Forschung

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Aktuelle Ausschreibungen

(Die Ausschreibungen sind nach dem Datum des Fristablaufs geordnet.)

 

2016

Gerda Henkel Stiftung: Förderschwerpunkt Patrimonies

Die Gerda Henkel Stiftung fördert seit ihrer Gründung internationale Kooperationsprojekte und setzt sich für grenzüberschreitende Forschung in den Geisteswissenschaften ein. Im Rahmen des Förderschwerpunkts "Patrimonies" Projekte sollen Berücksichtigung finden, die sich auf die Bewahrung historischen Kulturerbes konzentrieren und wissenschaftliches Arbeiten im Bereich von Geschichte, Archäologie und Kunstgeschichte in vielen Fällen überhaupt erst ermöglichen.

Im Rahmen des Schwerpunkts werden Maßnahmen gefördert, die einen Beitrag zur Erhaltung von Kulturgütern, zur Verbesserung der wissenschaftlichen Infrastruktur, zur Ausbildung von Nachwuchskräften sowie zum Aufbau von Netzwerken in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft in den Zielländern leisten.

Das Programm wird nicht ausgeschrieben, sondern in Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnern Schritt für Schritt entwickelt.

https://www.gerda-henkel-stiftung.de/patrimonies

BMBF-Ausschreibung: Förderung der Forschung zu "Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung"; Frist: 23. Mai 2016

29.03.2016 - 23.05.2016

Bekanntmachung

des Bundesministeriums für Bildung und Forschung der Richtlinie zur Förderung der Forschung zu "Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung". Bundesanzeiger vom 29.03.2016

Gegenstand der Förderung

Die im Förderschwerpunkt zu fördernden Forschungsprojekte sollen Grundlagen für eine stärkere wissenschaftliche Fundierung professionellen Handelns pädagogischer Fachkräfte für inklusive Bildung in unterschiedlichen Bildungsbereichen schaffen. Zur Verbesserung der diesbezüglichen Aus- und Fortbildung sollen erforderliche Kompetenzen identifiziert und konzeptualisiert werden. Diese Kompetenzen sollen an den Lernenden orientiert sein und daher die Ziele und Standards für Aus- und Fortbildung und Studium berücksichtigen und weiterentwickeln. Dabei sollen – sofern sinnvoll und möglich – jüngste Reformmaßnahmen des Bildungssystems berücksichtigt werden. Gefördert werden Forschungsvorhaben, die zur Unterstützung folgender Zielsetzungen beitragen, die hier beispielhaft aufgeführt werden:

  • Erarbeitung von Konzepten bzw. Maßnahmen für die Qualifizierung von pädagogischen Fachkräften für inklusive Bildung in den unterschiedlichen Bildungsbereichen bzw. in deren Übergang.
  • Identifizierung bzw. Fortentwicklung von erforderlichen inklusionspädagogischen, theoretischen und praxisbezogenen Inhalten der Qualifizierungsphase, z. B. medizinisches, pädagogisches und rechtliches Wissen, Fachwissen, Diversity-Training, digitale Medienbildung für inklusive Lehr-Lernprozesse.
  • Konzeptualisierung bzw. Identifizierung der für inklusive Bildung erforderlichen Qualifikationen der Fachkräfte, z. B. der pädagogischen, (fach-)didaktischen und diagnostischen Qualifikationen, um die Qualität und Effektivität von Lehr-Lernprozessen zu befördern.
  • (Weiter-)Entwicklung von Verfahren multiprofessioneller Kooperation in Bildungseinrichtungen und Entwicklung der Organisationsmodelle.
  • Identifizierung von Gelingensbedingungen inklusiver Bildung, (Weiter-)Entwicklung von Transferinstrumenten sowie Evaluation von Interventionsvorhaben im Bereich der Professionalisierung der Fachkräfte.

Wo sinnvoll und möglich sollte eine – gegebenenfalls international – vergleichende Perspektive eingenommen werden.

Das BMBF fördert den fachlichen Austausch und die Vernetzung der bewilligten Vorhaben zur Weiterentwicklung des Forschungsfelds. Zu diesem Zweck soll eine Koordinierungsstelle eingerichtet werden. Diese ist überwiegend für die Zuwendungsempfänger und den Projekterfolg von Bedeutung und wird langfristig u. a. folgende Aufgaben, gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Projektträger, übernehmen:

  • Vernetzung der Forschungsprojekte mit thematisch verwandten Forschungs-, Entwicklungs- und darauf bezogenen Evaluationsprojekten,
  • Einrichtung einer Plattform für den Informationsaustausch zwischen den Forschungsprojekten sowie zur Außendarstellung der Förderlinie und der in ihr geförderten Forschungsprojekte,
  • Organisation von Workshops, Diskussionsforen und Symposien, darunter auch spezielle Veranstaltungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs,
  • Vorbereitung des Transfers der in den Forschungsprojekten gewonnenen Erkenntnisse, z. B. durch Informationsaustausch zwischen Wissenschaft, Bildungspolitik und -administration sowie Akteuren der inklusiven Bildung,
  • Erstellung einer Forschungssynthese aufbauend auf Hans Döbert und Horst Weishaupt (Hrsg. 2013): Inklusive Bildung professionell gestalten. Situationsanalyse und Handlungsempfehlungen. Waxmann Verlag: Münster, New York.

Die Koordinierungsstelle kann ausschließlich als alleiniges Vorhaben beantragt werden.

[ausführliche Informationen]

Das INTERREG V B North-West EuropeProgramm fördert transnationale Kooperationen mit dem Ziel einer nachhaltigen Regionalentwicklung in den Mitgliedsstaaten des Programms. Dazu sollen Akteure aus Kommunen, Verbänden, Unternehmen oder Hochschulen zusammengebracht werden, um gemeinsam Strategien und Modellvorhaben zu entwickeln und diese in den Regionen umzusetzen. Das Programm verfolgt dabei 3 thematische Schwerpunkte:

  1. Innovation (Innovationsleistungen der Regionen stärken, innovative Unternehmen und Regionen, soziale Innovationen)
  2. Strategien zur Reduzierung des CO²-Ausstoßes (Energieeffizienz, Klimaschutz, Technologien zur CO²Reduzierung, Verkehr)
  3. Ressourcen- und Materialeffizienz ((Wieder-)Verwertung von Materialien und natürlichen Ressourcen)

 Rahmenbedingungen:

  • für einen Projektantrag müssen mind. 3 Partner aus 3 unterschiedlichen Mitgliedsländern der Programmregion zusammen kommen
  • deutsche Partner werden mit bis zu 60% kofinanziert
  • förderfähig sind: Personal-, Veranstaltungs- und Reisekosten, externe Expertise, Infrastruktur und Material
  • in der Regel umfassen die Projekte 2-5 Mio. Euro und dauern 30-36 Monate
  • es geht bei Interreg-Projekten nicht um eine reine Förderung der Forschung sondern darum, konkrete Problemlagen in den Regionen mittels transnationaler Projekte zu vermindern

Die Ausschreibung ist bis zum 27.05.2016 geöffnet. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt und wird elektronisch über die Webseite www.nweurope.eu abgewickelt, wo es auch alle Informationen zu dem Programm und zur Beantragung gibt.

Informationen auf deutsch gibt es außerdem unter www.interreg.de

Die deutsche Kontaktstelle für das Programm ist: Angela Tietz (Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz), +49 (0)6131/16-2120, info(at)nwe-kontaktstelle.de.

 

Für die Anbahnung von Interreg-Projekten stehen zwei Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene zur Verfügung, über die man bestimmte Mittel für die Vorbereitung bekommen kann:

Neue Geräte für die Forschung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert im Rahmen der Ausschreibung „Neue Geräte für die Forschung“ Projekte mit dem Ziel, völlig neuartige Techniken und Methoden für gerätetechnische (z. B. Mess-, Produktions-, Bearbeitungs-)Verfahren zu erforschen und diese neuen Technologien im Rahmen eines noch in der Förderperiode zu entwickelnden Prototyps zu erproben. Voraussetzung ist, dass diese Technologien und Prototypen primär für Anwendungen in der Forschung entwickelt werden, um neue Antworten auf drängende Forschungsfragen geben und somit neues Wissen generieren zu können.

Die Laufzeit der Förderung beschränkt sich auf maximal zweimal drei Jahre. Vorausgesetzt wird eine adäquate Grundausstattung zur Durchführung der Arbeiten. In einer ersten Förderphase können hierzu ergänzend Geräte sowie Personal- und Sachmittel für den projektspezifischen Ausbau der notwendigen Labor- und Versuchsanordnungen und für die Durchführung von Experimenten und Untersuchungen beantragt werden. In dieser Periode (gefördert bis zu drei Jahren) soll das „proof of concept“ erbracht werden, also der Nachweis, dass das neue (Mess-, Produktions- oder Bearbeitungs-)Verfahren funktioniert und der Bau eines zugehörigen Forschungsgeräts grundsätzlich realisierbar sein wird. Eine positiv evaluierte Machbarkeitsstudie ist Voraussetzung für eine zweite Förderphase (ebenfalls bis zu drei Jahren), die dann zur Entwicklung eines ersten funktionsfähigen Prototypen, in dem die neue Technologie zur Anwendung kommt, genutzt werden soll. Der Umfang kann sich themenabhängig von der Sachbeihilfe für ein einzelnes Projekt bis hin zur gemeinsamen Förderung vernetzter Projekte auch unter Beteiligung mehrerer Standorte erstrecken. Vor der Antragstellung besonders umfangreicher Vorhaben bietet die Geschäftsstelle diesen Gruppen auch eine informelle Vorberatung an.

Anträge müssen bis spätestens 31.05.2016 bei der DFG eingereicht werden. Die Antragstellung erfolgt ausschließlich über das elan-Portal zur Erfassung der antragsbezogenen Daten und zur sicheren Übermittlung von Dokumenten. Bitte wählen Sie im elektronischen Formular unter „Antragstellung – Neues Projekt – Sachbeihilfe“ die entsprechende Ausschreibung „Neue Geräte für die Forschung“ aus der angebotenen Liste. Berücksichtigen Sie bitte bei der Antragstellung insbesondere die ausführlichen Hinweise zur Ausschreibung „Neue Geräte für die Forschung“.

Handelt es sich bei dem Antrag um Ihren ersten Antrag bei der DFG, berücksichtigen Sie bitte, dass Sie sich vor der Antragstellung im elan-Portal registrieren müssen. Ohne Registrierung bis zum 23.05.2016 ist eine Antragstellung nicht möglich. Die Bestätigung der Registrierung erfolgt in der Regel bis zum darauffolgenden Arbeitstag.

Weiterführende Informationen

Das elan-Portal steht zur Verfügung unter:

Ausführliche Hinweise zur Ausschreibung sind zu finden unter:

Ansprechpartner bei der DFG:

BMBF: "Förderung von Maßnahmen zur interdisziplinären Vernetzung der Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften mit den Natur- und Ingenieurswissenschaften zur gemeinsamen Vorbereitung einer EU-Antragstellung" Frist: 31. Mai 2016

BMBF: "Förderung von Maßnahmen zur interdisziplinären Vernetzung der Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften mit den Natur- und Ingenieurswissenschaften zur gemeinsamen Vorbereitung einer EU-Antragstellung im Bereich der Gesellschaftlichen Herausforderung "Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe" des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation – Horizont 2020"

Die Beteiligung von Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften in Horizont 2020, dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, wird als unabdingbar angesehen, dabei aber in eher technik- und naturwissenschaftlich getriebenen Vorhaben bislang nur unzureichend genutzt. Dies betrifft vor allem die Förderaktivitäten in der 5. Gesellschaftlichen Herausforderung "Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe" (GH 5). Ziel dieser Bekanntmachung ist es daher, auf nationaler Ebene interdisziplinäre "Tandems" aus Sozial-, Wirtschafts- oder Geisteswissenschaftler/innen und Akteuren mit naturwissenschaftlichem  oder technischem Hintergrund zusammenzuführen, die darin unterstützt werden, sich an einer Ausschreibung im Rahmen von Horizont 2020 in den Themen der GH 5 zu beteiligen.

Mit der Fokussierung auf die GH 5 sollen Synergien mit dem nationalen Rahmenprogramm "Forschung für Nachhaltige Entwicklung" (FONA), insbesondere im Bereich der sozialökologischen Forschung, erzielt werden. Konkret gefördert wird die Vorbereitungsphase für eine Antragstellung auf ein Verbundprojekt im Rahmen der Ausschreibungen im Jahr 2017 der 5. GH von Horizont 2020, in denen die Beteiligung von Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften plausibel ist. Darüber hinaus wird die Vorbereitungsphase für eine Antragstellung auf ein Verbundprojekt aus dem Arbeitsprogramm 2017 der cross-cutting activities (Focus Areas) gefördert für die Ausschreibungen "CIRC-01-2016-2017", "CIRC-02-2016-2017" oder "SSC-02-2016-2017". Förderanträge sind bis spätestens 31.05.2016 beim DLR Projektträger einzureichen.

Weitere Informationen:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1174.html

Ziel der Initiative

Neue, unkonventionelle Forschungsschwerpunkte setzen sich oft nur schwer in der traditionellen Wissenschaftslandschaft durch. Ebenso fehlt es Nachwuchswissenschaftler(inne)n häufig an längerfristigen Perspektiven, um an deutschen Hochschulen Fuß zu fassen.

Damit herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus innovativen Lehr- und Forschungsfeldern für die Arbeit an deutschen Hochschulen gewonnen werden können, wurden die "Lichtenberg-Professuren" ins Leben gerufen. Die Initiative ermöglicht ihnen eine größere Planungssicherheit und die Chance, neue Forschungsfelder eigenständig voranzubringen.

Das Förderangebot

Fünf bis acht Jahre lang unterstützt die Stiftung herausragende Wissenschaftler(innen) dabei, frühzeitig ein eigenständiges neues und interdisziplinäres Forschungsfeld an einer Universität ihrer Wahl fest zu verankern. Bewerben können sich hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Disziplinen, deren Promotion in der Regel nicht länger als vier bzw. sieben Jahre zurückliegt und die in der Regel über Auslandserfahrung verfügen. Nach angelsächsischem Vorbild der Tenure-Track-Option verpflichten sich die Universitäten nach positiver Evaluation, die Inhaber einer Lichtenberg-Professur auf eine etatisierte Professur zu übernehmen.

Weitere Informationen zu Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

[ausführlich]

BayFOR: BayIntAn - Dritte und letzte Ausschreibung für 2016, Frist: 06. Juni 2016

Bis zum Montag, den 06. Juni 2016 ist die dritte und letzte Ausschreibung für das Anbahnungsprogramm BayIntAn der BayFOR im Jahr 2016 geöffnet.

Es können bis zu 10.000,- EUR für Anbahnungen internationaler Kooperationen gefördert werden. Übernommen werden Reise- und Aufenthalts- sowie Mobilitätskosten vor Ort.

Alle Details zur Ausschreibung finden Sie unter: http://www.bayfor.org/de/bayintan

Den Leitfaden für Antragssteller finden Sie hier.

VW-Stiftung: Zwischen Europa und Orient - Mittelasien/Kaukasus im Fokus der Wissenschaft; Frist: 15. Juni 2016

Zwischen Europa und Orient - Mittelasien/Kaukasus im Fokus der Wissenschaft

Ziel der Initiative

Mit dem Ende der Sowjetunion wurden an der Südgrenze der Russländischen Föderation 70 Millionen Menschen aus rund 100 Ethnien und Sprachen in die Unabhängigkeit entlassen. In diesen unabhängig gewordenen Staaten Mittelasiens und Kaukasiens sowie einigen unmittelbar angrenzenden Teilen der Russländischen Föderation, Chinas und Afghanistan engagiert sich die Förderinitiative "Zwischen Europa und Orient – Mittelasien/Kaukasus im Fokus der Wissenschaft". Ihr Ziel ist es, gemeinsam mit den ortsansässigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern relevante Forschungsthemen zu bearbeiten und die intraregionale Zusammenarbeit zu stärken.

Förderangebot

Thematische Ausschreibungen

Im Rahmen der thematischen Ausschreibungen fördert die VolkswagenStiftung kooperative Forschungsvorhaben, die unter maßgeblicher Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Zielregion durchgeführt werden und mit der Ausbildung von Nachwuchswissenschaftler/inne/n einhergehen. Um die Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit zu erkunden und auszubauen, werden Workshops durchgeführt, deren Ergebnisse die Basis für thematische Ausschreibungen bilden.

Aktuelle Ausschreibung zur Vorbereitung strukturierter Doktorandenprogramme

Die Stiftung plant gegenwärtig in Abstimmung mit lokalen Fördereinrichtungen, den Aufbau strukturierter Promotionsprogramme an Universitäten in Mittelasien und dem Süd-Kaukasus voranzutreiben. Vorgesehen ist, im Winterhalbjahr 2016/17 ein entsprechendes Förderangebot zu veröffentlichen. Um die Konzipierung derartiger Vorhaben und die Ausarbeitung von Anträgen zu erleichtern, können im Rahmen dieser Ausschreibung Vorbereitungsmittel für die Entwicklung inhaltlicher Konzepte und den Aufbau eines organisatorischen und administrativen Rahmens für eine strukturierte Doktoranden-Ausbildung beantragt werden. Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung 72c (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht. Stichtag ist der 15. Juni 2016.

Strukturell orientierte Maßnahmen

Über die thematischen Ausschreibungen hinaus unterstützt die VolkswagenStiftung zukünftig ebenso eine Reihe von Maßnahmen, die jederzeit beantragt werden können: Ausbildungs- und Qualifizierungsprojekte für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus der Zielregion, Vorhaben zur Eingliederung zurückkehrender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Mittelasien und dem Kaukasus, punktuelle Hilfen zum Auf- und Ausbau akademischer Infrastruktur in der Region sowie Workshops, Symposien und Sommerschulen.

Weitere Informationen zu Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unterInformation zur Antragstellung 72 (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

[ausführliche Informationen]

BMBF-Ausschreibung: Förderung von Vorhaben für die Umsetzung der Leitinitiative Zukunftsstadt; Frist: 15. Juni 2016

01.04.2016 - 15.06.2016

Bekanntmachung

Richtlinien zur Förderung von Vorhaben für die Umsetzung der Leitinitiative Zukunftsstadt. Bundesanzeiger vom 01.04.2016

Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Bekanntmachung ist die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten entlang der in der FINA formulierten drängenden Fragen einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Die Forschungsergebnisse sollen Akteure auf kommunaler Ebene befähigen,

  • mit Risiken des Klimawandels umzugehen und damit ihre Klimaresilienz zu stärken,
  • zum Erreichen der Klimaschutzziele beizutragen,
  • Umwelt- und Lebensqualität sozial gerecht zu gestalten,
  • Mobilitätsangebote und -infrastrukturen den Anforderungen der Bürger/innen und der Nachhaltigkeit anzupassen,
  • gesellschaftliche und technologische Innovationen vorzubereiten, die zur nachhaltigen Stadt führen.

Themen zur Umsetzung der Energiewende vor Ort sind Gegenstand einer weiteren, ressortübergreifenden Förderbekanntmachung (siehe Nummer 2.1.3).

In den Projekten soll das notwendige Wissen generiert werden, damit Entscheidungs- und Handlungsträger vorausschauend handeln und Aufgaben der Zukunftsvorsorge unter Beachtung ökologischer, ökonomischer und sozialer Belange besser wahrnehmen können.

Eine integrierte, nachhaltige Stadtentwicklung setzt voraus, dass verschiedene Akteure – wie (kommunale) Verwaltungen und Entscheidungsträger, Einrichtungen der Daseinsvorsorge, Unternehmen sowie zivilgesellschaftliche Organisationen – zusammenarbeiten. Häufig gibt es hierfür keine etablierten oder institutionalisierten Prozesse. Die Forschung sollte Handlungsoptionen aufzeigen, wie Innovations- und Umsetzungshemmnisse überwunden und neue Formen der Kooperation zwischen den Agierenden angestoßen werden können.

Die Lösungsansätze und Handlungsoptionen aus den Forschungsprojekten müssen außerdem Modellcharakter haben. Die Übertragbarkeit der Ergebnisse ist sicherzustellen.

Damit Forschungsergebnisse für das Handeln auf kommunaler Ebene von Nutzen sind, werden in der Regel Verbundprojekte gefördert, die von Verwaltung, Politik, Wirtschaft sowie Zivilgesellschaft (Kommunalverwaltungen, öffentliche und private Unternehmen aus den Bereichen Wohnungsbau, Energie- und Wasserwirtschaft, Planung etc., Umwelt- und Sozialverbände) und wissenschaftlichen Einrichtungen gemeinsam getragen werden. Voraussetzung ist, dass Kommunen oder kommunale Einrichtungen eine tragende Rolle einnehmen (vorzugsweise mit eigener Zuwendung). Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf der Beteiligung von Anwendern und Verbrauchern, sowie auf kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Gleichfalls ist bei Antragstellung sicherzustellen, dass die für die jeweilige Fragestellung relevanten Disziplinen und Forschungsfelder vertreten sind. Zur erfolgreichen Gestaltung der inter- und trans­disziplinären Kooperation ist eine Strategie zur Integration der verschiedenen wissenschaftlichen, planerischen, tech­nischen, sozialen und unternehmerischen Stärken bzw. Wissensbestände zu entwickeln. Basis hierfür ist ein überzeugendes Konzept zum Management der inter- und transdisziplinären Zusammenarbeit, einschließlich des Umgangs mit potenziellen (Ziel-)Konflikten und unterschiedlichen Verwertungsinteressen.

Die kleinste durch einen Projektvorschlag zu adressierende Einheit ist das Quartier, verstanden als der Ort, an dem alle städtischen Funktionen wie Wohnen, Dienstleistungen, Gewerbe und Verkehr verortet sind.

Im Sinne der Ideen, die in der FINA formuliert sind, wird von den Forschungsprojekten erwartet, dass sie während ihrer Laufzeit

  • über die Zusammenarbeit der Projektpartner hinaus Bürger beteiligen sowie regionale Öffentlichkeitsarbeit betreiben, u. a. dadurch, dass ein lokaler Medienpartner zur Begleitung und Bewerbung des Prozesses hinzugezogen wird, der kontinuierlich über das Entstehen der Projektideen vor Ort berichtet;
  • ein Konzept zur Identifikation und zum lernenden Umgang mit Innovations- und Umsetzungshemmnissen entwickeln, z. B. durch die Anlage des Projekts als "Reallabor";
  • zusammen mit Entscheidungsverantwortlichen die Umsetzung der Projektergebnisse abstimmen, sodass diese längerfristig in der Region verankert werden;
  • die Projektarbeiten in die kommunalen Nachhaltigkeitsstrategien einpassen und auf gegebenenfalls vorhandene Vorarbeiten der Kommune aufbauen und diese weiterentwickeln;
  • Strategien zur Weitergabe von Erkenntnissen an andere Regionen und Handlungsfelder entwickeln.

In den Projektanträgen sollen thematische Schnittstellen zu abgeschlossenen sowie laufenden Fördervorhaben aufgezeigt werden. Hierzu zählen beispielsweise die Ergebnisse und Erfahrungen aus mittlerweile abgeschlossenen Förderinitiativen des BMBF wie "KLIMZUG – Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten" (www.fona.de/de/10047) oder den Wettbewerb "Energieeffiziente Stadt" sowie die in 2015 veröffentlichten BMBF-Bekanntmachungen zur "Nachhaltigen Transformation urbaner Räume", "Stadtklima im Wandel" und der Wettbewerb "Zukunftsstadt". Darüber hinaus sind Bezüge zu Programmen anderer Ressorts aufzuzeigen.

Um den Beitrag zur nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung abschätzen und später nachvollziehen zu können, ist in den Projektanträgen zu beschreiben, wie die Forschungsergebnisse in das Handeln auf kommunaler Ebene einfließen sollen und welche Verbesserungen gegenüber dem Status quo hierdurch möglich werden. Dies schließt ein, dass die angestrebten Nachhaltigkeitseffekte qualitativ und nach Möglichkeit auch quantitativ abgeschätzt werden.

Projektanträge sind einem oder mehreren der in Nummer 2.1 genannten Themen zuzuordnen. Im Sinne eines systemischen Ansatzes sind themenübergreifende Projektvorschläge besonders willkommen. Sollte ein Projektvorschlag nur einem Thema zugeordnet sein, sind zumindest die Schnittstellen zu den anderen Themen zu beschreiben.

Forschungsthemen

  • Klimaresilienz durch Handeln in Stadt und Region
  • Urbane Gemeinschaft und Integration: Sozio-kulturelle Qualität in der Stadt stärken, sozial-ökologische Ungleichheit abbauen
  • Energieeffiziente Stadt und Quartiere
  • Urbane Mobilität

[ausführliche Informationen]

BMBF: "Partnerschaften für nachhaltige Problemlösungen in Entwicklungsländern - Forschung für Entwicklung" – Pilotmaßnahmen für Partnerschaften in Wissenschaft, Forschung und Bildung mit Entwicklungsländern im Asiatisch-Pazifischen Raum" Frist: 30.06.2016

Die Fördermaßnahme soll vor allem deutsche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen unterstützen, entsprechend ihrer wissenschaftlichen Stärke und Problemlösungskompetenz neue Kooperationen mit Partnern aus Ländern der Asiatisch-Pazifischen Region zu erschließen und damit die Kapazitäten deutscher entwicklungsbezogener Forschung auszubauen und nachhaltig zu vernetzen.

Gefördert werden sollen Maßnahmen in den folgenden Themenbereichen: Gesundheit und Medizin, inklusive Telemedizin sowie Klima, Energie und Nahrungsproduktion. Um die Implementierung von Maßnahmen sicherzustellen und die Wertschöpfung durch Forschungsergebnisse in Zukunft zu gewährleisten, sollen sozioökonomische Forschungsaspekte integraler Bestandteil der Themen sein. Interdisziplinäre Forschungsansätze werden besonders berücksichtigt. In der ersten Antragsstufe sind dem DLR Projektträger bis spätestens 30.06.2016 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form einzureichen.

Weitere Informationen:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1162.html

BMBF: Förderung der Forschung zu "Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung" Frist: 30.06.2016

Inklusive Bildung – d. h. gemeinsame Lehr-Lernprozesse von Menschen mit unterschiedlichen Lern- und Leistungsvoraussetzungen – ist eines der zentralen Anliegen der aktuellen Bildungspolitik. Um inklusive Bildung für behinderte und nicht behinderte Lernende zu realisieren, ist eine entsprechende Professionalisierung nicht nur der Sonderpädagog/innen, sondern aller pädagogischer Fachkräfte in allen Bundesländern und Bildungsbereichen unerlässlich. Die zu fördernden Forschungsprojekte sollen Grundlagen für eine stärkere wissenschaftliche Fundierung professionellen Handelns pädagogischer Fachkräfte für inklusive Bildung in unterschiedlichen Bildungsbereichen schaffen. Projektskizzen sind beim DLR Projektträger bis zum 23.05.2016 einzureichen.

Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1163.html

BMBF: "Zivile Sicherheit - Nachwuchsförderung durch interdisziplinären Kompetenzaufbau" Frist 30.06.2016

Gefördert werden Arbeitsgruppen, die unter Leitung von Nachwuchswissenschaftler/innen unabhängig und interdisziplinär relevante Fragestellungen der zivilen Sicherheitsforschung bearbeiten. Die Projekte lassen eine Stärkung der zivilen Sicherheit in Deutschland erwarten und sind zur weiteren Qualifizierung sowie Förderung der Selbständigkeit des wissenschaftlichen Nachwuchses geeignet. Vorrangig werden Forschungsthemen bearbeitet, die eine enge fachübergreifende Zusammenarbeit mehrerer wissenschaftlicher Disziplinen erforderlich machen.

Die zu bearbeitenden Fragestellungen können dabei sämtlichen Themenbereichen entstammen, die durch das Rahmenprogramm "Forschung für die zivile Sicherheit 2012 bis 2017" adressiert werden, beispielsweise "Schutz vor Kriminalität und Terrorismus" oder "Schutz von Gesellschaft und Wirtschaft". Der wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedarf sowie die spätere wissenschaftliche und wirtschaftliche Verwertbarkeit der Lösung sind zu skizzieren. Projektskizzen sind dem Projektträger bis zum 30.06.2016 einzureichen.

Weitere Informationen:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1159.html

DAAD: Programm des Projektbezogenen Personenaustauschs (PPP), Fristen: Juni/Juli 2016

Ziel: Im Mittelpunkt steht die Initiierung oder Intensivierung partnerschaftlicher Forschungsaktivi-täten zwischen einer deutschen und einer ausländischen Hochschule und/oder For-schungseinrichtung zur Stärkung der Wissenschaftsbeziehungen. Der Qualifizierung des akademischen Nachwuchses wird dabei ein besonderes Gewicht beigemessen.

Förderung: Das Programm fördert die Mobilität und kurzzeitige Aufenthalte zum Austausch von Hoch-schulangehörigen der beteiligten Partnerinstitutionen, insbesondere des wissenschaftlichen Nachwuchses, zu Forschungsaufenthalten. Aus DAAD-Mitteln können Reisekostenpauschalen und Aufenthaltsmittel für die Mitglieder der deutschen Forschergruppe für kurzzeitige Forschungsaufenthalte am ausländischen Partnerinstitut beantragt werden, wenn nicht mit dem ausländischen Partner etwas anderes vereinbart wurde.

Wer wird gefördert?: Gefördert werden Graduierte (Master), Doktoranden, Promovierte, Habilitierte, Hochschullehrer, wenn nicht mit dem ausländischen Partner anders vereinbart.

Wer kann einen Antrag stellen?: Anträge können deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen einreichen, die ihren Förderantrag parallel zu einem ausländischen Kooperationspartner stellen. Das Programm steht grundsätzlich allen Fachgebieten offen.

Länderspezifische Antragsfristen:

  • PPP Argentinien - PROALAR 30.06.2016
  • PPP Australien 17.06.2016
  • PPP China 15.06.2016
  • PPP Frankreich - PROCOPE 06.06.2016
  • PPP Hongkong 30.06.2016
  • PPP Indien (DST) 15.06.2016
  • PPP Indien (UGC) 15.06.2016
  • PPP Kanada 31.05.2016
  • PPP Kolumbien - PROCOL 22.07.2016
  • PPP Kroatien 30.06.2016
  • PPP Peru 31.05.2016
  • PPP Polen 30.06.2016
  • PPP Serbien 30.06.2016
  • PPP Slowakei 30.06.2016
  • PPP Taiwan 30.06.2016
  • PPP Tschechien 30.06.2016
  • PPP Ungarn 30.06.2016
  • PPP USA 31.05.2016

Alle Informationen finden Sie hier.

BMBF: Wissenschaftlich-Technologische Zusammenarbeit (WTZ) mit der Republik Armenien, Frist: 14.07.2016

Die Förderung bezieht sich auf den Personalaustausch, die Koordinierung der bilateralen Kooperation und auf die Organisation von Veranstaltungen. Die Vorhaben sollen laufende FuE-Aktivitäten der Projektpartner verknüpfen. Im Einklang mit den spezifischen Forschungsschwerpunkten des BMBF und des Staatskomitees für Wissenschaft der Republik Armenien können Anträge für die folgenden Forschungsbereiche eingereicht werden:

  • Biotechnologie/Lebenswissenschaften,
  • Materialwissenschaften,
  • optische Technologien,
  • Informations- und Kommunikationstechnologien,
  • Umwelttechnologien und Nachhaltigkeitsforschung.

Besonders soll der Auf- und Ausbau von wissenschaftlichen Kooperationen und die Vorbereitung und Durchführung gemeinsamer Kooperationsprojekte zwischen deutschen Organisationen und Einrichtungen aus Armenien gefördert werden. Diese Kooperationsprojekte sollen zur Weiterentwicklung von Wissenschafts- und Innovationsaktivitäten in den oben genannten Forschungsbereichen beitragen.

Die Förderung gemeinsamer Maßnahmen beläuft sich in der Regel auf bis zu 32 000 Euro pro Projekt für eine Dauer von 24 Monaten, davon von deutscher Seite bis zu 20 000 Euro und von armenischer Seite bis zu 12 000 Euro. Der Beginn der Förderung wird für die erste Jahreshälfte 2017 angestrebt.

Die Förderung sieht grundsätzlich folgende zuwendungsfähige Ausgaben/Kosten vor:

  • Reisen und Aufenthalte von deutschen und armenischen Wissenschaftlern und Experten
  • Workshops
  • Vorhabensbezogene Sachmittel und Geräte
  • Personal zur Koordinierung oder für unterstützende Tätigkeiten bezüglich der internationalen Vernetzung

Link zur Bekanntmachung:http://www.internationales-buero.de/de/laufende_bekanntmachungen.php

Ansprechpartner sind:
Fachlicher Ansprechpartner:
Dr. Jörn Grünewald
Telefon: +49 2 28/38 21-14 57
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: Joern.Gruenewald(at)dlr.de

Administrative Ansprechpartner:
Holger Brehm
Telefon: +49 2 28/38 21-14 72
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: Holger.Brehm(at)dlr.de

Martina Lauterbach
Telefon: +49 2 28/38 21-17 34
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: Martina.Lauterbach(at)dlr.de

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger zunächst Projektskizzen in deutscher oder englischer Sprache bis spätestens 14. Juli 2016 in elektronischer Form über das elektronische Skizzentool "PT-Outline" unter secure.pt-dlr.de/ptoutline/ WTZ_ARM_2016 einzureichen. Im Falle der englischen Antragstellung ist eine deutsche Zusammenfassung erforderlich.

CONICET/BAYLAT-Anschubfinanzierung (Bayern/Argentinien), Frist: 25.07.2016

Das spezifische Ziel von CONICET ist es, dass die mit bayerischen WissenschaftlerInnen geschlossenen bilateralen Kooperationen einen Beitrag für die nationale Forschung in Argentinien leisten und eine größtmögliche Wirkung auf die Wissenschaftsgemeinschaft und die argentinische Gesellschaft im Allgemeinen haben. Die Ausschreibung ist themenoffen und für alle Disziplinen zugänglich.

Allgemeine Förderbedingungen:

  • In jedem Projektjahr muss jeweils eine andere Person reisen und es muss vorab darüber Auskunft geben werden, ob er/sie eine sonstige (finanzielle) Förderung für internationale Mobilität von anderen Institutionen erhält (z.B. Stipendien für Auslandsaufenthalte)
  • Die neuen wissenschaftlichen Projekte müssen von beiden Projektpartnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die bereitgestellten Annexe und Formulare müssen verwendet werden.
  • Die Projektverantwortlichen sind verpflichtet nach Projektabschluss des zweijährigen Projektes einen Schlussbericht in der jeweiligen Landessprache zu erstellen. Dafür sind ebenfalls der bereit gestellte Annex
  • bzw. das Formular zu nutzen.

Art und Umfang der Förderung

a) CONICET: Es werden bis zu sechs Forschungsprojekte finanziert. Die maximale Fördersumme pro Projekt beträgt jährlich 70.000 Argentinische Pesos. Diese Mittel müssen für ein Flugticket nach Bayern sowie Tagegelder verwendet werden. Die Mittelplanung bzw. -verwendung muss im Annex II detailliert dargelegt werden.
b) BAYLAT: Die maximale Fördersumme beträgt jährlich 5.000€ pro Antrag für eine maximale Projektlaufzeit von zwei Jahren. Diese Mittel müssen für Flugtickets nach Argentinien ausschließlich in der Economy-Klasse (Hin-und Rückflug) sowie Übernachtungskosten und Tagegelder verwendet werden. Die Mittelplanung muss im Antragsformular für die CONICET/BAYLATAnschubfinanzierung detailliert dargelegt werden. Die Mittelverwendung muss im Projektbericht dargestellt und nachgewiesen werden.

Ausschreibungsbeginn: 18/05/2016
Einreichungsfrist für Anträge: 25/07/2016
Evaluierung der Anträge: August-November 2016
Bekanntgabe der Ergebnisse: Dezember 2016

Link zur Homepage: http://www.baylat.org/foerderprogramme/conicetbaylat-anschubfinanzierung.html

Kontaktdaten:

BAYLAT

baylat-conicet@fau.de
Inhaltliche Fragen:
Dipl.-Pol. Luise Freitag:
+49 (0) 9131/8525422
Haushaltsrechtliche Fragen:
Janka Eilers:
+49 (0) 9131/8520945

CONICET
convocatoriascoopint@conicet.gov.ar
(+54 11) 4899 5400

 

Trans-Atlantic Platform: “Digging into Data” Frist: 29. Juli 2016

Die Trans-Atlantic Platform (T-AP) ist eine Kooperation von Fördergebern in den Sozial- und Geisteswissenschaften Europas und Amerikas. Die Ausschreibung “Digging into Data” ist offen für Projekte die Forschungsfragen aus den Sozial- und Geisteswissenschaften bearbeiten und dafür neue Techniken groß angelegter Datenanalyse verwenden und so zu neuen theoretischen Erkenntnissen kommen. Die Projekte können jede Forschungsfrage der Sozial- und Geisteswissenschaften bearbeiten. Die Deadline für Einreichungen ist der 29.06.2016. Die Projekte können eine Dauer von 24 bis 36 Monaten haben.

In Deutschland basierte Projektteams müssen ihre Anträge im Onlinesystem der DFG einreichen, denn die DFG fördert als Partner der T-AP die deutschen Beteiligten.

Minimalanforderungen an Projektvorhaben sind:

  • Mind. 3 Forschungsteams aus mind. 3 Staaten, die an der Ausschreibung teilnehmen
  • Es müssen Teams von  jeder Seite des Atlantiks beteiligt sein

Die Ausschreibung und alle Informationen zu beteiligten Staaten und Förderbedingungen ist hier zu finden: http://diggingintodata.org/about/application-materials

Die Förderinitiative "Experiment!" unterstützt schnell und unaufwändig radikal neue Forschungsvorhaben aus den Natur-, Ingenieur-, und Lebenswissenschaften.

Ziel

Die Exploration ausgesprochen gewagter Forschungsideen, die etabliertes Wissen grundlegend herausfordern, unkonventionelle Hypothesen, Methodik oder Technologien etablieren wollen oder ganz neue Forschungsrichtungen in den Blick nehmen, wird derzeit kaum über das in Deutschland etablierte Förderangebot berücksichtigt. Hier setzt die Förderinitiative "Experiment!" an, mit der die VolkswagenStiftung grundlegend neue Forschungsvorhaben mit ungewissem Ausgang in der Startphase unterstützt. Ein Scheitern des Konzeptes und unerwartete Befunde werden als Ergebnis akzeptiert.

Förderangebot

Das Angebot richtet sich an Forscher(innen) aus den Natur-, Ingenieur-, und Lebenswissenschaften einschließlich der Verhaltensbiologie und der experimentellen Psychologie, die eine radikal neue Forschungsidee verfolgen möchten. Sie erhalten die Möglichkeit, während einer auf 100.000 Euro und 18 Monate begrenzten explorativen Phase erste Anhaltspunkte für die Tragfähigkeit ihres Konzeptes zu gewinnen.

Nach einem Jahr Förderung  wird die Entwicklung der Projekte bei einem von der Stiftung veranstalteten "Forum Experiment!" betrachtet.

Das Antragsverfahren ist unaufwändig und schnell: Nach der Antragstellung mittels einer kurzen Projektskizze fällt die Entscheidung bereits innerhalb von vier Monaten ab dem Stichtag. Die anonymisierte Begutachtung stellt sicher, dass allein die Forschungsidee zählt.

Weitere Informationen zur Förderinitiative sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Bitte beachten Sie unbedingt auch unsere Hinweise zu häufig gestellten Fragen in den FAQs. Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

[ausführlich]

Horizon 2020: ICT Digital Security Focus Area Ausschreibungen, Frist: 25.08.2016

Bis zum 25.08.2016 sind noch 3 Topics im Bereich der Digital Security Focus Area von Horizon 2020 geöffnet, die verschiedene Aspekte im Bereich Cybersecurity abdecken. Neben Antragsstellern aus dem IKT-Bereich können hier auch andere Bereiche involviert werden, da die Ausschreibungen interdisziplinäre Ansätze verfolgen (z.B. Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaften, Soziologie). Alle Infos gibt es im Participant Portal von Horizon 2020 unter den angegebenen Links:

Horizon 2020: "Science with and for Society" Frist: 30.08.2016

Am 13. April 2016 hat die diesjährige Ausschreibung für den Bereich Science with and for Society geöffnet. Zwölf Themen mit einem Gesamtbudget von 44,02 Millionen Euro sind ausgeschrieben. Bis zum 30. August 2016 haben Antragstellende Zeit, ihren Projektvorschlag einzureichen.

Es werden zwölf Topics mit einem Budget von ca. 44 Mio. Euro ausgeschrieben:

  • SwafS-01-2016: Participatory research and innovation via Science Shops
  • SwafS-02-2016: ERA-NET Cofund – Promoting Gender equality in H2020 and the ERA
  • SwafS-03-2016-2017: Support to research organisations to implement gender equality plans
  • SwafS-04-2016: Opening Research Organisations in the European Research Area
  • SwafS-07-2016: Training on Open Science in the European Research Area
  • SwafS-09-2016: Moving from constraints to openings, from red lines to new frames in Horizon 2020
  • SwafS-15-2016: Open Schooling and collaboration on science education
  • SwafS-16-2016: Mapping the Ethics and Research Integrity Normative Framework
  • SwafS-17-2016: The Ethics of informed consent in novel treatment including a gender perspective
  • SwafS-18-2016: The Ethics of technologies with high socio-economic impact and Human Rights relevance
  • SwafS-19-2016: Networking of National representatives and resources centres on Gender in R&I
  • SwafS-20-2016: ERA Mobility and Career Day

Volkswagenstiftung: "Europe and Global Challenges", Frist: 01.09.2016

Wie Europa in Zukunft mit globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Migration, demografischem Wandel oder wirtschaftlichen Instabilitäten umgehen kann, ist Gegenstand dieser Förderinitiative. Ziel ist es, der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit derartigen Herausforderungen, die über die Zusammenarbeit in Europa hinaus kollektives, supranationales Handeln auf globaler Ebene erfordern, Impulse zu geben.

Das Förderangebot richtet sich vornehmlich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Gesellschafts- und Geisteswissenschaften, wobei eine Projektbeteiligung anderer Disziplinen möglich ist. Unterstützt wird der Aufbau interdisziplinärer und internationaler Forschergruppen, in denen Wissenschaftler aus europäischen und nicht-europäischen Ländern zusammenarbeiten. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass neben Forschern aus Europa Wissenschaftler aus mindestens einer weiteren Weltregion am Projekt beteiligt sind.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich hier und hier. Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Stichtag ist der 01.09.2016!

Horizon 2020: "Marie-Skłodowska-Curie Individual Fellowships" Frist: 14.09.2016

Ab sofort ist der Bewerbungsaufruf für die Individual Fellowships 2016 geöffnet. Individual Fellowships (IF) fördern individuelle Forschungsprojekte von erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Forschungseinrichtungen innerhalb und außerhalb Europas. Sie unterteilen sich in European Fellowships (EF) und Global Fellowships (GF) und haben zum Ziel, wissenschaftliche Karrieren durch internationale und intersektorale Mobilität zu unterstützen. Dies soll den Forschenden beim Erreichen oder Stärken einer unabhängigen Forschungsposition helfen. Der diesjährige Bewerbungsaufruf schließt am 14. September 2016.

 

Alle wichtigen Informationen zum diesjährigen Call sowie die notwendigen Dokumente wie beispielsweise den Antragstellerleitfaden (Guide for Applicants) finden Sie hier.

 

Informationen auf deutsch gibt es außerdem hier.

Ein innovationsstarkes Deutschland braucht gut ausgebildeten Nachwuchs in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Körber-Stiftung und Stifterverband unterstützen deshalb den Aufbau regionaler Netzwerke zur Stärkung der MINT-Bildung in Städten und Gemeinden.
In den vergangenen Jahren sind zahlreiche Initiativen für die naturwissenschaftlich-technische Bildung entstanden. Viele davon bestehen vor Ort und setzen sich für ganz unterschiedliche Ziele ein, zum Beispiel: den kindlichen Entdeckergeist zu fördern, MINT als Unterrichtsfach in der Schule zu stärken, wissenschaftlichen und beruflichen Nachwuchs zu sichern oder Mädchen und Frauen für MINT zu begeistern. Eine wesentliche Herausforderung besteht aktuell häufig darin, die zahlreichen Angebote in den Regionen gut aufeinander abzustimmen. Das gelingt nur, wenn die Verantwortlichen vor Ort miteinander ins Gespräch kommen, gemeinsame Ziele formulieren und ihre Maßnahmen entsprechend koordinieren. Diesen Prozess wollen Körber-Stiftung und Stifterverband mit einem Förderwettbewerb für die Regionen unterstützen. Bis zu sieben Regionen erhalten eine Anschubfinanzierung und profitieren von Netzwerk- und Beratungsangeboten.

Die Informationen zur Ausschreibung finden Sie unter www.stifterverband.de/mintregionen.

Horizon 2020: Innovative solutions for the conservation of 20th century cultural heritage, Frist: 13.10.2016

Am 11.05.2016 wird die Ausschreibung

geöffnet. Sie ist zweistufig angelegt und die Einreichfrist für den Kurzantrag der ersten Stufe ist der 27.10.2016. Wird der Antrag zur zweiten Stufe zugelassen, ist ein Vollantrag bis zum 04.05.2016 einzureichen.

Aus dem Ausschreibungstext:

  • Projects should develop one or more innovative solutions (functional materials or techniques) for the conservation of tangible 20th century cultural heritage. To maximise the impact, the most relevant issues and objects should be identified and addressed. For this purpose, convergent contributions from relevant Social Sciences and Humanities (SSH) disciplines should be considered;
  • Developments should be based on multi-scale modelling (in the sense of linking different types of models such as electronic, atomistic, mesoscopic and continuum etc.) approaches. Key issues such as compatibility, durability, ageing, and reversibility of interventions should be addressed by the modelling approaches. Modelling modules should be further developed if necessary.

VW-Stiftung: Freigeist-Fellowships - Frist: 13. Oktober 2016

Freigeist-Fellowships

Die fachoffenen Freigeist-Fellowships richten sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten nach der Promotion, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten.

Ziel der Initiative

Ein Freigeist-Fellow – das ist für die VolkswagenStiftung eine junge Forscherpersönlichkeit, die neue Wege geht, Freiräume zu nutzen und Widerstände zu überwinden weiß. Sie schwimmt – wenn nötig – gegen den Strom und hat Spaß am kreativen Umgang mit Unerwartetem, auch mit unvorhergesehenen Schwierigkeiten. Ein Freigeist-Fellow erschließt neue Horizonte und verbindet kritisches Analysevermögen mit außergewöhnlichen Perspektiven und Lösungsansätzen. Durch vorausschauendes Agieren wird der Freigeist-Fellow zum Katalysator für die Überwindung fachlicher, institutioneller und nationaler Grenzen.

Förderangebot

Das Angebot richtet sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. Nachwuchswissenschaftler(innen) mit bis zu fünfjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem modulartig aufgebauten flexiblen Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten. Dies bedeutet auch, dass während der Förderung bei Bedarf zusätzliche Komponenten (z.B. Mitarbeiterstellen, Reisemittel etc.) beantragt werden können.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

[ausführliche Informationen]

VW-Stiftung: "Originalitätsverdacht?" Neue Optionen für die Geistes- und Kulturwissenschaften; Frist: 27. Oktober 2016

Ziel der Initiative

"Originalität" ist in den Geistes- und Kulturwissenschaften eines der zentralen Qualitätskriterien. Doch gerade in diesen Disziplinen mit ihren spezifischen Forschungsgegenständen ist die Frage, was "originell", "neu" oder "innovativ" bedeutet, schwierig zu bestimmen. Was gesichertem Fachwissen und gemeinhin akzeptierten Intuitionen widerspricht, mag genauso dazu gehören wie die Entwicklung eines neuen Ansatzes, einer neuen These, einer neuen Theorie, die Beobachtung eines neuen Phänomens oder auch die Identifizierung von bisherigem Nicht-Wissen.

Die Stiftung möchte mit diesem Angebot Geistes- und Kulturwissenschaftler(innen) ermutigen, Vorhaben mit erkenntnisgewinnender Originalität zu entwickeln. Gefördert wird eine erste Exploration der Forschungsidee.

Im Antrags- und Auswahlverfahren geht die Stiftung in dreierlei Hinsicht neue Wege: Das Verfahren ist schlank, für die Antragsteller(innen) mit wenig Aufwand verbunden und mit einer Entscheidung innerhalb von 4 bis 5 Monaten schnell. Im Begutachtungsverfahren ist es innovativ in der Kombination von stiftungsinterner Vorauswahl und Endauswahl durch eine Expertenjury. Die anonymisierte Begutachtung soll sicherstellen, dass allein die originelle Forschungsidee zählt.

Förderangebot

Die Initiative besteht aus zwei Förderlinien:

Förderlinie 1 "Komm! ins Offene..."
Die Förderlinie bietet der einzelnen Forscherpersönlichkeit die Möglichkeit, ein Thema explorierend zu bearbeiten und in einem Essay darzulegen (bis zu 80.000 EUR, max. 1 Jahr).

Förderlinie 2 "Konstellationen"
Das Angebot wendet sich an Projektteams mit bis zu 4 Antragsteller(innen), die sich gemeinsam einer neuen Forschungsidee widmen, deren Tragfähigkeit in einer Explorationsphase erkunden und in einem gemeinsamen Text veröffentlichen wollen (bis zu 150.000 EUR, max. 1½ Jahre).

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unterInformation zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

[ausführliche Informationen]

Bekanntmachung

Richtlinie zur Förderung von Projekten und Fachveranstaltungen im Förderbereich "Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung" ("Erfolg mit MINT – Neue Chancen für Frauen"). Bundesanzeiger vom 13.10.2015.

Gegenstand der Förderung

Im Einklang mit der Digitalen Agenda der Bundesregierung und zur inhaltlichen Unterstützung der Pakt-MINT-Ziel­setzungen im Förderbereich "Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung" fördert das BMBF Projekte, die der Umsetzung der oben genannten Ziele entsprechen bzw. der Umsetzung von Forschungsergebnissen dienen. Dazu gehört u. a. auch die Etablierung und Stärkung von adressatinnengerechten und -orientierten Projektangeboten – insbesondere in Zusammenarbeit mit Projektpartnern und -partnerinnen aus der Wirtschaft. Regionale Verbünde von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Institutionen, Stiftungen, Vereinen und Verbänden (z. B. auch Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände), MINT-Initiativen, Medienpartnern und/oder Bildungs- und Praxispartnern, die ihre Maßnahmen bundesländerübergreifend konzipieren, werden ausdrücklich zur Beteiligung aufgefordert.

Förderfähig sind

  • ein- oder mehrtägige innovative Angebote zur (akademischen) Berufs- und Studienwahlorientierung für junge Frauen (z. B. "Hightech-Schnuppertage", Tech-Caching-Parcours, MINT-Parcours, MINT-Sommerakademien, MINT-Camps) im Rahmen regionaler Zusammenschlüsse oder anderer adäquater Formate mit entsprechender Strahlkraft;
  • Umsetzung von Coaching- und Vernetzungsangeboten für Studentinnen, Berufseinsteigerinnen und Young ­Professionals in regionalen oder überregionalen MINT-Zusammenschlüssen;
  • Projekte, die die höhere Teilhabe von Frauen an IT-Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen zum Ziel haben bzw. zielgerichtet Frauen gewinnen, sich in Berufsfeldern der neuen Hightech-Strategie zu engagieren (z. B. Industrie 4.0, IT-Sicherheit, Smart Services/Data, Digitale Vernetzung, Digitale Wissenschaft/Bildung, Digitales Lernen);
  • Veranstaltungen, die dem Transfer von Ergebnissen der Genderforschung im MINT-Kontext sowie der Netzwerktätigkeit von Frauen in diesem Bereich dienen;
  • Tagungen und Kongresse zur wissenschaftlichen gender- und inklusionsspezifischen Aufarbeitung von MINT-Forschungsfragen;
  • Projekte zur Etablierung von regionalen Zusammenschlüssen zur Stärkung von Frauen in MINT-Berufen oder zur Unterstützung beim Auf- und Ausbau derselben;
  • Vorhaben im Bereich Beratung und Information zur Förderung eines erfolgreichen Übergangs von in MINT-Fächern akademisch qualifizierten Frauen in den ersten Arbeitsmarkt – insbesondere im Bereich der Informationstechno­logien;
  • interaktive Beteiligungsformate für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren (z. B. Lehrkräfte, Unternehmensvertreterinnen und -vertreter, Medienvertreterinnen und -vertreter, Verbandsverantwortliche, Sozialpartner, Vertreterinnen und Vertreter von wissenschaftlichen Akademien, Eltern);
  • Forschungsprojekte zur Gewinnung neuer Erkenntnisse zu den oben beschriebenen Themenkomplexen.

Es wird erwartet, dass die beantragte Fördermaßnahme:

  • möglichst regionale oder bundesländerübergreifende Kooperationen vertieft oder begründet;
  • die Chancengerechtigkeit für junge Frauen in MINT-Fächern, insbesondere in den Berufsfeldern der Hightech-Strategie, verbessert;
  • hochqualifizierte Frauen aus den MINT-Fächern auf ihrem Karriereweg an die Spitze von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen unterstützt;
  • die Auseinandersetzung mit oder die Entwicklung von innovativen Fragestellungen bzw. die Erprobung neuer ­Methoden in den Bereichen akademischer Berufs- und Studienwahlorientierungsprozesse gender- bzw. diversity­gerecht vorantreibt oder
  • Prozesse des interdisziplinären Austauschs entwickelt und initiiert und zur Etablierung bzw. Stärkung von Vernetzungszusammenhängen beiträgt;
  • Mädchen und Frauen in besonderen Lebenssituationen (z. B. Frauen aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte, Mädchen und Frauen mit Behinderungen, jugendliche Alleinerziehende) bei ihrer Ausbildungs-, Studien- und Berufswahl verstärkt in den Blick nimmt und so Hemmnisse auf dem Weg in Berufsfelder der neuen Hightech-Strategie abbaut.

Die möglichst regionalen oder bundesländerübergreifenden Vorhaben können unter anderem:

  • sowohl qualitativ als auch quantitativ ausgerichtet sein,
  • der gender-/diversitygerechten Umsetzung der Digitalen Agenda dienen,
  • neue Formen der Nutzung digitaler Medien in die gendergerechte Berufsorientierung auf MINT-Bereiche erproben oder deren Wirkung untersuchen,
  • auf den Transfer von Ergebnissen aus der fachorientierten Genderforschung abstellen,
  • Beiträge zur Aktivierung der Potenziale von jungen Frauen entwickeln und erproben,
  • zur adressatinnengerechten Ausgestaltung von MINT-Fachdidaktiken beitragen,
  • Maßnahmen zum geschlechtergerechten Kulturwandel in MINT-Fächern und -Unternehmen konzipieren und umsetzen,
  • zur Stärkung der Genderkompetenz von Akteurinnen und Akteuren im MINT-Bereich beitragen,
  • Möglichkeiten zur Überwindung androzentrischer Fachkulturen und tradierter Geschlechtersegregation in Natur­wissenschaften und Technik erforschen

oder

  • zur Berücksichtigung von Genderaspekten in naturwissenschaftlich-technischen Forschungsfeldern beitragen.

Nicht gefördert werden:

  • Maßnahmen ohne Modellcharakter,
  • Maßnahmen, die originäre Aufgabe der Bundesagentur für Arbeit oder der Schulen/Hochschulen sind,
  • Stipendienprogramme und ähnliche Maßnahmen der personenbezogenen Individualförderung,
  • bereits durch das BMBF geförderte Maßnahmen (z. B. im Rahmen des Berufsorientierungsprogramms BOP oder des Förderprogramms Digitale Medien in der beruflichen Bildung).

[ausführliche Informationen]

2017

Am 02.02.2017 endet eine Vielzahl von Ausschreibungen in der 6. Gesellschaftlichen Herausforderung "Europe in a changing world - inclusive, innovative and reflective societies":

CO-CREATION FOR GROWTH AND INCLUSION

Innovation Actions

Research and Innovation Actions

Coordination and Support Actions

 

REVERSING INEQUALITIES AND PROMOTING FAIRNESS

Coordination and Support Actions

 

ENGAGING TOGETHER GLOBALLY

Research and Innovation Actions

Coordination and Support Actions

 

UNDERSTANDING EUROPE - PROMOTING THE EUROPEAN PUBLIC AND CULTURAL SPACE

Research and Innovation Actions

Coordination and Support Actions

ERA-NETs

VW-Stiftung: Freigeist-Fellowships - Frist: 12. Oktober 2017

Freigeist-Fellowships

Die fachoffenen Freigeist-Fellowships richten sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten nach der Promotion, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten.

Ziel der Initiative

Ein Freigeist-Fellow – das ist für die VolkswagenStiftung eine junge Forscherpersönlichkeit, die neue Wege geht, Freiräume zu nutzen und Widerstände zu überwinden weiß. Sie schwimmt – wenn nötig – gegen den Strom und hat Spaß am kreativen Umgang mit Unerwartetem, auch mit unvorhergesehenen Schwierigkeiten. Ein Freigeist-Fellow erschließt neue Horizonte und verbindet kritisches Analysevermögen mit außergewöhnlichen Perspektiven und Lösungsansätzen. Durch vorausschauendes Agieren wird der Freigeist-Fellow zum Katalysator für die Überwindung fachlicher, institutioneller und nationaler Grenzen.

Förderangebot

Das Angebot richtet sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. Nachwuchswissenschaftler(innen) mit bis zu fünfjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem modulartig aufgebauten flexiblen Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten. Dies bedeutet auch, dass während der Förderung bei Bedarf zusätzliche Komponenten (z.B. Mitarbeiterstellen, Reisemittel etc.) beantragt werden können.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

[ausführliche Informationen]

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung von Richtlinien zum Förderprogramm „Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung, Region Mittelost- und Südosteuropa“ (MOEL-SOEL-Bekanntmachung).

Zielländer dieser Bekanntmachung

  • die EU-Mitgliedstaaten Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, die Slowakische Republik, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn
  • die offiziellen EU-Beitrittskandidaten Albanien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro und Serbien und
  • die potenziellen EU-Beitrittskandidaten Bosnien und Herzegowina sowie die Republik Kosovo


Gegenstand der Förderung
Gegenstand der Förderung ist die Antragsvorbereitung von FuE-Projekten, die auf die Themenbereiche des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 (http://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/en/) sowie auf andere relevante EU-Förderprogramme ausgerichtet sind.

Die Antragsvorbereitung der FuE-Projekte erfolgt in zwei Phasen:

Ziel der ersten Förderphase ist der Auf- oder Ausbau bi- oder multilateraler Projektpartnerschaften. Des Weiteren soll das Konsortium EU-Förderbekanntmachungen identifizieren, zu denen eine Antragstellung beabsichtigt wird.

Das Ziel der zweiten Förderphase ist die konkrete Ausarbeitung und Einreichung eines Projektantrages.


2.1 Horizont 2020
Zu den adressierten Themenbereichen in Horizont 2020 gehören unter anderem jene des Programmbereiches „Gesellschaftliche Herausforderungen“ (http://www.horizont2020.de/einstieg-gesellschaftliche-herausforderungen.htm):

  •     Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen
  •     Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, marine, maritime und limnologische Forschung
  •     Sichere, saubere und effiziente Energie
  •     Intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr
  •     Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Rohstoffe
  •     Integrative, innovative und reflektierende Gesellschaften
  •     Sichere Gesellschaften.


Förderfähig sind ebenfalls die Vorbereitung von Antragstellungen für grenzüberschreitend und projektförmig angelegte „Innovative Training Networks“ und „Research and Innovation Staff Exchanges“ im Rahmen von Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen.

Darüber hinaus können vorbereitende Maßnahmen mit Blick auf Antragstellungen zu einzelnen Förderlinien im Programmbereich „Führende Rolle der Industrie“ gestellt werden. Hierzu gehören in der Förderlinie „Führende Rolle bei grundlegenden und industriellen Technologien (Schlüsseltechnologien)“ die Themen Informations- und Kommunikationstechnologien, Nanotechnologie, Fortgeschrittene Werkstoffe, Biotechnologie und Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung.

Bei vorbereitenden Maßnahmen, die auf Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung ausgerichtet sind, sind die unter Nummer 1.1 genannten Zielländer eingeschränkt auf Polen, die Tschechische Republik, Litauen und Estland. Diese Maßnahmen sollten darüber hinaus fokussieren auf den Bereich der Public Private Partnership „Technologies for Factories of the Future“. Des Weiteren kann die Vorbereitung der geplanten Maßnahmen in Horizont 2020 zum Schließen der Innovationslücke in Europa gefördert werden. Konkret adressiert sind dabei Maßnahmen im Sinne des „widening-participation“-Ansatzes, um Kapazitäten für exzellente Forschung in weniger forschungs- und innovationsstarken Regionen zu entwickeln. Dies betrifft sowohl die infrastrukturelle und personelle Ausstattung, die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft als auch ein professionelles Forschungs- und Innovationsmanagement.


2.2 Europäische Territoriale Zusammenarbeit
Darüber hinaus werden vorbereitende Maßnahmen für die Antragstellung in forschungs- und innovationsrelevanten Programmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (INTERREG) gefördert. Dabei sind insbesondere die Schnittstellen zwischen den Prioritäten nationaler und regionaler Strategien der intelligenten Spezialisierung, den Bedarfsfeldern der Hightech-Strategie der Bundesregierung und, sofern relevant, den Prioritäten der EU-Strategien für den Ostsee- (http://www.balticsea-region-strategy.eu/) und den Donauraum (http://www.danube-region.eu/) zu adressieren.


2.3 Instrumente der Heranführungshilfe
Maßnahmen zur Vorbereitung der Antragstellung in relevanten Prioritäten der Instrumente der Heranführungshilfe (IPA) (http://ec.europa.eu/enlargement/instruments/overview/index_en.htm) sind förderfähig, sofern sie dem Zuwendungszweck und den Zielländern der Bekanntmachung (vgl. Nummer 1.1) entsprechen und die Zusammenarbeit mit deutschen Antragstellern durch komplementäre Maßnahmen (z. B. in der IPA-Komponente „grenzüberschreitende Zusammenarbeit“) ermöglichen.

[ausführlich]

Jährliche Ausschreibungen / Anträge jederzeit

Communicator-Preis

Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird von der DFG ausgeschrieben. Dieser mit 50.000 € dotierte, persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.

Die Vorschläge aus unterschiedlichen Fachgebieten werden nach den Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalität und Nachhaltigkeit von einer Jury, bestehend aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten, beurteilt. Die DFG nennt dem Stifterverband den von der Jury gewählten Preisträger.

Der Communicator-Preis ist in Form eines Hologramms vom Kölner Maler und Medienkünstler Michael Bleyenberg gestaltet worden. Ein "Sandwich" aus Spiegel und Glas schließt eine holographisch belichtete Folie ein und ruht in einem Sockel aus massivem Acrylglas, mit dem Namen des Preisträgers.

[ausführlich]

BMAS: Förderrichtlinie zur „Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik“

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen.
Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und
  • Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Gefördert werden:

a) Projekte

  • die dazu dienen, verschiedene Institutionen im Bereich der Sozialpolitikforschung bundesweit zu vernetzen mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zu unterstützen und Synergien nutzbar zu machen;
  • in deren Rahmen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft neue Fragestellungen zu gesellschaftlich relevanten Themen auf innovative Weise bearbeitet werden;
  • die in den in Nummer 1.1 genannten Themenbereich fallen und darüber hinaus dazu beitragen können, der Sozialpolitikforschung in Deutschland neue inhaltliche und methodische Impulse zu geben.

b) Promotion

  • für Doktoranden mit Prädikatsexamen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaften, die eine Promotion zu einem sozialpolitischen Thema im Rahmen des genannten Themenbereichs anstreben.

c) Stiftungsprofessuren

  • in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Zunächst erfolgt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens die Einreichung von kurzen Projektskizzen, die auf Plausibilität und grundsätzliche Geeignetheit geprüft werden. Die Antragsteller, deren Skizzen für grundsätzlich förderfähig erachtet werden, können dann in einem zweiten Verfahrensschritt förmliche Förderanträge (ausführliche Vorhabenbeschreibung und Formantrag) einreichen. Die Förderentscheidung wird vom BMAS unter Berücksichtigung des Votums des wissenschaftlichen Beirats getroffen.

Es ist keine Deadline in der Bekanntmachung genannt.


Alle Informationen gibt es hier und hier.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft möchte geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern.

Kern des Maßnahmenbündels ist das Angebot, dass alle Leiterinnen und Leiter DFG-geförderter Projekte sowie die Hochschulen selbst Zusatzanträge stellen können, um qualifizierte Flüchtlinge - angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Die Zusatzanträge können auf alle Mittel gerichtet sein, die eine Einbindung der Flüchtlinge in das Projekt ermöglichen. Hierzu zählen insbesondere Gastmittel oder auch Personalstellen. Für die Einbindung von wissenschaftlich ausgewiesenen Personen eignet sich darüber hinaus vor allem das Mercator Modul.

Die Anträge können jederzeit formlos gestellt werden und sollten den Umfang von fünf Seiten (ohne CV und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten.

Weitere Informationen können Sie dem beigefügten Dokument entnehmen oder den Seiten der DFG:

www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2015/info_wissenschaft_15_82/index.html

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung

Das BFHZ wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird das BFHZ-CCUFB durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsverfahren

Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite des BFHZ befindet. Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ, bzw. extern  begutachtet.

Förderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren Förderumfang 5.000,--€ übersteigen, durchlaufen zusätzlich eine externe Evaluierung.

Haushaltsvorbehalt

Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite des BFHZ („Download").

Einreichung

Die Projekte müssen bis zum jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres) an folgende Adresse gerichtet werden:

An das Bayerisch-Französische Hochschulzentrum (BFHZ)
Arcisstr. 21
D-80333 München

Eine elektronische Fassung der endgültigen Projektanträge müssen ebenfalls vor Abgabefrist an honsdorf@lrz.tum.de gesendet werden.

Fördermöglichkeiten im Rahmen der EU-Zentralasienstrategie und der Zielsetzung der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung:

Ziel der Fördermaßnahme sind die Exploration und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung und die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit mit Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus, sowie mit Moldau und Belarus.


Was wird gefördert?

  • Maßnahmen zur Exploration und Anbahnung projektbezogener oder institutioneller Kooperationen
  • Thematische Schwerpunkte:
    • Umwelt, Nachhaltigkeit
    • Geotechnologie
    • Gesundheitswissenschaften
  • Projektanbahnung: Maßnahmen zur Konzeption und Planung von Projekten und Kooperationen, deren Förderung unter einem BMBF-Fachprogramm oder einem Programm der EU beantragt werden soll

Wer wird gefördert?

  • im Verbund mit Einrichtungen aus Zentralasien, dem Südkaukasus, Moldau und Belarus deutsche Hochschulen, forschungsaktive Kliniken, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland
  • Anträge mit Beteiligung von KMUs werden bei gleicher Qualität bevorzugt

Wie wird gefördert?

  • Ausgaben für Anbahnungsreisen, den projektbezogenen wissenschaftlichen Austausch, Expertentreffen und thematische Projektplanungsworkshops
  • in begründeten Einzelfällen:
    • Veranstaltungskosten
    • Sachmittel
    • Personalkosten
  • Gewährung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von bis zu 25 000 Euro / Projekt

Antragstellung:

  • einstufiges Förderverfahren
  • Erstellung der förmlichen Förderanträge mit elektronischem webbasiertem Antragssystem (ewa) des Internationalen Büros des BMBF (IB)
  • zusätzliche im elektronischen Antragssystem fertig gestellte endgültige Version mit Unterschriften der deutschen und ausländische Partner per Post an das Internationale Büro des BMBF (IB)

Anträge werden laufend entgegengenommen und bearbeitet.
 

Weitere Informationen finden Sie externer Link folgt hier.

Ansprechpartner im Internationalen Büro des BMBF (IB):

Internationales Büro des BMBF
beim Deutschen Zentrum fpr Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Fachliche Ansprechpartnerin: Dr. Anja Köhler

Telefon: +49 (0) 228-3821 458
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  anja.koehler(at)dlr.de

Administrativer Ansprechpartner: Holger Brehm

Telefon: +49 (0) 228-3821 472
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  holger.brehm(at)dlr.de

Der DAAD hat in diesem Jahr ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Programm für deutsche Wissenschaftler aufgelegt, die nach einer Mobilitätsphase im Ausland Interesse daran haben, dauerhaft wieder nach Deutschland zurückzukehren.

Das Programm "Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland" besteht aus zwei separaten Komponenten:

  • Einem Fahrtkostenzuschuss, der dazu dienen soll, Fachvortragsreisen oder Vorstellungsgespräche in Deutschland zu unterstützen oder zu ermöglichen
  • Einem Rückkehrstipendium mit der Förderungshöchstdauer von sechs Monaten, um die berufliche Wiedereingliederung in wissenschaftlichen Einrichtungen  in Deutschland zu unterstützen

Details können Sie doc hier entnehmen.

Ansprechpartner beim DAAD:

Frau Barbara Kirsch
Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
German Academic Exchange Service
Referat 521 - Internationalisierung von Forschung und wissenschaftlichem Nachwuchs
Kennedyallee 50
53175 Bonn
E-Mail: kirsch@daad.de
Tel.: 0228/8828615
Fax: 0228/88298615

Die VW-Stiftung fördert interdisziplinäre Symposien, Workshops und Konferenzen sowie Sommerschulen aller Fachgebiete.

Ziel der Initiative

Mit der Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben.

Förderangebot

Unterstützt werden können Symposien, Workshops und Konferenzen (bis zu 250 Teilnehmer) sowie Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmer). Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind

  • ein interdisziplinärer und internationaler Kontext,
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie
  • eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.


Die durch die VolkswagenStiftung geförderten Symposien, Workshops und Konferenzen finden im neu errichteten Tagungszentrum "Schloss Herrenhausen" in Hannover statt. Im Rahmen der "Symposienwochen der VolkswagenStiftung" stehen verschiedene Termine für die Durchführung Ihrer Veranstaltung zur Verfügung. Unter dem folgenden Link finden Sie die Termine der Symposienwochen.

Sommerschulen werden weiterhin in ganz Deutschland gefördert.

Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung für Symposien, Workshops und Konferenzen zudem die entsprechenden Stichtage. Um im Vorfeld zu klären, ob die von Ihnen geplante Veranstaltung den Kriterien des Programms entspricht, stehen Ihnen die fachlich zuständigen Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich rechts im Bereich "Was Antragsteller wissen müssen" unter "Information zur Antragstellung". Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Wichtiger Hinweis: Symposien und Sommerschulen, die thematisch zu anderen Förderinitiativen der VolkswagenStiftung gehören, können häufig innerhalb der jeweiligen Initiative gefördert werden.

Die Teilnahme an Tagungen oder Exkursionen wird nicht gefördert.

[ausführlich]

Mixed Methods in den Geisteswissenschaften?

In der Ausschreibung "'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften?" werden Vorhaben in den Geistes- und Kulturwissenschaften gefördert, die die Verknüpfung und das Zusammenwirken von qualitativ-hermeneutischen und digitalen Verfahren anhand einer gemeinsamen wissenschaftlichen Fragestellung ausloten. Es handelt sich um eine zunächst einmalige Ausschreibung.

Förderlinie 2: Workshops und kleinere Sommerschulen [Stichtag Anträge jederzeit]

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.volkswagenstiftung.de/de/foerderung/herausforderung/ausschreibung-mixed-methods-in-den-geisteswissenschaften.html

Internationale Forschung in den Computational Social Sciences

Im Rahmen dieser Ausschreibung vergibt die VolkswagenStiftung Fördermittel für internationale Workshops und Sommerschulen sowie kooperative Forschungsvorhaben von Postdoktorand(inn)en.

Ziel der Initiative

In den vergangenen Jahren hat die Digitalisierung der Gesellschaft zu weitreichenden Veränderungen auf sozialer, politischer und wirtschaftlicher Ebene geführt. Daneben hat die "digitale Revolution" auch erhebliche Auswirkungen auf den Bereich der sozialwissenschaftlichen Forschung: Die Entwicklung und Nutzung neuer Medien hat eine zuvor nicht vorhandene Menge an Daten über menschliches Verhalten erzeugt, die nun für die Forschung zur Verfügung stehen. Diese Entwicklungen führen nicht nur zu neuen Möglichkeiten für die Sozialwissenschaften, sondern stellen sie zugleich vor methodische Herausforderungen. So ergibt sich eine erhebliche Bandbreite an Forschungsfragen im Bereich der "Computational Social Sciences", zu deren Bearbeitung die Stiftung mit diesem Förderkonzept beitragen möchte. Neben der Erforschung sozial relevanter Forschungsfragen möchte die Stiftung insbesondere die Vernetzung deutscher und internationaler Wissenschaftler(innen) unterstützen und zur Kompetenzentwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der "Computational Social Sciences" beitragen.

[ausführlich]

Ausschreibungen in Horizon 2020 werden laufend veröffentlicht. In den Bereichen für die Jahre 2016 und 2017 findet sich nur eine Auswahl der Ausschreibungen.

Alle aktuellen Ausschreibungen können im externer Link folgt Teilnehmerportal von Horizon 2020 eingesehen werden.

Einige der externer Link folgt Nationalen Kontaktstellen veröffentlichen die Calls auch thematisch sortiert, z.B.:

NKS Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften:

NKS Informations- und Kommunikationstechnologien:

NKS Lebenswissenschaften:

NKS zu den Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen:

NKS ERC: