Kunst und Sprache erleben

ein Projekt des Lehrstuhls Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Hainschule Bamberg

 

Am 29.06.2021 besuchte die Klasse 3b gemeinsam mit ihrer Lehrerin Sonja Nunner, der Theaterpädagogin Cornelia Morgenroth und der Projektleiterin Dr. Kristina Bismarck bekannte Bamberger Kunstobjekte: die Skulpturengruppe Meeting von Wang Shugang und den Skulpturenpark Bamberg (mit Großplastiken von Bernd Wagenhäuser).

Die Schülerinnen und Schüler sollten die Möglichkeit erhalten, diese Kunstwerke kennenzulernen, mit ihnen in Kontakt zu treten und ihre Eindrücke im szenischen Spiel wie auch durch kurze Schreibaufgaben in eigene Worte zu fassen.

 

Das Abschlussgespräch hat gezeigt, dass die Schülerinnen und Schüler sehr viel Freude am Erkunden der Kunstobjekte hatten. Aber auch das Interesse an Kunst generell ist gewachsen. Im Gespräch wurde der (von den Kindern selbst aufgeworfenen) Frage nach Sinn und Bedeutung von Kunst nachgegangen und auch der Unterschied zwischen abstrakter und konkreter Kunst wurde ausführlich diskutiert.

Vertiefte Einblicke in dieses Projekt finden sich hier:

Bismarck, Kristina: Sehen – Spielen – Sprechen. Das szenische Spiel als Brücke zwischen Wahrnehmung und sprachlicher Gestaltung. In: Praxis Deutsch 48 (2021)289, S. 12 – 15.

Schreibaufgabe:

Skulpturenpark Bamberg (mit Großplastiken von Bernd Wagenhäuser)

Nachts im Bamberger Skulpturenpark

Der Tag neigt sich seinem Ende zu. Die letzten Besucher des Bamberger Skulpturenparks gehen nach Hause. Die Sonne geht unter und nach und nach versinken die Skulpturen in der Dunkelheit der Nacht.

Im verlassenen Skulpturenpark aber kann man plötzlich ein leises Geräusch hören. Hat sich hier nicht auch etwas bewegt? Tatsächlich, kaum ist der Skulpturenpark verlassen, kommt Leben in die ausgestellten Kunstobjekte, für sie beginnt nun der spannende Teil des Tages…

Was könnte passieren? Wie erleben die ausgestellten Objekte die zahlreichen Besucher? Wie fühlt es sich an, den ganzen Tag angestarrt zu werden? Was war der dümmste Kommentar, den die Objekte zu hören bekamen? Haben sich vielleicht in der Zeit der Ausstellung schon erste, leise Beziehungen zwischen den einzelnen Objekten entwickelt? Schreibe eine kurze Erzählung mit dem Titel: „Nachts im Bamberger Skulpturenpark“!