Berufsperspektiven

Das Studium der Kunstgeschichte ist eine wissenschaftliche Ausbildung, deren Berufsfelder sich in folgenden Bereichen befinden:

  1. Museen, Kunstvereine, Ausstellungsträger.
  2. Denkmalpflegeämter und andere Institutionen der Kunstverwaltung, wie z. B. die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen.
  3. Universitäten und Forschungsinstitute.
  4. Publizistik, Verlage.
  5. Verschiedene Bereiche des Kulturbetriebes, etwa Kunsthandel, Tourismus

Allerdings ist der "Bachelor" im Fach Kunstgeschichte meist nur ein erster Schritt. Viele Einrichtungen erwarten einen "Master", meist sogar eine Promotion als berufsqualifizierenden Abschluss; manchmal ist ein spezifisches Aufbaustudium erforderlich. Wichtig ist in jedem Fall Ihr Engagement! Verschaffen Sie sich frühzeitig Einblick in das von Ihnen angestrebte Berufsfeld, z. B. durch Praktika, und knüpfen Sie ein Beziehungsnetzwerk.

An den Bachelorstudiengang Kunstgeschichte kann an der Universität Bamberg direkt der konsekutive Masterstudiengang Kunstgeschichte angeschlossen werden.

Arbeitsmarktperspektiven

Durch die Kooperation mit dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg, dem Rijksmuseum in Amsterdam und den Bamberger Museen werden die Studierenden an museale Tätigkeiten und museologische Fragestellungen herangeführt. Informationsveranstaltungen, die in einem Turnus von ca. 3 Jahren durchgeführt werden, vermitteln Ihnen Eindrücke aus verschiedenen Tätigkeitsfeldern des Faches, in denen sie während des Studiums erste Erfahrungen durch Praktika sammeln sollen.

Das Fach Kunstgeschichte ist in Bamberg nur mit zwei Lehrstühlen mit jeweils einer Assistentenstelle vertreten. Diesen Wettbewerbsnachteil gegenüber großen, personell besser besetzten Instituten z.B. in München, Frankfurt/M., Bonn, Berlin und Hamburg versuchen wir auszugleichen durch die Standortvorteile der Weltkulturerbestadt Bamberg und die intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Fächern des IADK und des ZEMAS.