Lehrkräftebildung vernetzt gestalten: Impulse aus und für BaKuLe
Das Projekt „Bamberger Kulturen der Lehre gemeinsam gestalten“ (BaKuLe) entwickelt die Lehrkultur der Universität Bamberg in einem partizipativen Bottom-up-Prozess weiter. Da viele der rund 50 Projektbeteiligten in der Lehrkräftebildung tätig sind und zahlreiche der zehn strategischen Arbeitspakete (auch) Lehramtsstudiengänge innovieren, lud das ZLB am 23. Februar 2026 zu einem ersten BaKuLe4Lehramt Kennenlern- und Vernetzungstreffen ein.
Im Zentrum der Veranstaltung stand ein World Café zu zentralen Zukunftsfragen: Wie können Kulturen des Lernens, Lehrens und Prüfens zukunftsfähig gestaltet werden? Wie gelingt echte Partizipation von Studierenden und Lehrenden? Und wie lassen sich Lern-, Lehr- und Begegnungsräume innovativ weiterdenken? Unter den 24 Teilnehmenden waren Mitwirkende aus sieben Arbeitspaketen, Studierende und weitere interessierte Lehrkräftebildende.
Die Diskussionen machten deutlich, dass es einige Herausforderungen und Zukunftsvisionen gibt, die sämtliche Studiengänge betreffen: beispielsweise der Umgang mit KI und die Gestaltung innovativer Lehr- und Lernräume. Darüber hinaus ist die Lehrkräftebildung in besonderer Weise von diesen Fragen betroffen. Lehramtsstudiengänge sind häufig stärker reglementiert und strukturell komplexer als andere Programme. Zugleich gehört es gewissermaßen zu ihrem Kernauftrag, sich mit guter Lehre, fächerübergreifenden Perspektiven und der engen Verzahnung von Theorie und Praxis auseinanderzusetzen. Lehrkräftebildung qualifiziert Expertinnen und Experten für Lehren und Lernen – und befähigt angehende Lehrkräfte dazu, Schülerinnen und Schüler auf eine sich wandelnde Zukunft vorzubereiten. Zahlreiche BaKuLe-Teilprojekte setzen hier an mit der Vision, Innovationen in der Hochschullehre voranzutreiben. So kam beim World Café bspw. zur Sprache, wie wichtig konsequent auf Partizipation ausgerichtete Lehr- und Lernräume sind und dass Prüfungsformate KI-integrierend weiterentwickelt werden müssen.
Am Ende des Treffens standen zahlreiche konkrete Ideen für eine arbeitspaketübergreifende Zusammenarbeit. Als nachhaltiger Ort für den weiteren Austausch und die gemeinsame Entwicklungsarbeit wurden insbesondere die Open Sessions des projekteigenen „Forums Lehre“ identifiziert.



