Lehrkräfte erzählen
Wir haben Lehrerinnen und Lehrer gefragt, wie sich ihr Auslandsaufenthalt während des Studiums noch heute auf ihren Berufsalltag auswirkt.
Katja hat in Bamberg studiert und war für ein Semester in Wales. Sie ist nun Grundschullehrerin und Dozentin in Baden-Württemberg:
Natascha unterrichtet Englisch und evangelische Religionslehre an einem Gymnasium für Schülerinnen und Schüler mit Körperbehinderung. Sie hat während ihrer Studienzeit ein Schuljahr in Schottland als „Foreign Language Assistant“ verbracht:
Studierende erzählen
BaTEG-Hilfskraft Andrea Müller hat Studierende zu ihren Erfahrungen im Auslandsaufenthalt befragt.
Wir haben gefragt....
Warum ist interkulturelle Bildung in Deinem Arbeitsalltag als Lehrerin oder Lehrer wichtig?
- „Meine Klassen sind stark durchmischt – hier aufgewachsene Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, auch einige seit ein paar Jahren hier lebende Migrantinnen und Migranten. Daher kann es vorkommen, dass bestimmte kulturelle Unterschiede thematisiert werden müssen.“ Meret, Real- und Berufsschullehrerin
- „Ich gebe interreligiösen Religionsunterricht. Gerade für Religionslehrerinnen und –lehrer ist interkulturelle Bildung unabdingbar.“ Alexandra, Gymnasiallehrerin
- „Meine Fächer sind Englisch und Sozialkunde – da geht es schlecht ohne.“ Laine, Gymnasiallehrerin
Inwiefern hat Dein studien- oder berufsbezogener Auslandsaufenthalt Einfluss auf Dein jetziges Berufsleben als Lehrerin oder Lehrer?
- „Für mich zeigen sich meine Erfahrungen heute noch darin, dass ich weniger Scheu vor Neuem, Unbekanntem und Herausforderungen habe; in der Sprachkompetenz, in Offenheit gegenüber anderen Herangehensweisen und kulturellen Unterschieden und in der Hinterfragung alteingesessener Verhaltensweisen und Normen.“ Céline, Realschullehrerin
- „Meine Auslandserfahrung hilft mir im Umgang mit Geflüchteten, die fernab Ihrer Heimat bei uns klarkommen müssen.“ Natascha, Grundschullehrerin
- „Durch die stark hierarchische Struktur an Schulen in meinem Gastland wurde mir bewusst, dass ich so nicht arbeiten möchte – der partnerschaftliche und wertschätzende Umgang mit Schülerinnen und Schülern steht seitdem für mich im Zentrum meines Handelns.“ Elena, Gymnasiallehrerin
