Prof. Dr. Susanne Talabardon

Biographie

Kurzvita

Geboren in Berlin/Ost

Ausbildung Abitur an der “Georg-Friedrich-Händel”-Oberschule, einer Musik-Spezialschule in Berlin/Ost 1984-1990

Studium der Evangelischen Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin 1990-1994

Forschungsstudentin an der Theologischen Fakultät der HU Berlin 1996 Abschluss der Promotion am Fachbereich Altes Testament/ Judaistik ; Thema: “Moshe ha- Naví. Studien zu Überlieferung und Deutung Moses als Prophet.”

1994-1996 Ausbildung zur evangelischen Religionslehrerin

1997-2001 Habilitation zum Thema: “Zaddik Jesod Òlam. Untersuchungen zur osteuropäischjüdischen Hagiographie des 18. und 19. Jahrhunderts aufgrund von Erzählungen aus dem Umfeld des Chassidismus”

Berufliche Tätigkeiten

1990-1994 Lehrbeauftragte für Mittel- und Althebräisch an der Humboldt- Universität

1994-1995 Praktikantin im Religionsunterricht am Canisius-Kolleg und der Mendelssohn Gesamtschule Berlin-Tiergarten

1995-1997 Religionslehrerin am Herder-Gymnasium Berlin-Lichtenberg

1997-2005 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Religionswissenschaft/ Jüdische Religionsgeschichte; am Kollegium Jüdische Studien der Universität Potsdam

2001-2005 Koordinatorin des Kollegiums Jüdische Studien

2004/2005 (Wintersemester) Lehrstuhlvertretung der Professur für Religionswissenschaft mit dem Schwerpunkt Jüdische Religionsgeschichte

2005-2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Religionswissenschaft/ Christentum der Universität Potsdam

Seit 2008 Professorin für Judaistik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Schwerpunkt in Lehre und Forschung

 In der Lehre 

  • Jüdische Religionsgeschichte von der Spätantike bis zur Frühen Neuzeit 
  • Rabbinische Literatur: Theologie, Hermeneutik und Rezeptionsgeschichte 
  • Kabbala (Geschichte und Theologie) 
  • Osteuropäischer Chassidismus (Geschichte und Theologie) 
  • Geschichte der jüdisch-christlichen Beziehungen 
  • Vergleichende Rezeptionsgeschichte der Hebräischen Bibel

In der Forschung 

  • Vergleichende Religionsgeschichte mit jüdisch-christlichem Schwerpunkt
  • Rezeptionsgeschichte der Hebräischen Bibel
  • Geschichte und Rezeption jüdisch-esoterischer Tradition
  • Religionsgeschichte des jüdischen Frankens

Publikationen

Unlängst erschienen

Auf schmalem Grat. Leben und Werk des Simon Akiba Baer (gest. 1724). In: Michaela Schmölz-Häberlein (Hrsg.): Jüdisches Leben in der Region. Herrschaft, Wirtschaft und Gesellschaft im Süden des Alten Reiches, Ergon: Baden-Baden 2018, S. 321-347.

Der osteuropäische Chassidismus, UTB Jüdische Studien Band 4676, Mohr-Siebeck, Tübingen 2016, 284 Seiten.

Vollständiges Publikationsverzeichnis(259.8 KB)

Mitgliedschaften

  • European Association of Jewish Studies (EAJS)
  • Vereinigung für Jüdische Studien e.V. (1. Vorsitzende)
  • Verband der Judaisten in Deutschland e.V.
  • Beirat des Ismar Elbogen Netzwerks für jüdische Kulturgeschichte e.V.
  • Gesprächskreis „Juden und Christen“ beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken
  • Wissenschaftlicher Beirat des Jüdischen Lehrhauses Bamberg