Teachingminds
Lernvergleichsplattform
Was macht Teachingminds?
TeachingMinds löst das Problem des unübersichtlichen Bildungsmarktes, indem es eine transparente Lernbegleit- und Vergleichsplattform für Eltern und Schulkinder, sowie weiteren Lernenden bereitstellt. Im Zentrum der Arbeit steht das Schließen der Lücke zwischen empirischer Bildungsforschung und praktischer Vermittlung: TeachingMinds bündelt analoge sowie digitale Bildungsangebote wie Nachhilfe, Lernapps und Tools und ordnet diese den Lernenden vollkommen individuell zu.
Die Kernleistung besteht im präferenzenbasierten Lernmatching. Dieses basiert auf dem wissenschaftlichen Matching-Modell, das Mitgründer Benjamin Kerber in seiner Bachelor- und Masterarbeit an der Universität Bamberg zwischen 2022 und 2025 entwickelt hat. Statt pauschaler Empfehlungen analysiert die Plattform das spezifische Lernverhalten, Kriterien wie das Interesse, die Motivation sowie weitere didaktische Vorlieben der Nutzer. Auf dieser theoretischen Basis filtert das System exakt die Angebote heraus, die optimal zum persönlichen Lernprofil passen. Und das auch für jedes einzelne Schulfach und Lernanlass.
In der Praxis strukturiert TeachingMinds den Auswahlprozess über eine präzise Bedarfsanalyse, bei der Nutzer entweder ihre Lernpräferenzen erfassen oder gezielt Fächer mit aktuellen Hürden auswählen. Über Kriterien wie Standort, Remote-Optionen, Erfahrung und Kosten lässt sich die Auswahl weiter eingrenzen, direkt buchen und verwalten. Da das ermittelte Profil nachhaltig im System hinterlegt bleibt, fungiert TeachingMinds als langfristiger Begleiter: Die Plattform ermöglicht es Familien und Bildungswegen, bei zukünftigen curricularen Herausforderungen vorausschauend und ohne zeitaufwendige Suche die passenden wissenschaftlich fundierten Lernimpulse abzurufen.
Wer steht hinter Teachingminds?
Hinter TeachingMinds steht ein interdisziplinäres dreiköpfiges Gründerteam aus dem Netzwerk der Universität Bamberg. Den pädagogisch-methodischen Kern verantwortet Benjamin Kerber (Bachelor und Master in Internationale Betriebswirtschaftslehre), auf dessen Abschlussarbeiten das wissenschaftliche Matching-Modell basiert. Das technologische Fundament bilden Harshit Vavaiyaund Keval Kanani, die beide ihren Master in International Software Systems Science an der Fakultät WIAI absolviert haben. Kennengelernt hat sich das Team übrigens schon während der Erstsemester-Einführungstage (EETs) auf dem Campus – ein Paradebeispiel dafür, dass sich eine frühe Vernetzung an der Universität nachhaltig auszahlt ;)
Wie ist die Idee zu Teachingminds entstanden?
Die Idee entstand 2020 in meinem (Benjamin) Auslandsjahr in Riga, Lettland. Hier bekam ich mit, wie im persönlichen Umfeld Eltern in Deutschland durch die andauernde Coronasituation, Probleme bei der Lösung der Lernherausforderung ihrer Kinder hatten. Selbst merkte ich aber auch, dass es auch für universitäre Lernherausforderungen immer schwerer wurde, passende Lernhilfen zu finden. MIr wurde bewusst, dass es hunderte Lernangebote im Internet gibt – online wie auch offline. Aber welches Angebot ist das beste? Und über ein Unikurs, Mitte des Semesters in Riga, lernte ich mehr über die verschiedenen Lernstile und merkte dann auch, dass ich zu Teilen bisher „falsch“ gelernt hatte. Beginnend beim Entrepreneurship Seminar vom Prof. Dr. Sassmannshausen in Riga arbeitete ich dann immer weiter an der Idee, im Februar 2021 fragte ich dann Manette und so wuchs die Idee und das Team Stück für Stück immer weiter.
Was reizt an der Selbstständigkeit?
Benjamin: Für mich ist es auf jeden Fall die Möglichkeit, direkt an Ideen zu arbeiten und zu wissen, wofür man es macht. Hier für die Kinder, damit in Zukunft jedes Kind das beste Lernangebot finden kann und TeachingMinds dadurch die beste Bildung für alle zugänglich macht.
Harshit: Es bietet Freiheit und die Möglichkeit, etwas zu bewirken und einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.
Keval: Mir gefällt, dass die Selbstständigkeit einen dazu anspornt, ständig dazuzulernen. Man muss Verantwortung übernehmen, mit Menschen sprechen, die geschäftlichen Aspekte verstehen und sich anpassen, wenn etwas nicht funktioniert.
Welchen Tipp kann das Team anderen Gründerinnen und Gründern und Gründungsinteressierten mit auf den Weg geben?
Am Anfang ist natürlich immer die große Idee und wenn man dann an die Umsetzung denkt, so ist diese noch gefühlt sehr weit weg - unser Tipp: überlegt euch Meilensteine und macht konkrete Termine mit Freunden und Bekannten aus, welche euch kritisch fragen, warum es jetzt doch nicht weiterging. Sucht euch wahre Kritiker. Auch solltet Ihr euer Projekt für den Anfang so einfach wie möglich gestalten, um so später auch eine Umsetzung zu erleichtern, ganz nach dem Motto: Testen, testen, testen!

