Forschung

Forschungsförderung

Aktuelle Ausschreibungen

(Die Ausschreibungen sind nach dem Datum des Fristablaufs geordnet.)

 

2018

BTHA: Bayerisch-tschechische akademische Projekte 2018; Fristen: 15. Juni 2018 und 15. September 2018

Das Programmm der Bayerisch-Tschechischen Hochschulagentur fördert akademische Projekte bayerischer Hochschulen in Kooperation mit Partnern in Tschechien. Ziel dieses Programms ist es, den Weg für fortführende Kooperationen in Forschung und Lehre zu ebnen, sowohl inhaltlich als auch im Hinblick auf spätere Drittmitteleinwerbung, etwa für Anträge auf Forschungsförderungsprogramme des BMBF, der DFG oder der EU.

Unterstützt werden z.B. bayerisch-tschechische Konferenzen, wissenschaftliche Workshops, Sommer- und Winterschulen, Seminare, Exkursionen, Projektbesprechungen usw. Besonders begrüßt werden Projekte, die den wissenschaftlichen Nachwuchs (Masterstudierende, Promovierende) einbeziehen.

Vorgesehen ist die Förderung akademischer Projekte zwischen Bayern und Tschechien, die bis November 2018 durchgeführt und abgerechnet werden.

Beantragt werden können Fördermittel in Höhe von 1.000 bis 10.000 Euro (je nach Art und Umfang des Projekts). Eine Eigenbeteiligung ist erforderlich.

Alle Informationen finden Sie unter http://www.btha.cz/de/foerderung/akademische-projekte.

BMBF: Förderung von Forschungsprojekten mit Kanada unter der Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft (2 + 2-Projekte). Zweistufiges Verfahren, Frist 1. Stufe: 22. Juni 2018

Konkret wird die Zusammenarbeit von deutschen und kanadischen Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft in Form von "2 + 2-Projekten" im Bereich "Advanced Manufacturing – Industrie 4.0" gefördert. Unter "2 + 2-Projekten" werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Beteiligung mindestens einer deutschen und einer kanadischen Forschungseinrichtung und mindestens einem deutschen KMU und einem kanadischen Industriepartner verstanden. Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen und Erkenntnisse und verwertbare Forschungsergebnisse erwarten lassen, die zu neuen Technologien, Produkten und/oder Dienstleistungen führen.

Der Nutzen für Deutschland und Kanada sollte klar ersichtlich sein und Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aufgezeigt werden.

Inhaltliche Zielsetzung dieser Förderrichtlinie ist die Entwicklung und Einführung innovativer Lösungen zu Industrie 4.0. Die moderne Informations- und Kommunikationstechnik wirkt sich in zunehmendem Maße auf Produktionsabläufe aus, beide Bereiche werden in Zukunft eng verzahnt sein. Die technische Grundlage hierfür sind intelligente vernetzte ­Systeme. Deutschland und Kanada möchten innovative Lösungen gemeinsam entwickeln und die zukünftige Digitale Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam gestalten. Die adressierten Schwerpunkte schließen die Themen Maschinenbau und Automatisierung, Logistik und Dienstleistungen sowie IKT-Anwendungen im industriellen Umfeld ein. Dabei kann es sich sowohl um Prozess- wie auch Produktinnovationen handeln.

Es werden Verbundprojekte gefördert, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Forschungs- und Unternehmenspartnern aus Kanada das Thema "Industrie 4.0/Advanced Manufacturing" bearbeiten.

Darüber hinaus sollen die Vorhaben einen Beitrag zu folgenden kooperationspolitischen Zielen leist

  • Internationale Vernetzung in den genannten thematischen Schwerpunktbereichen
  • Vorbereitung von Folgeaktivitäten (z. B. Antragstellung in BMBF-Fachprogrammen, Horizont 2020)
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den zuvor genannten Schwerpunkten

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung und in der Regel mit maximal 900 000 Euro sowie für eine Dauer von 24 bis 36 Monaten gewährt werden.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 22. Juni 2018 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form über das Skizzentool PT-Outline (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/CAN182P2Z1) vorzulegen. Projektskizzen, die nach dem oben angegebenen Zeitpunkt eingehen, können möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.

Alle weiteren Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1591.html

BMBF-Ausschreibung: Förderung von Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet "Innovations- und Technologiepartnerschaften für die Mensch-Technik-Interaktion: Intelligente, vernetzte Gegenstände für den Alltag", zweistufiges Verfahren, Frist: 29. Juni 2018

Auszug aus der Ausschreibung:

Gegenstand der Förderung

Gefördert werden Innovations- und Technologiepartnerschaften für die MTI, durch die Konzepte des IoT auf bisher analoge Alltagsgegenstände übertragen bzw. erweitert werden, sodass diese durch eine Integration technischer Komponenten intelligenter und intuitiver bedienbar werden. Durch einen intelligenten Datenaustausch sollen Alltagsgegenstände Menschen aller Altersklassen eine komfortable, zuverlässige und bestenfalls unmerkliche Unterstützung bieten. Zusätzlich sollen das Vertrauen in die Technik und die Zuverlässigkeit für die Anwenderinnen und Anwender gewährleistet werden. Dazu bedarf es insbesondere einer engen Verzahnung von neuen Software- und Hardwarekonzepten, der Verwendung moderner Sicherheitstechniken sowie der stetigen Einbindung von Nutzern.

2.1 Modul 1: Entwicklung vernetzter Gegenstände

  • Entwicklung und Umsetzung neuer, miniaturisierter Sensorik/Aktorik
  • Entwicklung und Umsetzung innovativer Konzepte zur Realisierung einer impliziten Interaktion
  • Weiterentwicklung und Umsetzung neuer, intelligenter Konzepte zum Austausch und zur Interpretation von Daten mittels künstlicher Intelligenz (KI)

Querschnittsthemen der IT-Sicherheit und der Kommunikationstechnologie sind vollumfänglich nach aktuellem Stand der Technik zu berücksichtigen.

2.2 Modul 2: Aufbau von "Living Labs" für die empirische Forschung

 

Alle Informationen finden Sie unter: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1624.html

 

 

BMWi: Förderung sozialer Kompetenz in der dualen Ausbildung insbesondere zur Integration von Flüchtlingen, Frist: 30. Juni 2018

Das duale System der beruflichen Bildung in Deutschland ermöglicht Jugendlichen eine breit angelegte berufliche Qualifikation und sichert den Unternehmen die Fachkräfte von morgen. Für die Unternehmen spielen neben den Fachkenntnissen der beruflichen Qualifikation auch die Potenziale der Auszubildenden im Bereich der sozialen Kompetenz eine entscheidende Rolle. Hierzu gehören beispielsweise die Stärkung der Fähigkeiten, andere Menschen zu verstehen, zu respektieren und zu akzeptieren (einschließlich interkultureller Kompetenz), sich sozialadäquat und situationsangemessen zu verhalten, auf die Belange anderer einzugehen (Kundenorientierung), Teamfähigkeit, Motivation, Selbstmanagement, Konfliktbewältigung sowie die Fähigkeit, mit Enttäuschungen und Frustrationen umgehen zu können. Deshalb zählt dies auch zu den Pflichtausbildungsinhalten aller modernen dualen Berufe.

Die Vermittlung sozialer Kompetenz in der Ausbildung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Qualität der Ausbildung, zur Verhinderung vorzeitiger Vertragslösungen und damit entstehenden verlorenen Ressourcen für die Unternehmen sowie zur Erhöhung der Übernahmechancen nach Ende der Ausbildung. Im Zusammenhang mit der steigenden Digitalisierung in den Unternehmen (z. B. Einsatz neuer Technologien, zunehmende Projektarbeit, stärkere Kommunikation) nimmt auch die Bedeutung der sozialen Kompetenz zu. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Modellprojekte mit innovativen Ansätzen zur Stärkung der sozialen Kompetenz im Bereich der dualen Ausbildung für Auszubildende wie auch Ausbildende zu fördern. Gleichzeitig soll die Förderung der sozialen Kompetenz in der Ausbildung auch als ein Beitrag des BMWi für die Gesamtstrategie der Bundesregierung zur Bündelung und Weiterentwicklung der Demokratieförderung und Extremismusprävention eingebracht werden.

Wie im Folgenden erläutert, ermöglicht die Bekanntmachung des BMWi, herausragende Ansätze mit verschiedenen Herangehensweisen im Sinne von fundierten Unterstützungsangeboten zur Stärkung der sozialen Kompetenz zu entwickeln und umzusetzen. Die neuen erprobten Lösungen werden vom BMWi als gute Praxisbeispiele öffentlich gemacht, damit weitere Unternehmen davon lernen und profitieren können, u.a. könnten die Beispiele guter Praxis durch das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung verbreitet werden.

Berücksichtigt werden können vor allem solche Modellprojekte, die bei einer nachgelagerten Umsetzung besonders praxistauglich und finanzierbar sind. Gegenstand der Förderung sind weiterhin u. a.:

  • neuartige Formate zur Vermittlung sozialer Kompetenz an Auszubildende und Ausbildende;
  • zielgruppenadäquate Ansätze zur Sensibilisierung und Information von Ausbildenden für die Stärkung sozialer Kompetenz von Auszubildenden auch junger Flüchtlinge in Ausbildung;
  • berufs-/branchenspezifische oder regionale Netzwerke zur Stärkung sozialer Kompetenz von Auszubildenden und Ausbildenden;
  • Maßnahmen zur Stärkung der sozialen Kompetenz von Jugendlichen, die eine betriebliche Berufsausbildung in einer größeren Entfernung zu ihrem Wohnort absolvieren [wegen auswärtiger Unterbringung verlieren sie ihre sozialen Kontakte/Netzwerke];
  • Vermittlung interkultureller Kompetenzen sowie Kenntnisse über den deutschen Arbeitsmarkt zur erfolgreichen Integration von Flüchtlingen (Tandembildung/Mentoring deutsche/ausländische Auszubildende).

Bei Vorhaben auf Ausgabenbasis wird die Zuwendung als nicht rückzahlbarer Zuschuss (Projektförderung) in Form einer Anteilsfinanzierung von höchstens 80 % der förderfähigen Ausgaben gewährt. Daher bitten wir Sie, bei Interesse an einer Antragstellung frühzeitig mit Z/FFT Kontakt aufzunehmen. Die Bewerbungen können zum 30. Juni 2018 eingereicht werden.

Auszug aus der Bekanntmachung. Die vollständige Bekanntmachung finden Sie unter dem unten genannten Link: www.dlr.de/pt/Portaldata/45/Resources/dokumente/foerderangebote/Foerderbekanntm.Soziale_Kompetenz-Bundesanzeiger.pdf

BMBF: Integration der Region Mittelost- und Südosteuropa in den Europäischen Forschungsraum (Bridge2ERA), Fristen: 30. Juni, 2018, 30. September 2018, 17. Dezember 2018

Im Rahmen  des Förderprogramms "Integration der Region Mittelost- und Südosteuropa in den Europäischen Forschungsraum" (Bridge2ERA) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung werden die Bildung von Konsortien für Forschungs- und Entwicklungsprojekte und die Ausarbeitung von Förderanträgen bei der Europäischen Union finanziell unterstützt. In diesem Jahr können zu vier Terminen Projektskizzen eingereicht werden (31. März, 30. Juni, 30. September, 17. Dezember).

Die Ausschreibung finden Sie hier: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1630.html

Unterstützung bei der Gewinnung von Konsortialpartnern in Mittelost- und Südosteuropa bietet auch BAYHOST (www.bayhost.de).

VW-Stiftung: Künstliche Intelligenz - Fristen: 5. Juli 2018 sowie 4. Juli 2019

Künstliche Intelligenz ─ Ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft von morgen

  • Fachgebiet: Technikwissenschaften in Verbindung mit Gesellschafts- und/oder Geisteswissenschaften
  • Förderart: Forschungsprojekte
  • bis zu 1,5 Mio. Euro
  • max. 4 Jahre
  • Wissenschaftler(innen) aller Karrierestufen nach Promotion; internationale Kooperationspartner(innen) möglich
  • Interdisziplinäres Konsortium, integrative Forschungsansätze der Gesellschafts- und Technikwissenschaften
  • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation, Zusatzförderung für geflohene Wissenschaftler(innen)

Ziel der Initiative

Die Initiative zielt im Kern auf gemeinsame, integrative Forschungsansätze der Gesellschafts- und Technikwissenschaften. Vor dem Hintergrund der unter dem Begriff "Künstliche Intelligenz" stattfindenden aktuellen und sich abzeichnenden Entwicklungen sollen ausgehend von Gegenwartsdiagnosen neue Sichtweisen und Erkenntnisse mit Blick auf die Zukunftsgestaltung der Gesellschaft wie auch der Technologie ermöglicht werden. Hierbei sollen neuartige Projektkonstellationen und interdisziplinäre Zusammenarbeit für ein wissenschaftliches wie gesellschaftlich hoch relevantes und aktuelles Themenfeld ermöglicht und durch die entsprechenden Perspektivenwechsel zu neuen Sichtweisen und Lösungsansätzen erreicht werden. 

Stichtage sind der 05. Juli 2018 sowie 04. Juli 2019.

BAYLAT-Anschubfinanzierung für neue Projekte in Forschung und/oder Lehre: Förderjahr 2019, Frist: 24. Juli 2018

Das Bayerische Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT) gibt die BAYLAT-Anschubfinanzierung für neue Projekte in Forschung und/oder Lehre zwischen WissenschaftlerInnen aus Bayern und Lateinamerika bekannt. Dies geschieht im Rahmen der Strategie des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst (StMWK) zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung und mit dessen finanzieller Unterstützung. 

Fördergegenstand der BAYLAT-Anschubfinanzierung sind Projektvorschläge in Forschung und/oder Lehre, welche die Schaffung neuer und dauerhafter Kooperationen zwischen bayerischen und lateinamerikanischen Partnerinstitutionen bzw. Projektpartnern mit Letter of Intent beabsichtigen.  

Die neuen Projekte müssen von beiden Projektpartnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden.

Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen. Insbesondere ist bei der Projektplanung und Kalkulation darauf zu achten, dass nach Möglichkeit ein Gleichgewicht zwischen Projektreisen der bayerischen WissenschaftlerInnen nach Lateinamerika und der lateinamerikanischen WissenschaftlerInnen nach Bayern vorliegt. Die Reisen der lateinamerikanischen WissenschaftlerInnen können aus den Fördergeldern übernommen werden, wenn sie im Antrag entsprechend begründet werden.

Gefördert werden können neue und innovative Projekte, die unter die Definition der BAYLAT-Anschubfinanzierung fallen.

Die BAYLAT-Anschubfinanzierung unterstützt:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben
  • Konzeption gemeinsamer Studiengänge
  • Gemeinsame Projekte zur Verbesserung der Lehre

Die Anschubfinanzierung umfasst Reise- und Aufenthaltskosten. Die maximale Fördersumme liegt bei 6.000€ pro Antrag. Bitte beachten Sie, dass dies die maximale Fördersumme ist und Sie auch im Förderfall mit eventuellen Kürzungen der beantragten Fördersumme rechnen müssen.

 

Bewerbungsfrist ist der 24. Juli 2018.

Anträge können über die Onlineplattform OASys eingereicht werden:  https://anschub.oasys.baylat.org/

BMBF: Förderung von Maßnahmen Internetbasierte Dienstleistungen für komplexe Produkte, Produktionsprozesse und -anlagen (Smart Services); zweistufig, Frist 1. Stufe: 27. Juli 2018

Gefördert werden Projekte in den nachfolgend beschriebenen Bereichen. Alle Informationen zu Förderfähigkeit von Kosten und Beteiligungsregeln finden Sie unter https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1668.html

Dienstleistungsinnovationen für Produktionsprozesse und -anlagen

Als wesentlicher Wettbewerbsfaktor für produzierende Unternehmen stellt die erhöhte und zuverlässige Verfügbarkeit von Produktionsanlagen eine der wichtigsten operativen Zielgrößen dar. Sie beeinflusst direkt die Effizienz der Wertschöpfungsprozesse in der Fabrik der Zukunft. Hierzu zählen bspw. die Steigerung der Ressourcen- und Anlagen­effizienz in der Produktion, die Gewährleistung einer hohen Prozessstabilität und Produktqualität, die Verbesserung von Arbeitssicherheit und Umweltschutz, die Sicherstellung einer kundenbedarfsbezogenen Anlagenverfügbarkeit sowie der Erhalt und die Verbesserung der Produktivität des Anlagevermögens. Hinsichtlich dieser vielfältigen Anforderungen im produzierenden Gewerbe besteht ein hoher Bedarf an ganzheitlichen Managementlösungen mit transparenter Informationsbereitstellung. Produzierende Unternehmen sollen dabei unterstützt werden, wirtschaftliche Effizienz durch stabile und effiziente Produktions- und Produktionsunterstützungsprozesse unter Nutzung intelligenter Systeme zu erreichen. Der Unterstützung der Instandhaltung durch Smart Services, die Daten aus Maschinen und betrieblichen Anwendungssystem verarbeiten und über geeignete Assistenzsysteme kontextsensitiv bereitstellen, kommt hierbei eine entscheidende Bedeutung zu.

Gefördert werden folgende FuE-Arbeiten:

  • Konzepte und technologische Ansätze für kooperative und kollaborative VR (Virtual Reality)- und AR (Augmented Reality)-Anwendungen im Serviceumfeld
  • Verbindung von AR-Assistenz mit Informationsvisualisierung und Visual Analytics (z. B. Einbeziehung aktueller Sensordaten und deren Visualisierung in einer AR-Assistenzumgebung zur Unterstützung fundierter Entscheidungen)
  • Durchgängige und skalierbare AR-Assistenz im Maschinen- und Anlagenbau – von der gesamten Anlage (z. B. große Chemieanlage) bis zum Bauteil (z. B. Ventil)
  • Verknüpfung von Assistenz-Systemen mit den Systemen der Produktionsplanung und -steuerung zur Generierung von flexiblen Anleitungen

Integrative Smart Service-Konzepte für wissensintensive Dienstleistungen

Aufgrund der exponentiell zunehmenden Menge an Daten, welche zeitnahe Rückschlüsse auf den Produktionsprozess erlauben und komplexe Produkte generieren können, werden wissensintensive Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette erst möglich und wirtschaftlich nutzbar. Zur effizienten, kundenorientierten Erbringung wissensintensiver Dienstleistungen setzen Dienstleister innovative IuK-Technologien ein. Die konsequente Einbindung von Daten in die Entwicklung sowie die Erbringung neuer Dienstleistungsangebote für komplexe Produkte führt zu neuen Wertschöpfungsstrukturen und diese wiederum zu neuen Geschäftsmodellen.

Auf dem Weg zu einer integrierten Lösung aus Produkten und Dienstleistungen sind tiefgreifende Veränderungs­prozesse in allen Unternehmensbereichen zu erwarten. Bereits heute existieren Geschäftsmodelle, die den Mehrwert und die Akzeptanz nutzungsbasierter Leistungen für komplexe Produkte zeigen. Beispielsweise erzielen Hersteller von Flugzeugturbinen einen erheblichen Anteil ihrer Wirtschaftserträge mit Dienstleistungen, indem das Geschäftsmodell verändert wurde. Die Flugzeugturbinen werden nicht nur verkauft, sondern deren Nutzung wird pro genutzte Flugstunde angeboten und verkauft („Power by the hour“-Modell).

Gefördert werden folgende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten:

  • Bündelungen von Produkten mit internetbasierten und physischen Dienstleistungen sowie mit digitalen Ertrags- und Geschäftsmodellen zu Produkt-Services-Systemen (z. B. Performance Contracting, Power-by-the-Hour, Pay-per-X, etc.)
  • Entwicklung und Erprobung von integrierten Smart-Service-Plattformen (z. B. für die Bereitstellung erweiterter Service-Informationen eines Maschinenherstellers)
  • Integration von Software-Services in der Produktentstehungsphase und -nutzung (z. B. Crowd-Services für das Testen und den Support von komplexen Produkten)
  • Entwicklung und Erprobung nutzungs- und kundenorientierter Geschäftsmodelle für komplexe Produkte (z. B. verstärkte Integration der Kundenanforderungen, Angebot von Nutzungsrechten)

Zur Sicherstellung der Qualität dieser internetbasierten Dienstleistungen (Smart Services) sind neue Ansätze und Konzepte zu entwickeln und als Bestandteil des Lösungsansatzes vorzusehen (z. B. Service-Excellence-Gedanke nach DIN SPEC 77224). Zu berücksichtigen sind ferner Forschungsstand und -ergebnisse aus den Bereichen Cloud-Technologien, Design Thinking, Service Analytics, Smart Services und Produkt-Service-Systemen (Stand der Technik).

Um eine breite Akzeptanz in Wirtschaft und Gesellschaft für die angestrebten Smart Services zu erzeugen, ist ein expliziter, rechtskonformer und verantwortlicher Umgang mit Prozess-, Kunden- und Beschäftigtendaten unabdingbar. Datensicherheit und Datenschutz, Persönlichkeits- und Eigentumsrechte müssen gewahrt bleiben. Hierbei sollten Nutzungsdaten, -muster und -routinen so erfasst und bereitgestellt werden, dass Rahmenbedingungen des Datenschutzes und der Datensicherheit eingehalten werden. Gegebenenfalls sind auch weitere ethische Aspekte in aus­zuarbeitende Konzepte angemessen einzubeziehen.

Im Fokus dieser Bekanntmachung stehen anwendungsnahe und unternehmensgetriebene Dienstleistungsentwicklungen für komplexe Produkte, Produktionsprozesse und -anlagen. Als Projektergebnisse werden Entwicklungsdienst­leistungen, Leitfäden und Einführungsstrategien erwartet, die beispielhaft an konkreten Anwendungsszenarien erprobt werden.

Gefördert werden risikoreiche Verbundprojekte, die ein arbeitsteiliges und interdisziplinäres Zusammenwirken von Unternehmen mit Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen erfordern, wobei eine möglichst hohe Beteiligung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) an den Verbundprojekten erwartet wird.

Die Projekte sollen einen deutlichen Fortschritt gegenüber dem Stand der Technik aufzeigen. Die Projektergebnisse sollen branchenweit übertragbar sein, obgleich die projektbezogenen Musteranwendungen firmenspezifisch sein dürfen. Die Innovationen sollen einen signifikanten Beitrag zur Standortsicherung leisten und einen breiten volkswirtschaftlichen Nutzen anstreben.

Eine Ergebnisverwertung durch die Unternehmen ist sicherzustellen.

VW-Stiftung: Experiment! - Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen - Frist: 1. August 2018

nächster Termine: 1. August 2019

Ziel

Die Exploration ausgesprochen gewagter Forschungsideen, die etabliertes Wissen grundlegend herausfordern, unkonventionelle Hypothesen, Methodik oder Technologien etablieren wollen oder ganz neue Forschungsrichtungen in den Blick nehmen, wird derzeit kaum über das in Deutschland etablierte Förderangebot berücksichtigt. Hier setzt die Förderinitiative "Experiment!" an, mit der die VolkswagenStiftung grundlegend neue Forschungsvorhaben mit ungewissem Ausgang in der Startphase unterstützt. Ein Scheitern des Konzeptes und unerwartete Befunde werden als Ergebnis akzeptiert.

Förderangebot

Das Angebot richtet sich an Forscher(innen) aus den Natur-, Ingenieur-, und Lebenswissenschaften (einschließlich unmittelbar benachbarter Disziplinen aus den Verhaltenswissenschaften), die eine radikal neue und  riskante Forschungsidee austesten möchten. Sie erhalten die Möglichkeit, während einer auf 120.000 Euro und 18 Monate begrenzten explorativen Phase erste Anhaltspunkte für die Tragfähigkeit ihres Konzeptes zu gewinnen. Gegen Ende der Förderung  wird die Entwicklung der Projekte bei einem von der Stiftung veranstalteten "Forum Experiment!" betrachtet.

Als Antrag genügt eine kurze Skizze. In der Begutachtung geht die Stiftung einen völlig neuen Weg. Zuerst werden die rund 120-140 passendsten Anträge hausintern vorausgewählt. Eine interdisziplinäre Wissenschaftsjury bewertet nur diese anonymisierten Ideen (doppel-blind) und schließt qualitativ ungenügende Anträge aus. Aus dem Pool von Anträgen, die den Programm- und Qualitätskriterien genügen, wählt die Jury die überzeugendsten Anträge aus (ca. 15-20 Bewilligungen). Anschließend werden per Los ebenso viele Anträge gezogen (weitere 15-20 Bewilligungen). Auf diese Weise erhalten auch Ideen, die ansonsten leicht übersehen werden, eine Chance. Das Losverfahren als neues Auswahlelement und das gesamte Vorgehen werden begleitend evaluiert. 

Weitere Informationen zur Förderinitiative sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Bitte beachten Sie unbedingt auch unsere Hinweise zu häufig gestellten Fragen in den FAQs. Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Hintergrund

Die Förderinitiative "Experiment!" wurde im November 2012 eingerichtet. Die Initiative erfreut sich mit durchschnittlich mehr als 500 Anträgen pro Stichtag einer außerordentlichen Resonanz. Bewilligt wurden 67 Vorhaben vor Einführung des Losverfahrens: 13 aus 704 (2013), 19 aus 630 (2014), 17 aus 425 (2015) und 18 aus 544 Anträgen (2016).

Horizon 2020: Digital Security Topics, Frist: 23. August 2018

  • SU-DS01-2018: Cybersecurity preparedness - cyber range, simulation and economics
  • Specific Challenge:

    The digital infrastructure, upon which other sectors, businesses and society at large critically depend, must be resilient and trustworthy, and must remain secure despite the escalating cyber-threats. New technologies and their novel combinations require innovative ways to implement security measures and to make new security-related assumptions, identifying "zero-day" or potential unknown vulnerabilities, forecasting new threats (plus their cascading effects) and emerging attacks, and managing cyber risks.

    Many organisations are unable to forecast and/or estimate the impacts of a cyber-risk. This results often in insufficient and/or irrelevant investments to ensure a more cyber secure environment. In addition, cybersecurity experts and professionals need to continuously adapt their expertise to a constantly evolving landscape with increasingly sophisticated and novel cyber-attacks, a widening surface of exposed ICT systems and services and a set of relevant changing legislation. In a connected EU society, there is an urgent need for highly competent cybersecurity professionals, and security experts need to be in a constant learning process, to match the quick rate of evolution of the cyber threats, attacks and vulnerabilities.

    Cybersecurity skills need to be continuously advanced at all levels (e.g. security officers, operators, developers, integrators, administrators, end users) in order to enable cybersecurity, digital privacy and personal data protection within the EU Digital Single Market.

  • SU-DS04-2018-2020: Cybersecurity in the Electrical Power and Energy System (EPES): an armour against cyber and privacy attacks and data breaches
  • Specific Challenge:

    The Electrical Power and Energy System (EPES) is of key importance to the economy, as all other domains rely on the availability of electricity, hence a power outage can have direct impact on the availability of other services (e.g. transport, finance, communication, water supply) where backup power is not available or the power restoration time goes beyond the backup autonomy.

    With the transition to a decentralised energy system, digital technologies are playing an increasingly important role in the EPES: they contribute reducing the energy consumption; they enable the integration of higher shares of renewables and promote a more energy efficient system. At the same time, with the growing use of digital devices and more advanced communications and interconnected systems, the EPES is increasingly exposed to external threats, such as worms, viruses, hackers and data privacy breaches.

    Without appropriate cyber-defence measures, systems access could be violated (e.g. with the malware spreading over the system) and may cause power outages, damages and cascading effects to interconnected systems, and energy services. Therefore, with increased digitalisation, the EPES will face an increasing range of threats requiring an attentive evaluation of the cyber security risk that allows taking proper countermeasures. For example, the growing use of interconnected smart devices in the EPES will increase the number of access points (e.g. smart meters, IoT), hence increasing the exposure to cyberattacks. Also, even if security improvements may have been made since, older technologies used in legacy systems such as SCADA/ICS (Supervisory Control and Data Acquisition System/Industrial Control Systems) were designed in times when cybersecurity was not part of the technical specifications for the system design.

    On the other side, a control system in the EPES that is under attack might not be easily disconnected from the network as this could potentially result in safety issues, brownouts or even blackouts. At the same time, with the decentralisation leading to a distributed energy system, microgrid operations and/or islanding could be further exploited against cyber-attacks and cascading effects in the EPES.

    In order to pursue the integration of the renewables within the existing EPES and to ensure that it benefits from the advantages brought by a modern digitalised electricity grid, there is a need for new security approaches detecting and preventing threats with severe impacts and to shield the electric system against cyber-attacks. Without an adequate strategy and measures to protect the energy system from cyber-attacks, the energy transition would be more risky, more costly and possibly in danger.

  • SU-DS05-2018-2019: Digital security, privacy, data protection and accountability in critical sectors
  • Specific Challenge:

    In critical vertical sectors/domains, cybersecurity technologies deployed in several application domains should be aligned to the specific domain needs, linking the demand and supply sides for such cyber technologies. In the context of an increased digitization and also of growing complexity of cyber-attacks, there are certain sectors/subsectors identified as critical from the point of view of cybersecurity needs in the NIS Directive: energy (electricity, oil, gas), transport (air transport, rail transport, water transport, road transport), banking, financial market infrastructures, health sector (health care settings, including hospitals and private clinics), drinking water supply and distribution, and digital infrastructure. These sectors are important customers of cybersecurity solutions; hence it is of outmost importance to facilitate the engagement of end-users towards defining and providing sector-specific common requirements about digital security, privacy and personal data protection. Building security, privacy and personal data protection by design and by default, principles and standards should be clearly defined to protect the critical infrastructures in these sectors and ensure personal data integrity and confidentiality.

    For transport domain, security must be managed pro-actively over the system as a whole. This must also extend to include interfaces to critical supporting infrastructures such as communication networks and satellite systems. The complexity of the transport sector finds its roots in the diversity of components that build the solutions in use and the very long lifecycle of these components. The challenge is to migrate these solutions, systems, and infrastructures to a higher level of cybersecurity.

    ICT enables the healthcare sector to provide efficient, effective, cross-border top-quality healthcare services improving the public healthcare. Healthcare operations, services and applications are provided via various interconnected infrastructures, systems, entities and people. Personalized medicine is on the brink of becoming a successful approach in treating diseases. This increases the complexity of the pharmaceutical supply chain and raises the importance of achieving a zero error rate in the supply of personalized medications. Cybersecurity in this respect is safety critical and novel approaches are needed to ensure traceability and zero error deliveries. Moreover, requirements related to data protection legislation should also be taken into account, as health is a very sensitive sector from this point of view[1].

    This interconnectivity reveals various threats, making the healthcare ecosystem vulnerable to catastrophic attacks with high impact to healthcare institutions and people's lives. The healthcare industry has seen a major rise in cyber-attacks over the past two years, and data breaches increasingly damage the healthcare industry as well as the privacy and personal data protection of the people. Vulnerable patients’ records management systems can be attacked leading to unauthorised disclosure of and access to personal data concerning health. Connected medical devices are increasingly used, in particular wearables and home health monitoring devices which often transmit sensitive data over unsecure wireless networks from the patients’ home to the hospitals exposing the privacy and personal data of the patients and the resilience of the healthcare infrastructures.

    Digital technologies are also profoundly changing the financial sector. Cybersecurity solutions are essential to make possible digital technologies for finance and for the stability of the financial sector which must respond to increasingly sophisticated cyber-attacks.

Horizon 2020: Social Sciences and Humanities (SSH) aspects of the Clean-Energy Transition, Fristen: 27. August 2018 und 6. September 2019

Specific Challenge:

The clean-energy transition doesn't just pose technological and scientific challenges; it also requires a better understanding of cross-cutting issues related to socioeconomic, gender, sociocultural, and socio-political issues. Addressing these issues will help to devise more effective ways of involving citizens and to better understand energy-related views and attitudes, ultimately leading to greater social acceptability as well as more durable governance arrangements and socioeconomic benefits.

Scope:

In 2018, proposals should be submitted under the theme "Social innovation in the energy sector" and in 2019 under the theme "Challenges facing carbon-intensive regions". They should address one or several of the questions listed under the respective sub-topics below. All proposals should adopt a comparative perspective, with case studies or data from at least three European Union Member States or Associated Countries.

2018:

Social innovation[1] in the energy sector: The energy transition has given rise to various forms of social innovation, such as the emergence of energy cooperatives or that of energy "prosumers" consuming but also producing energy. Urban areas have emerged as major hubs for these trends, given the close proximity between citizens, businesses and institutions, facilitating linkages between sectors and the emergence of new business and service models, as well as associated governance arrangements. These issues need to be studied in more detail, with a particular focus on the following questions:

  • What characterizes successful examples of social innovation in the energy sector?
  • What enabling conditions facilitate social innovation in the energy sector and how can it be encouraged? What factors work against it?
  • In what way does social innovation contribute to the preservation of livelihoods and the development of new business and service models in the energy sector?
  • In what way does social innovation contribute to making energy more secure, sustainable and affordable? Does social innovation lead to greater competitiveness and if so, how?
  • Under what conditions does social innovation lead to greater acceptance of the transition towards a low-carbon energy system?

2019:

Challenges facing carbon-intensive regions: The transition to a low-carbon energy system and economy poses particular challenges for regions that are still heavily dependent on fossil-fuel-based industries or the extraction of fossil fuels themselves ("coal and carbon-intensive regions"). At the same time, this transition offers major opportunities for developing new lines of business and for increasing the competitiveness of structurally weak regions. Focusing on the past 5-10 years up to the present, particular attention should be focused on the following issues:

  • What are the principal socio-economic challenges facing coal and carbon-intensive regions today and what effect have these had on livelihoods and the sustainability of local and regional economies?
  • What coping strategies have emerged in recent years? What are the principal differences between regions that are coping well and those that are not?
  • To what extent have coal and carbon-intensive regions experienced outward migration in recent years and in what way has this affected their social and demographic composition?
  • What effect, if any, have these changes had on the rise of populism and of anti-democratic attitudes in the regions concerned?

The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU of between EUR 1 and 3 million would allow this specific challenge to be addressed appropriately. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Expected Impact:

The proposed research will:

  • provide a better understanding of socioeconomic, gender, sociocultural, and socio-political factors and their interrelations with technological, regulatory, and investment-related aspects, in support of the goals of the Energy Union and particularly its research and innovation pillar;[2]
  • yield practical recommendations for using the potential of social innovation to further the goals of the Energy Union, namely, to make Europe's energy system more secure, sustainable, competitive, and affordable for Europe's citizens;
  • yield practical recommendations for addressing the challenges of the clean-energy transition for Europe's coal and carbon-intensive regions, including socioeconomic and political ones.

Horizon 2020: ERC Advanced Grant, Frist: 30.08.2018

Zielgruppe der ERCAdvanced Grants sind etablierte, aktive Wissenschaftler/innen mit einer herausragenden wissenschaftlichen Leistungsbilanz. Bei der Begutachtung der wissenschaftlichen Leistung sind die letzten zehn Jahre vor der Antragstellung maßgeblich.
Als Grundlage für die Bewertung zieht der ERC in der Begutachtung – je nach Disziplin in unterschiedlicher Gewichtung – die Publikationen als Erstautor/in in führenden internationalen Zeitschriften, (übersetzte) Monographien, Patente, Vorträge auf internationalen Konferenzen, Forschungsexpeditionen, die Organisation von internationalen Konferenzen sowie (inter-)nationale Wissenschaftspreise und Akademiemitgliedschaften der Antragsteller/in heran.


Kurzinformation:

Zielgruppe: etablierte Wissenschaftler/innen jeder Nationalität mit einer herausragenden Forschungsleistung in den letzten zehn Jahren

Budget und Laufzeit: maximal 2,5 Millionen Euro (in Ausnahmefällen zusätzlich einmalig bis zu 1 Millionen Euro) für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren

Forschungsthema: offen für alle Forschungsbereiche ("bottom up")

Förderung: 100 % der direkten Kosten plus 25 % Overhead für indirekte Kosten

Gastinstitution: Universitäten/Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen, internationale Organisationen und Unternehmen mit Sitz in einem EU-Mitglied- bzw. an das Rahmenprogramm Assoziierten Staat

Antragstellung: einstufige Online-Einreichung zu festgelegten Antragsfristen und zweistufiges Begutachtungsverfahren

(Quelle: http://www.eubuero.de/erc-adg.htm )

BMBF-Ausschreibung: "Zukunft der Arbeit: Mittelstand – innovativ und sozial" im Rahmen des FuE-Programms "Zukunft der Arbeit" Teil des Dachprogramms "Innovationen für die Produktion, Dienstleistung & Arbeit von morgen", zweistuf. Verf. - Frist: 01.09.2018

Auszug aus der Ausschreibung:

2. Gegenstand der Förderung

2.1  Verbundprojekte

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert auf der Basis der Förderrichtlinie "Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen" FuE1-Vorhaben mit dem Ziel, übertragbare Konzepte und Modelle zu entwickeln, die die spezifischen Anforderungen der Arbeit an und mit Menschen vor dem Hintergrund des technologischen und gesellschaftlichen Wandels abbilden. Die Verwertbarkeit und die Übertragbarkeit von Ergebnissen in die Praxis muss zudem dargestellt werden. Gegenstand der Förderung sind FuE-Aufwendungen im Rahmen unternehmens- und organisationsgetriebener, vorwettbewerblicher Verbundvorhaben zum Thema "Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen".

In den Verbundprojekten sind mindestens die folgenden Inhalte systematisch und in ihrer Gesamtheit gemeinsam zwischen Unternehmen, Forschungspartnern und gegebenenfalls weiteren relevanten Akteursgruppen zu bearbeiten. Die hierfür grundlegenden Erfolgsfaktoren sind im Programm "Zukunft der Arbeit" beschrieben (ebd. S. 14 bis 18).

Die Vorhaben sollen konkrete, innovative Gestaltungsmöglichkeiten exemplarisch darstellen, die in betrieblichen Anwendungsszenarien erprobt und evaluiert werden sowie Optionen für ihre künftige Übertragbarkeit darlegen. In den Lösungsansätzen sind unter anderem der Aufbau notwendiger Kompetenzen für die Arbeit an und mit Menschen zu erarbeiten und die im Arbeitsumfeld potenziell aufkommenden Formen psychischer Belastungen zu berücksichtigen. Die Vorhaben sollen dabei Konzepte entwickeln und umsetzen, die die Ganzheitlichkeit, Anforderungsvielfalt, Autonomie und Lern- sowie Entwicklungsmöglichkeiten der Arbeit an und mit Menschen einbeziehen.

Die Vorhaben sollen sich an den folgenden, inhaltlich in sich zusammenhängenden Punkten orientieren, für die sich für das Arbeiten an und mit Menschen Handlungsbedarfe und Forschungsfragen ergeben:

Methoden und Instrumente für die Arbeit an und mit Menschen im digitalen Wandel:

Im Zusammenhang mit dem digitalen Wandel sind Ansätze zur Neugestaltung von Abläufen und Prozessen, die eine innovative und gute Arbeit an und mit Menschen fördern und ermöglichen, zu entwickeln und in Anwendungsszenarien zu erproben. Sie sollen einerseits die Charakteristika der Interaktion mit Kunden, Klienten und Patienten berücksich­tigen, wie z. B. den Umgang mit Unbestimmtheiten, den Einfluss von Emotionen und Gefühlen, Steuerung durch Kunden sowie situatives Handeln. Andererseits sollen sie Methoden und Instrumente entwickeln und zur Verfügung stellen, die die Arbeitenden bei dieser Aufgabe unterstützen. Dazu zählen beispielsweise Assistenzsysteme, Konzepte für Schutzräume oder neuartige Arbeitszeitmodelle. Die Ansätze zur Neugestaltung von Abläufen und Prozessen sollen entwicklungs- und lernförderliche Arbeitsbedingungen favorisieren sowie auch biografischen und genderspezifischen Anforderungen Rechnung tragen.

Gestaltung und prozessbegleitende Analyse von Geschäftsmodellen der interaktiven Arbeit:

Geschäftsmodelle der Arbeit in Interaktion mit Menschen, die die Besonderheiten und Marktpotenziale im Umgang mit Kunden, Klienten oder Patienten hervorheben, sollen entwickelt und prototypisch umgesetzt werden. Es ist darzulegen, welche Veränderungen und Anforderungen für die Arbeit an und mit Menschen sich vor dem Hintergrund der Digi­talisierung und des gesellschaftlichen Wandels ergeben und welche Maßnahmen notwendig sind, um Angebote in diesem Bereich zu sichern. Überdies sind Strategien, die eine Balance zwischen den Interessen von Leistungs­empfängern und Leistungsanbietern ermöglichen sowie innovative Konzepte für eine nachhaltige Bindung von Kunden, Klienten und Patienten zu erarbeiten. Ganzheitlich prozessbegleitende Wirkungsanalysen für die zu erarbeitenden Geschäftsmodelle sowie Ansätze zur Bewertung des generierten Mehrwerts, der infolge der interaktiven Arbeit entsteht, sollen dabei die Modellentwicklung flankieren.

Neue Formen der Organisation innerbetrieblicher Zusammenarbeit und Führung:

Ausgangspunkt hierbei ist die Änderung der Arbeitsorganisation durch technologische und gesellschaftliche Um­brüche. In Anwendungsszenarien ist zu erproben, wie die Arbeit an und mit Menschen als gute Arbeit organisiert und wie Transformationsprozesse im gemeinschaftlichen und sozialpartnerschaftlichen Zusammenwirken innerhalb einer Organisation erfolgreich gestaltet werden können. Es gilt insbesondere zu untersuchen, wie sich organisatorische und koordinierende Aufgaben verändern, wenn beispielsweise vernetzte und/oder automatisierte Prozesse Teile der Koordination und Organisation autonom übernehmen. Dabei sind Aspekte der Organisation von Führungsverantwortung, der Gestaltung von Führungsprozessen sowie die Rolle der Führungskultur und Autonomie herauszuarbeiten. Die Übertragbarkeit der zu erarbeitenden Lösungsansätze auf andere Unternehmen ist im Vorhaben zu belegen.

2.2  Wissenschaftliches Projekt

Über die einzelnen zu fördernden Verbundvorhaben hinaus ist beabsichtigt, ein übergeordnetes wissenschaftliches Projekt zu fördern, das die Ergebnisse der geförderten Vorhaben in einen gesellschaftlich übergreifenden Rahmen stellen soll. Es soll das gesamte Feld des Arbeitens an und mit Menschen wissenschaftlich umfassen. Es dient dazu, Anschlussfähigkeit in wissenschaftlichen, praktischen und gesellschaftlichen Kontexten des Themas "Arbeiten an und mit Menschen" zu ermöglichen – entsprechend müssen die Ergebnisse in diesen Systemen genutzt werden können.

Das wissenschaftliche Projekt umfasst folgende drei Aufgabenbereiche:

  • Forschung:
    Verknüpfung der Handlungsbereiche der Förderrichtlinie und Zusammenführung zu einem integrierten Gesamtbild auf der Grundlage eigener konzeptionell, empirisch und international angelegter Expertise(n). Synthese der Ergebnisse aus den laufenden Vorhaben.
  • Monitoring, Analyse und Auswirkung:
    Die aus der kontinuierlichen Beobachtung der Ergebnisse in den Verbünden und die aus den Entwicklungen im Förderschwerpunkt gewonnenen Erkenntnisse sollen in wissenschaftliche und ökonomische Fachdiskussionen eingebracht werden. Die dazu notwendige Aufbereitung der projektübergreifenden Schlussfolgerungen in Fachartikeln, Tagungsbeiträgen etc. dient dem Anschluss an wissenschaftliche und ökonomische Diskussionen zu Innovationspotenzialen und der möglichen Entscheidungs- und Handlungsbedarfe im Forschungsfeld.
  • Transfer:
    Das Projekt soll den Transfer der Einzelergebnisse in einen breiten wissenschaftlichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Diskurs leisten und eine gruppenübergreifende Zusammenarbeit der relevanten Akteure stärken, beispielsweise durch regelmäßige Treffen, Workshops und Tagungen. Die Verbreitung der innerhalb des Projekts erarbeiteten Erkenntnisse und Schlussfolgerungen soll durch regelmäßige Veröffentlichungen, Teilnahmen an ein­schlägigen Fachmessen sowie der Durchführung von Jahrestagungen und einer Abschlussveranstaltung zur Präsentation der Ergebnisse des Förderschwerpunkts erreicht werden.

In dem wissenschaftlichen Projekt sollen insbesondere die folgenden Fragestellungen bearbeitet werden:

  • Vorschläge und Einschätzungen zu konkreten Anerkennungs- und Wertschätzungsinstrumenten für das Arbeiten an und mit Menschen,
  • systematische Ausarbeitung, Einschätzung und Bewertung von Anknüpfungspunkten der Aufwertung und Gestaltung von interaktiver Arbeit mithilfe technologischer Unterstützung,
  • mögliche Modifikationen bzw. Neugestaltung von Berufsbildern, Erwerbsbiografien und Lebensarbeitszeitmodellen im Bereich des Arbeitens an und mit Menschen.

Die Einbindung der Sozialpartner z. B. durch Workshops, Dialogforen, Konferenzen etc. ist für die Fragestellungen zudem unverzichtbar.

Förderhinweis: Das Einreichen einer Skizze für das wissenschaftliche Projekt schließt die Förderung eines Vorhabens als Partner in einem Verbundprojekt nach Nummer 2.1 aus.

Hier kommen Sie zur gesamten Ausschreibung: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1418.html

VW-Stiftung: Postdoctoral Fellowships in den Geisteswissenschaften an Universitäten und Forschungsinstituten in Deutschland und den USA

Stichtag: 4. September 2018 (Fellowship in die USA/Kanada)

Stichtag: 11. September 2018 (Fellowship in Deutschland)

  • Fachgebiet: Geisteswissenschaften
  • Förderart: eigene Stelle (Postdoc) für Auslandsaufenthalt
  • 9-12 Monate
  • Postdoktorand(inn)en, die einen Forschungsaufenthalt in den USA/Kanada bzw. in Deutschland anstreben
  • Voraussetzungen: aktuelle Anbindung an eine Forschungseinrichtung als Postdoc
  • Zusatzleistungen: besondere familienbezogene Leistungen

 

 

Horizon 2020: Socio-economic research conceptualising and modelling energy efficiency and energy demand, Fristen: 4. September.2018 und 3. September 2019

Specific Challenge:

In the Energy Union Strategy, Energy Efficiency was recognised as a resource in its own right which should be enabled to compete on equal terms with generation capacity and to have primary consideration across all policies[1]. However, the structure of energy demand as well as the real value beyond the fuel's cost and the (energy and non-energy) impacts of energy efficiency are still not well understood with the effect that benefits of energy efficiency are not sufficiently taken into account in financial and political decision making, and planning, while prices of fossil fuels remain relatively low.

The topic addresses three different dimensions of this challenge with the aim to trigger actions which

  1. make the energy efficiency first principle more operational (2018);
  2. substantiate the demand side aspects in energy modelling (2019).

Scope:

2018:

The research projects should help to make the Energy Efficiency First principle more concrete and operational and to better understand its relevance for energy demand and supply and its broader impacts across sectors and markets. In particular, it needs to be analysed how energy efficiency programmes along the efficiency chain, i.e. end-use, operation, transmission and generation/utilisation of resources, can compete in reality with supply side investments (e.g. additional generation capacities or import capacities) including at the level of countries and having in mind limited public budgets. It would also be necessary to describe and assess how it interacts with and correlates to other policy objectives, at a policy level as well as at the level of implementation.

Actions which conceptualise and assess the impacts and model the energy efficiency first principle, in particular as regards:

  • its role and value in the energy system (e.g. for planning of generation assets and networks adequacy etc.) and the energy market (participation in capacity market, participation and impact on prices and costs on wholesale and balancing/reserve markets);
  • its role and value in financing decisions (considering as well that in some Member States retail prices do not reflect real costs);
  • its economic and social impacts;
  • its correlation and interaction with other policy objectives (e.g. renewable energy, demand response);
  • existing best practices worldwide where energy efficiency projects are given priority over additional supply side measures.

The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU of between EUR 1 million and 1.5 million would allow this specific challenge to be addressed. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

2019:

The aim of the action is to deepen the demand side-related parameters in existing models and to include new aspects and data sources (e.g. by tapping DSOs modelling for forecasting of distributed loads). In general, it is to be expected that the introduction of smart meters and smart equipment will lead to more accurate consumption data providing for a more holistic mapping of the demand side and thus for better projections inside energy policy development and a more effective regulatory framework.

The action should complement the existing demand side energy models by developing multiple-agent energy models and/or modelling segments and/or developing methodologies on how to improve and enhance the demand side aspects in modelling.

These models and/or methodologies should:

  • be compatible with the energy models most commonly used at European level;
  • model more accurately those aspects not yet sufficiently considered in the existing models;
  • make use of new data sources, including big data as for example generated by smart meters, smart buildings and smart equipment;
  • identify and refine the structure and patterns of demand and how it will develop;
  • contribute to an enhanced demand-side model to be consistently used at European level.

The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU of between EUR 1 million and 2 million would allow this specific challenge to be addressed. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Expected Impact:

2018:

Actions are expected to support policies aiming to promote and implement the "energy efficiency first-principle" based on a sound assessment of the concept and its impacts. To this end, actions should lead to a better understanding of:

  • all relevant aspects linked to the "energy efficiency first-principle";
  • its impacts (e.g. technical, economic, socio-economic, and ecological etc.) on the relevant sectors and markets;
  • its potential across the different policy areas and sectors;
  • its consideration and valorisation in modelling and assessments; and
  • its interaction with other policy objectives both at policy level (e.g. climate and renewable policies, circular economy) and at the level of concrete application (e.g. design of buildings).

2019:

Proposals are expected to demonstrate the impacts listed below, using quantified indicators and targets wherever possible

  • More accurate and holistic mapping and modelling of the demand side and to a better assessment of energy consumption trends for different categories of economic agents.
  • More accurate follow-up of energy efficiency measures implemented at the demand side;
  • Better assessment of demand-side policy needs at European level.

Horizon 2020: Research, innovation and educational capacities for energy transition, Frist: 6. September 2018

Specific Challenge:

The energy sector is evolving rapidly creating new job opportunities while requiring new skills and expertise to be developed. The challenges are significant. Over the coming years, the growing low-carbon energy sector requires many employees to be educated, trained or re-skilled. At the same time, energy innovation creates a massive need for new talents, able to cope and conduct the energy transition with a systemic approach. Therefore curricula and programmes, including the modules organised in operating environment, need to be upgraded or new ones developed.

Due to their interdisciplinary work in research, innovation, education and training, universities are core stakeholders in Europe's energy transition towards a low carbon society. They also are important change agents that will be instrumental in responding to the above mentioned challenges.

In order that European universities contribute fully to the objectives of the Energy Union and to the SET Plan[1] they need to cooperate further with innovative businesses and offer appropriate curricula/programmes[2]. To do so silos need to be broken between energy technologies and interdisciplinarity that is conducive to addressing the challenges of the whole energy system needs to be fostered. The appropriate skills for tackling the energy transition, going beyond separate technologies and incorporating social, entrepreneurial/managerial and market aspects of the energy system, need to be developed.

In addition, solutions need to be clearly targeted, oriented to meet skills needs quickly, easily replicable in other domains and scalable to other European universities/institutions. For this purpose it is crucial to have active networks in place among universities and between universities and business.

Scope:

Proposals will cover one or more of the following fields:

  • Renewable energy,
  • Energy storage,
  • Smart and flexible energy systems,
  • Carbon capture, utilisation and storage (CCUS).

Proposals will combine the relevant scientific and technological elements of these fields with relevant social sciences and humanities in a way that is balanced and provides an interdisciplinary approach (e.g. involving SSH scientists as partners; including SSH scientific subjects as parts of interdisciplinarity, developing special SSH curricula or similar).

Proposals will deliver all the following, addressing the specific needs of the SET Plan objectives and its Implementation Plans:

  • Efficient and effective cooperation networks both among European universities and between European universities and business;
  • Challenge and case-based modules that are linked to European university programmes (at least three per programme) to teach students about operational problems combining the social, technological and industrial dimensions;
  • At least three innovative (such as using digitisation) and short (3-4 months) university tools/programmes in the chosen field or fields, which are replicable and scalable in Europe, and respond rapidly to urgent European industry needs and the rapidly evolving European energy landscape;
  • Opportunities for student mobility between the academia and industry.

The networks will also address needs for training the trainers. However, except for piloting, the actual teaching or training the trainer activities remain outside the scope of this topic. Modules and programmes will only be developed in English.

The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU in the range of EUR 2 to 4 million would allow this specific challenge to be addressed appropriately. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Expected Impact:

The funded proposals are expected to lead to a generation of researchers and engineers who are equipped to develop, improve and deploy new energy technologies, thereby contributing to meeting the challenges of the energy transition.

At the same time, the capacities of the European universities in energy research, innovation and education will be enhanced, as will their ability to engage with industry, cities, regions and other key societal actors. This will increase European universities' abilities to facilitate the swift deployment of technological and non-technological innovations in the energy sector.

BMBF: Entwicklung und Erprobung von Kurationskriterien und Qualitätsstandards von Forschungsdaten im Zuge des digitalen Wandels im deutschen Wissenschaftssystem, Frist: 7. September 2018

Gefördert werden Vorhaben, in denen Kurationskriterien und Qualitätsstandards neu entwickelt oder erweitert werden, wie sie im Zuge des Archivierens und Teilens von Forschungsdaten über Repositorien nötig sind. Bei der Konzeption der Vorhaben sind die jeweiligen Qualitätsansprüche in den Forschungsbereichen sowie die derzeitig vorherrschenden Voraussetzungen, Standards und Routinen bei Qualitäts- und Kurationskriterien zu berücksichtigen.

Beispielhaft können folgende konzeptionelle Tätigkeiten im Rahmen der geförderten Vorhaben erfolgen:

  • Entwicklung oder Erweiterung von Kurationskriterien, Qualitätsstandards und damit verbundene Verfahren zur Datenerhebung
  • Entwicklung oder Erweiterung von standardisierten Metadaten, Sicherstellung von Interoperabilität und Nachnutzbarkeit
  • Entwicklung oder Erweiterung von Maßnahmen zur Gewährleistung von Rechtssicherheit, Sperrfristen und anderes mehr
  • Gegebenenfalls Entwicklung neuer Maßnahmen in der Qualitätssicherung von Forschungsdaten zur Prävention von Betrug und Fälschung
  • Berücksichtigung und Einbezug bereits existierender Standards (z. B. DINI-Zertifikat)

Die geförderten Vorhaben sollen ausdrücklich eine Erprobung auf Praxisniveau vorsehen. Zu diesen erprobenden Arbeiten kann z. B. gehören:

  • Aufbereitung und Prüfung von einschlägigen Forschungsdaten nach den entwickelten Kriterien
  • Archivierung und/oder Katalogisierung sowie Aufbereitung der kuratierten Forschungsdaten für Sekundärnutzung
  • Sicherstellung der Rechtssicherheit (z. B. in Bezug auf Urheberrecht, Nutzungsbedingungen, Regelung der Rechte der Datenproduzierenden)
  • Einbindung der entwickelten Kurationsmaßnahmen in die Datenerhebung

Auch wissenschaftliche Standards wie die gute wissenschaftliche Praxis gelangen etwa in puncto Datenmanipulation, Datenmanagement oder Autoren-/Koautorenschaft unter Aktualisierungsdruck und können begleitend weiterentwickelt werden.

Die entwickelten Qualitätsstandards sollen einen breiten Rückhalt nicht nur in den jeweiligen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, sondern vor allem auch in ihrem wissenschaftlichen Umfeld entwickeln können. Mit der Förderung sollen daher vornehmlich Vorhaben in Wissenschaft und Forschung gefördert werden, deren Ergebnisse Vorbildfunktion und für das jeweilige Forschungsumfeld Systemrelevanz entfalten können.

Es handelt sich um ein einstufiges Antragsverfahren. Die Antragsteller werden gebeten, zeitnah ihr Interesse an einer Antragstellung beim Projektträger mitzuteilen. Dem Projektträger sind bis spätestens 7. September 2018 unterschriebener förmlicher Förderantrag sowie eine Vorhabenbeschreibung und gegebenenfalls weitere Unterlagen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

Hier der Link zur Bekanntmachung: www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1791.html

Horion 2020: Marie Skłodowska-Curie Individual Fellowships, Frist: 12. September 2018

Objective:

The goal of the Individual Fellowships is to enhance the creative and innovative potential of experienced researchers, wishing to diversify their individual competence in terms of skill acquisition through advanced training, international and intersectoral mobility.

Individual Fellowships provide opportunities to researchers of any nationality to acquire and transfer new knowledge and to work on research and innovation in Europe (EU Member States and Horizon 2020 Associated Countries) and beyond. The scheme particularly supports the return and (re)integration of European researchers from outside Europe and those who have previously worked here, as well as researchers displaced by conflict outside the EU and Horizon 2020 Associated Countries. It also promotes the career restart of individual researchers who show great potential.

Scope:

Support is foreseen for individual, trans-national fellowships awarded to the best or most promising researchers of any nationality, for employment in EU Member States or Horizon 2020 Associated Countries. It is based on an application made jointly by the researcher and the beneficiary in the academic or non-academic sectors.

Only one proposal per individual researcher per call will be evaluated.

Fellowships take the form of European Fellowships or Global Fellowships. European Fellowships are held in EU Member States or Horizon 2020 Associated Countries and are open to researchers either coming to Europe from any country in the world or moving within Europe. The researcher must comply with the rules of mobility in the country where the European Fellowship is held.

Direct return to and long-term reintegration of researchers in Europe, including in their country of origin, is supported via a separate multi-disciplinary reintegration panel of the European Fellowships. For the reintegration panel, there must be direct mobility to the country of the beneficiary in Europe from a third country (compulsory national service and/or short stays such as holidays are not taken into account).

Support to individuals to resume research in Europe after a career break, e.g. after parental leave or due to recent migration, is ensured via a separate multi-disciplinary career restart panel of the European Fellowships. To qualify for the career restart panel, researchers must not have been active in research for a continuous period of at least 12 months within the 18 months immediately prior to the deadline for submission.

Researchers seeking to work on research and innovation projects in an organisation from the non-academic sector will be supported via a separate multi-disciplinary society and enterprise panel of the European Fellowships. The objective of this panel is to facilitate career moves between the academic and non-academic sectors, to stimulate innovation, and to open attractive career opportunities for researchers outside academia.

The Widening Fellowships implemented through Work Programme part 15, Spreading Excellence and Widening Participation, provide specific support to researchers to undertake their fellowship in a widening country[1]. This will help spread excellence and close the still apparent research and innovation gap within Europe.

Global Fellowships are based on a secondment to a third country and a mandatory 12 month return period to a European host. The researcher must comply with the rules of mobility in the country where the Global Fellowship secondment takes place, not for the country of the return phase.

Researchers receiving an Individual Fellowship may opt to include a secondment phase in Europe, notably in the non-academic sector, within the overall duration of their fellowship. For a fellowship of 18 months or less, the secondment phase may last up to three months. For a fellowship of more than 18 months, the secondment phase may last up to six months. The secondment phase can be a single period or be divided into shorter mobility periods. The secondment should significantly add to the impact of the fellowship. In the Global Fellowships, such a secondment can also take place at the start of the action at the beneficiary or a partner organisation in Europe for a maximum of 3 months, allowing the researcher to spend time there before moving on to a partner organisation in a third country.

A Career Development Plan should be established jointly by the supervisor(s) and the researcher. In addition to research or innovation objectives, this plan comprises the researcher's training and career needs, including training on transferable skills, teaching, planning for publications and participation in conferences.

Researchers participating in the Individual Fellowships may opt to work part-time in order to pursue supplementary activities. These might include creating a company, or engaging in advanced studies not related to the MSCA grant. Any supplementary activities carried out part-time in parallel with the MSCA action must be agreed upon by the researcher and the beneficiary.

Expected Impact:

 

At researcher level:

  • Increased set of skills, both research-related and transferable ones, leading to improved employability and career prospects both in and outside academia
  • Increase in higher impact R&I output, more knowledge and ideas converted into products and services
  • Greater contribution to the knowledge-based economy and society

At organisation level:

  • Enhanced cooperation and stronger networks
  • Better transfer of knowledge between sectors and disciplines
  • Boosting of R&I capacity among participating organisations

At system level:

  • Increase in international, interdisciplinary and intersectoral mobility of researchers in Europe
  • Strengthening of Europe's human capital base in R&I with more entrepreneurial and better trained researchers
  • Better communication of R&I results to society
  • Increase in Europe's attractiveness as a leading destination for R&I
  • Better quality research and innovation contributing to Europe's competitiveness and growth

BMBF: Förderung von Projekten im Rahmen der Forschungs- und Transferinitiative "ASCOT+ - Technologiebasierte Kompetenzmessung in der beruflichen Bildung", Frist: 24. September 2018

Im Rahmen dieser Förderbekanntmachung sollen Projekte gefördert werden, die die Ergebnisse aus der vorangegangenen BMBF-Forschungsinitiative ASCOT aufgreifen und die dort entwickelten Modelle und Verfahren im Hinblick auf ihre Anwendung in der Praxis weiterentwickeln und die Anwendungsmöglichkeiten verbreitern. Die Vielfalt der Berufelandschaft soll in den drei ausgewählten Berufsfeldern gewerblich-technische, kaufmännische und Gesundheitsberufe exemplarisch dargestellt werden Die Projekte können sich sowohl auf Ausbildungsberufe der vorhergehenden Forschungsinitiative ASCOT als auch weitere neue Berufe innerhalb dieser Berufsgruppen beziehen.

Im Sinne eines umfassenden Verständnisses von beruflicher Handlungskompetenz sollen im Rahmen der Projekte von ASCOT+ Arbeiten zu Fachkompetenzen, berufsbezogenen sozialen und sprachlichen Kompetenzen, wie auch zu affektiven (im Sinne von volitionalen, emotionalen, motivationalen) Aspekten der Kompetenzentwicklung gefördert werden.

Förderthema A: Transfer in Lehr-Lern-Situationen

  • Weiterentwicklung und Erprobung der an die Forschungsinitiative ASCOT anschließenden Instrumente zur Kompetenzmessung in curricularen Kernbereichen und/oder Adaption dieser für den Einsatz in benachbarten Berufen innerhalb der drei genannten Berufsfelder.
  • Erweiterung und Erprobung der vorliegenden, IT-gestützten Messinstrumente aus der Forschungsinitiative ASCOT um soziale, affektive und sprachliche Dimensionen sowie um Medien- und IT-Kompetenzdimensionen.
  • Entwicklung, Erprobung und Einsatz von neuen Instrumenten als Lehr-Lern-Medien in Interventionsstudien (vorzugsweise IT-unterstützte Medien) unter Berücksichtigung der Kompetenzmodelle aus ASCOT.
  • Erprobung, gegebenenfalls Erweiterung und Einsatz der Kompetenzmessverfahren aus ASCOT als Instrumente der Förderdiagnostik.
  • Untersuchung der gemessenen Kompetenzen in ihrem Verursachungs- und Wirkungskontext in der betrieblichen beziehungsweise berufsschulischen Praxis.

Förderthema B: Transfer in das Prüfungswesen und in die Ordnung anerkannter Ausbildungsberufe

  • Entwicklung von Kriterien für die Erstellung von kompetenzorientiert formulierten Prüfungsaufgaben
  • Analyse, Entwicklung und Erprobung der bestehenden Messinstrumente und -items aus ASCOT sowie neuer Messinstrumente (u. a. in Form von IT-gestützten Prüfungsverfahren) gemäß den oben genannten Kriterien zur Erstellung von ausgewählten kompetenzorientiert formulierten Prüfungsaufgaben in geeigneten Teilbereichen unter Berücksichtigung der Anforderungen des Prüfungswesens.
  • Erweiterung und Erprobung der aus der Forschungsinitiative ASCOT vorliegenden IT-gestützten Messinstrumente um soziale, affektive und sprachliche Dimensionen sowie um Medien- und IT-Kompetenzdimensionen.
  • Aufbereitung von Ergebnissen der Kompetenzdiagnostik als empirische Grundlage für die Formulierung kompetenzorientierter Ausbildungsordnungen.
  • Analyse der IT-gestützten Kompetenzmessverfahren im Hinblick auf potenzielle Impulse für kompetenzorientiert formulierte Ausbildungsordnungen und Darstellung von Implikationen.

Im Rahmen der Projekte muss Folgendes mitberücksichtigt werden:

  • Förderung des Dialogs und der Vernetzung zwischen einschlägigen Berufsfeldexperten, Experten aus den zuständigen Stellen und Sachverständigen und Bildungsforschern.
  • Prüfung der organisatorischen Rahmenbedingungen als formelle Grundlage für die (Weiter-)Entwicklung von IT-gestützten Prüfungsverfahren und/oder IT-gestützten Lehr-Lern-Instrumenten.
  • Entwicklung und Erprobung von entsprechenden Weiterbildungsangeboten für ausbildendes Fachpersonal und/oder Aufgabenersteller und Prüfer.
  • Entwicklung sowohl von evidenzbasierten Handlungsempfehlungen zusammen mit Berufsfeldexperten für praxisorientierte Einsatzszenarien von IT-gestützten Kompetenzmessverfahren in der beruflichen Bildung als auch Transferkonzepten.

Das Förderverfahren ist einstufig angelegt. Der Bewilligungsbehörde ist bis spätestens 24. September 2018 ein förmlicher Förderantrag über easy-Online und zusätzlich in vierfacher Ausfertigung in Papierform vorzulegen. Hier der Link zur Bekanntmachung: www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1686.html

Horizon 2020: Mental health in the workplace, zweistufige Ausschreibung, Frist erste Stufe: 2. Oktober 2018

Specific Challenge:

In most European countries, absences from work and early retirement due to mental illness have increased in recent years[1]. Mental health conditions such as depression, anxiety and stress represent substantial financial costs for employers and employees, as well as a significant loss for society at large. An EU-level estimate of the overall costs, direct health costs and lost productivity is more than 450 billion EUR per year.[2]'[1]'[4] Mental illness is an important cause of absence from work but it is also linked to high levels of presenteeism, where an employee remains at work despite experiencing symptoms resulting in lower productivity. It is important to create mentally healthy workplaces, i.e., promoting and protecting employees’ good mental health and supporting them when they experience mental health problems, and their return to work. A healthy workplace involves creating an environment that is supportive of the psychosocial aspects of work, recognising the potential of the workplace to promote workers’ mental health and wellbeing, and reduce the negative impacts of work-related stress. Many of the factors that influence the positive mental health and wellbeing of workers relate to the social environment at work such as the working conditions, style of management, working culture and levels of supports, as well as job security.

More knowledge is needed about effective interventions by employers to promote good mental health, and about the barriers to effective implementation of such interventions, in particular for smaller enterprises and public agencies with less resources and knowledge to manage these health issues.

Scope:

Proposals should develop and implement intervention(s) that an employer/organization can take to promote good mental health and prevent mental illness in the workplace. These interventions can be newly developed or improvements on existing ones. They should address challenges in mental health in the workplace[5] in the EU. The interventions should be assessed in terms of direct and indirect individual and collective health outcomes and cost-effectiveness, implementation facilitators and barriers.

Proposals should build on existing knowledge but may well go beyond. Co-morbidities in mental and/or physical health should be addressed. Research should be multidisciplinary, including social sciences and the humanities. The stigma attached to mental ill health is important to consider as well as other social and cultural factors which may be relevant to improving the working environment. Mixed-methods research[6] is encouraged. Proposals should involve key partners such as employers and employees in the private and public sector, policy makers, insurers, social partners and civil society in developing initiatives. Proposals should address relevant gender issues (e.g. gender equality at the workplace). Ethics and data protection aspects should be addressed where they are relevant.

The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU of between EUR 2 to 4 million would allow this specific challenge to be addressed appropriately. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Expected Impact:

  • Improved mental health and reduced sickness absence in the EU working population.
  • Positive impact on productivity and economic results of workplaces by improved policies and action to promote mental health.
  • Improved policies on mental health in the workplace based on the broader evidence base of effective interventions.

VW-Stiftung: Freigeist-Fellowships - Frist: 11. Oktober 2018

Freigeist-Fellowships

Die fachoffenen Freigeist-Fellowships richten sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten nach der Promotion, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten.

Ziel der Initiative

Ein Freigeist-Fellow – das ist für die VolkswagenStiftung eine junge Forscherpersönlichkeit, die neue Wege geht, Freiräume zu nutzen und Widerstände zu überwinden weiß. Sie schwimmt – wenn nötig – gegen den Strom und hat Spaß am kreativen Umgang mit Unerwartetem, auch mit unvorhergesehenen Schwierigkeiten. Ein Freigeist-Fellow erschließt neue Horizonte und verbindet kritisches Analysevermögen mit außergewöhnlichen Perspektiven und Lösungsansätzen. Durch vorausschauendes Agieren wird der Freigeist-Fellow zum Katalysator für die Überwindung fachlicher, institutioneller und nationaler Grenzen.

Förderangebot

Das Angebot richtet sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. Nachwuchswissenschaftler(innen) mit bis zu fünfjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem modulartig aufgebauten flexiblen Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten. Dies bedeutet auch, dass während der Förderung bei Bedarf zusätzliche Komponenten (z.B. Mitarbeiterstellen, Reisemittel etc.) beantragt werden können.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Horizon 2020: Smart and healthy living at home , Frist: 14. November 2018

Specific Challenge:

Citizens in a rapidly ageing European population are at greater risk of cognitive impairment, frailty and multiple chronic health conditions with considerable negative consequences for their independence, quality of life and for the sustainability of health and care systems. The challenge is to foster large-scale deployment of integrated digital solutions which will bring improved quality of life to citizens while demonstrating significant efficiency gains in health and care delivery across Europe.

Scope:

A mix of advanced ICT ranging from biophotonics to robotics, from artificial intelligence to big data and from IoT to smart wearables can address these challenges. A platform for smart living at home should integrate these technologies in an intelligent manner.

The pilots should build on open platforms, standardised ontologies, APIs and results from IoT-based smart living environments, service robotics and smart wearable & portable systems and clearly go beyond current state of the art in terms of scale, the capabilities for personalisation, adaptation, and user acceptance.

Pilots in the selected areas should clearly cover the supply and demand sides. For further expanding with other users, developers of additional applications, replication of the pilot through new sites, and complementary assessment of the acceptability of the use cases where appropriate, the actions in this topic may involve financial support to third parties as outlined in the chapeau 'Platforms and Pilots'.

A clear methodology and impact indicators for socio-economic impact assessment from using the platform should be included, where possible using the MAFEIP[1] framework. The number of users involved and duration of pilot services should be sufficient to ensure significance in impact analysis, with a minimum of 4 pilot sites in 4 countries.

The proposed pilots should also demonstrate feasibility of integration with other relevant application domains such as energy, transport, or smart cities, including interoperability, along with data security and integrity, and models for data sharing and valorisation are to be developed in order to create incentives for data aggregation across different platforms and application areas. Regulatory aspects and legal aspects of data ownership should be addressed. Relevant ethics and gender issues should be taken into account.

Proposals should address one of the two following areas:

  1. Intelligent and personalised digital solutions for sustaining and extending healthy and independent living
    The objective is to develop and deploy innovative and user-led digital solutions capable of supporting and extending healthy and independent living for older individuals who are facing permanently or temporarily reduced functionality and capabilities.
    Innovative ways for ensuring user-friendly and accessible interface design and new intuitive ways of citizen interaction and trust creation are needed. Special emphasis should be given to viable concepts that ensure security and privacy by design, data protection, safety, security and trust in the resulting system and service delivery inside and outside the home.
  2. Personalised early risk detection and intervention
    The objective is to develop and deploy innovative and user-led solutions building on big data for personalised risk detection, advanced health monitoring and early interventions for people facing increased health and social risks. Proposals should design and demonstrate innovative personalised treatments and therapies based on early detection and risk avoidance. Because of the personal and sensitive nature of health data, special attention needs to be paid to trust, privacy and data protection.

For this topic, the four activities and impact criteria described in the chapeau 'Platforms and Pilots' have to be applied. Pilot projects are expected to contribute to the consolidation and coherence work that will be implemented by the CSA supporting the activities defined under " DT-ICT-14-2019: Digital Platforms/Pilots Horizontal Activities" below. This requires that they contribute to clustering their results of horizontal nature (interoperability approach, standards, security and privacy approaches, business validation and sustainability, methodologies, metrics, etc.).

The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU between 15 and 20 EUR million for Innovation Actions would allow the areas to be addressed appropriately. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts. At least one proposal should be funded for each of the above-mentioned areas

Expected Impact:

  • Emergence of European-led platform for smart and healthy and independent living at home;
  • Increased competitiveness of the European ICT industry in the domain, through enhanced interoperability, best practices for viable business and financing models and scalable markets;
  • Demonstrate links and build synergies with Member States' and regional initiatives in this area;
  • Improved and evidence-based efficiency of health and care systems with demonstrated added-value of underlying technologies;
  • Improved quality of life and health status for involved users and carers, with demonstrated added-value of underlying technologies;
  • User accepted, validated innovative solutions addressing accessibility, privacy, security, vulnerability, liability, and trust in connected data spaces.

VW-Stiftung: Originalitätsverdacht? Neue Optionen für die Geistes- und Kulturwissenschaften - Frist: voraussichtlich November 2018

  • Fachgebiet: Geistes- und Kulturwissenschaften, theoretisch arbeitende Gesellschaftswissenschaften
  • Förderart: Forschungsprojekte; Finanzierung einer Lehrvertretung
  • bis zu 80.000 bzw. 150.000 Euro (je nach Förderlinie)
  • 12 bzw. 18 Monate (je nach Förderlinie)
  • Wissenschaftler(innen)/Projektteams in Deutschland, ab Promotion; internationale Kooperationspartner(innen) möglich
  • Kurzantrag; anonymisierte Juryauswahl
  • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation

BMBF: Förderung von Antragstellungen im Rahmen des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 mit Partnern aus Nord- und Südamerika. Zweistufiges Verfahren, Frist 1. Stufe: 21. Dezember 2018

Ziel der vorliegenden Maßnahme ist es, die Beteiligung deutscher Antragsteller gemeinsam mit Partnern aus den genannten Ländern am EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 (H2020) zu fördern und damit zu erhöhen.

Zu diesem Zweck werden Finanzmittel für Sondierungs- und Vernetzungsmaßnahmen bereitgestellt, um die Vorbe­reitung und Antragstellung von Projekten zu thematisch relevanten Programmlinien im Rahmen von H2020 zu fördern – unter Einbeziehung von Partnerländern aus Nord- und Südamerika, darunter mindestens eines der oben genannten Länder.

Die Förderung dient der Stärkung der WTZ mit den genannten Partnerländern in Nord- und Südamerika und der ­Vertiefung der regionalen Kooperation der EU mit dem amerikanischen Forschungsraum.

Bisherige bilaterale Kooperationsschemata sollen mithilfe von H2020 zu multilateralen Kooperationsverbünden ausgeweitet werden. Dabei soll die Position Deutschlands als wichtiger Kooperationspartner für Partner aus Nord- und Südamerika innerhalb der EU unterstrichen werden und insgesamt die Anzahl von in Deutschland koordinierten Projekten in H2020 erhöht werden.

Die Förderung dient speziell der Vorbereitung von Forschungsprojekten zu den thematischen Prioritäten des H2020-Programmbereichs "Gesellschaftliche Herausforderungen" (http://www.horizont2020.de/einstieg-gesellschaftliche-herausforderungen.htm), die eine thematische Relevanz für die WTZ mit den Partnerländern in beiden Regionen haben.

Dieses sind folgende Themenbereiche:

  • Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen.
  • Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, marine, maritime und limnologische Forschung und Biowirtschaft.
  • Sichere, saubere und effiziente Energie.
  • Intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr.
  • Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe.

Darüber hinaus kann eine Förderung für vorbereitende Maßnahmen zur Antragstellung im Programmbereich „Führende Rolle der Industrie“ (http://www.horizont2020.de/einstieg-rolle-industrie.htm), Programmlinie "Führende Rolle bei grundlegenden und industriellen Technologien" beantragt werden. Hier sind die Themen Informations- und Kommunikationstechnologien, Nanotechnologie, Fortgeschrittene Werkstoffe, Biotechnologie und Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung für eine Förderung relevant.

Förderfähig ist ebenfalls die Vorbereitung von Antragstellungen im Programmbereich „Wissenschaftsexzellenz“ für nachfolgend aufgeführte Förderinstrumente, Anträge müssen den oben genannten Themenbereichen/Themen zuzuordnen sein:

  • Künftige und neu entstehende Technologien – Future and Emerging Technologies (FET).
  • Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (MSCA), hier: institutionelle Maßnahmen "Innovative Training Networks" (ITN) und "Research and Innovation Staff Exchanges" (RISE) mit Einbeziehung von Partnerinstitutionen aus Nord- und Südamerika.
  • Forschungsinfrastrukturen, hier: Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit von Forschungsinfrastrukturen und e-Infrastrukturen mit Partnerinstitutionen aus Nord- und Südamerika.

Gefördert werden Vernetzungs- und Sondierungsmaßnahmen, die der Konzeption, Vorbereitung und Einreichung von Anträgen in H2020 unter Einbeziehung von Partnerinstitutionen in Nord- und/oder Südamerika dienen. Hierzu werden Anbahnungsreisen, Expertentreffen, thematische Workshops sowie Personal finanziert.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger in der bis zum 21. Dezember 2018 permanent geöffneten Bekanntmachung zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form über das Skizzentool PT-Outline (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/NSA16H2020) vorzulegen.

Alle Informationen hier: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1324.html

Änderung zur Deadline 2018: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1442.html

2019

Horizon 2020: Smart Cities and Communities, Frist: 05.02.2019

Specific Challenge:

The COP21 Paris Agreement recognises the role of cities and calls on them to rapidly reduce greenhouse gas emissions and adapting to climate change. The EU is committed to implementing the 2030 Agenda for Sustainable Development, including Sustainable Development Goal 11 ("Make cities inclusive, safe, resilient and sustainable"). Many forward-looking cities have set themselves climate goals whose achievement rests on wide scale roll out of highly integrated and highly efficient energy systems.

To achieve the necessary energy transition in cities, it is essential to increase energy systems integration and to push energy performance levels significantly beyond the levels of current EU building codes and to realize Europe wide deployment of Positive Energy Districts by 2050[1].

This call will also contribute to the specific objectives of the SET Plan action 3.2 - Smart cities and communities - focussing on positive-energy blocks/districts[2].

Scope:

Integrated innovative solutions for Positive Energy Blocks/Districts will be developed and tested and performance-monitored in the Lighthouse Cities. Projects will consider the interaction and integration between the buildings, the users and the larger energy system as well as implications of increased electro-mobility, its impact on the energy system and its integration in planning.

Lighthouse Cities will closely collaborate with the Follower Cities and should act as exemplars helping to plan and initiate the replication of the deployed solutions in the Follower cities, adapted to different local conditions.

As a sustainable energy transition will see increased electro-mobility, its impact on the energy system needs to be understood and well integrated in planning.

Definition: Positive Energy Blocks/Districts consist of several buildings (new, retro-fitted or a combination of both) that actively manage their energy consumption and the energy flow between them and the wider energy system. Positive Energy Blocks/Districts have an annual positive energy balance[3]. They make optimal use of elements such as advanced materials, local RES, local storage, smart energy grids, demand-response, cutting edge energy management (electricity, heating and cooling), user interaction/involvement and ICT.

Positive Energy Blocks/Districts are designed to be integral part of the district/city energy system and have a positive impact on it. Their design is intrinsically scalable and they are well embedded in the spatial, economic, technical, environmental and social context of the project site.

To increase impact beyond the demonstration part of the project, each Lighthouse City and Follower City will develop, together with industry, its own bold city-vision for 2050[4]. The vision should cover urban, technical, financial and social aspects. Each vision should come with its guide for the city on how to move from planning, to implementation, to replication and scaling up of successful solutions.

Proposals should also:

  • Focus on mixed use urban districts and positively contribute to the overall city goals;
  • Develop solutions that can be replicated/gradually scaled up to city level. The technical, financial, social, and legal feasibility of the proposed solutions should be demonstrated in the actual proposal.
  • Make local communities and local governments (particularly city planning departments) an active and integral part of the solution, increase their energy awareness and ensure their sense of ownership of the smart solutions. This should ensure sustainability of Positive Energy Blocks/Districts;
  • Promote decarbonisation, while improving air quality.
  • Incorporate performance monitoring (ideally for more than 2 years) of deployed solutions from the earliest feasible moment. All relevant performance data must be incorporated into the Smart Cities Information System database (SCIS)[5].

Projects should also deliver:

  • Effective business models for sustainable solutions;
  • Practical recommendations arising from project experience on:
    • regulatory, legal aspects and data security/protection;
    • gender and socio-economics (Social Sciences and Humanities);
    • storage solutions (from short-term to seasonal);
    • big data, data management and digitalisation;
    • electro-mobility: i) its impact on energy system and ii) appropriate city planning measures to support large scale roll-out;

Eligible costs are primarily those that concern the innovative elements of the project needed to:

  • connect and integrate buildings;
  • enable Positive Energy Blocks/Districts;
  • foster innovative systems integration;
  • complement the wider energy system.

Costs of commercial technologies are not eligible, for example:

  • Buildings: purchase, construction, retrofitting and maintenance;
  • Electric vehicles and charging stations: purchase, installation and maintenance;
  • City-level ICT platforms: purchase, development and maintenance;
  • Standard, commercially-available RES: purchase, development and maintenance.

Projects are expected to cooperate with other Smart Cities and Communities projects funded under Horizon 2020[6][7] as well as the European Innovation Partnership on Smart Cities and Communities (EIP-SCC)[8].

Therefore, proposals should foresee a work package for cooperation with other selected projects and earmark appropriate resources (5% of the requested EU contribution) for coordination and communication efforts and research work associated with cross-cutting issues.

The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU of between EUR 15 to 20 million[9] would allow this specific challenge to be addressed appropriately. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Typically, projects should have a duration of 48 to 60 months.

Expected Impact:

Projects should contribute to:

  • Meeting EU climate mitigation and adaptation goals and national and/or local energy, air quality and climate targets, as relevant;
  • Significantly increased share of i) renewable energies, ii) waste heat recovery and iii) appropriate storage solutions (including batteries) and their integration into the energy system and iv) reduce greenhouse gas emissions;
  • Lead the way towards wide scale roll out of Positive Energy Districts;
  • Significantly improved energy efficiency, district level optimized self-consumption, reduced curtailment;
  • Increased uptake of e-mobility solutions;
  • Improved air quality.

The higher the replicability of the solutions across Europe, the better.

Horizon 2020: Visionary and integrated solutions to improve well-being and health in cities, zweistufige Ausschreibung, Frist erste Stufe: 19.02.2019

Specific Challenge:

It is estimated that by 2050 up to 70% of the world’s population will be living in urban areas. Urbanisation affects human health and well-being through factors such as exposure to pollutants, including noise, disasters, stressors and diseases, urban density, lack of physical activity, degraded ecosystems and erosion of natural capital, which can be exacerbated by climate change. As acknowledge by the Habitat III New Urban Agenda, public spaces play a crucial role in urban interaction and systemic urban innovation and they need to be designed and managed sustainably and equitably to ensure that the way citizens produce, consume, commute and interact within the urban fabric has a positive impact on their health and quality of life, enhances resilience to disasters and climate change and reduces the environmental footprint of the cities. The systemic integration of social, cultural, digital and nature-based innovation in the design, development and governance of public space has a tremendous potential to transform these spaces into diverse, accessible, safe, inclusive and high quality green areas that increase well-being and health and deliver a fair and equitable distribution of the associated benefits.

Scope:

Actions should deliver visionary and integrated solutions (e.g. therapy gardens, urban living rooms, creative streets, city farms) at the intersection of social, cultural, digital and nature-based innovation to increase citizens' health and well-being in cities[1]. These solutions should address social, cultural, economic and environmental determinants of health and well-being and support urban communities in reducing their exposure to climate-related risks, pollution (including noise), environmental stress and social tensions, including the negative effects of gentrification.

Actions should also demonstrate how the integration of these solutions into innovative land-use management, urban design and planning could reduce health-related environmental burdens in socially deprived neighbourhoods, foster equitable access for all to public spaces, enhance their quality and use and promote sustainable urban mobility patterns.

Actions should test new transition management approaches, governance models, legal frameworks and financing mechanisms to re-design public spaces and urban commons and assess their contribution to improving health and well-being. They should promote multi-stakeholder initiatives, citizens' engagement, co-creation and co-ownership of public spaces. Optimal and cost-effective use of behavioural games, networks of sensors, GIS-mapping, big data, observational programmes such as Copernicus and GEOSS, and citizens' observatories should be made as appropriate to enable the integration and visualisation of data for more effective monitoring of the transition towards healthier and happier cities.

The involvement of social sciences and humanities disciplines such as psychology, behavioural science, economics, law, anthropology, sociology, architecture, or design studies, is considered essential to enhance social learning and promote the role of social and cultural innovation in transforming public spaces, with particular attention devoted to gender dynamics and diversity.

To enhance the impact and promote upscaling and replication of these solutions, projects should engage in substantial networking and training actions to disseminate their experience, knowledge and deployment practices to other cities beyond the consortium. To enhance impact cooperation and synergies with the activities undertaken within the Global Covenant of Mayors for Climate and Energy initiative and its regional components[2] (supported by the EC) should be sought where appropriate.

Furthermore, actions should envisage resources for clustering with other ongoing and future projects on sustainable cities through nature-based solutions funded under the 'Smart and Sustainable Cities' call in part 17 of the 2016-2017 Work Programme as well as relevant projects to be funded under topics SC5-20-2019 and CE-SC5-03-2018 of this Work Programme. Cooperation with relevant actions funded under the Horizon 2020 Societal challenge 6 topic 'TRANSFORMATIONS-03-2018-2019:Innovative solutions for inclusive and sustainable urban environments' should also be sought as appropriate.

Funded projects are expected to establish long-term sustainable data platforms securing open, consistent data about the impacts of the deployed approaches and ensure interoperability with other relevant data infrastructures for effective communication, public consultation, exchange of practices, and sharing of experiences.

Proposals should pay attention to the special call conditions for this topic.

The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU in the range of EUR 10 million would allow this specific challenge to be addressed appropriately. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Expected Impact:

The project results are expected to contribute to:

  • high quality, multifunctional, public spaces able to integrate digital, social, cultural and nature-based innovation to enhance health and well-being, while ensuring 'the right to the city' as specified in the Habitat III New Urban Agenda;
  • European cities being world ambassadors of sustainable lifestyles, providing universal access to greener, safe, inclusive and accessible public spaces, also accounting for the gender dimension;
  • participatory approaches in re-designing and transforming public spaces to increase health and well-being in cities through innovative public-private-people partnerships (PPPPs);
  • more comprehensive assessment of the sustainability and resilience of cities through the development of health and well-being indicators;
  • establishing innovative monitoring systems to measure benefits and capture the multiple co-benefits created by nature-based solutions in terms of health and well-being.

Horizon 2020: Building a water-smart economy and society, zweistufige Ausschreibung, Frist erste Stufe: 19.02.2019

Specific Challenge:

There is a growing demand for water from various economic activities and increasing stress on natural water sources. To secure water for our society, there is therefore a need to make available alternative water resources of various qualities and which are appropriate for different functions and multiple users, and to better exploit water resources and all the valuable substances that could be obtained through the wastewater treatment and reuse process. However, innovations in this domain remain fragmented and/or only experimented at small scales; testing and deployment in operational environments and at scales suitable for encouraging wider uptake is still missing.

Scope:

Actions should demonstrate the feasibility of a 'water smart' economy and society in which all available water resources, including surface, groundwater, waste water, and process water, are managed in such a way as to avoid water scarcity and pollution, increase resilience to climate change, appropriately manage water-related risks, and ensure that all valuable substances that could be obtained from waste water treatment processes, or are embedded in used water streams, are recovered.

Actions should address only one of the following sub-topics:

a) Symbiosis between industry and water utilities: Actions should demonstrate resource-efficient solutions derived from the systemic exploitation of symbiotic inter-linkages between wastewater treatment in industry and by water utilities. These might address, for instance, the reuse of treated wastewater, the use of substances or energy derived from wastewater treatment, or might demonstrate the concept of dynamic allocation of the right quality of water for the right purpose, while ensuring health and safety. Innovative solutions do not need to be only technological, but may also encompass other types of innovation such as innovative governance and stakeholder engagement or business models in industrial environments.

b) Large scale applications with multiple water users at various relevant scales: Actions should test and demonstrate systemic innovation in real life, large scale operational environments. Actions should address multiple water users (urban, industrial, rural and agricultural) and various relevant scales (regional/national/international) for:

  • stimulating efficient and multiple use, recycling and reuse of water; recovery of energy and materials (such as nutrients, minerals, chemicals and metals) from water;
  • managing water demand and efficient allocation;
  • exploiting alternative water sources;
  • prevention of water pollution and degradation of the aquatic environment and soil; and
  • cost-effective and smart management of the water system and infrastructure.

As far as possible, the innovative solutions should include all of the above-mentioned activities. Actions should also consider: new marketing and financing concepts and strategies to maximise the multiple values of water and increase the attractiveness of the water sector for investors; new governance approaches and decision-making instruments for water managers; water systems vulnerability approaches and other sustainability assessments (e.g. footprint, Life Cycle Assessment).

The participation of social sciences and humanities, also addressing the gender dimension, is considered crucial to properly address the complex challenges of this topic, especially those related to human behaviour and attitudes towards water, the inter-linkages between policy and implementation, and acceptance of the solutions developed by both the public and other water users.

For both sub-topics, deployment of enabling digital solutions for the monitoring, control and optimisation of data and processes is also encouraged. Where appropriate, related regulatory and institutional barriers which prevent the wide application of developed innovative solutions should be addressed. Where technological innovation is concerned, TRL 5-7 should be achieved. To assure applicability and wide deployment of the innovative water technologies in different conditions (including different water resources, economic, social and regulatory settings) involvement of market take-up partners and/or end users from a wide range of different European regions is strongly encouraged, as well as SME participation.

The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU of between EUR 10 million and EUR 15 million would allow this specific challenge to be addressed appropriately. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Expected Impact:

The project results are expected to contribute to:

  • significantly reduced use of water from freshwater sources;
  • improved recovery and use of resources (materials and water itself), including energy;
  • mobilisation of water-related investments and synergies with other funding instruments.
  • the creation of new business opportunities and increased competiveness of EU industries;
  • supporting, as appropriate, the implementation of EU water policies, the transition to a more circular economy at different scales and economic and social conditions[1], water security, water use efficiency, enhanced resilience to climate change and achievement of the relevant Sustainable Development Goals;
  • the implementation of the objectives of the EIP Water and, where appropriate, supporting the implementation and evaluation of technology verification schemes, including the EU Environmental Technology Verification Pilot (ETV) programme.

Horizon 2020: Strengthening international cooperation on sustainable urbanisation: nature-based solutions for restoration and rehabilitation of urban ecosystems, zweistufige Ausschreibung, Frist erste Stufe: 19.02.2019

Specific Challenge:

Unsustainable, non-resilient urbanisation patterns, the expansion or neglect of urban areas have caused the fragmentation, depletion and destruction of habitats, biodiversity loss and the degradation of ecosystems and their services. Increasing connectivity between existing, modified and new ecosystems and restoring and rehabilitating them within cities and at the urban-rural interface through nature-based solutions[1], is necessary to enhance ecosystem resilience and adaptive capacity to cope with the effects of climate and global changes and to enable ecosystems to deliver their services for more liveable, healthier and resilient cities.

Scope:

Actions should develop models, tools, decision support systems, methodologies, strategies, guidelines, standards and approaches for the design, construction, deployment and monitoring of nature-based solutions and restoration, prevention of further degradation, rehabilitation and maintenance measures for urban and peri-urban ecosystems and the ecological coherence and integrity of cities. Actions should review and capitalise upon existing experiences and good practices in Europe and (for option a) China or (for option b) CELAC. The strategies and tools should be part of an integrated and ecologically coherent urban planning and city-making process that would secure a fair and equitable distribution of benefits from the restored urban ecology and limit its exposure to environmental stresses. Methodologies, schemes and indicators should be developed to allow for the assessment of the cost-effectiveness of the restoration measures, also accounting for their possible negative effects. They should account for the totality of the benefits delivered by the restored ecosystems in terms of, for example, enhancing cities’ climate-proofing and resilience, enhancing mitigation options, improving human health and well-being, reducing inequalities and reducing cities’ environmental footprint. Actions should also dedicate efforts to awareness raising, outreach activities and education of citizens, including school children about the benefits of nature for their social, economic and cultural well-being.

Actions should bring together European and – depending on the option chosen – Chinese or CELAC research partners, government agencies and urban authorities, private sector and civil society with relevant expertise and competence and foster participatory engagement in urban ecological restoration actions. Further to the eligibility and admissibility conditions applicable to this topic, proposals are encouraged to ensure, to the extent possible, an appropriate balance in terms of effort and/or number of partners between the EU and the international partners, which would correspond to their respective ambition, objectives and envisaged work. This would enhance the impact of the actions and the mutual benefits for both the EU and the international partners.

In line with the strategy for EU international cooperation in research and innovation (COM(2012)497), international cooperation is encouraged. Proposals should pay attention to the special call conditions for this topic.

The participation of social sciences and humanities disciplines, addressing also the gender dimension, is crucial to properly address this topic. Cooperation and synergies with the activities undertaken within the Covenant of Mayors initiative for Climate and Energy[2] initiative (supported by the EC) should be sought where appropriate.

Strengthening EU-CELAC collaboration (2019)

The possibility for participants from some CELAC countries to apply for funding under national co-funding mechanism should be explored[3].

The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU in the range of EUR 5 million would allow this specific challenge to be addressed appropriately. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Expected Impact:

The project results are expected to contribute to:

  • restored and functioning urban ecosystems with an enhanced capacity to deliver their services;
  • making a business and investment case for nature-based solutions on the basis of increased evidence about the benefits from restored urban ecosystems with regards to urban liveability, climate change resilience, social inclusion, urban regeneration, public health and well-being;
  • guidelines for cost effective urban ecosystem restoration and ecological rehabilitation measures and new planning approaches and methods.

Horizon 2020: Transforming historic urban areas and/or cultural landscapes into hubs of entrepreneurship and social and cultural integration , zweistufige Ausschreibung, Frist erste Stufe: 19.02.2019

Specific Challenge:

Over the past decades, abandonment and decay of urban, industrial and rural heritage has occurred in many historic urban areas[1] and cultural landscapes[2] due to reduction of economic activities and closing down of industries. This has led to unemployment, disengagement and economic stagnation. Other areas, in contrast, have implemented regeneration processes, yet these have not always been successful as they were based on top-down decision making and implementation without engaging the local population. This has led to breaking up of traditional social structures, gentrification and over-reliance on volatile sectors, such as tourism.

Thanks to their symbolic and cultural value, and to their specific urban fabric, historic areas have the potential to be transformed into hubs of entrepreneurship, creativity[3], innovation, new lifestyles, and social and cultural integration reaping the opportunities offered by, for instance, emerging creative sectors, digital technologies, the sharing and 'maker' economy, and social innovation. Evidence-based intelligent leveraging of the value of historic and cultural assets can transform challenges into economic, social and cultural opportunities, while fully respecting the identity of the historic urban areas and cultural landscapes.

Scope:

Actions should develop, demonstrate and document strategies, approaches and solutions to re-activate and re-generate historic urban areas[4] and/or cultural landscapes[5]. They should foster innovation by relevant start-ups, cultural and creative industries, including from the digital technologies sector, small scale advanced manufacturing producers and local 'makers', craft workshops, etc. for adaptive re-use and leverage of heritage assets and social integration. Solutions should be co-created, co-managed and co-implemented at the appropriate scale (e.g. for districts, buildings, public spaces etc.) within the broader context of urban and regional development, and involving local populations, research centres, appropriate authorities, innovators, universities, city-makers movements and, where relevant, new population groups. Systemic approaches and methodologies to identify the latent capacities of historic urban areas and to activate them may be developed. They should assess cultural and heritage values, respect the identity of the places and promote social innovation, also accounting for the gender dimension, economic sustainability, inclusiveness, social cohesion and integration in the long term. Innovation in its various forms (e.g. regulatory, governance, business, finance) should be considered. Synergies with other ongoing relevant projects, such as the European Creative Hubs Network[6], should be sought where appropriate.

Proposals should pay attention to the special call conditions for this topic.

Actions should envisage resources for clustering with other ongoing and future projects relevant to cultural heritage funded under previous, current and future Horizon 2020 calls within Societal Challenge 5 as well as with relevant projects to be funded under topics CE-SC5-03-2018 and SC5-14-2019.

The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU of between EUR 7 million and EUR 8 million would allow this specific challenge to be addressed appropriately. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Expected Impact:

The project results are expected to contribute to:

  • reversing trends of abandonment and neglect of historic heritage in urban areas and landscapes;
  • new and tested blueprints for the socially and economically viable regeneration of European historic urban areas and cultural landscapes, with enhanced well-being and quality of life, social cohesion and integration;
  • boosting heritage and culture-relevant innovation, creativity, entrepreneurship and light 'reindustrialisation' of historic urban areas and cultural landscapes;
  • cross-sector collaboration, creation of job opportunities and skills in cultural and creative sectors and innovative manufacturing linked to historic heritage.

Horizon 2020: Europe in a changing world – inclusive, innovative and reflective societies, Frist: 14. März 2019

CALL - MIGRATION

Einreichungsfrist: 14.03.2019

CALL - SOCIOECONOMIC AND CULTURAL TRANSFORMATIONS IN THE CONTEXT OF THE FOURTH INDUSTRIAL REVOLUTION

Einreichungsfrist: 14.03.2019

CALL - GOVERNANCE FOR THE FUTURE

Einreichungsfrist: 14.03.2019

Horizon 2020: Supporting the emergence of data markets and the data economy, Frist: 28.03.2019

Specific Challenge:

The lack of trusted and secure platforms and privacy-aware analytics methods for secure sharing of personal data and proprietary/commercial/industrial data hampers the creation of a data market and data economy by limiting data sharing mostly to open data. This need strongly emerges from recent evidence from stakeholders, both for personal data platforms[1] and for industrial data platforms.[2],[3],[4] The lack of ICT and Data skills seriously limits the capacity of Europe to respond to the digitisation challenge of industry. Specific attention needs to be put in involving SMEs and give them access to data and technology. IT standardisation faces new challenges as technologies converge and federated systems arise, creating new gaps in interoperability.

All grants under this topic will be subject to Article 30.3 of the grant agreement (Commission right to object to transfers or licensing).

Scope:

a) Innovation Actions for setting up and operating platforms for secure and controlled sharing of "closed data" (proprietary and/or personal data). The actions should address the necessary technical, organisational, legal and commercial aspects of data sharing/brokerage/trading, and build on existing computing platforms. Proposals shall address one or both of the following sub-topics:

  • Personal data platforms shall ensure respect of prevailing legislation and allow data subjects and data owners to remain in control of their data and its subsequent use. Solutions should preserve utility for data analysis and allow for the management of privacy / utility trade-offs, metadata privacy, including query privacy. Solutions should also develop privacy metrics that are easy to understand for data subjects and contribute to the economic value of data by allowing privacy-preserving integration of independently developed data sources.
  • Industrial data platforms shall enable and facilitate trusted and secure sharing and trading of proprietary/commercial data assets with automated and robust controls on compliance (including automated contracting) of legal rights and fair remuneration of data owners.

The actions are required to link to and bring in industrial data providers (not necessarily as consortium members) that will populate the platforms. Conditions of use and practical arrangements of data sharing should be regulated.

The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU of between EUR 4 and 6 million would allow this area to be addressed appropriately. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

b) Research and Innovation Actions to advance the state of the art in the scalability and computational efficiency of methods for securing desired levels of privacy of personal data and/or confidentiality of commercial data, particularly when they are combined from multiple owners. Proposals shall also analyse and address, as appropriate, privacy/confidentiality threat models and/or incentive models for the sharing of data assets.

c) CSA proposals are invited to cover both of the following tasks:

  • Support the emergence of a data economy by ensuring SME inclusion, entrepreneurial support and trust-building, address the data skills gap. The CSA action shall liaise with and complement related initiatives[5], and shall support and work in collaboration with the platforms under ICT-13 a).

  • In line with the Communication on ICT Standardisation Priorities for the Digital Single Market[6], promote standardization, interoperability and policy support in the field of data and federated/networked computing systems.

One CSA will be funded. The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU of EUR 3 million would allow this area to be addressed appropriately. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Expected Impact:

a) and b)

  • Personal data protection is improved, and compliance with the General Data Protection Regulation (and other relevant legislation) is made easier for economic operators
  • Citizens' trust is improved as privacy-aware transparency and control features are increasingly streamlined across data platforms and Big Data applications.
  • Better value-creation from personal and proprietary/industrial data.
  • 20% annual increase in the number of data provider organisations in the personal and industrial data platforms
  • 30% annual increase in the number of data user/buyer organisations using industrial data platforms
  • 50% annual increase in number of users (data subjects) in the personal data platforms
  • 20% annual increase in volume of business (turnover) channelled through the platforms

c)

  • Demonstrated success stories among clients as a result of the services offered by the CSA and at least 50 clients (e.g. start-ups, SMEs) served annually in partner finding, matchmaking, venture capital raising, training, coaching etc.
  • Improved standardisation and interoperability especially in the context of cross-sector applications and technology convergence (data, Cloud, IoT, connectivity a.o.)

Horizon 2020: An inclusive digitally interconnected transport system meeting citizens' needs, Frist: 24.04.209

Specific Challenge:

Merging physical transport assets like infrastructure or vehicles with the digital layer, through the Internet of Things (IoT) and big data applications opens vast possibilities in terms of the development of new transport services, business/operating models and social innovations. This has been exemplified in the rapid development of services such as multimodal travel planners, transportation network companies, Mobility as a Service, public transport on demand, new airline ancillary products, various forms of tracking and tracing and many others.

Digitally based services and applications provide citizens with an increasing level of tailored real-time information and greater choice thus allowing for a travel process that is faster, more comfortable and which gives travellers greater control. These services and applications can also serve as basis for social innovations in mobility. In the longer time frame, digitisation of transport promises to lead towards fully personalised services and commercial offers. Despite this, important and often overlooked aspects are user impact and user's ability and readiness to take advantage of the new opportunities. Benefiting from digital technology requires specific skills, willingness and ability to assume a new role as an active participant of the digital travel ecosystem. The main challenge is therefore to ensure that all members of society can benefit from digitisation. In order to achieve this, it is necessary to better understand the needs and attitudes of various users, in particular vulnerable-to-exclusion citizens such as, for example, elderly, low-income, disabled or migrants, in relation to the requirements brought about by the digitised transport system as well as the skills and strategies necessary for all citizens in order to fully benefit from it.

Scope:

Proposals should address several or all of the following:

  • Identify the main characteristics of demands that digitally based mobility solutions place on the users;
  • Identify the needs and attitudes of all societal strata of transport users - in particular vulnerable to exclusion citizens - in the digitised travel ecosystem, taking into account interpersonal and intrapersonal (over time for the same person) variations(age, culture, etc);
  • Identify the obstacles to the appropriation of digital mobility by different user groups and possible nudges to facilitate it, including the potential for social innovations;
  • Investigate user requirements when transport is interrupted, e.g.: due to extreme weather, man-made or technical hazards.
  • Investigate gender related differences in the adoption of digitally based transportation products and services;
  • Identify skills and strategies needed in order to fully benefit from digitalisation in transport and thus to avoid digital exclusion or digital divide in terms of social and spatial aspects;
  • Analyse differences and particularities in relation to the adoption of new mobility solutions and social innovations across a representative sample of member states, both in terms of user uptake and service provision;
  • Provide recommendations for policy making and practical applications for designing an inclusive digital transport system and its related products and services with due regard to data protection and cybersecurity issues;

Research should be validated in a selected number of case studies through pilot demonstration, trials and testing involving service providers and end-users. Furthermore, actions should be undertaken in view of ensuring take up of research results by key stakeholders.

The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU of between EUR 1 and 3 million each would allow this specific challenge to be addressed appropriately. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Expected Impact:

Research will help policy-makers design appropriate regulatory frameworks and social and educational strategies in order to create the best possible conditions for an inclusive, user friendly digital transport system, taking into account the needs and characteristics of all parts of society, with particular attention to vulnerable to exclusion citizens. Moreover, research will also help regional authorities and businesses in designing digital transport solutions that are better tailored to citizens' individual needs.

VW-Stiftung: Momentum - Förderung für Erstberufene, Frist: 04. Juni 2019

Gefördert werden Konzepte zur strategischen und inhaltlichen Weiterentwicklung der Professur, die sich aus unterschiedlichen Fördermaßnahmen zusammensetzen.

Das Angebot ist flexibel und kann den Erfordernissen der jeweiligen Disziplin bzw. dem Standort angepasst werden. Ausgeschlossen von einer Förderung sind Forschungsprojekte.

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: Konzepte zur Perspektiverweiterung
  • Volumen: bis zu 1 Mio. Euro
  • Dauer: max. 7 Jahre
  • Zielgruppe: Professor(inn)en drei bis fünf Jahre nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur
  • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und –kommunikation; Zusatzförderung für geflohene Wissenschaftler(innen)

Einreichungstermine sind: 04. Juni 2019, 02. Juni 2020

Weitere Informationen finden Sie unter www.volkswagenstiftung.de

Horizon 2020: Digital Security Topics, Frist: 22.08.2019

  • SU-DS03-2019-2020: Digital Security and privacy for citizens and Small and Medium Enterprises and Micro Enterprises
  • Specific Challenge:

    Some members of the digital society in the EU are more vulnerable as they are less prepared to confront with cyber-attacks. The scale, value and sensitivity of personal data in the cyberspace are significantly increasing and citizens are typically uncertain about who monitors, accesses and modifies their personal data. Personal data breach may facilitate abuse by third parties, including cyber-threats such as coercion, extortion and corruption.

    In order to protect the freedom, security and privacy, and ensure personal data protection of the citizens in Europe, citizens should be enabled to assess the risk involved in their digital activities and configure their own security, privacy and personal data protection settings and controls across these services. Citizens need to be fully aware that their informed consent is necessary in many situations and become capable in providing their permission/consent for allowing accessing their personal data/devices/terminals with an increased level of granularity. Additionally there is a need for increased citizens' capacity to modulate the level and accuracy of the monitoring tools used by services (e.g. via cookies, positioning, tokens).

    Most Small and Medium-sized Enterprises and Micro Enterprises (SMEs&MEs) lack sufficient awareness and can only allocate limited resources - both technical and human - to counter cyber risks, hence they are an easier target (e.g. of ransomware attacks) compared to large organizations. Security professionals and experts working for SMEs&MEs need to be in a constant learning process since cybersecurity is a significantly complex and fast-evolving field. Taking into account the significant economic role of SMEs&MEs in the EU, tailored research to innovation should support cybersecurity for SMEs&MEs.

  • SU-DS05-2018-2019: Digital security, privacy, data protection and accountability in critical sectors
  • Specific Challenge:

    In critical vertical sectors/domains, cybersecurity technologies deployed in several application domains should be aligned to the specific domain needs, linking the demand and supply sides for such cyber technologies. In the context of an increased digitization and also of growing complexity of cyber-attacks, there are certain sectors/subsectors identified as critical from the point of view of cybersecurity needs in the NIS Directive: energy (electricity, oil, gas), transport (air transport, rail transport, water transport, road transport), banking, financial market infrastructures, health sector (health care settings, including hospitals and private clinics), drinking water supply and distribution, and digital infrastructure. These sectors are important customers of cybersecurity solutions; hence it is of outmost importance to facilitate the engagement of end-users towards defining and providing sector-specific common requirements about digital security, privacy and personal data protection. Building security, privacy and personal data protection by design and by default, principles and standards should be clearly defined to protect the critical infrastructures in these sectors and ensure personal data integrity and confidentiality.

    For transport domain, security must be managed pro-actively over the system as a whole. This must also extend to include interfaces to critical supporting infrastructures such as communication networks and satellite systems. The complexity of the transport sector finds its roots in the diversity of components that build the solutions in use and the very long lifecycle of these components. The challenge is to migrate these solutions, systems, and infrastructures to a higher level of cybersecurity.

    ICT enables the healthcare sector to provide efficient, effective, cross-border top-quality healthcare services improving the public healthcare. Healthcare operations, services and applications are provided via various interconnected infrastructures, systems, entities and people. Personalized medicine is on the brink of becoming a successful approach in treating diseases. This increases the complexity of the pharmaceutical supply chain and raises the importance of achieving a zero error rate in the supply of personalized medications. Cybersecurity in this respect is safety critical and novel approaches are needed to ensure traceability and zero error deliveries. Moreover, requirements related to data protection legislation should also be taken into account, as health is a very sensitive sector from this point of view[1].

    This interconnectivity reveals various threats, making the healthcare ecosystem vulnerable to catastrophic attacks with high impact to healthcare institutions and people's lives. The healthcare industry has seen a major rise in cyber-attacks over the past two years, and data breaches increasingly damage the healthcare industry as well as the privacy and personal data protection of the people. Vulnerable patients’ records management systems can be attacked leading to unauthorised disclosure of and access to personal data concerning health. Connected medical devices are increasingly used, in particular wearables and home health monitoring devices which often transmit sensitive data over unsecure wireless networks from the patients’ home to the hospitals exposing the privacy and personal data of the patients and the resilience of the healthcare infrastructures.

    Digital technologies are also profoundly changing the financial sector. Cybersecurity solutions are essential to make possible digital technologies for finance and for the stability of the financial sector which must respond to increasingly sophisticated cyber-attacks.

Horizon 2020: Upgrading smartness of existing buildings through innovations for legacy equipment, Frist: 03.09.2019

Specific Challenge:

An essential part of Europe's clean energy transition is the changing role of buildings from energy consumers to actively controlling and optimising indoor environment while contributing to energy system flexibility by ensuring distributed energy generation from renewable energy sources, energy storage, facilitate smart charging of EVs, load reduction through energy efficiency and load shifting through demand response. Innovative technologies will enable smart buildings to interact with their occupants and the grid in real time and to manage themselves efficiently, so as to become an active element of the energy system. Intelligent and connected devices, sensors and controllers, supported by the development of new business models for new energy services, will create new opportunities for energy consumers.

Today in the EU, the existing building stock represents the main challenge for a more efficient energy use, in buildings as well as across the whole energy system. The smart readiness of buildings may evolve faster for devices and systems easily replaced and installed, than for other parts of the building's equipment such as HVAC and DHW systems etc. due to higher costs of replacement, longer lifecycles and difficulties related to the integration in buildings. This installed equipment remains highly relevant for buildings interactions with the energy system, making its upgrade to higher levels of smartness an essential step.

Scope:

Proposals should develop and demonstrate cost-effective technological solutions to manage energy within existing buildings and interact with the grid providing energy efficiency, flexibility, generation and storage, based on user preferences and requests. These solutions should be aimed to upgrade existing buildings, either residential or tertiary, using automation and IT to offer new services and control to the building users, thereby improving their comfort and increasing their satisfaction.

Proposals should demonstrate how the smart systems, smart controls and smart appliances can be integrated seamlessly in existing buildings to interface and/or to control the major energy consuming domestic appliances that are already installed. These pilots should involve several types of domestic appliances and technical building systems with longer lifecycles (boilers, radiators, DHW preparation, motors for ventilation, windows opening and shading; lighting etc.) and with shorter lifecycles (dryers, washing machines, fridges, etc.), testing several types of control modes (ON/OFF, power modulation, etc.) possible for a given type of appliance. Recharging points for electric vehicles and other forms of energy storage should also be incorporated in the pilots. The proposed solutions should not adversely affect the original functionalities, product quality, lifetime, as well as warranties of the appliances.

Proposals are expected to include clear business model development and a clear path to finance and deployment. Key partners should have the capability and interest in making the developed solution a core part of their business/service model to their clients.

Besides the pilot demonstrations, proposals should outline business models and strategies for the broad uptake of the proposed smart systems into specific building typologies in Europe and their integration with evolving electricity markets, e.g. dynamic pricing or other services and information offered by energy suppliers and/or aggregators. Integrations with other energy networks (e.g. DHC) can also be considered.

The solutions should focus on cost-effectiveness, interoperability and user-friendliness: easy installation and maintenance, maximising consumer comfort (e.g. self-learning) and information on own consumption (e.g. recommendations to the user in order to maximise savings) as well as on gains from its contribution to grid operation.

A realistic estimate should be provided on the total energy savings/year and on the impact of the innovations demonstrated in the project on the total power available for cost effective demand response actions. The projects should involve technology providers (e.g. manufacturers of appliances, movable envelope components, smart control/ home systems providers), energy services providers (aggregators and/or suppliers and/or ESCO's), user representatives, electricity system operators and other actors as relevant.

The activities are expected to be implemented at TRL 6-8 (please see part G of the General Annexes).

The Commission considers the proposals requesting a contribution from the EU of between 3 to 4 million would allow this specific challenge to be addressed appropriately. Nonetheless this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

This topic contributes to the roadmap of the Energy-efficient Buildings (EeB) cPPP.

Expected Impact:

Proposals are expected to demonstrate the impacts listed below using quantified indicators and targets wherever possible:

  • Primary Energy savings triggered by the project (in GWh/year);
  • Investments in sustainable energy triggered by the project (in million Euro);
  • Upgrade of existing buildings to higher smartness levels, including a significantly enlarged base of existing building equipment and appliances monitored by energy management systems and activated through demand response actions;
  • Reduction in energy consumption and costs, exceeding the additional consumption from IT and its cost.

Additional positive effects can be quantified and reported when relevant and wherever possible:

  • Reduction of the greenhouse gases emissions (in tCO2-eq/year) and/or air pollutants (in kg/year) triggered by the project.

Jährliche Ausschreibungen / Anträge jederzeit

BMBF: Bekanntmachung - Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II, Einreichung fortlaufend, Bewertungsstichtage: 31. Juli 2018, 31. Januar 2019 ...

Gegenstand der Förderung sind direkt durch den Anwender initiierte und koordinierte Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Anwender-Position in Forschungsprojekten. Um dies zu erreichen, ist im Rahmen dieser Förderrichtlinien ein weites Spektrum von Aktivitäten förderfähig – von der anwendungsbezogenen Erforschung neuer Technologien und Konzepte bis hin zur Weiterentwicklung und Qualifizierung vorhandener Lösungen für spezifische, bisher nicht abgedeckte Anwendungsbereiche.

Die praxisnahe Verifizierung, Validierung und Demonstration der Forschungsergebnisse, etwa durch wissenschaftlich begleitete Feldversuche oder vorkommerzielle Praxistests, sind dabei wichtige Aspekte. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit sowie das Unterstützungspotenzial der Projektergebnisse unter realistischen Einsatzbedingungen zu erproben, ohne dass es zu einer Verzerrung des Marktes kommt. Eine sich an die Erprobung anschließende Produktentwicklung ist daher ausdrücklich nicht Gegenstand der Förderung.

Es können zum Beispiel folgende Themen aufgegriffen werden:

  • Schutz und Rettung von Menschen, nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr, Katastrophenschutz,
  • Kriminalitätsprävention, polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Schutz kritischer Infrastrukturen, Versorgungssicherheit,
  • Schutz vor Terrorismus,
  • Detektion von Gefahrstoffen,
  • übergreifende Themen, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen, Organisationskonzepte, Modelle zur Aus-, Fort- und Weiterbildung und Migration.

Förderungswürdig sind Verbundprojekte, die von einem Anwender gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung oder einem Unternehmen durchgeführt werden. "Anwender – Innovativ" stellt den Anwender ins Zentrum eines Projektvorschlags. Das heißt, die entsprechende Idee stammt vom Anwender und wird gemeinsam mit einem oder maximal zwei Projektpartnern aus der Forschung und/oder Industrie erforscht. Der Nutzen des Vorhabens muss in erster Linie den Anwendern zugutekommen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Die Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden. Bewertungsstichtage sind:

  • 31. Juli 2018,
  • 31. Januar 2019,
  • 31. Juli 2019,
  • 31. Januar 2020,
  • 31. Juli 2020,
  • 31. Januar 2021,
  • 31. Juli 2021,
  • 31. Januar 2022,
  • 31. Juli 2022.

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft

Ideen entwickeln – Initiative ergreifen – Zukunft gestalten

Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft Nachwuchswissenschaftler aus, die sich in ihren Dissertationen oder Habilitationen mit der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft und damit mit den zentralen ordnungspolitischen Fragestellungen des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen.

Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 35.000 Euro dotiert.

Zielsetzung des Forschungspreises

Es ist das Anliegen des RHI den ethischen Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wieder zu mehr Geltung zu verhelfen, die nicht allein auf Wettbewerb und Gewinnmaximierung basieren, sondern auch auf Solidarität und gemeinwohlverpflichteter Verantwortlichkeit. Der Preis soll dazu beitragen Forscher und Vordenker, die diesen Themenkomplex wissenschaftlich bearbeiten und exzellent allgemeinverständlich aufbereiten, in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Teilnahme Forschungspreis

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann beteiligen Sie sich und reichen Sie Ihre Dissertation oder Habilitation bei uns ein. Einsendeschluss ist der 31. Dezember eines jeden Jahres.

Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich auf den folgenden Internetseiten sowie in der Informationsbroschüre.

http://www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis/forschungspreis/

Communicator-Preis

Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird von der DFG ausgeschrieben. Dieser mit 50.000 € dotierte, persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.

Die Vorschläge aus unterschiedlichen Fachgebieten werden nach den Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalität und Nachhaltigkeit von einer Jury, bestehend aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten, beurteilt. Die DFG nennt dem Stifterverband den von der Jury gewählten Preisträger.

Der Communicator-Preis ist in Form eines Hologramms vom Kölner Maler und Medienkünstler Michael Bleyenberg gestaltet worden. Ein "Sandwich" aus Spiegel und Glas schließt eine holographisch belichtete Folie ein und ruht in einem Sockel aus massivem Acrylglas, mit dem Namen des Preisträgers.

[ausführlich]

VW-Stiftung: Symposien und Sommerschulen - Frist: voraussichtlich September 2018

Anträge für Sommerschulen jederzeit
Stichtag für Symposien: voraussichtlich September 2018

Ziel der Initiative

Mit der Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben.

Förderangebot

Unterstützt werden können Symposien, Workshops und Konferenzen (in der Regel bis zu 50 Personen) sowie Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmer). Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind

  • ein interdisziplinärer und internationaler Kontext,
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie
  • eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.


Die durch die VolkswagenStiftung geförderten Symposien, Workshops und Konferenzen finden im neu errichteten Tagungszentrum "Schloss Herrenhausen" in Hannover statt. Im Rahmen der "Symposienwochen der VolkswagenStiftung" stehen verschiedene Termine für die Durchführung Ihrer Veranstaltung zur Verfügung. Unter dem folgenden Link finden Sie die Termine der Symposienwochen.

Sommerschulen werden weiterhin in ganz Deutschland gefördert.

Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung für Symposien, Workshops und Konferenzen zudem die entsprechenden Stichtage. Um im Vorfeld zu klären, ob die von Ihnen geplante Veranstaltung den Kriterien des Programms entspricht, stehen Ihnen die fachlich zuständigen Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich rechts im Bereich "Was Antragsteller wissen müssen" unter "Information zur Antragstellung". Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Wichtiger Hinweis: Symposien und Sommerschulen, die thematisch zu anderen Förderinitiativen der VolkswagenStiftung gehören, können häufig innerhalb der jeweiligen Initiative gefördert werden.

Die Teilnahme an Tagungen oder Exkursionen wird nicht gefördert.

Hintergrund

Die Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" wurde bereits im Jahr 1966 eingerichtet.

BMAS: Förderrichtlinie zur „Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik“

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen.
Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und
  • Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Gefördert werden:

a) Projekte

  • die dazu dienen, verschiedene Institutionen im Bereich der Sozialpolitikforschung bundesweit zu vernetzen mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zu unterstützen und Synergien nutzbar zu machen;
  • in deren Rahmen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft neue Fragestellungen zu gesellschaftlich relevanten Themen auf innovative Weise bearbeitet werden;
  • die in den in Nummer 1.1 genannten Themenbereich fallen und darüber hinaus dazu beitragen können, der Sozialpolitikforschung in Deutschland neue inhaltliche und methodische Impulse zu geben.

b) Promotion

  • für Doktoranden mit Prädikatsexamen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaften, die eine Promotion zu einem sozialpolitischen Thema im Rahmen des genannten Themenbereichs anstreben.

c) Stiftungsprofessuren

  • in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Zunächst erfolgt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens die Einreichung von kurzen Projektskizzen, die auf Plausibilität und grundsätzliche Geeignetheit geprüft werden. Die Antragsteller, deren Skizzen für grundsätzlich förderfähig erachtet werden, können dann in einem zweiten Verfahrensschritt förmliche Förderanträge (ausführliche Vorhabenbeschreibung und Formantrag) einreichen. Die Förderentscheidung wird vom BMAS unter Berücksichtigung des Votums des wissenschaftlichen Beirats getroffen.

Es ist keine Deadline in der Bekanntmachung genannt.


Alle Informationen gibt es hier und hier.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft möchte geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern.

Kern des Maßnahmenbündels ist das Angebot, dass alle Leiterinnen und Leiter DFG-geförderter Projekte sowie die Hochschulen selbst Zusatzanträge stellen können, um qualifizierte Flüchtlinge - angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Die Zusatzanträge können auf alle Mittel gerichtet sein, die eine Einbindung der Flüchtlinge in das Projekt ermöglichen. Hierzu zählen insbesondere Gastmittel oder auch Personalstellen. Für die Einbindung von wissenschaftlich ausgewiesenen Personen eignet sich darüber hinaus vor allem das Mercator Modul.

Die Anträge können jederzeit formlos gestellt werden und sollten den Umfang von fünf Seiten (ohne CV und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten.

Weitere Informationen können Sie dem beigefügten Dokument entnehmen oder den Seiten der DFG:

www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2015/info_wissenschaft_15_82/index.html

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung

Das BFHZ wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird das BFHZ-CCUFB durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsverfahren

Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite des BFHZ befindet. Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ, bzw. extern  begutachtet.

Förderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren Förderumfang 5.000,--€ übersteigen, durchlaufen zusätzlich eine externe Evaluierung.

Haushaltsvorbehalt

Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite des BFHZ („Download").

Einreichung

Die Projekte müssen bis zum jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres) an folgende Adresse gerichtet werden:

An das Bayerisch-Französische Hochschulzentrum (BFHZ)
Arcisstr. 21
D-80333 München

Eine elektronische Fassung der endgültigen Projektanträge müssen ebenfalls vor Abgabefrist an honsdorf@lrz.tum.de gesendet werden.

Fördermöglichkeiten im Rahmen der EU-Zentralasienstrategie und der Zielsetzung der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung:

Ziel der Fördermaßnahme sind die Exploration und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung und die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit mit Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus, sowie mit Moldau und Belarus.


Was wird gefördert?

  • Maßnahmen zur Exploration und Anbahnung projektbezogener oder institutioneller Kooperationen
  • Thematische Schwerpunkte:
    • Umwelt, Nachhaltigkeit
    • Geotechnologie
    • Gesundheitswissenschaften
  • Projektanbahnung: Maßnahmen zur Konzeption und Planung von Projekten und Kooperationen, deren Förderung unter einem BMBF-Fachprogramm oder einem Programm der EU beantragt werden soll

Wer wird gefördert?

  • im Verbund mit Einrichtungen aus Zentralasien, dem Südkaukasus, Moldau und Belarus deutsche Hochschulen, forschungsaktive Kliniken, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland
  • Anträge mit Beteiligung von KMUs werden bei gleicher Qualität bevorzugt

Wie wird gefördert?

  • Ausgaben für Anbahnungsreisen, den projektbezogenen wissenschaftlichen Austausch, Expertentreffen und thematische Projektplanungsworkshops
  • in begründeten Einzelfällen:
    • Veranstaltungskosten
    • Sachmittel
    • Personalkosten
  • Gewährung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von bis zu 25 000 Euro / Projekt

Antragstellung:

  • einstufiges Förderverfahren
  • Erstellung der förmlichen Förderanträge mit elektronischem webbasiertem Antragssystem (ewa) des Internationalen Büros des BMBF (IB)
  • zusätzliche im elektronischen Antragssystem fertig gestellte endgültige Version mit Unterschriften der deutschen und ausländische Partner per Post an das Internationale Büro des BMBF (IB)

Anträge werden laufend entgegengenommen und bearbeitet.
 

Weitere Informationen finden Sie externer Link folgt hier.

Ansprechpartner im Internationalen Büro des BMBF (IB):

Internationales Büro des BMBF
beim Deutschen Zentrum fpr Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Fachliche Ansprechpartnerin: Dr. Anja Köhler

Telefon: +49 (0) 228-3821 458
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  anja.koehler(at)dlr.de

Administrativer Ansprechpartner: Holger Brehm

Telefon: +49 (0) 228-3821 472
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  holger.brehm(at)dlr.de

Der DAAD hat in diesem Jahr ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Programm für deutsche Wissenschaftler aufgelegt, die nach einer Mobilitätsphase im Ausland Interesse daran haben, dauerhaft wieder nach Deutschland zurückzukehren.

Das Programm "Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland" besteht aus zwei separaten Komponenten:

  • Einem Fahrtkostenzuschuss, der dazu dienen soll, Fachvortragsreisen oder Vorstellungsgespräche in Deutschland zu unterstützen oder zu ermöglichen
  • Einem Rückkehrstipendium mit der Förderungshöchstdauer von sechs Monaten, um die berufliche Wiedereingliederung in wissenschaftlichen Einrichtungen  in Deutschland zu unterstützen

Details können Sie doc hier entnehmen.

Ansprechpartner beim DAAD:

Frau Barbara Kirsch
Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
German Academic Exchange Service
Referat 521 - Internationalisierung von Forschung und wissenschaftlichem Nachwuchs
Kennedyallee 50
53175 Bonn
E-Mail: kirsch@daad.de
Tel.: 0228/8828615
Fax: 0228/88298615

VW-Stiftung: Förderangebot für geflohene Wissenschaftler(innen) - Antragstellung nach persönlicher Rücksprache

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: eigene Stelle oder Stipendium
  • bis zu 2 bzw. 3 Jahre (je nach Förderangebot)
  • Wissenschaftler(innen), die von der Stiftung gefördert werden/wurden und die geflohene Wissenschaftler(innen) in ihren Forschungskontext einbinden möchten
  • Voraussetzungen: Antragsteller(in) wird aktuell oder wurde in den vergangenen 10 Jahren im Rahmen einer Projekt- oder Personenförderung von der Stiftung gefördert; Anbindung an eine Forschungsinstitution in Deutschland
  • Zusatzleistungen: besondere familienbezogene Leistungen

 

 

Die VW-Stiftung fördert interdisziplinäre Symposien, Workshops und Konferenzen sowie Sommerschulen aller Fachgebiete.

Ziel der Initiative

Mit der Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben.

Förderangebot

Unterstützt werden können Symposien, Workshops und Konferenzen (bis zu 250 Teilnehmer) sowie Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmer). Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind

  • ein interdisziplinärer und internationaler Kontext,
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie
  • eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.


Die durch die VolkswagenStiftung geförderten Symposien, Workshops und Konferenzen finden im neu errichteten Tagungszentrum "Schloss Herrenhausen" in Hannover statt. Im Rahmen der "Symposienwochen der VolkswagenStiftung" stehen verschiedene Termine für die Durchführung Ihrer Veranstaltung zur Verfügung. Unter dem folgenden Link finden Sie die Termine der Symposienwochen.

Sommerschulen werden weiterhin in ganz Deutschland gefördert.

Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung für Symposien, Workshops und Konferenzen zudem die entsprechenden Stichtage. Um im Vorfeld zu klären, ob die von Ihnen geplante Veranstaltung den Kriterien des Programms entspricht, stehen Ihnen die fachlich zuständigen Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich rechts im Bereich "Was Antragsteller wissen müssen" unter "Information zur Antragstellung". Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Wichtiger Hinweis: Symposien und Sommerschulen, die thematisch zu anderen Förderinitiativen der VolkswagenStiftung gehören, können häufig innerhalb der jeweiligen Initiative gefördert werden.

Die Teilnahme an Tagungen oder Exkursionen wird nicht gefördert.

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Mixed Methods in den Geisteswissenschaften?

In der Ausschreibung "'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften?" werden Vorhaben in den Geistes- und Kulturwissenschaften gefördert, die die Verknüpfung und das Zusammenwirken von qualitativ-hermeneutischen und digitalen Verfahren anhand einer gemeinsamen wissenschaftlichen Fragestellung ausloten. Es handelt sich um eine zunächst einmalige Ausschreibung.

Förderlinie 2: Workshops und kleinere Sommerschulen [Stichtag Anträge jederzeit]

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.volkswagenstiftung.de/de/mixedmethodsgeisteswissenschaften.html

Internationale Forschung in den Computational Social Sciences

Im Rahmen dieser Ausschreibung vergibt die VolkswagenStiftung Fördermittel für internationale Workshops und Sommerschulen sowie kooperative Forschungsvorhaben von Postdoktorand(inn)en.

Ziel der Initiative

In den vergangenen Jahren hat die Digitalisierung der Gesellschaft zu weitreichenden Veränderungen auf sozialer, politischer und wirtschaftlicher Ebene geführt. Daneben hat die "digitale Revolution" auch erhebliche Auswirkungen auf den Bereich der sozialwissenschaftlichen Forschung: Die Entwicklung und Nutzung neuer Medien hat eine zuvor nicht vorhandene Menge an Daten über menschliches Verhalten erzeugt, die nun für die Forschung zur Verfügung stehen. Diese Entwicklungen führen nicht nur zu neuen Möglichkeiten für die Sozialwissenschaften, sondern stellen sie zugleich vor methodische Herausforderungen. So ergibt sich eine erhebliche Bandbreite an Forschungsfragen im Bereich der "Computational Social Sciences", zu deren Bearbeitung die Stiftung mit diesem Förderkonzept beitragen möchte. Neben der Erforschung sozial relevanter Forschungsfragen möchte die Stiftung insbesondere die Vernetzung deutscher und internationaler Wissenschaftler(innen) unterstützen und zur Kompetenzentwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der "Computational Social Sciences" beitragen.

[ausführlich]

Alle aktuellen Ausschreibungen können im externer Link folgt Teilnehmerportal von Horizon 2020 eingesehen werden.

Einige der externer Link folgt Nationalen Kontaktstellen veröffentlichen die Calls auch thematisch sortiert, z.B.:

NKS Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften:

NKS Informations- und Kommunikationstechnologien:

NKS Lebenswissenschaften:

NKS zu den Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen:

NKS ERC: