Neuerscheinungen 2015

Kolloquium 2015 : Beiträge Bamberger Nachwuchswissenschaftlerinnen / hg. von Iris Hermann, Brigitte Eierle, Ute Franz

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Forschende Frauen in Bamberg ; 8)
978-3-86309-387-7

Preis: 15,00 €

Dieses Buch begleitet das gleichnamige Forschungskolloquium der Frauenbeauftragten der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Im Sommersemester 2008 ins Leben gerufen, bietet es seitdem jungen Wissenschaftlerinnen Gelegenheit, ihre Forschungsprojekte in der Universität unter Beteiligung der Öffentlichkeit vorzustellen und Vortragspraxis zu sammeln, sich zu vernetzen und die Vorträge zu publizieren. An der Otto-Friedrich-Universität Bamberg gedeiht eine bunte Forschungslandschaft. Nachwuchswissenschaftlerinnen zeigen als forschende Frauen in den vielfältigsten Bereichen Engagement, Tatkraft und Profil. Im vorliegenden Band 8 der Buchreihe präsentieren wir fünf spannende und informative Vorträge, deren thematische Bandbreite größer nicht sein könnte. Die Geisteswissenschaftlerin Katharina Scheffner untersucht die Kultur der Deutsch-Chilenen im Süden des lateinamerikanischen Landes im Hinblick auf das Selbstverständnis der verschiedenen Auswanderungsgenerationen. Dr. Johanna Blokker widmet ihr Habilitationsprojekt der Analyse amerikanischer Politik und Architektur im Deutschland der Nachkriegszeit und zeigt deren vielfältige Verknüpfung auf. Der Frage nach einer systembedingten Altersarmut in der Gesetzlichen Rentenversicherung geht Isabelle Thomas nach. Einen erhellenden Blick auf den filmisch inszenierten RAF-Terrorismus nach 2000 wirft Corina Erk in ihrem Beitrag. Notburga Karl lässt uns an einem Experiment teilhaben, dass die Künstlerin als „mimetisches Angleichen“ im Rahmen ihres Dissertationsprojektes durchgeführt hat.

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Concepts of Authorship in Pre-Modern Arabic Texts / Lale Behzadi, Jaakko Hämeen-Anttila (eds.)

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Orientstudien ; 7)
978-3-86309-383-9

Preis: 21,50 €

The objective of the contributions presented in this volume is the investigation of authorship in pre-modern Arabic texts. From several angles and different perspectives it has been asked how the author in his various facets and aspects, and as a principle of organization and guidance, can be traced and understood. The author can be perceived as a historical individual, a singular genius, or a gifted anthologist; he can claim authority or pass it on to others. The author can be invisible, applying textual strategies for steering the reader’s perception and interpretation, trying to leave the reader oblivious to his authorial interference. Although authors can be proud to present their knowledge and their opinions, they can also be reluctant to show themselves and can even disclaim their responsibility, depending on the issue at hand. The contributions gathered in this volume provide a fresh view on the multilayered nature of authorial functions and open up new perspectives on our understanding of the rich and diverse pre-modern Arabic culture and literature.

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Das Motiv der Einsamkeit in den 'Jonas-Romanen' von Thomas Glavinic / Lisa Krämer

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Studien zu Literatur, Kultur und Medien ; 16)
978-3-86309-375-4

Preis: 16,00 €

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Motiv der Einsamkeit in den Romanen "Die Arbeit der Nacht", "Das Leben der Wünsche" und "Das größere Wunder" des österreichischen Schriftstellers Thomas Glavinic. Nach dem Entwurf einer interdisziplinären Arbeitsdefinition von Einsamkeit, werden die 'Jonas-Romane' entsprechend ausgewählter Aspekte analysiert. Ziel ist es, neben der Veranschaulichung des Einsamkeitsmotivs in den einzelnen Romanen, eine Verbindung der drei Romane durch die Thematik 'Einsamkeit' herzustellen und zu untersuchen.

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WeltkulturerbeN : Formen, Funktionen und Objekte kulturellen Erinnerns im und an das Mittelalter ; Vorträge der Ringvorlesung des Zentrums für Mittelalterstudien der Otto-Friedrich-Universität Bamberg im Sommersemester 2013 / hg. von Andrea Schindler und Andrea Stieldorf

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger interdisziplinäre Mittelalterstudien / Vorträge und Vorlesungen ; 6)
978-3-86309-385-3

Preis: 23,00 €

20 Jahre Weltkulturerbe Bamberg – das war 2013 für das Zentrum für Mittelalterstudien der Universität Bamberg Anlass, nach der Bedeutung der Programme ‚Weltkulturerbe‘ und ‚Weltdokumentenerbe‘ und generell nach Ursachen und Wirksamkeiten von ‚kulturellem Erben‘, von der Tradierung und Wertschätzung lange vergangener, vor allem mittelalterlicher, oder auch rezenter Kultur(en) bzw. kultureller Artefakte und Praktiken zu fragen. In Beiträgen unter anderem über Kaiser Friedrich I. Barbarossa, mittelalterliche und frühneuzeitliche Karten, spätmittelalterliche Handschriften der Bamberger Staatsbibliothek, das Lübecker Gründungsviertel oder eine persische Stiftungsurkunde wird untersucht, welche Objekte und Formen der Erinnerung für unser kulturelles Gedächtnis von besonderer Bedeutung sind.

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Der König als Krieger : Zum Verhältnis von Königtum und Krieg im Mittelalter ; Beiträge der Tagung des Zentrums für Mittelalterstudien der Otto-Friedrich-Universität Bamberg (13. – 15. März 2013) / hg. von Martin Clauss, Andrea Stieldorf und Tobias Weller

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger interdisziplinäre Mittelalterstudien / Vorträge und Vorlesungen ; 5)
978-3-86309-356-3

Preis: 20,00 €

Der König als Krieger – Zum Verhältnis von Königtum und Krieg im Mittelalter Kriegshandlungen waren in der mittelalterlichen Gesellschaft allgegenwärtig und oftmals eng mit dem Königtum verknüpft. Nahezu alle Könige des Mittelalters haben während ihrer Regierungszeit militärische Aktionen durchgeführt. Dabei agierten sie als Kriegsherren, militärische Anführer und immer wieder auch als aktive Kämpfer. Diese Rollen werden in den Quellen oft genug betont, etwa durch den gängigen Topos einer mitreißenden Rede unmittelbar vor der Schlacht. Gleichzeitig waren sich die Zeitgenossen jedoch der Bedeutung der persönlichen Unversehrtheit des Monarchen vollauf bewusst, womit ein Spannungsmoment zwischen der Herrschertugend der Tapferkeit (fortitudo) und der Raison des Königsamtes gegeben war. Der Sammelband analysiert anhand von verschiedenen historischen Beispielen, welche Bedeutung die Kriegsteilnahme für das mittelalterliche Herrschaftsverständnis hatte, wann, wie und in welchem Kontext die Rolle des Königs als Feldherr oder Kämpfer besonders hervorgehoben, wann sie unterdrückt oder kritisiert wurde.

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Giovanni Boccaccio : Italienisch-deutscher Kulturtransfer von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart / Hg. von Ingrid Bennewitz unter Mitwirkung von Laura Auteri und Michael Dallapiazza

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger interdisziplinäre Mittelalterstudien ; 9)
978-3-86309-379-2

Preis: 19,50 €

Italien und Deutschland – kaum zwei andere Kulturen in Europa sind so stark miteinander verbunden wie diese beiden, sei es geschichtlich oder kulturell. Am wirkmächtigsten war sicherlich die Übernahme des Gedankenguts der italienischen Renaissance, in deren Folge Wissen aus gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Bereichen den Weg nach Deutschland fand, darunter auch die Kenntnis von Giovanni Boccaccios Werken, die sich auf deutschsprachige Kontexte auswirkten. Der vorliegende Tagungsband versammelt die Beiträge zur gleichnamigen Tagung „Giovanni Boccaccio. Italienisch-deutscher Kulturtransfer von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart“ (Bamberg, 21. bis 23. November 2013), die sich mit vielfältigen Aspekten der Boccaccio-Rezeption auseinandersetzen.

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Die Architektur des Psychischen : Eine begrifflich-konzeptuelle Grundlegung der Psychologie und ihres Gegenstandes / von Mike Lüdmann

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Schriften aus der Fakultät Humanwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 20)
978-3-86309-304-4

Preis: 28,50 €

Das zentrale Ziel dieser Arbeit ist die Bereitstellung eines begrifflich-konzeptuellen Fundaments der Psychologie in Form der Formulierung eines allgemeinen Modells einer Architektur des Psychischen. Es ist die Klärung einer längst überfälligen Frage, die Frage nach einer eindeutigen Bestimmung des Gegenstandes der Psychologie und seiner Einordnung in das (Gesamt-)System wissenschaftlicher Größen. Ihre Betrachtung ist nunmehr dringend notwendig geworden, da im Zuge der zunehmenden Erhebung biologischer Parameter zu psychologischen Konzepten die lange Zeit (vermeintlich) gewahrte „Neutralität“ bei der Interpretation der Beziehung zwischen diesen Daten nicht mehr aufrecht erhalten werden kann. Auf der Basis der Teil-Ganzes-Beziehung in Form von Mechanismen unterschiedlicher Hierarchieebenen wird ein allgemeines Modell zur Einpassung von Daten unterschiedlichster Komplexitätsstufen etabliert. Dabei wird sich zeigen, dass das Psychische eine höherstufige Ebene in der natürlichen Organisation eines (menschlichen) Organismus bildet, zugleich aber dennoch mit seinen physischen Grundlagen eine voneinander unablösbare Einheit darstellt. Man könnte auch sagen, dass nach Maßgabe psychischer Eigenschaften aus dem diffusen Geflecht neuronaler Strukturen überhaupt erst funktionale Einheiten gebildet werden. Der Geist ist gewissermaßen das strukturbildende oder formende Prinzip auf allen Ebenen der natürlichen Organisation des Gehirns. Nicht nur trotz, sondern gerade aufgrund der Koextensivität bzw. Identität natürlicher Organisationsebenen handelt es sich beim Psychischen sowohl um ein reales als auch ein kausal wirksames Phänomen. Obgleich jede mentale Eigenschaft neben der psychischen Struktur, wie sie von der Psychologie beschrieben wird, eine Vielzahl (mikro-)struktureller Konfigurationen aufweist (u.a. auf der neuronalen Ebene) und viele Aspekte psychischer Phänomene daher mit Rückgriff auf diese Mikroebenen von z.B. der Neurobiologie erklärt werden können, gibt es weder einen ontologischen noch einen explanatorischen Vorrang der Mikroebenen. Die Annahme eines solchen Primats ist lediglich das Produkt einer kognitiven Verzerrung, einer fehlgeleiteten Interpretation wissenschaftlicher Erklärungsmuster bzw. des Prozesses der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung. Auch wenn sich das Psychische in das Gesamtsystem der Entitäten und Prozesse, wie sie von den Naturwissenschaften untersucht werden, einordnen lässt, und eine gewisse Reduktion psychischer Theorien und Konzepte auf solche der Biologie potentiell möglich sein mag, ist hierdurch keine Gefährdung des wissenschaftlichen Status‘ der Psychologie begründet. Ohne das begrifflich-konzeptuelle Gerüst der Psychologie bleibt auch die methodisch ausgefeilteste Neurowissenschaft der Zukunft bei der Erforschung mentaler Phänomene gänzlich blind.

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Im Netz der Kontrolle : Gilles Deleuze’ Kontrollgesellschaft im Blick der Governmentality Studies / Alexander Daniel Balzer

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Beiträge zur Soziologie ; 15)
978-3-86309-362-4

Nur als Online-Publikation erschienen

Der seit Mitte der 80er Jahre aufsteigende Neoliberalismus, die Ökonomisierung des Sozialen und zunehmende Globalisierung des Kapitals stellen im Anschluss an Michel Foucault Merkmale einer neoliberalen Gouvernementalität dar. Gilles Deleuze sah diesen Prozess als einen Wandel in eine Kontrollgesellschaft, den er in einem Essay kurz skizziert und beschrieben hat. Seine Skizzierung wurde im Forschungsdiskurs bisher kaum weiter aufgegriffen. Ziel der Arbeit ist es, dieses Konzept der Kontrollgesellschaft auszuformulieren, es in Beziehung zu den Gouvernmentality Studies zu setzen und im Anschluss auf ihre Mittel und Ziele zu analysieren. Dies geschieht mittels eines Theorienvergleichs und durch die Anwendung des Konzeptes auf zwei Gouvernementalitätsstudien zum unternehmerischen Selbst (Ulrich Bröckling) und der neuen Kriminologie (Susanne Krasmann). Dabei kann sowohl bei den Mitteln, als auch bei den Zielen eine Übereinstimmung der Logik und der Signaturen der Kontrollgesellschaft und der Gouvernementalität festgestellt werden. Bei der Anwendung auf die Studien zeigt sich, dass die gewählten Beispiele einen Raum zwischen Inklusion und Exklusion aufspannen und einen Wandel in eine Kontrollgesellschaft nachzeichnen.

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„Die Männer der Ordnung und des festen Befehls“ : Die Figur des Lehrers in Heinrich Manns "Professor Unrat" und Jurek Beckers "Schlaflose Tage" / Felicia Geuder-Hanslik

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Studien zu Literatur, Kultur und Medien ; 15)
978-3-86309-371-6

Preis: 15,50 €

Der Lehrerstand ist gegenwärtig, ungeachtet seines öffentlichen Ansehens, ein erfolgversprechendes Thema in Literatur und Film: In besonderem Maße erscheinen Lehrerfiguren geeignet, aktuelle Missstände und Konflikte aufzuzeigen. So ist das dichterische Interesse für das Sujet auch kein neues Phänomen – insbesondere in der wechselvollen Geschichte des 20. Jahrhunderts ist wiederholt eine verstärkte Produktion von Werken über Schule und ihre Akteure zu verzeichnen. Plausibel wird diese Beobachtung, berücksichtigt man den besonderen beruflichen Auftrag des Lehrers: Als offizieller Repräsentant des jeweils herrschenden Systems bekommt er gesellschaftliche Wandlungsprozesse unmittelbar zu spüren und ist gezwungen, in einem konstanten Spannungsfeld zwischen Anspruch und Möglichkeit zu agieren. Den poetischen Mitteln der Literatur ist es vorbehalten, eine solch zerrissene Figur zur Darstellung einer widersprüchlichen Wirklichkeit heranzuziehen. Zwei exemplarische literarische Analysen aus unterschiedlichen Phasen des letzten Jahrhunderts gehen dieser These nach: Die Lehrer in Heinrich Manns Professor Unrat sowie Jurek Beckers Schlaflose Tage stehen als Sinnbilder für gesellschaftliche Umbrüche, die sich in der Identitätsproblematik und im anschließenden Ausbruch der Protagonisten bereits ankündigen.

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Correspondência / Hugo Schuchardt ; José Leite de Vasconcellos. Ed. de Ivo Castro e Enrique Rodrigues-Moura

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Editionen ; 16)
978-3-86309-381-5

Preis: 24,50 €

Em 1882, Hugo Schuchardt escreveu ao jovem José Leite de Vasconcelos pedindo informações sobre o dialeto mirandês, descoberto recentemente pelo investigador português. Começaram então a trocar opiniões e perguntas sobre crioulos e o português ultramarino, sobre questões etnográficas, etimologias avulsas, algo de romanceiro e inclusive antiguidades ibéricas. Os dois linguistas mantiveram correspondência até 1926, pouco antes do falecimento de Schuchardt em Graz. Ao todo, conservam-se em Lisboa 61 cartas enviadas por Schuchardt e, em Graz, 49 por Leite de Vasconcelos. Esta edição transcreve, organiza cronologicamente e anota a totalidade dessa relação epistolar. Além disso, contextualiza as relações de ambos com outros eruditos da época, entre os que se contam Francisco Adolfo Coelho, Jules Cornu, Adolfo Mussafia, Dona Carolina Michaëlis de Vasconcelos ou Aniceto Gonçalves Viana, contribuindo para o conhecimento de um período determinante na formação do pensamento linguístico europeu.

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Entwicklung von Modellen generischer Managementprozesse für die Gestaltung und Lenkung prozessorientierter Unternehmen / von Li Xiang

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Schriften aus der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 21)
978-3-86309-338-9

Preis: 23,00 €

Ein funktionsspezialisiertes Großunternehmen kann aufgrund seiner starren Struktur und Organisationsträgheit oft nicht schnell und flexibel reagieren. Deshalb sollte ein solches Unternehmen auf Prozessorientierung umgestellt werden, um an das dynamische und komplexe wirtschaftliche Umfeld von heute angepasst zu werden. Für diese Transformation sind Managementprozesse essenziell, welche die Gestaltung und Lenkung prozessorientierter Unternehmen übernehmen und den Kern der Unternehmensführung bilden. In der vorliegenden Arbeit werden diese Managementprozesse untersucht. Ziel ist es dabei, die Transformation eines Großunternehmens hin zur Prozessorientierung mittels generischer Managementprozesse zu unterstützen. Hierfür werden gemäß der SOM-Methodik zwei Referenzmodelle generischer Managementprozesse entwickelt: zum einen das Referenzmodell für die Gestaltung und Lenkung eines operativen Geschäftsprozesses (GPM-RM), zum anderen das Referenzmodell für die Gestaltung und Lenkung der Gesamtleistungserstellung prozessorientierter Unternehmen (RM der Makro-Geschäftsprozess-Führung). Die generischen Managementprozesse bieten den Ansatzpunkt für die Erstellung konkreter Managementprozesse von prozessorientierten Unternehmen und können so zur Transformation in Richtung Prozessorientierung beitragen. Neben dem Beitrag für die Praxis besteht die wissenschaftliche Relevanz dieser Arbeit darin, dass zwei Forschungslücken geschlossen werden können: Einerseits dienen die generischen Managementprozesse der Aufgabensystematisierung im Geschäftsprozessmanagement, andererseits bilden sie den Ausgangspunkt für die systematische Überleitung vom Geschäftsprozessmanagement zu einer prozessorientierten Zielorganisationsstruktur.

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Propädeutik für Studierende der Kommunikationswissenschaft / hrsg. von Gabriele Mehling

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Beiträge zur Kommunikationswissenschaft ; 4)
978-3-86309-369-3

Preis: 18,00 €

Die Propädeutik führt die Studierenden in das Studium der Kommunikationswissenschaft ein. Im ersten Teil befasst sie sich mit dem Wissenschaftsbegriff im allgemeinen sowie mit der Kommunikationswissenschaft, ihrer Geschichte und ihrem spezifischen Forschungsinteresse. Im zweiten Teil unterweist sie die Studierenden in die wichtigsten wissenschaftlichen Arbeitstechniken und Hilfsmittel: von der Unterscheidung wissenschaftlicher Textarten und ihrer Recherche über das Bibliografieren und Zitieren, den Aufbau und die typografische Gestaltung schriftlicher Arbeiten bis hin zum Referat. Checklisten, Aufgaben und Lösungen unterstützen dabei den Lernprozess.

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Heinrich Graf von Einsiedel : Eine Einzelfallstudie zum Nationalkomitee „Freies Deutschland“ / von Ferdinand Krings

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Historische Studien ; 14)
978-3-86309-373-0

Preis: 18,50 €

Im Sommer 1943 gründeten deutsche Soldaten und Offiziere der Wehrmacht in sowjetischer Kriegsgefangenschaft gemeinsam mit deutschen Exilkommunisten das Nationalkomitee „Freies Deutschland“ (1943-1945). Auf Initiative Stalins und mit Unterstützung sowjetischer Stellen rief die Gruppe um den Schriftsteller Erich Weinert und General Walther von Seydlitz die noch kämpfende Wehrmacht zum Sturz Hitlers und zur Beendigung des Krieges auf. Ein Mitbegründer und Vizepräsident des Komitees war der junge Fliegerleutnant und Urenkel Bismarcks Heinrich Graf von Einsiedel (1921-2007). Die vorliegende biografische Studie verankert die wechselvolle und kurvenreiche politische Entwicklung Einsiedels, besonders sein Engagement im Nationalkomitee „Freies Deutschland“ in die Historiographie zum Widerstand gegen das Hitler-Regime. Nach dem Krieg galt Einsiedel Vielen als Verräter. 1950 brachte er seine Memoiren „Tagebuch der Versuchung“ heraus und rief damit den Unmut einiger seiner Landsleute hervor. Als er sich 1994 für die sächsische PDS als Kandidat für die anstehende Bundestagswahl aufstellen ließ erlebte er abermals Anfeindungen, aber auch stillschweigende Zustimmung. Bezugnehmend auf die Betonung der jüngeren Forschung der Formen- und Motivpluralität des Widerstands und durch die Einbeziehung neuer Quellen aus Moskauer Archiven und dem Privatbesitz Einsiedels entsteht ein politisches Portrait eines exemplarischen Einzelfalls.

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Entwicklung mathematischer Fähigkeiten von Kindern im Grundschulalter :  Tagungsband des AK Grundschule in der GDM 2015 / hg. von Anna Susanne Steinweg

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Mathematikdidaktik Grundschule ; 5)
978-3-86309-367-9

Preis: 15,00 €

In dem vorliegenden Tagungsband sind die Beiträge aller Vortragenden der Herbsttagung des Arbeitskreises Grundschule in der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik (GDM) in Tabarz vom 06. bis 08. November 2015 zum Thema „Entwicklung mathematischer Fähigkeiten von Kindern im Grundschulalter“ dokumentiert. Nach wie vor liegt ein Schwerpunkt der Arbeit des Arbeitskreises Grundschule in der Förderung des Austausches und der Zusammenarbeit aller am Mathematikunterricht in der Grundschule in Praxis, Theorie und Forschung unmittelbar oder mittelbar Beteiligter. Durch die jährliche Herbsttagung wird dies traditionell zur gelebten Praxis. Das diesjährige Thema wurde im Rahmen von vier Hauptvorträgen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und im Plenum diskutiert. Außerdem waren auch in diesem Jahr wieder Arbeitsgruppen zu den Bereichen Arithmetik, Geometrie, Sachrechnen und Daten, Zufall & Wahrscheinlichkeit, Kommunikation & Kooperation, Vorschulische Bildung und Lernen, Lehren & Forschen mit digitalen Medien aktiv und man befasste sich intensiv mit aktuellen Forschungs- und Praxisfragen. Mit der Jahrestagung 2015 blickt der Arbeitskreis Grundschule auf eine Veranstaltung zurück, die geprägt war durch den lebendigen und konstruktiven Austausch zu mathematikdidaktischen Fragestellungen. Dies steht im Zeichen einer inzwischen 24jährigen Tradition.

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Slavic Alphabet Tables : An Album (1538-1824) / von Sebastian Kempgen.

2., expanded ed.

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Beiträge zur Linguistik ; 10)
978-3-86309-377-8

Preis: 23,50 €

In this volume, we are publishing three centuries of Cyrillic and Glagolitic alphabet tables from Western sources. The illustrations presented here have been enhanced, cleaned up and digitally restored. Most of them have never been published in such a high quality before. The second edition has been expanded to feature even more material.

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HRABAL und der Mann am Fenster / Bernhard Setzwein. Hrsg., komm., erl. u. mit Materialien vers. von Hans-Peter u. Kirsta Viola Ecker

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Texte für Bühne und Film ; 3)
978-3-86309-365-5

Preis: 18,50 €

Der dritte Band der Reihe „Bamberger Texte für Bühne und Film“ (BTBF) präsentiert eine kommentierte und mit Materialien versehene Edition von Bernhard Setzweins Theaterstück HRABAL und der Mann am Fenster (UA 2015, Theater Regensburg). Dieses Projekt dokumentiert das Interesse der hiesigen Germanistik an dramatischer Literatur und der Kooperation mit Theatern sowie ihre Bereitschaft, dramatische Literatur medienübergreifend zu verstehen. Setzweins Hrabal-Stück geht über eine bloße Hommage an einen der großen Erzähler der tschechischen Literatur weit hinaus. Seine tragikomische Handlung reflektiert das – trotz konkreter historischer Situierung – zeitlose Schicksal eines Menschen, dessen Leben vom Lauf der Weltgeschichte zunächst völlig entwertet, dann aber durch eine ironische Wendung unter umgekehrten Vorzeichen wieder mit Sinn ausgestattet wird: Aus dem Spitzel eines Überwachungsstaats, der mit akribischer Pedanterie und ambivalenten Gefühlen über Jahre hinweg einen Menschen ausgespäht hat, wird nach dem politischen Umsturz von 1989 der ideale Museumsführer für eine Hrabal-Gedenkstätte im Zeichen touristischer Vermarktung; denn er allein weiß noch Zuverlässiges und Interessantes vom Leben und Werk des inzwischen rehabilitierten Schriftstellers zu berichten. Eine weitere wichtige Dimension des Stückes besteht in seinem poetologischen Diskurs über ästhetische Prinzipien und Techniken der modernen Kunst. Nicht zuletzt deshalb drucken wir im Materialienteil die bislang noch nicht publi-zierte Bamberger Poetikvorlesung des Verfassers ab.

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Enterprise Resource Planning Systeme im kaufmännischen Unterricht / von Clemens Frötschl

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Schriften aus der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 20)
978-3-86309-363-1

Preis: 20,00 €

In einer Zeit, in der Enterprise Resource Planning Systeme einerseits in nahezu allen Industrie- und Handelsbetrieben genutzt werden und auf der anderen Seite von kaufmännischen Auszubildenden anwendbares Wissen über betriebliche Abläufe und Zusammenhänge gefordert wird, kann Lernenden im schulischen Umfeld durch den Einsatz von integrierter Unternehmenssoftware eine realitätsnahe Lernumgebung verfügbar gemacht werden, die aktuelle Anforderungen an kaufmännische Sachbearbeiter aufgreift und im Unterricht erfahrbar macht. Der Unterrichtseinsatz von ERP-Systemen ist aber an diverse Bedingungen geknüpft, die Lehrpersonal und Lernende vor besondere Herausforderungen stellen. Die vorliegende Arbeit versucht einen Beitrag zur Einführung ERP-Systemen in den kaufmännischen Unterricht an Berufsschulen zu leisten. Dabei werden die angesprochenen Bedingungen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und bei der anschließenden Gestaltung eines prototypischen Unterrichtsarrangements zur Einführung in die Arbeit mit integrierter Unternehmenssoftware berücksichtigt. Das Unterrichtsarrangement wird nach mehreren Praxisläufen empirisch untersucht, um seine Eignung, einen einfachen Einstieg in die Arbeit mit integrierter Unternehmenssoftware zu ermöglichen, zu überprüfen.

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Einführung in die Didaktik der romanischen Sprachen und Literaturen / von Christine Michler

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Schriften aus der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 22)
978-3-86309-354-9

Preis: 17,00 €

Die „Einführung in die Didaktik der romanischen Sprachen und Literaturen’“ unterstützt mit einem zusammenfassenden Überblick fachdidaktisch relevanter wissenschaftlicher Themen und mit Anregungen für die Umsetzung im Unterricht die Studierenden des Französischen, Spanischen oder Italienischen bei der Vor- und Nachbereitung der während des Studiums und in der späteren Unterrichtspraxis notwendigen didaktischen Inhalte. Inhaltlich reicht die ‚Einführung’ von der historischen Perspektive des Fachs, die den Hintergrund für gegenwärtige Entwicklungen liefert, bis zum aktuellen Stand fremdsprachendidaktischer Forschung. Im Detail werden besprochen: Die Begriffe ‚Didaktik’ und ‚Methodik’, die Verortung der Didaktik der romanischen Sprachen im universitären Fächerkanon, ihre Aufgaben und Schwerpunkte sowie ihre Anbindung an wesentliche Bezugswissenschaften, die Geschichte des Unterrichts der romanischen (Schul-)Sprachen in Deutschland, die Methodengeschichte, Sozialformen, Rahmenbedingungen des Unterrichts, Funktion von Medien, Spracherwerbs- und Sprachlerntheorien, die Rolle der individuellen Lernervariablen, Möglichkeiten der Binnendifferenzierung, Aspekte der Mehrsprachigkeitsdidaktik. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die zentralen Handlungsfelder des aktuellen, der kommunikativen interkulturellen Kompetenz verpflichteten Unterrichts der romanischen Sprachen: Kompetenz- und Aufgabenorientierung, funktionale kommunikative Kompetenzen, landeskundliche, inter- bzw. transkulturelle Themen, Literaturdidaktik, Methodenkompetenz, Leistungserhebungen. Die Vorstellung des Berufsfelds ‚Lehrkraft für romanische (Schul-)Sprachen‘, ein Glossar zu fachdidaktischen Begriffen und eine Bibliographie beschließen die ‚Einführung‘. Mit der Beschreibung dieser didaktischen Themenbereiche zeigt die ‚Einführung’ den zukünftigen Lehrkräften Wege, wie sie den unterschiedlichen Unterrichtsvoraussetzungen und –bedingungen kompetent begegnen und den Unterricht zielgerichtet so durchführen können, dass die Schüler sprachliche Handlungskompetenz erlangen und zu erfolgreicher interkultureller Kommunikation fähig sind.

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http://opus4.kobv.de/opus4-bamberg/frontdoor/index/index/docId/44529

 

Knowledge-Based Decision Making in Complex Environments : Methodological Aspects of Proactive Airport Security Management / von Mara Gwen Cole

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Schriften aus der Fakultät Humanwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 21)
978-3-86309-332-7

Preis: 16,00 €

An airport is the gateway which facilitates access to air transport. As a reaction to very diverse attacks on the air transport system during the last decades a broad range of security measures has been introduced to mitigate possible threats. The challenge to provide a trouble free experience for the passenger and, at the same time, to oper-ate more efficiently calls for a proactive approach. This requires the definition of future requirements that allow an adaptation of the security system. When dealing with uncertainty that future-oriented decisions inevitably display, it is important to gain as much knowledge as possible about a system’s general structure. The approach described in this paper systematically documents elements and relationships of the airport security system. It consists of threat scenario elements as well as security measures. The development of a software tool, the so-called Scenario Builder, is described and its application for the identification of possible future threats ex-plained. The presented approach offers intuitive access to the underlying structure of the airport security system. It provides decision makers with a possibility to interact with the system and anticipate effects of threat development, thereby enabling robust, future-oriented decisions.

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Geschichten sehen, Bilder hören - Bildprogramme im Mittelalter : Akten der Tagung Bamberg 2013 / hg. von Andrea Schindler u. Evelyn Meyer

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger interdisziplinäre Mittelalterstudien ; 8)
978-3-86309-330-3

Preis: 19,50 €

Literarische Stoffe werden im Mittelalter, einer von Visualität geprägten Kultur, nicht in erster Linie über das Medium der Schrift verbreitet, sondern über die Performanz und über bildliche Darstellungen. Dadurch entstehen jeweils durchaus unterschiedliche Geschichten, etwa durch den Vortrag oder aber die Umsetzung von einzelnen Szenen durch einen Maler. Darüber hinaus können die Stoffe eine spezifische Bedeutung erhalten, wenn sie in bildlichen Darstellungen zur Repräsentation und als Statussymbol dienen. Im vorliegenden Tagungsband sind Beiträge verschiedener mediävistischer Disziplinen versammelt, die das Verhältnis von Wort und Bild und dessen Wirkung und Rezeption theoretisch beleuchten und anhand von europäischen und außereuropäischen Texten und deren bildlicher Darstellung untersuchen.

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http://opus4.kobv.de/opus4-bamberg/frontdoor/index/index/docId/26601

 

Eine Glockengussanlage vom Gelände der Elisabethkirche in Marburg : Untersuchungen zur mittelalterlichen Glockengießertechnik / Alissa Theiß

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Forschungen des Instituts für Archäologie, Denkmalkunde und Kunstgeschichte ; 1)
978-3-86309-154-5

Preis: 23,50 €

Bereits in den 1970er Jahren wurde in unmittelbarer Nähe der Elisabethkirche in Marburg (Lahn) eine Glockengussanlage aus dem späten Mittelalter ausgegraben. Die sehr gut erhaltene Anlage konnte damals nicht ausgewertet werden und wird im vorliegenden Band nun umfassend vorgestellt. Das Zusammenspiel der Disziplinen Glockenkunde, mittelalterliche Geschichte und Kunstgeschichte ermöglichte, Aussagen zu treffen, die weit über die Erkenntnisse der rein archäologischen Analysen hinausgehen. So konnte nachgewiesen werden, dass die in der Gussanlage hergestellte Glocke noch heute in der Elisabethkirche läutet. Es handelt sich dabei um die spätmittelalterliche Elisabethglocke. Dies ist als besonderer Glücksfall für die Forschung zu werten, da nur in den seltensten Fällen sowohl die Glocke wie auch die dazugehörende Gussanlage erhalten geblieben sind. Den Untersuchungen kommt dadurch eine überregionale Bedeutung zu. Die Forschungsergebnisse lassen sich sehr gut mit den schriftlichen Überlieferungen zum Guss der berühmten Erfurter Gloriosa parallelisieren, dort fehlen allerdings die archäologischen Zeugnisse. Im Vergleich mit anderen archäologisch untersuchten Gussanlagen in Europa kommt dem Marburger Ensemble aus Glocke samt zugehöriger Gussgrube dadurch eine besondere Stellung im kulturellen Erbe des Mittelalters zu.

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Galicisches Spanisch, spanisches Galicisch oder eine neue Sprache? : "Castrapo", "chapurrado" und die Frage einer Mischsprachenentstehung in Galicien / von Angelika Schubert

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Beiträge zur Linguistik ; 11)
978-3-86309-326-6

Preis: 24,50 €

Aus der sprachlichen Koexistenz des Galicischen und Kastilischen ist in der spanischen Region Galicien eine spanisch-galicisch gemischte Rede hervorgegangen, die seit dem 18. Jahrhundert belegt ist. Mit dieser gemischten Rede sind zwei Bezeichnungen eng verbunden: "castrapo" und "chapurrado". Aufgrund der jahrhundertelangen Existenz der gemischten Rede sowie aufgrund der Existenz von Sprachbezeichnungen ist zu fragen, ob die gemischte Rede in Galicien als galicischgeprägtes Spanisch, als spanischgeprägtes Galicisch oder schon als neue Sprache zu klassifizieren ist. Dieser Frage wird anhand von innersprachlichen und außersprachlichen Aspekten nachgegangen: Innersprachlich liegt der Fokus auf der Morphologie der gemischten Rede. Außersprachlich wird im Gebrauch der Sprachbezeichnungen "castrapo" und "chapurrado" nach Anzeichen für eine Mischsprachenentstehung in der Wahrnehmung der Sprecher geforscht. Es zeigt sich, dass aktuell weder sprachlich-strukturell noch im Bewusstsein der Sprecher hinreichende Hinweise für eine eigenständige Mischsprache identifiziert werden können. Die Bezeichnungen werden stattdessen sowohl für galicischgeprägtes Spanisch als auch für spanischgeprägtes Galicisch gebraucht. Die geleistete diachrone Sicht auf die Verwendungsweisen von "castrapo" und "chapurrado" belegt jedoch erstmals anhand von Sprecheraussagen den Bedeutungswandel, der die aktuelle Bedeutungsvielfalt der Bezeichnungen erklärt. Besondere Beachtung verdienen auch die umfangreichen Transkriptionen der Korpora im Anhang, die umfassendes Material für weitere Untersuchungen der Sprachkontaktsituation Galiciens zur Verfügung stellen.

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Slavic Alphabet Tables : Volume 2 (1527-1956) / von Sebastian Kempgen

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Beiträge zur Linguistik ; 12)
978-3-86309-360-0

Preis: 29,00 €

The second album on "Slavic Alphabet tables" presents more than 60 additional sources: grammars and primers from Slavic countries (mainly Russia and Bulgaria, to a lesser degree Serbia), manuals on Old Church Slavonic, and several Western sources. It complements the first volume which was devoted to typographical works of Western origin.

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Code-Switching im algerischen und tunesischen Rap : Eine vergleichende Analyse von Lotfi Double Kanons „Klemi“ und Baltis „L'album avant l'albombe“ / von Felix Wiedemann

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Orientstudien ; 6)
978-3-86309-346-4

Preis: 19,00 €

Mit Beginn des sogenannten “Arabischen Frühlings” vergrößerte sich die arabische Rap-Szene als eine musikalische Protestform und wurde auch international stärker wahrgenommen. Das täuscht darüber hinweg, dass diese Kunstform schon seit längerem existiert und eigene sprachliche Besonderheiten herausgebildet hat. Eine der bedeutendsten ist Code-Switching in maghrebinischem Rap; also das Verwenden mehrerer Sprachen innerhalb eines Lieds und das Wechseln zwischen diesen Sprachen. Exemplarisch werden hier je ein Album des Tunesiers Balti und des Algeriers Lotfi Double Kanon hinsichtlich dieses Phänomens untersucht. Zuerst wird das in der Linguistik zur Analyse von Code-Switching in Gesprächssituationen verwendete Matrix Language Frame Model von Carol Myers-Scotton auf Rap-Texte angewendet. Anschließend wird erörtert, welche Funktion Sprachwechsel haben, die sich durch dieses Modell nicht erklären lassen. Es wird sichtbar, dass Code-Switching den betrachteten Künstlern auf unterschiedliche Art zum Aufbau einer facettenreichen Identität als maghrebinischer Rapper dient.

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“Like some damned Juggernaut” : The proto-filmic monstrosity of late Victorian literary figures / Johannes Weber

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Studien zu Literatur, Kultur und Medien ; 14)
978-3-86309-348-8

Preis: 25,00 €

The eponymous heroes of "Strange Case of Dr Jekyll and Mr Hyde", "The Picture of Dorian Gray" and "Dracula" are known to most through the medium of film. These novels were adapted early on in the history of the medium and have been revisited by film makers countless times. This book asks why they had such a lasting resonance in film. It claims that the monsters featured in these novels, which were written at the advent of cinematography, differ from previous Gothic leads: Jekyll/Hyde, Dorian Gray and Dracula were born from a sense of unease with the photographic image at a time when it began to move. They embody fears triggered by new ways of representing – and thus thinking about – the human body. Their exhibitions of deviant corporeality and its effect on others anticipate the representation of the human body in film as well as an audience’s reception of a film. Through its numerous case studies, this monograph is able to show that film history can be told as a history of the representation of the human body. It features discussions of films as diverse as "Der Januskopf", "Nosferatu", "Vampyr", "Le Testament du Docteur Cordelier", "Altered States", "Dorian Gray im Spiegel der Boulevardpresse" and "Bram Stoker’s Dracula".

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Herausforderung Inklusion : Schule - Unterricht - Profession / hg. von Rita Braches-Chyrek, Carina Fischer, Cosimo Mangione, Anke Penczek u. Sibylle Rahm

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Forum Erziehungswissenschaft und Bildungspraxis ; 5)
978-3-86309-322-8

Preis: 19,50 €

Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen sowie das dazu gehörende Fakultativprotokoll zum Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen trat am 26.03.2009 ohne Einschränkung als innerstaatliches deutsches Recht in Kraft. Sich mit diesen vielschichtigen Themenkomplexen auseinanderzusetzen war das Ziel der Tagung „Herausforderung Inklusion: Schule – Unterricht – Profession“, die am 27. und 28. März 2014 an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg stattfand und sowohl betroffene Eltern, als auch Praktikerinnen und Praktiker und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Diskussion einlud. Der vorliegende Band geht auf diese Tagung zurück und möchte die vielfältigen Facetten der theoretischen, konzeptuellen und didaktisch-methodischen Zugänge im Kontext der derzeit geführten Debatten und Argumentationsmuster um ein inklusives Bildungswesen abbilden und neue Perspektiven für Forschung, Disziplin und Profession anregen. Demzufolge liegt der Fokus der Beiträge zum einen auf der Auseinandersetzung mit theoretischen Zugängen zur Inklusion sowie der Diskussion von nationalen und internationalen empirischen Erkenntnissen aus Studien der Inklusionsforschung, zum anderen auf der Präsentation von inklusiven Konzepten einer Schulentwicklung, (fach)didaktisch-methodischen Überlegungen und Modellprojekten aus der Praxis.

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Krisen, Prozesse, Potenziale : Beiträge zum 4. Studentischen Soziologiekongress, 04.-06.10.2013 in Bamberg /  hrsg. von Simon Scholz und Julian Dütsch

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Studentische Schriften zu den Sozialwissenschaften ; 1)
978-3-86309-350-1

Preis: 22,00 €

Dieser Sammelband beinhaltet ausgewählte Beiträge des 4. Studentischen Soziologiekongresses mit dem Titel „Krisen, Prozesse, Potenziale“, der vom 3. – 6. Oktober 2013 in Bamberg stattfand und vom Arbeitskreis Soziologie e.V. organisiert wurde. Er schließt damit ein weiteres Kapitel einer bis heute erfolgreichen studentischen Initiative, welche seit ihrer Gründung kontinuierlich wächst und damit Studierenden eine solide Plattform bietet, selbst aktiv zu werden. Der Studentische Soziologiekongress findet alle zwei Jahre, im Wechsel mit dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, statt. Er ist ein Ort des über den Tellerrand Hinausschauens und des wissenschaftlichen Austausches zwischen Studierenden. Das Thema „Krisen, Prozesse, Potenziale“ bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, dass sowohl Altes, Aktuelles als auch Zukünftiges in allen seinen Formen abgebildet werden konnte. Der Sammelband gliedert sich in vier Bereiche. Begonnen wird mit theoretischen Arbeiten und Arbeiten, die zu einem Umdenken in der Wissenschaft anregen sollen. Danach wird sich mit Problemen auseinandergesetzt, mit denen wir in unserem täglichen Leben in einer modernen Welt konfrontiert werden. Der dritte Block beschäftigt sich mit der globalisierten Welt und deren Auswirkung auf die demokratische Gemeinschaft, wohingegen sich im letzten Teil ganz allgemein mit der Arbeit und dem Beruf beschäftigt wird. Die enge Zusammenarbeit zwischen TeilnehmerInnen und Organisation setze sich auch während der Erstellung des Tagungsbandes fort. So wurden sämtliche Einreichungen dieses Werks in einem studentischen Peer-Review-Verfahren geprüft und zuletzt alle fertigen Manuskripte durch das Organisationsteam, AutorInnen und TeilnehmerInnen des Kongresses gegenseitig lektoriert und abschließend durch einen wissenschaftlichen Beirat freigegeben.

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Sprachmeister : Sozial- und Kulturgeschichte eines prekären Berufsstands / hrsg. von Mark Häberlein

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Schriften der Matthias-Kramer-Gesellschaft zur Erforschung der Geschichte des Fremdsprachenerwerbs und der Mehrsprachigkeit ; 1)
978-3-86309-358-7

Preis: 18,00 €

Vor der Institutionalisierung des fremdsprachlichen Unterrichts an öffentlichen Schulen im ausgehenden 18. und 19. Jahrhundert waren die Rechtsstellung und die materiellen Lebensumstände von Fremdsprachenlehrern oft prekär. Obwohl in den höheren gesellschaftlichen Ständen – im Adel, dem Patriziat, der Kaufmannschaft, dem Offiziersstand und der höheren Beamtenschaft – eine starke Nachfrage nach Kenntnissen lebender Fremdsprachen bestand, fehlten der Vermittlung dieser Kenntnisse zentrale Merkmale eines ehrbaren Gewerbes. Es gab keine geregelte Ausbildung, keine verbindlichen Eintrittsqualifikationen in den Berufsstand und nur vereinzelte korporative Zusammenschlüsse. Entsprechend vielfältig war die Gruppe der Lehrenden: Sie umfasste Glaubensflüchtlinge, abgedankte Soldaten, ehemalige Kleriker, verarmte Adelige, arbeitslose Mediziner und Juristen sowie Handwerker, die sich auf der Wanderschaft Sprachkenntnisse angeeignet hatten. Viele Sprachmeisterkarrieren sind durch hohe geographische Mobilität und biographische Brüche – Glaubenswechsel, Flucht und Vertreibung, berufliche Sackgassen, Delinquenz, Verschuldung, gescheiterte Ehen – geprägt; nur einer Minderheit gelang die dauerhafte Integration in den städtischen Bürgerverband. Auf der anderen Seite boten Fürstenhöfe und Universitäten Sprachmeistern neue Karrierechancen. Zumindest einigen dieser im höfischen und akademischen Milieu tätigen Fremdsprachenlehrer sowie einzelnen besonders beliebten und angesehenen Sprachmeistern in großen Städten gelang es, den prekären Lebensumständen zu entkommen, in welchen die meisten ihrer Kollegen und Kolleginnen stecken blieben. Der vorliegende Sammelband untersucht die Sozial- und Kulturgeschichte dieses heterogenen Berufsstandes in mehreren europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Polen, Ungarn, Lettland) und geht auch auf die Lehrtätigkeit von Frauen und Angehörigen religiöser Minderheiten in der Frühen Neuzeit ein.

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Mobility in a Globalised World 2014 /  Eric Sucky, Jan Werner, Reinhard Kolke, Niels Biethahn (Hg.)

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Logistik & Supply Chain Management ; 12)
978-3-86309-344-0

Preis: 18,00 €

The term mobility has different meanings in the following science disciplines. In economics, mobility is the ability of an individual or a group to improve their economic status in relation to income and wealth within their lifetime or between generations. In information systems and computer science, mobility is used for the concept of mobile computing, in which a computer is transported by a person during normal use. Logistics creates by the design of logistics networks the infrastructure for the mobility of people and goods. Electric mobility is one of today’s solutions from engineering perspective to reduce the need of energy resources and environmental impact. Moreover, for urban planning, mobility is the crunch question about how to optimise the different needs for mobility and how to link different transportation systems. In this publication we collected the ideas of practitioners, researchers, and government officials regarding the different modes of mobility in a globalised world, focusing on both domestic and international issues.

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Offering the Gospel ADAPANON : An interpretation and application of 1 Corinthians 9:18 / Johannes M. Wessels. Ed. and provided with a foreword by Joachim Kügler

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bible in Africa Studies ; 19)
978-3-86309-340-2

Preis: 20,00 €

This volume deals with the financing of missions and missionaries which has been a headache for the church for ages. Many approaches to funding the proclamation of the gospel have often been very pragmatic, without a solid biblical foundation. In this book Paul’s claim to offer the gospel adapanon, or free of charge, is thoroughly discussed, and posed as a biblical approach to presenting the good news to the nations. This work does not only provide an in-depth look into the Scriptural basis for tentmaking, but also studies the social and historical background to the practise in the First Century Mediterranean, and in Twenty-First Century Botswana. Information on the author: Dr Johannes Wessels is a Post-Doctoral fellow at the North-West University, Mahikeng Campus (South Africa), and has been involved in missions since his years as a student at the same institution. Johannes has been a pastor in various contexts in South-Africa and Botswana for more than two decades, and is also involved in the management of Natanjá Christian School in Ottosdal, South Africa.

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Kontrastive Analyse zu phraseologischen Somatismen im Deutschen und Italienischen / von Stephanie Kahl

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Schriften aus der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 21)
978-3-86309-336-5

Preis: 21,00 €

Im Teil I dieser Untersuchung wird in das Thema der Phraseologie eingeführt. Die folgenden Abschnitte beschäftigen sich mit dieser Teildisziplin aus den verschiedenen Perspektiven der Germanistik und Italianistik und geben einen Überblick über den bisherigen Forschungsstand. Im Kapitel III stehen die Phraseologismen als sprachliche Erscheinung im Mittelpunkt: Es schließt sich ein kurzer Exkurs an (Kapitel V), der die Phraseologismen aus psycholinguistischer Sicht betrachtet. Gegenstand des Kapitels VI sind die Somatismen, der Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit. Den Abschluss von Teil II bildet das Kapitel VII, das sich mit verschiedenen Äquivalenzmodellen und den falschen Freunden beschäftigt. Der Teil III ist auf die Analyse der vorliegenden Belege ausgerichtet. Dafür werden auf die Vorgehensweise, auf sprachtypologische Differenzen zwischen dem Deutschen und Italienischen und auf die Grundlage der Klassifizierung der Äquivalenztypen eingegangen. Anschließend stelle ich die ersten Ergebnisse meiner Untersuchung vor (Kapitel IX). Die Phraseologismen werden in Hinblick auf die Körperteile, auf Fachbegriffe und auf umgangssprachliche Bezeichnungen für Körperteile untersucht. Auch auf Euphemismen für bestimmte Körperteile wird eingegangen. Im Zusammenhang mit den Körperteilen steht die oft postulierte These, dass Phraseologismen vorrangig Gefühle nominieren. Diese These wird im Kapitel X überprüft. Der Gegenstand des letzten Kapitels ist die Auswertung der Äquivalenzbeziehungen zwischen deutschen und italienischen Phraseologismen.

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INTERACT 2015 Adjunct Proceedings : 15th IFIP TC.13 International Conference on Human-Computer Interaction 14-18 September 2015, Bamberg, Germany / Christoph Beckmann, Tom Gross (eds.)

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Schriften aus der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 22)
978-3-86309-352-5

Preis: 28,50 €

INTERACT is among the world’s top conferences in Human-Computer Interaction. Starting with the first INTERACT conference in 1990, this conference series has been organised under the aegis of the Technical Committee 13 on Human-Computer Interaction of the UNESCO International Federation for Information Processing (IFIP). This committee aims at developing the science and technology of the interaction between humans and computing devices. The 15th IFIP TC.13 International Conference on Human-Computer Interaction - INTERACT 2015 took place from 14 to 18 September 2015 in Bamberg, Germany. The theme of INTERACT 2015 was "Connection.Tradition.Innovation". This volume presents the Adjunct Proceedings - it contains the position papers for the students of the Doctoral Consortium as well as the position papers of the participants of the various workshops.

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Deutschsprachige Literatur und Theater seit 1945 in den Metropolen Seoul, Tokio und Berlin : Studien zur urbanen Kulturentwicklung unter komparatistischen und rezeptionsgeschichtlichen Perspektiven / Iris Hermann, Soichiro Itoda, Ralf Schnell u. Hi-Young Song (Hg.)

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Studien zu Literatur, Kultur und Medien ; 13)
978-3-86309-342-6

Preis: 20,00 €

Im Mittelpunkt der Studien stand die Frage nach der spezifischen Funktion der Literatur, insbesondere des Theaters, für die Entwicklung einer urbanen Kultur nach 1945. Die beteiligten Beiträge konzentrieren sich dabei auf die Aufnahme des dramatischen Werks deutschsprachiger Autoren (Bertolt Brecht, Heiner Müller, Peter Handke, Botho Strauß) in Berlin, Tokio und Seoul. Einen ergänzenden Untersuchungsaspekt bildet die Rezeption der japanischen Autorin Yoko Tawada und des koreanischen Dramaturgen und Regisseurs Kim Min-Gi in Deutschland.
Die Konstellation der Metropolen Berlin-Tokio-Seoul unter kultur-komparatistischen und rezeptionsgeschichtlichen Gesichtspunkten bietet eine nicht nur reizvolle, sondern auch innovative Fragestellung, insbesondere im Hinblick auf Aspekte der urbanen Kulturentwicklung seit 1945. Das Ende des Zweiten Weltkriegs brachte für die Hauptstädte Deutschlands, Japans und Koreas gleichermaßen das Erfordernis einer radikalen Neuorientierung mit sich, die den gesamten kulturellen Bereich einbeziehen sollte. Dem Theater – und zwar der neu entstehenden Dramatik und ihren bedeutenden Autoren ebenso wie den beste-henden und den neu zu errichtenden Bühnen – kommt hierbei eine kulturpolitisch wie kulturgeschichtlich einzigartige Bedeutung zu.

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Wealth as a Distinct Dimension of Social Inequality / Nora Skopek

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Beiträge zur Soziologie ; 14)
978-3-86309-334-1

Preis: 17,50 €

The main research objective of my thesis is to contribute to a broader understanding of social inequality by going beyond inequalities solely derived from the labor market and find theoretical arguments as well as empirical evidence for the establishment of wealth as a distinct dimension of social stratification and, more importantly, of social inequality. With social stratification, I am referring to a society’s ranking of categories of individuals into a hierarchy of social positions. Social stratification becomes social inequality if access to these positions is unequal and if these positions are systematically related to advantageous or disadvantageous conditions of acting and living. In the course of my thesis, I will show that both these conditions apply to wealth: first, access is unequal and second, being of higher (lower) wealth is related to advantageous (disadvantageous) conditions of living. My thesis consists of five empirical studies that are knotted together by the common conception of wealth as a distinct dimension of social inequality. In order to find empirical support for this argument, in each study, I will approach the topic of wealth, or wealth inequality, from different perspectives. All studies represent theory-driven empirical analysis and are designed as international comparative studies.

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Moral Realism and Political Decisions : Practical Rationality in Contemporary Public Contexts / ed. by Gabriele De Anna and Riccardo Martinelli

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Schriften aus der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 20)
978-3-86309-294-8

Preis: 21,50 €

The challenge of realism is one of the common features of current philosophical debates, across different cultural traditions, and in many areas of investigation (epistemology, metaphysics, ethics, aesthetics, theory of action, etc.). The implications of realism for political philosophy and political practice, though, are just starting to become an object of systematic discussions. Such implications, however, are significant, since the area of politics is contiguous with that of ethics and action, for example. This volume intends to contribute to debates on the relevance of realism – especially moral realism – for politics. The essays included in the collection address a number of related issues, ranging from foundational problems of realism in ethics, action theory and politics, to questions about pragmatics, to difficulties in political theory, and to political hindrances related to economics and legal theory. The common focus of all essays is the relevance of realism for a conception of practical rationality in political contexts.

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Stiftungen, Fürsorge und Kreditwesen im frühneuzeitlichen Bamberg / hrsg. von Mark Häberlein und Michaela Schmölz-Häberlein

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Historische Studien ; 13)
978-3-86309-312-9

Preis: 17,50 €

Der vorliegende Band präsentiert neue Forschungen zur Sozialgeschichte der Stadt Bamberg in der Frühen Neuzeit, insbesondere zu Fürsorgeeinrichtungen, karitativen Stiftungen und dem städtischen Kreditmarkt. Auf der Basis von Rechnungen und weiteren archivalischen Quellen untersuchen die Beiträge Strukturen und Entwicklungen eines Siechenhauses für chronisch Kranke, einer Almosenstiftung, einer fürstbischöflichen Stiftung für arme Bürgerkinder sowie der ältesten jüdischen Stiftungen Bambergs. Eine Studie zum Kreditwesen im 18. Jahrhundert erhellt zudem die sozialen Funktionen der Kreditvergabe sowie das Beziehungsnetz der Einwohner eines Bamberger Stadtviertels.

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Räumliche Differenzierung und lokale Entwicklung : Divergente Transformationspfade am Beispiel serbischer Kommunen / Andreas Winkler

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Geographische Schriften ; 28)
978-3-86309-318-1

Preis: 23,50 €

Die Länder Südosteuropas sind von enormen regionalen Ungleichheiten geprägt. Diese sozioökonomischen Polarisierungen können sowohl auf globale Zusammenhänge und eine sich weiter ausdifferenzierende Wirtschaft als auch auf langanhaltende Folgen der jeweiligen postsozialistischen Transformationen zurückgeführt werden. Besonders zu bewerten sind jene Prozesse in Serbien. Hier bestanden zum einen durch den jugoslawischen „Marktsozialismus“ gute Ausgangsvoraussetzungen für Reformen; zum anderen wurde das Land durch die ein Jahrzehnt andauernde Isolation und Desintegration wirtschaftlich und gesellschaftlich weit zurückgeworfen. Die Diskrepanz zwischen einer unterbrochenen bzw. verzögerten Transformation einerseits und den Erfordernissen globaler Integration andererseits spiegelt sich in den räumlichen Disparitäten des krisengebeutelten Landes wider. Detaillierte Analysen zu einzelnen Gemeinden offenbaren dabei einen belastbaren Blick auf die gesamte Bandbreite divergenter Entwicklungspfade innerhalb dieses Kontextes. Insbesondere auf der lokalen Ebene lassen sich die strukturellen und institutionellen Ursachen der räumlichen Ausdifferenzierung und damit des Niedergangs der einen oder des Aufschwungs der anderen Kommune unmittelbar identifizieren. Weit zurückreichende Pfadabhängigkeiten sowie eine Folge von Reorganisationen und Rekombinationen können lokale Investitionsmöglichkeiten schaffen oder verhindern, während verfestigte industrielle Strukturen oft zu lokalen Krisen führen, jedoch auch alternative Formen des lokalen Wirtschaftens hervorbringen können.

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Welterbestädte Südosteuropas im Spannungsfeld von Cultural Governance und lokaler Zivilgesellschaft : Untersucht am Beispiel Gjirokastra (Albanien) / Matthias Bickert

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Geographische Schriften ; 27)
978-3-86309-300-6

Preis: 21,00 €

Die Liste des UNESCO-Welterbes ist zweifellos eine globale Erfolgsgeschichte. Sie hat die Themen des Kultur- und Naturerbeschutzes von einem sukzessive angestaubten Image der Denkmalpflege in ein allgemein positiv rezipiertes Bild übertragen. Hinter dieser Außenwahrnehmung hat die intrinsische Organisation des Welterberegimes jedoch mit Problemen zu kämpfen, die sowohl innerhalb der lokal-nationalen Ebene des Mehrebenensystems als auch zwischen den global-national-lokalen Skalen des Welterberegimes bestehen. Mit Hilfe modernisierungstheoretischer Überlegungen lassen sich dabei die großräumigen Prozesse einer fortschreitenden Entwicklung im südosteuropäischen Rahmen einordnen, die dann auf kleinmaßstäblicher Ebene am Beispiel von Albanien beziehungsweise von Gjirokastra betrachtet werden. Die Mehrebenen-Governanztheorie eignet sich dazu, das Welterberegime auf globaler, nationaler und lokaler Ebene erfassen zu können. Die Funktionsdefizite des Welterberegimes stehen in Verbindung mit gesellschaftlichen Herausforderungen, wie den Ansprüchen und Handlungen der lokalen Zivilgesellschaft. Diese Umstände können daher nicht in einem global gültigen Umfeld geltend gemacht, sondern müssen im Zusammenhang mit regionalen Besonderheiten gesehen werden. Im Falle Südosteuropas sind dies besondere Merkmale einer phasenhaften postsozialistischen Systemtransformation, welche eine effizientere Umsetzung der Welterbeidee verhindert haben. Daraus ergibt sich die Frage, welche spezifischen Prozesse innerhalb der Kulturgovernanz und der lokalen Zivilgesellschaft den Welterbeschutz beeinträchtigen und wie deren Wirkungszusammenhänge sind. Nur wenn diese Problemfelder bekannt sind, können entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, die im komplexen Räderwerk des Welterberegimes an den richtigen Stellschrauben ansetzen. Es hat sich dabei herausgestellt, dass der Übertrag allgemeiner und standardisierter Konzepte der Welterbegovernanz bisher ohne regionale Anpassungen an den südosteuropäischen Transformationskontext nur wenig Wirkung zeigt. Einzelne Akteure sind im Kontext institutioneller Machtstrukturen aufgrund ihrer Herrschafts- und Handlungskulturen, vor allem – aber nicht nur – auf den national-lokalen Ebenen des Welterberegimes, für die Prozesse vor Ort ausschlaggebend. Die vorherrschenden Formen der Elitenkonstellation sowie der politischen Streitkultur sind häufig defektiv und führen zu Spannungen zwischen der Kulturgovernanz und der lokalen Zivilgesellschaft sowie innerhalb der Kulturgovernanz. Mit dem Beginn der Transformation entstand vor allem im Bereich der Kontrollfunktion eine allgemeine Schwäche staatlicher Institutionen. Dies zeigt sich besonders auf finanzieller Ebene, wie etwa bei einer fehlenden Bereitstellung staatlicher Zuwendungen. In Bezug auf die Kulturgovernanz führt dies im postsozialistisch-südosteuropäischen Kontext zu einer doppelten Absenz denkmalpflegerischer Praxis. Dennoch entstand mit dem Beginn der Transformation eine Vielzahl neuer staatlicher Einrichtungen auf nationaler und lokaler Ebene. Dadurch entwickelte sich im Bereich der Kulturgovernanz aufgrund redundanter und sich blockierender Zuständigkeiten ein Institutionsstau. Die Funktionalität dieser Institutionen wurde zusätzlich durch Elitenkämpfe, Korruption und Nepotismus geschwächt. Gleichzeitig bestehen deutliche Bruchstrukturen zwischen den staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren der Kulturgovernanz. Im Rahmen des spezifischen Transformationsfortschritts bleiben auch Organisation und Interessenvertretung der lokalen Zivilgesellschaft innerhalb des Welterberegimes niedrig, während räumliche Mobilität und Modernisierungsanspruch der postsozialistischen Zivilgesellschaft umso höher sind. Die Undurchsichtigkeit der institutionellen Organisation der Kulturgovernanz und ihre medial geführten Dispute bestärken wiederum die Zivilgesellschaft in ihrer Passivität und dem „öffentlichen Misstrauen“. Es folgte der Rückzug in private Strukturen. Der gleichzeitige Wegfall der Kombination aus finanzieller Hilfestellung und Zwang leitete angesichts des aufgestauten Modernisierungsdrucks im Wohnbestand eine explosionsartige, privat gesteuerte Anpassung der gebauten Infrastruktur an aktuellere Lebenswelten ein. Der dem Staat so wichtige Denkmalbestand spielt bis heute in den Köpfen der Individuen dabei keine oder nur eine vernachlässigbare Rolle. Beides drückt sich in einer rasanten und tiefgreifenden Transformation der gebauten Umwelt aus, ohne dass größtenteils auf juristische Rahmenbedingungen Rücksicht genommen wird. Darüber hinaus bestehen aufgrund von Privatisierung und bisweilen ungeklärten Eigentumsverhältnissen weitere problembehaftete Besonderheiten der postsozialistischen Transformation. Gerade diese Umstände bleiben der globalen Ebene des Welterberegimes aber weitestgehend fremd. Es muss daher zukünftig damit gerechnet werden, dass die global gültigen Umsetzungsstrategien und Einschreibekriterien der UNESCO in Südosteuropa anhand regionaler und lokaler Besonderheiten zu scheitern drohen.

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http://opus4.kobv.de/opus4-bamberg/frontdoor/index/index/docId/25932

 

Slavic Alphabet Tables : An Album (1538-1824) / von Sebastian Kempgen

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Beiträge zur Linguistik ; 10)
978-3-86309-324-2

Preis: 21,00 €

In this volume, we are publishing three centuries of Cyrillic and Glagolitic alphabet tables from Western sources. The illustrations presented here have been enhanced, cleaned up and digitally restored. Most of them have never been published in such a high quality before.

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http://opus4.kobv.de/opus4-bamberg/frontdoor/index/index/docId/26537

 

Model and Proof Theory of Constructive ALC : Constructive Description Logics / von Stephan M. Scheele

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Schriften aus der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 20)
978-3-86309-320-4

Preis: 22,00 €

Description logics (DLs) represent a widely studied logical formalism with a significant impact in the field of knowledge representation and the Semantic Web. However, they are equipped with a classical descriptive semantics that is characterised by a platonic notion of truth, being insufficiently expressive to deal with evolving and incomplete information, as from data streams or ongoing processes. Such partially determined and incomplete knowledge can be expressed by relying on a constructive semantics. This thesis investigates the model and proof theory of a constructive variant of the basic description logic ALC, called cALC. The semantic dimension of constructive DLs is investigated by replacing the classical binary truth interpretation of ALC with a constructive notion of truth. This semantic characterisation is crucial to represent applications with partial information adequately, and to achieve both consistency under abstraction as well as robustness under refinement, and on the other hand is compatible with the Curry-Howard isomorphism in order to form the cornerstone for a DL-based type theory. The proof theory of cALC is investigated by giving a sound and complete Hilbert-style axiomatisation, a Gentzen-style sequent calculus and a labelled tableau calculus showing finite model property and decidability. Moreover, cALC can be strengthened towards normal intuitionistic modal logics and classical ALC in terms of sound and complete extensions and hereby forms a starting point for the systematic investigation of a constructive correspondence theory.

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Das Erbe der Anderen : Denkmalpflegerisches Handeln im Zeichen der Globalisierung / Gerhard Vinken (Hg.)

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Forschungen des Instituts für Archäologie, Denkmalkunde und Kunstgeschichte ; 2)
978-3-86309-314-3

Preis: 20,00 €

Im Begriff des Kulturerbes verschiebt sich der Fokus der Denkmalpflege von einer fachwissenschaftlichen zu einer ethischen und gesellschaftlichen Aufgabe, und damit zu einer Auseinandersetzung um kulturelle Identität. Denn Erbe ist immer Ergebnis konkurrierender Deutungen, die mit vielfältigen Prozessen der Aneignung, Transformation und Zerstörung verbunden sind. Lokale wie globale Deutungsansprüche können gleichermaßen widersprüchlich wie vorläufig sein; auch geteiltes Erbe (shared heritage) ist nicht für Jeden und Jede (und jederzeit) das Gleiche. Wer bestimmt, was (wie?) erinnert, was (wie?) rekonstruiert, erhalten oder eben vergessen werden darf? Wie gehen wir als Wissenschaftler mit den oft konfliktträchtigen Ansprüchen der jeweiligen Gesellschaften um, ihr Erbe zu bestimmen? Ein multinationales Autorenteam geht an markanten Beispielen der Frage nach, was Denkmalpflege im Zeichen zunehmender Globalisierung heißen kann. Die thematisch breit gefächerten Beiträge umfassen das Kulturerbe des Alten Ägyptens und des Osmanischen Reichs ebenso wie iranische und US-amerikanische Denkmalpolitiken, "wanderndes" Erbe oder aktuelle Deutungskonflikte in Tunesien, Brasilien und Deutschland.

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Warum immer Tourismus? Isomorphe Strategien in der Regionalentwicklung / Holger Lehmeier

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Geographische Schriften ; 26)
978-3-86309-306-8

Preis: 21,50 €

Tourismus gilt als große Hoffnung für strukturschwache Regionen und ist daher in vielen Fällen ein wichtiger Teil von Strategien zu ihrer Entwicklung. Auch und insbesondere in projektbasierten Initiativen zur endogenen Regionalentwicklung, die ihre Entwicklungsstrategien unter Einbeziehung verschiedener Akteure aus der Region erstellen, nehmen touristische Projekte eine Schlüsselposition ein. Am Beispiel regionaler Entwicklungsstrategien in insgesamt 84 Regionen in Bayern, die über die Programme Regionalmanagement und LEADER gefördert wurden, hinterfragt die vorliegende Studie die Gründe für das starke Gewicht des Themas Tourismus in der endogenen Regionalentwicklung. Dazu findet der Ansatz der institutionellen Isomorphie nach DIMAGGIO und POWELL (1983) Anwendung und wird auf die Kongruenz der vielen regionalen Entwicklungsstrategien und die nahezu überall feststellbare Beliebtheit touristischer Projekte übertragen. Mithilfe qualitativ-empirischer Methodik, die unter anderen 24 intensive, leitfadengestütze Interviews beinhaltet, konnten insgesamt vier übergeordnete Dimensionen isomorpher Strategieentwicklungen herausgearbeitet werden. Erstens ist die bedeutende Funktion spezialisierter und professionell agierender Akteure sowohl bei der Erstellung von Entwicklungs- und Handlungskonzepten als auch in der operativen Umsetzung regionaler Entwicklungsprozesse zu beachten. Durch ähnliche Ausbildungshintergründe, formelle wie auch informelle Vernetzung und kontinuierlichen Informationsaustausch entsteht ein diffuses Informationsrauschen (‚Buzz‘) und schließlich eine durch gemeinsame Werte und Einschätzungen geprägte ‚Community of Practice‘. Zu den darin geteilten Normen gehört die Überzeugung, dass Tourismus ein sinnvolles und geeignetes Themenfeld in der Regionalentwicklung ist. Zweitens hängt die Wahl touristischer Themen von äußeren Einflüssen ab. Übergeordnete Instanzen, wie die Förderprogramme selbst und die mit Mittelausschüttung und Erfolgskontrolle befassten Ministerien, greifen zwar nicht in direkter Form in die Entscheidungsprozesse ein. In indirekter Form führen aber im Feld präsente und von außen überwachte Normen guter Regionalentwicklung (Querschnittsorientierung, Vernetzungsgedanke) zur verstärkten Aufnahme touristischer Projekte. Schwierigkeiten, stark querschnittsbezogene und wenig auf Wettbewerb ausgerichtete Tourismusprojekte durch alternative Programmen zu finanzieren, tragen ebenfalls indirekt zu einer Häufung derartiger Projekte in LEADER und Regionalmanagement bei. Drittens können (entscheidungs-)mächtige Akteure innerhalb der Regionen, insbesondere Regionalpolitiker, Einfluss auf die Strategiewahl ausüben. Tourismusprojekte gelten bei vielen dieser Akteure als besonders unterstützenswert, da sie mit positiven Emotionen verbunden sind und rasche Erfolge erwartet werden. Viele der operativ tätigen Akteure im Feld schätzen das Themenfeld im Gegensatz hierzu als schwer erfolgreich zu bearbeiten ein. Dennoch nutzen sie bisweilen die allgemeine Beliebtheit des Labels Tourismus, um mehrfach zuordenbare Maßnahmen gezielt als Tourismusprojekte auszuweisen und so die Bereitschaft zu deren Finanzierung zu erhöhen. Viertens führt das als kaum hinterfragbare Norm wirkende Best-Practice-Prinzip zu mimetischem Verhalten. Aufgrund arbeitsökonomischer Überlegungen darf (und soll) es zur Übernahme erfolgreicher Ideen aus anderen Regionen kommen. Wettbewerbe und Best-Practice-Kataloge sorgen für die Verbreitung nachahmenswerter Projekte. Tourismusprojekte machen einen auffallend großen Teil der hierbei kommunizierten Beispiele aus, wodurch ihr Charakter als überall anzutreffender und selbstverständlicher Bestandteil regionaler Entwicklung bestätigt und vertieft wird. Über alle vier Dimensionen hinweg zeigt sich, dass die große Popularität des Themas Tourismus mit einer Reihe subjektiver Einschätzungen zusammenhängt. Diese Faktoren sind für die Entscheidungspraktiken in der Regionalentwicklung mindestens ebenso wichtig wie tat-sächlich messbare Auswirkungen touristischer Strukturen und Aktivitäten. Denn oft wird aus Gründen der inneren Überzeugung auf Tourismus gesetzt, aus emotionaler Verbundenheit, aus strategischem Kalkül oder schlicht weil bestimmte Tourismusprojekte für die entscheidenden Akteure ein selbstverständlicher und nicht weiter zu hinterfragender Teil guter Regionalentwicklung sind.

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Lebensräume : Katalog zur gleichnamigen Ausstellung studentischer Foto-Serien an der Universität Bamberg 2015 / hrsg. von Kristina Wied

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Beiträge zur Kommunikationswissenschaft ; 3)
978-3-86309-328-0

Preis: 10,00 €

Die Publikation "Lebensräume" ergänzt die gleichnamige Ausstellung ausgewählter studentischer Foto-Serien, die in einem Lehr-Lern-Projekt des Instituts für Kommunikationswissenschaft entstanden sind. Gezeigt wurde die Ausstellung im Juni und Juli 2015 in der Teilbibliothek Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Bamberg. Die beteiligten Studierenden haben die Foto-Serien im Sommersemester 2014 in der Übung "Fotos im Journalismus" erstellt; sie thematisieren unterschiedliche Aspekte des übergeordneten, breit gefächerten Themas "Lebensräume".

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Resource Description and Selection for Similarity Search in Metric Spaces / von Daniel Blank

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Schriften aus der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 19)
978-3-86309-310-5

Preis: 20,00 €

Ständig zunehmende Datenmengen und eine immer größer werdende Vielfalt an Datentypen in verschiedenen Anwendungskontexten erfordern sowohl skalierbare als auch flexible Indexierungs- und Suchtechniken. Metrische Zugriffsstrukturen (MAMs: metric access methods) können diese Flexibilität bieten, weil sie lediglich unterstellen, dass die Distanz zwischen zwei Datenobjekten durch eine Distanzmetrik modelliert wird. Darüber hinaus lassen sich skalierbare Lösungen mit Hilfe verteilter MAMs entwickeln. Sowohl IF4MI als auch RS4MI, die beide in dieser Arbeit vorgestellt werden, stellen metrische Zugriffsstrukturen dar. IF4MI gehört zur Gruppe der zentralisierten MAMs. Diese Zugriffsstruktur basiert auf einer invertierten Liste und repräsentiert daher eine hybride Indexstruktur, die neben einer inhaltsbasierten Ähnlichkeitssuche in beliebigen metrischen Räumen direkt auch Möglichkeiten der Textsuche unterstützt. Im Gegensatz zu IF4MI handelt es sich bei RS4MI um eine verteilte MAM, die auf Techniken der Ressourcenbeschreibung und -auswahl beruht. Dabei sind die Datenobjekte physisch verteilt. RS4MI ist jedoch keineswegs auf die Anwendung in einem bestimmten verteilten Information-Retrieval-System beschränkt. Verschiedene Anwendungsfelder sind für die Techniken zur Ressourcenbeschreibung und -auswahl denkbar, zum Beispiel im Bereich der Visuellen Analyse. Dabei gehen Anwendungsmöglichkeiten weit über den für die Arbeit unterstellten Anwendungskontext der inhaltsbasierten Bildsuche hinaus.

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Der Bamberger Dom im europäischen Kontext / hrsg. von Stephan Albrecht

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger interdisziplinäre Mittelalterstudien / Vorträge und Vorlesungen ; 4)
978-3-86309-316-7

Preis: 21,00 €

Der Band versammelt neue wissenschaftliche Untersuchungen zu Architektur und Skulptur des Bamberger Domes. Die Beiträge widmen sich der liturgischen Nutzung, der Gewölbekonstruktion, der Gestaltung der Chöre, den Chorschranken, dem Reiter, de, Fürstenportal, der Steinbearbeitung und der Polychromie

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Fremde Stimmen / Bernhard Setzwein. Hrsg., komm., erl. u. mit Materialien vers. von Hans-Peter und Kirsta Viola Ecker

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Texte für Bühne und Film ; 2)
978-3-86309-308-2

Preis: 17,00 €

Mit einer kommentierten, erläuterten und mit Materialien versehenen Edition von Bernhard Setzweins Theaterstück Fremde Stimmen (UA 2005, Burgfestspiele Freudenberg) setzen wir die im vergangenen Jahr gegründete Buchreihe „Bamberger Texte für Bühne und Film“ (BTBF) im University-Press-Verlag der Otto-Friedrich-Universität Bamberg fort. Dieses Projekt dokumentiert einerseits das große Interesse der hiesigen Germanistik an dramatischer Literatur und an der Zusammenarbeit mit Theatern bzw. Theatergruppen sowie andererseits ihre grundsätzliche Disposition, dramatische Literatur medienübergreifend zu konzeptionalisieren.

Die Reihe soll es ermöglichen, thematisch wie ästhetisch relevante dramatische Texte (im weitesten Sinne) einer interessierten Öffentlichkeit von Literatur- und Kulturwissenschaftlern, Film- und Theaterleuten sowie einem möglichst breiten Publikum preiswert zugänglich zu machen und zugleich ein Stück weit zu erschließen. Wenn dadurch die Aufführungs- bzw. Verfilmungschancen der betreffenden Texte verbessert werden könnten, entspräche das durchaus unserer Intention.

Den zweiten Band der Reihe füllt nachfolgend ein Text von beträchtlicher Brisanz, thematisiert er doch Ereignisse und Verhältnisse aus der jüngeren deutschen Geschichte, die internationale Aufmerksamkeit gefunden haben und immer noch finden. Im Zentrum steht der sog. ,Fall Klingenberg‘, ein Exorzismus-Fall mit tragischem Ausgang, der die katholische Kirche erschütterte und im Konflikt zwischen Reformern und Traditionalisten nach dem 2. Vatikanischen Konzil bis heute eine Schlüsselstelle besetzt. Der Autor hat diesen ,unerhörten‘ Vorfall in das gesellschaftspolitische Umfeld des ,deutschen Herbstes‘ von 1977 verlegt, in eine Atmosphäre tiefgreifender Verunsicherung, ja Hysterisierung. Wie öffentliche Institutionen und Medien in dieser Situation ,Krisen-Kommunikation‘ betreiben, ist ein weiterer wichtiger Aspekt des Stückes, das in seiner tiefsten Schicht die Frage disku-tiert, was ,das Böse‘ eigentlich ist, woher es kommt und wodurch es seine Macht gewinnt.

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Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen als polykontexturale Kontingenzreflexion : Eine systemtheoretische Analyse mit Beispielen aus der Textilindustrie / von Annick Sophie Eichinger

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Beiträge zur Kommunikationswissenschaft ; 2)
978-3-86309-302-0

Preis: 16,00 €

„Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen“, „Corporate Social Responsibility“ sind Konzepte, mit denen sich Unternehmen und andere Organisationen heute zunehmend konfrontiert sehen. Was auf den ersten Blick als eine unbequeme gesellschaftliche Forderung anmutet, entpuppt sich aus einer systemtheoretischen Perspektive als Chance für die Weiterentwicklung von Organisationen: Aus einem selbstbezüglichen Unternehmen kann sich eine reflektierende Wirtschaftsorganisation entwickeln, die souveräner mit gesellschaftlichen Erwartungen umzugehen weiß, welche in Zeiten von Social Media über viele Kommunikationskanäle zum Ausdruck gebracht werden. Am Beispiel von drei Unternehmen aus der Textilbranche zeigt Annick Eichinger die unterschiedlichen Entwicklungsstadien auf, die die Unternehmen auf ihrem Weg zu einer reflektierenden Organisation durchlaufen. Dabei wird sichtbar, dass unter den heutigen kommunikativen Rahmenbedingungen das Konzept einer gesellschaftlichen Verantwortung keine bloße Modeerscheinung ist, sondern das Resultat eines organisationalen Transformationsprozesses, bei dem die Kontingentsetzung von Entscheidungen eine zentrale Rolle spielt.

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On the public role of the Bible in Zimbabwe : Unpacking Banana’s “re-writing” call for a socially and contextually relevant Biblical Studies / Masiiwa Ragies Gunda

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bible in Africa Studies ; 18)
978-3-86309-298-6

Preis: 17,50 €

Bias Volume 18 is a book that is dedicated to critically unpack the meaning of the call to re-write the Bible made by the first President of Zimbabwe, Canaan S. Banana in 1991. In this book, the author engages with Banana’s written works and makes critical observations regarding the call to re-write the Bible. This book argues that re-writing was proposed as a means to an end by Banana. It is demonstrated that what Banana intended was eradicating injustice, violence and inequality in the Middle East which was fuelled by the “ideology of chosenness”, which was sustained by a use of the Bible. Once it became clear the end was not re-writing the Bible, this work moved on to consider alternative means to achieving the same end. The search for alternatives leads the author to consider “the way of Europe”, that is, de-biblification or a watered down de-biblification, which is named partial de-biblification in this work. Finally, the author proposes a “critical biblification” as a viable alternative to re-writing or de-biblification. This book, in honour of Banana, calls for socially and contextually relevant biblical studies.

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Slavic Alphabets in Contact / Vittorio Springfield Tomelleri, Sebastian Kempgen (eds.)

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Bamberger Beiträge zur Linguistik ; 7)
978-3-86309-276-4

Preis: 20,00 €

The volume assembles 12 papers on the topic of Slavic Alphabets in contact situations, either contemporary or historical. Papers are in German, English, French, Russian, Ukrainian and Byelorussian

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Didaktik des Deutschen als Zweitsprache - DiDaZ in Bamberg lehren und lernen : Eine Bilanz des Faches in Forschung und Lehre (2010 bis 2015) / hrsg. von Claudia Kupfer-Schreiner und Annette Pöhlmann-Lang

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2015
(Schriften aus der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 16)
978-3-86309-200-9

Preis: 18,50 €

Seit 2010 kann an der Universität Bamberg die Didaktik des Deutschen als Zweitsprache (DiDaZ) studiert werden. Der vorliegende Band unternimmt den Versuch, eine Zusammenschau der Ansätze, Konzepte und Initiativen in Forschung und Lehre von 2010 bis 2015 zu geben und insgesamt das spezifische Profil der neuen eigenständigen Fachdisziplin in Bamberg zu skizzieren. Wenngleich eine systematische und vollständige Darstellung des Faches nicht beabsichtigt ist, so werden die im Rahmen des DiDaZ-Studiums ausgebildeten Schwerpunkte einer Deutschlehrerausbildung, die Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund im Blick hat und verschiedene Sprachen im Klassenzimmer als Normalität anerkennt, klar herausgearbeitet. Die zentralen Themen dieses Bandes werden konsequent aus der Perspektive des Deutschunterrichts in den Blick genommen, den es braucht, um Lernenden verschiedener Herkunft, Erstsprache und Kultur gerecht zu werden. Dabei werden die Veränderungen und Erweiterungen, die das Fach in den letzten Jahren und Jahrzehnten erfahren hat, aufgezeigt: Mehrsprachigkeit und Interkulturalität erweitern die lange vorherrschende Fokussierung auf zweisprachige und bikulturelle Kontexte und Kontraste, und neuere fachdidaktische Konzepte öffnen den Blick zu anderen Fächern, Zielgruppen und Themen, wobei dem Service Learning als einem Schwerpunkt in Bamberg ein eigenes Kapitel gewidmet ist.

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