

Die Netzwerke müssen folgende Voraussetzungen zwingend erfüllen:

  • Mindestens 75 % der angegebenen Unternehmen sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU). KMU beschäftigen weniger als 250 Mitarbeitende und weisen einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. € oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. € auf.
  • Mindestens 80 % der Unternehmen haben ihren Sitz in Regionen Bayerns, für die eine stark abnehmende bzw. abnehmende Bevölkerungszahl prognostiziert wurde (s. Merkblatt „Fördergebietskulisse“ auf der Webseite).

Während der Projektlaufzeit sind Sie verpflichtet, die Netzwerktätigkeit durch mindestens fünf Veranstaltungen (Netzwerktreffen, Seminare, Workshops, Webinare etc.) pro vollem Projektjahr zu fördern.

Finanzierung:

  • Bis zu 180.000 € können pro Projekt als zuschussfähige Gesamtausgaben beantragt wer-den. Die Projektlaufzeit beträgt maximal 26 Monate.
  • Im Falle einer Bewilligung werden 50 % der erstattungsfähigen Projektkosten aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) erstattet.
  • In welcher Höhe ggf. das StMBW Mittel zur Kofinanzierung der zur Förderung angenommenen Projekte bereitstellen wird, wird je För-derrunde bekanntgegeben. In der Förderrunde 2/2014 – 2020 beträgt der Eigenanteil der Hochschulen mindestens 30 % der förderfähigen Gesamtausgaben.

Alle Informationen und Dokumente finden Sie auf der Ausschreibungsseite der vhb: http://esf.vhb.org/ausschreibung/

Horizon 2020: Innovative solutions for the conservation of 20th century cultural heritage, Frist: 13.10.2016

Am 11.05.2016 wird die Ausschreibung

geöffnet. Sie ist zweistufig angelegt und die Einreichfrist für den Kurzantrag der ersten Stufe ist der 27.10.2016. Wird der Antrag zur zweiten Stufe zugelassen, ist ein Vollantrag bis zum 04.05.2016 einzureichen.

Aus dem Ausschreibungstext:

  • Projects should develop one or more innovative solutions (functional materials or techniques) for the conservation of tangible 20th century cultural heritage. To maximise the impact, the most relevant issues and objects should be identified and addressed. For this purpose, convergent contributions from relevant Social Sciences and Humanities (SSH) disciplines should be considered;
  • Developments should be based on multi-scale modelling (in the sense of linking different types of models such as electronic, atomistic, mesoscopic and continuum etc.) approaches. Key issues such as compatibility, durability, ageing, and reversibility of interventions should be addressed by the modelling approaches. Modelling modules should be further developed if necessary.

VW-Stiftung: Freigeist-Fellowships - Frist: 13. Oktober 2016

Freigeist-Fellowships

Die fachoffenen Freigeist-Fellowships richten sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten nach der Promotion, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten.

Ziel der Initiative

Ein Freigeist-Fellow – das ist für die VolkswagenStiftung eine junge Forscherpersönlichkeit, die neue Wege geht, Freiräume zu nutzen und Widerstände zu überwinden weiß. Sie schwimmt – wenn nötig – gegen den Strom und hat Spaß am kreativen Umgang mit Unerwartetem, auch mit unvorhergesehenen Schwierigkeiten. Ein Freigeist-Fellow erschließt neue Horizonte und verbindet kritisches Analysevermögen mit außergewöhnlichen Perspektiven und Lösungsansätzen. Durch vorausschauendes Agieren wird der Freigeist-Fellow zum Katalysator für die Überwindung fachlicher, institutioneller und nationaler Grenzen.

Förderangebot

Das Angebot richtet sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. Nachwuchswissenschaftler(innen) mit bis zu fünfjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem modulartig aufgebauten flexiblen Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten. Dies bedeutet auch, dass während der Förderung bei Bedarf zusätzliche Komponenten (z.B. Mitarbeiterstellen, Reisemittel etc.) beantragt werden können.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

[ausführliche Informationen]

Die Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes

Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Deutschland können ab sofort Fördermittel zur Aufnahme gefährdeter Forschender bei der Alexander von Humboldt-Stiftung beantragen – im Rahmen der 2. Runde der Philipp Schwartz-Initiative.

Gasteinrichtungen werden in die Lage versetzt, gefährdeten Forschenden Stipendien für bis zu 24-monatige Forschungsaufenthalte zu verleihen. Außerdem stehen Mittel zur Verfügung, um entsprechende Strukturen an den aufnehmenden Institutionen zu schaffen. Ein Begleitprogramm fördert den Erfahrungsaustausch zwischen interessierten Einrichtungen unter Einbindung von Experten des Scholars at Risk Network,des Scholar Rescue Fund und des Council for At-Risk Academics.

In der aktuellen Antragsrunde stehen bis zu 24 Stipendien zur Verfügung (voraussichtlich bis zu 16 an bislang noch nicht geförderte Institutionen und bis zu 8 an Geförderte aus der 1. Runde). Die Antragsunterlagen finden Sie hier.

Antragsschluss ist der 14. Oktober 2016.

Optional für Geförderte der 1. Runde:

Institutionen, die bereits in der 1. Runde gefördert wurden, steht die zusätzliche Beantragung einer Best Practice-Förderung offen. Eine Antragstellung ist auch zulässig, wenn in der 2. Runde keine Stipendienmittel beantragt werden.

Antragsschluss ist auch hier der 14. Oktober 2016.

Die Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung wird vom Auswärtigen Amt, der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, der Fritz Thyssen Stiftung, der Gerda Henkel Stiftung, der Klaus Tschira Stiftung, der Robert Bosch Stiftung sowie der Stiftung Mercator finanziert.

Weitere Informationen zur Philipp Schwartz-Initiative finden Sie unter www.humboldt-foundation.de/web/philipp-schwartz-initiative.html.

Für Fragen steht Ihnen als primärer Ansprechpartner innerhalb der Humboldt-Stiftung Herr Frank Albrecht, Referent für die Philipp Schwartz-Initiative, telefonisch (0228-833-122) und per E-Mail (schwartz-initiative@avh.de)zur Verfügung.

Für Fragen zum Hintergrund des Programms können Sie sich an die verantwortliche Referatsleiterin, Frau Dr. Barbara Sheldon, Leiterin des Referats Strategische Planung (0228-833-109), wenden.

Elitenetzwerks Bayern: Weiterentwicklung von bis zu sechs weiteren Internationalen Nachwuchsforschergruppen - Frist 14. Oktober 2016

Das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst richtet im Rahmen der Weiterentwicklung des Elitenetzwerks Bayern ab dem Jahr 2017 bis zu sechs weitere Internationale Nachwuchsforschergruppen ein.

Die Ausschreibungsrunde 2016/2017 erstreckt sich ausschließlich auf die Bereiche mit Schwerpunkt in den Lebenswissenschaften und der Medizin sowie in den Natur-, Ingenieurwissenschaften, der Mathematik und Informatik.

Hier werden bis zu sechs weitere Internationale Nachwuchsforschergruppen mit den genannten Schwerpunkten eingerichtet.

Die Nachwuchsforschergruppen sollen in die Thematik der einschlägigen laufenden Elitestudiengänge oder Internationalen Doktorandenkollegs im Elitnetzwerk Bayern eingebunden sein und diese ergänzen.

Eine Bewerbungfür die Leitung der Nachwuchsforschergruppe ist nach vorheriger Absprache mit einem/ einer beteiligten Wissenschaftler/ Wissenschaftlerin eines laufehden Elitestudiengangs/ Internationalen Doktorandenkollegs oder auf dessen/ deren Initiative hin möglich.

Einzelheiten hierzu können Sie dem beigefügten Ausschreibungstext sowie den Ausschreibungsrichtlinien entnehmen.

Beides ist auch auf der Homepage des Elitenetzwerks Bayern (www.elitenetzwerk.bayern.de) abrufbar.

Antragsskizzen können gemäß den Ausschreibungsrichtlinien bis 14. Oktober 2016 eingereicht werden.

Die Geschäftsstelle des Elitenetzwerks Bayern steht auch für Rückfragen im Zusammenhang mit der Einreichung der Antragsskizzen zur Verfügung:

·       Frau Dr. Katharina Baumeister, Tel.: 089/2186-2659; E-Mail: Katharina.Baumeister(at)stmbw.bayern.de sowie

·       Herr Thorsten Lenz, Tel.: 089/2186-2269; E-Mail: Thorsten.Lenz(at)stmbw.bayern.de.

BAYHOST: Förderprogramm „Bayerisch-Tschechische Forschungsverbünde“, Frist: 14.10.2016

BAYHOST fördert mit einem neuen Programm Forschungskooperation zwischen Bayern und Tschechien im Rahmen thematischer Forschungsverbünde, an denen auf beiden Seiten mehrere Partnereinrichtungen beteiligt sind.

Es stehen 2017 – 2020 jährlich insgesamt ca. 500.000 Euro zur Verfügung, die sich auf voraussichtlich ca. drei Forschungsverbünde verteilen sollen. Die Förderdauer eines Forschungsverbunds kann 1 bis 4 Jahre betragen.

Die Förderung erfolgt in den drei nachfolgenden Themenfeldern:

  • bayerisch-tschechische Beziehungen (Politik, Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft in Vergangenheit und Gegenwart)
  • Chemie und Materialwissenschaften
  • Digitalisierung

Anträge können von bayerischen staatlichen Hochschulen sowie den staatlich geförderten Hochschulen in kirchlicher Trägerschaft in Bayern gestellt werden. Sie sind von einem Professor oder einer Professorin dieser Hochschulen als verantwortlichem Projektleiter / verantwortlicher Projektleiterin des Forschungsverbunds zu unterzeichnen und müssen von der Hochschulleitung gegengezeichnet werden.

Die Antragstellung erfolgt in einem zweistufigen Antragsverfahren.

Bewerbungsfrist für die erste Stufe der Antragstellung: 14. Oktober 2016

Der Antrag muss per Post und per E-Mail bei der Bayerisch-Tschechischen Hochschulagentur (BTHA) eingereicht werden. Bitte nutzen Sie dazu das Antragsformular, welches auf der untenstehenden Webseite zur Verfügung steht.

Antragstellerinnen und Antragsteller, die in die engere Auswahl kommen, werden Anfang November zur Einreichung eines ausführlichen Antrags mit Projektbeschreibung und Kosten- und Finanzierungsplan aufgefordert.

Bewerbungsfrist für die zweite Stufe der Antragstellung: 23. Dezember 2016

Bitte beachten Sie die vollständige Ausschreibung bzw. die Ausschreibung in tschechischer Sprache unter:

http://www.uni-regensburg.de/bayhost/tschechien/index.html

Das Programm wird von der neu gegründeten Bayerisch-Tschechischen Hochschulagentur verwaltet, die bis 2020 für die Vernetzung und die Förderung der bayerisch-tschechischen Zusammenarbeit im Hochschulbereich aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat zuständig ist.

Weitere Informationen zu den aktuellen Ausschreibungen unter: http://www.uni-regensburg.de/bayhost/tschechien/index.html

BMBF: Förderung von Forschungsstrukturen mit Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien und Mexiko; Frist: 31.10.2016

Mit der Fördermaßnahme "Forschungsstrukturen mit Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien und Mexiko" unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Aufbau nachhaltiger, gemeinsamer Forschungsstrukturen. Über langfristig angelegte Kooperationen soll Deutschland stärker mit wichtigen Akteuren der Wissensproduktion in der Region vernetzt werden. Durch die Förderung soll die Internationalisierung deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen gestärkt, ihre Exzellenz und Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden. Deutschen Wissenschaftlern soll der Zugang zu themenspezifischen Netzwerken im Zielland erleichtert werden.

Das BMBF stellt deutschen Hochschulen und deutschen außeruniversitären Forschungseinrichtungen Fördermittel für den Aufbau von Forschungsstrukturen mit führenden Forschungsinstitutionen in Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien und Mexiko im Bereich gemeinsamer Schwerpunktthemen zur Verfügung.

Ziele:

  • den Aufbau und Ausbau langfristig angelegter Forschungsstrukturen mit Spitzenforschungseinrichtungen in den Zielländern,
  • feste (auch virtuelle) Kooperationsstrukturen im Partnerland bzw. in den Partnerländern,
  • die Vernetzung deutscher Hochschulen und deutscher außeruniversitärer Forschungseinrichtungen,
  • die Erschließung von Drittmittelpotenzialen (z. B. nationale Programme in Deutschland und dem Partnerland, EU-Programme, multilaterale Programme oder Auftragsforschung),
  • die bessere Sichtbarkeit deutscher Wissenschaftsexzellenz im Partnerland,
  • die Stärkung der Innovation in Deutschland und die Werbung für den Innovationsstandort Deutschland,
  • Rekrutierung von Spitzenforscherinnen und -forschern für die Zusammenarbeit,
  • Wissenszuwachs über den Stand der Forschung im jeweiligen Partnerland und die diesbezüglichen Rahmenbedingungen,
  • Internationalisierung der Forschung in Deutschland

Themen

Mit Argentinien:

  • Bioökonomie
  • Biomedizin
  • Umweltforschung
  • Geowissenschaften, Meeres- und Polarforschung

Mit Brasilien:

  • Bioökonomie
  • Wirtschaftsstrategische Rohstoffe
  • Meeresforschung
  • Klimaforschung

Mit Chile:

  • Nachhaltige Energiesysteme
  • Wirtschaftsstrategische Rohstoffe
  • Schutz vor Naturrisiken
  • Gesundheitsforschung

Mit Mexiko:

  • Nachhaltige Energiesysteme
  • Gesundheitsforschung

Mit Kolumbien:

  • Biotechnologie
  • Biodiversität
  • Meeresforschung
  • Gesundheitsforschung

Die Projekte sollen in zwei Phasen gegliedert sein: eine maximal zweijährige Aufbauphase sowie eine sich daran anschließende Konsolidierungsphase von maximal drei Jahren. Eine Förderung in der Konsolidierungsphase hängt vom Erfolg des Projekts in der Aufbauphase und von der Tragfähigkeit der Maßnahme ab.

Zuwendungsfähigen Ausgaben/Kosten:

  1. Personal zur Koordinierung der internationalen Vernetzung und zum Aufbau der Forschungsstrukturen.
  2. Reisen und Aufenthalte von deutschen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen sowie von weiteren Expertinnen und Experten.
  3. Workshops
  4. Vorhabenbezogene Sachmittel

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 31. Oktober 2016 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form über das Skizzentool pt-outline (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/lat16struc) vorzulegen. Der Skizze ist ein Anschreiben/Vorblatt zur Einreichung beizulegen, auf dem Vertreter aller Projektpartner mittels rechtsverbindlicher Unterschrift die Kenntnisnahme sowie die Richtigkeit der in der Skizze gemachten Angaben bestätigen.

Projektskizzen, die nach dem genannten Zeitpunkt eingehen, können nicht mehr berücksichtigt werden.

Der Umfang der Skizze sollte sieben Seiten nicht überschreiten.


Fachliche Ansprechpartnerin:

Dr. Barbara Hellebrandt

Administrative Anprechpartnerin:

Petra Altmann

Link zur Ausschreibung mit allen Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1216.html

BMBF-Ausschreibung: Förderung von bürgerwissenschaftlichen Vorhaben (Citizen Science) - zweistufiges Verfahren: Frist 31. Oktober 2016, 17.00 Uhr

Auszug aus der Ausschreibung:

Gegenstand der Förderung

Es können Vorhaben gefördert werden, die von Bürgerinnen und Bürgern bzw. der organisierten Zivilgesellschaft gemeinsam mit Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen neu initiiert werden. Ziel der Förderung ist es, Projekte mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen aus einer Vielzahl von wissenschaftlichen Disziplinen zu fördern. Besonders werden Forschungsfragen mit inter- und transdisziplinären Schwerpunkten beispielsweise aus dem Bereich der Nachhaltigkeit und der Umweltforschung, der Gesundheitsforschung, der Digitalisierung und der Technikwissenschaften, aber auch der Sozial-, Geistes- und Kulturwissenschaften berücksichtigt. Eine problemorientierte Fragestellung sollte die gesellschaftliche Relevanz des Vorhabens unterstreichen.

Gefördert werden können solche Vorhaben, die Bürgerforschung in besonderer Weise methodisch voranbringen, die für die Bürgerinnen und Bürger im Projekt eine starke Rolle vorsehen und die für den Fall, dass es sinnvoll und machbar ist, die Mitgestaltung von Forschungsfragen ermöglichen. Denkbar ist auch eine Förderung von Projekten aus anderen "Bewegungen" (z. B. Maker) – für den Fall, dass diese Vorhaben eine klar definierte und relevante wissenschaftliche Fragestellung aufweisen und diese nach wissenschaftlichen Standards bearbeiten.

Die Beteiligung von Bürgern kann im gesamten Forschungsprozess und/oder in verschiedenen Phasen der Planung und Durchführung des bürgerwissenschaftlichen Vorhabens erfolgen:

  •     Themendefinition/-findung
  •     Datengewinnung/-sammlung
  •     Forschungsarbeiten
  •     Kommunikation des Forschungsprozesses und der Forschungsergebnisse


Die Einbindung von Bürgern lediglich als "Forschungsgegenstand" oder "Datenquelle" (z. B. als Probanden, bei Umfragen, etc.) ohne deren Expertise zu nutzen, ist nach dem hier vorliegenden Verständnis nicht ausreichend und kann im Rahmen dieser Richtlinie auch nicht gefördert werden.

[hier geht es zur Ausschreibung]

BMBF: Förderung der bilateralen Zusammenarbeit mit Vietnam, Frist: 31.10.2016

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Deutschland und das Ministerium für Wissenschaft und Technologie (MOST) der Sozialistischen Republik Vietnam unterstützen bilaterale FuE-Projekte, die von beiderseitigem Interesse sind. Das Programm dient der Unterstützung des Internationalisierungsprozesses von Forschung in beiden Ländern.

Die Fördermaßnahme soll sowohl bestehende Kooperationen ausbauen als auch neue Projektkooperationen initiieren. Das Programm erleichtert die bilaterale Kooperation zwischen Wissenschaftlern in Vietnam und Deutschland durch gemeinsame Forschungsprojekte. Die geförderten Vorhaben sollen auch der Vorbereitung von umfangreicheren Antragstellungen dienen.

Folgende Maßnahmen zur Umsetzung gemeinsamer FuE-Projekte werden u. a. unterstützt:

  • Austausch von Forscherinnen und Forschern und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit dem Ziel der Förderung von Forschung, Beratung und Erfahrungsweitergabe innerhalb von gemeinsamen FuE-Projekten; dabei sollte nach Möglichkeit die gemeinsame Betreuung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern angestrebt werden;
  • wissenschaftliche und technologische Seminare, Workshops, Symposien und andere Versammlungen von beiderseitigem Interesse, um die Interaktion zwischen relevanten Institutionen und Forschungsgruppen beider Länder zu fördern und dadurch Kooperationspotenzial zu erkennen;
  • Informationsaustausch zu gemeinsamen FuE-Maßnahmen und -Strategien;
  • Informationsschriften und wissenschaftliche Publikationen;
  • Durchführung von gemeinsamen Forschungsarbeiten;
  • andere von den Parteien vereinbarte Formen der wissenschaftlichen und technologischen Kooperation.

Schwerpunktbereiche dieser Bekanntmachung sind:

  • Gesundheitsforschung;
  • nachhaltige Stadtentwicklung, einschließlich energieeffizientes Bauen und klimafreundliche Verkehrsplanung.

In den gemeinsamen Forschungsprojekten muss ein Mehrwert sowohl für Deutschland als auch für das Partnerland Vietnam erkennbar sein.

Die Zuwendungen für die deutsche Seite können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse und in der Regel mit maximal 240 000 Euro sowie für die maximale Dauer von 36 Monaten gewährt werden.

Die Förderung sieht grundsätzlich folgende zuwendungsfähige Ausgaben/Kosten vor:

  1. Personal zur Durchführung wissenschaftlicher Tätigkeiten bzw. Forschungsarbeiten
    Vorhabenbezogene Ausgaben/Kosten für studentisches und/oder wissenschaftliches Personal werden bis zu 36 Personenmonate bezuschusst.
  2. Vorhabenbezogene Sachmittel und Geräte
    Die Gewährung von vorhabenbezogenen Sachmittelzuschüssen (z. B. Verbrauchsmaterial, Geschäftsbedarf, Geräte, Literatur, Mieten, Aufträge, Transportkosten von Material etc.) ist in begrenztem Umfang möglich.
  3. Reisen und Aufenthalte von deutschen und vietnamesischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Expertinnen und Experten
    Für die Förderung von Reisen deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Expertinnen und Experten gilt:
    Die An- und Abreisekosten/-ausgaben inklusive notwendiger Visa (bei Flugtickets: Economy-Class) bis zum und vom Zielort im Partnerland werden vom entsendenden Land, das Tagegeld vom aufnehmenden Land übernommen.
    Für die Förderung von Aufenthalten vietnamesischer Projektwissenschaftlerinnen und Projektwissenschaftler sowie Expertinnen und Experten gilt:
    Die An- und Abreisekosten/-ausgaben (bei Flugtickets: Economy-Class) bis zum und vom Ort des Projektpartners in Deutschland werden vom entsendenden Land übernommen. Der Aufenthalt in Deutschland wird mit einer feststehenden Pauschale in Höhe von 104 Euro pro Tag bzw. 2 300 Euro pro Monat bezuschusst. An- und Abreisetag zählen als ein Tag. Beiträge zur Krankenversicherung und gegebenenfalls anderen Versicherungen sind durch diese Pauschale bereits abgedeckt und vom vietnamesischen Partner selbst zu entrichten.
  4. Workshops
    Workshops mit bereits bekannten Partnern oder zur Erschließung neuer Kooperationspotenziale können in Deutschland wie folgt unterstützt werden:
    Für die Durchführung von Workshops können diverse Ausgaben bzw. Kosten übernommen werden. Bezuschusst werden z. B. die Unterbringung der Gäste, der Transfer, die Bereitstellung von Workshopunterlagen, die angemessene Bewirtung und die Anmietung von Räumlichkeiten. Die Höhe des Zuschusses ist abhängig vom Umfang der Veranstaltung und der Anzahl der ausländischen Gäste. In diesen Fällen wird kein Tagegeld (vgl. Buchstabe c) gezahlt.
    Für die Durchführung von bilateralen Workshops in Vietnam werden Sachkosten z. B. der Unterbringung der deutschen Gäste, des Transfers in Vietnam, der inhaltlichen Vorbereitung, der angemessenen Bewirtung und der Anmietung von Räumlichkeiten nach vorhandenen Regelungen von Vietnam bezuschusst.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger

bis spätestens 31. Oktober 2016

zunächst Projektskizzen in englischer Sprache in schriftlicher und elektronischer Form über das Skizzentool PT-Outline (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/users/login/vnm2016) vorzulegen.

Alle Informationen: http://internationales-buero.de/de/4437.php

BAYLAT: 5. Ausschreibungsrunde der BAYLAT-Anschubfinanzierung für neue Projekte mit Lateinamerikam, Frist: 31.10.2016

Gegenstand der Förderung sind Projektvorschläge in Forschung und/oder Lehre, welche die Schaffung neuer und dauerhafter Kooperationen zwischen bayerischen und lateinamerikanischen Partnerinstitutionen bzw. Projektpartnern mit Letter of Intent beabsichtigen.

Die neuen Projekte müssen von beiden Projektpartnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen. Gefördert werden können neue und innovative Projekte, die unter die Definition der BAYLAT-Anschubfinanzierung fallen. Die BAYLAT-Anschubfinanzierung unterstützt:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben
  • Konzeption gemeinsamer Studiengänge
  • Gemeinsame Projekte zur Verbesserung der Lehre

Die Laufzeit der konkreten Maßnahme, für welche die BAYLAT-Anschubfinanzierung beantragt wird und für die von BAYLAT Fördermittel bereitgestellt werden, darf 12 Monate nicht überschreiten. Es ist wichtig, dass der bayerische Projektverantwortliche (Projektpartner 1) bis spätestens Mitte November 2017 (vor Kassenschluss der Hochschule) eventuelle Restmittel bei BAYLAT meldet. Die Restmittelmeldung an BAYLAT muss zeitgleich mit der Restmittelmeldung an die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) erfolgen, da die Fördermittel durch das Haushaltsreferat der FAU Erlangen-Nürnberg zugewiesen werden.

Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen Projektbeschreibung, welche vom bayerischen Projektverantwortlichen (Projektpartner 1) eingereicht werden muss. Hierfür muss die Online Plattform OASys genutzt werden, welches unter: anschub.oasys.baylat.org abrufbar ist. Ein Leitfaden zur Antragsstellung in deutscher Sprache steht auf der BAYLAT-Homepage bereit.

Die Anschubfinanzierung umfasst Reise- und Aufenthaltskosten. Die maximale Fördersumme beträgt 6.000 € pro Antrag. Da es sich bei der Förderung um eine Ergänzungsfinanzierung handelt, muss von Seiten der beteiligten Einrichtungen selbst sichergestellt werden, dass die weiteren, für die Durchführung des Projekts erforderlichen Mittel (z.B. Personalkosten, Zugang zu Geräten und Infrastruktur etc.) den Projektbeteiligten stets ergänzend zur Verfügung gestellt werden. Folgende Aufwendungen können bezuschusst bzw. von BAYLAT aus gefördert werden:

  1. Flugtickets (Hin- und Rückflug) in der Economy-Class bis zum und vom Ort des Projektpartners. In begründeten Ausnahmefällen können die Kosten des/der lateinamerikanischen Kooperationspartner/in übernommen werden.
  2. Der Aufenthalt von ProjektwissenschaftlerInnen, maximal mit den feststehenden Auslandstage- und -übernachtungsgeldern pro Person entsprechend der geltenden Bayerischen Auslandsreisekostenverordnung (BayARV) und den entsprechenden gültigen Reisekostensätzen Ausland (vgl.http://www.lff.bayern.de/nebenleistungen/reisekosten/). Aber: Beiträge zu einer zusätzlichen Krankenversicherung und ggf. anderen Versicherungen sind aus diesen Reisekostensätzen selbst zu entrichten.
  3. Aufenthaltskosten des/der lateinamerikanischen Kooperationspartners/in können für den Aufenthalt in Bayern in begründeten Ausnahmefällen übernommen werden.

Eine Übersendung Ihres Antrages ist bis zum 31. Oktober 2016 über die Onlineplattform OASys möglich. Bitte beachten Sie, dass das System beim Erreichen der Deadline automatisch schließt und eine Einreichung oder Verbesserung dann nicht mehr zulässt.

Link: http://www.baylat.org/foerderprogramme/baylat-anschubfinanzierung.html

 

 

 

BayFOR: BayIntAn-Ausschreibung für 2017, Frist: 07.11.2016

Für Anbahnungsvorhaben im Jahr 2017 können bis zum 07.11.2016 Anträge für die Kooperationsförderung BayIntAn gestellt werden. Sie leistet eine Anbahnungshilfe für internationale Forschungskooperationen mit dem Ziel, den Wissenschafts- und Innovationsstandort Bayern durch eine weitere Internationalisierung der bayerischen Hochschulforschung zu fördern. Es können bis zu 10.000 Euro für Reise- und Aufenthaltskosten beantragt werden. Weitere Informationen und Ansprechpartner der BayFOR finden Sie hier.

BMBF-Ausschreibung: Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Rahmen der Sozial-ökologischen Forschung zum Thema "Rebound-Effekte aus sozial-ökologischer Perspektive - zweistufiges Verfahren; Frist: 14. November 2016

Auszug aus der Ausschreibung:

Gegenstand der Förderung

Es werden sozial-ökologische Forschungsprojekte gefördert, die auf eine Anwendung in der Praxis abzielen. In der Regel werden Verbundprojekte gefördert, die von wissenschaftlichen Einrichtungen und Praxisakteuren, etwa aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft sowie Zivilgesellschaft, gemeinsam getragen werden (Transdisziplinarität). Es ist ferner bei Antragstellung sicherzustellen, dass Kenntnisse und Expertise aus allen für die jeweilige Fragestellung relevanten Disziplinen und Forschungsfeldern in das Forschungsvorhaben eingebracht werden (Interdisziplinarität).

2.1  Forschungsthemen

Die Forschungsfragen können sich auf die direkten wie die indirekten Rebound-Effekte, auf die Konsumenten- wie die Produzentenseite, und sowohl auf die mikroökonomische als auch auf die makroökonomische Ebene beziehen.
Darüber hinaus wird die Perspektive der Fördermaßnahme anstelle der oftmals üblichen Beschränkung der Rebound-Thematik erweitert: Neben der Energieeffizienz sollen auch Effizienzsteigerungen anderer Ressourcen (z. B. Wasser, Rohstoffe) untersucht werden. Es werden ausgewählte Projekte in folgenden Themenfeldern gefördert:


A.    Effizienzbedingte Nachfragesteigerung von Konsumenten und Haushalten (mikroökonomischer Rebound-Effekt).
B.    Effizienzbedingte Nachfragesteigerung auf unternehmerischer/produktionsseitiger Ebene.
C.    Effizienzbedingte Nachfragesteigerung auf volkswirtschaftlicher Ebene (volkswirtschaftlicher/gesamtwirtschaftlicher Rebound-Effekt).
D.    Strategien, Maßnahmen und Instrumente zur Vermeidung oder Abschwächung von Rebound-Effekten.


Bei den Themen der Buchstaben A bis C werden als Ergebnis quantitative Abschätzungen von Rebound-Effekten erwartet und anwendungsorientierte Erkenntnisse zum Verstehen von Rebound-Effekten. Darüber hinaus wird die Behandlung konzeptioneller und theoretischer Fragen zur Erfassung von Rebound-Phänomenen gefördert.
Forschungsanträge können sich auf eines oder auf mehrere dieser Themenfelder beziehen. Vorhaben, die auch Strategien, Maßnahmen und Instrumente zur Vermeidung oder Abschwächung von Rebound-Effekten bearbeiten, werden bevorzugt gefördert.
Zu Buchstabe A Effizienzbedingte Nachfragesteigerung von Konsumenten und Haushalten (mikroökonomischer Rebound-Effekt)
In diesem Themenfeld geht es um die Untersuchung von Rebound-Effekten, die durch Konsumenten bzw. auf der Haushaltsebene generiert werden. Neben der Klärung der (insbesondere psychologischen) Ursachen von Rebound-Effekten und von Kausalzusammenhängen wie etwa der zwischen Lebensstil-Mustern und innovativen Effizienztechnologien sind auch möglichst genaue Messungen von indirekten Rebound-Effekten gefragt. Von besonderem Interesse sind interdisziplinäre Ansätze, die psychologische und verhaltenswissenschaftliche Analysen mit soziologischen Studien und ökonomischen Modellerklärungen zusammenbringen. Die Forschungsarbeiten können sich beispielsweise auf folgende Fragen beziehen:

•    Welche psychologischen Ursachen von Rebound-Effekten gibt es? Welche Einflussfaktoren können identifiziert werden und wie wirken diese (etwa Heuristiken beim Kauf und der Nutzung neuer effizienter Technologien)? Welche Rolle spielen dabei soziale Normen und moralische Aspekte (z. B. "moral licensing")?
•    Wie verändert sich das Nutzungsverhalten nach Neuanschaffungen? Welche emotionalen Aspekte von Neuheit spielen dabei eine Rolle?
•    Welche psychologischen Wirkungen finanzieller Förderinstrumente (z. B. Bonusprämien für die Anschaffung energieeffizienter Technologien und Geräte, Verschrottungsprämien) können identifiziert werden?
•    Inwieweit verändert sich mit der Nutzung innovativer, ressourcensparender Produkte auch das Verhalten bzw. der Lebensstil?
•    Welche Rolle spielt die Zeitersparnis durch neue effiziente Technologien?
Darüber hinaus sollen Maßnahmen und Instrumente entwickelt werden, die Rebound-Effekten effektiv und effizient entgegenwirken. Hierzu sind beispielsweise folgende Fragen zu klären:
•    In welchen Bereichen können Rebound-Effekte auf fehlendes Nutzungswissen zurückgeführt werden (z. B. Belüftung gedämmter Wohnungen)?
•    Welche Informationen (z. B. Nachhaltigkeitskampagnen, Umwelt-Audits, Öko-Label) zur Sensibilisierung von Konsumenten sind notwendig?
•    Welche weiteren Maßnahmen (z. B. Nudging) führen zu ressourcensparenden Verhaltensänderungen der Konsumenten?
•    Welche Beratungsleistungen werden noch benötigt (z. B. durch Energieberater), um Rebound-Effekte zu begrenzen?
•    Welche Ansatzpunkte für Interventionen gibt es in den einzelnen Bereichen (z. B. Raumwärmenutzung, Strom) neben Informationsdefiziten (z. B. soziale Normen)?
•    Welche Rebound-Effekte können durch "falsche" Nutzung entstehen? (Produkt- und Maßnahmenmängel als "Effizienzdämpfer")3
•    Welche Bedeutung haben Prebound-Effekte? (siehe Fußnote 3)


Zu Buchstabe B Effizienzbedingte Nachfragesteigerung auf unternehmerischer/produktionsseitiger Ebene (industrieller Rebound-Effekt)
In diesem Themenfeld sollen Projekte gefördert werden, die sich mit den Rebound-Effekten beschäftigen, die durch einzelne Unternehmen oder ganze Industriesektoren entstehen. Produktionsseitige Rebound-Effekte wurden bisher weder in ihrer Wirkungsweise noch in ihrer quantitativen Dimension hinreichend erforscht, obwohl sie vermutlich größer als die von Konsumenten verursachten sind.

Die Forschungsarbeiten können sich beispielsweise auf folgende Fragen beziehen:

•    In welchen Wirtschaftsbereichen bzw. -sektoren sind Rebound-Effekte besonders stark ausgeprägt? Welche Ursachen können hierfür identifiziert werden (z. B. Substitutionselastizitäten)?
•    Welche Auswirkungen hätte die Reduzierung von Rebound-Effekten auf bestimmte Märkte bzw. Unternehmen? Wie geht man damit um, dass für Unternehmen Rebound-Effekte zumindest kurzfristig positiv sind (höhere Auslastung, Kostensenkung durch Skaleneffekte)?
•    Wie kann die Wahrnehmung der Rebound-Problematik in Unternehmen insbesondere des Mittelstands gesteigert werden? Welche konkreten Anknüpfungspunkte zur Arbeit der Unternehmen können hierfür aufgezeigt werden?
•    In welcher Form können produzentenseitige Rebound-Effekte durch Adressieren des Produzentenverhaltens gemildert werden (z. B. Energie-Management-Systeme)? Welche Faktoren bestimmten die Investitionsentscheidungen?
•    Substitutionseffekte in der Produktion: Wie kann verhindert werden, dass Energieeffizienzsteigerungen zu einer Substitution von Arbeit durch Energie und damit insgesamt zu einem Mehrverbrauch an Energie bei der Güterproduktion führen?
•    Redesigning von Produkten: Welche Anreize für Produzenten können gesetzt werden, damit Effizienzgewinne bei innovativen Produkten nicht wieder durch neues Design der Produkte (leistungsstärker, neue Funktionalitäten) kompensiert werden?
Zu Buchstabe C Effizienzbedingte Nachfragesteigerung auf volkswirtschaftlicher Ebene (volkswirtschaftlicher/gesamtwirtschaftlicher Rebound-Effekt)
In diesem Themenfeld geht es um den Zusammenhang zwischen Effizienzsteigerungen (bzw. Produktivitätssteigerungen), Ressourcen-Nachfrage und ressourcenverbrauchendem Wirtschaftswachstum auf der gesamtwirtschaftlichen Ebene. Dabei ist zunächst zu unterscheiden, ob ressourcenverbrauchendes Wachstum auf einen Rebound-Effekt zurückzuführen ist, oder ob andere Wachstumstreiber ursächlich sind.
Da es bislang kaum Untersuchungen über die Höhe des gesamtwirtschaftlichen Rebound-Effekts gibt, sind Projekte gefragt, die innovative Verfahren zur Abschätzung des Effekts für ganze Volkswirtschaften entwickeln, etwa durch belastbare quantitative Modellierungen. Von Interesse sind auch Analysen der Unterschiede in verschiedenen Branchen, Ländern (vor allem Entwicklungs- und Schwellenländer) oder internationalen Märkten.
Neben der quantitativen Bestimmung soll der Fokus der Forschungsarbeiten auch auf der Erklärung der Effekte auf gesamtwirtschaftlicher Ebene liegen. Besonders förderwürdig sind Projekte, die neben ökonomischen Methoden (etwa die Analyse von Produktions- und Substitutionselastizitäten bzw. der Auswirkungen von Effizienzsteigerungen auf die Entwicklung der Produktionsfaktoren) auch Ansätze anderer Disziplinen wie etwa der Soziologie oder der Technikgeschichte anwenden und dabei auch die zeitliche Dimension berücksichtigen. Wegen der zunehmenden Digitalisierung der Wirtschaft sind empirisch fundierte Arbeiten über Rebound-Effekte bezüglich neuer Energiedienstleistungen besonders gefragt.
Die Forschungsarbeiten können sich beispielsweise auf folgende Fragen beziehen:

•    Wie kann der Rebound-Effekt auf der Ebene von Volkswirtschaften abgeschätzt werden? Wie unterscheiden sich die Effekte in verschiedenen Ländern? Welche Wirkungszusammenhänge auf der Mikro- und Meso-Ebene können zur Erklärung des Rebound-Effekts auf der Makroebene herangezogen werden (Mikrofundierung)?
•    Inwiefern kann man "wohlfahrtssteigernden Mehrkonsum" ("positiver Rebound-Effekt") abgrenzen von unerwünschten Rebound-Effekten? Kann wohlfahrtsökonomisch die ideale Höhe von Rebound-Effekten bestimmt werden?
•    Wie genau können Rebound-Effekte identifiziert werden, bei denen starke Energieeffizienzverbesserungen in Industrieländern über signifikant sinkende globale Energiepreise zu steigendem Energieverbrauch in Entwicklungsländern führen?
•    Entstehen durch eine Sharing Economy neue Rebound-Effekte?
•    Welche Rolle spielt der suffizienzbedingte Rebound-Effekt?
Zu Buchstabe D Strategien, Maßnahmen und Instrumente zur Vermeidung oder Abschwächung von Rebound-Effekten
Rebound-Effekte sollten integraler Bestandteil der umweltpolitischen Instrumenten- und Zieldiskussion sein. Die Projekte sollen deshalb explizit Vorschläge für die Ausgestaltung von neuen (Politik-) Maßnahmen entwickeln, welche das Ziel haben, bereits vorhandene oder absehbare Rebound-Effekte zu reduzieren oder zu vermeiden.
Darüber hinaus sind einerseits Arbeiten zur Wirkungsanalyse von Politikinstrumenten, die explizit Rebound-Effekte berücksichtigen, gefragt. Andererseits können Forschungsprojekte auch Vorschläge für Politikstrategien entwickeln, die Effizienz- mit Suffizienzpolitiken verbinden und auf eine absolute Entkopplung von Wachstum und Ressourcenverbrauch ausgerichtet sind. Dies betrifft neben einem geeigneten Mix aus anreizbasierten oder ordnungspolitischen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung der Ressourcennutzung bzw. zur sparsamen Verwendung der Ressourcen auch die Gestaltung eines Strukturwandels zu "ressourcenleichteren" Wachstumsfeldern durch Industrie- und Dienstleistungspolitik.
Die Forschungsarbeiten können sich beispielsweise auf folgende Fragen beziehen:

•    Welche Instrumente bzw. Anreizsysteme sind zur Reduzierung welcher Rebound-Effekte am besten geeignet?
•    Welche Maßnahmen sind über Regulierung hinaus bei welchen Rebound-Effekten erfolgversprechend (z. B. Verbraucherinformation, freiwillige Verpflichtungen)?
•    Wie können anreizbasierte Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz (z. B. Kaufprämien, Kennzeichnungen) so gestaltet werden, dass dadurch entstehende Rebound-Effekte möglichst gering ausfallen (z. B. Berücksichtigung der Größe von Geräten)?
•    Wie können Rebound-bezogene staatliche Maßnahmen mit sozialpolitischen Zielen in Einklang gebracht werden?
•    Welche Good-Practise-Beispiele aus anderen Ländern sind auf Deutschland übertragbar?
•    Welche Rebound-Effekte in Ländern des globalen Südens sind für die Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele besonders relevant?
•    Können Rebound-Effekte in den Rahmen von Lebenszyklusanalysen oder Ökobilanzierungen integriert werden?

[Hier kommen Sie zu vollständigen Ausschreibungstext]

VW-Stiftung: "Originalitätsverdacht?" Neue Optionen für die Geistes- und Kulturwissenschaften - Frist: 17. November 2016

Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier.

INTERREG-Programm Nord-West Europa, Frist: 18.11.2016

Das INTERREG-Programm Nord-West Europa fördert Projekte in folgenden Themenbereichen:

INTERREG NWE fördert transnationale Kooperationsinitiativen, die konkrete Resultate für die Region Nord-West-Europa und seine Bürger bringen können. Projekte müssen mindestens drei Partner aus drei unterschiedlichen Ländern des Programmraums vereinen. 

Der vierte Projektaufruf wird vom 17. Oktober bis zum 18. November geöffnet. Die notwendigen Dokumente (aktualisiertes Programmhandbuch, Bewerbungsformular etc.) sind auf der Webseite www.nweurope.eu zum Download für Sie bereit gestellt.

In der Förderperiode 2014-2020 stehen insgesamt 270 Mio. Euro für kofinanzierte Projekte zur Verfügung. Genehmigte Projekte erhalten bis zu 60% ihres Budgets.

Um Sie über das Programm zu informieren und im Bewerbungsprozess zu unterstützen, werden verschiedene Veranstaltungen organisiert, zu denen die deutsche Kontaktstelle einlädt:

  • Voraussichtlich in der Kalenderwoche 38 findet für deutsche Projektpartner eine Informationsveranstaltung zum 4. Projektaufruf statt. Hier werden Sie über das Programm, das Antragsverfahren und Möglichkeiten der Anschubförderung informiert.
  • Am 6. Oktober 2016 sind Projektinteressierte aus allen teilnehmenden NWE-Staaten (Belgien, Frankreich, Niederlande, Luxemburg, UK, Irland, Schweiz und Deutschland) nach Dublin (Irland) zum Project Idea Lab eingeladen. Diese Veranstaltung soll Ihnen die Möglichkeit geben, sich zu vernetzen, neue Partner zu finden und Ihre Projektidee weiter zu entwickeln. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung aber erforderlich. Gerne können Sie sich unter www.nweurope.eu für die „alerts“ eintragen, dann erhalten Sie Nachricht über Neuigkeiten und sobald die Registrierung geöffnet wird.


Deutsche Kontaktstelle
Interreg North-West Europe
www.nweurope.eu
MINISTERIUM DES INNERN
UND FÜR SPORT
RHEINLAND-PFALZ

Stiftsstraße 9
55116 Mainz
Telefon 06131/16-2120
Angela.Tietz(at)mdi.rlp.de

BMBF-Ausschreibung: Förderung von Diskursprojekten zu ethischen, rechtlichen und sozialen Fragen in den modernen Lebenswissenschaften; zweistufiges Verfahren; Frist: 22. November, 12.00 Uhr

Auszug aus der Ausschreibung – Gegenstand der Förderung:

Die geförderten Vorhaben müssen auf aktuelle Fragestellungen ausgerichtet sein, die sich im Zusammenhang mit den Entwicklungen in den modernen Lebenswissenschaften ergeben. Sie sollen das Ziel verfolgen, die Auswirkungen und Implikationen dieser Entwicklungen im Diskurs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft aufzuarbeiten. Nach Möglichkeit sollten relevante internationale Aspekte berücksichtigt werden.

Die Diskursmethoden sollen nach Möglichkeit innovative Elemente enthalten. Das kann auch durch eine Weiterentwicklung etablierter Methoden erreicht werden oder dadurch, dass Diskursmethoden in neuen Kontexten oder Kombinationen eingesetzt werden. Gefördert werden kann neben dem eigentlichen Diskursprojekt auch eine vorgeschaltete Planungsphase von in der Regel bis zu sechs Monaten, beispielsweise zur Methodenentwicklung. Eine Gesamtdauer von 24 Monaten darf dabei nicht überschritten werden.

 

Ziel der Vorhaben muss es sein, zur sachlichen und unvoreingenommenen Information der jeweiligen Zielgruppe beizutragen, ihre etwaigen Vorstellungen zu berücksichtigen, ihre qualifizierte Meinungsbildung zu fördern und im öffentlich sichtbaren Diskurs engagiert aufzuarbeiten. Die Auswahl der Zielgruppe sollte dem Thema entsprechend begründet sein. Mögliche Zielgruppen können dabei unter anderem junge Menschen (Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende, junge Berufstätige, etc.) oder Akteure der Jugend- und Erwachsenenbildung (Gruppenleiterinnen und -leiter, Lehrer und Lehrerinnen, Sozialarbeiter und -arbeiterinnen etc.) sein. Die Vorhaben sollen die Zielstellung verfolgen, zu einer qualifizierten Entwicklung und Verstetigung bioethischer Diskursprozesse beizutragen.

Sind für eine gewählte Thematik interkulturelle Aspekte von Bedeutung, ist auch eine Beteiligung von Projektpartnern und Veranstaltungsteilnehmern aus dem europäischen Ausland möglich.

Angesprochen sind neben den Lebenswissenschaften vor allem die Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften. Bevorzugt gefördert werden Vorhaben unter Einbeziehung der Naturwissenschaften und der Medizin(-technik). Geschlechtsspezifische Aspekte sollen bei den Vorhaben nach Möglichkeit in angemessener Weise berücksichtigt werden.

Von der Förderung ausgenommen sind Ansätze, die bereits in anderen Förderprogrammen unterstützt werden, oder bereits in der Vergangenheit Gegenstand einer Bundesförderung waren.

Hier kommen Sie zum gesamten Ausschreibungstext:

https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1243.html

DAAD: Programm des Projektbezogenen Personenaustauschs (PPP), Fristen: verschiedene Stichtage 2016

Ziel: Im Mittelpunkt steht die Initiierung oder Intensivierung partnerschaftlicher Forschungsaktivi-täten zwischen einer deutschen und einer ausländischen Hochschule und/oder For-schungseinrichtung zur Stärkung der Wissenschaftsbeziehungen. Der Qualifizierung des akademischen Nachwuchses wird dabei ein besonderes Gewicht beigemessen.

Förderung: Das Programm fördert die Mobilität und kurzzeitige Aufenthalte zum Austausch von Hoch-schulangehörigen der beteiligten Partnerinstitutionen, insbesondere des wissenschaftlichen Nachwuchses, zu Forschungsaufenthalten. Aus DAAD-Mitteln können Reisekostenpauschalen und Aufenthaltsmittel für die Mitglieder der deutschen Forschergruppe für kurzzeitige Forschungsaufenthalte am ausländischen Partnerinstitut beantragt werden, wenn nicht mit dem ausländischen Partner etwas anderes vereinbart wurde.

Wer wird gefördert?: Gefördert werden Graduierte (Master), Doktoranden, Promovierte, Habilitierte, Hochschullehrer, wenn nicht mit dem ausländischen Partner anders vereinbart.

Wer kann einen Antrag stellen?: Anträge können deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen einreichen, die ihren Förderantrag parallel zu einem ausländischen Kooperationspartner stellen. Das Programm steht grundsätzlich allen Fachgebieten offen.

Länderspezifische Antragsfristen:

  • PPP Argentinien - PROALAR 30.06.2016
  • PPP Australien 17.06.2016
  • PPP Hongkong 30.06.2016
  • PPP Indien (DST) 15.06.2016
  • PPP Indien (UGC) 15.06.2016
  • PPP Kolumbien - PROCOL 22.07.2016
  • PPP Kroatien 30.06.2016
  • PPP Polen 30.06.2016
  • PPP Serbien 30.06.2016
  • PPP Slowakei 30.06.2016
  • PPP Taiwan 30.06.2016
  • PPP Tschechien 30.06.2016
  • PPP Ungarn 30.06.2016
  • PPP Portugal 01.08.2016
  • PPP Norwegen 07.09.2016
  • PPP Japan 08.09.2016
  • PPP Finnland 28.09.2016
  • PPP Thailand 28.11.2016

Alle Informationen finden Sie hier.

Bekanntmachung

Richtlinie zur Förderung von Projekten und Fachveranstaltungen im Förderbereich "Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung" ("Erfolg mit MINT – Neue Chancen für Frauen"). Bundesanzeiger vom 13.10.2015.

Gegenstand der Förderung

Im Einklang mit der Digitalen Agenda der Bundesregierung und zur inhaltlichen Unterstützung der Pakt-MINT-Ziel­setzungen im Förderbereich "Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung" fördert das BMBF Projekte, die der Umsetzung der oben genannten Ziele entsprechen bzw. der Umsetzung von Forschungsergebnissen dienen. Dazu gehört u. a. auch die Etablierung und Stärkung von adressatinnengerechten und -orientierten Projektangeboten – insbesondere in Zusammenarbeit mit Projektpartnern und -partnerinnen aus der Wirtschaft. Regionale Verbünde von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Institutionen, Stiftungen, Vereinen und Verbänden (z. B. auch Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände), MINT-Initiativen, Medienpartnern und/oder Bildungs- und Praxispartnern, die ihre Maßnahmen bundesländerübergreifend konzipieren, werden ausdrücklich zur Beteiligung aufgefordert.

Förderfähig sind

  • ein- oder mehrtägige innovative Angebote zur (akademischen) Berufs- und Studienwahlorientierung für junge Frauen (z. B. "Hightech-Schnuppertage", Tech-Caching-Parcours, MINT-Parcours, MINT-Sommerakademien, MINT-Camps) im Rahmen regionaler Zusammenschlüsse oder anderer adäquater Formate mit entsprechender Strahlkraft;
  • Umsetzung von Coaching- und Vernetzungsangeboten für Studentinnen, Berufseinsteigerinnen und Young ­Professionals in regionalen oder überregionalen MINT-Zusammenschlüssen;
  • Projekte, die die höhere Teilhabe von Frauen an IT-Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen zum Ziel haben bzw. zielgerichtet Frauen gewinnen, sich in Berufsfeldern der neuen Hightech-Strategie zu engagieren (z. B. Industrie 4.0, IT-Sicherheit, Smart Services/Data, Digitale Vernetzung, Digitale Wissenschaft/Bildung, Digitales Lernen);
  • Veranstaltungen, die dem Transfer von Ergebnissen der Genderforschung im MINT-Kontext sowie der Netzwerktätigkeit von Frauen in diesem Bereich dienen;
  • Tagungen und Kongresse zur wissenschaftlichen gender- und inklusionsspezifischen Aufarbeitung von MINT-Forschungsfragen;
  • Projekte zur Etablierung von regionalen Zusammenschlüssen zur Stärkung von Frauen in MINT-Berufen oder zur Unterstützung beim Auf- und Ausbau derselben;
  • Vorhaben im Bereich Beratung und Information zur Förderung eines erfolgreichen Übergangs von in MINT-Fächern akademisch qualifizierten Frauen in den ersten Arbeitsmarkt – insbesondere im Bereich der Informationstechno­logien;
  • interaktive Beteiligungsformate für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren (z. B. Lehrkräfte, Unternehmensvertreterinnen und -vertreter, Medienvertreterinnen und -vertreter, Verbandsverantwortliche, Sozialpartner, Vertreterinnen und Vertreter von wissenschaftlichen Akademien, Eltern);
  • Forschungsprojekte zur Gewinnung neuer Erkenntnisse zu den oben beschriebenen Themenkomplexen.

Es wird erwartet, dass die beantragte Fördermaßnahme:

  • möglichst regionale oder bundesländerübergreifende Kooperationen vertieft oder begründet;
  • die Chancengerechtigkeit für junge Frauen in MINT-Fächern, insbesondere in den Berufsfeldern der Hightech-Strategie, verbessert;
  • hochqualifizierte Frauen aus den MINT-Fächern auf ihrem Karriereweg an die Spitze von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen unterstützt;
  • die Auseinandersetzung mit oder die Entwicklung von innovativen Fragestellungen bzw. die Erprobung neuer ­Methoden in den Bereichen akademischer Berufs- und Studienwahlorientierungsprozesse gender- bzw. diversity­gerecht vorantreibt oder
  • Prozesse des interdisziplinären Austauschs entwickelt und initiiert und zur Etablierung bzw. Stärkung von Vernetzungszusammenhängen beiträgt;
  • Mädchen und Frauen in besonderen Lebenssituationen (z. B. Frauen aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte, Mädchen und Frauen mit Behinderungen, jugendliche Alleinerziehende) bei ihrer Ausbildungs-, Studien- und Berufswahl verstärkt in den Blick nimmt und so Hemmnisse auf dem Weg in Berufsfelder der neuen Hightech-Strategie abbaut.

Die möglichst regionalen oder bundesländerübergreifenden Vorhaben können unter anderem:

  • sowohl qualitativ als auch quantitativ ausgerichtet sein,
  • der gender-/diversitygerechten Umsetzung der Digitalen Agenda dienen,
  • neue Formen der Nutzung digitaler Medien in die gendergerechte Berufsorientierung auf MINT-Bereiche erproben oder deren Wirkung untersuchen,
  • auf den Transfer von Ergebnissen aus der fachorientierten Genderforschung abstellen,
  • Beiträge zur Aktivierung der Potenziale von jungen Frauen entwickeln und erproben,
  • zur adressatinnengerechten Ausgestaltung von MINT-Fachdidaktiken beitragen,
  • Maßnahmen zum geschlechtergerechten Kulturwandel in MINT-Fächern und -Unternehmen konzipieren und umsetzen,
  • zur Stärkung der Genderkompetenz von Akteurinnen und Akteuren im MINT-Bereich beitragen,
  • Möglichkeiten zur Überwindung androzentrischer Fachkulturen und tradierter Geschlechtersegregation in Natur­wissenschaften und Technik erforschen

oder

  • zur Berücksichtigung von Genderaspekten in naturwissenschaftlich-technischen Forschungsfeldern beitragen.

Nicht gefördert werden:

  • Maßnahmen ohne Modellcharakter,
  • Maßnahmen, die originäre Aufgabe der Bundesagentur für Arbeit oder der Schulen/Hochschulen sind,
  • Stipendienprogramme und ähnliche Maßnahmen der personenbezogenen Individualförderung,
  • bereits durch das BMBF geförderte Maßnahmen (z. B. im Rahmen des Berufsorientierungsprogramms BOP oder des Förderprogramms Digitale Medien in der beruflichen Bildung).

[ausführliche Informationen]

DFG: Initiative „Beethoven 2“ für deutsch-polnische Forschungsverbünde, Frist: 15.12.2016

Am 15.09.2016 wird die DFG die Initiative „Beethoven 2“ für deutsch-polnische Forschungsverbünde starten, in der bis 15.12.2016 deutsch-polnische Teams Projekte in den folgenden Disziplinen beantragen können:

  • Geistes- und Sozialwissenschaften
  • Chemie
  • Physik
  • Mathematik

Die Anträge müssen auf Englisch eingereicht werden. Die Projektlaufzeit kann entweder 24 oder 36 Monate betragen. (Informationen)

BMBF-Ausschreibung: "Transfernetzwerken Digitales Lernen in der Beruflichen Bildung" (DigiNet) - zweistuftiges Verfahren; Frist: 15. Dezember 2016

Auszug aus der Ausschreibung:

Gegenstand der Förderung

2.1  Adressaten der Förderung

Gefördert werden Netzwerke mit gemeinsamem thematischem (Branche) beziehungsweise regionalem Bezug, von denen relevante Beiträge zur Erreichung der in Nummer 1.1 genannten Ziele zu erwarten sind. Folgende Netzwerkstrukturen sind grundsätzlich denkbar:

  • Netzwerke von Unternehmen, die sich mit dem Ziel des gegenseitigen Wissens- und Technologietransfers untereinander oder gegebenenfalls mit weiteren Partnern der Beruflichen Bildung (z. B. Bildungsakteur als Servicestelle oder als Koordinator für die Unternehmen im Netzwerk, u. a.) zusammengeschlossen haben.
  • Netzwerke von Institutionen bzw. Partnern der Beruflichen Bildung, die insbesondere für KMU und deren Beschäftigte Bildungsangebote sowie organisatorische, technologische und soziale Service- und Beratungsleistungen erbringen und eng mit den von ihnen adressierten Unternehmen zusammenarbeiten. Adressiert werden in erster Linie bereits etablierte Netzwerke oder Kooperationsstrukturen, in denen sich die Möglichkeiten des Wissens- und Technologietransfers bereits bewährt haben.

Darüber hinaus ist – insbesondere in Branchen oder Regionen, in denen es noch keine etablierten (Netzwerk-)Strukturen gibt – auch die Förderung neuer Netzwerke möglich.
Die Einbindung weiterer Partner in bestehende Kooperationsstrukturen ist möglich, falls dies im Sinne der in Nummer 1.1 genannten Ziele der Förderung sinnvoll erscheint. Hochschulen können bei Bedarf mit Beratungsleistungen und zur Sicherung der Innovationsfähigkeit des Netzwerks eingebunden werden.
2.2  Inhalte der Förderung
Die Netzwerke sollen Maßnahmen zur Förderung des Wissens- und Technologietransfers umsetzen (Nummer 2.2.1). Zur Unterstützung der hierzu notwendigen Kooperationsarbeit zwischen den Partnern soll in den Netzwerken eine Vernetzungs- und Transferstelle eingerichtet werden (Nummer 2.2.2). Die Arbeiten der Netzwerke sind – gegebenenfalls auch unter Berücksichtigung der Lernortkooperation – klar auf die Bedarfe der Unternehmen und ihrer Beschäftigten auszurichten.

2.2.1  Förderung des Wissens- und Technologietransfers

Basierend auf dem bei den Netzwerkpartnern vorhandenen Wissen und unter Heranziehung von Beispielen guter Praxis soll das Thema Digitales Lernen im Netzwerk in einem übergreifenden strategischen Ansatz und unter Nutzung von Synergien angegangen werden. Hierfür sollen im Einzelnen
a.    der Wissens- und Erfahrungsaustausch zum Thema „Digitales Lernen“ und „Qualifizierung für die digitale Arbeitswelt“ befördert werden, um das gegenseitige Voneinander-Lernen zu unterstützen und bestehende Erkenntnisse zu bündeln und zu erweitern. Ziel soll auch sein, insgesamt mehr Transparenz über im Netzwerk bestehende Lösungen und Ansätze zum Thema Digitales Lernen zu erreichen. Die Erkenntnisse sollen sowohl innerhalb des Netzwerks als auch außerhalb des Netzwerks durch geeignete Maßnahmen sichtbar gemacht werden;
b.    ineinandergreifende Lerninfrastrukturen und Lehr/Lernlösungen bereitgestellt werden, die die Bildungsarbeit der Unternehmen insgesamt verbessern (Softwarelösungen, gemeinsam nutzbare Lerninhalte oder Ähnliches). Hierfür sollen bestehende digitale Lerninfrastrukturen und Bildungslösungen innerhalb des Netzwerks verbreitet und besser vernetzt werden; soweit erforderlich können auch gemeinsame, digitalgestützte Lösungen entwickelt werden, die die vorhandene Lerninfrastruktur ergänzen.
c.    Unternehmen dabei unterstützt werden, digitale Medien in ihre eigenen Qualifizierungs- und Personalentwicklungsstrategien einzubetten indem z. B. bestehende inhaltliche und organisatorische Unterstützungsansätze – etwa -Beratungs- oder Qualifizierungsmaßnahmen – im Netzwerk verbreitet und – wo notwendig – angepasst, ausgebaut und/oder ergänzt werden;
d.    Rahmenbedingungen zur Implementierung Digitalen Lernens (weiter)entwickelt werden, dazu gehören z. B.
i.    die Entwicklung von Qualitätsstandards und Qualitätssicherungsverfahren
ii.    Schaffen von Voraussetzungen für die Vernetzung technischer Infrastrukturen (Gewährleistung von Interoperabilität; Setzen von offenen technischen Standards)
iii.    im Einzelfall der Ausbau technischer Infrastrukturen
iv.    Klärung rechtlicher Fragen (z. B. Datenschutz, Datensicherheit).

2.2.2  Vernetzungsarbeit

Zur Beförderung des Wissens- und Technologietransfers zwischen den Netzwerkpartnern sollen in bestehenden Netzwerken die vorhandenen und funktionierenden Austausch- und Kooperationsstrukturen genutzt und entsprechend der Zielstellung dieser Richtlinie ausgebaut werden. In neu zu etablierenden Netzwerken sind entsprechende Strukturen aufzubauen.
Als festen Bestandteil der Vernetzungsarbeit sollen die geförderten Netzwerke eine Vernetzungs- und Transferstelle einrichten. Im Falle bestehender Netzwerke ist diese an vorhandene Management- und Vernetzungsstrukturen zu koppeln. Die Vernetzungs- und Transferstelle soll die Zusammenarbeit der Netzwerkmitglieder moderieren und insgesamt den Wissens- und Technologietransfer befördern. Sie soll im Einzelnen (gegebenenfalls zusätzlich zu bestehenden Aufgaben) mindestens folgende Aufgaben übernehmen:
a.    Kristallisationspunkt für die Zusammenarbeit der Partner im Netzwerk sein;
b.    Sichtbarkeit des Themas „Digitales Lernen“ innerhalb und außerhalb des Netzwerks erhöhen (Öffentlichkeitsarbeit und Transfer),
c.    bei der Formulierung gemeinsamer Zielstellungen und bei der Identifizierung gemeinsam anzugehender Themenstellungen unterstützen (dies auf der Grundlage bestehender Ansätze und Erkenntnisse)
d.    als Schnittstelle zu anderen Netzwerken fungieren, um den Erfahrungsaustausch zwischen verschiedenen Netzwerken zu intensivieren,
e.    neue Partner für das eigene Netzwerk gewinnen (sofern sinnvoll).

 

2.3  Austausch zwischen den geförderten Netzwerken und Sichtbarmachung der Maßnahme

Der Zuwendungsgeber behält sich vor, Maßnahmen des Monitorings (über die Maßnahmen im Rahmen der ESF-Förderung hinaus) und zur Erhöhung der Sichtbarkeit der Fördermaßnahme und ihrer Ergebnisse vorzusehen. In diesem Fall sind alle im Rahmen dieser Förderinitiative geförderten Akteure verpflichtet, an der Durchführung der hier vorgesehenen Maßnahmen mitzuwirken.
Darüber hinaus soll der Erfahrungsaustausch zwischen den geförderten Netzwerken unterstützt werden. Notwendige Beiträge hierzu sind im Arbeits- und Ausgabenplan vorzusehen. Anhaltspunkte zum Umfang dieser Aktivitäten erhalten die zur Antragstellung aufgeforderten Skizzeneinreichenden im Rahmen der Antragsberatung.

[Hier geht es zur gesamten Ausschreibung]

2017

BMBF-Ausschreibung: Förderung selbstständiger Forschungsgruppen auf dem Gebiet der ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekte der modernen Lebenswissenschaften zweistufiges Verfahren; Frist 17. Januar 2017, 12.00 Uhr

Auszug aus der Ausschreibung – Gegenstand der Förderung:

Diese Förderung soll es mehreren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit abgeschlossener Promotion ermöglichen, eine selbständige Forschungsgruppe aufzubauen, ein längerfristig konzeptioniertes Forschungsprojekt umzusetzen und sich national wie international zu profilieren. Ihnen soll hierdurch die Möglichkeit eröffnet werden, sich auf diese Weise dauerhaft im Wissenschaftssystem zu etablieren und für die Übernahme einer Professur zu qualifizieren. Dabei soll die Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Weiterqualifizierung besonders berücksichtigt werden.

2.1  Thematik/Interdisziplinarität:

Die Forschungsthematik soll aus dem Spektrum der aktuellen Fragestellungen der ELSA der modernen Lebenswissenschaften gewählt werden. Die Fragestellung soll unter Einbeziehung aller hierfür erforderlichen Fachdisziplinen bearbeitet werden. Dabei sollen relevante, international oder auch interkulturell unterschiedliche Sicht- und Herangehensweisen, sowie geschlechtsspezifische Aspekte bei den Vorhaben angemessen berücksichtigt werden.

 2.2  Internationale Vernetzung:

Um die internationale Vernetzung der Geförderten zu unterstützen, können für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungsgruppe Forschungs- und Weiterbildungsaufenthalte an einschlägig ausgewiesenen Forschungs­einrichtungen im Ausland beantragt werden. Auch Aufenthalte ausländischer Gastforscherinnen und -forscher (Fellows) in den deutschen Forschungsgruppen können finanziert werden. Voraussetzung ist jeweils die fachliche Notwendigkeit für die Aufenthalte.

2.3  Strukturelle Voraussetzungen:

Die selbständigen Forschungsgruppen sollen an Forschungseinrichtungen etabliert werden, die aufgrund ihrer fach­lichen Ausrichtung und ihrer strukturellen Gegebenheiten eine optimale Einbettung der interdisziplinären Gruppen ­sicherstellen können. Diese Einrichtungen übernehmen die Arbeitgeberfunktion und stellen die notwendige Infrastruktur zur Verfügung. Die fachliche Leitung übernimmt eigenverantwortlich die Antragstellerin bzw. der Antragsteller, nicht die aufnehmende Institution oder ihre Vertreter. Dies gilt für die Ausarbeitung des Forschungsplans, die Aufstellung des Finanzierungsplans, die Durchführung des Forschungsvorhabens und die Ergebnisverwertung.

Hier kommen Sie zum gesamten Ausschreibungstext:

https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1242.html

 

VW-Stiftung: OPUS MAGNUM - Frist: 01. Februar 2017

Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier.

Am 02.02.2017 endet eine Vielzahl von Ausschreibungen in der 6. Gesellschaftlichen Herausforderung "Europe in a changing world - inclusive, innovative and reflective societies":

CO-CREATION FOR GROWTH AND INCLUSION

Innovation Actions

Research and Innovation Actions

Coordination and Support Actions

 

REVERSING INEQUALITIES AND PROMOTING FAIRNESS

Research and Innovation Actions

Coordination and Support Actions

 

ENGAGING TOGETHER GLOBALLY

Research and Innovation Actions

Coordination and Support Actions

 

UNDERSTANDING EUROPE - PROMOTING THE EUROPEAN PUBLIC AND CULTURAL SPACE

Research and Innovation Actions

Coordination and Support Actions

ERA-NETs

VW-Stiftung: Freigeist-Fellowships - Frist: 12. Oktober 2017

Freigeist-Fellowships

Die fachoffenen Freigeist-Fellowships richten sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten nach der Promotion, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten.

Ziel der Initiative

Ein Freigeist-Fellow – das ist für die VolkswagenStiftung eine junge Forscherpersönlichkeit, die neue Wege geht, Freiräume zu nutzen und Widerstände zu überwinden weiß. Sie schwimmt – wenn nötig – gegen den Strom und hat Spaß am kreativen Umgang mit Unerwartetem, auch mit unvorhergesehenen Schwierigkeiten. Ein Freigeist-Fellow erschließt neue Horizonte und verbindet kritisches Analysevermögen mit außergewöhnlichen Perspektiven und Lösungsansätzen. Durch vorausschauendes Agieren wird der Freigeist-Fellow zum Katalysator für die Überwindung fachlicher, institutioneller und nationaler Grenzen.

Förderangebot

Das Angebot richtet sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. Nachwuchswissenschaftler(innen) mit bis zu fünfjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem modulartig aufgebauten flexiblen Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten. Dies bedeutet auch, dass während der Förderung bei Bedarf zusätzliche Komponenten (z.B. Mitarbeiterstellen, Reisemittel etc.) beantragt werden können.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

[ausführliche Informationen]

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung von Richtlinien zum Förderprogramm „Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung, Region Mittelost- und Südosteuropa“ (MOEL-SOEL-Bekanntmachung).

Zielländer dieser Bekanntmachung

  • die EU-Mitgliedstaaten Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, die Slowakische Republik, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn
  • die offiziellen EU-Beitrittskandidaten Albanien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro und Serbien und
  • die potenziellen EU-Beitrittskandidaten Bosnien und Herzegowina sowie die Republik Kosovo


Gegenstand der Förderung
Gegenstand der Förderung ist die Antragsvorbereitung von FuE-Projekten, die auf die Themenbereiche des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 (http://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/en/) sowie auf andere relevante EU-Förderprogramme ausgerichtet sind.

Die Antragsvorbereitung der FuE-Projekte erfolgt in zwei Phasen:

Ziel der ersten Förderphase ist der Auf- oder Ausbau bi- oder multilateraler Projektpartnerschaften. Des Weiteren soll das Konsortium EU-Förderbekanntmachungen identifizieren, zu denen eine Antragstellung beabsichtigt wird.

Das Ziel der zweiten Förderphase ist die konkrete Ausarbeitung und Einreichung eines Projektantrages.


2.1 Horizont 2020
Zu den adressierten Themenbereichen in Horizont 2020 gehören unter anderem jene des Programmbereiches „Gesellschaftliche Herausforderungen“ (http://www.horizont2020.de/einstieg-gesellschaftliche-herausforderungen.htm):

  •     Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen
  •     Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, marine, maritime und limnologische Forschung
  •     Sichere, saubere und effiziente Energie
  •     Intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr
  •     Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Rohstoffe
  •     Integrative, innovative und reflektierende Gesellschaften
  •     Sichere Gesellschaften.


Förderfähig sind ebenfalls die Vorbereitung von Antragstellungen für grenzüberschreitend und projektförmig angelegte „Innovative Training Networks“ und „Research and Innovation Staff Exchanges“ im Rahmen von Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen.

Darüber hinaus können vorbereitende Maßnahmen mit Blick auf Antragstellungen zu einzelnen Förderlinien im Programmbereich „Führende Rolle der Industrie“ gestellt werden. Hierzu gehören in der Förderlinie „Führende Rolle bei grundlegenden und industriellen Technologien (Schlüsseltechnologien)“ die Themen Informations- und Kommunikationstechnologien, Nanotechnologie, Fortgeschrittene Werkstoffe, Biotechnologie und Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung.

Bei vorbereitenden Maßnahmen, die auf Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung ausgerichtet sind, sind die unter Nummer 1.1 genannten Zielländer eingeschränkt auf Polen, die Tschechische Republik, Litauen und Estland. Diese Maßnahmen sollten darüber hinaus fokussieren auf den Bereich der Public Private Partnership „Technologies for Factories of the Future“. Des Weiteren kann die Vorbereitung der geplanten Maßnahmen in Horizont 2020 zum Schließen der Innovationslücke in Europa gefördert werden. Konkret adressiert sind dabei Maßnahmen im Sinne des „widening-participation“-Ansatzes, um Kapazitäten für exzellente Forschung in weniger forschungs- und innovationsstarken Regionen zu entwickeln. Dies betrifft sowohl die infrastrukturelle und personelle Ausstattung, die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft als auch ein professionelles Forschungs- und Innovationsmanagement.


2.2 Europäische Territoriale Zusammenarbeit
Darüber hinaus werden vorbereitende Maßnahmen für die Antragstellung in forschungs- und innovationsrelevanten Programmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (INTERREG) gefördert. Dabei sind insbesondere die Schnittstellen zwischen den Prioritäten nationaler und regionaler Strategien der intelligenten Spezialisierung, den Bedarfsfeldern der Hightech-Strategie der Bundesregierung und, sofern relevant, den Prioritäten der EU-Strategien für den Ostsee- (http://www.balticsea-region-strategy.eu/) und den Donauraum (http://www.danube-region.eu/) zu adressieren.


2.3 Instrumente der Heranführungshilfe
Maßnahmen zur Vorbereitung der Antragstellung in relevanten Prioritäten der Instrumente der Heranführungshilfe (IPA) (http://ec.europa.eu/enlargement/instruments/overview/index_en.htm) sind förderfähig, sofern sie dem Zuwendungszweck und den Zielländern der Bekanntmachung (vgl. Nummer 1.1) entsprechen und die Zusammenarbeit mit deutschen Antragstellern durch komplementäre Maßnahmen (z. B. in der IPA-Komponente „grenzüberschreitende Zusammenarbeit“) ermöglichen.


Link zur Bekanntmachung: internationales-buero.de/de/851.php

Jährliche Ausschreibungen / Anträge jederzeit

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft

Ideen entwickeln – Initiative ergreifen – Zukunft gestalten

Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft Nachwuchswissenschaftler aus, die sich in ihren Dissertationen oder Habilitationen mit der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft und damit mit den zentralen ordnungspolitischen Fragestellungen des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen.

Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 35.000 Euro dotiert.

Zielsetzung des Forschungspreises

Es ist das Anliegen des RHI den ethischen Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wieder zu mehr Geltung zu verhelfen, die nicht allein auf Wettbewerb und Gewinnmaximierung basieren, sondern auch auf Solidarität und gemeinwohlverpflichteter Verantwortlichkeit. Der Preis soll dazu beitragen Forscher und Vordenker, die diesen Themenkomplex wissenschaftlich bearbeiten und exzellent allgemeinverständlich aufbereiten, in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Teilnahme Forschungspreis

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann beteiligen Sie sich und reichen Sie Ihre Dissertation oder Habilitation bei uns ein. Einsendeschluss ist der 31. Dezember eines jeden Jahres.

Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich auf den folgenden Internetseiten sowie in der Informationsbroschüre.

http://www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis/forschungspreis/

Communicator-Preis

Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird von der DFG ausgeschrieben. Dieser mit 50.000 € dotierte, persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.

Die Vorschläge aus unterschiedlichen Fachgebieten werden nach den Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalität und Nachhaltigkeit von einer Jury, bestehend aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten, beurteilt. Die DFG nennt dem Stifterverband den von der Jury gewählten Preisträger.

Der Communicator-Preis ist in Form eines Hologramms vom Kölner Maler und Medienkünstler Michael Bleyenberg gestaltet worden. Ein "Sandwich" aus Spiegel und Glas schließt eine holographisch belichtete Folie ein und ruht in einem Sockel aus massivem Acrylglas, mit dem Namen des Preisträgers.

[ausführlich]

BMAS: Förderrichtlinie zur „Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik“

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen.
Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und
  • Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Gefördert werden:

a) Projekte

  • die dazu dienen, verschiedene Institutionen im Bereich der Sozialpolitikforschung bundesweit zu vernetzen mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zu unterstützen und Synergien nutzbar zu machen;
  • in deren Rahmen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft neue Fragestellungen zu gesellschaftlich relevanten Themen auf innovative Weise bearbeitet werden;
  • die in den in Nummer 1.1 genannten Themenbereich fallen und darüber hinaus dazu beitragen können, der Sozialpolitikforschung in Deutschland neue inhaltliche und methodische Impulse zu geben.

b) Promotion

  • für Doktoranden mit Prädikatsexamen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaften, die eine Promotion zu einem sozialpolitischen Thema im Rahmen des genannten Themenbereichs anstreben.

c) Stiftungsprofessuren

  • in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Zunächst erfolgt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens die Einreichung von kurzen Projektskizzen, die auf Plausibilität und grundsätzliche Geeignetheit geprüft werden. Die Antragsteller, deren Skizzen für grundsätzlich förderfähig erachtet werden, können dann in einem zweiten Verfahrensschritt förmliche Förderanträge (ausführliche Vorhabenbeschreibung und Formantrag) einreichen. Die Förderentscheidung wird vom BMAS unter Berücksichtigung des Votums des wissenschaftlichen Beirats getroffen.

Es ist keine Deadline in der Bekanntmachung genannt.


Alle Informationen gibt es hier und hier.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft möchte geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern.

Kern des Maßnahmenbündels ist das Angebot, dass alle Leiterinnen und Leiter DFG-geförderter Projekte sowie die Hochschulen selbst Zusatzanträge stellen können, um qualifizierte Flüchtlinge - angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Die Zusatzanträge können auf alle Mittel gerichtet sein, die eine Einbindung der Flüchtlinge in das Projekt ermöglichen. Hierzu zählen insbesondere Gastmittel oder auch Personalstellen. Für die Einbindung von wissenschaftlich ausgewiesenen Personen eignet sich darüber hinaus vor allem das Mercator Modul.

Die Anträge können jederzeit formlos gestellt werden und sollten den Umfang von fünf Seiten (ohne CV und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten.

Weitere Informationen können Sie dem beigefügten Dokument entnehmen oder den Seiten der DFG:

www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2015/info_wissenschaft_15_82/index.html

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung

Das BFHZ wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird das BFHZ-CCUFB durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsverfahren

Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite des BFHZ befindet. Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ, bzw. extern  begutachtet.

Förderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren Förderumfang 5.000,--€ übersteigen, durchlaufen zusätzlich eine externe Evaluierung.

Haushaltsvorbehalt

Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite des BFHZ („Download").

Einreichung

Die Projekte müssen bis zum jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres) an folgende Adresse gerichtet werden:

An das Bayerisch-Französische Hochschulzentrum (BFHZ)
Arcisstr. 21
D-80333 München

Eine elektronische Fassung der endgültigen Projektanträge müssen ebenfalls vor Abgabefrist an honsdorf@lrz.tum.de gesendet werden.

Fördermöglichkeiten im Rahmen der EU-Zentralasienstrategie und der Zielsetzung der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung:

Ziel der Fördermaßnahme sind die Exploration und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung und die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit mit Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus, sowie mit Moldau und Belarus.


Was wird gefördert?

  • Maßnahmen zur Exploration und Anbahnung projektbezogener oder institutioneller Kooperationen
  • Thematische Schwerpunkte:
    • Umwelt, Nachhaltigkeit
    • Geotechnologie
    • Gesundheitswissenschaften
  • Projektanbahnung: Maßnahmen zur Konzeption und Planung von Projekten und Kooperationen, deren Förderung unter einem BMBF-Fachprogramm oder einem Programm der EU beantragt werden soll

Wer wird gefördert?

  • im Verbund mit Einrichtungen aus Zentralasien, dem Südkaukasus, Moldau und Belarus deutsche Hochschulen, forschungsaktive Kliniken, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland
  • Anträge mit Beteiligung von KMUs werden bei gleicher Qualität bevorzugt

Wie wird gefördert?

  • Ausgaben für Anbahnungsreisen, den projektbezogenen wissenschaftlichen Austausch, Expertentreffen und thematische Projektplanungsworkshops
  • in begründeten Einzelfällen:
    • Veranstaltungskosten
    • Sachmittel
    • Personalkosten
  • Gewährung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von bis zu 25 000 Euro / Projekt

Antragstellung:

  • einstufiges Förderverfahren
  • Erstellung der förmlichen Förderanträge mit elektronischem webbasiertem Antragssystem (ewa) des Internationalen Büros des BMBF (IB)
  • zusätzliche im elektronischen Antragssystem fertig gestellte endgültige Version mit Unterschriften der deutschen und ausländische Partner per Post an das Internationale Büro des BMBF (IB)

Anträge werden laufend entgegengenommen und bearbeitet.
 

Weitere Informationen finden Sie externer Link folgt hier.

Ansprechpartner im Internationalen Büro des BMBF (IB):

Internationales Büro des BMBF
beim Deutschen Zentrum fpr Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Fachliche Ansprechpartnerin: Dr. Anja Köhler

Telefon: +49 (0) 228-3821 458
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  anja.koehler(at)dlr.de

Administrativer Ansprechpartner: Holger Brehm

Telefon: +49 (0) 228-3821 472
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  holger.brehm(at)dlr.de

Der DAAD hat in diesem Jahr ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Programm für deutsche Wissenschaftler aufgelegt, die nach einer Mobilitätsphase im Ausland Interesse daran haben, dauerhaft wieder nach Deutschland zurückzukehren.

Das Programm "Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland" besteht aus zwei separaten Komponenten:

  • Einem Fahrtkostenzuschuss, der dazu dienen soll, Fachvortragsreisen oder Vorstellungsgespräche in Deutschland zu unterstützen oder zu ermöglichen
  • Einem Rückkehrstipendium mit der Förderungshöchstdauer von sechs Monaten, um die berufliche Wiedereingliederung in wissenschaftlichen Einrichtungen  in Deutschland zu unterstützen

Details können Sie doc hier entnehmen.

Ansprechpartner beim DAAD:

Frau Barbara Kirsch
Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
German Academic Exchange Service
Referat 521 - Internationalisierung von Forschung und wissenschaftlichem Nachwuchs
Kennedyallee 50
53175 Bonn
E-Mail: kirsch@daad.de
Tel.: 0228/8828615
Fax: 0228/88298615

Die VW-Stiftung fördert interdisziplinäre Symposien, Workshops und Konferenzen sowie Sommerschulen aller Fachgebiete.

Ziel der Initiative

Mit der Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben.

Förderangebot

Unterstützt werden können Symposien, Workshops und Konferenzen (bis zu 250 Teilnehmer) sowie Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmer). Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind

  • ein interdisziplinärer und internationaler Kontext,
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie
  • eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.


Die durch die VolkswagenStiftung geförderten Symposien, Workshops und Konferenzen finden im neu errichteten Tagungszentrum "Schloss Herrenhausen" in Hannover statt. Im Rahmen der "Symposienwochen der VolkswagenStiftung" stehen verschiedene Termine für die Durchführung Ihrer Veranstaltung zur Verfügung. Unter dem folgenden Link finden Sie die Termine der Symposienwochen.

Sommerschulen werden weiterhin in ganz Deutschland gefördert.

Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung für Symposien, Workshops und Konferenzen zudem die entsprechenden Stichtage. Um im Vorfeld zu klären, ob die von Ihnen geplante Veranstaltung den Kriterien des Programms entspricht, stehen Ihnen die fachlich zuständigen Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich rechts im Bereich "Was Antragsteller wissen müssen" unter "Information zur Antragstellung". Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Wichtiger Hinweis: Symposien und Sommerschulen, die thematisch zu anderen Förderinitiativen der VolkswagenStiftung gehören, können häufig innerhalb der jeweiligen Initiative gefördert werden.

Die Teilnahme an Tagungen oder Exkursionen wird nicht gefördert.

[ausführlich]

Mixed Methods in den Geisteswissenschaften?

In der Ausschreibung "'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften?" werden Vorhaben in den Geistes- und Kulturwissenschaften gefördert, die die Verknüpfung und das Zusammenwirken von qualitativ-hermeneutischen und digitalen Verfahren anhand einer gemeinsamen wissenschaftlichen Fragestellung ausloten. Es handelt sich um eine zunächst einmalige Ausschreibung.

Förderlinie 2: Workshops und kleinere Sommerschulen [Stichtag Anträge jederzeit]

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.volkswagenstiftung.de/de/mixedmethodsgeisteswissenschaften.html

Internationale Forschung in den Computational Social Sciences

Im Rahmen dieser Ausschreibung vergibt die VolkswagenStiftung Fördermittel für internationale Workshops und Sommerschulen sowie kooperative Forschungsvorhaben von Postdoktorand(inn)en.

Ziel der Initiative

In den vergangenen Jahren hat die Digitalisierung der Gesellschaft zu weitreichenden Veränderungen auf sozialer, politischer und wirtschaftlicher Ebene geführt. Daneben hat die "digitale Revolution" auch erhebliche Auswirkungen auf den Bereich der sozialwissenschaftlichen Forschung: Die Entwicklung und Nutzung neuer Medien hat eine zuvor nicht vorhandene Menge an Daten über menschliches Verhalten erzeugt, die nun für die Forschung zur Verfügung stehen. Diese Entwicklungen führen nicht nur zu neuen Möglichkeiten für die Sozialwissenschaften, sondern stellen sie zugleich vor methodische Herausforderungen. So ergibt sich eine erhebliche Bandbreite an Forschungsfragen im Bereich der "Computational Social Sciences", zu deren Bearbeitung die Stiftung mit diesem Förderkonzept beitragen möchte. Neben der Erforschung sozial relevanter Forschungsfragen möchte die Stiftung insbesondere die Vernetzung deutscher und internationaler Wissenschaftler(innen) unterstützen und zur Kompetenzentwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der "Computational Social Sciences" beitragen.

[ausführlich]

Ausschreibungen in Horizon 2020 werden laufend veröffentlicht. In den Bereichen für die Jahre 2016 und 2017 findet sich nur eine Auswahl der Ausschreibungen.

Alle aktuellen Ausschreibungen können im externer Link folgt Teilnehmerportal von Horizon 2020 eingesehen werden.

Einige der externer Link folgt Nationalen Kontaktstellen veröffentlichen die Calls auch thematisch sortiert, z.B.:

NKS Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften:

NKS Informations- und Kommunikationstechnologien:

NKS Lebenswissenschaften:

NKS zu den Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen:

NKS ERC: