Neuerscheinungen 2019

Kompetenzzentrum Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien : 2016 - 2018 / hg. von Tobias Arera-Rütenik, Stefan Breitling, Rainer Drewello, Mona Hess, Gerhard Vinken

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2019
(Kompetenzzentrum Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien (KDWT): Berichte des KDWT  ; 1)
978-3-86309-652-6

Preis: 30,00 €

Das Kompetenzzentrum Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien (KDWT) wurde als zentrale Forschungseinrichtung der Otto-Friedrich-Universität Bamberg im Frühjahr 2016 gegründet. Die Kernaufgaben des KDWT bestehen im Ausbau des Wissens- und Technologietransfers zu außeruniversitären Forschungseinrichtungen, zur Wirtschaft und zum Handwerk, im Ausbau der technischen Kompetenz, in der Ergänzung des Lehrangebots, in der inhaltlichen und technisch apparativen Unterstützung in Forschung, Lehre, Transfer und Dienstleistung sowie in der Internationalisierung der Forschung. Das Zentrum gliedert sich in vier Arbeitsbereiche: Denkmalpflege, Digitale Denkmaltechnologien, Bauforschung und Restaurierungswissenschaft und deckt damit sowohl das geisteswissenschaftliche Fundament wie auch ingenieurs- und naturwissenschaftliche Herangehensweisen gleichermaßen ab. Mit dem ersten Band der Reihe „Berichte des KDWT“ wird die fachlich vielfältige Tätigkeit der ersten zweieinhalb Jahre seit dem Bestehen des Kompetenzzentrums in farbig illustrierter Form vorgelegt. Vier Hauptkapitel repräsentieren entsprechend die vier erwähnten Arbeitsbereiche. Zunächst werden die grundlegenden Ziele und Profilierungsschwerpunkte eines jeden Faches geschildert. Darauf folgen Einzeldarstellungen der jeweiligen Forschungsvorhaben, die vor allem durch beigestellte Abbildungen die Inhalte auch dem nicht fachkundigen Leser nahebringen möchten. Zur besseren Übersicht sind den Projekten Basisinformationen und thematisch verknüpfte Publikationen hinzugefügt. So berichtet der Arbeitsbereich Denkmalpflege über verschiedene Projekte rund um das Thema Stadt und Denkmalpflege, beschäftigt sich mit partizipativem Erbeschutz, Emotionen und Erbe sowie einem kommunalen Denkmalkonzept für Bayern, um nur einige zu nennen. Die Digitalen Denkmaltechnologien erläutern Vorhaben im Bereich der 3D-Dokumentation. Der Arbeitsbereich Bauforschung analysiert mittelalterliche Großbauten, erarbeitet Konzepte zum Bauerhalt und verbessert die technische Kompetenz in der Bauwerksanalyse. Und schließlich erläutert der Bereich Restaurierungswissenschaft den Einsatz von zerstörungsfreien Untersuchungsmethoden und der Mikroanalytik anhand von internationalen wie lokalen Vorhaben, seien es nun singhalesische Tempelanlagen, europäische Kathedralen oder mittelalterliche Textilien aus dem Bamberger Domschatz. Die Projektdarstellungen möchten verdeutlichen, inwiefern jedes Teilgebiet das Kompetenzzentrum mit außerordentlicher, fachlich fundierter Erfahrung und Expertise in der Lehre, in der Forschung und vor allem in der Praxis vertritt. Um ferner den umfänglichen Transfer-, Vernetzungs- und Forschungstätigkeiten der einzelnen Mitglieder gerecht zu werden, sind in einem fünften Hauptkapitel alle Einzelleistungen bis Mitte 2018 in alphabetisch sortierten Listen aufgeführt.

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Methode und Methodologie quantitativer Textanalyse / von Jan Rasmus Riebling

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2019
(Bamberger Beiträge zur Soziologie ; 18)
978-3-86309-640-3

Preis: 23,00 €

Gegenstand dieser Arbeit ist die Entwicklung einer sozialwissenschaftlichen Methodologie zur Analyse symbolischer Ordnungen. Darunter werden hier die Strukturen und Systeme von sozial standardisierten Zeichen (Symbolen) verstanden, die sich im Prozess der Kommunikation bilden.

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"Ζωή σε σας" - Die "offizielle" Begegnung mit dem Tod : Todes- und Gedenkanzeigen aus Griechenland und Deutschland - kontrastiv und interkulturell betrachtet / von Jutta Wolfrum

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2019
(Schriften aus der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 28)
978-3-86309-646-5

Preis: 22,00 €

In der kontrastiven und interkulturellen Studie werden Todes- und Gedenkanzeigen aus Griechenland und Deutschland aus dem Zeitraum 2010 bis 2018 analysiert. Für die Auswertung werden religiöse und kulturelle Hintergründe beleuchtet, so dass Parallelen sowie Divergenzen umfassend erklärt werden können.

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Creative Economy in a Post-Socialist Transitional Context : Spatial Distribution of Creative Activities and their Interrelation with Urban Milieus in City Quarters of Belgrade / Nikola Jocić

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2019
(Bamberger Geographische Schriften ; 30)
978-3-86309-633-5

Preis: 23,50 €

Creative economy is a broad concept which became popular among scholars and policy makers around the world since the 1990s as a response to contemporary economic and social trajectories. Post-industrial circumstances which have befallen traditional industrial urban regions supported the rise of the creative economy. This dissertation pays attention to the spatial configuration and distribution of creative economy, its socio-economic significance and urban manifestations, as well as the interrelation between creative economy and urban environment. Historical and socio-economic changes in former Yugoslavia in the last decades imply that the development path of creative activities in the Serbian urban environment differs from the rest of Europe. This research should contribute to the discussion about the influence of creativity, of cultural and creative industries, as well as creative economy on urban developments and urban geographies. The research focuses on the development of creative economy in Belgrade because of its socio-geographic and cultural centrality within the region of South-Eastern Europe. In addition, a delayed post-socialist transition with social, political, and economic manifestations has led to a unique urban development in Belgrade.

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Ein Ort, viel Raum(theorie)? – Imaginationen gleicher Räume und Orte in Literatur und Film / Marlene Frenzel, Kathrin Geist, Claudia Oberrauch (Hg.)

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2019
(Bamberger Studien zu Literatur, Kultur und Medien ; 23)
978-3-86309-541-3

Preis: 22,00 €

Ausgehend von der Idee des Ortes als Möglichkeit der Konstitution eines oder mehrerer mannigfacher Räume erschien es als spannende Forschungsfrage, welche neuen Erkenntnisse und Einsichten sich gewinnen lassen, wenn man einen bestimmten Raum / Ort in unterschiedlichen Werken vergleichend analysiert. Anliegen des Bandes ist es daher, die breit gefächerte Diskussion um Fragen von Literatur und Raum im Zusammenhang mit dem spatial turn, um Untersuchungen zu ergänzen, die eine spezifische räumliche Gegebenheit in mehreren literarischen bzw. filmischen Werken verschiedener AutorInnen gleichzeitig in den Blick nehmen. Die 13 Beiträge des Bandes eröffnen einerseits durch diachrone Vorgehensweisen neue Perspektiven auf literarhistorische Entwicklungen und erweitern durch synchrone Betrachtungen andererseits epochale sowie stilistische Eigenheiten um neue Aspekte. Dabei wird nicht nur die besondere Wirkungsweise des jeweiligen räumlichen Phänomens herausgestellt, sondern auch andere literarische bzw. filmische Parameter und Komponenten werden in ihrer Diversität deutlich. Die räumlichen Gegebenheiten reichen dabei vom ganzen Planeten, über das Meer und den Wald, einzelne Länder oder Regionen bis hin zu virtuellen Räumen oder Geburtsorten.

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Pflegewissenschaftliche Ansprüche in der Unterrichtsplanung : eine empirische Untersuchung / von Julia Simon

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2019
(Schriften aus der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg  ; 36)
978-3-86309-642-7

Preis: 26,50 €

Die Thematik „pflegewissenschaftliche Ansprüche in der Unterrichtsplanung“ greift ein Thema auf, dem aktuell und vor dem Hintergrund der Akademisierungs- und Professionalisierungsbestrebungen der Pflegeberufe eine hohe Bedeutung beigemessen wird. Bereits jetzt sollten Pflegende in der Lage sein, ihr pflegerisches Handeln und die getroffenen Entscheidungen (pflege-)wissenschaftlich zu begründen. Künftig wird neben der bestehenden Berufsfachschulausbildung die akademische Pflegebildung gesetzlich festgelegt und es besteht Einigkeit darüber, dass Pflegewissenschaft die zentrale Bezugsdisziplin der Bildungsgänge in den Pflegeberufen und demzufolge auch der lehrerbildenden Studiengänge der Fachrichtung Pflege darstellt. Problematisch ist allerdings, dass ein gemeinsames Verständnis von pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen sowohl durch die heterogene Ausbildung der Lehrenden als auch durch die derzeit noch wenig bestehende Klarheit über die Einordnung und die bildungsdidaktische Vermittlung der Disziplin Pflegewissenschaft erschwert ist. Im Kontext dieser Problemstellung wird der Frage nachgegangen, inwiefern pflegewissenschaftliche Erkenntnisse bei der inhaltsbezogenen Unterrichtsplanung sowie im Unterricht von Lehrenden im Berufsfeld Pflege berücksichtigt werden. Die vorliegende Arbeit, die forschungsmethodologisch der Grounded Theory folgt, liefert auf der Basis von umfangreichem Datenmaterial ein theoretisches Modell zu pflegewissenschaftlichen Ansprüchen an die Unterrichtsplanung. Bedeutsam ist hier das zentral identifizierte Phänomen der „tendenziellen Vermeidung“ des Einbezugs pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse in die Unterrichtsplanung. Infolgedessen werden konkreten Empfehlungen zur künftigen Gestaltung und Reflexion angeboten.

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Umwelt – Gründe – Werte : Dialoge in Umweltethik und Environmental Humanities / Hg. von Philipp P. Thapa, Martin Düchs und Christian Baatz

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2019
(Schriften aus der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg  ; 27)
978-3-86309-644-1

Preis: 20,00 €

In den Jahren von 2008 bis 2012 finanzierte die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) innerhalb ihres Promotionsstipendienprogramms einen Schwerpunkt Umweltethik. Wie der vorliegende Band belegt, reichten die Forschungsgegenstände der beteiligten Stipendiat:innen weit über die philosophische Teildisziplin Umweltethik hinaus – von der Handlungs- und Nachhaltigkeitstheorie bis in die Ökonomik, Soziologie und Literaturwissenschaft. Im April 2012 fand an der Universität Greifswald die von den Stipendiat:innen organisierte Abschlusstagung statt, aus der die Beiträge zu diesem Band hervorgingen.

Bei der Begegnung im Stipendienschwerpunkt konnten manche Beteiligte erstmals feststellen, dass benachbarte geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Umwelt-Fächer einen ähnlichen Weg wie ihr eigenes gegangen waren. Schon in der Teilgruppe der Umweltethiker:innen gingen die Ansichten darüber auseinander, was in den Gegenstandsbereich ihres Fachs falle und wo es im Verhältnis zu den Naturwissenschaften, empirischen Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften zu verorten sei. Der vorliegende Sammelband gewährt damit u.a. einen Einblick in die Suchbewegungen und Verständigungsbemühungen, die die Entwicklung der Environmental Humanities bis heute begleiten.

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Schülervorstellungen im Zentrum des Unterrichtsgespräches : Ko-konstruktive Lernprozesse im Chemieunterricht / von Tanja Fendt

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2019
(Schriften aus der Fakultät Humanwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 30)
978-3-86309-635-9

Preis: 24,00 €

Die Studie untersucht am Beispiel des Chemieunterrichts das komplexe Zusammenwirken von Lehrer- und Schülerbeiträgen im Unterrichtsgespräch vor dem Hintergrund ko-konstruktiver Lernprozesse.
Der Theorierahmen erläutert Lernprozesse auf Grundlage des moderaten Konstruktivismus und greift über die soziale Interaktion die Bedeutung von Ko-Konstruktionsprozessen auf.
Die Fragestellungen betrachten drei Ebenen. Die Gesprächsbeiträge werden inhaltlich und hinsichtlich ihrer Funktion im Ko-Konstruktionsprozess untersucht. Die Ebene der Lernenden zeigt individuelle Lernprozesse und die Wahrnehmung zur Rolle der Lehrkraft in den Gesprächen. Die Ziele und Methodenentscheidungen der Lehrkraft im Umgang mit Schülervorstellungen im Unterrichtsgespräch bilden den Schwerpunkt der Untersuchung. Die Datenerhebung und -auswertung erfolgt mit der qualitativen Inhaltsanalyse.
Die Ergebnisse zeigen, dass Schüler im Lernprozess gemeinsam fachwissenschaftliche Erklärungen für die chemischen Fragestellungen entwickeln und die Gesprächsbeiträge die Kriterien von erfolgreichen, ko-konstruktiven Gesprächen erfüllen. Gesprächsmuster zeigen exemplarisch förderliche Bedingungen für Ko-Konstruktionsprozesse auf. Es wurden konkrete Ziele, Strategien und Methoden der Lehrkraft identifiziert. Dabei wird die Bedeutung einer aktiven Lehrerlenkung, die Fähigkeit zur Diagnose und zum Scaffolding sowie die flexible, situationsgerechte Anwendung eines Methodenrepertoires zur Gesprächsführung deutlich.
Fazit: Ko-Konstruktionsprozesse können durch gelenkte Schülerdiskussionen gezielt gefördert werden. Dabei steht das Verhandeln von verschiedenen Vorstellungen im Mittelpunkt, die auf diese Weise zum Lernmittel für die gesamte Gruppe werden.

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Heldenkonzeptionen im "Rolandslied" und der Rezeption in der Kinder- und Jugendliteratur : Entwürfe für einen modernen Deutschunterricht / von Isabell Brähler-Körner

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2019
(MimaSch – Mittelalter macht Schule ; 4)
978-3-86309-637-3

Preis: 24,00 €

Erzählungen über Helden üben in unserem angeblich postheroischen“ oder „entheroisierten“ Zeitalter nach wie vor eine ungebrochene Faszinationskraft aus. Gerade die zahlreichen Veröffentlichungen neuer sowie die Wiederauflage alter deutschsprachiger Sagensammelbände beweisen, dass Autoren und Verlage auf ein aktuell bestehendes und nachhaltiges Interesse an Heldenstoffen reagieren. Dabei werden überwiegend alte Sagen über antike und mittelalterliche Helden- oder Götterfiguren als Nacherzählungen für Kinder und Jugendliche altersgerecht adaptiert. Zu den mit am häufigsten rezipierten alten Stoffen zählt auch die mittelalterliche Rolandsage. Den ersten Teil der vorliegenden Arbeit bildet daher eine vergleichende Analyse von ausgewählten deutschsprachigen Rezeptionstexten der Rolandsage mit den mittelalterlichen Quellen, dem mittelhochdeutschen „Rolandslied“ des Pfaffen Konrad, der anonym überlieferten altfranzösischen „Chanson de Roland“ sowie Strickers „Karl“, wobei der Fokus auf der Konzeption des Helden und gleichsam Protagonisten Roland liegt. In einem zweiten Teil werden fertige und bereits erprobte Unterrichtsentwürfe zum „Rolandslied“ präsentiert.

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On the Portability of Applications in Platform as a Service / Stefan Kolb

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2019
(Schriften aus der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 34)
978-3-86309-631-1

Preis: 29,50 €

In recent years, the cloud hype has led to a multitude of different offerings across the entire cloud market, from Infrastructure as a Service (IaaS) to Platform as a Service (PaaS) to Software as a Service (SaaS). Despite the high popularity, there are still several problems and deficiencies. Especially for PaaS, the heterogeneous provider landscape is an obstacle for the assessment and feasibility of application portability.

Thus, the thesis deals with the analysis and improvement of application portability in PaaS environments. In the course of this, obstacles over the typical life cycle of an application - from the selection of a suitable cloud provider, through the deployment of the application, to the operation of the application - are considered. To that end, the thesis presents a decision support system for the selection of cloud platforms based on an improved delimitation and conceptualization of PaaS. With this system, users can identify offerings that enable application portability. For validation, a case study with a real-world application is conducted that is migrated to different cloud platforms. In this context, an assessment framework for measuring migration efforts is developed, which allows making the differences between compatible providers quantifiable. Despite semantically identical use cases, the application management interface of the providers is identified as a central effort factor of the migration. To reduce the effort in this area, the thesis presents a unified interface for application deployment and management.

In summary, the work provides evidence of application portability problems in PaaS environments and presents a framework for early detection and avoidance. In addition, the results of the work contribute to a reduction of lock-in effects by proposing a suitable standard for management interfaces.

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Slavic Alphabets and Identities / Sebastian Kempgen, Vittorio Springfield Tomelleri (eds.)

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2019
(Bamberger Beiträge zur Linguistik ; 19)
978-3-86309-617-5

Preis: 24,50 €

The present publication complements the volume "Slavic Alphabets in Contact" (BABEL 7, 2015), compiled by the same editors. This volume, comprised of eleven contributions, focuses on problems of ethnic, cultural, linguistic and political identities among the Slavs resp. in their countries as a result of using a specific script – Latin, Cyrillic and Glagolitic. The papers are published in German, English, and Russian.

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Markteintrittsentscheidung im stationsungebundenen Carsharing : Identifikation der relevanten Einflussfaktoren und Ableitung eines Selektionsverfahrens für die Zielmarktentscheidung / Christian Rühl

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2019
(Logistik und Supply Chain Management; 21)
978-3-86309-615-1

Preis: 34,50 €

Aufgrund von demografischen, gesellschaftlichen, technischen und politischen Entwicklungen ergeben sich gegenwärtig vielfältige Herausforderungen im Bereich der Mobilität, die Raum für neue Mobilitätskonzepte schaffen. Ein zentrales Element der Diskussion ist das stationsungebundene Carsharing, das sogenannte „Ein-Weg-Fahrten“ erlaubt und 2009 erstmalig umgesetzt wurde. Seitdem wurden weitere stationsungebundene Carsharing-Angebote in Städten – insbesondere in Europa und Nordamerika – gestartet und Marktprognosen gehen davon aus, dass weiterhin eine positive Entwicklung innerhalb der nächsten Jahre zu erwarten ist. Bestehende Anbieter können aufgrund der natürlichen Nutzerlimitierung innerhalb der Städte weitere Standorte erschließen, um ein langfristiges Wachstum zu gewährleisten. Gleichzeitig zeigen erste Beispiele, dass es auch Entscheidungen für Städte gegeben hat, die sich im Nachhinein als falsch erwiesen haben. An dieser Stelle setzt die vorliegende Dissertation an, betrachtet die Herausforderungen und Einflussfaktoren im Markteintritt in eine Stadt aus Anbietersicht im Rahmen von einer detaillierten Fallstudie, auf Basis von Experteninterviews und einer breiten Sekundäranalyse. Die Ergebnisse werden dabei in ein Abhängigkeitsmodell des stationsungebundenen Carsharings übertragen und es wird ein Marktselektionsverfahren für die betriebliche Praxis entwickelt.

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Medien als Mittler der Integration : Wie Geflüchtete sich informieren, womit sie sich medial unterhalten und welche Folgen dies hat / Nadine Ranger

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2019
(Bamberger Beiträge zur Kommunikationswissenschaft ; 10)
978-3-86309-627-4

Preis: 21,00 €

Mit dieser Dissertation wurden neue Erkenntnisse darüber gewonnen, ob ein Zusammenhang zwischen dem Mediennutzungsverhalten und der Integration von Flüchtlingen erkennbar ist. Um diese Frage beantworten zu können, wurde auf der Basis des Uses-and-Gratifications-Ansatzes ein Analyserahmen entwickelt, dessen Komponenten anschließend in einen Leitfaden eingearbeitet wurden. Im nächsten Schritt wurden qualitative Interviews mit 27 Geflüchteten geführt und mittels Inhaltsanalyse ausgewertet.

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Begegnung mit dem Eremiten : Zur Thematik des Einsiedlertums im Werk Hermann Hesses / Guofeng Meng

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2019
(Bamberger Studien zu Literatur, Kultur und Medien  ; 25)
978-3-86309-629-8

Preis: 18,50 €

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Thematik des Einsiedlertums im Werk Hermann Hesses, vor allem in den Erzählungen Drei Legenden aus der Thebais, Der Weltverbesserer, Demian, Siddhartha, Der Steppenwolf und Das Glasperlenspiel, in denen das eremitische Phänomen aufgrund religiös-kultureller, historisch-politischer, stilistisch-ästhetischer sowie erzieherischer Implikationen eine konstruktive Rolle spielt. Das Einsiedlertum in Hesses Werken lässt sich daher nicht nur auf seine speziellen Kategorisierungen, Attribute und Funktionen detailliert konzentrieren, sondern auch in Kombination mit verschiedenen literarischen Motiven integrativ systematisieren. Durch die Textinterpretationen, unter die vornehmlich die Analysen der Einsiedlerfiguren sowie der eremitischen Daseinsmodi subsumiert werden, lassen sich etliche Aspekte der Einsiedlertumsthematik im Werk Hesses herauskristallisieren: Die Kategorie des Eremitentypus basiert nicht nur auf einem einfachen, dichotomischen Kriterium (wie „geografisch/sozial“, „transitorisch/langfristig“, „existenziell/intentionell“ und „philosophisch/politisch“), sondern die eremitische Identität ist hinsichtlich konkreter Konfigurationen auch dynamisch und synkritisch. Obwohl das eremitische Phänomen in Hesses Texten unmerklich und „heimlich“ (wie die Einsiedelei im Wald) zu sein scheint, bezieht es sich gerade auf den „roten Faden“ des erzählerischen Entwicklungsverlaufs bzw. des epischen, konnotativen und weltanschaulichen Aufbaus. Zwar wird den eremitischen Episoden Hesses der individualistische, antibürgerliche und damit scheinbar unpolitisch-utopische Sinnbezug zugemessen, aber das Einsiedlertum bezieht mit einer andersartigen Ausdrucksweise des Machtverhältnisses eben einen dynamischen Protest gegen die politische Stagnation bzw. die radikale (imperialistisch-nationalistische und faschistische) Ideologisierung in sich ein. Im Gegensatz zur negativen oder religiösen (asketischen) Konnotation des Einsamkeitsbegriffs ist bei Hesse, von der äußeren, wirtschaftlichen Verarmung abgesehen, eine säkularisierte, im humanistischen Sinne positive Art zu extrahieren, nämlich die unabhängige, „gewollte und heroische Einsamkeit“. Das einsiedlerische Betreuungsverhältnis, das sich zwischen einem Einsiedlermentor und einem jungen Helden in den Entwicklungsromanen Hesses konstituieren lässt, lehnt sich in gewissem Maße an Rezeption und Umarbeitung solch eines narrativen Modus aus der deutschen Literaturgeschichte an. Räumliche Gestaltungen, gender-markierte Züge und interkulturelle Bezüge, die insgesamt „eine andere Welt“ im Werk Hesses errichten, generieren zusammen eine Art der narrativen Ästhetik des Einsiedlertums, die darüber hinaus dem Leser (in der kognitiven Herausbildung beim Lesen) mehrerlei szenische und epistemische Abbildungen widmet.

Zugriff auf den Volltext über OPUS:
http://opus4.kobv.de/opus4-bamberg/frontdoor/index/index/docId/54071