Sammelband "Braucht Demokratie Religion? Auseinandersetzungen mit Hartmut Rosa"
Der von Thomas Laubach und Stefan Huber herausgegebene Sammelband Braucht Demokratie Religion? Auseinandersetzungen mit Hartmut Rosa versammelt Beiträge eines interdisziplinären Symposiums, welches im Rahmen des Programms Eine Uni - Ein Buch an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg veranstaltet wurde. Forschende aus Theologie, Politikwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Literaturwissenschaft, Informatik, Pädagogik und Philosophie analysieren in ihren Aufsätzen das Verhältnis von Religion und Demokratie aus unterschiedlichen Perspektiven. Ziel dabei ist es, einen differenzierten Beitrag zur Auseinandersetzung mit Rosas These und ihrer gesellschaftlichen Relevanz zu leisten.
Demokratie und Religion erleben derzeit eine gleichzeitige Krise gesellschaftlicher Legitimation. In vielen Gesellschaften nimmt das Vertrauen in demokratische Institutionen ebenso ab wie in religiöse Organisationen - besonders in Europa. Während Demokratien an Gestaltungskraft verlieren, wird Religion zunehmend als rückwärtsgewandt oder konflikthaft wahrgenommen. Vor diesem Hintergrund wirft die These von Hartmut Rosa, Religion könne zur Stärkung demokratischer Strukturen beitragen, grundlegende Fragen auf.
Die Beiträge regen zur kritischen Reflexion über das Verhältnis von politischer Ordnung und religiöser Sinnstiftung an. Sie entstanden im Rahmen einer hochschulweiten Auseinandersetzung mit Hartmut Rosas Buch Demokratie braucht Religion, die universitäre und außeruniversitäre Akteur:innen miteinander ins Gespräch brachte.
Zum Sammelband:
https://fis.uni-bamberg.de/entities/publication/7851cce6-4a6b-4139-a062-295e1cb2b994
