BAS!S 2.0: Inklusion im Lehramtsstudium

Für Lehramtsstudierende aller Schularten wird das Thema Inklusion querschnittsbezogen durch Petra Ringelmann-Blank und Dr. Julia Mach-Würth (abgeordnete Lehrkräfte) aufbereitet. In spezifischen Seminaren werden Inklusion und der Umgang mit Diversität interdisziplinär behandelt. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Verzahnung von wissenschaftlichen Theorien und Schulpraxis gelegt. Hospitationen an Förderschulen und allgemeinbildenden Schulen werden zusätzlich Theorie- und Praxisverbindungen vertiefen. Aspekte des professionellen Umgangs mit Heterogenität sollen sowohl in den Erziehungswissenschaften als auch in den Fachdidaktiken und Fachwissenschaften implementiert werden. 

Ein speziell entwickeltes Lehrangebot bietet den Studierenden die Möglichkeit Inhalte des Themenfeldes Inklusion zu vertiefen. In den Seminaren werden die Befunde der nationalen und internationalen Forschung zum Thema Heterogenität aufbereitet und durch Praxiserfahrung angereichert. Zusätzlich werden konzeptbasierte Hospitationen an besonderen Schulen organisiert und fachkompetent begleitet.

Erweiterungsstudium „Individuelle Förderung“

Projekt LeGu (Lernförderung im Grundschulalter: konkret)

  • Heterogenitätssensibles Classroom Management

  • Leistungsdiagnostik und Bewertung

  • Heterogenität aus interdisziplinären Perspektiven

Inklusion – Basiskompetenzen für Lehrkräfte

Die Ringveranstaltung Inklusion – Basiskompetenzen für Lehrkräfte im Wintersemester 2025/2026 findet jeweils mittwochs online von 16:30-18:00 Uhr statt und ist für Lehramtsstudierende, für ReferendarInnen sowie für Lehrkräfte aller Schularten gedacht. 

Die Beschreibungen der einzelnen Sitzungen finden Sie im Flyer der Veranstaltung(281.9 KB, 4 Seiten).

Ringveranstaltung BAS!S LMU München: "Inklusion ist machbar - Haltung, Wissen, Erfahrung" WS 24/25

Die Ringveranstaltung "Inklusion ist machbar - Haltung, Wissen, Erfahrung" bietet Online-Sitzungen zu den Bereichen Kind, Haltung, Kooperation und Unterricht an. Die Themen lauten:

  • KIND: Erleben und Verhalten von Kindern mit Förderbedarf - Belastungen, Bedürfnisse und Fördermöglichkeiten entlang eines Fallbeispiels (13.11.2024, 15:00 - 16:30 Uhr)
  • HALTUNG: Bindung und Lernen (26.11.2024, 15:00 - 16:30 Uhr)
  • KOOPERATION: ASA-Flex ein Vorbild auch für andere Regionen (14.01.2025, 15:00 - 16:30 Uhr)
  • UNTERRICHT: Das Churer Modell - Inklusion braucht inklusiven Unterricht (30.01.2025 - 15:00 - 16:30 Uhr)

Anmeldung und weitere Informationen

Wir, das Team von BAS!S 2.0, berufen uns auf ein weites Inklusionsverständnis. Das bedeutet, dass wir nicht nur die Inklusion von Menschen mit Behinderung im Fokus haben, sondern auch die Teilhabe aller marginalisierten Randgruppen an Bildung. Dieses Verständnis von Inklusion lädt ein zu vielfältigen Kooperationen mit unterschiedlichen Akteuren der Lehrkräftebildung. Die Bedeutung des Zugangs zu Kultur für alle äußert sich in der Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich Kultur und Bildung.

Einen Blick über den Tellerrand des bayerischen Schulsystems sowie das Kennenlernen und die Wertschätzung für kulturelle Diversität werden gefördert durch die Kooperation mit dem Projekt BaTEGS: Lehramt international.

In schul-praktischen Erfahrungen innerhalb des bayerischen Schulsystems sollen die Studierenden für den inklusiven Umgang mit Heterogenität sensibilisiert werden. Dazu bringen Impulse für inklusionssensible Themen und Reflexionsbausteine sowohl in die Praktika als auch deren Begleitveranstaltungen ein.

Möglichkeiten zur Auseinandersetzung und Übung mit Beratung im Kontext von Schule bietet den Studierenden das Kompetenzzentrum ZeBERADurch die individuelle Beratung der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Eltern wird deren Diversität Rechnung getragen und dabei bei den Studierenden eine diversitätssensible Haltung schon in Phase 1 der Lehramtsausbildung ins Bewusstsein gebracht.

Die Anschlussfähigkeit der inklusionsbezogenen Inhalte von Phase 1 und Phase 2 der Lehrkräftebildung wird durch die Vernetzung mit den Seminarrektorinnen und Seminarrektoren der Grund- und Mittelschulen gefördert. Diese fungieren wiederum als Multiplikatoren und wirken damit in die Referendarausbildung in der gesamten oberfränkischen Region hinein. Bereits im WS 2023/2024 findet ein kooperatives Seminar im Rahmen des Moduls Interdisziplinäre Erziehungswissenschaft statt: Bereiche der Förderung – Verhalten und Erleben (BeFö-V+E).

Die digitalen Medien bieten vielfältige Möglichkeiten, im Unterricht zu differenzieren, zu individualisieren und Kooperationen anzuregen. Wie man diese nutzbar machen kann, um auf die vielfältigen Facetten von Heterogenität zu reagieren, soll auch durch Vernetzung von BAS!S mit dem Kompetenzzentrum für digitales Lehren und Lernen (DigiZ) für die Studierenden transparent werden. Gemeinsame Lehrbausteine werden ab WS 2023/2024 angeboten, z. B. im Seminar heterogenitätssensibles Classroom-Management