Manuel Gebhardt, M.A. - Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Lehrstuhl für Philosophie II
An der Universität 2
96045 Bamberg

Tel.: + 1 617-888-1190

manuel.gebhardt(at)uni-bamberg.de
Sprechstunde via skype o.ä.: nach Vereinbarung per E-Mail.

Ab 09/2017 Graduate Student Fellow am Department of Germanic Languages and Literatures (Harvard University): Dissertationsprojekt zu Friedrich Schillers philosophischen Schriften, besonders über sein Konzept der Ästhetischen Erziehung, dessen"Revival" im Rahmen der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule (v.a. bei Marcuse) und  über das (kritische) Potential, das Schillers philosophischen Abhandlungen innewohnt: für unser Verständnis von Wirkung und Rezeption moderner Massenmedien - mit besonderem Blick auf den Film als (nicht nur, aber auch Kunst-)Medium.

SoSe 2017  ibd.: - Seminar zur Kritischen (Kunst) Theorie der Frankfurter Schule mit Schwerpunkten auf Benjamin, Horkheimer/Adorno, Kracauer und Marcuse; einer Essayschreibwerkstatt zur Idee der Gerechtigkeit und ihrem Anspruch an die Wirklichkeit mit Fokus auf Platon, Aristoteles und Rawls - sowie Lektüregespräche zu Marx/Engels und ihrem Manifest der Kommunistischen Partei, Ernst Cassirers Essay on Man und John Stuard Mills Utilitarism; außerdem: Supervision der Prüfungskoordination und Studienfachberatung et al. für die Philosophie.

WS 2016/17 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für praktische Philosophie und philosophische Anthropologie (Prof. Dr. Christian Illies) sowie Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft (Prof. Dr. Friedhelm Marx) mit einem Seminar überFriedrich Schillers philosophische Schriften zu Ästhetik, Literatur- und Theatertheorie; Seminar in Philosophie zu Kant: Kritik der Urteilskraft; Lektüregespräche zu Kant: Grundlegung zur Metaphysik der Sitten sowie zu Descartes: Meditationes de prima philosophia.

2015 - 2016 Lehrbeauftragter in der Phiosophie für die Essayschreibwerkstatt; im SoSe 2016 mit einem Seminar zur Fragestellung: Ästhetische Erziehung oder Weltstaat? Menschenrechte im Zeitalter der ökologischen Krise nachhaltig schützen.

2015 - 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter für das interdiszipinläre BMBF-Projekt Pränataldiagnostik im Diskurs an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing.

2014 - 2016 Freier Mitarbeiter am Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg; seit 2016 freier Mitarbeiter am Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum der Museen in Nürnberg.

2010 - 2016: Studentische und wissenschaftliche Hilfskraft (u.a. PR, IT & Studienfachberatung) für die Philosophie an der Uni Bamberg; Institutansprechpartner in der Philosophie für die Fachschaft Geistes- und Kulturwissenschaften.

2015: Abschluss des Magisterstudiums mit einer Arbeit in der Philosophie zum Thema: Nachhaltigkeit und Globale Gerechtigkeit. Prinzipien einer ökologisch orientierten politischen Philosophie des Gesellschaftsvertrags.

2014: Forschungsaufenthalt als Academic Visitor am St. Catherine's College, Cambridge.

seit 2010: Intensivkurs Politische Theorie als Tutor und Lehrbeauftragter für die Politikwissenschaft an der Universität Bamberg zur Vorbereitung Lehramtsstudierender auf das Staatsexamen (Platon, Aristoteles,Hobbes, Locke, Rousseau, Montesquieu, Federalits, Kant, Rawls, Habermas).

ab 2007: Studium der Fächer Philosophie, Politikwissenschaft (Politische Theorie, Vergleichende Politikwissenschaft) und Katholische Theologie mit Abschluss als Magister Artium sowie der Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Bamberg.

  • Ideengeschichte der Politischen Philosophie
    • mit Fokus auf Neuzeit/Aufklärung, die Frankfurter Schule sowie John Rawls.
  • Theorien der Gerechtigkeit mit Blick auf problem-, einem Schwerpunkt aber auf lösungsorientierte Ansätze zur Ökologischen Krise in Ethik und politischer Philosophie:
    • Umweltethik und Nachhaltigkeitsdiskurse;
    • Begründung, globaler Schutz und Durchsetzung von Menschenrechten;
    • Der ästhetische Wert der Natur als Kriterium für nachhaltige Entwicklung.
  • Philosophie, Literatur und Geisteshaltung in den "Epochen" der Aufklärung, der (Deutschen) Romantik und des Deutschen Idealismus:
    • Ihre Aktualität für anthropologische, ästhetische und ethische Fragestellungen in zeitgenössichen philosophischen und literaturwissenschaftlichen Diskursen;
  • Philosophie und Theorie der Literatur, des Theaters und des Films.
    • Das (je kunstmedienspezifische) Potential aber auch die Grenzen von Narration für die Vermittlung normativer Werte.
  • Dissertationsthema: Friedrich Schillers Idee einer Ästhetischen Erziehung des Menschen als Impuls für aktuelle Diskurse zur moralischen und politischen Bildung.
    • Warum handeln wir trotz theoretischer Einsicht praktisch oft unmoralisch? ("Ja, schon... aber!"); weil der Mensch nicht nur Vernunft- sondern auch Sinnenwesen ist, d.h. um zu nachhaltigem, d.h. habitualisiertem moralischem Handeln zu motivieren, muss auch unsere Sinnlichkeit affiziert werden?
    • Die Neigung zur moralischen Pflicht als zu befördernde Tugend - Schiller = Kant 2.0?
    • Welche Rolle sollte das Verhältnis von Kunst (z.B. bildende Kunst, Literatur, Theater, Film) und moralischer Bildung in zeitgenössischen ethischen Diskursen spielen?
    • Wie(/)Kann der Film als (Reflexions)-Medium "als moralische Anstalt" sowie als "Medium" zur ästhetischen Erziehung wirken?