Forum Lehrerinnen- und Lehrerbildung

Profil der Reihe

Herausgegeben vom Zentrum für Lehrerinnen- und Lehrerbildung Bamberg (ZLB)

Bis Band 7 erschienen unter dem Titel "Forum Erziehungswissenschaft und Bildungspraxis" / Herausgegeben von Sibylle Rahm

Schriftenreihe auf dem OPUS-Hochschulschriftenserver

Bisher erschienene Bände

Kultur und kulturelle Bildung : Interdisziplinäre Verortungen – Lehrerinnen- und Lehrerbildung – Perspektiven für die Schule / Herausgegeben von Adrianna Hlukhovych, Benjamin Bauer, Katharina Beuter, Konstantin Lindner und Sabine Vogt 

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2018
(Forum Lehrerinnen- und Lehrerbildung ; 8)
978-3-86309-595-6

Preis: 20,00 €

 Kulturen bestimmen grundlegende Werte und Visionen von Individuen oder Gemeinschaften, deren Einstellungen zur Weltbegegnung und den Umgang miteinander. Angesichts kultureller Vielfalt bedarf es einer Be­fähigung der bzw. des Einzelnen, mit dem Kontext Kultur angemessen umgehen zu können. Insbesondere Kultur- und Bildungspolitik sowie schulische Bildungsgelegenheiten formen unweigerlich Vorstellungen von und Herangehensweisen an Kultur. Inwiefern aber prägen diverse Kul­turauffassungen das (Professions-)Verständnis (angehender) Lehrerinnen und Lehrer? Welche Professionalisierungspotenziale halten Geistes- und Kulturwissenschaften durch die Vermittlung kulturtheoretischer und kul­tureller Wissensbestände für die Bildung von Lehramtsstudierenden sowie von Lehrkräften bereit? Warum sind entsprechendes Wissen und damit ver­knüpfte Kompetenzen in Bildungsprozessen unentbehrlich?

In den Beiträgen des Sammelbandes „Kultur und kulturelle Bildung. Inter­disziplinäre Verortungen – Lehrerinnen- und Lehrerbildung – Perspektiven für die Schule“ wird Kultur in mannigfaltigen Auffassungen beleuchtet und im Zusammenhang kultureller Lehrerinnen- und Lehrerbildung themati­siert. Im Horizont eines semiotischen Kulturbegriffs und anhand unter­schiedlichster Themen und Kulturkonzepte fokussieren Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Fachdisziplinen eine der wichtigsten Aufgaben kultureller Bildung: die Vermittlung und Aneignung von Kompetenzen, um das von Menschen Geschaffene und mit Bedeutung sowie Symbolen Versehene reflektieren, decodieren und sich selbst in der codierten Welt verorten sowie daran teilhaben zu können. Dabei werden auf Basis kul­turtheoretischer Überlegungen fachwissenschaftliche, fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Perspektiven vernetzt und Optionen einer produktiven Verzahnung geisteswissenschaftlicher Kulturkonzepte mit Kontexten schulischer kultureller Bildung vorgestellt – ein Beitrag, um die kulturbezogene Professionalisierung von Lehramtsstudierenden und Lehr­kräften voranzubringen.

Zugriff auf den Volltext über OPUS:
http://opus4.kobv.de/opus4-bamberg/frontdoor/index/index/docId/52608

 

 

Studien zur transzendentalphänomenologischen Pädagogik und Wertlehre : Phänomenologisch fundierte Pädagogik im Spiegel der philosophischen Hauptschriften des Karol Wojtyła / von Hans Ernst

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2017
(Forum Erziehungswissenschaft und Bildungspraxis ; 7)
978-3-86309-479-9

Preis: 16,50 €

Im vorliegenden Werk werden von den Studien des Autors zur Phänomenologie und Wertlehre die fünf wichtigsten gewählt und in Zusammenhang gebracht. Sie schließen sich an die originäre, auf Husserl zurückgehende (transzendentale) Phänomenologie und die darauf gegründete Wertlehre, ausgearbeitet von Scheler und Wojtyła, an. Auf diesem Weg wird ein Entwurf ganzheitlicher Pädagogik (Anthropologie, Ethik, Bildungsziele, Erziehungsmittellehre) gezeichnet, welcher die von Wojtyła aufgezeigte personale Struktur und die daraus folgenden Konsequenzen für die Pädagogik und die Bildungspraxis in den Mittelpunkt stellt. Die Rezeption Schelers durch Wojtyła führt dabei nicht zu einer dogmatisierenden normativen Position, sondern zur Herausarbeitung der Rolle der menschlichen Freiheit, des Willens, der Selbstbestimmung und der Verantwortung in ihrer Bedeutung für Bildung und Erziehung. Damit kann ein Anschluss zur modernen zeitgenössischen Erziehungswissenschaft hergestellt werden.

Zugriff auf den Volltext über OPUS:
http://opus4.kobv.de/opus4-bamberg/frontdoor/index/index/docId/48896

 

 

Leadership in der Lehrerbildung / hg. von Markus Heibler, Katrin Bartel, Kristina Hackmann und Birgit Weyand 

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2016
(Forum Erziehungswissenschaft und Bildungspraxis ; 6)
978-3-86309-409-6

Preis: 19,00 €

Mit der Dezentralisierung von Bildungssystemen geht die Fokussierung des Führungsverhaltens in eigenverantwortlichen pädagogischen Einrichtungen einher. Die Expertenorganisation Schule, als integraler Bestandteil der Bildungslandschaft, verlangt jeder Lehrkraft schon durch das Kerngeschäft Unterricht Führungskompetenzen ab. Hinzu kommen weitere Handlungsfelder im Rahmen der Schul- und Unterichtsentwicklung sowie der externen und internen Evaluationen eingebettet in das Qualitätsmanagement der Schule. Dabei wird nicht jede Führungstätigkeit explizit benannt oder einer Führungsfunktion zugeordnet. Durch diese Entwicklungen ist die Lehrerbildung gefordert, das Thema Leadership aufzunehmen, theoretisch zu fundieren und Räume zur praktischen Kompetenzentwicklung für angehende Lehrkräfte zu schaffen. Der 8. Bundeskongress der Zentren für Lehrerbildung an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg im Jahre 2015 hat die Herausforderungen, die mit der notwendigen Leadership-Orientierung der Führungskräfte einhergehen, zum Thema gemacht. Im vorliegenden Band diskutieren die Tagungsbeiträge den gegenwärtigen Stand von Forschung und Entwicklung auf drei Ebenen: - Leadership, Schulentwicklung und Lehrerbildung - Leadership und Unterichtshandeln - Leadership und Lehrerpersönlichkeit.       

Zugriff auf den Volltext über OPUS:
http://opus4.kobv.de/opus4-bamberg/frontdoor/index/index/docId/46413

 

 

Herausforderung Inklusion : Schule - Unterricht - Profession / hg. von Rita Braches-Chyrek, Carina Fischer, Cosimo Mangione, Anke Penczek u. Sibylle Rahm

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Forum Erziehungswissenschaft und Bildungspraxis ; 5)
978-3-86309-322-8

Preis: 19,50 €

Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen sowie das dazu gehörende Fakultativprotokoll zum Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen trat am 26.03.2009 ohne Einschränkung als innerstaatliches deutsches Recht in Kraft. Sich mit diesen vielschichtigen Themenkomplexen auseinanderzusetzen war das Ziel der Tagung „Herausforderung Inklusion: Schule – Unterricht – Profession“, die am 27. und 28. März 2014 an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg stattfand und sowohl betroffene Eltern, als auch Praktikerinnen und Praktiker und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Diskussion einlud. Der vorliegende Band geht auf diese Tagung zurück und möchte die vielfältigen Facetten der theoretischen, konzeptuellen und didaktisch-methodischen Zugänge im Kontext der derzeit geführten Debatten und Argumentationsmuster um ein inklusives Bildungswesen abbilden und neue Perspektiven für Forschung, Disziplin und Profession anregen. Demzufolge liegt der Fokus der Beiträge zum einen auf der Auseinandersetzung mit theoretischen Zugängen zur Inklusion sowie der Diskussion von nationalen und internationalen empirischen Erkenntnissen aus Studien der Inklusionsforschung, zum anderen auf der Präsentation von inklusiven Konzepten einer Schulentwicklung, (fach)didaktisch-methodischen Überlegungen und Modellprojekten aus der Praxis.

Zugriff auf den Volltext über OPUS:
http://opus4.kobv.de/opus4-bamberg/frontdoor/index/index/docId/26445

 

 

Qualitätsentwicklung an Ganztagsschulen / hrsg. von Markus Heibler und Tanja Schaad

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2012
(Forum Erziehungswissenschaft und Bildungspraxis ; 4)
ISBN 978-3-86309-120-0
Preis: 26,50 €

Durch die Verlagerung bzw. Stärkung von Entscheidungskompetenzen auf die bzw. der Ebene der Einzelschule wird es ermöglicht, Lösungs-/Gestaltungsansätze zu entwickeln, die auf die jeweiligen Bedürfnisse und Gegebenheiten vor Ort zugeschnitten werden können. Die kritische Auseinandersetzung mit den Erfahrungen anderer, die auf entsprechenden Fortbildungsveranstaltungen kommuniziert werden können, lässt Good-practice-Beispiele entstehen, aus denen sich Anregungen zur Realisierung eigener Vorhaben im Zuge der Ganztagsschulentwicklung ableiten lassen. Der dritte bayerische Ganztagsschulkongress "Qualitätsentwicklung an Ganztagsschulen" am 1. und 2. März 2012 in Forchheim bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anhand diverser Vorträge, Workshops und Schulbesuchen die Möglichkeit zu Diskussion und Austausch. Der vorliegende Band dokumentiert die Veranstaltung.

Zugriff auf den Volltext über OPUS:
http://opus4.kobv.de/opus4-bamberg/frontdoor/index/index/docId/2831

 

 

Beobachtung in Schulpraktischen Studien : eine empirische Analyse der subjektiven Perspektive von Studierenden auf obligatorische Beobachtungsaufgaben im Praktikum / von Martin Lunkenbein

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2012
(Forum Erziehungswissenschaft und Bildungspraxis ; 3)
ISBN 978-3-86309-096-8
Preis: 20,50 €

Schulischen Praktika wird im Lehramtsstudium eine Brückenfunktion zwischen der universitären Lehrerbildung und der beruflichen Handlungspraxis an den Schulen zugeschrieben (Arnold et al. 2011, 90). Die Struktur der aktuellen Lehrerbildung, in die Praktika in der ersten Phase integriert sind, kann als Differenzkonzept eingeordnet werden (Neuweg 2004). Neben der Brückenfunktion werden Praxisphasen in programmatischen Forderungen, in administrativen Vorgaben oder in den Sichtweisen von Studierenden und Lehrenden weitere Ziele zugeschrieben, z.B. die Möglichkeit zur Überprüfung der Berufswahl oder die Erprobung in realen Situationen. Um Praktikumsziele und Anschlussmöglichkeiten (Schneider & Wildt 2009, 8) zu unterstützen, werden Aufgaben gestellt. Gegen den Willen der Betroffenen, so die Annahme, werden Aufgaben nicht die intendierten Wirkungen erreichen können. Deshalb untersucht diese Studie die Perspektiven der Studierenden zu den Praktikumsaufgaben (Beobachtungsaufgaben). Diesbezüglich existieren noch keine einschlägigen Studien. Die vorliegende Untersuchung ist in den Rahmen der Interventionsstudie GLANZ (Grundschullehrerausbildung – Neukonzeption) an der Universität Bamberg eingebettet. Jene wird vom Stifterverband der deutschen Wirtschaft und der Stiftung Mercator gefördert und überprüft die Wirkungen einer Reform der Ausbildung von Grundschullehrkräften. In Anbetracht des hier verfolgten Forschungsinteresses wird die mündliche Befragung über Interviews gewählt, um die individuellen Deutungsmuster der Praktikantinnen (n=21) in ihrer komplexen Erfahrungswelt abzubilden. Die transkribierten Daten werden mit Hilfe der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Die Auswertung der Interviews macht deutlich, dass die Studierenden der Tätigkeit des allgemeinen Beobachtens positive Bedeutung beimessen. Die spezifischen Beobachtungsaufgaben fokussieren die Tätigkeit des allgemeinen Beobachtens noch und werden ebenso positiv beurteilt. Wenngleich das Beobachten als bedeutsam beurteilt wird, so gilt den Befragten in vielen Fällen das Unterrichten als noch bedeutsamer. Differenziert man die einzelnen Aufgaben, erhält die Aufgabe zum Meldeverhalten die ungünstigste Beurteilung aus Studierendensicht. Günstiger eingeschätzt wird die Aufgabe zur Heterogenität, die sich jedoch als schwieriger in der Durchführung herausstellt. Am günstigsten wird die Aufgabe zum Soziogramm beurteilt, der Sinn und Nutzen zugeschrieben werden. Eine Einschätzung des Reflexionsniveaus der Interviewäußerungen zu den einzelnen Aufgaben (reflection-on-action) wird unter der Prämisse durchgeführt, dass die einzelnen Aufgaben einen Einfluss auf die Reflexionsstufen in den Interviewäußerungen zu den einzelnen Aufgaben haben. Es wird deutlich, dass die beliebteste Aufgabe zwar auch die Aufgabe zu sein scheint, die am ehesten Reflexion fördern kann, die unbeliebteste erweist sich jedoch nicht als die am wenigsten reflexionsförderliche. Insgesamt gibt es hinsichtlich der Reflexionsförderung keine Hinweise auf Interventionseffekte, sodass von biografischen oder Persönlichkeitseffekten ausgegangen werden muss

Zugriff auf den Volltext über OPUS:
http://opus4.kobv.de/opus4-bamberg/frontdoor/index/index/docId/419

 

 

Ganztagsschule organisieren - ganztags Unterricht gestalten / hrsg. von Christian Nerowski und Ursula Weier

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2010
(Forum Erziehungswissenschaft und Bildungspraxis ; 2)
ISBN 978-3-923507-90-0
Preis: 16,00 €

Ganztagsschulen haben durch ihr Mehr an Zeit einen größeren Spielraum, die Schulgestaltung an den Bedürfnissen der Beteiligten zu orientieren. In einer Auseinandersetzung mit anderen Perspektiven kann es gelingen, die Ausrichtung der eigenen Schule zu diskutieren, zu festigen und zu schärfen. Pädagogische Fortbildungsveranstaltungen bieten dazu eine Möglichkeit.
Der zweite bayerische Ganztagsschulkongress Ganztagsschule gestalten – ganztags Unterricht organisieren am 3. und 4. März 2010 in Forchheim bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anhand vielfältiger Vorträge und Workshops ein Forum zur Diskussion mit Perspektiven aus Wissenschaft, Schulpraxis und Bildungspolitik. Die Dokumentation der Veranstaltung liegt hiermit vor.

Zugriff auf den Volltext über OPUS:
http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2011/291/

 

 

Ganztagsschule : Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis / hrsg. von Dorit Bosse, Ingelore Mammes und Christian Nerowski
Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2008
(Forum Erziehungswissenschaft und Bildungspraxis ; 1)
ISBN 978-3-923507-36-8
Preis: 14,00 €

Ganztagsschulen werden im pädagogischen Diskurs gefordert, weil das Mehr an Zeit die Möglichkeit gibt die "Schule neu zu denken" (Hartmut von Hentig). Unsicherheit besteht vielerorts bei der Frage nach der Ausgestaltung der ganztägigen Schulorganisation. In diesem Band geben Praktiker und Wissenschaftler Hinweise, wie eine Ganztagsschule gelingen kann. Der Band richtet sich an Interessierte aus Schule, Schulverwaltung, Wissenschaft und Studium.

Zugriff auf den Volltext über OPUS:
www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2008/148/