Ziele

Das Seminar „Grundschule international - Umgang mit Heterogenität und Transition im internationalen Vergleich“ ermöglicht Grunschullehramtsstudierenden, sich bereits im Studium international zu vernetzen und unterschiedliche Bildungssysteme kennenzulernen. Durch die Internationalisierung „at home“ werden die professionelle Handlungskompetenz, Kommunikationsfähigkeit und Offenheit in einer globalisierten Bildungswelt gestärkt - ohne Auslandsaufenthalt für die Studierenden. 

Zentrale Ziele sind: 

  • die Erweiterung professioneller Perspektiven auf Heterogenität, Inklusion und Übergänge im internationalen Vergleich
  • der Abbau von eventuell vorhandenen sprachlichen und kulturellen Hemmschwellen
  • die Förderung von Mehrsprachigkeit, Offenheit und inter-/transkultureller Kompetenz
  • die Stärkung der Bereitschaft zu Auslandsaufenthalten im Lehramtsstudium 

Seminarinhalte

Das Seminar verbindet theoretische Grundlagen der Grundschulpädagogik mit internationalem Austausch. Kernstück sind mehrsprachige digitale Kolloquien mit Studierenden und Dozierenden der Partneruniversitäten in Kanada und Spanien. 

Zentrale Themen der bisherigen Kolloqien sind zum einen die diagnostische Qualität von Noten und zum anderen die Diversität und Inklusion in der Schule. 

Didaktische Besonderheiten

  • Austausch in mehrsprachigen Kleingruppen (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch)
  • Peer-to-Peer-Lernen mit internationalen Studierenden
  • Scaffolding durch mehrsprachige Präsentationen und Materialien
  • Einbindung von Alumni mit internationalen Studien- und Berufserfahrungen
  • Thematische Impulse, z.B. zur norwegischen Freiluftpädagogik (Friluftsliv, Uteskole) 

Die Studierenden bringen eigene Erfahrungen aus Studium und Praktika ein und vergleichen diese mit den Perspektiven aus Québec und Spanien. So entsteht ein inklusives, diverses und international vernetztes Lernumfeld. 

Ausblick

Das Seminar soll langfristig weiterentwickelt und um zusätzliche internationale Partner erweitert werden. Eine Exkursion an eine der Partneruniversitäten ist als nächster Schritt zur Stärkung der Internationalisierung in der Grundschullehrkräftebildung geplant.