Forschung

Forschungsförderung

Aktuelle Ausschreibungen

(Die Ausschreibungen sind nach dem Datum des Fristablaufs geordnet.)

 

2017

VW-Stiftung: Experiment! - Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen - Frist: 05. Juli 2017

nächste Termine: 01. August 2018 und 01. August 2019

Ziel

Die Exploration ausgesprochen gewagter Forschungsideen, die etabliertes Wissen grundlegend herausfordern, unkonventionelle Hypothesen, Methodik oder Technologien etablieren wollen oder ganz neue Forschungsrichtungen in den Blick nehmen, wird derzeit kaum über das in Deutschland etablierte Förderangebot berücksichtigt. Hier setzt die Förderinitiative "Experiment!" an, mit der die VolkswagenStiftung grundlegend neue Forschungsvorhaben mit ungewissem Ausgang in der Startphase unterstützt. Ein Scheitern des Konzeptes und unerwartete Befunde werden als Ergebnis akzeptiert.

Förderangebot

Das Angebot richtet sich an Forscher(innen) aus den Natur-, Ingenieur-, und Lebenswissenschaften (einschließlich unmittelbar benachbarter Disziplinen aus den Verhaltenswissenschaften), die eine radikal neue und  riskante Forschungsidee austesten möchten. Sie erhalten die Möglichkeit, während einer auf 120.000 Euro und 18 Monate begrenzten explorativen Phase erste Anhaltspunkte für die Tragfähigkeit ihres Konzeptes zu gewinnen. Gegen Ende der Förderung  wird die Entwicklung der Projekte bei einem von der Stiftung veranstalteten "Forum Experiment!" betrachtet.

Als Antrag genügt eine kurze Skizze. In der Begutachtung geht die Stiftung einen völlig neuen Weg. Zuerst werden die rund 120-140 passendsten Anträge hausintern vorausgewählt. Eine interdisziplinäre Wissenschaftsjury bewertet nur diese anonymisierten Ideen (doppel-blind) und schließt qualitativ ungenügende Anträge aus. Aus dem Pool von Anträgen, die den Programm- und Qualitätskriterien genügen, wählt die Jury die überzeugendsten Anträge aus (ca. 15-20 Bewilligungen). Anschließend werden per Los ebenso viele Anträge gezogen (weitere 15-20 Bewilligungen). Auf diese Weise erhalten auch Ideen, die ansonsten leicht übersehen werden, eine Chance. Das Losverfahren als neues Auswahlelement und das gesamte Vorgehen werden begleitend evaluiert. 

Weitere Informationen zur Förderinitiative sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Bitte beachten Sie unbedingt auch unsere Hinweise zu häufig gestellten Fragen in den FAQs. Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Hintergrund

Die Förderinitiative "Experiment!" wurde im November 2012 eingerichtet. Die Initiative erfreut sich mit durchschnittlich mehr als 500 Anträgen pro Stichtag einer außerordentlichen Resonanz. Bewilligt wurden 67 Vorhaben vor Einführung des Losverfahrens: 13 aus 704 (2013), 19 aus 630 (2014), 17 aus 425 (2015) und 18 aus 544 Anträgen (2016).

BMBF-Ausschreibung: von "Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung" - Fristen: 31. März 2017 oder zum 15. Juli 2017.

Das Verfahren ist zweistufig angelegt. Es sind zwei Abgabetermine vorgesehen: 31. März 2017 oder zum 15. Juli 2017.

Auszug: Gegenstand der Förderung:

Die im Rahmen der Richtlinie geförderten Maßnahmen sollen dazu beitragen, digitale Medien zum Zweck der Integration behinderter Menschen verstärkt in die berufliche Aus- und Weiterbildung zu implementieren. Hierfür sollen innovative Umsetzungsszenarien für die Praxis entwickelt und erprobt werden. Diese Szenarien können sich zum einen auf diejenigen Berufs- und Tätigkeitsfelder beziehen, die der Zielgruppe bereits heute Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt bieten. Außerdem sollen durch den Einsatz digitaler Medien in Bildungsprozessen neue Beschäftigungsfelder für die Zielgruppe erschlossen werden. Hier gilt es, Tätigkeitsbereiche mit realen Beschäftigungsmöglichkeiten zu identifizieren und passende Modelle der Ausbildung, der Qualifizierung sowie der nachhaltigen ­Implementierung zu entwickeln. Mit diesen Angeboten sollen barrierefreie Lern- und Bildungsprozesse im Unterricht und in den Unternehmen bereitgestellt werden, die auch die Weiterentwicklung des entsprechenden schulischen und betrieblichen Umfelds berücksichtigen.

Die Projekte sollen Impulse für eine stärkere, nachhaltigere und gleichberechtigte Integration von Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt geben und hierfür Konzepte unter Einbindung digitaler Medien liefern und erproben. Das Digitale Lernen geht dabei über das reine E-Learning hinaus: Es umfasst Lehr- und Lernszenarien, in denen digitale Medien im Hinblick auf die jeweiligen Bedürfnisse der beruflichen Qualifizierung von Menschen mit Behinderungen unterstützend zum Einsatz kommen. Digitales Lernen setzt mehrdimensionale Umsetzungskonzepte voraus, in denen Pädagogik und Didaktik, Technik und Organisationsentwicklung für die Umsetzung von Inklusion zusammenspielen. Die Konzepte sollen ganzheitlich gedacht werden und im Sinne eines „Universal Designs“ vor allem dem Ziel dienen, barrierefreie Lernprozesse zu ermöglichen.

Konzepte können zu den folgenden Handlungsfeldern eingereicht werden:

Handlungsfeld 1: Digitale Informations- und Unterstützungssysteme (z. B. als App)

Eine gleichberechtigte und nachhaltige Integration von Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt kann nur gelingen, wenn alle Akteure gemeinsam Hand in Hand arbeiten. Ein zielgerichtetes Informationsangebot für ­Unternehmen zu Fragen der Aus- und Weiterbildung behinderter Menschen, zu lokalen oder branchenbezogenen ­Unterstützungsstrukturen sowie zu passenden Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern gewährleistet hierbei ­einen schnellen und fundierten Überblick über bestehende Ansätze und Lösungen. Die zu entwickelnden digitalen Unterstützungssysteme sollen die Potenziale digitaler Medien zur Gestaltung inklusiver Bildungsübergänge herausstellen, bereits vorhandene und entstehende digitale Ansätze verbreiten und insgesamt zur Erhöhung einer allgemeinen inklusiven Grundhaltung beitragen. Diese Unterstützungssysteme sollten einfach verfügbar sein (z. B. als App) und

a.    regionale Anforderungen und/oder die Belange bestimmter Branchen berücksichtigen und digital verfügbar machen;

b.    bei der Vermittlung von Menschen mit Behinderungen in Bildungsangebote für den ersten Arbeitsmarkt die notwendigen Informationen und Kontakte bereitstellen und

c.    für die Unternehmen von hohem Nutzen sein. Akteure auf dem Arbeitsmarkt und in den Unternehmen werden über existierende Unterstützungssysteme informiert. Weiterhin enthalten sie konkrete Hinweise im Umgang mit vorhandenen Handikaps. Sie unterstützen die Passung vorhandener Qualifikationsprofile zu bestimmten Anforderungen in der Arbeitswelt.

Projekte in diesem Handlungsfeld sollten bereits bestehende Strukturen (wie Gremien und Portale in bestimmten ­Regionen bzw. Branchen) berücksichtigen. Aus- und Weiterbildner bzw. andere relevante Akteure sind bei der Entwicklung auch zu berücksichtigen. Unternehmen müssen in die Entwicklung einbezogen werden.

Neben der Verbreitung von digitalen Lern- und Unterstützungsangeboten für Menschen mit Behinderungen soll auch die Erhöhung der Akzeptanz von Menschen mit Behinderungen Teil der Maßnahme sein. In diesem Sinne sind Schulungen von Multiplikator/innen möglich, müssen jedoch in die Maßnahmen, Aktivitäten und Entwicklungen des Handlungsfelds eingebunden sein.

Handlungsfeld 2: Neue berufliche Perspektiven durch digital gestütztes Lernen

In diesem Handlungsfeld werden arbeitsmarktrelevante Maßnahmen gefördert, die durch den Einsatz digitaler Medien neue berufliche Perspektiven für Menschen mit Behinderungen eröffnen sollen. Der Ausgangspunkt dieser Maßnahmen ist ein realistischer Bedarf in der Praxis, der Perspektiven auf dem ersten Arbeitsmarkt eröffnet. Es sollen Konzepte vorgelegt werden, bei denen der praktische Einsatz und die Anwendbarkeit digitaler Medien zum genannten Förderzweck im Mittelpunkt stehen. Neben einem Konzept zur Qualifizierung mittels digitaler Medien bzw. Ausbildung von Menschen mit Behinderungen sind auch Überlegungen für konkrete Einmündungswege zur Arbeitsmarktintegration aufzuzeigen. Die Maßnahmen können hierbei in den Einrichtungen der beruflichen Bildung oder in den Unternehmen selbst durchgeführt werden. Ein gemeinsames Lernen von Menschen mit und ohne Behinderungen ist auch in diesem Handlungsfeld ein wichtiges Anliegen.

In technischer Hinsicht sollen die Maßnahmen in diesem Handlungsfeld im Regelfall auf vorhandene Technologien zurückgreifen, die bereits jetzt als Soft- oder Hardwarelösungen in den Bildungsinstitutionen und Unternehmen zur Verfügung stehen. Ebenfalls greifen sie auf die barrierekompensierenden Unterstützungstools für Menschen mit Behinderungen zurück wie zum Beispiel Screenreader oder spezielle Eingabegeräte. Innovative Hardware-Entwicklungen, wie sie beispielsweise mit Virtual Reality-Brillen oder anderen Hardware-Ansätzen vorliegen, bieten weitaus mehr ­Potenzial für ein inklusionsförderndes Lernen als bisher ausgeschöpft wird. Bei allen Konzepten und Ansätzen ist die Beachtung der BITV 2.0 eine Voraussetzung für eine Förderung.

Die aktive Einbindung von Unternehmen in den Zielbranchen bereits zur Antragstellung ist eine wesentliche Bedingung für alle Maßnahmen in diesem Handlungsfeld.

Handlungsfeld 3: Gemeinsame Lernkonzepte für Menschen mit und ohne Behinderungen

Kollaborative und vernetzte Lernsettings ermöglichen es, dass Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam Fachinhalte erwerben. Der Einsatz digitaler Medien kann dazu beitragen, das gemeinsame Lernen entsprechend eines inklusiven Bildungsverständnisses in die Lernorte der beruflichen Bildung zu tragen. Inhaltlich können die hier zu entwickelnden digitalen Ansätze auf den Fachinhalten der Ausbildung aufbauen. Sie können aber auch an einen konkreten Qualifizierungsbedarf in Unternehmen anknüpfen. Neben der Vermittlung von Wissen sollen die Maßnahmen auch dazu beitragen, ausgrenzendes Verhalten am Lern- und Arbeitsplatz zu verhindern.

Gefördert werden inklusive Konzepte für ein gemeinsames Lernen von Menschen mit und ohne Behinderungen. Diese Konzepte sollen sich auf beruflich bzw. fachlich relevante Inhalte beziehen und einem Praxisbedarf entsprechen. Ein Mentorenansatz stellt hierbei ein spezifisches Konzept des gemeinsamen Lernens dar. Durch den Einsatz digitaler Medien wird die Möglichkeit eröffnet, dass auch Menschen mit Behinderungen eine Mentorenfunktion für alle Lernenden in der Ausbildung und Qualifizierung übernehmen.

Die einzureichenden Konzepte in diesem Handlungsfeld müssen neben der Entwicklung auch die Implementierung digitaler inklusiver Maßnahmen in der beruflichen Bildung beinhalten. Sie sollen für eine nachhaltige Nutzung ausgelegt sein. Unternehmen sind bereits bei der Antragstellung einzubinden.

Hier kommen Sie zur Bekanntmachung.

BMBF-Ausschreibung: "Individuelle und adaptive Technologien für eine vernetzte Mobilität" - zweistufiges Verfahren: Frist 12. Juli 2017

Zweck der Bekanntmachung ist es, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der Mensch-Technik-Interaktion zu fördern, die sichere und zugleich auf den individuellen Bedarf zugeschnittene Mobilitätslösungen ermöglichen. Derartige Lösungen sollen sich adaptiv an ihre Nutzerinnen und Nutzer anpassen, sichere Schnittstellen zur Vernetzung bieten und damit das wachsende Nutzerinteresse an einer effizienten, intermodalen aber auch nachhaltigen Mobilität aufgreifen. Sie müssen das Mobilitätsverhalten sowie aktuelle technologische Entwicklungen betrachten, und sich an den realen Anforderungen der Menschen orientieren. Ein wesentliches Ziel der Bekanntmachung ist zudem eine signifikante Beteiligung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), um das vorhandene Innovationspotenzial des deutschen Mittelstands zu erhalten, zu nutzen und auszubauen.

In der ersten Stufe von Phase 1 sind zunächst beim Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH bis spätestens zum 12. Juli 2017 Projektskizzen in deutscher Sprache vorzulegen.

https://bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1364.html

BTHA: Förderung für Projekte bayerischer Hochschulen mit Partnern in Tschechien zur Anbahnung weiterer Kooperationen, Fristen: 15.07.2017 und 15.09.2017

Das Programm fördert akademische Projekte bayerischer Hochschulen in Kooperation mit Partnern in Tschechien. Ziel dieses Programms ist es, den Weg für fortführende Kooperationen in Forschung und Lehre zu ebnen, sowohl inhaltlich als auch im Hinblick auf spätere Drittmitteleinwerbung, etwa für Anträge auf Forschungsförderungsprogramme der EU.

Unterstützt werden z.B. bayerisch-tschechische Konferenzen, wissenschaftliche Workshops, Sommer- und Winterschulen, Seminare, Exkursionen, Projektbesprechungen usw. Projekte, die den wissen-schaftlichen Nachwuchs einbeziehen (Masterstudierende, Promovierende), werden besonders begrüßt.
Für die Förderung akademischer Projekte zwischen Bayern und Tschechien stehen im Jahr 2017 insgesamt etwa 120.000 Euro zur Verfügung.

Ausschreibung: http://www.uni-regensburg.de/bayhost/medien/btha/btha_ap_2017_ausschreibung.pdf

BayCHINA: Projektbezogener Wissenschaftleraustausch, 2. Ausschreibungsrunde, Frist: 15.06.2017

BayCHINA fördert den Austausch zwischen Dozenten aus Bayern und China sowie die Zusammenarbeit in Forschung & Lehre. Bei Bedarf vermittelt das BayCHINA Kontakte zu chinesischen Institutionen und Wissenschaftlern.

Das BayCHINA fördert Forschungsprojekte über einen projektbezogenen Wissenschaftleraustausch, der dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen bayerischen und chinesischen Institutionen dient. Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Das Förderprogramm richtet sich an alle Disziplinen und ist grundsätzlich themenoffen. An den Projekten sollen Nachwuchswissenschaftler beteiligt werden.

Die Anträge  können mit allen Anlagen per E-Mail an info(at)baychina.de gesendet werden.  Der Antrag muss  jedoch innerhalb von 14 Tagen mit Unterschrift im Original auf dem Postweg nachgereicht werden

Antragsfristen: 15. Juni 2017

BKM: Objekt – Material – Kultur: Dokumentation und Erforschung des materiellen Kulturerbes der Deutschen im östlichen Europa; Frist: 15.06.2017

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert Projekte zur Erforschung und Präsentation von Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Wechselwirkungen mit den Nachbarkulturen.

Ausgeschrieben wird ein wissenschaftliches Förderprogramm für Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen:

Objekt – Material – Kultur: Dokumentation und Erforschung des materiellen Kulturerbes der Deutschen im östlichen Europa

1. Gegenstand und Ziel der Förderung:
Die Ausschreibung möchte Projekte anregen, die sich unter Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Diskurse mit der materiellen Überlieferung der Deutschen im östlichen Europa beschäftigen. Dazu zählen Archiv- und Buchbestände, Ego-Dokumente und Nachlässe ebenso wie Baudenkmäler, Objekte der Kunst und des Kunsthandwerks oder Gegenstände der Alltagskultur.

Erwünscht sind Dokumentationen als wissenschaftliche Grundlagenwerke, Forschungsvorhaben sowie Projekte, die sich mit Fragen der Erhaltung und Sicherung materiellen Kulturguts befassen.

Mögliche Fragestellungen zielen u. a. auf die mit den Objekten verbundenen Akteure und sozialen Praktiken, ihren Charakter als Zeichen, ihre Überlieferungsgeschichte und deren jeweilige gesellschaftliche, politische und rechtliche Kontexte (Marginalisierung, Wiederentdeckung).

Innerhalb dieses Rahmens ist das Förderprogramm inhaltlich und chronologisch offen.
Die Ausschreibung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den geschichts-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen.

Gefördert werden insbesondere Vorhaben,

  • die sich an den Fragestellungen und Methoden aktueller Wissenschaftsdiskurse orientieren,
  • die in internationaler Kooperation (vornehmlich mit Partnern im östlichen Europa) durchgeführt werden,
  • die als Online-Projekte und/oder als Digitalisierungsvorhaben konzipiert sind,
  • die einen Beitrag zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung enthalten (universitäre Qualifikationsarbeiten, einschließlich Dissertationen, werden allerdings nicht berücksichtigt),
  • die in die allgemeine Öffentlichkeit hineinwirken.

Ausgeschlossen sind Projekte der praktischen Denkmalpflege.

2. Förderumfang:
Zuwendungsfähig sind die zur Durchführung des Projektes notwendigen Personal- und Sachkosten sowie die sonstigen Kosten der Vor- und Nachbereitung in angemessenem Umfang. Projekte können bis zu einem Höchstbetrag von 80.000,- EUR gefördert werden.

3. Antragstellung:
Anträge können von deutschen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gestellt werden.

Es wird davon ausgegangen, dass

  • die formalen und rechtlichen Voraussetzungen für die Durchführung des geplanten Vorhabens mit der jeweiligen Institution abgeklärt wurden;
  • die Institution Geschäftsräume und eine angemessene Sachmittelgrundausstattung für die Durchführung des Projektes zur Verfügung stellt;
  • die Bewirtschaftung der Projektmittel über die Drittmittelstelle der Institution erfolgt;
  • am Projektende überprüfbare Ergebnisse vorgelegt werden.

4. Fristen:
Die Bewerbungsfrist für das Akademische Förderprogramm endet am 15. Juni 2017. Eine Förderentscheidung erfolgt bis Mitte September 2017. Eine positive Entscheidung vorausgesetzt, kann die Förderung frühestens zum 1. November 2017 beginnen und endet spätestens am 30. April 2020.

Die Anträge sind einzureichen bei:
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa

Johann-Justus-Weg 147a

26127 Oldenburg

Tel.: (0441) 96195-0

E-Mail: bkge@bkge.uni-oldenburg.de

www.bkge.de

Die Antragsformulare und eine Übersicht über die notwendigen Unterlagen finden Sie auf der Homepage des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa:
URL: www.bkge.de/Foerderungen-Stipendien-BKM/Universitaeres-Foerderprogramm.php
Förderentscheidung:
Die Entscheidung trifft die BKM auf der Grundlage einer wissenschaftlichen Begutachtung. Bewilligungsbescheide werden durch das Bundesverwaltungsamt erstellt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

BKM: Deutsch - jüdische Lebenswelten im östlichen Europa; Frist: 15.06.2017

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert Projekte zur Erforschung und Präsentation von Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Wechselwirkungen mit den Nachbarkulturen.

Ausgeschrieben wird ein wissenschaftliches Förderprogramm für Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen:

Deutsch-jüdische Lebenswelten im östlichen Europa

1. Gegenstand und Ziel der Förderung:
Deutsche und Juden lebten im östlichen Europa jahrhundertelang in komplexen Wechselbeziehungen, die geprägt waren von Austausch, Akzeptanz und Akkulturation, aber auch von religiösen Vorbehalten, Restriktionen und Verfolgungen.

Ziel des Förderprogramms ist es, sowohl die Beziehungsgeschichte von Deutschen und Juden sowie auch deutsch-jüdische Lebenswelten im östlichen Europa von ihren Anfängen im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart zu erforschen. Dies umfasst auch das Weiterleben deutsch-jüdischer Kultur in Emigration und Exil sowie die Erinnerungskultur.

Die Ausschreibung soll geschichts-, kultur- und sozialwissenschaftliche Projekte, unter anderem zu Aspekten der Religiosität, des gesellschaftlichen Lebens, der materiellen Kultur und der bildenen Künste, der Literatur und Publizistik, der Politik und der Wirtschaft, anregen.

Gefördert werden insbesondere Vorhaben,

  • die sich an den Fragestellungen und Methoden aktueller Wissenschaftsdiskurse orientieren,
  • die in internationaler Kooperation (vornehmlich mit Partnern im östlichen Europa) durchgeführt werden,
  • die als Online-Projekte und/oder als Digitalisierungsvorhaben konzipiert sind,
  • die einen Beitrag zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung enthalten (universitäre Qualifikationsarbeiten, einschließlich Dissertationen, werden allerdings nicht berücksichtigt),
  • die in die allgemeine Öffentlichkeit hineinwirken.

2. Förderumfang:
Zuwendungsfähig sind die zur Durchführung des Projektes notwendigen Personal- und Sachkosten sowie die sonstigen Kosten der Vor- und Nachbereitung in angemessenem Umfang. Projekte können bis zu einem Höchstbetrag von 80.000,- EUR gefördert werden.

3. Antragstellung:
Anträge können von deutschen Hochschulen und außeruniversitären
Forschungseinrichtungen gestellt werden.
Es wird davon ausgegangen, dass

  • die formalen und rechtlichen Voraussetzungen für die Durchführung des geplanten Vorhabens mit der jeweiligen Institution abgeklärt wurden;
  • die Institution Geschäftsräume und eine angemessene Sachmittelgrundausstattung für die Durchführung des Projektes zur Verfügung stellt;
  • die Bewirtschaftung der Projektmittel über die Drittmittelstelle der Institution erfolgt;
  • am Projektende überprüfbare Ergebnisse vorgelegt werden.

4. Fristen:
Die Bewerbungsfrist für das Akademische Förderprogramm endet am 15. Juni 2017.
Eine Förderentscheidung erfolgt bis Mitte September 2017. Eine positive Entscheidung
vorausgesetzt, kann die Förderung frühestens zum 1. November 2017 beginnen und
endet spätestens am 30. April 2020.

Die Anträge sind einzureichen bei:
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte
der Deutschen im östlichen Europa
Johann-Justus-Weg 147a
26127 Oldenburg
Tel.: (0441) 96195-0
E-Mail: bkge@bkge.uni-oldenburg.de
http://www.bkge.de


Die Antragsformulare und eine Übersicht über die notwendigen Unterlagen finden Sie
auf der Homepage des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im
östlichen Europa:
URL www.bkge.de/Foerderungen-Stipendien-BKM/Universitaeres-Foerderprogramm.php

ERA.NET Plus mit Russland: Joint Call 2017 im Bereich Science & Technology; Frist: 04.07.2017

Die Ausschreibung "ERA.Net RUS Plus Call 2017 – Science & Technology" richtet sich u.a. an Forschende in den Geistes- und Sozialwissenschaften aus Russland und Europa, die gemeinsam ein Forschungsvorhaben durchführen möchten. Die Themenschwerpunkte in den Geistes- und Sozialwissenschaften lauten:

  • Demography, conflicts and security issues
  • Traditional and non-traditional cultural values
  • Opportunities for and challenges to regional development and social cohesion

Gefördert werden multilaterale, russisch-europäische Verbundvorhaben mit dem Ziel der Etablierung einer langfristigen Forschungszusammenarbeit der jeweiligen beteiligten Projektpartner. In Deutschland richtet sich die durch das BMBF finanzierte und den DLR Projektträger koordinierte Ausschreibung an Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie an kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Die Einreichung ist bis zum 04.07.2017 möglich.

Weitere Informationen: www.eranet-rus.eu

DFG: Open Research Area (ORA) for the Social Sciences 2017, Frist: 05.07.2017

The partners for the Open Research Area in Europe (ORA) are pleased to announce their fifth joint call for proposals due to open spring 2017.

Similar to the previous call, four European funding organisations participate in the fifth ORA call: ANR, France; DFG, Germany; NWO, Netherlands; and ESRC, United Kingdom. Proposals will be accepted for research projects in any area of the social sciences involving researchers from any combination of two or more of the participating countries (excluding bilateral applications from French-German teams).

In this call, JSPS, the Japanese core national funding organisation, will again collaborate with ORA as an associate partner. Applicants to the ORA call are encouraged to seek partnerships with Japanese researchers. JSPS will open a specific call for Japanese researchers. Japanese projects associated with the ORA proposals will be encouraged to submit proposals to this call for funding. Further information will be provided with the upcoming call for proposals.

In 2016, the ORA scheme underwent a programme evaluation. According to the results, ORA remains a very popular scheme, and the partners will implement measures to manage demand. The upcoming call, therefore, will introduce a procedural change and follow a two-stage procedure consisting of an outline proposal and a full proposal. Only after positive review of the outline proposal are applicants allowed to submit a full proposal.

The call for proposals will be published by the end of April on the websites of the participating funding organisations. The closing date for outline proposals is 5 July 2017. For the fifth ORA call, the DFG will be the lead agency.

Further Information

If you have any further questions, please contact:

Germany, DFG:

VW-Stiftung: Experiment! - Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen - Frist: 05. Juli 2017

Ziel

Die Exploration ausgesprochen gewagter Forschungsideen, die etabliertes Wissen grundlegend herausfordern, unkonventionelle Hypothesen, Methodik oder Technologien etablieren wollen oder ganz neue Forschungsrichtungen in den Blick nehmen, wird derzeit kaum über das in Deutschland etablierte Förderangebot berücksichtigt. Hier setzt die Förderinitiative "Experiment!" an, mit der die VolkswagenStiftung grundlegend neue Forschungsvorhaben mit ungewissem Ausgang in der Startphase unterstützt. Ein Scheitern des Konzeptes und unerwartete Befunde werden als Ergebnis akzeptiert.

Förderangebot

Das Angebot richtet sich an Forscher(innen) aus den Natur-, Ingenieur-, und Lebenswissenschaften (einschließlich unmittelbar benachbarter Disziplinen aus den Verhaltenswissenschaften), die eine radikal neue und  riskante Forschungsidee austesten möchten. Sie erhalten die Möglichkeit, während einer auf 120.000 Euro und 18 Monate begrenzten explorativen Phase erste Anhaltspunkte für die Tragfähigkeit ihres Konzeptes zu gewinnen. Gegen Ende der Förderung  wird die Entwicklung der Projekte bei einem von der Stiftung veranstalteten "Forum Experiment!" betrachtet.

Als Antrag genügt eine kurze Skizze. In der Begutachtung geht die Stiftung einen völlig neuen Weg. Zuerst werden die rund 120-140 passendsten Anträge hausintern vorausgewählt. Eine interdisziplinäre Wissenschaftsjury bewertet nur diese anonymisierten Ideen (doppel-blind) und schließt qualitativ ungenügende Anträge aus. Aus dem Pool von Anträgen, die den Programm- und Qualitätskriterien genügen, wählt die Jury die überzeugendsten Anträge aus (ca. 15-20 Bewilligungen). Anschließend werden per Los ebenso viele Anträge gezogen (weitere 15-20 Bewilligungen). Auf diese Weise erhalten auch Ideen, die ansonsten leicht übersehen werden, eine Chance. Das Losverfahren als neues Auswahlelement und das gesamte Vorgehen werden begleitend evaluiert. 

Weitere Informationen zur Förderinitiative sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Bitte beachten Sie unbedingt auch unsere Hinweise zu häufig gestellten Fragen in den FAQs. Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Hintergrund

Die Förderinitiative "Experiment!" wurde im November 2012 eingerichtet. Die Initiative erfreut sich mit durchschnittlich mehr als 500 Anträgen pro Stichtag einer außerordentlichen Resonanz. Bewilligt wurden 67 Vorhaben vor Einführung des Losverfahrens: 13 aus 704 (2013), 19 aus 630 (2014), 17 aus 425 (2015) und 18 aus 544 Anträgen (2016).

BMBF: Förderrichtlinie des freien Informationsflusses in der Wissenschaft – Open Access - Frist 31. Juli 2017

Das BMBF fördert Vorhaben, die die bestehenden Möglichkeiten zur Publikation frei zugänglicher wissenschaftlicher Literatur in Deutschland ergänzen, neue Möglichkeiten schaffen und das Umfeld für Open Access-Publikationen verbessern. Den vielen Potenzialen von Open Access steht in der praktischen Anwendung eine noch zu langsame Durchsetzung und Diffusion im Wissenschaftssystem gegenüber. Barrieren sind unter anderem in den Bereichen der Organisation, der technischen Umsetzung, der Akzeptanz und der Nachhaltigkeit von Open Access festzustellen. Es werden solche Konzepte gefördert, die sich diesen Herausforderungen widmen und die die weitere Verbreitung von Open Access insbesondere an Hochschulen, in Forschungseinrichtungen und bei Verlagen ermöglichen. Von Interesse für die Förderung sind dabei sowohl Forschungsprojekte als auch Pilotprojekte, die die Barrieren durch praktische Lösungen überwinden helfen. Die Projekte sollen dazu beitragen, die Entwicklung hin zu mehr Open Access in der Wissenschaft weiter voranzutreiben.

·         Themenfeld 1: Praktischer Umgang mit frei zugänglichen Publikationen

·         Themenfeld 2: Aspekte der Verbreitung von Open Access

·         Themenfeld 3: Themenoffen

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Pro Vorhaben beziehungsweise Verbundprojekt stehen als Regelfall Mittel in Höhe von bis zu 300 000 Euro zur Verfügung. Die Höhe der Zuwendung pro Vorhaben richtet sich im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel nach den Erfordernissen des beantragten Vorhabens.

Die Laufzeit der Vorhaben soll in der Regel nicht mehr als 24 Monate betragen. Auch Vorhaben mit kürzerer Laufzeit als 24 Monate beziehungsweise geringerem Förderbedarf sind möglich. Es können Projekte mit einem Projektstart frühestens ab dem 1. Januar 2018 beantragt werden.
Dem Projektträger sind bis 31. Juli 2017 ein rechtsverbindlich unterschriebener förmlicher Förderantrag sowie eine Vorhabenbeschreibung in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1369.html

BAYLAT: Anschubfinanzierung für neue Projekte mit Lateinamerika - Förderjahr 2018; Frist: 01.08.2017

Das Bayerische Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT) schreibt zum sechsten Mal eine Anschubfinanzierung für neue Projekte in Forschung und/oder Lehre zwischen WissenschaftlerInnen aus Bayern und Lateinamerika aus. Sie erhalten anliegend die entsprechende Bekanntmachung.

Die BAYLAT-Anschubfinanzierung umfasst Reise- und Aufenthaltskosten. Die maximale Fördersumme liegt bei 6.000€ pro Antrag für eine maximale Projektdauer von 12 Monaten.

Die BAYLAT-Anschubfinanzierung richtet sich an alle Disziplinen und unterstützt:

-    Gemeinsame Forschungsvorhaben

-    Konzeption gemeinsamer Studiengänge

-    Gemeinsame Projekte zur Verbesserung der Lehre

Bewerbungsfrist ist der 01. August 2017.

Alle diese Informationen stehen auf der BAYLAT-Homepage für Sie bereit
(Vgl.: http://www.baylat.org/foerderprogramme/baylat-anschubfinanzierung.html). 

Direkt zur Antragsstellung gelangen Sie über folgenden Link: https://anschub.oasys.baylat.org/

Horizon 2020: Science with and for Society Ausschreibungen; Frist: 30.08.2017

Die Ausschreibungen im Bereich "Wissenschaft mit der und für die Gesellschaft" (Science with and for Society - SwafS) 2017 sind geöffnet:

 

  • SwafS-03-2016-2017: Support to research organisations to implement gender equality plans
  • SwafS-05-2017: New constellations of Changing Institutions and Actors
  • SwafS-06-2017: Engaging industry – Champions for RRI in Industrial Sectors
  • SwafS-08-2017: European Community of Practice to support institutional change
  • SwafS-10-2017: Putting Open Science into action
  • SwafS-11-2017: Science education outside the classroom
  • SwafS-12-2017: Webs of Innovation Value Chains and Openings for RRI
  • SwafS-13-2017: Integrating Society in Science and Innovation – An approach to co-creation 
  • SwafS-14-2017: A Linked-up Global World of RRI
  • SwafS-21-2017: Promoting integrity in the use of research results in evidence based policy: a focus on non-medical research
  • SwafS-22-2017: The ethical dimensions of IT technologies: a European perspective focusing on security and human rights aspects
  • SwafS-23-2017: Responsible Research and Innovation (RRI) in support of sustainability and governance, taking account of the international context
  • SwafS-24-2017: Trans-national operation of the EURAXESS Service network
  • SwafS-26-2017: Science4Refugees - Support to highly skilled refugee scientists
  • SwafS-27-2017: Implementing a European Train-the-trainers initiative with regard to Ethics and Research Integrity

 

http://eubuero.de/wg.htm

Horizon 2020: ERC Advanced Grant; Frist: 31.08.2017

Der ERC hat die Ausschreibung für die Advanced Grants 2017 geöffnet. Bewerben können sich erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen, die in den vergangenen 10 Jahren wissenschaftliche Spitzenleistung hervorgebracht haben. Das Budget pro Projekt beträgt in der Regel maximal 2,5 Millionen Euro, in Ausnahmenfällen bis zu 3,5 Millionen Euro. Die Projekte haben eine maximale Laufzeit von 5 Jahren.

Der Call hat ein Budget von 567 Millionen Euro. Das bedeutet, dass europaweit etwa 245 Advanced Grants vergeben werden können.

Einreichungsfrist ist der 31. August 2017, 17 Uhr Brüssel-Zeit.

Die Ausschreibung finden Sie auf dem Teilnehmerportal.

BTHA: Joint Call für bilaterale bayerisch-tschechischen Forschungsprojekte im Zeitraum 2018 – 2020; Frist: 31.08.2017

Joint Call des tschechischen Ministeriums für Schulwesen, Jugend und Sport in Zusammenarbeit mit der Bayerisch-Tschechischen Hochschulagentur zu bilateralen bayerisch-tschechischen Forschungsprojekten im Zeitraum 2018 – 2020

Ziel dieses Joint Calls ist, wissenschaftliche Kooperationen zwischen der Tschechischen Republik und Bayern zu fördern und gleichzeitig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Tschechien und dem Freistaat Bayern zu ermutigen, gemeinsame Bewerbungen für bilaterale Projekte einzureichen.

Das Förderprogramm ist offen für alle Fachbereiche, besonders begrüßt werden Projekte aus den Bereichen "Medizin und Gesundheitswissenschaften" und "Materialwissenschaften".

Ausschreibung: vorauss. Ende Juni 2017

Antragsfrist: vorauss. 31.8.2017

Weitere Informationen für tschechische Antragsteller siehe Webseite des Ministeriums für Schulwesen, Jugend und Sport der Tschechischen Republik in der Rubrik „Výzkum a vývoj“.

COST - Europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und technischen Forschung - Open Call, Frist: 07.09.2017

COST (European Cooperation in Science and Technology) ist eine zwischenstaatliche Initiative zur europäischen Zusammenarbeit im Bereich der wissenschaftlichen und technischen Forschung, bei der nationale Forschungsarbeiten international gebündelt und koordiniert werden.

COST unterstützt die pan-europäische Netzwerkbildung zu definierten Themen über einen Zeitraum von vier Jahren. Auf diese Weise wird ein gemeinsamer Austausch zwischen den Forschenden ermöglicht und die Koordination von Forschungsaktivitäten sowie die Verbreitung ihrer Ergebnisse verbessert. Außerdem legt COST Wert darauf, dass die Netzwerke sowohl jüngere Forschende als auch Forschende aus "Forschungs- und innovationsschwächeren" europäischen Staaten (den sogenannten "Zielstaaten für Inklusion", engl. "Inclusiveness Targeted Countries") gezielt einbeziehen.

COST fördert Vernetzungsaktivitäten, wie etwa Arbeitsgruppen, Tagungen, Workshops, kurze wissenschaftliche Austausche, Training Schools, Reisekosten und gemeinsame Veröffentlichungen. Die Personal- und Forschungsmittel stammen aus nationaler Förderung oder Drittmitteln und werden nicht von COST finanziert.

 Der nächste Stichtag für COST-Anträge ist der 07.09.2017.

 

Informationen unter: http://www.cost.dlr.de/

VW-Stiftung: Postdoctoral Fellowships in den Geisteswissenschaften an Universitäten und Forschungsinstituten in Deutschland und den USA - Fristen: 05. bzw. 12. September 2017

Stichtag: 5. September 2017 (Fellowships in die USA/Kanada)
Stichtag: 12. September 2017 (Fellowships in Deutschland)

Ziel der Initiative

Mit den "Postdoctoral Fellowships in den Geisteswissenschaften an Universitäten und Forschungsinstituten in Deutschland und den USA" möchte die VolkswagenStiftung die transatlantischen Wissenschaftsbeziehungen speziell im Bereich der Geisteswissenschaften stärken. Die Stiftung kooperiert in dieser Förderinitiative eng mit der Andrew W. Mellon Foundation, New York.

Förderangebot

Im Rahmen der Postdoctoral Fellowships arbeiten die beiden Stiftungen mit zahlreichen exzellenten Hochschulen und Forschungsinstituten in Deutschland, den USA und Kanada zusammen. Allerdings ist es grundsätzlich möglich, bei der Bewerbung eine andere anerkannte Universität oder wissenschaftliche Einrichtung als die kooperierenden Institutionen für einen individuell geplanten Forschungsaufenthalt vorzuschlagen.

Ausschreibung: Postdoctoral Fellowships in den Geisteswissenschaften an Universitäten und Forschungsinstituten in den USA und Kanada. Stichtag: 5. September 2017.

Die Fellowships richten sich an Postdoktorandinnen und Postdoktoranden an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen, die ein Forschungsprojekt in den USA oder in Kanada durchführen oder einen Aspekt ihrer Habilitation vertiefen möchten.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung 96 (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Ausschreibung: Postdoctoral Fellowships in den Geisteswissenschaften an Universitäten und Forschungsinstituten in Deutschland. Stichtag: 12. September 2017.

Die von der Andrew W. Mellon Foundation und der VolkswagenStiftung angebotenen Fellowships richten sich an Postdoktorandinnen und Postdoktoranden an amerikanischen Universitäten und Forschungseinrichtungen, die ein Forschungsprojekt in Deutschland durchführen möchten.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unterInformation zur Antragstellung 97 (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Hintergrund

Mit den 2011 ins Leben gerufenen "Postdoctoral Fellowships in den Geisteswissenschaften an Universitäten und Forschungsinstituten in Deutschland und den USA" erweiterte die VolkswagenStiftung die seit 2007 bestehenden "Harvard-Fellowships" auf andere Einrichtungen der Spitzenforschung in den USA. Im Jahr 2012 wurde dieses Fellowship-Programm um eine reziproke Dimension erweitert, so dass amerikanische Postdoktorandinnen und Postdoktoranden jetzt ihrerseits die Chance haben, ein Jahr lang in Deutschland ihrer wissenschaftlichen Arbeit nachzugehen.

Die VolkswagenStiftung arbeitet in dieser Förderinitiative bereits seit 2012 eng mit der Andrew W. Mellon Foundation, New York, zusammen.

Horizon 2020: Marie-Sklodowska-Curie Individual Fellowships; Frist: 14.09.2017

Am 11.04.2017 wird die Ausschriebung zu den Individual Fellowship geöffnet. Informationen dazu gibt es u.a. bei der KoWi:

Auf ein Individual Fellowship (IF) können sich Wissenschaftler/innen bewerben, wenn sie über einen Doktortitel oder min. 4-jährige Vollzeit-Forschungserfahrung nach dem Universitätsabschluss verfügen.

Das Forschungsthema, was an einer Gastinstitution durchgeführt werden muss, kann frei gewählt werden.

Wissenschaftler/innen, die ein Individual Fellowship einwerben, haben die Möglichkeit, während des IF Entsendungen in den nicht-akademischen und den akademischen Sektor zu machen. Es ist möglich, Entsendungen in ein anderes europäisches Land (EU-Mitgliedstaat oder an das Rahmenprogramm assoziiertes Land) oder innerhalb desselben Landes zu machen. Die Entsendungen sollten entscheidend zur Karriereförderung des Fellows und zum (wissenschaftlichen) Impact des Fellowships beitragen. Daher kann es in einigen Forschungsfeldern sinnvoll sein, eine Entsendung in den nicht-akademischen Sektor vorzunehmen. Für eine Vertragslaufzeit von 18 Monaten oder weniger kann diese Entsendung bis zu drei Monate dauern, für eine Laufzeit über 18 Monaten bis zu einem halben Jahr. Die Entsendung kann am Stück oder aufgeteilt in mehrere kleine Perioden durchgeführt werden.

Die Einreichung muss zusammen mit einer Gastinstitution (und einem/r wissenschaftlichen Betreuer/in) erfolgen und hat festgelegte Ausschreibungsfristen. Die Gastinstitution kann frei gewählt werden (z.B. Universitäten/Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen, internationale Organisationen, Unternehmen usw.). Sie darf ihren Sitz allerdings nicht im langjährigen Aufenthaltsland des/r Antragsteller/in haben (sog. Mobilitätsregel).

Forscher/innen sollen sich aktiv an der Gestaltung ihres Trainingsprogramms und dem Ausbau ihrer professionellen Entwicklung beteiligen. Zusammen mit ihrem Supervisor sollen sie deshalb einen Career Development Plan erstellen, der Trainingsbedarf und Forschungsinhalte aufzeigt.

Quelle: http://www.kowi.de/kowi/marie-s-curie/individualfoerderung/individual-fellowships.aspx

VW-Stiftung: Symposien und Sommerschulen - Frist: 14. September 2017

Anträge für Sommerschulen jederzeit
Stichtag für  Symposien: 14. September 2017 ()

Ziel der Initiative

Mit der Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben.

Förderangebot

Unterstützt werden können Symposien, Workshops und Konferenzen (in der Regel bis zu 50 Personen) sowie Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmer). Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind

  • ein interdisziplinärer und internationaler Kontext,
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie
  • eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.


Die durch die VolkswagenStiftung geförderten Symposien, Workshops und Konferenzen finden im neu errichteten Tagungszentrum "Schloss Herrenhausen" in Hannover statt. Im Rahmen der "Symposienwochen der VolkswagenStiftung" stehen verschiedene Termine für die Durchführung Ihrer Veranstaltung zur Verfügung. Unter dem folgenden Link finden Sie die Termine der Symposienwochen.

Sommerschulen werden weiterhin in ganz Deutschland gefördert.

Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung für Symposien, Workshops und Konferenzen zudem die entsprechenden Stichtage. Um im Vorfeld zu klären, ob die von Ihnen geplante Veranstaltung den Kriterien des Programms entspricht, stehen Ihnen die fachlich zuständigen Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich rechts im Bereich "Was Antragsteller wissen müssen" unter "Information zur Antragstellung". Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Wichtiger Hinweis: Symposien und Sommerschulen, die thematisch zu anderen Förderinitiativen der VolkswagenStiftung gehören, können häufig innerhalb der jeweiligen Initiative gefördert werden.

Die Teilnahme an Tagungen oder Exkursionen wird nicht gefördert.

Hintergrund

Die Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" wurde bereits im Jahr 1966 eingerichtet.

BMBF-Ausschreibung: „Kleine Fächer – Große Potenziale“ wiss. Nachwuchs in den geistes- und sozialwissenschaftl. Kleinen Fächern - zweistufiges Verfahren, Frist: 15. September 2017

Auszug: Gegenstand der Förderung
Gegenstand der Förderung sind Forschungsvorhaben (Einzelvorhaben) an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die relevante Fragestellungen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächer gegebenenfalls in einem interdisziplinären Rahmen adressieren, zur weiteren Qualifizierung sowie Förderung der wissenschaftlichen Selbständigkeit der Nachwuchswissenschaftlerinnen/Nachwuchswissenschaftler geeignet sind, Kooperationen und Vernetzungen fördern und das jeweilige Fach stärken.
Die Projekte sollen Forschungsthemen der sogenannten kleinen und mittleren geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächer adressieren.
Somit sind ausschließlich Nachwuchswissenschaftlerinnen/Nachwuchswissenschaftler der folgenden Kleinen Fächer antragsberechtigt:

 

  • Alte Kulturen und Sprachen: Ägyptologie - Altamerikanistik - Altorientalistik - Byzantinistik - Indogermanistik - Keltologie - Koptologie - Mittellatein - Papyrologie - Semitistik
  • Angewandte Kunstwissenschaften/Denkmalpflege: Bauforschung/Baugeschichte - Denkmalpflege - Restaurierungswissenschaft - Textilgestaltung
  • Archäologien: Christliche Archäologie - Mittelalterarchäologie - Provinzialrömische Archäologie - Vorderasiatische Archäologie
  • Geschichtswissenschaften: Außereuropäische Geschichte - Historische Hilfswissenschaften - Technikgeschichte - Wissenschaftsgeschichte
  • Medienwissenschaften: Bibliothekswissenschaft - Buchwissenschaft - Filmwissenschaft - Informationswissenschaft - Journalistik
  • "    Philosophie: Logik und Wissenschaftstheorie
  • Regionale Kunstgeschichte: Indische Kunstgeschichte - Islamische Kunstgeschichte - Ostasiatische Kunstgeschichte
  • Regionalwissenschaften: Kanadistik - Kaukasiologie - Niederlande-Studien - Ostasienwissenschaft - Osteuropastudien - Südasienstudien - Südostasienwissenschaften - Südosteuropastudien
  • Religionswissenschaften: Christlicher Orient - Islamwissenschaft - Judaistik - Religionswissenschaft
  • Sozial- und Kulturwissenschaften: Europäische Ethnologie/Volkskunde - Gerontologie - Sexualwissenschaft
  • Sprach- und Literaturwissenschaften (außereuropäisch): Afrikanistik - Arabistik - Austronesistik - Indologie - Iranistik - Japanologie - Koreanistik - Lateinamerikanistik - Mongolistik - Sinologie - Thaiistik - Tibetologie - Turkologie - Vietnamistik
  • Sprach- und Literaturwissenschaften (europäisch): Albanologie - Baltistik - Dänisch - Finnougristik-Uralistik - Frisistik - Jiddistik - Lusitanistik - Neogräzistik - Niederlandistik - Rumänistik - Skandinavistik/Nordistik - Sorabistik
  • Sprachwissenschaften (auch angewandte): Allgemeine Sprachwissenschaft - Gebärdensprache - Klinische Linguistik - Neurolinguistik - Phonetik - Sprachlehrforschung - Sprechwissenschaft - Translatologie
  • Theater- und Tanzwissenschaft: Tanzwissenschaft - Theaterwissenschaft

Die Förderung ermöglicht die Durchführung eines selbst gewählten Forschungsvorhabens an einer deutschen Universität oder außeruniversitären Forschungseinrichtung.
Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler entscheiden frei, wo ihnen in Deutschland die besten Rahmenbedingungen für ihre Arbeit geboten werden.
In den Jahren 2016, 2017 und 2018 werden jeweils bis zu zehn Forschungsvorhaben von Nachwuchswissenschaftlern und Nachwuchswissenschaftlerinnen zur Förderung ausgewählt.
Die Förderung beträgt pro Vorhaben bis zu 100?000 € jährlich (somit maximal 300?000 € für drei Jahre).


Erwartet wird eine nachhaltige Nutzung der wissenschaftlichen Ergebnisse, die für die Wissenschaftscommunity und die breite Öffentlichkeit sichtbar und zugänglich gemacht werden sollten.
Neben Publikationen umfasst dies auch geeignete Maßnahmen zum Wissenstransfer wie Seminare, Konferenzen und Kolloquien.


Zur Sicherstellung einer späteren wissenschaftlichen Nutzung der Forschungsergebnisse ist ein frühzeitiger nationaler und internationaler Austausch auch transdisziplinär explizit gewünscht.
Nicht gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die keine innovativen Ansätze erkennen lassen, reine Machbarkeitsstudien oder Literaturüberblicke sowie Ansätze, die nicht über den aktuellen Forschungsstand hinausgehen.

Hier kommen Sie zur Ausschreibung: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1200.html

BMBF: Immer vor Ort - mobile medizintechnische Lösungen für eine patientenfreundliche Gesundheitsversorgung; Frist für die Projektskizze: 30.09.2017

Bekanntmachung

Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema "Immer vor Ort – mobile medizintechnische Lösungen für eine patientenfreundliche Gesundheitsversorgung". Bundesanzeiger vom 02.06.2017

Vom 17. Mai 2017

1 Förderziel und Zuwendungszweck

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung (FuE) stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Es leitet sich aus den zentralen Handlungsempfehlungen des Nationalen Strategieprozesses "Innovationen in der Medizintechnik" ab und ist in die Hightech-Strategie sowie in das Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung eingebettet. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovations­förderung der Medizintechnik-Branche. Die vorliegende Förderrichtlinie ist Teil des Handlungsfelds "Patientennutzen" und hat zum Ziel, die Gesundheitsversorgung durch mobile medizintechnische Lösungen stärker am Patientennutzen zu orientieren, zu flexibilisieren und effizienter zu gestalten. Aus volkswirtschaftlicher Sicht soll die nachhaltige ­Stärkung der Unternehmen am Markt durch die standortbezogene Umsetzung der Ergebnisse in innovative Produkte aus dem Bereich der Medizintechnik erfolgen.

1.1 Zuwendungszweck

Mit dieser Förderrichtlinie soll eine anwendungsnahe und am medizinischen Bedarf ausgerichtete FuE unterstützt ­werden mit dem Ziel, durch innovative mobile medizintechnische Lösungen die Patientenversorgung in allen Bereichen flexibler und effizienter gestalten zu können oder neue Versorgungsoptionen zu ermöglichen. Durch die Möglichkeit der Verlagerung von Versorgungsleistungen aus dem stationären in den ambulanten oder vom ambulanten in den häus­lichen bzw. privaten Bereich soll eine bedarfsgerechte und effektive Behandlung sichergestellt werden. Neben einer Steigerung der Effektivität und Wirtschaftlichkeit der Gesundheitsversorgung, steht hier in besonderer Weise der ­Patientennutzen im Fokus, aber auch die Entlastung von ärztlichem und pflegerischem Personal ist ein wichtiger ­Aspekt. Weiterhin sollen Patienten durch tragbare medizintechnische Lösungen an Mobilität und Unabhängigkeit gewinnen. Im Bereich der Not- und Unfallversorgung sollen sie von verbesserten Versorgungsleistungen durch die Bereitstellung von medizintechnischen Lösungen und Produkten in Fahrzeugen (z. B. zur Versorgung in Rettungsfahrzeugen oder am Einsatzort) profitieren.

1.2 Rechtsgrundlage

Der Bund gewährt die Zuwendungen nach Maßgabe dieser Richtlinie, der §§ 23 und 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) und den dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften sowie der "Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA)" und/oder der "Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Kostenbasis (AZK)" des BMBF.

Ein Anspruch auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht. Vielmehr entscheidet die Bewilligungsbehörde aufgrund ihres pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Die Förderung nach dieser Richtlinie erfüllt die Voraussetzungen der Verordnung (EU) Nr. 651/2014 der EU-Kommission vom 17. Juni 2014 zur Feststellung der Vereinbarkeit bestimmter Gruppen von Beihilfen mit dem Binnenmarkt in Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union ("Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung" – AGVO) (ABl. L 187 vom 26.6.2014, S. 1) und ist demnach im Sinne von Artikel 107 Absatz 3 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union mit dem Binnenmarkt vereinbar und von der Anmeldepflicht nach Artikel 108 Absatz 3 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union freigestellt.

Gemäß Artikel 1 Nummer 4 Buchstabe a und b AGVO werden Unternehmen, die einer Rückforderungsanordnung aufgrund einer früheren Kommissionsentscheidung zur Feststellung der Rechtswidrigkeit und Unvereinbarkeit einer Beihilfe mit dem Binnenmarkt keine Folge geleistet haben, von der Förderung ausgeschlossen.

2 Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind industriegeführte, risikoreiche und vorwettbewerbliche Vorhaben der FuE in Form von Verbundprojekten, in denen die Erarbeitung von neuen, marktfähigen, medizintechnischen Lösungen angestrebt wird.

Die medizintechnischen Lösungen, Produkte oder Dienstleistungen sollen sich insbesondere dadurch auszeichnen, dass Versorgungsleistungen ortsunabhängiger oder direkt am Patienten erbracht werden können.

Die angestrebte Verlagerung von Versorgungsleistungen kann beispielsweise folgendermaßen erfolgen:

  • vom stationären/klinischen Umfeld in den ambulanten Bereich,
  • vom ambulanten Bereich in die häusliche Versorgung,
  • vom häuslichen Bereich direkt zum Patienten als tragbare/mobile Lösung,
  • Verlagerung an neue Orte (z. B. in Fahrzeuge oder an öffentliche Plätze).

Gegenstand der Förderung sind darüber hinaus medizintechnische Lösungen, welche für den Einsatz in strukturell schwachen Regionen, dem ländlichen Raum, in schwer zugänglichen Gebieten und im öffentlichen, auch städtischen Bereich, geeignet sind. Alle Bereiche der Gesundheitsversorgung können adressiert werden: Erst-, Not- und Unfallversorgung, Prävention – Diagnose (auch Point of Care Testing, POCT) – Therapie – Nachsorge sowie die Reha­bilitation, Pflege und Palliativversorgung.

Die mobilen medizintechnischen Lösungen sollen den zuvor genannten Zweck erfüllen und somit im Vergleich zum Versorgungsstandard einen Zugewinn an Mobilität und Flexibilität in der Patientenversorgung bewirken. Sie sollen sich nahtlos in bestehende Versorgungsprozesse einfügen bzw. Teile bestehender Prozesse ersetzen bzw. ergänzen ­können.

Mobile medizintechnische Lösungen im Kontext dieser Fördermaßnahme sind Versorgungslösungen, die ein Medizinprodukt als zentrales Element beinhalten. Unter den Begriff "Medizinprodukt" fallen im Sinne dieser Bekanntmachung technische Lösungen, Produkte oder Dienstleistungen, die dem deutschen Medizinproduktegesetz in der aktuell ­gültigen Fassung oder einer dieses Medizinproduktegesetz ersetzenden europäischen Verordnung unterliegen.

Die Maßnahme zielt auf physische Produkte und Hardwarelösungen ab. Die Integration digitaler Innovationen in mobile Versorgungslösungen ist ausdrücklich erwünscht, Softwarelösungen sind jedoch nur förderfähig, wenn sie eine im Rahmen der Fördermaßnahme zu entwickelnde Hardwarelösung sinnvoll ergänzen. Diese können auch telemedizinische Aspekte umfassen. Vorhaben, welche die Einbindung von mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets ­vorsehen, sollen als Vorhabenschwerpunkt die Entwicklung einer vom Smartphone oder Tablet getrennten medizintechnischen Komponente beinhalten. Ausgeschlossen sind Konzepte, die ausschließlich auf Softwarelösungen basieren. Die Maßnahme ist themenoffen, wobei bevorzugt Erkrankungen mit hoher Prävalenz, chronische Erkrankungen oder Erkrankungen und Gesundheitszustände, die von einer mobilen bzw. flexiblen Versorgung besonders profitieren, ­betrachtet werden. Hierzu zählen Erkrankungen des Herzkreislaufsystems, des Haltungs- und Bewegungsapparats, des Stoffwechsels, der Atemwege, des Verdauungsapparats, aber auch onkologische Erkrankungen. Gleichermaßen kann die Versorgung von unfallbedingten Verletzungen thematisiert werden.

Förderfähig sind Vorhaben mit folgenden thematischen Schwerpunkten. Die Auflistung ist beispielhaft und nicht als vollständig anzusehen:

  • Mobile medizintechnische Lösungen im Bereich der ambulanten, häuslichen, rehabilitierenden, geriatrischen und palliativen Versorgung, die eine bessere Versorgung, Nutzung oder Mobilisierung im Vergleich zu bestehenden ­Lösungen realisieren.
  • Mobile medizintechnische Lösungen zur Prävention, Diagnose (auch POCT), Therapie, Nachsorge, Rehabilitation, Pflege und Palliativversorgung.
  • Mobile Medizintechnik im Bereich der Erst-, Not- und Unfallversorgung oder im Bereich der Katastrophenhilfe.
  • Integration von medizintechnischen Lösungen in Fahrzeuge, z. B. Rettungsfahrzeuge.
  • Integration oder Bereitstellung von Medizintechnik im öffentlichen Bereich, die durch Betroffene, Erst- oder Laienhelfer bedient werden kann.

Es können auch Vorhaben in nicht explizit genannten Anwendungsbereichen gefördert werden, solange die Lösungsansätze einen Beitrag zu mobilen medizintechnischen Lösungen im Sinne dieser Förderrichtlinie leisten.

Ziel der Förderung ist die kurz- bis mittelfristige Umsetzung der Ergebnisse in marktfähige Produkte nach Projektende. Die Förderung von bereits marktfähigen Produkten ist ausgeschlossen. Für die Vermarktung können sowohl der erste als auch der zweite Gesundheitsmarkt adressiert werden. Die Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sollen sich umsetzungsrelevante Endpunkte zum Ziel setzen. Hierzu zählen ein erfolgreicher Machbarkeitsnachweis im Tierversuch oder durch geeignete Alternativen zum Tierversuch, eine frühe klinische Machbarkeitsstudie oder die Realisation eines Demonstrators.

Klinische Machbarkeitsstudien sind auf den Einschluss von maximal 20 Probanden bzw. Patienten zu beschränken und nur zulässig, sofern die Ergebnisse nicht im Rahmen geeigneter präklinischer Untersuchungen erarbeitet werden ­können. Sie sollen die Effizienz des Entwicklungsprozesses von Medizinprodukten erhöhen und sind nicht dazu ­vorgesehen, die Sicherheit und Leistungsfähigkeit des finalen Designs eines Medizinprodukts zu belegen. Klinische Prüfungen im Rahmen der klinischen Bewertung als zentraler Bestandteil des Konformitätsbewertungsverfahrens sind nicht Gegenstand der Förderung.

3 Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung eine Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland haben, Hochschulen, forschende Kliniken und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Die Beteiligung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Sinne der Definition der Europäischen Kommission (siehe: http://ec.europa.eu/growth/smes/business-friendly-environment/sme-definition/index_en.htm) wird ausdrücklich unterstützt und bei der Projektbegutachtung berücksichtigt.

Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben beziehungsweise Kosten bewilligt werden.

4 Besondere Zuwendungsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Förderung ist das Zusammenwirken von mehreren unabhängigen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft zur Lösung von gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben (Verbundprojekte), die den Stand der Technik bzw. den Versorgungsstandard deutlich übertreffen und einen der in Nummer 2 genannten thematischen Schwerpunkte adressieren. Einzelvorhaben sind nur in begründeten Ausnahmefällen förderfähig.

Die Förderung zielt auf industriegeführte FuE-Verbundprojekte unter Koordination eines gewerblichen Unternehmens ab, das in der Regel als späterer Systemverwerter der innovativen Entwicklung fungiert und dafür einen entsprechenden Marktzugang nachweisen kann. Die Verbundprojekte sollen das spätere Erstattungs- und Zulassungsszenario der geplanten Produktinnovation nachvollziehbar beschreiben.

Die Vorhaben sollen eine Laufzeit von drei Jahren nicht überschreiten und entlang der Wertschöpfungskette strukturiert sein. Die Einbeziehung eines klinischen Anwenders ist erwünscht. Im Hinblick auf die Förderung klinischer Studien sind die nationalen rechtlichen Vorgaben (u. a. MPG, MPKPV) sowie die durch internationale Standards (u. a. Deklaration von Helsinki, ICH-Leitlinie zur Guten Klinischen Praxis) vorgegebenen Maßstäbe zugrunde zu legen.

Antragsteller sollen sich – auch im eigenen Interesse – im Umfeld des national beabsichtigten Vorhabens mit dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation vertraut machen. Sie sollen prüfen, ob das beabsichtigte Vorhaben spezifische europäische Komponenten aufweist und damit eine ausschließliche EU-Förderung möglich ist. Weiterhin ist zu prüfen, inwieweit im Umfeld des national beabsichtigten Vorhabens ergänzend ein Förderantrag bei der EU gestellt werden kann. Das Ergebnis der Prüfungen soll im nationalen Förderantrag kurz dargestellt werden.

Die Partner eines Verbundprojekts regeln ihre Zusammenarbeit in einer Kooperationsvereinbarung. Vor der Förderentscheidung über ein Verbundprojekt muss eine grundsätzliche Übereinkunft über bestimmte vom BMBF vorgegebene Kriterien nachgewiesen werden. Einzelheiten sind dem "Merkblatt für Antragsteller/Zuwendungsempfänger zur Zu­sammenarbeit der Partner von Verbundprojekten", das von Antragstellern und Zuwendungsempfängern zu beachten ist, zu entnehmen (BMBF-Vordruck Nr. 0110, Fundstelle; https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare; Bereich BMBF/Allgemeine Vordrucke und Vorlagen für Berichte).

5 Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

5.1 Zuwendungsart und Finanzierungsform

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

5.2 Finanzierungsart

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50 % anteilfinanziert werden können. Die Bemessung der jeweiligen Förderquote muss die AGVO berücksichtigen. Die AGVO lässt für KMU differenzierte Aufschläge zu, die gegebenenfalls zu einer höheren Förderquote führen können.

Bemessungsgrundlage für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer-Gesellschaft die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die individuell bis zu 100 % gefördert werden können. Bei Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

5.3 Zuwendungsfähige Ausgaben und Kosten

Die Zuwendungen an Hochschulen und öffentlich finanzierte Forschungseinrichtungen innerhalb eines Verbundprojekts sollen die Zuwendungen der Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft nicht überschreiten. Die resultierende Verbundförderquote (exklusiv gegebenenfalls zu gewährender Boni für KMU und gegebenenfalls in den Aufwendungen von Hochschulen enthaltener Projektpauschalen) soll 60 % nicht überschreiten.

Allgemeine Hinweise zu zuwendungsfähigen Ausgaben bzw. Kosten können den Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA), den Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Kostenbasis (AZK) sowie dem Merkblatt Vorkalkulation für Zuwendungen auf Kostenbasis (AZK 4) entnommen werden. Sämtliche Unterlagen sind zu finden unter: https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare&formularschrank=bmbf

Im Rahmen der Verbundprojekte sind auch Dienstleistungen im Unterauftrag förderfähig, die durch eine sogenannte Industrie-in-Klinik-Plattform (siehe Bekanntmachung BMBF vom 13. Mai 2014, "Aufbau von Industrie-in-Klinik-Plattformen zur Entwicklung innovativer Medizinprodukte", http://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-941.html) oder vergleichbaren Dienstleistern angeboten werden und vorwettbewerblich dazu dienen, die medizintechnische ­Innovation schneller, zielgenauer und anwendungs- sowie versorgungsorientierter zu entwickeln.

6 Sonstige Zuwendungsbestimmungen

Bestandteil eines Zuwendungsbescheids auf Kostenbasis werden grundsätzlich die Nebenbestimmungen für Zuwendungen auf Kostenbasis des BMBF an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft für FuE-Vorhaben (NKBF 98).

Bestandteil eines Zuwendungsbescheids auf Ausgabenbasis werden die Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P), die Besonderen Nebenbestimmungen für Zuwendungen des BMBF zur ­Projektförderung auf Ausgabenbasis (BNBest-BMBF 98) und zusätzlich die Besonderen Nebenbestimmungen für den Abruf von Zuwendungen im mittelbaren Abrufverfahren im Geschäftsbereich des BMBF (BNBest-mittelbarer Abruf-BMBF), sofern die Zuwendungsmittel im sogenannten Abrufverfahren bereitgestellt werden.

Wenn der Zuwendungsempfänger seine aus dem Forschungsvorhaben resultierenden Ergebnisse als Beitrag in einer wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht, so soll dies so erfolgen, dass der Öffentlichkeit der unentgeltliche elektronische Zugriff (Open Access) auf den Beitrag möglich ist. Dies kann dadurch erfolgen, dass der Beitrag in einer der Öffentlichkeit unentgeltlich zugänglichen elektronischen Zeitschrift veröffentlicht wird.

Erscheint der Beitrag zunächst nicht in einer der Öffentlichkeit unentgeltlich elektronisch zugänglichen Zeitschrift, so soll der Beitrag – gegebenenfalls nach Ablauf einer angemessenen Frist (Embargofrist) – der Öffentlichkeit unentgeltlich elektronisch zugänglich gemacht werden (Zweitveröffentlichung). Im Falle der Zweitveröffentlichung soll die Embargofrist zwölf Monate nicht überschreiten.

7 Verfahren

7.1 Antragsverfahren

Mit der Abwicklung dieser Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt:

Projektträger Gesundheitswirtschaft

VDI Technologiezentrum GmbH
Bertolt-Brecht-Platz 3
10117 Berlin
Telefon: 0 30/2 75 95 06-41
Telefax: 0 30/2 75 95 06-59
E-Mail: pt_gesundheitswirtschaft(at)vdi.de

Stichwort "Mobile Medizintechnik"

Ansprechpartner sind: Dr. Monika Weinhold und Dr. Rolf Zehbe

Das VDI Technologiezentrum ist außerdem Ansprechpartner für alle Fragen zur Abwicklung der Bekanntmachung. Es wird empfohlen, zur Antragsberatung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich.

7.2 Förderverfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

7.2.1 Vorlage und Auswahl von Projektskizzen

In der ersten Verfahrensstufe sollten bei dem beauftragten Projektträger beurteilungsfähige Projektskizzen zunächst elektronisch über das Internetportal https://www.projekt-portal-vditz.de/ eingereicht werden. Hinweise zur Erstellung von Projektskizzen lassen sich unter den "allgemeinen Hinweisen" finden.

Die Vorlagefrist endet am 30. September 2017.

Die Vorhabenbeschreibung sollte maximal 10 DIN A4-Seiten (exklusive Anlagen) umfassen und muss dem Thema der Förderrichtlinie "Immer vor Ort – mobile medizintechnische Lösungen für eine patientenfreundliche Gesundheitsversorgung" zugeordnet sein.

Damit die Online-Version der Projektskizze Bestandskraft erlangt, muss diese zusätzlich in der Folgewoche nach der oben genannten Vorlagefrist in schriftlicher Form und unterschrieben beim derzeitig beauftragten Projektträger eingereicht werden.

Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Verspätet eingehende Projektskizzen können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.

Die Projektskizzen sind nach der Vorlage (siehe "allgemeine Hinweise") mit folgender Gliederung zu verfassen:

  • Thema und Zielsetzung des Vorhabens.
  • Klinische und gesundheitsökonomische Bedeutung, relevanter Versorgungsbedarf, Patientennutzen, Marktpotenzial, wirtschaftliche Konkurrenzsituation.
  • Stand der Wissenschaft und Technik, Neuheit des Lösungsansatzes, eigene Vorarbeiten zur Fragestellung des Vorhabens, Patentlage mit Bewertung im Hinblick auf die Verwertung der Ergebnisse.
  • Notwendigkeit der Zuwendung: Wissenschaftlich-technisches und wirtschaftliches Risiko mit Begründung der Notwendigkeit staatlicher Förderung.
  • Kurzdarstellung der beantragenden Unternehmen (Mitarbeiterzahl, Jahresumsatz, Anzahl der Schutzrechte, die das Unternehmen hält, Anzahl der in den letzten zwei Jahren beantragten Schutzrechte), konkrete Darlegung der ­Geschäftsmodelle, des Marktzugangs und der Marktperspektiven mit Zeithorizont und Planzahlen, Darstellung des aufzubringenden Eigenanteils, Darstellung der Kompetenzen der Projektpartner.
  • Verbundstruktur und Arbeitsplan mit Arbeitspaketen aller beteiligten Partner, Definition von Meilensteinen mit messbaren bzw. nachprüfbaren Kriterien, Definition von Übergabepunkten.
  • Rechtliche und ethische Rahmenbedingungen.
  • Grober Finanzierungsplan.
  • Verwertungsplan (wirtschaftliche und wissenschaftlich-technische Erfolgsaussichten, Nutzungsmöglichkeiten und Anschlussfähigkeit), kurzer Geschäftsplan inklusive einer Vermarktungsstrategie, Aussagen zur standortbezogenen Verwertung, zu regulatorischen und sonstigen rechtlichen Rahmenbedingungen, sowie diesbezügliche Lösungs­szenarien (vor allem Zertifizierungs-, Erstattungs-, Vermarktungsszenario).

Anlagen

  • Zusammenfassung der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken (strengths, weaknesses, opportunities, threats, SWOT) der Produktentwicklung, aber auch des Nutzenpotenzials und der Erstattungswahrscheinlichkeit (tabellarisch, maximal eine Text-Seite).
  • Bei geplanter klinischer Studie: Antragskizze für die klinische Studie.

Es wird empfohlen, vor der Einreichung der Projektskizzen direkt mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen.

Aus der Vorlage einer Projektskizze kann kein Rechtsanspruch auf eine Förderung abgeleitet werden.

Die eingegangenen Projektskizzen werden nach folgenden Kriterien bewertet:

  • Bedeutung des Forschungsziels: gesellschaftlicher und versorgungsseitiger Bedarf, Produktrelevanz, Relevanz für die Gesundheitswirtschaft
  • wissenschaftlich-technische Qualität des Lösungsansatzes und der Arbeitsplanung
  • Innovationshöhe des wissenschaftlich-technischen Konzepts
  • technologisches und wirtschaftliches Potenzial
  • Qualifikation der Partner, Kompetenzen der Partner im Innovationsmanagement
  • Qualität des Projektmanagements und der Verbundstruktur, substanzielle Beteiligung von technischen Entwicklern und Anwendern der Gesundheitsversorgung
  • Qualität und Umsetzbarkeit des Verwertungsplans, Kommerzialisierungsperspektive, Marktpotenzial, Vermarktungsstrategie
  • Beitrag des Projekts zur zukünftigen Positionierung des Unternehmens am Markt
  • Abschätzung der mit den wissenschaftlich-technischen Innovationen verbundenen sozioökonomischen und wirtschaftlichen Chancen und Risiken
  • Qualität und Umsetzbarkeit der klinischen Studie (gilt nur bei geplanter klinischer Studie).

Entsprechend der oben angegebenen Kriterien und der individuellen Bewertung werden die für eine Förderung geeigneten Projektskizzen ausgewählt. Das Auswahlergebnis wird den Interessenten schriftlich mitgeteilt.

Die eingereichten Projektvorschläge stehen untereinander im Wettbewerb. Das BMBF behält sich vor, sich bei der Förderentscheidung unter Verwendung der eingereichten Unterlagen durch unabhängige Experten beraten zu lassen.

Der Förderinteressent/Skizzeneinreicher erhält eine Mitteilung ohne einzelfallbezogene Begründung. Diese ist nicht als ablehnender Bescheid mit Rechtsmittel anzusehen.

Es besteht kein Rechtsanspruch auf Rückgabe einer eingereichten Projektskizze und evtl. weiterer vorgelegter Unterlagen, die im Rahmen dieser Verfahrensstufe eingereicht wurden.

7.2.2 Vorlage förmlicher Förderanträge und Entscheidungsverfahren

In der zweiten Verfahrensstufe werden die Interessenten bei positiv bewerteten Projektskizzen vom Projektträger aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen, über den nach abschließender Prüfung entschieden wird. Die Informationen aus der Projektskizze sind mit den folgenden Angaben und Erläuterungen zu ergänzen; Empfehlungen und gegebenenfalls Auflagen der Gutachter oder dem Projektträger sind dabei zu berücksichtigen:

  • detaillierter Arbeits- und Ressourcenplan: Beschreibung der geplanten Arbeitspakete und der Personal- und Sachressourcen
  • Meilensteinplanung: Liste der angestrebten (Zwischen-)Ergebnisse und gegebenenfalls Angabe von Abbruchkriterien
  • detaillierter Finanzplan des Vorhabens
  • Verwertungsplan: Darstellung der wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Erfolgsaussichten sowie der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Anschlussfähigkeit, jeweils mit Angabe des Zeithorizonts (kurz-, mittel- oder langfristig) für die jeweilige Verwertungsperspektive
  • Notwendigkeit der Zuwendung.

Zur Erstellung von förmlichen Förderanträgen wird die Nutzung des elektronischen Antragssystems "easy-Online" dringend empfohlen: https://foerderportal.bund.de/easyonline/.

Damit die Online-Version der Anträge Bestandskraft erlangt, müssen die elektronisch generierten Formulare zusätzlich unterschrieben und per Post beim beauftragten Projektträger eingereicht werden.

Nach abschließender Prüfung der förmlichen Förderanträge erfolgt eine Förderentscheidung durch den Fördergeber. Die eingegangenen Anträge werden nach den Maßgaben der Skizzenbewertung und den folgenden Kriterien bewertet und geprüft:

  • Zuwendungsfähigkeit der beantragten Mittel (auch unter Beachtung von Nummer 5 dieser Förderrichtlinie)
  • Notwendigkeit und Angemessenheit der beantragten Mittel
  • Nachvollziehbarkeit der Erläuterungen zum Finanzierungsplan
  • Qualität und Aussagekraft des Verwertungsplans, auch hinsichtlich der förderpolitischen Zielsetzungen dieser ­Förderrichtlinie
  • Umsetzung eventueller Auflagen aus der ersten Stufe und Einhaltung des dort zur Förderung empfohlenen Finanzrahmens.

7.3 Zu beachtende Vorschriften

Bei Verbundprojekten sind die Förderanträge in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen.

Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für den Nachweis und die Prüfung der Verwendung und die gegebenenfalls erforderliche Aufhebung des Zuwendungsbescheids und die Rückforderung der ­gewährten Zuwendung gelten die Verwaltungsvorschriften zu § 44 BHO sowie die §§ 48 bis 49a des Verwaltungs­verfahrensgesetzes, soweit nicht in dieser Förderrichtlinie Abweichungen zugelassen sind.

VW-Stiftung: Freigeist-Fellowships - Frist: 12. Oktober 2017

Freigeist-Fellowships

Die fachoffenen Freigeist-Fellowships richten sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten nach der Promotion, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten.

Ziel der Initiative

Ein Freigeist-Fellow – das ist für die VolkswagenStiftung eine junge Forscherpersönlichkeit, die neue Wege geht, Freiräume zu nutzen und Widerstände zu überwinden weiß. Sie schwimmt – wenn nötig – gegen den Strom und hat Spaß am kreativen Umgang mit Unerwartetem, auch mit unvorhergesehenen Schwierigkeiten. Ein Freigeist-Fellow erschließt neue Horizonte und verbindet kritisches Analysevermögen mit außergewöhnlichen Perspektiven und Lösungsansätzen. Durch vorausschauendes Agieren wird der Freigeist-Fellow zum Katalysator für die Überwindung fachlicher, institutioneller und nationaler Grenzen.

Förderangebot

Das Angebot richtet sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. Nachwuchswissenschaftler(innen) mit bis zu fünfjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem modulartig aufgebauten flexiblen Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten. Dies bedeutet auch, dass während der Förderung bei Bedarf zusätzliche Komponenten (z.B. Mitarbeiterstellen, Reisemittel etc.) beantragt werden können.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

[ausführliche Informationen]

BMBF-Ausschreibung: Forschungsvorhaben zur automatisierten Analyse von Daten mittels Maschinellen Lernens im Rahmen des Förderprogramms "IKT 2020 – Forschung für Innovationen" - 15. Oktober 2017

Richtlinie zur Förderung von Forschungsvorhaben zur automatisierten Analyse von Daten mittels Maschinellen Lernens im Rahmen des Förderprogramms "IKT 2020 – Forschung für Innovationen". Bundesanzeiger vom 01.06.2017

Das BMBF wird im Rahmen der Bekanntmachung Verbundprojekte von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft in interdisziplinärer Zusammensetzung fördern, die gezielt die beschriebenen Herausforderungen adressieren und eine herausragende Exzellenz im Bereich des ML nachweisen können. In den zu fördernden Projekten sollen Forschergruppen aus Universitäten, Forschungseinrichtungen oder Verbünde aus der Wissenschaft zusammenarbeiten, die idealerweise Anwender aus der Wirtschaft einbinden.
In der Fördermaßnahme wird die Durchführung von FuE-Vorhaben gefördert, die Bezüge zu einem oder mehreren der folgenden FuE-Themen aufweisen:

  • Robustheit: Techniken, die die Robustheit der Verfahren gegenüber den Eingabedaten erhöhen. Dazu gehören insbesondere:
    • Kuration von Daten: für Lösungsansätze, die die Qualität der Eingabedaten erhöhen, Aussagen über die Datengüte ermöglichen, sowie das Zusammenführen heterogener Datenquellen angehen,
    • minimale Datensätze: Techniken, die sich mit dem Problem der minimalen Datensätze (Lernen bei extrem geringen Trainingsdaten) für das ML beschäftigen,
    • Flexibilität: Techniken, die die Adaption und Anpassbarkeit der Verfahren gegenüber sich verändernden Datendimensionen erhöhen;
  • Nachvollziehbarkeit und Begründbarkeit: Techniken zur Verbindung induktiver Lernverfahren mit modellbasierten, deduktiven und anderen Ansätzen zur besseren Nachvollziehbarkeit und Begründbarkeit maschineller Lernverfahren. Dazu gehören insbesondere:
    • Einbringung von Expertenwissen: Verfahren, die jenseits der zielgerichteten Auswahl von Trainingsdaten deklaratives oder modellhaftes A-priori-Wissen des Anwenders einbringen, wie beispielsweise Constraints oder andere Verfahren,
    • Verkettung: Techniken zur sinnvollen Kombination der Verfahren des ML mit anderen Verfahren der Künstlichen Intelligenz,
    • Erklärbarkeit und Transparenz: Techniken zur nutzergerechten transparenten Darstellung des Lösungswegs. Adressierbar sind hier Ansätze, die das Verständnis für die Funktionsweise sowie die Erklärbarkeit erhöhen und den Weg zur Lösung überprüfbar und validierbar machen,
    • Fehlerabschätzung: Techniken, die die Zuverlässigkeit der Algorithmen hinsichtlich Angaben zur Fehlerwahrscheinlichkeit und Plausibilität der gefundenen Lösung erhöhen,
    • Haftungssicherheit: Verfahren zum Einsatz maschinellen Lernens unter einer für Haftungsfragen zuverlässigen und nachweisbaren Einhaltung vorgegebener Rahmengrößen;
  • Effizienz: Techniken zur Skalierbarkeit der Algorithmen wie z. B. Verteiltes Lernen.

In der ersten Verfahrensstufe ist dem beauftragten Projektträger bis spätestens 15. Oktober 2017 zunächst eine Projektskizze vorzulegen.

www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1368.html

VW-Stiftung: Originalitätsverdacht? Neue Optionen für die Geistes- und Kulturwissenschaften - Frist: 15. November 2017

Ziel der Initiative

"Originalität" ist in den Geistes- und Kulturwissenschaften eines der zentralen Qualitätskriterien. Doch gerade in diesen Disziplinen mit ihren spezifischen Forschungsgegenständen ist die Frage, was "originell", "neu" oder "innovativ" bedeutet, schwierig zu bestimmen. Was gesichertem Fachwissen und gemeinhin akzeptierten Intuitionen widerspricht, mag genauso dazu gehören wie die Entwicklung eines neuen Ansatzes, einer neuen These, einer neuen Theorie, die Beobachtung eines neuen Phänomens oder auch die Identifizierung von bisherigem Nicht-Wissen.

Die Stiftung möchte mit diesem Angebot Geistes- und Kulturwissenschaftler(innen) ermutigen, Vorhaben mit erkenntnisgewinnender Originalität zu entwickeln. Gefördert wird eine erste Exploration der Forschungsidee.

Im Antrags- und Auswahlverfahren geht die Stiftung in dreierlei Hinsicht neue Wege: Das Verfahren ist schlank, für die Antragsteller(innen) mit wenig Aufwand verbunden und mit einer Entscheidung innerhalb von 4 bis 5 Monaten schnell. Im Begutachtungsverfahren ist es innovativ in der Kombination von stiftungsinterner Vorauswahl und Endauswahl durch eine Expertenjury. Die anonymisierte Begutachtung soll sicherstellen, dass allein die originelle Forschungsidee zählt.

Förderangebot

Die Initiative besteht aus zwei Förderlinien:

Förderlinie 1 "Komm! ins Offene..."
Die Förderlinie bietet der einzelnen Forscherpersönlichkeit die Möglichkeit, ein Thema explorierend zu bearbeiten und in einem Essay darzulegen (bis zu 80.000 EUR, max. 1 Jahr).

Förderlinie 2 "Konstellationen"
Das Angebot wendet sich an Projektteams mit bis zu 4 Antragsteller(innen), die sich gemeinsam einer neuen Forschungsidee widmen, deren Tragfähigkeit in einer Explorationsphase erkunden und in einem gemeinsamen Text veröffentlichen wollen (bis zu 150.000 EUR, max. 1½ Jahre).

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Hintergrund

Die Förderinitiative "Originalitätsverdacht?" Neue Optionen für die Geistes- und Kulturwissenschaften wurde 2014 eingerichtet. In der ersten Ausschreibung fand die Initiative mit 387 Anträgen eine große Resonanz. Gefördert wurden 17 Vorhaben.

BMBF: Förderung von Antragstellungen im Rahmen des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 mit Partnern aus Nord- und Südamerika, offen bis: 20.12.2017

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die WTZ mit beiden Regionen aktiv durch verschiedene bildungs- und forschungspolitische Maßnahmen. WTZ-Schwerpunktländer sind Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien und Mexiko sowie Kanada und die USA. Daneben soll schrittweise auch die Zusammenarbeit mit Kuba entwickelt werden.

Ziel der vorliegenden Maßnahme ist es, die Beteiligung deutscher Antragsteller gemeinsam mit Partnern aus den genannten Ländern am EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 (H2020) zu fördern und damit zu erhöhen.

Bisherige bilaterale Kooperationsschemata sollen mithilfe von H2020 zu multilateralen Kooperationsverbünden ausgeweitet werden. Dabei soll die Position Deutschlands als wichtiger Kooperationspartner für Partner aus Nord- und Südamerika innerhalb der EU unterstrichen werden und insgesamt die Anzahl von in Deutschland koordinierten Projekten in H2020 erhöht werden.

Die Förderung dient speziell der Vorbereitung von Forschungsprojekten zu den thematischen Prioritäten des H2020-Programmbereichs „Gesellschaftliche Herausforderungen“ (http://www.horizont2020.de/einstieg-gesellschaftliche-herausforderungen.htm), die eine thematische Relevanz für die WTZ mit den Partnerländern in beiden Regionen haben.

Dieses sind folgende Themenbereic

  • Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen.
  • Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, marine, maritime und limnologische Forschung und Biowirtschaft.
  • Sichere, saubere und effiziente Energie.
  • Intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr.
  • Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe.

Darüber hinaus kann eine Förderung für vorbereitende Maßnahmen zur Antragstellung im Programmbereich „Führende Rolle der Industrie“ (http://www.horizont2020.de/einstieg-rolle-industrie.htm), Programmlinie „Führende Rolle bei grundlegenden und industriellen Technologien“ beantragt werden. Hier sind die Themen Informations- und Kommunikationstechnologien, Nanotechnologie, Fortgeschrittene Werkstoffe, Biotechnologie und Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung für eine Förderung relevant.

Förderfähig ist ebenfalls die Vorbereitung von Antragstellungen im Programmbereich „Wissenschaftsexzellenz“ für nachfolgend aufgeführte Förderinstrumente, Anträge müssen den oben genannten Themenbereichen/Themen zuzuordnen sein:

  • Künftige und neu entstehende Technologien – Future and Emerging Technologies (FET).
  • Marie-Sklodowska-Curie-Maßnahmen (MSCA), hier: institutionelle Maßnahmen „Innovative Training Networks“ (ITN) und „Research and Innovation Staff Exchanges“ (RISE) mit Einbeziehung von Partnerinstitutionen aus Nord- und Südamerika.
  • Forschungsinfrastrukturen, hier: Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit von Forschungsinfrastrukturen und e-Infrastrukturen mit Partnerinstitutionen aus Nord- und Südamerika.

Gefördert werden Vernetzungs- und Sondierungsmaßnahmen, die der Konzeption, Vorbereitung und Einreichung von Anträgen in H2020 unter Einbeziehung von Partnerinstitutionen in Nord- und/oder Südamerika dienen. Hierzu werden Anbahnungsreisen, Expertentreffen, thematische Workshops sowie Personal finanziert.

Die Förderung sieht grundsätzlich folgende zuwendungsfähige Ausgaben/Kosten vor:

a.    Reisen und Aufenthalte von deutschen und ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und ­Expertinnen und Experten

b.    Workshops

c.    vorhabenbezogene Sachmittel und Geräte

d.    Personal zur Koordinierung oder für unterstützende Tätigkeiten bezüglich der Antragsvorbereitung für das EU-Projekt

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger in der bis zum 20. Dezember 2017 permanent geöffneten Bekanntmachung zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form über das Skizzentool PT-Outline (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/NSA16H2020) vorzulegen. Anträge können fortlaufend beantragt werden und werden kontinuierlich bearbeitet.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:

DLR-Projektträger
Europäische und internationale Zusammenarbeit
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Internet: http://www.internationales-buero.de

Ansprechpartnerinnen sind:

Fachliche Ansprechpartnerin:

Dr. Stephanie Splett-Rudolph
Telefon: +49 2 28/38 21-14 30
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: stephanie.splett(at)dlr.de

Administrative Ansprechpartnerin:

Petra Altmann
Telefon: +49 2 28/38 21-14 32
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: petra.altmann(at)dlr.de

BMBF: Förderung von Hochschulen zur Unterstützung von Antragstellungen im EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizont 2020" mit Partnern aus dem Asiatisch-Pazifischen Forschungsraum; Frist: 15.12.2017

Die Förderung dient der Stärkung der strategischen Internationalisierung von deutschen Hochschulen und der Vertiefung der regionalen Kooperation der europäischen Wissenschaft mit Partnern in den Ländern und Gebieten des APRA, insbesondere Australien, China, Indien, Japan, Neuseeland, Singapur, Südkorea und Taiwan. Ziel ist eine stärkere Beteiligung unter deutscher Koordination im Rahmen von H2020. Forschergruppen aus weiteren Ländern des asiatisch-pazifischen Forschungsraums können einbezogen werden. Forschergruppen aus weiteren europäischen Ländern werden gemäß den H2020-Regeln beteiligt.

Es werden Finanzmittel für Sondierungs- und Vernetzungsmaßnahmen bereitgestellt, um Hochschulen bei der Vor­bereitung und Antragstellung von Projekten im Rahmen von H2020 unter Einbeziehung von Akteuren aus dem APRA zu unterstützen. Dazu gehören Anbahnungsreisen, Expertentreffen, thematische Workshops sowie Personal zur Koordination, Beratung und Antragsformulierung. Diese Unterstützung kann sowohl zentral, z. B. bei der Hochschulleitung oder zentralen Diensten oder dezentral z. B. von Instituten der Hochschule genutzt werden.

Die Vorbereitung von Forschungsanträgen für die Programmlinien des H2020-Schwerpunkts "Gesellschaftliche ­Herausforderungen" (http://www.horizont2020.de/einstieg-gesellschaftliche-herausforderungen.htm), die eine thema­tische Relevanz für die Zusammenarbeit mit den Zielländern in beiden Regionen haben, stehen im Fokus. Dies umfasst folgende Programmlinien:

  • Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen
  • Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, marine, maritime und limnologische Forschung und Biowirtschaft
  • sichere, saubere und effiziente Energie
  • intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr
  • Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe.

Förderfähig ist ebenfalls die Vorbereitung von Antragstellungen im Schwerpunkt "Wissenschaftsexzellenz" für folgende Programmlinien:

  • Künftige und neu entstehende Technologien – Future and Emerging Technologies (FET)
  • Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (MSCA), hier: institutionelle Maßnahmen "Innovative Training Networks" (ITN) und "Research and Innovation Staff Exchanges" (RISE) mit Einbeziehung von Partnerinstitutionen aus dem APRA
  • Forschungsinfrastrukturen, hier: Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit von Forschungsinfrastrukturen und e-Infrastrukturen mit Partnern aus dem APRA.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis 31. Mai 2017 oder spätestens bis 15. Dezember 2017

zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form über das Skizzentool PT-Outline (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/hochschulenh2020) vorzulegen. Der Skizze ist ein Anschreiben/Vorblatt zur Einreichung beizulegen.

Ansprechpartnerinnen sind:

Fachliche Ansprechpartnerin:

Frau Dr. Xiaomeng Shen
Telefon: +49 2 28/38 21-14 19
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: xiaomeng.shen(at)dlr.de

Administrative Ansprechpartnerin:

Frau Alexandra Stinner
Telefon: +49 2 28/38 21-18 94
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: alexandra.stinner(at)dlr.de

Alle Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1335.html

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung von Richtlinien zum Förderprogramm „Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung, Region Mittelost- und Südosteuropa“ (MOEL-SOEL-Bekanntmachung).

Zielländer dieser Bekanntmachung

  • die EU-Mitgliedstaaten Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, die Slowakische Republik, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn
  • die offiziellen EU-Beitrittskandidaten Albanien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro und Serbien und
  • die potenziellen EU-Beitrittskandidaten Bosnien und Herzegowina sowie die Republik Kosovo


Gegenstand der Förderung
Gegenstand der Förderung ist die Antragsvorbereitung von FuE-Projekten, die auf die Themenbereiche des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 (http://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/en/) sowie auf andere relevante EU-Förderprogramme ausgerichtet sind.

Die Antragsvorbereitung der FuE-Projekte erfolgt in zwei Phasen:

Ziel der ersten Förderphase ist der Auf- oder Ausbau bi- oder multilateraler Projektpartnerschaften. Des Weiteren soll das Konsortium EU-Förderbekanntmachungen identifizieren, zu denen eine Antragstellung beabsichtigt wird.

Das Ziel der zweiten Förderphase ist die konkrete Ausarbeitung und Einreichung eines Projektantrages.


2.1 Horizont 2020
Zu den adressierten Themenbereichen in Horizont 2020 gehören unter anderem jene des Programmbereiches „Gesellschaftliche Herausforderungen“ (http://www.horizont2020.de/einstieg-gesellschaftliche-herausforderungen.htm):

  •     Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen
  •     Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, marine, maritime und limnologische Forschung
  •     Sichere, saubere und effiziente Energie
  •     Intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr
  •     Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Rohstoffe
  •     Integrative, innovative und reflektierende Gesellschaften
  •     Sichere Gesellschaften.


Förderfähig sind ebenfalls die Vorbereitung von Antragstellungen für grenzüberschreitend und projektförmig angelegte „Innovative Training Networks“ und „Research and Innovation Staff Exchanges“ im Rahmen von Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen.

Darüber hinaus können vorbereitende Maßnahmen mit Blick auf Antragstellungen zu einzelnen Förderlinien im Programmbereich „Führende Rolle der Industrie“ gestellt werden. Hierzu gehören in der Förderlinie „Führende Rolle bei grundlegenden und industriellen Technologien (Schlüsseltechnologien)“ die Themen Informations- und Kommunikationstechnologien, Nanotechnologie, Fortgeschrittene Werkstoffe, Biotechnologie und Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung.

Bei vorbereitenden Maßnahmen, die auf Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung ausgerichtet sind, sind die unter Nummer 1.1 genannten Zielländer eingeschränkt auf Polen, die Tschechische Republik, Litauen und Estland. Diese Maßnahmen sollten darüber hinaus fokussieren auf den Bereich der Public Private Partnership „Technologies for Factories of the Future“. Des Weiteren kann die Vorbereitung der geplanten Maßnahmen in Horizont 2020 zum Schließen der Innovationslücke in Europa gefördert werden. Konkret adressiert sind dabei Maßnahmen im Sinne des „widening-participation“-Ansatzes, um Kapazitäten für exzellente Forschung in weniger forschungs- und innovationsstarken Regionen zu entwickeln. Dies betrifft sowohl die infrastrukturelle und personelle Ausstattung, die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft als auch ein professionelles Forschungs- und Innovationsmanagement.


2.2 Europäische Territoriale Zusammenarbeit
Darüber hinaus werden vorbereitende Maßnahmen für die Antragstellung in forschungs- und innovationsrelevanten Programmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (INTERREG) gefördert. Dabei sind insbesondere die Schnittstellen zwischen den Prioritäten nationaler und regionaler Strategien der intelligenten Spezialisierung, den Bedarfsfeldern der Hightech-Strategie der Bundesregierung und, sofern relevant, den Prioritäten der EU-Strategien für den Ostsee- (http://www.balticsea-region-strategy.eu/) und den Donauraum (http://www.danube-region.eu/) zu adressieren.


2.3 Instrumente der Heranführungshilfe
Maßnahmen zur Vorbereitung der Antragstellung in relevanten Prioritäten der Instrumente der Heranführungshilfe (IPA) (http://ec.europa.eu/enlargement/instruments/overview/index_en.htm) sind förderfähig, sofern sie dem Zuwendungszweck und den Zielländern der Bekanntmachung (vgl. Nummer 1.1) entsprechen und die Zusammenarbeit mit deutschen Antragstellern durch komplementäre Maßnahmen (z. B. in der IPA-Komponente „grenzüberschreitende Zusammenarbeit“) ermöglichen.


Link zur Bekanntmachung: internationales-buero.de/de/851.php

2018

Jährliche Ausschreibungen / Anträge jederzeit

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft

Ideen entwickeln – Initiative ergreifen – Zukunft gestalten

Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft Nachwuchswissenschaftler aus, die sich in ihren Dissertationen oder Habilitationen mit der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft und damit mit den zentralen ordnungspolitischen Fragestellungen des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen.

Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 35.000 Euro dotiert.

Zielsetzung des Forschungspreises

Es ist das Anliegen des RHI den ethischen Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wieder zu mehr Geltung zu verhelfen, die nicht allein auf Wettbewerb und Gewinnmaximierung basieren, sondern auch auf Solidarität und gemeinwohlverpflichteter Verantwortlichkeit. Der Preis soll dazu beitragen Forscher und Vordenker, die diesen Themenkomplex wissenschaftlich bearbeiten und exzellent allgemeinverständlich aufbereiten, in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Teilnahme Forschungspreis

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann beteiligen Sie sich und reichen Sie Ihre Dissertation oder Habilitation bei uns ein. Einsendeschluss ist der 31. Dezember eines jeden Jahres.

Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich auf den folgenden Internetseiten sowie in der Informationsbroschüre.

http://www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis/forschungspreis/

Communicator-Preis

Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird von der DFG ausgeschrieben. Dieser mit 50.000 € dotierte, persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.

Die Vorschläge aus unterschiedlichen Fachgebieten werden nach den Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalität und Nachhaltigkeit von einer Jury, bestehend aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten, beurteilt. Die DFG nennt dem Stifterverband den von der Jury gewählten Preisträger.

Der Communicator-Preis ist in Form eines Hologramms vom Kölner Maler und Medienkünstler Michael Bleyenberg gestaltet worden. Ein "Sandwich" aus Spiegel und Glas schließt eine holographisch belichtete Folie ein und ruht in einem Sockel aus massivem Acrylglas, mit dem Namen des Preisträgers.

[ausführlich]

BMAS: Förderrichtlinie zur „Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik“

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen.
Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und
  • Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Gefördert werden:

a) Projekte

  • die dazu dienen, verschiedene Institutionen im Bereich der Sozialpolitikforschung bundesweit zu vernetzen mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zu unterstützen und Synergien nutzbar zu machen;
  • in deren Rahmen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft neue Fragestellungen zu gesellschaftlich relevanten Themen auf innovative Weise bearbeitet werden;
  • die in den in Nummer 1.1 genannten Themenbereich fallen und darüber hinaus dazu beitragen können, der Sozialpolitikforschung in Deutschland neue inhaltliche und methodische Impulse zu geben.

b) Promotion

  • für Doktoranden mit Prädikatsexamen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaften, die eine Promotion zu einem sozialpolitischen Thema im Rahmen des genannten Themenbereichs anstreben.

c) Stiftungsprofessuren

  • in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Zunächst erfolgt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens die Einreichung von kurzen Projektskizzen, die auf Plausibilität und grundsätzliche Geeignetheit geprüft werden. Die Antragsteller, deren Skizzen für grundsätzlich förderfähig erachtet werden, können dann in einem zweiten Verfahrensschritt förmliche Förderanträge (ausführliche Vorhabenbeschreibung und Formantrag) einreichen. Die Förderentscheidung wird vom BMAS unter Berücksichtigung des Votums des wissenschaftlichen Beirats getroffen.

Es ist keine Deadline in der Bekanntmachung genannt.


Alle Informationen gibt es hier und hier.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft möchte geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern.

Kern des Maßnahmenbündels ist das Angebot, dass alle Leiterinnen und Leiter DFG-geförderter Projekte sowie die Hochschulen selbst Zusatzanträge stellen können, um qualifizierte Flüchtlinge - angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Die Zusatzanträge können auf alle Mittel gerichtet sein, die eine Einbindung der Flüchtlinge in das Projekt ermöglichen. Hierzu zählen insbesondere Gastmittel oder auch Personalstellen. Für die Einbindung von wissenschaftlich ausgewiesenen Personen eignet sich darüber hinaus vor allem das Mercator Modul.

Die Anträge können jederzeit formlos gestellt werden und sollten den Umfang von fünf Seiten (ohne CV und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten.

Weitere Informationen können Sie dem beigefügten Dokument entnehmen oder den Seiten der DFG:

www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2015/info_wissenschaft_15_82/index.html

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung

Das BFHZ wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird das BFHZ-CCUFB durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsverfahren

Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite des BFHZ befindet. Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ, bzw. extern  begutachtet.

Förderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren Förderumfang 5.000,--€ übersteigen, durchlaufen zusätzlich eine externe Evaluierung.

Haushaltsvorbehalt

Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite des BFHZ („Download").

Einreichung

Die Projekte müssen bis zum jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres) an folgende Adresse gerichtet werden:

An das Bayerisch-Französische Hochschulzentrum (BFHZ)
Arcisstr. 21
D-80333 München

Eine elektronische Fassung der endgültigen Projektanträge müssen ebenfalls vor Abgabefrist an honsdorf@lrz.tum.de gesendet werden.

Fördermöglichkeiten im Rahmen der EU-Zentralasienstrategie und der Zielsetzung der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung:

Ziel der Fördermaßnahme sind die Exploration und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung und die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit mit Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus, sowie mit Moldau und Belarus.


Was wird gefördert?

  • Maßnahmen zur Exploration und Anbahnung projektbezogener oder institutioneller Kooperationen
  • Thematische Schwerpunkte:
    • Umwelt, Nachhaltigkeit
    • Geotechnologie
    • Gesundheitswissenschaften
  • Projektanbahnung: Maßnahmen zur Konzeption und Planung von Projekten und Kooperationen, deren Förderung unter einem BMBF-Fachprogramm oder einem Programm der EU beantragt werden soll

Wer wird gefördert?

  • im Verbund mit Einrichtungen aus Zentralasien, dem Südkaukasus, Moldau und Belarus deutsche Hochschulen, forschungsaktive Kliniken, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland
  • Anträge mit Beteiligung von KMUs werden bei gleicher Qualität bevorzugt

Wie wird gefördert?

  • Ausgaben für Anbahnungsreisen, den projektbezogenen wissenschaftlichen Austausch, Expertentreffen und thematische Projektplanungsworkshops
  • in begründeten Einzelfällen:
    • Veranstaltungskosten
    • Sachmittel
    • Personalkosten
  • Gewährung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von bis zu 25 000 Euro / Projekt

Antragstellung:

  • einstufiges Förderverfahren
  • Erstellung der förmlichen Förderanträge mit elektronischem webbasiertem Antragssystem (ewa) des Internationalen Büros des BMBF (IB)
  • zusätzliche im elektronischen Antragssystem fertig gestellte endgültige Version mit Unterschriften der deutschen und ausländische Partner per Post an das Internationale Büro des BMBF (IB)

Anträge werden laufend entgegengenommen und bearbeitet.
 

Weitere Informationen finden Sie externer Link folgt hier.

Ansprechpartner im Internationalen Büro des BMBF (IB):

Internationales Büro des BMBF
beim Deutschen Zentrum fpr Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Fachliche Ansprechpartnerin: Dr. Anja Köhler

Telefon: +49 (0) 228-3821 458
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  anja.koehler(at)dlr.de

Administrativer Ansprechpartner: Holger Brehm

Telefon: +49 (0) 228-3821 472
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  holger.brehm(at)dlr.de

Der DAAD hat in diesem Jahr ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Programm für deutsche Wissenschaftler aufgelegt, die nach einer Mobilitätsphase im Ausland Interesse daran haben, dauerhaft wieder nach Deutschland zurückzukehren.

Das Programm "Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland" besteht aus zwei separaten Komponenten:

  • Einem Fahrtkostenzuschuss, der dazu dienen soll, Fachvortragsreisen oder Vorstellungsgespräche in Deutschland zu unterstützen oder zu ermöglichen
  • Einem Rückkehrstipendium mit der Förderungshöchstdauer von sechs Monaten, um die berufliche Wiedereingliederung in wissenschaftlichen Einrichtungen  in Deutschland zu unterstützen

Details können Sie doc hier entnehmen.

Ansprechpartner beim DAAD:

Frau Barbara Kirsch
Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
German Academic Exchange Service
Referat 521 - Internationalisierung von Forschung und wissenschaftlichem Nachwuchs
Kennedyallee 50
53175 Bonn
E-Mail: kirsch@daad.de
Tel.: 0228/8828615
Fax: 0228/88298615

Die VW-Stiftung fördert interdisziplinäre Symposien, Workshops und Konferenzen sowie Sommerschulen aller Fachgebiete.

Ziel der Initiative

Mit der Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben.

Förderangebot

Unterstützt werden können Symposien, Workshops und Konferenzen (bis zu 250 Teilnehmer) sowie Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmer). Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind

  • ein interdisziplinärer und internationaler Kontext,
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie
  • eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.


Die durch die VolkswagenStiftung geförderten Symposien, Workshops und Konferenzen finden im neu errichteten Tagungszentrum "Schloss Herrenhausen" in Hannover statt. Im Rahmen der "Symposienwochen der VolkswagenStiftung" stehen verschiedene Termine für die Durchführung Ihrer Veranstaltung zur Verfügung. Unter dem folgenden Link finden Sie die Termine der Symposienwochen.

Sommerschulen werden weiterhin in ganz Deutschland gefördert.

Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung für Symposien, Workshops und Konferenzen zudem die entsprechenden Stichtage. Um im Vorfeld zu klären, ob die von Ihnen geplante Veranstaltung den Kriterien des Programms entspricht, stehen Ihnen die fachlich zuständigen Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich rechts im Bereich "Was Antragsteller wissen müssen" unter "Information zur Antragstellung". Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Wichtiger Hinweis: Symposien und Sommerschulen, die thematisch zu anderen Förderinitiativen der VolkswagenStiftung gehören, können häufig innerhalb der jeweiligen Initiative gefördert werden.

Die Teilnahme an Tagungen oder Exkursionen wird nicht gefördert.

[ausführlich]

Mixed Methods in den Geisteswissenschaften?

In der Ausschreibung "'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften?" werden Vorhaben in den Geistes- und Kulturwissenschaften gefördert, die die Verknüpfung und das Zusammenwirken von qualitativ-hermeneutischen und digitalen Verfahren anhand einer gemeinsamen wissenschaftlichen Fragestellung ausloten. Es handelt sich um eine zunächst einmalige Ausschreibung.

Förderlinie 2: Workshops und kleinere Sommerschulen [Stichtag Anträge jederzeit]

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.volkswagenstiftung.de/de/mixedmethodsgeisteswissenschaften.html

Internationale Forschung in den Computational Social Sciences

Im Rahmen dieser Ausschreibung vergibt die VolkswagenStiftung Fördermittel für internationale Workshops und Sommerschulen sowie kooperative Forschungsvorhaben von Postdoktorand(inn)en.

Ziel der Initiative

In den vergangenen Jahren hat die Digitalisierung der Gesellschaft zu weitreichenden Veränderungen auf sozialer, politischer und wirtschaftlicher Ebene geführt. Daneben hat die "digitale Revolution" auch erhebliche Auswirkungen auf den Bereich der sozialwissenschaftlichen Forschung: Die Entwicklung und Nutzung neuer Medien hat eine zuvor nicht vorhandene Menge an Daten über menschliches Verhalten erzeugt, die nun für die Forschung zur Verfügung stehen. Diese Entwicklungen führen nicht nur zu neuen Möglichkeiten für die Sozialwissenschaften, sondern stellen sie zugleich vor methodische Herausforderungen. So ergibt sich eine erhebliche Bandbreite an Forschungsfragen im Bereich der "Computational Social Sciences", zu deren Bearbeitung die Stiftung mit diesem Förderkonzept beitragen möchte. Neben der Erforschung sozial relevanter Forschungsfragen möchte die Stiftung insbesondere die Vernetzung deutscher und internationaler Wissenschaftler(innen) unterstützen und zur Kompetenzentwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der "Computational Social Sciences" beitragen.

[ausführlich]

Ausschreibungen in Horizon 2020 werden laufend veröffentlicht. In den Bereichen für die Jahre 2016 und 2017 findet sich nur eine Auswahl der Ausschreibungen.

Alle aktuellen Ausschreibungen können im externer Link folgt Teilnehmerportal von Horizon 2020 eingesehen werden.

Einige der externer Link folgt Nationalen Kontaktstellen veröffentlichen die Calls auch thematisch sortiert, z.B.:

NKS Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften:

NKS Informations- und Kommunikationstechnologien:

NKS Lebenswissenschaften:

NKS zu den Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen:

NKS ERC: