Thomas Mann

Das literarische Werk Thomas Manns bildet einen zentralen Forschungsschwerpunkt des Lehrstuhls. In Bamberg sind zwei Bände der Großen Kommentierten Werkausgabe im S. Fischer Verlag (GKFA) entstanden: Thomas Manns Essays 1926-1933, Text und Kommentar. Friedhelm Marx ist seit 2006 Vizepräsident der Deutschen Thomas Mann Gesellschaft – und damit mitverantwortlich für die jährlichen internationalen Thomas Mann-Kolloquien der Gesellschaft. Zusammen mit Andreas Blödorn hat er das Thomas Mann-Handbuch im Metzler-Verlag herausgegeben – und nebenbei an einer Graphic Novel zu Thomas Mann mitgearbeitet. 

Interviews und Anderes

Interviews zum Thomas Mann-Jahr 2025 

150 Jahre Thomas Mann.
Interview mit Prof Dr. Friedhelm Marx im Podcast Die Schöne Woche von radioeins (RBB) vom 6. Juni 2025.
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:publication:7bcffac205c4370d/

Thomas Mann. Scheiternde Männlichkeitsentwürfe ziehen sich durch sein Werk.
Christoph Heinemann im Interview mit Prof. Dr. Friedhelm Marx bei Deutschlandfunk Kultur vom 2. Juni 2025.
https://www.deutschlandfunk.de/150-jahre-thomas-mann-interview-mit-friedhelm-marx-universitaet-bamberg-100.html

Eine vergiftete Einladung an Thomas Mann.
Interview mit Prof. Dr. Friedhelm Marx in der ARD-Audiothek vom 07. Mai 2025
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:17623d3f8febea84/

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Friedhelm Marx: Warum Thomas Mann lesen?

Warum zählt Thomas Mann bis heute zu den wichtigsten deutschsprachigen Erzählern des 20. Jahrhunderts? Warum werden seine Romane und Erzählungen immer noch gelesen, weltweit übersetzt, auf die Bühne gebracht, literarisch fortgeschrieben und verfilmt? Was macht sie anschlussfähig für unsere Gegenwart? 

Familiengeschichten

Mit seinem Roman-Debüt Buddenbrooks. Verfall einer Familie von 1901 gelang Thomas Mann eine turbulente Familiengeschichte über vier Generationen, für die er 1929 den Nobelpreis erhielt – und die bis heute als Blueprint für Familienromane der Gegenwart dient. Manns Roman erzählt vom Aufstieg und Fall einer norddeutschen Kaufmannsfamilie des 19. Jahrhunderts, von der zunehmenden Härte und Waghalsigkeit der Geschäftspraktiken, der ökonomisch geprägten Heiratspolitik der Familie, dem Korsett der großbürgerlichen Etikette und dem Terror des Schulalltags für den Jüngsten. Dem stehen Fluchtversuche, Ausschweifungen und Dekadenzsymptome entgegen: wilde philosophische Lektüren, der Rausch der Musik, eigensinnige Liebesgeschichten, eine zunehmende nervöse Magenschwäche und Kränklichkeit. Über die vier Generationen der Buddenbrooks lässt sich der gesellschaftliche, kulturelle und ökonomische Wandel ihrer Zeit ablesen. Wie wenig andere verbindet der Roman die realistische Erzählpraxis der Gesellschaftsromane des 19. Jahrhunderts mit der Psychologie und Nervenkunst der Moderne. Unvermindert aktuell (und literarisch anschlussfähig) erscheint bis heute die rigide Verschränkung von Geschäfts- und Familieninteressen, mithin das in jeder Generation neu auszuhandelnde Gegeneinander von bürgerlichem Ordnungsregime und künstlerischer, anarchischer Sensibilität, die sich dem marktwirtschaftlichen Soll & Haben verweigert. Das zeigt sich an den zahlreichen Bearbeitungen des Romans für das Theater der Gegenwart. Auch jenseits der Buddenbrooks nutzte Thomas Mann den Erzählkosmos der Familie, um Erosionserscheinungen der bürgerlichen Lebensform vorzuführen oder auch mythisch vorgeprägte Familienkonflikte aufzurufen: so in der Inflationsnovelle Unordnung und frühes Leid von 1925 oder im epischen Großformat der Roman-Tetralogie Joseph und seine Brüder (1933–1943).

Rausch, Begehren, gender trouble

Die innere Dynamik vieler Erzählungen und Romane Thomas Manns verdankt sich dem Motiv der Heimsuchung, „des Einbruchs trunken zerstörender und vernichtender Mächte in ein gefaßtes und mit allen seinen Hoffnungen auf Würde und ein bedingtes Glück der Fassung verschworenes Leben“, wie er es selbst 1940 beschrieben hat. Dass das geordnete Leben so rasch durch rauschhaft zerstörende Mächte hinweggefegt werden kann, setzt eine innere Disposition der Heimgesuchten voraus. Sie treibt eine unbewusste Sehnsucht um, ihrer faden, meist bürgerlichen Lebensform zu entkommen. Viele dieser Figuren tragen als offenes Geheimnis aus, was den Autor selbst zeitlebens bewegte: die Spannung zwischen homosexuellem Begehren und der selbst gewählten bürgerlichen Lebensform als Vater von sechs Kindern. Das erzählerische Werk führt mehrfach scheiternde Männlichkeitsentwürfe, aber auch androgyne, bisexuelle und geschlechtsverquerende Identitätskonstruktionen vor, wie sie u.a. der Hochstapler Felix Krull verkörpert. Das Spektrum der literarischen Verhandlungen von Rausch, Begehren und gender trouble macht Thomas Mann zum größten Psychologen der Sexualität in der deutschen Literatur, resümiert Hans Rudolf Vaget.

Künstlerfiguren, Kunstreflexion

Wenige Autorinnen und Autoren der Moderne haben so unablässig künstlerische Lebensformen und Haltungen zu ihrem Thema gemacht. Schon in den frühen Erzählungen richtet sich das erzählerische Interesse auf die Weltwahrnehmung stigmatisierter Außenseiter, die sich von den „Regelrechten“, Ordentlichen und Gewöhnlichen abgesondert fühlen. Dazu gehören Schriftsteller, Musiker, bildende Künstler, unter ihnen lebensferne Décadents und Dilettanten, wüste Gewaltprediger (Beim Propheten), aber auch Bürger auf Abwegen wie Tonio Kröger (Tonio Kröger) oder renommierte Schulbuchschriftsteller wie Gustav von Aschenbach (Der Tod in Venedig), schließlich Hochstapler (Die Bekenntnisse des HochstaplersFelix Krull) und Hypnotiseure (Mario und der Zauberer). Ihnen kommt durchweg eine außerordentliche Reizbarkeit und Empfindlichkeit zu, die zu scharfer, schonungsloser Beobachtung disponiert. Und sie dienen sowohl der Selbstreflexion der eigenen künstlerischen Lebensform wie auch der literarischen Auseinandersetzung mit dem Laboratorium der Moderne, das eben auch krankhaften Wahn, Verführung und Demagogie im Medium der Kunst vorhält.

Modernes Erzählen

Thomas Manns Erzählkunst orientiert sich von Anfang an sowohl an der europäischen Prosa der Moderne als auch am musikalischen Kompositionsverfahren Richard Wagners. An signifikanten Leitmotiven, die schon die frühe Erzählung Der kleine Herr Friedemann (1897) durchziehen und strukturieren, lässt sich das ablesen. Zum Beziehungszauber seiner Prosa gehört darüber hinaus eine ganz eigene Form der Zitatmontage. Ein erstes, prominentes Beispiel ist die nahezu wörtliche Übernahme des „Typhus“-Artikels aus Meyers Konversationslexikon zur Umschreibung der tödlichen Krankheit des jungen Hanno Buddenbrook. Diese und andere Zitat-Bausteine aus vollkommen heterogenen Quellen verbinden sich jeweils so eng mit dem erzählten Kontext, dass die Bruchstellen kaum erkennbar sind. „Höheres Abschreiben“ hat Mann dieses Verfahren im Rückblick genannt – in der sog. Post-Moderne wird es noch einmal aufgekocht. Auf die spezifisch moderne Erschütterung tradierter Gewissheiten reagierte Thomas Mann mit erzählerischer Ironie. So ließen sich widerstreitende Standpunkte in der Schwebe halten, ein- oder eigensinnige Überzeugungen dagegen spielerisch entlarven.
Der (bis heute spürbaren) allgemeinen Beschleunigung setzte Mann mit dem Zauberberg-Roman (1924) eine radikale erzählerische Verlangsamung des Zeitgefühls entgegen. Sie erfasst den vom Studium erschöpften Hans Castorp, dem sieben Jahre im Davoser Sanatorium „Berghof“ beinahe wie ein Tag vergehen, – und strahlt zugleich auf die Leserinnen und Leser des Romans aus. Durch Entfabelung, Entschleunigung und Enzyklopädisierung pulverisiert der Zauberberg die Idee von Handlung und Aktion: eine ebenso riskante wie innovative Antwort auf die in den 1920er Jahren virulente Krise des Erzählens.

Literatur und Politik

„Daß Demokratie heute kein gesichertes Gut, daß sie angefeindet, von innen und außen her schwer bedroht, daß sie wieder zum Problem geworden ist, das spürt auch Amerika. Es spürt, daß die Stunde gekommen ist für eine Selbstbesinnung der Demokratie, für ihre Wiedererinnerung, Wiedererörterung und Bewußtmachung – mit einem Wort: für ihre Erneuerung im Gedanken und im Gefühl“, so Thomas Mann 1938 auf seiner Vortragstournee durch die USA: ein bestürzend aktueller Befund. Zu diesem Zeitpunkt hatte er die durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs provozierten (durchaus reaktionären) Betrachtungen eines Unpolitischen von 1918 längst hinter sich gelassen. Seit 1922, Manns öffentlichem Bekenntnis zur Republik, hatte er immer wieder lautstark vor der Bewegung des Nationalsozialismus gewarnt, 1933 mit seiner Familie umgehend den Weg ins Exil eingeschlagen. In diesen Jahren erhielt auch das literarische Werk eine politische Unterspur. Unter dem Eindruck des Weltkriegs, der Revolution von 1918, der Münchner Räterepublik und der frühen Krisenjahre der Weimarer Republik kreisten schon die Debatten des Zauberberg-Romans um Terror, Revolution, staatliche Ordnung oder Anarchie, um den Wert der Arbeit und Fortschrittsprobleme, mithin um bleibend aktuelle politische Fragen. „Thomas Mann does not, as some believe, live in the seclusion of the Zauberberg of his dreams. On the contrary, he reveals here an intense, but not strident, absorption in the immediate fate of humanity”, schrieb die American Hebrew and Jewish Tribune im September 1932. Dafür stehen Erzählungen wie Mario und der Zauberer (1930) und Das Gesetz(1943), die Joseph-Romantetralogie (1933-1943) und der Goethe-Roman Lotte in Weimar (1939), die unverkennbar auf politische Gefahren des Faschismus anspielen. Im Faustus-Roman von 1947 erreicht Manns literarische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus ihren Höhepunkt: ein Alleinstellungsmerkmal in der Literatur der frühen Nachkriegsjahre, das die zeitgenössische deutsche Leserschaft mehrheitlich überforderte.

Thomas Mann Daily

Spätestens in den 1920er Jahren etablierte sich das Bild des großbürgerlichen, im Umgang distanzierten Großschriftstellers Thomas Mann, u.a. befeuert von rivalisierenden Kollegen: Bertolt Brecht sprach vom „Stehkragen“, Alfred Döblin von der „Bügelfalte als Kunstprinzip“. Die 1975 einsetzende Publikation der erhaltenen Tagebücher brachte ganz andere Seiten Thomas Manns ans Licht: die ungeschützt offene Verhandlung seines homosexuellen Begehrens und seiner körperlichen Verfasstheit, den Medikamentenkonsum, Unlust und Selbstzweifel, die Gereiztheit gegenüber Familienmitgliedern, Freunden, Fremden, die Eskapaden des Pudels – das alles bruchlos verbunden mit Einschätzungen des weltpolitischen Tagesgeschehens und der beklemmenden Situation im Exil.
Dass sich die öffentliche Wahrnehmung Thomas Manns spürbar verändert hat, zeigt die Resonanz auf den Twitter-Account @DailyMann: Ab April 2023 postete Felix Lindner ein Jahr lang täglich ein kurzes Zitat aus den Tagebüchern Thomas Manns. Einträge wie die vom 20.7.1934 („Habe wieder begonnen, morgens nackt ein wenig zu turnen“) oder vom 10.8.1948 („Große Abneigung, nachmittags noch irgend etwas zu tun“) haben dazu beigetragen, das Image vom unnahbaren Schriftsteller erodieren zu lassen. Über 30.000 Leserinnen und Lesern sind diesen posts gefolgt.
Die Forschung hat in den letzten Jahren die öffentliche Lebensform und die Spuren kollektiver (oder auch konkurrierender) Autorschaft der Manns in den Blick genommen. Thomas Manns erster wichtiger Bezugspunkt bildete das spannungsreiche Verhältnis zum älteren Bruder Heinrich. In den 1920er Jahren stiegen Klaus und Erika Mann ziemlich geräuschvoll in den Literaturbetrieb ein, im Exil bildete die ganze Familie eine Art Think-Tank in politischen Angelegenheiten. Klaus Mann notierte 1936 schon in sein Tagebuch: „Was für eine sonderbare Familie sind wir! Man wird später Bücher über uns – nicht nur über einzelne von uns – schreiben.“ Das geschah wohl auch deswegen, weil die Manns die politisch turbulente Lebensspanne vom Kaiserreich über die Weimarer Republik, das Exil und die Nachkriegszeit als public intellectuals begleiteten.

Mediengeschichte, Mediengeschichten

Wie wenig andere Autoren seiner Generation erprobte, nutzte und reflektierte Thomas Mann die neuen Medien der Moderne. In den frühen 1920er Jahren entstand die erste Verfilmung der Buddenbrooks, wenig später gab es erste Rundfunkaufnahmen von Mann-Texten. Im Januar 1929 bestritt er die erste Tonbildaufnahme eines deutschen Schriftstellers, im Dezember 1929 wurde eine Live-Reportage von der Nobelpreisverleihung ausgestrahlt: An Thomas Manns öffentlicher Präsenz lässt sich die turbulente Mediengeschichte der Weimarer Republik ablesen. Das setzt sich fort. Im amerikanischen Exil galt Thomas Mann als „Hitler’s Most Intimate Enemy“: Zwischen 1940 und 1945 nahm er in New York und Los Angeles 55 von der BBC ausgestrahlte Radioansprachen auf, die deutsche Hörerinnen und Hörer zum Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime bewegen sollten.
Jenseits der vom S. Fischer Verlag betreuten Ausgaben und unzähligen Übersetzungen ist Thomas Manns literarisches Werk in ganz unterschiedlichen Formaten, Bearbeitungen und Medien präsent. Die Romane (selbst die über 1800-seitige Romantetralogie Joseph und seine Brüder) sind mehrfach für das Theater eingerichtet worden, es gibt Ballett- und Opernbearbeitungen, Comics, Twitter-Fassungen einzelner Texte, Graphic Novels, vor allem zahlreiche Verfilmungen. Viele seiner Romane und Erzählungen haben sich so nachhaltig in den Kanon der Moderne eingeschrieben, dass sie eine breite literarische Rezeption provozierten. Die polnische Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk nutzte die literarische Folie von Manns Zauberberg für ihren 2022 erschienenen Roman Empuzjon (dt.: Empusion), Heinz Strunk brachte im November 2024, genau 100 Jahre nach dem Erscheinen des Originals, einen Roman mit dem Titel Zauberberg 2.0 heraus. Die Geschichten Thomas Manns sind offenbar immer noch nicht auserzählt.

Thomas Manns Essays 1926-1933

Thomas Mann Essays III 1926 – 1933. Band 16.1: Texte. Band 16.2: Kommentar. Frankfurt am Main: S. Fischer 2025 [=Mann Große kommentierte Frankfurter Ausgabe der Werke, Briefe, Tagebücher Thomas Manns: GKFA].

Diese beiden Bände sind in den letzten Jahren am Lehrstuhl entstanden. Thomas Manns Essays aus den turbulenten Jahren 1926-1933 geben einen Einblick in die zahlreichen öffentlichen Debatten der späten Weimarer Republik. Insgesamt sind es über 290 Texte, von denen viele bislang in keiner Werkausgabe enthalten sind: Das Spektrum reicht von Antworten auf Zeitungsrundfragen, Buchbesprechungen und Auskünften über das eigene Werk, bis hin zu Offenen Briefen und gesellschaftspolitisch wirkungsreichen Reden wie der Deutschen Ansprache von 1930 oder den Goethe-Vorträgen des Jahres 1932, die sich unmissverständlich gegen die nationalsozialistische Goethe-Rezeption richteten. In ihrer Gesamtheit spiegeln die Essays das vielschichtige, immer noch unterschätzte politische und gesellschaftliche Engagement Thomas Manns. Würde man seine öffentlichen statements gleichmäßig über den Zeitraum von 1926 bis Anfang 1933 verteilen, wäre etwa alle neun Tage ein Text von Thomas Mann in der deutschsprachigen Presse zu lesen gewesen. Kein anderer Schriftsteller war annähernd so präsent in den Medien der späten Weimarer Republik. Mit der Verleihung des Nobelpreises im Jahr 1929 verstärkte sich die internationale Aufmerksamkeit. Weder im europäischen, dann transatlantischen Exil ab 1933 noch in der Nachkriegszeit, in der sich die deutschsprachige Presselandschaft neu ausrichtete, wurde Thomas Mann wieder eine solche öffentliche Resonanz zuteil.

Die Große Kommentierte Ausgabe der Werke Thomas Manns (https://www.thomasmann.de/werk/gkfa) ist ein Gemeinschaftsprojekt des S. Fischer Verlags und des Thomas-Mann-Archivs Zürich, koordiniert von einem internationalen Forscherteam, zu dem Friedhelm Marx zählt.

Thomas Mann Handbuch

Thomas Mann Handbuch: Leben – Werk – Wirkung. Hrsg. von Andreas Blödorn und Friedhelm Marx. Zweite, erweiterte Auflage. Stuttgart 2025. 

Das Handbuch enthält Einzelbeiträge zu allen Romanen und Erzählungen Thomas Manns, zu den wichtigsten Essays, signifikanten Motiven, Bezügen und Kontexten: zum Nachschlagen, Entdecken, Weiterlesen…

Hier geht es zum Buch.

Graphic Novel

Magdalena Adomeit, Friedhelm Marx u. Julian Voloy: Thomas Mann 1949. Rückkehr in eine fremde Heimat. Graphic Novel. München 2025. 

Die Graphic Novel erzählt von der spektakulären, grenzüberschreitenden Deutschlandreise Thomas Manns im Jahr 1949, die sowohl nach Frankfurt als auch nach Weimar führte: ein politisch extrem aufgeladenes Medienereignis der frühen Nachkriegsgeschichte.

Hier geht es zur Rezension in der FAZ.

Publikationen

Monographien und Editionen:

Marx, Friedhelm (Hg.): Thomas Mann: Essays 1926-1933. Große kommentierte Frankfurter Ausgabe der Werke Thomas Manns. Bd. 16.1 u.2. Frankfurt/Main: S. Fischer Verlag 2025.

Blödorn, Andreas / Marx, Friedhelm (Hgg.): Thomas Mann Handbuch. Leben - Werk - Wirkung, Metzler: Stuttgart 2015. Zweite, erweiterte Auflage: 2025.

Marx, Friedhelm (zus. mit Julian Voloy und Magdalena Adomeit): Thomas Mann 1949 – Rückkehr in eine fremde Heimat. Graphic Novel. München: Knesebeck 2025.

Blödorn, Andreas / Marx, Friedhelm (Hgg.): Thomas Mann Handbuch. Leben - Werk - Wirkung, Metzler: Stuttgart 2015.

Marx, Friedhelm (Hg., zus. mit Heinrich Detering und Thomas Sprecher): Thomas Manns Doktor Faustus. Neue Ansichten, neue Einsichten. Frankfurt/Main: Vittorio Klostermann 2014 [Thomas Mann Studien 46].

Schöll, Julia: Einführung in das Werk Thomas Manns (= Einführungen Germanistik. Hg. von Gunter E. Grimm und Klaus-Michael Bogdal), Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2013.

Marx, Friedhelm (Hg., zus. mit Werner Frizen): Thomas Mann – Katia Mann – Anna Jacobson: Ein Briefwechsel. Frankfurt/Main: Vittorio Klostermann 2005 [= Thomas Mann Studien, Bd. 34].

Schöll, Julia: Joseph im Exil. Zur Identitätskonstruktion in Thomas Manns Exil-Tagebüchern und -Briefen sowie im Roman Joseph und seine Brüder (= Studien zur Literatur- und Kulturgeschichte. Hg. von Eckhard Heftrich und Hermann Kurzke, Bd. 18), Würzburg: Königshausen & Neumann 2004.

Marx, Friedhelm: „Ich aber sage Ihnen...“. Christusfigurationen im Werk ThomasManns. Frankfurt/Main: Vittorio Klostermann 2002 [Thomas Mann Studien 25; Habilitationsschrift].

Aufsätze:

Marx, Friedhelm: Nachwort [zu Thomas Manns Roman Buddenbrooks]. In: Thomas Mann. Buddenbrooks. Ditzingen: Reclam 2026, S. 765-781.

Marx, Friedhelm: [Thomas Mann: Der Zauberberg:] Werkgeschichtliche Einordnung. In: Zauberberg-Handbuch. Hrsg. von Anke Detken, Tom Kindt und Kai Sina. 1. Auflage. Berlin: J.B. Metzler 2025, S. 25-34

Dippold, Sofie Rede vor Arbeitern in Wien In: Thomas Mann-Handbuch. Leben, Werk, Wirkung. Hrsg. von Andreas Blödorn und Friedhelm Marx. 2., erweiterte Auflage. Berlin: J.B. Metzler 2025, S. 311-313.

Meurer, Jonas: Meerfahrt mit Don Quijote. In: Thomas Mann-Handbuch. Leben, Werk, Wirkung. Hrsg. von Andreas Blödorn und Friedhelm Marx. 2., erweiterte Auflage. Berlin: J.B. Metzler 2025, S. 443-447.

Marx, Friedhelm: Europa. In: Thomas Mann-Handbuch. Leben, Werk, Wirkung. Hrsg. von Andreas Blödorn und Friedhelm Marx. 2., erweiterte Auflage. Berlin: J.B. Metzler 2025, S. 501-504.

Marx, Friedhelm: Technik und Technikkritik in Thomas Manns Der Zauberberg. In: Thomas Mann lesen! Hrsg. von Julia Schöll, Franziska Solana Higuera und Christian Wiebe. Würzburg: Königshausen & Neumann 2024, S. 27-42.

Marx, Friedhelm: „Ich kenne keine Zonen“. Thomas Mann und die Bundesrepublik in den Jahren 1949-1955. In: Weltpolitik/Weltfrieden. Thomas Mann zur Zeit des Kalten Krieges. Hrsg. von Jutta Linder. Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann 2024 [= Thomas-Mann-Studien, Bd. 59], S. 51-64.

Marx, Friedhelm: Thomas Manns Europakonzepte im amerikanischen Exil. In: Liberalismus (be- )denken. Europa-Ideen in Wissenschaft, Literatur und Kulturkritik (1900-1950). Hrsg. von Olivier Agard, Barbara Beßlich und Cristina Fossaluzza. Wien: Böhlau 2023, S. 387-399.

Marx, Friedhelm: Zur Entwicklung des demokratischen Denkens bei Thomas Mann. In: Thomas Mann Jahrbuch. Bd. 36. Hrsg. von Katrin Bedenig, Marc von Moor und Hans Wißkirchen. Frankfurt am Main: Klostermann 2023, S. 9-12.

Marx, Friedhelm: Auszeit „dort oben“. Thomas Manns Roman Der Zauberberg. In: Auszeit. Ausstieg auf Zeit in Literatur und Film. Hrsg. von Stephanie Catani und Friedhelm Marx. Baden-Baden: Ergon 2021, S. 37-46. 

Marx, Friedhelm: „Es war Reiselust, nichts weiter“ Imaginationen des Reisens in Thomas Manns Der Tod in Venedig. In: Reisen in der deutschen Literatur: Realität und Phantasie. Hrsg. von Berta Raposo und Christian Prado-Wohlwend. Berlin: Peter Lang 2021, S. 115-126.

Marx, Friedhelm: „Europa als Kulturgemeinschaft“. Thomas Manns Europa-Bild in der Weimarer Republik. In: Spazi e figure del politico nell’opera di Thomas Mann. Räume und Figuren des Politischen in Thomas Manns Werk. Hrsg. von Simone Costagli e Francesco Rossi. Roma: Istituto Italiano di studi germanici 2020. S. 49-58.

Marx, Friedhelm: Erzählte Heimsuchungen. Eduard von Keyserling und Thomas Mann. In: Eduard von Keyserling und die Klassische Moderne. Hrsg. von Christoph Jürgensen und Michael Scheffler. Stuttgart: J.B. Metzler 2020, S. 37-50.

Marx, Friedhelm: Mission impossible. Religiöser Fanatismus in der Literatur der Moderne. In: Ver-lust des Ichs in der Moderne? Hrsg. von Christian Danz und Michael Murrmann-Kahl. Tübingen: Mohr Siebeck 2019, S. 47-57.

Marx, Friedhelm: Betrachtungen eines Politischen. Thomas Manns Offene Briefe zur Zeit der Weimarer Republik. In: Deutschsprachiger Briefdiskurse zwischen den Weltkriegen, Texte – Kontexte – Netzwerke. Hrsg. von Sabina Becker und Sonia Goldblum. München: edition text + kritik 2018, S. 38-48.

Marx, Friedhelm: Ein Philologe, ein Literaturvermittler, ein Zauberer. Laudatio auf Luca Crescenzi. In: Thomas Mann Jahrbuch. Bd. 31. Hrsg. von Katrin Bedenig und Hans Wißkirchen. Frankfurt am Main: Klostermann 2018, S. 211-216.

Marx, Friedhelm: Spanische Geschichte und politische Gegenwart. Thomas Manns Don Quijote-Essay von 1934 und seine Stellungnahmen zum Spanische Bürgerkrieg. In: Spanienbilder aus dem deutschsprachigen Exil bei Feuchtwanger und seinen Zeitgenossen. Hrsg. von Isabel Hernández. Bern, Oxford, Berlin u. a.: Peter Lang 2018, S. 215-231.

Marx, Friedhelm: „Er versucht sich in französischer Konversation“. Frankreich-Bilder in Thomas Manns Zauberberg. In: Thomas Mann. La Montagne magique. In: Études germaniques 72/4 (2017), S. 705-717.

Marx, Friedhelm: Thomas Manns Storm-Bilder. In: Bürger auf Abwegen. Thomas Mann und Theodor Storm. Hrsg. von Christian Demandt, Maren Ermisch und Birte Lipinski. Göttingen: Wallstein 2015, S. 38-46.

Marx, Friedhelm: Lotte in Weimar; Gegenwartsliteratur; Christus; Schönheit/Hässlichkeit. In: Blödorn, Andreas / Marx, Friedhelm (Hgg.): Thomas Mann Handbuch. Leben - Werk - Wirkung, Metzler: Stuttgart 2015, S. 58-66, 244-246, 288-289, 333-335. 

Marx, Friedhelm: „A dark exception among the rule-abiding”: Thomas Mann and Othello. In: Thomas Mann and Shakespeare. Something Rich and Strange. Hrsg. von Tobias Döring und Ewan Fernie. New York u.a.: Bloomsbury 2015 [= New Directions in German Studies, Bd. 14], S. 113-133.

Marx, Friedhelm: Gegenwartskunst. Thomas Mann und der belgische Grafiker Frans Masereel. In: Thomas Mann e le arti. Nuove prospettive della ricerca / Thomas Mann und die Künste. Neue Perspektiven der Forschung. Hrsg. von Reinhard Mehring u. Francesco Rossi. Rom: Istituto Italiano di Studi Germanici 2014, S. 351-363.

Marx, Friedhelm: "Nach Venedig"! Morbide Stadtbilder in Thomas Manns Der Tod in Venedig (1912) und Arthur Schnitzler Casanovas Heimfahrt (1918). In: Auf schwankendem Grund. Dekadenz und Tod im Venedig der Moderne. Hrsg. von Sabine Meine, Günter Blamberger, Björn Moll u. Klaus Bergdolt. Paderborn: Wilhelm Fink GmbH & Co. Verlags-KG 2014. S. 169-182.

Schöll, Julia: „Eine ethische Erfüllung meines Lebens“. Thomas Manns Joseph und seine Brüder als moderner Migrationsroman. In: Literatur im Exil. Hg. von der Ortsvereinigung Hamburg der Goethe-Gesellschaft in Weimar e.V., Dößel 2013, S. 32-57§

Schöll, Julia: Nichts, was Männer können. Installation und Demontage des „großen Mannes“ in Thomas Manns Essays. In: Alexander Honold und Niels Werber (Hg.): Deconstructing Thomas Mann, Heidelberg 2012, S. 105-119.

Marx, Friedhelm: Welttheater. Eine religiös-ästhetische Deutungsfigur in Thomas Manns Joseph-Romanen. In: Zwischen Himmel und Hölle. Thomas Mann und die Religion. Hrsg. von Thomas Sprecher. Frankfurt/Main: Vittorio Klostermann 2012 [= Thomas Mann Studien, Bd. 44], S. 85-98.

Marx, Friedhelm: „Bürgerliche Phantastik“? Thomas Manns Novelle Mario und der Zauberer. In: Thomas Mann Jahrbuch 24 (2011), S. 133.142.

Marx, Friedhelm: Kino im Roman der Weimarer Republik. Über Thomas Manns Zauberberg und Alfred Döblins Berlin Alexanderplatz. In: Literatur intermedial. Paradigmenbildung zwischen 1918 und 1968. Hrsg. von Wolf Gerhard Schmidt u. Thorsten Valk. Berlin/New York: Walter de Gruyter 2009 [= Spectrum Literaturwissenschaft/Spectrum Literature 19], S. 139-151.

Marx, Friedhelm: „Lauter Professoren und Docenten“. Thomas Manns Verhältnis zur Literaturwissenschaft. In: Die Erfindung des Schriftstellers Thomas Mann. Hrsg. von Michael Ansel, Hans-Edwin Friedrich u. Gerhard Lauer. Berlin, New York: De Gruyter 2009, S. 85-96.

Marx, Friedhelm: „Durchleuchtung der Probleme“. Film und Photographie in Thomas Manns Zauberberg. In: Thomas Mann Jahrbuch 22 (2009), S. 71-81.

Marx, Friedhelm: Inzest. Grenze und Grenzüberschreitung bei Ulrike Draesner und Thomas Mann. In: Familien, Geschlechter, Macht. Beziehungen im Werk Ulrike Draesners. Hrsg. von Stephanie Catani und Friedhelm Marx. Göttingen: Wallstein 2008 [= Poiesis. Standpunkte zur Gegenwartsliteratur, Bd. 2], S. 61-73.

Marx, Friedhelm: Vergangenes und Gegenwärtiges. Monika Manns Eintragungen in das öffentliche Familienalbum. In: Auf den Schultern des Anderen. Festschrift für Helmut Koopmann zum 75. Geburtstag. Hrsg. von Andrea Bartl u. Antonie Magen. Paderborn: mentis Verlag 2008, S. 229-236.

Marx, Friedhelm: Thomas Mann und kein Ende. Thomas-Mann-Rezeption in der Gegenwartsliteratur: Wolfgang Hilbig und Robert Menasse. In: Vom Nachruhm. Beiträge zur Lübecker Festwoche 2005 aus Anlass des 50. Todesjahres von Thomas Mann. Hrsg. von Ruprecht Wimmer und Hans Wißkirchen. Frankfurt/Main: Vittorio Klostermann 2007 [= Thomas Mann Studien, Bd. 34], S. 113-129.

Marx, Friedhelm: Die Familie bei Tisch. Thomas Manns Buddenbrooks. In: Buddenbrooks, Houwelandt & Co. Zur Psychopathologie der Familie am Beispiel des Werks von Thomas Mann und John von Düffel. Hrsg. von Rüdiger Sareika. Iserlohn 2007, S. 39-57.

Schöll, Julia: Zwischen den Welten. Zur Geschichte einer exilierten Familie in Thomas Manns Roman Joseph und seine Brüder. In: Rüdiger Sareika (Hg.): Buddenbrooks, Houwelandt & Co. Zur Psychopathologie der Familie am Beispiel des Werks von Thomas Mann und John von Düffel, Iserlohn 2007, S. 94-113.

Schöll, Julia: Von nutzloser Schönheit. Thomas Manns Joseph. In: Fama, 23. Jg. (Mai 2007), S. 16.

Marx, Friedhelm: Der Heilige Stefan? Thomas Mann und Stefan George. In: George-Jahrbuch 6 (2006/2007), S. 80-99.

Schöll, Julia: Bilaterale Gespräche. Zum Briefwechsel zwischen Agnes E. Meyer und Thomas Mann. In: Vom Verkehr mit Dichtern und Gespenstern. Figuren der Autorschaft in der Briefkultur. Hgg. von Jochen Strobel, Heidelberg: Carl Winter 2006, S. 297-321.

Schöll, Julia: „Verkleidet also war ich in jedem Fall“. Zur Identitätskonstruktion in Joseph und seine Brüder und Felix Krull. In: Thomas-Mann-Jahrbuch, Bd. 18 (2005), S. 9-29.

Schöll, Julia: Politische Distanz. Zur Schopenhauer-Rezeption Thomas Manns in den Jahren der Emigration. In: Schopenhauer-Jahrbuch, Bd. 85 (2004), S. 109-130

Marx, Friedhelm: Literatur und Erlösung. Kunst und Kunstreligion im Frühwerk Thomas Manns. In: „Man erzählt Geschichten, formt die Wahrheit“. Thomas Mann – Deutscher, Europäer, Weltbürger. Hrsg. von Michael Braun und Birgit Lermen. Frankfurt/Main 2003, S. 241-255.

Marx, Friedhelm: Abenteuer des Geistes. Philosophie und Philosophen im Zauberberg. In: „Der Zauberberg“ – Die Welt der Wissenschaften in Thomas Manns Roman. Hrsg. von Hans Wißkirchen und Dietrich von Engelhardt. Stuttgart 2003, S. 137-148.

Schöll, Julia: Goethe im Exil. Zur Dekonstruktion nationaler Mythen in Thomas Manns Lotte in Weimar. In: Thomas-Mann-Jahrbuch, Bd. 16 (2003), S. 141-158.

Schöll, Julia: Geschlecht und Politik in Thomas Manns Roman Lotte in Weimar. In: Gender – Exil – Schreiben. Hrsg. von Julia Schöll, Würzburg: Königshausen & Neumann 2002, S. 165-183.

Marx, Friedhelm: Transfigurations of Christ in Thomas Mann. In: Religion & Literature 33.2 (2001), S. 23-36.

Schöll, Julia: Penthesilea und Mut-em-enet. Tod und Eros bei Heinrich von Kleist und Thomas Mann. In: Buchpersonen, Büchermenschen. Hg. von Gudrun Schury und Martin Götze unter Mitarbeit von Julia Schöll, Nicole Schumacher und Rolf-Bernhard Essig, Würzburg: Königshausen & Neumann 2001, S. 167-186.

Marx, Friedhelm: Künstler, Propheten, Heilige. Thomas Mann und die Kunstreligion der Jahrhundertwende. In: Thomas Mann Jahrbuch 11 (1998), S. 51-60.

Marx, Friedhelm: „Die Menschwerdung des Göttlichen“. Thomas Manns Goethe-Bild in Lotte in Weimar. In: Thomas Mann Jahrbuch 10 (1997), S. 113-132.

Marx, Friedhelm: Mynheer Peeperkorns mythologisches Rollenspiel. Zur Integration des Mythos in Thomas Manns Zauberberg. In: Wirkendes Wort 42 (1992), S. 67-75.

Marx, Friedhelm: Thomas Mann und Nietzsche. Eine Auseinandersetzung in Königliche Hoheit. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 62 (1988), S. 326-341.

Lexikonbeiträge:

Marx, Friedhelm: Thomas Mann. In: Religion in Geschichte und Gegenwart. Vierte, völlig neubearbeitete Auflage. Hrsg. von Hans Dieter Betz, Don Browning, Bernd Janowski u. Eberhard Jüngel. Bd. 5. Tübingen 2001.

Rezensionen:

Marx, Friedhelm: Rüdiger Görner. Thomas Mann. Der Zauber des Letzten. Zürich 2005. In: Arbitrium. Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Literaturwissenschaft 3 (2008), S. 362-364.

Schöll, Julia: Thomas Mann, Mythos und Moderne (zu Wolfram Ette: Freiheit zum Ursprung. Mythos und Mythoskritik in Thomas Manns Josephs-Tetralogie). In: IASL online, Januar 2003.

Schöll, Julia: Bücher zum Film. Heinrich Breloers und Horst Königsteins Dokumentationen ihrer TV-Serie zur Familie Mann. In: literaturkritik.de, Nr. 2 (Februar 2002), 4. Jahrgang. In: Deutsche Bücher. Forum für Literatur, 32. Jg., Heft 3 (2002), S. 233-237.

Schöll, Julia: Thomas Mann auf zweihundert Seiten. Zu Edo Reents Kurzbiographie im Claassen Verlag. In: literaturkritik.de, Nr. 2 (Februar 2002), 4. Jahrgang. In: Deutsche Bücher. Forum für Literatur, 32. Jg., Heft 3 (2002), S. 237-240.

Schöll, Julia: Verschattete Nähe. Eine Tagung zu den Geschwistern Erika und Klaus Mann. In: Frankfurter Rundschau (27. Februar 2002), Feuilleton, S. 18.

Schöll, Julia: Bild-Netze und Zeit-Welten um 1900. Thomas Manns Buddenbrooks im europäischen Kontext. In: Lübeckische Blätter (8. Dezember 2001), 166. Jg., Heft 20, S. 313-317.

Schöll, Julia: Dekonstruktionen. Zu Yahya Elsaghes Studie über Thomas Mann und das „Deutsche“. In: literaturkritik.de, Nr. 10 (Oktober 2000), 2. Jahrgang.

Marx, Friedhelm: Anna Ruchat. Thomas Manns Roman-Projekt über Friedrich den Großen im Spiegel der Notizen. Edition und Interpretation. Bonn 1989. In: Wirkendes Wort 40 (1990). S. 487f.