Neuerscheinungen 2007

Das Bistum Bamberg in der Welt des Mittelalters/ hrsg. von Christine und Klaus van Eickels
Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2007
(Bamberger interdisziplinäre Mittelalterstudien / Vorträge und Vorlesungen ; 1)
ISBN 978-3-923507-28-3
Preis: 15,- €

Der Band „Das Bistum Bamberg in der Welt des Mittelalters“ bietet den um bibliographische Hinweise erweiterten Text der Vorträge, die im Rahmen der Ringvorlesung des Zentrums für Mittelalterstudien (ZEMAS) der Universität Bamberg im Jahr des tausendjährigen Bestehens der (Erz-)Diözese Bamberg gehalten wurden. Ausführlich behandelt wird die Gründung des Bistums 1007 und seine Entwicklung im weiteren Verlauf des Mittelalters. Neben den historischen kommen auch baugeschichtliche, kunsthistorische und literaturgeschichtliche Aspekte zur Sprache. Alle Vorträge sind vergleichend angelegt und zeigen auf, in welche größeren Prozesse Gründung und Entwicklung des Bistums Bamberg sich einfügen. Der Blick reicht daher von Bamberg und Oberfranken über Merseburg, Magdeburg, Prag, Regensburg, Kärnten, Konstanz und Eger bis nach Burgund, Istrien, Apulien und in die Werkstätten arabischer Elfenbeinschnitzer in Andalusien.

Zugriff auf den Volltext über OPUS:
www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2007/120/

 

Die Landschaft füllt sich mit Zeichen : neuere Lyrik aus Portugal ; zweisprachige Ausgabe / Eberhard Geisler (Hrsg.). Ausgew., aus dem Portug. übertr. sowie mit Vorw. und Anm. vers. von Eberhard Geisler unter Mitarbeit von Fernanda Silva-Brummel.
Bamberg: Universitätsverlag Bamberg, 2007
(Bamberger Editionen; 15)
ISBN 978-3-933463-22-7

Der älteste der in dieser Anthologie vereinten portugiesischen Lyriker, Al Berto, beginnt in der Mitte der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts zu publizieren, der jüngste, Ruy Ventura, im Jahr 2000. Mit Ausnahme von Al Berto, der 1997 starb, setzen alle Autoren ihr Werk bis in die Gegenwart fort.
Die siebziger Jahre stellen in der Tat einen wichtigen Einschnitt in der Geschichte Portugals dar. Die Nelkenrevolution vom 25. April 1974, die einer 48-jährigen Diktatur ein Ende bereitete, bedeutete einen Bruch im nationalen Leben, mit tief greifenden Konsequenzen auf politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Ebene. Die Literaturkritik ist sich deshalb einig, dass das Jahr 1974 auch eine grundlegende Neuorientierung der portugiesischen Literatur mit sich brachte, deren verschiedene lyrische Tendenzen in den von Eberhard Geisler für diesen Band übertragenen Texten sichtbar werden.

Zugriff auf den Volltext über OPUS:
http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2010/271/

 

Macht und Verantwortung der Medien/ Ernst Elitz, Thomas Gruber, Heribert Prantl, Claus Strunz, Siegfried Weischenberg
Bamberg: Univ.-Verl., 2007
(Bamberger Hegelwochen; 2007)
ISBN 978-3-933463-25-8

Wir Europäer haben die freiheitliche Gesellschaft in der Aufklärung postuliert und in einem langwierigen, auch durch Rückschläge verzögerten Entwicklungsprozess durchgesetzt.

Sie hat nur dann Bestand, wenn alle Bürger in gleicher Weise aufgeklärt sind und sich auf einfache Art und Weise diejenigen Informationen beschaffen können, die sie benötigen, um ihrer Aufgabe als Souverän des Staates gerecht zu werden.

Aus gutem Grund bezeichnen wir daher die Medien auch als vierte Gewalt im Staat. Wenn sie behindert wird oder wenn sie versagt, ist unsere Gesellschaftsordnung gefährdet. Daher müssen wir immer wieder kritisch hinterfragen, ob unsere Medien den an sie gerichteten Auftrag noch erfüllen – ein Auftrag zwischen Anspruch und Wirtschaftlichkeit, zwischen Pressefreiheit
und Zensur.

Zugriff auf den Volltext über OPUS:
http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2011/355/

 

Europa weiter denken/ Theodor Berchem, Jacques Santer, Olaf Schwencke, Sir Peter Torry
Bamberg: Univ.-Verl., 2007
(Bamberger Hegelwochen; 2006)
ISBN 978-3-933463-24-1

Ist die Zukunft Europas bereits Vergangenheit?

Seit 50 Jahren arbeiten wir Europäer an der Konstruktion einer übernationalen europäischen Struktur, deren Benennung schon mehrfach gewechselt hat und deren endgültiges Aussehen noch umstritten ist. Aber von Krise zu Krise ist dieses Europa immer erfolgreicher geworden und kann sich vor Beitrittskandidaten kaum retten.

Umso zwingender stellt sich gegenwärtig die Frage, ob Europa nur ein erfolgreicher Konsumverein sein will, der sich auch wieder auflösen kann, oder ob es eine europäische Identität geben sollte, also eine Idee, die die Menschen auch dann zusammenhalten kann, wenn der Konsum nicht mehr so erfolgreich funktioniert.

In der Gegenwart ist die Zukunft vollkommen offen, ein Scheitern ist ebenso möglich wie ein dauerhafter Erfolg!

Zugriff auf den Volltext über OPUS:
http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2011/356/