Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften

Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft

Am 5.5.2017 las Christoph Magnusson aus Arztroman

Am 10.12.2016 las Annette Pehnt "Hirntexte" im Rahmen des 10. Bamberger Neuropsychologie-Tages.

Am 9.11.2016 fand eine Podiumsdiskussion
zu Konstantin Küsperts Stück
europa verteidigen statt.

Jenny Erpenbeck las am 5.7.2016 aus ihrem Roman Gehen, ging, gegangen

Lilian Loke las am 19.01.2016
aus ihrem Roman Gold in den Straßen

Literatur in der Universität

Im Rahmen der Reihe "Literatur in der Universität" finden seit 1977 in unregelmäßigen Abständen Lesungen namhafter Autorinnen und Autoren der Gegenwart statt: mittlerweile über 120 Veranstaltungen.

So lasen auf Einladung des Lehrstuhls für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft bereits Uwe Johnson (1979), Adolf Muschg (1980), Ralf Rothmann (1988, 2004), Martin Walser (1979, 1993, 2008), Felicitas Hoppe (1997, 2003), Norbert Gstrein (2005),  Katharina Hacker (2010) und, in jüngster Zeit, Robert Schindel (2015), Lilian Loke und Josef Haslinger (beide 2016) an der Universität Bamberg.

Eine Übersicht über die jüngsten Veranstaltungen finden Sie hier.

Sie möchten regelmäßig über die Veranstaltungen des Lehrstuhls informiert werden? Dann senden Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff "Literatur in der Universität" an das Sekretariat unter lehrstuhl.germ-lit1(at)uni-bamberg.de.

Lesungen im WiSe 2016/2017

Annette Pehnt las "Hirntexte"

Am 10.12.2016 las Annette Pehnt im Rahmen des 10. Bamberger Neuropsychologie-Tages in der Aula der Universität "Hirntexte". Neben der Lesung gibt es ein reiches Angebot an Vorträgen.

Podiumsdiskussion zu "europa verteidigen" von Konstantin Küspert

 

In dieser Spielzeit wurde Konstantin Küsperts aktuelles Stück europa verteidigen am ETA Hoffmann Theater unter der Regie von Cilli Drexel uraufgeführt. Darin verhandelt der Autor das Konstrukt „Europa“ aus verschiedensten Perspektiven: in seiner mythischen Urform, als historisches und politisches Konstrukt, als Militär- und Wirtschaftsmacht, als diskursiven Prozess. Am Ende bleibt offen, was Europa genau ist, doch Küsperts Stück macht deutlich, dass es in unser aller Macht liegt, dies zu entscheiden. Daraus leitet Küspert indes nicht nur ein Recht, sondern auch eine Pflicht ab, dieses Konstrukt „Europa“ zu gestalten, zu bewahren und es nicht der Angst vor dem Fremden preiszugeben.

Diesem diskursiven Konstruktions- und Definitionsprozess wurde in der begleitenden Podiumsdiskussion nachgegangen. Am 23. November diskutierten Autor Konstantin Küspert, Politikredakteur Thomas Lange und Literaturwissenschaftlerin Julia Schöll gemeinsam mit dem Publikum die Frage: „Welches Europa wollen wir sein?“ Die Moderation des Abends übernahm Dramaturg Olivier Garofalo, der die Inszenierung des Stücks begleitet hat. Die Veranstaltung ist Teil der Initiative „Die offene Gesellschaft“.


Konstantin Küspert, Jahrgang 1982, studierte Germanistik, Politik und Philosophie in Regensburg und Wien sowie Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin (M.A.). Seit zehn Jahren begleitet er zahlreiche Projekte als Regieassistent, Regisseur, Dramaturg, Übersetzer und Performer und wurde mit seinen Stücken zu zahlreichen Wettbewerben und Festivals eingeladen.
Während der Spielzeiten 2013/14 und 2014/15 war er am Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert, wo er unter anderem mit Jan-Christoph Gockel Rechtsmaterial und Ich bereue nichts realisierte und Hermann Hesses Roman Das Glasperlenspiel für die Bühne adaptierte. In der vergangenen Spielzeit wurde sein Stück rechtes denken, für das er im Jahrbuch von Theaterheute mehrmals als „bester Nachwuchsautor“ genannt wurde, am ETA Hoffmann Theater Bamberg uraufgeführt. In der Spielzeit 2016/2017 werden nach europa verteidigen noch Stücke von ihm am Staatstheater Karlsruhe, am Staatsschauspiel Dresden und am Landestheater Tübingen uraufgeführt. Er lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.